Kommentare - Lambrecht: "Wir müssen mehr Geld für Verteidigung ausgeben"

12. September 2022 - 12:50 Uhr

Verteidigungsministerin Lambrecht hat sich in einer Grundsatzrede zur Nationalen Sicherheitsstrategie für eine stärkere militärische Rolle Deutschlands ausgesprochen. Dazu müsse dauerhaft mehr für die Verteidigung ausgegeben werden.

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Kommentare

Lambrecht

Frau Lambrecht und die nationale Verteidigungsstrategie:

Das Erste, was strategisch geändert werden sollte, ist die Ablösung der Verwaltungsdame Lambrecht und die Neubesetzung des Verteidigungsministeriums mit einer Fachperson, die die Bundeswehr von innen kennt. Erinnert sich noch jemand an Manfred Wörner?

Lambrecht: "Wir müssen mehr Geld für Verteidigung ausgeben "....

Das ist ja eine Kanonade von Worten der Rechtfertigung von Aufrüstung und "Führungsmacht". Immerhin eine offene Sprache. Da soll das 100 Milliarden Aufrüstungsprogramm noch nicht mal reichen.

 

Es sollte nicht verwundern, falls sie nach ihrer Amtszeit als Ministerin später auftaucht, in Aufsichtsräten einschlägiger Unternehmen. Das wiederum wäre auch nichts neues (Jung, Niebel, Rheinmetall)

Vielleicht sollten....

...statt mehr Waffenkäufen, Kurse zum Zivilen ungehorsam angeboten werden. Aber davor haben die Politiker/innen mehr Angst  als vor  Waffen. 

Recht hat sie

Der Verteidigungsministerin muss ich Recht geben.

Wir müssen als Land unserer Verantwortung auch militärisch wahrnehmen.

Deutschland ist nunmal kein Kleinstaat, der sich in der zweiten Linie positionieren kann.

 

Gefährliche Ideologie

Es ist das eine die Bundeswehr wieder zu stärken um das eigene Land wieder besser schützen zu können, da sich im Moment ein Zeitalter der Kriegsführungen zu entwickeln scheint. 
Allerdings ist es ein ganz anderes Thema wenn man liest: 
„Deutschlands Größe, seine geografische Lage, seine Wirtschaftskraft, kurz: sein Gewicht, machen uns zu einer Führungsmacht“

Erstens ist Deutschland ein kleines Land, kein Vergleich zu den führenden Nationen USA, Russland, China usw. Das Zweite ist, wollen oder eher sollen wir nach den Irrungen und Wirrungen des zweiten Weltkriegs wirklich wieder in kriegerische Handlungen verwickelt sein? Wieder aufrüsten, Wettrüsten und die Rüstungsexporte erhöhen und aus dem Tod Kapitalschlagen? Zahlen wir nicht heute noch für einen verheerenden Krieg..

Hört, hört.. die Signale. .. ihr Völker

Also das nenne ich dann mal eine Kehrtwende in die richtige Richtung. 
 

Obwohl es ja vermutlich billiger wäre die Opposition in Russland zu bewaffnen..

Damit die dort eine demokratische Regierung…

 

OK. ne. Das wird nicht funktionieren. 
 

dann doch besser So..

Frau Lambrecht

Wir müssen also mehr Geld für die Verteidigung ausgeben !  100 Milliarden sind scheinbar nicht genug oder zählt Sie nur zu den Unverschämten wie viele andere auch die zwar nicht wissen wie man Geld verdient ,sondern  n u r  wie man es ausgibt ! Davon haben wir weiß Gott genug in der Politik und die Beweise natürlich auch.  ( Maut , BER und und und )

Globale Ambitionen sind nicht friedensfördernd.

"Verteidigungsministerin Lambrecht hat sich in einer Grundsatzrede zur Nationalen Sicherheitsstrategie für eine stärkere militärische Rolle Deutschlands ausgesprochen."

Frau Lambrecht behauptet also, dass die nationale Sicherheit in unserem Land steigt, wenn wir im Ausland Kriege führen und uns damit zwangsläufig Feinde machen.

Statt weitere Milliarden in den Aufbau einer globalen einsetzbaren Hilfsarmee zu investieren, sollte unsere Regierung dieses Geld nutzen, um in Deutschland für sozialen Frieden zu sorgen.

Wir müssen mehr Geld zur…

Wir müssen mehr Geld zur Verteidigung aisgeben? Ja, aber dann bitte wirklich zur Verteidigung Deutschlands und nicht um damit irgendwo in der Welt für Deppendienste für Amis und Rohstoffdiebstahl für unsere anderen ziemlich besten Freunde bis zur nächsten Pleite unterwegs zu sein.. Allerdings kann man  mittlerweile  die Bundeswehr als die am stärksten mit nicht funktionierendem Schrott auch als Friedenstruppe verkaufen. Je nach dem, wie‘s die Politik so brauchen kann.

Natürlich, wir haben ja auf…

Natürlich, wir haben ja auf die pro Kopf Ausgaben gerechnet nicht schon einen der höchsten Rüstungsetat der Welt. Am Geld fehlte der Bundeswehr wahrlich nicht, sondern eher an Führungskompetenz. Wirklich Sorgen machen mir aber die Worte von Frau Lamprecht von der "Führungsmacht" oder der "militärischen Führungsrolle" Deutschlands. Deutschland sollte anbetrachts seiner Vergangenheit nie wieder eine militärische Führungsrolle sondern ein Vorbild an Diplomatie und Friedfertigkeit sein.

"Tag der nationalen Sicherheit"

Schließlich schlug Lambrecht einen jährlichen "Tag der nationalen Sicherheit" in Deutschland vor, um unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger den Fokus auf die neue Lage in der Welt zu richten. Der erforderlich "Kulturwechsel" sollte sich "auch hier in Berlin in unserem Politikbetrieb niederschlagen". 

Das ist eine ausgezeichnete Idee und wurde auch bereits in der Vergangenheit mit Erfolg angewandt. Ich schlage deshalb den 1.März  als "Tag des Kulturwechsels" vor.

Führungsmacht

Wenn hier davaon geredet wird, Deutschland solle eine "Führungsmacht" werden, würde mich die Reaktion unserer EU und Natokollegen interessieren, wollen die das überhaupt oder wollen wir das?

Die Lösung!!!

Das ist die Lösung überhaupt! Alle in die Insolvenz gehenden Betriebe werden auf Rüstung umgestellt und dem Kommando von Frau Lambrecht unterstellt. Auch Habecks pausierenden Bäckereien wäre damit geholfen - sie backen ab sofort Brötchen für die Bundeswehr, und sichern damit ihre Zukunft. Hoch lebe die Militarisierung!

Wertevorbehalte

"Derzeit stelle sich Deutschland mit seinen Wertevorbehalten hier "über unsere europäischen Partner", ""kritisierte"" sie"

 

Sind Deutschlands Wertevorbehalte jetzt nicht mehr gefragt weil sie denen anderer EU Laendern abweichen??

Traurige Entwicklung.

Höhere Verteidigungsausgaben

Das kann man mit gemischten Gefühlen sehen. Oder sich auf die letzten 30 Jahre konzentrieren, die uns Frieden und Sicherheit mit dem Ende des Kalten Krieges brachten, damit auch die Aussetzung der Wehrpflicht als Grundausbildung. Die Krisen und Kriege scheinen sich mehr in anderen Teilen der Welt abzuspielen, so dass Viele Überlegungen einer Bundeswehrgrundausbildung mit Kriegslust und Aggression vertauschen. Putin hat Friedensbemühungen eingerissen und einen Angriffskrieg vor unserer Haustür angefangen. Die Chinesen und andere Despoten denken auch gerade um. So dass Verteidigung und Bündnisse wie die NATO wieder Hochkonjunktur haben. Und das sollte allen Leuten zu denken geben, die immer noch Pazifismus ohne Verteidigungsmöglichkeit als Ziel sehen. Die Schweizer haben eine Verteidgungs-Armee, man würde sie aber nicht als Aggressor gegen ein Nachbarland einstufen. Unsere Leute werden älter, wer Wehrdienst ableistete, geht langsam in Ruhestand. Woher soll also die Verteidigung kommen?

Besser investieren!

natürlich müssen die Verteidigungshaushalte anwachsen. Der Verteidigungshaushalt war in den letzten Jahrzehnten unverantwortlich niedrig.

Der Hauptgegner in den nächsten Jahrzehnten bleibt Russland, also sollte die Land- und Luftverteidigung zulasten der (extrem teuren) Marine ausgebaut werden.

Gleichzeitig sollten wir realisieren. Jeder russische Panzer, der momentan in der Ukraine zerstört wird, steht für Angriffe auf Nato-Gebiet nicht mehr zur Verfügung.

Insofern erzielt  jeder  Euro Militärhilfe , den wir der Ukraine zur Verfügung stellen, eine phänomenale Rendite. Das zögerliche Verhalten der SPD in Punkto Waffenlieferungen ist mithin ziemlich dämlich.

 

Mehr Geld für die Verteidigung

Das hätte schon längst passieren müssen, komplett kaputt gesparte Bundeswehr. 

Man sieht im aktuellen Fall wie schnell es gehen kann und ein Land angegriffen wird. 

Geld in die Hand nehmen und die Bundeswehr von Fachleuten auf vordermann bringen.  Ehemalige Offiziere der einzelnen Waffengattungenmaligen sollten das sein.

Ich weiß was nun kommt, das Geld ist wo anders wichtiger und die sagenumwobene Rüstungsindustrie. 

Einfach mal überlegen was wäre wenn es Deutschland so ginge wie der Ukraine? wollen die Deutschen sich mit Mistgabeln wehren?

Kulturwechsel - leider

Der erforderliche "Kulturwechsel" ...

Die Welt hat sich leider zum "Schlechteren" gewandelt.

Gerade Europa muss sehr kurzfristig ein noch viel kritischeres Augenmerk gen Osten richten. Allen Ländern voran Deutschland, das hoffentlich seine Lektion in Sachen Energiesicherheit gelernt hat. Dazu gehört auch eine zuverlässige Verteidigungsfähigkeit inmitten der EU.

Dieser Kulturwechsel würde sicherlich erheblich harmonischer ablaufen können, wären nicht die vergangenen 16 Jahre - sorry, aber das ist einfach so - schlafwandlerisch dahingeplätschert.

Die Ampel ist gezwungen, diesen Kulturwechsel, der jetzt eher zu einem Kulturschock werden dürfte, voranzutreiben.

Deshalb ist die aktuelle Arbeit des Kabinetts Scholz von elementarer Bedeutung.

Den Bürgern muss klar sein, dass hierzu auch unliebsame Entscheidungen erforderlich sind.

Friede, Freude, Eierkuchen und Heiteitei war gestern.

@14:24 Uhr von unbutu77

...statt mehr Waffenkäufen, Kurse zum Zivilen ungehorsam angeboten werden.

Wen wollen Sie denn (um-)erziehen?

ja ja Frau Lamprecht

"Wer in Zukunft in Frieden und Freiheit leben will, der muss jetzt umsteuern", sagte die Ministerin. Man müsse in Deutschland die Bundeswehr "wieder als zentrale Instanz für unsere Daseinsvorsorge betrachten"

Genau. Das Ministerin Lamprecht die aktuelle Situation in der UA zum Anlass nimmt, noch mehr Geld in das Militär zu stopfen, war ja zu erwarten. Waffen schaffen ja bekanntlich Frieden. Wer mehr Waffen hat, hat noch mehr Frieden und wer gaaanz viele Waffen hat..

 

Dabei strotzt die Nato bereits heute schon vor Waffengewalt, dass sie die komplette Menschheit wahrscheinlich 10x ausrotten könnte. Warum nimmt man den diese Unsummen nicht dafür her, um Menschen in armen Ländern zu helfen, dass Kinder nicht verhungern müssen? Dass Menschen aus  armen Ländern nicht vor Hunger und Perspektivlosigkeit ihre Heimat verlassen müssen? Aber nein, noch mehr Waffen und immer mehr. Quo vadis homo sapiens? 

"Deutschlands Größe, seine geografische Lage, seine Wirtschaftskraft, kurz: sein Gewicht, machen uns zu einer Führungsmacht, ob wir es wollen oder nicht. Auch im Militärischen", sagte Lambrecht in einer Grundsatzrede zur Nationalen Sicherheitsstrategie in Berlin“

Denn Autorität kann man nicht beanspruchen, sie kann einem nur von denen, die man mit seinem Handeln überzeugen konnte verliehen werden. Man muss sie sich also erarbeiten. Auf jeden Fall ist es gut, dass Frau Lambrecht offensichtlich klar die Richtung erkannt hat, in die gesteuert werden muss:

„"Wer in Zukunft in Frieden und Freiheit leben will, der muss jetzt umsteuern", sagte die Ministerin“

Da wir - bildlich gesprochen - auf diesem Planeten tatsächlich alle „im selben Boot sitzen“, ist “Steuern“ hier allerdings der richtige Ausdruck.

Auf geht's

Klar, dann leihen wir uns von Nordkorea ein paar Atomwaffen und machen auf dicke Hose!

"Lambrecht will Rüstungsexporte neu regeln"

Die SPD-Politikerin stellte außerdem geltende Regeln für Rüstungsexporte in Frage, da diese eine europäische Zusammenarbeit erschwerten. Derzeit stelle sich Deutschland mit seinen Wertevorbehalten hier "über unsere europäischen Partner", kritisierte sie, daher "müssen wir an die deutschen Exportregeln ran".

Ich denke, daß dieser Vorschlag die uneingeschränkte Zustimmung von B90/Grüne in der Koalititon finden wird. Die Herren Hofreiter und Omnipur weisen ja schon jetzt auf nicht ausreichende Rüstungsexporte in ein Kriegsgebiet hin.

Realitätsverlust

Für mich scheinen einige politischer Entscheidungsträger irgendwie in einer Parellelwelt zu leben. 

Deutschland mit Führungsanspruch? Ja - auf dem Papier ggf. schon. Es fehlt aber aber Effizient. Die Franzosen geben ungefähr gleich viel aus ... und siehe da, da geht was.

In Deutschland würde man sich bei einem Fahrrad für die Bundeswehr wahrscheinlich 10 Jahre über die Farbe streiten, für 200 Millionen Berater beschäftigen um dann am Ende ein Fahrrad zu haben, bei dem dann ein Laufrad oder der Lenker fehlt ... oder man feststellt, dass die Soldaten bei Regen einen nassen Hintern bekommen.

Führungsanspruch? Lächerlich!

Deutschland zeigt doch gerade, dass es jedwede Tugend auf die man ach so stolz ist vermissen lässt. Effizient, Organisation oder Qualität - nichts davon ist mehr da. 

Deutschland havariert durch die Energiekrise - selbst verursacht. 

Wer einen Führungsanspruch hat, sollte entsprechend auch Führen können und nicht selbst an den einfachsten Sachen scheitern. 

Kulturwechsel leider 14:46 von Parsec

"Die Welt hat sich leider zum "Schlechteren" gewandelt.

[..] Friede, Freude, Eierkuchen und Heiteitei war gestern."

 

Ja, leider haben wir nach 77 Jahren Frieden in Westeuropa (Rekord für den homo sapiens)

wieder mal einen, der das Rad zurückdrehen will.

Sowas ist zunächst auch nicht schlecht, wenn man denn meint, wir hätten zuwenig Panzer ;-)
oder man dürfte Putin nicht in die Enge treiben, wie Kühnert verlautbaren lässt.

https://nitter.net/Matt_VanDyke/status/1562130602840702976#m

Bedenklich

"Deutschlands Größe, seine geografische Lage, seine Wirtschaftskraft, kurz: sein Gewicht, machen uns zu einer Führungsmacht, ob wir es wollen oder nicht. Auch im Militärischen"

Gleich vorweg: Ich möchte das nicht! Und als zuletzt ein "Politiker" selbiges für Deutschland gefordert hatte, sind eine Menge Menschen gestorben. Können wir nicht einfach wieder zurück in Richtung "Frieden"? Und wenn wir hier in Europa unbedingt eine schlagkräftige Armee benötigen, können wir das nicht unseren EU-Partnern zusammen machen? In eine militaristisch hochgerüstete Welt möchte ich meine Tochter in ein paar Jahren nicht rausschicken müssen. 

@14:25 Uhr von Parsec

Der Verteidigungsministerin muss ich Recht geben.

Wir müssen als Land unserer Verantwortung auch militärisch wahrnehmen.

Deutschland ist nunmal kein Kleinstaat, der sich in der zweiten Linie positionieren kann.

 

Zustimmung, aber dazu braucht es auch Soldaten. Bei den Personalproblemen die die BW hat, sehe ich schwarz und bisherige Rekrutierungsprogramme habe nicht wirklich was gebracht.

Mehr Geld

Ich stimme Frau Lambrecht insofern zu als dass wir in der Lage sein müssen uns selbst zu verteidigen (es ist ja nicht auszuschliessen dass 2024 Trump wieder Präsident wird). Aber es geht nicht darum möglichst viel Geld zu verschleudern sondern das Geld für sinnvolle Projekte (und vor allem auch mal in zeitgemäße Ausrüstung) zu verwenden. Ich sehe zB keinen Sinn Gelder für Auslandseinsätze zu verschwenden. Was zur eigenen Verteidigung sinnvoll ist dass sehen wir ja aktuell in der Ukraine.

@15:16 Uhr von heinzi123

2021 gaben die Russen 65.9 Milliarden US $ für Rüstung aus. Das im Vergleich winzige Deutschland 56 Milliarden $. Das sollte genug sein.

Mit Abstand Spitzenreiter die USA mit 801 Milliarden $.     Das ist mehr als der Rest der Welt zusammen.

 

Stimmt.

Die Bundeswehr wird selbst mit 100Mrd - ein desaströser Haufen ohne Material. 

Vielleicht sollte man einfach 50 Mrd an die USA überweisen und denen die Aufgabe übertragen. Dafür würde Deutschland zumindest eine hervorragende Armee bekommen, die auch in der Lage wäre einem Agressor wirklich was entgegen zu setzen. 

Die Bundeswehr mit den Teilzeitsoldaten, die um 13 Uhr in die Kita müssen - also mal ehrlich. Und dann frage ich auch mal ... kann man sich wirklich wirklich vorstellen, dass man Frauen in Kampfeinsätze schickt - und zwar in forderster Front? Die USA machen das. 

Nur wenn man diese Frage beantwortet hat - weiß man auch um die Stärke der Armee. 

auja, Führungsmacht werden

 

das sind die feuchten Träume vieler. Endlich wieder führen, und andere tun das, wozu sie da sind, sie folgen.

Im Führen sind wir ja auch groß. Wir haben sogar den größten  Führer aller Zeiten hervorgebracht.

 

Gleich kommen bestimmt wieder die "si vis pacem, para bellum"-Kommentare. Die Römer waren ja bekanntlich mit dieser Philosophie jahrhundertelang die Friedensengel der Welt. Haben immer pacem gewollt, und deshalb immer bellum vorbereitet und bei der Gelegenheit natürlich auch geführt.

@14:20 Uhr von Maxi.Beckmann

Frau Lambrecht und die nationale Verteidigungsstrategie:

Das Erste, was strategisch geändert werden sollte, ist die Ablösung der Verwaltungsdame Lambrecht und die Neubesetzung des Verteidigungsministeriums mit einer Fachperson, die die Bundeswehr von innen kennt. Erinnert sich noch jemand an Manfred Wörner?

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Der war in vergangenen Zeiten aktiv und bereits nicht mehr unter uns.

Meckern ist das einfachste was geht, wir haben gewählt und es kann niemals allen gerecht werden.

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@14:20 Uhr von Maxi.Beckmann

...

die Neubesetzung des Verteidigungsministeriums mit einer Fachperson, die die Bundeswehr von innen kennt. Erinnert sich noch jemand an Manfred Wörner?

 

Ja klar: Stichwort "Kiessling-Affäre". 
 

Autsch. Wenn es nicht so militärisch klänge, müsste man sagen: Ihr Schuss ging nach hinten los.

 

gez. NieWiederAfd 

 

@ 14:34 Uhr von Nachfreaherin

Haben Sie sich evtl. im Forum geirrt ? Meinten Sie Polizeikräfte ?

Hier es um äußere Sicherheit und damit auch um die Bundeswehr. Hat daher nichts mit Problemen innerhalb der deutschen Grenzen zu tun.

Wir können nicht wissen, wie die Zukunft wird ...

... aber eins steht zu 100% fest: sie wird rauer.

Und zwar auf allen Gebieten.

Frieden und Klima sind die Top-Themen der Zukunft. Beides ist von überlebenswichtiger Bedeutung. Und beides muss parallel angepackt werden. Ein Zögern oder Fehlentscheidungen können einschneidende Folgen haben.

Beim Klima ist der Zug schon abgefahren. Hier geht "nur" noch Schadensbegrenzung, aber auf höchstem Niveau. Jeder Fauxpas wird uns ab sofort 10fach heimgezahlt werden.

Auch der Frieden kommt dem Menschen immer mehr abhanden. Putins Feldzug gg. die Ukraine zeigt es gerade einmal mehr. Leider lässt dieser Kriegstreiber es nicht zu, Lösungen jenseits militärischer Aufrüstung zu finden, denn solange die russ. Militärführung ausschließlich auf dem desaströsen Kriegspfad dahinwandelt, dürfen Demokratien nicht mit verschränkten Armen nur zusehen.

 

 

Dagegen

Ich bin dagegen, eine Rolle als Führungsmacht anzustreben. Ich bin dagegen, jährlich 2% des BIP fürs Militär auszugeben und ihm auf einen Schlag 100 Mia. zu geben. 

Deutschland ist im größten Militärbündnis, das über mehr als genug Waffen verfügt und Unsummen  an Geld dafür bereitstellt. 

Ich bin gegen eine Durchmilitarisierung der Gesellschaft. Putins Angriffskrieg darf nicht als Rechtfertigung dafür dienen. 

Ich sage nein!

Zeit für eine realitätsbezogene Verteidigungsstrategie

 

Die Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion waren durch zwei Illusionen gekennzeichnet:

 

1. in Russland sei eine stabile Demokratie im Entstehen

2. man könne nun eine "Friedensdividende" einstreichen, indem man die Verteidgungshaushalte herunterfährt.

 

Beides hat sich als Irrtum erwiesen. Russland war von Beginn an ein Wackelstaat und mit der Machtübernahme von Putin und seinen Silowiki eine Bedrohung für die Sicherheit Europas. Die Ereignisse ab 2008 in Georgien und mehr noch 2014 und 2022 in der Ukraine haben das nur bestätigt.

 

Es ist jetzt die Zeit für eine realitätsbezogene Verteidigunsstrategie und die muss mit Entschlossenheit angegangen werden.

 

 

14:43 Uhr von ein Lebowski

>>Wenn hier davaon geredet wird, Deutschland solle eine "Führungsmacht" werden, würde mich die Reaktion unserer EU und Natokollegen interessieren, wollen die das überhaupt oder wollen wir das?Wenn hier davaon geredet wird, Deutschland solle eine "Führungsmacht" werden, würde mich die Reaktion unserer EU und Natokollegen interessieren, wollen die das überhaupt...<<

Ja, die wollen das! Putin und seine Freunde von der AfD wollen das nicht.

 

>>...oder wollen wir das?<<

Wollen wir vielleicht nicht. Aber die letzten 6,5 Monate haben gezeigt dass es notwendig ist.

 

 

@14:24 Uhr von unbutu77

...statt mehr Waffenkäufen, Kurse zum Zivilen ungehorsam angeboten werden. Aber davor haben die Politiker/innen mehr Angst  als vor  Waffen. 

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Sie dürfen in der Demokratie zivil ungehorsam im Rahmen der Gesetze sein, wenn Sie sonst nichts für die Gesellschaft beizutragen haben, tun Sie`s einfach.

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@14:24 Uhr von unbutu77

...statt mehr Waffenkäufen, Kurse zum Zivilen ungehorsam angeboten werden. Aber davor haben die Politiker/innen mehr Angst  als vor  Waffen. 

Meinen Sie, dass festkleben auf der Straße Panzer eines potentiellen Gegners aufhalten ? Wäre ja toll, aber glauben kann ich es nicht.

Begriffliche Mottenkisten

erschüttern mein Vertrauen in Politik ebenso wie Unfähigkeit in der Kommunikation vorgeblichen Zauderns.

Zu meiner eigenen Überraschung sind Baerbock und Habeck die einzigen, die den Wählern auf Augenhöhe gegenüber zu treten vermögen.

Vielleicht sollte

Vielleicht sollte jemand Kompetentes eingesetzt werden, der Ahnung von der Bundeswehr hat? So als erste Maßnahme.

Die Bundeswehr muss…

Die Bundeswehr muss modernisiert werden: okay. 
100 Milliarden sind eine mir persönlich zu hohe Summe, deren sinnvolle Zusammensetzung m.E. auch noch niemand differenziert erläutert hat.

 Die Solidarität mit der Ukraine, leider auch durch Waffenlieferungen, die durch putins Angriffskrieg notwendig geworden sind, ist das eine; dem stimme ich zu.

 Eine dauerhafte Erhöhung des Wehretats und eine 'stärkere Rolle Deutschlands': Da stimme ich nicht zu, und da stehe ich durchaus in Dissens zu der Partei, mit der ich ansonsten inhaltlich die größten Übereinstimmungen habe.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

Mitte der 60ger Jahre hatte…

Mitte der 60ger Jahre hatte die BW eine Sollstärke von 500000 Soldaten im Lande um die Grenzen zu schützen . Was sind heute noch Grenzen ? Was ist aus Deutschland geworden ? Schon eine Ewigkeit her als noch etwas von Made in Germany zu lesen und zu hören war . (Kalkutta )

@15:11 Uhr von Opa Klaus

 Warum nimmt man den diese Unsummen nicht dafür her, um Menschen in armen Ländern zu helfen, dass Kinder nicht verhungern müssen? Dass Menschen aus  armen Ländern nicht vor Hunger und Perspektivlosigkeit ihre Heimat verlassen müssen? Aber nein, noch mehr Waffen und immer mehr. Quo vadis homo sapiens? 

 

Könnte man tun, richtig.

Meinen Sie, das die Putins, Xis und Kims dann gerührt von unseren Wohltaten davon absehen, andere Länder zu bedrohen oder gar zu überfallen?

 

re - 14:34 Nachfragerin: Rolle rückwärts

>>Globale Ambitionen sind nicht friedensfördernd.<<

Ist das Ihre Konsequenz aus dem russischen Krieg? Dann könnte man aber etwas „deutlicher“ ausdrücken...

Davon abgesehen ist Ihre Behauptung natürlich blühender Unsinn. Daran stimmt einfach gar nichts!

 

"Verteidigungsministerin Lambrecht hat sich in einer Grundsatzrede zur Nationalen Sicherheitsstrategie für eine stärkere militärische Rolle Deutschlands ausgesprochen."

>>Frau Lambrecht behauptet also, dass die nationale Sicherheit in unserem Land steigt, wenn wir im Ausland Kriege führen und uns damit zwangsläufig Feinde machen.<<

Stimmt auch nicht!

 

>>Statt weitere Milliarden in den Aufbau einer globalen einsetzbaren Hilfsarmee zu investieren, sollte unsere Regierung dieses Geld nutzen, um in Deutschland für sozialen Frieden zu sorgen.<<

Und schon sind wir wieder bei „uns“! Wie praktisch, von einem „Frieden“ sofort auf einen anderen „Frieden“ überleiten zu können. Aber auch sehr durchsichtig.

 

 

"Deutschlands Größe, seine…

"Deutschlands Größe, seine geografische Lage, seine Wirtschaftskraft, kurz: sein Gewicht, machen uns zu einer Führungsmacht, ob wir es wollen oder nicht. Auch im Militärischen"

Geführt, Frau Lambrecht hat Deutschland vor 77 Jahren, Millionen in den Tod. 

Das schlechte Gewissen, wie viele lebendigen Wesen, auch Menschen, Kinder genannt, bildlich und wörtlich auch heute noch mit Deutschem Rheinmetall durchsiebt werden, mit Aufträgen für dies Wett machen? 

Ihr Genosse Karlo Schmid sagte einmal: "Hätte man den Deutschen doch wenigstens den einzigen Sieg gelassen, den sie 1945 davongetragen haben, nämlich den Sieg über den Militarismus", schade, das sie ein solches politisches Erbe nicht Ehren, verdrängen.

Der Ruf nach Aufrüstung, wirkt für mich jungen Menschen,  Geschichtsvergessen.

Vielleicht sollte ich ihre Rede schwarz weiß drehen, aus Trauer, oder aus Hoffnung nur etwas zu sehen, was es heute, zumindest mit dieser historischen Verantwortung nicht mehr gibt. 

Frieden auf Dauer nur mit Waffen?

Dass wir zur Zeit gerade eine besondere Situation haben, mag sein. Das Ziel sollte aber eindeutig wieder eine Rückkehr zur Maxime "Frieden schaffen ohne Waffen". Klar kann der frömmste nicht in Frieden leben, wenn der böse Nachbar das nicht will aber nun auf Jahre hinaus Hochrüstung ohne Ende darf nicht sein. 

Auch die Waffenexportstrategie muss wieder restriktiv werden.  Wir nannten uns einmal ein Land mit christlichen Werten. Krieg ist definitiv kein christlicher Wert. Frieden überall auf der Welt muss auch das Ziel von Verteidigungspolitik sein. Und es kann nicht sein, dass dieser Frieden nur mit Waffengewalt zu erzielen ist.

@15:31 Uhr von fruchtig intensiv

Vielleicht sollte jemand Kompetentes eingesetzt werden, der Ahnung von der Bundeswehr hat? So als erste Maßnahme.

Das ist eine sehr gute Idee. Und der Rest im Staab sollte sich auch auskennen. Dann brauchen wir die Milliarden schon mal nicht für Ursulas Berater. Dann machen wir die Beschaffung deutlich einfacher und transparenter.

dann bekommen Airbus und Rheinmetall zwar Brechdurchfall, weil sie keine Flieger für 100mio€ oder Kanonen für ebensoviel Geld, verkaufen können. Ui, dann müssen sie billiger anbieten UND auch zeitnah liefern. Dann ist es vorbei mit den Albernheiten, wie beim A400.

Deutschland muss seinen Weg konsequent mit seinen Partnern

 

in der NATO gehen.

 

Unsere östlichen Nachbarn haben uns über die Jahre gewarnt, naiv im Umgang mit der Bedrohung aus dem Osten umzugehen und Putin trauen zu wollen. Sie sollten Recht behalten. Auch Schweden und Finnland sind nun zu den Realisten gestoßen und Deutschland muss das auch tun.

 

Deutschland wird gestärkt

aus dem Russland Krieg hervorgehen. Endlich wurde erkannt, dass wir auf Kosten der USA leben. Auch eigene Atomwaffen sollten kein Tabu mehr sein. Wir sehen jetzt live und in Farbe, was passiert, wenn wahnsinnig Gewordene bestimmen wollen und können. Siehe auch der russ. Botschafter: mischt sich in deutsche Angelegenheiten, wem wir helfen und Waffen liefern. 

 

@15:23 Uhr von MrEnigma

(...)

Die Bundeswehr mit den Teilzeitsoldaten, die um 13 Uhr in die Kita müssen - also mal ehrlich. Und dann frage ich auch mal ... kann man sich wirklich wirklich vorstellen, dass man Frauen in Kampfeinsätze schickt - und zwar in forderster Front? Die USA machen das. 

Nur wenn man diese Frage beantwortet hat - weiß man auch um die Stärke der Armee. 

100% der bisher gefallenen Bundeswehrsoldaten waren männlich. Beantwortet dies Ihre Frage?

@15:28 Uhr von harpdart

Ich bin dagegen, eine Rolle als Führungsmacht anzustreben. Ich bin dagegen, jährlich 2% des BIP fürs Militär auszugeben und ihm auf einen Schlag 100 Mia. zu geben. 

Deutschland ist im größten Militärbündnis, das über mehr als genug Waffen verfügt und Unsummen  an Geld dafür bereitstellt. 

Ich bin gegen eine Durchmilitarisierung der Gesellschaft. Putins Angriffskrieg darf nicht als Rechtfertigung dafür dienen. 

Ich sage nein!

 

Also weiter wie die letzten drei Jahrzehnte? Wenn's mal irgendwo knallt, sollten doch "die anderen" den Kopf hinhalten und wir erkaufen uns die Absolution mit 5000 Schutzhelmen?

Hauptsache, der Rubel rollt beim Geschäftemachen mit den Schurkenstaaten?

Ein Militärbündnis macht nur Sinn, wenn jeder seinen Teil beiträgt.

 

@15:31 Uhr von fruchtig intensiv

Vielleicht sollte jemand Kompetentes eingesetzt werden, der Ahnung von der Bundeswehr hat? So als erste Maßnahme.

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Könnte auch sein, dass ihre Berater von der Bundeswehr nicht fähig sind, die gehen meist unter 60 in Pension und als Olaf Scholz da mal 65 angeregt hatte, haben die Offiziere pikiert reagiert.

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Deutschland hat keine…

Deutschland hat keine ernstzunehmenden Streitkräfte mehr

Begründungen bitte

@15:28 Uhr von harpdart

Ich bin dagegen, eine Rolle als Führungsmacht anzustreben.

Ok. Begründung?

Ich bin dagegen, jährlich 2% des BIP fürs Militär auszugeben

Ok. Begründung?

und ihm auf einen Schlag 100 Mia. zu geben.

Plant niemand. Wie kommen Sie darauf?

Deutschland ist im größten Militärbündnis, das über mehr als genug Waffen verfügt und Unsummen  an Geld dafür bereitstellt.

Offenbar aber nicht genug. Und Rüstung, Ausgaben für Personal, Technik und Forschung, ist in einem modernen Industriestaat eben teurer als in anderen Ländern. Aber eine berechtigte Frage ist natürlich: was gibt's an Leistung für's Geld. Und da muss das BMVg deutlich besser werden: effizienter, transparenter, flexibler.

Ich bin gegen eine Durchmilitarisierung der Gesellschaft.

Plant niemand. Wieso auch. Wie kommen Sie darauf?

Putins Angriffskrieg darf nicht als Rechtfertigung dafür dienen.

Ok. Begründung?

Ich sage nein!

Schön. Angekommen. Nur: warum dieses "nein"? Begründet mit welchen Sachargumenten mit Ausnahme "zu teuer"?

@15:33 Uhr von NieWiederAfd

Die Bundeswehr muss modernisiert werden: okay. 
100 Milliarden sind eine mir persönlich zu hohe Summe, deren sinnvolle Zusammensetzung m.E. auch noch niemand differenziert erläutert hat.

 Die Solidarität mit der Ukraine, leider auch durch Waffenlieferungen, die durch putins Angriffskrieg notwendig geworden sind, ist das eine; dem stimme ich zu.

 Eine dauerhafte Erhöhung des Wehretats und eine 'stärkere Rolle Deutschlands': Da stimme ich nicht zu, und da stehe ich durchaus in Dissens zu der Partei, mit der ich ansonsten inhaltlich die größten Übereinstimmungen habe.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

Ich könnte durchaus mit dem Anspruch leben, dass Deutschland eine stärkere Rolle spielt. Jedoch muss das eine stärkere Friedenspolitik sein und dazu sollte keine sinnlose Aufrüstung notwendig sein. 

Kaputtsparen sollte die Truppe jedoch auch keiner. Das erscheint mir in den letzten Jahren der Fall gewesen zu sein. Wenn ich mich an die Nachrichten über nichtfunktionierende Hubschrauber und Flugzeuge erinnere. 

@15:33 Uhr von NieWiederAfd

Die Bundeswehr muss modernisiert werden: okay. 
 

 Eine dauerhafte Erhöhung des Wehretats und eine 'stärkere Rolle Deutschlands': Da stimme ich nicht zu,

gez. NieWiederAfd

Wasch mich, aber mach mich nicht nass.

 

Dein Unfug treibt immer bessere Stilblüten.

Wenn wir eine bessere Rolle spielen MÜSSEN, brauchen wir ganz anderes Material. Das wächst nicht auf Bäumen.

Ja dann voran !

Das Ganze braucht noch einen Slogan.

Mein Vorschlag ist: "Make Germany great again!"

Ich bin offen für Vorschläge.

Kritik der Kritik wegen

@15:31 Uhr von fruchtig intensiv

Vielleicht sollte jemand Kompetentes eingesetzt werden, der Ahnung von der Bundeswehr hat? So als erste Maßnahme.

Ein klassisches Scheinargument, da für jedes Ressort austauschbar. Man sehe einfach die gleichlautende Kritik dem Bundesgesundheitsminister gegenüber. Ergo: hier geht's allein um Kritik der Kritik, eben platte Parteien-, Demokratie- und Elitenschelte, wegen.

Die Deutschen wollen glaubwürdige Wehrhaftigkeit

 

67 % der Deutschen pflichten der Absicht, die Bundeswehr über ein Sondervermögen zu modernisieren, bei. 

 

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/militaer-verteidigung

/id_92290038/sondervermoegen-fuer-die-bundeswehr-das-denken-die-deutschen-.html

 

Ich hoffe nur, Lambrecht hat mehr als nur Appelle in der Schublade. Friedenssicherung geht nicht mit Wattebäuschchen sondern nur mit der Wehrhaftigkeit einer modern ausgestatteten Armee, die potenzielle Aggressoren gar nicht erst zu Überlegungen über militärische Abenteuer gegenüber unserem Land kommen lässt.

 

Frieden ist nicht umsonst zu haben, Freiheit auch nicht.

 

Um es mal wieder kurz zu machen ...

Zitat: "Verteidigungsministerin Lambrecht hat sich in einer Grundsatzrede zur Nationalen Sicherheitsstrategie für eine stärkere militärische Rolle Deutschlands ausgesprochen. Dazu müsse dauerhaft mehr für die Verteidigung ausgegeben werden."

.

Der großartige POTUS #45 Donald J. Trump hatte während seiner Präsidentschaft bereits Deutschland aufgefordert, mehr für die Verteidigung auszugeben, was mit dem üblichen, intelligenzfreien Gelächter seitens der Grünlinken dies- und jenseits des Atlantiks quittiert wurde.

Jetzt kommt man dieser Forderung nach.

Um es mal wieder kurz zu machen ... einfach für bare Münze nehmen, was der gute Donald eben immer so erzählt.

Wer zuletzt lacht, lacht eh am besten ...:-)

.

Q:

.

"https://www.spiegel.de/international/germany/german-government-clash-ov…"

@15:17 Uhr von comet

@14:25 Uhr von Parsec:

...Verantwortung auch militärisch wahrnehmen.

Zustimmung, aber ... Personalprobleme ... die die BW hat, sehe ich schwarz und bisherige Rekrutierungsprogramme habe nicht wirklich was gebracht.

Na ja, es gäbe ja da noch eine Wehrpflicht (die ich eigentlich nicht will), die die Aufgaben der BW dem einen oder anderen dann Wehrpflichtigen näher bringen könnte. Als alleinige Institution natürlich nicht ausreichend.

In Kombination mit einer Berufsarmee vielleicht schon.

Oder eben nur eine Berufsarmee.

Aber ich kenne die bisherigen Rekrutierungsprogramme nicht.

 

 

 

@15:28 Uhr von harpdart

Ich bin dagegen, eine Rolle als Führungsmacht anzustreben. Ich bin dagegen, jährlich 2% des BIP fürs Militär auszugeben und ihm auf einen Schlag 100 Mia. zu geben. 

Deutschland ist im größten Militärbündnis, das über mehr als genug Waffen verfügt und Unsummen  an Geld dafür bereitstellt. 

Ich bin gegen eine Durchmilitarisierung der Gesellschaft. Putins Angriffskrieg darf nicht als Rechtfertigung dafür dienen. 

Ich sage nein!

Was für ein schönes Wort: Durchmilitarisierung. Das gilt wohl eher für das Deutsche Reich, für China, Nord Korea. Aber Deutschland.....nee, das war irgendwo anders. 

Ich bin verwundert

wurde die BW nicht jahrelang kaputt gespart ? Nun wird es einigen Leuten doch bewusst das es ein Fehler war. Nun gut,aus Fehlern kann man lernen.

Staatsräson: wehrhafte Demokratie nach innen und außen

@15:38 Uhr von BitteHirnEinschalten

Dass wir zur Zeit gerade eine besondere Situation haben, mag sein. Das Ziel sollte aber eindeutig wieder eine Rückkehr zur Maxime "Frieden schaffen ohne Waffen".

Dieses Ziel war nie deutsche Staatsräson.

Klar kann der frömmste nicht in Frieden leben, wenn der böse Nachbar das nicht will aber nun auf Jahre hinaus Hochrüstung ohne Ende darf nicht sein.

Hochrüstung ohne Ende plant niemand.

Auch die Waffenexportstrategie muss wieder restriktiv werden.

Ist sie das denn nicht, diese Strategie? Was genau kritisieren Sie, wollen Sie?

Wir nannten uns einmal ein Land mit christlichen Werten.

Die stehen wo im Grundgesetz?

Krieg ist definitiv kein christlicher Wert. Frieden überall auf der Welt muss auch das Ziel von Verteidigungspolitik sein. Und es kann nicht sein, dass dieser Frieden nur mit Waffengewalt zu erzielen ist.

Vielleicht durch Ausdiskutieren im Stuhlkreis? Versuchen Sie das einmal in Mali. Oder mit somalischen Piraten? Oder seiner Zeit Herrn Ratko Mladic?

@15:40 Uhr von KunstPause

aus dem Russland Krieg hervorgehen. Endlich wurde erkannt, dass wir auf Kosten der USA leben. Auch eigene Atomwaffen sollten kein Tabu mehr sein. Wir sehen jetzt live und in Farbe, was passiert, wenn wahnsinnig Gewordene bestimmen wollen und können. Siehe auch der russ. Botschafter: mischt sich in deutsche Angelegenheiten, wem wir helfen und Waffen liefern. 

 

Das habe ich befürchtet, dass sogar die Anschaffung und/oder der Besitz von Atomwaffen zur Diskussion kommt...

Mein Vorschlag hierzu: Gebt jedem Land ein paar Atomwaffen, dann ist das Thema zumindest vom Tisch! Oder halt alle Themen...

@15:14 Uhr von Tarek94

Die SPD-Politikerin stellte außerdem geltende Regeln für Rüstungsexporte in Frage, da diese eine europäische Zusammenarbeit erschwerten. Derzeit stelle sich Deutschland mit seinen Wertevorbehalten hier "über unsere europäischen Partner", kritisierte sie, daher "müssen wir an die deutschen Exportregeln ran".

Ich denke, daß dieser Vorschlag die uneingeschränkte Zustimmung von B90/Grüne in der Koalititon finden wird. Die Herren Hofreiter und Omnipur weisen ja schon jetzt auf nicht ausreichende Rüstungsexporte in ein Kriegsgebiet hin.

Leider hat diese ehemals friedliebende Partei eine 180 Grad Kehrtwende gemacht. Kein positiver Aspekt 

Kommt nur darauf an

was man aus Geld macht. Bisher vermutlich nur Konfetti. 

Ukraine unterstützen

Es ist doch eine Selbstverständlichkeit, dass die Lieferung von schweren Waffen an die UKR in Abstimmung mit der NATO erfolgt. Allerdings sollte sich die Bundesregierung insoweit auch um ernsthafte und zeitnahe Abstimmungsgespräche bemühen. Ich bezweifle ein wenig den ernsthaften Willen bei Bundeskanzler Scholz und bei Frau Lambrecht. Im übrigen macht die Differenzierung zwischen Kampfpanzer und Haubitzen -aus meiner durchaus laienhaften Sicht - keinen entscheidenden Unterschied. Wichtig ist, die UKR in dieser vielleicht entscheidenden Phase ihres Verteidigungskampfes gegen das Putin-Regime nachhaltig zu unterstützen. Ein Sieg Putins würde auch China zu einem  Angriff auf Taiwan animieren. Das aktuelle Kriegsgeschehen in der UKR dürfte den chinesischen Staatschef Xi indes nachdenklich stimmen, wie überhaupt die Lehre daraus gezogen werden sollte, dass Kriege, insbesondere unter Verletzung des VölkerR - nicht -oder nur unter massiven Folgekosten zu führen sind.

@15:40 Uhr von NH278

[...]

Ein Militärbündnis macht nur Sinn, wenn jeder seinen Teil beiträgt.

 

Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden und die Forderung, seinen zugesagten Anteil (2% BIP) zu leisten, ist auch mehr als berechtigt. Aber soll das Bündnis von Deutschland "geführt" werden?

@15:35 Uhr von NH278

 Warum nimmt man den diese Unsummen nicht dafür her, um Menschen in armen Ländern zu helfen, dass Kinder nicht verhungern müssen? Dass Menschen aus  armen Ländern nicht vor Hunger und Perspektivlosigkeit ihre Heimat verlassen müssen? Aber nein, noch mehr Waffen und immer mehr. Quo vadis homo sapiens? 

 

Könnte man tun, richtig.

Meinen Sie, das die Putins, Xis und Kims dann gerührt von unseren Wohltaten davon absehen, andere Länder zu bedrohen oder gar zu überfallen?

 

Gäbe es keine Waffen, gäbe es keine Kriege. Aber niemand will abrüsten. Solange es Waffen gibt, wird es immer wieder Kriege geben. Damit werden wir und unsere Nachfolgegenerationen leben müssen. Kriege bedeuten 1000ende toter Menschen. Soldaten, Kinder, Familien. Sind Sie der Meinung, dass Aufrüsten sinvoll ist? Ich nicht. Aber ich weiß, als Pazifist gehöre ich zu der Spezies Mensch, welche nicht ernst zu nehmen ist. Mich stört das nicht. Für mich ist wichtig, dass ich den Typen im Spiegel morgens guten Gewissens rasieren k

 

Ich bin sogar für 3% vom BIP…

Ich bin sogar für 3% vom BIP

Dazu die allgemeine WEHR-Pflicht. Ohne Verweigerung. wer nicht schießen will, wird im Büro eingesetzt.  auch körperliche Gebrechen wären kein Hinderniss. die könnten auch im Büro arbeiten.

Denn die Landesverteidigung geht uns alle an.

"zentrale Instanz für unsere Daseinsvorsorge"

 

Zitat: " Man müsse in Deutschland die Bundeswehr "wieder als zentrale Instanz für unsere Daseinsvorsorge betrachten"."

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Seit wann ist die Bundeswehr "zentrale Instanz für unsere Daseinsvorsorge"??

Bringen die uns die täglichen Frühstücksbrötchen, sorgen die für die Produktion uns Auslieferung von Speisen und Getränken?

Newsflash!

Die Bundeswehr ist die zentrale Instanz für die Verteidigung nach außen.

Aber solche Kenntnisse kann man von einer SPD-Verteidigungsministerin unmöglich verlangen.

Ja leider ist es so...

...denn wir müssen uns der Realität endlich mal stellen. Solange es auf diesem Planeten Dispoten wie Herrn Putin gibt und einige andere Landesführer z.B. in Nordkorea und China aber auch in Ländern Afrikas und sonstwo....ja solange muss man militärisch Kante zeigen, denn ansonsten passiert das was nun der Ukraine passiert.

Jahrzehntelang haben wir im Schatten der USA ein beschütztes Dasein gepflegt und immer die anderen machen lassen und haben uns in den letzten 20 Jahren zu genötiften Auslandsmissionen hinreißen lassen die wie im Falle Afghanistans sowas von nichts gebracht haben.

Aber...es reicht nicht die Armee nur finanziell zu unterstützen, es muss auch aus der Gesellschaft endlich mal der Rückhalt kommen, den unsere Truppen verdienen, denn letztlich halten diese Frauen und Männer und Diverse ihren sprichwörtlichen Ar... für uns hin.

Von einer europäischen Armee halte ich übrigens nichts, denn die EU ist sich leider in wichtigen Fragen viel zu oft uneins.

Deutschland muss nach…

Deutschland muss nach Auffassung von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht auch in militärischen Fragen eine Führungsrolle in Europa und der Welt übernehmen. 

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Nein das müssen und sollten wir nicht. Es ist schon erschreckend das Deutschland zu Friedensgesprächen nicht mehr herangezogen wird.

Das diesen Part jetzt die Türkei unter Erdogan einnimmt, macht mich sprachlos.

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