Kommentare - Trauer um die Queen im Großbritannien und weltweit

09. September 2022 - 11:44 Uhr

Blumen vor den Palästen, Salutschüsse und Kondolenzbekundungen aus vielen Hauptstädten rund um den Globus: Weltweit trauern Menschen um die Queen. Heute will sich Charles III. in einer Ansprache an die Briten wenden.

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Kommentare

An dieser Stelle...

möchte ich auch mein Beileid für die Briten und das Commonwealth bekunden.

Ich habe gelesen, dass 9 von 10 Menschen die leben, während ihrer Regentschaft geboren wurden. Das sagt mMn. viel über ihre Beständigkeit aus. Ein Stück Weltgeschichte ist von uns gegangen, daher hoffe ich, dass dieser Thread nicht ganz so respektlos verläuft wie der letzte.

Yello Press ist populistisch

Die Menschen wollen seriöse Berichterstattung. 

Schüsse sind Symbol für Rassismus, Kolonialismus und Imperialismus. Die Familie Windsor basiert auf historischer Schuld. 

Herr Windsor muss sich endlich zu der historischen Schuld bekennen. 

Danke

Und es geht weiter.

Wie viele Fäden und Sondersendungen zur Queen wird es demnächst noch geben?

Sie hat was aus ihrem anachronistischem Amt gemacht. Danke dafür. 

Das muss dann aber auch reichen. 

@12:08 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die Menschen wollen seriöse Berichterstattung. 

Schüsse sind Symbol für Rassismus, Kolonialismus und Imperialismus. Die Familie Windsor basiert auf historischer Schuld. 

Herr Windsor muss sich endlich zu der historischen Schuld bekennen. 

Mein Gott. Da ist die englische Königin nach "unheimlich" langer Regentschaft verstorben und Sie kommen mit "historischer Schuld". 

Wühlen Die in Ihrer Vergangenheit nach Vergehen und lassen Sie das englische Königshaus, und allen die das mögen, trauern.

Mein Beileid an die…

Mein Beileid an die Angehörigen und die Briten allgemein.

Aber ich habe 9 Artikel über die Queen im Tagesschau-Forum gezählt, bevor das heutige Lifeblog über die Ukraine (zehntausende tote Verteidiger, tausende tote, wehrlose Zivilisten) überhaupt online kam.

Ich lese in den Länder-Portalen der ARD, dass auch z.B. "Rheinland-Pfalz" trauert. Ich seelisch nicht wirklich, ich kannte die Queen ja gar nicht. Aber Malu Dreyer, Bischof Dr. Georg Bätzing, Julia Klöckner. Wir wissen, daß absolutistische Herrscher in fremden Ländern das Zurschaustellen der Trauer über das Ableben eines (eigenen) Staatsoberhaupt deutlich machen, teils bei Todesstrafe, wie Shaka Zulu (kennt niemand, war aber mächtiger als Napoleon) oder der koreanische Herrscher. Aber erfordert unsere Politik oder der Anstand wirklich, dem Thema eine so übrragende Aufmerksamkeit zuzubilligen, auf Kosten der zahlenden Zuschauer?

@12:08 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die Menschen wollen seriöse Berichterstattung. 

Schüsse sind Symbol für Rassismus, Kolonialismus und Imperialismus. Die Familie Windsor basiert auf historischer Schuld. 

Herr Windsor muss sich endlich zu der historischen Schuld bekennen. 

Wenn Sie sich Nigeria anschauen - Ex-Kolonie- und die Zustände im Norden (Boko Haram, fehlender Alphabetismus, Stammeskämpfe, etc.) und Süden (Einfluss GBs) vergleichen, da könnten Sie die Schuldfrage vielleicht etwas relativieren. Nicht alles, wofür die Queen stand, war schlecht - auch nicht aus der Perspektive der Kolonien. 

Ich bin erschüttert über einige Kommentare gestern und heute

und frage mich, wes Geistes Kind solche Leute sind. In Anetracht des Themas einfach nur ekelhaft. Ganz davon abgesehen, dass die Briten bzw. sogar das gesamte Commonwealth die Queen geliebt haben und für die Beibehaltung der repräsentativen Monarchie waren. Vor allen Dingen sind die Hinweise aufs Grundgesetz völlig irre, da das deutsche GG kaum auf GB angewandt wird.

Ich würde mich schämen, in Anbetracht des Todes eines Menschen derartige Äusserungen von mir zu geben. Darüberhinaus ist es eine Beleidigung der Menschen, die um die Queen trauern, egal wer das ist. Die Queen war unerschütterliche Europäerin, die zeitlebens sich den Respekt und die Treue ihres Volkes erarbeitet hat. Eine starke Frau, die ich sehr geschätzt habe und die vielen Menschen fehlen wird.

Diese Hetzkommentare sind einfach nur dumm, ekelhaft und asozial.

Medien

Der Tod der britischen Königin ist sicher ein wichtiges Ereignis. Aber eigentlich war die Story gestern Abend schon auserzählt. Trotzdem fühlen sich alle Medien verpflichtet, weiterhin Sendezeit und Seiten damit zu füllen. Das wirkt dann manchmal etwas bemüht. Noch eine Schalte nach London, wo überforderte Korrespondenten Fragen beantworten müssen, wie z.B. was William wohl gerade fühlt. Und natürlich schicken alle ein Beileidstelegramm nach London mit dem üblichen Text. Eine Nachricht wäre bestenfalls, wer keines schickt.

@12:32 Uhr von Zuschauer49

Mein Beileid an die Angehörigen und die Briten allgemein.

Aber ich habe 9 Artikel über die Queen im Tagesschau-Forum gezählt, bevor das heutige Lifeblog über die Ukraine (zehntausende tote Verteidiger, tausende tote, wehrlose Zivilisten) überhaupt online kam.

Ich lese in den Länder-Portalen der ARD, dass auch z.B. "Rheinland-Pfalz" trauert. Ich seelisch nicht wirklich, ich kannte die Queen ja gar nicht. Aber Malu Dreyer, Bischof Dr. Georg Bätzing, Julia Klöckner. Wir wissen, daß absolutistische Herrscher in fremden Ländern das Zurschaustellen der Trauer über das Ableben eines (eigenen) Staatsoberhaupt deutlich machen, teils bei Todesstrafe, wie Shaka Zulu (kennt niemand, war aber mächtiger als Napoleon) oder der koreanische Herrscher. Aber erfordert unsere Politik oder der Anstand wirklich, dem Thema eine so übrragende Aufmerksamkeit zuzubilligen, auf Kosten der zahlenden Zuschauer?

Da ich auch zahlend bin. JA Nicht so sehr für mich, aber für alle die sich für Königshäuser interessieren 

@12:10 Uhr von Bender Rodriguez

Und es geht weiter.

Wie viele Fäden und Sondersendungen zur Queen wird es demnächst noch geben?

Sie hat was aus ihrem anachronistischem Amt gemacht. Danke dafür. 

Das muss dann aber auch reichen.///

Fernseher aus. Computer aus.

Ganz einfach.

Keiner zwingt Sie, zu irgend etwas.

 

@12:32 Uhr von Zuschauer49

Mein Beileid an die Angehörigen und die Briten allgemein.

Aber ich habe 9 Artikel über die Queen im Tagesschau-Forum gezählt, bevor das heutige Lifeblog über die Ukraine (zehntausende tote Verteidiger, tausende tote, wehrlose Zivilisten) überhaupt online kam.

Malu Dreyer, Bischof Dr. Georg Bätzing, Julia Klöckner. Wir wissen, daß absolutistische Herrscher in fremden Ländern das Zurschaustellen der Trauer über das Ableben eines (eigenen) Staatsoberhaupt deutlich machen, teils bei Todesstrafe, wie Shaka Zulu (kennt niemand, war aber mächtiger als Napoleon) oder der koreanische Herrscher. Aber erfordert unsere Politik oder der Anstand wirklich, dem Thema eine so übrragende Aufmerksamkeit zuzubilligen, auf Kosten der zahlenden Zuschauer?

Ich muss mit meinen Gebühren auch den "Musikantenstadel" und die "Helene Fischer Show" bezahlen ! Das stört mich ungleich mehr !

 

@12:47 Uhr von weingasi1

Ich muss mit meinen Gebühren auch den "Musikantenstadel" und die "Helene Fischer Show" bezahlen ! Das stört mich ungleich mehr !

 

Wo Sie recht haben, haben Sie recht ;)

@12:32 Uhr von Raho59

Die Menschen wollen seriöse Berichterstattung. 

Schüsse sind Symbol für Rassismus, Kolonialismus und Imperialismus. Die Familie Windsor basiert auf historischer Schuld. 

Herr Windsor muss sich endlich zu der historischen Schuld bekennen. 

Mein Gott. Da ist die englische Königin nach "unheimlich" langer Regentschaft verstorben und Sie kommen mit "historischer Schuld". 

Wühlen Die in Ihrer Vergangenheit nach Vergehen und lassen Sie das englische Königshaus, und allen die das mögen, trauern.

 

Darin liegt ja gerade der Unterschied zwischen moderner Weltanschauung und Monarchie. Das Königshaus schöpft sein Recht zu regieren aus seiner biologischen Abstammung heraus und kann sich deshalb auch nicht der daraus resultierenden ganz persönlichen Verantwortung entziehen.

You can't have your cake and eat it

 

 

 

Wir haben Steinmeier und…

Wir haben Steinmeier und seine Vorgänger, die Briten hatten die Queen. Sie blieb politisch neutral und erwarb sich wohl deshalb hohes Ansehen. Bei Steinmeier ist es umgekehrt.

@12:08 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die Menschen wollen seriöse Berichterstattung. 

Schüsse sind Symbol für Rassismus, Kolonialismus und Imperialismus. Die Familie Windsor basiert auf historischer Schuld. 

Herr Windsor muss sich endlich zu der historischen Schuld bekennen. 

Schön was sie an Wortspenden beitragen

"Trauer um die Queen im Großbritannien und weltweit "

Meine Partnerin Céline ist aus Europa (Nancy, Frankreich). Sie war Air France flight attendant als wir lernten uns kennen in London, im Heathrow Airport Hotel vor ca. 10 Jahre.

Céline ist jetzt sehr traurig, sie wusste die Queen wuerde sterben, vielleicht sehr bald, aber trotzdem die Nachricht kam wie ein shock. Als ich es erfuhr habe ich genickt und ein oh-well-sigh aber jetzt bricht es mein Herz weil Céline so traurig ist.

Hält sich in Grenzen

Jemand, der über 90 ist - bei dem muss mit sowas gerechnet werden. Die große Trauer ist das irgendwie nicht. Es war doch ein erfülltes Leben, bis zum Schluss. 

So wünscht man sich das doch. 

Besser so - als jahrelang krank und schlimmer leben zu müssen. 

Ich freue mich aber immer wieder sehr, dass in Deutschland Monarchie und sog Adel verdrängt wurden durch eine bürgerliche Demokratie. Denn am Ende sind eben auch sehr private Momente, die niemanden wirklich was angehen. 

Wenn ein Mensch stirbt gibt…

Wenn ein Mensch stirbt gibt es eine Trauer und es schmerzt! Aber warum ein ganzes Land wie Groß Britanien geschockt sein muß, und das bei einer 96jährigen Frau die Königin von England war, daß will mir nicht so recht in den Sinn kommen! Queen Elizabeth hatte ein langes erfülltes Leben, länger als manch andere. Sie hatte auch wohl die beste ärztliche Versorgung in ihrem ganzen Leben die sie sich leisten konnte. Das konnten und können sich viele Untertanen von ihr immer noch nicht leisten bei dem maroden Gesundheitssystem in Groß Britanien. Sie war sicherlich eine bemerkenswerte Regentin, aber sie war auch nur ein Mensch der sterblich ist!

Angeblich werden alle Geldmünzen und Geldscheine mit der Queen durch Charles ersetzt werden? Wissen die Briten was das kostet? Wenn Charles jetzt Charakter zeigt würde er mit der Bedingung drauf verzichten diese Kosten dafür ins Gesundheitssystem zu stecken, dann wäre er ein wirklicher König!

Die Königin von Groß Britanien ist tod,

es lebe Charles III.

@12:51 Uhr von Nettie

Und ich mit.

Soviele Jahrzehnte die Last der Verantwortung über das  Königshaus zu tragen. Der Zwang immer würdevoll zu agieren um dem britischen Volk eine gute Queen zu sein. Ich finde ihre Lebensleistung bewundernswert und ja, sie wird dieser Welt fehlen. Als gläubiger Mensch bin ich überzeugt, dass es ihr, bzw. ihrer Seele jetzt besser geht. Befreit von der Bürde und Last, befreit von ihrer leiblichen Hülle, welche ihr möglicherweise die letzten Monate sehr viel Schmerzen bereitet hat. Aus diesem Grund freue ich mich für sie, dass sie dieses Leben nun in Frieden beenden durfte. Sie hat den Frieden mehr als verdient. 

 

Ich trauere mit den Briten…

Ich trauere mit den Briten um einen sehr sympathischen Menschen. Ich habe große Hochachtung vor der Queen (bis auf das Thema Diana).

 

Mein Beileid an die Familie:

 

Und "good luck" für König Charles - ach wie ungewohnt.

 

 

@13:06 Uhr von .tinchen

Meine Partnerin Céline ist aus Europa (Nancy, Frankreich). Sie war Air France flight attendant als wir lernten uns kennen in London, im Heathrow Airport Hotel vor ca. 10 Jahre.

Céline ist jetzt sehr traurig, sie wusste die Queen wuerde sterben, vielleicht sehr bald, aber trotzdem die Nachricht kam wie ein shock. Als ich es erfuhr habe ich genickt und ein oh-well-sigh aber jetzt bricht es mein Herz weil Céline so traurig ist.

Herzliche Grüße an Ihre Partnerin, - auch wenn es den Schmerz nicht lindert: Die Queen ist jetzt an einem besseren Ort und wieder mit Ihrem Gatten vereint. Die Welt sollte nicht traurig sein, solange wir die Queen in unseren Herzen tragen wird sie immer bei uns sein.

Es ist nur sehr schade hier mitlesen zu müssen, wie der Tod einer großartigen Persönlichkeit so widerwärtig durch den Dreck gezogen wird. Ich bin mir aber sicher, der Großteil der Menschen sieht das nicht so, ganz egal wie laut vereinzelte hier versuchen, die Queen und die Monarchie zu beschmutzen.

Für mich war es auch eine…

Für mich war es auch eine traurige Nachricht, obwohl ich insgeheim schon damit gerechnet hatte. Allerdings wurde mein entsprechender Beitrag während der Feierlichkeiten zum Thronjubiläum hier gerötet, ich hatte so in etwa geschrieben: Ich fürchte, wir werden sie nicht mehr lange bei uns haben.

Und nun ist es so eingetreten, eine weitere Konstante in meinem Leben, sie war länger Königin von GB als ich Lebensjahre zähle, ist gegangen. Dieses Jahr 22 zeigt überall Brüche, egal ob in der Politik, beim Klima…

Aber vllt kann nun meine Mutter, die sich immer viel für das englische Königshaus interessiert hatte, für die Geschichte und Gegenwart, nun mit Lizzy „da oben“ eine Tasse Tee trinken und das Weltgeschehen diskutieren, ich wette, sie wären sich ziemlich einig.

12:32 Uhr von Zuschauer49  …

12:32 Uhr von Zuschauer49

 

Wenn Ihnen das zu viel ist, lesen Sie eben nicht, machen den Fernseher aus oder was auch immer. Es zwingt Sie doch niemand, hier zu schreiben. Aber es gibt Menschen, die sich dafür interessieren.

 

 

12:43 Uhr von weingasi1  …

12:43 Uhr von weingasi1

 

Ihrem Kommentar möchte ich mich voll umfänglich anschließen!

 

Danke dafür.

 

 

@12:59 Uhr von Olivia59

Wühlen Die in Ihrer Vergangenheit nach Vergehen und lassen Sie das englische Königshaus, und allen die das mögen, trauern.

Darin liegt ja gerade der Unterschied zwischen moderner Weltanschauung und Monarchie. Das Königshaus schöpft sein Recht zu regieren aus seiner biologischen Abstammung heraus und kann sich deshalb auch nicht der daraus resultierenden ganz persönlichen Verantwortung entziehen.

You can't have your cake and eat it

Offenbar kennen Sie sich über Gegebenheiten, über die Sie hier meinen herziehen zu müssen, leider nur seeehr unvollständig aus, sonst müssten Sie nämlich wissen, dass bereits seit 1688 die Monarchie in GB rein konstitutioneller Art ist. Seitdem "regiert" kein Monarch mehr, selbst wenn der Einfluss auf die Politik zumindest noch eine ganze Weile andauerte. Die Queen hat aber nie "regiert".

 

 

 

 

@13:17 Uhr von Opa Klaus

Und ich mit.

Soviele Jahrzehnte die Last der Verantwortung über das  Königshaus zu tragen. Der Zwang immer würdevoll zu agieren um dem britischen Volk eine gute Queen zu sein. Ich finde ihre Lebensleistung bewundernswert und ja, sie wird dieser Welt fehlen. Als gläubiger Mensch bin ich überzeugt, dass es ihr, bzw. ihrer Seele jetzt besser geht. Befreit von der Bürde und Last, befreit von ihrer leiblichen Hülle, welche ihr möglicherweise die letzten Monate sehr viel Schmerzen bereitet hat. Aus diesem Grund freue ich mich für sie, dass sie dieses Leben nun in Frieden beenden durfte. Sie hat den Frieden mehr als verdient. 

Der bislang schönste Kommentar. Ich denke ähnlich.

 

 

@13:09 Uhr von Jupp

Angeblich werden alle Geldmünzen und Geldscheine mit der Queen durch Charles ersetzt werden? Wissen die Briten was das kostet? Wenn Charles jetzt Charakter zeigt würde er mit der Bedingung drauf verzichten diese Kosten dafür ins Gesundheitssystem zu stecken, dann wäre er ein wirklicher König!

Die Königin von Groß Britanien ist tod,

es lebe Charles III.

Das mit den Münzen wird sicher ein langer Prozess sein, die Prägemaschinen werden getauscht und ab dann gesellen sich halt immer mehr Charles-Münzen in den Geldkreislauf, die anderen sind ja nicht ungültig. Mit den Scheinen ähnlich…

@13:06 Uhr von .tinchen

Meine Partnerin Céline ist aus Europa (Nancy, Frankreich). Sie war Air France flight attendant als wir lernten uns kennen in London, im Heathrow Airport Hotel vor ca. 10 Jahre.

Céline ist jetzt sehr traurig, sie wusste die Queen wuerde sterben, vielleicht sehr bald, aber trotzdem die Nachricht kam wie ein shock. Als ich es erfuhr habe ich genickt und ein oh-well-sigh aber jetzt bricht es mein Herz weil Céline so traurig ist.

Jeder wusste, dass die Queen sterben würde. Dass sie gute Gene hatte, ließ sie 96 werden - ihre Mutter, Queen Mum“, wurde gar 101. 

Es ist für viele extremely shocking, wenn es dann passiert. Nach dem Tod ihres Mannes ging es dann doch quite quickly, war sie doch der beacon of  hope für ihr Volk. 
Während in D von einigen ein bloßes Schulterzucken zu erwarten war, von Ihnen aus den USA ein oh-well sigh (wie Sie sagen), ist es hingegen in Australien und Neuseeland ähnlich einer Staatstrauer. Von UK ganz zu schweigen. To each his own!

@13:29 Uhr von weingasi1

Wühlen Die in Ihrer Vergangenheit nach Vergehen und lassen Sie das englische Königshaus, und allen die das mögen, trauern.

Darin liegt ja gerade der Unterschied zwischen moderner Weltanschauung und Monarchie. Das Königshaus schöpft sein Recht zu regieren aus seiner biologischen Abstammung heraus und kann sich deshalb auch nicht der daraus resultierenden ganz persönlichen Verantwortung entziehen.

You can't have your cake and eat it

Offenbar kennen Sie sich über Gegebenheiten, über die Sie hier meinen herziehen zu müssen, leider nur seeehr unvollständig aus, sonst müssten Sie nämlich wissen, dass bereits seit 1688 die Monarchie in GB rein konstitutioneller Art ist. Seitdem "regiert" kein Monarch mehr, selbst wenn der Einfluss auf die Politik zumindest noch eine ganze Weile andauerte. Die Queen hat aber nie "regiert".

 

Sie vergessen das gesamte Commonwealth.

Respekt vor der Toten

Weder Buh-Rufe wie gerade in Schottland noch aufgesetzte Beileidsbekundungen, die manche Prominenz abspult, können den Wert des Menschen Queen erfassen. Und lange Debatten um Vergehen der Adelsfamilie oder ihre eigenen Fehler erfassen erst recht nicht, was Trauer, Pietät, Achtung und zurückhaltendes Schweigen eigentlich in dieser Situation angebrachter erscheinen lassen. Anteilnahme, Mitgefühl und Beileid gehören nicht in marktschreierische Hände, sondern sollten uns alle leise und zurückhaltend reagieren lassen. Dieses Thema ist natürlich ein Tagesthema und historische Wichtigkeit. Aber leise Töne würdigen das Ganze mehr als jede Spruchblase und emotional aufgesetzte Übertreibung.

@12:43 Uhr von weingasi1

 

Ich bin erschüttert über einige Kommentare gestern und heute und frage mich, wes Geistes Kind solche Leute sind.

 

Das ist immer so, wenn es um Royals geht irgendwo auf der Welt.

 

2021 verstarb Prince Philip, nun die Queen. Die Windsors sind die bekannteste Royal Family der Welt, und auch ohne Todesfälle ist immer was mit denen. Hört oder liest man, auch wenn man selbst kein Fan von Royals ist. Über das extreme Royal-Unwissen mit sinnlos Royals verbal verprügeln wundert man sich dennoch immer wieder.

 

Unser Kaiser Wilhelm der Letzte war auch das Letzte, und irgendwie war er dumm. Die Hohenzollern von heute nerven mit Prozessiererei um Schlösser und Kunstschätze. Jedes Mal, fahre ich mit dem Fahrrad über die Hohenzollern-Brücke Richtung Dom, schreie ich einen der zwei HZ als Statue auf dem Pferd an: «Du Trottel». Das muss reichen.

 

1998 in Royal Country Japan sah ich mir selbstverständlich den Tennō-Palace an (das, was geht), und sprach mit Japanern, was die warum am Tennō alles gut finden.

God save the Queen

Gott rette die Königin. Ich habe auch jetzt noch Briten gehört die das Lied singen. Eigentlich ist das ein Gebet. Wer singt betet doppelt. Die Reformation war ja in Großbritannien nicht so radikal wie bei uns. Luther hat das Gebet für die Toten ganz abgeschafft. Wer noch nicht ganz heilig ist kommt nach dem Tod in den Reinigungsort und dort helfen ihm die Gebete der Lebenden sehr viel. Insofern hoffe ich dass das Lied God save the Queen nicht nur so eine Tradition ist sondern auch als Gebet verstanden wird. Bei der Trauerfeier werde ich da schon sehr genau hinhören ob da ein Hinweis darauf kommt. Ich hoffe bei der Trauerfeier wird auch noch einmal God save the Queen gesungen!

Großmutter@13:09 Uhr von Jupp

Wenn ein Mensch stirbt gibt es eine Trauer und es schmerzt! Aber warum ein ganzes Land wie Groß Britanien geschockt sein muß, und das bei einer 96jährigen Frau die Königin von England war, daß will mir nicht so recht in den Sinn kommen! 

Meine Tante aus Leeds simste mir "Our natinal gram died now, I m so sad, like my own gram died!"

(Unsere nationale Großmutter ist nun gestorben, ich bin so traurig, als wäre meine eigene Grroßmutter gestorben.)

 

@13:24 Uhr von Francis Fortune

"Herzliche Grüße an Ihre Partnerin, - auch wenn es den Schmerz nicht lindert..."

Thanx bunches, Francis Fortune, ich werde es weiterleiten zu Céline

"...Es ist nur sehr schade hier mitlesen zu müssen, wie der Tod einer großartigen Persönlichkeit so widerwärtig durch den Dreck gezogen wird..."

Ja, diese menschliche Kaelte spuere ich bis hier.

Tina

 

13:17 Uhr von Opa Klaus

"Soviele Jahrzehnte die Last der Verantwortung über das  Königshaus zu tragen. Der Zwang immer würdevoll zu agieren um dem britischen Volk eine gute Queen zu sein. Ich finde ihre Lebensleistung bewundernswert und ja, sie wird dieser Welt fehlen. Als gläubiger Mensch bin ich überzeugt, dass es ihr, bzw. ihrer Seele jetzt besser geht. Befreit von der Bürde und Last, befreit von ihrer leiblichen Hülle, welche ihr möglicherweise die letzten Monate sehr viel Schmerzen bereitet hat. Aus diesem Grund freue ich mich für sie, dass sie dieses Leben nun in Frieden beenden durfte. Sie hat den Frieden mehr als verdient."

 

Danke. 

@13:17 Uhr von Opa Klaus

Der einzige Kommentar der mir aus der Seele spricht: Danke.

 

Und ich mit.

Soviele Jahrzehnte die Last der Verantwortung über das  Königshaus zu tragen. Der Zwang immer würdevoll zu agieren um dem britischen Volk eine gute Queen zu sein. Ich finde ihre Lebensleistung bewundernswert und ja, sie wird dieser Welt fehlen. Als gläubiger Mensch bin ich überzeugt, dass es ihr, bzw. ihrer Seele jetzt besser geht. Befreit von der Bürde und Last, befreit von ihrer leiblichen Hülle, welche ihr möglicherweise die letzten Monate sehr viel Schmerzen bereitet hat. Aus diesem Grund freue ich mich für sie, dass sie dieses Leben nun in Frieden beenden durfte. Sie hat den Frieden mehr als verdient. 

 

 

Respekt

Ich hatte großen Respekt vor dieser großen, kleinen Dame, die ihr ganzes Leben in den Dienst an ihrem Land gestellt hat und ein Versprechen, das sie mit 21 Jahren ihrem Volk gegeben hat, über 70 Jahre bis zu ihrem Tod eingehalten hat.

Ersteres ist selten, letzteres noch seltener.

Mein Mitgefühl gilt ihrer Familie und ihrem Land.

13:24 Uhr von Francis Fortune u.a.

Gewiss, die Queen hatte große Verdienste und vor allem steuerfrei!

Niemand hier will "...die Monarchie ... beschmutzen" Im Gegenteil! Viele Menschen sehnen sich zurück nach der "guten alten Zeit"

„Es war eine liebe Zeit, die gute, alte Zeit vor anno 14. In Bayern gleich gar. Damals hat noch Seine Königliche Hoheit der Herr Prinzregent regiert, ein kunstsinniger Monarch, denn der König war schwermütig."- Von Gustl Bayrhammer gesprochener Vorspann der Serie "Königlich Bayerisches Amtsgericht"...

@13:34 Uhr von Mitdenkender

"...Während in D von einigen ein bloßes Schulterzucken zu erwarten war, von Ihnen aus den USA ein oh-well sigh (wie Sie sagen), ist es hingegen in Australien und Neuseeland ähnlich einer Staatstrauer.

Meine cabin-crew heute besteht auch aus 2 kiwis. Ich hoffe beide sind nicht zu traurig.

Tina

 

@13:55 Uhr von bolligru

Gewiss, die Queen hatte große Verdienste und vor allem steuerfrei!

Niemand hier will "...die Monarchie ... beschmutzen" Im Gegenteil! Viele Menschen sehnen sich zurück nach der "guten alten Zeit"

„Es war eine liebe Zeit, die gute, alte Zeit vor anno 14. In Bayern gleich gar. Damals hat noch Seine Königliche Hoheit der Herr Prinzregent regiert, ein kunstsinniger Monarch, denn der König war schwermütig."- Von Gustl Bayrhammer gesprochener Vorspann der Serie "Königlich Bayerisches Amtsgericht"...

Und zum Henker hat unser Herr Rat sowieso niemanden geschickt. :-) ja ja, gucke ich mir heute noch gerne an. Die Zeiten ändern und wandeln sich. Wohldem, wer sich noch ein bisschen Nostalgie und Weisheiten der Alten bewahren kann. Nur noch IT, Fazebook und Fastfood kann nicht förderlich sein. Lasse man der Monarchie ihren Platz sowie man anderen Dingen den Platz einräumt. Tut niemandem weh und mal ganz ehrlich unter uns: son bisschen Klischee und Vergangenheitsromantik hat doch auch was, oder nic

@13:43 Uhr von Kristallin

 

Meine Tante aus Leeds simste mir "Our natinal gram died now, I m so sad, like my own gram died!"

(Unsere nationale Großmutter ist nun gestorben, ich bin so traurig, als wäre meine eigene Grroßmutter gestorben.)

Ich kann das gut nachvollziehen. Obwohl ich weder Britin noch Monarchistin bin und mir für Deutschland auch keine Monarchie wünsche, war die Queen auch für mich eine Art solide Konstante, eine Art Stabilität, die mein Leben am Rande begleitet hat. Eben weil sie immer da war, und weil ihre Art der Pflichterfüllung auch einem Nichtroyalisten einfach Respekt abnötigt. Und durch ihre lange Ahnenreihe verkörperte sie natürlich auch ein Stück deutscher Geschichte.

@14:04 Uhr von .tinchen

"...Während in D von einigen ein bloßes Schulterzucken zu erwarten war, von Ihnen aus den USA ein oh-well sigh (wie Sie sagen), ist es hingegen in Australien und Neuseeland ähnlich einer Staatstrauer.

Meine cabin-crew heute besteht auch aus 2 kiwis. Ich hoffe beide sind nicht zu traurig.

Tina

Hallo Tina, nicht traurig sein. Es geht Queen Lizzy jetzt besser. Und wenn ihr hoch genug fliegt dann betet für sie. Ihr seid dem Himmel am nächsten. Vielleicht winkt sie Euch ja zu :-) 

 

@12:38 Uhr von Mitdenkender

Die Menschen wollen seriöse Berichterstattung. 

Schüsse sind Symbol für Rassismus, Kolonialismus und Imperialismus. Die Familie Windsor basiert auf historischer Schuld. 

Herr Windsor muss sich endlich zu der historischen Schuld bekennen. 

 

 

Wenn Sie sich Nigeria anschauen - Ex-Kolonie- und die Zustände im Norden (Boko Haram, fehlender Alphabetismus, Stammeskämpfe, etc.) und Süden (Einfluss GBs) vergleichen, da könnten Sie die Schuldfrage vielleicht etwas relativieren. Nicht alles, wofür die Queen stand, war schlecht - auch nicht aus der Perspektive der Kolonien. 

 

 

Ich möchte um alles in der Welt nicht in Ihren Kopf schauen wollen.

Was man hier dauernd von Ihnen liest reicht völlig. 

 

Können Sie überhaupt nicht positiv denken?

Immer nur nach dem Negativen und Destruktiven zu suchen und dabei das eigentliche Thema aus den Augen zu verlieren. 

11:54 Uhr von D. Hume

"Ein Stück Weltgeschichte ist von uns gegangen, daher hoffe ich, dass dieser Thread nicht ganz so respektlos verläuft wie der letzte."

 

Ihre Hoffnung wurde leider nicht erfüllt. Es gibt eine Handvoll Foristen, die wirklich keine Gelegenheit auslassen, uns unermüdlich, unbarmherzig und unerbittlich ihre Gedankenwelt vor die Füße zu kippen und deren "Kommentare" im Grunde nichts weiter sind als beklagenswerte Selbstporträts.

Ich trauere mit den Briten. Sie haben ihre Königin, die eine unfassbare Lebensleistung vollbracht hat, geachtet und geliebt. Es geht hier und heute nicht um "die Monarchie". Es geht um Innehalten und Mitgefühl.

13:51 Uhr von Grayhawk u.a.

Ich kann und darf Ihnen nicht widersprechen! Das wäre pietätlos.

„De mortuis nihil nisi bene"

@13:43 Uhr von Kristallin

Meine Tante aus Leeds simste mir "Our natinal gram died now, I m so sad, like my own gram died!"

(Unsere nationale Großmutter ist nun gestorben, ich bin so traurig, als wäre meine eigene Grroßmutter gestorben.)

Ich habe nichts dagegen wenn ein Mensch um einen anderen trauert, im Gegenteil! Nur warum es einen Schock darstellt, obwohl jeder weiß, daß es auch mal bei ihm selber Zeit ist zu gehen, daß ist nicht zu verstehen, vor allem nicht bei einer 96ig jährigen Frau, Königin, Königin her!

Dabei ist mir nur stellenweis die Berichterstattung über den Tod der Queen suspekt und wird von den Medien nur regelrecht ausgeschlachtet. Jeder hofft noch etwas zu erfahren was die anderen noch nicht wissen! Und die ganze Zeit wird den lieben langen Tag alles in den Medien ständig wiederholt! Es kann auch dann dadurch lästig werden.

Queen Elizabeth prägte ... nichts!

Der Spiegel schreibt zu recht "Sie hat keine Ära geprägt, sie war einfach immer nur da" - leider sonst nichts!

Politisch hatte sie formal nichts zu sagen, hat aber im Hintergrund viele Fäden gezogen. In einem Land ohne geschriebene Verfassung hatte sie also viele Chancen, Land, Staat, Gesellschaft in die Moderne zu führen. Aber sie erreichte es nur, die Mittelalterlichkeit ihrers Königinnentums bis heute zu verteidigen. 

Als Königin hat sie komplett versagt - der Schwester in mittelalterlichem Stil eine "unstandesgemäße" Heirat verboten, das engl. Königinnentum kaum modernisiert, von TV-Übertragungen und Hochglanzfotos abgesehen. 

Als Mutter hat sie komplett versagt - ihre Kinder sind moralisch zweifelhaft ("Tampon") und notorische frauenverachtende Fremdgänger!

Als Schwiegermutter ging ihr Versagen mit Lady Di in die engl. Geschichte ein ... schlimmer, gefühlloser und rückständiger kann frau eine Familie kaum führen ...

Bei 70 Jahren Königin bleibt nur ... Kopfschütteln.

@13:09 Uhr von Jupp

 

Wenn ein Mensch stirbt gibt es eine Trauer und es schmerzt! Aber warum ein ganzes Land wie Groß Britanien geschockt sein muß, und das bei einer 96jährigen Frau die Königin von England war, daß will mir nicht so recht in den Sinn kommen!

 

Sie war 70 Jahre lang Queen. 70 Jahre.

 

So was ist was sehr Besonderes, und alle Briten, die jünger sind als 80 Jahre alt, können sich bewusst an keinen anderen King, an keine andere Queen erinnern. Sofern sie nicht in Geschichtsbüchern umher blättern.

 

Sie war ein Person of the Century, und sie sprach schon als Teenager im Radio zu den Children of Briten, als noch World War Second war.

 

So was stiftet Nationale Identität und Kontinuität. Auch als Nicht-Brite ist das sehr einfach nachzuvollziehen, und mit ein wenig Innehalten und Phantasie auch vom Gefühl her zu erspüren.

 

Wenn einer der bekanntesten Menschen der Welt, wohl die bekannteste von allen, für immer geht, dann ist das was Besonderes, und so wird auch darüber berichtet.

 

Niemand muss dem folgen.

14:07 Uhr von Opa Klaus

Ganz ehrlich: Ich bin tatsächlich kein großer Freund von Sentimentalitäten und auch nicht von Adels- und Königshäusern. Man sollte nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen

@14:15 Uhr von bolligru

Ich kann und darf Ihnen nicht widersprechen! Das wäre pietätlos.

„De mortuis nihil nisi bene"

de mortuis ne male loquaris sed de illis bene loquimini

Ich hoffe es wurde richtig erstellt.

Rede nicht schlecht über die Toten, sondern rede ehrlich über sie!

@14:12 Uhr von Opa Klaus

 

"...Während in D von einigen ein bloßes Schulterzucken zu erwarten war, von Ihnen aus den USA ein oh-well sigh (wie Sie sagen), ist es hingegen in Australien und Neuseeland ähnlich einer Staatstrauer.

 

Meine cabin-crew heute besteht auch aus 2 kiwis. Ich hoffe beide sind nicht zu traurig.

Tina

 

Hallo Tina, nicht traurig sein. Es geht Queen Lizzy jetzt besser. Und wenn ihr hoch genug fliegt dann betet für sie. Ihr seid dem Himmel am nächsten. Vielleicht winkt sie Euch ja zu :-) 

 

 

Wie nett geschrieben. OPA Klaus!

 

Und meine 4 Hündchen wedeln dazu mit ihrem Schwanz.

Es sind "Cavalier King Charles Spaniels", die ihre Rassebezeichnung von König Charles I. und dessen Sohn, König Charles II. haben.

Beide schätzten diese Hunde ganz besonders, die oft die Damen am Hof begleiteten und daher den Zusatz "Cavalier" erhielten.

 

O.T., sorry, aber irgendwie schien mir das hier zu passen.

Ja ein Mensch ist gestorben,…

Ja ein Mensch ist gestorben, das ist va. für die Familie immer traurig. Anderseits hatte sie einen schönen Tod im hohen Alter ohne großes Leiden. 
Als öffentliche Person hat sie unser aller Respekt verdient. Sie war beeindruckend.

Aber das Geflenne des Volkes und der Medienhype ist unerträglich, gerade für sie auch unpassend. 

Die Institution Königshaus müsste jetzt aber endgültig abgeschafft werden. Das wäre jetzt eine großartige Aufgabe für Charles mit der er sich eine große Wertschätzung verdienen könnte. Sie die letzte würdevolle Queen und er der Nachlassverwalter. 

 

@14:17 Uhr von reinbolt48

 

Politisch hatte sie formal nichts zu sagen, hat aber im Hintergrund viele Fäden gezogen. In einem Land ohne geschriebene Verfassung hatte sie also viele Chancen, Land, Staat, Gesellschaft in die Moderne zu führen. Aber sie erreichte es nur, die Mittelalterlichkeit ihrers Königinnentums bis heute zu verteidigen. 

Als Königin hat sie komplett versagt - der Schwester in mittelalterlichem Stil eine "unstandesgemäße" Heirat verboten, das engl. Königinnentum kaum modernisiert, von TV-Übertragungen und Hochglanzfotos abgesehen. 

Als Mutter hat sie komplett versagt - ihre Kinder sind moralisch zweifelhaft ("Tampon") und notorische frauenverachtende Fremdgänger!

Als Schwiegermutter ging ihr Versagen mit Lady Di in die engl. Geschichte ein ... schlimmer, gefühlloser und rückständiger kann frau eine Familie kaum führen ...

Bei 70 Jahren Königin bleibt nur ... Kopfschütteln.

Hätten Sie sich schenken können. Nein sollen

@14:17 Uhr von reinbolt48

Der Spiegel schreibt zu recht "Sie hat keine Ära geprägt, sie war einfach immer nur da" - leider sonst nichts!

Politisch hatte sie formal nichts zu sagen, hat aber im Hintergrund viele Fäden gezogen. In einem Land ohne geschriebene Verfassung hatte sie also viele Chancen, Land, Staat, Gesellschaft in die Moderne zu führen. Aber sie erreichte es nur, die Mittelalterlichkeit ihrers Königinnentums bis heute zu verteidigen. 

Als Königin hat sie komplett versagt...

...Als Mutter hat sie komplett versagt - ihre Kinder sind moralisch zweifelhaft ("Tampon") und notorische frauenverachtende Fremdgänger!

Als Schwiegermutter ging ihr Versagen mit Lady Di in die engl. Geschichte ein ... schlimmer, gefühlloser und rückständiger kann frau eine Familie kaum führen ...

Bei 70 Jahren Königin bleibt nur ... Kopfschütteln.

 

 

Auch ein Nachwort.

Zum Kopfschütteln, ja.

@ reinboldt48 + @ Jupp

Ihre beiden Kommentare treiben mir die Tränen in die Augen und lässt mich fast sprachlos zurück. Über eine tote Person so geschmack-, scham- und anstandslos herzuziehen ist ein derart respektloses Verhalten, dass ich für meine Antwort darauf keine Worte finden, die von der Moderation zugelassen werden würden...

 

@14:12 Uhr von Opa Klaus

"...Während in D von einigen ein bloßes Schulterzucken zu erwarten war, von Ihnen aus den USA ein oh-well sigh (wie Sie sagen), ist es hingegen in Australien und Neuseeland ähnlich einer Staatstrauer.

Meine cabin-crew heute besteht auch aus 2 kiwis. Ich hoffe beide sind nicht zu traurig.

Tina

Hallo Tina, nicht traurig sein. Es geht Queen Lizzy jetzt besser. Und wenn ihr hoch genug fliegt dann betet für sie. Ihr seid dem Himmel am nächsten. Vielleicht winkt sie Euch ja zu :-) 

 

Nun - in Ländern wie Australien, Neuseeland oder Kanada ist sie das repräsentative Staatsoberhaupt - also löst ihr Tod sowieso automatisch eine Staatstrauer aus...

..unabhängig davon ob sich ein recht grossert Teil der Bevölkerung mit ihr identifiziert oder nicht.

Davon mal abgesehen - diese Länder zahlen ja wohl nix an "Apanage" an das Haus Windsor so wie der Staat GB es tut.

@14:21 Uhr von Jupp

de mortuis ne male loquaris sed de illis bene loquimini

Ich hoffe es wurde richtig erstellt.

Rede nicht schlecht über die Toten, sondern rede ehrlich über sie!

 

Nein, bene heißt nicht "ehrlich", sondern nun mal "gut".

 

@13:09 Uhr von Jupp

Wenn ein Mensch stirbt gibt es eine Trauer und es schmerzt! Aber warum ein ganzes Land wie Groß Britanien geschockt sein muß,...

 

 

Sehen Sie, das ist schon mal  e i n  Unterschied zwischen der Queen und Ihnen.

 

Und wie ich Ihre Meinung gelesen habe, gibt's da noch etliche andere.

 

Nur:

Manchmal isses eigentlich besser, mal nix zu sagen.

Womit ich Ihnen nicht das Recht auf Ihre Meinung abspreche, ich hoffe, Sie verstehen den Unterschied.

@ Schabernack

"Wenn einer der bekanntesten Menschen der Welt, wohl die bekannteste von allen, für immer geht, dann ist das was Besonderes, und so wird auch darüber berichtet.

 

NIemand muss dem folgen."

 

​​​​​​. 

Erinnert mich an den Tod von RAMA IV König Bumiphol von Thailand. Ähnlich lange Regierungszeit und sehr viel für die einfache Bevölkerung umgesetzt. 100Baht Krankenversicherung für einfache Bauern. Land auf 10 Jahre für Peanuts zum Anbau von Reis oder sonstigen Lebensmitteln. Hätte damals Thai- Unterricht abends an der VHS. Dozentin kam in Tränen aufgelöst ins Zimmer und sagte den Unterricht ab. Ich denke, es steht uns nicht zu, oder soll ich besser sagen, wir sind nicht in der Lage, uns in die Gefühlswelten anderer Länder, geschweige denn anderer Kulturen hineinzuversetzen

 

@14:22 Uhr von UnwichtigeMeldung

 

Die Institution Königshaus müsste jetzt aber endgültig abgeschafft werden. Das wäre jetzt eine großartige Aufgabe für Charles mit der er sich eine große Wertschätzung verdienen könnte. Sie die letzte würdevolle Queen und er der Nachlassverwalter. 

 

Ich glaube vielen ist die eigentliche Bedeutung der britischen Monarchie nicht klar. Wie das die Briten innerhalb ihres Landes halten finde ich relativ irrelevant. Es geht um das historische Erbe des Imperialismus und Kolonialismus, und ob man weiterhin an der per Geburt berechtigten monarchischen Herrschaft festhält. Das commonwealth kleidet sich in altruistischen Zivilisationsaufbau, aber die Kooperation und Abhängigkeiten beruhen auf den historischen Verfehlungen. Briten gibt es noch immer das Gefühl von Grösse und Überlegenheit.

Interessante Debatte der Oxford Union auf youtube vom März 2022... "The Commonwealth Should NOT Have a Future"

 

"Geflenne des Volkes" @14:22 Uhr von UnwichtigeMeldung

Aber das Geflenne des Volkes und der Medienhype ist unerträglich, gerade für sie auch unpassend. 

 

Und wer sind jetzt Sie, dass Sie Menschen vorschreiben möchten, wann sie weinen dürfen und wann nicht? Unerträglich ist tatsächlich Ihre Übergriffigkeit.

14:26 Uhr von Francis Fortune

"Über eine tote Person so geschmack-, scham- und anstandslos herzuziehen ist ein derart respektloses Verhalten..."

Der Tod allein macht eine Person nicht besser oder schlechter als sie es im Leben war. Wäre beispielsweise Putin gestorben, so wären Sie vermutlich weniger gerührt.

@14:26 Uhr von Miauzi

"...Während in D von einigen ein bloßes Schulterzucken zu erwarten war, von Ihnen aus den USA ein oh-well sigh (wie Sie sagen), ist es hingegen in Australien und Neuseeland ähnlich einer Staatstrauer.

Meine cabin-crew heute besteht auch aus 2 kiwis. Ich hoffe beide sind nicht zu traurig.

Tina

Hallo Tina, nicht traurig sein. Es geht Queen Lizzy jetzt besser. Und wenn ihr hoch genug fliegt dann betet für sie. Ihr seid dem Himmel am nächsten. Vielleicht winkt sie Euch ja zu :-) 

 

Nun - in Ländern wie Australien, Neuseeland oder Kanada ist sie das repräsentative Staatsoberhaupt - also löst ihr Tod sowieso automatisch eine Staatstrauer aus...

..unabhängig davon ob sich ein recht grossert Teil der Bevölkerung mit ihr identifiziert oder nicht.

Davon mal abgesehen - diese Länder zahlen ja wohl nix an "Apanage" an das Haus Windsor so wie der Staat GB es tut.

Ich weiß jetzt nicht, ob es heute ein guter Anlass ist, über Apanage oder Geld zu diskutieren. Sorry.. 

 

@14:22 Uhr von harry_up

 

Und meine 4 Hündchen wedeln dazu mit ihrem Schwanz. Es sind "Cavalier King Charles Spaniels", die ihre Rassebezeichnung von König Charles I. und dessen Sohn, König Charles II. haben. Beide schätzten diese Hunde ganz besonders, die oft die Damen am Hof begleiteten und daher den Zusatz "Cavalier" erhielten.O.T., sorry, aber irgendwie schien mir das hier zu passen.

 

Erstens interessant, welche Hunderasse Ihre Four Dogs sind. Habe ich mich schon mehrmals gefragt, wenn Sie von denen schrieben. Muss ich aber erst nachgucken, was «Cavalier King Charles Spaniels» nun genau für Hunde sind. Mit den Viechern kenne ich mich nicht gut aus.

 

Zweitens werden Sie möglicherweise bald nach Windsor Castle eingeladen von King Charles, weil Sie Hunde aus der Royal Verwandtschaft haben. Und dann auch gleich noch vier.

 

Drittens sind auch The Queen's Animals wichtig bei Lebensbetrachtung. Royal Horses hatte sie ja auch. Viertens frage ich mich, ob außer Queen E. überhaupt wer Corgies als Hunde halten darf.

 

 14:17 Uhr von reinbolt48   …

 14:17 Uhr von reinbolt48

 

//Bei 70 Jahren Königin bleibt nur ... Kopfschütteln.//

 

Bei Ihrem Kommentar geht es mir genau so.

 

 

 

Born to be Queen

Über den Pomp und die Tradition von Königshäusern kann man durchaus geteilter Meinung sein. Was man bei Elisabeth II aber als Menschen bewundern darf und ihr zugutehalten muss sind die Eigenschaften, die ihre Präsenz so nachhaltig und einzigartig gemacht haben. 

Ihr Leben war geprägt von Disziplin, der Würde im Amt, diplomatischem Geschick und selbst bei den familiären Eskapaden hatte sie stets die Contenance bewahrt.

Mich beeindruckt ihr Versprechen, dass sie bei Antritt ihrer Königswürde 1952 ihren Landsleuten gegeben hat:

“I declare before you all that my whole life, whether it be long or short, shall be devoted to your service and the service of our great imperial family to which we all belong"

Das hat sie vorbildlich bis zum Schluss eingelöst, das wird ihr so schnell keiner nachmachen und davor muss man seinen Hut ziehen.

Rest in peace, Queen Elizabeth.

Ich bin ja sonst mit der …

Ich bin ja sonst mit der „Zeitung“ mit den 4 Buchstaben überkreuz, aber heute hat sie mit ihrem Titel mal den Ton getroffen: „Die Welt weint“. Sicher nicht die ganze, aber überall in der Welt wird um die Queen getrauert und auch geweint. Der Daily Mirror textet:“Thank you“. Dem schließe ich mich vollumfänglich an.

Ich weine zwar nicht, aber fühle mich bedröppelt, weil, wie schon oben gesagt, eine Konstante meines Lebens nun nicht mehr da ist.

Viele Grüße an tinchen und ihre Freundin Céline, ihr seid nicht alleine, viele auf der ganzen Welt fühlen ähnlich.

@14:35 Uhr von bolligru

"Über eine tote Person so geschmack-, scham- und anstandslos herzuziehen ist ein derart respektloses Verhalten..."

Der Tod allein macht eine Person nicht besser oder schlechter als sie es im Leben war. Wäre beispielsweise Putin gestorben, so wären Sie vermutlich weniger gerührt.

Anstand und Respekt machen eine Person zu Lebzeiten gut oder schlecht! Immerhin hat sogar Herr Putin die Größe gehabt, dem Königshaus zu kondolieren.

Richtig @ 14:35 Uhr von bolligru

>>>Wäre beispielsweise Putin gestorben, so wären Sie vermutlich weniger gerührt.>>>

 

Stimmt und ich wäre auch irritiert wenn es Trauerbekundungen durch deutsche Mitbürger/Innen geben würde.

Aber wissen Sie was, ich würde die Leute denoch nicht mit Kommentaren gegen ihre Gefühle behelligen, keinen Faden oder Artiel dazu mehr lesen und mich um andere Dinge kümmern.....

Nennt sich schlicht Respekt, ("Klappe halten", auch wenn ich nicht verstehen würde, wie man um P in D trauern kann!)

 

@15:26 Uhr von Hille-SH

Zeit meines Lebens, geboren im Sommer 1969, "war sie da" !
Ich weiß eigentlich nicht warum, aber es war ein wohliges Gefühl um ihr Dasein zu wissen.
Nun hat sie sich auf ihren letzten Weg gemacht. Schade, wirklich schade !
R.I.P.

So schnell verstorben ...

Ich kann es immer noch nicht glauben, dass die Queen, die noch 2 Tage vor ihrem Tod in der Lage war, Frau Truss zu empfangen, dann so schnell verstorben ist.

Das passt nicht ganz zusammen. 

Haben ihre Ärzte ihren Zustand falsch eingeschätzt?  

Ich habe die Queen wegen der selbstlosen Erfüllung ihrer Aufgaben immer sehr bewundert. Das ging weit über das hinaus, was man von einer Königin erwarten darf. 

Man sollte m. E. in einer Monarchie eine "Rücktrittsklausel" einführen und dem Monarchen raten, frühzeitig zurück zu treten. Denn bis zum Umfallen sollte keiner arbeiten müssen.

Dass es Arbeit war, was die Quenn tat, davon bin ich überzeugt.

Charles wäre sicher auch "schon" vor 20 Jahren König geworden. 

 

 

@13:40 Uhr von Oppenheim

aufgesetzte Beileidsbekundungen, die manche Prominenz abspult,

 

(Seufz) gut formuliert, besser, als ich es konnte, danke.

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