Kommentare - Krankenhausfinanzierung: Kliniken in der Kostenfalle

Kommentare

Verluste nicht so einfach verstaatlichen.

Wie überall sollten zuerst mal die Krankenhausbetreiber in der Pflicht stehen - Gewinne in guten Zeiten werden ja auch nicht sofort zurückgezahlt.

 

Langfristig werden die Kosten sowieso in die Preise für die Behandlung einfliessen.

Bei den Kliniken, die noch in staatlicher Hand sind, werden die Träger bis dahin dafür gerade stehen, bei privaten Trägern sollten das die Investoren tun.

 

Im schlimmsten Fall wären Insolvenzen (die nicht notwendigerweise eine Einstellung des Klinikbetriebs bedeuten), vielleicht eine gute Gelegenheit die eine oder andere Privatisierung wieder rückgängig zu machen.

 

"Auch eine Gasumlage würde uns hart treffen", sagt Weinz.

Ich empfehle Herrn Weinz dem Chef des Wirtschaftsministerium, Herr Habeck, der, wie er und seine Kollegen zugegeben haben, keine Ahnung vom Gasmarkt haben, einen Brandbrief zu schreiben und ihm die misslische Lage genauestens zu erklären. Vielleicht hat er ein Einsehen und nimmt die Gasumlage zurück.

Wie schön

Dann heben wir einfach die Krankenversicherungsbeiträge an. Kein Problem.

Der arbeitenden Mittelschicht kann man ja jederzeit schamlos in die Geldbörse greifen.

 

Hilfe vom Staat? Aber…

Hilfe vom Staat? Aber hoffentlich nur für  richtige Kliniken, die nicht nur zum Wohle von Besitzern und  Aktionären agieren. Der Rest kann sich das Geld von den Aktionärn holen- Dafür sind die schlie0lich verantwortlich.

Krankenhausfinanzierung

Wer hat’s erfunden? 
Karl Lauterbach. 
Und der hätte nun die Möglichkeit, neben der Krankenhausfinanzierung auch die Finanzierung der Pflegekräfte, auch außerhalb von Krankenhäusern, auf solide Grundlagen zu stellen. 
Frau Will, Frau Maischberger, Frau Illner, Herr Lanz und Herr Plasberg hätten damit auch genug Stoff für ihre Shows bis zum Ende der Legislaturperiode.  
Und viele andere Journalisten und Medien natürlich auch. 
Hoffentlich lässt sich da niemand diese Chancen entgehen. 
Den  sonst wird sich nichts zum Guten ändern.

Alles hängt zusammen...

Steigende Preise haben viele Gründe. Vor allem sind es die "belasteten" Lieferketten und da muß man Richtung China schauen und die dortige Coronapolitik. Dann kommen steigende Energiepreise hinzu, wobei die Preise für z.B. Rohöl,.US- Öl für 88 $, niedriger als vor einem halben Jahr sind. Hier ist also das Gewinnstreben der Energiekonzerne der Preistreiber. Nichts ist so einfach wie es aussieht und alles an einem Übeltäter festmachen zu wollen ist falsch.

 

Man sollte wohl als Grund ein Abeichen vom grenzenlosen Handeln der Jahre 1990 bis 2008 nennen. Zunächst einmal rückten sicherheitspolitische Bedenken im Handel mit China und Russland stärker in den Vordergrund (wie man sieht zu Recht), zum anderen setzt Präsident Xi in China stärker auf Autarkie.

 

Es geht letztlich um China und Russland

 

In Europa und insb. Deutschland, wird Handelspolitik immer stärker durch eine "wertebasierte Außenpolitik" bestimmt und das bedeutet zwangsläufig, daß freier Handel immer stärker eingeschränkt wird.

 

@14:25 Uhr von nie wieder spd

Wer hat’s erfunden? 
Karl Lauterbach.

 

Was genau hat er denn ihrer Meinung nach erfunden?

 
Es gibt Leute, die erzählen das Märchen, er wäre für Privatisierungen von Kliniken verantwortlich.

Es gibt Leute, die behaupten, die Fallpauschale wäre kein Verbesserung gegenüber vorherigen Regelung, stationäre Behandlungen und Operationen entsprechend der Liegezeit der Patienten im Krankenhaus zu vergüten.

 

Damals haben Kliniken tatsächlich verdient, an schlechteren Heilungserfolgen, fehlerhaften Behandlungen und Komplikationen wie z.B. Infektionen durch mangelnde Hygiene.

 

Die Fallpauschale hat da viel geändert - mehr minimalinvasive OPs, endlich ein Hygiene- und Qualitätsmanagement, das diesen Namen verdient, etc.

 

Leider gibt es auch ein paar unangenehme Nebeneffekte - gerade private Betreiber versuchen ihre Gewinne zu maximieren, indem sie möglichst wenige Patienten mit höherem Risiko behandeln und beim Personal sparen.

 

Karl Lauterbach gehört zu denen, die genau das ändern wollen!

@14:20 Uhr von Zille1976

Dann heben wir einfach die Krankenversicherungsbeiträge an. Kein Problem.

Der arbeitenden Mittelschicht kann man ja jederzeit schamlos in die Geldbörse greifen.

 

 

Das wird kommen, wurden doch steigende Beitragssätze für die Pflegeversicherung und auch Lohnsteuererhöhungen bereits in den Raum gestellt, damit die Leute langsam damit warm werden.

 

Und dieses Verstaatlichen von Verlusten bei hemmungslosen „Abgreifen“ von Gewinnen entsprechen ebenso durchaus dem Zeitgeist.

 

 

P. S. in eigener Sache:

Am 05. September 2022 - 13:59 Uhr von Rosebud1966

@13:44 Uhr von Vector-cal.45

Mich machen User stutzig , die den Namen einer Schusswaffe tragen und offen bekennen sie würden den Buddhismus mögen.

 

 

Zur Erklärung: Ich „mag“ den Buddhismus nicht nur, sondern praktiziere seit vielen Jahren Chan- (= Zen) Buddhismus, inklusive mehrjährigem sog. Laienmönchs-Ordinat.

 

Wenn Sie denken ein Buddhist „dürfe“ sich nicht mit Waffen auskennen oder einen Schießstand besuchen, ist das lediglich ein Zerrbild Ihrerseits 

Die Dysfunktionalität der aus dem Ruder gelaufenen und längst

„unkontrollierbar“ gewordenen globalen wie lokalen Arbeits- und Finanzmärkte, in denen letztendlich einzig und allein das Geld „zählt“ - ganz gleich, wie und womit es verdient wurde - macht sich immer drastischer bemerkbar:

Nicht nur, was die Krankenhausfinanzierung und damit die allgemeine Gesundheitsversorgung angeht, auch in allen anderen Lebensbereichen:

„Der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie erklärt, dass die EU momentan Handelsverzerrungen relativ schutzlos ausgeliefert sei“

"Wenn die Betriebe nicht mehr ausreichend Holz aus den heimischen Wäldern verarbeiten können, werden sie ihre Produktion zwangsläufig einschränken müssen." Es seien überwiegend kleine und mittlere Betriebe, die Deutschland Laubholz verarbeiteten. Da könne "der Holzmangel schnell zur Kurzarbeit führen"

Und ohne Arbeit kein Geld - und gleichzeitig auch immer weniger in den „Kassen“, aus denen das  Kurzarbeitergeld gezahlt wird.

Ein (nur scheinbar unauflösbarer) Teufelskreis.

Mir kommen die Tränen ...

Wenn ich mal Zeit habe, dann werde ich mal fünf Minuten bedauern einschieben. In dem Bericht wird darauf verwiesen, dass die Mitarbeiter der Kliniken während Corona sehr viel geleistet haben. Ja das haben sie. Und was liebe Krankenhausbetreiber haben sie von euch dafür bekommen? Von den Steuergeldern für die Coronaaufwendungen jedenfalls nichts.

Es wird gejammert, dass es zu wenig Fachpersonal gibt ... Siehe ersten Absatz, was verdient man denn als Fachpersonal?

Es wird gejammert über leer geblieben Betten während Corona. Dass es dafür kräftig Geld vom Steuerzahler gab wird verschwiegen. Zu dumm, dass die großen Konzerne (Helios, Asklepios) alle ihre Zahlen veröffentlichen müssen. Helios hat durchgängig trotz Corona kräftig Gewinne eingefahren, ohne das an die Mitarbeiter auszuschütten. Jetzt mit der Leistung der Mitarbeiter nach Steuergeld rufen, um es den Aktionären zu geben ist ... (das schreibe ich lieber nicht sonst wird mein Kommentar gelöscht)

Hilfe vom Staat?

Was hat der Staat damit zu tun. Die Krankenkassenbeiträge müssen angehoben werden.

@14:25 Uhr von nie wieder spd

Krankenhausfinanzierung
Wer hat’s erfunden? 
Karl Lauterbach.

Quatsch.

@15:28 Uhr von KowaIski

Was hat der Staat damit zu tun. Die Krankenkassenbeiträge müssen angehoben werden.

Nope. Alle Bürger (mit Einkommen) über 18 werden verpflichtet, in die gesetzliche Krankenkasse einzuzahlen. Ohne Beitragsbemessungsgrenze.

Und als zweiten Schritt reduzieren wir von den fast 100 gesetzlichen Krankenkassen auf sagen wir mal eine Handvoll.

Hm.. wetten, dass sich dann auf einmal sehr, sehr sehr viel Geld finden wird?

@15:22 Uhr von BitteHirnEinschalten

 
Es wird gejammert über leer geblieben Betten während Corona. Dass es dafür kräftig Geld vom Steuerzahler gab wird verschwiegen. Zu dumm, dass die großen Konzerne (Helios, Asklepios) alle ihre Zahlen veröffentlichen müssen. Helios hat durchgängig trotz Corona kräftig Gewinne eingefahren, ohne das an die Mitarbeiter auszuschütten. Jetzt mit der Leistung der Mitarbeiter nach Steuergeld rufen, um es den Aktionären zu geben ist ... (das schreibe ich lieber nicht sonst wird mein Kommentar gelöscht)

Es muss nicht alles auf Gewinn ausgerichtet werden. Krankenhäuser beispielsweise sollten keine Gewinne für Privatmenschen einfahren.

Gewisse Infrastruktur gehört in Komunalhand oder staatliche Hand.

 

@ 14:44 Uhr von Tinkotis

Hier im Forum wurde schon über die Probleme des Gesundheitssystems gezankt, da haben die meisten Leute bei dem Namen noch an einen Schauspieler gedacht.

Selbstverständlich sind viele Gesundheitsminister für die Misere im Gesundheitssystem verantwortlich, allen voran aber Ulla Schmidt + Karl Lauterbach und alle ihre Nachfolger.
Wie bei so vielen Problemen, die nicht zuletzt durch die Umstände der letzten 2,5 Jahre, aber auch durch katastrophale Politik der letzten Jahrzehnte verursacht wurden, wurden/werden die verursachenden Politiker aber nie zur Verantwortung gezogen. 
Noch nicht einmal rechtfertigen müssen sie sich, weil die Medien offensichtlich auch häufig ihr Gedächtnis verlieren. 
Karl Lauterbach ist aber damals verantwortlich gewesen und jetzt(!) auch. Und er ist im Amt. Warum diese Tatsache nicht zu mehr Interesse der Medien führt, ihn für einige Dummheiten zur Verantwortung zu ziehen, ist mir schleierhaft. 
Jens Spahn natürlich gerne auch. Es passiert aber nicht. Warum nicht??

Echt jetzt.

Das kann doch  nicht sein.

Seit 25 Jahren lügen wir doch den im Gesundheitswesen Beschäftigten bei jeder Sparmassnahme vor , dass es gar keine Kostensteigerungen gibt, dass man nur noch mehr Patienten für noch weniger Geld behandeln muss- dann läuft es schon. 

Siehe neuer Sparwahnsinn für 2023 mit der Streichung der Neupatientenregleung ambulant. Auch hier gibt es es seit 25Jahren natürlich keine Kostensteigerungen und es wird nur von den Abzockern im Gesundheitswesen gelogen ...

Das ist der öffentliche Tenor seit 25 Jahren . Jeder Kranke oder dort Tätige weiss, dass hier seit 25 Jahren  etwas gewaltig stinkt. Nicht nur die ewig gleichen Lügen der Politik dazu.

Irgendwann werdet Ihr merken das Apps, Verwaltungsangestellte und Akten Euch nicht behandeln können.

Nicht dann - sondern schon jetzt ist es zu spät.

Corona hat leider Niemandem die Augen über das Desaster im Gesundheitswesen geöffnet. 

Ihr habt es so gewollt.

Ab 2023 wird aufgewacht.

Nicht nur wegen der Propofollieferschwierigkeiten...

Prioritäten müssen anders gesetzt werden

Mindestens seit Beginn der Corona-Pandemie wurde jedem noch so wenig politisch interessierten Bürger klar, dass unser Gesundheitssystem kaputt gespart wurde. An allen Ecken und Enden fehlen Personal, Material, Betten, Räumlichkeiten, etc.

Das Bewußtsein, dass die Gesundheit unser höchstes Gut ist, war in der Politik "unterentwickelt" bis gar nicht vorhanden. 

Die "Schwarze Null" stand über allem.

 

Wir sollten endlich begreifen, dass es so nicht weitergehen darf. Lieber ein wenig weniger Wohlstand für diejenigen, die in den letzten 16 Jahren von der Umverteilung von unten nach oben überproportional profitierten. 

Es muss eine Neuverteilung der Vermögenswerte erfolgen zugunsten eines funktionierenden Gesundheitssystems, aber auch zugunsten derer, die in den letzten 16 Jahren sukzessiv immer ärmer wurden.

Solange wir aber Parteien wählen, die nur für ein bestimmtes Klientel Politik machen, nämlich die Superreichen, wird sich alles nur noch zuspitzen.

@14:43 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

 Die Fallpauschale hat da viel geändert - mehr minimalinvasive OPs, endlich ein Hygiene- und Qualitätsmanagement, das diesen Namen verdient, et
Leider gibt es auch ein paar unangenehme Nebeneffekte - gerade private Betreiber versuchen ihre Gewinne zu maximieren, indem sie möglichst wenige Patienten mit höherem Risiko behandeln und beim Personal sparen.

Karl Lauterbach gehört zu denen, die genau das ändern wollen!

Wir haben ja schon mal den Aspekt bestimmter Personengruppen erwähnt, die dabei, noch stärker als vorher, von einer Versorgung ausgegrenzt werden.

 

Es ist ein Thema, das man nur als Experte/In sachgerecht beurteilen kann.

Aber als Patient bekommt man die negativen Aspekte des Systems drastisch zu spüren.

Insbesondere der Personalmangel verhindert oft eine zeitnahe Versorgung.

 

Das Abrechnungssystem......erzeugt Kostendruck zulasten der Behandlungsqualität und der Beschäftigten.

https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-krankenhauser-fallpauschalen…

@14:20 Uhr von Zille1976

Dann heben wir einfach die Krankenversicherungsbeiträge an. Kein Problem.

Der arbeitenden Mittelschicht kann man ja jederzeit schamlos in die Geldbörse greifen.

Ihr satirisch gemeinter Kommentar zeigt auf, dass die Tragung von Lasten nicht gerecht erfolgt.

Die Umverteilung der letzten 16 Jahre (von unten nach oben) muss umgedreht werden, d. h. Umverteilung von oben nach unten.

Wobei ich bei "von oben" die ca. 5 % der Bürger meine, die am meisten profitiert haben in den Jahren, in denen die Union eine Regierung führte.

@14:19 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

nicht alle Klinikbetreiber sind Heuschrecken..

Der Klinikverbund in unserem Landkreis wird von der Kreisstadt und dem Landkreis getragen..leider haben frühere Vorstände dies als einen Selbstbedienungsladen angesehen..

@16:00 Uhr von oooohhhh

Bin ich froh, dass ich in 4-5 Jahren den Pflegerkittel ausziehen und in Rente darf..

 

@16:00 Uhr von oooohhhh

Ich bin mir angesichts ihres Kommentars nicht sicher, was ich davon halten soll.

...

Ihr habt es so gewollt.

Ab 2023 wird aufgewacht.

Nicht nur wegen der Propofollieferschwierigkeiten...

 

Ist das jetzt Warnung, Wunsch oder gar Drohung?

Und ist der gesamte Kommentar eine Generalabrechnung mit allem, was sich bei ihnen so angestaut hat, oder nur ein Paradebeispiel in maßloser Übertreibung?

 

@15:59 Uhr von nie wieder spd

Hier im Forum wurde schon über die Probleme des Gesundheitssystems gezankt, da haben die meisten Leute bei dem Namen noch an einen Schauspieler gedacht.

Selbstverständlich sind viele Gesundheitsminister ... verantwortlich, allen voran aber Ulla Schmidt + Karl Lauterbach und alle ihre Nachfolger.
Wie bei so vielen Problemen, die nicht zuletzt durch die Umstände der letzten 2,5 Jahre, aber auch durch katastrophale Politik der letzten Jahrzehnte verursacht wurden, wurden/werden die verursachenden Politiker aber nie zur Verantwortung gezogen. 
Noch nicht einmal rechtfertigen müssen sie sich.
Karl Lauterbach ist aber damals verantwortlich gewesen und jetzt(!) auch. ... Warum diese Tatsache nicht zu mehr Interesse der Medien führt, ihn für einige Dummheiten zur Verantwortung zu ziehen, ist mir schleierhaft. 
Jens Spahn natürlich gerne auch. Es passiert aber nicht. Warum nicht??

 

Dem ist voll zuzustimmen.

Lauterbachs Ernennung war falsch angesichts seiner wenig qualifizierenden "Vergangenheit".

@14:25 Uhr von nie wieder spd

Wer hat’s erfunden? 
Karl Lauterbach. 
Und der hätte nun die Möglichkeit, neben der Krankenhausfinanzierung auch die Finanzierung der Pflegekräfte, auch außerhalb von Krankenhäusern, auf solide Grundlagen zu stellen. 
Frau Will, Frau Maischberger, Frau Illner, Herr Lanz und Herr Plasberg hätten damit auch genug Stoff für ihre Shows bis zum Ende der Legislaturperiode.  
Und viele andere Journalisten und Medien natürlich auch. 
Hoffentlich lässt sich da niemand diese Chancen entgehen. 
Den  sonst wird sich nichts zum Guten ändern.

 

Dabei hatte doch Plasberg in einer seiner Sendungen förmlich darum "gebettelt", dass Scholz Lauterbach endlich zum Gesundheitsminister ernennt. Denn es dauerte verdächtig lange, bis das geschah. 
Ich hatte damals den Eindruck, dass Scholz von Lauterbach nicht überzeugt war und er womöglich auf eine andere Zusage (Frau Nahles vielleicht?) wartete.

Aber keiner wollte wohl den Posten, so dass man auf Lauterbach zurückgreifen musste (siehe 2004 ff. u. Ulla Schmidt ...) 

Krankenhausfinanzierung: Kliniken in der Kostenfalle....

Zuerst das im Jahre 2003 eingeführte DRG-Abrechnungssystem, gegen daß sich Ärzte im September 2019 in der Zeitschrift Stern wandten: Das Fallpauschalensystem, nach dem Diagnose und Therapie von Krankheiten bezahlt werden, bietet viele Anreize, um mit überflüssigem Aktionismus Rendite zum Schaden von Patientinnen und Patienten zu erwirtschaften. Es belohnt alle Eingriffe, bei denen viel Technik über berechenbar kurze Zeiträume zum Einsatz kommt" (stern Nr. 37 vom 5.9. 2019).

Und dann kommt dazu noch, nach dem Artikel, daß es zu wenig Gas für die Krankenhäuser geben wird.

Im Grunde wird da angedeutet, wer betroffen sein wird, nämlich wieder nach unten.....

@14:43 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

 

Es gibt Leute, die behaupten, die Fallpauschale wäre kein Verbesserung gegenüber vorherigen Regelung, stationäre Behandlungen und Operationen entsprechend der Liegezeit der Patienten im Krankenhaus zu vergüten.

 

 

Nun ja, dafür „wirft“ man heute viele von heut auf morgen aus dem KH, mit Vorliebe alte u. pflegebedürftige. Die Angehörigen (sofern vorhanden) stehen dann dumm da.

 

Die Fallpauschale hat da viel geändert - mehr minimalinvasive OPs, endlich ein Hygiene- und Qualitätsmanagement, das diesen Namen verdient, etc.

 

Ähm, so wie die diversen  KH, bei denen Kontroll-Abstriche gemacht wurden und rauskam, wie Subunternehmen Kasse machen auf Kosten der Hygiene und niemand ist verantwortlich? 
 

Leider gibt es auch ein paar unangenehme Nebeneffekte (…)versuchen ihre Gewinne zu maximieren, indem sie möglichst wenige Patienten mit höherem Risiko behandeln und beim Personal sparen.

 

Aha. Sieh mal an. 

 

Karl Lauterbach gehört zu denen, die genau das ändern wollen!

 

Woran genau machen  Sie das fest? 

 

@15:28 Uhr von KowaIski

Was hat der Staat damit zu tun. Die Krankenkassenbeiträge müssen angehoben werden.

Das würde nichts bringen, schon jetzt sind die Beitragseinnahmen in den letzten JAhrzehnten im Rahmen der regulären Lohnsteigerung und der Rekordbeschäftigung auf einem Allzeithoch.

ES kommt bei uns im Gesundheitswesen nicht an im gegenteil seit 25 Jahren wird Jahr für Jahr manchmal inflationsbereinigt i.d.dR immer gespart .

Wer arbeitet bitte noch zu Preisen von 1984?

Die Ärzte.

Dank der gehirnwäsche seit 25Jahren dazu glaubt keiner diesen Fakt.

Hier gineht es nur um private rechnungen. in den Kliniken sind es preise von 2002, in den Praxen aus den 90igern.

Wie soll das gehen? Garnicht oder eben wie bsiher nur auch dem Rücken/der gesundheit aller Mitarbeitenden.

Deshalb will und wird das auch keiner mehr machen.

Wir altern massiv, das kostet, die üngeren wollen nicht mehr 80 Stunden sondern 20 Stunden arbeiten macht in Summe weniger gearbeitete Versorgungsstunden..nicht Ärzte.

Lügengebäude stürzen immerein KL!

 

 

Wird man in ein zu enges Korsett (Budget) gezwängt

kommt man bei großen Anstrengungen in Atemnot.

Krankenhausfusionen werden die Kosten nicht nenneswert senken, da durch Fusionen die Zahl der Kranken nicht abnimmt.

 

@15:59 Uhr von fruchtig intensiv

 
Es wird gejammert über leer geblieben Betten während Corona. Dass es dafür kräftig Geld vom Steuerzahler gab wird verschwiegen. Zu dumm, dass die großen Konzerne (Helios, Asklepios) alle ihre Zahlen veröffentlichen müssen. Helios hat durchgängig trotz Corona kräftig Gewinne eingefahren, ohne das an die Mitarbeiter auszuschütten. Jetzt mit der Leistung der Mitarbeiter nach Steuergeld rufen, um es den Aktionären zu geben ist ... (das schreibe ich lieber nicht sonst wird mein Kommentar gelöscht)

Es muss nicht alles auf Gewinn ausgerichtet werden. Krankenhäuser beispielsweise sollten keine Gewinne für Privatmenschen einfahren.

Gewisse Infrastruktur gehört in Komunalhand oder staatliche Hand.

 

Völlig einverstanden. Ich bin kein Gegner von Gewinnmaximierung aber im Gesundheitswesen ist das fehl am Platz. Hier sollte die Gesundheit der Bevölkerung maximiert werden nicht die der Shareholder.

Tja ...

eine Reform tut Not. Eine Klinik als gewinnbringende Gewerbeeinheit aufzustellen ist zum Scheitern verurteilt.

Die Zustände in den Krankenhäusern werden immer abartiger, enorme Wartezeiten, da sind 4 Stunden keine Seltenheit, auch die Wartezeiten auf OPs sind oft viel zu lange, andererseits wird häufig unnötig operiert (wenn  es halt der Rentabilität dient).

Auch wird die Versorgung immer schlechter Krankenhäuser werden reihenweise geschlossen und die Anfahrtswege immer weiter.

Auch machen die IGel-Leistungen keinen Halt vor Krankenhäusern, da fühlt man sich schon ausgebeutet. Einer lügt, die Ärzte sagen oft sinnvoll und notwendig, die Krankenkassen sagen unnötig, zahlen wir nicht.

@14:34 Uhr von bolligru

In Europa und insb. Deutschland, wird Handelspolitik immer stärker durch eine "wertebasierte Außenpolitik" bestimmt und das bedeutet zwangsläufig, daß freier Handel immer stärker eingeschränkt wird.

"wertebasierte Außenpolitik"?  Wie z.B in Katar oder Saudi-Arabien? Wäre ja schön, wenn wir uns eine solche Politik leisten könnten, können wir aber nicht. Das lässt sich auch nicht schönreden. Es wäre schon gut, wenn man die Wertemaßstäbe nicht immer wieder nach Bedarf neu justieren würde. Das wäre dann wenigstens glaubwürdig. Immer wieder war hier die Rede von "Blutgas". Da frage ich mich nur, wieso noch niemand auf die Idee gekommen ist von "Kopf-ab-Öl" zu schreiben. Oder ist das alles nur eine Frage der Quantität?

@15:56 Uhr von fruchtig intensiv

Was hat der Staat damit zu tun. Die Krankenkassenbeiträge müssen angehoben werden.

Nope. Alle Bürger (mit Einkommen) über 18 werden verpflichtet, in die gesetzliche Krankenkasse einzuzahlen. Ohne Beitragsbemessungsgrenze.

Und als zweiten Schritt reduzieren wir von den fast 100 gesetzlichen Krankenkassen auf sagen wir mal eine Handvoll.

Hm.. wetten, dass sich dann auf einmal sehr, sehr sehr viel Geld finden wird?

 

Was?? Alle? Also auch Beamte? Verrückt

@14:43 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Es gibt Leute, die behaupten, die Fallpauschale wäre kein Verbesserung gegenüber vorherigen Regelung, stationäre Behandlungen und Operationen entsprechend der Liegezeit der Patienten im Krankenhaus zu vergüten.

Sie scheinen wirklich keine Ahnung zu haben. Für viele Patienten ist die Fallpauschale eine Katastrophe. Sie kennen den Ausdruck "blutige Entlassung"? Ja, die gibt es. Ich könnte ein ganzes Buch mit Beispielen füllen.

Damals haben Kliniken tatsächlich verdient, an schlechteren Heilungserfolgen, fehlerhaften Behandlungen und Komplikationen wie z.B. Infektionen durch mangelnde Hygiene.

Damals? Das tut echt weh. Bessere Heilungserfolge sind dem wissenschaftlichen Fortschritt und immer besserer Medizintechnik zu verdanken.

Die Fallpauschale hat da viel geändert - mehr minimalinvasive OPs, endlich ein Hygiene- und Qualitätsmanagement, das diesen Namen verdient, etc.

Auch hier irren Sie gewaltig. Könnte ich ein zweites Buch zu schreiben.

Auch mehr Geld reicht nicht

Die Probleme sind vielschichtig und wird nicht ausreichend kommuniziert. Wenn die Lieferketten ausfallen, dann wird es auch mehr Probleme bei der Produktion der Medikamente, verschiedener medizinischer Artikel, Geräte und ihrer Wartungen, IT usw. geben.

Beispiel: Herzkatheteruntersuchung braucht Kontrastmittel, Röntgengerät, Medikation für die Vorbereitung, Katheter selber und falls erforderlich ein Stent. Wenn etwas davon fehlt, dann kann das nicht durchgeführt werden. Mit Geld kann man nur verhindern, dass der erfahrene Arzt noch seine Stelle behält aber es nützt auch nichts, wenn nicht zum Einsatz kommt und Däumchen drehen. Entlassen kann man ihn auch nicht, weil die Erfahrung verloren geht.

Nur um zu schildern, dass selbst mit mehr Geld Probleme nicht gelöst werden können obwohl die KHgesellschaft anscheinend davon überzeugt ist,  aber man wollte politisch schließlich die Pandemie mit den Lockdowns. Auch die Mediziner haben das mitgemacht.

@16:00 Uhr von oooohhhh

Seit 25 Jahren lügen wir doch den im Gesundheitswesen Beschäftigten bei jeder Sparmassnahme vor , dass es gar keine Kostensteigerungen gibt, dass man nur noch mehr Patienten für noch weniger Geld behandeln muss- dann läuft es schon.

Umgekehrt: Wegen der Kostensteigerungen, konnte man leider vakante Stellen nicht besetzen oder diese wurden gleich ganz gestrichen. Und man sah sich gezwungen, ganze Abteilungn zu "Töchtern" zu erklären, damit man neue Arbeitsverträge mit geringeren Gehältern und/oder höherer Wochenarbeitszeit ausarbeiten konnte. Viele Bereiche wurden ganz "ausgelagert".

Das ist der öffentliche Tenor seit 25 Jahren . Jeder Kranke oder dort Tätige weiss, dass hier seit 25 Jahren  etwas gewaltig stinkt. 

Stimmt.

Ihr habt es so gewollt.

Stimmt auch.

Ab 2023 wird aufgewacht.

Glaube ich nicht.

@14:43 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMe

Was genau hat er denn ihrer Meinung nach erfunden?

 Es gibt Leute, die erzählen das Märchen, er wäre für Privatisierungen von Kliniken verantwortlich.

Es gibt Leute, die behaupten, die Fallpauschale wäre kein Verbesserung gegenüber vorherigen Regelung, stationäre Behandlungen und Operationen entsprechend der Liegezeit der Patienten im Krankenhaus zu vergüten.

Damals haben Kliniken tatsächlich verdient, an schlechteren Heilungserfolgen, fehlerhaften Behandlungen und Komplikationen wie z.B. Infektionen durch mangelnde Hygiene.

Die Fallpauschale hat da viel geändert - mehr minimalinvasive OPs, endlich ein Hygiene- und Qualitätsmanagement, das diesen Namen verdient, etc.

Leider gibt es auch ein paar unangenehme Nebeneffekte - gerade private Betreiber versuchen ihre Gewinne zu maximieren, indem sie möglichst wenige Patienten mit höherem Risiko behandeln und beim Personal sparen.

Karl Lauterbach gehört zu denen, die genau das ändern wollen!

Leider ist ihre Ausführung ein Märchen. 

 

 

Gott sei Dank!

" Merz ergänzte, er hätte sich mehr Unterstützung für betroffene Unternehmen gewünscht." @www.deutschlandfunk.de

.

Was bin ich froh, dass Merz die "Industrie" aufgefordert hat, ein Jammergeheule anzustimmen. Das wird sich gewiss auszahlen!

.

Schon seit Jahrzehnten übertreffen die "Hilfen" für "unsere" Industrie die Hilfen für Sozialles um ein Vielfaches. Der Trick ist ganz einfach: Zuschüsse für Kurzarbeit, Lohnaufstockung etc. werden stets als Sozialaufwendungen bezeichnet, obwohl man diese korrekterweise als Industriesubventionen bezeichnen müsste.

@16:45 Uhr von Anna-Elisabeth

In Europa und insb. Deutschland, wird Handelspolitik immer stärker durch eine "wertebasierte Außenpolitik" bestimmt und das bedeutet zwangsläufig, daß freier Handel immer stärker eingeschränkt wird.

"wertebasierte Außenpolitik"?  Wie z.B in Katar oder Saudi-Arabien? Wäre ja schön, wenn wir uns eine solche Politik leisten könnten, können wir aber nicht. Das lässt sich auch nicht schönreden. Es wäre schon gut, wenn man die Wertemaßstäbe nicht immer wieder nach Bedarf neu justieren würde. Das wäre dann wenigstens glaubwürdig. Immer wieder war hier die Rede von "Blutgas". Da frage ich mich nur, wieso noch niemand auf die Idee gekommen ist von "Kopf-ab-Öl" zu schreiben. Oder ist das alles nur eine Frage der Quantität?

Es ist keine Frage der Moral , weil in der Wirtschaft so etwas nicht existiert. Meiner Meinung nach sind die meisten Entscheidungen nicht nach moralischen Gesichtspunkten gefällt worden , sondern nach Nutzen.

@14:43 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

 

Die Fallpauschale hat da viel geändert - mehr minimalinvasive OPs, endlich ein Hygiene- und Qualitätsmanagement, das diesen Namen verdient, et
Leider gibt es auch ein paar unangenehme Nebeneffekte - gerade private Betreiber versuchen ihre Gewinne zu maximieren, indem sie möglichst wenige Patienten mit höherem Risiko behandeln und beim Personal sparen.

Karl Lauterbach gehört zu denen, die genau das ändern wollen!

Wir haben ja schon mal den Aspekt bestimmter Personengruppen erwähnt, die dabei, noch stärker als vorher, von einer Versorgung ausgegrenzt werden.

 

Es ist ein Thema, das man nur als Experte/In sachgerecht beurteilen kann.

Aber als Patient bekommt man die negativen Aspekte des Systems drastisch zu spüren.

Insbesondere der Personalmangel verhindert oft eine zeitnahe Versorgung.

 

Das Abrechnungssystem......erzeugt Kostendruck zulasten der Behandlungsqualität und der Beschäftigten.

https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-krankenhauser-fallpauschalen

@14:43 Uhr von BILD.DirEinDuH…

Damals haben Kliniken tatsächlich verdient, an schlechteren Heilungserfolgen, fehlerhaften Behandlungen und Komplikationen wie z.B. Infektionen durch mangelnde Hygiene.

Man hat nicht an Heilungserfolgen verdient, schon gar nicht an schlechteren (was für ein Quatsch), sondern man hat versucht, Geld in die Kassen zu spülen, indem man Patienten viel zu lange unnötig im Krankenhaus behandelt hat. Die Fallpauschale hat zum gegenteiligen Extrem geführt - mit teilweise üblen Folgen für den Patienten.

@17:12 Uhr von DeHahn

Schon seit Jahrzehnten übertreffen die "Hilfen" für "unsere" Industrie die Hilfen für Sozialles um ein Vielfaches. Der Trick ist ganz einfach: Zuschüsse für Kurzarbeit, Lohnaufstockung etc. werden stets als Sozialaufwendungen bezeichnet, obwohl man diese korrekterweise als Industriesubventionen bezeichnen müsste.

So ist es. Vor allem die Lohnaufstockung ist eine bodenlose Unverschämtheit.

@17:04 Uhr von Anna-Elisabeth

Seit 25 Jahren lügen wir doch den im Gesundheitswesen Beschäftigten bei jeder Sparmassnahme vor , dass es gar keine Kostensteigerungen gibt, dass man nur noch mehr Patienten für noch weniger Geld behandeln muss- dann läuft es schon.

Umgekehrt: Wegen der Kostensteigerungen, konnte man leider vakante Stellen nicht besetzen oder diese wurden gleich ganz gestrichen. Und man sah sich gezwungen, ganze Abteilungn zu "Töchtern" zu erklären, damit man neue Arbeitsverträge mit geringeren Gehältern und/oder höherer Wochenarbeitszeit ausarbeiten konnte. Viele Bereiche wurden ganz "ausgelagert".

Das ist der öffentliche Tenor seit 25 Jahren . Jeder Kranke oder dort Tätige weiss, dass hier seit 25 Jahren  etwas gewaltig stinkt. 

Stimmt.

Ihr habt es so gewollt.

Stimmt auch.

Ab 2023 wird aufgewacht.

Glaube ich nicht.

Ich sehe, hier schreibt eine Insiderin. Meine volle Zustimmung, auch nach meiner Einschätzung.

 

@17:04 Uhr von Anna-Elisabeth

Seit 25 Jahren lügen wir doch den im Gesundheitswesen Beschäftigten bei jeder Sparmassnahme vor , dass es gar keine Kostensteigerungen gibt, dass man nur noch mehr Patienten für noch weniger Geld behandeln muss- dann läuft es schon.

Umgekehrt: Wegen der Kostensteigerungen, konnte man leider vakante Stellen nicht besetzen oder diese wurden gleich ganz gestrichen. Und man sah sich gezwungen, ganze Abteilungn zu "Töchtern" zu erklären, damit man neue Arbeitsverträge mit geringeren Gehältern und/oder höherer Wochenarbeitszeit ausarbeiten konnte. Viele Bereiche wurden ganz "ausgelagert".

Das ist der öffentliche Tenor seit 25 Jahren . Jeder Kranke oder dort Tätige weiss, dass hier seit 25 Jahren  etwas gewaltig stinkt. 

Stimmt.

Ihr habt es so gewollt.

Stimmt auch.

Ab 2023 wird aufgewacht.

Glaube ich nicht.

sollten Sie aber, liebe Kollegin, Glaube kann Berge versetzen.

Ausserdem unterschätzen sie das aggressionsauslösende Potential der Lügen des nunmehr ministerial Handelnden.

@14:20 Uhr von Zille1976

Dann heben wir einfach die Krankenversicherungsbeiträge an. Kein Problem.

 

Sie schreiben "wir". Haben Sie und Ihre Freunde die Macht die Krankenversicherungsbeiträge anzuheben?

Ich sehe da noch keine…

Ich sehe da noch keine Kostenfalle. Solange die priv. Krankenhäuser noch Dividenten verteilen können, scheint es nicht so arg zu sein. Auserdem werden sie Mehrkosten an die Kassen weiter reichen, also zu uns. Was wir dann an höheren Zuzahlungen merken werden.

Also ist doch Marktwirtschaftlich alles im grünen Bereich. Oder?

So wie wir Sanktionspackete verhängen müssen wir dann auch Entlastungspackete schnüren. Ich finde es Lustig! Is schon blöd, wenn Sanktionspackete dann auch noch beantwortet werden.

Unter diesen Artikel hätte…

Unter diesen Artikel hätte doch sehr gut ein Hinweis auf 'Kontraste' heute Abend im Ersten gepasst. Da soll es ja auch um das Thema gehen. Und es gibt die durchaus interessant formulierte Überschrift 'Wieviel Geld bringt ein Frühchen ?', die schon allein gut zeigt, wie pervers das Gesundheitssystem mittlerweile geworden ist.

 

"Kein Arzt wird eine intakte Schwangerschaft unterbrechen, um ein Frühchen zu produzieren", sagt Claudia Ruby. Es gehe vielmehr darum, dass komplizierte medizinische Entscheidungen durch finanzielle Anreize beeinflusst würden. Wenn etwa in einer problematischen Schwangerschaft eine verfrühte Entbindung gerechtfertigt werden könne, aber nicht zwingend durchgeführt werden müsse. Über diesen Zwiespalt sprechen im Film Neonatologen und Geburtshelferinnen.

(Aus dem Artikel dazu aus der teleschau)

 

Vermutlich sehenswert

 

Mehr OPs@16:55 Uhr von Anna-Elisabeth

Auch hier irren Sie gewaltig. Könnte ich ein zweites Buch zu schreiben.

Der Knackpunkt ist ja, OPs lohnen sich seit den Fallpauschalen mal so richtig. Kniegelenke, neue Hüften.....

Oh und ich habe von einem Anstieg der Hysterektomien im GynBereich gelesen. Es werden in Dt ohnehin im europäischen Vergleich ziemlich viele Hysterektomien vorgenommen..... obs nur mit den Pauschalen zusammenhängt?

@16:55 Uhr von Anna-Elisabeth

(re@14:43 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung)

Da sie wenigstens ein paar Sachargumente gegen meinen Kommentar bringen, antworte ich ihnen mal stellvertretend für alle, die diesen nicht so positiv aufgenommen haben:

 

Leider geben 1000 Zeichen keine Möglichkeit, ein komplexe Thema bis in die Tiefe zu beleuchten.

Deshalb habe ich das dartestellt, was hier leider zu kurz kommt - und die Schwächen der Fallpauschale nur kurz angerissen.

 

Sie weisen zu Recht auf zu frühe Entlassungen hin - allerdings ist auch hier zu berücksichtigen, dass längere Liegezeiten ebenso den Heilungserfolg gefährden, das muss der Arzt in Abstimmung mit dem Patienten entscheiden.

Hier muss man ggf. die Fallpauschalen anpassen - oder, wo es nur um Gewinnmaximierung geht, diese eindämmen.

 

Was ihr Argument des med. Fortschritts betrifft - ja, aber z.B. Hygienekonzepte und Qualitätsmanagement waren anderswo längst Standard und wurden in Deutschland erst nach Einführung der Fallpauschale nach und nach umgesetzt.

Lösungsvorschlag (Wiederholung vom 8.2.22)

Zu viele Krankenkassen. Pharmabranche darf Mondpreise eigenmächtig festlegen (im Vergleich zu so ziemlich überall sonst). Durch die Verwirtschaftlichung des Leidens von Menschen dürfen "Profite" generiert werden - also von allen zu zahlende Solidarbeiträge in Privatvermögen umgewandelt werden. Bestimmte Arbeitgeber dürfen sowas wie organisierte Selbst-Interessenvertretung der Arbeitnehmer unterbinden. Diejenigen, die die eigentliche Arbeit machen stehen ganz unten in der finanziellen "Nahrungskette".
Das Gesundheitswesen insgesamt als "Wirtschaftszweig" zu betreiben und ausgerechnet da Geld "verdienen" zu wollen, wo es doch per definitionem darum geht, Mittel an "Bedürftige" zurück zu geben, wenn ein Versorgungsfall auftritt, ist das Grundproblem. Wie wärs, das Gesundheitssystem komplett zu verstaatlichen, alle Schmarotzerei in diesem Bereich gesetzlich zu unterbinden und den Pflegenden Beamtengehälter zukommen zu lassen?

@18:01 Uhr von Silverfuxx

Unter diesen Artikel hätte doch sehr gut ein Hinweis auf 'Kontraste' heute Abend im Ersten gepasst. Da soll es ja auch um das Thema gehen. Und es gibt die durchaus interessant formulierte Überschrift 'Wieviel Geld bringt ein Frühchen ?', die schon allein gut zeigt, wie pervers das Gesundheitssystem mittlerweile geworden ist.

 

"Kein Arzt wird eine intakte Schwangerschaft unterbrechen, um ein Frühchen zu produzieren", sagt Claudia Ruby. Es gehe vielmehr darum, dass komplizierte medizinische Entscheidungen durch finanzielle Anreize beeinflusst würden. Wenn etwa in einer problematischen Schwangerschaft eine verfrühte Entbindung gerechtfertigt werden könne, aber nicht zwingend durchgeführt werden müsse. Über diesen Zwiespalt sprechen im Film Neonatologen und Geburtshelferinnen.

(Aus dem Artikel dazu aus der teleschau)

 

Vermutlich sehenswert

 

Da fällt mir nur eiens dazu ein, die vom Problem ablenkende Lügenmaschine namens" die bösen Ärzte" geht wie seit 25 JAhren weiter.

@16:29 Uhr von KeinWeiterSo

Dabei hatte doch Plasberg in einer seiner Sendungen förmlich darum "gebettelt", dass Scholz Lauterbach endlich zum Gesundheitsminister ernennt. Denn es dauerte verdächtig lange, bis das geschah. 
Ich hatte damals den Eindruck, dass Scholz von Lauterbach nicht überzeugt war und er womöglich auf eine andere Zusage (Frau Nahles vielleicht?) wartete.

Aber keiner wollte wohl den Posten, so dass man auf Lauterbach zurückgreifen musste (siehe 2004 ff. u. Ulla Schmidt ...) 

Einerseits ist Lauterbach im Rahmen von Corona genau am richtigen Platz und da hätte er schon statt Spahn hingehört. Andererseits ist er nun natürlich auch deshalb an der richtigen Stelle, weil er seit fast 20 Jahren eine große Verantwortung hinsichtlich der Kosten des Gesundheitssystems hat. Nun könnte er ausbügeln, was damals auf seinen Rat hin falsch gemacht wurde. 
Natürlich kann er auch bessere Bedingungen für Pflegepersonal einsetzen. Da er das nicht freiwillig tut, muß er jeden(!) Tag erinnert werden. Von den Medien.

@16:18 Uhr von 91541matthias

Bin ich froh, dass ich in 4-5 Jahren den Pflegerkittel ausziehen und in Rente darf..

Dann hoffe ich mal, dass es Ihnen nicht so ergeht wie mir: Dies letzten zehn Tage haben sich angefühlt wie zehn Jahre.

 

@17:22 Uhr von Anna-Elisabeth

Damals haben Kliniken tatsächlich verdient, an schlechteren Heilungserfolgen, fehlerhaften Behandlungen und Komplikationen wie z.B. Infektionen durch mangelnde Hygiene.

Man hat nicht an Heilungserfolgen verdient, schon gar nicht an schlechteren (was für ein Quatsch), sondern man hat versucht, Geld in die Kassen zu spülen, indem man Patienten viel zu lange unnötig im Krankenhaus behandelt hat.

 

Das Paradoxon war tatsächlich, dass Komplikationen zu längeren Liegezeiten und damit zu mehr Einnahmen pro Patient führten.

Qualitätsmanagement und Hygienekonzepte sind z.B. in den Niederlanden schon viel länger wichtiger Teil des Krankenhausalltags.

In Deutschland wurden sie zwar diskutiert, aber wirklich umgesetzt wurden sie erst, als Komplitationen den Gewinn des Krankenhauses schmälerten.

 

Ich bin - wie sie - der Meinung, dass die Fallpauschale verbessert werden muss.

 

Aber sie ist nicht Wurzel allen Übels, sondern eine Verbesserung gegenüber einem Selbstbedienungssystem mit explodierenden Kosten.

 

@18:09 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

...Was ihr Argument des med. Fortschritts betrifft - ja, aber z.B. Hygienekonzepte und Qualitätsmanagement waren anderswo längst Standard und wurden in Deutschland erst nach Einführung der Fallpauschale nach und nach umgesetzt.

Zunächst Danke für Ihre freundliche Antwort, der ich weitgehend zustimmen kann.

Zur Hygiene: Ja, es gibt da gute Konzepte. Nur werden die leider oft nur unzureichend bis gar nicht umgesetzt. Hauptgrund: Zeitmangel, weil Personalmangel. So führt eins zum anderen. 

Wir hatten in unserer Notaufnahme im Zusammenhang mit den Krankenhauskeimen ein hervorragendes Konzept aus den Niederlanden übernommen. Nach wenigen Wochen wurde es wieder verworfen. Begründung: Zu teuer!

 

@18:09 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

 
 

Was ihr Argument des med. Fortschritts betrifft - ja, aber z.B. Hygienekonzepte und Qualitätsmanagement waren anderswo längst Standard und wurden in Deutschland erst nach Einführung der Fallpauschale nach und nach umgesetzt.

 

Sie kennen sich da bestimmt besser aus, aber wurde nicht bereits früher eingegriffen.

Bereits 1996 wurden bereits Fallpauschalen für bestimmte Leistungen eingeführt.

Wenn Sie diesen Zeitpunkt meinen, dann gab es damals wohl auch die ersten Qualitätsvorgaben.

 

Ich bin für staatliche KH, die natürlich auch ein Controlling haben müssen zur Minimierung des Verlustes.

@18:11 Uhr von oooohhhh

 

Da fällt mir nur eiens dazu ein, die vom Problem ablenkende Lügenmaschine namens" die bösen Ärzte" geht wie seit 25 JAhren weiter.

„Lügenmaschinen“ sind allesamt - wo und von wem auf der Welt auch immer - zu einem einzigen und immer demselben Zweck „gebaut“ worden: Den persönlichen (egoistischen) Interessen derer, die ihre Entwicklung „in Auftrag gegeben“ haben, zur Durchsetzung zu verhelfen.

@17:19 Uhr von Dr. Cat

"wertebasierte Außenpolitik"?  Wie z.B in Katar oder Saudi-Arabien? Wäre ja schön, wenn wir uns eine solche Politik leisten könnten, können wir aber nicht. Das lässt sich auch nicht schönreden. Es wäre schon gut, wenn man die Wertemaßstäbe nicht immer wieder nach Bedarf neu justieren würde. Das wäre dann wenigstens glaubwürdig. Immer wieder war hier die Rede von "Blutgas". Da frage ich mich nur, wieso noch niemand auf die Idee gekommen ist von "Kopf-ab-Öl" zu schreiben. Oder ist das alles nur eine Frage der Quantität?

Es ist keine Frage der Moral , weil in der Wirtschaft so etwas nicht existiert. Meiner Meinung nach sind die meisten Entscheidungen nicht nach moralischen Gesichtspunkten gefällt worden , sondern nach Nutzen.

So ist es. Nur wird es im Moment anders kommuniziert. Aber ich bin meiner Antwort auf den entsprechenden Kommentar schon viel zu weit vom Thema abgewichen. Deshalb belasse ich es bei dieser Anmerkung.

@18:01 Uhr von Silverfuxx

Unter diesen Artikel hätte doch sehr gut ein Hinweis auf 'Kontraste' heute Abend im Ersten gepasst. Da soll es ja auch um das Thema gehen. Und es gibt die durchaus interessant formulierte Überschrift 'Wieviel Geld bringt ein Frühchen ?', die schon allein gut zeigt, wie pervers das Gesundheitssystem mittlerweile geworden ist.

Ja, pervers.

 

"Kein Arzt wird eine intakte Schwangerschaft unterbrechen, um ein Frühchen zu produzieren", sagt Claudia Ruby. Es gehe vielmehr darum, dass komplizierte medizinische Entscheidungen durch finanzielle Anreize beeinflusst würden. Wenn etwa in einer problematischen Schwangerschaft eine verfrühte Entbindung gerechtfertigt werden könne, aber nicht zwingend durchgeführt werden müsse. Über diesen Zwiespalt sprechen im Film Neonatologen und Geburtshelferinnen.

(Aus dem Artikel dazu aus der teleschau)

 

Vermutlich sehenswert

Danke für den Hinweis, allerdings weiß ich nicht, ob ich das noch aushalte - oder die Palme, auf deren Spitze ich immer öfter gerate. ;-)

 

Nicht das…

Nicht das Fallpauschalensystem ist das Problem, sondern das rigorose Kürzen der Fallpauschalen durch den Medizinischen Dienst im Auftrag der Krankenkassen.

Dadurch zahlen die Krankenhäuser drauf.

re Bild Dir...

"Das Paradoxon war tatsächlich, dass Komplikationen zu längeren Liegezeiten und damit zu mehr Einnahmen pro Patient führten."

So ein UNFUG-Fake:

Pauschale DRG ist Pauschale jeder Liegtag mehr muss erklärt werden wird oft gestrichen und bringt prozentual im Rahmen der DRG betriebswirtschaftlich nix, faken Sie weiter.

next fake:

"Qualitätsmanagement und Hygienekonzepte sind z.B. in den Niederlanden schon viel länger wichtiger Teil des Krankenhausalltags."

schon seit über 15Jahren besteht deshalb die Tätigkeit der Pflegenden (und auch Ärzte dann 2-3h am Tag) zu über 50% aus Dokumentation , nicht Pflegebetreuung, Absurder geht es nicht Hauptsache AKte nicht Patient. im Ünrigen kann das auch niemand mehr kontrollieren der MDK streicht unterm Strich immer pauschal quotiert...

Zu Tode verwalten....

(Zitat. Wehrbeauftragten 2017 über die Bundeswehr) gewinnt da eine ganz neue Dimension.

Schande über all die die das zu verantworten haben und medial begleiteten.

 

 

@19:04 Uhr von Sharky_ffm

Ich gebe gerne zu, dass ich von Wirtschaft nicht viel Ahnung habe. Ich komme eher aus der IT, Physik und Vernunft ;-)
Aber eine Frage:
Seit dem Platzen der Immobilienblase, dann seit "Coron" und jetzt dem KRIEG in der Ukranie höre ich immer das
* Unternehmen gerettet werden müssen, weil sonst Arbeitsplätze gefährdet sind.
* Der Staat sich aber, wenn er Geld gegeben hat, nicht einmischen darf. Weil wir ja eine freie Marktwirtschaft haben.
 
Kann mir bitte einmal jemand erklären, warum es okay ist Geld vom Staat (und damit dem Souverän, Mitglied der Solidargemeinschaft) zu verlangen.
Aber gleichzeitig zu vorderen das dieser Souverän, sich aus allen Entscheidungen herauszuhalten hat.
Insbesondere wenn es darum geht für das geliehene Geld Zinsen zu verlangen und zu entscheiden, dass keine "Aktionäre" durch Dividenden belohnt werden.
Wenn es die Besitzer der Firmen stört, können sie ja gerne selber Geld einzahlen? Oder war das nicht die Idee einer Aktie?
 
Gruss
Stephan
 
 
 
 
 

@16:18 Uhr von 91541matthias

Bin ich froh, dass ich in 4-5 Jahren den Pflegerkittel ausziehen und in Rente darf..

Das glaube ich Ihnen! Ich arbeite jetzt nur noch 25% und schaffe mir gerade ein „2. Standbein“. Eine große Erleichterung für meine Familie und mich. 

 

 

@18:01 Uhr von Silverfuxx

Unter diesen Artikel hätte doch sehr gut ein Hinweis auf 'Kontraste' heute Abend im Ersten gepasst. Da soll es ja auch um das Thema gehen. Und es gibt die durchaus interessant formulierte Überschrift 'Wieviel Geld bringt ein Frühchen ?', die schon allein gut zeigt, wie pervers das Gesundheitssystem mittlerweile geworden ist.

Vermutlich sehenswert

Gerade habe ich nachgesehen. Heute Abend gibt’s kein „Kontraste“. ?
Auch nicht auf den Digitalprogrammen.  
 

@17:19 Uhr von Dr. Cat

Es ist keine Frage der Moral , weil in der Wirtschaft so etwas nicht existiert. Meiner Meinung nach sind die meisten Entscheidungen nicht nach moralischen Gesichtspunkten gefällt worden , sondern nach Nutzen.

Dafür gibt es die Gesetzgebung. Diese muss Fragen der Ethik/Moral entsprechend beurteilen und danach die Gesetze u.a. ausrichten. Die Wirtschaft hat sich innerhalb dieser Gesetze zu bewegen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

 

@14:24 Uhr von Bender Rodriguez

Hilfe vom Staat? Aber hoffentlich nur für  richtige Kliniken, die nicht nur zum Wohle von Besitzern und  Aktionären agieren. Der Rest kann sich das Geld von den Aktionärn holen- Dafür sind die schlie0lich verantwortlich.

Sollten Sie eine Lebens-, Renten-, BU-Versicherung haben, sind Sie übrigens mittelbar auch Aktionär von z.B. Fresenius.

 

@16:43 Uhr von Giselbert

 
Auch machen die IGel-Leistungen keinen Halt vor Krankenhäusern, da fühlt man sich schon ausgebeutet. Einer lügt, die Ärzte sagen oft sinnvoll und notwendig, die Krankenkassen sagen unnötig, zahlen wir nicht.

Wer behandelt Sie eigentlich? Ihre Kasse?

Die Ksse zahlt schon immer nur ausreichend & notwendig s. SGB

Der Behandelnde haftet fü gut.

Sie glauben denen die medial seit über 30 Jahren mit entfremdeten Versichertenbeiträgen  finanziert das Vertrauen in die Behandelnden zerstören?  Um nur eins zu finanzieren - sich selbst.

Ihnen ist tatsächlich nicht zu helfen.

Wenn Sie glauben das Ärzte und nicht Verwaltungen sie ausbeuten, ist es wirklich zu spät für Sie.

@19:16 Uhr von weingasi1

Es ist keine Frage der Moral , weil in der Wirtschaft so etwas nicht existiert. Meiner Meinung nach sind die meisten Entscheidungen nicht nach moralischen Gesichtspunkten gefällt worden , sondern nach Nutzen.

Dafür gibt es die Gesetzgebung. Diese muss Fragen der Ethik/Moral entsprechend beurteilen und danach die Gesetze u.a. ausrichten. Die Wirtschaft hat sich innerhalb dieser Gesetze zu bewegen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Die Gesetze werden deshalb auch ziemlich schwammig formuliert . Aber Sie haben recht, nicht mehr, aber auch nicht weniger wird getan . 

 

@18:33 Uhr von Anna-Elisabeth

...Was ihr Argument des med. Fortschritts betrifft - ja, aber z.B. Hygienekonzepte und Qualitätsmanagement waren anderswo längst Standard und wurden in Deutschland erst nach Einführung der Fallpauschale nach und nach umgesetzt.

Zunächst Danke für Ihre freundliche Antwort, der ich weitgehend zustimmen kann.

Zur Hygiene: Ja, es gibt da gute Konzepte. Nur werden die leider oft nur unzureichend bis gar nicht umgesetzt. Hauptgrund: Zeitmangel, weil Personalmangel. So führt eins zum anderen. 

Wir hatten in unserer Notaufnahme im Zusammenhang mit den Krankenhauskeimen ein hervorragendes Konzept aus den Niederlanden übernommen. Nach wenigen Wochen wurde es wieder verworfen. Begründung: Zu teuer!

 

und was sagt lauterbach zu diesem lange bekannten hygieneproblem in deutschland

@18:09 Uhr von Kristallin

Auch hier irren Sie gewaltig. Könnte ich ein zweites Buch zu schreiben.

Der Knackpunkt ist ja, OPs lohnen sich seit den Fallpauschalen mal so richtig. Kniegelenke, neue Hüften.....

Oh und ich habe von einem Anstieg der Hysterektomien im GynBereich gelesen. Es werden in Dt ohnehin im europäischen Vergleich ziemlich viele Hysterektomien vorgenommen..... obs nur mit den Pauschalen zusammenhängt?

Es gibt mit Sicherheit auch zahlreiche andere Gründe für eine Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie). Sie unterstellen den operativ tätigen Gynäkologen "so durch die Blume"  finanzielle Interessen.  Das mag ja vereinzelt zutreffen, würde  aber die Zahl der Eingriffe nur wenig erhöhen. Ganz allgemein wird die finanzielle Situation der Ärzte falsch eingeschätzt (was von interessierten Kreisen auch tüchtig unterstützt wird!).

@17:03 Uhr von Orfee

 

Beispiel: Herzkatheteruntersuchung braucht Kontrastmittel, Röntgengerät, Medikation für die Vorbereitung, Katheter selber und falls erforderlich ein Stent. Wenn etwas davon fehlt, dann kann das nicht durchgeführt werden. Mit Geld kann man nur verhindern, dass der erfahrene Arzt noch seine Stelle behält aber es nützt auch nichts, wenn nicht zum Einsatz kommt und Däumchen drehen. Entlassen kann man ihn auch nicht, weil die Erfahrung verloren geht.

Nur um zu schildern, dass selbst mit mehr Geld Probleme nicht gelöst werden können obwohl die KHgesellschaft anscheinend davon überzeugt ist,  aber man wollte politisch schließlich die Pandemie mit den Lockdowns. Auch die Mediziner haben das mitgemacht.

Ich stimme Ihnen zu. Ich kenne einige wenige Ärzte, die der Karriere wegen die Coronamassnahmen ertragen haben. Nur wenige haben ihren Job aufgegeben. Auf der Straße bei den Demos habe ich keinen Arzt kennengelernt. Ärzte haben mehr zu verlieren als z.B. die Pflegehelferin. Nämlich Ihren guten Ruf. 

 

@19:34 Uhr von Quakbüdel

Auch hier irren Sie gewaltig. Könnte ich ein zweites Buch zu schreiben.

Der Knackpunkt ist ja, OPs lohnen sich seit den Fallpauschalen mal so richtig. Kniegelenke, neue Hüften.....

Oh und ich habe von einem Anstieg der Hysterektomien im GynBereich gelesen. Es werden in Dt ohnehin im europäischen Vergleich ziemlich viele Hysterektomien vorgenommen..... obs nur mit den Pauschalen zusammenhängt?

Es gibt mit Sicherheit auch zahlreiche andere Gründe für eine Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie). Sie unterstellen den operativ tätigen Gynäkologen "so durch die Blume"  finanzielle Interessen.  Das mag ja vereinzelt zutreffen, würde  aber die Zahl der Eingriffe nur wenig erhöhen. Ganz allgemein wird die finanzielle Situation der Ärzte falsch eingeschätzt (was von interessierten Kreisen auch tüchtig unterstützt wird!).

Sehr ich genauso. Unsere Patienten sind selbstdenkend, hinterfragen Ihre Befunde und überlegen sich in der Regel sehr gut, die Gebärmutter entfernen zu lassen. 

 

@19:34 Uhr von Quakbüdel

 

Es gibt mit Sicherheit auch zahlreiche andere Gründe für eine Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie). Sie unterstellen den operativ tätigen Gynäkologen "so durch die Blume"  finanzielle Interessen.  Das mag ja vereinzelt zutreffen, würde  aber die Zahl der Eingriffe nur wenig erhöhen. Ganz allgemein wird die finanzielle Situation der Ärzte falsch eingeschätzt (was von interessierten Kreisen auch tüchtig unterstützt wird!).

Korrekt. Auch hier läuft wieder die Ablenkungsmaschine.

Zu Lasten vielen Krabker.

Ich bin gespannt auf den Epidemiologen der endlich ausrechnet was diese Masche in 30 Jahren durch die  darua folgende Nichtreform des Gesundheitswesens für Kranke und Behandler statt für die Verwaltenden schon für Menschenleben gekostet hat.

oooohhhh

Warum nehmen Sie das Thema eigentlich so persönlich ?

Dass wir in Deutschland eine Gesundheitsindustrie haben, die mit diversen unnötigen Behandlungen, Angeboten und Operation nur Geld machen will, und wo es in keiner Weise um medizinischen Nutzen oder gar Notwendigkeit geht, ist doch wohl klar und unbestreitbar.

Dass da viel eher die Pharma-Industrie als sonstwer `hintersteckt´, ebenfalls. Und dass die Krankenkassen ihren Anteil an Problemen haben, ist auch klar.

Ebenso ist aber auch klar, dass nicht alle Ärzte bei diesem System mitmachen. Und es sicher sehr, sehr viele Ärzte gibt, denen es allein um das Wohl ihrer PatienInnen geht.

Kritik an der Gesundheitsindustrie ist keine Kritik an der Ärzteschaft allgemein.

 

@nie wieder spd: Danke, habe ich jetzt auch gesehen. Der Film kommt aber trotzdem ::)

23:35 Uhr ARD

@18:09 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Hier muss man ggf. die Fallpauschalen anpassen...

Unbedingt. Ein wichtiges Problem wurde nicht berücksichtigt. Vor allem ältere Patienten haben neben der Erkrankung, die zur Krankenhausaufnahme führt, weitere chronische Erkrankungen, die teilweise zu Komplikationen und längeren Aufenthalten führen, als die Fallpauschale zulässt. (Ich selbst bin so ein Exemplar.)

Was Sie die Kosten allgemein im Gesundheitswesen betrifft, wurde hier schon ein Problem angesprochen: Die Unzahl an Krankenkassen. Alle mit hochbezahlten Vorständen und teilweise mit Sitz in Gegenden, die sich Normalsterbliche nicht leisten können. Auch in diesem Bereich gibt es aus meiner Sicht dringend Handlungsbedarf.

P.S.: Ich wünschte, mir würde es auch mal gelingen, auf einen doch recht unfreundlichen Kommentar (wie meiner eben) so gelassen zu reagieren, wie Sie das hier tun.

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