Kommentare - Corona und teure Energie: Die Kultur kämpft sich durch die Krise

25. September 2022 - 17:21 Uhr

Steigende Energiekosten bei sinkenden Zuschauerzahlen - das ist eine explosive Kombination für kleine Theater, Schauspielhäuser und Kinos. Der nächste Akt: Corona im Herbst. Von Philipp Wundersee.

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Kommentare

@18:25 Uhr von Donousa

Mit Maske setzt sich niemand freiwillig ins Theater.

 

Selbstverständlich haben die Leute das die ganze Zeit getan und tun es noch.

 

@19:20 Uhr von schabernack

 

In der Vergangenheit gab es kleine Kinos, ausgestattet mit Sessel und Couch. Dazu eine Bar und es war sogar Rauchen erlaubt.

 

Dort gab es aber kein Popcorn, und einst kam auch niemand auf die Idee, das Abendessen in Form von einer Tüte Popcorn 1.000 Gramm im Kino zu verzehren.

...und Langnese Konfekt gab es.

 

@18:28 Uhr von kommtdaher

Kultur war von Anfang an etwas für Ver ögende. Ein Theaterticket für satte 10 Euro, ein Kinobesuch für 7,50 € oder Operntickets oder Konzertkatten für 15 Euro waren für Personen mit Familien unabhängig von der Krise kaum bezahlbaren. Vermögende genießen auch heute noch das Kulturangebot, Krise hinter her.

 

Die genannten Preise sind ein Klacks gegen die Eintrittspreise für ein Fußballspiel.

Gehen deshalb viel mehr Leute in die Oper als ins Stadion, was meinen Sie?

 

19:17, weingasi1 @18:24 Uhr von fathaland slim

 

 

 

Subventioniert wird die sogenannte Hochkultur.

--

In NRW gibt es z.B. die Förderung nach "Creative.NRW". Diese umfasst gerade nicht die Hochkultur, sondern gem. nachfolg. Text:

Mit der Stärkungsinitiative Kultur fördert die Landesregierung die vielfältige Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens in allen Bereichen. Die Stärkungsinitiative umfasst etwa die Förderung der kommunalen Theater und Orchester, die Stärkung der Freien Darstellenden Künste und der Freien Musikszene sowie die Förderung von Kunst und Kultur im ländlichen Raum in Nordrhein-Westfalen. Jeder Bereich wird mit verschiedenen Programmen gestärkt, die sich an den Bedarfen der Kulturschaffenden und -institutionen ausrichten. Neben den programmatischen Förderungen umfasst die Stärkungsinitiative Kultur auch verschiedene Einzelmaßnahmen für Kulturinstitutionen und -projekte des Landes.

Hört sich nicht gerade nach "Hochkultur" an.

 

Machen Sie sich mal über den Etat schlau und darüber, wer wieviel bekommt.

@19:04 Uhr von nie wieder spd

Momentan ist es eher so, dass auch ärmere Menschen Kultursubventionen leisten müssen, damit sich Besserverdienende günstig an der sogenannten Hochkultur laben können.

Alle Menschen in Deutschland, die Steuern zahlen, leisten Kultursubventionen. Also leisten Reichere, da sie mehr Steuern zahlen, auch mehr Kultursubventionen.
 

Der normale Theaterschauspieler wird dabei noch sehr, sehr schlecht bezahlt. Geradezu lächerlich schlecht, wenn man die Arbeitsbedingungen und - zeiten berücksichtigt.

Das ist allerdings wahr. Das gilt für die Theaterschauspieler und auch die Opernsänger. Inwieweit das Ballett betroffen ist, kann ich nicht sagen, da ich nicht weiß, was die Tänzer für Verträge haben. Ich vermute, dass es ähnliche wie bei Schauspielern und Sängern sind.
Ich habe ein bisschen die Hoffnung, dass sich da bald mal ein klein wenig tut, weil die entsprechenden Gewerkschaften gerade etwas aktiver werden und auch versuchen, mehr und mehr dieser Künstler als Mitglieder zu bekommen.

@18:28 Uhr von kommtdaher

Der Zeitgeist hat sich gewandelt. In Corona-Zeiten, aber bereits zuvor, blieben die Menschen zunehmend zuhause. Statt im Kino wurden und werden  Filme über diverse Anbieter  - zusammen mit der Familie - im trauten Heim angesehen. Ohne Werbung - und die Verpflegung für den "Kino-Abend zuhause" wird individuell und preisgünstig zusammengestellt. Vor dem Toilettengang kann kurz die Stop Taste gedrückt und wenn man einmal eingenickt sein sollte, können Szenen zurückgespult werden.Damit keine falscher Eindruck ensteht: Ich schätze durchaus das klassische Kino, aber  so wie Geschäfte aus unseren Innenstädten verschwinden und von großen Supermärkten oder Qutlet-Centern "verschluckt" werden, so wird es wohl zunehmend (leider) auch die Kinos treffen. 

@18:17 Uhr von fathaland slim

 

 

...Seit fast fünfzig Jahren verdiene ich meinen Lebensunterhalt in Live-Clubs, auf Festivals, bei Kulturinitiativen undsoweiter. Nach so langer Zeit komme ich nach wie vor über die Runden, dank der Netzwerke, die sich über die Jahre aufgebaut haben, aber als junger Musiker hätte ich wohl kaum eine Chance. Es ist ein hartes Geschäft.

 

Etwas OT: Ich war überrascht, einen Artikel zum Tod von Pharoah Sanders auf der Tagesschau-Seite zu finden. Nur schade, daß man den nicht kommentieren kann.

 

Ja, wie schade. Wieder einmal einer der großen - Bescheidenen, der sich unter allen Generationen kreativ bewegen konnten und bei denen Innovation und Tradition beidseitig Call & Response spielten.

Wären der Blues und der  Jazz nicht da besonders authentisch wo es darauf ankommt, den dummen Dingen und dem harten  Leben statt mit Bitterkeit mit Würde zu begegnen, würde ich mir auch keine Sorgen machen. Da gibts ja immer noch Musiker. 

@19:05 Uhr von fathaland slim

@18:24 Uhr von fathaland slim

 

Werden diese "Kleinkunstbühnen" 

nicht ohnehin schon kräftig subventioniert ? 

 

Nein.

 

Subventioniert wird die sogenannte Hochkultur.

Die meisten soziokulturellen Zentren werden doch auch subventioniert. Ich weiß nicht, wie das außerhalb von NRW gehandhabt wird, aber die 2 oder 3 Programmkinos in Dortmund und Bochum bekommen Subventionen und zB der „Bhf Langendreer“ in Bochum auch. Und im Bhf LA wird ein gutes subversives Programm gemacht. :)

 

Im Vergleich zu den Subventionen der „Hochkulturtempel“ ist das lächerlich. Wir haben diese minimalen Subventionen in den 70ern erkämpft. Seitdem wurden Sie im Zuge der Neoliberalisierung des „Off-Kulturbetriebes“ immer weiter zurückgefahren.

Ja, ich weiß um die Entwicklung. 
Aber immerhin werden an den genannten Orten die Planstellen bezahlt. Das ist ja schon mal gar nicht soo schlecht.

@19:13 Uhr von Kaneel

Wie äußern sich eigentlich die Esten zu ihrer derzeitigen wirtschaftlichen Situation - bei einer Inflation von 25 Prozent? Atomstrom gibt es dort m.W. auch nicht.

Ich habe mal nachgeschaut:

>>Estland: Eigenversorgung mit erneuerbaren Energien in der Industrie mit Schwerpunkt BioenergieAHK-Zielmarktanalyse 2020

Estland verfügt über relativ große Ressourcen lokaler Energiequellen. Die wichtigsten Energieträger sind Ölschiefer, Holz und Torf. Zurzeit basiert die Stromproduktion des Landes noch in großem Umfang auf Ölschiefer. Die staatlichen Entwicklungspläne der Energiewirtschaft sehen eine Reduzierung der Energieproduktion aus diesem fossilen Brennstoff vor. Obwohl die Ressourcen fossiler Energiequellen dem Land eine gewisse Versorgungssicherheit garantieren, wird der Nutzung von erneuerbaren Energien in Estland immer mehr Aufmerksamkeit entgegengebracht...<<

Da scheinen andere Gründe für die Inflation eine größere Rolle zu spielen. Andernfalls wäre das (für mich) nicht zu verstehen. 

 

@19:01 Uhr von fathaland slim

@18:24 Uhr von fathaland slim

 

Werden diese "Kleinkunstbühnen" 

nicht ohnehin schon kräftig subventioniert ? 

 

Nein.

 

Subventioniert wird die sogenannte Hochkultur.

##

Aber Sie gehören doch auch dazu mit Ihren tollen Auftritten.

 

Danke für das Kompliment!

 

Aber leider nein, ich gehöre nicht dazu. In Deutschland, meines Wissens ein weltweiter Sonderfall, wird zwischen U- und E-Musik unterschieden. U steht für Unterhaltung, E für ernst. Eine komplett bescheuerte Unterscheidung. E wird subventioniert, U nicht.

 

Ich habe mir dazu (U und E) den Wikepedia Beitrag angesehen.

Es geht ja auch um die Verteilung der Gema-Gebühren.

 

Da wird es Zeit für einen Swiffer-Ausschuss zur Entstaubung.

 

 

Ich bin U.

 

19:33, Vaddern @18:24 Uhr von fathaland slim

Da fällt mir ein, was macht denn der Musik-Campus in der nicht existierenden Nachbarstadt Münster? 

Es war ein Gebäude für die Hochkultur geplant (Opernhaus für Münster), am Ende dann ein Musik-Campus als Kompromiss. 

Die gleiche Diskussion in meiner neuen Heimat Düsseldorf. Ein neues Opernhaus soll her, oder doch nicht, dann als Musikgebäude für alle ... bla bla. 

Daher gibt es in den Niederlanden tolle Beispiele für Gebäude, in denen alle Musikrichtungen Platz finden, Muziekcentrum Vredenburg in Utrecht zum Beispiel. 

Die Förderung eines solchen Zentrums würde automatisch von Kleinkunst bis „Hochkultur“ reichen. Und ein solches Zentrum bietet Gelegenheit zum Austausch zwischen den kulturellen Ausrichtungen, deren Protagonisten und Zuhörern. 

 

Mit Münsteraner Kulturpolitik bin ich wenig vertraut. Sie kennen ja das etwas angespannte Verhältnis zwischen Münster und Osnabrück:=}

 

Ja, die Vredenburg ist toll. So wie die niederländische Kulturpolitik generell.

@18:34 Uhr von Nettie

Schwarzmalerei bringt nichts, lernen, flexibel und kurzfristig

zu reagieren indem man technische und sonstige neue Errungenschaften sinnvoll kreativ nutzt dagegen immer

Was soll man auch sonst machen.

 

Eben! Singst du nicht heute, singst du morgen. In der Krise darf man von jedem verlangen, dass er weiß, wer weniger zählt und wer wichtiger ist. Wenn ein Heißluftballon sich nicht mehr oben halten kann, dann wird als erster immer der Sänger von Bord gehen müssen, danach der Schauspieler usw. Wäre unangebracht, dem Mechaniker zu sagen, du hast uns das eingebrockt, jetzt geh, schmeiß dich weg, wir wollen wenigstens noch ein Liedchen von ihm hier hören. Es wird erzählt, bei der Titanic hätte man damals das Orchester an Bord bis zu Schluss spielen lassen. Das soll aber aus anderen Gründen einen Sinn gehabt haben.

@19:01 Uhr von fathaland slim

 

Aber leider nein, ich gehöre nicht dazu [zur Hochkultur].

 

In Deutschland, meines Wissens ein weltweiter Sonderfall, wird zwischen U- und E-Musik unterschieden. U steht für Unterhaltung, E für ernst. Eine komplett bescheuerte Unterscheidung. E wird subventioniert, U nicht. Ich bin U.

 

Der weltweite Sonderfall ist China. Dort im Land des  Lächelns wird Chinesische Oper subventioniert. Wer so was einmal live hörte, weiß, wie sich eine Woche auf der Intensivstation im Ohrenkrankenhaus anfühlt.

 

Und während der Monate Ohren-Physiotherapie danach träumt man jede Nacht, der Drache kommt wieder, und lärmt umher. Für so einige Monate nach der Oper hat es sich erst mal ausgelächelt.

 

Gegen Chinesische Oper sind Opern von Opa Wagner entspannende U-Musik. Auch bei Musik ist vieles relativ. Relativ gut ist der Musikantenstadl, weil dort nie ein Chinesischer Drache auf die Bühne kommt.

@19:36 Uhr von Mauersegler

@18:17 Uhr von fathaland slim

 

 

Etwas OT: Ich war überrascht, einen Artikel zum Tod von Pharoah Sanders auf der Tagesschau-Seite zu finden. Nur schade, daß man den nicht kommentieren kann.

 

Der wurde auch im DLF mit mehreren ausführlichen Beiträgen gewürdigt. So lange, wie ich den Namen schon kenne, hätte ich den Mann für deutlich älter gehalten.

 

 

Ja, das dachte ich auch.

 

Es gab in Berkeley, CA einen Club namens Larry Blake‘s. Da fand jeden Montag eine Blues Jam statt. Pharoah Sanders war dort regelmäßiger Gast. Es gab da eine logenartige Nische in der Wand, dort saß er immer. Er ist aber nie „eingestiegen“. Das ist über dreißig Jahre her, und er war damals schon ein weißbärtiger Herr.

Die Kultur kämpft sich durch die Krise

Die Bürger kämpfen aber noch viel schlimmer.

 

Bühnen und Kinos schließen wenn keine finazielen oder gesundheiotlichen möglichkeiten mehr da sind, sobald beides wieder vorhanden ist leben sie wieder auf .

Die mehr als 145.000 Corona toten bekommen wir nicht wieder.

@19:41 Uhr von Mauersegler

Kultur war von Anfang an etwas für Ver ögende. Ein Theaterticket für satte 10 Euro, ein Kinobesuch für 7,50 € oder Operntickets oder Konzertkatten für 15 Euro waren für Personen mit Familien unabhängig von der Krise kaum bezahlbaren. Vermögende genießen auch heute noch das Kulturangebot, Krise hinter her.

 

Die genannten Preise sind ein Klacks gegen die Eintrittspreise für ein Fußballspiel.

Gehen deshalb viel mehr Leute in die Oper als ins Stadion, was meinen Sie?

Ich frage mich eher, wo es für Konzert und Oper Karten für solche Preise gibt. 

 

@19:42 Uhr von fathaland slim

 

Machen Sie sich mal über den Etat schlau und darüber, wer wieviel bekommt.

Also wichtiger als wer es bekommt ist die Frage wer es finazieren muss.

Wie so oft der nur der Steuerzahler und nicht der Nutzer oder Verdiener daran.

@19:38 Uhr von Mauersegler

@18:24 Uhr von fathaland slim

 

Nein.

 

Subventioniert wird die sogenannte Hochkultur.

 

Das stimmt so nicht. Auch private Bühnen erhalten Zuschüsse.

 

Peanuts im Vergleich zu dem, was Stadttheater, Opernhäuser etc. bekommen.

@19:37 Uhr von Anna-Elisabeth

"zu reagieren indem man technische und sonstige neue Errungenschaften sinnvoll kreativ nutzt dagegen immer"

Da braucht es keine neue Errungenschaften, vor und während der Vorstellung gibt es dann Aufwärmpausen in denen man sich unter Anleitung bewegen kann. Die Armlehnen der Sitze werden abgeschraubt und die Sitze zusammengerückt, so dass man dichter zusammensitzt und sich gegenseitig wärmen kann.

Aber bitte nur mit Maske. Der Atem des Nachbarn wärmt zwar auch, ist aber möglicherweise nicht virenfrei. Von Mundgeruch will ich gar nicht erst anfangen...

 

Dann gehen Sie doch einfach nicht hin.

Wie an alle anderen maskenfreien Plätze.

Ich lasse mir von Ihnen nicht vorschreiben, ob ich eine Maske tragen soll.

@19:25 Uhr von melancholeriker

 

Der war spitze! 200 Jahre ist der Beethe gerademal unter der Erde und immer noch keinen innovativen Kick. Und von Jesus hört man auch nix neues. War das AT doch besser und coronafester. 

Versteh ich nicht.  Was hat das mit fehlenden neuen Ideen in der Klassik Scene zu tun? Immer das alte Schema, Orchester, Dirigent,  Sing-Tante.  Mal andere Instrumente? andere Spielorte?   Nix. immer das gleiche Schema.

 

Oder wilst du endlich was neues von Mozert hören?  Das wird wohl nix werden. Wie bei Beatles oder Oasis oder Elvis, Nivana,....

@19:34 Uhr von Adeo60

Ich bin froh, dass wir einen Gesundheitsminister haben, der vorausschauend und verantwortungsvoll handelt. Die Corona-Zahlen werden nach Aussage der Wissenschaftler in den nächsten Wochen und Monaten deutlich ansteigen. Es wäre fahrlässiog, den Menschen vor diesem Hintergrund eine heile Welt vorzugaukleln. Und in Sachen Energieversorgung hätten wir uns tatsächlich all die Jahre nicht in Abhängigkeit von RUSS begeben dürfen. Aber was wäre wohl geschehen, wenn Frau Merkel auf das preiswerte russ. Gas ganz oder teilweisae verzichtet und den Bürgern höhere Energiepreise aufgesetzt hätte... Und das alles in Zeiten einer guten Zusammenarbeit mit Russland...? Man muss öpolitische Entscheidungen kritisch, aber auch mit Blick auf den Zeitgeist bewerten.

Endlich wieder mal ein vernünftiger Beitrag zum Thema. Von manch anderen Schreiberlingen kommt ja nur noch Nonsens und Dummfug!

@19:01 Uhr von fathaland slim

@18:24 Uhr von fathaland slim

 

Werden diese "Kleinkunstbühnen" 

nicht ohnehin schon kräftig subventioniert ? 

 

Nein.

 

Subventioniert wird die sogenannte Hochkultur.

##

Aber Sie gehören doch auch dazu mit Ihren tollen Auftritten.

 

Danke für das Kompliment!

 

Aber leider nein, ich gehöre nicht dazu. In Deutschland, meines Wissens ein weltweiter Sonderfall, wird zwischen U- und E-Musik unterschieden. U steht für Unterhaltung, E für ernst. Eine komplett bescheuerte Unterscheidung. E wird subventioniert, U nicht.

Ich bin U.

 

Ich stelle mir gerade den Johann Strauß vor, wie er Nina Simone den Walzer erklärt. Wirklich albern. Das erinnert ein bißchen an die Spielzeugregale in Drogeriemärkten. Zu den wirtschaftlichen Löchern kommen auch noch die kopfstehenden Etiketten und die Erkenntnis, daß Ernst in Deutschland eine Frage von erwartbarem Umsatz ist. Hat damit zu tun, daß viele Menschen glauben, Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit können nicht gemeinsam auf die Bühne. 

 

 

 

@19:34 Uhr von fathaland slim

@ 18:38 Uhr von DrBeyer

 

Ganreicheren Leuten gezahlten Steuern speisen, auch ärmere Leute einen Theaterbesuch leisten können.

Selbst die ärmsten der Armen müssen mindestens die Mehrwertsteuer zahlen. Und wenn es sich tatsächlich um eine Umverteilungsmaßnahme handelt, dann wären die Eintrittspreise nach Einkommen gestaffelt.
Momentan ist es eher so, dass auch ärmere Menschen Kultursubventionen leisten müssen, damit sich Besserverdienende günstig an der sogenannten Hochkultur laben können. Der normale Theaterschauspieler wird dabei noch sehr, sehr schlecht bezahlt. Geradezu lächerlich schlecht, wenn man die Arbeitsbedingungen und - zeiten berücksichtigt.

 

Nicht nur Besserverdienende sind an der so genannten Hochkultur interessiert.

 

Die Bezahlung der Musiker und Schauspieler ist ein anderes Thema.

Solange die überbezahlt werden, verbietet sich.sowieso jede Subventionierung

@19:41 Uhr von Mauersegler

Die genannten Preise sind ein Klacks gegen die Eintrittspreise für ein Fußballspiel.

Gehen deshalb viel mehr Leute in die Oper als ins Stadion, was meinen Sie?

Nur mit dem unterschied das die fans die ins staion gehn kein subventionierten Ticket bekommen wie in der Oper.

Wir sollten viel stärker dazu kommen das die Nutzer auch die Kosten tragen. Gerade bei sopchen Events.

 

 

@19:37 Uhr von Anna-Elisabeth

"zu reagieren indem man technische und sonstige neue Errungenschaften sinnvoll kreativ nutzt dagegen immer"

Da braucht es keine neue Errungenschaften, vor und während der Vorstellung gibt es dann Aufwärmpausen in denen man sich unter Anleitung bewegen kann. Die Armlehnen der Sitze werden abgeschraubt und die Sitze zusammengerückt, so dass man dichter zusammensitzt und sich gegenseitig wärmen kann.

Aber bitte nur mit Maske. Der Atem des Nachbarn wärmt zwar auch, ist aber möglicherweise nicht virenfrei. Von Mundgeruch will ich gar nicht erst anfangen...

 

Dafür gibet doch Fishermans Friend!

@19:34 Uhr von Adeo60

Ich bin froh, dass wir einen Gesundheitsminister haben, der vorausschauend und verantwortungsvoll handelt. Die Corona-Zahlen werden nach Aussage der Wissenschaftler in den nächsten Wochen und Monaten deutlich ansteigen. Es wäre fahrlässiog, den Menschen vor diesem Hintergrund eine heile Welt vorzugaukleln. Und in Sachen Energieversorgung hätten wir uns tatsächlich all die Jahre nicht in Abhängigkeit von RUSS begeben dürfen. Aber was wäre wohl geschehen, wenn Frau Merkel auf das preiswerte russ. Gas ganz oder teilweisae verzichtet und den Bürgern höhere Energiepreise aufgesetzt hätte... Und das alles in Zeiten einer guten Zusammenarbeit mit Russland...? Man muss öpolitische Entscheidungen kritisch, aber auch mit Blick auf den Zeitgeist bewerten.

Nun, wir haben dank Merkels Energiepolitik sehr hohe Strompreise (unter Beteiligung von Gasverstromung) und wir mussten z.B. deutsche Gasspeicher (unsere deutsche Sicherheitsreserve) nicht an die russische Gazprom verkaufen.

 

19:53, w120

Ich habe mir dazu (U und E) den Wikepedia Beitrag angesehen.

Es geht ja auch um die Verteilung der Gema-Gebühren.

 

Da wird es Zeit für einen Swiffer-Ausschuss zur Entstaubung.

 

Über diesen arroganten Unsinn haben wir uns vor fünfzig Jahren schon aufgeregt.

 

Zumindest wird mittlerweile auch an Konservatorien Jazz unterrichtet. Ob der Musik das allerdings gut tut, das ist eine andere Frage. Mein Konservatorium und das der Leute, von denen ich gelernt habe, war die Straße.

Am 25. September 2022 - 18:38 Uhr von DrBeyer

Sie wollen hoffentlich nicht ernsthaft den alten und immer noch falschen Spruch von den teuren Theatern bringen, oder?

Es ist nach wie vor richtig, dass öffentlich subventionierte Theater den betroffenen Kommunen mehr bringen als sie die Kommunen kosten.

Und sie bringen selbstverständlich auch breiten Bevölkerungsgruppen etwas.

__

Wenn, wie der Spiegel schreibt, eine Opernkarte mit 210 € und eine Theaterkarte am Beispiel Aachen mit 124 € subventioniert wird, finde ich das schon überdenkenswert in Anbetracht der vielen sozialen Baustellen, die sich im Winter auftun werden.

 

@18:15 Uhr von vriegel

 

Sowohl bei der Energie, als auch bei Corona brauchen wir eine fundamentale Kehrtwende. 
 

Das ganze Ausstiegstheater ist nur noch eine einzige Farce. 
 

 

 

Sie sind heuer aber recht negativ beladen, verehrter vriegel.…

 

Und Ihre Vorschläge würden sich wohl ebenfalls sehr schnell in Wohlgefallen auflösen.

 

 

Der Artikel bezieht sich ausdrücklich auf Corona und Energiekrise. 

 

Dass beides ein Problem ist, ist überwiegend hausgemacht. Bei Corona ist das Problem Lauterbach, davor war es Merkel. 
 

Bei der Energie sind es ganz überwiegend die Grünen. Und davor war das Problem Merkel. 
 

Um es mal etwas sarkastisch auszudrücken:

Sie denken die Grünen können die Welt retten?

Tut mit leid. Diese Geschichte ist frei erfunden.

 

Es wird Zeit, dass dies mal jemand den Grünen und den ganzen „Kids“ von der Klimabewegung klar macht…

 

 

 

 

Mit Ihnen ist nicht zu diskutieren.

Fürchterlich, wenn jemand daherkommt und glaubt, alle Umstände, Ursachen, Wirkungen und Zusammenhänge zu kennen.

@19:21 Uhr von fathaland slim

18:03 Uhr von Bender Rodriguez

 

… Warum kann das die Klassicscene nicht ?  da kommt ja seit hundeten von jahren nichts Neues mehr.

 

Stimmt, jetzt, wo Sie es sagen … von Mozart kam schon ewig nichts Neues mehr. Und Beethoven ruht sich wohl auch auf seinen Lorbeeren aus. 

 

Denen sollte man mal Beine machen. Diesen arroganten, faulen Säcken.

 

Dieses Jahr zu Ostern hat man mir Eier vom Strauss verkauft. Ist doch kein Wunder, dass die Nachwuchssorgen haben. 

Als ich das Beethoven gesagt hab, wollte der mir gar nicht zuhören. 

@20:01 Uhr von Anna-Elisabeth

Kultur war von Anfang an etwas für Ver ögende. Ein Theaterticket für satte 10 Euro, ein Kinobesuch für 7,50 € oder Operntickets oder Konzertkatten für 15 Euro waren für Personen mit Familien unabhängig von der Krise kaum bezahlbaren. Vermögende genießen auch heute noch das Kulturangebot, Krise hinter her.

 

Die genannten Preise sind ein Klacks gegen die Eintrittspreise für ein Fußballspiel.

Gehen deshalb viel mehr Leute in die Oper als ins Stadion, was meinen Sie?

Ich frage mich eher, wo es für Konzert und Oper Karten für solche Preise gibt. 

Das frage ich mich auch. Der Kinopreis mag für Montagmittag für einen relativ ausgelutschten Film gelten. Was Opern- oder Konzertkarten anbelangt, ist der Forist in diesem Jahrtausend sicher noch nicht dort gewesen.

Ist zwar wahrscheinlich ein Klischée aber der Fussballfan wird kaum in Oper und der Opernfan kaum zum FC gehen ;)

 

 

@19:33 Uhr von Vaddern

Daher gibt es in den Niederlanden tolle Beispiele für Gebäude, in denen alle Musikrichtungen Platz finden, Muziekcentrum Vredenburg in Utrecht zum Beispiel. 

Die Förderung eines solchen Zentrums würde automatisch von Kleinkunst bis „Hochkultur“ reichen. Und ein solches Zentrum bietet Gelegenheit zum Austausch zwischen den kulturellen Ausrichtungen, deren Protagonisten und Zuhörern. 

In den Niederlanden geht auch draußen sehr viel:

Avro Prinsengracht Lucie Horsch Hongaarse dans nr5Brahms

"https://www.youtube.com/watch?v=kDRwBNP9uU4&list=RDEMp-MFc9R01nkbu4hVcm…"

oder weltliche Bachkantaten: Cantata Auf, schmetternde Töne BWV 207a

"https://www.youtube.com/watch?v=YnhkPwFno0Y"

Etwas in der Art würde ich mir auch in Hamburg wünschen.

 

@19:33 Uhr von Vaddern

Es war ein Gebäude für die Hochkultur geplant (Opernhaus für Münster), am Ende dann ein Musik-Campus als Kompromiss.

Münster hat längst ein Opernhaus, siehe https://www.theater-muenster.com/

Die gleiche Diskussion in meiner neuen Heimat Düsseldorf. Ein neues Opernhaus soll her, oder doch nicht, dann als Musikgebäude für alle ... bla bla. 

Auch Düsseldorf hat längst ein Opernhaus, das auch überhaupt nicht zur Disposition steht. Das Problem dort ist (wenn ich mich nicht irre) eine anstehende Generalsanierung, bei der man auch darüber nachdenkt, ob nicht ein Neubau günstiger wäre.

@17:56 Uhr von harry_up

>> Was anders ist:

>> Dort wird nicht ganz so viel und so laut geklagt.

 

Noch nichtmal das ist anderes.

Deren Klagen landen nur einfach nicht so umfangreich in den hiesigen Medien. -.-

@19:56 Uhr von schabernack

Der weltweite Sonderfall ist China. Dort im Land des  Lächelns wird Chinesische Oper subventioniert. Wer so was einmal live hörte, weiß, wie sich eine Woche auf der Intensivstation im Ohrenkrankenhaus anfühlt.

 

Und während der Monate Ohren-Physiotherapie danach träumt man jede Nacht, der Drache kommt wieder, und lärmt umher. Für so einige Monate nach der Oper hat es sich erst mal ausgelächelt.

 

Gegen Chinesische Oper sind Opern von Opa Wagner entspannende U-Musik. Auch bei Musik ist vieles relativ. Relativ gut ist der Musikantenstadl, weil dort nie ein Chinesischer Drache auf die Bühne kommt.

Ich ahne die Leiden, die für Europäer mit chinesischer Musik verbunden sind. Mein Chef hätte vermutlich gesagt: "Nimm den Fuß von der Katze!"

Umso erstaunlicher finde ich, wie viele Ostasiaten hier in Europa Musik studieren und sich der klassischen Musik verschrieben haben.

20:03, werner1955

@19:42 Uhr von fathaland slim

 

Machen Sie sich mal über den Etat schlau und darüber, wer wieviel bekommt.

Also wichtiger als wer es bekommt ist die Frage wer es finazieren muss.

Wie so oft der nur der Steuerzahler und nicht der Nutzer oder Verdiener daran.

 

Die so genannte U-Musik wird nahezu komplett von den Nutzern bezahlt.

 

Und Sie wollen doch nicht verlangen, daß die Künstler, also die Verdiener daran, sich selbst bezahlen, oder?

 

Geld drucken im Keller?

@20:01 Uhr von Anna-Elisabeth

Ein Theaterticket für satte 10 Euro, ein Kinobesuch für 7,50 € oder Operntickets oder Konzertkatten für 15 Euro [...]

 

Die genannten Preise sind ein Klacks gegen die Eintrittspreise für ein Fußballspiel.

Gehen deshalb viel mehr Leute in die Oper als ins Stadion, was meinen Sie?

Ich frage mich eher, wo es für Konzert und Oper Karten für solche Preise gibt.

Diese Preise sind in der Tat seit 5-10 Jahren inaktuell.

Wobei es bei uns durchaus auch Oper ab 19 €, Schauspiel ab 17 € und Kinderkonzerte ab 7 € gibt.

Und ins Kino bin ich schon vor 20 Jahren (als ich das letzte Mal dort war) nicht für 7,50 €, sondern knapp ds Doppelte gekommen.

@17:43 Uhr von vriegel

Sowohl bei der Energie, als auch bei Corona brauchen wir eine fundamentale Kehrtwende. 
 

Und auch was die politischen Akteure betrifft, die uns die letzen 10-15 Jahre in diese Sackgasse manövriert haben, brauchen wir eine  fundamentale Kehrtwende. 
 

Das ganze Ausstiegstheater ist nur noch eine einzige Farce. 
 

Und auch was Corona betrifft, sollten wir uns an anderen Ländern orientiert und den „Chefideologen“ Lauterbach von Bord begleiten…

 

 

Wenn nach der Wiesn mit 6-7 Millionen Besuchern in 2 Wochen auf engstem Raum die Corona-Zahlen ansteigen, dann ist also Lauterbach schuld. Alles klar!

Wie wäre, es sich nicht immer nur einfach machen und den Politikern die Verantwortung für alles zu geben.

Corona bringt manche Berufszweige in die Bredouille, weil vielen Themen schon lange wurscht is.

Herr Söder (kennen Sie noch vom „Team Vorsicht“?) ist jetzt dafür, dass die Menschen „frei“ (und ohne Maske) sein sollen, und Layla bitte gleich auch noch spielen.

Man ist jetzt „Team Freiheit“

19:49, melancholeriker @18:17 Uhr von fathaland slim

Etwas OT: Ich war überrascht, einen Artikel zum Tod von Pharoah Sanders auf der Tagesschau-Seite zu finden. Nur schade, daß man den nicht kommentieren kann.

 

Ja, wie schade. Wieder einmal einer der großen - Bescheidenen, die sich unter allen Generationen kreativ bewegen konnten und bei denen Innovation und Tradition beidseitig Call & Response spielten.

 

Damit haben Sie Herrn Sanders ganz wunderbar beschrieben. Danke.

@19:39 Uhr von Mauersegler

Mit Maske setzt sich niemand freiwillig ins Theater.

 

Selbstverständlich haben die Leute das die ganze Zeit getan und tun es noch.

 

##

Bei meinen letzten Kino Besuch sollte ich auch Maske tragen.Das hat mir nicht gepasst und somit habe ich mir Pop Corn gekauft.Da war die Maske dann doch hinderlich.

@20:03 Uhr von werner1955

 

Machen Sie sich mal über den Etat schlau und darüber, wer wieviel bekommt.

Also wichtiger als wer es bekommt ist die Frage wer es finazieren muss.

Wie so oft der nur der Steuerzahler und nicht der Nutzer oder Verdiener daran.

 

 Die "Leistungsbereiten" und "Anständigen" haben Sie diesmal vergessen. In der ernsten Musik ist die Leistung nicht so einfach zu berechnen wie bei den Jobs, wo man nach ein paar Monaten nur noch für's nicht weglaufen und das Ertragen von Routine bezahlt wird.

Auch wenn Sie das nicht glauben: Musiker*innen müssen weiter ständig üben und immer wieder neue Dinge lernen, auch beim alten Repertoire. Da sind selbst die Beamten im Orchestergraben ohne einen gewissen Elan und berufliche Neugier nicht außen vor. 

Also ich könnte nur Neid als negatives Empfinden aufbringen. 

 

@20:09 Uhr von Bender Rodriguez

Die Bezahlung der Musiker und Schauspieler ist ein anderes Thema.

Solange die überbezahlt werden, verbietet sich.sowieso jede Subventionierung

Nur gut, dass von denen niemand überbezahlt ist.

Die einzigen, die anständig (aber noch lange nicht über-) bezahlt werden, sind die Orchestermusiker und die Chorsänger.

Opernsänger und Schauspieler haben Verträge, die man im besten Fall als ausbeuterisch bezeichnen kann.

20:08, melancholeriker @19:01 Uhr von fathaland slim

Ich stelle mir gerade den Johann Strauß vor, wie er Nina Simone den Walzer erklärt. Wirklich albern.

 

Nina konnte gut Walzer spielen. Was nicht nur mit ihrer klassischen Ausbildung zu tun hatte, sondern auch mit ihrem Kirchen-Background. Viele Gospels sind im Dreivierteltakt.

 

Das erinnert ein bißchen an die Spielzeugregale in Drogeriemärkten. Zu den wirtschaftlichen Löchern kommen auch noch die kopfstehenden Etiketten und die Erkenntnis, daß Ernst in Deutschland eine Frage von erwartbarem Umsatz ist. Hat damit zu tun, daß viele Menschen glauben, Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit können nicht gemeinsam auf die Bühne. 

 

Das könnte durchaus ein spezifisch deutsches Problem sein. Aber ich will mich da nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen.

@20:09 Uhr von Bender Rodriguez

Die Bezahlung der Musiker und Schauspieler ist ein anderes Thema.

Solange die überbezahlt werden, verbietet sich.sowieso jede Subventionierung

 

Wieviel überbezahlte Musiker und Schauspieler kennen Sie denn.

@Bender Rodriguez

"Die Bezahlung der Musiker und Schauspieler ist ein anderes Thema."

.

"Solange die überbezahlt werden, verbietet sich.sowieso jede Subventionierung"

 

Jetzt liegen Sie aber ganz weit daneben. Es geht hier nicht um internationale Popstars und Filmstars, sondern um Theaterschauspieler, Orchestermusiker, Opernsänger, Solo-Künstler, die durch die kleinen Bühnen tingeln und andere. Die verdienen relativ wenig oder müssen mitunter mächtig kämpfen, um überhaupt über die Runden zu kommen. 

@20:05 Uhr von Donousa

"zu reagieren indem man technische und sonstige neue Errungenschaften sinnvoll kreativ nutzt dagegen immer"

Da braucht es keine neue Errungenschaften, vor und während der Vorstellung gibt es dann Aufwärmpausen in denen man sich unter Anleitung bewegen kann. Die Armlehnen der Sitze werden abgeschraubt und die Sitze zusammengerückt, so dass man dichter zusammensitzt und sich gegenseitig wärmen kann.

Aber bitte nur mit Maske. Der Atem des Nachbarn wärmt zwar auch, ist aber möglicherweise nicht virenfrei. Von Mundgeruch will ich gar nicht erst anfangen...

 

Dann gehen Sie doch einfach nicht hin.

Wie an alle anderen maskenfreien Plätze.

Ich lasse mir von Ihnen nicht vorschreiben, ob ich eine Maske tragen soll.

Ach du liebe Güte. Ihre Sorgen möchte ich haben. Eine harmlose Bemerkung wird als Verbotsversuch aufgefasst. Ist das jetzt ein Mangel an Humor oder sind das schon Textverständnisprobleme?

 

@20:11 Uhr von Furzruggele

"zu reagieren indem man technische und sonstige neue Errungenschaften sinnvoll kreativ nutzt dagegen immer"

Da braucht es keine neue Errungenschaften, vor und während der Vorstellung gibt es dann Aufwärmpausen in denen man sich unter Anleitung bewegen kann. Die Armlehnen der Sitze werden abgeschraubt und die Sitze zusammengerückt, so dass man dichter zusammensitzt und sich gegenseitig wärmen kann.

Aber bitte nur mit Maske. Der Atem des Nachbarn wärmt zwar auch, ist aber möglicherweise nicht virenfrei. Von Mundgeruch will ich gar nicht erst anfangen...

 

Dafür gibet doch Fishermans Friend!

Wäre eine Möglickeit. Schön, dass Sie meine  Bemerkung nicht ganz so bierernst genommen haben, wie ein anderer User hier.

20:17, weingasi1

Ist zwar wahrscheinlich ein Klischée aber der Fussballfan wird kaum in Oper und der Opernfan kaum zum FC gehen ;)

 

Ja, das ist definitiv ein Klischee. Ich kenne einige Menschen, die sowohl in die Oper als auch auf Schalke gehen. 

20:17, Vaddern @19:21 Uhr von fathaland slim

Als ich das Beethoven gesagt hab, wollte der mir gar nicht zuhören. 

 

Bei dem ist jedes Wort verschwendet. Genauso gut könnten Sie mit Ihrem Badezimmerschrank reden.

@20:34 Uhr von DrBeyer

Die Bezahlung der Musiker und Schauspieler ist ein anderes Thema.

Solange die überbezahlt werden, verbietet sich.sowieso jede Subventionierung

Nur gut, dass von denen niemand überbezahlt ist.

Die einzigen, die anständig (aber noch lange nicht über-) bezahlt werden, sind die Orchestermusiker und die Chorsänger.

Opernsänger und Schauspieler haben Verträge, die man im besten Fall als ausbeuterisch bezeichnen kann.

Naja, so eine Operndiva bekommt schon deutlich zu viel, Gemessen an den wenigen Fans sowieso. Da hat eine Madonna doch deutlich mehr Reichweite, Deshalb kriegt die auch mehr.  und so ein Orchestermusiker muß auch nicht reicher werden, als ein Gitarrist, der täglich durch Clubs tingeln muß und sich die Finger wund spielt.

Ich kann da überhaupt kein System zwischen Wichtig, Richtig, verzichtbar, Kultur, Trash und verzichtbar erkennen. Wer sagt, was wichtig ist und subventioniert werden muß? Das ist doch sehr willkürlich.

@20:17 Uhr von weingasi1

Kultur war von Anfang an etwas für Ver ögende. Ein Theaterticket für satte 10 Euro, ein Kinobesuch für 7,50 € oder Operntickets oder Konzertkatten für 15 Euro waren für Personen mit Familien unabhängig von der Krise kaum bezahlbaren. Vermögende genießen auch heute noch das Kulturangebot, Krise hinter her.

 

Die genannten Preise sind ein Klacks gegen die Eintrittspreise für ein Fußballspiel.

Gehen deshalb viel mehr Leute in die Oper als ins Stadion, was meinen Sie?

Ich frage mich eher, wo es für Konzert und Oper Karten für solche Preise gibt. 

Das frage ich mich auch. Der Kinopreis mag für Montagmittag für einen relativ ausgelutschten Film gelten. Was Opern- oder Konzertkarten anbelangt, ist der Forist in diesem Jahrtausend sicher noch nicht dort gewesen.

Ist zwar wahrscheinlich ein Klischée aber der Fussballfan wird kaum in Oper und der Opernfan kaum zum FC gehen ;)

Ein falsches Pauschalurteil, denn es stimmt nicht

siehe Wagner- und Fußballfan Angela Merkel.

 

19:56, schabernack

Der weltweite Sonderfall ist China. Dort im Land des  Lächelns wird Chinesische Oper subventioniert. Wer so was einmal live hörte, weiß, wie sich eine Woche auf der Intensivstation im Ohrenkrankenhaus anfühlt.

 

Es gibt im schwarzamerikanischen Dialekt eine Redewendung, die angebracht wird, wenn man etwas beschreiben will, was schwer daneben ist:

 

“F...ed  up as Chinese music“

 

As, nicht like. Black American grammar...

@19:54 Uhr von Gustav

. In der Krise darf man von jedem verlangen, dass er weiß, wer weniger zählt und wer wichtiger ist.

Sie meinen, es gibt Menschen, die mehr zählen bzw. wichtiger sind als andere? Im Ernst?

20:34, DrBeyer

Opernsänger und Schauspieler haben Verträge, die man im besten Fall als ausbeuterisch bezeichnen kann.

 

So ist es.

@20:34 Uhr von melancholeriker

 

Machen Sie sich mal über den Etat schlau und darüber, wer wieviel bekommt.

Also wichtiger als wer es bekommt ist die Frage wer es finazieren muss.

Wie so oft der nur der Steuerzahler und nicht der Nutzer oder Verdiener daran.

 

 Die "Leistungsbereiten" und "Anständigen" haben Sie diesmal vergessen. In der ernsten Musik ist die Leistung nicht so einfach zu berechnen wie bei den Jobs, wo man nach ein paar Monaten nur noch für's nicht weglaufen und das Ertragen von Routine bezahlt wird.

Auch wenn Sie das nicht glauben: Musiker*innen müssen weiter ständig üben und immer wieder neue Dinge lernen, auch beim alten Repertoire. Da sind selbst die Beamten im Orchestergraben ohne einen gewissen Elan und berufliche Neugier nicht außen vor. 

Also ich könnte nur Neid als negatives Empfinden aufbringen.

Vielen Dank!

Nur eine kurze Nachfrage, weil ich mir bei Ihnen nicht sicher bin, wie ernst es gemeint war: Dass in keinem deutschen Orchestergraben auch nur ein einziger Beamter sitzt, wissen Sie?

@20:18 Uhr von DrBeyer

Es war ein Gebäude für die Hochkultur geplant (Opernhaus für Münster), am Ende dann ein Musik-Campus als Kompromiss.

Münster hat längst ein Opernhaus, siehe https://www.theater-muenster.com/

Die gleiche Diskussion in meiner neuen Heimat Düsseldorf. Ein neues Opernhaus soll her, oder doch nicht, dann als Musikgebäude für alle ... bla bla. 

Auch Düsseldorf hat längst ein Opernhaus, das auch überhaupt nicht zur Disposition steht. Das Problem dort ist (wenn ich mich nicht irre) eine anstehende Generalsanierung, bei der man auch darüber nachdenkt, ob nicht ein Neubau günstiger wäre.

Das in Münster ist ein Theater und eine Inkunabel der Theaterarchitektur der Nachkriegszeit, kein Opernhaus. 

Und in D-Dorf wird diskutiert, altes Haus sanieren oder neues Haus. Da war vom alten OB Geisel schon ein Investor angefixt worden. Eine kleine Provinzposse, die ich hier lieber nicht detailliert ausbreite. 

@20:06 Uhr von Bender Rodriguez

 

Versteh ich nicht.  Was hat das mit fehlenden neuen Ideen in der Klassik Scene zu tun? Immer das alte Schema, Orchester, Dirigent,  Sing-Tante.  Mal andere Instrumente? andere Spielorte?   Nix. immer das gleiche Schema.

 

Auch bei den Sing-Onkels & Tanten von Rock, Blues, Reggae, Heavy Metal und Musikantenstadl ist immer das gleiche Schema.

 

Warum spielt @fathaland slim nicht mal Heavy Metal mit Doro Pesch zusammen, und trägt dazu eine schwarze Lederjacke mit Fransen und Nieten dran, plus eine blonde Langhaarperücke?

 

Vermutlich, weil er lieber Blues komponiert und spielt, und er vermutlich auch seinen nächsten Song wieder als Blues-Sing-Onkel singen wird.

@20:23 Uhr von fathaland slimp

@19:42 Uhr von fathaland slim

 

Machen Sie sich mal über den Etat schlau und darüber, wer wieviel bekommt.

Also wichtiger als wer es bekommt ist die Frage wer es finazieren muss.

Wie so oft der nur der Steuerzahler und nicht der Nutzer oder Verdiener daran.

 

Die so genannte U-Musik wird nahezu komplett von den Nutzern bezahlt.

Das ist ja schon mal sehr gut so. Jetzt müssen wir bei der E und der hoch Musik das auch noch durchsetzen.

 

@20:29 Uhr von schiebaer45

Mit Maske setzt sich niemand freiwillig ins Theater.

 

Selbstverständlich haben die Leute das die ganze Zeit getan und tun es noch.

 

##

Bei meinen letzten Kino Besuch sollte ich auch Maske tragen.Das hat mir nicht gepasst und somit habe ich mir Pop Corn gekauft.Da war die Maske dann doch hinderlich.

ein raffinierter Trick, aber wer war nun schlauer: der Kunde, der keine Maske wollte oder der Kinounternehmer,der mehr Umsatz wollte?

 

@20:34 Uhr von melancholeriker

 

Machen Sie sich mal über den Etat schlau und darüber, wer wieviel bekommt.

Also wichtiger als wer es bekommt ist die Frage wer es finazieren muss.

Wie so oft der nur der Steuerzahler und nicht der Nutzer oder Verdiener daran.

 

 Die "Leistungsbereiten" und "Anständigen" haben Sie diesmal vergessen. In der ernsten Musik ist die Leistung nicht so einfach zu berechnen wie bei den Jobs, wo man nach ein paar Monaten nur noch für's nicht weglaufen und das Ertragen von Routine bezahlt wird.

Auch wenn Sie das nicht glauben: Musiker*innen müssen weiter ständig üben ?

Und das ist über alle so.

Fragen sie mal eine Piloten, Polizisten oder IT-Techniker.

19:52 Uhr von Anna-Elisabeth @19:13 Uhr von Kaneel @vriegel

Der größte Teil der Energie speist sich wohl aus Gas, wobei ich nicht ausfindig machen konnte, woher Estland das, nun, Flüssiggas bezieht. Und wie Sie schrieben, dort setzt man auf Erneuerbare und nicht auf des Users Präferenz, Kernkraft.

Mich stört nur, wenn User wie @vriegel Deutschland in jeglicher Hinsicht als Negativbeispiel darstellen, während diese andere Länder grundsätzlich in den leuchtendsten Farben beschreiben, und die Schattenseiten irgendwie hintenüber fallen.

Gegen die ausufernden Kosten und drohenden Insolvenzen in Deutschland erscheint mir ein Energiepreisdeckel für alle Privatleute/Unternehmen hilfreich.

Und ich hoffe, dass uns die Kultureinrichtungen erhalten bleiben können. Das niederländische Modell, von dem @vaddern sprach, klingt interessant.

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@20:23 Uhr von fathaland slim

>> Und Sie wollen doch nicht verlangen, daß die

>> Künstler, also die Verdiener daran, sich selbst#

>> bezahlen, oder?

 

Die Meisten sehen auch nur die Künstler auf der Bühne und nicht(!) den ganzen 'Rattenschwanz', welcher da hinten dranhängt:
* das Orga-Team, das Tourbooking und den Kartenvorverkauf
* die Bühnenbauer und Kabelleger
* die Tontechniker und Beleuchter
* die Dekos
* die Tresenfachkräfte
* die Secus
* die Springer
* die Reinigungskräfte
* die Caterer
* die Roadies und Fahrer
* die Merchandiser (plus die Aufnahmestudios, in denen die Tonträger aufgenommen, gemastert und vervielfältigt werden sowie die T-Shirt-Drucker)
* die Plakatkleber und Flyerverteiler (plus Druckereien)
* die ...

 

Wenn es nur um Heizkosten ginge...

Ich bin gerne bereit auch in Jacke im Kino zu sitzen.

 

Wir besuchten heute eine Vorstellung auf einer Freibühne - in Winterjacken und wärmer Unterwäsche.

Es war voll! Nicht komplett ausgebucht, so dass Leute stehen müssten, aber voll.

 

(Die Diskussion um Hallenbäder verstand ich auch schon nicht. Wem es zu kalt ist, der kann sicher im Neoprenanzug schwimmen. Die kosten nicht mehr so viel und gebraucht gibt es auch welche zu kaufen.)

@20:08 Uhr von melancholeriker

Zu den wirtschaftlichen Löchern kommen auch noch die kopfstehenden Etiketten und die Erkenntnis, daß Ernst in Deutschland eine Frage von erwartbarem Umsatz ist. Hat damit zu tun, daß viele Menschen glauben, Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit können nicht gemeinsam auf die Bühne. 

Hat vielleicht mit einer speziellen (deutschen?) Konditionierung zu tun. Als meine zwei Jahre ältere Schwester eingeschult wurde, wollte ich auch unbedingt in die Schule. Ich habe aus ihren Schreibheften 'abgemalt' und fand die Bücher spannend (besonders den Geruch :-)).

Aber dann habe ich von den Erwachsenen um mich herum immer wieder den Spruch gehört: "Mit der Schule beginnt der Ernst des Lebens." Dann hatte ich keinen Bock mehr auf Schule.

Erst....

kam die Corona Pandemie dann der Krieg gegen die Ukraine jetzt noch die Inflation von sieben bis acht Prozent und dann kommt noch die drastischen Erhöhungen im Sektor Energie es sind zu viele Krisen auf einmal die Menschen sparen an der Kultur kaufen lieber Lebensmittel nicht nur die Theater und Kinos müssen ums Leben kämpfen auch die Schausteller auf den Jahrmärkte alles das was Vergnügen macht geht leider nach hinten runter 

@20:58 Uhr von Bender Rodriguez

Naja, so eine Operndiva bekommt schon deutlich zu viel, Gemessen an den wenigen Fans sowieso. Da hat eine Madonna doch deutlich mehr Reichweite, Deshalb kriegt die auch mehr.

Wieviele "Operndiven" kennen Sie denn? Und die werden alle nach Marktpreis bezahlt, genau wie Madonna. 
Wollten Sie ernsthaft die paar "Diven" hernehmen, um damit zu begründen, die tausenden Sänger und Schauspieler noch schlechter zu bezahlen, als sie es ohnehin schon werden?!

und so ein Orchestermusiker muß auch nicht reicher werden, als ein Gitarrist, der täglich durch Clubs tingeln muß und sich die Finger wund spielt.

Wie gesagt: Orchestermusiker, die in Festanstellung sind (was der kleinere Teil der Orchestermusiker ist), werden anständig bezahlt. Aber reich wird von denen auch keiner. Die freischaffenden Orchestermusiker leben zu einem großen Teil in prekären Verhältnissen oder vom Gehalt ihrer Lebensgefährten.

Umgekehrt ist's richtig: Es gibt keinen Grund, dass ein Gitarrist ärmer als ein Orchestermusiker.

@17:43 Uhr von vriegel

Sowohl bei der Energie, als auch bei Corona brauchen wir eine fundamentale Kehrtwende. 
 

Und auch was die politischen Akteure betrifft, die uns die letzen 10-15 Jahre in diese Sackgasse manövriert haben, brauchen wir eine  fundamentale Kehrtwende. 
 

Das ganze Ausstiegstheater ist nur noch eine einzige Farce. 
 

Und auch was Corona betrifft, sollten wir uns an anderen Ländern orientiert und den „Chefideologen“ Lauterbach von Bord begleiten…

Herr Lauterbach ist erst seit letztem Herbst an Bord, nicht bereits "die letzten 10-15 Jahre." Wie auch alle anderen politischen Akteure. Wenn wir in anderen Ländern waren (Urlaub) oder sonst mit anderen Ländern in Kontakt stehen (Arbeit), stellen beide Seiten immer eines fest: Auf die eine oder andere Weise sind die Probleme überall die gleichen. Auf den anderen Seiten der Zäune mag das Gras zwar immer grüner erscheinen, fragt man aber den Nachbarn, sagt der dasselbe von unserem. 

 

21:01, DrBeyer

Nur eine kurze Nachfrage, weil ich mir bei Ihnen nicht sicher bin, wie ernst es gemeint war: Dass in keinem deutschen Orchestergraben auch nur ein einziger Beamter sitzt, wissen Sie?

 

Beamte nicht. Aber öffentliche Bedienstete. Nach BAT bezahlt, wenn ich mich nicht furchtbar irre. Bundesangestelltentarif.

Corona und teure Energie: Die Kultur kämpft sich durch die Krise

Zunächst einmal wird die Kultur von der Verteuerung der Energie ebenso betroffen sein, wie andere Bereiche der Gesellschaft.

Aber sie wird nicht gleich betroffen sein: Kinos, Theater und die darin tätigen Kulturschaffenden.

Weniger das Fernsehen und die eher hoch dotierten dort (Soaps, Krimis, Tipps zum Sparen). 

@21:02 Uhr von Vaddern

Das in Münster ist ein Theater und eine Inkunabel der Theaterarchitektur der Nachkriegszeit, kein Opernhaus. 

Verstehe ich nicht.

Ich habe in Münster schon mal gespielt; das hat sich wie ein richtiges Opernhaus angefühlt.

@20:52 Uhr von fathaland slim

Ist zwar wahrscheinlich ein Klischée aber der Fussballfan wird kaum in Oper und der Opernfan kaum zum FC gehen ;)

 

Ja, das ist definitiv ein Klischee. Ich kenne einige Menschen, die sowohl in die Oper als auch auf Schalke gehen. 

Vor langer Zeit war ich auch mal in der Oper oder auf der "Alm". Dann kam das Freundschaftsspiel Arminia Bielefeld gegen Real Madrid. (Mit Breitner und Netzer aus der Nationalmannschaft.) Das Stadion völlig überfüllt. Danach nur noch Panik in Menschenmassen. Nie wieder....

 

@21:00 Uhr von Nettie

. In der Krise darf man von jedem verlangen, dass er weiß, wer weniger zählt und wer wichtiger ist.

Sie meinen, es gibt Menschen, die mehr zählen bzw. wichtiger sind als andere? Im Ernst?

 

Okay, ich formuliere den beanstandeten Satz um: wenn es darauf ankommt, sollte ein Sänger wissen, wo er singen kann, wo lieber nicht.

@20:26 Uhr von DrBeyer

 

Diese Preise sind in der Tat seit 5-10 Jahren inaktuell.

Wobei es bei uns durchaus auch Oper ab 19 €, Schauspiel ab 17 € und Kinderkonzerte ab 7 € gibt.

Und ins Kino bin ich schon vor 20 Jahren (als ich das letzte Mal dort war) nicht für 7,50 €, sondern knapp ds Doppelte gekommen.

Dann muss das in DM gewesen sein oder Sie waren in einem sehr exquisiten Kino. 2019/20 habe ich mir noch Filme für unter 10 Euro angeschaut.

Es gibt für Menschen mit Sozialleistungsanspruch zudem die Möglichkeit vergünstigte Karten für bestimmte Kulturveranstaltungen zu bekommen. Nach meinem letzten Stand zum Teil für nur 1 Euro.

@21:06 Uhr von werner1955

Die so genannte U-Musik wird nahezu komplett von den Nutzern bezahlt.

Das ist ja schon mal sehr gut so. Jetzt müssen wir bei der E und der hoch Musik das auch noch durchsetzen.

Dann bekommen wir hier ganz schnell amerikanische Verhältnisse.

Um das, was wir in Deutschland aktuell noch haben, beneiden uns große Teile der Welt.

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