Kommentare - Deutsche Bahn: Schienennetz vor dem Kollaps

Kommentare

Danke, danke, danke für die Schwarze Null!

Da hat der "Sozial"-"Demokrat" Scholz als "Finanzminister" über viele Jahre hinweg ne "tolle" Leistung vollbracht! Und "immerhin" hat er wenigstens ein 100-Milliarden "Sondervermögen" (=Schulden) für die Bundeswehr locker gemacht. Gratulation!

Die letzten…

Die letzten Bundesverkehrsminister waren allesamt  von der csu, einer katastrophaler wie der andere.
 

Passt zum Eindruck, den die csu auf Landesebene auch in der Energiepolitik macht: Sie toppt die Verschlafenheit der Union auf Bundesebene. Kein Bundesland ist so gasabhängig und hinkt so bei den regenerativen hinterher wie Bayern.

Bäume umarmen beim Fotoshooting des MP Söder reicht da nicht.

 

Ob Volker Wissing von der fdp es als Minister schafft, wieder eine Verkehrspolitik zu betreiben, die den Namen verdient, und vor allem eine Verkehrswende, die wir nicht zuletzt aus ökologischen Gründen dringend brauchen, muss  sich erst zeigen.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

@18:29 Uhr von DeHahn

Da hat der "Sozial"-"Demokrat" Scholz als "Finanzminister" über viele Jahre hinweg ne "tolle" Leistung vollbracht! Und "immerhin" hat er wenigstens ein 100-Milliarden "Sondervermögen" (=Schulden) für die Bundeswehr locker gemacht. Gratulation!

Wer waren nochmal die Verkehrsminister? Moment ich habs vergessen.
Bin ich doch bescheuert!

Defekte Betonschwellen legen gerade Bahn lahm

Etwa  200.000 Betonschwellen im müssen nach dem Bahnunglück in Garmisch Partenkirchen aufgrund eines Herstellerfehlers getauscht werden.

Wird ja so ganz nebenbei gemacht im laufenden Betrieb

Ein Fachkräftemangel existiert beim Bahnbau natürlich auch nicht.

Der Rest sind Planungphasen,Einsprüche von gegen alles Bürgern.

Ja, nicht wahr?

"Der enorme Investitionsstau ist dabei nicht das einzige Problem." @tagesschau.de

.

Wir haben ja so ein wundervoll effektives Staatssystem von Bund, Ländern und Gemeinden, die alle wiederum reihenweise zuständige Behörden haben, welche  um technische und finanzielle Details bis aufs Messer fighten. Und dann ist die Bahn ja auch aufgespalten in Bahnbetrieb und Schienennetz, da kann man auch wiederum jahrelang die Bälle hin und her kicken. Einfach "klasse". Aber nur so kann man schrarenweise "Politiker" in einträgliche "Beschäftigungen" bringen. Und so hat sich der "arme" Herr Pofalla als Bahnvorstand doch mit nur ärmlichen 1.5 Mio pro jahr abspeisen lassen müssen!

Warum wundert mich das nicht…

Warum wundert mich das nicht? Ist halt die deutsche Bahn. Flughafen können wir nicht mehr, Bahn funktioniert nicht, ÖVB geht auch nicht. Was bekommen wir überhaupt noch auf die Reihe?

Und in all den Drei genannten waren wir einmal sehr gut aufgestellt.

Da ist auch ein

Herr Mehdorn nicht ganz schuldlos.Mit seinen Sparmaßnahmen um die Bahn dann an die Börse zu bringen . Das eingesparte Geld wäre besser für Erneuerungen der Schiene verwendet worden.

Kommunikation und…

Kommunikation und Verhandlung ist anscheinend Mangelware. Wenn man es nicht schafft, das Infrastrukturprojekt dem Bürger zu verkaufen, der damit vor der Nase dann ein Leben lang klarkommen "darf", ist vielleicht nicht unbedingt der Bürger daran schuld - vielleicht war das Verhandlungsangebot auch einfach zu schlecht und vielleicht konnte man dem Bürger auch nicht vermitteln, was er für Vorteile daraus haben könnte.

 

Ich lebe z.B. rund 100km von einer großen deutschen Metropole in einer Stadt mit gut 100.000 Einwohnern. Wenn man mir nun mitteilen würde, dass hier der Bahnhof erweitert werden muss und dass weitere Gleise dazu gebaut werden, nur damit dann in Zukunft noch mehr ICE durch unsere Stadt donnern können, ohne hier zu halten, wäre ich auch definitiv dagegen. 

 

Man denkt eben nicht nah am Bürger und Kunden, sondern an dem, was die Bahn leisten möchte und setzt sich Planziele, wie in der DDR, die man dann eben nicht erreicht. 

Kommentar blendet Privatisierung aus

Neoliberale Politiker haben die Privatisierung und Liberalisierung der Energieversorgung und Bahn als alternativlos dargestellt. Journalisten haben das Neutralitsgebot aufgegeben und die Privatisierung der Bahn positiv dargestellt. 

Britische Erfahrungen mit der Privatisierung und die Entwicklung hin zu maroder Infrastruktur wurde ausgeblendet. Privatisierungsgegner hingegen haben die Entwicklung hin zu einem maroden Schiensystem vorausgesagt. 

Gewinne werden von Reichen und Superreichen abgeschöpft. Die Profitgier der Privaten lässt die zuvor intakte Infrastruktur verkommen. 

Tja ...

dachte die Grünen hätten uns eine glänzende Zukunft des öffentlichen Verkehrs versprochen und diesen angekündigt.

Tja, mit einem marodes Schienennetz welches kurz vor dem Kollaps steht wird das nix.

Der Ausbau muss endlich in…

Der Ausbau muss endlich in den Mittelpunkt rücken. Wie oft habe ich schon gehört "Wenn ihr Fahrgastzahlen verdoppeln wollt kauft mehr Züge"? Unwissenheit nach allen Regeln der Kunst. Das nächste wird aber wie in allen Bauberufen der Fachkräftemangel sein. Da muss eben auch viel für die Attraktivität der Branche gemacht werden.

Es hilft ja alles nichts…

Es hilft ja alles nichts. Mehdorn hat das so kaputt gespart, dass die Bahn über den Ereignishorizont gewuppt wurde: kein Geld, keine Investitionen,  kein Material, keine Gäste, kein Geld.....

Da müssen Profis von ÖBB , SBB oder SNCF her. Berater von PWC oder sowas bringen da nichts mehr. 

@18:34 Uhr von NieWiederAfd

Die letzten Bundesverkehrsminister waren allesamt  von der csu, einer katastrophaler wie der andere.
 

Passt zum Eindruck, den die csu auf Landesebene auch in der Energiepolitik macht: Sie toppt die Verschlafenheit der Union auf Bundesebene. Kein Bundesland ist so gasabhängig und hinkt so bei den regenerativen hinterher wie Bayern.

Bäume umarmen beim Fotoshooting des MP Söder reicht da nicht.

 

Ob Volker Wissing von der fdp es als Minister schafft, wieder eine Verkehrspolitik zu betreiben, die den Namen verdient, und vor allem eine Verkehrswende, die wir nicht zuletzt aus ökologischen Gründen dringend brauchen, muss  sich erst zeigen.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

Na, die Kandidaten der SPD haben auch nit absoluter Abwesenheit geglänzt. Gugel mal, wer bei Schröder da war. Das ist ernüchternd.

Wissing vor, Eigentor!

Investitionsstau? 

Unglaublich! 

Also da sollte  Verkehrsminister Wissing dem Eigentümer der DB aber mal so richtig auf die Finger klopfen.

Schade, dass die DB nicht dem Bund gehört, da würde es wie bei den Panzern und Raketen eine Zeitenwende geben.

Der Bund sollte seinen 100%…

Der Bund sollte seinen 100% Anteil an der Bahn verkaufen, wie bei der deutschen Post. Das würde die Effizienz steigern und das Unternehmen erfolgreicher machen, siehe Telecom. 

Lokomotivführer Enrico muß aufs Abstellgleis :-)

Fachlich und sachlich aufgrund des zeitverlußtes beim rangieren ein absoluter Unsinn

Es gibt sogar extra Überholgleise dafür, auf denen die langsamen oder die welche keine Expresstrasse gebucht haben warten müssen.

Zudem steht man oftmals Stundenlang, weil Zug einers der über 400 Eisenbahnunternehmen in Deutschland liegengeblieben ist.

Die lassen sich auch nicht wie früher von jeden wegziehen

(vergleich Autobahn : ADAC, AVD, u.a), das kostet Zeit

Nacht ist es halt besonders Schlimm , da es wie auf Autobahnen üblich,

keine "so da"  Baustellen gibt.

 

Schade das wegen einer politischen Baustelle Schuttgart 21-31???

soviel Geld, Know How, Material und Arbeitskraft verschwendet wird

 

@18:53 Uhr von Bender Rodriguez

Es hilft ja alles nichts. Mehdorn hat das so kaputt gespart, dass die Bahn über den Ereignishorizont gewuppt wurde: kein Geld, keine Investitionen,  kein Material, keine Gäste, kein Geld.....

Da müssen Profis von ÖBB , SBB oder SNCF her. Berater von PWC oder sowas bringen da nichts mehr. 

Dann bin ich für welche der SNCF oder wahlweise SBB. In Frankreich gibt's ein gutes Fernverkehrsnetz. In Deutschland gibt's Regionen wo der ICE alle 15 Kilometer halten soll. So viel dann auch zu Hochgeschwindigkeit.

 

Auf die Füsse - Versäumnisse der letzten Jahre

Seit dem Regierungswechsel ist noch nicht einmal ein Jahr vergangen.

Ich habe den Eindruck, dass uns in dieser relativ kurzen Zeit  nach und nach alle Versäumnisse der vergangenen Jahre auf die Füsse fallen.

Ich fürchte, die Erinnerungsfähigkeit einiger Unions-PolitikerInnen (und deren AnhängerInnen) ist nicht sehr ausgeprägt.

Also haben wir hier eine weitere Baustelle. Im wahrsten Sinne des Wortes. Gemacht durch die verfehlte Unions-Politk.

Zu lösen von der Nachfolgeregierung - denen droht dann, von (vergessslichen) WählerInnen abgewählt zu werden, wenn das nicht schnell, schuldenfrei, steuergesenkt etc. klappt.

@18:48 Uhr von Gandalf - dann wäre ich auch definitiv dagegen

Wenn man mir nun mitteilen würde, dass hier der Bahnhof erweitert werden muss und dass weitere Gleise dazu gebaut werden, nur damit dann in Zukunft noch mehr ICE durch unsere Stadt donnern können, ohne hier zu halten, wäre ich auch definitiv dagegen. 

Man denkt eben nicht nah am Bürger und Kunden, sondern an dem, was die Bahn leisten möchte und setzt sich Planziele, wie in der DDR, die man dann eben nicht erreicht. 

 

Tja , wenn der Bahnsteig zu kurz ist , war Hauptproblem beim 9€ Ticket,

kann man nicht einfach mal Waggons anhängen.

Schon eine süffisannte ausklappbare Bahnsteigverlängerung aus Holz

hat eine Planungsphase von ca 3 Jahren.

Arbeitskräfte,Material,Fahrpläne,nötige Umleitungen, andere zeitgleiche Baustellen

 

Von der Schweiz lernen

Die Schweiz hat ja schon länger ihre Bahnkapazitäten ausgebaut. Bis in kleinere Gemeinden. Und das bei so vielen Bergen.

Das geht also. Und wie das geht, da sollte die Expertise der Schweizer mal eingeholt werden.

Ja, die Schweiz ist ein reiches Land - wir auch.

Das ist eine Frage der Prioritäten.

Die Bahn gehört für mich den Bereichen, die der Gemeinschaft dienen.

So sollte sie behandelt werden. Investitionen, die allen dienen.

@18:48 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Neoliberale Politiker haben die Privatisierung und Liberalisierung der Energieversorgung und Bahn als alternativlos dargestellt. Journalisten haben das Neutralitsgebot aufgegeben und die Privatisierung der Bahn positiv dargestellt.

 

Ich bin immer wieder erstaunt darüber, was Sie eigentlich für Journalismus halten. Und für Neutralität. Finden Sie eigentlich auch, dass Journalisten z.B. neutral über Erdbeben oder Dürren berichten sollten, indem sie auch die positiven Folgen solcher Ereignisse verständlich darstellen? Damit der mündige Bürger sich selbst eine Meinung darüber bilden kann, ob er Erdbeben nun eher befürwortet oder ablehnt?

Zuglänge erweitern

Ein Beispiel ist die Strecke zwischen Hamburg und Hannover. Seit Jahrzehnten wird versucht, die Zahl der Züge zwischen den beiden Städten deutlich zu erhöhen.

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Warum geht man nicht hin und verdoppelt die Zuglänge und reduziert die Frequenz gleichzeitig.

Ein Reisebus fasst ja auch 50 Personen und erspart damit 25-50 PKW.

Packt die Lok keine 20 statt 10 Waggons?

Erst verkaufen, dann vermissen.

Das Geheimnis eines funktionierenden, pünktlichen Bahnverkehrs ist ziemlich einfach: Eigene Gleise muss man haben. Nicht nur in der Schweiz oder in Japan - auch bei uns im Westen sind z.B. die S-Bahnen fast immer pünklich, da sie auf eigenen Gleisen fahren - ganz im Gegensatz zum Regional- und Fernverkehr, die sich die Gleise teilen müssen.

Mehdorn und Konsorten hatten ein Drittel der Gleise und die Hälfte der Weichen stillgelegt. Das brachte "Investoren", die auf den Sahnegrundstücken in Innenstadtlage Häuser errichten wollten, jede Menge Rendite. Auch die Fehlplanung "Stuttgart 21" ist im Kern gar kein Bahn-, sondern ein Immobilienprojekt, bei dem offensichtlich egal zu sein scheint, wo die Züge bleiben, nämlich im Gipskeuper und an zu wenigen und schiefen Bahnsteigen.

Die Nadelöhre sind geschaffen und bebaut, mit voller Absicht, aus Profitgier. Sie liegen in den Innenstädten. Insofern ist es ziemlich scheinheilig, wegen ein paar Neubaustrecken mit dem Finger auf die Bürger zu zeigen.

@18:48 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Neoliberale Politiker haben die Privatisierung und Liberalisierung der Energieversorgung und Bahn als alternativlos dargestellt.

Ach, haben sie das?

Journalisten haben das Neutralitsgebot aufgegeben und die Privatisierung der Bahn positiv dargestellt. 

Ach, haben sie das?

Britische Erfahrungen mit der Privatisierung und die Entwicklung hin zu maroder Infrastruktur wurde ausgeblendet.

Oh, wurde das?

Privatisierungsgegner hingegen haben die Entwicklung hin zu einem maroden Schiensystem vorausgesagt.

Manchmal hatte selbst Nostradamus Recht. 

Gewinne werden von Reichen und Superreichen abgeschöpft. Die Profitgier der Privaten lässt die zuvor intakte Infrastruktur verkommen. 

Das darf natürlich nicht fehlen...

@19:02 Uhr von Werner40

Der Bund sollte seinen 100% Anteil an der Bahn verkaufen, wie bei der deutschen Post. Das würde die Effizienz steigern und das Unternehmen erfolgreicher machen, siehe Telecom. 

 

Auja, dann hätten wir wahrscheinlich bald Lokführer, die als selbständige Subunternehmer arbeiten. Oder noch besser, Personaldienstleister, die selbständige Subunternehmer-Lokführer an die Bahn vermieten.

@18:52 Uhr von Giselbert | Was

dachte die Grünen hätten uns eine glänzende Zukunft des öffentlichen Verkehrs versprochen und diesen angekündigt.

Tja, mit einem marodes Schienennetz welches kurz vor dem Kollaps steht wird das nix.

Ich habe den Eindruck, Ihnen geht es nur darum gegen die Grünen zu stänkern.

Was haben die Grünen mit dem Zustand des Schienennetzes zu tun?

Das geht doch wohl auf die Kappe der Vorgängerregierung.

Wenn Ihnen so viel an der Bahn liegt, dann gehe ich davon aus, dass Sie zukünftig die Grünen wählen werden, damit die dann endlich den öffentlichen Verkehr so zum Glänzen bringen können, wie es Ihnen vorzuschweben scheint.

 

 

Mit dem zunehmenden

Individualverkehr - mehr und mehr Leute konnten sich ein Auto leisten (oder taten halt so) - und den immer billiger angebotenen Flügen (auch 'ne Art Opium fürs Volk) geriet der Schienenverkehr mehr und mehr aufs Abstellgleis. Da können wir freilich der Politik und den Politikern, alten wie neuen, personenbezogen oder ganz pauschal, die Schuld zuschieben, aber ganz unschuldig an der Entwicklung sind wir da wohl doch nicht. Haben uns von den Rosinen verleiten lassen und darüber den Kuchen vergessen. 

Privatisierung

führt zu solchen Missständen, das ist das Ergebnis von 25 Jahren Konservativer Neoliberaler privatisierungs Politik. Weder die Bahn , noch die Post, noch das Gesundheitswesen  sind nach ihrer Überführung in AG und Privatwirtschaftliche  Ökonomie besser geworden. Es wurde für die Bürger nur Teuerer. Mit der Umverteilung von Volksvermögen in Privatvermögen muss endlich Schluss sein. Leider macht Rot-Gelb-Grün genau da weiter wo die CDU aufgehört hat. Das der Neoliberale Irrweg "der Markt regelt alles" niemals stimmte sehen wir nicht nur an der Energiekrise. Das beschränken der Macht von Oligopolen muss ein Ziel der Demokratie sein, den sonst für sich die Demokratie ad absurdum...

@18:47 Uhr von schiebaer45

Herr Mehdorn nicht ganz schuldlos.Mit seinen Sparmaßnahmen um die Bahn dann an die Börse zu bringen . Das eingesparte Geld wäre besser für Erneuerungen der Schiene verwendet worden.

Ich hatte hier ja kürzlich schon erwähnt, was Prof. Rieck sagte: "Wir waren nicht reich, wir waren scheinreich." Wir hätten die letzten zwei Jahrzehnte von der Substanz gelebt und uns deshalb reicher gefühlt als wir waren. Wir haben in allen Bereichen die Infrastruktur verkommen lassen und viel zu wenig investiert. Er nannte hier auch die Bildung und die Bundeswehr bzw. unsere Verpflichtungen gegenüber der NATO. Das fällt uns jetzt zusätzlich zur Energiekrise auf die Füße.

Wie wir all diese Problem jetzt finanziell stemmen sollen, ist mir ein Rätsel.

Gruß nach Neugraben.

@19:02 Uhr von Werner40 - Bund sollte Bahn verkaufen

Der Bund sollte seinen 100% Anteil an der Bahn verkaufen, wie bei der deutschen Post. Das würde die Effizienz steigern und das Unternehmen erfolgreicher machen, siehe Telecom. 

 

Aber klar dann wird alles besser *ROFL*

Privatunternehmen können gegen die einsprüche von Hinz & Kunz schneller zusätzliche neue Gleise bauen, oder noch mehr Züge gleichzeitig über die alten Trassen laufen lassen

Die kaufen sich die lukrativsten Trassen, lassen keinen Mischverkehr / Personen/Güter zu

unt verteilen dann die Bonis unter ihren eigenen Armen

@19:36 Uhr von unbutu77

Neoliberale Politiker haben die Privatisierung und Liberalisierung der Energieversorgung und Bahn als alternativlos dargestellt. Journalisten haben das Neutralitsgebot aufgegeben und die Privatisierung der Bahn positiv dargestellt. 
Britische Erfahrungen mit der Privatisierung und die Entwicklung hin zu maroder Infrastruktur wurde ausgeblendet. Privatisierungsgegner hingegen haben die Entwicklung hin zu einem maroden Schiensystem vorausgesagt. 
Gewinne werden von Reichen und Superreichen abgeschöpft. Die Profitgier der Privaten lässt die zuvor intakte Infrastruktur verkommen. 

Genau da "liegt der Hase im Pfeffer" Politik muss hier schnell Handeln  aber davon sieht und hört man nichts, stattdessen wird der Mangel verwaltet .

@19:15 Uhr von -Der Golem-

Ein Beispiel ist die Strecke zwischen Hamburg und Hannover. Seit Jahrzehnten wird versucht, die Zahl der Züge zwischen den beiden Städten deutlich zu erhöhen.

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Warum geht man nicht hin und verdoppelt die Zuglänge und reduziert die Frequenz gleichzeitig.

Ein Reisebus fasst ja auch 50 Personen und erspart damit 25-50 PKW.

Packt die Lok keine 20 statt 10 Waggons?

Weil die maximale Zuglänge in Deutschland auf 740 Meter begrenzt ist.

Entscheider

Wie viele CEO und Ex-Politiker saßen eigentlich schon im Bahn-Vorstand? Und wo Hartmut Mehdorn einmal tätig war, da ist ohnehin die Luft raus.

Wer beaufsichtigt den Bahn-Vorstand? Der   Eigentümer? Ach ja, das ist ja der Bund, der auch eine Zeit lang von meinem bayerischen Landsmann, dem Scheuer-Andi, vertreten wurde.

ich bedaure die fleißigen und gestressten Bahn-Mitarbeiter wie den Lokführer aus dem Bericht.

Was wurde helfen? Best practice bei anderen Bahngesellschaften (ich kann Japan empfehlen!), Leute in Verantwortung im oberen Management, die was von Bahn  verstehen - nur lauwarme Versprechungen a la Scholz und ein Geldsegen allein helfen da nicht.

 

 

 

@19:01 Uhr von Sparpaket

Investitionsstau? 

Unglaublich! 

Also da sollte  Verkehrsminister Wissing dem Eigentümer der DB aber mal so richtig auf die Finger klopfen.

Schade, dass die DB nicht dem Bund gehört, da würde es wie bei den Panzern und Raketen eine Zeitenwende geben.

wow, wem gehört die bahn denn?

@18:48 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

 

Neoliberale Politiker haben die Privatisierung und Liberalisierung der Energieversorgung und Bahn als alternativlos dargestellt. Journalisten haben das Neutralitsgebot aufgegeben und die Privatisierung der Bahn positiv dargestellt. 

Britische Erfahrungen mit der Privatisierung und die Entwicklung hin zu maroder Infrastruktur wurde ausgeblendet.

 

Und das mit Abstand beste Bahnsystem der Welt in Japan wurde erst gar nicht eingeblendet. Das ist nämlich seit den 1980-ern ein privates mit Vorgaben des Staates, wo Bahngleise zu sein haben, und wie die zu nutzen sind.

 

Wie gut oder wie schlecht ein Bahnsystem ist, hängt nur marginal davon ab, ob es staatlich oder privat ist. Hier geht es um die Schienenwege, um deren Zustand, warum der in DEU so ist, wie er ist.

 

State of the Art = separate Schienenwege für div. Arten Züge. Nicht Bummelzüge bremsen ICE aus. Nicht fette Güterzüge fahren allen anderen Schienen & Schwellen platt.

 

Hat mit privat oder nicht gar nix zu tun.

Nur mit guter Organisation.

@19:15 Uhr von -Der Golem-

Ein Beispiel ist die Strecke zwischen Hamburg und Hannover. Seit Jahrzehnten wird versucht, die Zahl der Züge zwischen den beiden Städten deutlich zu erhöhen.

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Packt die Lok keine 20 statt 10 Waggons?

Evtuell packt sie es kommt drauf an von welchen Zügen wir reden. Frage ist: passen solche verlängerten Züge an die Bahnsteige? Und wie sieht es mit den Streckenverhältnissen aus? Gefällestrecken? Radsatzlasten? Das ist ja auch alles genormt und in Richtlinien festgeschrieben.

 

Zuglänge

Das Argument mit der Zuglänge, die nicht zur Länge der Bahnsteige passt, finde ich vorgeschoben.

Das wäre doch einfach zu lösen. Ich kenne es aus dem Nahverkehr einer Großstadt. An einem bestimmten Bahnhof wird der Zug geteilt. Vorne fährt weiter in Richtung A. Hinten in Richtung B.

Diese Info wird per Ansage gegeben.

Im Fernverkehr gibt es zu jedem Zug  einen Waggonplan.

Reisende, die an einem bestimmten Bahnhof aussteigen wollen, könnten so informiert werden, in welche Waggons sie steigen sollten. Und wenn das nicht klappt: Innerhalb von Fern- und Regionalzügen kann der komplette Zug durchschritten werden.

Andi Scheuer ...

... hatte von alle dem nix gewusst, nix gesehen, nix kapiert.

@18:45 Uhr von Mischa007

Warum wundert mich das nicht? Ist halt die deutsche Bahn. Flughafen können wir nicht mehr, Bahn funktioniert nicht, ÖVB geht auch nicht. Was bekommen wir überhaupt noch auf die Reihe?

Und in all den Drei genannten waren wir einmal sehr gut aufgestellt.

Bildung funktioniert nicht mehr. Man kann nicht mehr vorausplanen und vor allem nicht mehr rechnen. Bei Kostenvoranschlägen für größere Projekte, wird gelogen, was das Zeug hält und wundert sich dann, wenn während der Umstzung die Kosten explodieren. Es bekommt ja auch immer derjenige den Zuschlag, der das billigste Angebot macht.

@19:08 Uhr von Questia

Seit dem Regierungswechsel ist noch nicht einmal ein Jahr vergangen.

Ich habe den Eindruck, dass uns in dieser relativ kurzen Zeit  nach und nach alle Versäumnisse der vergangenen Jahre auf die Füsse fallen.

Ich fürchte, die Erinnerungsfähigkeit einiger Unions-PolitikerInnen (und deren AnhängerInnen) ist nicht sehr ausgeprägt.

Also haben wir hier eine weitere Baustelle. Im wahrsten Sinne des Wortes. Gemacht durch die verfehlte Unions-Politk.

Zu lösen von der Nachfolgeregierung - denen droht dann, von (vergessslichen) WählerInnen abgewählt zu werden, wenn das nicht schnell, schuldenfrei, steuergesenkt etc. klappt.

Auf den Punkt gebracht haben Sie das. Welche Partei war denn zwischen 1998 und heute nicht schon einmal mitverantwortlich für die Verkehrspolitik?

CDU, CSU, FDP, SPD, GRÜNE….

alle dabei. 

@18:42 Uhr von DeHahn

Wir haben ja so ein wundervoll effektives Staatssystem von Bund, Ländern und Gemeinden, die alle wiederum ...

Ja, da muss doch gestrafft werden. Rationalisieren wir den Bund, die Länder oder die Gemeinden weg? Oder gleich alle?

@18:34 Uhr von NieWiederAfd

Schon interessant, dass ihr Kommentar mit dieser Themaverschiebung durchgegangen ist. Dann bestimmt auch diese Reaktion. Entgegen Ihrer Auffassung liefert Bayern mit Abstand die meiste erneuerbare Energie aller Bundesländer. Selbst anteilig ist Bayern ganz vorne und noch  vor BW und NRW. Das Problem Bayerns ist, dass auch die meiste Energie verbraucht wird. Solange Deutschland davon profitiere, alles gut und jetzt wird gekotzt, dass Bayern die letzten Jahre die meisten Arbeitsplätze in D geschaffen hat. Ok alle Norddeutschen zurück ins Land der Windräder. Dann schalten wir ein paar energieintensive Betriebe ab und alles ist gut.

 

@19:30 Uhr von unbutu77

führt zu solchen Missständen, das ist das Ergebnis von 25 Jahren Konservativer Neoliberaler privatisierungs Politik. Weder die Bahn , noch die Post, noch das Gesundheitswesen  sind nach ihrer Überführung in AG und Privatwirtschaftliche  Ökonomie besser geworden. Es wurde für die Bürger nur Teuerer. Mit der Umverteilung von Volksvermögen in Privatvermögen muss endlich Schluss sein. Leider macht Rot-Gelb-Grün genau da weiter wo die CDU aufgehört hat. Das der Neoliberale Irrweg "der Markt regelt alles" niemals stimmte sehen wir nicht nur an der Energiekrise. Das beschränken der Macht von Oligopolen muss ein Ziel der Demokratie sein, den sonst für sich die Demokratie ad absurdum...

Uneingeschränkte Zustimmung. Es wird sich aber nichts ändern. Die Macht der Oligopole ist bereits zu groß und die Politik zu feige.

@19:20 Uhr von frosthorn

Der Bund sollte seinen 100% Anteil an der Bahn verkaufen, wie bei der deutschen Post. Das würde die Effizienz steigern und das Unternehmen erfolgreicher machen, siehe Telecom. 

 

Auja, dann hätten wir wahrscheinlich bald Lokführer, die als selbständige Subunternehmer arbeiten. Oder noch besser, Personaldienstleister, die selbständige Subunternehmer-Lokführer an die Bahn vermieten.

und die könnten vom home-office agieren

Mehr Güter über die Schienen…

Mehr Güter über die Schienen zu transportieren, ist ein Versprechen der Politik aus den 80er Jahren. 

Geschehen ist ja bekanntlich exakt das Gegenteil. Es wurde immer mehr über die Straßen transportiert. 

Der Geist des „eisernen Rheins“ wabert seit den 90er (oder 80er) Jahren. Geschehen ist nichts. 

Oftmals sind es die Klagen der Anwohner, die den Ausbau verhindern. Oft genug auch Klagen durch Umweltverbände, die eigentlich, im allgemeinen gesehen, natürlich für den klimaverträglicheren Ausbau der Schiene sind, ... 

aber bitte nicht hier. Da tun sich leider alle nichts. 

Ein Trauerspiel, aber wir haben nun mal mindestens 40 Jahre auf pump gelebt und den Stillstand zum Wohlstandssymbol erhoben. 

@19:30 Uhr von unbutu77

Privatisierung führt zu solchen Missständen,

Ja, klar, privat ist bähhh.

Die Bahn jedoch ist gar nicht privat. Einziger Besitzer der Bahn ist der Staat. Also wir alle.

@19:41 Uhr von Questia

Das wäre doch einfach zu lösen. Ich kenne es aus dem Nahverkehr einer Großstadt. An einem bestimmten Bahnhof wird der Zug geteilt. Vorne fährt weiter in Richtung A. Hinten in Richtung B.

Diese Info wird per Ansage gegeben.

Im Fernverkehr gibt es zu jedem Zug  einen Waggonplan.

Machen wir uns doch nix vor. Nicht jeder kapiert das und nicht jeder kann lesen. Es sind immer einige Passagiere von diesen Rochaden überfordert und landen wo ganz falsch.

@18:48 Uhr von Gandalf

Wenn man mir nun mitteilen würde, dass hier der Bahnhof erweitert werden muss und dass weitere Gleise dazu gebaut werden, nur damit dann in Zukunft noch mehr ICE durch unsere Stadt donnern können, ohne hier zu halten, wäre ich auch definitiv dagegen. 

Aber genau diese Haltung legt den Fortschritt lahm. 

Tolle Idee, aber bloss nicht bei mir. Und was hat der geplante und notwendige Ausbau des Schienennetzes mit 5-Jahres-Plänen in der DDR zu tun? 

Hätten wir schon immer so wie Sie gedacht, hätten wir heute keine Infrastruktur. Die konnte schließlich nur nach Planung aufgestellt werden. 

@19:08 Uhr von Questia

Seit dem Regierungswechsel ist noch nicht einmal ein Jahr vergangen.

Ich habe den Eindruck, dass uns in dieser relativ kurzen Zeit  nach und nach alle Versäumnisse der vergangenen Jahre auf die Füsse fallen.

Ich fürchte, die Erinnerungsfähigkeit einiger Unions-PolitikerInnen (und deren AnhängerInnen) ist nicht sehr ausgeprägt.

Also haben wir hier eine weitere Baustelle. Im wahrsten Sinne des Wortes. Gemacht durch die verfehlte Unions-Politk.

Zu lösen von der Nachfolgeregierung - denen droht dann, von (vergessslichen) WählerInnen abgewählt zu werden, wenn das nicht schnell, schuldenfrei, steuergesenkt etc. klappt.

Danke, passend aufgezeigt. Dem kann ich nichts mehr hinzufügen, außer Applaus. Leider ist es nicht nur wahr, sondern auch traurig. 

@19:02 Uhr von Werner40

Der Bund sollte seinen 100% Anteil an der Bahn verkaufen, wie bei der deutschen Post. Das würde die Effizienz steigern und das Unternehmen erfolgreicher machen, siehe Telecom. 

Ihre Beispiele hinken gewaltig. Die Deutsche Bahn galt als das zuverlässigste Verkehrsmittel, Vorbild an Pünktlichkeit, als diese noch staatlich war.

Die Post, ebenfalls zuverlässig bis hin ins kleinste Dorf als diese noch staatlich war. Seit der Privatisierung vergeht in keinem Ort ein Jahr, in dem nicht alles, Telefon und Datenverkehr, komplett über Stunden wenn nicht Tage ausfiel.

Und Privatwirtschaft: als VW noch dem Land gehörte, war Deutschland die technische Kompetenz im Automobil mit Fahrzeugen für die Maße.

Nach der Privatisierung wurden aus Familienkutschen teure Sportfahrzeuge,  viel zu teuer, wegen der Umweltbelastung in vielen internationalen Metropolen verboten und konnten in den USA und EU nur noch mit Betrugssoftware verkauft werden bis deren Führungskräfte im Ausland vor Gericht kamen

@18:52 Uhr von Giselbert

dachte die Grünen hätten uns eine glänzende Zukunft des öffentlichen Verkehrs versprochen und diesen angekündigt.

Tja, mit einem marodes Schienennetz welches kurz vor dem Kollaps steht wird das nix.

Tja ... 

wer konnte denn ahnen, dass Gandalf Habeck nicht zaubern kann und die Versäumnisse von 40 Jahren doch nicht in 2 Wochen wegzaubern kann. 

Nicht einmal ein Gleis 9 1/2 kriegen die hin und das ist doch das Mindeste. 

@19:15 Uhr von -Der Golem-

Ein Beispiel ist die Strecke zwischen Hamburg und Hannover. Seit Jahrzehnten wird versucht, die Zahl der Züge zwischen den beiden Städten deutlich zu erhöhen.

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Warum geht man nicht hin und verdoppelt die Zuglänge und reduziert die Frequenz gleichzeitig.

Und die Bahnsteige lassen wir von Harry Potter im Handstreich verlängern, auch wenn sie dann ins Gleisvorfeld ragen. 

Schöner Gedanke, scheitert m.E. aber an der Wirklichkeit. 

@19:02 Uhr von Werner40

 

Der Bund sollte seinen 100% Anteil an der Bahn verkaufen, wie bei der deutschen Post. Das würde die Effizienz steigern und das Unternehmen erfolgreicher machen, siehe Telecom.

 

Der erfolgreiche Betrieb einer derart wichtigen Infrastruktur wie der Bahn ist ohne Beteiligung, Vorgaben, Lenkungswirkung des Staates unmöglich. Der Versuch, es dennoch zu tun, ist komplett sinnlos.

 

Das Schienennetz muss nicht zu 100% dem Staat gehören. Aber der Staat, und nur der Staat, hat zu entscheiden als End-Entscheider, wo und wie Schienenweg im Land zu sein haben. Es gibt keine andere Möglichkeit, Bahn-Infrastruktur als Daseinsvorsorge zu formen.

 

Die Schweiz macht das so mit Gotthard-Basistunnel + der Regel, Lkw muss auf den Zug. Die Niederlande haben eine ganz neue Trasse nur für Güterzüge aus Rotterdam in Richtung Gotthard / Genua gebaut. Zwischendrin ist Rumpelfuß Mittelrheintal.

 

Never ever wird's besser, träumt man den Alptraum, das Schienennetz in DEU müsse nur privat sein, dann fluppt das schon.

@19:02 Uhr von Werner40

Der Bund sollte seinen 100% Anteil an der Bahn verkaufen, wie bei der deutschen Post. Das würde die Effizienz steigern und das Unternehmen erfolgreicher machen, siehe Telecom. 

## Auf dem Weg war Mehdorn doch,aber Richtung Privatisierung ist nicht immer der richtige Weg.

@19:40 Uhr von schabernack

State of the Art = separate Schienenwege für div. Arten Züge. Nicht Bummelzüge bremsen ICE aus. Nicht fette Güterzüge fahren allen anderen Schienen & Schwellen platt.

Hat mit privat oder nicht gar nix zu tun.Nur mit guter Organisation.

 

 

Dem möchte ich dann aber doch widersprechen. Das Abschöpfen / Privatisieren der Gewinne und die Verstaatlichung der Verluste (z.B. bei PPP) sind auch gut organisiert, aber nicht zugunsten der eigentlichen Sache. 

In den 90er Jahren wurde von den überschuldeten Städten (gerne in Ostdeutschland) z.B. die Kanalisation gerne an amerikanische „Investoren“ verkauft und gleich wieder zurückgemietet. Das brachte schnell viel Geld ein. Cross Border Leasing hieß das Zauberwort.

Das blöde dabei. Die Instandhaltung der Kanalisation ist nicht so Sache der fernen Investoren.

Kanalisation privat, Investitionen müssen trotzdem von der Öffentlichkeit kommen. Und das Netz ist überall gleich gut organisiert bzw. mittlerweile marode. 

@19:41 Uhr von Questia

Das Argument mit der Zuglänge, die nicht zur Länge der Bahnsteige passt, finde ich vorgeschoben.

Das wäre doch einfach zu lösen. Ich kenne es aus dem Nahverkehr einer Großstadt. An einem bestimmten Bahnhof wird der Zug geteilt. Vorne fährt weiter in Richtung A. Hinten in Richtung B.

 

Und das machen Sie an jedem Bahnhof? 

Wo kommen Sie dann hin, von A nach B und wieder zurück? Und von B nach C und wieder zurück. Ist wie mit den Wassereimern in der Kette früher, wenn‘s gebrannt hat. 

 

wen wunderts

in so einem Land

 

den Straßenbau verhindert man, weil Autobahnen ja stören,

nicht umweltfreundlich sind

Schienen werden aber auch abgelehnt obgleich doch umweltfreundlich

aber das Problem zieht sich durch alle Themen der Gesellschaft 

jeder will fliegen - aber Flughafenlärm will keiner

Umweltfreundliche Technologien keine Kohle kein Atom auch kein Gas

erstaunlicherweise stören aber auch Windräder, Stauseen oder Solar

und Energiesparen .... Isofenster, wärmegedämmte Fassaden/Dächer

  - Fehlanzeige kostet ja Geld runter mit der Heizenoder stört das Wohlbefinden

 

@20:22 Uhr von Vaddern | Beton.....

@19:40 Uhr von schabernack...

Hat mit privat oder nicht gar nix zu tun.Nur mit guter Organisation.

 

Dem möchte ich dann aber doch widersprechen. Das Abschöpfen / Privatisieren der Gewinne und die Verstaatlichung der Verluste (z.B. bei PPP) sind auch gut organisiert, aber nicht zugunsten der eigentlichen Sache. 

In den 90er Jahren wurde von den überschuldeten Städten .. z.B. die Kanalisation gerne an amerikanische „Investoren“ verkauft und gleich wieder zurückgemietet. Das brachte schnell viel Geld ein. ...

Das blöde dabei. Die Instandhaltung der Kanalisation ist nicht so Sache der fernen Investoren.

Ich kenne einen Spruch von Baustoffherstellern:

"Beton - kommt darauf an, was man daraus macht"

In diesem Sinne. Die erwähnten PPP wurden offensichtlich nicht gut gemacht. Wären sie es, dann könnten die betroffenen Kommunen ihre Interessen durchsetzen, z.B. die Mieten nicht mehr zahlen, Strafen verhängen. Die vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten sollten ausgeschöpft und durchgesetzt werden.

Entwicklung seit 40 Jahren bekannt

Und 40 verpennte Jahre bei der Infrastruktur schädigen das Land - alles CXX-Politik.

Umsteuern wird schwierig: So wie Gerichte entscheiden, so wie Mediationen unprofessionell durchgeführt werden - S21.

Spanien, China haben in der Zeit viel Qualität erarbeitet - aber eine junge, deutsche Yuppie im Zug von D-HH 1.Klasse bestritt dies. Verblödete Jugend, habe ich gedacht.

@20:22 Uhr von Vaddern / @schabernack

 

State of the Art = separate Schienenwege für div. Arten Züge. Nicht Bummelzüge bremsen ICE aus. Nicht fette Güterzüge fahren allen anderen Schienen & Schwellen platt.

Hat mit privat oder nicht gar nix zu tun.

Nur mit guter Organisation.

 

 

Dem möchte ich dann aber doch widersprechen. Das Abschöpfen / Privatisieren der Gewinne und die Verstaatlichung der Verluste (z.B. bei PPP) sind auch gut organisiert, aber nicht zugunsten der eigentlichen Sache. 

 

In den 90ern … Kanalisation gerne an … „Investoren“ verkauft … gleich wieder zurück gemietet. Das brachte schnell viel Geld ein. Cross Border Leasing hieß das Zauberwort.

 

So was ist nicht gute Organisation.

Das ist Tinnef zum Quadrat zum Schaden der Allgemeinheit.

 

Die Bahn im Staat ist eine so komplexe Angelegenheit, dass es mehr als nur eine gute Lösung geben kann. Zuerst muss immer der Staat entscheiden, was er will.

 

Schnelle ICE machen Inlandsflüge sterben.

Gute Güterzugtrassen holen LkW von den Straßen.

Guter ÖPNV macht das gleiche mit PkW.

Kein Glück mit den Regierungen,

Der letzte Wirtschaftsminister Altmaier hat die Photovoltaik Industrie kaputt gemacht und alle alternativen Industrien. Der neue Wirtschaftsminister hat keine Ahnung von Wirtschaft und Krisenmanagement, also sehe schon die Lichter ausgehen. Man kann doch sehen wieviel Geld auf einmal da ist, da hätten sie die letzten 20 Jahre die Infrastruktur Bahn öffentlicher Nahverkehr mit goldenen Gleisen machen können, aber die ganzen Regierungen werden ja nur von Lobbyisten regiert. 

Privatisieren

das Zauberwort von Union und FDP.

Als Konkurrenz zur DB machten diese auf Kosten der Arbeitnehmer Kasse. Schön einfach und um das Schienennetz mussten sie sich auch nicht kümmern.

Die Bahn, die Strecke um Strecke verlor, mochte dann auch keine Schienen mehr verlegen.

Der ICE von Köln nach Frankfurt dauerte ewig. Der Deutsche klagt halt gerne. 

Mittlerweile gehen die ersten Privaten in die Insolvenz. Vielleicht schaffen wir es ja doch noch ein effektives Schienennetz zu bauen. 

Umaufgeregt und ohne jede Baggerbewegung gleich mit Häme und Prozessen zu begleiten.

 

 

 

Die BRD wurde vor 60 Jahren gebaut

seitdem in Sachen Daseinsvorsorge fast nix passiert. Dafür bewährte Evergreen-Themen wie Bildung, Infrastruktur, Entwicklung, Digitalisierung, Wertegemeinschaft.... das hilft immer wieder in den Schlaf. 

@20:48 Uhr von schabernack

….

Nur mit guter Organisation.

 

 

Dem möchte ich dann aber doch widersprechen. Das Abschöpfen / Privatisieren der Gewinne und die Verstaatlichung der Verluste (z.B. bei PPP) sind auch gut organisiert, aber nicht zugunsten der eigentlichen Sache. 

 

In den 90ern … Kanalisation gerne an … „Investoren“ verkauft … gleich wieder zurück gemietet. Das brachte schnell viel Geld ein. Cross Border Leasing hieß das Zauberwort.

 

So was ist nicht gute Organisation.

Das ist Tinnef zum Quadrat zum Schaden der Allgemeinheit.

 

Die Bahn im Staat ist eine so komplexe Angelegenheit, dass es mehr als nur eine gute Lösung geben kann. Zuerst muss immer der Staat entscheiden, was er will.

 

Schnelle ICE machen Inlandsflüge sterben.

Gute Güterzugtrassen holen LkW von den Straßen.

Guter ÖPNV macht das gleiche mit PkW.

Deinem Pseudo voll gerecht und wie Eulenspiegel, genau richtig und ins Schwarze.

Danke :-)

@18:48 Uhr von Gandalf

Wenn man mir nun mitteilen würde, dass hier der Bahnhof erweitert werden muss und dass weitere Gleise dazu gebaut werden, nur damit dann in Zukunft noch mehr ICE durch unsere Stadt donnern können, ohne hier zu halten, wäre ich auch definitiv dagegen. 

Im Bremsen sind wir Weltmeister. Einspruch, Widerspruch, bürokratisch totgemacht. Da geht uns einer ab.

@20:51 Uhr von Leisetreter

... Infrastruktur Bahn öffentlicher Nahverkehr mit goldenen Gleisen machen können, aber die ganzen Regierungen werden ja nur von Lobbyisten regiert. 

Schade, dass außer Ihnen keiner ne Ahnung vom Wählen hat.

@19:50 Uhr von Anna-Elisabeth

Nennen Sie doch mal 10 Beispiele, wo die Macht von Oligopolen zu groß und nachteilig für uns ist. Das kann ja kein Problem sein wenn ich Ihren Kommentar richtig deute. Es sollten dann aber auch wirklich Beispiele sein, bei denen ich als Bürger oder Konsument keine wirkliche Preisalternative habe. Also nicht sowas wie Mobilfunk oder Tourismus, da gibt es zwar nicht viele Anbieter aber knallharten Preiswettbewerb.

@20:48 Uhr von schabernack

Dem möchte ich dann aber doch widersprechen. Das Abschöpfen / Privatisieren der Gewinne und die Verstaatlichung der Verluste (z.B. bei PPP) sind auch gut organisiert, ...

PPP? Putins Papp Piraten?

@20:51 Uhr von Leisetreter

Der letzte Wirtschaftsminister Altmaier hat die Photovoltaik Industrie kaputt gemacht und alle alternativen Industrien. Der neue Wirtschaftsminister hat keine Ahnung von Wirtschaft und Krisenmanagement, also sehe schon die Lichter ausgehen. Man kann doch sehen wieviel Geld auf einmal da ist, da hätten sie die letzten 20 Jahre die Infrastruktur Bahn öffentlicher Nahverkehr mit goldenen Gleisen machen können, aber die ganzen Regierungen werden ja nur von Lobbyisten regiert. 

Und  im Bundestag wirft ein Lobbyist dem anderen Lobbyisten Lobbyismus vor. 

 

@19:57 Uhr von Vaddern

Ein Trauerspiel, aber wir haben nun mal mindestens 40 Jahre auf pump gelebt und den Stillstand zum Wohlstandssymbol erhoben. 

Wie wahr.

 

@18:34 Uhr von NieWiederAfd

 

Passt zum Eindruck, den die csu auf Landesebene auch in der Energiepolitik macht: Sie toppt die Verschlafenheit der Union auf Bundesebene. Kein Bundesland ist so gasabhängig und hinkt so bei den regenerativen hinterher wie Bayern.

Wie wäre es, wenn Sie bei der Wahrheit blieben ? In DEU sorgen die EE's zu 42% für den Strom. In Bayern wird 50% des benötigten Stroms aus EE's gewonnen. Alleine die Sonnenenergie aus BY deckt mehr als 1/4 des Gesamtbedarfs in DEU ab.

Ihre Kritik läuft ins Leere. Die Tatsachen sind andere, nur dass Ihnen das nicht gefällt. Ihre Hetze gegen alles, was nicht "grün" ist, sollte mindestens faktenbasiert sein.

 
 

 

 

 

 

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