Kommentare - Linkspartei: Besser ohne Wagenknecht?

16. September 2022 - 15:18 Uhr

Teile der SPD werben schon um Politiker der Linkspartei. Nach dem jüngsten Streit um Wagenknecht und Partei-Austritten droht der Linken die Spaltung. Die Parteiführung wiegelt ab. Von Bianca Schwarz.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Der arme Oskar!

Muss doch der zusehen, wie seine Frau die Bodenhaftung verliert!

Linkspartei: Besser ohne ..

Hm, falsche Fragestellung, wie so oft. 

Frau Wagenknecht gibt offenbar den tenor einer verbreiteten Vorstellung wieder und ist damit ein relevanter Teil des Meinungsbildes zu diesem Thema. Ich würde vermuten wem dieses Weltbild Unbehagen bereitet, der ist ohne "Linkspartei" besser dran. 

Spaltung wäre angebracht

Die Linke bleibt nur glaubwürdig, wenn solche Personen wie Sarah Wagenkrecht die Partei verlassen. Sie hat ja ohnehin schon lange eine Eigengründung in petto.

Wagenknecht = Linkspartei

Wagenknecht und ihre korrekten - wenn auch politisch ungeliebten Analysen - sind der einzige Grund die LINKE zu wählen. Die anderen in der Parteispitze sind zurecht völlig unbekannt und können gerne austreten oder zur SPD/CDU/FDP oder sonstwohin wechseln.

Wagenknecht hat den…

Wagenknecht hat den Durchblick. Die Funktionäre ihrer Partei nicht. So einfach ist das.

natürlich wäre eine Spaltung

 

für die Linke fatal. Die Partei verlöre im Bundestag den Fraktionsstatus, was sehr weitreichende Konsequenzen hätte. Dass einige Funktionäre den gegenwärtigen Zerfall herunterreden, erklärt sich wohl schon allein damit.

Inhaltlich und programmatisch kann man den Linken jedoch nur den Daumen drücken, dass Wagenknecht und ihre Anhänger die Partei verlassen oder aktiv hinausgedrängt werden. Die Partei hat auch ohne die Querfrontler schon Probleme genug. Und wird mit diesen Opportunisten endgültig zum Spielball jeglicher Beliebigkeit.

Populär ist Wagenknecht mit ihrer "Ausländerfeindlichkeit für Einsteiger" allemal. Nicht umsonst applaudieren ihr die Extremisten von rechts. Auch Wagenknecht selbst nimmt dies natürlich wahr, und dass sie das nicht zur Vernunft bringt, zeigt mir, dass sie selbst an linker Politik nicht mehr interessiert ist.

Liebe Sarah, du bist entbehrlich und unerwünscht. Gründe eine WG mit Boris Palmer und geht mit Gott zur AfD.

Frau Wagenknecht ist die aufrichtigste Vertreterin in der gegen-

wärtigen deutschen Politik.

Sie verkörpert in etwa das, was früher einmal Sozialdemokratie war.

Und da hätte die Linkspartei auch noch echte Möglichkeiten in demokratischen Wahlen.

Ihr Sachverstand - u.a. Wirtschafts-Promotion - und ihre klare Analyse fehlen in der Koalition und weitgehend auch bei den Linken.

Die Linke schafft sich ab

 

Die Partei hat es nur durch eine Sonderregelung des Bundeswahlgesetzes überhaupt geschafft, trotz Verpassen der 5 %-Regel wieder in den Bundestag zu kommen. Sie ist die kleinste Fraktion im Parlament. Und nun denkt sie darüber nach, die auch noch zu spalten. Ich habe noch nie eine Partei gesehen, die eine solche Lust an der eigenen Abschaffung zelebriert.

@15:28 Uhr von die Ruzzen k.- anders herum

Die Linke bleibt nur glaubwürdig, wenn solche Personen wie Sarah Wagenkrecht die Partei verlassen. Sie hat ja ohnehin schon lange eine Eigengründung in petto.

 

wenn wir mal Wagenknechts seltsame Meinung zum Krieg Russlands gegen die Ukraine außer acht lassen, dann hat Wagenknecht die deutlich bessere linke Einstellung als der Rest von dem „Haufen“…

 

Wobei ich grundsätzlich gegen links bin. 
 

Soziale Gerechtigkeit kann die FDP heutzutage viel besser. 
 

wir brauchen sowieso viel mehr liberale Politik. 

Spaltung hin oder her

S. Wagenknecht möchte ich anfangs nicht besonders. Mittlerweile ist sie für mich aber zur einzig aufrechten Linken geworden, die noch wählbar ist. Anstatt sich mit ihren Thesen uns Ansichten detailliert auseinanderzusetzen verurteilen Teile der Linken die Aussagen von Frau Wagenknecht nur weil diese nicht in ihr Weltbild passen. Dabei hat S.W. in weiten Teilen Recht und wir jetzt wie Sarrazin geoutet. Obwohl sie nie behauptet hat, für die gesamte Partei zu sprechen, geht jetzt ein aufheulen innerhalb der Partei los. Es ist halt nicht Mainstream, wenn man die unsinnigen Sanktionen gegen Russland verurteilt. 

@15:24 Uhr von

Hm, falsche Fragestellung, wie so oft. 

Frau Wagenknecht gibt offenbar den tenor einer verbreiteten Vorstellung wieder und ist damit ein relevanter Teil des Meinungsbildes zu diesem Thema.

 

Das mag gewiss sein. Die Frage ist aber, ob dieser Teil des Meinungsbildes Teil des linken Meinungsspektrums ist.

 

Ich würde vermuten wem dieses Weltbild Unbehagen bereitet, der ist ohne "Linkspartei" besser dran. 

 

Ich behaupte hingegen, wem dieses Weltbild kein Unbehagen bereitet, sollte überlegen, ob er bzw. sie in einer linken Partei gut aufgehoben ist.

 

 

 

Eine die es auf den Punkt bringt!

Frau Wagenknecht ist die einzige Ihrer Partei, die die Oppositionsrolle einnimmt und mit Fakten daherkommt, die keiner plausibel dementieren kann.

Als Partei sollte die Linke sie trage und nicht absägen. Ohne Frau Wagenknecht würde die Linke in die Versenkung verschwinden.

Liebe Frau Schwarz

 

Nur ist die Linkspartei halt traditionell keine sonderlich autoritätshörige Partei.

 

Soll das ein Witz sein? Gemessen an den anderen Parteien im Bundestag, wo "Geschlossenheit" ein Wert an sich ist, der den Mitgliedern von Kindesbeinen an eingeprügelt wird, und das bedingungslose Hinterherlaufen hinter einer Führungsclique "Disziplin" genannt wird, mag Ihnen das vielleicht so erscheinen.

Aber selbst die Linke ist inzwischen hoffnungslos durchzogen und geprägt von Hierarchie und Autorität, denen sich der gemeine Mann unterzuordnen hat - und das leider auch klaglos tut. Für Anarchisten wie mich eine einzige Katrastrophe.

 

 

Chance verpasst

Wenn die Linke Frau Wagenknecht folgen würde, wäre sie eine echte Alternative zu dieser erbärmlichen olivgrünen Koalition. So aber ist sie nur ein verdrängter Wurmfortsatz, von der L-SPD thematisch und akustisch verdrängt.

@15:36 Uhr von krittkritt

Ihr Sachverstand - u.a. Wirtschafts-Promotion - und ihre klare Analyse fehlen in der Koalition und weitgehend auch bei den Linken.

Arbeitspflicht,  wie  von  Wagenknecht  als  BGE-Verweigerin  ganz  nach   alter   SED-Diktatur  gefordert,  mit  Menschenwürde  gleichzusetzen,  würde  ich  nicht  gerade  als  Sachverstand  bezeichnen.  Zumindest   ist  da  kein  Grundgesetz-Sachverstand  vorhanden.

 

 

Linkspartei besser ohne Wagenknecht?

Wollen wir uns nun einmal gemeinsam ansehen, welche Parteiausschlüsse es bisher insgesamt bei den aktuellen Parteien im Deutschen Bundestag es so gibt? Auch wenn es hier jetzt um die Linke geht, die nur noch durch die Direktmandate als zahlenmäßig kleinste Partei im Bundestag vertreten ist. Die Linke, die 2007 durch die PDS und die WASG bzw. Oskar und Gregor entstand, muss doch den Austritt von Oskar auch hinnehmen wie einst die SPD. Mit den zwei Austritten in dieser Woche wäre Sarah Wagenknecht schon die Nummer vier. Wer heute wie schon in den 1990er Jahren meint, bei ihr noch von der "schönen Stalinistin" reden zu müssen, übersieht, dass Stalin für seine Verbrechen bis zum März 1953 nie bestraft worden ist, während ein Parteiausschluss von Sarah wegen fehlender Distanzierung zu Putin durchaus so etwas wie eine Konsequenz für sie wäre. Putin auf den Spuren Stalins wird nie eine wirkliche Strafe fürchten müssen. Es hätte die ja schon lange geben können.

Vieleicht sollte die Frage…

Vieleicht sollte die Frage besser heissen: Besser ohne

Linkspartei?

@15:32 Uhr FakeNews-C.- Wagenknecht ist intelligent

Die  Linke  ist  für´s  Bedingungslose  Grundeinkommen,  S,  Wagenknecht  dagegen.

 

Ein Grund mehr gegen die Linke zu sein.

Wenn ich allerdings das neue Bürgergeld sehe, dann hat man da schon das Gefühl, das wurde von der Linkspartei initiiert. 
 

das unterscheidet sich kaum noch vom bedingungslosen Grundeinkommen. 
 

 

@15:36 Uhr von frosthorn

(...)

 

Inhaltlich und programmatisch kann man den Linken jedoch nur den Daumen drücken, dass Wagenknecht und ihre Anhänger die Partei verlassen oder aktiv hinausgedrängt werden. Die Partei hat auch ohne die Querfrontler schon Probleme genug. Und wird mit diesen Opportunisten endgültig zum Spielball jeglicher Beliebigkeit.

Populär ist Wagenknecht mit ihrer "Ausländerfeindlichkeit für Einsteiger" allemal. Nicht umsonst applaudieren ihr die Extremisten von rechts. Auch Wagenknecht selbst nimmt dies natürlich wahr, und dass sie das nicht zur Vernunft bringt, zeigt mir, dass sie selbst an linker Politik nicht mehr interessiert ist.

Liebe Sarah, du bist entbehrlich und unerwünscht. Gründe eine WG mit Boris Palmer und geht mit Gott zur AfD.

 

Ich pflichte Ihnen zu 100% bei.

 

Es überrascht mich, daß Sie offensichtlich Ihre Scheu vor dem Begriff „Querfront“ verloren haben. Aber ein besseres Beispiel dafür, was er bedeutet, als Frau Wagenknecht gibt es wohl kaum. Erkennbar u.a. am Applaus der Rechten.

@15:39 Uhr von vriegel

Die Linke bleibt nur glaubwürdig, wenn solche Personen wie Sarah Wagenkrecht die Partei verlassen. Sie hat ja ohnehin schon lange eine Eigengründung in petto.

 

wenn wir mal Wagenknechts seltsame Meinung zum Krieg Russlands gegen die Ukraine außer acht lassen, dann hat Wagenknecht die deutlich bessere linke Einstellung als der Rest von dem „Haufen“…

 

Wobei ich grundsätzlich gegen links bin. 
 

Soziale Gerechtigkeit kann die FDP heutzutage viel besser. 
 

wir brauchen sowieso viel mehr liberale Politik. 

Leere Worte.

Heute unterstützen "Grüne" Fracking und Atomkraft, "Liberale" Einschränkungen der Freiheit, "Linke" Waffenexporte und Kriegstreiberei und "Christliche Parteien so etwa alles, was den 10 Geboten widerspricht.

Fatal wäre @15:36 Uhr von frosthorn

Liebe Sarah, du bist entbehrlich und unerwünscht. Gründe eine WG mit Boris Palmer und geht mit Gott zur AfD.

 

wenn man nicht endlich bei den Linken den Schlussstrich wagt.

Was soll schon passieren.

Ob temporär 4% oder dann kurzfristig 3% ist doch unerheblich für den Neuanfang.

Der Niedergsang fing ja schon mit Oskar im Endstadium an.

Und wer Klaus Ernst bei Maischberger vorgestern gehört hat, kann nur den  Kopf schütteln.

Solche 'Linken' sind in der Tat in der falschen Partei.

NeoStalinismus hat nichts mit linker Aufklärung zu tun.

@15:39 Uhr von vriegel

Die Linke bleibt nur glaubwürdig, wenn solche Personen wie Sarah Wagenkrecht die Partei verlassen. Sie hat ja ohnehin schon lange eine Eigengründung in petto.

 

wenn wir mal Wagenknechts seltsame Meinung zum Krieg Russlands gegen die Ukraine außer acht lassen, dann hat Wagenknecht die deutlich bessere linke Einstellung als der Rest von dem „Haufen“…

 

Wobei ich grundsätzlich gegen links bin. 
 

Soziale Gerechtigkeit kann die FDP heutzutage viel besser. 
 

wir brauchen sowieso viel mehr liberale Politik. 

 

Die FDP betreibt eine Politik sozialer Gerechtigkeit und Wagenknecht hat die deutlich bessere linke Einstellung als der Rest von dem „Haufen“…

Das nennt sich in der Informatik "Implikation". Es ist in sich logisch, so wie die Aussage

"wenn der Mond aus grünem Käse ist, dann ist vier eine Primzahl".

Wagenknecht

Diese Frau ist die einzigste in der Links Partei die den Mund auf macht,  klar ausdrückt was die meisten Bürger Deutschlands denken. 

Mit Sicherheit auch Wähler die nicht Links eingestellt sind. 

Die restliche  "Führungsspitze" der Links Partei ist ihr Geld nicht wert. 

@15:44 Uhr von kinderbuchautor

Chance verpasst

 

Wenn die Linke Frau Wagenknecht folgen würde, wäre sie eine echte Alternative zu dieser erbärmlichen olivgrünen Koalition. So aber ist sie nur ein verdrängter Wurmfortsatz, von der L-SPD thematisch und akustisch verdrängt.

 

Eine zweite AfD brauchen wir nun wirklich nicht. Eine reicht vollauf.

Frau Wagenknecht ist die letzte Linke bei den Linken

Meiner Meinung nach ist die Linke seit Jahren von der rechten Seite unterwandert. Wahrscheinlich wurde die SPD sogar gegründet, um die Linken klein zu halten und kontrollieren zu können.
In der SPD wurde darüber schon vor über hundert Jahren und seitdem mehrmals gestritten und dann haben sich die tatsächlich sozial Interessierten immer wieder von der SPD abgespalten, so dass es mehrmals echte linke Parteien gab. Im Prinzip ist daraus auch die heutige Linke Partei gewachsen.
Leider hat die SPD dieses Spielchen dann gewonnen und die wirklich linken Parteien verschwanden nach und nach, auch durch Verbote. 
Solange es Wähler gibt, die in der SPD das Soziale vermuten oder sogar in der Union das Christlich-Soziale, werden die Linken in Deutschland wohl immer wieder scheitern.  Und in der SPD gibts schon länger keine Linken mehr.
Die Linken bei den Linken verzetteln sich immer wieder an Unsinnigem, wie vor hundert Jahren mit und ohne SPD.

Der Lacher des Monats @15:39 Uhr von vriegel

 

Wobei ich grundsätzlich gegen links bin. 
 

Soziale Gerechtigkeit kann die FDP heutzutage viel besser. 
 

wir brauchen sowieso viel mehr liberale Politik. 

 

Ohne Worte ( kwT )

Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-Politikerinnen ...

... bringen leider niemandem etwas, auch nicht der Linkspartei. 

Frau W. hat mir persönlich in der jüngeren Vergangenheit viel zu viel Unsinn bzw. sehr seltsame und teils auch egoistische Ansichten von sich gegeben. Sollte die Linkspartei an ihr festhalten, wird sie auf jeden Fall unwählbarer ... sofern sie es denn vorher jemals war.

Die Linke

und Frau Wagenknecht betrachte ich völlig separat. Ich war und bin noch nie Wähler der Linken gewesen. Frau Wagenknecht analysiert allerdings sehr treffend, hat Verstand und ist eine äußerst intelligente und vor allem für die Sorgen der normalen Bürger offene Politikerin. Ihr würde ich zutrauen Deutschland nicht gegen die Wand zu fahren.

Linkspartei: Besser ohne Wagenknecht....

Besser wäre es für Lederer, Gallert  und Co. Da wäre dann keine innerparteiliche Opposition gegen ihren Kurs. Und der lautet Mainstream, Orientierung auf Koalitionen, selbst dann wenn von den potentiellen Partnern nur Zurückweisung kommt.  Die Linke ist auf dem absteigenden Ast. Das hat auch damit zu tun, daß sie vielfach als Teil des Politikbetriebes wahrgenommen wird. Umgekehrt hätte eine Oppositionspartei (keine Regierungslinke) in der kommenden Situation (Verarmung vieler, Inflation, Energiepreise) gute Chancen.

Was Wagenknecht angeht, so scheint sie sie in der Bevölkerung beliebter zu sein, als in der Partei. Wie auch gerade eine Unterschriftensammlung auf Open Petition zum Ausdruck brachte.

Oskar: Ähnlich klar in der Analyse wie Sahra. Ursprüngliche Soz-

@15:22 Uhr von DeHahn

-Sozialdemokratie mit richtiger "Bodenhaftung".

Den Verlust der Bodenhaftung unserer Regierung werden wir leider alle zu spüren bekommen.

Muss doch der zusehen, wie seine Frau die Bodenhaftung verliert!

 

@15:49 Uhr von fathaland slim, re @frosthorn

 

Es überrascht mich, daß Sie offensichtlich Ihre Scheu vor dem Begriff „Querfront“ verloren haben. Aber ein besseres Beispiel dafür, was er bedeutet, als Frau Wagenknecht gibt es wohl kaum. Erkennbar u.a. am Applaus der Rechten.

 

In der Tat, da habe ich hinzugelernt.

@15:36 Uhr von frosthorn

 

für die Linke fatal. Die Partei verlöre im Bundestag den Fraktionsstatus, was sehr weitreichende Konsequenzen hätte. Dass einige Funktionäre den gegenwärtigen Zerfall herunterreden, erklärt sich wohl schon allein damit.

Inhaltlich und programmatisch kann man den Linken jedoch nur den Daumen drücken, dass Wagenknecht und ihre Anhänger die Partei verlassen oder aktiv hinausgedrängt werden. Die Partei hat auch ohne die Querfrontler schon Probleme genug. Und wird mit diesen Opportunisten endgültig zum Spielball jeglicher Beliebigkeit.

Populär ist Wagenknecht mit ihrer "Ausländerfeindlichkeit für Einsteiger" allemal. Nicht umsonst applaudieren ihr die Extremisten von rechts. Auch Wagenknecht selbst nimmt dies natürlich wahr, und dass sie das nicht zur Vernunft bringt, zeigt mir, dass sie selbst an linker Politik nicht mehr interessiert ist.

Liebe Sarah, du bist entbehrlich und unerwünscht. Gründe eine WG mit Boris Palmer und geht mit Gott zur AfD.

.

Toller Beitrag, Herr oder Frau Frosthorn!

@15:48 Uhr von vriegel

Die  Linke  ist  für´s  Bedingungslose  Grundeinkommen,  S,  Wagenknecht  dagegen.

Wenn ich allerdings das neue Bürgergeld sehe, dann hat man da schon das Gefühl, das wurde von der Linkspartei initiiert. 
 

das unterscheidet sich kaum noch vom bedingungslosen Grundeinkommen. 

 

 

Informieren  Sie  sich  bitte  mal  vor  dem  Kommentieren,  bevor  Sie  hier  so  einen  Klops  loslassen.   Das  "Bürgergeld"  ist  alter  SPD-Ideologiewein  in  neuen  Hartz 4-Schläuchen  und  entspricht  somit  Hartz 5,     und   dem  BGE  nicht  mal  ansatzweise.

 

"traditionell keine sonderlich autoritätshörige Partei"

Nur ist die Linkspartei halt traditionell keine sonderlich autoritätshörige Partei.

Wikipedia: "Die Linke entstand am 16. Juni 2007 durch Verschmelzung der SPD-Abspaltung WASG und der Linkspartei PDS. Letztere war im Juni 2005 durch Umbenennung aus der SED-Nachfolgepartei PDS hervorgegangen, (...)"

Soll das etwa heißen, daß die SED (aus der Die Linke zum Teil hervorgegangen ist) "keine sonderlich autoritätshörige Partei" war?

Wenn sich eine Anfänger…

Wenn sich eine Anfänger-Partei durch Medienkampagnen und politische Gegner aus der Ruhe bringen lässt, ist das ja nachvollziehbar. Aber die Linken sind keine Anfänger mehr.

Trotzdem machen sie immer den gleichen Fehler: Sie lassen sich von außen Diskussionen und Streitereien aufdrücken, und rechtfertigen sich für Dinge, weil andere das verlangen. Dabei sollten sie es besser wissen.

Einfach keine dummen und provokanten Fragen beantworten, nicht rumheulen wie kleine Elfen, wenn jemand mal was sagt, was nicht Mainstream ist, den Gegner außen suchen und nicht innen.

Es sei denn, die haben keine Lust mehr auf ihren Job. Dann sollen sie es lassen. Aber die Anfänger-Show ist nutzlos und schädlich.

@15:35 Uhr von Klausewitz

Wagenknecht hat den Durchblick. Die Funktionäre ihrer Partei nicht. So einfach ist das.

.

Es ist NOCH einfacher:

.

Schwer rechtsorientierte Nationalisten schwärmen für Frau Wagenknecht. 

Dumm

Wagenknecht hätte bei sozialen Themen bleiben sollen. Da hat sie gute Argumente. Über Corona und zu Russland sagt sie nur dummes Zeug.

Die brauch keine neue Partei. Die kann mit ihrem Wunsch unter Mütterchen Russlands Rock zu kriechen bei den Möchtegern-Patrioten der AFD offene Türen einrennen.

@15:51 Uhr von fathaland s.- eine Alternative für Deutschland?!

Chance verpasst

 

Wenn die Linke Frau Wagenknecht folgen würde, wäre sie eine echte Alternative zu dieser erbärmlichen olivgrünen Koalition. So aber ist sie nur ein verdrängter Wurmfortsatz, von der L-SPD thematisch und akustisch verdrängt.

 

Eine zweite AfD brauchen wir nun wirklich nicht. Eine reicht vollauf.

 

wenn es eine echte und richtige Alternative wäre?

warum nicht?

viele ihrer Ansichten teile ich, oder kann sie zumindest nachvollziehen. Auch bei Corona stand sie auf der richtigen Seite der Geschichte. 
 

Nur was Russland betrifft und den Krieg gegen die Ukraine. Da kann ich ihr rein gar nicht folgen und wundere mich, da sie ja ansonsten eine sehr kluge Frau ist. 
 

Hoffen wir mal, dass sie nicht auf der Gehaltsliste des Kremls steht. Die CIA will diese geheimen Dokumente ja erst mit den betroffenen Regierungen besprechen, bevor Namen und Länder veröffentlicht werden. 
 

 

@15:43 Uhr von frosthorn

Liebe Frau Schwarz

 

„Nur ist die Linkspartei halt traditionell keine sonderlich autoritätshörige Partei.“

 

Soll das ein Witz sein? Gemessen an den anderen Parteien im Bundestag, wo "Geschlossenheit" ein Wert an sich ist, der den Mitgliedern von Kindesbeinen an eingeprügelt wird, und das bedingungslose Hinterherlaufen hinter einer Führungsclique "Disziplin" genannt wird, mag Ihnen das vielleicht so erscheinen.

Aber selbst die Linke ist inzwischen hoffnungslos durchzogen und geprägt von Hierarchie und Autorität, denen sich der gemeine Mann unterzuordnen hat - und das leider auch klaglos tut. Für Anarchisten wie mich eine einzige Katrastrophe.

 

 

Als Linke/r ist man nicht autoritätsgläubig.

 

Wenn nun in dieser Partei Autoritätsgläubigkeit einzieht, so ist dies ein Zeichen dafür, daß da der Wurm drin ist.

 

Allerdings teile ich Ihre vernichtende Analyse, was die Linke angeht, nicht so richtig.

 

Aber vielleicht bin ich auch zu naiv.

Nie in der Bundesrepublik angekommen

 

Wagenknecht verkörpert alles, was an dieser Partei nicht stimmt. Als Vertreterin der kommunistischen Plattform gehörte sie am Beginn ihrer Laufbahn der extremen Linken an und denkt bis zum heutigen Tag in diesen Kategorien. Sie hängt an einem System,  das seine Untauglichkeit in der Praxis des SED-Staates gezeigt hat.

 

Die größte Unstimmigkeit ist nicht die fehlende Abgrenzung zum anderen Extrem des politischen Spektrums. Es ist die völlig unverständliche Anhänglichkeit, welche die Partei und auch sie selbst gegenüber dem Regime Putin den Tag legt.

 

Der Sowjetkommunismus ist zusammengebrochen, ideologisch wie auch praktisch. In Russland herrscht heute ein Regime, welches zumindest ideologisch das Gegenteil dessen ist, was diejenigen, die sich als Kommunisten bezeichnen, immer wollten. Trotzdem zählen Wagenknecht und viele Linksparteiler zu dessen größten Unterstützern. War es also nicht der Marxismus, sondern die Diktatur, welche die Anziehung auf sie ausübt ?

 

 

 

 

Es wäre schön

wenn man aufhören würde Menschen, die nicht genau die gleiche Meinung haben, in irgendwelche Ecken zu stellen. Man ist heute immer gleich rechts, links, blaubraun, Schwurbler, Querdenker, Russlandfreund, Impfgegner und vieles mehr. Wirklich traurig was aus unserer Gesellschaft geworden ist.

Frau Wagenknecht wäre ohne…

Frau Wagenknecht wäre ohne die Linken wahrlich besser dran! 

@15:36 Uhr von krittkritt

Frau Wagenknecht ist die aufrichtigste Vertreterin in der gegenwärtigen deutschen Politik.

Sie verkörpert in etwa das, was früher einmal Sozialdemokratie war.

Und da hätte die Linkspartei auch noch echte Möglichkeiten in demokratischen Wahlen.

Ihr Sachverstand - u.a. Wirtschafts-Promotion - und ihre klare Analyse fehlen in der Koalition und weitgehend auch bei den Linken.

 

Dadurch erklärt sich dann wohl auch, daß ihr im Bundestag und außerhalb desselben der lauteste Applaus aus den Reihen der AfD entgegenschallt. Deren Positionen Sie ja hier im Forum beharrlich vertreten. Ich weiß nicht, ob Sie das selbst gar nicht merken.

@15:34 Uhr von guggi

Wagenknecht und ihre korrekten - wenn auch politisch ungeliebten Analysen - sind der einzige Grund die LINKE zu wählen.

Genau so ist es. Aber viele in der Links-Partei wollen das nicht wahrhaben. Damit besiegeln sie ihren eigenen Untergang.

@15:52 Uhr artist22 - was ist links?

 

Wobei ich grundsätzlich gegen links bin. 
 

Soziale Gerechtigkeit kann die FDP heutzutage viel besser. 
 

wir brauchen sowieso viel mehr liberale Politik. 

 

Ohne Worte ( kwT )

 

das gute Links ist, sich um die Belange der Armen, Benachteiligten, Kranken und Behinderten zu kümmern. 
 

das schlechte Links ist stalinismus, sozialistisch-kommunistische Ideen und Überzeugungen, wokeism, cancel culture etc. 
 

Das gute Links vertritt die FDP schon immer viel besser. 
 

Das schlechte Links braucht eh kein Mensch..

 

 

Für mich seit Jahren die…

Für mich seit Jahren die beste Politikerin, viel zu schade für die derzeitige Linke. Sie ist mega deutlich, intelligent, authentisch und emphatisch. Könnte mir vorstellen, dass man ihr in ein paar Jahren (oder Monaten), mit vielem Recht geben wird, womit sie derzeit auf taube Ohren stößt. 

Wagenknecht zur FDP?

Dort könnte sie die „Sabine Leutheusser-Schnarrenberger“ machen. 

Das würde das linksliberale Profil der FDP wieder schärfen und Wagenknecht wäre endlich in einer Partei, mit der man was erreichen kann. 
 

@Redaktion: das ist absolut ernst gemeint und ergäbe auch einen Sinn 

15:54, frosthorn

@15:54 Uhr von frosthorn

@15:49 Uhr von fathaland slim, re @frosthorn

 

Es überrascht mich, daß Sie offensichtlich Ihre Scheu vor dem Begriff „Querfront“ verloren haben. Aber ein besseres Beispiel dafür, was er bedeutet, als Frau Wagenknecht gibt es wohl kaum. Erkennbar u.a. am Applaus der Rechten.

 

In der Tat, da habe ich hinzugelernt

 

 

Machen Sie sich nix draus. So was passiert mir auch immer wieder:=}

Kritik von Wagenknecht übertrieben

Wenn Sarah Wagenknecht bei ihren Reden vor der Wahl 2021 sich gegen das Werfen von Bomben durch die NATO richtet und dadurch eine Koalition im Bund erschwert, dann darf man aber nicht übersehen, dass die NATO seit ihrer Gründung 1949 keine großen Diktatoren wie Stalin oder Mao oder Putin anrührt, sondern sie hat sich da ganz beschränkt auf kleine Machthaber wie Milosevic 1999 und Gaddhafi 2011. Die NATO bleibt Zaungast in diesem Krieg.

@15:34 Uhr von guggi

Wagenknecht und ihre korrekten - wenn auch politisch ungeliebten Analysen - sind ...

... doch meist völlig falsch und interessengeleitet.

@15:50 Uhr von V8forever

Diese Frau ist die einzigste in der Links Partei die den Mund auf macht,  klar ausdrückt was die meisten Bürger Deutschlands denken. 

 

.

"Die meisten Bürger" - viele Rechtsextreme glauben, sie gehören zu den meisten Bürgern.

.

In der Tat aber sind die meisten deutschen Bürger NICHT ausländerfeindlich.

 

@ 15:36 Uhr von krittkritt

Frau Wagenknecht ist die aufrichtigste Vertreterin ...

... der Interessen Putins in der deutschen Politik. Dass das den AFD-lern gefällt, glaube ich sofort.

@15:51 Uhr von fathaland slim

Chance verpasst

 

Wenn die Linke Frau Wagenknecht folgen würde, wäre sie eine echte Alternative zu dieser erbärmlichen olivgrünen Koalition. So aber ist sie nur ein verdrängter Wurmfortsatz, von der L-SPD thematisch und akustisch verdrängt.

 

Eine zweite AfD brauchen wir nun wirklich nicht. Eine reicht vollauf.

.

Es ist doch bei den Wahlen recht offensichtlich, wer die Linke oder die AfD wählen: meistens sind es Protestwähler; warum hat denn die Linke so viele Wähler an die AfD (im Osten der Republik) verloren.

Diejenigen, die aus Überzeugung die Linke wählen (wie z. B. Sie), sind in der absoluten Minderheit. Ich kritisiere dies nicht, wer aus Überzeugung wählt, hat seine guten Gründe: das gilt auch für die Grünen, die FDP, die SPD und die Unionsparteien; selbst AfD Wähler haben Gründe, sie zu wählen. Nur fällt da der Protest, wie bei den Linken, sehr stark ins Gewicht. Die übrigen Parteien werden nicht aus Protest gewählt.

Nun die Rede im Bundestag,…

Nun die Rede im Bundestag, bei der sie der Ampel-Regierung vorgeworfen hat, einen "beispiellosen Wirtschaftskrieg" gegen Russland vom Zaun gebrochen zu haben.

Jaja - wer die Wahrheit sagt braucht ein schnelles Pferd.

Oder in unsere Zeit übertragen - wer sich abseits der vorgegebenen Meinung bewegt, wird schamlos mit Dreck beworfen - und der Mob applaudiert.

Schubladen

Die Front steht in Deutschland. Wehe jemand wagt über Ursache oder Gründe des russischen Angriffs zu reden. Womöglich die Sanktionen gegen Russland  inkl. der eigenen Selbstschädigung zu kritisieren. 

Es macht es einfach aufkommende Proteste zu kanalisieren und diffamieren.  Wenn Gas und Stromrechnungen, Lebensmittel nicht mehr bezahlt werden können und reale Existenzängste bestehen.

Da sind die Kritiker verwirrt, gerne Rechtsradikal und Verschwörer.

Schublade auf, hineinstopfen und zu.

 

 

15:53, Bernd Kevesligeti

Was Wagenknecht angeht, so scheint sie sie in der Bevölkerung beliebter zu sein, als in der Partei. Wie auch gerade eine Unterschriftensammlung auf Open Petition zum Ausdruck brachte.

 

Bei den Anhängern der AfD ist sie entschieden beliebter als bei denen ihrer eigenen Partei. Und das sind ungefähr drei mal so viele. Was sich in der Unterschriftenzahl der beiden Petitionen ziemlich genau widerspiegelt. Denn es gibt ja derer zwei, eine pro und eine contra Wagenknecht.

hoffentlich

Hoffentlich spaltet sich die Linke und versinkt damit gleichzeitig endlich in der Versenkung.

Realitätsferne Forderungen und Ideologien und mangelnde Distanzierung zur Vergangenheit lassen deren Daseinsberechtigung fragwürdig erscheinen.

Soll nicht heißen, dass nicht auch mal ein guter Gedanke aus dieser Ecke kommt, aber dies verorte ich mal unter der Rubrik, ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn.

@ 15:54 Uhr von krittkritt

Oskar: Ähnlich klar in der Analyse wie Sahra.

Er ist aus der Linkspartei mit riesen Pomp genau dann ausgetreten, wo er sie spalten und aus dem Landdtag kicken konnte. Die letzte Attacke eines alternden Genossen.

@15:52 Uhr von artist22

 

Wobei ich grundsätzlich gegen links bin. 
 

Soziale Gerechtigkeit kann die FDP heutzutage viel besser. 
 

wir brauchen sowieso viel mehr liberale Politik. 

 

Ohne Worte ( kwT )

 

Überhaupt der bizarrste Thread, den ich jemals in diesem Forum gesehen habe. Die Verwirrung bei den durch die Inflation in "Existenznot" gestürzten Wirtschaftsliberalen von blau bis braun live so zu dokumentiert zu sehen ist ein unvorhersehbares Gnadengeschenk durch die freien Medien. Es war Beton. Hoffentlich. 

@15:35 Uhr von Klausewitz

Wagenknecht hat den Durchblick. Die Funktionäre ihrer Partei nicht. So einfach ist das.

 

Volle Zustimmung !

15:52, nie wieder spd

Wahrscheinlich wurde die SPD sogar gegründet, um die Linken klein zu halten und kontrollieren zu können.

 

So ein ahistorischer Quatsch tut weh.

 

Und in der SPD gibts schon länger keine Linken mehr.

 

Ich halte Kevin Kühnert für einen Linken. Saskia Esken halte ich auch für eine.

@15:28 Uhr von die Ruzzen kommen

Die Linke bleibt nur glaubwürdig, wenn solche Personen wie Sarah Wagenkrecht die Partei verlassen. Sie hat ja ohnehin schon lange eine Eigengründung in petto.

Bestimmt nicht Frau Wagenknecht ist die einzige die noch logisch denkt und das auch sagt. 

15:53 Uhr von Bernd Kevesligeti | Buchstäblich unbrauchbar

++

 

Das hat auch damit zu tun, daß sie vielfach als Teil des Politikbetriebes wahrgenommen wird. Umgekehrt hätte eine Oppositionspartei (keine Regierungslinke) in der kommenden Situation (Verarmung vieler, Inflation, Energiepreise) gute Chancen.

 

++

Diese Einstellung ist mir zu staats- und gesellschaftsfern. Politik muss pragmatisch sein und Lösungen suchen. Mit hochgekrempelten Ärmeln und bereit zu Kompromissen, um etwas zu erreichen.

++

Was Sie propagieren ist eine Oppositionspartei um der Opposition willen. Gegen das ‚System‘, nicht gegen eine Politik. Diese Vorstellung vereint übrigens tatsächlich die Querfront, weil die blaubraunen ‚Fratelli im Geist‘ genauso agieren.

++

Dabei geht es nur um das Wohl der Partei und nicht um das der vertretenen Bevölkerung. Das braucht Deutschland weder von links noch von rechts.

++

@15:53 Uhr von Bernd Kevesligeti

Die Linke ist auf dem absteigenden Ast. Das hat auch damit zu tun, daß sie vielfach als Teil des Politikbetriebes wahrgenommen wird. Umgekehrt hätte eine Oppositionspartei (keine Regierungslinke) in der kommenden Situation (Verarmung vieler, Inflation, Energiepreise) gute Chancen.

Die Chance der Linke liegt aber gerade im Mainstram, in der Zusammenarbeit mit der Regierung im Interesse der benachteiligten Menschen. Die Chance der Linken liegt im Konsens und darin, dass sie sich für Arme und Arbeitslose einsetzt.

Weg von Wagenknecht, die für jeden Auftritt in einem neuen Kostüm auftritt und unsere Regierung angreift und die Interessen Putins vertritt.

@15:36 Uhr von krittkritt: Sie ist aufrichtig

wärtigen deutschen Politik.

Sie verkörpert in etwa das, was früher einmal Sozialdemokratie war.

Und da hätte die Linkspartei auch noch echte Möglichkeiten in demokratischen Wahlen.

Ihr Sachverstand - u.a. Wirtschafts-Promotion - und ihre klare Analyse fehlen in der Koalition und weitgehend auch bei den Linken.

 

 

Ich bin sehr enttäuscht von den sogenannten „Genossen“, die eine klare anti-russische Haltung eingenommen haben ohne die historischen Fakten angemessen zu würdigen. Was soll diese Anbiederung an den Mainstream einbringen? Damit schafft sich die Linke doch erst recht ab ! 

@15:50 Uhr von V8forever

Diese Frau ist die einzigste in der Links Partei die den Mund auf macht,  klar ausdrückt was die meisten Bürger Deutschlands denken. 

Mit Sicherheit auch Wähler die nicht Links eingestellt sind. 

Die restliche  "Führungsspitze" der Links Partei ist ihr Geld nicht wert. 

 

Sahra Wagenknecht, das fraugewordene Volksempfinden.

 

Mich schüttelt‘s.

@15:52 Uhr von Minka04

... hat Verstand und ist eine äußerst intelligente und vor allem für die Sorgen der normalen Bürger offene Politikerin. Ihr würde ich zutrauen Deutschland nicht gegen die Wand zu fahren.

Ich halte sie nicht für intelligent und sie vertritt die Interessen einer imperialistischen östlichen Großmacht gegen unsere Regierung und gegen uns.

 

@15:36 Uhr von krittkritt

wärtigen deutschen Politik.

Sie verkörpert in etwa das, was früher einmal Sozialdemokratie war.

Und da hätte die Linkspartei auch noch echte Möglichkeiten in demokratischen Wahlen.

Ihr Sachverstand - u.a. Wirtschafts-Promotion - und ihre klare Analyse fehlen in der Koalition und weitgehend auch bei den Linken.

Ihrem Kommentar schließe ich mich vollumfänglich an. 

@15:54 Uhr von frosthorn

 

Es überrascht mich, daß Sie offensichtlich Ihre Scheu vor dem Begriff „Querfront“ verloren haben. Aber ein besseres Beispiel dafür, was er bedeutet, als Frau Wagenknecht gibt es wohl kaum. Erkennbar u.a. am Applaus der Rechten.

 

In der Tat, da habe ich hinzugelernt.

 

Lernen macht halt nicht immer weise, mindestens wenn es um solche Kampfbegriffe geht. Im Gegensatz zur AfD steht Wagenknecht mit beiden Beinen auf dem Boden des Grundgesetzes und kann ihre Positionen eloquent vertreten anstatt Parolen rauszuhauen. Selbst wenn es bei vereinzelten politischen Inhalten Überschneidungen geben mag, wobei ich nicht alles von ihr kenne, würde sie sich heftig mit AfD Leuten streiten, wenn es um die Herleitung und Begründung solcher "gemeinsamen" Ziele geht.

Das Einzige was mir derzeit radikal erscheint ist die Vorgehensweise innerhalb der Partei gegen Wagenknecht und Mitglieder, die sich ähnlich positionieren – diese Leute sind definitiv nicht diskursfähig.

Unwahrscheinlich, dass man an Glaubwürdigkeit und Eindeutigkeit

gewinnt, wenn man sich wegen „Fraktionsstatus“ und „Geld für Ressourcen und Personal“ mit beharrlichen Realitätsverweigerern und Vertretern eindeutig rechtsextremer Positionen „zusammenrappelt“.

"Die linke Bundestagsabgeordnete Martina Renner"

"Martina Renner geht davon aus, dass es zur Spaltung kommen wird - auch, wenn sie das Wort nicht mag, weil es ihrer Meinung nach falsche Mehrheitsverhältnisse suggeriere."

nd.DerTag, 13.09.2022: "Linke-Bundestagsabgeordnete Martina Renner fordert Ausschluss von Sahra Wagenknecht und Rücktritt der Fraktionschefs"

Gibt es da einen besonderen Grund, warum die Ausschlussforderung Frau Renners im Artikel überhaupt nicht erwähnt wird? Stattdessen ist die Rede von "wirkt frisch und aufgeräumt in ihrem Berliner Büro" und ähnlichen Nebensächlichkeiten?

@15:40 Uhr von Gogolo

S. Wagenknecht möchte ich anfangs nicht besonders. Mittlerweile ist sie für mich aber zur einzig aufrechten Linken geworden, die noch wählbar ist. Anstatt sich mit ihren Thesen uns Ansichten detailliert auseinanderzusetzen verurteilen Teile der Linken die Aussagen von Frau Wagenknecht nur weil diese nicht in ihr Weltbild passen. Dabei hat S.W. in weiten Teilen Recht und wir jetzt wie Sarrazin geoutet. Obwohl sie nie behauptet hat, für die gesamte Partei zu sprechen, geht jetzt ein aufheulen innerhalb der Partei los. Es ist halt nicht Mainstream, wenn man die unsinnigen Sanktionen gegen Russland verurteilt. 

Wahre Worte danke. 

@15:22 Uhr von DeHahn: Wagenknecht hat recht !

Muss doch der zusehen, wie seine Frau die Bodenhaftung verliert!

 

 

Sahra Wagenknecht ist eine der wenigen - und vielleicht unter diesen die bekannteste  - Politikerin Deutschlands, die noch die Wahrheit aussprechen. Deshalb hat sie eine hohe Glaubwürdigkeit in der Bevölkerung. 

Sachargumente

Anstatt ständig jede Person, die eine vion der Regierung abweichende Meinung vertritt, in die rechte Ecke zu rücken, sollte man sich Schritt für Schritt mit Sachargumenten auseinandersetzen. Die Unsitte ist allerdings nicht neu.

 

Frau Wagenknecht bezeichnet den Krieg in der Ukraine glasklar als völkerrechtswidrig und sagt beisoielsweise, daß andererseits die Sanktionen vor allem uns selbst schaden und große Teile unserer Wirtschaft in den Ruin getrieben werden während gleichzeitig andere Länder wie beispielsweise Frankreich und Japan, Ungarn und die Türkei weiterhin aus Russland Energierohstoffe beziehen. In der Bundestagsrede kleidete sie alles in scharfe Worte und das ist Aufgabe einer Oppositionspartei. Wer, wenn nicht die Linke, soll darauf hinweisen, daß die Politik der Regierung einen massiven Abstieg großer Teile der Bevölkerung und eine Verschärfung der Armut in unserem Lande bedeutet?

 

So, jetzt können die Argumente zerpflückt und die Regierungsmeinung dagegen gesetzt werden.

Darstellung: