Kommentare - China zu Taiwan-Politik: Biden schicke "falsche Signale"

19. September 2022 - 15:21 Uhr

Nach US-Präsident Bidens jüngsten Äußerungen zu Taiwan zeigt sich Chinas Staatsführung empört. Biden hatte erklärt, die demokratisch regierte Insel im Fall eines chinesischen Angriffs militärisch zu verteidigen. Von B. Eyssel.

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Die USA in ihrem Metier

Die USA in ihrem Metier. Sich in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen.

Nicht dass uns die Kriege ausgehen …

„Zuletzt sorgte der Besuch der US-Spitzenpolitiker Nancy Pelosi in Taiwan für Spannungen zwischen der US-Regierung in Washington und der kommunistischen Staatsführung in Peking.“ 
Falsch! 
Zuletzt erst vorgestern sorgte Frau Pelosi für ähnliche Spannungen durch einen Besuch in Armenien. 
Aber eigentlich ist es egal ob in Asien oder Europa, dem nahen Osten, Afrika oder Südamerika, die USA werden immer eine Gegend finden auf dieser Welt, wo der nächste Krieg vorbereitet werden kann.

@15:25 Uhr von fruchtig intensiv

 

Die USA in ihrem Metier. Sich in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen.

 

 

...vor allem werden die Anti-Westler gleich zur Hochform auflaufen.

 

Hoffentlich tun die USA das auch, sollte China irgendwann einmal nach Teilen Europas oder gar der EU gelüsten. 

 

Steht derzeit freilich nicht auf der Agenda.

Stand Putins Überfall auf die Ukraine auch nicht.

Was erwarten XI ? UN - Resulution

Wenn China sich Taiwan einverleiben will

wird unverzüglich eine UN  Mission eingeleitet

Die einzigen, die aktuell falsche Signale schicken, sind Chinas

Diktatoren. China ist heute - ganz ähnlich wie Russland - zu einem faschistoiden und nationalistischem Regime geworden. China mit seiner Aggressivität und dem aufschütten künstlicher Inseln bei zeitgleicher militärischer Expansion sind für seine Nachbarn - nicht einmal für die USA selbst - der Anlass, sich Sorgen zu machen. Alle Anrainer rüsten gegen China auf. China wäre gut beraten, seine katastrophale Wirtschaftspolitik zu ändern um nicht in den nächsten Jahren vollends gegen die Wand zu fahren. Das Wachstum ist vorbei, die Bevölkerung überaltert, die Investitionen ausländischer Firmen gehen zurück und die Immobilienblase beginnt bereits zu platzen. Immerhin Chinas Wirtschaftsanteil von über 30%.

Kriegsrasseln und Nationalismus ist immer nur das letzte Aufbäumen von Diktaturen um die eigene Bevölkerung abzulenken und "um die Flagge zu einen". Und China befindet sich aktuell genau an dieser Stelle. Wie gesagt: ganz ähnlich dem Putin-Regime.

Drohgebärden

"Biden hatte erklärt, die demokratisch regierte Insel im Fall eines chinesischen Angriffs militärisch zu verteidigen."

Ich bezweifle, dass sich die USA auf dieses militärische Abenteuer wirklich einlassen würden. Aus der Ukraine haben sie schließlich auch zurückgezogen.

Aber androhen können sie es natürlich trotzdem. Das sorgt für ein besseres Gefühl in Taiwan und könnte sogar einen Krieg verhindern, sofern China tatsächlich einen Angriff plant und sich von Herrn Biden beeindrucken lässt.

>>Nach US-Präsident Bidens…

>>Nach US-Präsident Bidens jüngsten Äußerungen zu Taiwan zeigt sich Chinas Staatsführung empört. Biden hatte erklärt, die demokratisch regierte Insel im Fall eines chinesischen Angriffs militärisch zu verteidigen.<<

Mich würde interessieren, was der aktuelle Anlass für diese Äußerung war. Denn ohne wirklich neue Provokation, die eine Reaktion erforderlich macht, wäre es vielleicht klüger, einfach mal die Klappe zu halten.

15:25 Uhr von fruchtig…

15:25 Uhr von fruchtig intensiv

 

//Die USA in ihrem Metier. Sich in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen.//

 

Also im Artikel steht folgendes:

 

**Die USA erkennen zwar nur die Volksrepublik als souveränen Staat an, sind aber laut Gesetz verpflichtet, Taiwan militärisch zu unterstützen.**

 

Und was hat das mit "Einmischung" zu tun?

 

Sie drehen sich wohl weg, wenn Sie um Hilfe bei einem Angriff gebeten werden und lassen denjenigen "im Regen" stehen?

 

 

eigenwilliges US-Gesetz

"Die USA erkennen zwar nur die Volksrepublik als souveränen Staat an, sind aber laut Gesetz verpflichtet, Taiwan militärisch zu unterstützen."

Dieses Gesetz scheint nur Länder bzw. Bevölkerungsteile zu unterstützen, die von den geopolitischen Feinden der USA bedroht werden.

"Was das genau bedeutet, ist unklar. Bislang hat sich diese Unterstützung aber hauptsächlich auf Waffenlieferungen beschränkt."

Die Waffenlieferungen halten die US-Rüstungsindustrie am Laufen und gefährden keine US-Soldaten. Und das beste: Es reichte ein Besuch von Frau Pelosi, um das Rüstungsgeschäft massiv anzukurbeln.

@15:29 Uhr von nie wieder spd "Kriegsvorbereitung"[!]

Aber eigentlich ist es egal ob in Asien oder Europa, dem nahen Osten, Afrika oder Südamerika, die USA werden immer eine Gegend finden auf dieser Welt, wo der nächste Krieg vorbereitet werden kann.

Der Besuch von Frau Pelosi diente der Kriegsvorbereitung?

@nie wieder spd, Sie stehen voll im Abseits und spielen Foul..

Xi Jinping und Wladimir Putin sind wohl Ihre Helden.

15:37 Uhr von Anna-Elisabeth…

15:37 Uhr von Anna-Elisabeth

 

Soweit ich das verstanden habe, hat Mr. Biden ein Interview gegeben und wurde danach gefragt. (Und ich habe gelernt, das auf eine Frage auch eine Antwort gehört)

 

So steht es im Artikel:

**Auf Nachfrage des Moderators sagte der US-Präsident, die US-Armee werde Taiwan verteidigen, sollte China die Insel angreifen.//

 

 

 

@15:29 Uhr von nie wieder spd: das stimmt nicht

„Zuletzt sorgte der Besuch der US-Spitzenpolitiker Nancy Pelosi in Taiwan für Spannungen zwischen der US-Regierung in Washington und der kommunistischen Staatsführung in Peking.“ 
Falsch! 
Zuletzt erst vorgestern sorgte Frau Pelosi für ähnliche Spannungen durch einen Besuch in Armenien. 
Aber eigentlich ist es egal ob in Asien oder Europa, dem nahen Osten, Afrika oder Südamerika, die USA werden immer eine Gegend finden auf dieser Welt, wo der nächste Krieg vorbereitet werden kann.

 

 

Pelosis Besuch in Armenien habe ich unter den Umständen sehr begrüßt, da Russland auf die Beistandsanfrage Erewans in der aktuellen Situation (offiziell!) nicht reagieren konnte. Blinken hat außerdem ein ernstes Gespräch mit seinem aserbaidschanischen Gegenpart geführt. 
 

 

Zwar nutzen USA das Machtvakuum nur für ihre Zwecke aus, aber wenn es dem Frieden dient, bin ich dafür. Peinlich ist das Schweigen aus Berlin zum völkerrechtswidrigen Angriff der Diktatur, die seit 2021 die EU mit Gas beliefert. 

@15:29 Uhr von nie wieder spd

„Zuletzt sorgte der Besuch der US-Spitzenpolitiker Nancy Pelosi in Taiwan für Spannungen zwischen der US-Regierung in Washington und der kommunistischen Staatsführung in Peking.“ 
Falsch! 
Zuletzt erst vorgestern sorgte Frau Pelosi für ähnliche Spannungen durch einen Besuch in Armenien. 
Aber eigentlich ist es egal ob in Asien oder Europa, dem nahen Osten, Afrika oder Südamerika, die USA werden immer eine Gegend finden auf dieser Welt, wo der nächste Krieg vorbereitet werden kann.

 

Na, mal wieder fröhliches USA-Bashing?

 

Sie übersehen nur wie so oft, dass es nicht die USA sind, die schon seit Jahren drohen, Taiwan zur Not auch mit Gewalt ihrem Imperium einzuverleiben, sondern China.

 

 

@15:31 Uhr von harry_up

 

Die USA in ihrem Metier. Sich in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen.

 

 

...vor allem werden die Anti-Westler gleich zur Hochform auflaufen.

 

Hoffentlich tun die USA das auch, sollte China irgendwann einmal nach Teilen Europas oder gar der EU gelüsten. 

 

Steht derzeit freilich nicht auf der Agenda.

Stand Putins Überfall auf die Ukraine auch nicht.

Hier sehe ich das Henne Ei Problem. Wann hat sich letztendlich Russland dazu bewogen, tatsächlich einen Angriffskrieg zu führen?

Das sehe ich auch bei der Einmischung der USA im Taiwankonflikt. Taiwan gehört laut Weltgemeinschaft nunmal zu China. Und wenn die USA sich einmischen, kommt es vermutlich wieder zu einem Konflikt.

Welchen Vorteil sich Washington aus einer Einmischung erhofft, erschließt sich mir jedoch noch nicht. Wurden im Meer um Taiwan vielleicht Ölvorkommen entdeckt?

@15:38 Uhr von ich1961

Und was hat das mit "Einmischung" zu tun?
 

Sie drehen sich wohl weg, wenn Sie um Hilfe bei einem Angriff gebeten werden und lassen denjenigen "im Regen" stehen?

Nein, ich helfe, wenn Hilfe benötigt wird oder mich jemand bittet. Ich erhoffe mir daraus aber keinen Vorteil. Naja, im Gegensatz zu..

 

 

Es ist doch einfach

China muss nur nicht mit militärischer Gewalt gegen Taiwan vorgehen und dann gibt es auch kein Problem, das hat doch bisher auch funktioniert.

Interessant wäre natürlich…

Interessant wäre natürlich zu erfahren wie Gehirngewaschen die Chinesische Gesellschaft bzgl. ihrer eigenen Regierung ist.

Wahrschein ähnlich wie die Russen, die allerdings jetzt anfangen aufzumucken.

Ein Führer selbsternannt oder nicht ist, wenn die Erfolge ausbleiben, eben auch bei ehemals Linientreuen unbeliebt.

Da wird XI auch noch erfahren müssen.

Das Know How der Taiwanesen sollte nach Europa geholt werden, dann wäre der Konflikt für uns wenig Relevant,...einstweilen.

Langfristig ist Chinas wie Russland Bestrebung natürlich ein Angriff auf die Freiheitliche Demokratie.

 

Biden zündelt am nächsten…

Biden zündelt am nächsten Konflikherd. Unter seinem Vorgänger gab es nur verbale Agressivität und sein Handeln war eher defensiv. Bei Biden ist es umgekehrt

@15:25 Uhr von fruchtig intensiv

"Die USA in ihrem Metier. Sich in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen."

Da hat Deutschland offensichtlich viel von gelernt.

 

@15:31 Uhr von harry_up: falsche Agenda

 

Die USA in ihrem Metier. Sich in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen.

 

 

...vor allem werden die Anti-Westler gleich zur Hochform auflaufen.

 

 

 

 

 

 

Die einzigen, die man hier ungehindert ihre Meinungen verbreiten lässt, sind doch wohl diejenigen, die die offiziellen Narrative nicht in Frage stellen, egal ob die Aussagen zutreffen oder „alternative Fakten“ beeinhalten. 

China ist empört

soso - aber gegen den Angriffskrieg Russlands sagt man nichts. Da hält sich jede Empörung in Grenzen, man ist neutral. Dafür gibts billiges Gas. Kann man ja auch gebrauchen. 

Die deutsche Industrie sollte schleunigst mal überlegen, wie sie sich von China trennt. 

Das wäre strategisch schlau - aber Gier frisst Hirn - auch in den Vorstandsetagen, die ja eben auch nur nach Wachstum bewertet werden.

Es wird nicht ewig so weitergehen, dass wir hier für Freiheit und Demokratie die Stabilität unserer eigenen Gesellschaft opfern und gleichzeitig mit Diktatoren lustige Geschäfte machen. Irgendwann wird das zu einem Problem werden. 

@harry_up - Die USA verteidigen ihre Interessen überall.

 @15:31 Uhr von harry_up:

"Hoffentlich tun die USA das auch, sollte China irgendwann einmal nach Teilen Europas oder gar der EU gelüsten."

Keine Sorge. Die USA werden auch weiterhin hinter der EU stehen und dafür sorgen, dass diese nicht unabhängig wird oder gar Bündnisse mit politischen Gegnern eingeht.

Und Taiwan lässt sich - wie Südkorea, Vietnam und die Philippinen - als Stellvertreter im Kampf gegen China nutzen.

@15:53 Uhr von Charlys Vater

Interessant wäre natürlich zu erfahren wie Gehirngewaschen die Chinesische Gesellschaft bzgl. ihrer eigenen Regierung ist.

Wahrschein ähnlich wie die Russen, die allerdings jetzt anfangen aufzumucken.

So etwas schreiben fast ausschließlich Menschen, die keinerlei Erfahrungen mit anderen Kulturen haben.

Ich durfte mich ein paar Jahre lang als Student um chinesische Studenten kümmern. Und ich habe sehr schnell feststellen müssen, dass sie durchaus eine andere Sicht auf die Welt haben.

Vieles, was wir hier als Freiheitsbeschränkung empfinden, ist denen lieb und genehm. Sie haben einen anderen Begriff von Gemeinschaft, von Werten und von Ordnung.

Man muss das nicht mögen, man sollte es aber tolerieren.

Und nur, weil es uns mißfällt, was dort passiert, gilt das nicht automatisch für die Bevölkerung. Auch ein paar Tausend Demonstranten stellen nicht gleich die Mehrheit dar. In China leben 1,3 Milliarden Menschen!

@15:34 Uhr von Nachfragerin: Rückzug ?

"Biden hatte erklärt, die demokratisch regierte Insel im Fall eines chinesischen Angriffs militärisch zu verteidigen."

Ich bezweifle, dass sich die USA auf dieses militärische Abenteuer wirklich einlassen würden. Aus der Ukraine haben sie schließlich auch zurückgezogen. ...

 

 

Sie haben recht, die USA versuchen die VR China „abzuschrecken“, aber mehr noch dient dies zur Rückversicherung der Taiwanesischen Verbündeten - denn eine Invasion der Insel steht derzeit überhaupt nicht an. Ähnlich sind auch die Warnungen Bidens an die Adresse Putins zu sehen, auf keinen Fall Atomwaffen in der Ukraine einzusetzen. Ironischerweise ist es viel wahrscheinlicher, dass Russland die im Mittelmeer kreuzende US-Trägergruppe (im Moment „George W. Bush“) versenkt, undzwar mit konventionellen Waffen, als das es taktische Atomwaffen gegen Kiew einsetzt. 

 

 

 

 

@15:46 Uhr von ich1961

15:37 Uhr von Anna-Elisabeth

 

Soweit ich das verstanden habe, hat Mr. Biden ein Interview gegeben und wurde danach gefragt. (Und ich habe gelernt, das auf eine Frage auch eine Antwort gehört)

Offensichtlich haben Sie aber nicht gelernt, dass es viele Möglichkeiten gibt, Fragen zu beantworten. Gerade bei heiklen Fragen, sollte man die Diplomatie nicht vergessen. Klartext mag vielen gefallen, aber ob der in einer bereits angespannten Situation zielführend ist, halte ich für fraglich.

Unabhängig davon: Nein, man muss nicht jede Frage beantworten.

@15:50 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

„Zuletzt sorgte der Besuch der US-Spitzenpolitiker Nancy Pelosi in Taiwan für Spannungen zwischen der US-Regierung in Washington und der kommunistischen Staatsführung in Peking.“ 
Falsch! 
Zuletzt erst vorgestern sorgte Frau Pelosi für ähnliche Spannungen durch einen Besuch in Armenien. 
Aber eigentlich ist es egal ob in Asien oder Europa, dem nahen Osten, Afrika oder Südamerika, die USA werden immer eine Gegend finden auf dieser Welt, wo der nächste Krieg vorbereitet werden kann.

 

Na, mal wieder fröhliches USA-Bashing?

 

Sie übersehen nur wie so oft, dass es nicht die USA sind, die schon seit Jahren drohen, Taiwan zur Not auch mit Gewalt ihrem Imperium einzuverleiben, sondern China.

 

 

So etwas wird von einigen, auch Mal mehreren USA Gegnern, gern verschwiegen.

 

Die "Ein-China"-Lüge

Taiwan sieht sich bis heute als Teil Chinas - historisch, kulturell und sprachlich, ganz ähnlch wie Österreich und Teile der Schweiz sich als deutsch bezeichnen  würden, ohne auf ihre Eigenständigkeit zu verzichten.

 

Allerdings war Taiwan, wie im Bericht erwähnt, nie Teil der angeblichen "Volksrepublik" China, sondern schon seit deren Gründung eher ein Gegenentwurf dazu.

Anfangs ebenfalls autoritär regiert, hat sich Taiwan über Jahrzehnte zu einer kapitalistischen Demokratie entwickelt - mit freien Wahlen, freier Presse und ohne Unterdrückung der Opposition - während die VR China sich zu einer kapitalistischen Diktatur entwickelte.

 

Dass Taiwan seinen eigenen Sitz bei der UN aus Protest gegen die Aufnahme der VR aufgab, war vielleicht der grösste Fehler des Landes - sonst wäre es wahrscheinlich schon längst international anerkannt.

 

Die zunehmenden Drohungen der VR China, ihre Version des Chinesisch Seins, zur Not mit Gewalt, auch in Taiwan durchzusetzen, halte ich für besorgniserregend.

Das hätte er schon im Falle der Ukraine tun sollen.

Stattdessen hat er erklärt, dass die NATO sich in der Ukraine nicht einmischen wird. 

 

Dieses Mal kann sich der Gegner (hier China) sich vorher überlegen, ob er sich mit den Waffen der NATO anlegt.

 

Dass China den Empörten spielt ist klar, aber sie wissen nun, wo sie dran sind.

@15:46 Uhr von ich1961

15:37 Uhr von Anna-Elisabeth

 

Soweit ich das verstanden habe, hat Mr. Biden ein Interview gegeben und wurde danach gefragt. (Und ich habe gelernt, das auf eine Frage auch eine Antwort gehört)

 

So steht es im Artikel:

**Auf Nachfrage des Moderators sagte der US-Präsident, die US-Armee werde Taiwan verteidigen, sollte China die Insel angreifen.//

 

 

 

Das bedingt aber, dass die Anti-USA Koalition dies auch tut.

@15:48 Uhr von Möbius -Gas-Gas-Gas-"Machtvakuum"

 
Zwar nutzen USA das Machtvakuum nur für ihre Zwecke aus, aber wenn es dem Frieden dient, bin ich dafür. Peinlich ist das Schweigen aus Berlin zum völkerrechtswidrigen Angriff der Diktatur, die seit 2021 die EU mit Gas beliefert. 

In Berlin ist die Abwesenheit von Macht besonders ausgeprägt. Wer nutzt dies für seine Zwecke aus?!

Das "Schweigen aus Berlin" zeigt doch das dortige "Machtvakuum" mehr als deutlich.

ARD: Aserbaidschan habe die internationale Aufmerksamkeit für den Krieg in der Ukraine ausgenutzt, um das Land "brutal zu bombardieren", führte Simonian aus. Er forderte Sanktionen des Westens gegen Aserbaidschan. Allerdings ist das Land mit dem NATO-Mitglied Türkei verbündet. Wegen seiner strategischen Bedeutung für die Energieversorgung Europas hat Aserbaidschan zusätzlich an Gewicht gewonnen. Zuletzt vereinbare das Land mit der EU die Lieferung von Gas als Ersatz für russische Gaslieferungen.

@15:25 Uhr fruchtig intensiv --- Chinas inmischung gravierend

 

Die USA in ihrem Metier. Sich in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen.

 

Chinas Einmischung in die Angelegenheit fremder Länder endet in der Regel damit, dass die besetzt sind und es mit der Freiheit zu Ende ist. So z.B. in Tibet.

 

Da sich die Taiwanesen nicht der Diktatur der Rotchinesen beugen möchten, ist die Aussage des amerikanischen Präsidenten nicht anderes als der Hinweis an die VR: Mischt euch nicht in die inneren Angelgenheit Taiwans ein. Respektiert die demokratische Entscheidung der Insel, auch wenn es die in eurem Land nicht gibt.
 

@15:56 Uhr von MrEnigma

soso - aber gegen den Angriffskrieg Russlands sagt man nichts. Da hält sich jede Empörung in Grenzen, man ist neutral. Dafür gibts billiges Gas. Kann man ja auch gebrauchen. 

Die deutsche Industrie sollte schleunigst mal überlegen, wie sie sich von China trennt. 

Das wäre strategisch schlau - aber Gier frisst Hirn - auch in den Vorstandsetagen, die ja eben auch nur nach Wachstum bewertet werden.

Es wird nicht ewig so weitergehen, dass wir hier für Freiheit und Demokratie die Stabilität unserer eigenen Gesellschaft opfern und gleichzeitig mit Diktatoren lustige Geschäfte machen. Irgendwann wird das zu einem Problem werden. 

Man sagt sehr viel zum Angriffskrieg Russlands. Bzw. man sagt viel dagegen.

Wir haben als Tausch für Russland unsere Verträge mit Aserbaidschan intensivert. Das führt munter einen Angriffskrieg gegen Armenien. Das laute Schweigen unserer Presse wie auch der Kommentatoren spricht dafür Bände.

Ja, die EU sollte unabhängiger von solchen Staaten sein. Auch von China.

15:54 Uhr von Klausewitz   /…

15:54 Uhr von Klausewitz

 

//Biden zündelt am nächsten Konflikherd.//

 

Warum zündelt denn Mr. Biden? Die Chinesen haben ein "Manöver abgehalten" - direkt vor den Toren Taiwans. Und das sich Taiwan bedroht fühlt, kann ich sehr gut verstehen.

 

//Unter seinem Vorgänger gab es nur verbale Agressivität und sein Handeln war eher defensiv. Bei Biden ist es umgekehrt//

 

Mir ist gar nicht bewusst, das Mr. Biden China (oder einem anderen Land) den Krieg erklärt hat.

 

 

@16:02 Uhr von fruchtig intensiv

Interessant wäre natürlich zu erfahren wie Gehirngewaschen die Chinesische Gesellschaft bzgl. ihrer eigenen Regierung ist.

Wahrschein ähnlich wie die Russen, die allerdings jetzt anfangen aufzumucken.

So etwas schreiben fast ausschließlich Menschen, die keinerlei Erfahrungen mit anderen Kulturen haben.

Ich durfte mich ein paar Jahre lang als Student um chinesische Studenten kümmern. Und ich habe sehr schnell feststellen müssen, dass sie durchaus eine andere Sicht auf die Welt haben.

Vieles, was wir hier als Freiheitsbeschränkung empfinden, ist denen lieb und genehm.

Sie gehören der Empörungskultur an wie ich sehe.

Ja wo bleiben dann die Beispiele ?

Welche Beschränkungen sind den Chinesen denn so lieb und teuer ?

Ich halte ihre Aussage für völlig Absurden Quatsch.

@15:58 Uhr von Nachfragerin [????]

Keine Sorge. Die USA werden auch weiterhin hinter der EU stehen und dafür sorgen, dass diese nicht unabhängig wird oder gar Bündnisse mit politischen Gegnern eingeht.

Mit welchen "politischen Gegnern" sollte denn die EU Bündnisse eingehen?  Quersumme = Negativ!

@16:02 Uhr von Möbius

"Biden hatte erklärt, die demokratisch regierte Insel im Fall eines chinesischen Angriffs militärisch zu verteidigen."

Ich bezweifle, dass sich die USA auf dieses militärische Abenteuer wirklich einlassen würden. Aus der Ukraine haben sie schließlich auch zurückgezogen. ...

 

 

Sie haben recht, die USA versuchen die VR China „abzuschrecken“, aber mehr noch dient dies zur Rückversicherung der Taiwanesischen Verbündeten - denn eine Invasion der Insel steht derzeit überhaupt nicht an. ...

 

Aha. und worher nehmen Sie diese Sicherheit? (Diktatoren ist nicht zu trauen, das wissen wir doch seit dem 24. Februar.)

Das jüngste MIlitärmanöver Chinas samt Grenzverletzungen lässt genau das Gegenteil vermuten.

Für die Freiheit

Amerika steht dazu, die Freiheit und Demokratie Taiwans zu verteidigen. Das fühlt sich gut an und es ist völkerrechtlich gesehen richtig.

@15:38 Uhr von ich1961: dann war Einmarsch in Ukraine ok?

15:25 Uhr von fruchtig intensiv

 

//Die USA in ihrem Metier. Sich in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen.//

 

Also im Artikel steht folgendes:

 

**Die USA erkennen zwar nur die Volksrepublik als souveränen Staat an, sind aber laut Gesetz verpflichtet, Taiwan militärisch zu unterstützen.**

 

Und was hat das mit "Einmischung" zu tun?

 

Sie drehen sich wohl weg, wenn Sie um Hilfe bei einem Angriff gebeten werden und lassen denjenigen "im Regen" stehen?

 

 

 

Taiwan ist international kein anerkannter Staat. Es ist nicht einmal Mitglied der UN. 
 

 

Dies hat es gemein mit den Volksrepubliken Donezk und Lugansk im Osten der Ukraine. 
 

 

Hat Putin Ihrer Meinung also richtig gehandelt, indem er die dort lebenden Menschen nicht hat „im Regen stehen lassen“ und dem „Hilfeersuchen“ durch die Invasion nachkam ? 

 

Ich formuliere das bewusst provokant ... 

@15:34 Uhr von Nachfragerin

"Biden hatte erklärt, die demokratisch regierte Insel im Fall eines chinesischen Angriffs militärisch zu verteidigen."

Ich bezweifle, dass sich die USA auf dieses militärische Abenteuer wirklich einlassen würden. Aus der Ukraine haben sie schließlich auch zurückgezogen.

Aber androhen können sie es natürlich trotzdem. Das sorgt für ein besseres Gefühl in Taiwan und könnte sogar einen Krieg verhindern, sofern China tatsächlich einen Angriff plant und sich von Herrn Biden beeindrucken lässt.

Ich gehe davon aus, dass China weder einen Angriff plant (noch nicht), noch dass es sich von Biden beeindrucken lässt.

Ich muss häufig an den Ausspruch von Gysi denken, der sinngemäß lautete: "Wenn Russland sich an China bindet, ensteht ein Machtblock, dem der Westen nichts entgegenzusetzen hat."

Ich fürchte, der Mann hat recht.

 

@15:34 Uhr von Nachfragerin

"Biden hatte erklärt, die demokratisch regierte Insel im Fall eines chinesischen Angriffs militärisch zu verteidigen."

Ich bezweifle, dass sich die USA auf dieses militärische Abenteuer wirklich einlassen würden. Aus der Ukraine haben sie schließlich auch zurückgezogen.

Aber androhen können sie es natürlich trotzdem. Das ... könnte sogar einen Krieg verhindern, sofern China tatsächlich einen Angriff plant und sich von Herrn Biden beeindrucken lässt.

 

Wenn sie schon (fälschlich) behaupten, die Amerikaner hätten Verteidungstruppen in der Ukraine, dann dürfen sie auch gerne mal ihre Quellen nennen.

Dann würde ich den Vorwurf der impliziten Lüge fallen lassen und ihnen nur schlechte Recherche vorwerfen.

 

Und ja - Bidens Warnung soll genau Eines erreichen:

Dass Xi und seine Nachfolger nicht den selben Scheiss bauen, wie Putin ihn gerade in der Ukraine anzettelt, sondern die Souveränität Taiwans achten.

 

Dann können die Taiwanesen irgendwann ohne Druck entscheiden, was für Chinesen sie sein wollen!

@ 15:51 Uhr von fruchtig intensiv --- Nichts als Spekulation

 

Hier sehe ich das Henne Ei Problem. Wann hat sich letztendlich Russland dazu bewogen, tatsächlich einen Angriffskrieg zu führen?

 

Als Putin in seinen Essays angekündigt hat, dass er die Ukraine nicht als eigenständigen Staat sondern nur als Teil eines groß-russischen Imperiums anerkennen wird. Das ist nachlesbar in seinem Essay von Juli 2021. Seitdem führt er einen Eroberungskrieg gegen einen friedlichen Nachbarn.

 

Welchen Vorteil sich Washington aus einer Einmischung erhofft, erschließt sich mir jedoch noch nicht. Wurden im Meer um Taiwan vielleicht Ölvorkommen entdeckt?

 

Die stereotype Unterstellung der anti-westlichen Diktatur-Apologeten. Spekulationen sollen Fakten erstzen, weil es ansonsten keine Substanz gibt.

 

@15:56 Uhr von MrEnigma

soso - aber gegen den Angriffskrieg Russlands sagt man nichts. Da hält sich jede Empörung in Grenzen, man ist neutral. Dafür gibts billiges Gas. Kann man ja auch gebrauchen. 

Die deutsche Industrie sollte schleunigst mal überlegen, wie sie sich von China trennt. 

Das wäre strategisch schlau - aber Gier frisst Hirn - auch in den Vorstandsetagen, die ja eben auch nur nach Wachstum bewertet werden.

Es wird nicht ewig so weitergehen, dass wir hier für Freiheit und Demokratie die Stabilität unserer eigenen Gesellschaft opfern und gleichzeitig mit Diktatoren lustige Geschäfte machen. Irgendwann wird das zu einem Problem werden. 

Bitte kaufen Sie keine chinesischen Waren, aber lassen sie andere mit ihren Boykottvorstellungen in Ruhe

@15:29 Uhr von nie wieder spd

„Zuletzt sorgte der Besuch der US-Spitzenpolitiker Nancy Pelosi in Taiwan für Spannungen zwischen der US-Regierung in Washington und der kommunistischen Staatsführung in Peking.“ 

Das ist das Problem Pekings. Nancy Pelosi und die Regierung von Taiwan waren vollkommen friedfertig dabei. Nur Peking hat versucht zu eskalieren und hat seine Soldateska auffahren lassen.

Putin, Xi und andere Diktatoren

Beim SOZ Gipfel haben die anderen Teilnehmer jeweils Putin immer lange warten lassen. 
 

das war wohl ein deutliches Zeichen, dass man mit ihm nicht mehr so viel zu tun haben will. 
 

Xi nutzte den Gipfel darüber hinaus um chinas Einfluss in Zentralasien zu verstärken. Was zwangsläufig auf Kosten Russlands geht. 
 

Und China wiederum bekommt von den USA seine Grenzen aufgezeigt. 
 

also ich finde das passt alles so. 

@15:56 Uhr von MrEnigma

Die deutsche Industrie sollte schleunigst mal überlegen, wie sie sich von China trennt. 

Wir sollten eher beten, dass die sich nicht von Deutschland trennt.

@16:13 Uhr von freie Ukraine

Amerika steht dazu, die Freiheit und Demokratie Taiwans zu verteidigen. Das fühlt sich gut an und es ist völkerrechtlich gesehen richtig.

...wie man gerade in der Causa Armenien sieht. Dort gibt es für die USA nichts zu gewinnen

Die China Politik stammt

aus der Nixon Ära, und der Zeit des Vietnam Krieges. Das sollte man nicht vergessen! In Europa wurde Friedenspolitik betrieben was man  in der Nixon Regierung gar nicht so gern sah! Die Sowjetunion unter Breschnew schwenkte auf ein Gewaltverzichtsabkommen das heute auch noch gültig ist ,denn Russland ist der Rechtsnachfolger ehemaligen Sowjetunion! China wollte unter Tschu-En-lai nicht dagegen stehen! Dieses war vor 50 Jahren und die Welt hat sich verändert wie man am 24 Februar ja sehen kann! Mao selbst hat selbst Taiwan nie als Teil Chinas bezeichnet! Die USA hatten seit FDR und Truman abkommen mit dem heutigen Taiwan! Einige Foristen schimpfen auf die USA, aber ohne deren Schutzschirm könnten Sie nicht so flotte Sprüche klopfen! Die USA werden die Ein China Politik in der bisherigen Form aufgeben! Eine Vormachtstellung im Pazifik werden die USA nicht auf geben! Gerade jetzt nicht! China mit ihrer Marine macht nichts gegen die US Flotte! Ein Botschafter muss nach Taiwan! Schnell! 

 

@16:05 Uhr von Juergen

Stattdessen hat er erklärt, dass die NATO sich in der Ukraine nicht einmischen wird. 

Das Ziel von Washington war ja auch ein anderes. Man wollte Russland von Deutschland und der EU isolieren. Und das hat Russland mit dem Kriegsbeginn dann ja auch vollführt.

Dieses Mal kann sich der Gegner (hier China) sich vorher überlegen, ob er sich mit den Waffen der NATO anlegt.

 

Dass China den Empörten spielt ist klar, aber sie wissen nun, wo sie dran sind.

Ja, wenn sich eine fremde Macht in die innere Sicherheit einmischt und den Bestand des Staates hinterfragt, da weiß man gleich, woran man ist.

Ich kann verstehen, dass sich Chinas Führung das nicht gefallen lässt.

Ich hoffe nur inständig, dass es nicht wieder einen Konflikt geben wird, nur weil der Hegemon einen Vorteil aus dem Konflikt verspricht.

Kein Krieg um Taiwan, wenn China ihn nicht beginnt

 

@ 15:29 Uhr von nie wieder spd

 

Es wird keinen militärischen Konflikt und keinen  Krieg um Taiwan geben, wenn die VR China ihn nicht beginnt. Das ist eine einfache und beobachtbare Tatsache.

 

Oder glaubt jemand, dass Taiwan in die VR Chian einmarschiert ?

 

@15:34 Uhr von Nachfragerin

Ich bezweifle, dass sich die USA auf dieses militärische Abenteuer wirklich einlassen würden. Aus der Ukraine haben sie schließlich auch zurückgezogen.

Im Gegenteil, wenn die Ukraine die Invasionstruppen aus dem Land getrieben haben wird (woran ich nicht zweifle), dann werden daran die USA einen entscheidenden Anteil haben. Mit Waffen, aber auch mit Informationen und Ausbildung.

Die Amerikaner haben Mut und sie kneifen vor niemandem.

Nicht nur Biden, auch die EU, Japan, Südkorea, Australien..

Usw. Also die gesamte freie Welt haben China schon signalisiert, dass sollte es zu einer militärische MNS Auseinandersetzung im südchinesischen Meer kommen, nicht nur die USA zur Verteidigung der Demokratie bereit sind. 
 

Vor ein paar Wochen hat zudem halb Europa gezeigt, dass man innerhalb von 24 Stunden relevante Teile der Luftwaffe in die Region verlegen kann. 
 

 

@16:15 Uhr von MehrheitsBürger

 

Hier sehe ich das Henne Ei Problem. Wann hat sich letztendlich Russland dazu bewogen, tatsächlich einen Angriffskrieg zu führen?

 

Als Putin in seinen Essays angekündigt hat, dass er die Ukraine nicht als eigenständigen Staat sondern nur als Teil eines groß-russischen Imperiums anerkennen wird. Das ist nachlesbar in seinem Essay von Juli 2021. Seitdem führt er einen Eroberungskrieg gegen einen friedlichen Nachbarn.

 

Welchen Vorteil sich Washington aus einer Einmischung erhofft, erschließt sich mir jedoch noch nicht. Wurden im Meer um Taiwan vielleicht Ölvorkommen entdeckt?

 

Die stereotype Unterstellung der anti-westlichen Diktatur-Apologeten. Spekulationen sollen Fakten erstzen, weil es ansonsten keine Substanz gibt.

Der Altuismus der USA ist weltweit bekannt. Inzwischen ist die Zahl der internationalen Unterstützer sehr überschaubar geworden. In Afrika und Südamerika hat Biden nur noch "Freunde"

 

@15:31 Uhr von Karl Klammer

Wenn China sich Taiwan einverleiben will

wird unverzüglich eine UN  Mission eingeleitet

Und Russland und China als UNO-Vetomächte werden Ihrer Meinung nach so einer Mission zustimmen? :D

@15:42 Uhr von Nachfragerin

"Die USA erkennen zwar nur die Volksrepublik als souveränen Staat an, sind aber laut Gesetz verpflichtet, Taiwan militärisch zu unterstützen."

Dieses Gesetz scheint nur Länder bzw. Bevölkerungsteile zu unterstützen, die von den geopolitischen Feinden der USA bedroht werden.

"Was das genau bedeutet, ist unklar. Bislang hat sich diese Unterstützung aber hauptsächlich auf Waffenlieferungen beschränkt."

Die Waffenlieferungen halten die US-Rüstungsindustrie am Laufen und gefährden keine US-Soldaten. Und das beste: Es reichte ein Besuch von Frau Pelosi, um das Rüstungsgeschäft massiv anzukurbeln.

 

Wie man dem Artikel hätte entnehmen können, ist Bidens Aussage eine Klarstellung, die genau das Gegenteil ihrer Annahme bedeutet.

 

Wer lesen kann (und sich nicht dagegen wehrt), ist klar im Vorteil und muss auch keine unsinnigen Fragen stellen:

 

Der "Taiwan Relations Act" bezieht sich nicht auf Länder oder Bevölkerungsteile, sondern speziell auf Taiwan.

de.wikipedia.org/wiki/Taiwan_Relations_Act

 

 

@16:14 Uhr von Anna-Elisabeth

 

Ich gehe davon aus, dass China weder einen Angriff plant (noch nicht), noch dass es sich von Biden beeindrucken lässt.

Ich muss häufig an den Ausspruch von Gysi denken, der sinngemäß lautete: "Wenn Russland sich an China bindet, ensteht ein Machtblock, dem der Westen nichts entgegenzusetzen hat."

Ich fürchte, der Mann hat recht.

 

Schwarzmalen ist eine Kunst. Deutsche beherrschen diese.

Beide "Mächte" würden schnell merken, dass sie beide nicht weit kommen.

Der Westen mag verhasst sein, aber wirtschaftlich braucht China ihn.

Von daher sind solche "Drohungen" das was sie sind. Säbelrasseln. Danach weiter wie bisher.

Wäre doch schlimm, wenn wir wieder alles selbst hier produzieren müssten.

 

 

re @16:02 fruchtig intensiv: Unterschiede und Widersprüche

Vieles, was wir hier als Freiheitsbeschränkung empfinden, ist denen lieb und genehm. Sie haben einen anderen Begriff von Gemeinschaft, von Werten ...

 

Tja, das passiert sogar „uns“ „hierzulande“: Ganz unterschiedliche Vorstellungen von Freiheit! Und deshalb haben „wir“ hier eine plurale Demokratie!

WEIL wir sehr unterschiedliche Vorstellungen über die richtige Politik haben!

>>“Und nur, weil es uns mißfällt, was dort passiert, gilt das nicht automatisch für die Bevölkerung. Auch ein paar Tausend Demonstranten stellen nicht gleich die Mehrheit dar. In China leben 1,3 Milliarden Menschen!<<

Tja, und auch in Taiwan leben noch ein „paar Tausend“ Menschen. Die haben auch noch unterschiedliche Vorstellungen. 

Nur die der „1,3 Milliarden Menschen“ in China sollen also „gleich“ sein?

Irgendetwas stimmt mit Ihrer Logik nicht. Haben wir nun alle gleiche oder alle unterschiedliche „Werte“?

 

@16:14 Uhr Anna-Elisabeth - gelb-roter Block?!

 

Ich bezweifle, dass sich die USA auf dieses militärische Abenteuer wirklich einlassen würden. Aus der Ukraine haben sie schließlich auch zurückgezogen.

Aber androhen können sie es natürlich trotzdem. Das sorgt für ein besseres Gefühl in Taiwan und könnte sogar einen Krieg verhindern, sofern China tatsächlich einen Angriff plant und sich von Herrn Biden beeindrucken lässt.

…Ich muss häufig an den Ausspruch von Gysi denken, der sinngemäß lautete: "Wenn Russland sich an China bindet, ensteht ein Machtblock, dem der Westen nichts entgegenzusetzen hat."

Ich fürchte, der Mann hat recht.

 

Russland hat seine militärische Reputation in der Ukraine selber geschreddert. Und das quasi ohne das die USA nennenswert eingegriffen hätten. 
 

ich denke mal der Einsatz der USA ist bislang bei 1% des Möglichen. 
 

für Russland hat’s aber offenbar gereicht. 
 

und China ist auch gerade dabei sich wirtschaftlich massiv selbst zu schaden. 
 

also vor dieser Allianz muss sich niemand fürchten 

:-)

@15:25 Uhr von fruchtig intensiv

Die USA in ihrem Metier. Sich in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen.

 

 

@afd-Presseabteilung:

 

Versuchen sie sich hier nicht vielmehr in die Angelegenheiten ihres drittliebsten Feindes, den USA einzumischen?

 

Die USA haben eine über viele Jahre gewachsene, freundschaftliche Beziehung zu Taiwan, die auch von Taiwan so gewünscht wird.

 

Dass sie und die Diktatur der VR China die Souveränität Taiwans, und deren Schutz vor der aggressiven Politik Xis, als Einmischung in innerchinesische Angelegenheiten sehen, sagt so einiges über ihr Verständnis von Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und der Souveränität anderer Länder.

@16:11 Uhr von Charlys Vater

So etwas schreiben fast ausschließlich Menschen, die keinerlei Erfahrungen mit anderen Kulturen haben.

Ich durfte mich ein paar Jahre lang als Student um chinesische Studenten kümmern. Und ich habe sehr schnell feststellen müssen, dass sie durchaus eine andere Sicht auf die Welt haben.

Vieles, was wir hier als Freiheitsbeschränkung empfinden, ist denen lieb und genehm.

Sie gehören der Empörungskultur an wie ich sehe.

Ja wo bleiben dann die Beispiele ?

Welche Beschränkungen sind den Chinesen denn so lieb und teuer ?

Ich halte ihre Aussage für völlig Absurden Quatsch.

Ich bin nicht empört. Wie kommst du drauf?

Ich möchte nur nicht, dass die USA schon wieder einen Konfliktherd eröffnen und "alle anderen" müssen es ausbaden.

Und bitte - auch wenn es dir schwerfällt - wenn du etwas nicht verstehst, frage lieber, anstatt zu polemisieren. Ich poste es aber nochmal:

"Vieles, was wir hier als Freiheitsbeschränkung empfinden, ist denen lieb und genehm."

Bsp: Überwachung des öffentlichen RAums.

@15:25 Uhr von fruchtig intensiv

Die USA scheinen die letzte, an den fundamentalen Rechtsprinzipien, insbesondere dem Völkerrecht  orientierte Weltmacht zu sein. Biden verhält sich im Ukraine-Krieg bestimmt, aber auch verlässlich und verantwortungsvoll. Die gleiche konsequente Haltung verfolgt der US-Präsident auch im Taiwan-Konflikt. Souveräne Staaten haben ein Recht auf Verteidigung ihrer staatlichen Integrität und auf Unterstützung der freien Welt, wenn ihr Selbstbestimmungsrecht verletzt wird. Die von RUSS verbreitete Mär, dass die US andere Länder dominieren und ihre eigene Weltordnung schaffen wollten, kann ich nicht nachvollziehen. Der Ukraine-Krieg stellt einen massiven Bruch des VölkerR dar. Diesen stillschweigend zu akzeptieren oder gar zu unterstützen, öffnet den Weg in die Rechtlosigkeit und Barbarei. Unter Joe Biden zeigt die NATO nach vielen Jahren Führungsstärke und Geschlossenheit, aber auch ein tadiertes Wertebewußtsein.

nun ja - in dem so tollen…

nun ja - in dem so tollen demokratische Taiwan galt bis 1987 das Kriegsrecht und damit waren sämtliche zivilen Strukturen ausser kraft gesetzt.

Wer sich damals politisch wehrte riskierte nich nur langjährige Haftstrafen - sondern auch neben Folter zur Erzwingung von Geständnissen die Todesstrafe - 4000 politische Gegner hat die Militär-Junta hinrichten lassen.

Nee - keine "Kommunisten" - sondern der Widerstand kam aus den politischen Strömungen die heute die Regierung stellen und die z.T. aus der indigenen Bevölkerung stammt - deren Sprache und Kultur jahrzehntelang verboten waren.

All das was man heute den "Kommunisten" in Peking vorwirft hat das Militär-Regime in Taiwan Jahrzehnte selbst praktiziert - und der Westen hat "grosszügig" darüber hinweg gesehen - Hauptsache man war -> anti-kommunistisch

Und bis Anfang der 1990er Jahre wollte man sich nicht verteidigen sondern das Festland zurück erobern - eben weil man selbst sich als alleiniger Vertreter China begriff.

@16:14 Uhr von Anna-Elisabeth

Ich muss häufig an den Ausspruch von Gysi denken, der sinngemäß lautete: "Wenn Russland sich an China bindet, ensteht ein Machtblock, dem der Westen nichts entgegenzusetzen hat."
Ich fürchte, der Mann hat recht.

Nein, hat er nicht. Warum sollte der Westen denn dem was entgegen setzen wollen? Für China ist Russland nur eine Regionalmacht. Viele Rohstoffe, nichts dahinter. Und die meisten dieser Rohstoffe müssen in der Erde bleiben, wenn wir nicht den Klimatod sterben wollen.

China zu Taiwan-Politik: Biden schicke "falsche Signale".....

Das ist der Machtkampf gegen China. Hier mal Taiwan. Dann werden  neue Militärpakte (AUKUS) zusammengezimmert. Die freilich nicht die Bevölkerungszahl der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit erreichen (SCO).

Unter der Losung "Freiheit der Meere oder Freiheit der Navigation" US-Kriegsschiffe vor die Küste geschickt. Vor dem Hintergrund, daß sich China auf Grund seines Rechtsverständnisses dagegen wehren muss.

 

re @15:51 fruchtig intensiv: Täuschungen

 

Welchen Vorteil sich Washington aus einer Einmischung erhofft, erschließt sich mir jedoch noch nicht. Wurden im Meer um Taiwan vielleicht Ölvorkommen entdeckt?

 

Tja, dann kann es ja tatsächlich „Washington“ nicht nur ums Öl gehen. Kaum zu glauben! 

Aber lassen Sie sich nicht täuschen - das kann nur eine Täuschung sein!

 

@Charlys Vater - Politik & Medien

@15:53 Uhr von Charlys Vater:

"Interessant wäre natürlich zu erfahren wie Gehirngewaschen die Chinesische Gesellschaft bzgl. ihrer eigenen Regierung ist."

Die meisten Menschen glauben das, was sie jeden Tag von den Medien vorgesetzt bekommen.

"Ein Führer selbsternannt oder nicht ist, wenn die Erfolge ausbleiben, eben auch bei ehemals Linientreuen unbeliebt. Da wird XI auch noch erfahren müssen."

Haben Sie das Gefühl, dass es für China gerade schlecht läuft? Falls ja: Wie wollen Sie das einem vom politischen System überzeugten oder wahlweise politisch desinteressierten Chinesen vermitteln?

"Das Know How der Taiwanesen sollte nach Europa geholt werden, dann wäre der Konflikt für uns wenig Relevant,...einstweilen.

Alle Konflikte der USA sollten für uns Deutsche irrelevant sein. Aber die US-Treuen in unseren Reihen ziehen uns gern mit hinein. Herr Habeck hat ja erst letzte Woche beim G7-Handelsministertreffen gezeigt, was wir von China zu halten haben.

@16:15 Uhr von MehrheitsBürger

Die stereotype Unterstellung der anti-westlichen Diktatur-Apologeten. Spekulationen sollen Fakten erstzen, weil es ansonsten keine Substanz gibt.

Sätze wie dieser sind nun aber auch kein Diskussionsbeitrag. Im Gegenteil, er ist der nicht gerade anständige Versuch, jede noch so kleine Kritik an Äußerungen von Biden, abzuwürgen. Ich räume gerne ein, dass ich mit meiner Einschätzung völlig daneben liegen könnte (wie jeder andere hier auch), aber daraus "anti-westliche Diktatur-Apologeten" zu konstruieren, ist und bleibt unanständig. Ehrlicher Meinungsaustausch ist so nicht möglich.

Staat heißt Republik China, nicht Taiwan

Der von den USA nicht anerkannte Staat heißt Republik China und nicht Taiwan. 

Das Völkerecht verbietet die Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Staates. Das Völkerrecht muss verteidigt werden. 

@Möbius, 16:02 Uhr

"!Ironischerweise ist es viel wahrscheinlicher, dass Russland die im Mittelmeer kreuzende US-Trägergruppe (im Moment „George W. Bush“) versenkt, undzwar mit konventionellen Waffen, als das es taktische Atomwaffen gegen Kiew einsetzt". 

Ihre Gedankenspiele machen mir Angst. Wie kommt man denn auf derart abstruse und hochgefährliche Ideen? Nach Ihrer Vorstellung genießt Putin offenkundig "Narrenfreiheit"...

 

@15:55 Uhr von Möbius

 

Die USA in ihrem Metier. Sich in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen.

 

 

...vor allem werden die Anti-Westler gleich zur Hochform auflaufen.

 

 

 

 

 

 

Die einzigen, die man hier ungehindert ihre Meinungen verbreiten lässt, sind doch wohl diejenigen, die die offiziellen Narrative nicht in Frage stellen, egal ob die Aussagen zutreffen oder „alternative Fakten“ beeinhalten. 

 

 

 

Sie schreiben hier, im Rahmen der, für alle gültigen, Regeln der Nettiquette doch so allerhand Unsinn.

 

Ihr Problem ist doch nur, dass sie keinen Widerspruch ertragen.

Daraus die eigene Opferrolle zu konstruieren, ist so lächerlich, wie erbärmlich.

 

Hier im Forum gibt es einige kritische Geister, die auch die eigenen Positionen immer wieder hinterfragen, sich breit informieren und ihre Meinung im Licht dieser Informationen auf Plausibilität und Konsistenz prüfen.

 

Sie, mit ihrer ständigen undifferenzierten Wiederholung von Propagandaphrasen, gehören, meines Erachtens, offensichtlich nicht dazu.

@16:15 Uhr von MehrheitsBürger

 

Hier sehe ich das Henne Ei Problem. Wann hat sich letztendlich Russland dazu bewogen, tatsächlich einen Angriffskrieg zu führen?

 

Als Putin in seinen Essays angekündigt hat, dass er die Ukraine nicht als eigenständigen Staat sondern nur als Teil eines groß-russischen Imperiums anerkennen wird. Das ist nachlesbar in seinem Essay von Juli 2021. Seitdem führt er einen Eroberungskrieg gegen einen friedlichen Nachbarn.

Siehe Majdan Putsch. Ab da ging's nach unten.

Welchen Vorteil sich Washington aus einer Einmischung erhofft, erschließt sich mir jedoch noch nicht. Wurden im Meer um Taiwan vielleicht Ölvorkommen entdeckt?

 

Die stereotype Unterstellung der anti-westlichen Diktatur-Apologeten. Spekulationen sollen Fakten erstzen, weil es ansonsten keine Substanz gibt.

Stimmt. Die unzähligen Einmischungen und Kriege der USA der letzten Jahrzehnte sind natürlich nur Hirngespinste. Es ging natürlich um Freiheit. Nie um Öl oder Einflusssphären.

 

 

Das eigentliche Problem mit…

Das eigentliche Problem mit Taiwan ist doch der Umstand - das keiner der Siegermächte im Pazifik-Krieg (also SU, GB und USA) 1945 die indigene Bevölkerung der Insel gefragt hat - was sie sich denn nun selbst vorstellen - also Bestandteil von Japan, China oder eben unabhängig.

Also dann der von den USA unterstütze Tschiang Kai-schek im Bürgerkrieg unterlag und mit 2 Mio seiner Anhänger nach Taiwan floh - bedeutete dies für die ursprüngliche Bevölkerung -> Unterdrückung, Terror, Verbot von Sprache und Kultur usw.

wer sich widersetzte -> Gefängnis, Folter oder gar Todesstrafe

Im Westen wurde aber dieses Taiwan als demokratisches Bollwerk gegen den Kommunismus gefeiert und entsprechend militärisch, politisch und wirtschaftlich unterstützt

bis Anfang der 1970er Jahre Herr Nixon versuchte aus dem Vietnamkrieg heraus zu kommen ohne als Verlierer dazustehen.

Darum die Reise nach Peking, das Fallen lassen von Taiwan in der UNO - die ihren Sitz an die VR verloren usw.

Themenfremde Panikmache: nun ja.

@16:02 Uhr von Möbius

Ironischerweise ist es viel wahrscheinlicher, dass Russland die im Mittelmeer kreuzende US-Trägergruppe (im Moment „George W. Bush“) versenkt, undzwar mit konventionellen Waffen, als das es taktische Atomwaffen gegen Kiew einsetzt.

Gleich zwei Mal themenfremde Panikmache und Desinformation aus dem Kreml in einem Satz. Chapeau.

Soviel zu Ihrer Kritik, dass in diesem Forum "alternative Fakten", die nicht einem "offiziellen Narrativ" entsprechen, nicht veröffentlicht werden. Und solche "Drohungen" verkaufen Sie noch als "Ironie"?

@15:31 Uhr von harry_up

 

Die USA in ihrem Metier. Sich in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen.

 

 

...vor allem werden die Anti-Westler gleich zur Hochform auflaufen.

 

Hoffentlich tun die USA das auch, sollte China irgendwann einmal nach Teilen Europas oder gar der EU gelüsten. 

 

Steht derzeit freilich nicht auf der Agenda.

Stand Putins Überfall auf die Ukraine auch nicht.

Das könnte ja fast schon als Verschwörungstheorie durchgehen. Haben Sie das wirklich nötig? 

@15:51 Uhr von fruchtig intensiv

Welchen Vorteil sich Washington aus einer Einmischung erhofft, erschließt sich mir jedoch noch nicht. Wurden im Meer um Taiwan vielleicht Ölvorkommen entdeckt?

Nein. Viel wertvoller!

Es wurden Demokratievorkommen entdeckt.

Darstellung: