Kommentare - Prager Außenministertreffen: Europa uneins beim Visa-Stopp

30. August 2022 - 11:38 Uhr

Sollen Russinnen und Russen weiter frei reisen dürfen? Ja, sagt die Bundesregierung vor dem EU-Außenministertreffen. Und wirbt zusammen mit Frankreich für die "transformative Kraft", Demokratie erleben zu können.

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Kommentare

@Möbius, 15.57 Uhr

"Es ist nicht gut wenn im Westen alle Russen über einen Kamm geschoren würden".

In diesem Punkt stimme ich Ihnen vollinhaltlich zu. Es ist schade, dass durch Putin nicht nur die russische Wirtschaft, sondern auch die Bürger isoliert und teilweise geächtet wurden. Man kann nur hoffen, dass dieser ebenso sinnlose  wie brutale Krieg, der auch viele Russen das Leben kostet, bald beendet wird und die UKR ihre nationale Souveränität zurückerhalt.

12:41 von Roody

>>Wann hören die Forderungen der osteuropäischen Länder endlich auf? Wann kann ein vernünftiger Dialog mit allen, ja auch mit Russland stattfinden? <<
 

Wenn Russland von seinen illegitimen imperialistischen und völkerrechtswidrigen Verbrechen abrückt und auch davon Abstand nimmt, die Ukraine weiterhin auslöschen zu wollen. Dann könnte man vielleicht vernünftig verhandeln.

Das wäre schwierig, während man in die Mündung von Panzern schaut. 

@16:02 Uhr von Möbius

 

>>Inwiefern ist denn die Ukraine „demokratischer“ als Russland ? Ich erkenne das weder in der Gesellschaft, den Medien, der Justiz oder Politik. Offenbar geht es nur darum: Kiew ist Freund, Moskau Feind. Punkt!<<

 

Ja, Punkt! Punkt - Punkt - Komma - Strich...

 

Nur mal so zum „weiter“ Denken: Warum hätte denn Putin die Ukraine überfallen sollen, wenn diese „genauso demokratisch“ gewesen wäre wie „sein“ Russland? Die Autokratien dieser Welt gehören doch alle zu seinen „Freunden“. . 

 

@16:02 Uhr von Möbius

Die bestehende Friedensordnung wurde doch von Moskau - und nicht von Kiew -  zerstört. Die UKR kämpft gegen den russischen Aggressor auf der Grundlage des Völkerrechts. Die Täter- und Opferrolle ist klar verteilt.

@14:32 Möbius - Ignoranz?‘

„Es geht um Cancel Culture gegen alles „Russische“, wie sie von Kiew gefordert wird, gegen Sportler, Künstler, Schriftsteller, Musiker - ja sogar gegen klassische Literatur und Musik und die Sprache selbst. 
 

95% der Touristen aus Russland sind ganz normale Leute ..die haben Kinder, ein Einfamilienhaus, ein Auto und das war’s und die wollen nichts mehr als Urlaub machen und Sightseeing. 

… die Touristen aus Moskau würden hierzulande positiv durch die Erfahrung einer „Demokratie“ beeinflusst. ..u, um so zu denken.“

zum einen widerspricht sich das: Visa erhalten zwecks Demokratie. Aber es wird die Russen nicht ändern…

und zum anderen sollen die Russen ruhig merken, dass sie hier nicht mehr willkommen sind. 
 

Wir können die Regierung in Moskau nicht absetzen. Aber die Russen könnten das. 
 

Humanitäre Visas und Visa für Studenten, Künstler etc sollten aber vergeben werden. Außer bei offen gezeigter Sympathie für Putin und den Krieg gegen die Ukraine. 
 

 

Am 30. August 2022 - 14:32 Uhr von Möbius

"...95% der Touristen aus Russland sind ganz normale Leute (dieses Oligarchen Klischee von „reichen Russinnen“, die nach Paris zum „shoppen“ fahren hat nie gestimmt), die haben Kinder, ein Einfamilienhaus, ein Auto und das war’s und die wollen nichts mehr als Urlaub machen und Sightseeing..."

 

Ja, "ganz normale Leute", die alle Volksempfänger gucken. Das würde Ihnen auch niemand abnehmen hier, wenn Sie nicht mehr als 195% Verharmlosung versprühten.

Absolut geschmacklos, für die Täternation einen Korridor der Ignoranz des Bösartigen einzurichten, damit sie Selfies machen können von der Realität einer Demokratie, um es zuhause herumzuzeigen und hier erhofft man sich auf außendiplomatischer Ebene, daß das zu einem Lerneffekt führt. Albern. 

"Sightseeing"

Es geht hier auch um ein Signal für die Ukrainer im Kampf gegen die gerade diese Woche zum 24. 8. diagnostizierte und vom wenig kriegsverheerten Deutschland bejammerte "Kriegsmüdigkeit". Es ist ein Hohn für die Ukraine. 

 

Das wissen wir schon @16:04 Uhr von Bernd Kevesligeti

Interessant ist das schon: Jahrzehntelang wurde doch massiv mit der Reisefreiheit argumentiert. Und die anderen angeklagt. 

Und jetzt wollen manche davon nichts wissen.

 

Auffällig oft wird hier auch die Vokabel "Faschismus" oder "faschistisch" strapaziert. 

Aber da wo das angebracht wäre, liest man weniger davon (Gespräch mit Wolodimir Tschemeris mit Susann Witt-Stahl).

 

dass Sie die 'Junge Freiheit' lesen können.

Wenn das alles ist, ein bisschen wenig, denke ich.

@ 12:42 Uhr CantateC

„Und wieder einmal versteht man sich absichtlich falsch…

Was Finnland und die andere fordern ist eine Einschränkung des massiven Tourismus (60% der russischen Touristen reisten 2022 über Finnland und Estland ein). Nicht wenige dieser Touristen tragen stolz das Putin T-Shirt und stehen felsenfest zu dem Krieg gegen die Ukraine.“

Sogar aus Kasachstan gibt es Berichte, dass Russen dort angefeindet werden, wenn sie das Z-Zeichen am Auto oder auf der Kleidung tragen. 
 

Viele Russen haben früher traditionell in Finnland ihr Schengen Visa „aktiviert“ und sind dann von dort in ganz Europa herum gereist. 
 

Ich bin da auch zweigeteilt. Einerseits sollte man verhindern, dass Putin-Anhänger und Kriegsbefürworter einreisen können. Andererseits gibt es eben auch „gute“ Russen, die aber ihr Land nicht dauerhaft verlassen können oder wollen. 
 

Mehr und bessere Überprüfungen sind sicher sinnvoll. 
 

Mein estnischer Teil der Familie sagt aber keine Russen mehr rein lassen. 
 

Verstehe ich auch…

Sehr schwierige Entscheidung:

Man kann die Argumente beider Seiten nachvollziehen. Zum einen verstehe ich die Balten, Polen und Tchechen sowie Finnland, die einfach nach den vielen vielen negativen Erfahrungen mit Russland keine Russen mehr im Land haben wollen. Andererseits sind auch die Positionen von D, F und A plausibel, nicht alle Türen nach Russland zu schließen. Ein guter Kompromiss wäre, diejenigen herauszufiltern, die Putin die Treue halten und diesen jegliche Einreise in die EU zu versagen. Vielleicht so eine Art „ESTA“ für russische Antragsteller mit konkreten Fragen zu ihren Präferenzen und Einstellungen. Wohlwissend, dass da natürlich auch einige lügen werden. Deshalb trotzdem noch eine Sicherheitsüberprüfung, damit bloß keine FSB‘ler und sonstige Halunken aus Russland einreisen!

@15:29 Uhr von fruchtig intensiv

@15:23 Uhr von fathaland slim

 

Oha, hier tun sich aber Abgründe auf bei dem einen oder anderen Forumteilnehmer.

 

Reisefreiheit für alle beschränken? Pauschal alle abstrafen für die Blödheit ihrer Regierung? Aj aj aj.

 

Ich gebe Ihnen ja Recht. Aber inwiefern steht steht Ihre Antwort in einem Zusammenhang mit meinem Kommentar?

 

@16:24 Uhr von artist22

Interessant ist das schon: Jahrzehntelang wurde doch massiv mit der Reisefreiheit argumentiert. Und die anderen angeklagt. 

Und jetzt wollen manche davon nichts wissen.

 

Auffällig oft wird hier auch die Vokabel "Faschismus" oder "faschistisch" strapaziert. 

Aber da wo das angebracht wäre, liest man weniger davon (Gespräch mit Wolodimir Tschemeris mit Susann Witt-Stahl).

 

dass Sie die 'Junge Freiheit' lesen können.

Wenn das alles ist, ein bisschen wenig, denke ich.

 

Ein bisschen wenig ? Was wollen Sie denn ? Und in der Jungen Freiheit steht das nicht.........

 

Junge Welt halt @16:38 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

 

Ein bisschen wenig ? Was wollen Sie denn ? Und in der Jungen Freiheit steht das nicht.........

 

 

Mea culpa.

Aber leider fast schon gleich manchmal. Querfront eben.

@15:10 Uhr von ich1961

14:30 Uhr von Jupp

 

//Wenn man sich schon in Europa nicht einig ist, wie möchte dann der Rest der Welt einig sein? Ich halte das Ganze langsam nur noch für ein Kasperletheater!//

 

Was hat „der Rest der Welt“ mit der Diskussion zu tun? Es geht um eine Diskussion zwischen europäischen Ländern.

Sie haben den tieferen Sinn dahinter nicht verstanden. Ich könnte aber auch schreiben, Wenn sich die Welt schon in nichts wirklich einig ist, warum sollte sich dann das kleine Europa in irgendwas einig sein? Es geht einfach um sich in etwas einig zu sein um Probleme gemeinsam zu ändern! Und da stehen sich die Menschen ganz gewaltig selber im Wege!

re @16:22 Thomas B.: Ganz normal.

Der normale russische Bürger hat mit diesem Krieg so wenig zu tun, als der normale Deutsche.

 

Ein äußerst bequemes Denken! Wenn Russland (D. usw.) Weltmeister wird, sind „wir“ Weltmeister. Wenn Russland (D. usw.) Krieg führen, haben „wir“ nichts damit zu tun.

Pardon, aber das ist eine Denke aus vordemokratischer Zeit. Eine Welt mit „denen da oben“, an denen man sich ergötzt oder erregt. Aber natürlich nichts mit zu tun hat.

Fakt 1: Wer in Russland „nichts mit dem Krieg zu tun hat“, sitzt im Straflager. Alle anderen „arrangieren“ sich. Das ist kein Vorwurf - unsere Eltern und Großeltern waren wahrlich keine Helden. Aber eine Tatsache. Die man zwar verdrängen kann - dann aber um so stärker zurück kommt.

Fakt 2: Wer in einem Land lebt, das gegen den Westen einen Angriffskrieg führt, fährt nicht in diesen in Urlaub. Und sagt dann noch scheinheilig, er hätte mit dem Krieg nichts zu tun...

@16:04, Bernd Kevesligeti

Interessant ist das schon: Jahrzehntelang wurde doch massiv mit der Reisefreiheit argumentiert. Und die anderen angeklagt. 

 

Und jetzt wollen manche davon nichts wissen.

 

Großenteils dieselben, die auch vorher von Reisefreiheit nichts wissen wollten.

 

Auffällig oft wird hier auch die Vokabel "Faschismus" oder "faschistisch" strapaziert. 

 

Mit sehr gutem Grund. Denn das System Putin erfüllt jede Faschismusdefinition.

 

Aber da wo das angebracht wäre, liest man weniger davon (Gespräch mit Wolodimir Tschemeris mit Susann Witt-Stahl).

 

Ja, die "Junge Welt", ein Blatt mit immer schon schwer stalinistischer Schlagseite, wandelt sich immer mehr zu einem Kreml-Propagandablatt. Eigentlich könnte man ihre Redaktion mit der der "Jungen Freiheit" zusammenlegen. 

 

Ich bitte auch nicht zu übersehen, daß der Chef der "Gruppe Wagner",  Dmitri Utkin, ein bekennender, mit SS-Runen tätowierter Neonazi ist.

 

Aber unter Stalinisten hat die Nähe zum Faschismus ja spätestens seit 1938 Tradition...

@12:28 Uhr von eine_anmerkung.

Es geht vielmehr um die knallharte Ansage wir (Westen) wollen mit dem Völkermörder Putin nicht zu tun haben und das müssen alle Russen lernen, Punkt! 
 

SIE möchten diese knallharte Ansage, nicht WIR. Ich finde es beschämend, dass Sie hier alle über einen Kamm scheren. Alle Russen sind Mörder und Kriegsverbrecher. Genau, so wie alle deutschen Nazis waren!!??
Unsre knallharte Ansage sollte mal an die gehen, die seit Jahren Weltweit in andere Länder einmarschieren, Regierungen kaufen und denken, Sie wären die Weltpolizei. Ohne diese „Weltmacht“ und ihr ständigen ein,Sichtungen und Provokationen, wären wir nicht da wo wir sind.

Warum haben wir die Ukraine nicht knallhart aufgefordert das Minsker Abkommen zu unterzeichnen? 

@16:22 Uhr Thomas B. - jedes Volk hat die Regierung…

Der normale russische Bürger hat mit diesem Krieg so wenig zu tun, als der normale Deutsche. Jedoch haben beide  ernormen Hürden bei gegenseitigem Besuch auf sich zu nehmen. Zum Beispiel 4-fach längere Reisezeit. Politiker brocken die Suppe ein, die der Bürger auszulöffeln hat. ( War das nicht schon immer so  - egal in welchem Land ? )

 

..die es verdient.

Insofern hat der normale russische Bürger natürlich auch was mit dem Krieg gegen die Ukraine zu tun…

Es ist daher gut und richtig, wenn der russische Untertan erkennt, dass wir damit nicht einverstanden sind. 
 

Die Russen sind für ihre Regierung verantwortlich und nur die Russen können da was ändern
 

wir dürfen, können und sollen das ja nicht tun…

@16:50 Uhr von double1972

Es geht vielmehr um die knallharte Ansage wir (Westen) wollen mit dem Völkermörder Putin nicht zu tun haben und das müssen alle Russen lernen, Punkt! 
 

SIE möchten diese knallharte Ansage, nicht WIR. Ich finde es beschämend, dass Sie hier alle über einen Kamm scheren. Alle Russen sind Mörder und Kriegsverbrecher. Genau, so wie alle deutschen Nazis waren!!??
Unsre knallharte Ansage sollte mal an die gehen, die seit Jahren Weltweit in andere Länder einmarschieren, Regierungen kaufen und denken, Sie wären die Weltpolizei. Ohne diese „Weltmacht“ und ihr ständigen ein,Sichtungen und Provokationen, wären wir nicht da wo wir sind.

Warum haben wir die Ukraine nicht knallhart aufgefordert das Minsker Abkommen zu unterzeichnen? 

Richtig so.

@16:50 Uhr von double1972

@12:28 Uhr von eine_anmerkung.

 

Es geht vielmehr um die knallharte Ansage wir (Westen) wollen mit dem Völkermörder Putin nicht zu tun haben und das müssen alle Russen lernen, Punkt! 
 

 

SIE möchten diese knallharte Ansage, nicht WIR. Ich finde es beschämend, dass Sie hier alle über einen Kamm scheren. Alle Russen sind Mörder und Kriegsverbrecher. Genau, so wie alle deutschen Nazis waren!!??
Unsre knallharte Ansage sollte mal an die gehen, die seit Jahren Weltweit in andere Länder einmarschieren, Regierungen kaufen und denken, Sie wären die Weltpolizei. Ohne diese „Weltmacht“ und ihr ständigen ein,Sichtungen und Provokationen, wären wir nicht da wo wir sind.

 

Warum haben wir die Ukraine nicht knallhart aufgefordert das Minsker Abkommen zu unterzeichnen? 

 

Die Ukraine in Person ihres Präsidenten Poroschenko hat das Minsker Abkommen natürlich unterzeichnet.

 

@15:08 Uhr von nie wieder spd

Die Russen, für die es unangenehm wäre, wenn sie keine Visa mehr bekämen, haben sich ohnehin eine EU -  Staatsangehörigkeit gekauft und sind durch irgendwelche Verbote nicht betroffen. 
Andererseits jetet Putins Tochtet vergnügt durch die EU - Länder und niemand bemerkt das, obwohl sie ihren Diplomatenpaß vorzeigt. 
Und letztlich wird kein EU - Staat eine Einreise russischer Bürger verhindern können, wenn es noch nicht einmal gelingt, die Einreise von Flüchtlingen zu kontrollieren. Da könnten ganze Heerscharen von russischen Agenten einreisen zB über die Türkei und sich unter die Flüchtlinge in Europa mischen.

 

 

Na ja.

So viele dunkelhäutige  und/oder orientalisch aussehende Spione wird es in Russland nicht geben.

 

@16:50 Uhr double1972 - wieso wird Russland nicht..

 

Warum haben wir die Ukraine nicht knallhart aufgefordert das Minsker Abkommen zu unterzeichnen? 
 

sofort und bedingungslos die Ukraine zu verlassen und für den angerichteten Schaden Reparationen zu bezahlen..?

 

Ach so. Stimmt. Hat man ja schon. 
 

hat aber nichts genutzt. 
 

Russland hat in der Ukraine nichts verloren. Auch nicht auf der Krim und im Donbas. 
 

mehr muss man dazu nicht sagen…

@16:55 Uhr von fathaland slim

@12:28 Uhr von eine_anmerkung.

 

Es geht vielmehr um die knallharte Ansage wir (Westen) wollen mit dem Völkermörder Putin nicht zu tun haben und das müssen alle Russen lernen, Punkt! 
 

 

SIE möchten diese knallharte Ansage, nicht WIR. Ich finde es beschämend, dass Sie hier alle über einen Kamm scheren. Alle Russen sind Mörder und Kriegsverbrecher. Genau, so wie alle deutschen Nazis waren!!??
Unsre knallharte Ansage sollte mal an die gehen, die seit Jahren Weltweit in andere Länder einmarschieren, Regierungen kaufen und denken, Sie wären die Weltpolizei. Ohne diese „Weltmacht“ und ihr ständigen ein,Sichtungen und Provokationen, wären wir nicht da wo wir sind.

 

Warum haben wir die Ukraine nicht knallhart aufgefordert das Minsker Abkommen zu unterzeichnen? 

 

Die Ukraine in Person ihres Präsidenten Poroschenko hat das Minsker Abkommen natürlich unterzeichnet.

 

Nur nicht umgesetzt.

Absurde Argumentation

>>Man wolle einen Rechtsrahmen beibehalten, der insbesondere Studenten, Künstlern, Wissenschaftlern und Fachkräften die Einreise in die EU ermögliche - unabhängig davon, ob ihnen eine politische Verfolgung drohen könnte<<

Absurder - man könnte es auch viel deutlicher ausdrücken -kann man wirklich nicht argumentieren: Russische „Künstler, Wissenschaftler und Studenten“ kommen also während des russischen angriffskrieges gegen den Westen ganz „unbetroffen“ in eben diesen Westen nach Baden-Baden, Paris und Nizza, um dort die Vorzüge der westlichen Demokratien kennen zu lernen und diese wieder mit zurück nach Moskau zu bringen. 

Ist das jetzt Satire? 

Vielleicht sollte man erst mal russische „Künstler, Wissenschaftler und Studenten“ befragen, die den russischen Staat in seinem „Innern“ kennengelernt haben. Oder bereits hier sind. Und wieder zurück wollen. Aber nicht können. Weil sie dort Russland im „Innern“ erfahren würden.

@12:18 Uhr von Tino Winkler

zwangsweise in die russische Staatsbürgerschaft pressen will, erscheint mir ein Einreiseboykott für Russen als Antwort auf den russischen Terror absolut verständlich.

Während die Russen die Ukrainer verschleppen, foltern, morden, vergewaltigen, russifizieren, atomar verstrahlen, sperren wir sie „ja nur für eine Zeit aus“.

Wie einsichtig der Menschenfresser Putin ist, sieht man daran, dass er seine Verbrechen legitim ansieht, Gegenwehr des Westens als Russophobie beklagt.

 Die Welt hatte vielleicht nach den russischen Gräueltaten am Ende des WK2 und durch gewaltsame Okkupation des Ostblocks wirklich siebzig Jahre Angst vor Russland.

Jetzt zeigt sich aber, dass das eben keine (russo)Phobie war (Verschiebung eigener Ängste auf ein Objekt), sondern eine Angst, die die Welt zurecht hatte.

 Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich den Ukrainern wünsche, dass sie ihr Land vollständig zurückbekommen, einschließlich der Krim, und Russland vor aller Augen eine krachende Niederlage erfährt.

@16:13 Uhr von teachers voice

 

>>Inwiefern ist denn die Ukraine „demokratischer“ als Russland ? Ich erkenne das weder in der Gesellschaft, den Medien, der Justiz oder Politik. Offenbar geht es nur darum: Kiew ist Freund, Moskau Feind. Punkt!<<

 

Ja, Punkt! Punkt - Punkt - Komma - Strich...

 

Nur mal so zum „weiter“ Denken: Warum hätte denn Putin die Ukraine überfallen sollen, wenn diese „genauso demokratisch“ gewesen wäre wie „sein“ Russland? Die Autokratien dieser Welt gehören doch alle zu seinen „Freunden“. . 

Es gibt Autokratien, die symphatisieren mit Russland und es gibt Autokratien, die symphatisieren mit den USA. 
Ein grundsätzlicher Unterschied entfällt.

@16:49 Uhr von fathaland slim

 

 

Und jetzt wollen manche davon nichts wissen.

 

 

 

Auffällig oft wird hier auch die Vokabel "Faschismus" oder "faschistisch" strapaziert. 

 

 

 

Aber da wo das angebracht wäre, liest man weniger davon (Gespräch mit Wolodimir Tschemeris mit Susann Witt-Stahl).

 

 

 

Aber warum gehen Sie denn nicht inhaltlich auf den Artikel ein ?

Nach Schätzung des Telegram-Kanals Repressij w Ukrani, der Menschen--und Bürgerrechtsverletzungen dokumentiert, sind derzeit mehr als 30.000 Personen Verfolgung wegen politischer Straftaten ausgesetzt. 15 oppositionelle Parteien verboten, darunter alle linken. Mindestens seit 2015 sind Zitate von Karl Marx oder entsprechende Symbole verboten und können mit bis zu 5 Jahren Haft bestraft werden.  

Interessant auch das neue Arbeitsrecht. Keine Arbeitsschutzbestimmungen für Betriebe unter 250 Beschäftigte. Zero-hour-Verträge. Die Kündigungsfrist reduziert auf die Postlaufzeit eines Briefes mit entsprechendem Inhalt ("Beschäftigte entrechtet", von Reinhard Lauterbach).

 

@16:49 Uhr fathaland slim- das faschistische Russland

 

Mit sehr gutem Grund. Denn das System Putin erfüllt jede Faschismusdefinition.

 

Aber da wo das angebracht wäre, liest man weniger davon (Gespräch mit Wolodimir Tschemeris mit Susann Witt-Stahl).

 

Ja, die "Junge Welt", ein Blatt mit immer schon schwer stalinistischer Schlagseite, wandelt sich immer mehr zu einem Kreml-Propagandablatt. Eigentlich könnte man ihre Redaktion mit der der "Jungen Freiheit" zusammenlegen. 

 

Ich bitte auch nicht zu übersehen, daß der Chef der "Gruppe Wagner",  Dmitri Utkin, ein bekennender, mit SS-Runen tätowierter Neonazi ist.

 

Aber unter Stalinisten hat die Nähe zum Faschismus ja spätestens seit 1938 Tradition...

 

Nicht zu vergessen Putins Vordenker Dugin. Auch ein überzeugter Neonazi…

Und Putin's Ideologie geht noch viel weiter zurück. 
 

gerne erinnere ich an „Sternstunde Philosophie“ im Schweizer SFR. Auch auf YouTube. 
 

mit Michel Eltchaninoff 

Ivan Elin, ein russischer Philosoph ist ebenfalls Putins Vorbild..

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