Kommentare - Bericht zu Nord-Stream-Explosionen: Stark wie "Hunderte Kilo" Sprengstoff

30. September 2022 - 17:46 Uhr

Dänemark und Schweden haben einen Bericht zu den Lecks an den Pipelines vorgelegt. Danach gab es mindestens zwei Explosionen unter Wasser mit einer "Sprengladung von mehreren hundert Kilogramm". Russlands Präsident Putin gab dem Westen die Schuld.

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Wenn Zwei das gleiche tun...

Und der Westen gibt, bis jetzt noch hinter vorgehaltener Hand, den Russen die Schuld. Und nun ?

Tätersuche

Eines ist klar:

Kaum jemand von denen, die bislang immer heftigste Gegner der Pipeline waren und diese sitzen vor allem in den USA, aber auch in den baltischen Staaten und Polen, wird jetzt Trauer tragen. Nein, das heißt nicht automatisch, das hier die Täter zu suchen sind.

 

Sollte Russland für den Anschlag verantwortlich sein, was ich für eher unwahrscheinlich halte,so müßten sich diese Pipelinegegner in den USA und auch Herr Röttgen bei Putin bedanken, denn Putin hätte damit einen Trumpf aus der Hand gegeben mit dem er Europa unter Druck hätte setzen können, besonders wenn es im Winter hart wird.

 

Aber, wie heißt es so schön: "Nichts ist unmöglich..."

Jetzt wurden Fakten geschaffen und zwar dauerhaft, denn eindringendes Salzwasser macht einen zukünftigen Betrieb unmöglich. Also werden wir mit Gaspreisen leben müssen, die um ein Vielfaches höher sind als das russische Gas durch die Ostseepipeline mit noch nicht absehbaren Folgen für unsere Wirtschaft und auch Haushalte.

Neuigkeit von vorvorvorgestern: Es war eine Sprengung!

Dass die Leitungen gesprengt wurden, wissen wir schon seit Montag. Und dass Putin die Verursacher im Westen vermutet, ist auch nicht neu.

Als nächste echte Neuigkeit erwarte ich die Meldung, dass die USA oder einer ihrer Vertreter einen nicht detonierten Sprengsatz mit einem weißen Z an der noch intakten Röhre gefunden haben wollen.

Ich vermute, und ich kann…

Ich vermute, und ich kann nur vermuten, weil es bisher keine Fakten zum Täter gibt, das wir das nicht in der nächsten Zeit erfahren werden, wer die Pipilines in die Luft, bzw. ins Wasser gejagt hat.

Für mich persönlich sind alle am Krieg in der Ukraine beteiligten Staaten, welche die Möglichkeiten dazu haben so etwas zu Bewerkstelligen, potentielle Täter.

@18:03 Uhr von bolligru

 
Jetzt wurden Fakten geschaffen und zwar dauerhaft, denn eindringendes Salzwasser macht einen zukünftigen Betrieb unmöglich. Also werden wir mit Gaspreisen leben müssen, die um ein Vielfaches höher sind als das russische Gas durch die Ostseepipeline mit noch nicht absehbaren Folgen für unsere Wirtschaft und auch Haushalte.

Das ist Quatsch. Die Pipelines sind noch zu gebrauchen, auch wenn Salzwasser eigedrungen ist! Es wird nur kritisch wenn sich dieses Salzwasser zu lange in der Pipeline befindet. Es existieren genügend Möglichkeiten die Röhren zu reparieren und auch wieder Betriebsbereit zu Machen.

Das nur mal nebenher bemerkt

Nord-Stream-Explosionen

Hab mir Wladis Rede angehört, das war ja wirklich einmal queer durch den Gemüsegarten, aber bei den Explosionen an nordstream, war er recht schmallippig, immerhin sind es ja seine Röhren, die da angegriffen wurden. Die Reaktion passte nicht wirklich.

@17:57 Uhr von Seebaer1

Und der Westen gibt, bis jetzt noch hinter vorgehaltener Hand, den Russen die Schuld. Und nun ?

Cui bono? Dann wissen Sie es.

@18:06 Uhr von Nachfragerin

Dass die Leitungen gesprengt wurden, wissen wir schon seit Montag. Und dass Putin die Verursacher im Westen vermutet, ist auch nicht neu.

Als nächste echte Neuigkeit erwarte ich die Meldung, dass die USA oder einer ihrer Vertreter einen nicht detonierten Sprengsatz mit einem weißen Z an der noch intakten Röhre gefunden haben wollen.

Die smoking gun, why not…

 

Im Grunde auch schon egal, die Röhre ist tot. Sie taugt(e) eh nur noch als Mittel zum Zweck im heißen Krieg. 

....nun haben wir...

Nun haben wir das, was wir uns nicht vorstellen konnten, kein Gas aus Russland. 

Dafür kaufen wir jetzt Gas vom dem Rest der Welt. 

Ob das besser ist?

Oder gerechter?

Das einzige was man zu 100% weiß, ist, das Geld, das damit verdient wird, wird neue Ungerechtigkeiten mit sich bringen.

Ein Hoch auf die neue, schöne gierige Welt!

 

 

Unwahrscheinlich...

Es macht keinen Sinn, dass RU die Pipeline zerstört, auf die es angewiesen sein wird, will es wirtschaftlich nach dem Krieg nicht komplett abgehängt werden. Zumal: RU braucht die Pipeline gar nicht zu zerstören, sondern muss einfach nur die Verteilerstationen dicht machen, wie es das bei NS 1 macht. Also warum ein derart riskantes und kostenaufwändiges Manöver durchführen, um NS 2 lahmzulegen? Macht keinen Sinn!

Die USA hätten zwar ein Motiv, aber mit  Sicherheit kein gesteigertes Interesse daran, Europa in diesem Konflikt noch weiter zu schwächen und zu destabilisieren, als es eh schon durch die russische Aggression ist.

Die einzigen, die daher meiner Überzeugung nach ein übergroßes Interesse daran hätten und denen ich es auch zutrauen würde, die Pipeline zu zerstören, wären ausnahmslos Polen und die baltischen Staaten.

Tja ...

Für mich ist und bleibt die USA der größte Verdächtige. Wegen der Aussage von Biden, auch weil die USA in der Vergangenheit der größte Gegner von Nordstream war und jetzt der größte Nutznießer ist.

Egal wer es war, die Grünen werden jetzt wahrscheinlich ein Freudentänzchen machen, war ihnen NS doch schon immer ein Dorn im Auge.

Die Energiesicherheit wird nun auf lange Zeit darunter leiden.

18:17 Uhr von Mischa007

"Es existieren genügend Möglichkeiten die Röhren zu reparieren und auch wieder Betriebsbereit zu Machen."

 

Glauben Sie ernsthaft, daß auch nur darüber nachgedacht wird, die Röhren zu reparieren?

 

Solange die Verhältnisse so sind wie sie nun mal sind, wird gar nichts geschehen, es sei denn Russland selbst repariert die Pipelines. Das wäre allerdings ein Hammer.

Nur ein staatlicher Akteur hat dafür die Potenz

 

Mindestens zwei Explosionen seien unter Wasser geschehen, schrieben die beiden skandinavischen Länder in einem Brief. Seismologische Institute hätten eine Stärke von 2,3 und 2,1 gemessen, was "vermutlich einer Sprengladung von mehreren hundert Kilogramm" entspreche.

 

Nur ein staatlicher Akteur hat die technischen Möglichkeiten, eine solche Explosion herbeizuführen. 

Die meisten Experten tippen auf Russland als Urheber, weil Putin dem Westen zeigen will, dass er im Zweifel große Schäden an der Infrastruktur von Pipelins wie der Baltic Pipe oder den Seekabeln, über die 95 % des Internetverkehrs läuft, anrichten kann.

Um auch hier zu zeigen, dass er nicht blufft, wie er das ausdrückt.

An den Nutzen von NS 1 und 2 glaubt er ohnehin nicht mehr, weil absehbar ist, dass die Europäer innerhalb der nächsten 2-3 Jahre kein Gas mehr über diese Pipelines beziehen werden. Dann kann er sie auch ohne Verlust sprengen.

 

 

@18:11 Uhr von Mischa007

Ich vermute, und ich kann nur vermuten, weil es bisher keine Fakten zum Täter gibt, das wir das nicht in der nächsten Zeit erfahren werden, wer die Pipilines in die Luft, bzw. ins Wasser gejagt hat.

Für mich persönlich sind alle am Krieg in der Ukraine beteiligten Staaten, welche die Möglichkeiten dazu haben so etwas zu Bewerkstelligen, potentielle Täter.

Und wenn wir etwas erfahren, bleibt die Frage, ob es die Wahrheit ist. Interessant, aber auch besorgniserregend, finde ich die Einschätzung >>von Wolfgang Ischinger, Ex-Vorsitzender Münchner Sicherheitskonferenz, sieht nicht zwingend Russland als Urheber der Pipeline-Lecks: Bei WELT sagt er, „es können auch ganz andere Verursacher sein“.<<

"https://www.youtube.com/watch?v=PTriOom1edI"

 

Naja...

Wenn man sich die möglichen Motive betrachtet, dann kommen mehrere Akteure für die Sabotage infrage. Ist doch interessant, dass das Ganze passierte, kurz nachdem eine Pipeline von Norwegen nach Polen in Betrieb genommen wurde und nachdem Putin einen Gasliefervertrag mit den Taliban geschlossen hat. Vordergründig erscheint es widersinnig, dass Russland seine eigene Pipeline sabotiert. Wenn das aber als False-Flag-Operation geplant ist, um es der Ukraine in die Schuhe zu schieben, gerade vor dem Hintergrund der Annexionen, dann ergibt das wieder Sinn. Aber den USA traue ich das auch zu. Und die Polen hätten auch ein Interesse, wobei ich weniger glaube, dass die es waren.

Letztendlich werden wir uns aber damit anfreunden müssen, dass man offiziell nie herausfinden wird, wer es gewesen ist. Ist aber auch egal, die Pipelines sind jetzt milliardenteurer Stahlschrott am Meeresgrund.

Wenn der CAI in 30-50 Jahren

seine Archive zu dem Thema Krieg in der Ukraine zugänglich macht ,werden wir sehen, wie sich das ganze verhält. Schade nur dass da die meisten von uns nicht mehr auf Erden weilen werden. Aber vielleicht gibt es mal wieder richtige Journalisten die ihre Arbeit ohne Vorverurteilung machen und wieder mal etwas aufdecken was eigentlich unter Verschluss bleiben sollte.Es gibt nicht mehr viele davon aber die Hoffnung sollte man nicht aufgeben. Man kennt es aus der Vergangenheit selbst beim Moralapostel Nr.1Weltweit werden unliebsame Journalisten schnell zu Terroristen erklärt und man versucht sie lange wegzuzerren oder droht sogar mit der Todesstrafe.

@18:18 Uhr von ein Lebowski

Hab mir Wladis Rede angehört, das war ja wirklich einmal queer durch den Gemüsegarten, aber bei den Explosionen an nordstream, war er recht schmallippig, immerhin sind es ja seine Röhren, die da angegriffen wurden. Die Reaktion passte nicht wirklich.

Hab's leider nicht ganz verstanden. Zu was genau passte seine Reaktion nicht bzw. wovon gehen Sie aus?

Damit...

… sind wenigstens auch die Forderungen nach der Öffnung von Nord Stream 2 vom Tisch. Die Demonstranten können also wieder nach Hause gehen und gegen die Corona-Maßnahmen protestieren. Oder gegen die Flüchtlinge.

Sprengung war doch klar

Es war doch klar, dass die Leitungen gesprengt wurden. Erdbeben oder eisenknabbernde Fische können ausgeschlossen werden.

Eigenlich ist das doch ein Grund zu feiern. Wir wollten doch sowieso weg vom russischen Gas. Russland macht einen Versicherungsfall geltend. Win, Win...

Und einen positiven Nebeneffkt gibt noch oben drauf:

Die Demonstranten in Deutschland können die Öffnung von NS2 nicht mehr verlangen.

Diese Satiere schreibt sich von allein.

@18:17 Uhr von Mischa007

 

 „Es existieren genügend Möglichkeiten die Röhren zu reparieren und auch wieder Betriebsbereit zu Machen“

Und wer hätte Interesse für die Instandsezung? wenn Ru selbst gesprengt hat, warum sollte Putin wieder Geld in die Hand nehmen um ein Projekt zu reparieren dessen Inbetriebnahme von allen EU-Ländern und den USA abgelehnt wird. Wenn die Sprengung nicht durch Ru erfolgte sind doch alle Wünsche des Westens erfüllt….man möchte doch eh über kurz oder lang Gas aus echten Demokratien beziehen….

 

 

@18:18 Uhr von ein Lebowski

Hab mir Wladis Rede angehört, das war ja wirklich einmal queer durch den Gemüsegarten, aber bei den Explosionen an nordstream, war er recht schmallippig, immerhin sind es ja seine Röhren, die da angegriffen wurden. Die Reaktion passte nicht wirklich.

Nicht ganz, Vermutungen über Beteiligungen hat er geäußert.

Beweise wurden aber nicht vorgelegt.

@18:18 Uhr von ein Lebowski

Hab mir Wladis Rede angehört, das war ja wirklich einmal queer durch den Gemüsegarten, aber bei den Explosionen an nordstream, war er recht schmallippig, immerhin sind es ja seine Röhren, die da angegriffen wurden. Die Reaktion passte nicht wirklich.

Die Amis haben doch schon erreicht, dass die EU an ihrer Seite ist. Warum sollten die jetzt die traute Eintracht aufs Spiel setzen mit so einem Manöver?

 Die Russen haben dagegen nicht mehr viel zu verlieren. Die können jetzt nur noch versuchen, Europa zu spalten, und testen, wie weit Xis Liebe wirklich reicht.

Mit Belarus, Nordkorea, Iran und bei Billigpreisen vielleicht auch Indien an ihrer Seite können sie das großrussische Reich abhaken. 
Wenn Putin so weitermacht, gibt sich die UN neue Regeln, um Russland das unbedingte Veto-Recht zu entziehen. Recht so!

@18:17 Uhr von Mischa007

 
Jetzt wurden Fakten geschaffen und zwar dauerhaft, denn eindringendes Salzwasser macht einen zukünftigen Betrieb unmöglich. Also werden wir mit Gaspreisen leben müssen, die um ein Vielfaches höher sind als das russische Gas durch die Ostseepipeline mit noch nicht absehbaren Folgen für unsere Wirtschaft und auch Haushalte.

Das ist Quatsch. Die Pipelines sind noch zu gebrauchen, auch wenn Salzwasser eigedrungen ist! Es wird nur kritisch wenn sich dieses Salzwasser zu lange in der Pipeline befindet. Es existieren genügend Möglichkeiten die Röhren zu reparieren und auch wieder Betriebsbereit zu Machen.

Das nur mal nebenher bemerkt

Die Innenbeschichtung der Pipelines wird sofort vom Meerwasser angefressen. Die sind hinüber.

@17:51 Uhr von Zuschauer49

Die Pipelines haben m.W. eine Wandstärke von vier Zentimetern Stahl und zehn Zentimetern Beton drumrum. Vom Biss des Weissen Hais gehen die nicht kaputt.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Unterwasser-Pipeline

Richtig und die mehreren Hundert Kilo TNT Sprengkraft kann auch kein Tiefseetaucher anlegen oder eine Drohne abwerfen. Es müssen Bomben oder Tornados gewesen sein. Da aber dieses Seegebiet voll mit NATO-Kriegsgerät und NATO-Kriegsschiffen bestückt ist, schon wegen des Ukrainekrieges, muss von der Logik der Anschlag von NATO-Radar oder NATO-Satelliten dokumentiert sein. Nur wo bleiben die Bilder? Vom Kriegsgeschehen in der Ukraine hat man die doch in wenigen Stunden veröffentlicht.

Polen: Radosław Sikorski dankte den USA.

@18:11 Uhr von Mischa007

Radosław Sikorski dankte den USA. 

Zumindest ein Profiteur hat sich geoutet.

Ich vermute, und ich kann nur vermuten, weil es bisher keine Fakten zum Täter gibt, das wir das nicht in der nächsten Zeit erfahren werden, wer die Pipilines in die Luft, bzw. ins Wasser gejagt hat.

Für mich persönlich sind alle am Krieg in der Ukraine beteiligten Staaten, welche die Möglichkeiten dazu haben so etwas zu Bewerkstelligen, potentielle Täter.

 

Cui Bono?

Sofern Russland irgendwann wieder mit Europa ins Geschäft mit gas kommen will, macht es für Russland keinen Sinn die Pipeline zu zerstören. Dem Westen zu zeigen was man kann und um ihm zu drohen, macht auch keinen Sinn weil man damit seine Karten zu früh aufdeckt.

Dagegen würde die USA von einer dauerhaften Schließung profitieren, weil sie selbst ihr Gas verkaufen will und die Konkurrenz los wäre. Polen oder die Ukraine hätten auch genügend politische Gründe. Deswegen halte ich nichts von einer vorverurteilung ohne Beweise. Wir sollten daraus die Lehre ziehen dass wir massiv in den Schutz unserer kritischen Infrastruktur investieren müssen - in allen Bereichen 

Soweit ich weiß hat Russland…

Soweit ich weiß hat Russland eine Sondersitzung der UN dazu beantragt und will da erste Beweise vorlegen die auf die Täter hinweisen. Man darf gespannt sein.

@18:17 Uhr von Mischa007

 
Jetzt wurden Fakten geschaffen und zwar dauerhaft, denn eindringendes Salzwasser macht einen zukünftigen Betrieb unmöglich. Also werden wir mit Gaspreisen leben müssen, die um ein Vielfaches höher sind als das russische Gas durch die Ostseepipeline mit noch nicht absehbaren Folgen für unsere Wirtschaft und auch Haushalte.

Das ist Quatsch. Die Pipelines sind noch zu gebrauchen, auch wenn Salzwasser eigedrungen ist! Es wird nur kritisch wenn sich dieses Salzwasser zu lange in der Pipeline befindet. Es existieren genügend Möglichkeiten die Röhren zu reparieren und auch wieder Betriebsbereit zu Machen.

Das nur mal nebenher bemerkt

Wenn dies Quatsch ist, dann werden sie doch mal konkret, wer und wie diese Spezialröhren reparieren kann. Noch dazu mit 2 Lecks hintereinander in einer Leitung. Und wer bitteschön hat mit einer Reparatur solchen Ausmaßes an Zerstörung Erfahrung? Demnach, wo und von wem ist solch eine Reparatur bisher erfolgt? Bitte nachliefern, sonst bleiben es reine Sprüche.

@18:25 Uhr von Knorlo

Nun haben wir das, was wir uns nicht vorstellen konnten, kein Gas aus Russland. 

Dafür kaufen wir jetzt Gas vom dem Rest der Welt. 

Ob das besser ist?

Oder gerechter?

Das einzige was man zu 100% weiß, ist, das Geld, das damit verdient wird, wird neue Ungerechtigkeiten mit sich bringen.

Ein Hoch auf die neue, schöne gierige Welt!

Naja, mit dem, jetzt noch mehr, Geld werden andere Diktatoren gefüttert, die uns aber wenigstens die Waffen abkaufen, die sie brauchen um andere Kriege weiterzuführen , neue anzuzetteln oder das eigene Volk in Schach zu halten. 
Wie mit Raider statt Twix.
Wirklich ändern tut sich nix. 
Grundsätzlich muss ja nur die Wertschöpfungskette in Gang gehalten werden. 
Und dafür müssen die ärmeren Menschen auf der ganzen Welt eben Opfer bringen.

@18:22 Uhr von heinzi123

Die Russen hatten keinen Grund die eigene Infrastruktur zu zerstören. Ob man jemals erfährt wer es war ?

Ich glaube nicht. Vielleicht kann man sie reparieren Aber da sowieso kein Gas mehr dadurch floss, macht es wahrscheinlich keinen Sinn.

In ca. 30 Jahren werden wir es erfahren, wenn sich die Geheimdokumente öffnen.

Keine amateure

Also Greta war das wohl nicht und auch sonst benötigt man dafür wohl signifikante Logistik  z.b. die US Kriegsschiffe, die dich da vor kurzem aufgehalten haben.

Dänen und Schweden werden es wissen  da sie ja ständig den Bereich beobachten.

Wir werden es sicher nie…

Wir werden es sicher nie erfahren, wer sich da an russisch-  europäischer Infrastruktur vergangen hat. Leider muss man aber feststellen, dass solche Formen der "Coups" seit den 50er Jahren fast ausschließlich amerikanischer Natur waren. Die Russen wollten ihr Gas am Ende zudem in Rubel verkaufen und nicht mehr in Dollar bzw. Euro. Wäre Deutschland in einem kalten Winter nach eventuellen Protesten doch noch eingeknickt gegenüber Russland, so wäre das ein Affront gegenüber den USA gewesen. Das bringt mich persönlich dazu, die USA zumindest in den engeren Kreis der Verdächtigen aufzunehmen. 

@18:18 Uhr von ein Lebowski

Putin hat die Lüge zu einem wichtigen Instrument seiner Politik erhoben. Wahrscheinlich ist er längst  selbst ein Gefangener seiner kruden Ideologie geworden. Es scheint zwar zunächst einmal völlig abwegig, ja irre, dass er seine eigene Pipeline beschädigen lässt, aber dies würde eigentlich sogar seinem entrückten Weltbild entsprechen. Eine versteckte Warnung, womit man dem Westen noch so richtig schaden könnte und das Propagandabild gegenüber der eigenen Bevölkerung, dass man angegriffen werde - er selbst sprach ja bereits von internationalem Terrorismus - und sich deshalb verteidigen müsse. Ihm scheint mittlerweile jedes Mittel recht, um den eigenen Kopf zu retten. Hunderttausende werden zur Schlachtbank in die UKR geschickt - und in Moskau witrd gefeiert... Unfaßbar!

@18:26 Uhr von heinzi123

Und der Westen gibt, bis jetzt noch hinter vorgehaltener Hand, den Russen die Schuld. Und nun ?

Manchmal denk ich mir. Absurder geht es nicht.

 

Sie haben recht wenn man Putins Aktionen der letzten Jahre und Monate verfolgt. Hoffen wir gemeinsam dass sich Wladimir der Kriegssverbrecher bald in den Haag verantworten muss.

18:29 Uhr von MehrheitsBürger

...Die meisten Experten tippen auf Russland als Urheber...

+

... und die meisten russischen Experten tippen auf einen anderen Urheber ...

@18:26 Uhr von RoyalTramp

"Die einzigen, die daher meiner Überzeugung nach ein übergroßes Interesse daran hätten und denen ich es auch zutrauen würde, die Pipeline zu zerstören, wären ausnahmslos Polen und die baltischen Staaten."

 

Ich stimme Ihnen zu!

 

Weder für die VSA wegen des Gesichtsverlusts beim "Auffliegen", noch für die Russen als Eigentümer machte es Sinn, die Gasröhren zu sprengen. Von ihrem Selbstverständnis und Überheblichkeit her wäre es tatsächlich in erster Linie den Polen zuzutrauen.

 

Aber können die Polen so etwas?

@18:29 Uhr von MehrheitsBürger

So eine Pipeline ist sehr teuer und der Bau eine große, technische Herausforderung. Selbst wenn diese die nächsten 5 Jahre brachliegen würde, so würde man bei einer eventuellen Wiederinbetriebnahme schnell Profit machen

 

@18:26 Uhr von RoyalTramp

Es macht keinen Sinn, dass RU die Pipeline zerstört, auf die es angewiesen sein wird, will es wirtschaftlich nach dem Krieg nicht komplett abgehängt werden.

 

Die Leitungen waren schon tot. Und die Sprengungen kann Putin in Russland zu Propagandazwecken nutzen.

@18:27 Uhr von Giselbert

Die USA haben es doch gar nicht nötig, einen solchen Terrorakt vorzunehmen. Ihr Fracking-Gas verkauft sich gut und die NATO ist geschlossener denn je. Man wird hoffentlich über Satelitten-Aufnahmen erfahren, welche Boote sich zur fraglichen Zeit an den beiden Leckstellen über Wasser aufgehalten haben. Ganz gleich welcher Schurke welcher Nationalität dafür und für die Klimazerstörung geoutet wird. Sie stimmen mir doch sicherlich zu, dass dieser zur Verantwortung gezogen werden muss, auch wenn es am Ende Putin sein sollte.

@18:27 Uhr von bolligru

 Das wäre allerdings ein Hammer.

Das wäre in der Tat ein Hammer und würde gelinde gesagt so einige Fragen aufwerfen. Allzulange dürfen solche Pipelines von innen nicht mit Salzwasser in Kontakt kommen. Also wird da sicher in den nächsten Wochen oder Monaten entschieden werden.....

@18:29 Uhr von MehrheitsBürger

Die meisten Experten tippen auf Russland als Urheber, weil Putin dem Westen zeigen will, dass er im Zweifel große Schäden an der Infrastruktur von Pipelins wie der Baltic Pipe oder den Seekabeln, über die 95 % des Internetverkehrs läuft, anrichten kann.

Um auch hier zu zeigen, dass er nicht blufft, wie er das ausdrückt.

Dazu muss er nicht die Leitungen sprengen, das wissen die Betroffen auch so. Schon weil sie selbst ausgearbeitete Pläne/Technik für die Zerstörung solcher Infrastruktur im Schubfach/Lager haben.

ohne Ass in der Hand

Nordstream war das Ass in russischer Hand. Es ist mehr als unwahrscheinlich das Russland auf diese Möglichkeit verzichtet hat durch einen Angriff auf die Pipeline. Die Befürchtung der USA, das die deutsche Regierung dem innenpolitischen Druck nicht standhält, und Nordstream 2 öffnet, könnte ein Grund gewesen sein. Weitere Indizien sprechen für die USA, deren handeln immer den amerikanischen Vorteil bedenkt, Europa ist nun auf US-Gas angewiesen, mit der teueren Energie, die die Konkurenzfähigkeit der deutschen Industrie massiv beeinträchtigt, zum Vorteil der USA, denn Firmen überlegen schon in die USA abzuwandern. Ebenso wurde das ewige Ziel der USA, einer Trennung Deutschland/Russland auf Jahrzehnte hin erreicht, ein geopolitisches Ziel um Nummer Eins auf der Welt zu bleiben. Damit hat der Krieg Zentraleuropa erreicht, was eigentlich die Politik hier wach rütteln müsste, um zumindest die eingeschlagene Politik zu überdenken.

Die Röhre ist erstmal hin.

Nun gut, das macht nichts, da Deutschlands Regierung gesagt hat, keine Energie mehr aus Russland beziehen zu wollen.

.

Der Zeitrahmen ist jetzt nur kürzer als gedacht.

.

Unser Wirtschaftsminister muss sich nicht mehr über den russischen Machthaber aufregen, weil ein Ersatzteil in Reparatur muss.

.

Jetzt bin ich gespannt, wer der/die Täter sind.

@18:33 Uhr von Anna-Elisabeth

Ich vermute, und ich kann nur vermuten, weil es bisher keine Fakten zum Täter gibt, das wir das nicht in der nächsten Zeit erfahren werden, wer die Pipilines in die Luft, bzw. ins Wasser gejagt hat.

Für mich persönlich sind alle am Krieg in der Ukraine beteiligten Staaten, welche die Möglichkeiten dazu haben so etwas zu Bewerkstelligen, potentielle Täter.

Und wenn wir etwas erfahren, bleibt die Frage, ob es die Wahrheit ist. Interessant, aber auch besorgniserregend, finde ich die Einschätzung >>von Wolfgang Ischinger, Ex-Vorsitzender Münchner Sicherheitskonferenz, sieht nicht zwingend Russland als Urheber der Pipeline-Lecks: Bei WELT sagt er, „es können auch ganz andere Verursacher sein“.<<

"https://www.youtube.com/watch?v=PTriOom1edI"

 

##

Ja es bleibt rätselhaft.Ob wir die Wahrheit wohl je erfahren werden,ich habe Zweifel. Gruß

@18:34 Uhr von nikioko

Wenn das aber als False-Flag-Operation geplant ist, um es der Ukraine in die Schuhe zu schieben, gerade vor dem Hintergrund der Annexionen, dann ergibt das wieder Sinn.

Die Ukraine hat weder das Personal noch die Technik, um  heimlich diesen Anschlag zu verüben. Wenn also die Ukraine dahinter stecken sollte, könnte sie das nur mit Hilfe der NATO vollbracht haben.

 

@18:36 Uhr von nikioko

… sind wenigstens auch die Forderungen nach der Öffnung von Nord Stream 2 vom Tisch. Die Demonstranten können also wieder nach Hause gehen und gegen die Corona-Maßnahmen protestieren. Oder gegen die Flüchtlinge.

.

Oder gegen die hohen Energiepreise.

Es liegen keine Beweise vor…

Es liegen keine Beweise vor.

 

Vor der Zeitenwende galt die Regel, dass erst die Schuld nachgewiesen werden muss.

 

Warum Tagesschau einen Link auf einen eigen Beitrag nicht zuläßt, erschließt sich mir nicht, aber noch mal:

Grundsätzlich kämen neben Russland auch andere Länder als Verursacher infrage, wie die USA oder die Ostsee-Anrainer.

In deutschen Sicherheitskreisen gilt das jedoch als unwahrscheinlich, immerhin handelt es sich um NATO- bzw. EU-Länder

https://www.tagesschau.de/inland/nord-stream-explosionen-ermittlungen-1…

 

Nach dem Beweisverfahren kommen also nur Länder in Frage, die nicht in der Nato sind.

Seltsam.

@18:06 Uhr von Nachfragerin

Dass die Leitungen gesprengt wurden, wissen wir schon seit Montag. Und dass Putin die Verursacher im Westen vermutet, ist auch nicht neu.

Als nächste echte Neuigkeit erwarte ich die Meldung, dass die USA oder einer ihrer Vertreter einen nicht detonierten Sprengsatz mit einem weißen Z an der noch intakten Röhre gefunden haben wollen.

Na ja waren keine Neuheiten ,War ja ein Flottenverband USA zufällig dort wo mit Polen zusammen Trainiert.

Ach Ja, der Polnische EX Ausenminister Polens Dankt den USA dafür bei Twitter

Warum brauche ich Feinde ,wenn ich Freunde habe .Danke USA werde es mir merken .

Was

Was ist eigentlich so wichtig an den Röhren, dass hier nicht zur Tagesordnung übergegangen werden kann?

NS2 war tot, NS1 war zu und wäre auch höchst wahrscheinlich nicht mehr geöffnet worden.
Also gut so, dass die Dinger weg sind. Putins Turbinenstory ist dann auch vom Tisch, genau so wie die Öffnungsdemonstrationen (NS2).

Aber wenn schon die USA verdächtigt wird, stellt sich schon die Frage, warum eine der beiden NS2 Röhren noch intakt ist. Macht keinen Sinn.

Ich gebs zu - User warumeigentlichwer wars. Das mit der NS2 Röhre, die noch ganz ist, war ein Versehen. Thema beendet.

Nicht singulär betrachten

Es wird auch hier darüber philosophiert, was es Putin bringen würde, diese Pipelines zu sabotieren. 1) er braucht den Lieferstop für NS1 nicht mehr fadenscheinig begründen. 2) man darf dieses Ereignis nicht singulär betrachten. Es gibt Unterwasser-Pipelines nach GB, nach Polen etc.! Und die werden in Kürze sicher auch Leckagen aufweisen. 

@18:29 Uhr von MehrheitsBürger

 

Nur ein staatlicher Akteur hat die technischen Möglichkeiten, eine solche Explosion herbeizuführen

Die meisten Experten tippen auf Russland

 

Das ist nicht Ihr Ernst. Russland soll technische Möglichkeiten haben, von denen andere Staaten nicht mal träumen können? Selbst in der Nato, deren haushohe Überlegenheit Sie doch sonst immer betonen, soll niemand über diese verfügen?

 

weil Putin dem Westen zeigen will, dass er im Zweifel große Schäden an der Infrastruktur von Pipelins wie der Baltic Pipe oder den Seekabeln, über die 95 % des Internetverkehrs läuft, anrichten kann.

Um auch hier zu zeigen, dass er nicht blufft, wie er das ausdrückt.

 

Sie haben den einen, endgültigen, unschlagbaren Beweis vergessen: dass die Beschuldigten die Tat bestreiten. Das ist seit den Zeiten der Inquisition schon immer der finale Nachweis der Schuld des Angeklagten gewesen.

@Krittkritt

"Radosław Sikorski dankte den USA. 

Zumindest ein Profiteur hat sich geoutet."

 

Ein ehemaliger polnischer Minister hat sich geäußert. Aha, wenn das mal kein Beweis ist...Die USA hätten ihn also selbstverständlich in alles eingeweiht, obwohl er keinerlei politisches Amt mehr bekleidet, und ihm dann noch empfohlen, das gleich auf Twitter zu verbreiten. 

Alles klar...

Stochern im Nebel....

wir werden es die nächsten 30 Jahre nicht erfahren wer dafür verantwortlich war, das war schon immer so. Es ist auch unerheblich, das Ziel steigender Gaspreise an den Börsen und die Umwandlung von 200 Mrd.€ in "Spekulationsumlage" sind erreicht.

Alle Gashändler des Westens reiben sich die Hände, jetzt ist Fraking Gas aus Amerika Alternativlos., und schon kommen die Fracking Freunde in Deutschland auf den Plan, sie könnten in einem halben Jahr "Schiefergas" erschließen und ihre Chemikeule wäre so harmlos wie Spüli....

"Money makes the world go round" 

Ein Schuft wer übles dabei denkt....

@17:57 Uhr von Seebaer1

Und der Westen gibt, bis jetzt noch hinter vorgehaltener Hand, den Russen die Schuld. Und nun ?

Unabhängig davon ob der Täter festgestellt werden kann oder nicht, es gibt m.E. Gesprächsbedarf zwischen Putin und Scholz, ob die Pipelines repariert werden sollen oder nicht

 

@18:57 Uhr von wolf 666

Die Russen hatten keinen Grund die eigene Infrastruktur zu zerstören. Ob man jemals erfährt wer es war ?

Ich glaube nicht. Vielleicht kann man sie reparieren Aber da sowieso kein Gas mehr dadurch floss, macht es wahrscheinlich keinen Sinn.

In ca. 30 Jahren werden wir es erfahren, wenn sich die Geheimdokumente öffnen.

Vielleicht schon früher. Die Explosionen sollen nicht durch Sprengladungen von außen erfolgt sein, sondern von innen. Wer hat denn Zugang zum Inneren?

@18:56 Uhr von wolf 666

 
Jetzt wurden Fakten geschaffen und zwar dauerhaft, denn eindringendes Salzwasser macht einen zukünftigen Betrieb unmöglich. Also werden wir mit Gaspreisen leben müssen, die um ein Vielfaches höher sind als das russische Gas durch die Ostseepipeline mit noch nicht absehbaren Folgen für unsere Wirtschaft und auch Haushalte.

Das ist Quatsch. Die Pipelines sind noch zu gebrauchen, auch wenn Salzwasser eigedrungen ist! Es wird nur kritisch wenn sich dieses Salzwasser zu lange in der Pipeline befindet. Es existieren genügend Möglichkeiten die Röhren zu reparieren und auch wieder Betriebsbereit zu Machen.

Das nur mal nebenher bemerkt

Wenn dies Quatsch ist, dann werden sie doch mal konkret, wer und wie diese Spezialröhren reparieren kann. Noch dazu mit 2 Lecks hintereinander in einer Leitung. Und wer bitteschön hat mit einer Reparatur solchen Ausmaßes an Zerstörung Erfahrung

Wie soll das repariert werden,frage ich mich auch ? Da gibt es keine Blaupause für.

@18:27 Uhr von Giselbert

Für mich ist und bleibt die USA der größte Verdächtige. Wegen der Aussage von Biden, auch weil die USA in der Vergangenheit der größte Gegner von Nordstream war und jetzt der größte Nutznießer ist.

 

Auch wenn Sie damit exakt auf AfD-Linie sind. Es ist trotzdem unsinnig. Die Leitung wäre nie benutzt worden solange Putin in Russland Diktator ist.

@18:43 Uhr von wolf 666

Die Pipelines haben m.W. eine Wandstärke von vier Zentimetern Stahl und zehn Zentimetern Beton drumrum. Vom Biss des Weissen Hais gehen die nicht kaputt.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Unterwasser-Pipeline

Richtig und die mehreren Hundert Kilo TNT Sprengkraft kann auch kein Tiefseetaucher anlegen oder eine Drohne abwerfen. Es müssen Bomben oder Tornados gewesen sein. Da aber dieses Seegebiet voll mit NATO-Kriegsgerät und NATO-Kriegsschiffen bestückt ist, schon wegen des Ukrainekrieges, muss von der Logik der Anschlag von NATO-Radar oder NATO-Satelliten dokumentiert sein. Nur wo bleiben die Bilder? Vom Kriegsgeschehen in der Ukraine hat man die doch in wenigen Stunden veröffentlicht.

 

 

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt …

@18:17 Uhr von Mischa007

Es wird nur kritisch wenn sich dieses Salzwasser zu lange in der Pipeline befindet. Es existieren genügend Möglichkeiten die Röhren zu reparieren und auch wieder Betriebsbereit zu Machen.

Und wozu?

Putin schickt kein Gas über NS1. Über NS2 würde er auch nix schicken, wenn die Zulassung erfolgt wäre. Übrigens fehlten bis zuletzt zur Zulassung noch Dokumente aus Russland.

@19:39 Uhr von Kein Freund von Despoten

Die Russen fackeln in großem Maßstab Erdgas ab, weil man das Erdgas nicht mehr liefern will. Nur lässt sich ein erschlossenes Erdgasfeld nicht einfach so abdrehen. Insbesondere nicht, wenn man das noch nicht geförderte Erdgas irgendwann mal in Richtung China oder Indien umleiten möchte.
 
Was ist, wenn die Kapazitäten Erdgas abzufackeln nicht ausreichen?
 
Da kommt doch ein Leck weit weg von Russland doch gerade rechtzeitig.

Spekulationen

Jetzt habe ich hier im Forum bereits unzählige Begründungen gelesen, also gestern und heute, weshalb es nur der oder der gewesen sein kann. 

Ich weiß immer noch nur eins: die Röhren sind durch Gewalt beschädigt worden. Mehr nicht. Alles weitere ist Spekulation.

Es gibt mehrere Seiten, die zu sowas in der Lage sind. Erst mal ist es allen zuzutrauen, dass sie es waren, aus welchen bekloppten Gründen auch immer. Ich möchte keine Vermutungen anstellen, ich warte lieber auf stichhaltige Beweise. 

@18:57 Uhr von wolf 666

Die Russen hatten keinen Grund die eigene Infrastruktur zu zerstören. Ob man jemals erfährt wer es war ?

Ich glaube nicht. Vielleicht kann man sie reparieren Aber da sowieso kein Gas mehr dadurch floss, macht es wahrscheinlich keinen Sinn.

In ca. 30 Jahren werden wir es erfahren, wenn sich die Geheimdokumente öffnen.

 

Ich glaube nicht dass Russland jemals Geheimdokumente seiner Verbrechen veröffentlicht.

@19:04 Uhr von proehi

...Die meisten Experten tippen auf Russland als Urheber...

+

... und die meisten russischen Experten tippen auf einen anderen Urheber ...

Keine Sorge man wird schon noch unbestreitbar Beweise finden, in etwa sowas wie den liegen gelassen Pass des Terroristen. Wäre ja nicht das erste Mal. XD 

Schon erstaunlich ...

... dass gerade dann, wenn die Stimmen im Osten Deutschlands nach Öffnung von NS2 lauter werden, dieses unmöglich gemacht wird.

@18:35 Uhr von Anna-Elisabeth

Hab mir Wladis Rede angehört, das war ja wirklich einmal queer durch den Gemüsegarten, aber bei den Explosionen an nordstream, war er recht schmallippig, immerhin sind es ja seine Röhren, die da angegriffen wurden. Die Reaktion passte nicht wirklich.

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Hab's leider nicht ganz verstanden. Zu was genau passte seine Reaktion nicht bzw. wovon gehen Sie aus?

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Ich hätte erwartet, dass wenn seine Infrastruktur angegriffen wird, er kämpferischer auftauchen würde, mit Drohung und allem drum und dran, aber er ging da drüber weg, als wäre das gar nicht interessant, hat nur Richtung Washington gezeigt und das wars.

 

18:58 Uhr von Bananenmann

Leider muss man aber feststellen, dass solche Formen der "Coups" seit den 50er Jahren fast ausschließlich amerikanischer Natur waren.

Ja, der Mörder ist immer der Butler.

Die Russen wollten ihr Gas am Ende zudem in Rubel verkaufen und nicht mehr in Dollar bzw. Euro.

Und wenn sie Monopolygeld verlangen würden. Wir zahlen nicht. Es kommt ja auch kein Gas.

@19:04 Uhr von proehi

...Die meisten Experten tippen auf Russland als Urheber...

+

... und die meisten russischen Experten tippen auf einen anderen Urheber ...

 

Das ist ja das schöne am Zirkelschluss. Hat man ihn einmal gezogen, dann muss man nie wieder befürchten, ihn infrage stellen zu müssen.

Hier: da es russische Experten sind, die auf einen anderen Urheber tippen, ist damit gleichzeitig bewiesen, dass das nur gelogen sein kann. Und da es somit nachweislich eine Lüge ist, dass Russland nicht für die Sabotage verantwortlich sei ...

@Stein des Anstosses - Alles ist möglich.

 @18:20 Uhr von Stein des Anstosses:

"Cui bono? Dann wissen Sie es."

Gehen wir mal die möglichen Motive durch:

1) Die Zerstörung der Röhren nimmt sowohl der EU, als auch Russland die Möglichkeit, die Lieferungen wiederaufzunehmen. Das ist im Interesse der USA, die schon seit Jahren gegen die russische Konkurrenz am europäischen Gasmarkt vorgehen und nun ihren LNG-Absatz langfristig sichern. Die Ukraine oder Polen könnten auch davon profitieren, sofern der Gasfluss auf die Jamal-Pipeline umgelegt wird.

2) Der Anschlag lässt sich als Warnung an die EU und insbesondere an Deutschland verstehen. Da mehrere Länder verschiedene Erwartungen an Deutschland haben, schränkt das die Gruppe der möglichen Täter jedoch nicht ein.

3) Die Zerstörung von wichtiger Infrastruktur sorgt für Unsicherheit. Davon profitieren diejenigen, die uns Sicherheit verkaufen wollen.

4) Das Thema steht im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung und ist somit geeignet, um von anderen Dingen abzulenken.

Kurz: Alles ist möglich.

@18:17 Uhr von Mischa007

 
Jetzt wurden Fakten geschaffen und zwar dauerhaft, denn eindringendes Salzwasser macht einen zukünftigen Betrieb unmöglich. Also werden wir mit Gaspreisen leben müssen, die um ein Vielfaches höher sind als das russische Gas durch die Ostseepipeline mit noch nicht absehbaren Folgen für unsere Wirtschaft und auch Haushalte.

Das ist Quatsch. Die Pipelines sind noch zu gebrauchen, auch wenn Salzwasser eigedrungen ist! Es wird nur kritisch wenn sich dieses Salzwasser zu lange in der Pipeline befindet. Es existieren genügend Möglichkeiten die Röhren zu reparieren und auch wieder Betriebsbereit zu Machen.

Das nur mal nebenher bemerkt

Aber wer sollte das tun wollen? Und wenn alles repariert ist, folgt der nächste Sabotageakt?

 

 

@18:51 Uhr von heribix

Angriff ist die beste Verteidigung. Warten wir mal ab, wer der Bösewicht war. Und dieser muss dann mit aller Härte bestraft werden. Darüber sollte Einigkeit bestehen.

 

@18:29 Uhr von MehrheitsBürger

 

""Mindestens zwei Explosionen seien unter Wasser geschehen, schrieben die beiden skandinavischen Länder in einem Brief. Seismologische Institute hätten eine Stärke von 2,3 und 2,1 gemessen, was "vermutlich einer Sprengladung von mehreren hundert Kilogramm" entspreche.

 

Nur ein staatlicher Akteur hat die technischen Möglichkeiten, eine solche Explosion herbeizuführen. 

Die meisten Experten tippen auf Russland als Urheber, weil Putin dem Westen zeigen will, dass er im Zweifel große Schäden an der Infrastruktur von Pipelins wie der Baltic Pipe oder den Seekabeln, über die 95 % des Internetverkehrs läuft, anrichten kann.

Um auch hier zu zeigen, dass er nicht blufft, wie er das ausdrückt.

An den Nutzen von NS 1 und 2 glaubt er ohnehin nicht mehr, weil absehbar ist, dass die Europäer innerhalb der nächsten 2-3 Jahre kein Gas mehr über diese Pipelines beziehen werden. Dann kann er sie auch ohne Verlust sprengen.""

 

 

Genau das war auch mein erster Gedanke!

 

 

 

@ 19:04 Uhr von proehi --- Russische "Experten" ?

 

...Die meisten Experten tippen auf Russland als Urheber...

 

... und die meisten russischen Experten tippen auf einen anderen Urheber ...

 

Es gibt keine unabhängigen russischen "Experten". In Putins Machtsystem hat jeder Funktionsträger bei staatlichen Einrichtungen, den Staatsmedien oder dem Militär eine Kampfaufgabe. Sei es im Info-Krieg oder im physischen Raum.

Die Welt hat beim Abschuss von Flug MH17 durch russisch gesponserte "Separatisten" beinahe wöchtlich neue "Expertenbeweise" von den Russen geliefert bekommen, die sich allesamt als Falschmeldungen erwiesen haben. Es waren die niederländischen Experten, die in mühevoller Kleinarbeit die Wahrheit ans Tageslicht brachten.

Die Wahrscheinlichkeit spricht dafür, dass es im Fall der Pipelines ähnlich läuft.

 

 

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