Der EZB-Tower in Frankfurt/Main.

Ihre Meinung zu EZB erhöht Leitzins um 0,75 Punkte auf 1,25 Prozent

Angesichts der Rekordinflation hat die Europäische Zentralbank die größte Zinserhöhung seit Einführung des Euro-Bargelds beschlossen: Der Leitzins im Euroraum steigt um 0,75 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent.

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144 Kommentare

Kommentare

tias
@16:11 Uhr von KalliBayern

wurde die Zinserhöhung, damit die Südländer nicht in die Pleite driften. 

Das dürfte jetzt kommen. 

Und mit D sieht es auch nicht mehr so gut aus wie vor Jahrzehnten. 

Der Euro und die EU werden bei steigenden Zinsen kollabieren.

Dann können wir endlich wieder selbständig entscheiden wie schon heute die Briten.

Darauf freue ich mich schon.

  Re

Nö die selben entscheiden weiter WEF usw ,die USA Investoren kaufen ihre Kolonie billig auf ,das spiel ist grösser und besser geplant auf lange Sicht  als wir uns vorstellen können.

Forfuture
Völlig unsinnige Maßnahme zur Unzeit

Ich frage mich wirklich, wie man eine solche Politik machen und richtig finden kann. Die Mechanismen, die zu einer Inflation führen bei der dann eine Leitzinserhöhung Sinn machen würde, sind hier doch gar nicht aktiv.

Jetzt, wo es vielen Unternehmen und Privatleuten ohnehin schlecht geht auch noch die Leitzinsen zu erhöhen, zieht die Schlinge um den Hals der Wirtschaft und der Bevölkerung doch nur noch enger.

Die einfältigen Sparer, die jetzt frohlocken, sollten sich klar machen, dass sie aktuell weit schlechter dastehen, als vor einem Jahr mit 0-Zinsen. Vor 2 Jahren hätte man über höhere Zinsen nachdenken können und musste auch da zu dem Schluss kommen, dass unterm Strich 0-Zins besser ist.

Wer nun der Niedrigzinspolitik die Schuld für die Inflation gibt, hat entweder keine Ahnung und nichts von Krieg und Corona gehört, oder verfolgt eine böswillige Strategie.

Höhere Zinsen haben keine Auswirkung auf die Inflation, außer vielleicht durch die damit befeuerte Rezession, toller Plan!

Giselbert
@ 16:47 Uhr von sosprach

"Ich hoffe der Euro wird nicht überleben, da tausche ich lieber 100Jahre DM gegen Lira oder andere Währung. Deshalb habe ich Franzosen, Italiener  Griechen..trotzdem lieb."

Schön gesagt, dem schließe ich mich doch glatt an!

Die tatsächlichen Vorteile dieser Einheitswährung waren für den Verbraucher schon immer minimal, aber die Nachteile  enorm.

Opa Klaus
@16:51 Uhr von werner1955

Und vieles anderes auch bei diesen Zinsen. Werde mir in diesem Leben wohl tatsächlich kein Eigentum mehr leisten können. 

Ich habe es mit 8% Hypotenkenzinsen und 10 Jahre Verzicht auf unnötige Ausgaben geschafft.

Ich denke, wir beide wissen, dass eine Hausfinanzierung immer von mehreren Faktoren abhängig ist. Eigenkapital, Hauskosten etc pp. Aber ich gebe Ihnen Recht, ein gewisser Verzicht ist oft unverzichtbar (Wortspiel) und bei einer gesunden Planung muss man auch eine Hochzinsphase einkalkulieren. Es gibt zwei unkalkulierbare Positionen beim Hauskauf: die Höhe der Hypothekenzinsen und die Dauer einer Ehe. Ooops, habe ich jetzt was falsches geschrieben? :-) 

 

 

tias
@16:32 Uhr von Tremiro

Komisch das einem immer erst alles um die Ohren fliegen muss bis reagiert wird.

Was sind das für "Experten" ?

 

Sie können doch nicht erwarten dass die Experten der EZB solche enormen Kenntnisse besitzen wie die Experten hier und in anderen Foren. Das gleiche gilt auch für Politiker (z.B. Bundeskanzler, Außenminister, Finanzminister) Industriemanager oder Bundestrainer.

Kann Spuren von Ironie enthalten. 

Normaler Menschenverstand einer Reinemache Frau oder Lageristen würde da schon helfen .Mehrere tausend Überbezahlte Berater haben unsere Politiker dazu noch  .

Da hört sich ihre Entschuldigung wie ein Witz an .

frosthorn
vielen Dank, ich glaube, ich verstehe jetzt

 

nach den freundlichen Erklärungen. Es ist also ein rein psychologscher Effekt. Der eintreten kann, aber nicht muss.

Das ist ja noch mehr Casino, als ich dachte. Mein Vertrauen in die Maßnahmen ist nicht grade gewachsen.

 

DeHahn
Welch Erfolg!

Ja, die EZB bleibt mit ihrem Zinssatz hinter dem der FED zeitlich und nominal  zurück. Und das hat sofort einen Erfolg: der Euro verfällt im Vergleich zum Dollar. Und so können die USA nun viel billiger in Europa einkaufen, während wir mit schwachem Euro gestiegene LNG- und Erdölpreise bezahlen dürfen. Na, wer mag da nur Gewinn machen? Wir gewiss nicht, aber unsere "Busenfreunde" haben überquellende Taschen! So gehört es sich doch schon lange. - Aber bei uns herrscht die Ideologie, dass wir für die EU etc. blechen müssen. NEIN, FÜR DIE USA, aber pscht!

weingasi1
@15:46 Uhr von ssj3rd

Und vieles anderes auch bei diesen Zinsen. Werde mir in diesem Leben wohl tatsächlich kein Eigentum mehr leisten können. 

Die Hypo-Zinsen sind immer noch seehr niedrig. Es ist noch garnicht sooo lange her, da waren 7%-9% Zinsen für Hypotheken normal. Wie haben die Häuslebauer das bloss gemacht ?

 

Hartmut der Lästige
@16:54 Uhr von Werner40

Unabhängig davon, dass die EZB schon früher hätte handeln sollen, ist die Inflation im Wesentlichen auf Energiepreisanstiege zurückzuführen und diese wiederum auf den Angriffskrieg Putin-Russlands auf die Ukraine. In Kurzform: Putin ist schuld; Putin muss weg.

Das ist schlicht nur  Propaganda für Leute mit einfachem Freund - Feind Bild oder unkritischen Schwarz-Weiß Sehern. Maßgeblich ist auch die Abwertung des Euros gegenüber dem Dollar. Und die Energieverknappung wurde erst durch die westlichen Sanktionen zu einem Thema.

fathaland slim
@16:21 Uhr von Coachcoach

Diese Großbürgerökonomie wird zu weiterer Deindustrialisierung führen -

 

Was ist eine Großbürgerökonomie, und weswegen wird sie in die Deindustrialisierung führen?

 

Das mit der angeblich bevorstehenden Deindustrialisierung Deutschlands lese ich ja nun schon seit Jahrzehnten. 

 

vielleicht, aber nur vielleicht dämpft sie auch die Inflation.

Der Grund liegt nicht nur bei der EZB, sie liegt daran, dass der Euro keine entsprechende politische Steuerungsebene hat - ein Kohl'scher Geburtsfehler, der erheblichen Wertverlust ausmacht,

 

Sie halten das Inflationsproblem für ein eurospezifisches?

 

unterstützt durch Hartz-Verarmungspolitik.

 

Die hat aber erst mal mit der Inflation nichts zu tun.

 

Es werde harte und härter Zeiten.

 

Immer schon. Zumindest höre ich das seit meiner Kindheit.

 

Erna Müller
Kostet Deutschland weitere rund 60 Mrd. Zinsen jährlich

Damit kosten Deutschland die Anleihekäufe weitere 60 Mrd. Euro Zinsen jährlich. Das Kartenhaus des dt. Welten-Rettertums (oder eben der EU) fällt immer schneller in sich zusammen.

schabernack
@16:51 Uhr von werner1955

 

Und vieles anderes auch bei diesen Zinsen. Werde mir in diesem Leben wohl tatsächlich kein Eigentum mehr leisten können. 

 

Ich habe es mit 8% Hypotenkenzinsen und 10 Jahre Verzicht auf unnötige Ausgaben geschafft.

 

Und wie alle Zins-Simpel-Mathematiker haben auch Sie längst vergessen oder verdrängt, wie hoch zu Ihrer  8% Hypothekenzinszeit gleichzeitig Guthabenzinsen und Inflationsrate waren.

 

Sinnlos schön geredete Vergangenheit in Teilamnesie der Guten Alten Zeit, als es noch Anständige, Eigenverantwortliche und Ehrbare gab. Die sind bei jüngeren Leuten heutzutage natürliche alle ausgestorben, und nur noch Vergnügungssüchtige übrig geblieben, die nicht mit Geld umgehen können.

NieWiederAfd
@16:41 Uhr von friedrich peter peeters

Es tut mit Leid, aber die Glaubwürdigkeit der EZB hat in den letzten Monaten drastisch abgenommen. Glaubwürdigkeit ist aber eine Grundvoraussetzung.

 

Das seh ich anders: Die Schimpferei auf die ezb, die man hier aus der blitzgescheiten Ecke quasi bei jedem Thema auch völlig unpassend präsentiert bekommt, hat zugenommen.

 Die Glaubwürdigkeit der EZB hat bei mir nicht gelitten. Die ist zigfach höher als die der blaubraunen Krakeeler.

Die EZB kann gar nicht anders, als bei der Zinsfestlegung auch einen Interessensausgleich zwischen armen und reichen Regionen und Ländern innerhalb einer Währungsgemeinschaft zu berücksichtigen. Darüber hinaus spielen weitere konjunkturelle Faktoren eine Rolle: So hätte die EZB vor 2006 den Zins wegen des Immobilienbooms in Irland, Spanien und Portugal gerne angehoben. Aber da gab es den 'kranken Mann Europas' namens Deutschland, der den niedrigen Zins brauchte.
Vergessen oder verdrängen manche blaubraunen ideologischen EZB-Basher heut gern.

 

gez. NieWiederAfd 

 

Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe
@16:53 Uhr von Werner Krausss

„ warum eine Zinserhöhung der Inflation entgegenwirkt? Die Frage ist ernst gemeint, ich möchte es gerne verstehen.“

 

 

Die Nachfrage

regelt den Preis einer Ware.

 

Wenn ich weiß, dass ein Produkt morgen 10 %  teurer ist, dann kaufe ich es heute.

Wenn ich das Geld heute nicht habe, leihe ich es mir bei einer Bank.

Dann habe ich 10% gespart.

 

Wenn ich bei der Bank aber 5% Zinsen zahlen muss,

dann habe ich nur 5% verdient

 

Wenn ich bei der Bank 15% Zinsen zahlen muss, überlege ich mir, ob ich das Teil wirklich brauche.

 

Die Nachfrage

nach Krediten und somit auch nach Waren, sinkt.

ich wollte ihm auch schon helfen, ist mir dusel aber natürlich nicht gelungen

tias
Na ja

Jetzt wird es enger für Schulden macher und auf pump gut leben .Hoffe die Ampel macht da auch eine Rettung vom Steuerzahler.

FakeNews-Checker
Lächerliche Zinserhöhung

Der  Leitzins  müßte  auf  8 %  gehen,  damit  der  Leitzins  mit  der  Inflation  mithalten  kann.  Ansonsten  lohnt  sich  auch  weiterhin  Schulden  machen.

harry_up
@16:37 Uhr von spax-plywood

 

erklären, warum eine Zinserhöhung der Inflation entgegenwirkt? Die Frage ist ernst gemeint, ich möchte es gerne verstehen.

 

 

Wo klemmt denn die Säge beim Verständnis? Die Geldmenge wächst rascher als das Volkseinkommen -> Inflation. Bekämpfung: Geldmenge senken indem man das Geld teurer macht. Siehe auch "Fishersche Verkehrsgleichung".

 

 

Halten Sie Ihre Erklärung verständlich genug, dass jemand wie der User sie als logisch nachvollziehen kann?

Glaub ich jetzt nicht.

werner1955
@16:59 Uhr von Paco

Gott sei Dank hab ich kaum Euro und war so klug dieser Währung nie zu vertrauen, immer nur so viel um in Europa zu leben.

 

Danke das sehe ich auch so. 

FakeNews-Checker
Lächerliche Zinserhöhung

Bei  so  einem  niedrigen  Leitzins  wird   das   Sparbuch  auch  weiterhin  zum  Minusgeschäft.

Zufriedener Optimist
@15:45 Uhr von Charlys Vater

Komisch das einem immer erst alles um die Ohren fliegen muss bis reagiert wird.

Was sind das für "Experten" ?

 

Ja wenn nur Alles so einfach wäre…

tias
@16:16 Uhr von Grossinquisitor

Damit gibt es die Aussicht auf Sparzinsen. Viele wird es freuen. Bedeutet aber auch: Höherer Zinsaufwand für Unternehmen, deshalb Druck auf die Löhne. Und folglich niedrigere Rentenerhöhungen. 

Nach den Umlagen diesen Winter brauchste den net mehr ,GELD ist weg .Sparzinsen weswegen die bo es dann haben leben nicht mehr in de .Dazu Kapitalgesellschaften zahlen fast keine Steuern und ihr Geld ligt nicht auf der Bank.

harry_up
@16:35 Uhr von Tremiro

Ein Hauskauf rückt nun in noch weitere Ferne

Und vieles anderes auch bei diesen Zinsen. Werde mir in diesem Leben wohl tatsächlich kein Eigentum mehr leisten können. 

 

Für die Häuslebauer ist es schlimm. Wer Geld zum Anlegen hat freut sich.

 

 

So? Wie und wo würden Sie sich denn jetzt trauen, Ihr überschüssiges Geld anzulegen?

fathaland slim
@16:44 Uhr von SirEdward

@15:45 Uhr von Charlys Vater

 

Komisch das einem immer erst alles um die Ohren fliegen muss bis reagiert wird.

Was sind das für "Experten" ?

 

Frau Lagarde ist keine Expertin, sondern eine Politikerin, die den klaren Auftrag hatte, die strauchelnden EU Südstaaten mit Liquidität zu versorgen - und die Mehrheit im EZB Rat hat sich dem gefügt.

 

Inwiefern ist Frau Lagarde, die acht Jahre lang Chefin des IWF war, keine Expertin?

 

Von wem kam denn dieser klare Auftrag, den Sie behaupten?

 

Und warum hat sich die Mehrheit gefügt?

 

Aber  jetzt bitte keine Verschwörungsschwurbelei.

 

Mathias Beyer
@15:48 Uhr von frosthorn

Also dafür, dass Sie häufig nicht mit Wirtschaftskritik sparen, mutet Ihre Frage seltsam an. Trotzdem versuche ich mal, es so einfach wie möglich zu erklären. Das Ziel ist, durch steigende Zinsen die Nachfrage zu senken. Wenn weniger nachgefragt wird, sinken im Normalfall über kurz oder lang auch die Preise. So steigt durch steigende Zinsen z.B. die Spartätigkeit von Haushalten. Wenn bei 0% Zinsen z.B. noch 100 Haushalte überlegt haben, ein Auto zu kaufen, so sind es bei 1% vielleicht nur noch 98, die anderen beiden sparen das Geld lieber bei der Bank. Schon werden zwei Neuwagen weniger nachgefragt, dadurch sinkt die Nachfrage nach Rohstoffen, was wiederum dort preisdämpfend wirkt. Das gleiche passiert beim Hausbau. Oder bei den Firmen, die durch die erwartete geringere Nachfrage weniger investieren und weniger Mitarbeiter benötigen, die entlassenen Mitarbeiter fragen durch geringeres Einkommen weniger nach. In der Gesamtheit ist es aber sehr komplex und geht immer weiter.

 

FakeNews-Checker
@17:01 Uhr von schiebaer45

für mich und meinen Spareinlagen? Bekomme ich jetzt wieder Plus Zinsen und keine Minus Zinsen.

Mit  den  Mickymaus-Zinsen  verbrennen Sie  auch  weiterhin  Ihre  Spareinlagen  in  der  Inflation,  während  Schuldenmacher  groß  im  Geschäft  sind.  

 

Zufriedener Optimist
@15:57 Uhr von Möbius

„Faszinierend !“, würde wohl Mr. Spock sagen ..

 

Derzeit meldet Eurostat 9,1 % Inflation (Deutschland 8,8 %). Die nationalen für Deutschland - im Moment 7,9 % - sieht das IfW für 2023 bei 8,7 % (der HVPI dürfte da bei etwa 9,5 % liegen). 
 

 

 

Also die Ökonomen der EZB sagen eine Rate für den Euroraum voraus, die satte 4 % unter der Vorhersage der deutschen Ökonomen für Deutschland liegt..? Das das natürlich nicht stimmen kann, zeigt das selbst Langfristwettervorhersagen höhere Eintrittwahrscheinlichkeiten haben. Vermutlich ist das zugrundeliegende mathematische Modell ein handelsüblicher Spielwürfel .. 

Ich finde es faszinierend das Sie auf allen Gebieten Spezialist sind - besser als die Experten der EZB die den ganzen Tag nichts Anderes tun! Beeindruckend!

MRomTRom
Zielgenaues Bekämpfen ist wichtig. Mit Zins alleine gehts nicht

 

++

'Unter den Währungshütern gibt es auch Sorgen, mit einer zu schnellen Normalisierung der jahrelang ultralockeren Geldpolitik die Konjunktur zu bremsen, die ohnehin mit Lieferengpässen und den Folgen des Ukraine-Kriegs zu kämpfen hat.'

++

Das ist die Crux:

 

Ein Großteil der Teuerung im Euroraum hat nichts mit der Geldversorung durch die EZB zu tun, sondern mit Energieverteuerung und Angebotsverknappung durch Lieferengpässe.

++

Die Preise für PKW sind nicht wegen zu großer 'Spendierlaune' der Verbraucher gestiegen, sondern weil den großen Automobilherstellern Halbleiter aus Asien (Corona Lockdowns) oder Kabelbäume aus der Ukraine (Krieg) gefehlt haben. Das hat auch dem Gebrauchtwagenmarkt horrende Preissteigerungen verschafft.

++

Da nützt es wenig, wenn die Verbraucherkredite verteuert werden.

Höchstens ein Brutalstopp wäre das Ziel und VW, BMW und Mercedes sollen ihre Arbeitskräfte nach Hause schicken.

A u g e n m a ß  ist gefragt.

++

proehi
13:50 Uhr von fathaland slim

Wirtschaftlich hätte Deutschland keinerlei Vorteile davon [es Orban und Erdogan gleich zu tun], und was die weltpolitische Glaubwürdigkeit angeht wäre es eine Katastrophe.

+

Soweit klar, aber was und wo ist die weltpolitische Glaubwürdigkeit?

 

Halleluja
Man kann da steiten

aber nur

fathaland slim
@16:52 Uhr von Coachcoach

@16:32 Uhr von Tremiro

 

Komisch das einem immer erst alles um die Ohren fliegen muss bis reagiert wird.

Was sind das für "Experten" ?

 

Sie können doch nicht erwarten dass die Experten der EZB solche enormen Kenntnisse besitzen wie die Experten hier und in anderen Foren. Das gleiche gilt auch für Politiker (z.B. Bundeskanzler, Außenminister, Finanzminister) Industriemanager oder Bundestrainer.

 

Kann Spuren von Ironie enthalten. 

 

Nein - die wissen alle genau, was sie für wen tun

 

Für wen denn?

 

- vielleicht außer Habeck.

 

Noch ne Spur Ironie zugefügt.

 

Das mit dem Habeck, das soll jetzt die Ironie sein?

 

harry_up
@16:11 Uhr von KalliBayern

wurde die Zinserhöhung, damit die Südländer nicht in die Pleite driften. 

Das dürfte jetzt kommen. 

Und mit D sieht es auch nicht mehr so gut aus wie vor Jahrzehnten. 

Der Euro und die EU werden bei steigenden Zinsen kollabieren.

Dann können wir endlich wieder selbständig entscheiden wie schon heute die Briten.

Darauf freue ich mich schon.

 

 

 

Während Ihres Kommentarschreibens trug es Sie scheint's zunehmend aus der Kurve.

 

Auf was freuen Sie sich denn bei GB und seiner selbstständigen Entscheidungsfreiheit?

Kann doch keine Freude an der eigenen Misere sein...

Oder?

 

 

werner1955
@17:14 Uhr von Möbius

damals den Diskontsatz auf bis zu 6,5%... 

Das waren ja auch Maßnahem die für unser Land gedacht waren.
Die Politiker heute Reden und Handeln heute weiter auch wenn die Wähler unzufrieden sind.

 

 

weingasi1
@16:11 Uhr von KalliBayern

wurde die Zinserhöhung, damit die Südländer nicht in die Pleite driften. 

Das dürfte jetzt kommen. 

Und mit D sieht es auch nicht mehr so gut aus wie vor Jahrzehnten. 

Der Euro und die EU werden bei steigenden Zinsen kollabieren.

Dann können wir endlich wieder selbständig entscheiden wie schon heute die Briten.

Darauf freue ich mich schon.

Ja, die Briten freuen sich seit dem vollzogenen Brexit wie Bolle. Die können sich garnicht so schnell freuen, wie ihr Wohlstand abnimmt. Vergleichen Sie doch einfach mal die Wirtschaftsdaten und überlegen Sie, ob da viel Grund zur Freude besteht. Wenn sich Schottland mit seiner Wirtschaftskraft von GB verabschiedet und als 7. reichstes Land in die EU kommt, haben die Briten noch viel grösseren Grund zur Freude.

Nee, nee Kalli aus Bayern, da sitzen Sie einem gehörigen Irrtum auf

 

Zufriedener Optimist
@17:10 Uhr von nie wieder spd

Sie können doch nicht erwarten dass die Experten der EZB solche enormen Kenntnisse besitzen wie die Experten hier und in anderen Foren. Das gleiche gilt auch für Politiker (z.B. Bundeskanzler, Außenminister, Finanzminister) Industriemanager oder Bundestrainer.

Kann Spuren von Ironie enthalten. 

Ihre Ironie in allen Ehren. Leider muß man vermuten, dass die Politiker und Finanzjongleure der EZB  wahrscheinlich ganz genau wissen, was sie da tun. Es wird nach wie vor und ohne Unterlass das Geld von unten nach oben geschaufelt. Koste es, was es wolle. Denn nur darum geht es diesen Experten. Und für sich selbst verdienen sie sich dabei neue, lukrative Pöstchen für ihre Anschlussverwendung.
 

Was eine verquere Sicht auf unsere soziale Marktwirtschaft… warum habe Sie dann nicht so ein lockeres politisches Pöstchen? Engagieren Sie sich in einer Partei, lassen sich wählen - Sie könnten Alles besser machen! Oder ist Ihnen so ein 16h Arbeitstag eines Politikers doch nicht so sympathisch?

fathaland slim
@17:02 Uhr von Vector-cal.45

Am 08. September 2022 - 13:50 Uhr von fathaland slim

>>Ich warte auf die Kommentare,

die verlangen werden, wir sollten uns Erdogan (80% aktuelle Inflation) und Orban (13,7% aktuelle Inflation) anschließen und lieb zu Putin sein.

 

Ich möchte diesen Kommentaren hier schon einmal im Voraus vehement widersprechen.

 

Wirtschaftlich hätte Deutschland keinerlei Vorteile davon, und was die weltpolitische Glaubwürdigkeit angeht wäre es eine Katastrophe.

 

Vom moralischen Aspekt möchte ich gar nicht reden.<<
 

 

Sie warten allen Ernstes auf bestimmte, Ihren Ansichten widersprechende Kommentare und das anscheinend so dringend, dass Sie diesen „im Voraus vehement widersprechen“, egal ob diese dann wirklich kommen?

 

Ich halte das nicht nur für völlig sinnlos, sondern auch für reine Selbstdarstellung.

 

Das können Sie sehen, wie Sie lustig sind.

 

Der Thread, aus dem mein Kommentar stammt (es ist nicht dieser hier), hat meine Befürchtung jedenfalls bestätigt.

schabernack
17:01 Uhr von schiebaer45

 

Was bedeutet es für mich und meinen Spareinlagen?

Bekomme ich jetzt wieder Plus Zinsen und keine Minus Zinsen.

 

Längerfristig steigen auch die Guthabenzinsen, aber das dauert noch was. Minus-Zinsen musste man auch als Privatmensch mit mehr Geld auf der Hohen Kante nicht bezahlen, wenn man die Geldanlage mit Information und Umsicht organisiert hat.

SirEdward
@17:18 Uhr von Jupp

Komisch das einem immer erst alles um die Ohren fliegen muss bis reagiert wird.

Was sind das für "Experten" ?

 

Frau Lagarde ist keine Expertin, sondern eine Politikerin, die den klaren Auftrag hatte, die strauchelnden EU Südstaaten mit Liquidität zu versorgen - und die Mehrheit im EZB Rat hat sich dem gefügt.

Um zu behaupten, daß Frau Lagarde keine Expertin sei, sollte man selber genug Experte sein! Ich bezweifle das bei Ihnen!

Reicht Ihnen ein abgeschlossenes Studium der Volkswirtschaft?

Vielleicht hätte ich präziser formulieren sollen “Mme Lagarde ist in erster Linie Politikerin und wurde deshalb EZB Chefin“

Zufrieden?

Mathias Beyer
@16:56 Uhr von WM-Kasparov-Fan

Natürlich wäre die Menschheit lebensfähig, die Frage ist nur, auf welchem Niveau und wieviel Prozent der Menschheit sich das wünschen. Geld hat ja alles nur vereinfacht. Das Problem bei Ihrem Kommentar geht ja schon beim uneigennützigen Tauschhandel los. Wenn ich drei Schweine zum Tauschen habe, dann werde ich sie wahrscheinlich dem geben, der mir das beste Gegentauschangebot macht. Wenn mir z.B. der handwerklich begabte das ganze Haus renoviert wird er sie bekommen, der Mitbürger, der nichts zu bieten hat, wird da wohl leer ausgehen und hungern. Stark vereinfacht geschrieben. Am Ende ist es genau so wie jetzt auch, nur das ein einheitliches Tauschmittel fehlt. Und ohne Geld und Banken kein Kredit, wenn ich dann aber meine Schweinezucht ausbauen möchte, dann müssten ganz schön viele Tauschpartner in Vorleistung gehen bevor sie quasi als Rückzahlung und Zins von mir die Schweine bekommen. Und wenn ich es verbocke, gehen sie leer aus. Banken dienen ja als Risikotransformator.

 

MRomTRom
Inflationsimport durch Energieverteuerung

++

Die Inflation im Euroraum ist zwei wesentlichen Faktoren geschuldet. Einmal der globalen Störung der Lieferketten und der Verteuerung der Logistikkosten. Zum anderen den enorm gestiegenen Energiekosten.

++

Nach dem geltenden Wägungsschema des Warenkorbes zur Preisentwicklung schlagen alleine die Ausgaben für Wohnen, Wasser, Energie mit 32,5 % zu buche.

++

Gemäß Messungen von Eurostat und dem Institut der deutschen Wirtschaft wurde die Inflationsrate in der Eurozone von 7,4 % etwa im März 2022 durch die folgenden Preissteigerungsraten getrieben:

Energiedienstleistungen                   29,2 %

Energierohstoffe                                  29,1 %

Lebensmittel                                         13,0  %

Dienstleistungen (ohne Energie)   16,5 %

Waren (ohne Energie):                       12,2 %

++

Also gehen die Verbraucherpreissteigerungen zu fast 60 % auf Energie bezogenen Preisfaktoren zurück.

++

Zur Bekämpfung der Energiekosteninflation hat die Geldpolitik also beschränkte Mittel.

 

weingasi1
@17:22 Uhr von V8forever

Diese Erhöhung ist angesichts der Inflation, ein Witz. Auf der anderen Seite könnte diese Erhöhung eine Rezension anstoßen. 

Eine "Rezension" ist eine Buchkritik.

Schon nicht immer ganz leicht mit den Fremdwörtern ;)

 

Möbius
@17:22 Uhr von V8forever: die Schweiz macht das prima

Diese Erhöhung ist angesichts der Inflation, ein Witz. Auf der anderen Seite könnte diese Erhöhung eine Rezension anstoßen. 

Man hätte dies schon viel früher den Leitzins erhöhen sollen. Jetzt wo der berühmte Karren im Dreck steckt, ist es zu spät. 

Aber man muss ja die Länder im Südosten finanzieren. 

Bei uns in der Schweiz liegt der Leitzins bei minus 0,25%, aber Inflationsrate ist bei uns bei 3,4%. Aber die SNB wird alles für die Preisstabilität in der Schweiz bleibt. 

 

Die Strompreise steigen 2023 in der Schweiz im Mittel nur um 27 % (allerdings mit großen regionalen Schwankungen) - das ist ein Wert den sich deutsche Verbraucher auch wünschen würden! Dafür lohnt sich Einkaufen in Deutschland jetzt kaum noch ... 

 

fathaland slim
Ja, diese Südstaaten

Sie sind schuld an der ganzen Misere.

 

Eine aus der Zeit gefallene, rassistische Erzählung.

 

Aus der Zeit, als die Italiener, Spanier, Griechen etc. im Weltbild der Rassisten noch den Platz einnahmen, den heute die Moslems besetzen.

 

Aber im Bewusstsein eines gewissen Teils der Bevölkerung ist diese altmodische Erzählung immer noch fest verankert.

 

Man merkt, daß es sich um Rassismus handelt, u.a. daran, daß von den einschlägigen Leuten niemand über Polen oder Ungarn herzieht. Wo doch allein der EU-Transfer nach Polen so ziemlich genau die Summe ausmacht, die Deutschland netto an die EU zahlt...

SirEdward
@17:27 Uhr von tias

wurde die Zinserhöhung, damit die Südländer nicht in die Pleite driften. 

Das dürfte jetzt kommen. 

Und mit D sieht es auch nicht mehr so gut aus wie vor Jahrzehnten. 

Der Euro und die EU werden bei steigenden Zinsen kollabieren.

Dann können wir endlich wieder selbständig entscheiden wie schon heute die Briten.

Darauf freue ich mich schon.

  Re

Nö die selben entscheiden weiter WEF usw ,die USA Investoren kaufen ihre Kolonie billig auf ,das spiel ist grösser und besser geplant auf lange Sicht  als wir uns vorstellen können.

Die Britische Regierung hat heute verkündet, dass ab 1 Oktober für Privathaushalte ein „Energiepreisedeckel“ für 24 Monate gilt - die Preise werden eingefroren und die Mehrkosten trägt der Staat (d.h Steuerfinanzierung oder über Schulden). Das wird immerhin die Inflation maßgeblich dämpfen, auch wenn die Preise doppelt so hoch sind wie 2021.

Gast
@16:53 Uhr von Dr.Hans

Naja, der Absolutwert der Zinsen bleibt aber fast historisch niedrig.
 

Die Differenz zwischen Zinsniveau und Inflationsrate liegt zudem europaweit immer noch bei sage und schreibe ca. 8 %. Das ist jedes Jahr der Prozentsatz der Entwertung der Spargroschen der Bürger und der Schulden der Staaten.

 

Oder anders formuliert: Die Staaten, so auch der deutsche Staat, entlasten sich durch die Inflation auf Kosten ihrer Bürger.

Nicht vergessen, der Staat sind wir alle in unserem Land Deutschland

silgrueblerxyz
@17:34 Uhr von Opa Klaus

Und vieles anderes auch bei diesen Zinsen. Werde mir in diesem Leben wohl tatsächlich kein Eigentum mehr leisten können. 

Ich habe es mit 8% Hypotenkenzinsen und 10 Jahre Verzicht auf unnötige Ausgaben geschafft.

Ich denke, wir beide wissen, dass eine Hausfinanzierung immer von mehreren Faktoren abhängig ist. Eigenkapital, Hauskosten etc pp. Aber ich gebe Ihnen Recht, ein gewisser Verzicht ist oft unverzichtbar (Wortspiel) und bei einer gesunden Planung muss man auch eine Hochzinsphase einkalkulieren. Es gibt zwei unkalkulierbare Positionen beim Hauskauf: die Höhe der Hypothekenzinsen und die Dauer einer Ehe. Ooops, habe ich jetzt was falsches geschrieben? :-) 

 

Ich möchte noch zwei oft unbeachtete Risikofaktoren zur Checkliste hinzufügen. Einkommensverlust für Selbständige oder Arbeitnehmer und nicht abgesicherte schwere Erkrankung.

 

Silverfuxx

Da es praktisch unmöglich ist, die EZB zu kontrollieren oder gar einzuschränken, macht sie einfach, was sie will. Im völlig rechtsfreien Raum (ja, angeblich könnte der EuGH, aber das ist nur Theorie).

Dabei sollte aber niemand denken, die wüssten nicht, was sie tun. Die wissen das sehr genau. Ihre willkürlich verbreiteten Zahlen und Aussagen mit absolut Null Wahrheitsgehalt glaubt ihnen zwar vermutlich niemand mehr, aber das spielt keine Rolle, weil sie eben trotzdem machen können, was sie wollen.

Sehr lange hat sie die Inflation geleugnet, dann kleingeredet. Letzteres ja bis heute. "2023 wird sie bei 5,5% liegen". Na klar... Im Juni waren es noch 3,5%.

Schade, dass die jeder Gerichtsbarkeit entzogen sind. Außer für Lagarde und ihre Leute natürlich.

jfkal
Das ist

Immer noch nichts. Zinsen müssen nahe an die Inflationsrate sonst wird das nix 

Scratchpatch
Wo ist das Licht am Ende des Tunnels?

Nun machen wir alle Schulden und die Zinsen wachsen. Ob Lindner die Schuldenbremse für nächstes Jahr halten kann? Ich habe meine Zweifel. Wer weiß, ob die Regierung den Winter übersteht. Die nächsten Generationen dürfen dann alles mit Zinsen zurückzahlen. Momentan sehe ich das Licht am Ende des Tunnels nicht. Selbst wenn die Probleme mit der Gasversorgung aufhören, kommt doch der Konflikt mit China auf uns zu. Deutschland als Exportnation - wie soll das weitergehen? 

jfkal
@17:25 Uhr von wenigfahrer

nicht reichen, und ist auch viel zu spät, bewusst verschlafen?.

Die EZB müsste eigentlich Experten haben, die etwas weiter in die Zukunft schauen können, alle haben das Desaster gesehen, nur hat man dort die Augen geschlossen.

Und Prognosen der EZB die jetzt so im Raum stehen, werden sich wohl genauso wenig erfüllen, wie die vorherigen.

Euro knapp unter 1 aktuell zum Dollar, das Öl ist gerade bei 88,73, und wenn ich in die Tankstellenpreise aufrufe, kann etwas nicht mehr stimmen.

Irgendwie ist alles durcheinander, einige verdienen sich gerade Nasen aus Gold.

Ich frage mich ernsthaft, wie soll das mit solchen Führungsspitzen bei uns weiter gehen.

So ist es . Aber weder Deine noch meine Nase verdienen da mit 

Gast
@17:34 Uhr von tias

Komisch das einem immer erst alles um die Ohren fliegen muss bis reagiert wird.

Was sind das für "Experten" ?

 

Sie können doch nicht erwarten dass die Experten der EZB solche enormen Kenntnisse besitzen wie die Experten hier und in anderen Foren. Das gleiche gilt auch für Politiker (z.B. Bundeskanzler, Außenminister, Finanzminister) Industriemanager oder Bundestrainer.

Kann Spuren von Ironie enthalten. 

Normaler Menschenverstand einer Reinemache Frau oder Lageristen würde da schon helfen .Mehrere tausend Überbezahlte Berater haben unsere Politiker dazu noch  .

Da hört sich ihre Entschuldigung wie ein Witz an .

Solche Behauptungen höre ich auch des öfteren in meiner Stammkneipe um die Ecke, wo genau die besten Experten sitzen!

jfkal
@17:35 Uhr von MRomTRom

++

kann mir jemand mal für Doofe

erklären, warum eine Zinserhöhung der Inflation entgegenwirkt? Die Frage ist ernst gemeint, ich möchte es gerne verstehen.

++

Inflation wird in der Regel als Nachfrageüberhang über das produzierte Angebot von Waren und Dienstleistungen gedeutet.

 

Soll dieser Nachfrageüberhang  abgebaut werden, senkt man die Nachfrage, indem man den Konsumenten die Mittel für die Nachfrage entzieht. Zinserhöhungen machen Kredite für Konsumenten (Auto, Möbel) und für Unternehmen (Vorprodukte, Maschinen) teuerer.

 

Diese Art von Inflationsbekämpfung hat einen Haken: sie geht in der Regel mit einem Herunterfahren der Konjunktur und mit Erhöhung der Arbeitslosigkeit einher.

 

 

Tut weh. Muss aber sein 

Möbius
@15:48 Uhr von frosthorn: Zinsen verteuern Kredite

 

erklären, warum eine Zinserhöhung der Inflation entgegenwirkt? Die Frage ist ernst gemeint, ich möchte es gerne verstehen.

 

Zinserhöhungen würgen aber vor allem Investitionen ab. Ausserdem muss man schon klotzen und nicht kleckern um eine steigende Inflation durch Zinserhöhungen aufzuhalten. Eigentlich müssten die Zinsen ähnlich steigen wie die Geldentwertung. Eine Rezession ist hilfreich. Je stärker die Wirtschaft schrumpft, desto weniger stark müssen die Zinsen steigen. Sobald die Inflation mal eine gewisse Grenze überschritten hat, können Zinsanhebungen nicht mehr helfen. Dann bleibt nur eine Währungsreform ... zB bezweifle ich das die Inflation in der Türkei (80%) letztlich ohne Währungsreform in den Griff zu kriegen sein wird, da sich Inflation immer selbst beschleunigt ... 

 

 

Ich vermute, dass die kritische Schwelle bei etwa 30% liegt ... 

jfkal
@17:27 Uhr von MRomTRom

++

'Ich hoffe der Euro wird nicht überleben, da tausche ich lieber 100Jahre DM gegen Lira oder andere Währung. '

++

Der Euro wird überleben und weiter funktionieren.

Im langjährigen Vergleich ist der Euro preisstabiler als die DM. Besser wir bleiben dabei

++

Haha guter Witz . 

jfkal
@17:27 Uhr von MRomTRom

++

'Ich hoffe der Euro wird nicht überleben, da tausche ich lieber 100Jahre DM gegen Lira oder andere Währung. '

++

Der Euro wird überleben und weiter funktionieren.

Im langjährigen Vergleich ist der Euro preisstabiler als die DM. Besser wir bleiben dabei

++

Haha guter Witz . 

jfkal
@17:31 Uhr von Giselbert

"Ich hoffe der Euro wird nicht überleben, da tausche ich lieber 100Jahre DM gegen Lira oder andere Währung. Deshalb habe ich Franzosen, Italiener  Griechen..trotzdem lieb."

Schön gesagt, dem schließe ich mich doch glatt an!

Die tatsächlichen Vorteile dieser Einheitswährung waren für den Verbraucher schon immer minimal, aber die Nachteile  enorm.

Das war auch zu erwarten . Die Idee war gut. Die Umsetzung aber eine Katastrophe  

MRomTRom
Der Handlungsdruck für die EZB liegt in der 'Zinsschere'

 

++

Die gegenwärtige Inflation ist zu einem Großteil den Energiegpreisen geschuldet. Zumindest in diesem Segment ist mit Zinserhöhungen der EZB wenig zu erreichen.

++

Der Handlungsdruck der EZB-Währungshüter liegt in der Zinsschere zwischen dem europäischen und dem amerikanischen Kapitalmarkt. Wenn mit Kapitalanlagen  (Staatsanleihen, ETF, Aktien) in den USA mehr Rendite erwirtschaftet werden kann, steigt die Nachfrage nach Dollar und damit dessen Kurs gegenüber dem Euro.

++

Die Zinserhöhung der EZB zielt zu einem Großteil darauf ab, die Zinsschere nicht zu groß werden zu lassen, um Kapitalabflüsse in den Dollarraum zu regulieren und das Kursverhältnis Euro-Dollar im richtigen Rahmen zu halten.

++

 

-Der Golem-
@17:22 Uhr von schabernack - okay, aber......

Man sagt, es sei so:

Höherer Leitzins macht Geld für Banken teurer, das sie sich bei der EZB leihen. So steigen auch Zinsen für Verbraucherkredite. Verbraucher nehmen weniger Kredite auf.

--------------------------------------------------------

Okay - aber wo ist der Zusammenhang zwischen den gesunkenen Immobilienpreisen und den Preisen für Brot, Heizung und Fusspflege...?

 

 

 

 

 

 

FakeNews-Checker
@17:35 Uhr von MRomTRom

++

kann mir jemand mal für Doofe

erklären, warum eine Zinserhöhung der Inflation entgegenwirkt? Die Frage ist ernst gemeint, ich möchte es gerne verstehen.

++

Inflation wird in der Regel als Nachfrageüberhang über das produzierte Angebot von Waren und Dienstleistungen gedeutet.

 

Soll dieser Nachfrageüberhang  abgebaut werden, senkt man die Nachfrage, indem man den Konsumenten die Mittel für die Nachfrage entzieht. Zinserhöhungen machen Kredite für Konsumenten (Auto, Möbel) und für Unternehmen (Vorprodukte, Maschinen) teuerer.

 

Diese Art von Inflationsbekämpfung hat einen Haken: sie geht in der Regel mit einem Herunterfahren der Konjunktur und mit Erhöhung der Arbeitslosigkeit einher.

 

 

Nur  1  Euro-Läden  haben  dann  noch  Hochkonjunktur.

 

Mischa007
@16:24 Uhr von naiver Positivdenker

Komisch das einem immer erst alles um die Ohren fliegen muss bis reagiert wird.

Was sind das für "Experten" ?

 

Dem kann ich nur beipflichten. Manchmal, Tendenz steigend, fehlen einem immer mehr die Worte.

Ich auch! Sind scheinbar vom gleichen Schlag, wie solche die nach dem Besuch eines Eiscafes Polarexperten sind.

Kristallin
Wer nix von hat@16:58 Uhr von saschamaus75

>> Endlich die von 80 Mio. Bürgern lang ersehnte

>> Zinserhöhung.

 

Ähh, also ich gehe eher davon aus, daß es von 83 Mio. mind. 50 Mio. Bürgern 'total wumpe' ist. -.-

Wumpe? Ich habe da nur nix von.... Werde in meinem "Restleben" weder Kapital (lol) noch Grundbesitz (auch lol) erlangen.

Mischa007
@17:30 Uhr von Forfuture

Ich frage.......

Jetzt, wo es vielen Unternehmen und Privatleuten ohnehin schlecht geht auch noch die Leitzinsen zu erhöhen, zieht die Schlinge um den Hals der Wirtschaft und der Bevölkerung doch nur noch enger.

Die einfältigen Sparer, die jetzt frohlocken, sollten sich klar machen, dass sie aktuell weit schlechter dastehen, als vor einem Jahr mit 0-Zinsen. Vor 2 Jahren hätte man über höhere Zinsen nachdenken können und musste auch da zu dem Schluss kommen, dass unterm Strich 0-Zins besser ist.

Wer nun der Niedrigzinspolitik die Schuld für die Inflation gibt, hat entweder keine Ahnung und nichts von Krieg und Corona gehört, oder verfolgt eine böswillige Strategie.

Höhere Zinsen haben keine Auswirkung auf die Inflation, außer vielleicht durch die damit befeuerte Rezession, toller Plan!

Für mich OK. Dann wissen wir schneller woran wir sind!

Coachcoach
@17:14 Uhr von Giselbert

Der (T)Euro wurde verheizt.

Dadurch, dass die Geldmenge innerhalb weniger Jahre enorm zugenommen hat, ist das Pulver verschossen  und mit einer so moderaten Zinserhöhung wird sich da nix bewegen.

2012 = 9788 Milliarden € und Dez 21 = 15.483 ... das sagt alles.

So funktioniert Umverteilung.

schiebaer45
@17:27 Uhr von MRomTRom

++

'Ich hoffe der Euro wird nicht überleben, da tausche ich lieber 100Jahre DM gegen Lira oder andere Währung. '

++

Der Euro wird überleben und weiter funktionieren.

Im langjährigen Vergleich ist der Euro preisstabiler als die DM. Besser wir bleiben dabei

++

##

Es war einmal die starke DM aber diese Zeit kommt nicht wieder und so bleiben wir beim Euro und bei meinen Urlaub Reisen in Europa hat das auch viele Vorteile. Was war das immer ein Umstand mit dem Geld umtauschen.

schabernack
@17:34 Uhr von Opa Klaus

 

… dass eine Hausfinanzierung immer von mehreren Faktoren abhängig ist. Eigenkapital, Hauskosten etc pp. Aber ich gebe Ihnen Recht, ein gewisser Verzicht ist oft unverzichtbar (Wortspiel) und bei einer gesunden Planung muss man auch eine Hochzinsphase einkalkulieren. Es gibt zwei unkalkulierbare Positionen beim Hauskauf: die Höhe der Hypothekenzinsen und die Dauer einer Ehe. Ooops, habe ich jetzt was falsches geschrieben? :-)

 

Ein Haus oder eine Wohnung kann man oder frau ja auch dann kaufen, wenn frau oder man gar nicht verheiratet ist. Sonst könnten meine Freundin und ich gar keine gemeinsam gekaufte Wohnung haben und bewohnen.

 

Wohl nicht so häufig vorkommend, konnten wir das ganz ohne einen Kredit dafür aufzunehmen. Erbschaft meinerseits mit Wohnung geerbt und verkauft. Vorschuss der Eltern auf ihr Erbe ihrerseits. Dazu ich noch was Gespartes aus den finanziell goldenen ersten 8 Jahren Beruf bei den Japanern.

 

In jedem Fall ist es gut in diesen Zeiten,

Wohneigentum bewohnen zu dürfen.

werner1955
@17:34 Uhr von Opa Klaus

Hypothekenzinsen und die Dauer einer Ehe. Ooops, habe ich jetzt was falsches geschrieben? :-) 

 

Sind klar planbar. Und wer den Markt beobachtet kann rechtzeitig vorsorgen, das es zu Zinserhöhungen kommt ist seit jahre zu erwarten.
Mit der Ehe sehe ich das auch so wie Sie. Aber nach über 45 jahre ist da auch genug Resilenz vorhaben.
 

 

Mischa007
@17:35 Uhr von MRomTRom

++

kann mir jemand mal für Doofe

erklären, warum eine Zinserhöhung der Inflation entgegenwirkt? Die Frage ist ernst gemeint, ich möchte es gerne verstehen.

++

Inflation wird in der Regel als Nachfrageüberhang über das produzierte Angebot von Waren und Dienstleistungen gedeutet.

 

Soll dieser Nachfrageüberhang  abgebaut werden, senkt man die Nachfrage, indem man den Konsumenten die Mittel für die Nachfrage entzieht. Zinserhöhungen machen Kredite für Konsumenten (Auto, Möbel) und für Unternehmen (Vorprodukte, Maschinen) teuerer.

 

Diese Art von Inflationsbekämpfung hat einen Haken: sie geht in der Regel mit einem Herunterfahren der Konjunktur und mit Erhöhung der Arbeitslosigkeit einher.

 

 

Da würde ich mal sagen, das wir auf dem richtigen Weg sind. Gekniffen werden wieder die sein, die eh schon nichts haben. Mal sehen wie lange das noch gut geht?

Werdaswissenwill

Bringt das z.b. Mittal dazu wieder zu Produzieren?Die haben Aufgrund der Energiepreise die Produktion angehalten! Da werden noch mehr Firmen kommen! Oder sogar Abwandern! Wenn juckt da noch die EZB wenn man am Klippenrand steht.

Kein Einstein
Leitzins 1,25 %

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Da lach ich drüber. Habe mein Geld in "Strohrum" investiert, bekomme dafür 80%.

.

Zusätzlich kann ich mich in kalten Zeiten daran erwärmen, innerlich wie äußerlich. Bei Stromausfall wird etwas davon angezündet und schon ist das Zimmer etwas erleuchtet. Gleichzeitig kann ich über der Flamme meine klammen Finger wärmen.

.

Die EZB kann mich mal gerne haben.

tagesschlau2012
@16:25 Uhr von fathaland slim

 

 

"Je schlechter es Deutschland geht, desto besser für die AfD"

 

Ich empfehle allen Mitforisten, Herrn Lüth nachzuschlagen. Ich nehme an, Sie brauchen das nicht, denn Sie wissen, wer und was für einer das ist.

 

Ich empfehle den Mitforisten das Handbuch von Herrn Habeck wie schön ein Blackout ist.