Kommentare - Zum Tod Ströbeles: Einer, der seinem Gewissen folgte

31. August 2022 - 12:49 Uhr

Er verteidigte RAF-Mitglieder und musste wegen Unterstützung einer terroristischen Organisation selbst ins Gefängnis. Als Mitbegründer der Grünen war er für seine Partei stets unbequem. Nun ist Hans-Christian Ströbele gestorben. Von Kerstin Breinig.

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Kommentare

Ein großartiger Mensch

Er wird fehlen.

 

Leider gab und gibt es zu wenige von seiner Sorte.

 

Weltweit.

 

Wenn es mehr Politiker wie Christian Ströbele gäbe, dann wäre unsere Welt in einem besseren Zustand.

Ich habe Christian Ströbele

 

persönlich kennengelernt zu der Zeit, als er Andreas Bader verteidigte. Er und Klaus Croissant waren damals bei uns zu Gast.
Ich war noch nie so beeindruckt von einem Menschen und habe sein Leben und Wirken verfolgt, so lange dies möglich war. Bei allen immer wiederkehrenden Enttäuschungen über den Opportunismus der Parteien war er in der Tat ein Leuchtturm, eine Bank, ein Fels in der Brandung, eine stets zuverlässige Größe mit Anstand, Würde, Unbestechlichkeit. Eigenschaften, die einer politischen Karriere nicht gerade förderlich sind, die Grünen und er sind der Beweis. Hätte er jemals in meinem Wahlkreis kandidiert, ich hätte ihm ohne Zögern meine Stimme gegeben.
Persönlichkeiten wie er sind selten. Mein ehrendes Andenken ist ihm gewiss.

Bitterer Verlust

Das ist ein bitterer Verlust. Einer der wirklich Aufrechten und Glaubwürdigen verlässt uns.

Aus dem Artikel:
 
"Hans-Christian Ströbele - ein Querdenker, der nur seinem Gewissen gefolgt ist."

 

Ein guter Hinweis, dass quer Denken etwas mit Gewissen und Verantwortung zu tun hat und nicht damit, interessensgeleitet Hass, Verunsicherung, Lügen und Verschwörungstheorien zu verbreiten.

 

Auch wenn ich oft nicht seine Meinung geteilt habe, ich würde mir von anderen Politikern und Mitbürgern eine ähnliche gewissens- und verantwortungsgeleitete Konsequenz wünschen. Sie wird dringend gebraucht, dringender denn je.

Er war nicht immer sehr…

Er war nicht immer sehr bequem, aber stand für das ein was er sprach. Er war ein Politiker der einfach Tacheles reden konnte und das war gut so!

Er war ein

streitbarer Querdenker , nur seinen eigenen Gewissen gefolgt.Er wird fehlen. RIP.

Aus dem Artikel

>>Er macht, was er für richtig hält

Fraktionsdisziplin gilt für ihn nie. Er sagt Nein, wenn er das für richtig hält. Er macht, was er für richtig hält. Alle Welt sprach über Edward Snowden und seine Enthüllungen - Hans Christian Ströbele flog zu einem Geheimtreffen mit ihm nach Moskau - sein vielleicht größter Coup. Doch Asyl für Snowden und eine Aussage im Bundestag - dieser Wunsch ging dann nicht in Erfüllung, auch wenn er ihn wie alles konsequent verfolgt hat. 

Sein letzter Sieg: die öffentliche Anhörung der Geheimdienstchefs im Bundestag. 2017 tritt er nicht mehr an. Hans-Christian Ströbele - ein Querdenker, der nur seinem Gewissen gefolgt ist.<<

 

 

Egal wie man zu ihn steht: Zumindest vertrat er überhaupt so etwas wie eine eigene Meinung, selbst wenn es unbequem wurde.

 

Bei den ganzen Rückgrat-losen Opportunisten und Windeiern heutzutage, jeglichen selbständigen Denkens unfähig, nur noch in der Lage hohle Phrasen nachzuplappern, wünscht man sich diese Generation manchmal schon zurück

 

 

@12:59 Uhr von fathaland slim

Er wird fehlen.

 

Leider gab und gibt es zu wenige von seiner Sorte.

 

Weltweit.

 

Wenn es mehr Politiker wie Christian Ströbele gäbe, dann wäre unsere Welt in einem besseren Zustand.

Ich bin da ganz bei Ihnen. Gradliniger als grade.

Auch Herr Ströbele

wünsche ich, dass er nun in Frieden ruhen kann! 

Ich respektiere ihn für seine Sturheit, bzw. seine Überzeugung. Hat sich nicht aufhalten oder abbringen lassen. Er fand offene Worte und scheute keine Konfrontation, solche "Persönlichkeiten" als Politiker sind leider selten geworden.

Und auch wenn ich mich daran halten möchte, einem Toten nichts Schlechtes nachzureden, seine fehlende Distanz zur RAF und seine Verwicklungen mit dieser Gruppe haben ihn in meinen Augen leider bis heute etwas "mitverantwortlich" erscheinen lassen.

Querdenker - wieder hoffähig..?!

„Sein letzter Sieg: die öffentliche Anhörung der Geheimdienstchefs im Bundestag. 2017 tritt er nicht mehr an. Hans-Christian Ströbele - ein Querdenker, der nur seinem Gewissen gefolgt ist.“

 

Man soll ja nicht schlecht über Verstorbene reden. 
 

Und das mit dem Querdenker war sicher nur ein Versehen des Artikel- Schreibers…

 

Ja ... Wenn man mehrheitlich…

Ja ... Wenn man mehrheitlich solche Grünen hätte, wäre diese Partei nicht ein politisch korrekter deutscher Ableger US-amerikanischer Demokraten-Partei geworden.

Dieses Jahr ist  wirklich…

Dieses Jahr ist  wirklich furchtbar, so viele tolle Leute, die schon gestorben sind, gerade in den letzten Wochen war fast täglich ein Nachruf auf TS zu lesen, zumindest kam es mir so vor.

Nun also Christian Ströbele, von dessen Art ich mir viel mehr Politiker wünsche.

Es ist einfach nur traurig, die Guten gehen und es „wächst“ nur wenig Gescheites nach.

Aber wenigstens ist ihm nun erspart mitzuerleben, wie die Grünen einen ihrer Grundsätze nach dem anderen über Bord schmeißen…

Auf einmal ist "Querdenker" wieder positiv geframt ...

Die Überschrift war noch vor einer Stunde: "Ein Querdenker, der seinem Gewissen folgte"

.

Sie wurde korrigiert zu: "Einer, der seinem Gewissen folgte"

.

Wenn es um jemanden wie Hrn. Ströbele geht, der linksextremistische Terroristen unterstützte, wird der Begriff "Querdenker" auf einmal wieder positiv geframt.

Interessant.

@13:07 Uhr von sprutz

Er wird fehlen.

 

Leider gab und gibt es zu wenige von seiner Sorte.

 

Weltweit.

 

Wenn es mehr Politiker wie Christian Ströbele gäbe, dann wäre unsere Welt in einem besseren Zustand.

Ich bin da ganz bei Ihnen. Gradliniger als grade.

Mir wird er nicht fehlen, im Gegenteil!

Christian Ströbele war ein…

Christian Ströbele war ein Mensch mit gradlinigen Überzeugungen, mit Charakter, mit Tatkraft, Charme und Eloquenz. Er hat die Pionierphase der Grünen entscheidend geprägt und war bis zum Schluss ein überzeugter und überzeugender Grüner, mit Anerkennung weit über die Parteigrenzen hinaus.

Er hat mich tief beeindruckt.

Ich trauere.

 

gez. NieWiederAfd

 

Seltenheit

Leider sind Menschen wie er in der Politik eine Rarität. Wir bräucht diese Ehrlichkeit. Mir scheint auch heute noch in Politik und auch in den öffentlich rechtlichen Medien  das erste Ziel, den schönen Schein zu wahren!

Querdenker ?

Hoffentlich meint die Autorin die frühere positiv konnotierte Verwendung des Begriffs..

 

Ströbele war für mich der letzte Grüne, der mir wirklich sympathisch war. Er meinte was er sagte, und das machte ihn für die heutige machtbewusste und weitgehend prinzipienlose Führungselite der GRÜNEN natürlich unbequem. 
 

 

Das er der Parteiführung immer wieder den Spiegel vorhielt und das Festhalten an Idealen, wie der Friedenspolitik oder Anti-Kapitalistischen Haltung der frühen GRÜNEN anmahnte, machte ihn in den Augen des heutigen Partei-Establishments zum Querulanten, den sie eigentlich „loswerden“ oder zumindest mundtot machen wollten. 
 

 

Deshalb musste Ströbele seinen Wahlkampf in seinem Wahlkreis ganz allein ohne größere Unterstützung der Partei bestreiten (übrigens auf dem Fahrrad unterwegs, nicht wie heutige Grüne im SUV..). Und trotz des hoffnungslosen Listenplatzes, gewann er immer aufs Neue sein Direktmandat, denn er war ein Politiker dem die Menschen vertrauten. 

@13:07 Uhr von Francis Fortune

wünsche ich, dass er nun in Frieden ruhen kann! 

Ich respektiere ihn für seine Sturheit, bzw. seine Überzeugung. Hat sich nicht aufhalten oder abbringen lassen. Er fand offene Worte und scheute keine Konfrontation, solche "Persönlichkeiten" als Politiker sind leider selten geworden.

Und auch wenn ich mich daran halten möchte, einem Toten nichts Schlechtes nachzureden, seine fehlende Distanz zur RAF und seine Verwicklungen mit dieser Gruppe haben ihn in meinen Augen leider bis heute etwas "mitverantwortlich" erscheinen lassen.

Ströble stand klar zu unserem Rechtsstaat. Und dazu gehört das Recht auf Verteidigung auch für extremistische Gewalttäter. Diese Rolle hat er als Jurist übernommen. Oder wollten Sie dem Mörder von Regierungspräsident Lübcke einen Anwalt verweigern?

Es gibt nicht nur "ein bisschen Rechtsstaat".

 

gez. NieWiederAfd

 

 

nicht zu verhindern, @Blitzgescheit

 

aber trotzdem schwer zu ertragen, dass auch Sie sich hier zum Tode von Christian Ströbele äußern dürfen. Und das tun Sie auf die Weise, die ich auch erwartet hätte.

Wie schrieb heute schon eine Foristin: "es gibt auch Leute, die nur auf eine Beerdigung gehen, um ins Grab zu spucken".

@13:13 Uhr von Blitzgescheit

Die Überschrift war noch vor einer Stunde: "Ein Querdenker, der seinem Gewissen folgte"

.

Sie wurde korrigiert zu: "Einer, der seinem Gewissen folgte"

.

Wenn es um jemanden wie Hrn. Ströbele geht, der linksextremistische Terroristen unterstützte, wird der Begriff "Querdenker" auf einmal wieder positiv geframt.

Interessant.

 

Nun, andersherum wird ein Schuh draus. Es war ein krasser Missbrauch des Begriffs durch die sogenannte 'Querdenker Szene' unter Corona. 'Querdenker' war mal positiv besetzt im Sinne eines C. Ströbele.

 

Die Zeiten sind leider vorbei, weil man heute damit im Wesentlichen nur noch Lügen, Fake und Populismus verbinden kann. Der Begriff 'Querdenker' ist für die Maßnahmen- und Impfgegner bereits eine Lüge in sich.

„Einer, der seinem Gewissen folgte“

So stellten sich die Väter des Grundgesetzes den Abgeordneten des Deutschen Bundestages vor, bevor die Parteigremien übernahmen ..

 

 

Ich sage immer: „um seinem Gewissen folgen zu können, muss man erstmal eins haben!“. ER zumindest hatte eins ! 

Einige missbrauchen den…

Einige missbrauchen den Bericht zum Tod von Christian Ströble zu mehr als schrägen Äußerungen über "Querdenken".

Deshalb mal in aller Klarheit: Christian Ströbele war ein Querdenker im besten Sinne des Wortes, mit klaren Haltungen, Argumentationen, hart in der Sache, respektvoll in der Beziehung.

Die Usurpation von "querdenken" bei der durch Rechtspopulisten und Verschwörungsschwurbler geprägten heutigen "Querdenker-Szene" ist in jeder Hinsicht das glatte Gegenteil davon und hat sprachlich eher mit "verquert" zu tun.

R.I.P., Christian Ströbele

 

 

gez. NieWiederAfd

 

 

 

Gorbatschow und Ströbele…

Der eine hat die Welt besser gemacht, den Linken Kommunismus überwunden und die Wiedervereinigung Deutschlands ermöglicht. 
 

Ströbele war da eher der Altkommunist geblieben. 
 

Vielleicht ist das ja auch ein Zeichen, dass man diese alten Linken kommunistisch- sozialistischen Gedanken und Wunschwelten endlich beerdigen sollte..?

Gorbatschow hatte ja zu Lebzeiten noch vorhergesagt, dass sich die rückwärts gewandte Ideologie Putins nicht durchsetzen wird. 
 

Ich denke da wird er wohl auch mit Recht haben. 
 

Aber bis auch das Problem gelöst ist, wird wohl noch viel Wasser die Moskva herunter fließen. 
 

Und den Dneper wohl auch. 

@13:14 Uhr von grünverderben

Er wird fehlen.

 

Leider gab und gibt es zu wenige von seiner Sorte.

 

Weltweit.

 

Wenn es mehr Politiker wie Christian Ströbele gäbe, dann wäre unsere Welt in einem besseren Zustand.

Ich bin da ganz bei Ihnen. Gradliniger als grade.

Mir wird er nicht fehlen, im Gegenteil!

Etwas anderes können sie nicht schreiben? Besser sie hätten gar nichts geschrieben!

@13:13 Uhr von Blitzgescheit

Wenn es um jemanden wie Hrn. Ströbele geht, der linksextremistische Terroristen unterstützte, wird der Begriff "Querdenker" auf einmal wieder positiv geframt.
Interessant

Mir erscheint es fraglich, von einer Unterstützung von extremistischen Terroristen zu sprechen. Auch wenn es da ein gerichtliches Urteil gibt, muß man aus heutiger Sicht dieser Gewichtung nicht unbedingt zustimmen. Zumindest hat es sich nicht positiv ausgewirkt, dass man jahrzehntelang einem verfehlten Mainstramdenken gefolgt ist.

@13:07 Uhr von Francis Fortune

wünsche ich, dass er nun in Frieden ruhen kann! 

 

Ich respektiere ihn für seine Sturheit, bzw. seine Überzeugung. Hat sich nicht aufhalten oder abbringen lassen. Er fand offene Worte und scheute keine Konfrontation, solche "Persönlichkeiten" als Politiker sind leider selten geworden.

 

Und auch wenn ich mich daran halten möchte, einem Toten nichts Schlechtes nachzureden, seine fehlende Distanz zur RAF und seine Verwicklungen mit dieser Gruppe haben ihn in meinen Augen leider bis heute etwas "mitverantwortlich" erscheinen lassen.

 

Woran machen Sie seine angeblich fehlende Distanz zur RAF fest?

 

Daß er sie vor Gericht verteidigte, als Strafverteidiger?

 

Können Sie Belege beibringen, daß er darüber hinaus ideologisch mit ihr sympathisierte?

@13:24 Uhr von logig

Wenn es um jemanden wie Hrn. Ströbele geht, der linksextremistische Terroristen unterstützte, wird der Begriff "Querdenker" auf einmal wieder positiv geframt.
Interessant

Mir erscheint es fraglich, von einer Unterstützung von extremistischen Terroristen zu sprechen. 

Terroristen, die Flugzeuge, Kaufhäuser, Autos in die Luft sprengen, sind nicht extremistisch?

Jetzt verwirren Sie mich aber.

@13:22 Uhr von vriegel

Der eine hat die Welt besser gemacht, den Linken Kommunismus überwunden und die Wiedervereinigung Deutschlands ermöglicht. 
 

Ströbele war da eher der Altkommunist geblieben. 
 

Vielleicht ist das ja auch ein Zeichen, dass man diese alten Linken kommunistisch- sozialistischen Gedanken und Wunschwelten endlich beerdigen sollte..?

Gorbatschow hatte ja zu Lebzeiten noch vorhergesagt, dass sich die rückwärts gewandte Ideologie Putins nicht durchsetzen wird. 
 

Der Versuch, eine geistige Verbindung zwischen Vladimir Putin und Christian Ströbele herzustellen, ist so lächerlich, dass es schon schwer fällt, überhaupt darauf zu antworten.

Ich kann mir das nur so erklären, dass Sie weder vom einen noch vom anderen irgendwas begriffen haben.

Und von Gorbatschow vermutlich auch nicht.

@13:18 Uhr von frosthorn

 

nicht zu verhindern, @Blitzgescheit

aber trotzdem schwer zu ertragen, dass auch Sie sich hier zum Tode von Christian Ströbele äußern dürfen. Und das tun Sie auf die Weise, die ich auch erwartet hätte.

Wie schrieb heute schon eine Foristin: "es gibt auch Leute, die nur auf eine Beerdigung gehen, um ins Grab zu spucken".

 

Danke für Ihre Worte. Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. solidarische Grüße.

Vielleicht öffnen ja diese unsäglichen Äußerungen zu "Querdenkern" einigen die Augen dafür, dass Christian Ströbele mit Fug und Recht 'Querdenker' genannt werden kann - ganz im Unterschied zu diesen haltungslosen Lemmingen, die auf rechtspopulistische Netzwerke hereinfallen und einem Querdenker-Boss hinterherlaufen, der vor kurzem inhaftiert wurde, weil er Spender um 640.000 Euro betrogen haben soll und  Fluchtgefahr drohte.

 

gez. NieWiederAfd

 

In einem anderen Medium

Neulich habe ich bei der Konkurrenz einen Artikel über Frau Baerbock gelesen, bei dem ich mich gefragt habe ob das noch Journalismus ist oder schon als Werbeanzeige gekennzeichnet werden muss. 
 

 

 

So einen schmeichelnden Jubelartikel habe ich nie über Ströbele gelesen, obwohl gerade er ihn viel mehr verdient hätte, als seine mächtige Kollegin. 

@13:21 Uhr von NieWiederAfd

Einige missbrauchen den Bericht zum Tod von Christian Ströble zu mehr als schrägen Äußerungen über "Querdenken".

Deshalb mal in aller Klarheit: Christian Ströbele war ein Querdenker im besten Sinne des Wortes, mit klaren Haltungen, Argumentationen, hart in der Sache, respektvoll in der Beziehung.

Die Usurpation von "querdenken" bei der durch Rechtspopulisten und Verschwörungsschwurbler geprägten heutigen "Querdenker-Szene" ist in jeder Hinsicht das glatte Gegenteil davon und hat sprachlich eher mit "verquert" zu tun.

R.I.P., Christian Ströbele

 

 

gez. NieWiederAfd

Dem stimme ich voll und ganz zu. Leider wird hier über Querdenker geschrieben und leider wurde nicht begriffen was Hans Christian Ströbele mit diesem Begriff in Wirklichkeit verbindet. Echt traurig so was!

@12:59 Uhr von fathaland slim

Er wird fehlen.

 

Leider gab und gibt es zu wenige von seiner Sorte.

 

Weltweit.

 

Wenn es mehr Politiker wie Christian Ströbele gäbe, dann wäre unsere Welt in einem besseren Zustand.

Da bin ich auf voller Linie mit ihnen, der Herr Rechtsanwalt war ein Unikat Erster Klasse. Deutschland müsste viel mehr so ehrenwerte Rechtsanwälte wie den ehrenwerten Verstorbenen haben. Unsere Welt wäre mit Sicherheit in einem besseren Zustand. Möge er in Frieden ruhen. MfG Pax Domino

@13:09 Uhr von mic

Ja ... Wenn man mehrheitlich solche Grünen hätte, wäre diese Partei nicht ein politisch korrekter deutscher Ableger US-amerikanischer Demokraten-Partei geworden.

 

Sie offenbaren nicht nur Ihre profunde Unkenntnis der Grünen, sondern auch des amerikanischen Parteiensystems.

 

Es wäre toll, wenn die demokratische Partei der USA Ähnlichkeit mit unseren Grünen hätte.

 

Dem ist aber nicht so, und es kann auch gar nicht so sein. Denn US-Parteien sind keine Programmparteien, sondern reine Wahlvereine.

 

Wenn man als Antiamerikaner ernst genommen werden möchte, dann sollte man schon mindestens ein wenig kennen, was man kritisiert.

@13:16 Uhr Möbius - Relikt des Klassenkampfes

Das er der Parteiführung immer wieder den Spiegel vorhielt und das Festhalten an Idealen, wie der Friedenspolitik oder Anti-Kapitalistischen Haltung der frühen GRÜNEN anmahnte, machte ihn in den Augen des heutigen Partei-Establishments zum Querulanten, den sie eigentlich „loswerden“ oder zumindest mundtot machen wollten. 
 

Ströbele ist / war ein Relikt aus der Zeit des Klassenkampfes. Viele Altlinke und Altgrüne gehören da dazu. Auch bspw. Kretschmann. 
 

Ich denke sowohl die Friedensbewegung - massiv unterstützt damals schon aus Moskau - als auch der Anti-Kapitalismus - ebenfalls massiv aus Moskau unterstützt - sind Relikte aus der Vergangenheit. 
 

Geschichte. 
 

Die Langfristigstrategie des KGB war und ist es die westlichen Gesellschaften zu unterwandern und zu spalten. 
 

Putin hat das fortgesetzt und im Zeitalter des Internets, perfektioniert. 

Heute ist eine andere Generation Grüne an der Macht.
Zugegeben.

Die alten Grünen waren mir auch lieber, weil unbedeutender…

 

@13:02 Uhr von frosthorn

 

persönlich kennengelernt zu der Zeit, als er Andreas Bader verteidigte. Er und Klaus Croissant waren damals bei uns zu Gast.
Ich war noch nie so beeindruckt von einem Menschen und habe sein Leben und Wirken verfolgt, so lange dies möglich war. Bei allen immer wiederkehrenden Enttäuschungen über den Opportunismus der Parteien war er in der Tat ein Leuchtturm, eine Bank, ein Fels in der Brandung, eine stets zuverlässige Größe mit Anstand, Würde, Unbestechlichkeit. Eigenschaften, die einer politischen Karriere nicht gerade förderlich sind, die Grünen und er sind der Beweis. Hätte er jemals in meinem Wahlkreis kandidiert, ich hätte ihm ohne Zögern meine Stimme gegeben.
Persönlichkeiten wie er sind selten. Mein ehrendes Andenken ist ihm gewiss.

Danke - hätte ich nicht besser beschreiben können.

Durch meine Tätigkeit bei den "östlichen" Grünen habe ich eine ganze Reihe der Bundesspitzen-Kräfte der "westlichen" Grünen kennen lernen können - ihn leider nicht.

@13:09 Uhr von mic

Ja ... Wenn man mehrheitlich solche Grünen hätte, wäre diese Partei nicht ein politisch korrekter deutscher Ableger US-amerikanischer Demokraten-Partei geworden.

Natürlich kann "man" den Tod eines bewunderswerten grünen Politikers auch dazu nutzen, politisches Kampfgetöse aufzufahren. Ich bin erschüttert darüber, wie politische Verbissenheit, blinder Parteigehorsam und jegliche Inakzeptanz anderer politischer Meinungen Menschen dazu bringen, gegen  Anstand und die Prinzipien komunikativer Höflichkeit eklatant zu verstoßen. Das gilt  für Anhänger- oder soll ich sagen - Fanatiker anderer Parteien, wie heute in anderen Threads zu beobachten war ebenso. Eine beispiellose Verrohung der Kommunikation, Anwürfe, Unterstellungen, bewusstes Missverstehen und Unterstellungen. Wo ist das höfliche Hinterfragen, die Akzeptanz anderer Meinungen?  Sind politische Meinungen und Ansichten derart wichtig, dass man selbst den Tod eines Politikers als Aufhänger zur verbalen Aggression nutzen muss? 

 

@13:26 Uhr von fathaland slim

[...]

 

Woran machen Sie seine angeblich fehlende Distanz zur RAF fest?

 

Daß er sie vor Gericht verteidigte, als Strafverteidiger?

 

Können Sie Belege beibringen, daß er darüber hinaus ideologisch mit ihr sympathisierte?

Zitat aus Wiki: "Der Ströbele-Biograf Stefan Reinecke notierte, Ströbele habe RAF-Angehörige als „Mitglieder des 68er-Kollektivs“ gesehen; keine „verrückten Desperados, das waren politische Menschen, das waren unsere Genossinnen und Genossen“"

Ob man da nun rauslesen kann, dass er "ideologisch mit der RAF sympathisiert", mag jeder selber bewerten. Er wurde allerdings rechtskräftig für die "Unterstützung einer kriminellen Vereinigung" verurteilt. 

da gibt es nichts zu verharmlosen

Ströbele hat linksextremistische Terroristen unterstützt, hier hat @Blitzgescheit recht. 

Und im Artikel steht es ja auch, er musste dafür ins Gefängnis, da gibt es nichts schönzureden.

 

@13:18 Uhr von frosthorn

 

aber trotzdem schwer zu ertragen, dass auch Sie sich hier zum Tode von Christian Ströbele äußern dürfen. Und das tun Sie auf die Weise, die ich auch erwartet hätte.

Wie schrieb heute schon eine Foristin: "es gibt auch Leute, die nur auf eine Beerdigung gehen, um ins Grab zu spucken".

 

Unsere Medienkultur hat es möglich gemacht, daß jeder Mensch, der sich in der "Community" bewegt, gehated werden kann als Ersatz für den fehlenden Kontakt zu Gefühlen und fühlenden Menschen. Die Provokation durch einen pietätlosen Post entlädt solche Energien. Besser, gehasst zu werden als in Isolation zu darben. 

@12:59 Uhr von fathaland slim

Er wird fehlen.

 

Leider gab und gibt es zu wenige von seiner Sorte.

 

Weltweit.

 

Wenn es mehr Politiker wie Christian Ströbele gäbe, dann wäre unsere Welt in einem besseren Zustand.

 

Da bin ich ganz anderer Meinung. 
 

Aber ich finde er war wirklich ein großartiger Querdenker.
 

Leider wird vom Establishment derzeit nur der extrem linke Querdenker als gut angesehen. Und Querdenker anderer Art bis zum Staatsfeind diffamiert und so auch behandelt. 
 

Ich freue mich schon auf die Zeiten wenn hier alles wieder normal wird und die Linken die „Bösen“ sind. 

 

@13:11 Uhr von redfan96

Dieses Jahr ist  wirklich furchtbar, so viele tolle Leute, die schon gestorben sind, gerade in den letzten Wochen war fast täglich ein Nachruf auf TS zu lesen, zumindest kam es mir so vor.

Nun also Christian Ströbele, von dessen Art ich mir viel mehr Politiker wünsche.

Es ist einfach nur traurig, die Guten gehen und es „wächst“ nur wenig Gescheites nach.

Aber wenigstens ist ihm nun erspart mitzuerleben, wie die Grünen einen ihrer Grundsätze nach dem anderen über Bord schmeißen…

Es mag heute vielleicht an der Basis der Grünen Menschen geben die ähnlich wie Herr Ströbele aggieren wollen - nur werden es diese niemals können...

..denn nur dank der Gründungsphase konnte Herr Ströbele überhaupt so weit aufsteigen das er für den Bundestag kandidieren konnte.

Heute werden "Querdenker" konsequent ausgebremst - darum wird man solche bzw. vergleichbare Persönlichkeiten auch niemals wieder bei Den Grünen finden.

R.I.P.

Einer, der seine grüne Seele nicht verriet - danke dafür!

@12:59 Uhr von fathaland slim

>>"Er wird fehlen.

Leider gab und gibt es zu wenige von seiner Sorte.

Weltweit.

Wenn es mehr Politiker wie Christian Ströbele gäbe, dann wäre unsere Welt in einem besseren Zustand."<<

.

Naja, Ströbele trat u.a. für die Legalisierung von Inzest mit der Begründung der sexuellen Selbstbestimmung ein. Fand ich schon eine harte Nummer von Ihm.

 

@13:28 Uhr frosthorn - falsch verstanden.?!

Der eine hat die Welt besser gemacht, den Linken Kommunismus überwunden und die Wiedervereinigung Deutschlands ermöglicht. 
 

Ströbele war da eher der Altkommunist geblieben. 
 

Vielleicht ist das ja auch ein Zeichen, dass man diese alten Linken kommunistisch- sozialistischen Gedanken und Wunschwelten endlich beerdigen sollte..?

Gorbatschow hatte ja zu Lebzeiten noch vorhergesagt, dass sich die rückwärts gewandte Ideologie Putins nicht durchsetzen wird. 
 

Der Versuch, eine geistige Verbindung zwischen Vladimir Putin und Christian Ströbele herzustellen, ist so lächerlich, dass es schon schwer fällt, überhaupt darauf zu antworten.

Ich kann mir das nur so erklären, dass Sie weder vom einen noch vom anderen irgendwas begriffen haben.

Und von Gorbatschow vermutlich auch nicht.

 

ich wollte keine Verbindung zwischen Putin und Ströbele herstellen. Wie kommen Sie darauf?!

ich wollte sagen, dass die alten Zeiten vorbei sein sollten. 
 

auch wenn Putin versucht das zu verhindern. 

@13:14 Uhr von grünverderben

Er wird fehlen.

 

Leider gab und gibt es zu wenige von seiner Sorte.

 

Weltweit.

 

Wenn es mehr Politiker wie Christian Ströbele gäbe, dann wäre unsere Welt in einem besseren Zustand.

Ich bin da ganz bei Ihnen. Gradliniger als grade.

Mir wird er nicht fehlen, im Gegenteil!

Sie der Menschheit aber auch nicht!

@12:59 Uhr von fathaland slim

Er wird fehlen.

 

Leider gab und gibt es zu wenige von seiner Sorte.

 

Weltweit.

 

Wenn es mehr Politiker wie Christian Ströbele gäbe, dann wäre unsere Welt in einem besseren Zustand.

Christian Ströbele auf Twitter:

07.Juli 2022: "Doch keine gute Idee Putin mit Öl/Gas-Embargo in die Knie zwingen zu wollen. Jetzt scheint eher Dt den Schaden zu haben mit neuen Milliarden Schulden und längerer Verbrennung der Kohle. Putin verkauft seine Rohstoffe mit höheren Gewinnen.  Schade eigentlich."

25. Juli 2022: "Grüne wollten immer „Frieden schaffen ohne Waffen“, nun „Frieden mit immer mehr schweren Waffen“. Jetzt auch statt „AKWs Ne“ - „AKWs ja bitte“ gegen die Alternative weiter mit russischem Gas? Wann kippt die nächste Säule?  Bloß nicht."

Wie Sie schon sagten: "Wenn es mehr Politiker wie Christian Ströbele gäbe, dann wäre unsere Welt in einem besseren Zustand"

@13:27 Uhr von Blitzgescheit

Wenn es um jemanden wie Hrn. Ströbele geht, der linksextremistische Terroristen unterstützte, wird der Begriff "Querdenker" auf einmal wieder positiv geframt.
Interessant

Mir erscheint es fraglich, von einer Unterstützung von extremistischen Terroristen zu sprechen. 

Terroristen, die Flugzeuge, Kaufhäuser, Autos in die Luft sprengen, sind nicht extremistisch?

Jetzt verwirren Sie mich aber.

Ich denke da haben sie was mißverstanden. Was wurde denn geschrieben und damit gemeint? Ströbele hat zwar einen Terrorist strafrechtlich verteidigt, daß heißt aber noch lange nicht, daß er mit dessen Extremismus sympathisiert hätte!

Wenn das Wörtchen wenn nicht wär @12:59 Uhr von fathaland slim

Er wird fehlen.

 

Leider gab und gibt es zu wenige von seiner Sorte.

 

Weltweit.

 

Wenn es mehr Politiker wie Christian Ströbele gäbe, dann wäre unsere Welt in einem besseren Zustand.

 

 

wär ich längst Revolutionär.

 

Obwohl ich dem Vortrag zu 99% zustimme, das 1% ist leider der Realität geschuldet.Passt nämlich auch zu einem anderen 'Leuchturm' der gerade Verstorbenen, Gorbatschow.

Beide in ihren Ländern wenig geachtet. Liegt wohl daran,

dass zu viele zu 'realpolitisch' sind.

 

"Solange wir nicht in der Lage sind unser politisches System so zu ändern,

dass es den Reichen unmöglich wird sich ihre 'Gesetze' kaufen zu können, werden wir nicht nur Einzelkämpfe verlieren sondern alles.

- Meine Wenigkeit 31.08.22

@13:09 Uhr mic - und die Grünen…

Ja ... Wenn man mehrheitlich solche Grünen hätte, wäre diese Partei nicht ein politisch korrekter deutscher Ableger US-amerikanischer Demokraten-Partei geworden.

 

… wären weiterhin eine kleine und unbedeutende Partei, so wie früher. 
 

In der guten alten Zeit…

@13:16 Uhr von Möbius

Deshalb musste Ströbele seinen Wahlkampf in seinem Wahlkreis ganz allein ohne größere Unterstützung der Partei bestreiten (übrigens auf dem Fahrrad unterwegs, nicht wie heutige Grüne im SUV..). Und trotz des hoffnungslosen Listenplatzes, gewann er immer aufs Neue sein Direktmandat, denn er war ein Politiker dem die Menschen vertrauten. 

Um ihn per Direkt-Mandat in den Bundestag zu bringen hatte sich sowohl die lokale SPD von Friedrichshain-Kreuzberg als auch Die Linke offen für ihn ausgesprochen und bei ihren Anhänger geworben die Erste Stimme ihm zu geben!!

was ich bis heute als eine der besten Entscheidungen der SPD als auch meiner eigenen Partei betrachte

@13:26 Uhr von fathaland slim

[...]

 

Woran machen Sie seine angeblich fehlende Distanz zur RAF fest?

Daß er sie vor Gericht verteidigte, als Strafverteidiger?

Können Sie Belege beibringen, daß er darüber hinaus ideologisch mit ihr sympathisierte?

Weiteres Zitat: "Als der einstige Strafverteidiger von Mitgliedern der Terrorgruppe habe er nicht genügend Distanz zu der RAF gehabt. "Aber ich empfinde das nicht als Fehler", so Ströbele weiter. "

Quelle: RAF: "Ich weiß, wer es wirklich war", sagt Ex-Verteidiger Ströbele | STERN.de

@13:34 Uhr von Giselbert

>>"Ströbele hat linksextremistische Terroristen unterstützt, hier hat @Blitzgescheit recht. 

.

Und im Artikel steht es ja auch, er musste dafür ins Gefängnis, da gibt es nichts schönzureden.

.

Das stimmt und hier wurde von Stöbele zweifelsfrei eine rote Linie überschritten und das kann nunmal nicht mit einer linken Che Guevara Verträumtheit schöngeredet werden. Aber unsere Demokratie musste auch Menschen wie Ströbele aushalten und in erster Linie war er ein Mensch in unserer Gesellschaft und möge er in Frieden ruhen.

 

 

@13:34 Uhr von Giselbert

Ströbele hat linksextremistische Terroristen unterstützt, hier hat @Blitzgescheit recht. 

Und im Artikel steht es ja auch, er musste dafür ins Gefängnis, da gibt es nichts schönzureden.

 

Na, dan  müssten aber viele Politiker ins Gefängnis  ins gar böse!

@13:22 Uhr von vriegel

...Ströbele war da eher der Altkommunist geblieben. 
 

Vielleicht ist das ja auch ein Zeichen, dass man diese alten Linken kommunistisch- sozialistischen Gedanken und Wunschwelten endlich beerdigen sollte..?

 

Was für eine dippelte Verunglimpfung des Ansehens von Christian Ströbele. Sie haben nicht den geringsten Einblick in seine Lebensgeschichte und seine Überzeugungen. Ihn hat als Mensch und Anwalt geleitet, dagegen anzugehen, dass dass das deutsche Rechtssystem Ende der 60er noch vom Nationalsozialismus durchwirkt war.

Und dass Sie Ströbeles Tod hernehmen für Ihre Phantasie 'kommunistisch-sozialistische Gedanken und Wunschwelten endlich beerdigen' zu wollen, ruft hoffentlich nicht nur meinen Protest hervor: "„Na ja“, merkt er trocken an, „war ganz gut, dass das damals mit der Revolution nicht geklappt hat.“ Allein wenn er an den Furor denkt, mit dem die kommunistischen Kadergruppen mit treuem Blick auf Stalin das Glück der Menschen planten." (Tagesspiegel 2.7.17)

 

gez. NieWieder...

@13:27 Uhr von Blitzgescheit

Wenn es um jemanden wie Hrn. Ströbele geht, der linksextremistische Terroristen unterstützte, wird der Begriff "Querdenker" auf einmal wieder positiv geframt.
Interessant

Mir erscheint es fraglich, von einer Unterstützung von extremistischen Terroristen zu sprechen. 

Terroristen, die Flugzeuge, Kaufhäuser, Autos in die Luft sprengen, sind nicht extremistisch?

Jetzt verwirren Sie mich aber.

 

Da sind Sie selbst Schuld. Aber wer mit Gewalt etwas mißverstehen will, kann man nicht davon abhalten. Es geht doch darum, ob Ströbele  im Rahmen seiner Tätigkeit als Verteidiger Teroristen unterstützt hat. Es ist eine freche Entstellung so zu tun, als würde ich das Handeln von terroristische Extremisten in irgendeiner Weise akzeptieren.

@13:40 Uhr von Jupp

 

Ich denke da haben sie was mißverstanden. Was wurde denn geschrieben und damit gemeint? Ströbele hat zwar einen Terrorist strafrechtlich verteidigt, daß heißt aber noch lange nicht, daß er mit dessen Extremismus sympathisiert hätte!

 

Niemand hat Hrn. Ströbele dafür kritisiert, dass er RAF-Terroristen als Anwalt verteidigt hatte.

Er hatte sie aber darüber hinaus unterstützt. 

Steht so auch in diesem Artikel.

Lesen hilft.

@13:43 Uhr von Icke 1

Ströbele hat linksextremistische Terroristen unterstützt, hier hat @Blitzgescheit recht. 

Und im Artikel steht es ja auch, er musste dafür ins Gefängnis, da gibt es nichts schönzureden.

 

Na, dan  müssten aber viele Politiker ins Gefängnis  ins gar böse!

 

Für wahr, für wahr!

@13:17 Uhr von NieWiederAfd

… seine fehlende Distanz zur RAF und seine Verwicklungen mit dieser Gruppe haben ihn in meinen Augen leider bis heute etwas "mitverantwortlich" erscheinen lassen.

Ströble stand klar zu unserem Rechtsstaat. Und dazu gehört das Recht auf Verteidigung auch für extremistische Gewalttäter. Diese Rolle hat er als Jurist übernommen. Oder wollten Sie dem Mörder von Regierungspräsident Lübcke einen Anwalt verweigern?

Es gibt nicht nur "ein bisschen Rechtsstaat".

 

gez. NieWiederAfd

 

 

Ich habe das anders verstanden als Sie.

Der Hinweis der Nähe und Verwicklungen bezog sich auf die rechtskräftige Verurteilung und nicht auf die bloße Verteidigung. 

@13:26 Uhr von fathaland slim

Und auch wenn ich mich daran halten möchte, einem Toten nichts Schlechtes nachzureden, seine fehlende Distanz zur RAF und seine Verwicklungen mit dieser Gruppe haben ihn in meinen Augen leider bis heute etwas "mitverantwortlich" erscheinen lassen.

 

Woran machen Sie seine angeblich fehlende Distanz zur RAF fest?

 

Daß er sie vor Gericht verteidigte, als Strafverteidiger?

 

Können Sie Belege beibringen, daß er darüber hinaus ideologisch mit ihr sympathisierte?

Für viele konservative Hardliner war alleine schon der Umstand das den man den RAF-Mitgliedern überhaupt einen prozess gemacht hat schon ein Affront - die hätten lieber ein Standgericht mit sofortiger Erschiessung lieber gesehen.

Und das Herr Ströbele wie Herr Schilli versuchten den Prozess in wenigstens halbwegs faieren Bahnen zu halten wird ebenfalls als Angriff auf die "Demokratie" verstanden - Sie kennen sicherlich auch die TV-Doku "Die Anwälte"

Sehr entlarvend war für mich Aussagen des Richters.

Einer, der seinem Gewissen folgte

Ruhe er jetzt in Frieden.

Hilft dem es  Gewissen Mörder der RAF zu verteidigen und wegen persönlichem fehlverhalten dafür rechtskräftig bestarft zu werden?

Hilft es selber Drogen zu konnsumieren und Ihre Freigabe zu fordern?

Hilft es den Menschen in der Ukraine keine Waffen zu Abwehr des brutalen Überfalls auf Ihr Land und tausendfaches sterbens zu liefern?

 

 

 

@13:40 Uhr von Jupp

 

Terroristen, die Flugzeuge, Kaufhäuser, Autos in die Luft sprengen, sind nicht extremistisch?

Jetzt verwirren Sie mich aber.

Ich denke da haben sie was mißverstanden. Was wurde denn geschrieben und damit gemeint? Ströbele hat zwar einen Terrorist strafrechtlich verteidigt, daß heißt aber noch lange nicht, daß er mit dessen Extremismus sympathisiert hätte!

Dass Ströbele mit der RAF sympathisiert hat, ist eine Tatsache.

Dass er Anwalt der RAF, macht man ihm nicht zum Vorwurf.

Er hat darüber hinaus die RAF unterstützt. Steht so im Artikel auch!

@13:22 Uhr von vriegel

...Ströbele war da eher der Altkommunist geblieben. 
Vielleicht ist das ja auch ein Zeichen, dass man diese alten Linken kommunistisch- sozialistischen Gedanken und Wunschwelten endlich beerdigen sollte..?...

Ströbele imponiert mir weil er seinen Idealen treu blieb. 
 

Das der Tod solcher  Persönlichkeiten einen „Fortschritt“ bedeuten würde, das trifft tatsächlich nur auf die Wissenschaft zu, von der man auch sagt sie schreite voran „funeral by  funeral“.

 

Im Fall Ströbeles verstummt einfach nur eine weitere mahnende, warnende oder auch nur gewissenhafte Stimme.
 

Bei Gorbatschow liegt der Fall nochmal etwas anders, der er als Person der Zeitgeschichte für die heute reklamierte Deutungshoheit über historische Prozesse vereinnahmt worden ist, wie andere auch (zB Graf von Stauffenberg). 
 

Der Tod Ströbeles macht mich traurig, weil solche wie er im heutigen Politikbetrieb fehlen.
 

Am Tod Gorbatschows macht mir Sorge, dass es nun noch leichter werden könnte, Geschichte umzuschreiben. 

 

 

Die RAF Terroristen zu…

Die RAF Terroristen zu verteidigen war wohl ein Fehler. Fas hängt ihm immer nach. Da gab es nichts zu verteidigen.  Ausser der RAF zu zeigen, dass hier ein Rechtstaat agiert und diese Pfeifen nicht politisch verfolgt wurden

Der Vorteil in unserer Demokratie, Menschen wie

Ströbele können sich frei entfalten und tragen damit zu eben dieser Demokratie bei.

Ich bin oft anderer Meinung gewesen, aber nun in Trauer.

Ströbele war noch einer von…

Ströbele war noch einer von den Politikern weshalb ich mal Grün gewählt habe. Er stand für vieles womit ich mich identifizieren konnte und wie ich erzogen wurde. Leider stirbt die Generation von Politikern aus die zu Ihrem Wort stehen, die Ihre Ideale verteidigen auch wenns unbequem ist. Die eine eigene Meinung haben und sie auch vertreten. Wenn ich mir die Grünen heute betrachte und was von den einstigen Idealen übrig geblieben ist macht das schon traurig. Er möge in Frieden ruhen.

@13:45 Uhr von logig

 

 

 Es geht doch darum, ob Ströbele  im Rahmen seiner Tätigkeit als Verteidiger Teroristen unterstützt hat.

 

 

Das macht ihm niemand zum Vorwurf. Auch Terroristen haben ein Anrecht auf Verteidigung.

 

Es ist eine freche Entstellung so zu tun, als würde ich das Handeln von terroristische Extremisten in irgendeiner Weise akzeptieren.

Ob "frech" oder nicht, es entspricht den TATSACHEN. Er hat eben weit über eines RA-Tätigkeit die RAF unterstützt.

 

"https://www.cicero.de/innenpolitik/hans-christian-stroebele-und-die-raf…"

Sowas macht heute kein Anwalt mehr

Mit  Ströbeles  Tod  geht  die  RAF-Ära  endgültig  zu  Ende.  Denn  welcher  Anwalt  würde  heutzutage  noch  die  RAF  verteidigen  und  für  die  RAF  in  den  Knast  gehen ?

Wie bemisst sich Distanz? @13:42 Uhr von Francis Fortune

Woran machen Sie seine angeblich fehlende Distanz zur RAF fest?

Weiteres Zitat: "Als der einstige Strafverteidiger von Mitgliedern der Terrorgruppe habe er nicht genügend Distanz zu der RAF gehabt. "Aber ich empfinde das nicht als Fehler", so Ströbele weiter. "

Quelle: RAF: "Ich weiß, wer es wirklich war", sagt Ex-Verteidiger Ströbele | STERN.de

 

Da ich selbst nach ihren Kriterien noch weniger Distanz mal gehabt habe,

kann ich nur sagen: Sie sind auf dem Holzweg.

Ströbele war als Verteidiger nie in irgendwelche 'Interna' eingeweiht.

Also kann man ihm auch keine 'mangelnde Distanz' zu etwas vorwerfen, das er gar nicht kannte.

@13:46 Uhr von NieWiederAfd

Bitte, liebe Kommentierende, fallt nicht auf durchsichtige  blitzgescheit daherkommende Provokationen herein. Das würde den Bericht zum Tode von Christian Ströbele entwerten.

Danke.

Was meinen Sie denn schon wieder mit "Provokationen"?

Das Benennen von Tatsachen aus dem Leben von HC Ströbele?

@13:47 Uhr von Miauzi

Sehr entlarvend war für mich Aussagen des Richters.

Aber nicht die Aussage des Richters ist im Rechtsstaat wichtig sonder das Urteil der 10. Großen Strafkammer des Berliner Landgerichts.

 

Zum Tode Ströbeles: Einer, der seinem Gewissen folgte....

Ein Mensch mit einer beeindruckenden Biographie. Der des aufrechten Ganges. Der Solidarität mit Whistleblowern (Edward Snowden).

Unvergessen sein Auftritt im deutschen Bundestag am 25. März 1999 gegen die Bombardierung Jugoslawiens. Er gehörte zu den führenden parteiinternen Kritikern Joschka Fischers.

In den Jahren danach, als er von den Grünen keinen Platz mehr auf der Landesliste bekam, erkämpfte er mehrmals seinen Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg als Direktmandat.  

@13:51 Uhr von Möbius

...Ströbele war da eher der Altkommunist geblieben. 
Vielleicht ist das ja auch ein Zeichen, dass man diese alten Linken kommunistisch- sozialistischen Gedanken und Wunschwelten endlich beerdigen sollte..?...

Ströbele imponiert mir weil er seinen Idealen treu blieb. 
 

Das der Tod solcher  Persönlichkeiten einen „Fortschritt“ bedeuten würde, das trifft tatsächlich nur auf die Wissenschaft zu, von der man auch sagt sie schreite voran „funeral by  funeral“.Im Fall Ströbeles verstummt einfach nur eine weitere mahnende, warnende oder auch nur gewissenhafte Stimme.
Bei Gorbatschow liegt der Fall nochmal etwas anders, der er als Person der Zeitgeschichte für die heute reklamierte Deutungshoheit über historische Prozesse vereinnahmt worden ist, wie andere auch (zB Graf von Stauffenberg). 
Am Tod Gorbatschows macht mir Sorge, dass es nun noch leichter werden könnte, Geschichte umzuschreiben.

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Das umschreiben von Geschichte beherrschen Sie, Möbius, fast perfekt.

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@13:09 Uhr von vriegel

Und das mit dem Querdenker war sicher nur ein Versehen des Artikel- Schreibers…

Warum nur werden aktuell gerne Begriffe auf eine bestimmte Bedeutung festgelegt, die ursprünglich als vielseitig anzuwenden gedacht waren ? Und bei so manchem drängt sich mir der Eindruck auf, Leute glauben hier und heute alles richtig und moralisch korrekt zu beurteilen. Was einst entschieden wurde wird aus heutiger Sicht bewertet und beurteilt. Das wird wohl keinen Bestand haben.

@13:14 Uhr von grünverderben

Mir wird er nicht fehlen, im Gegenteil!

 

Sie mögen keine gradlinigen Menschen, die ihrem Gewissen und ihren Überzeugungen folgen (und dafür viermal in den Bundestag gewählt wurden)?

Sollen wir daraus Rückschlüsse auf Ihren Charakter ziehen?

 

Überzeugungstäter

Ich hatte bei ihm immer das Gefühl der Unbestechlichkeit und, dass er nur sagte, wovon er auch wirklich tief überzeugt war. Den Vorwurf der Beliebigkeit musste er sich nicht gefallen lassen.

Davon hätte ich in der Politik gern mehr.

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