Kommentare - König Charles III. will "Vorbild" der Queen folgen

12. September 2022 - 18:32 Uhr

König Charles III. hat bei seiner Antrittsrede vor Abgeordneten angekündigt, dem Beispiel "selbstloser Pflichterfüllung" von Elizabeth II. zu folgen. Danach flog er nach Edinburgh, wohin der Leichnam der verstorbenen Monarchin unter großer Anteilnahme gebracht wurde. Von Imke Köhler.

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Kommentare

Eine Floskel der Etikette

Die Ankündigung und Bestätigung zur Pflichterfüllung gehört in dieser Monarchie zum Markenzeichen. Wenn der neue König sich an seiner Mutter messen lassen will, soll oder muss, dann hat er eine große Aufgabe in einer knappen Zeit vor sich. Denn mit 73 den Thron zu besteigen, bringt auch viele Bürden des Alters und manch eingeschliffene Verhaltensweise, die man in jüngeren Jahren vielleicht noch in der Position korrigieren könnte. Da den Briten die Monarchie ein Herzensanliegen ist, der neue König einen ziemlich späten Start hingelegt hat, wird es interessant werden, wie sich Politik und Adel in der Zukunft wieder finden.

Politisch sein zu dürfen, wird Charles nun definitiv als König versperrt sein. Und was der seinem Volk nun bieten wird, dürfte ebenso spannend werden.

Ewige Monarchie und Aristokratie?

Warum verteilen sie nicht ihr Vermögen auf ihr britisches Volk? Nach spätestens 5 bis 7 Jahrzehnten ist das Gedenken an das Königshaus gegessen und man lacht über so viel Unsinn und zivilisatorische Dummheit, die es über Jahrhunderte seit dem frühen Mittelalter gab (Kolonialherrscher, Kreuzzüge, Privilegien, "Erhabenheit" und vieles mehr).

„König Charles III. will "Vorbild" der Queen folgen“

Da hat er sich auf jeden Fall die Richtige zum Vorbild genommen. Jedenfalls in puncto Integrationsfähigkeit. Diesem Vorbild kann er natürlich nur auf der Basis seines eigenen - naturgemäß aktuelleren bzw. zeitgemäßeren -  Blicks das Zeitgeschehen folgen. Weshalb er es auf seine eigene Weise umsetzen muss.

@18:43 Uhr von WM-Kasparov-Fan

Warum verteilen sie nicht ihr Vermögen auf ihr britisches Volk? Nach spätestens 5 bis 7 Jahrzehnten ist das Gedenken an das Königshaus gegessen und man lacht über so viel Unsinn und zivilisatorische Dummheit, die es über Jahrhunderte seit dem frühen Mittelalter gab (Kolonialherrscher, Kreuzzüge, Privilegien, "Erhabenheit" und vieles mehr).

Wenn man nur mit den Begriffen Effizienz und Effektivität arbeitet, haben Sie durchaus recht.

Es muss aber noch Raum für Gefühle, Tradition und sonstige Emotionen geben..

Etlichen Leute in meinem Umfeld würde viel fehlen wenn es keine Royals mehr gäbe

 

@18:42 Uhr von SirTaki

Die Ankündigung und Bestätigung zur Pflichterfüllung gehört in dieser Monarchie zum Markenzeichen. Wenn der neue König sich an seiner Mutter messen lassen will, soll oder muss, dann hat er eine große Aufgabe in einer knappen Zeit vor sich. Denn mit 73 den Thron zu besteigen, bringt auch viele Bürden des Alters und manch eingeschliffene Verhaltensweise, die man in jüngeren Jahren vielleicht noch in der Position korrigieren könnte. [...]

Politisch sein zu dürfen, wird Charles nun definitiv als König versperrt sein. Und was der seinem Volk nun bieten wird, dürfte ebenso spannend werden.

 

Als erstes mal ein Spruch aus der Abteilung Küchenpsychologie und Kalender-Sprüche: Charles wird an seiner Aufgabe wachsen. Als Zweites ein wenig Spekulation; ich denke, er wird eigene Akzente setzen wollen mit seinem Lebensthema, dem Schutz der Umwelt und versuchen seinen Einfluß geltend zu machen. Dabei wünsche ich ihm viel Erfolg.

Schwierige Zukunft@18:42 Uhr von SirTaki

...wird es interessant werden, wie sich Politik und Adel in der Zukunft wieder finden.

Vllt wird Charlie die Regentschaft mal (lebend) an seinen Sohn übergeben.

Und die Politik wird schwierig die nächsten Monate (Jahre?) Viele wachen aus der Brexitmisere auf (Bevölkerung) das schmerzt und die sozialen Probleme sind brennend.

Politisch sein zu dürfen, wird Charles nun definitiv als König versperrt sein. Und was der seinem Volk nun bieten wird, dürfte ebenso spannend werden.

Sich engagieren für Umwelt u gegen den Klimawandel  darf der King, nur keine offizielle pol Meinung vertreten, weiß er aber, hatte lange genug Zeit das zu lernen.

@18:43 Uhr von WM-Kasparov-Fan

 

Warum verteilen sie nicht ihr Vermögen auf ihr britisches Volk? Nach spätestens 5 bis 7 Jahrzehnten ist das Gedenken an das Königshaus gegessen und man lacht über so viel Unsinn und zivilisatorische Dummheit, die es über Jahrhunderte seit dem frühen Mittelalter gab (Kolonialherrscher, Kreuzzüge, Privilegien, "Erhabenheit" und vieles mehr).

 

 

Jo, aber wenn es happy ist damit, das "britische Volk", dann lasse doch!

Die Briten wollen und brauchen keine guten Ratschläge, noch weniger instinktlose Besserwisserei oder Überheblichkeit.

 

"Man" lacht... wen außer sich selber meinen Sie?

@18:54 Uhr von Nettie

Da hat er sich auf jeden Fall die Richtige zum Vorbild genommen. Jedenfalls in puncto Integrationsfähigkeit. Diesem Vorbild kann er natürlich nur auf der Basis seines eigenen - naturgemäß aktuelleren bzw. zeitgemäßeren -  Blicks das Zeitgeschehen folgen. Weshalb er es auf seine eigene Weise umsetzen muss.

 

 

Ja.

So steht es geschrieben - so wird es gescheh'n. 

@18:56 Uhr von 91541matthias

... Nach spätestens 5 bis 7 Jahrzehnten ist das Gedenken an das Königshaus gegessen ... und zivilisatorische Dummheit, die es über Jahrhunderte seit dem frühen Mittelalter gab (Kolonialherrscher, Kreuzzüge, Privilegien, "Erhabenheit" und vieles mehr).

Wenn man nur mit den Begriffen Effizienz und Effektivität arbeitet, haben Sie durchaus recht.

Es muss aber noch Raum für Gefühle, Tradition und sonstige Emotionen geben..

Etlichen Leute in meinem Umfeld würde viel fehlen wenn es keine Royals mehr gäbe

 

Wetten, den Leuten ihres Umfeldes würde auch etwas fehlen, wenn die Industrie verschwände?

Es muss doch auch ganz andere Gesellschaftsformen, als Kapitalismus und Feudalismus geben, - in denen sich gemütlich leben lässt? Bisher sind alle auf Egoismus aufgebaut oder endeten in der Dikatur.

Das kann nicht das "Ende der Geschichte" sein, wie Fukuyama es schrieb. Es muss auch in Jahrhunderten noch fortschrittlichere Formen von Gesellschaften geben (können), als sie bisher existierten.

@18:43 Uhr von WM-Kasparov-Fan

Warum verteilen sie nicht ihr Vermögen auf ihr britisches Volk?

 

 

warum fangen sie nicht damit an ?

mit ihrem Vermögen

auch Kleinvieh macht Mist

 

@18:42 Uhr von SirTaki

Die Ankündigung und Bestätigung zur Pflichterfüllung gehört in dieser Monarchie zum Markenzeichen. Wenn der neue König sich an seiner Mutter messen lassen will, soll oder muss, dann hat er eine große Aufgabe in einer knappen Zeit vor sich.

 

 

"selbstloser Pflichterfüllung" von Elizabeth II. zu folgen.

 

steht da (sich entsprechend zu bemühen)

nicht dass er glaubt dass ihm die Schuhe seine Mutter passen

 

 

@19:09 Uhr von WM-Kasparov-Fan

Wetten, den Leuten ihres Umfeldes würde auch etwas fehlen, wenn die Industrie verschwände?

Es muss doch auch ganz andere Gesellschaftsformen, als Kapitalismus und Feudalismus geben, - in denen sich gemütlich leben lässt? Bisher sind alle auf Egoismus aufgebaut oder endeten in der Dikatur.

Das kann nicht das "Ende der Geschichte" sein, wie Fukuyama es schrieb. Es muss auch in Jahrhunderten noch fortschrittlichere Formen von Gesellschaften geben (können), als sie bisher existierten.

Was für eine Gesellschafts- und Regierungsform schwebt Ihnen vor?

Utopie?

Kommunismus?

Es gibt keinen Idealstaat!

 

Mamutaufgabe

Die interessante Frage wird sein, ob alle Länder des Empire bei der Stange bleiben, und weiterhin einen britischen Monarchen an der Spitze ihres Staates sehen wollen. Ob diese mögliche Diskussion dann Auswirkungen auf die Insel hat bleibt abzuwarten. Die vom Sprecher des Unterhauses ausgedrückte Erwartung, der König möge weiterhin das Glück der Menschen voranzutreiben, ist beim augenblicklichen Zustand auf der Insel und seiner Bewohner, besonders des unteren Drittels, eine Mamutaufgabe und jenseits der Möglichkeiten eines Einzelnen und auch der eines Monarchen. Hat Charles III. allerdings die Gene seiner Großmutter geerbt, bleiben ihm dafür noch dreißig Jahre, dann wäre William als Nachfolger siebzig. Aber vielleicht haben die Briten ja zuvor schon keine Lust mehr auf Monarchie.

Keine Meinung zu vertreten

ist kein echte Leistung. Die Zurückhaltung hatte nur den Grund nicht gestürzt zu werden. Ein echter König würde sich einmischen und auch mal auf den Tisch haUEN

Witz@19:12 Uhr von Sisyphos3

Die Ankündigung und Bestätigung zur Pflichterfüllung gehört in dieser Monarchie zum Markenzeichen. Wenn der neue König sich an seiner Mutter messen lassen will, soll oder muss, dann hat er eine große Aufgabe in einer knappen Zeit vor sich.

 

 

"selbstloser Pflichterfüllung" von Elizabeth II. zu folgen.

 

steht da (sich entsprechend zu bemühen)

nicht dass er glaubt dass ihm die Schuhe seine Mutter passen

Wobei, das sähe lustig aus Charles in Mums eigenwilligen Kostümen, Hüten und Schuhen.... 

 

Ääääähhhh ......Vorbild.... …

Ääääähhhh ......Vorbild....  Folgen... 

Wie langweilig.  Wer will denn so sein, wie seine Vorgänger,  ausser Olaf, Angela, oder Gerd? 

Da muss doch deutlich mehr Esprit da sein, oder ist King Chalie doch schon zu alt?

Cool wäre es, wenn er am 1.1.23 zurücktritt und dann King Willy machen lässt.

Was?@19:20 Uhr von stgtklaus

ist kein echte Leistung. Die Zurückhaltung hatte nur den Grund nicht gestürzt zu werden. Ein echter König würde sich einmischen und auch mal auf den Tisch haUEN

Doof nur das dass nicht dazu gehört zum rein repräsentativen "King Job".

Oder haut Steinmeyer auf den politischen Tisch? 

Oder ist King Charlie Primeminister?

@18:43 Uhr von WM-Kasparov-Fan

 

Ewige Monarchie und Aristokratie? Warum verteilen sie nicht ihr Vermögen auf ihr britisches Volk? Nach spätestens 5 bis 7 Jahrzehnten ist das Gedenken an das Königshaus gegessen und man lacht über so viel Unsinn und zivilisatorische Dummheit, die es über Jahrhunderte seit dem frühen Mittelalter gab.

 

Heute ist ja nicht mehr Mittelalter, als Kings and Queens ihre Untertanen zu Frondiensten zwangen, und beliebig in Kerker sperrten.

 

In Deutschland hat der dumme Kaiser Wilhelm der Letzte die Monarchie höchst persönlich hingerichtet. In Great Britain stiftet das Königshaus irgendwie Identität. Belgien ohne Königshaus wäre längst zerfallen, und es gäbe keine geeinte Republik von Flamen und Wallonen.

 

1998 habe ich ja mal in der ältesten Monarchie der Welt gewohnt, in Japan. Den Tennō gibt es seit 2.682 Jahren seit 660 vor Christus. One Family in Erbfolge. Das ist Identität und Selbstverständnis der Japaner.

 

Warum sollten die nun nach 2.682 Jahren auf einmal keinen Tennō mehr haben wollen …?

Chance?@19:24 Uhr von Bender Rodriguez

Ääääähhhh ......Vorbild....  Folgen... 

Wie langweilig.  Wer will denn so sein, wie seine Vorgänger,  ausser Olaf, Angela, oder Gerd? 

Da muss doch deutlich mehr Esprit da sein, oder ist King Chalie doch schon zu alt?

Cool wäre es, wenn er am 1.1.23 zurücktritt und dann King Willy machen lässt.

Na komm, lass Charlie noch ein bißchen länger King sein, er hat schließlich sooo lange nur Prince sein müssen.

2-3 Jahre ok?

In den letzten 6 Tagen bin ich gerade mit nichts anderem...

beschäftigt, als für mehrere verschiedene Ehrenämter uneigennützig beschäftigt und gestresst zu sein. Und frage mich, warum soll ich das vereinzelt sein? Warum denken ansonsten so viele Bürger vorrangig an sich selber? Warum wird der alte Kennedy-Spruch „Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – frage, was du für dein Land tun kannst.“ so wenig gewertschätzt? Allerdings würde ich "Land" durch "Menschheit" ersetzen.

@19:04 Uhr von Kristallin

...wird es interessant werden, wie sich Politik und Adel in der Zukunft wieder finden.

Vllt wird Charlie die Regentschaft mal (lebend) an seinen Sohn übergeben.

Und die Politik wird schwierig die nächsten Monate (Jahre?) Viele wachen aus der Brexitmisere auf (Bevölkerung) das schmerzt und die sozialen Probleme sind brennend.

Politisch sein zu dürfen, wird Charles nun definitiv als König versperrt sein. Und was der seinem Volk nun bieten wird, dürfte ebenso spannend werden.

Sich engagieren für Umwelt u gegen den Klimawandel  darf der King, nur keine offizielle pol Meinung vertreten, weiß er aber, hatte lange genug Zeit das zu lernen.

 

72 Jahre (oder waren es 73? Räusper)  Ausbildungszeit ist rekordverdächtig.

@19:34 Uhr von Anderes1961

...wird es interessant werden, wie sich Politik und Adel in der Zukunft wieder finden.

Vllt wird Charlie die Regentschaft mal (lebend) an seinen Sohn übergeben.

Und die Politik wird schwierig die nächsten Monate (Jahre?) Viele wachen aus der Brexitmisere auf (Bevölkerung) das schmerzt und die sozialen Probleme sind brennend.

Politisch sein zu dürfen, wird Charles nun definitiv als König versperrt sein. Und was der seinem Volk nun bieten wird, dürfte ebenso spannend werden.

Sich engagieren für Umwelt u gegen den Klimawandel  darf der King, nur keine offizielle pol Meinung vertreten, weiß er aber, hatte lange genug Zeit das zu lernen.

 

72 Jahre (oder waren es 73? Räusper)  Ausbildungszeit ist rekordverdächtig.

Er ist 73.... also so ab ggf 6 Jahren hatte Charles vielleicht "King School".....?

Charles sollte eines tun,…

Charles sollte eines tun, sich in seiner jetzigen Königsrolle nur nicht mit seiner verstorbenen Mutter messen wollen. Er soll seine Regentschaft führen und nicht die seiner Mutter weiterführen wollen!

The old upper classes immer…

The old upper classes immer nur Pflichterfüllung kennen, wenn sie zu the other classes speaken, in public. Und für die Stabilität der sich seit über 200 Jahren stets in Gefahr befindenden Demokratien in UK wie im restlichen Europa, einschließlich Skandinavien und Benelux-Staaten, ist der Adel genauso unerlässlich, wie ... (??) ... ich glaub, jetzt habe ich den Faden verloren. Also, jedenfalls, wir brauchen in Europa den pflichtbewussten Adel und seine Könige - die noch mal ein Stück pflichtbewusster als die Barone, die Fürsten, die Grafen, die Dukes, die Dandys usw. Ich meine, die französische Revolution, die dürfte ein ganz großer Irrtum gewesen sein. Die Restauration danach blieb leider auf halbem Wege stehen. Ich meine, die Gesellschaften waren zur Zeit des Absolutismus am stabilsten. Vielleicht schaffen wir es noch mal dorthin, bevor es total drunter und drüber geht. I mean: God save all the old new Kings, for ever and ever!

@19:24 Uhr von Bender Rodriguez

 

Cool wäre es, wenn er am 1.1.23 zurücktritt,

und dann King Willy machen lässt.

 

Super Idee, und die Briten verpulvern in so was wie vier oder fünf Monate lang andauerndem chronischen Royal Fever dreimal irre Mengen an Pound Sterling und Bärenfellmützen. Einmal Beerdigung, zwemal Krönung.

 

Manche sagen, man solle sparen. Ihnen kann es gar nicht teuer genug sein. Und zusätzlich bejammern Sie dann an Sylvester / Neujahr 2022 / 2023 und danach, dass man Sie im TV und anderswo schon wieder mit British Royals belästigt und belatschert.

@19:18 Uhr von 91541matthias

...
Das kann nicht das "Ende der Geschichte" sein, wie Fukuyama es schrieb. Es muss auch in Jahrhunderten noch fortschrittlichere Formen von Gesellschaften geben (können), als sie bisher existierten.

Was für eine Gesellschafts- und Regierungsform schwebt Ihnen vor?

Utopie?

Kommunismus?

Es gibt keinen Idealstaat!

 

Wie Sie das auch nennen mögen. In einer Gesellschaft, in der ausschließlich Altruisten leben würden, - da wäre ich gerne dabei!

@19:55 Uhr von WM-Kasparov-Fan

...
Das kann nicht das "Ende der Geschichte" sein, wie Fukuyama es schrieb. Es muss auch in Jahrhunderten noch fortschrittlichere Formen von Gesellschaften geben (können), als sie bisher existierten.

Was für eine Gesellschafts- und Regierungsform schwebt Ihnen vor?

Utopie?

Kommunismus?

Es gibt keinen Idealstaat!

 

Wie Sie das auch nennen mögen. In einer Gesellschaft, in der ausschließlich Altruisten leben würden, - da wäre ich gerne dabei!

 

Ich auch. Aber eine solche Gesellschaft wird es bedauerlicherweise wohl nie geben. Aber wenn es sie gäbe, hätte ich gegen einen altruistischen König oder eine altruistische Königin überhaupt nichts einzuwenden.

 

Pomp & Circumstance, wie auch eine Reihe von fünf Märschen aus Edward Elgars Feder heißt (der berühmte ist Marsch Nr. 1), ist doch sehr viel schöner, als bloß ein schnöder Anzug, wie bei unserem Bundespräsidenten.

Inszenierung nicht demokratischer Macht

Beatrix hat mit 75 Jahren abgedankt. Elizabeth hielt bis 94 am Amt fest. Charles verzichtet nicht zugunsten seines Sohnes. 

Beatrix ist vorbildlich. Auch der Papst Bededikt hat modern mit dem Festklammern ans Amt bis zum Tod gebrochen. 

Charles deutet seine Machtgier als Orientierung am Vorbild um. 

Charles ist nicht demokratisch legitimiert sondern wird durch die Biologie bzw. der Behauptung von Gott auserwählt zu sein, ins Amt gehoben. Das Bekenntnis zur Demokratie steht dazu im Widerspruch. Das Volk sollte zumindestens bei der Nachfolge zwischen Charles und William bestimmen. 

Der Bericht über die Frau ohne Obdach soll emotionalisieren. Soziale Ungleichheit wird nicht kritisiert sondern zur Inszenierung von Ungleichheit benutzt. 

Alle Menschen sind gleich. Die Inszenierung einer auserwählten, privilegierten Familie ist irreal. 

 

ich habe nur begrenzte Kenntnisse

 

über die britische Thronfamilie. Aber ich weiß so viel, dass es bereits einen Prinz William gibt, der Charles dereinst nachfolgen wird. Und soweit ich informiert bin, hat auch der bereits Kinder. Wenn darunter ein Junge ist, weiß also heute schon die ganze Welt, wer der übernächste britische König sein wird. Ist das, ehrlich gesagt, nicht ein wenig langweilig?

WTF hat es denn überhaupt für eine Bedeutung, welche Versprechen ein britischer König vor seinem Volk abgibt? Es wäre doch höchstens eine Nachricht wert gewesen, wenn er angekündigt hätte, mit 73 Jahren sofort in Rente zu gehen.

@20:05 Uhr von Anderes1961

...
Das kann nicht das "Ende der Geschichte" sein, wie Fukuyama es schrieb. Es muss auch in Jahrhunderten noch fortschrittlichere Formen von Gesellschaften geben (können), als sie bisher existierten.

Was für eine Gesellschafts- und Regierungsform schwebt Ihnen vor?

Utopie?

Kommunismus?

Es gibt keinen Idealstaat!

 

Wie Sie das auch nennen mögen. In einer Gesellschaft, in der ausschließlich Altruisten leben würden, - da wäre ich gerne dabei!

 

Ich auch. Aber eine solche Gesellschaft wird es bedauerlicherweise wohl nie geben. Aber wenn es sie gäbe, hätte ich gegen einen altruistischen König oder eine altruistische Königin überhaupt nichts einzuwenden.

 

Pomp & Circumstance, wie auch eine Reihe von fünf Märschen aus Edward Elgars Feder heißt (der berühmte ist Marsch Nr. 1), ist doch sehr viel schöner, als bloß ein schnöder Anzug, wie bei unserem Bundespräsidenten.

Danke für den Musikhinweis!

Klassische Musik - kulturelles Erbe der alten Europäer. Ich muss mich mal endlich wieder ans Klavier setzen...

@18:43 Uhr von WM-Kasparov-Fan

Warum verteilen sie nicht ihr Vermögen auf ihr britisches Volk? Nach spätestens 5 bis 7 Jahrzehnten ist das Gedenken an das Königshaus gegessen und man lacht über so viel Unsinn und zivilisatorische Dummheit, die es über Jahrhunderte seit dem frühen Mittelalter gab (Kolonialherrscher, Kreuzzüge, Privilegien, "Erhabenheit" und vieles mehr).

Die Briten lieben ihre Monarchie, wie zig Umfragen immer wieder bestätigen. Hinzukommt, dass es sich um eine konstitutionelle Monarchie handelt.

Davon abgesehen, frage ich mich, was uns das überhaupt angeht. Im übrigen "erwirtschaftet" die britische Monarchie mehr, als das, was sie den brit. Staat kostet. Wer ist überhaupt dieser "man", der nach 5-7 Jahren über (welche ?) Dummheit lacht ?

@20:25 Uhr von WM-Kasparov-Fan

...[...]

 

 

Wie Sie das auch nennen mögen. In einer Gesellschaft, in der ausschließlich Altruisten leben würden, - da wäre ich gerne dabei!

 

Ich auch. Aber eine solche Gesellschaft wird es bedauerlicherweise wohl nie geben. [...]

 

Pomp & Circumstance, wie auch eine Reihe von fünf Märschen aus Edward Elgars Feder heißt (der berühmte ist Marsch Nr. 1), ist doch sehr viel schöner, als [...]

Danke für den Musikhinweis!

Klassische Musik - kulturelles Erbe der alten Europäer. Ich muss mich mal endlich wieder ans Klavier setzen...

 

Dann packe ich meine Posaune und mein Fagott auch noch mal aus und wir spielen was zusammen, gern auch Pomp & Circumstances No. 1. Allerdings kann ich nicht Fagott und Posaune gleichzeitig spielen. :-)

 

Ich war viele Jahre Hobbymusiker, hab sogar einen Dirigentenschein (C3). Jetzt hätte ich wieder viel Zeit dafür, aber leider kann ich keine Musik mehr machen wegen meiner Disposition als High Sensitive Person. Es würde mich emotional zu sehr belasten.

@19:18 Uhr von 91541matthias

Wetten, den Leuten ihres Umfeldes würde auch etwas fehlen, wenn die Industrie verschwände?

Es muss doch auch ganz andere Gesellschaftsformen, als Kapitalismus und Feudalismus geben, - in denen sich gemütlich leben lässt? Bisher sind alle auf Egoismus aufgebaut oder endeten in der Dikatur.

Das kann nicht das "Ende der Geschichte" sein, wie Fukuyama es schrieb. Es muss auch in Jahrhunderten noch fortschrittlichere Formen von Gesellschaften geben (können), als sie bisher existierten.

Was für eine Gesellschafts- und Regierungsform schwebt Ihnen vor?

Utopie?

Kommunismus?

Es gibt keinen Idealstaat!

Immer wieder der gleiche Sermon. Üblicherweise allerdings noch einhergehend mit der Forderung nach dem BGE. Da weiss man wenigstens sofort, was man von solchen Meinungen zu halten hat. Man fordert immer sozial zu agieren, ohne je mit eigener Leistung zur Gesellschaft beigetragen zu haben.

 

 

Etwas Werbung für Philosophie des 21. Jhds.

Aktuelle Folge "Lanz und Precht": (Folge 54)

Eine Kultur des Genug, ist "Gier", "Egoismus" usw. angeboren? Eher eine Folge der Gesellschaftsform, in der man aufwächst.

Sozusagen ehrenamtlich

Wenn  es  sich  dabei  um  eine  "selbstlose  Pflichterfüllung"  handelt,  dann  können  ja  die  Millionen-Zahlungen  vom  Staat  an  die  Monarchie  eingestellt  werden.

Am 12. September 2022 - 19:55 Uhr von WM-Kasparov-Fan

„Wie Sie das auch nennen mögen. In einer Gesellschaft, in der ausschließlich Altruisten leben würden, - da wäre ich gerne dabei!“

 

In der Tat,

 

Schachspieler sind strategische Denker, stehen in Konkurrenz zu ihren Mitspielern.

 

Bei jedem Zug entscheidet nur

Einer.

 

Können Schachspieler

mit einem König und Bauern, die sie opfern, nur um zu gewinnen,

Altruisten sein?

 

Übrigens

"King Charles Insists He's Not a Chess Player.

He visited beneficiaries and volunteers at the West London"

König Charles besteht darauf, dass er kein Schachspieler ist. Er besuchte Begünstigte und Freiwillige im West London.

@20:30 Uhr von weingasi1

Die Briten lieben ihre Monarchie, wie zig Umfragen immer wieder bestätigen. Hinzukommt, dass es sich um eine konstitutionelle Monarchie handelt.

Tja, ... wenn man nix anderes kennt - lernt man es lieben!

@19:45 Uhr von Gustav

The old upper classes immer nur Pflichterfüllung kennen, wenn sie zu the other classes speaken, in public. Und für die Stabilität der sich seit über 200 Jahren stets in Gefahr befindenden Demokratien in UK wie im restlichen Europa, einschließlich Skandinavien und Benelux-Staaten, ist der Adel genauso unerlässlich, wie ... (??) ... ich glaub, jetzt habe ich den Faden verloren. Also, jedenfalls, wir brauchen in Europa den pflichtbewussten Adel und seine Könige - die noch mal ein Stück pflichtbewusster als die Barone, die Fürsten, die Grafen, die Dukes, die Dandys usw. 

Ich meine, die Gesellschaften waren zur Zeit des Absolutismus am stabilsten.

Äh - Sie meinen soetwas im Ernst?

Sie wissen aber schon das selbst in England das Parlament die höchste ENTSCHEIDUNGS-Instanz ist und nicht der König?

In der Zeit der absolutistischen Monarchien wurden faktisch ununterbrochen in Europa Kriege geführt - also traumhafte weil ja stabile Zustände.

*omg*

 

@20:43 Uhr von WM-Kasparov-Fan

Aktuelle Folge "Lanz und Precht": (Folge 54)

Eine Kultur des Genug, ist "Gier", "Egoismus" usw. angeboren? Eher eine Folge der Gesellschaftsform, in der man aufwächst.

Und  Milliarden-Scheffler  nennen  das  dann  auch  noch  dreist  "selbstlose  Pflichterfüllung",  welch  Hohn  und  Spott.

 

@18:43 Uhr von WM-Kasparov-Fan

Warum verteilen sie nicht ihr Vermögen auf ihr britisches Volk? Nach spätestens 5 bis 7 Jahrzehnten ist das Gedenken an das Königshaus gegessen und man lacht über so viel Unsinn und zivilisatorische Dummheit, die es über Jahrhunderte seit dem frühen Mittelalter gab (Kolonialherrscher, Kreuzzüge, Privilegien, "Erhabenheit" und vieles mehr).

Warum sollten die Briten auf ihre Monarchie verzichten? Die politischen Entscheidungen werden eh nicht im Buckingham Palace getroffen. Und Kreuzzüge führt die Britische Krone auch schon längst nicht mehr. Da müssen ganz andere mit sich ins Gebet gehen. 

@18:42 Uhr von SirTaki

Politisch sein zu dürfen, wird Charles nun definitiv als König versperrt.

Das  ist  doch  gar  kein  Problem,  wenn  man  dafür  mit  Millionen  auf  Volkes  Kosten  bezahlt  wird.

 

@18:42 Uhr von SirTaki

Politisch sein zu dürfen, wird Charles nun definitiv als König versperrt.

Jedenfalls  beweist  die  Monarchie  immer  wieder  auf´s  Neue,  daß  man  mit  so  einem  Vermögen  nicht  zum  Pflegefall  wird.    Für  den  Normalbürger  würde  schon  ein  bedingungsloses  Grundeinkommen  ausreichen  und  der  Pflegenotstand  wäre  beendet.

 

@20:30 Uhr von weingasi1

>>Im übrigen "erwirtschaftet" die britische Monarchie mehr, als das, was sie den brit. Staat kostet.<<

 

Durch ihre Monopolstellung hat die Monarchie einen Wettbewerbsvorteil, der gegen die Grundsätze des freien Marktes verstößt. Wenn König, Prinzen und Prinzessinnen wenigstens verbeamtet wären und in einem Reihenhaus wohnen würden, aber so. Die könnten alternativ als Künstler des Royal National Theaters angestellt werden. Hätten die Londoner etwas dagegen? Kann ich mir nicht vorstellen.

Schade

Es wäre für Charles eine gute Gelegenheit gewesen, das Vereinigte Königtum in eine Republik zu verwandeln. Die Britische Republik BR. Zumindest hätte er zusagen können, dass das Volk den neuen König alle vier Jahre wählen kann und zwei Amtszeiten möglich sind.

@WM-Kasparov-Fan

 

Danke, wieder einmal, für Ihre unermüdlichen Mahnungen und Ihren bedingungslosen Einsatz für eine gerechte Gesellschaft. Für die, wie wir wieder einmal sehen, die anderen nur Hohn und Spott übrig haben.

Grade deshalb danke.

@20:44 Uhr von WM-Kasparov-Fan

Die Briten lieben ihre Monarchie, wie zig Umfragen immer wieder bestätigen. Hinzukommt, dass es sich um eine konstitutionelle Monarchie handelt.

 

 

Tja, ... wenn man nix anderes kennt - lernt man es lieben!

 

 

Richtig.

Als Kind kannte ich nur Erbsensuppe.

Ich liebe sie bis heute. :-)

@18:56 Uhr von 91541matthias

Etlichen Leute in meinem Umfeld würde viel fehlen wenn es keine Royals mehr gäbe

So geht es einigen Menschen in meinem Umfeld mit StarWars. Ich kann's gut verstehen und das ist wichtig.

@19:20 Uhr von stgtklaus

ist kein echte Leistung. Die Zurückhaltung hatte nur den Grund nicht gestürzt zu werden. Ein echter König würde sich einmischen und auch mal auf den Tisch haUEN

 

 

Sie verwechseln da was.

Sie meinen Chuck Norris.

@21:03 Uhr von FakeNews-Checker

Politisch sein zu dürfen, wird Charles nun definitiv als König versperrt.

Das  ist  doch  gar  kein  Problem,  wenn  man  dafür  mit  Millionen  auf  Volkes  Kosten  bezahlt  wird.

Wollen Sie das nicht vielleicht Sache der Briten sein lassen, ob und wie viel sie gewillt sind, für ihr Königshaus auszugeben? Und warum sollte sich ein König trotz seines Status nicht politisch betätigen dürfen? 

Die Briten

stehen mit Ihrer Freundlichkeit zum Königshaus doch nicht allein da.

Heute wurden im WDR Hörer interviewt. Man glaubt nicht wie viele Leute hier die Monarchie gut finden.

@19:04 Uhr von Kristallin

Sich engagieren für Umwelt u gegen den Klimawandel  darf der King, nur keine offizielle pol Meinung vertreten, weiß er aber, hatte lange genug Zeit das zu lernen.

Auch ein König darf für die Umwelt und gegen die Klimakatastrophe eintreten. Das ist ja keine parteipolitische Haltung.

Demokratische Haltung fehlt

Der Kommentar ist königstreu. Die Gegensätze zwischen Monarchie und Demokratie werden verwischt. 

Über 2/3 der Deutschen lehnen die Monarchie ab. Lediglich rund 10% sind bekennende Royalisten. 

Die Kommentatorin stellt ihre subjektive aber königstreue Sicht über die moderne Sicht der an Demokratie und Gleichheit orientierten Bevölkerung.

@21:06 Uhr von KowaIski

Es wäre für Charles eine gute Gelegenheit gewesen, das Vereinigte Königtum in eine Republik zu verwandeln. Die Britische Republik BR. Zumindest hätte er zusagen können, dass das Volk den neuen König alle vier Jahre wählen kann und zwei Amtszeiten möglich sind.

Und Sie glauben, dass der König das so einfach entscheiden könne? 

@21:16 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Der Kommentar ist königstreu. Die Gegensätze zwischen Monarchie und Demokratie werden verwischt. 

Über 2/3 der Deutschen lehnen die Monarchie ab. Lediglich rund 10% sind bekennende Royalisten. 

Die Kommentatorin stellt ihre subjektive aber königstreue Sicht über die moderne Sicht der an Demokratie und Gleichheit orientierten Bevölkerung.

Der gute Deutsche rechnet alles in Heller und Pfennig aus. Fazit: Habe ich keinen Nutzen von, kann weg.

Das sehen die Briten, und sehr viele Deutsche, anders. 

@21:11 Uhr von harry_up

Die Briten lieben ihre Monarchie, wie zig Umfragen immer wieder bestätigen. Hinzukommt, dass es sich um eine konstitutionelle Monarchie handelt.

 

 

Tja, ... wenn man nix anderes kennt - lernt man es lieben!

 

 

Richtig.

Als Kind kannte ich nur Erbsensuppe.

Ich liebe sie bis heute. :-)

Ich auch. In meinem Fall gilt das allerdings auch für Linseneintopf.

 

@20:53 Uhr von FakeNews-Checker

Aktuelle Folge "Lanz und Precht": (Folge 54)

Eine Kultur des Genug, ist "Gier", "Egoismus" usw. angeboren? Eher eine Folge der Gesellschaftsform, in der man aufwächst.

Und  Milliarden-Scheffler  nennen  das  dann  auch  noch  dreist  "selbstlose  Pflichterfüllung",  welch  Hohn  und  Spott.

 

Nein, nicht Pflicht.

Selbstaufopferung würde ich sagen. Freiwillig und selbstvergessen.

@21:16 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Der Kommentar ist königstreu. Die Gegensätze zwischen Monarchie und Demokratie werden verwischt. 

Über 2/3 der Deutschen lehnen die Monarchie ab. Lediglich rund 10% sind bekennende Royalisten. 

Die Kommentatorin stellt ihre subjektive aber königstreue Sicht über die moderne Sicht der an Demokratie und Gleichheit orientierten Bevölkerung.

Na  soweit  war  auch  Queen  Mutti  mit  ihrem  CDU-Hofstaat  nicht  von  der  Monarchie  entfernt.

 

@20:53 Uhr von FakeNews-Checker

Und  Milliarden-Scheffler  nennen  das  dann  auch  noch  dreist  "selbstlose  Pflichterfüllung",  welch  Hohn  und  Spott.

Das Vermögen gehört ja nicht Charles persönlich, sondern dem Staat, also dem Volk.

König Charles III. hat gar…

König Charles III. hat gar keine legitimation sein Land von der Monarchie zur Republik zu machen...

..das kann nur das britische Parlament entscheiden - mit BEIDEN "Häusern"

Er kann lediglich seinen Verzicht auf den Thron erklären - das ist alles!

 

@21:16 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Der Kommentar ist königstreu. Die Gegensätze zwischen Monarchie und Demokratie werden verwischt. 

Über 2/3 der Deutschen lehnen die Monarchie ab. Lediglich rund 10% sind bekennende Royalisten. 

Die Kommentatorin stellt ihre subjektive aber königstreue Sicht über die moderne Sicht der an Demokratie und Gleichheit orientierten Bevölkerung.

Es geht hier nicht um Deutschland, sondern um Großbritannien. Es ist völlig irrelevant, wie viele Deutsche für oder gegen eine Monarchie sind. Großbritannien ist auch nicht das einzige europäische Land mit einer repräsentativen Monarchie. Und falls Ihnen das entgangen sein sollte: Ein Kommentar ist eine subjektive Meinungsäußerung und ein persönliches Einordnen des Autoren, kein faktenbasiertes Abwägen von Vor- und Nachteilen.

@20:15 Uhr von frosthorn

WTF hat es denn überhaupt für eine Bedeutung, welche Versprechen ein britischer König vor seinem Volk abgibt? Es wäre doch höchstens eine Nachricht wert gewesen, wenn er angekündigt hätte, mit 73 Jahren sofort in Rente zu gehen.

Es wäre vor allem vernünftig gewesen. Aber was soll's, er muss ja seine Reden nicht selber schreiben.

@21:16 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Der Kommentar ist königstreu. Die Gegensätze zwischen Monarchie und Demokratie werden verwischt. 

Das vereinigte Königtum hat eine höchst demokratische Monarchie. Konstitutionell. Obwohl es keine verschriftlichte Konstitution gibt.

Über 2/3 der Deutschen lehnen die Monarchie ab. Lediglich rund 10% sind bekennende Royalisten.

Dank an Franz Beckenbauer.

Die Kommentatorin stellt ihre subjektive aber königstreue Sicht über die moderne Sicht der an Demokratie und Gleichheit orientierten Bevölkerung.

Die Bevölkerung hätte ich auch gern.

 

@21:22 Uhr von KowaIski

Und  Milliarden-Scheffler  nennen  das  dann  auch  noch  dreist  "selbstlose  Pflichterfüllung",  welch  Hohn  und  Spott.

Das Vermögen gehört ja nicht Charles persönlich, sondern dem Staat, also dem Volk.

Seltsam,  daß  dann  das  Volk  nicht  mal  einen  halben  Hut  aus  der  Hüte-Sammlung  der  Queen  abbekommt.

 

@21:16 Uhr von Raho59

stehen mit Ihrer Freundlichkeit zum Königshaus doch nicht allein da.

Heute wurden im WDR Hörer interviewt. Man glaubt nicht wie viele Leute hier die Monarchie gut finden.

Vor Schloss Bellevue habe ich mal ein älteres Ehepaar aus GB getroffen und wir sind ins Gespräch gekommen. Sie waren sehr erstaunt, wie bescheiden die Residenz des obersten Repräsentanten der deutschen Republik ist. Und ich habe erklärt, dass der Bundespräsident nach seiner Amtszeit wieder von der Staatskarosse in den privaten Golf umsteigt.

 

@21:22 Uhr von KowaIski

Und  Milliarden-Scheffler  nennen  das  dann  auch  noch  dreist  "selbstlose  Pflichterfüllung",  welch  Hohn  und  Spott.

Das Vermögen gehört ja nicht Charles persönlich, sondern dem Staat, also dem Volk.

Klar,  so  kann  man  es  auch  in  die  Steuererklärung  rein  schreiben,  wenn  es  ans  Steuernzahlen  für  dieses  Milliardenvermögen   der  Buckinghams   geht.

 

@21:03 Uhr von FakeNews-Checker

 

Politisch sein zu dürfen, wird Charles nun definitiv als König versperrt.

 

 

Das  ist  doch  gar  kein  Problem,  wenn  man  dafür  mit  Millionen  auf  Volkes  Kosten  bezahlt  wird.

 

 

 

3 Kommentare von Ihnen hintereinander - dreimal springen Sie auf irgendwelche Millionen oder Milliarden an.

 

Dabei will Charles eigentlich nur in die Fußstapfen seiner Mutter treten, so die sinngemäße Artikelüberschrift.

 

Und das tun Sie mit einer peinlich billigen Bemerkung, die fast zu der Frage verleitet, was denn Ihr Preis für's Nichtkommentieren wäre.

Aber jetzt nicht übertreiben, an Charles reichen Sie so oder nicht.

@20:50 Uhr von Miauzi

 

>>Äh - Sie meinen soetwas im Ernst?

Sie wissen aber schon das selbst in England das Parlament die höchste ENTSCHEIDUNGS-Instanz ist und nicht der König?

In der Zeit der absolutistischen Monarchien wurden faktisch ununterbrochen in Europa Kriege geführt - also traumhafte weil ja stabile Zustände.

*omg*<<

 

Wollen wir uns jetzt wirklich mit Details der Geschichte beschäftigen? Wann haben die Briten im 18., im 19., im 20. und im 21. Jahrhundert keine Kriege geführt? Fragen Sie die Inder, die Iren oder die Argentinier.  Wozu die Monarchie, wenn das Parlament über Gesetze entscheidet, die Regierung die Staatsgeschäfte führt? Nebenbei bemerkt, ich würde diese Diskussion lieber vom 18. Jahrhundert aus führen. Für mich sind nämlich die royalistischen Albernheiten und ihre frechen Anmaßungen seit dem zu 100% erledigt. Anscheinend können aber ein nicht geringer Teil des Bürgertums und der Proletarier ohne Prinzenrollen nicht auskommen, sind also noch gar nicht in der Demokratie angekommen.

@21:06 Uhr von Gustav

Wenn König, Prinzen und Prinzessinnen wenigstens verbeamtet wären und in einem Reihenhaus wohnen würden, ...

... wie die Premierministerin?

@21:20 Uhr von WM-Kasparov-Fan

Aktuelle Folge "Lanz und Precht": (Folge 54)

Eine Kultur des Genug, ist "Gier", "Egoismus" usw. angeboren? Eher eine Folge der Gesellschaftsform, in der man aufwächst.

Und  Milliarden-Scheffler  nennen  das  dann  auch  noch  dreist  "selbstlose  Pflichterfüllung",  welch  Hohn  und  Spott.

 

Nein, nicht Pflicht.

Selbstaufopferung würde ich sagen. Freiwillig und selbstvergessen.

Das  würde  auch  jeder  Andere  schaffen,  wenn  es  dafür  ganz    "selbstlos"    Millionen-Einkünfte  gibt.

 

@21:32 Uhr von KowaIski

stehen mit Ihrer Freundlichkeit zum Königshaus doch nicht allein da.

Heute wurden im WDR Hörer interviewt. Man glaubt nicht wie viele Leute hier die Monarchie gut finden.

Vor Schloss Bellevue habe ich mal ein älteres Ehepaar aus GB getroffen und wir sind ins Gespräch gekommen. Sie waren sehr erstaunt, wie bescheiden die Residenz des obersten Repräsentanten der deutschen Republik ist. Und ich habe erklärt, dass der Bundespräsident nach seiner Amtszeit wieder von der Staatskarosse in den privaten Golf umsteigt.

 

Nun ja :-)

Von seinen Versorgungsbezügen wird es schon ein größerer VW/ähnliches sein können:-)

@19:32 Uhr von WM-Kasparov…

@19:32 Uhr von WM-Kasparov-Fan

 

 Warum wird der alte Kennedy-Spruch „Frage nicht, was ..."

 

Weil der längst als falsch angesehen wird.

Jetzt ist hemmungsloser Kapitalismus angesagt. 

Egoismus und Narzissmus ist jetzt hip

 

Heute heißt es: "Frage nicht was du für dein Land tun kannst, frage, was dein Land für dich machen kann".

 

Genau das Leben doch die oberen 10% vor. 

Und da muss man ansetzen. Notfalls auch mit sozialistischen Mitteln.  Das Mittelalter ist schließlich lange vorbei. Warum also nur für die superrei hen schuften?

 

 

 

 

@21:20 Uhr von Anna-Elisabeth

Die Briten lieben ihre Monarchie, wie zig Umfragen immer wieder bestätigen. Hinzukommt, dass es sich um eine konstitutionelle Monarchie handelt.

 

 

Tja, ... wenn man nix anderes kennt - lernt man es lieben!

 

 

Richtig.

Als Kind kannte ich nur Erbsensuppe.

Ich liebe sie bis heute. :-)

 

Ich auch. In meinem Fall gilt das allerdings auch für Linseneintopf.

 

 

So I do!

@21:30 Uhr von FakeNews-Checker

Das Vermögen gehört ja nicht Charles persönlich, sondern dem Staat, also dem Volk.

Seltsam,  daß  dann  das  Volk  nicht  mal  einen  halben  Hut  aus  der  Hüte-Sammlung  der  Queen  abbekommt.

Wozu? Ich kann mir ja auch nicht einfach einen Türgriff im Bundestag abmontieren und mitnehmen.

@21:06 Uhr von KowaIski

Es wäre für Charles eine gute Gelegenheit gewesen, das Vereinigte Königtum in eine Republik zu verwandeln. Die Britische Republik BR. Zumindest hätte er zusagen können, dass das Volk den neuen König alle vier Jahre wählen kann und zwei Amtszeiten möglich sind.

Dann würden sie sowas wie Steinmeier bekommen...ne dann lieber Chares III

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