Kommentare - Israels Präsident: "Stolz auf Partnerschaft mit Deutschland"

06. September 2022 - 10:41 Uhr

Der israelische Staatspräsident Herzog hat im Rahmen seiner Deutschland-Reise eine Rede im Bundestag gehalten. Dort bedankte er sich für die Unterstützung seines Landes und erinnerte an den Holocaust.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

G7 oder G8?

"Die Zukunft gehört uns, sie muss uns beiden gehören"

Welche gemeinsame Zukunft denn? Israel gehört nicht zu den G7 und die Zukunft der G7 ist selbst mehr als fraglich. 

Ich finde es schön das...

Ich finde es schön das wir zu einem solchen ausgesühnten Verhältnis mit Israel gekommen sind und wir dürfen das Andenken an die damaligen schlimmen Taten des dritten Reiches nie vergessen. Sie sollen als Mahnmal dienen. Deshalb finde ich auch den Besuch und die Rede des israelischen Staatspräsidenten vor dem deutschen Bundestag wichtig.

Das ist nach meinem Empfinden ...

.. nur all zu verständlich, ist Deutschland doch ein Land, dass bei weitem die wenigsten Kritik zulässt. Alles ist erst einmal antisemitisch, Richtigkeit hin oder her.

Für Teilnahme der Angehörigen an der Deutschen Gedenkfeier zum 50. Jahrestag des Olympiaattentates in München versprach die  Bundesregierung den Hinterbliebenen eine Zahlung von 28 Millionen Euro "Entschädigung". Im Gegenzug nahmen Sie an der Trauerfeier teil ... das allein ist ein beidseitiger Skandal von dem kaum gesprochen wird.

Quelle u.a. https://www.n-tv.de/politik/Olympia-Hinterbliebene-sollen-28-Millionen-…

Deutschland

darf seine (dunkle Seite der) Geschichte niemals vergessen! Nur die stete Erinnerung und Mahnung an den Holocaust garantiert, dass eine Wiederholung von deutschem Boden aus niemals wieder geschieht. 

Und an alle (AFD & Co.), die einen "Schlußstrich" unter "unsere" Geschichte ziehen wollen: Dieses wäre dann der Anfang der Wiederholung...

Gerade noch mal gut gegangen ..

Die „Last-Minute“ Einigung mit den Angehörigen der Opfer des Olympiaattentats eröffnete für Herzog die Möglichkeit des Besuchs in Deutschland. 
 

 

 

Die Bemühung um ein demonstrativ gutes Verhältnis zu Israel gehört zu den wenigen Konstanten deutscher Aussenpolitik und die ich uneingeschränkt begrüße. Bemerkenswert ist vor allem die enge Zusammenarbeit im militärischen Bereich. 

 

Die Energiekrise fördert seit kurzem aber auch einen für Deutschland ungewöhnlichen „Spagat“ in den Aussenbeziehungen, wie das sich erwärmende Verhältnis zu arabischen Ländern jüngst gezeigt hat. 
 

 

Hinter verschlossenen Türen wird Deutschland sicher die neutrale Haltung Israels zum Ukrainekrieg hinterfragen. Israel unterstützt zwar die Ukraine - aber nur humanitär und beteiligt sich auch nicht an Sanktionen. Bei der ersten Abstimmung der UN gegen Russland enthielt sich Israel, was dazu führte das Israel von den USA erst „motiviert“ werden musste, den russischen Einmarsch in der Vollversammlung zu verurteilen. 

„Dank“ und („versteckte“) Vorwürfe in einem Atemzug:

„Dort bedankte [der israelische Staatspräsident Herzog] sich für die Unterstützung seines Landes und erinnerte an den Holocaust“

So berechtigt Letztere auch sein mögen (und in diesem Fall zweifellos auch sind): Was soll das?

Ähnlich...

...wie die französisch-deutsche Partnerschaft zeigt auch das Verhältnis zu Israel, dass es möglich ist, auch die größten Fehler oder Verbrechen zu überwinden und gemeinsam etwas zu erreichen.

 

Und ich gebe Frau Bas Recht. Es ist für mich völlig inakzeptabel, dass Antisemitismus in Deutschland noch passiert, zumal so häufig oder wie er sich äußert. Israelische Flaggen zu verbrennen, Synagogen zu beschmieren oder einen Mann wegen seiner Kippa zu attackieren ist Antisemitismus, egal wie oft man behauptet, es sei Kritik an der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern und egal, wieviele berechtigte Gründe es für eine solche Kritik gibt.

@11:16 Uhr von Orfee

"Die Zukunft gehört uns, sie muss uns beiden gehören"

Welche gemeinsame Zukunft denn? Israel gehört nicht zu den G7 und die Zukunft der G7 ist selbst mehr als fraglich. 

Die G7 sind hinsichtlich Wirtschaftsleistung und vertretenen Bevölkerungszahl wohl auch kaum noch relevant.

Die Zukunft gehoehrt denen

die mehr Wert auf das Wohlergehen von Menschen legen als auf die Herkunft oder den Geburtsort. 

 

@11:16 Uhr von Orfee

"Die Zukunft gehört uns, sie muss uns beiden gehören"

Welche gemeinsame Zukunft denn? Israel gehört nicht zu den G7 und die Zukunft der G7 ist selbst mehr als fraglich. 

.

Verstehen Sie das Zitat wirklich nicht, oder wie kommen Sie hier auf G7?

Herzog bezieht sich - den Artikel zu lesen hilft ungemein - hier auf die Zukunft der Erinnerungsverantwortung und auf die Zukunft der bundesdeutschen Staatsraison (vgl. Merkels Rede vor dem israelischen Parlament 2008) bezüglich der Freiheit und Sicherheit des Staates Israel.

Ihr Kommentar bleibt ohne jeden Bezug zum Artikel - und zum Redeanlass.

@11:16 Uhr von Orfee

"Die Zukunft gehört uns, sie muss uns beiden gehören"

Welche gemeinsame Zukunft denn? Israel gehört nicht zu den G7 und die Zukunft der G7 ist selbst mehr als fraglich.

...und Zukunft gibt es nur in den G7? Warum ist die Zukunft der G7-Staaten fraglich?

 

@11:21 Uhr von H. Hummel

.. nur all zu verständlich, ist Deutschland doch ein Land, dass bei weitem die wenigsten Kritik zulässt. Alles ist erst einmal antisemitisch, Richtigkeit hin oder her.

Für Teilnahme der Angehörigen an der Deutschen Gedenkfeier zum 50. Jahrestag des Olympiaattentates in München versprach die  Bundesregierung den Hinterbliebenen eine Zahlung von 28 Millionen Euro "Entschädigung". Im Gegenzug nahmen Sie an der Trauerfeier teil ... das allein ist ein beidseitiger Skandal von dem kaum gesprochen wird.

Quelle u.a. https://www.n-tv.de/politik/Olympia-Hinterbliebene-sollen-28-Millionen-…

.

Ja, es war und ist ein Skandal, dass Deutschland 50 Jahre brauchte, um die gravierende "Schuld" (d. h. hier extrem großes Versagen der zuständigen Stellen) einzugestehen und erst die Trauerfeier zum Attentat nötig war, dies zumindest aufzuarbeiten zu beginnen.

Was auf der Opferseite skandalös ist, bleibt Ihr Geheimnis...

@11:21 Uhr von H. Hummel

.. nur all zu verständlich, ist Deutschland doch ein Land, dass bei weitem die wenigsten Kritik zulässt. Alles ist erst einmal antisemitisch, Richtigkeit hin oder her.

 

Auf offizieller Ebene ist das wohl auch richtig zurückhaltend zu bleiben oder zumindest mal nicht mehr Kritik an den inneren Verhältnissen Israels zu üben, als das andere westliche Staaten tun.

Das die Entwicklung Israel/Palästina keinen wünschenswerten Verlauf genommen hat ist ein no brainer.

Naja

So lange wir auch in Saudi-Arabien buckeln, können wir ja auch "ewige Treue" zu Israel halten, Russland nicht vors Schienbein treten und den Amerikanern zu Willen sein. Schließlich haben wir historische Erfahrung darin, uns zwischen alle Stühle zu setzen!

@11:21 Uhr von H. Hummel

...Für Teilnahme der Angehörigen an der Deutschen Gedenkfeier zum 50. Jahrestag des Olympiaattentates in München versprach die  Bundesregierung den Hinterbliebenen eine Zahlung von 28 Millionen Euro "Entschädigung". Im Gegenzug nahmen Sie an der Trauerfeier teil ... das allein ist ein beidseitiger Skandal von dem kaum gesprochen wird.

Quelle u.a. https://www.n-tv.de/politik/Olympia-Hinterbliebene-sollen-28-Millionen-…

Ich zitiere mal aus dem Artikel: "Nach jahrzehntelangem Streit über die Entschädigung für die Hinterbliebenenfamilien des Olympia-Attentats von 1972 hat die Bundesregierung mit ihnen eine Einigung erzielt. Das teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit in Berlin mit. Zum Gesamtkonzept gehörten neben der Aufarbeitung der Geschehnisse durch eine deutsch-israelische Historikerkommission auch weitere 'Anerkennungsleistungen' durch den Bund, das Land Bayern und die Stadt München."

Für mich liegt der Skandal an anderer Stelle, wenn man sich mal die Jahreszahlen bewusst macht.

 

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

die Kommentarfunktion für diese Meldung wird um 13:00 Uhr vorübergehend geschlossen.

Bitte haben Sie einen Moment Geduld, es geht bald weiter.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@11:21 Uhr von eine_anmerkung.

Ich finde es schön das wir zu einem solchen ausgesühnten Verhältnis mit Israel gekommen sind und wir dürfen das Andenken an die damaligen schlimmen Taten des dritten Reiches nie vergessen. Sie sollen als Mahnmal dienen. Deshalb finde ich auch den Besuch und die Rede des israelischen Staatspräsidenten vor dem deutschen Bundestag wichtig.

"schön"? "ausgesühnt"? "schlimmen Taten"? Ich halte Ihren Beitrag für eindeutig heuchlerisch und verräterisch. Sie als bekennender AfD-Wähler und nach eigenen Angaben finanzieller Förderer dieser unsäglich elenden menschenverachtenden Partei ersetzen Holocaust durch "schlimme Taten". Den Holocaust der das fürchterlichste der deutschen Geschichte ist, wird von Ihrem Parteikollegen als "Vogelschiss der Geschichte" bezeichnet! Und Sie schreiben von "ausgesühnt" - im Erfinden von nicht existierenden Wörtern fallen Sie einmal mehr auf. Was wollen Sie dieses Mal suggerieren? Genug Sühne?

Mir wird regelmäßig übel bei Ihren übelsten Kommentaren!

 

 

 

@11:21 Uhr von H. Hummel

.., ist Deutschland doch ein Land, dass bei weitem die wenigsten Kritik zulässt. Alles ist erst einmal antisemitisch, Richtigkeit hin oder her. 

...versprach die  Bundesregierung den Hinterbliebenen eine Zahlung von 28 Millionen Euro "Entschädigung". ... das allein ist ein beidseitiger Skandal von dem kaum gesprochen wird.

Das ist die übliche Verleumdung "man darf ja nichts mehr sagen". In Deutschland herrscht freie Meinungsäußerung. Und Kritik an der Kritik ist gleichermaßen erlaubt. Wenn also eine möglicherweise antisemitische Äußerung, als antisemitisch bezeichnet wird ist das keine Einschränkung der Kritik.

Was den Umgang mit den Hinterbliebenen betrifft war es wirklich ein Skandal. Die extremen Fehler wurden vertuscht. Die Angehörigen wurden jahrzehntelang wie ziemlich lästige Bittsteller behandelt, ins Besondere was die Aufklärung betrifft..

Was das jetzige Geschachere um die Entschädigungssumme betrifft, kommt es nicht schön.

 

Der Ton macht die Musik

Es ist gut, dass der israelische Staatspräsident eine Partnerschaft mit Deutschland hervorhebt.

Auch ein gemeinsames Gedenken an den Holocaust ist zu einem geeigneten Zeitpunkt immer selbstverständlich.

Mit seiner Aussage, dass jüdische Volk vergesse nicht, hat Herzog hoffentlich nicht nur allein die Naziverbrechen im Visir gehabt.

Die angedrohte Absage jüdischer Hinterbliebener der Opfer aufgrund der Differenzen zur Entschädigungshöhe, die dann ja doch noch mit einem hohen Euro-Betrag beglichen werden konnten, ist nachvollziehbar. Hier hat die dt. Politik schlicht gepennt und versagt. Man hätte es nicht bis zur Verjährung kommen lassen sollen. Von dt. Seite aus hätte durchaus schon viel früher eine Einigung in angemessener Höhe stattfinden können, obwohl die Gerichte im Detail anders entschieden hatten. Die Angst vor der Schaffung eines Präzedenzfalls halte ich für eher unbegründet.

Gut ist es aber, dass man diesen Streitpunkt nun endgültig abgeschlossen hat.

 

Ich habe weder mit Israel…

Ich habe weder mit Israel noch mit dem 3reich etwas zu tun. Will ich auch gar nicht. Aber zahlen werfen noch meine Urenkel, dasist sicher.  Und wie Israel mit den Palästinensern umsprinht, zeigt, daß Frendenhass keine Grenzen,  Religionen oder Gebiete verschont. 

Nichts aus alledem gelernt. Das ist sehr traurig 

 

@11:45 Uhr von Francis Fortune

darf seine (dunkle Seite der) Geschichte niemals vergessen! Nur die stete Erinnerung und Mahnung an den Holocaust garantiert, dass eine Wiederholung von deutschem Boden aus niemals wieder geschieht. 

Und an alle (AFD & Co.), die einen "Schlußstrich" unter "unsere" Geschichte ziehen wollen: Dieses wäre dann der Anfang der Wiederholung...

Danke genau richtig.

Aber auch ohne Schlusstrich werden wir gerade wieder daran erinnert was Aggressoren und Ihre willenlosen Armeen anrichten.

 

@12:42 Uhr von D. Hume

Für mich liegt der Skandal an anderer Stelle, wenn man sich mal die Jahreszahlen bewusst macht.
 

Wo denn genau?

Für mich liegt er ganz klar im Versagen unserer Sicherheitsbehörden und die verschleppete gesamten Aufkläung.
 

@12:41 Uhr von DeHahn

So lange wir auch in Saudi-Arabien buckeln, können wir ja auch "ewige Treue" zu Israel halten, Russland nicht vors Schienbein treten und den Amerikanern zu Willen sein. Schließlich haben wir historische Erfahrung darin, uns zwischen alle Stühle zu setzen!

Wir haben eien vernichtungskrieg mit der deutschen Wehrmacht in ganz Europa begonnen.

Das ist wohl etwas mehr als sich zwischen alle Stühle zu setzen!

Und schon wieder ist eine Armee dabei im Auftrag eines Aggressor ein Volk von der landkarte zu streichen.

@11:16 Uhr von Orfee

"Die Zukunft gehört uns, sie muss uns beiden gehören"

Welche gemeinsame Zukunft denn? Israel gehört nicht zu den G7 und die Zukunft der G7 ist selbst mehr als fraglich. 

Muss man denn zu einem G gehören, um eine gemeinsame Zukunft zu haben?

@12:01 Uhr von Nettie

„Dort bedankte [der israelische Staatspräsident Herzog] sich für die Unterstützung seines Landes und erinnerte an den Holocaust“

So berechtigt Letztere auch sein mögen (und in diesem Fall zweifellos auch sind): Was soll das?

Ich interpretiere dass so, dass damit folgender Absatz aus dem Artikel damit gemeint war:

>>Auf der Grundlage des gemeinsamen Gedenkens an den Holocaust könnten die beiden Länder eine gemeinsame Zukunft gestalten.<<

 

@11:40 Uhr von Sisyphos3

und erinnerte an den Holocaust

 

 

womit auch weiterhin Unterstützung garantiert ist

...die Sie vermutlich ablehnen? Oder kommt jetzt gleich von Ihnen, Sie hätten lediglich gesagt...nicht mehr und nicht weniger?

 

@12:58 Uhr von Carlos12

H. Hummel:

.., ist Deutschland doch ein Land, dass bei weitem die wenigsten Kritik zulässt. Alles ist erst einmal antisemitisch, Richtigkeit hin oder her. 

Das ist die übliche Verleumdung "man darf ja nichts mehr sagen". In Deutschland herrscht freie Meinungsäußerung. Und Kritik an der Kritik ist gleichermaßen erlaubt. Wenn also eine möglicherweise antisemitische Äußerung, als antisemitisch bezeichnet wird ist das keine Einschränkung der Kritik.

Der Antisemitismusvorwurf ist schon stellenweise ein politisches tool, vor dem man sich besser in acht nimmt.

In London gab es im typisch britischem Stil sogar mal eine ernsthafte public debate unter dem Titel „antizionism is antisemism“, was konkret bedeutet, das jeder Palästinenser, der sich gegen die Besatzung wendet automatisch Antisemit ist.

@12:52 Uhr von Wohlergehen

>>""schön"? "ausgesühnt"? "schlimmen Taten"? Ich halte Ihren Beitrag für eindeutig heuchlerisch und verräterisch. Sie als bekennender AfD-Wähler und nach eigenen Angaben finanzieller Förderer dieser unsäglich elenden menschenverachtenden Partei ersetzen Holocaust durch "schlimme Taten". Den Holocaust der das fürchterlichste der deutschen Geschichte ist, wird von Ihrem Parteikollegen als "Vogelschiss der Geschichte" bezeichnet! Und Sie schreiben von "ausgesühnt" - im Erfinden von nicht existierenden..? Genug Sühne?"<<

.

Ich finde es schon von der übelsten Art welche Beschimpfungen und Verleumdungen ich mir hier dauernd von Ihrer Person  gefallen lassen muss! Falls Sie noch nicht wissen ist AfD-Wähler und bekennender Gegner des Antisemitismus zu sein kein Widerspruch! Vielleicht sollten Sie mal Ihr Schubladendenken verlassen! Ich bat sie schonmal nicht zu lügen und jetzt tun Sie es wieder denn ich bin wie ich schonmal sagte kein Parteimitglied der AfD (..Ihrem Parteikollegen).

 

 

 

 

Israels Präsident

 ..... wird schon irgendwann die Rede auf Geld bringen !

       Auch wird es wohl nicht lange dauern.

Wir...

müssen fest an der Seite Israel stehen. Das sind wir schuldig was zwischen 1933 und 1945 in unserem Namen passiert ist das dürfen wir NIE vergessen!! 

@11:21 Uhr von H. Hummel

... Deutschland doch ein Land, dass bei weitem die wenigsten Kritik zulässt. Alles ist erst einmal antisemitisch, Richtigkeit hin oder her.

 Nein: antisemitisch ist antisemitisch.

Für Teilnahme der Angehörigen an der Deutschen Gedenkfeier zum 50. Jahrestag des Olympiaattentates in München versprach die  Bundesregierung den Hinterbliebenen eine Zahlung von 28 Millionen Euro "Entschädigung".
Im Gegenzug nahmen Sie an der Trauerfeier teil ... das allein ist ein beidseitiger Skandal ...

 

Sie stellen den Zusammenhang falsch dar.

Ein Skandal ist, dass es 50 Jahre brauchte, bis ein deutscher Bundespräsident die Angehörigen um Vergebung bittet und zugibt, welch dilettantischen Fehler gemacht wurden, wie Aufklärung und Aufarbeitung verschleppt worden sind und Entschädigungssummen bis ins Jahr 2022 hinein einen beschämend-kläglichen Teil international als angemessen angesehener Summen ausmachten. Respekt gebührt in dem Zusammenhang der Arbeit des ehem. Innenministers Gerhard Baum.

 

gez. NieWiederAfd 

 

@15:18 Uhr von Peter Kock

>"" ..... wird schon irgendwann die Rede auf Geld bringen !

.

       Auch wird es wohl nicht lange dauern."<

.

Warum solche Unterstellungen oder wissen Sie da mehr? Ist und sollte es denn nicht in unserem Interesse sein Israel zu unterstützen? Zum einen aus unserer Historie begründet und zum anderen gegenüber Agrressoren (z.B. Iran) mit denen wir auch Probleme haben?

 

@15:27 Uhr von MSCHM1972

müssen fest an der Seite Israel stehen. Das sind wir schuldig was zwischen 1933 und 1945 in unserem Namen passiert ist das dürfen wir NIE vergessen!! 

Nicht vergessen darf aber nicht ewig kosten.  Denn das fürt nur wieder zu Hass und Ausgrenzung. Irgendwann  werden die Israelis nicht nur vergeben, sondern auch vergessen müssen. Könnte der Mensche nicht vergessen, würde er  vor lauter information irgendwann mal durchdrehen. Das ist keine Fehlkonstruktion der Natur. das ist absicht.

@15:33 Uhr von eine_anmerkung.

>"" ..... wird schon irgendwann die Rede auf Geld bringen !

.

       Auch wird es wohl nicht lange dauern."<

.

Warum solche Unterstellungen oder wissen Sie da mehr? Ist und sollte es denn nicht in unserem Interesse sein Israel zu unterstützen? Zum einen aus unserer Historie begründet und zum anderen gegenüber Agrressoren (z.B. Iran) mit denen wir auch Probleme haben?

Wir haben kein Problem mit Iran!!! Warum sollen wir als BRD immer mitmischen, kommen dann sowieso Forderungen und Ächtungen

 

@15:18 Uhr von eine_anmerkung.

 

...

Ich finde es schon von der übelsten Art welche Beschimpfungen und Verleumdungen ich mir hier dauernd von Ihrer Person  gefallen lassen muss! Falls Sie noch nicht wissen ist AfD-Wähler und bekennender Gegner des Antisemitismus zu sein kein Widerspruch! Vielleicht sollten Sie mal Ihr Schubladendenken verlassen! Ich bat sie schonmal nicht zu lügen und jetzt tun Sie es wieder denn ich bin wie ich schonmal sagte kein Parteimitglied der AfD ...

Statt andere zu beschimpfen und Krokodilstränen zu vergießen, sollten Sie als bekennender AfD-Wähler  einfach mal die Forschungslage wahrnehmen: Es gibt eine aufschlussreiche wie erschütternde Studie "Die Mobilisierung des Ressentiments. Zur Analyse des Antisemitismus in der AfD" von Lars Rensmann/American Jewish Committee (AJC). Da liest man u.a., dass 59% der AfD-Wähler zustimmen, "Juden ziehen einen Vorteil aus der deutschen Schuld am Holocaust"; auch hier in den Kommentaren leider zu lesen.

Aufwachen, kann man da nur sagen.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

@15:33 Uhr von eine_anmerkung.

>"" ..... wird schon irgendwann die Rede auf Geld bringen !

.

       Auch wird es wohl nicht lange dauern."<

.

Warum solche Unterstellungen oder wissen Sie da mehr? Ist und sollte es denn nicht in unserem Interesse sein Israel zu unterstützen? Zum einen aus unserer Historie begründet und zum anderen gegenüber Agrressoren (z.B. Iran) mit denen wir auch Probleme haben?

 

Wir haben nichts mit dem Konflikt Israels mit dem Iran zu tun.. 

Ich sehe hier …

Ich sehe hier  palästinensische Terroristen.. Dass wir denen nicht Herr wurden ist zu 99,9% deren Fehler. 

und ich wage zu bezweifeln, daß das irgendwer besser gemacht hätte. Es war eine komplett neue Situation.

 

@11:21 Uhr von eine_anmerkung.

Ich finde es schön das wir zu einem solchen ausgesühnten Verhältnis mit Israel gekommen sind und wir dürfen das Andenken an die damaligen schlimmen Taten des dritten Reiches nie vergessen. Sie sollen als Mahnmal dienen. Deshalb finde ich auch den Besuch und die Rede des israelischen Staatspräsidenten vor dem deutschen Bundestag wichtig.

 

##

dem stimme ich zu. Auch meine Familie hat hat das KZ Bergen Belsen schon mehrmals besucht,damit auch meine Kinder von diesen Gräuel Taten der Nazis wissen und sich dafür einsetzen da soetwas nie wieder geschehen darf.

 

@11:45 Uhr von Francis Fortune

darf seine (dunkle Seite der) Geschichte niemals vergessen! Nur die stete Erinnerung und Mahnung an den Holocaust garantiert, dass eine Wiederholung von deutschem Boden aus niemals wieder geschieht. 

Ist doch aber wieder so. In den letzten Jahren gab es Dutzende Übergriffe gegen Menschen jüdischen Glaubens auf Deutschem Boden. Und das eine oder andere Mal war der Agressor ein Deutscher.

Dazu gab es einige Berichte in TV und Presse und Mahnungen von jüdischen Verbänden. Nur passten die Täter damals leider nicht zum politischen Narrativ.

 

@14:26 Uhr von Bender Rodriguez

Ich habe weder mit Israel noch mit dem 3reich etwas zu tun. Will ich auch gar nicht. Aber zahlen werfen noch meine Urenkel, dasist sicher.  Und wie Israel mit den Palästinensern umsprinht, zeigt, daß Frendenhass keine Grenzen,  Religionen oder Gebiete verschont. 

Nichts aus alledem gelernt. Das ist sehr traurig 

So ist es. Das Thema Israel und die Siedlungspolitik ist ein heikles Thema und wird aufgrund der deutschen Vergangenheit sehr schnell wegmoderiert.

 

@11:45 Uhr von Francis Fortune

>>"Und an alle (AFD & Co.), die einen "Schlußstrich" unter "unsere" Geschichte ziehen wollen: Dieses wäre dann der Anfang der Wiederholung..."<<

.

Ein Schlußstrich unter diese schlimme Zeit zu ziehen wäre nicht richtig. Die letzten Zeitzeugen sterben weg und damit die Opfer die aus erster Hand berichten konnten. Die Erinnerung an diese Geschehnisse muss immer aufrecht erhalten werden. Ich habe einige jüdischen Freunde in den USA und eines ist denen unabhängig voneinander gemeinsam. Sie hegen, trotz schlimmer Umstände wie der Verlust von Familienmitglieder in der damaligen Zeit im Holocaust, keinerlei Groll gegen uns Deutsche und das finde ich bewundernswert und ich denke, wir sollten nicht immer mit "ja,aber.." argumentieren (Palastinenser). Ich persönlich wüsste nicht ob ich diese Kraft hätte wenn mir solches Unrecht widerfahren wäre?

 

Verallgemeinernde Anschauungen und Philosophierereien

... werden hier zensiert. Es muss ein für alle Zeiten "besonderes" und glasklares Deutschland-Israel-Verhältnis bekundet werden. So wird das auch in Millionen Jahren, wenn die Menschheit vielleicht längst ausgestorben sein wird, nix mit Gleichmut, Reue und Vergebung. Schade um die natürliche Weiterentwicklung der folgenden menschlichen Zivilisationen.

@15:14 Uhr von Olivia59

Der Antisemitismusvorwurf ist schon stellenweise ein politisches tool, vor dem man sich besser in acht nimmt.

Stimmt, der Antisemitismusvorwurf wird gelegentlich als politisches Tool verwendet. Der Vorwurf, dass man in Deutschland nicht seine Meinung äußern darf, ist immer ein politisches Tool oder eher ein platter Vorwurf.

Das Vorhaben, den Staat Israel auszulöschen und Juden von dort zu Vertreiben hat durchaus eine antisemitische Note. Ein solcher Debattentitel ist also erst einmal  legitim. Aber der Sinn einer Debatte ist es  unterschiedliche Argumentationen aufzuführen, auch solche, die die Debattenthese negieren.

@15:33 Uhr von eine_anmerkung.

Ist und sollte es denn nicht in unserem Interesse sein Israel zu unterstützen? Zum einen aus unserer Historie begründet und zum anderen gegenüber Agrressoren (z.B. Iran) mit denen wir auch Probleme haben?

 

Der Schlüsselsatz dazu lautete:

"Treuegelöbnis für die Freiheit und Sicherheit des Staates Israel und das Wohlergehen des jüdischen Volkes"

Was das Vorgehen gegen den Iran betrifft gab es ja bereits Divergenzen zwischen Biden und Lapid, der bzgl. des Atomprogramms offen mit militärischer Gewalt drohte.

"Treuegelöbnis" klingt für mich zu sehr danach, dass hier unbedingte Gefolgschaft zu Israelischer Interpretation von Sicherheit und den von ihnen präferierten Massnahmen eingefordert wird.

@14:26 Uhr von Bender Rodriguez

Ich habe weder mit Israel noch mit dem 3reich etwas zu tun. Will ich auch gar nicht.

Ob Sie das wollen oder nicht: Sie und ich wie jede*r Deutsche haben "etwas zu tun" mit dem Holocaust!

 

Aber zahlen werfen noch meine Urenkel, dasist sicher.

Ach so, deshalb meinen Sie, der Holocaust ginge Sie nichts an.

Und wie Israel mit den Palästinensern umsprinht, zeigt, daß Frendenhass keine Grenzen,  Religionen oder Gebiete verschont. 

Sie wollen jetzt den zweifellos zu verurteilenden Umgang Israels mit den Palästinensern zur Relativierung unserer Schuld benutzen?

Nichts aus alledem gelernt. Das ist sehr traurig 

Sie offensichtlich nicht und das ist traurig.

 

 

@15:52 Uhr von fruchtig intensiv

 

So ist es. Das Thema Israel und die Siedlungspolitik ist ein heikles Thema und wird aufgrund der deutschen Vergangenheit sehr schnell wegmoderiert.

 

Ich würde es als Politiker trotzdem bei jeder Gelegenheit ansprechen.  Nur weil einem etwas schlimmes passiert ist, ist das doch kein Freibrief für eigene grausamkeiten

@15:43 Uhr von Bender Rodriguez

Ich sehe hier  palästinensische Terroristen.. Dass wir denen nicht Herr wurden ist zu 99,9% deren Fehler. 

und ich wage zu bezweifeln, daß das irgendwer besser gemacht hätte. Es war eine komplett neue Situation.

Es war eine komplett neue Situation, aber es wurden in in der alten autoritären Hybris haufenweise Fehler gemacht.

- Die Israelis haben angeboten ein Spezialkommando zu senden. Das wurde mit einer falschen Begründung abgelehnt (Grundgesetz).

- Die Polizei hatte nur 5 Scharfschützen für 8 Entführer. Man nimmt halt was man hat und fragt nicht nach Unterstützung.

- Der Analysen wurde von der Politik unter dem Deckel gehalten. Es wurden keine Fehler zugegeben.

Schon mit einem anderen Einsatzleiter hätte es anders ausgehen können.

@12:58 Uhr von Carlos12

Das ist die übliche Verleumdung "man darf ja nichts mehr sagen". In Deutschland herrscht freie Meinungsäußerung. Und Kritik an der Kritik ist gleichermaßen erlaubt. Wenn also eine möglicherweise antisemitische Äußerung, als antisemitisch bezeichnet wird ist das keine Einschränkung der Kritik.

 

 

dann kritisieren sie doch hierzulande mal die israelische Siedlungspolitik

oder diesen Nationalstaatsgesetz

da ist es mit der "freien Meinungsäußerung" schnell vorbei

@15:53 Uhr von WM-Kasparov-Fan

... werden hier zensiert. Es muss ein für alle Zeiten "besonderes" und glasklares Deutschland-Israel-Verhältnis bekundet werden. So wird das auch in Millionen Jahren, wenn die Menschheit vielleicht längst ausgestorben sein wird, nix mit Gleichmut, Reue und Vergebung. Schade um die natürliche Weiterentwicklung der folgenden menschlichen Zivilisationen.

Das „industrielle“ Ermorden von Millionen Menschen (Deutschen) nur wegen Ihres Glaubens als Sündenbock ist etwas Besonderes das man nie vergessen sollte - oder sind Sie anderer Ansicht?

@15:50 Uhr von fruchtig intensiv

darf seine (dunkle Seite der) Geschichte niemals vergessen! Nur die stete Erinnerung und Mahnung an den Holocaust garantiert, dass eine Wiederholung von deutschem Boden aus niemals wieder geschieht. 

Ist doch aber wieder so. In den letzten Jahren gab es Dutzende Übergriffe gegen Menschen jüdischen Glaubens auf Deutschem Boden. Und das eine oder andere Mal war der Agressor ein Deutscher.

Dazu gab es einige Berichte in TV und Presse und Mahnungen von jüdischen Verbänden. Nur passten die Täter damals leider nicht zum politischen Narrativ.

 

Ich bin der Meinung, dass es wahrscheinlich auch zukünftig "Einzelfälle" von Tätern geben wird, die in der Schule nicht so recht aufgepasst haben und sich politisch in die falsche Richtung bewegen. Leider habe ich das Gefühl, dass eine gewisse Partei in Deutschland die "Fremdenfeindlichkeit" wieder "salonfähig" machen möchte, was ich zutiefst bedauere und wann immer es mir möglich ist auch "bekämpfe" (mit Aufklärung!)

Hin und Weg: Moderation von Whataboutism

@15:52 Uhr von fruchtig intensiv

Ich habe weder mit Israel noch mit dem 3reich etwas zu tun. Will ich auch gar nicht. Aber zahlen werfen noch meine Urenkel, dasist sicher.  Und wie Israel mit den Palästinensern umsprinht, zeigt, daß Frendenhass keine Grenzen,  Religionen oder Gebiete verschont. 

Nichts aus alledem gelernt. Das ist sehr traurig 

So ist es. Das Thema Israel und die Siedlungspolitik ist ein heikles Thema

Richtig.

und wird aufgrund der deutschen Vergangenheit sehr schnell wegmoderiert.

Eine Verschwörungstheorie? Cancel-Culture? Oder vielleicht ein viel näher liegender Anlass, z.B. Themenbezug? Welche Motivation, Ideologie treibt jemanden an, zu Reden des israelischen Präsidenten und der Bundestagspräsidentin, welche die Debatte zum Holocaust, zu gemeinsamer Geschichte, Fehlern auf deutscher Seite und zum fortwährenden Antisemitismus in Deutschland als Thema haben, in Whataboutism zu verfallen und irgendwie anklagend den moralischen Zeigefinger Richtung Naher Osten zu erheben?

@16:04 Uhr von Carlos12

- Die Israelis haben angeboten ein Spezialkommando zu senden. Das wurde mit einer falschen Begründung abgelehnt (Grundgesetz).

- Die Polizei hatte nur 5 Scharfschützen für 8 Entführer. Man nimmt halt was man hat und fragt nicht nach Unterstützung.

 

"falschen Begründung abgelehnt (Grundgesetz)."

sind sie Verfassungsrechtler um das beurteilen zu können

welcher Staat gibt schon die Polizeigewalt ab ?

.... danach ist man immer schlauer

 

Wie weit geht die Freiheit der Meinungsäußerung?

@16:06 Uhr von Sisyphos3

Das ist die übliche Verleumdung "man darf ja nichts mehr sagen". In Deutschland herrscht freie Meinungsäußerung. Und Kritik an der Kritik ist gleichermaßen erlaubt. Wenn also eine möglicherweise antisemitische Äußerung, als antisemitisch bezeichnet wird ist das keine Einschränkung der Kritik.

dann kritisieren sie doch hierzulande mal die israelische Siedlungspolitik

oder diesen Nationalstaatsgesetz

da ist es mit der "freien Meinungsäußerung" schnell vorbei

Und weiter geht's mit Verschwörungstheorien und anklagendem Whataboutism, die mit den Themen im Bundestag, die im Bezugsartikel ausführlich dargestellt werden, nichts gemein haben. Wie kommen Sie also darauf, in solche Kritik zu verfallen und Israel und dessen Politik, die durchaus auch in Israel sehr konträr diskutiert wird, anzusprechen? Warum stellen Sie hier im Forum eine Art "Sonderrolle" für Israel fest? Was wollen Sie hier mitteilen?

Ach ja, Ihre beiden Beiträge wurden veröffentlicht. Überrascht?

@16:01 Uhr von Olivia59

 

Der Schlüsselsatz dazu lautete:

"Treuegelöbnis für die Freiheit und Sicherheit des Staates Israel und das Wohlergehen des jüdischen Volkes"

Was das Vorgehen gegen den Iran betrifft gab es ja bereits Divergenzen zwischen Biden und Lapid, der bzgl. des Atomprogramms offen mit militärischer Gewalt drohte.

"Treuegelöbnis" klingt für mich zu sehr danach, dass hier unbedingte Gefolgschaft zu Israelischer Interpretation von Sicherheit und den von ihnen präferierten Massnahmen eingefordert wird.

Deutschland hat, und zwar zu Recht, die Siedlungspolitik der Israelis kritisiert.

So kann man das unter Partnern und Freunden machen. Man muß nicht alles gut finden.

Das ändert nichts an dem Bekenntnis zu Israel zu stehen. Sprich ein Treuegelöbnis für die Sicherheit Israels abzugeben.

@16:06 Uhr von Sisyphos3

...

 

dann kritisieren sie doch hierzulande mal die israelische Siedlungspolitik

oder diesen Nationalstaatsgesetz

da ist es mit der "freien Meinungsäußerung" schnell vorbei

 

Unsinn. Sie können selbstverständlich die israelische Siedlungspolitik bei uns im Rahmen der freien Meinungsäußerung kritisieren. Das geschieht auch hier in den Kommentaren immer wieder. Meines Erachtens ist es sogar notwendig.

Etwas anderes ist es, genau auf die Adressaten solcher Kritik zu achten: Wenn (blau)braune Schafe sich unter solchem Pelz verbergen und ihren grundlegenden Antisemitismus damit aufpäppeln oder gar unkenntlich machen wollen, ist das genauso klar zu kritisieren. Übrigens gerade wenn man das Land und die Menschen in Israel/Palästina liebt.

 Meine Kritik an israelischer Siedlungspolitik UND meine Kritik an rechtspopulistischen und rechtsextremen Antisemiten speist sich  jedenfalls aus der gleichen Quelle.

 

gez. NieWiederAfd 

 

Die Erinnerung wachzuhalten,…

Die Erinnerung wachzuhalten, dass Ausgrenzung, gepaart mit Ermordung, von Menschen auf Grund willkürlich festgelegter Merkmale, sich niemals widerholen darf, ist eine wichtige Lehre aus der deutschen Gschichte. Dass inzwischen eine Partnerschaft mit Israel entstanden ist, ist wunderbar.  

@15:50 Uhr von fruchtig intensiv

In den letzten Jahren gab es Dutzende Übergriffe gegen Menschen jüdischen Glaubens auf Deutschem Boden. Und das eine oder andere Mal war der Agressor ein Deutscher.

Und worauf wollen Sie damit hinaus?

Rechte Aggressoren gibt es in jeder Nationalität.

Oder wollen Sie herausstellen, dass die "dutzenden Übergriffe" den "Deutschen Boden" jetzt auf irgendeine Art und Weise besonders hervorheben?

Vielfältiger Extremismus: immer Einzelfälle?

@16:07 Uhr von Francis Fortune

Ich bin der Meinung, dass es wahrscheinlich auch zukünftig "Einzelfälle" von Tätern geben wird, die in der Schule nicht so recht aufgepasst haben und sich politisch in die falsche Richtung bewegen. Leider habe ich das Gefühl, dass eine gewisse Partei in Deutschland die "Fremdenfeindlichkeit" wieder "salonfähig" machen möchte, was ich zutiefst bedauere und wann immer es mir möglich ist auch "bekämpfe" (mit Aufklärung!)

Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung, Antisemitismus und Extremismus sind kein Alleinstellungsmerkmal der rechten oder/und linken politischen Ecken im Land. Und Einzeltäter werden nur dann zu Tätern, wenn das jeweilige Soziotop für die notwendigen begründenden und motivierenden Narrative, Frames und Vorurteile sorgt, was wiederum eine Theorie von "Einzelfällen" irgendwie ausschließt. Vererbbarer Hass, Angst, Vorurteile, Verschwörungstheorien, Neid, Gewaltbereitschaft, ein Selbstbild als "Widerstandskämpfer" sind auch prägend für Kollektive.

Es muss aber auch ...

... über die israelische Siedlungspolitik gesprochen werden.
Wenn schon die freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Israel, dann aber auch beim Punkt israelische Siedlungspolitik. Denn es kann nicht sein, dass die Bundesregierung(en) hier eine Förderung und / oder eine Zusammenarbeit in Aussicht stellt.

@16:07 Uhr von Francis Fortune

 

 

 

Ich bin der Meinung, dass es wahrscheinlich auch zukünftig "Einzelfälle" von Tätern geben wird, die in der Schule nicht so recht aufgepasst haben und sich politisch in die falsche Richtung bewegen. Leider habe ich das Gefühl, dass eine gewisse Partei in Deutschland die "Fremdenfeindlichkeit" wieder "salonfähig" machen möchte,

das ist nicht nur ein Gefühl, sondern Fakt -  täglich zu hören und zu sehen, wie auch hier in so gut wie jedem Thread untergebracht.

 

was ich zutiefst bedauere und wann immer es mir möglich ist auch "bekämpfe" (mit Aufklärung!)

ich auch!

 

Erinnerung, um aus der Geschichte zu lernen.

@16:11 Uhr von GeoK

Am 9. November der Reichskristall-Nacht, um nur an drei von vielen Gedenktagen,an Verbrechen der Nazis zu erinnern. 

Der Begriff, den Sie für jene Nacht reichsweiter Pogrome verwenden, ist der verharmlosende Begriff, den die NS-Propaganda geprägt hat. Soviel also zum Thema "Bedarf an Erinnerung".

Da brauchen wir nicht die Erinnerung durch Herrn Herzog an den Holocaust, Deutschland  bekennt sich zu seiner Schuld, auch ohne Erinnerung.

Wie häufig wurde hier im Thread bereits "Meinungsfreiheit" bei Israel-bezogenen Themen angezweifelt, und Sie schreiben hier dem israelischen Staatspräsidenten vor, über welche Themen er im Bundestag referieren darf? Spannend.

Ach ja, Deutschland bekennt sich zu seiner Schuld. Aber wahrlich nicht alle Deutschen sind sich dieser Schuld und der daraus erwachsenen Verantwortung bewusst bzw. wollen erinnert werden, was damals und auch heute noch Deutsche an Mitbürgerinnen und Mitbürger verübt haben und noch verüben.

@16:08 Uhr von wie-

Eine Verschwörungstheorie? Cancel-Culture? Oder vielleicht ein viel näher liegender Anlass, z.B. Themenbezug? Welche Motivation, Ideologie treibt jemanden an, zu Reden des israelischen Präsidenten und der Bundestagspräsidentin, welche die Debatte zum Holocaust, zu gemeinsamer Geschichte, Fehlern auf deutscher Seite und zum fortwährenden Antisemitismus in Deutschland als Thema haben, in Whataboutism zu verfallen und irgendwie anklagend den moralischen Zeigefinger Richtung Naher Osten zu erheben?

Gibt es einen besseren Moment, um Ungerechtigkeiten anzusprechen, als an einem tag, an dem an  Ungerechtigkeit erinnert wird?  Ich glaube nicht. Wie kann man denn Ungerechtigjeiten anklagen, wenn man  selbst welche begeht?   

Einseitige Bilder: Motivation?

@16:03 Uhr von Bender Rodriguez

So ist es. Das Thema Israel und die Siedlungspolitik ist ein heikles Thema und wird aufgrund der deutschen Vergangenheit sehr schnell wegmoderiert.

Ich würde es als Politiker trotzdem bei jeder Gelegenheit ansprechen.  Nur weil einem etwas schlimmes passiert ist, ist das doch kein Freibrief für eigene grausamkeiten

Da in Israel ein solcher "Freibrief" nicht existiert, ist zu fragen, aus welcher Motivation heraus Sie die Existenz eines solchen "Freibriefs" vermuten?

Ach ja, warum ist Ihnen überhaupt wichtig, wie Sie in Ihrem Beitrag darstellen, Israel zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit die Siedlungspolitik und irgendwelche "Grausamkeiten" vorzuwerfen? Mit welcher moralischen und sachlichen Begründung? Wer macht, bestellt deutsche Politiker zu Anklägern der israelischen Politik?

Nun, Ihre Argumentation lässt vermuten, dass Ihr Bild von Israel und vom Nahost-Konflikt sehr holzschnittartig und stark einseitig gefärbt sein könnte: "Böses Israel." Oder?

@16:26 Uhr von wie-

 
Ach ja, Deutschland bekennt sich zu seiner Schuld. Aber wahrlich nicht alle Deutschen sind sich dieser Schuld und der daraus erwachsenen Verantwortung bewusst bzw. wollen erinnert werden, was damals und auch heute noch Deutsche an Mitbürgerinnen und Mitbürger verübt haben und noch verüben.

 Ich habe nicht mehr oder weniger Verantwortung, als ca 8mrd andere Menschen auf der Welt.

@16:06 Uhr von Zufriedener Optimist

... werden hier zensiert. Es muss ein für alle Zeiten "besonderes" und glasklares Deutschland-Israel-Verhältnis bekundet werden. So wird das auch in Millionen Jahren, wenn die Menschheit vielleicht längst ausgestorben sein wird, nix mit Gleichmut, Reue und Vergebung. Schade um die natürliche Weiterentwicklung der folgenden menschlichen Zivilisationen.

Das „industrielle“ Ermorden von Millionen Menschen (Deutschen) nur wegen Ihres Glaubens als Sündenbock ist etwas Besonderes das man nie vergessen sollte - oder sind Sie anderer Ansicht?

Bisher war es etwas besonderes. Immer wieder daran zu erinnern ist auch richtig. Doch "glaube" ich nicht, dass es einmalig bleiben wird. Die Natur des Menschen allgemein ändert sich nicht so "schnell" im Laufe von Jahrtausenden. Dazu braucht es viele Millionen Jahre.

Hemmungen beim Blick zurück: Verantwortung?

@15:53 Uhr von WM-Kasparov-Fan

Verallgemeinernde Anschauungen und Philosophierereien werden hier zensiert.

Ach, immer dieser ominöse Zensurvorwurf mit Verschwörungsnote. Schon einmal die Netiquette gelesen?

Es muss ein für alle Zeiten "besonderes" und glasklares Deutschland-Israel-Verhältnis bekundet werden.

Natürlich. Und: wieso auch nicht? Ein Glücksfall für Deutschland.

So wird das auch in Millionen Jahren, wenn die Menschheit vielleicht längst ausgestorben sein wird, nix mit Gleichmut, Reue und Vergebung.

Reue und Vergebung gab's in diesen Tagen reichlich, im Bundestag und bei der Erinnerung an das Olympia-Massaker. Wieso also Ihr Vorwurf? Und an wen?

Schade um die natürliche Weiterentwicklung der folgenden menschlichen Zivilisationen.

Sie meinen, ohne Bewusstsein um die Verantwortung der Deutschen aus ihrer Geschichte, ohne Lernen aus der Geschichte, ohne Aufmerksamkeit, wann Antisemitismus, Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit beginnen, wäre die menschliche Zivilisation "entwickelter"?

@15:53 Uhr von Carlos12

 

Das Vorhaben, den Staat Israel auszulöschen und Juden von dort zu Vertreiben hat durchaus eine antisemitische Note. Ein solcher Debattentitel ist also erst einmal  legitim. Aber der Sinn einer Debatte ist es  unterschiedliche Argumentationen aufzuführen, auch solche, die die Debattenthese negieren.

 

So ein Vorhaben hat aber nichts mit dem Begriff Antizionismus zu tun, auch wenn man derlei Zuschreibungen gerne vornimmt. Wer pauschal Antizionismus und Antisemitismus gleichzusetzen versucht hat kein Interesse an Differenzierung sondern versucht damit den Anspruch auf das ganze Land inkl. der Siedlungsgebiete zu legitimieren und natürlich die Notwendigkeit der militärisch gestützten Besatzung.

Aber klar. Man darf auch absurde Debatten führen.

@16:35 Uhr von wie-

wer nicht angeklagt werden will, sollte moralisch einwandfrei sein. Und wozu bedarf es einer Erlaubniss oer eines Auftrages, das anzusprechen? Ungerechtigkeit darf wohl jeder ansprechen

@11:40 Uhr von Sisyphos3

und erinnerte an den Holocaust

 

 

womit auch weiterhin Unterstützung garantiert ist

Ja das sehe ich auch so. Immer schön an die Schuld Deutschlands erinnern..... Irgendwann muss auch mal gut sein. 

Bewusstsein um Schuld und Verantwortung

@16:37 Uhr von Bender Rodriguez

 Ach ja, Deutschland bekennt sich zu seiner Schuld. Aber wahrlich nicht alle Deutschen sind sich dieser Schuld und der daraus erwachsenen Verantwortung bewusst bzw. wollen erinnert werden, was damals und auch heute noch Deutsche an Mitbürgerinnen und Mitbürger verübt haben und noch verüben.

 Ich habe nicht mehr oder weniger Verantwortung, als ca 8mrd andere Menschen auf der Welt.

Durchaus möglich, denn Ihr Name, den Sie sich für Ihren Auftritt in  diesem Forum gewählt haben, lässt ja nicht unbedingt auf eine deutsche Staatsbürgerschaft schließen.

Oder aber: quod erat demonstrandum. Vielen Dank, dass Sie die Gedanken meines Beitrags klar bestätigen.

Aber auch als Mitglied der "anderen", nicht deutschen 8 Mrd. Menschen sollten Sie Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit, Ausgrenzung anderer klar ablehnen, Zivilcourage zeigen, wenn Sie Antisemitismus, Hass und Ausgrenzung feststellen, und sich überhaupt als Demokratin, als Demokrat zeigen.

Gedanken zum Thema..

.. eine der schwierigsten Übungen, welche uns in unserem Dasein abgeprüft werden, ist die Fähigkeit zu VERZEIHEN. Für wahr oftmals ein schwieriges Unterfangen. Es steht außer Frage, dass der Holocaust eines der schlimmsten Verbrechen einer ideologisch fehlgeleiteten deutschen Politik war. Dennoch- und das ist nur meine unwichtige Meinung- ist es nicht angebracht, dass Generationen danach, welche an dieser grausamen Aktion nicht beteiligt waren, in Sippenhaft zu nehmen. Wieviele Jahren sollen die Deutschen noch in Sack und Asche gehen? Verzeihen ist das Grundprinzip der christlichen Lehre. Es ist ein schwierigee Unterfangen. Können wir als Menschen Putin verzeihen, dass er die UA überfallen hat? Ich denke die meisten schaffen das nicht. Ergo, können wir dem Menschen Hitler verzeihen? Unvorstellbar oder doch nicht? Warum sollten wir nicht die aggressive Siedlungspoltik der Israelis kritisieren dürfen? Üben wir uns im Verzeihen, denn niemand ist fehlerlos. Daran können wir nur wachsen. 

@16:35 Uhr von wie-  wozu…

@16:35 Uhr von wie-

 wozu bedarf es einer Erlaubniss oer eines Auftrages, das anzusprechen? Ungerechtigkeit darf wohl jeder ansprechen.

Und normal wird das mit der Antisemitismuskeule weggebügelt.

 

Darstellung: