Kommentare - Steigende Preise: Wer soll das bezahlen?

15. September 2022 - 09:34 Uhr

Kanzler Scholz ist mit Arbeitgebern und Gewerkschaften erneut zu einem Spitzentreffen zusammengekommen, der sogenannten Konzertierten Aktion. Die große Frage ist: Wer trägt die Kosten der Inflation und der Krisenbekämpfung? Von Martin Polansky.

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Sozialleistungsverbesserung ?

53  Euro  Regelsatzerhöhung  ab  Januar  sind  schon  jetzt  der  Inflation  anheim  gefallen  und  werden  vom  Staat  einkassiert,  noch  bevor  das  Geld  überhaupt  ausbezahlt  wurde.   Aber  irgendwo  müssen  ja  die  100  Milliarden  für  die  Bundeswehr  herkommen,  also  nimmt  man´s  von  den  Armen.

Wer trägt die Kosten ?

wir alle. Und wenn die Mittelstandsvetriebe erst zerstört sind (u.a. durch die Gasumlage und weitere CO2 Aufschläge zum 1.1.2023), dann ist endlich freie Bahn für die Großkonzerne (u.a. Großbäckereien).

Wer soll das bezahlen?

Schon im Frühjahr 2021, als der Gaspreis zu explodieren begann, hätte man sich darüber Gedanken machen müssen, den Strom- vom Gaspreis zu entkoppeln und bestimmte Preise zu deckeln.

Dass jetzt über solche Maßnehmen (auch noch) erst diskutiert werden muss, verdeutlicht die kurzsichtige Hilflosigkeit unserer Regierung(en).

„Wer soll das bezahlen?“

Das fragen sich vermutlich gerade immer mehr.

Wäre gut, wenn sie bei dieser Gelegenheit auch darauf kämen, sich die Frage zu stellen: An wen genau bezahlen? Und daraufhin gleich die Nächste: Warum?

Wenn es unerträglich wird,…

Wenn es unerträglich wird, werde ich auch Übergewicht mitnehmen. Dann wird einfach nicht mehr bezahlt.  Dann wird einfach mitgenommen. 

Dann muss der Supermarkt halt mal den Ölmulti fragen, warum er den Menschen keine Nahrumg mehr gönnen will. 

Steigende Preise: Wer soll das bezahlen ??

Wenn es nach den Initiatoren der Konzertierten Aktion geht (gab es schon mal in den 60er Jahren), ist daß überhaupt keine Frage.

Wenn schon Marcel Fratzscher dieses Instrument lobt.

Die Gewerkschaften tun gut daran, diese Runde zu verlassen.

In dem Artikel wird der Tarifabschluss für die Hafenarbeiter erwähnt. Und in der Tat sind 9,4 Prozent Erhöhung in diesem Jahr und 4,4 Prozent im nächsten Jahr, sowie ein Sonderkündigungsrecht bei weiterer Inflation, nicht schlecht. Man kann von einem Inflationsausgleich sprechen.

Allerdings sind die Betriebe in A,B,C-Unternehmen eingeteilt.

Bei C-Unternehmen beträgt die Erhöhung nur 3,5 Prozent in diesem Jahr und 2,5 Prozent im nächsten.

Flickschusterei auf der ganzen Linie

Flickschusterei von Scholz und der Ampel auf der ganzen Linie. Es werden wieder die Falschen profitieren und einige von denen (Großkonzerne) sich sogar noch auf Kosten des kleinen Mannes die Taschen voll machen. Anstatt konkrete Maßnahmen wie Streichung der leidigen Habeck-Umlage und Laufzeitverlängerung bei unseren AKW‘s nur Flickschusterei auf der ganzen Linie.

Ohne staatliche Eingriffe wird es nicht gehen

In einigen Nachbarländern hat man das bereits erkannt und deckelt die Energiepreise. Mir kann niemand erzählen dass das nicht bei uns möglich sein soll. Man hat vor Jahren die Banken gerettet weil systemrelevant. Ist die deutsche Bevölkerung nicht systemrelevant? Es sieht doch momentan so aus, dass Teile unserer Regierung eher bereit sind sowohl die Bevölkerung als auch das Gewerbe bankrott gehen zu lassen als ihre Dogmen über Bord zu werfen. Das hat weder mit sozial noch mit Marktwirtschaft zu tun!

@09:42 Uhr von Karl Klammer

Offenbar ist es ein neuer Volkssport geworden

noch schnell Übergewinne mitzunehmen

 

Dieser "neue Volkssport" ist so alt wie die Menschheit. ;-)

 

@09:43 Uhr von FakeNews-Checker

53  Euro  Regelsatzerhöhung  ab  Januar  sind  schon  jetzt  der  Inflation  anheim  gefallen  und  werden  vom  Staat  einkassiert,  noch  bevor  das  Geld  überhaupt  ausbezahlt  wurde.   Aber  irgendwo  müssen  ja  die  100  Milliarden  für  die  Bundeswehr  herkommen,  also  nimmt  man´s  von  den  Armen.

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Die 100 MRD sind kein Sondervermögen, sondern Sonderschulden, die auch von den Armen über die Einnahme von MwSt. mitfinanziert werden.

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Die Armen haben mit dem Bürgergeld eine saftige "Lohnerhöhung" von über 11% erhalten. Da können viele arbeitende Menschen nur mit dem Kopf schütteln.

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Wer trägt die Kosten der Inflation, we soll das bezahlen, wer hat das bestellt? Wir alle, die Wähler!

Beihilfen müssen sofort…

Beihilfen müssen sofort gestoppt werden.  Das ist ja der innbegriff von Vertrilung "nach Oben".

Wie wäre es, sämtliche Konten in Deutschland,  die über 1 mio€ Angehäuft haben, zu sperren, wenn sie es nicht innerhalb von 7 Tage ausgeben?  Sonst wird es einfach weggenommen.  

Ein Beispiel

Kosten Gas (Heizung, Warmwasser, Niedrigenergiehaus, 2 Erwachsene, 2 Kinder)

pro Jahr:

bisher: 720€

ab Oktober 2022: 4800€

Schöner Artikel

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/energie-kosten-abschla…
 

Ein schön geschriebener Artikel. Bei uns (Energie Südbayern) lief es wie folgt: Abschlag war bisher 188 Euro. Wir bekamen sogar über 400 Euro zurück. Neuer Abschlag ab 01.10.2022 in Höhe von 560,- Euro ( und das nur, weil wir Bestandskunde sind und nur im 2-Jahresvertrag, 2 Jahre Laufzeit mit 560,- fix). Das ist die Realität in Deutschland.  

 

@09:42 Uhr von Karl Klammer: das waren „Gewinnmitnahmen“

Offenbar ist es ein neuer Volkssport geworden

noch schnell Übergewinne mitzunehmen

 

Schön wärs wenn die Preise dauerhaft fallen würden. Die „Investoren“, wie Spekukanten in Deutschland von den Medien gerne genannt werden, haben aber leider nur Anlauf genommen ...

 

 

Ich erwarte das die Gaspreise ab Januar tatsächlich beim 10-12 fachen des Vorjahres liegen werden und Strom zT 50-100% mehr kosten wird. Die Ankündigung der EU in den Markt zugunsten der Verbraucher einzugreifen, halte ich (nach anfänglicher Euphorie..) inzwischen für eine Nebelkerze, die Spekulanten abschrecken sollte. Scheint aber nicht zu funktionieren..

@09:49 Uhr von Bender Rodriguez

Wenn es unerträglich wird, werde ich auch Übergewicht mitnehmen. Dann wird einfach nicht mehr bezahlt.  Dann wird einfach mitgenommen. 
 

Vor allem werden Sie dann ganz schnell mitgenommen. Von der Polizei. Egal ob mit Übergewicht oder Übergewinn.

Dann muss der Supermarkt halt mal den Ölmulti fragen, warum er den Menschen keine Nahrumg mehr gönnen will. 

Ein sprechender Supermarkt, der sich - weshalb auch immer - mit einem Ölmulti unterhält. Interessante Vorstellung.

@09:46 Uhr von pemiku: Gasumlage ist Blankoscheck

Schon im Frühjahr 2021, als der Gaspreis zu explodieren begann, hätte man sich darüber Gedanken machen müssen, den Strom- vom Gaspreis zu entkoppeln und bestimmte Preise zu deckeln.

Dass jetzt über solche Maßnehmen (auch noch) erst diskutiert werden muss, verdeutlicht die kurzsichtige Hilflosigkeit unserer Regierung(en).

 

Die Gasumlage ist so konstruiert das sie skaliert mit dem durch Spekulation bestimmten Börsenpreis - nach oben offen! Gas ist nicht knapp! Es ist nur unverschämt teuer geworden ... hier zeigt es sich wieder deutlich (wie zB auch im Wohnungsmarkt) das weniger Kapitalismus und mehr Planwirtschaft zum Nutzen aller wäre! 

@09:43 Uhr von FakeNews-Checker

53  Euro  Regelsatzerhöhung  ab  Januar  sind  schon  jetzt  der  Inflation  anheim  gefallen  und  werden  vom  Staat  einkassiert,  noch  bevor  das  Geld  überhaupt  ausbezahlt  wurde.   Aber  irgendwo  müssen  ja  die  100  Milliarden  für  die  Bundeswehr  herkommen,  also  nimmt  man´s  von  den  Armen.

Sie betreiben in diesem Forum Hetze. Ihre seltsam „automatisiert“ anmutenden Beiträge lassen darauf schließen, in wessen Auftrag.

Wer soll das bezahlen? Wir alle

Was wir alle schon lange wussten, was aber mit dem sogenannten Warenkorb der Wirtschaftsstatistik heruntergerechnet wurde: Die Inflation hat uns alle erreicht.

Zu der Frage: Wer trägt die Kosten der Inflation und der Krisenbekämpfung: Wir alle. SteuerzahlerInnen werden geschröpft, HilfeempfängerInnen müssen sich einschränken.

Es ist rührend, wie die Medien versuchen, uns das Sparen schönzureden: Suppe oder Pesto aus Gemüseresten, Kohl- und Kartoffelgerichte, Upcycling bei Klamotten ... das ist sowieso vernünftig.

Das man beim Zubereiten von Speisen fast das ganze Tier (nicht nur Steak oder Brust), die ganze Pflanze verwerten kann, wissen viele Menschen nicht.

Wer halbwegs bei Verstand ist und nicht jeden Tag sein Essen und neue Klamotten auf Insta postet, der kann mit der Situation umgehen. Aber für viele ist Konsum selbst einfachster Dinge eben immer noch: Paket/Packung aufreißen und konsumieren, sei es nun Fertigfutter, Kleidung, Unterhaltungsmedien ...

Wir müssen sparen - alle.

 

 

Nette Idee

" Wenn Unternehmen ihren Beschäftigten besondere Zahlungen leisten wollen, werden wir diese bis zu 3000 Euro steuer- und abgabenfrei stellen".

-

Das wird nicht klappen, weil die Arbeitnehmer wissen, das Einmalzahlungen nicht die Lösung sind, und einige werden das auch nicht können.

Mehr Netto vom Brutto gibt es nur mit Lohnerhöhungen, und die Steuerfreigrenze muss angehoben werden, aber nicht um die kleinen Beträge die gestern genannt wurden.

Sondern auf 12 -15 Tausend, irgendwo in der Mitte, also nicht nur kosmetisch so wie jetzt, und bei einem Ölpreis von 94 Dollar, haben wir nie solche Preise gezahlt, das trifft auch auf Gas und Strom zu, dort muss der Staat eingreifen.

Es machen sich einige die Taschen voll, das muss aufhören, und mir als Kleinrentner, nützt das alles nichts, die Rechnungen sind nicht bezahlbar.

Nun ja

Ihr könnt Robert fragen warum er die Preise nicht deckelt wie in Frankreich. Nun wer sich seine Gesetze von Uniper schreiben lässt verfolgt hier wohl andere Interessen.

Am 15. September 2022 - 09:42 Uhr von Karl Klammer

Der Krieg war nicht der Auslöser bei der Preisexplosion für Gas! Das schafften unsere Politiker ganz allein! Der Discounter ist ja auch nicht schuld wenn Sie mehr für ihren EInkauf zahlen müssen wenn sie in nem Feinkostladen einkaufen.

@09:45 Uhr Schleswig Holsteiner -freie Bahn für die Großkonzerne

wir alle. Und wenn die Mittelstandsvetriebe erst zerstört sind (u.a. durch die Gasumlage und weitere CO2 Aufschläge zum 1.1.2023), dann ist endlich freie Bahn für die Großkonzerne (u.a. Großbäckereien).

 

Das Bäckereisterben besteht schon lange ( fehlender Nachwuchs)

Gemäß IHK-Umfrage haben fast alle kleinen langfristige Lieferverträge und sind

noch nicht unmittelbar betroffen.

Die meisten Unternehmen welche ihre Verträge gekündigt wurden , hatten

Geiz ist Geil Lieferverträge von zockenden Gas-Billiganbietern

Welcher Unternehmer kallkuliert so :-)

 

Welche Frage, wie immer

natürlich der Endverbraucher - der Staat profitiert von den hohen Preisen. Man sollte unserer Regierung danken für die Zerstörung der Wirtschaft und die Verarmung der Einwohner.

@09:46 Uhr von pemiku

Schon im Frühjahr 2021, als der Gaspreis zu explodieren begann, hätte man sich darüber Gedanken machen müssen, den Strom- vom Gaspreis zu entkoppeln und bestimmte Preise zu deckeln.

Dass jetzt über solche Maßnehmen (auch noch) erst diskutiert werden muss, verdeutlicht die kurzsichtige Hilflosigkeit unserer Regierung(en).

 

Das überhaupt darüber auch nur DISKUTIERT (anstatt geschwiegen) wird, ist nur den anstehenden Wahlen zu verdanken. Nach dem Urnengang wird das Thema wieder schnell in der Versenkung. 
 

 

Um den Menschen zu helfen, müsste die EU bzw die BR das Brecheisen ganz unten ansetzen um ein monopolkapitalistisches System aus den Angeln zu heben. Genau dieses System war aber bestimmend für die Architekten des Binnenmarktes (Fragen Sie die Schweizer, die können genau erklären warum sie da nie mitmachen wollten!). 
 

 

Es wird wohl leider bei Ankündigungen und Versprechungen („you‘ll Never Walk alone“) bleiben. ..

@09:55 Uhr von Apropositiv

Kosten Gas (Heizung, Warmwasser, Niedrigenergiehaus, 2 Erwachsene, 2 Kinder)

pro Jahr:

bisher: 720€

ab Oktober 2022: 4800€

 

... und der Staat freut sich über die Mehreinnahmen durch die MwSt.

Deshalb wird ja über Gegenmaßnahmen mehr als ausgiebig nur diskutiert.

 

Wer soll das bezahlen?

Meine Mutter, verwitwete Rentnerin mit 860 Euro Rente soll nun ca. 5500 Euro jährlich für Gas bezahlen. Und sie erhält immerhin wohl mehr Geld als ein Hartz 4er. Wo sollen diese Menschen den das Geld hernehmen. Wenn der Staat nicht bald an alle Bürger denkt - ich weiss auch nicht was es noch geben soll. Jetzt wird für Arbeitnehmer ein Betrag von 3000 Euro Steuerfrei diskutiert - und die anderen Menschen ( Rentner, Arbeitslose, usw.) was sollen die machen ? Wer erhebt die Stimme für diese Menschen wenn die Politik sie offensichtlich im Stich lässt !!

@09:50 Uhr von eine_anmerkung.

Flickschusterei von Scholz und der Ampel auf der ganzen Linie. Es werden wieder die Falschen profitieren und einige von denen (Großkonzerne) sich sogar noch auf Kosten des kleinen Mannes die Taschen voll machen. Anstatt konkrete Maßnahmen wie Streichung der leidigen Habeck-Umlage und Laufzeitverlängerung bei unseren AKW‘s nur Flickschusterei auf der ganzen Linie.

Davon werden keine Lebensmittel billiger, kein Mehl, keine Kartoffeln usw..

Allenfalls das Heizen, aber erst wenn die Heiperiode beginnt und dann noch keine Maßnahmen erfolgt sind.

Alles andere sind nur Folgen der zu liberalen Marktwirtschaft der letzten 20 Jahre die Gesetze zum Ausbeuten der Menschen fest zementiert haben.

Dies wird europäisch angegangen, da ja unsere FDP auf weitere Ausbeutung durch Konzerne beharrt, und wird deshalb erst langsam passieren mit den notwendigen Regulierungen durch den Staat, also uns Wahlberechtigte.

Wessen Schuld?

Trump hat davor gewarnt und ist dafuer ausgelacht worden. Biden hat die  einheimische Energieproduktion am ersten Tag seiner Amtszeit gedrosselt und bettelt jetzt totalitaerische Regierungen um Hilfe. Der Schaden der durch TDS ausgeloest wurde ist unermesslich: Energieunabhaengigkeit der USA aufgegeben, katastrophaler Abzug aus Afghanistan, offene Grenze im Sueden u.s.w.

@09:42 Uhr von Karl Klammer "Übergewinne mitnehmen"(?)

noch schnell Übergewinne mitzunehmen

@Karl Klammer verkaufen Sie PV-Strom? -merit order effekt-

"Krisengewinnler zur Kasse bitten – Andere ergriffene Maßnahmen standen auch nicht im Koalitionsvertrag", Saskia Esken zur Übergewinnsteuer

Da handeln Politiker/innen oft wie ertappte Diebe, die lautstark andere beschuldigen, um von eigener Verantwortung abzulenken.

Der größte Krisengewinnler bei Steuern, Abgaben, Umlagen etc. ist der Staat! Inflation - Besteuerung von realen Verlusten! Der Staat kassiert von Rekord zu Rekord – auf jede Umlage, Abgabe, wie man es auch nennt, kommt die MWSt – was für eine Mehrwert⁉️

Weniger MdB-MdL in Bund und Land etc.. Weniger Bürokratie, Pensionsempfänger, Alimentierung –

So geht es nicht weiter! Dringend benötigt wird ein Überspannungsschutz!

Nicht nur die Energiepreise, die Gefahr für das Horrorszenario globaler Blackout wächst zunehmend.

Ist der Amtseid noch relevant?
"dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden"

 

 

 

@0:02 Uhr von morigk: finanzielle Schieflage

"Vor einer Preisdeckelung wird gewarnt, weil das nur den Staat in eine echte finanzielle Schieflage bringt. Deshalb wird das von der Regierung auch nicht wirklich erwogen"

Sowohl große Teile der Bevölkerung als auch jedes Gewerbe das Energie benötigt rutschen aktuell in eine finanzielle Schieflage noch nie gekanntes Ausmaßes.
Man hat in der Vergangenheit weder in D noch EU gezögert Milliardenschulden zur Rettung der Banken und Griechenland anzuhäufen. Es ist wohl jedem klar, dass diese Schulden von keinem einzigen Land jemals zurückgezahlt werden (können). Die USA drucken seit Jahrzehnten Dollars statt Schulden abzubauen.
Ich glaube nicht dass es noch eine Rolle spielt wenn wir jetzt, in dieser wirklichen Krise, noch ein paar hundert Milliarden mehr Schulden machen. Immerhin können wir damit mal wirklich das Volk retten - und auch unsere Demokratie!

Energiepreise

Die hohen Steuern auf Energie tragen dazu bei das von Seiten der Regierung sicherlich keine Preisdeckelung gewünscht ist. Geldverschwendung muss gegenfinanziert werden. 

Oje ...

"Arbeitgeber dämpfen die gefürchtete Lohn-Preis-Spirale, indem sie eher Einmalzahlungen verabreden als dauerhafte Lohnerhöhungen." 
Was soll denn diese unqualifizierte Aussage, die Inflation wird sich ganz gewiss nicht mehr zurückentwickeln, von daher braucht es einen dauerhaften Ausgleich!

Mittlerweile ist der Lohn schon so weit abgehängt, dass es gewiss keine Spirale gibt. Alles nur Arbeitgeber-Alibi-Aussagen zur Gewinnmaximierung.

Wer soll das bezahlen? Die fetten Jahre sind vorbei

Ein steht fest: China ist inzwischen Weltmeister, was den Maschinenbau angeht und hat hat Deutschland abgelöst. Deutschland (und der Westen überhaupt) wird nicht mithalten können, was die Produktion von Elektronik, von Stahl, von Konsumartikeln angeht. Das liegt einerseits daran, dass der Westen so dumm war, sein gesamtes Know-How in "Europas Werkbank" zu verlagern und damit sein Wissen preiszugeben. Andererseits liegt es auch daran, dass man Billigkram und auch anspruchsvolle Massenproduktion nur günstig produzieren kann, wenn menschliche Arbeitskraft nichts wert ist (Arbeitslager, Wanderarbeiter) und wenn man keine Rücksicht auf die nachhaltige Verwendung von Ressourcen und auf Umweltbelastungen nimmt.

Egal, wie es mit der Energiekrise wird: Wir werden nie wieder so hemmungslos konsumieren und so wenig nachhaltig (unreparierbare Teile) produzieren können.

Wir dürfen jetzt nur nicht von einer Abhängigkeit (Russland) in die nächste (China) geraten, z.B. bei Akkugeräten, E-KfZ ...

Deindustrialisierung dank Habecks Umlage

Nun werden wir eine fröhliche oder nicht so fröhliche Deindustrialisierung erleben: Energieintensive Industrien werden insolvent oder abwandern und wegbleiben.

Großer Mist - nicht biogasfähig.

@10:00 Uhr von Möbius -Planwirtschaft -Gasumlage?!-

Die Gasumlage ist so konstruiert das sie skaliert mit dem durch Spekulation bestimmten Börsenpreis - nach oben offen! Gas ist nicht knapp! Es ist nur unverschämt teuer geworden ... hier zeigt es sich wieder deutlich (wie zB auch im Wohnungsmarkt) das weniger Kapitalismus und mehr Planwirtschaft zum Nutzen aller wäre! 

Nonsens, die Gasumlage ist nicht so konstruiert und sie skaliert schon gar nicht mit bestimmten Börsenpreisen.
Planwirtschaft, welche denn genau soll zum Nutzen aller sein?!
Kennen Sie die Redewendung "vom Regen in die Traufe". Genau das wäre die Folge.

Ab 1.10.22 Gas-Beschaffungsumlage+Gas-Speicherumlage+Gas-Bilanzierungsumlage+Gas-Konvertierungsumlage=3,086 Cent/kWh (netto)
3,302 Cent/kWh (brutto) bei 7 % MWSt.

 

@10:05 Uhr von ichliebedeutscheland

"Wer erhebt die Stimme für diese Menschen wenn die Politik sie offensichtlich im Stich lässt !!"

Es gibt immer noch die Möglichkeit (und das Recht) mittels Demonstrationen auf diese Missstände hinzuweisen. Mögen diese Demonstrationen (die wohl bis zum Winter kommen werden) friedlich bleiben.
PS: Während der Demo kann man zuhause die Heizung runter schalten (auch eine Möglichkeit des Energiesparens - Sarkasmus Ende

Wir müssen das bezahlen, weil

wir das aktuell Inflationärste, das Gas, ja bereits verbraucht haben.

Das beim Strom sind keine Zufallsgewinne, weil sie sich bilden, indem die Preise (bei Strom) durch ein nicht marktwirtschaftliches Preisbildungsverfahren entstehen. Die Marktwirtschaft macht das Geschäft mit dem preiswerten Anbieter und würde nicht den Zuschlag nach dem Angebot des Teuersten vergeben.

Gäbe es Marktwirtschaft bei Strom, würden zu teure Stromgewinnungsverfahren aus dem Markt ausscheiden, weil sie ihren erzeugten Strom nicht mehr verkaufen könnten. Die Politik hat aber beim Strompreisbildungsverfahren eingegriffen, wiel sie noch andere Interessen beim Strommix verfolgt.

Gewinne über Normalgewinn ( man könnte auch sagen Übergewinne ) gibt es immer wieder mal in der Wirtschaft, weil glückliche Umstände das ermöglichen. Der Unterschied zum Strom besteht aber in den meisten Fällen darin, dass diese Übergewinne nicht durch staatliche Regulierung zustande kommen.

Das "Wir" und der Staat

Die konzertierte Aktion ist letztendlich der metaphysisch-spirituelle Versuch, durch das bewusste Zelebrieren des Wir als mental-fiktives Konstrukt politischer Medialität dieselbe zu realisieren.

Anders formuliert: öffentliche Schaumschlägerei.

Nötiger wäre eine Debatte über die Verantwortlichkeit des Staates für die Wirtschaft und die Realisierung konkreter Ziele. 

Rhetorische Frage:

„Wer soll das bezahlen …“?

Antwort:

„Der Ottonormalverbraucher, bzw. der ehrliche Steierzahler“

Applaus oder Klatschen

ist das beste Zahlungsmittel. Hat schon mal bestens funktioniert. Der schlanke Staat wurde lautstark von denen gefordert, die ihn jetzt breitbeinig ganz dicke haben wollen. Marktwirtschaft war gestern, bis man wieder auf dicke Hose machen kann und sich für seine Blindleistung feiert.

"Wer trägt die Kosten von Inflation und Krise?"

Sinnlose Diskussion, wer dies letztlich bezahlt, dürfte doch wohl klar sein.

Diktieren die Regierenden den Arbeitgebern eine Beteiligung auf, wird dies über höhere Produktpreise wieder reingeholt (zumindest bei den meisten so), die wiederrum der Verbraucher zahlt. Wer glaubt die AG verzichten freiwillig auf Gewinn, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

Einzige sinnvolle Lösung ist, staatliche Ausgaben senken (auf gut deutsch: sparen) und Steuern senken.

Die Regierung verteilt die…

Die Regierung verteilt die staatlichen Mehreinnahmen an Geringverdiener und Bedürftige.

Bei Vervielfachung der Nebenkosten werden aber auch viele Bürger mit mittlerem und sogar hohem Einkommen zu Bedürftigen werden. So werden viele Hausbesitzer ihre Kredite in Zukunft nicht mehr bedienen können.

Alle sollen sparen, nur die Regierung darf abschöpfen und verprassen? Von wem wurden die Übergewinne denn bezahlt?

@10:33 Uhr von Coachcoach

Nun werden wir eine fröhliche oder nicht so fröhliche Deindustrialisierung erleben: Energieintensive Industrien werden insolvent oder abwandern und wegbleiben.

Großer Mist - nicht biogasfähig.

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und die Riesenkonzerne können sich - wie schon in der Pandemie - dank (einer fast) Steuerbefreiung in der EU weiter breit machen und die Kleinen verdrängen

@10:43 Uhr von johnl

 
 
 
Alte Weisheit: Wenn du nicht mehr weiter weißt, gründe einen Arbeitskreis - auch gerne zum dritten mal. 
Ansonsten wird das "Frieren für die Ukraine und den Frieden" wohl für viele Realität - was ja 2/3 der Deutschen ganz toll fanden. Dann mal ran an den Speck. 
Wenn man hier liest wie hoch der Abschlag für einige wird dann kann das tatsächlich für sehr ungemütlich werden wenn unsere Profis keine Lösung finden. Meine Hoffnung schwindet aber täglich, zu viel Zeit ist verplempert worden, während um uns herum Regierungen schon im Frühjahr Vorsorge getroffen haben quatschen wir im Herbst immer noch darüber. 
Ich hoffe man hört diesmal auf die "richtigen" und lässt nicht wieder Lobbyverbände Gesetzte schreiben weil man vom Markt keine Ahnung hat. 
 
 

@09:42 Uhr von Karl Klammer, Preise entkoppeln

Auf die Bremse treten. Energiepreise fallen doch schon wieder.

Offenbar ist es ein neuer Volkssport geworden noch schnell Übergewinne mitzunehmen

 

Weder Energiepreise noch Preise für Nahrung oder Konsumartikel fallen. Wo leben Sie?

Was man kritisieren kann/muss: Die gegenseitige Kopplung der Gas-/Strompreise funktioniert immer nur, wenn die Preise steigen. Wenn sie fallen, haben wir nix davon.

In sofern haben Sie recht: Wenn die Energiepreise an der Börse fallen, fallen sie für uns Verbraucher noch lange nicht.

Wozu haben wir eigentlich unsere Energieunternehmen mit "Beratern" wie z.B. Sigmar Gabriel? Energieunternehmen und kommunale Versorger sind zum Selbstbedienungsladen für das Management geworden. Es geht um Gewinnmaximierung, nicht darum, die Energieversorgung der Bevölkerung zu sichern.

@09:55 Uhr von Minka04

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/energie-kosten-abschla
 

Ein schön geschriebener Artikel. Bei uns (Energie Südbayern) lief es wie folgt: Abschlag war bisher 188 Euro. Wir bekamen sogar über 400 Euro zurück. Neuer Abschlag ab 01.10.2022 in Höhe von 560,- Euro ( und das nur, weil wir Bestandskunde sind und nur im 2-Jahresvertrag, 2 Jahre Laufzeit mit 560,- fix). Das ist die Realität in Deutschland.  

 

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wir haben selbst schon seit 1. Juni 2022 freiwillig den Abschlag erhöht . Doch  seit 1.9.2022 verlangt der Versorger trotzdem noch eine satte Erhöhung.Ich bin seit 21 Jahren bei dem lokalen Gasversorger

@09:43 Uhr von FakeNews-Checker

53  Euro  Regelsatzerhöhung  ab  Januar  sind  schon  jetzt  der  Inflation  anheim  gefallen  und  werden  vom  Staat  einkassiert,  noch  bevor  das  Geld  überhaupt  ausbezahlt  wurde.   Aber  irgendwo  müssen  ja  die  100  Milliarden  für  die  Bundeswehr  herkommen,  also  nimmt  man´s  von  den  Armen.

Na ja, man nimmt da nichts von den Armen, die haben ja nix mehr. 

Angesichts des Sozialstaatsgebots ist die Diagnose aber klar: Die 53 € sind viel zu wenig. Und das bei einem SPD-Kanzler, der so gerne vom "Unterhaken" redet! 

Ich glaube, die konzertierte Aktion ist reine Show. Schlagzeilenangebote an die Medien, damit die nicht auf die Idee kommen in Großbuchstaben zu titeln: SPD MACHT ARM! 

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Am 15. September 2022 - 10:04 Uhr von ex_Bayerndödel

Welche Frage, wie immer

natürlich der Endverbraucher - der Staat profitiert von den hohen Preisen. Man sollte unserer Regierung danken für die Zerstörung der Wirtschaft und die Verarmung der Einwohner.

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wie gewählt, so geliefert. Ja, der lupenreine Kriegstreiber treibt die Preise. Aber Gasumlage und CO2-Zuschlag haben wir aber Habeck und der Vorgängerregierung zu verdanken. Beides könnte beseitigt werden

Nun ja

Spätestens seit der Entscheidung von Wirtschaftsminister Habeck, die noch vorhandenen Atomkraftwerke mitten in der sich entwickelnden Energieversorgungskrise ab 1. Januar 2023 keinen Strom mehr produzieren zu lassen, sollte allen klar sein, dass es nicht Unfähigkeit, sondern Absicht ist, was die Ampelregierung in Bezug auf die Energieversorgung veranstaltet. Die hohen Energiepreise, die politisch noch mit Steuern und Abgaben belastet worden sind, haben bereits zahllose Betriebe ins Aus getrieben.

Scholz: „You‘ll Never Walk alone“

Das wird diejenigen, die sich spätestens ab März 2023 in Scharen zum Sozial- und Arbeitsamt aufmachen müssen, so richtig aufbauen ! :-) Von den bis zu 15 % (laut Mieterbund) die befürchten müssen, aus ihrer Wohnung geklagt zu werden und die sich eine neue Bleibe (ungeheizt) im Schrebergarten suchen müssen, ganz zu schweigen ... 

 

 

Nach dem Motto: „Geteiltes Leid ist halbes Leid“. Frau Wagenknecht hatte mit ihrer Rede im Bundestag ins Schwarze getroffen. Wie sagt der Volksmund? Getroffene Hunde bellen ! 

@10:46 Uhr von Schleswig Holsteiner

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/energie-kosten-abschla
 

Ein schön geschriebener Artikel. Bei uns (Energie Südbayern) lief es wie folgt: Abschlag war bisher 188 Euro. Wir bekamen sogar über 400 Euro zurück. Neuer Abschlag ab 01.10.2022 in Höhe von 560,- Euro ( und das nur, weil wir Bestandskunde sind und nur im 2-Jahresvertrag, 2 Jahre Laufzeit mit 560,- fix). Das ist die Realität in Deutschland.  

 

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wir haben selbst schon seit 1. Juni 2022 freiwillig den Abschlag erhöht . Doch  seit 1.9.2022 verlangt der Versorger trotzdem noch eine satte Erhöhung.Ich bin seit 21 Jahren bei dem lokalen Gasversorger

Sagen sie doch bitte: Danke Robert

@10:41 Uhr von soseheichdas

Die Regierung verteilt die staatlichen Mehreinnahmen an Geringverdiener und Bedürftige.

Bei Vervielfachung der Nebenkosten werden aber auch viele Bürger mit mittlerem und sogar hohem Einkommen zu Bedürftigen werden. So werden viele Hausbesitzer ihre Kredite in Zukunft nicht mehr bedienen können.

Alle sollen sparen, nur die Regierung darf abschöpfen und verprassen? Von wem wurden die Übergewinne denn bezahlt?

Deutschlands Politiker haben für alles Geld, nur für die eigene, arbeitende, steuerzahlende Bevölkerung nicht, die diese ganzen Dinge finanziert, auch das Gehalt und die Dienstwagen und Büros der Politiker.

@10:45 Uhr von draufguckerin

 
Wozu haben wir eigentlich unsere Energieunternehmen mit "Beratern" wie z.B. Sigmar Gabriel? Energieunternehmen und kommunale Versorger sind zum Selbstbedienungsladen für das Management geworden. Es geht um Gewinnmaximierung, nicht darum, die Energieversorgung der Bevölkerung zu sichern.

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siehe uniper. Trotz Milliadenzuwendungen vom Staat ,dank Habeck, noch eine dicke Party .

Nur die kleine Bürgerin ist zum Sparen aufgerufen.

https://www.tagesschau.de/inland/regional/nordrheinwestfalen/wdr-story-…

@09:45 Uhr von Schleswig Holsteiner

wir alle. Und wenn die Mittelstandsvetriebe erst zerstört sind (u.a. durch die Gasumlage und weitere CO2 Aufschläge zum 1.1.2023), dann ist endlich freie Bahn für die Großkonzerne (u.a. Großbäckereien).

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Nur gut, dass die Großbäckereien den hohen Energiepreis nicht bezahlen müssen, oder?

Erklären sie einmal den Unterschied, warum große Betriebe leichter durch die Energiekrise kommen sollten.

@10:00 Uhr von morigk

"Wer soll das bezahlen?"  Tja, soll es doch Habeck &Co. also die Grünen bezahlen. Die haben es uns eingebrockt mit ihrem Ökowahn und dem ideologisch begründeten Wirtschaftsweg der letzten Monate.

Was hat den der "Ökowahn" mit dem aktuellen Gaspreis zu tun. Mehr oder weniger ganz Europa und weitere Länder haben Sanktionen gegen Putin verhängt, nicht nur die Grünen. Da die Sanktionen wohl wirken, sieht sich Putin gezwungen auf viel Geld zu verzichten und uns den Gashahn zu zu drehen.

Wir haben seit 12 Jahren eine Wärmepumpe, die wird mit Strom betrieben, den man auch mit Strom aus erneuerbaren Energien betreiben kann. Gäbe es nicht so viele Zweifler bzgl. der Energiewende, dann hätten wir jetzt weniger Abhängigkeiten von zu importierenden Energieträgern und in der Folge auch keine so hohen Preise.

Unsere PV Anlage produziert, über eine Zeitraum von 25 Jahren gerechnet, den Strom für weniger als 9 Cent/kWh (gerechnet ohne jegliche Subvention, inkl. MwSt beim Kauf).

 

@10:51 Uhr von Möbius

 

 

 

Nach dem Motto: „Geteiltes Leid ist halbes Leid“. Frau Wagenknecht hatte mit ihrer Rede im Bundestag ins Schwarze getroffen. Wie sagt der Volksmund? Getroffene Hunde bellen ! 

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die Rede von Gregor Gysi war besser !

Nun ja

Die zu hunderttausenden verkauften E-Heizer werden zumindest welche vor dem Tod durch erfrieren schützen.

@10:41 Uhr von Giselbert

Sinnlose Diskussion, wer dies letztlich bezahlt, dürfte doch wohl klar sein.

Diktieren die Regierenden den Arbeitgebern eine Beteiligung auf, wird dies über höhere Produktpreise wieder reingeholt (zumindest bei den meisten so), die wiederrum der Verbraucher zahlt. Wer glaubt die AG verzichten freiwillig auf Gewinn, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

Einzige sinnvolle Lösung ist, staatliche Ausgaben senken (auf gut deutsch: sparen) und Steuern senken.

Einzig sinnvolle Lösung wäre wie in einer Marktwirtschaft nicht den teuersten Anbieter als Preisgarantie zu nehmen.

Und ansonsten ist Steuern senken keine Lösung, sondern die Steuern wirklich bei allen einzutreiben und damit unsere Infrastruktur wieder auf Vordermann zu bringen.

Und keine Gießkannsubventionen, sondern von mir aus stimmrechtlose Beteiligungen für wirklich systemrelevante Betriebe . Wenn es gut geht - siehe Banken - kriegt der Staat das Geld mit Gewinn zurück. Herr Merz und Blackrock hätten das Geld auch nicht verschenkt.

Dumme Frage ...

Zitat: "Bundeskanzler Scholz lädt Arbeitgeber und Gewerkschaften zu einem erneuten Spitzentreffen ein, der sogenannten Konzertierten Aktion. Die große Frage ist: Wer trägt die Kosten der Inflation und der Krisenbekämpfung?"

.

Dumme Frage ... 

... Hr. Lehrer, Hr. Lehrer: ich kann sie beantworten: der Verbraucher, Steuerzahler und Leistungsträger.

Wer denn sonst?!

Für die, die es noch nicht kapieren: auch irgendwelche linke-Tasche-rechte-Tasche-Belastungs- ... Pardon ... "Entlastungspakete" der Steuerzahler natürlich auch!

Wenn die hohen Energiekosten die Inflation antreiben ...

... dann müssen alle Unternehmen jetzt schnell an Energieeinsparmaßnahmen arbeiten.
Hier sind Unternehmensführungen gefragt und nicht der Staat - wie so einige top Leute aus den Unternehmensführungen meinen - .
Wenn sich die Unternehmensführungen endlich mal in ihren Unternehmen umschauen würden dann finden sie mit Sicherheit noch die eine oder andere Möglichkeit um die Kosten für Energie in den Unternehmen zu senken (schwierig bei E-Stahlproduktion, Stahl-/Eisen-Metall-Produktion allgemein, Glasherstellung, etc. - aber das sind nicht alle Unternehmen in Deutschland - ).

@10:46 Uhr von Schleswig Holsteiner

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/energie-kosten-abschla
 

Ein schön geschriebener Artikel. Bei uns (Energie Südbayern) lief es wie folgt: Abschlag war bisher 188 Euro. Wir bekamen sogar über 400 Euro zurück. Neuer Abschlag ab 01.10.2022 in Höhe von 560,- Euro ( und das nur, weil wir Bestandskunde sind und nur im 2-Jahresvertrag, 2 Jahre Laufzeit mit 560,- fix). Das ist die Realität in Deutschland.  

 

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wir haben selbst schon seit 1. Juni 2022 freiwillig den Abschlag erhöht . Doch  seit 1.9.2022 verlangt der Versorger trotzdem noch eine satte Erhöhung.Ich bin seit 21 Jahren bei dem lokalen Gasversorger

Wir haben den Abschlag drei Monate vor Ablauf auch freiwillig auf 200 Euro glatt erhöht. Leider reicht das nicht wie man sieht. Der Gaskunde wird geschröpft und gleichzeitig zum Buhmann abgestempelt, obwohl jahrelang geworben wurde für die Umstellung auf diese „saubere Zukunftheizenergie“.

@10:35 Uhr von Advocatus Diaboli 0815

Es gibt immer noch die Möglichkeit (und das Recht) mittels Demonstrationen auf diese Missstände hinzuweisen. Mögen diese Demonstrationen (die wohl bis zum Winter kommen werden) friedlich bleiben.

Wurde nicht schon im Vorfeld gesagt, dass wer im Winter auf die Straße geht ein Rechtspopulist oder sogar nazi ist? 
Wie wäre es denn die gez mal auszusetzen? Das wäre doch mal solidarisch! 

@10:32 Uhr von draufguckerin

Ein steht fest: China ist inzwischen Weltmeister, was den Maschinenbau angeht und hat hat Deutschland abgelöst. Deutschland (und der Westen überhaupt) wird nicht mithalten können, was die Produktion von Elektronik, von Stahl, von Konsumartikeln angeht. Das liegt einerseits daran, dass der Westen so dumm war, sein gesamtes Know-How in "Europas Werkbank" zu verlagern und damit sein Wissen preiszugeben. Andererseits liegt es auch daran, dass man Billigkram und auch anspruchsvolle Massenproduktion nur günstig produzieren kann, wenn menschliche Arbeitskraft nichts wert ist (Arbeitslager, Wanderarbeiter) und wenn man keine Rücksicht auf die nachhaltige Verwendung von Ressourcen und auf Umweltbelastungen nimmt.

Fette Jahre?

Hä?

Wohl nur für Konzerne und diese gehen munter weiter.

Magere Jahre waren die zurück liegenden - für das was jetzt kommt müssen erst noch Worte gefunden werden.

Die Promis werden zur WM in Katar...

...in klimatisierten Stadien sitzen und hier werden einige frieren. Keinen Cent für die WM in Katar !

Unser Wirtschaftsminister hat eindrucksvoll

bewiesen und  glaubhaft dargestellt dass er von Wirtschaft keine Ahnung hat.Bei allem was man zutun gedenkt sollte erst festgestellt werden ,welch Auswirkungen zu erwarten sind.Oligarchenvermögen und Yachten zu beschlagnahmen macht ja Sinn.Der eigenen Bevölkerung die Energie abzudrehen ist schon eher nicht ganz so Sinnvoll.Ich bin auch dafür dass man aus der Kernenergie ,Kohleverstromung und Gasverstromung aussteigt aber das ganze mit Verstand und Einhaltung der Reihenfolge.Niemand wird sich von Freund oder Freundin trennen ohne vorher nach besserem Ausschau gehalten zu haben und wer es trotzdem macht darf sich nicht wundern wenn es zu Unterversorgung kommt.Herr Habeck soll seiner Verantwortung gerecht werden und die 3 noch laufenden und die 3 schon abgeschalteten AKWs weiterlaufen und wieder in Betreib zu nehmen.Wenn er das mit seiner Wählerschaft nicht vereinbaren kann soll er soviel Charakter beweisen und lieber wieder Kinderbücher schreiben und Platz für jemanden zu machen der ..  

Ja wer wohl?

Keinesfalls die gerade gewaltig ansteigenden "Privatvermögen" (Übergewinn), denn eine Vermögenssteuer gibt es kaum. Aber wir haben ja die braven Lohnempfänger, denen AUTOMATISCH VORAB die Steuer abgezogen wird.

@10:33 Uhr von Coachcoach, Wirtschaft schützen

Nun werden wir eine fröhliche oder nicht so fröhliche Deindustrialisierung erleben: Energieintensive Industrien werden insolvent oder abwandern und wegbleiben.

Großer Mist - nicht biogasfähig.

 

Noch schlimmer wäre es, wenn hiesige insolvente Betriebe von ausländischen Investoren aufgekauft würden. Damit würden wir ausländischen staatshörigen Firmen (z.B. aus China) einen On-/Off-Schalter liefern, um unsere Wirtschaft zu dominieren.

Zu vertrauensvoll hat Deutschland es Russland ermöglicht, eine Energie-Zwickmühle für Deutschland zu installieren. Jetzt nicht noch wichtige Industriezweige aufkaufen lassen. Das muss Habeck verhindern. Versteht er das? Kann er das?

Das müssen wir alle verhindern.

@10:54 Uhr von quas

 

Was hat den der "Ökowahn" mit dem aktuellen Gaspreis zu tun. Mehr oder weniger ganz Europa und weitere Länder haben Sanktionen gegen Putin verhängt, nicht nur die Grünen. Da die Sanktionen wohl wirken, sieht sich Putin gezwungen auf viel Geld zu verzichten und uns den Gashahn zu zu drehen.

Wir haben seit 12 Jahren eine Wärmepumpe, die wird mit Strom betrieben, den man auch mit Strom aus erneuerbaren Energien betreiben kann. Gäbe es nicht so viele Zweifler bzgl. der Energiewende, dann hätten wir jetzt weniger Abhängigkeiten von zu importierenden Energieträgern und in der Folge auch keine so hohen Preise.

Unsere PV Anlage produziert, über eine Zeitraum von 25 Jahren gerechnet, den Strom für weniger als 9 Cent/kWh (gerechnet ohne jegliche Subvention, inkl. MwSt beim Kauf).

 

Wärmepumpe (funktioniert nicht in Altbauten ohne moderne Fussboden- oder Wandheizung und umfangreiche Sanierung) und PV Anlage kann such leider nicht jeder leisten.

Wer soll das bezahlen?

Tagesschau, 21.07.2022: "Bundesfinanzministerium - Steuereinnahmen kräftig gestiegen

Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern sind im ersten Halbjahr kräftig gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lagen sie um 17,5 Prozent höher, wie aus dem neuen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht. Die Einnahmen betrugen knapp 408 Milliarden Euro."

Leider können die gestiegenen Steuereinnahmen nicht in Deutschland verteilt werden, wir müssen ja u.a. die Ukraine finanzieren, 30% der Meere weltweit retten, usw. usf.

Der Wähler sollte sich deshalb nicht über die gestiegenen Preise aufregen und seine Ansprüche halt zurückschrauben. Er hat es schließlich so gewollt...

Am 15. September 2022 - 10:05 Uhr von ichliebedeutscheland Wer

Wer soll das bezahlen?

Meine Mutter, verwitwete Rentnerin mit 860 Euro Rente soll nun ca. 5500 Euro jährlich für Gas bezahlen. Und sie erhält immerhin wohl mehr Geld als ein Hartz 4er. Wo sollen diese Menschen den das Geld hernehmen. Wenn der Staat nicht bald an alle Bürger denkt - ich weiss auch nicht was es noch geben soll. Jetzt wird für Arbeitnehmer ein Betrag von 3000 Euro Steuerfrei diskutiert - und die anderen Menschen ( Rentner, Arbeitslose, usw.) was sollen die machen ? Wer erhebt die Stimme für diese Menschen wenn die Politik sie offensichtlich im Stich lässt !!

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Wenn Ihre Mutter eine so geringe Rente erhält, sollte sie "ergänzende Grundsicherung im Alter" beantragen. Dann müsste sie m.M. zumindest eine Beihilfe für die Heizkosten erhalten. Zuständig "Amt f. Soziales und Senioren". Ich hatte mich kürzlich für die Mutter eines Bekannten erkundigt und wurde an diese Stelle verwiesen.

Wenn auch die Rohstoffpreise die Inflation antreiben ...

... dann müssen jetzt schnell die Unternehmensführungen an Recycling-Konzepten für ihr jeweiliges Unternehmen arbeiten und auch umsetzten.
Das muss jetzt alles ganz schnell gehen, aber auch hierzu melden sich die Unternehmensführungen nicht zu Wort. Hier ist auch so gut wie nichts passiert.
Der Staat kann hier nur begleitende Maßnahmen liefern - mehr nicht - . Unter der Führung der Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel haben die Bundesregierungen hierzu so gut wie nichts zu Stande gebracht.

@ 10:32 Uhr von draufguckerin

"... China ist inzwischen Weltmeister, was den Maschinenbau angeht und hat hat Deutschland abgelöst. Deutschland ...wird nicht mithalten können, was die Produktion von Elektronik, von Stahl, von Konsumartikeln angeht."

Es wäre schon einmal ein Gewinn - was auch gleichzeitig den Vorteil von China korrigieren würde - wenn die Transportkosten so erhöht würden, dass der dadurch entstehende Umweltschaden gedeckt wird.

@10:54 Uhr von quas

Wir haben seit 12 Jahren eine Wärmepumpe, die wird mit Strom betrieben, den man auch mit Strom aus erneuerbaren Energien betreiben kann. Gäbe es nicht so viele Zweifler bzgl. der Energiewende, dann hätten wir jetzt weniger Abhängigkeiten von zu importierenden Energieträgern und in der Folge auch keine so hohen Preise.
Unsere PV Anlage produziert, über eine Zeitraum von 25 Jahren gerechnet, den Strom für weniger als 9 Cent/kWh (gerechnet ohne jegliche Subvention, inkl. MwSt beim Kauf).

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Das Problem ist, dass sie erst einmal 40.000 Euro investieren müssen (PV und Wärmepumpe). Und das Geld hat nicht jeder. Im Winter sind die PV Erträge zu niedrig. Da müssen Sie trotzdem Strom dazu kaufen. Dazu die lächerliche Einspeisevergütung von 8,4 Cent/kWh

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