Kommentare - Wird die Inflation zum Dauerproblem?

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Inflation

Das Traurige ist, dass die Inflationsberechnung aus dem Warenkorb mit der "persönlichen Inflation" nicht das Geringste zu tun hat.

Diese liegt bei mir bei etwa 30%, Tendenz steigend.

Inflation !

Das kommt dabei raus, wenn man alles dem freien Markt überlässt, vor allem die System-relevanten Bereiche, wo es leider immer wieder Akteure gibt, die jede Chance auf hohe Gewinne nutzen, die Kunden belügen und betrügen, selbst vor staatlichen Behörden nicht halt machen, weil sie meistens auch noch davon kommen, da viele Politiker danach an einer unerklärlichen Amnesie leiden.

Und der größte Teil der Menschen im Land müssen die Kosten dafür tragen, weil die Politik nur unfähige Personen am Ruder hat, die auch nur ihren eigenen Vorteil suchen ! 

@10:52 Uhr von reinbolt48

Die aktuelle Inflation als Vergleich mit den Vorjahren ist eine schlicht falsche Quote: Vor 2 Jahren z.B. lag das Heizöl wegen Corona und Wirtschaftsrückgang bei 50 Cent pro Liter! Der Vergleich damit liefert dann logischerweise - aber unsinnig - eine hohe "Inflation".
Vergleichen müssen wir mit den normalen Jahren vor Corona, und da ist die "Infation" deutlich geringer! Und schon damals war klar, dass die Energiepreise ökologisch viel zu niedrig sind.
Haupttreiber der Inflation ist das durch Russlands imperialistischen Krieg verursachte wirtschaftliche Chaos, dazu die Bedrohung unserer eigenen Sicherheit. Die Regierung macht es richtig, die Armen zu unterstützen. aber bitte nur die!
Die Wirtschaft hat zuvor mit den zu billigen Energiepreisen genug Gewinne gemacht ...

qualität der zeit

was immer vergessen wird ist die qualität der zeit.

eine astrologische deutung zu der gefahr einer inflation habe ich schon vor tagen veröffentlicht.

die realen vorgängen sind immer notwendige veränderungen. entweder verändern wir uns frewillig oder wir werden gezwungen.

die schöpfung überlässt uns die freiheit der wahl des weges. das ist schön.  es gibt den richtigen weg.

 

Seit 77 Jahren ist es in Europa aufwärts gegangen, nun

da der russische Terrorstaat die Ukraine vernichten will und die Preise für Energie exorbitant steigen, ist eben mal sparen angesagt. Das tut vielen sehr weh, jeder Nachteil könnte aber auch mit einem Vorteil verbunden sein. Denn Energie sparen muß nun oberstes Gebot sein, bis die Russen klein bei geben.                            Den Russen nachgeben führt zu keiner Lösung, die sehen sich ja schon als „Herrenrasse“ wenn man russische Medien verfolgt, da passieren Dinge wie bei uns in Nazideutschland.

@NieWiederAfd aus dem Vorgängerthread

Die Inflationsrate lag vor dem Krieg schon bei ca 6% und nicht bei 2%. U.a. auch, weil die EZB jeden Monat Geld "druckt" um Staaten und Firmen zu stützen. Und das ist definitiv nicht die Aufgabe der EZB

Nun ja

Der strauchelnde Energiekonzern Uniper soll maßgeblichen Einfluss gehabt haben bei der Entscheidung für die heute umstrittenen Gasumlage (2,4 Cent pro Kilowattstunde). Das berichtet der „Business Insider“. Der Konzern soll demnach selbst die Idee zur Gasumlage bei Minister Habeck eingebracht haben.

„Wird die Inflation zum Dauerproblem?“

Nur solange, wie in der „Welt der Wirtschaft“ bei der Definition der allgemeinen Wert- bzw. Bewertungsmaßstäbe keine demokratischen Prinzipien gelten.

Viele Probleme kommen da zusammen

Da ist natürlich erst mal die abgeschmackte Erhöhung von Preisen. Angefangen mit Sonnenblumen-Öl, das längst wieder auf dem alten Niveau ist - der Schand-Preis bleibt. Da ist der Treibstoff: Längst wieder auf einem Wert um 100$, also 30% unter dem Schock-Preis - die Tankstellenpreise bleiben aber und werden durch die Halbstunden-Abzocke der Öl-Monopolisten noch angeheizt. Dann die Tatenlosigkeit der EZB. Der Euro ist pari mit dem Dollar - das verteuert alles nochmal. Natürlich das unüberlegte und unreflektierte Stolpern in die Sanktionen (nein, das war nicht alternativlos!) - all das kostet uns Bürger viel Geld und schwächt die Wirtschaft. Die Ukraine mit einem jahrelangen, aussichtslosen Krieg zu unterstützen, hilft weder uns und schon gar nicht der Ukraine, denn die Kollateralschäden durch die russ. Nichtskönner sind schon jetzt extrem. Und bei alledem: KEINER sagt, WANN diese Krisen beendet werden: Wann steigen wir aus? Wann fallen die Sonderabgaben weg? Ewig erhoben, Soli 2.0?

@10:51 Uhr von pemiku

Das Traurige ist, dass die Inflationsberechnung aus dem Warenkorb mit der "persönlichen Inflation" nicht das Geringste zu tun hat.

Diese liegt bei mir bei etwa 30%, Tendenz steigend.

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Meine Eltern (beide Rentner) führen seit Jahren ein Haushaltsbuch....und bei den Waren von 2019 bis 2022 kommt man definitiv auf +30%

@10:51 Uhr von pemiku

Das Traurige ist, dass die Inflationsberechnung aus dem Warenkorb mit der "persönlichen Inflation" nicht das Geringste zu tun hat.

Diese liegt bei mir bei etwa 30%, Tendenz steigend.

Erst  diese  Woche  wieder  erlebt,  wie  Nahrungsmittel  mal  eben  locker  das  Doppelte  im  Vergleich  zu  2021  kosten.   Diese  Inflationsquote  von  100  %  wird  dann  statistisch  durch  preisgesenkte  Rolexuhren,  Sportwagen,  Yachten  und  Luxusvillen  auf    8  %  gesenkt.

 

Das richtig traurige ist,…

Das richtig traurige ist, das immer noch viele Unternehmen die Mitarbeiter suchen, die Inflation in ihren Angeboten nicht berücksichtigen.

Aber nicht nur das.

Um beim Thema zu bleiben,...die "Inflation" wird gerne zum Vehikel um unverschämte Preise aufzurufen.

Speck der vorher 99 cent kostete plötzlich 3,99.

:-))

Tage später hatte er wieder den alten Preis.

 

 

@10:51 Uhr von pemiku

Das Traurige ist, dass die Inflationsberechnung aus dem Warenkorb mit der "persönlichen Inflation" nicht das Geringste zu tun hat.

Diese liegt bei mir bei etwa 30%, Tendenz steigend.

Da haben Sie vollkommen Recht. Wie Statistisches Bundesamt auf 10% Inflation kommt ist mir ein Rätzel. Wenn ich meine monatliche Ausgaben rechne, dann sind die Ausgaben um mindestens 30% gestiegen. Lohnerhöhung - Fehlanzeige. Da nutzt mir nicht mal 0€ Ticket. Und die Entlastungspaket ist ein Lachnummer. 7€ monatlich ab Januar.... Danke, das reicht nicht mal für 2 Malzeiten in der Schule (ab September +20% )

Wie soll man über die Runden kommen?

EZB

 "Letztendlich lassen Zentralbanken Inflation zu oder nicht. Über viele Jahre haben sie die Inflation steigern wollen, und jetzt ist ihnen so ein bisschen die Kontrolle entglitten." 
Angesichts des wirtschaftlichen Schadens, der angerichtet wurde, fragt man sich, warum diese Herrschaften nicht schon längst ihrer Posten enthoben wurden? 
Denn Ahnung scheinen sie nicht zu haben und von Nachhaltigkeit und Vorausschau ist auch keine Spur zu erkennen. 
Ganz abgesehen davon, dass einige Banker, die da versammelt sind, in ihren früheren Zeiten bei US - Finanzjongleuren beschäftigt waren und möglicherweise gar nicht nur für die EU arbeiten.

An Zinserhöhung führt kein Weg vorbei..

die Inflation muss runter aber die Unternehmen die Sie mit horrenden Preissteigerungen ausgelöst haben müssen ebenso durch eine Übergewinnsteuer zur Kasse gebeten werden. Da muss auch einiges umgestellt werden insbesondere das sich der Strompreis am höchsten Gaspreis orientiert und das muß schnell geschehen. Jetzt sollen mal die Politiker handeln und schnell umsetzen-das wäre das Wichtigste.

@10:51 Uhr von pemiku

Das ist in der Tat so. Aber mit diesem rationalen Argument kommt man gegen die Wirtschaftswissenschaftler einfach nicht an. Die "Wissenschaftler" kapieren eben nicht, dass eine Familie, die nunmal kein Geld hat und sich nur etwas zu essen und die Wohnung leisten kann, teilweise Preissprünge von bis zu 80% tragen muss. Und zwar bei Grundnahrungsmitteln allein. Was anderes kann die sich eh nicht leisten.

Während gutsituierte Personenhaushalte über die Grundbedürfnisse hinaus sich auch schonmal z.B. ein E-Auto leistet, bei dem die Preise sogar gesunken sind. Im Endeffekt diese Familie also nicht eine gesamtwirtschaftlich gesehene Inflation von 80% auf ihr gesamt zur Verfügung stehendes Einkommen tragen muss, wie die obige Familie, die sich leider kein E-Auto leisten kann.

Das E-Auto ist hierbei nur als Beispiel, wie man durch ein breit aufgestelltes Portfolio beim "Warenkorb" die tatsächliche Inflationsrate sehr gut vernebeln kann. Und dann wundert man sich!

Faire angemessene Preise

Die Teuerung einfach mit dem Schlagwort " Inflation" zu belegen, das greift zu kurz. Die Teuerung hat Gründe, die nicht nur unserer Parteinahme für die Ukraine geschuldet sind, auch nicht den teuren Klimaschutzmaßnahmen oder gestiegenen Energiekosten.

Seit drei Jahren haben wir Probleme mit den Lieferketten, die über China laufen. China begründet das mit Corona. Zugleich verbündet sich China mit Russland, bezieht von dort günstig Energie und intensiviert den Handel. 

Unabhängig davon, wie der Krieg ausgehen wird, unsere Überflussgesellschaft samt ihren Auswüchsen wie Lebensmittelvernichtung, Verramschen von  Konsumgütern, billigste Flugreisen in alle Winkel der Welt ... das wird es nie wieder geben. Das ist kein Grund zum Jammern, sondern das ist gut so. 

Ich hoffe, dass die Verteuerungen zu mehr Qualität der Produkte führen. Weg vom Billigkram, weg vom geplanten Verschleiß, mehr reparierbare Dinge. Mehr europäische Produktion ist wichtig, geht aber nicht zu Chinapreisen.

Notenbank

Die EZB hat versagt, der Geldstabilität verpflichtet Sie hat nicht gehandelt und als sie es angeblich erkannt hat nur Halbherzig gehandelt. Die Eksperten kennen die Mechanismen und haben lieber die  Staatsfinanziering prioritert das heißt die Schuldenfinzierung der ständig klammen Südstaaten als sich um die Geldstabilität. Entweder Lagarde ist eine Versagen, das glaube ich nicht oder die geniale Besetzung des Herrn Marcon.

Die Geldverschiebung von Nord nach Süd hat die Kassen der seriös finanzierten Staaten in Richtung unseriösen Staaten sind Ursache der Inflation, dem schwingenden Vertrauen in den EURO zerstört. Der zweite Raubzug gegen z.B. deutscher  Steuerzahler.

Vertrauen in den Euro ist Null.

Gute Zeiten schlechte Zeiten

Da wir ja seit längerem dazu übergegangen sind, Verluste großer Unternehmen oder Banken zu sozialisieren und somit die ureigenste Eigenschaft des Geschäfts - Risikoabwägung und Vorbeugung - somit obsolet wurde, könnten wir doch aich dazu übergehen Gewinne zu sozialisieren. Würde sicher viel abfedern und auch mal die oberen Einkommensschichten bzw das Kapitalhabende Volk an den Kosten beteiligen.

re @10:51 pemiku: Durchschnitt

Das Traurige ist, dass die Inflationsberechnung aus dem Warenkorb mit der "persönlichen Inflation" nicht das Geringste zu tun hat.

Diese liegt bei mir bei etwa 30%, Tendenz steigend.

Bei mir ist es eher andersherum.

Natürlich ist die Auswahl und Gewichtung des Warenkorbs eine politische Größe. Sie gibt aber gerade wegen ihrer relativen Starrheit eine Richtgröße für die Wirtschaftspolitik und eine wichtige Rückmeldung an die Gesellschaft.

Das gilt z.B. auch für Sie. Auch und gerade wenn Ihr "Warenkorb" ganz anders zusammengestellt ist.

Deshalb kann und muss auch jeder Einzelne ganz unterschiedliche Schlussfolgerungen für seine eigene Situation und für seine eigenen Entscheidungen ziehen.

Im Bericht wird sehr gut deutlich, dass "Inflation" vor allem auch ein psychologisches Phänomen ist. Je mehr Angst sie davor haben, desto schlimmer wird sie.

Und umgekehrt!

 

Wird die Inflation zum Dauerproblem ?

Die Inflation ist eine ökonomische Tatsache. Wie lange sie bleibt, weiß man nicht. Tatsache ist, daß sie die Mehrheit der Bevölkerung belastet.

Und das gerade deshalb, weil es in den meisten Fällen eben leider nicht so sein wird, daß durch die Tarifkämpfe-und Abschlüsse, die Preissteigerungen wieder hereingeholt werden (Rückgrat). Eine Ausnahme bilden hier die Hafenarbeiter, die einen Tarifabschluss von 9,4 Prozent erkämpften. Für den 1.6. 2023 noch mal 4,4 Prozent und ein Sonderkündigungsrecht, falls die Inflation weiter steigt.

Leute kommt mal runter - und denkt genauer drüber nach.

Selbstverständlich sind Preissteigerungen ein wichtiges Thema.

Selbstverständlich trifft es diejeinigen am meisten, die den grössten Teil ihres Einkommens (oder das gesamte) für Essen, Heizung, Strom und Miete ausgeben müssen und kaum, oder kein Reserven haben.

Aber die Bundesregierung hilft genau denen mit dem 9-Euro-Ticket und Einmalzahlungen - und sollte aufhören auch denen zu helfen, die sich die Preissteigerungen leisten können.

 

Und langfristig?

Am Anfang war die erhöhte Inflation (2% sind Ziel, das ist breiter Konsens) fast nur ein Einmaleffekt durch den Wegfall der Mehrwertsteuersenkung und der Rückkehr der Ölpreise von einem extremen Minimum in 2020 auf normale Werte.

Dieses Jahr wurden die Preise hauptsächlich durch Spekulationen wegen Putins Krieg getrieben und nur in geringerem Maße durch echten Mangel.

Es gibt genug Öl und Gas, nur verdienen jetzt manche mehr daran.

 

Aber bitte dran denken - auch wenn jeden Monat 8% gemeldet werden, bezieht sich das immer auf ein ganzes Jahr.

Mit Schuld an der hohen…

Mit Schuld an der hohen Inflation ist zu einem die EZB. Zu lange hat man weggeschaut, um Länder wie Italien, Spanien, Griechenland usw. vor steigenden Zinsen zu schützen. Ein weiterer Preistreiber sind die Energiekosten. Hier hat unsere Regierung durch eine falsche Sanktionspolitik dafür gesorgt, daß z. B. Gas heute so teuer ist wie noch nie. Um die Inflation zu stoppen, wäre hier anzusetzen. Die Sanktionen haben ihre Wirkung verfehlt und schaden dem eigenen Volk. Aber man kann natürlich 300 Euro im September auszahlen und diese dann auch noch versteuern lassen. Täglich irgendwelche Aktionen vortäuschen und mal schauen wie es so weiter geht. Die kleinen Leute wissen dann zwar nicht mehr, wie sie über die Runden kommen sollen, doch die sind ja Kummer gewohnt. 

"Dauerproblem" ist euphemistisch

Die Situation ist schaurig: die Butze brennt, Energie und Strom werden unbezahlbar und die Ampel ist noch in der Phase des Ideenaustausches.

Die Inflation wird getrieben durch die riesigen Preissteigerungen bei Gas und Strom. 

Und wenn man, wie die FDP, das Schicksal der ärmeren Menschen nicht im Focus hat, sollte doch soviel volkswirtschaftlicher Restverstand da sein, um zu begreifen, dass die teure Energie Deutschland in eine Rezession hineinzieht, die lang und brutal sein wird. Die Deckelung der Energiepreise, egal wie, ist volkswirtschaftlich der einzige Schlüssel, der die Tür zum Überlebensraum aufschließt.

Die Energiepreise müssen runter, sonst geht die Inflation wie eine Rakete nach oben. 

Politisches Greenwashing auf Kosten der Allgemeinheit

Wenn  man  zum  Inflationstreiber  werden  will,  kauft  man  russisches  Öl  undf  Gas  um  drei  Welt-Ecken  mit  teurem  Zwischenhändler-Preisaufschlag  ein  und  würgt  das  dann  dem  deutschen  Volke  rein.

Fast jeder Uhu...

... hat es vorausgesagt, dass die Inflation ein langfristiges Problem darstellen würde. Aber die EZB hat noch im letzten Jahr darauf bestanden, dass sei nur ein vorübergehendes Problem und würde sich in nur wenigen Monaten wieder geben.

Mit anderen Worten: Trotz Studiums, trotz Expertengremien, trotz Beratern können die Verantwortlichen der EZB im Endeffekt auch nur in die Glaskugel gucken und raten. Ich frage mich dann nur, warum wir dann nicht stattdessen Friseusen oder Putzfrauen, die genauso gut raten - oder gar noch besser raten könnten, weil viel näher am Leben der meisten Menschen - in solche verantwortlichen Positionen wählen, anstatt Absolventen von Eliteuniversitäten, die offenkundig von den real existierenden Probleme der Mehrheit anscheinend wenig Plan haben, dafür aber das 10-fache von dem verdienen, was eine Frieseuse oder eine Putzfrau bekommt.

Jedenfalls: Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mein Wiwi-Studium nicht hingeschmissen! ^_^

@11:18 Uhr von püppie

Da wir ja seit längerem dazu übergegangen sind, Verluste großer Unternehmen oder Banken zu sozialisieren und somit die ureigenste Eigenschaft des Geschäfts - Risikoabwägung und Vorbeugung - somit obsolet wurde, könnten wir doch aich dazu übergehen Gewinne zu sozialisieren. Würde sicher viel abfedern und auch mal die oberen Einkommensschichten bzw das Kapitalhabende Volk an den Kosten beteiligen.

 

An der Inflation würde das aber wohl nichts ändern.

@11:18 Uhr von püppie

Da wir ja seit längerem dazu übergegangen sind, Verluste großer Unternehmen oder Banken zu sozialisieren und somit die ureigenste Eigenschaft des Geschäfts - Risikoabwägung und Vorbeugung - somit obsolet wurde, könnten wir doch aich dazu übergehen Gewinne zu sozialisieren. Würde sicher viel abfedern und auch mal die oberen Einkommensschichten bzw das Kapitalhabende Volk an den Kosten beteiligen.

 

Da bin ich absolut dabei.

Schon generell sollten diejenigen sich endlich fair an der Finanzierung unseres Staates beteiligen, die überproportional davon profitieren.

Es wird Zeit, dass wir aufhören das alte FDP/CDU/CSU/afd-"Märchen von den starken Schultern, die nichts tragen können" zu glauben und anfangen Steuerschlupflöcher zu schliessen und Steuerflucht und Steuerhinterziehung stärker zu bekämpfen.

 

Ausserdem sollten wir die Übergewinne aus Spekulationen deutlich abschöpfen - damit es sich für (Quasi-)Monopolisten nicht mehr wirklich lohnt, solche Krisen auch gewinnmaximierend anzuheizen.

 

@11:18 Uhr von sosprach

Die EZB hat versagt, der Geldstabilität verpflichtet Sie hat nicht gehandelt und als sie es angeblich erkannt hat nur Halbherzig gehandelt. Die Eksperten kennen die Mechanismen und haben lieber die  Staatsfinanziering prioritert das heißt die Schuldenfinzierung der ständig klammen Südstaaten als sich um die Geldstabilität. Entweder Lagarde ist eine Versagen, das glaube ich nicht oder die geniale Besetzung des Herrn Marcon.

 

Die Geldverschiebung von Nord nach Süd hat die Kassen der seriös finanzierten Staaten in Richtung unseriösen Staaten sind Ursache der Inflation, dem schwingenden Vertrauen in den EURO zerstört. Der zweite Raubzug gegen z.B. deutscher  Steuerzahler.

 

Vertrauen in den Euro ist Null.

 

Die weltweite Inflation hat weder etwas mit dem Euro noch mit den bösen Südstaaten zu tun.

Die Inflation mitten in der Deflation

Was  können  die  Notenbanken  tun  ?:   Geld  fürs  Bedingungslose  Grundeinkommen  drucken  und  damit  das  Geldvolumendefizit  im  Finanzsystem  ausgleichen,  das  ein  paar  Wenige  mit  ihren  Badewannen  voller  Geld  verursachen.

mit Habeck als…

mit Habeck als Wirtschaftsminister bestimmt

Eso@10:53 Uhr von jensprien

was immer vergessen wird ist die qualität der zeit.

Ja ja die Zeit heilt alle Wunden....

eine astrologische deutung zu der gefahr einer inflation habe ich schon vor tagen veröffentlicht.

Astrologisch? Sofern das nicht ironisch gemeint ist, ist ihre Deutung reine Esoterik!

die realen vorgängen sind immer notwendige veränderungen. entweder verändern wir uns frewillig oder wir werden gezwungen.

Ist so bei Menschen, ein Grundsatz!

die schöpfung überlässt uns die freiheit der wahl des weges. das ist schön.  es gibt den richtigen weg.

Die "Schöpfung" juckt die Menschheit nicht, die "schöpft" auch ohne vor sich hin.

@10:52 Uhr von Traumfahrer

Auch zu DDR-Zeiten mußten wir bitter einsehen, das, wenn man Ideologie über Realität stellt, das zum Untergang führt. Schmeißt eure ideologischen Scheuklappen über Bord, versucht wenigstens ein klein wenig Diplomatie mit Russland und China und handelt zum Wohle des deutschen Volkes, so wie ihr es geschworen habt. Dieses ganze "Wertegerede" ist Heuchelei. Allen Staaten geht es um Interessen und nichts anderes!

 

"Soziale Gerechtigkeit" ... and stuff

Zitat: "Die Löhne der Beschäftigten in D sind zwar im Frühjahr deutlich gestiegen, doch die Preise kletterten noch stärker. Unter dem Strich sanken die Realllöhne daher um mehr als vier Prozent."

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Ständig quasseln Grünlinke einem etwas von "sozialer Gerechtigkeit" ins Ohr und die Sorge um das Wohl des sog. "kleinen Mannes" ist ihnen am wichtigsten.

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Gleichzeitig betreiben sie eine Politik der grünlinken Ideologieprojekte - Migration, Schulden- und Transferunion EU, Energiewende, Gender-Gedöns etc. - die alle reichlich über die Druckerpresse der EZB in Billionenhöhe finanziert werden. Es wäre ja schlimm, wenn die Kosten dafür transparent seien und im Deutschen Bundestag debattiert werden müssen.

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Diese Politik der Gelddruckorgien befeuert natürlich eine systemische Inflation, die dazu führt, dass Arbeitnehmer mit kleinem und mittlerem Einkommen enteignet werden und verarmen.

Es zeigt sich, dass die einzige soziale Partei eben doch die Partei mit den "alternativen" Ansätzen ist.

Sehr schön formuliert

Interview aus unserer Tageszeitung heute (Dingolfinger Anzeiger). Hier nur ein kurzer Ausschnitt, den ich sehr passend fand : Christopher Lütge, 52-jährig, gebürtiger Niedersachse seit 2010 Professor für Wirtschaftsethik an der Technischen Universität München (TUM):
„Aus Sicht der Ethik ist etwas wichtig, was gerne ausgeblendet wird: dass eine verantwortungsvolle Strategie die Menschen nicht überfordern darf. Das ist hier ganz klar die Gefahr. Da können Politiker noch so sehr moralisch aufrüsten, wir überfordern die Menschen schon mit dem, was bereits abzusehen ist, den hohen Abschlägen für Gas und Strom. Ethik verlangt immer eine Abwägung mehrerer Gesichtspunkte. Man darf nicht nur einen Gesichtspunkt einnehmen und als einzig relevanten darstellen. Man darf sich nicht vom Guten erpressen lassen. Wir müssen berücksichtigen, dass für die Menschen, die schon zwei Jahre unter Corona-Maßnahmen leben mussten, diese Krise noch hinzukommt und sie überfordert. Das kann Ethik nicht wollen.“

@11:18 Uhr von püppie

Da wir ja seit längerem dazu übergegangen sind, Verluste großer Unternehmen oder Banken zu sozialisieren und somit die ureigenste Eigenschaft des Geschäfts - Risikoabwägung und Vorbeugung - somit obsolet wurde, könnten wir doch aich dazu übergehen Gewinne zu sozialisieren. Würde sicher viel abfedern und auch mal die oberen Einkommensschichten bzw das Kapitalhabende Volk an den Kosten beteiligen.

 

Japp! Das müsste eigentlich die zwingende Konsequenz sein. Mit dieser ganzen Subventionierei hat man die Büchse der Pandora geöffnet und jetzt kommt unsere Wirtschaft kaum noch von dieser "Nadel" weg.

Es gibt da nur ein kleines Problem: Es gibt viel zu viele Länder, die keine Übergewinnsteuer erwägen...und außerdem stellen "Arbeitsplätze" ein riesiges Erpressungspotezial dar, welches insbesondere die großen Unternehmen besonders filigran in Szene setzen können.

Betrug

Zwischen dem, was uns bei der Einführung des Euros versprochen wurde und dem, was wir nun nach über 20 Jahren erhalten haben, klafft eine grosse Lücke. Meiner Meinung nach, wurde die damalige Generation, der man eine stabile Währung versprochen hatte, und das niemals ein Land für die Schulden eines anderen Landes einstehen muss, diese Generation wurde betrogen. Als Folge daraus enstand ein tiefes Mistrauen gegenüber der Politik.

Da sind dann auch ein paar Millionen mehr für den Vorstand drin

Klar  wird  die  Inflation  zum  Dauerproblem,  weil  Konzerne  wie  Uniper  Weltmarktpreissenkungen  noch  nie    an  ihre  Kunden  weitergaben,  aber  bei  Preiserhöhungen  flux nach  massiven  Teuerungen  jaulen  und  ein  Milliarden-Staatssubventionssahnehäubchen  oben  drauf  gepackt.

@11:03 Uhr von Sternenkind

Nun ja 

 

Der strauchelnde Energiekonzern Uniper soll maßgeblichen Einfluss gehabt haben bei der Entscheidung für die heute umstrittenen Gasumlage (2,4 Cent pro Kilowattstunde). Das berichtet der „Business Insider“. Der Konzern soll demnach selbst die Idee zur Gasumlage bei Minister Habeck eingebracht haben.

 

Ein Artikel aus der Bildzeitung vom 13.8., Wort für Wort, wie üblich bei Ihnen ohne Quellenangabe.

 

Also mehr als zwei Wochen alt.

 

Irgendwie ist der Skandal ausgeblieben. Das könnte wohl daran liegen, daß sich die Behauptung nicht verifizieren ließ.

@11:18 Uhr von sosprach

Die EZB hat versagt, der Geldstabilität verpflichtet Sie hat nicht gehandelt und als sie es angeblich erkannt hat nur Halbherzig gehandelt. Die Eksperten kennen die Mechanismen und haben lieber die  Staatsfinanziering prioritert das heißt die Schuldenfinzierung der ständig klammen Südstaaten als sich um die Geldstabilität. Entweder Lagarde ist eine Versagen, das glaube ich nicht oder die geniale Besetzung des Herrn Marcon.

 

Na, Sie werden doch nicht von unseren französischen, italienischen, griechischen, spanische und zypriotischen Freunden erwarten wollen, dass die sich an die Maastrichter Stabilitätskriterien gem. Art. 126 AEUV halten und ihre realwirtschaftlichen Probleme endlich angehen anstatt diese sich über die Ausplünderung deutscher Steuerzahler, Arbeitnehmer, und Sparer zu finanzieren.

 

Aber jetzt wiederholen Sie mit mir: "wir profitieren vom Euro!"

 

@11:03 Uhr von Sternenkind

Der strauchelnde Energiekonzern Uniper soll maßgeblichen Einfluss gehabt haben bei der Entscheidung für die heute umstrittenen Gasumlage (2,4 Cent pro Kilowattstunde). Das berichtet der „Business Insider“. Der Konzern soll demnach selbst die Idee zur Gasumlage bei Minister Habeck eingebracht haben.

 

Wieder eine wortwörtliche Copy&paste-Übername von Ihnen aus der BILD vom 13.8.22, die Sie ohne  Quellenangabe als eigenen Kommentar ausgeben. 
Sie wurden zigfach darum gebeten, das zu unterlassen: Warum machen Sie das weiterhin?

Das ist hier kein 'Kopierer', sondern ein Diskussionsforum, in dem Sie sich gerne mit eigenen Beiträgen beteiligen können.
Sie verstoßen zum wiederholten Male gegen die Netiquette. Wenn alle hier diese Verhaltensweisen an den Tag legen, wäre das das Ende der Kommentare und Diskussion hier.

 

gez. NieWiederAfd

 

@11:08 Uhr von FakeNews-Checker

Das Traurige ist, dass die Inflationsberechnung aus dem Warenkorb mit der "persönlichen Inflation" nicht das Geringste zu tun hat.

Diese liegt bei mir bei etwa 30%, Tendenz steigend.

Erst  diese  Woche  wieder  erlebt,  wie  Nahrungsmittel  mal  eben  locker  das  Doppelte  im  Vergleich  zu  2021  kosten.   Diese  Inflationsquote  von  100  %  wird  dann  statistisch  durch  preisgesenkte  Rolexuhren,  Sportwagen,  Yachten  und  Luxusvillen  auf    8  %  gesenkt.

 

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dafür brauchen Sie keine Preissenkungen. Das elektronische Gerät (Handy, TV), ist zwar teurer, hat aber mehr Funktionen als das Alte. Also ist es  - laut Warenkorb - billiger geworden ;-)

@11:10 Uhr von wosu0106

Das Traurige ist, dass die Inflationsberechnung aus dem Warenkorb mit der "persönlichen Inflation" nicht das Geringste zu tun hat.

Diese liegt bei mir bei etwa 30%, Tendenz steigend.

Da haben Sie vollkommen Recht. Wie Statistisches Bundesamt auf 10% Inflation kommt ist mir ein Rätzel. Wenn ich meine monatliche Ausgaben rechne, dann ...

Das kann man durch einfache Internetrecherche aufklären, nämlich beim Statistischen Bundesamt:

1. "Beim Berechnen des Verbraucherpreisindex bzw. der Inflationsrate verwenden wir einen "Warenkorb", der 650 Güterarten umfasst und sämtliche von privaten Haushalten in Deutschland gekauften Waren und Dienstleistungen repräsentiert..." (https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Verbraucherpreisind…)

2. Statistik visualisiert - Persönlicher Inflationsrechner - Wie sehr weicht meine persönliche Inflationsrate von der amtlichen ab? siehe https://www.destatis.de/DE/Service/Statistik-Visualisiert/persoenlicher…

"Warum die EZB so zögerlich ist"

Zitat: ""Warum die EZB so zögerlich ist"

 

Hr. Lehrer, Hr. Lehrer, die Frage kann ich beantworten!

 

Die EZB kann gar nicht oder kaum die Leitzinsen anheben, da dann Länder wie Griechenland ( Staatsschuldenquoten zum BIP: 193 %), Italien (150 %), Portugal (127 %), Spanien (118 %) und Frankreich (113 %), deren Kredit man über die Nullzinspolitik die letzten Jahre - gegen jegliche Marktprinzipien und zu Lasten der dummen deutschen Steuerzahler, Sparer, Arbeitnehmer - weiter finanziert hatte, dann in arge Zahlungsschwierigkeiten kämen oder gar pleite würde und dann die Illusion einer Euro-"Rettung" sich in Luft auflösen würde.

 

Da die EU ja immer das "Rechtsstaatlichkeitsprinzip" pocht (in Bezug auf Ungarn und Polen), ist die Einhaltung der Maastrichter Stabilitätskriterien (Schuldenquote max. 60 %) gem. Art. 126 AUEV der EU natürlich besonders wichtig.

 

Kennt man ja.

@11:00 Uhr von Schleswig Holsteiner @afd-Presseabteilung

Die Inflationsrate lag vor dem Krieg schon bei ca 6% und nicht bei 2%. U.a. auch, weil die EZB jeden Monat Geld "druckt" um Staaten und Firmen zu stützen. Und das ist definitiv nicht die Aufgabe der EZB

 

@afd-Presseabteilung:

 

Ihre üblichen, mantraartig wiederholten Lügen:

Die Inflation lag in den vergangenen 20 Jahren bei, seit 15 Jahren in etwa gleicher EZB-Politik meist bei ca. die 2% - der, von den allermeisten Ökonomen für sinnvoll erachteten Zielmarke.

2020 lag sie, aufgrund der Mehrwertsteuersenkung und extrem niedriger Ölpreise, teils um 0%.

2021 lag sie dann bei bis knapp über 5% - hauptsächlich wegen der langsamen Rückkehr des Ölpreises auf Normalwerte und dem Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung (die alleine ein Jahr lang für jeweils fast 2%-Punkte "Inflation" sorgt, ausgeglichen durch den umgekehrten Effekt in 2020.

 

Die jetzigen höheren Inflationsraten sind hauptsächlich den Spekulanten geschuldet, die aus Putins Krieg Kapital schlagen wollen und weniger echten Engpässen.

 

Sonst weg@11:18 Uhr von püppie

Würde sicher viel abfedern und auch mal die oberen Einkommensschichten bzw das Kapitalhabende Volk an den Kosten beteiligen.

Ja da haben Sie recht!

Aber wie schon bei der Idee der Vermögenssteuer, gewisse politische Leute haben stets panische Bedenken, dass steuerlich belastete "sehr Vermögende" dann "laufen gehen"!

Die Armen....

Inlfation: durch die Geldpolitik der EZB induziert

Zitat: "Nicht zuletzt ist die EZB auch in dieser Krise wieder Gefangener in ihrer Rolle als Feuerwehr für die Eurozone. Denn viele Ratsmitglieder sorgen sich darum, dass das Ende der lockeren Geldpolitik die Finanzierung der Staatshaushalte in den südeuropäischen Ländern verteuert."

.

Na, Potzblitz!

 

Wer hätte gedacht, dass das Simsalabim-Hastdunichtgesehen-Gelddrucken zu Problemen führt. 

Ich kann mich noch erinnern, dass Frau Merkel 2014 dem deutschen Wähler - dem man bekanntlich jeden Blödsinn erzählen kann - freudestrahlend erzählte, dass "sie die Eurokrise gelöst" habe und Griechenland, dessen Schulden wieder bei 380 Mrd. EUR / 195 % des BIP liegen, obwohl die EU-Veträge nur eine Quote von 60 % zulässt.

Die Einhaltung des Rechtsstaatlichkeitsprinzip wird in der EU gaaaaaaaaanz groß geschrieben, wie wir wissne.

Aber kein Problem, die Schuldenstaaten sind im EZB-Rat eh in der Mehrheit. Malte hat so viele Stimmen wie D: 1!.

Insofern wird die Schuldenparty weitergehen.

Inlfation: durch die Geldpolitik der EZB

Zitat: ""Warum die EZB so zögerlich ist"

 

Hr. Lehrer, Hr. Lehrer, die Frage kann ich beantworten!

 

Die EZB kann gar nicht oder kaum die Leitzinsen anheben, da dann Länder wie Griechenland ( Staatsschuldenquoten zum BIP: 193 %), Italien (150 %), Portugal (127 %), Spanien (118 %) und Frankreich (113 %), deren Kredit man über die Nullzinspolitik die letzten Jahre - gegen jegliche Marktprinzipien und zu Lasten der dummen deutschen Steuerzahler, Sparer, Arbeitnehmer - weiter finanziert hatte, dann in arge Zahlungsschwierigkeiten kämen oder gar pleite würde und dann die Illusion einer Euro-"Rettung" sich in Luft auflösen würde.

 

Da die EU ja immer das "Rechtsstaatlichkeitsprinzip" pocht (in Bezug auf Ungarn und Polen), ist die Einhaltung der Maastrichter Stabilitätskriterien (Schuldenquote max. 60 %) gem. Art. 126 AUEV der EU natürlich besonders wichtig.

 

Kennt man ja.

@11:00 Uhr von Schleswig Holsteiner

Die Inflationsrate lag vor dem Krieg schon bei ca 6% und nicht bei 2%. U.a. auch, weil die EZB jeden Monat Geld "druckt" um Staaten und Firmen zu stützen. Und das ist definitiv nicht die Aufgabe der EZB

 

Sie scheinen meinen Kommentar nicht verstanden zu haben: Die EZB hat als generelles Ziel, eine Inflationsrate von ca 2 Prozent anzustreben. Daran orientiert sich das Handeln der EZB, ganz im Sinne ihrer Aufgaben. Erst recht, wenn die Inflation über einen längeren Zeitraum deutlich darüber liegt.

 

 

gez. NieWiederAfd 

Spaßvögel sind sie ja schon!

Zitat: ""Die finanzielle Unterstützung einzelner hoch verschuldeter Länder gehört (…) nicht zu ihrem Mandat", meint etwa ifo-Präsident Clemens Fuest. Diese Rücksichtnahme auf Probleme, die eigentlich von Regierungen gelöst werden müssen, lenke von der eigentlichen Aufgabe der EZB ab: Preisstabilität zu gewährleisten."

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Hr. Fuest, den ich als einen würdigen Nachfolger von Prof. Sinn, schätze, hat hier einen vorzüglichen Humor!

Er weist, völlig richtig darauf hin, dass die Lösung realwirtschaftlicher Probleme und Aufgaben und die finanzielle Unterstützung nicht zur Aufgabe der EZB gehöre.

Hahahah, die EZB hat in den letzten 10 Jahren nichts anderes gemacht, als marode Länder des ClubMed mit billigem Geld zu versorgen - insbes. unter dem Mario "whatever it takes" Draghi.

Damit wurde im Übrigen auch die Anreize gesetzt, eben NICHT die realwirtschaftlichen Probleme zu lösen, sondern sich bequem und praktisch über die EZB jeden Unsinn zu finanzieren.

Man will ja auch wieder gewählt werden.

@11:18 Uhr von draufguckerin

1. Sie haben absolut Recht... jetzt alles nur auf den UKR-Krieg zu beziehen, ist natürlich zu kurz gegriffen.

2. Sie haben auch damit Recht, dass wir uns als Konsumgesellschaft komplett neu denken müssen. Wie es "früher" war, so kann es nicht weitergehen. Wenn jetzt z.B. Flugpreise steigen, ist das völlig okay. Aber leider steigen in noch viel massiveren Umgang die Kosten für Dinge des alltäglichen Bedarfs bzw. der Grundbedürfnisse massiv. Oder um es anders zu sagen: Ich muss Brot essen, was denn sonst? Kaviar etwa? Insofern sind da steigende Preise ein enormes Problem, die nicht zu einem "nachhaltigeren Umgang" führen, weil ich Brot kaufen muss, egal was es kostet. Und selbstbacken nutzt auch nichts, wenn gleichzeitig die Mehlpreise explodieren.

3. Das sehe ich eher pessimistisch und hilft vor allem kurzfristig denen nicht, die eh schon aus dem Konsum rausgefallen sind, weil sie sich eh schon nichts leisten können.

@11:08 Uhr von Schleswig Holsteiner

Das Traurige ist, dass die Inflationsberechnung aus dem Warenkorb mit der "persönlichen Inflation" nicht das Geringste zu tun hat.

Diese liegt bei mir bei etwa 30%, Tendenz steigend.

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Meine Eltern (beide Rentner) führen seit Jahren ein Haushaltsbuch....und bei den Waren von 2019 bis 2022 kommt man definitiv auf +30%

Die sogenannte Inflationsrate bezieht sich ja auch nicht auf einen Zeitraum von drei Jahren sondern von einem Jahr...

@11:13 Uhr von nie wieder spd

 "Letztendlich lassen Zentralbanken Inflation zu oder nicht. Über viele Jahre haben sie die Inflation steigern wollen, und jetzt ist ihnen so ein bisschen die Kontrolle entglitten." 
Angesichts des wirtschaftlichen Schadens, der angerichtet wurde, fragt man sich, warum diese Herrschaften nicht schon längst ihrer Posten enthoben wurden? 
Denn Ahnung scheinen sie nicht zu haben und von Nachhaltigkeit und Vorausschau ist auch keine Spur zu erkennen. 
Ganz abgesehen davon, dass einige Banker, die da versammelt sind, in ihren früheren Zeiten bei US - Finanzjongleuren beschäftigt waren und möglicherweise gar nicht nur für die EU arbeiten.

Meine Rede.

Die EZB ist schon seit längerem das Heftpflaster um die EU zusammen zu halten.

Deutschland wurde massiv zur Ader gelassen.

Plötzlich konnte sich Italien sogar eine RENTE leisten.

 

@11:18 Uhr von sosprach

Die EZB hat versagt, der Geldstabilität verpflichtet Sie hat nicht gehandelt und als sie es angeblich erkannt hat nur Halbherzig gehandelt. Die Eksperten kennen die Mechanismen und haben lieber die  Staatsfinanziering prioritert das heißt die Schuldenfinzierung der ständig klammen Südstaaten als sich um die Geldstabilität. Entweder Lagarde ist eine Versagen, das glaube ich nicht oder die geniale Besetzung des Herrn Marcon.

Die Geldverschiebung von Nord nach Süd hat die Kassen der seriös finanzierten Staaten in Richtung unseriösen Staaten sind Ursache der Inflation, dem schwingenden Vertrauen in den EURO zerstört. Der zweite Raubzug gegen z.B. deutscher  Steuerzahler.

Vertrauen in den Euro ist Null.

Eine sehr verständliche Aussage von einem echten Experten!

Ironie: aus

Keine Entlastungen

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr stelle ich diese ganzen Entlastungspakete infrage. Letztlich wurde demokratisch entschieden, in welche Richtung sich dieses Land entwickeln soll. Und nun wird genau an diesen Fehlentscheidungen herumgedoktert. 

Es ist gut und richtig, die Folgen der eigenen Entscheidungen auch zu merken. Die haben wir alle zu vertreten - alle, die gerne billiges Gas aus Russland wollten und eben die Energiewende gestoppt haben, weil man 3 Cent bei der Energieumlage sparen wollte. 

Was mich vielmehr ärgert ist, dass ich als jemand, der immer Ökostrom bezahlt hat, teures Ökogas gekauft hat und selbst energetisch auf eigene Kosten saniert hat, wenig Autofahre jetzt doppelt bestraft. Erst mache ich den ganzen Kram und jetzt werde ich in Kollektivhaftung genommen und darf die Idiotie einer großen Mehrheit hier mitbezahlen.

Solidarisch ist das leider überhaupt nicht. Im Gegenteil. 

Es wird nun jenen geholfen, die es besser hätten wissen müssen. 

Davor hat die AfD seit Jahren gewarnt!

ZItat: "Die Inflation ist so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Eine Trendwende scheint nicht in Sicht. Wird die Teuerung zum langfristigen Problem? Und was können die Notenbanken tun?"

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Davor hat die AfD seit Jahren gewarnt!

Wenn man die Schulden der Club-Med-Länder entgegen der Maastrichter Stabilitätskriterien seit Jahren mit Billionen Euros durch die EZB gedrucktem Geld weiterfinanziert, ebenso unter Missachtung von Art. 123 und 125 AEUV und dabei die Geldmenge M3 seit 2015 alleine um 5000 Mrd. EUR - oder 45 % - erhöht, dann brauch man sich nicht darüber wundern, dass die Inflation durch die Decke geht.

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Jetzt aber nicht meckern. Das ist die Politik, die die Altparteien seit Jahren unterstützt haben und vor der die AfD seit Jahren gewarnt hat. Und die AfD sind ja bekanntlich "bububöse Rechtspopulisten".

Wie die EU darauf reagieren kann?

Zitat: "Und was können die Notenbanken tun?"

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Wie die EU darauf reagieren kann?

Easy: die Geldmengenausweitung, die die EZB seit Jahren betreibt, um nicht-tragfähige Schulden maroder südeuropäischer Staaten, Banken und Unternehmen beenden.

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Die EZB hat die Geldmenge M3 allein seit 2015 um mehr als 44 % erhöht, oder um schlappe 5.000 Mrd. EUR.

Das ist der wesentliche Treiber der Inflation. Wenn man die Geldmenge massiv erhöht, ohne das vergleichbare die Realgütermenge im gleichen Umfang steigt, geht dies 1:1 in die Preisniveausteigerung.

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Eigentlich Erkenntnisse aus dem VWL-Grundstudium. Sollte jeder drauf haben.

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Q:

."https://de.statista.com/statistik/daten/studie/241829/umfrage/entwicklu…"

@11:17 Uhr von RoyalTramp

Das ist in der Tat so. Aber mit diesem rationalen Argument kommt man gegen die Wirtschaftswissenschaftler einfach nicht an. Die "Wissenschaftler" kapieren eben nicht, dass eine Familie, die nunmal kein Geld hat und sich nur etwas zu essen und die Wohnung leisten kann, teilweise Preissprünge von bis zu 80% tragen muss. Und zwar bei Grundnahrungsmitteln allein. Was anderes kann die sich eh nicht leisten.

Die Wissenschaftler kapieren das sicher sehr wohl. Bei der Berechnung der "Inflationsrate" geht es aber sehr schlicht um eine mathematische Berechnung in Bezug auf einen vorab definierten Warenkorb. Es ist vielleicht eher die Frage, ob Politiker oder auch Foristen die Aussagekraft einer derart ermittelten Kenngröße richtig einschätzen. Mit einer einzigen "BruteForce"-Kennzahl die Lebenswirklichkeit einer 80-Millionen-Bevölkerung universell zu beschreiben, ist schlicht unmöglich. Daher auch weitere Info https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Verbraucherpreisind…

Der Markt regelt das....überhaupt nicht.

Es zeigen sich bei der aktuellen aufkommenden Finanzkrise, daß der "Markt" von alleine gar nichts regelt. In erster Linie ist die augenblickliche Inflation Ausdruck einer falschen oder fehlenden Regulierungsbemühung der Notenbanken und der "Märkte".  Aus den Fehlern der Krise 2008 hat man offenbar nichts gelernt.

Die Regierung muss die Folgen dieser unsozialen Inflation durch Direktzahlungen an bedürftige Bürger ausgleichen. Desweiteren sollte die Umlage aus den Köpfen der Verantwortlichen verschwinden. Sie ist unausgewogen und trifft den Kern der Realität nicht.

Der Sozialstaat darf nicht warten bis ein Schaden für die Bürger eingetreten ist. Wieso sollen Bürger für einen politischen Fehler haften und nicht der Staat direkt,wie zum Beispiel bei Uniper(Gasumlage). Das hat mit Marktwirtschaft nichts zu tun.

Die Schuldenbremse die Lindner predigt ist im Moment auf keinen Fall eine Alternative, denn in Zeiten wie dieser sollte Geld für Investitionen in die Hand genommen werden.

Ein deutsches Dauerproblem scheint mir eher die ewige Angst

und die lähmt. Anstatt nach Lösungen zu suchen, malen wir gern plakativ ein Schreckenszenario nach dem nächsten an die Wand. Bald laufen die ersten Atomkraftwerke in Frankreich wieder, dann wird auch der Strompreis fallen. Das Gas-speichern kommt besser voran, als erwartet, LNG-Terminals stehen ebenfalls im Dezember bereit, auch dann dürften Gas- und Ölpreise wieder moderat fallen.

Nach Jahrzehnten des ewigen Wachstums (auf wessen Kosten nochmal?) kommt überall (und nicht nur bei uns) nun eine Inflation und auch die werden wir wieder überstehen.

 

Falsche Frage

„Und was können die Notenbanken tun?“

 

Die Antwort ist einfach: nichts.
 

Die Frage ist aber falsch gestellt. Die Notenbanken wollen gar nichts Wirksames gegen die Inflation tun. Das bisschen Zinserhöhung bewirkt gegen die galoppierende Inflation gar nichts. Die Notenbanken sind seit Jahrzehnten willfährige Erfüllungsgehilfen der Politik, da sie die politisch erwünschten Schuldenorgien mit zuletzt sogar Negativzinsen und massiver Geldvermehrung unterstützt haben. Die Zinsen können nicht mehr über die Inflation angehoben werden, da die Staaten dann reihenweise bankrott gingen. Zinsen unterhalb der Inflation entwerten die Staatsschulden und DAS hat für die Notenbanken Priorität.

 

Der Geprellte ist der Bürger, dessen Erspartes entwertet wird und der Altersarmut fürchten muss.

@10:51 Uhr pemiku - ich merke Inflation kaum

Das Traurige ist, dass die Inflationsberechnung aus dem Warenkorb mit der "persönlichen Inflation" nicht das Geringste zu tun hat.

Diese liegt bei mir bei etwa 30%, Tendenz steigend.

 

Bankkredite bleiben gleich, nicht alle Lebensmittel sind teurer geworden. Es gibt weiterhin Sonderangebote. 
 

Ich fahre weit weniger oft mit dem Auto wie vor Corona. 
 

Und bis jetzt laufen die Stromverträge noch. Gas haben wir keins. 
 

Also bei mir gefühlt alles noch im Rahmen. Lediglich beim einkaufen denke ich auch jedes Mal, dass früher mehr im Einkaufswagen war… aber die Brezel beim Bäcker ist auch ohne Inflation jedes Jahr überproportional teurer geworden. 
 

 

@10:52 Uhr von Traumfahrer

Das kommt dabei raus, wenn man alles dem freien Markt überlässt, vor allem die System-relevanten Bereiche, wo es leider immer wieder Akteure gibt, die jede Chance auf hohe Gewinne nutzen, die Kunden belügen und betrügen, selbst vor staatlichen Behörden nicht halt machen, weil sie meistens auch noch davon kommen, da viele Politiker danach an einer unerklärlichen Amnesie leiden.

Und der größte Teil der Menschen im Land müssen die Kosten dafür tragen, weil die Politik nur unfähige Personen am Ruder hat, die auch nur ihren eigenen Vorteil suchen ! 

Da haben sie vollkommen Recht. Von der Regierung verursacht und der Steuerzahler soll das ausbaden. Wo soll das alles bloß noch hinführen?!Man sollte auf die Straße gehen, ich wäre sofort dabei. Darf man das überhaupt noch sagen oder ist man dann ein rechter Mop..... 

@11:44 Uhr von Blitzbot

Zitat: ""Die finanzielle Unterstützung einzelner hoch verschuldeter Länder gehört (…) nicht zu ihrem Mandat", meint etwa ifo-Präsident Clemens Fuest. Diese Rücksichtnahme auf Probleme, die eigentlich von Regierungen gelöst werden müssen, lenke von der eigentlichen Aufgabe der EZB ab: Preisstabilität zu gewährleisten."

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Hr. Fuest, den ich als einen würdigen Nachfolger von Prof. Sinn, schätze, hat hier einen vorzüglichen Humor!

Er weist, völlig richtig darauf hin, dass die Lösung realwirtschaftlicher Probleme und Aufgaben und die finanzielle Unterstützung nicht zur Aufgabe der EZB gehöre.

 

@afd-Presseabteilung:

 

Sie meinen jenen Prof. Sinn, der nach zig Jahren Warnungen vor der Unbezahlbarkeit der Rente aufgrund der Überalterung der Gesellschaft, am Ende einräumen musste, dass er bei seinen Berechnungen von Anfang an den Produktivitätszuwachs vergessen hat mit ein zu rechnen?

 

Wer ihre blitz..äh Kommentare kennt, versteht, warum der ein Vorbild für sie ist.

 

@11:42 Uhr von NieWiederAfd

Die Inflationsrate lag vor dem Krieg schon bei ca 6% und nicht bei 2%. U.a. auch, weil die EZB jeden Monat Geld "druckt" um Staaten und Firmen zu stützen. Und das ist definitiv nicht die Aufgabe der EZB

 

Sie scheinen meinen Kommentar nicht verstanden zu haben: Die EZB hat als generelles Ziel, eine Inflationsrate von ca 2 Prozent anzustreben. Daran orientiert sich das Handeln der EZB, ganz im Sinne ihrer Aufgaben. Erst recht, wenn die Inflation über einen längeren Zeitraum deutlich darüber liegt.

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In der Tat verstehe ich Ihren Kommentar nicht. Was genau unternimmt denn die EZB gegen die Inflation, die die EZB selbst mit anfeuert ?

Die Armut kommt und ist unaufhaltsam

"Die Inflation ist so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Eine Trendwende scheint nicht in Sicht. Wird die Teuerung zum langfristigen Problem?"
ohne wenn und aber -- selbstverständlich ja

Und was können die Notenbanken tun? 
- nichts. Der Zug ist schon längst abgefahren.

Die Experte rechnen bis Ende dieses Jahres mit 30 % Inflation und da hört auch der Spaß auf. Die Menschen sollten sich jetzt schon Gedanken machen ob das alles so weiter laufen kann. Ist "weiter so" tatsächlich die richtige Stragie?

@11:15 Uhr von Strandy

die Inflation muss runter aber die Unternehmen die Sie mit horrenden Preissteigerungen ausgelöst haben müssen ebenso durch eine Übergewinnsteuer zur Kasse gebeten werden. Da muss auch einiges umgestellt werden insbesondere das sich der Strompreis am höchsten Gaspreis orientiert und das muß schnell geschehen. Jetzt sollen mal die Politiker handeln und schnell umsetzen-das wäre das Wichtigste.

 

Das ist nicht ganz einfach , denn eine Zinserhöhung zum jetzigen Zeitpunkt kann contraproduktiv sein. Investitionen könnten sich verteuern und negative Auswirkungen verursachen .

Eine Zinserhöhung ist auch kein kurzfristiges Instrument das sofort wirkt.

@11:42 Uhr von Blitzbot

Inlfation: durch die Geldpolitik der EZB induziert...

 

@afd-Presseabteilung:

 

Auch hier die üblichen Lügen aus ihrer Richtung:

 

Die Inflation lag in den vergangenen 20 Jahren bei, seit 15 Jahren in etwa gleicher EZB-Politik meist bei ca. die 2% - der, von den allermeisten Ökonomen für sinnvoll erachteten Zielmarke.

2020 lag sie, aufgrund der Mehrwertsteuersenkung und extrem niedriger Ölpreise, teils um 0%.

2021 lag sie dann bei bis knapp über 5% - hauptsächlich wegen der langsamen Rückkehr des Ölpreises auf Normalwerte und dem Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung (die alleine ein Jahr lang für jeweils fast 2%-Punkte "Inflation" sorgt, ausgeglichen durch den umgekehrten Effekt in 2020.

 

Die jetzigen höheren Inflationsraten sind hauptsächlich den Spekulanten geschuldet, die aus Putins Krieg Kapital schlagen wollen und weniger echten Engpässen.

 

@10:58 Uhr von Tino Winkler

da der russische Terrorstaat die Ukraine vernichten will und die Preise für Energie exorbitant steigen, ist eben mal sparen angesagt. Das tut vielen sehr weh, jeder Nachteil könnte aber auch mit einem Vorteil verbunden sein. Denn Energie sparen muß nun oberstes Gebot sein, bis die Russen klein bei geben.                            Den Russen nachgeben führt zu keiner Lösung, die sehen sich ja schon als „Herrenrasse“ wenn man russische Medien verfolgt, da passieren Dinge wie bei uns in Nazideutschland.

Nicht Russland ist dafür verantwortlich sondern unsere Regierung! Ich sehe wie mittlerweile viele andere Leute auch das ich nicht noch weiter geschöpft werde möchte wegen der Ukraine! Erstmal muss an die eigene Bevölkerung gedacht werden. 

@11:21 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Selbstverständlich sind Preissteigerungen ein wichtiges Thema.

Selbstverständlich trifft es diejeinigen am meisten, die den grössten Teil ihres Einkommens (oder das gesamte) für Essen, Heizung, Strom und Miete ausgeben müssen und kaum, oder kein Reserven haben.

Aber die Bundesregierung hilft genau denen mit dem 9-Euro-Ticket und Einmalzahlungen - und sollte aufhören auch denen zu helfen, die sich die Preissteigerungen leisten können.

 

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also, meine Eltern (Rentner) haben keine Einmalzahlungen bekommen. Und das 9Euro Ticket brauchen Sie mangels Fussmobilität nicht

"Keine Aussicht auf steigende Zinsen"

Zitat: "Zwar dürfte sich die Inflation bis Ende des Jahres weiter beschleunigen, doch die Europäische Zentralbank (EZB) betont immer wieder, dass sie an der Nullzinspolitik festhalten werde."

Davon ist auszugehen.

Jeder halbe Prozentpunkt würde das Kartenhaus und gigantische Finanzblase aus toxischen Krediten, die man seit mehr als 5 Jahren - zu Lasten "dummer" Steuerzahler, Sparer, Arbeitnehmer und Rentner - an marode - meist südeuropäische - Staaten, Banken und Zombie-Unternehmen rechtswidrig zum Platzen bringen.

Mit der Null- bis Negativzinspolitik hat man den "Trick" vollbracht, marode Staaten, Banken und Unternehmen künstlich zu entschulden bzw. die Zinslast von Krediten auf Null zu reduzieren und die Fälligkeit von Krediten damit ins Unendliche zu verschieben.

Die Zeche dafür zahlen die "dummen" Steuerzahler, Sparer, Arbeitnehmer und Rentner.

"Gratulation"!

"tolles" Europa!

@11:08 Uhr von FakeNews-Checker

Erst  diese  Woche  wieder  erlebt,  wie  Nahrungsmittel  mal  eben  locker  das  Doppelte  im  Vergleich  zu  2021  kosten.   Diese  Inflationsquote  von  100  %  wird  dann  statistisch  durch  preisgesenkte  Rolexuhren,  Sportwagen,  Yachten  und  Luxusvillen  auf    8  %  gesenkt.

Könnten Sie sich nicht mal um einigermassen sinnvolle Beiträge bemühen ? In dem Warenkorb, der für die Berechnung zuständig ist, findet KEINES der von Ihnen aufgeführten Güter Platz. Warum nur posten Sie immer so einen unglaublichen und destruktiven Unfug ?

 

 

@11:42 Uhr von Blitzgescheit

Zitat: "Nicht zuletzt ist die EZB auch in dieser Krise wieder Gefangener in ihrer Rolle als Feuerwehr für die Eurozone. Denn viele Ratsmitglieder sorgen sich darum, dass das Ende der lockeren Geldpolitik die Finanzierung der Staatshaushalte in den südeuropäischen Ländern verteuert."

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Na, Potzblitz!

 

Wer hätte gedacht, dass das Simsalabim-Hastdunichtgesehen-Gelddrucken zu Problemen führt. 

Ich kann mich noch erinnern, dass Frau Merkel 2014 dem deutschen Wähler - dem man bekanntlich jeden Blödsinn erzählen kann - freudestrahlend erzählte, dass "sie die Eurokrise gelöst" habe und Griechenland, dessen Schulden wieder bei 380 Mrd. EUR / 195 % des BIP liegen, obwohl die EU-Veträge nur eine Quote von 60 % zulässt.

Die Einhaltung des Rechtsstaatlichkeitsprinzip wird in der EU gaaaaaaaaanz groß geschrieben, wie wir wissne.

Aber kein Problem, die Schuldenstaaten sind im EZB-Rat eh in der Mehrheit. Malte hat so viele Stimmen wie D: 1!.

 

Die Inflation ist ein weltweites Problem.

 

@11:20 Uhr von teachers voice

Genau wegen solcher Argumentationsansätze habe ich mein Studium der WiWi hingeschmissen, da ich mich ein wenig auf den Arm genommen gefühlt habe. Aber die WiWi glaubt wirklich ganz fest an diese Selbstverantwortlichkeit! Fast schon mit religiöser Inbrunst!

Gegenfrage: Was ist denn jetzt die Schlussfolgerung bezogen auf meine Selbstverantwortung da heraus, dass z.B. die Brötchenpreise um 40% gestiegen sind? Keine Brötchen mehr essen? Kaviar? Auswandern? Oder McDonalds?

Der Warenkorb sollte einzig & allein Dinge umfassen, die für das Leben unabdingbar sind. Grundnahrungsmittel, Grundbedürfnisse wie Wohnen, Energie, Kleidung & sonst nichts! Denn so wie der Warenkorb bisher aufgestellt ist, verschleiert er mitunter diese zum Leben wichtige Inflationsrate und verhindert so wichtige und richtige aber vor allem rechtzeitige politische Rahmensetzungen, weil: Ist doch alles in Ordnung.

Nein! Nichts ist in Ordnung mit diesem Warenkorb. Er verhindert und behindert rechtzeitig notwendige Maßnahmen!

Was soll man sagen?

Die Inflation wird befeuert durch die rasant steigenden Energiepreise. Die müssen deshalb schnell sinken. Ich befürchte, dass die Mehrheit der MitbürgerInnen noch nicht verstanden hat, dass Inflation und Rezession eine Abwärtsspirale in Gang setzen würden, die Deutschland und Europa wirtschaftlich und politisch elementar bedrohen würden.

Das ist jetzt unspektakulär formuliert.

Damit niemand durch drastische Worte verschreckt ist.

 

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