Kommentare - Schulunterricht in Polen: Pflichtfach Schießtraining

22. September 2022 - 15:09 Uhr

In Polen müssen Schüler seit diesem Schuljahr den Umgang mit einer Schusswaffe lernen - als Vorbereitung auf einen möglichen Verteidigungsfall, sagen Regierungsvertreter. Von Eltern kommt bislang kaum Kritik. Von K. Joachim und R. Jung.

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Kommentare

@16:17 Uhr von Mitdenkender

[…]

[...]

Sie haben Brave New World wohl nicht gelesen. Das Thema spielt da gar keine Rolle!

Mutige Unterstellung Ihrerseits! Wahrscheinlich ist Ihnen auch nicht aufgefallen, dass ich die drei englischen Worte klein geschrieben habe...

 

Das hat Unterhaltungscharakter. Für all die Grammatik-und Rechtschreibfehler hier bräuchte es ein eigenes Forum. Brave New World steht für dystopische Veränderungen in bestimmten Lebensbereichen- jedenfalls bei denen, die Huxley kennen. Schulliteratur. 

Stimmt, "Unterhaltungscharakter" hat die Diskussion mit Ihnen! Aber ich bin geduldig und erkläre es Ihnen gerne:

Brave New World ist der Titel eines sehr guten Buches, das haben Sie richtig erkannt. 

"brave new world" ist englisch und bedeutet übersetzt: schöne neue Welt. Fällt Ihnen etwas auf?

@15:13 Uhr von Coachcoach

Demokratie ist in Polen begrenzt.

Hand hoch, wessen Demokratie unendlich ist.

@15:59 Uhr von schabernack

Kein einziges Land wird dadurch mehr demokratisch, indem man Kindern das Schießen mit Feuerwaffen beibringt. Zu dieser Erkenntnis bräuchte es gar nicht erst die USA mit diesen Pink Girlie's Guns.

Ehm, hat Deutschland also NICHT Waffen gelierfert und Ausbildung an Waffen ermöglicht, um in der Ukraine die Demokratie zu verteidigen? Und wo hat Deutschland vertraglich vereinbart, dass diese Waffen unter keinen Umständen an Kinder ausgehändigt werden dürfen?

@15:19 Uhr von Francis Fortune

So sehr ich den von Russland verursachten Krieg auch verteufele, - die Menschheit muss in der aktuellen Lage darauf achten, am Frieden festzuhalten. Nicht alle Probleme/Herausforderungen lassen sich durch Gewalt lösen, eher im Gegenteil!

Wer den Frieden will - und zwar wirklich will und nicht nur als pseudopazifistischer Maulheld - der wappne sich für alle Fälle.

@16:09 Uhr von Opa Klaus

[…]​​​​​​. Sie haben meine Ausführungen sowas von nicht verstanden. Es geht hier nicht um Schützenvereine mit geselligen Umtrunk, sondern es geht darum, Kindern in der Pubertät zwangsweise den Ungang mit Waffen aufzuzwingen. Ausserdem habe ich geschrieben, dass dieses Trauma im Falle einer Tötung einsetzen kann, nicht durch Schießunterricht. Lesen Sie hierzu bitte die zahlreichen Berichte im Internet von Soldaten, welche in Afghanistan, Vietnam oder im Irakkrieg gedient haben. Danach können wir gerne weiterdiskutieren. 

​​​​​

Die Jugendlichen lernen mit der Waffe umzugehen und nicht auf Menschen zu schießen. Ob sie das jemals werden müssen, ist fraglich. War bis 2012 wohl auch nicht der Fall.

Und warum müssen sie das lernen? Wäre nicht Kommunikation, Ethik oder Litetatur wichtiger? 

Nur leider sehen das andere Länder anders. Da gelten andere Regeln des Miteinanders. Unsere Sichtweise von Konfliktlösung lassen sich andere Länder nicht überstülpen. 

@16:24 Uhr von free Nawalny

... arg unter den übermächtigen russischen Nachbarn gelitten. Klar, dass man auf Distanz geht und sich rüstet, wenn die Russen einen Krieg vom Zaun brechen.

Und Sie glauben, der Slogan "Kinder an die Waffen" hilft?

@15:47 Uhr von Mitdenkender

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum Putin so gut Deutsch kann?

Sein Deutsch ist grottenschlecht, obwohl er während seiner vielversprechenden KGB-Karriere ewig lange in der deutschen Provinz  in Dresden geparkt wurde. Ein drittklassiger Agent.

@16:27 Uhr von schabernack

Die „inoffizielle“ Version unter Polen:

„Weil man die Sprache des Feindes beherrschen soll.“

 

Haben Sie sich schon mal gefragt,

warum Putin so gut Deutsch kann?

 

Weil Wladimir so einige mehrere Jahre lang in der Ex-DDR gewohnt hat. Und in der Ex-DDR war auch Russisch Schul-Fremdsprache Number One, weil die Ex-UdSSR Feind Number One war.

 

So sehr einfach und sprach-vergessen kann Historie schon nach 30 Jahren im Leben der zu beiden Zeiten im Ex und im Heute lebenden Menschen sein.

 

Russisch ist nach Sprecherzahl eine der 10 großen Sprachen der Welt. Bestens geeignet für ganz Zentralasien. Mehr Sprecher von Russisch jedenfalls als Sprecher von Deutsch. Auch ich hätte in Köln Russisch in der Schule lernen können. Auf dem Gymnasium von Jahrgangsstufe 11 bis 13.

 

Habe ich aber nicht genommen, ich nahm Spanisch.

Nach Mandarin Weltsprache No. Two nach Muttersprachlern.

Aber wo ist der Feind Spanischer …?

Ja genau, absolut vergleichbar. (Ironie aus.)

Sie haben Putins Dienst beim KGB vergessen. 

@16:27 Uhr von schabernack

Nach Mandarin Weltsprache No. Two nach Muttersprachlern.

Nicht viele Chinesen würden Mandarin als ihre Muttersprache bezeichnen.

@15:52 Uhr von Minka04

Gewalt erzeugt Gegengewalt, der Klügere gibt nach. Das sind nur zwei kleine Sprüche, die Eltern Ihren Kindern auf den Weg mitgeben. Vielleicht sollten wir uns wieder ein bißchen darauf besinnen. Im Moment sieht man nur Eskalation wo man auch hinsieht. Wo soll das noch enden?

Danke dafür, wir sollten freundlicher und toleranter miteinander umgehen, auch ein Lächeln hilft (manchmal)

Ich hätte noch einen Spruch aus meinem Poesiealbum in den 50er Jahren:

Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg' auch keinem andern zu.

@16:25 Uhr von saschamaus75

>> sind aber auf beiden Seiten nicht religiös sondern

>> benutzen Religon nur für ihre nationalistische Agenda.

 

Wenn DAS Ihre Meinung ist, dann haben Sie das Ganze (seit Jahrhunderten!) in der Ukraine leider noch nichtmal ansatzweise verstanden. -.-

Sie reissen meinen Post aus dem Zusammenhang und kürzen ihn obendrein. Kein Wunder haben Sie ihn nicht verstanden. Er hatte mit der Ukraine nichts zu tun.

@16:27 Uhr von Die Linke Ost

Unterweisungen an Waffen haben in der Schule nichts verloren, ob verpflichtend oder nicht. Und dann noch unter der Prämisse der Verteidigung! Irrsinn!

Das war in der DDR aber normal. Und was haben Sie gegen Verteidigungsbereitschaft? Denn um den Angriff geht es den Polen ja erkennbar nicht.

 

Ganz davon abgesehen, dass wir hier von Schulkindern reden, denen ich jeglichen Umgang mit Waffen nur angesichts von ernsthaftem Interesse, Eigeninitiative und einer gewissen persönlichen Mindestreife zeigen würde …

 

… ist ein einmaliges hinein Schnuppern in das Schusswaffentraining im Verteidigungsfall sowieso völlig nutzlos. Erst recht mit Luftgewehren, das bringt für den Ernstfall rein gar nichts.

@16:33 Uhr von Mitdenkender

[…]​​​​​​. Sie haben meine Ausführungen sowas von nicht verstanden. Es geht hier nicht um Schützenvereine mit geselligen Umtrunk, sondern es geht darum, Kindern in der Pubertät zwangsweise den Ungang mit Waffen aufzuzwingen. Ausserdem habe ich geschrieben, dass dieses Trauma im Falle einer Tötung einsetzen kann, nicht durch Schießunterricht. Lesen Sie hierzu bitte die zahlreichen Berichte im Internet von Soldaten, welche in Afghanistan, Vietnam oder im Irakkrieg gedient haben. Danach können wir gerne weiterdiskutieren. 

​​​​​

Die Jugendlichen lernen mit der Waffe umzugehen und nicht auf Menschen zu schießen. Ob sie das jemals werden müssen, ist fraglich. War bis 2012 wohl auch nicht der Fall.

Und warum müssen sie das lernen? Wäre nicht Kommunikation, Ethik oder Litetatur wichtiger? 

Nur leider sehen das andere Länder anders. Da gelten andere Regeln des Miteinanders. Unsere Sichtweise von Konfliktlösung lassen sich andere Länder nicht überstülpen. 

Und somit wird es immer Kriege geben. 

 

Finde ich ...

sehr gut und sehr richtig in der heutigen Zeit. Wer heute keine Waffe hat ist arm dran. 

@16:21 Uhr von Mitdenkender

...Wä...

Sie können das selbst rausfinden, ein Aufenthalt in Polen hilft.

Sie waren wohl noch nicht da. Wer Polnisch beherrsch, ist klar im Vorteil. 
Also haben Sie keine Beispiele. 

Doch. Mit meiner polnischen Freundin selig. Quer durch das Land. Mit vielen polnischen Kontakten dort und hier. Ich habe viele freundliche Leute kennengelernt - von denen allerdings viele auch seltsame politische Ansichten hatten, um es freundlich auszudrücken.

@16:25 Uhr von saschamaus75

Wenn DAS Ihre Meinung ist, dann haben Sie das Ganze (seit Jahrhunderten!) in der Ukraine leider noch nichtmal ansatzweise verstanden. -.-

Die Ukrainer möchten sich nach Westen orientieren und der NATO beitreten und ein östlicher Diktator glaubt, er könne da mehr bestimmen als das ukrainische Volk. Und er glaubt vor allem, dass man Eroberungsansprüche mit vorgehaltener Waffe durchsetzen kann.

@16:29 Uhr von Die Linke Ost

Humanismus sollte die Grundlage sein für die Erziehung von Kindern. Sie sehen das wohl nicht mehr so. Ein bedauerlicher Rückschritt.

Auch der Humanist darf sich verteidigen. Und ich füge hinzu, er muss sich sogar verteidigen wollen, wie man am aktuellen Beispiel des russischen Ukrainefeldzuges sieht.

Das habe ich nicht bestritten. Ich habe auf einen User geantwortet, aus dessen Post ich geschlossen hatte, dass er sich vom Humanismus verabschiedet hat.

@16:45 Uhr von Coachcoach

Mit vielen polnischen Kontakten dort und hier. Ich habe viele freundliche Leute kennengelernt - von denen allerdings viele auch seltsame politische Ansichten hatten, um es freundlich auszudrücken.

Kennen Sie ein Land, wo das anders ist?

@16:39 Uhr von Die Linke Ost

Nach Mandarin Weltsprache No. Two nach Muttersprachlern.

Nicht viele Chinesen würden Mandarin als ihre Muttersprache bezeichnen.

Dui ma? 

@16:46 Uhr von Peter P1960

Das habe ich nicht bestritten. Ich habe auf einen User geantwortet, aus dessen Post ich geschlossen hatte, dass er sich vom Humanismus verabschiedet hat.

Die Schlussfolgerung war in meinen Augen nicht korrekt.

@15:57 Uhr von Mitdenkender

Minderjährige brauchen Schusswaffen erst recht nicht. Für mich ist schulisches Schießen ganz einfach eine zivilisatorische Bankrotterklärung

Und als es die Wehrpflicht noch gab, da war das in Ordnung, dass Jugendliche verpflichtet wurden an der Ausbildung teilzunehmen? Oder haben die nur die Waffen geputzt?

 

Ich war auch einer der "Jugendlichen", beim Dienstantritt zum Grundwehrdienst 20 Jahre alt, nach meiner Einschätzung erwachsen und bereits mit fünf Jahren Berufserfahrung (damals 1980 ging das noch).

 

In Deutschland ist man ab 18 Jahren volljährig. Vor dem vollendeten 18. Lebensjahr wurde niemand eingezogen.

 

Hanebüchener Unfug mal wieder!

 

@16:27 Uhr von Die Linke Ost

@16:20 Uhr von Vector-cal.45

Unterweisungen an Waffen haben in der Schule nichts verloren, ob verpflichtend oder nicht. Und dann noch unter der Prämisse der Verteidigung! Irrsinn!

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Das war in der DDR aber normal. Und was haben Sie gegen Verteidigungsbereitschaft? Denn um den Angriff geht es den Polen ja erkennbar nicht.

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In welcher Klassenstufe, an welcher Schule hattest du Schiesstraining, würde mich brennend interessieren.

@15:25 Uhr von Mitdenkender

Sollen alle denn in Schützenvereine eintreten? 

 

Schützenverein und Militärdienst bzw. "Unterricht an der Waffe" sind zweierlei Paar Schuhe. Mal davon abgesehen, dass dieser Zug der PIS wohl eher ideologischer Natur ist. Wer sich eine Feindbild aufbaut, braucht sich nicht selbst zu reflektieren. In der DDR gab es auch Handgranaten- Weitwurf...... Hauptsache Feindbild hochhalten.

Nationalismus tötet

Zitat von Coachcoach (15:40 Uhr) : "Es geht um Nationalismus, und der tötet. Ist gerade mehrfach zu sehen."

Richtig. Und sich von Nationalisten nicht wehrlos abschlachten zu lassen ist Ihrer werten Ansicht nach dann ebenfalls nationalistisch ?

Da wo wir heute das Töten durch russische Nationalisten ansehen müssen, sehen wir im Gegenzug auch erfolgreich operierende ukrainische Partisanen in den von Russland besetzten Gebieten. Die wären nicht andeutungsweise so erfolgreich, wenn sie nicht mit Waffen umgehen könnten.

Mir ist das Wettern und Lamentieren gegen die Vorbereitung auf einen Ernstfall sehr suspekt und es erinnert mich daran, daß aus der gleichen politischen Ecke noch am 23.02. diesen Jahres ukrainische Hinweise auf einer erforderliche Verteidigungsbereitschaft als Kriegsgeheul diffamiert wurden.

Können und nicht brauchen ist ein kleineres Problem als brauchen und nicht können.

@16:45 Uhr von Kerstin789

sehr gut und sehr richtig in der heutigen Zeit. Wer heute keine Waffe hat ist arm dran. 

Lieber Arm dran, als Arm ab ;-)

@16:45 Uhr von Kerstin789

sehr gut und sehr richtig in der heutigen Zeit. Wer heute keine Waffe hat ist arm dran. 

. Welche Waffen haben Sie so zu Hause ? Ihre Kinder auch ?

@16:45 Uhr von Kerstin789

sehr gut und sehr richtig in der heutigen Zeit. Wer heute keine Waffe hat ist arm dran. 

Man muss die Waffe ja nicht haben, es reicht ja, wenn sie sich in der Kaserne befindet. Das Beispiel Krieg gegen die Ukraine zeigt ja, dass ein tapferes Volk, das gewppnet ist, sich sehr wohl gegen eine Attacke eines imperialistischen Regimes zur Wehr setzen kann.

@16:46 Uhr von Die Linke Ost

Habs grad gegoogelt, ab Ende der 9. gabs Wehrunterricht, ich kam nur bis zur 5. Klasse in der DDR, das war mir gar nicht mehr präsent.

 

@16:45 Uhr von Coachcoach

...Wä...

Sie können das selbst rausfinden, ein Aufenthalt in Polen hilft.

Sie waren wohl noch nicht da. Wer Polnisch beherrsch, ist klar im Vorteil. 
Also haben Sie keine Beispiele. 

Doch. Mit meiner polnischen Freundin selig. Quer durch das Land. Mit vielen polnischen Kontakten dort und hier. Ich habe viele freundliche Leute kennengelernt - von denen allerdings viele auch seltsame politische Ansichten hatten, um es freundlich auszudrücken.

“Seltsam” - wahrscheinlich sagten die Menschen das auch über Sie. Die Mentalität ist anders. 

Sozialisation, Lebenserfahrung und Lebensumstände bringen manchmal für uns “seltsame” Sichtweisen hervor. 

@16:46 Uhr von Die Linke Ost

Wenn DAS Ihre Meinung ist, dann haben Sie das Ganze (seit Jahrhunderten!) in der Ukraine leider noch nichtmal ansatzweise verstanden. -.-

Die Ukrainer möchten sich nach Westen orientieren und der NATO beitreten und ein östlicher Diktator glaubt, er könne da mehr bestimmen als das ukrainische Volk. Und er glaubt vor allem, dass man Eroberungsansprüche mit vorgehaltener Waffe durchsetzen kann.

Und was hat das jetzt mit dem TS Artikel zu tun? 

Der Klügere ...

Zitat von Minka04 (15:52 Uhr) : "der Klügere gibt nach. (...) Vielleicht sollten wir uns wieder ein bißchen darauf besinnen."

Wenn die Klügeren immer nachgeben, beherrschen die Dümmeren die Welt. Vielleicht sollten Sie das bedenken.

@16:44 Uhr von Opa Klaus

Und somit wird es immer Kriege geben. 

Kriege werden nicht duch die Wehrlosigkeit der Verteidiger abgeschafft, sondern mit etwas Glück durch ihre zu allem entschlossene Verteidigungsbereitschaft.

@15:30 Uhr von ich1961

Ich finde es schrecklich, das "Kinder" mit Waffen hantieren lernen (müssen?).

 

Auch für die Polen scheint die Bedrohung durch "Russland" eminent zu sein. Die Warnungen aus den östlichen Ländern haben ja alle nicht gehört - oder wollten es nicht hören. Ebenso die Warnungen der Amerikaner.

 

Natürlich kann jetzt wieder relativiert werden, das wäre doch übertrieben.

 

Aber die Realität hat ja eigentlich gezeigt, das es in dieser Zeit nichts gibt, was es nicht gibt.

 

Die Bedrohung - übrigens der ganzen Welt (mit Atombomben) - ist real. Auch wenn ich keine Angst habe (weil ich nicht daran glaube), sollte niemand leichtsinnig werden.

 

Auf der einen Seite schreien Sie nach Waffen für Ukraine...ein Widerspruch in sich....Auf der anderen Seite finden sie es schrecklich das Kinder Unterricht mit Waffen bekommen.....deswegen gibt es nur eine Lösung Friedens Gespräche führen,auch wenn Abstriche gemacht werden müssen.

 

@15:57 Uhr von Mitdenkender

Und als es die Wehrpflicht noch gab, da war das in Ordnung, dass Jugendliche verpflichtet wurden an der Ausbildung teilzunehmen? Oder haben die nur die Waffen geputzt? 

Nein. Aber es waren keine Jugendliche mehr, auch wenn sie noch jugendlich herumgeflitzt sind. Es waren junge Erwachsene.

re @16:33 Mitdenkender: Sehende Länder

 

Und warum müssen sie das lernen? Wäre nicht Kommunikation, Ethik oder Litetatur wichtiger? 

Nur leider sehen das andere Länder anders. Da gelten andere Regeln des Miteinanders. Unsere Sichtweise von Konfliktlösung lassen sich andere Länder nicht überstülpen. 

 

Wie stülpt man denn eine Sichtweise über? In dem man diese in Zweifel zieht? In dem man dieser seine eigene Sichtweise gegenüber oder auch entgegen stellt? Und das darf man nicht? Wieso stülpen Sie mir dann „Ihre“ Sichtweise über die Sichtweise „unseres“ Landes über?

Zu diesem Thema teile ich „Ihre“ Sichtweise z. B. überhaupt nicht. Was wäre also „unsere“ Sichtweise?

Vor allem aber: Ich habe noch nie ein Land überhaupt jemals etwas „sehen“ gesehen. Aber ich habe mich schon mit vielen „Polen“ (und ganz ganz vielen anderen „...“) über verschiedene Sichtweisen ausgetauscht. und dabei meine eigene immer weiter entwickelt. Ohne mich jemals „überstülpt“ empfunden zu haben. 

 

 

 

 

 

 

 

 

@16:45 Uhr von Coachcoach

...Wä...

Sie können das selbst rausfinden, ein Aufenthalt in Polen hilft.

Sie waren wohl noch nicht da. Wer Polnisch beherrsch, ist klar im Vorteil. 
Also haben Sie keine Beispiele. 

Doch. Mit meiner polnischen Freundin selig. Quer durch das Land. Mit vielen polnischen Kontakten dort und hier. Ich habe viele freundliche Leute kennengelernt - von denen allerdings viele auch seltsame politische Ansichten hatten, um es freundlich auszudrücken.

Sie haben trotzdem keine Beispiele angebracht, die Sie dann ja bei Ihren Reisen scheinbar erlebt haben. 
Dowidzenia! 

@16:27 Uhr von Die Linke Ost

Unterweisungen an Waffen haben in der Schule nichts verloren, ob verpflichtend oder nicht. Und dann noch unter der Prämisse der Verteidigung! Irrsinn!

Das war in der DDR aber normal. Und was haben Sie gegen Verteidigungsbereitschaft? Denn um den Angriff geht es den Polen ja erkennbar nicht.

War das in der DDR normal?

Nein - bis weit in die 1970er Jahre war dies NICHT an DDR Schulen üblich - es war vor allem keine Pflicht.

Als man es dann Ende der 70er einführte verursachte das grosse Probleme - die Mehrzahl der Lehrer (vor allem die noch den 2. WK kennen gelernt hatten wie z.B. mein eigener Vater) lehnte das ab - hat sich dann aber wegen Repressialien und drohenden Berufsverbot gebeugt.

und ja - auch die Eltern lehnten das mehrheitlich ab

letztlich war dies einer der entscheidenden Sargnägel die zum Herbst 1989 geführt hatten

@16:27 Uhr von fruchtig intensiv

Ehm, vielleicht zwecks Bildung ein paar Aufgaben:

Bitte gib Beispiele, warum denn Polen bitteschön für dich eine Scheindemokratie ist.

Bitte erkläre den Begriff "Demokratie".

Bitte vergleiche beide Aufgaben mit der deutschen Staatsform und stelle Unterschiede dar.

 

Und wenn du das gemacht hast, wirst du solche haltlosen Aussagen hoffentlich nicht mehr treffen.

 

Für Anhäger ganz rechter Parteien sind Polen und Ungarn selbstverständlich Vorzeigedemokratien im Gegensatz zu Deutschland.

@Thomas B. - 16:15

"In den USA starben  20.000 Menschen durch Schusswaffengebrauch im letzten Jahr ( steht im Netz irgendwo ).  Ich möchte diese Verhältnisse nicht in  der EU haben. Erst kommt die Pflicht, gefolgt von Spaß an Feuerwaffen und dann ..   Eben!"

Es wäre aus Sicht der Rüstungsindustrie aber im wahrsten Sinne ein "Bombengeschäft", alle Schulen im Bereich EU / NATO für den Schulunterricht mit den entsprechenden Schusswaffen auszurüsten. Sie könnten im Stil der NRA-Kollegen gleichziehen und für Europa den Boden für die von Ihnen zu Recht kritisierte "Shot Gun Justice" bereiten. Wie Sie wissen, waren und sind Bedenken für Waffenlieferungen nie ein wirkliches Hindernis gewesen. 

Eine Entwicklung in diese Richtung halte ich für gleichsam grotesk und gefährlich. Es fehlen Lehrkräfte, Sportanlagen, elektronische Lehrmaterialien sowie viele Unterrichtsräume und Schultoiletten nach Renovierung schreien, aber für so ein Projekt - da bin ich mir sicher - würden die sich nicht lumpen lassen. 

Humanität

Zitat von Opa Klaus (15:25 Uhr) : "Was passiert mit unseren humanitären Werten?  Sagt man den Kindern denn auch, dass sie im Ernstfall nicht auf Zielscheiben sondern auf Menschen schießen müssen?  Sagt man ihnen auch, dass sie selbst dadurch ein Trauma erleiden können, welches sie ein Leben lang begleitet?"

Wo waren die von Ihnen bejammerten humanitären Werte, als russische Soldaten in Butscha, Borodjanke oder Mariupol ukrainische Zivilisten ermordeten ? Mir gehen die Wehrlosigkeitsprediger gegen den Strich, die so tun, als wäre schon der Erwerb von Fähigkeiten zur Selbstverteidigung ein Verbrechen.

Was man den Kindern gar nicht erst sagen muß, weil sie es in den Nachrichten sehen können : Lieber ein eventuelles Trauma hinnehmen, was man ggf. auf- und verarbeiten kann, als von russischen Soldaten wehrlos umgebracht zu werden. Davon, daß man untraumatisiert aber tot ist, hat man nämlich auch nichts.

15:43, Mitdenkender @fathaland slim

 

 

 

Andere Sichtweise auf die Dinge

 

Während in Deutschland mit Verboten hantiert wird, gibt es in anderen Ländern anderen Zugang zu Waffen. Bis 2012, wie der Artikel herausstellt, war das auch in der Schule üblich. (Wurde das nur wegen des EU-Beitritts abgeschafft?) Dass Amokläufe, die wir beim Umgang  von Laien mit Waffen vermuten, ist bisher - auch nicht bis 2012- nichts bekannt.  Was ist denn daran falsch, den sicheren Umgang mit einer Waffe zu lernen? 

Sollen alle denn in Schützenvereine eintreten? 

Es ist schwer sich in andere Mentalitäten hineinzudenken. Das heißt auch nicht, dass bei uns alles besser ist. 
 

Ja,ja… die Pazifisten und Besserwisser werden gleich kontern. 

 

Wie soll ich als besserwisserischer Pazifist diesen Beitrag kontern? Dazu müsste ich ihn erst einmal verstehen.

Einfach lesen. Das hilft. So, dann gehe ich jetzt mal zum Schützenverein. Und meine Kinder schicke ich für ein Auslandsjahr nach Polen. ;) 

 

Schützenvereine haben mit Militarismus nicht die Bohne zu tun.

@16:49 Uhr von Coachcoach

Nur solange es Kapitalismus gibt, oder? ;)

Hm, ich würde das nicht an irgendeiner Wirtschaftsform festmachen wollen. Damit verrennt man sich vielleicht wieder. Nein, ich sehe das differenziert. Waffen bringen nirgendwo Frieden. Egal in welchem System. Es sei denn Atomwaffen. Dannach ist Frieden. Tiefster Frieden :-) 

 

@16:32 Uhr von fruchtig intensiv / @schabernack

 

Ehm, hat Deutschland also NICHT Waffen gelierfert und Ausbildung an Waffen ermöglicht, um in der Ukraine die Demokratie zu verteidigen? Und wo hat Deutschland vertraglich vereinbart, dass diese Waffen unter keinen Umständen an Kinder ausgehändigt werden dürfen?

 

Selbstverständlich nein. Deutschland hat keine Kinder aus der Ukraine importiert, um die Kinder hierzulande das Schießen mit Feuerwaffen zu lehren.

 

Müssen Messerhersteller, und solche von Äxten und Beilen, sich beim Export in die Ukraine irgendwie garantieren  lassen, dass Ukrainische Eltern ihren Kindern keine Messer geben, damit die sich selbst Brötchen schmieren können? Oder kein Feuerholz mit Axt oder Beil hacken können?

 

Völlig sinnfreie, komplett beliebige Verknüpfung von Waffenexport in die Ukraine mit mit Feuerwaffen schießenden Kindern.

@16:41 Uhr von Vector-cal.45

… ist ein einmaliges hinein Schnuppern in das Schusswaffentraining im Verteidigungsfall sowieso völlig nutzlos. Erst recht mit Luftgewehren, das bringt für den Ernstfall rein gar nichts.

Es ist ja auch vermutlich auch nur ein Reinschnuppern, dem dann weitere Schritte folgen.

@16:56 Uhr von Die Linke Ost

Und somit wird es immer Kriege geben. 

Kriege werden nicht duch die Wehrlosigkeit der Verteidiger abgeschafft, sondern mit etwas Glück durch ihre zu allem entschlossene Verteidigungsbereitschaft.

Auch ich bin für Verteidigungsbereitschaft, aber die muss nicht bei 15-jährigen anfangen und schon garnicht als Ersatz für das Unterrichtfach " psychologische Kompetenzen in Sachen zwischenmenschlicher Kommunikation".

@15:52 Uhr von saschamaus75

@15:22 Uhr von fathaland slim

 

>> Ideologisch trennt sie [Putin und die PiS-Partei]

>> jedenfalls nicht viel.

 

Naja, doch. -.-

Die Einen sind eben fanatische Russich-Orthodoxe, während die Anderen fanatische Römisch-Katholische sind. oO

Dazwischen liegen Welten.

 

Sie betrachten die Sache also als Religionskonflikt.

 

Oh je.

 

Ich habe Sie mal ernst genommen. Zumindest bis zu Putins Überfall.

 

@17:02 Uhr von Tremiro

Ehm, vielleicht zwecks Bildung ein paar Aufgaben:

Bitte gib Beispiele, warum denn Polen bitteschön für dich eine Scheindemokratie ist.

Bitte erkläre den Begriff "Demokratie".

Bitte vergleiche beide Aufgaben mit der deutschen Staatsform und stelle Unterschiede dar.

 

Und wenn du das gemacht hast, wirst du solche haltlosen Aussagen hoffentlich nicht mehr treffen.

 

Für Anhäger ganz rechter Parteien sind Polen und Ungarn selbstverständlich Vorzeigedemokratien im Gegensatz zu Deutschland.

Ach du meine Güte! Nur weil nicht jeder alles verteufelt, was Polen und Ungarn machen oder beschließen, wird derjenige gleich in die rechte Ecke gerückt. Ich fasse es nicht. 

@17:01 Uhr von Miauzi

und ja - auch die Eltern lehnten das mehrheitlich ab
letztlich war dies einer der entscheidenden Sargnägel die zum Herbst 1989 geführt hatten

Die DDR als Hort des Widerstandes gegen den Stalinismus? Sorry, da muss es zwei DDRs gegeben haben. Und ich bin blöderweise in der anderen aufgewachsen.

@16:39 Uhr von Die Linke Ost / @schabernack

 

Nicht viele Chinesen würden Mandarin als ihre Muttersprache bezeichnen.

 

Nicht so sehr viele, aber ca. 750 bis 800 Millionen.

Waffen und Militär

Zitat von Werner40 (16:48 Uhr) : "Militärische Ausbildung hat an der Schule nichts verloren."

Die Fähigkeit, mit einer Waffe sachgerecht umgehen zu können, macht noch niemanden zum Soldaten. Polizisten beispielsweise sind ebenfalls an Schußwaffen ausgebildet und es gibt erheblich mehr Polizisten als Soldaten.

@16:27 Uhr von ONYEALI

Pistolen und Maschinengewehr, wenn auch in Plastik, haben in Kinderhänden nichts, aber auch gar nichts zu suchen. Deshalb hatte ich auch keine Bedenken, dieses Spielzeug in die hinteren Reihen zu hängen. 

100 Milliarden für Soziales statt zum Verballern !

Da  lernen  die  Schüler  schon  sehr  früh:  Erst  mal  drauf  los  ballern,   Zeit  fürs  Reden  ist  dann  hinterher  immer  noch.    

Eltern

Warum sollten Eltern in Polen aufschreien, wo sie doch selbst solche Ausbildung in der Schule hatten? Zum Amokläufer wird man davon jedenfalls nicht.  

 

Und was die Empörung der Eltern angeht:

Hier werden manche Kinder von den Eltern schon in Therapie geschickt, weil sie nach einmaliger Blutabnahme beim Kinderarzt (!) angeblich "traumatisiert" wurden, Geburten müssen mit esoterischen Quatsch begleitet werden, weil die Neugeborenen sonst "traumatisiert" werden und auch wenn ein Kind im Kindergarten erfährt, dass das Schnitzel auf dem Teller von einem getöteten Tier kommt gibt es ein "Trauma" für das Kind. 

 

Da führt solcher Schießunterricht den Jugendlichen nicht solchen  Schaden zu, wie solche"Traumata".

@16:56 Uhr von Die Linke Ost

Und somit wird es immer Kriege geben. 

Kriege werden nicht duch die Wehrlosigkeit der Verteidiger abgeschafft, sondern mit etwas Glück durch ihre zu allem entschlossene Verteidigungsbereitschaft. 

Ihre Meinung, welcher ich allerdings nicht folge. Und Kinder an Waffen ausbilden ist für mich ein Verbrechen an der kindlichen Unschuld. 

 

@16:56 Uhr von Nerv1

Sie nach Waffen für Ukraine...ein Widerspruch in sich....Auf der anderen Seite finden sie es schrecklich das Kinder Unterricht mit Waffen bekommen.....deswegen gibt es nur eine Lösung Friedens Gespräche führen,auch wenn Abstriche gemacht werden müssen.

Die Ukraine wird keine territorialen Kompromisse machen. Denn dann legt Putin in ein paar Monaten wieder los, um sich den nächsten Happen zu nehmen. Und das geht ewig weiter.

@17:07 Uhr von fathaland slim

Schützenvereine haben mit Militarismus nicht die Bohne zu tun.

Ihr Wort in Gottes Ohr.

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