Kommentare - Getreide aus der Ukraine: Millionen Tonnen über Donau verschifft

28. August 2022 - 19:04 Uhr

In ukrainischen Silos lagern wegen des russischen Angriffskrieges geschätzt mehr als 20 Millionen Tonnen Getreide. Ein Großteil wird inzwischen wieder über die Schwarzmeer-Häfen verschifft - immer mehr jedoch auch über die Donau.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

@21:00 Uhr von Möbius

 

 

Die ersten Opfer dieses Krieges waren Zivilisten im Donbass. 

  Zitat zu ende fueren,"die es ohne die Einmische Russlands nicht gegeben haette" 

@21:02 Uhr von vriegel

... dass von Russland gestohlenes ukrainisches Getreide auf dem Weltmarkt verkauft wird?

Wenn Sie sich mit der Entwicklung der Ukraine seit 1990 beschäftigen fällt Ihnen die Antwort sicherlich selbst ein.

Wie soll die Geschichte von der langsamen, aber stetigen und hartnäckig verfolgten Lösung der Ukrainer aus der sowjetisch/ russischen Bevormundung helfen, Wege zu finden, Russland von der Hehlerei mit gestohlenen Gütern abzuhalten?

Putin hat alles Ziele verfehlt. Die Ukraine wird zum Westen gehören, egal ob mit oder ohne Donbas und Krim. Schweden und Finnland verstärken die NATO. 

Ostsee und schwarzes Meer sind für russische Schiffe Spießrutenlauf und die Sanktionen werden Russland noch viele Jahre zurück werfen, wenn die Ukraine schon längst wieder prosperiert und Wohlstand generiert. 

Wie Deutschland nach WW II, nur viel schneller. 

So sehe ich das auch, auch wenn das mit der ursprünglich gestellten Frage und dem kryptischen Verweis auf die Geschichte der Ukraine nichts zu tun hat.

@21:09 Uhr von Kein Einstein

Schön, dass Sie so an die Tiere denken. Die ersten 10 Frachter waren nämlich mit Viehfutter beladen!

O-Ton Russland nahe Social-Media-Kanäle.

.
.
Leider irren Sie sich Original Berichterstattung Tagesschau. Gerne geschehen!

@21:00 Uhr von Möbius

Die Ernährungskrise ist übrigens wesentlich (man kennt es von Gas und Strom) durch Spekulation an den Börsen mit Weizenpreisen entstanden: ärmere Länder konnten die Preise einfach nicht mehr zahlen! 

ist nur durch den Überfall der russischen Armee und Ihrem Vernichtungskrieg entstnden.

Die ersten Opfer dieser Verbrecher waren die Frauen und Kinder in der freien Ukraine.

 

Die ersten Opfer dieses Krieges waren Zivilisten im Donbass

Also Menschen der freien Ukraine.

@20:44 Uhr von Ken Jepson

Das sind Phantastereien, die Sie da äussern. Russland hatte frühzeitig seine Bereitschaft erklärt, ukrainische Transporte durchzulassen, wenn auch die eigenen russischen Exporte nicht mehr behindert würden. 

Warum zieht Russland nicht einfach ab? Warum werden Häfen blockiert, warum werden unschuldige Menschen beschossen und getötet?

 

Weil unschuldige Menschen auf BEIDEN Seiten der Front sterben. Russland kann jetzt nur noch versuchen, dass Töten zu beenden, indem man Kiew zur Kapitulation zwingt. Es gibt keinen Weg mehr zurück. Außer die Ukraine gewänne diesen Krieg, was ich für SEHR unwahrscheinlich halte..

@21:02 Uhr Olivia59 - Gewinn teilen?

 

Sie mögen ja Ihren Spass haben mit solchen Zuschreibungen aber ich unterstelle eben genau deswegen, das Sie das Problem, das das Getreide festhängt und nicht am Weltmarkt zur Verfügung steht überhaupt nicht interessiert. Wie stellen Sie sich das denn praktisch vor, dass russische Soldaten Getreide in den eingenommenen Gebieten mitten im Kriegsgeschehen an die Ukraine übergeben?

 

gecharterte Schiffe holen das Getreide ab und bringen es zum Kunden. Die Besitzer des Getreides werden von den Besatzern entschädigt oder die Besatzer bekommen einen Teil des Gewinns, weil sie sich ja freundlicher Weise für die Zeit der Besatzung um die Lager gekümmert haben. 
 

mal im Ernst. Die sog. Volksrepubliken brauchen dringend Einnahmen. Die hängen mehr an Russlands Tropf als die Ukraine am Westen. 
 

 

@20:39 Uhr von AlterSimpel

Zudem ist in der Ukraine auch viel mit Technologie und Zulieferung für die freie Welt angesiedelt. Russische Raketen haben viel zerstört, aber das Blatt wandelt sich

.

Die Ukraine hatte 2020 in etwa die Wirtschaftskraft von Sri Lanka oder Libyen, das BIP entsprach dem von Berlin.

Die Hauptexportgüter der Ukraine sind unverarbeitete Agrarprodukte, Eisen, Stahl sowie Kohle und andere Rohstoffe.

.

Eine Entwicklung wäre zu wünschen, sie wird aber sicher mehr als eine Generation beanspruchen.

Die Agrarwirtschaft wird wohl am ehesten die ukrainische Wirtschaft der nächsten Jahrzehnte dominieren, denn die Durchleitungsgebühren für russisches Gas werden wohl langfristig wegen mangelnder Nachfrage wegfallen.

.

.

Danke für Ihren Beitrag.

@21:02 Uhr von vriegel

Ostsee und schwarzes Meer sind für russische Schiffe Spießrutenlauf und die Sanktionen werden Russland noch viele Jahre zurück werfen, wenn die Ukraine schon längst wieder prosperiert und Wohlstand generiert. 
 

Wie Deutschland nach WW II, nur viel schneller

.

Das ist ein frommer Wunsch, der nichts mit der Realität zu tun hat.

Was meinen Sie mit "wieder prosperiert"?

Die Ukraine war und ist das Armenhaus Europas, nur in Moldau ist das Durchschnittsbrutto niedriger.

Wohlstand wurde dort va. für Oligarchen und korrupte Politiker generiert. Das mag sich ändern können, aber das ist sicher ein weiter Weg.

Allein der Wiederaufbau wird das Land über alle Maßen verschulden.

@21:03 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

 

Die schockierenden Angaben zur Schwäche der ukrainischen Wirtschaft treffen leider zu. 

 

Die durch den schokierenden Russichen Ueberfall auf die Ukraine dazu verholfen hat. Ihr faktenvertreher fuert die Gedankengaenge leider nie zu Ende.

@21:04 Uhr von Ken Jepson

Das Bip pro Einwohner 2021 der Ukrainer beträgt... 

Russland blockiert ukrainische Häfen und beschließt die ukrainische Zivilbevölkerung. Warum muss man da der Ukraine irgendwelche wirtschaftliche Schwächen vorwerfen? Das ist doch Reines Runtermachen. Unfair.

Ach, das ist typisch für gewisse Kommentatoren hier im Forum: das Verdrehen von Ursache und Wirkung. Frei nach dem Motto: Oh, die Ukrainer, die bewaffnen sich alle, wie rückständig und unethisch... Oh, die Ukrainer, die sind gar nicht demokratisch, die darf man doch gar nicht unterstützen... Oh, die Ukrainer, die fordern immer nur Unterstützung, wie egoistisch... 

@20:23 Uhr von Kein Einstein

 

.

.

Schön, dass Sie so an die Tiere denken. Die ersten 10 Frachter waren nämlich mit Viehfutter beladen!

Aha, dafür der Mais. Nicht fürs Brot backen im Libanon, was sich mit Maismehl auch etwas schwierig gestaltet.

@20:53 Uhr von Anita L.

Das sind Phantastereien, die Sie da äussern. Russland hatte frühzeitig seine Bereitschaft erklärt, ukrainische Transporte durchzulassen, wenn auch die eigenen russischen Exporte nicht mehr behindert würden. 

Oh, natürlich, ich phantasiere freilich den russischen Krieg gegen die Ukraine, die Angriffe auf Häfen, Agrarbetriebe und die Infrastruktur und die fehlende Bereitschaft Russlands, der Ukraine ihre Souveränität über sich und ihre Geschäfte zuzugestehen, lediglich herbei. Und bestimmt ist es auch nur meiner Phantasie entsprungen, dass die von Ihnen erwähnte "Bereitschaft" nichts anderes ist als eine miese Erpressung. 

.

.

Den Krieg der ukrainischen Armee gegen die russischstämmige ukrainische Bevölkerung haben Sie wohl vergessen. Warum informieren Sie sich nicht?

@21:11 Uhr von vriegel

Wie stellen Sie sich das denn praktisch vor, dass russische Soldaten Getreide in den eingenommenen Gebieten mitten im Kriegsgeschehen an die Ukraine übergeben?

 

gecharterte Schiffe holen das Getreide ab und bringen es zum Kunden. Die Besitzer des Getreides werden von den Besatzern entschädigt oder die Besatzer bekommen einen Teil des Gewinns, weil sie sich ja freundlicher Weise für die Zeit der Besatzung um die Lager gekümmert haben. 
 

mal im Ernst. Die sog. Volksrepubliken brauchen dringend Einnahmen. Die hängen mehr an Russlands Tropf als die Ukraine am Westen. 

 

Man wäre schon froh wenn Unbeteiligte von der IAEA es zum Atomkraftwerk schaffen würden.

@21:10 Uhr von Möbius

Mich wundert immer mehr, dass wir uns mit der Befindlichkeit eines alten russischen Präsidenten befassen..ob er sein Gesicht verliert oder nicht darf nicht wichtiger sein als die Frage von Krieg und Frieden

 

@20:16 Uhr von werner1955

Danke an die anständigen Menschen in der Ukraine.

Trotz des Vernichtungskrieg von Russland versuchen Sie tapfer Ihr Land zu verteidigen und den Hunger ind der Weld zu lindern.

Das Ziel beim Ausliefern des Getreides hat sehr wenig damit zu tun, dass die ach so anständigen Leute (Sind jetzt alle Ukrainer heilige?) den Welthunger bekämpfen wollen, sondern weil sie Geld verdienen möchten, was nicht verwerflich ist, aber eben auch kein Samaritertum.

So langsam wird mir diese Heroisierung der Ukraine ein wenig zu arg. Auch in der Ukraine gibt es sehr böse Menschen, manche vielleicht sogar sogar in der Regierung. Wie übrigens überall in der Welt.

 

@20:53 Uhr von Anita L.

Das sind Phantastereien, die Sie da äussern. Russland hatte frühzeitig seine Bereitschaft erklärt, ukrainische Transporte durchzulassen, wenn auch die eigenen russischen Exporte nicht mehr behindert würden. 

Oh, natürlich, ich phantasiere freilich den russischen Krieg gegen die Ukraine, die Angriffe auf Häfen, Agrarbetriebe und die Infrastruktur und die fehlende Bereitschaft Russlands, der Ukraine ihre Souveränität über sich und ihre Geschäfte zuzugestehen, lediglich herbei. Und bestimmt ist es auch nur meiner Phantasie entsprungen, dass die von Ihnen erwähnte "Bereitschaft" nichts anderes ist als eine miese Erpressung. 

 

Nennen Sie es wie Sie wollen. Russland hat das Recht, mit anderen Völkern Handel zu treiben. 

ich bin gespannt, oder auch doch nicht so sehr

 

ob sich das Wunder wirklich so einstellen wird, wie viele hier prognostizieren. Nämlich, dass wenn erst keine russischen Truppen mehr in der Ukraine sind

 

- es keinen Hunger mehr in der Welt gibt

- die Energiepreise (mindestens) auf Vorkriegsniveau zurückgehen

-die Lebensmittel wieder so billig werden wie vor dem Krieg

- es nur noch eine Inflation in homöopathischer Höhe gibt

- wahrscheinlich auch der Klimawandel stoppt

 

Naja, wenn das doch alles nicht eintreten sollte, kann man zumindest behaupten, dies läge an "den Nachwirkungen des russischen Überfalls auf die Ukraine". Jedenfalls kann man jede Verantwortung des Kapitalismus für die Zustände noch sehr, sehr lange bestreiten.

Dass auch das niemand mehr glaubt, werde ich sicher nicht mehr erleben.

@Kein Einstein

"Schön, dass Sie so an die Tiere denken. Die ersten 10 Frachter waren nämlich mit Viehfutter beladen!"

Soweit ich weiß, waren die ersten Schiffe mit Mais beladen. Es gibt nicht nur Futtermais für Tiere. Haben Sie noch nie Mais gegessen oder noch nie von Maismehl gehört? In manchen Regionen der Erde gibt es Maisbrot.

@21:10 Uhr von Möbius

Das sind Phantastereien, die Sie da äussern. Russland hatte frühzeitig seine Bereitschaft erklärt, ukrainische Transporte durchzulassen, wenn auch die eigenen russischen Exporte nicht mehr behindert würden. 

Warum zieht Russland nicht einfach ab? Warum werden Häfen blockiert, warum werden unschuldige Menschen beschossen und getötet?

Weil unschuldige Menschen auf BEIDEN Seiten der Front sterben. Russland kann jetzt nur noch versuchen, dass Töten zu beenden, indem man Kiew zur Kapitulation zwingt. Es gibt keinen Weg mehr zurück. Außer die Ukraine gewänne diesen Krieg, was ich für SEHR unwahrscheinlich halte..

Ach, es gäbe schon noch eine weitere Option: Russland beendet den Krieg, ohne Kiew zur Kapitulation zu zwingen. Das würde das Töten mit einem Schlag beenden. Die Ukraine wird diesen Krieg nicht verlieren, da die Staatengemeinschaft eine russische Annexion der Ukraine nicht tolerieren würde.

@20:53 Uhr Initiative N. - es ist Krieg!

Das Bip pro Einwohner 2021 der Ukrainer beträgt rund ein Viertel dessen der  Griechen. Im Hinblick auf die Wirtschaft hat die Ukraine in Europa die rote Laterne. 
 

Und der Krieg läuft seit 2014. da wird nur wenig investiert. Sobald die Russen weg sind wird es da ziemlich schnell aufwärts gehen. 
 

Es muss nur sicher gestellt werden, dass die Russen nie wieder in feindlicher Absicht kommen können. 
 

Daran wird gerade gearbeitet…

 

wie schon gesagt. Alles was irgendwie mit Russland zu tun hat geht den Bach runter. 
 

In 10 Jahren werden viele, die lieber nach Russland wollten, sich in den Allerwertesten beißen..

 

@21:02 Uhr von Olivia59

Wie stellen Sie sich das denn praktisch vor, dass russische Soldaten Getreide in den eingenommenen Gebieten mitten im Kriegsgeschehen an die Ukraine übergeben?

Ja. Oder gehört es etwa den Russen? Es gehört den Bauern, den Bewohnern einer freien und souveränen Ukraine.

 

@21:13 Uhr von weltoffen

 

Die schockierenden Angaben zur Schwäche der ukrainischen Wirtschaft treffen leider zu. 

 

Die durch den schokierenden Russichen Ueberfall auf die Ukraine dazu verholfen hat. Ihr faktenvertreher fuert die Gedankengaenge leider nie zu Ende.

.

.

Warum beleidigen Sie andere User?

@21:10 Uhr Möbius - Prognose zum Kriegsende

 

 

Weil unschuldige Menschen auf BEIDEN Seiten der Front sterben. Russland kann jetzt nur noch versuchen, dass Töten zu beenden, indem man Kiew zur Kapitulation zwingt. Es gibt keinen Weg mehr zurück. Außer die Ukraine gewänne diesen Krieg, was ich für SEHR unwahrscheinlich halte..

 

Ein hoher ukrainischer offizieller, aber auch Ben Hodges aus den USA, gehen davon aus, das bis Ende des Jahres, Ende Februar oder spätestens zum Sommeranfang die ganze Ukraine befreit ist und die Russen aus dem Land gejagt sein werden. 
 

Wenn mans sieht wie die Ukraine langsam die Oberhand gewinnt, dann erscheint das realistisch. 
 

 

die West-Ukraine hat die Mentalität eines Agragstaats

nämlich Boden-Nationalismus der allerübelsten Sorte. Seitdem die Ukraine im Westen systematisch schöngeschrieben wird, vergißt man, dass die Ukraine ein ethnisch geteiltes Land  und Pufferstatt ist. Die Amerikaner sprechen immerfort vom "totally unprovoked war", was natürlich ein übler Witz der Geschichte ist, da der Krieg direkt auf das Spiel der USA in der Ukraine zurückgeht. Am Ende des Tages wird das Auseinanderbrechen der Ukraine der einzige realistische Ausweg für Europa sein. Je eher dies geschieht, umso besser für alle beteiligten. Natürlich ist ein ultranationalistischer Agrarstaat keine Bereicherung für die EU, aber das ist noch das kleinste Übel.

@21:13 Uhr von weltoffen

 

Die schockierenden Angaben zur Schwäche der ukrainischen Wirtschaft treffen leider zu. 

 

Die durch den schokierenden Russichen Ueberfall auf die Ukraine dazu verholfen hat. Ihr faktenvertreher fuert die Gedankengaenge leider nie zu Ende.

Das ukrainische  BiP pro Kopf lag 2021 trotz Sanktionen bei lediglich 40% des russischen. Wie bereits der Kommentator Alter Simpel erläuterte war und ist die Ukraine das Armenhaus Europas. 

@21:02 Uhr von vriegel

Putin hat alles Ziele verfehlt.

Zu den (Aus-)Wirkungen der Sanktionen, war interessant, was Herr Haseloff wörtlich bei "Lanz" sagte:

„Wenn wir zum Beispiel das Düngemittelwerk Piesteritz verlieren würden - das ist der größte mitteleuropäische Düngemittelproduzent den es gibt, für die eigene Landwirtschaft strategisch wichtig - und wir führen stattdessen, weil die jetzt vom Markt sind, die Düngemittel von Iran, von arabischen Staaten, von Russland, weil das rausgenommen ist aus der Sanktion, weil das der Weltversorgung in Ernährungsfragen auch dient. Das heißt, die Deutschen fliegen hier raus, also unsere Werke, während Putin Profit macht und von den hohen Düngemittelpreisen noch zusätzlich jetzt verdient….“

(Im Moment produzieren die nicht. Es muss noch entschieden werden, ob im Oktober überhaupt wieder hochgefahren werden kann, weil die bei den jetzigen Preisen jeden Monat 70 bis 90 Millionen Minus machen.)

Der Wahnsinn nimmt Gestalt an.

@21:03 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die schockierenden Angaben zur Schwäche der ukrainischen Wirtschaft treffen leider zu. 

Die ach so schwache Ukraine trotzt tapfer dem brutalen Angreifer und rettet seine Selbständigkeit und Freiheit.

@21:13 Uhr AlterSimpel - Wiederaufbau finanziert Russland

Ostsee und schwarzes Meer sind für russische Schiffe Spießrutenlauf und die Sanktionen werden Russland noch viele Jahre zurück werfen, wenn die Ukraine schon längst wieder prosperiert und Wohlstand generiert. 
 

Wie Deutschland nach WW II, nur viel schneller

.

Das ist ein frommer Wunsch, der nichts mit der Realität zu tun hat.

Was meinen Sie mit "wieder prosperiert"?

Die Ukraine war und ist das Armenhaus Europas, nur in Moldau ist das Durchschnittsbrutto niedriger.

Wohlstand wurde dort va. für Oligarchen und korrupte Politiker generiert. Das mag sich ändern können, aber das ist sicher ein weiter Weg.

Allein der Wiederaufbau wird das Land über alle Maßen verschulden.

 

knapp 300 Mrd sind da in der EU und in den USA eingefroren. Da wird sich sicher ein Gesetz dazu verabschieden lassen..

 

Russland hat ja schließlich alles auch kaputt gemacht..

und die EU und die halbe Welt wird da investieren und solche Investitionen kurbeln das Wachstum massiv an. 
 

In Russland dagegen investiert fast niemand mehr. 

@21:13 Uhr von AlterSimpel

Allein der Wiederaufbau wird das Land über alle Maßen verschulden.

Russland wird mit seinen Bodenschätzen haften müssen.

@21:07 Uhr Anita L. - ukrainische Geschichte

 

So sehe ich das auch, auch wenn das mit der ursprünglich gestellten Frage und dem kryptischen Verweis auf die Geschichte der Ukraine nichts zu tun hat.

 

das mit der ukrainischen Geschichte verstehe ich auch nicht so ganz. Die Ukraine ist tausend Jahre alter als Russland. Der Moskauer Rus ist aus einem Ableger des Kyiver Rus entstanden. 
 

wenn, dann müsste also Russland zurück zur Ukraine. 
 

Aber so sind die halt die ideologischen Diktatoren. Die zimmern sich ihr Weltbild eben so zurecht das es passt…

 

@20:52 Uhr von vriegel

 

.

seit Russland 2014 die Ukraine angegriffen, teilweise besetzt und destabilisiert hatte, ging es dort bergab. 
 

2020 war übrigens Corona. Nur zur Erinnerung. Das kam noch dazu. . 
 

 

das dauert keine Generation, die Ukraine hat viele gut ausgebildete Leute. Auch wenn jetzt viele Universitäten von den Russen zerstört wurden. 
 

es gab viel ausländische Studenten in der Ukraine. 
 

Waren Sie mal in der Ukraine? Ein Kunde  on mir fährt seit vielen Jahren  1x pro Jahr in Ukrainische Kliniken um von uns ausgemusterte Instrumente, Geräte, Betten, dort hin zu liefern. Seine Berichte zum Zustand in den dortigen Krankenhäusen ist ohne Worte. Aber, wenn der Krieg vorbei ist, sind Sie doch sicher bereit sich von den sehr gut ausgebildeten Ärzten in diesem „Hightechland“ behandeln zu lassen.

Ich persönlich bleibe jedoch lieber hier, auch wenn da auch einiges im Argen liegt.

 

@21:10 Uhr von Möbius

Russland kann jetzt nur noch versuchen, dass Töten zu beenden, indem man Kiew zur Kapitulation zwingt. Es gibt keinen Weg mehr zurück. Außer die Ukraine gewänne diesen Krieg, was ich für SEHR unwahrscheinlich halte..

Die Ukraine verteidigt tapfer ihre Existenz und ihre Freiheit. Sie wird nie aufgeben.

Nur Russland kann das Töten sofort beenden und die russische Armee kann ohne Bedingung dorthin abziehen, wo sie hin gehört, ins eigene Land.

@21:02 Uhr von vriegel

... dass von Russland gestohlenes ukrainisches Getreide auf dem Weltmarkt verkauft wird?

Wenn Sie sich mit der Entwicklung der Ukraine seit 1990 beschäftigen fällt Ihnen die Antwort sicherlich selbst ein.

Wie soll die Geschichte von der langsamen, aber stetigen und hartnäckig verfolgten Lösung der Ukrainer aus der sowjetisch/ russischen Bevormundung helfen, Wege zu finden, Russland von der Hehlerei mit gestohlenen Gütern abzuhalten?

 

Putin hat alles Ziele verfehlt. Die Ukraine wird zum Westen gehören, egal ob mit oder ohne Donbas und Krim. Schweden und Finnland verstärken die NATO. 
 

Ostsee und schwarzes Meer sind für russische Schiffe Spießrutenlauf und die Sanktionen werden Russland noch viele Jahre zurück werfen, wenn die Ukraine schon längst wieder prosperiert und Wohlstand generiert. 
 

Wie Deutschland nach WW II, nur viel schneller. 
 

 

Da haben wir doch die Möglichkeit der Verhandlungen.

 

Das Sie das auch mal befürworten würden, hätte ich nie gedacht.

 

@21:13 Uhr von AlterSimpel

Die Ukraine war und ist das Armenhaus Europas, nur in Moldau ist das Durchschnittsbrutto niedriger.

Die Ukraine ist ein freies und souveränes Land, dessen Volk sich seine Partner frei wählen darf.

Es gibt kein Recht, dieses Land zu überfallen und zu erobern.

Die Kommentarfunktion wird bald geschlossen

Sehr geehrte User,

wir werden die Kommentarfunktion um 22:00 Uhr schließen.

Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare noch zu Ende, bevor ein neues Thema eröffnet wird.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@20:22 Uhr Möbius - Angebot und Nachfrage

Die Ernährungskrise ist übrigens wesentlich (man kennt es von Gas und Strom) durch Spekulation an den Börsen mit Weizenpreisen entstanden: ärmere Länder konnten die Preise einfach nicht mehr zahlen! 
 

Märkte reagieren auf Angebot und Nachfrage. sie sind nicht verantwortlich für die Einschränkung des Angebotes durch den russischen Angriffskrieg. 
 

Sie legen den Finger in die Wunde, die Russland verursacht hat. 
 

Im übrigen ist es beim Erdgas Deutschland, das unsozial handelt und alles verfügbare Erdgas zu jedem Preis auf dem Weltmarkt einkauft. Das katapultiert den Preis nach oben. 
 

Sobald die Gasspeicher randvoll sind, wird die Nachfrage stark nachlassen und das führt dann zu fallenden Preisen. 
 

hat man ja auch beim Rohöl gesehen. Was haben die Putin Trolle hier versucht Panik zu machen. 
 

Kaum hat die USA das Angebot erhöht und die erwartete Abkühlung der Wirtschaft die Nachfrage verringert, sind die Öl Futures massiv gefallen…

Gute Nachricht

Dann werden ja unsere Brötchen bald wieder preiswerter!

Oder etwa nicht?

@21:05 Uhr von Anita L.

Es geht hier um „Schadensminimierung“, also um die bestmögliche Bewältigung des von Putin verursachten Schadens. Wenn sich dabei für alle die Gelegenheit ergibt, etwas dazuzulernen, ist das sicher kein Schaden.

Sicher geht es um Schadensminimierung, aber ganz bestimmt nicht um den Abbau von Misstrauen

Doch. Genau darum geht es meiner Meinung nach.

und - Sie haben es immer noch nicht erklärt - "persönlichen" Vorbehalten,

Welchen Sinn sollte es machen, Ihnen hier jetzt lang und breit zu erklären, was ich darunter verstehe?

sondern um eine Zwangsmaßnahme.

Wer „zwingt“, bzw.: Durch wen soll die „angeordnet“ worden sein? Oder meinen Sie „Hat für die zwingenden Umstände gesorgt“?

Das einzig Positive ist tatsächlich, dass das Getreide aus der Ukraine herauskommt,

Da kann ich Ihnen mal zustimmen.

aber lernen kann man aus der ganzen Situation nur, dass man manchmal mit Mördern zusammenarbeiten muss (…).

Wie kommen Sie darauf, dass die russischen Mitarbeiter im Kontrollzentrum in Istanbul „Mörder“ seien??

@21:14 Uhr von Anita L.

Das Bip pro Einwohner 2021 der Ukrainer beträgt... 

Russland blockiert ukrainische Häfen und beschließt die ukrainische Zivilbevölkerung. Warum muss man da der Ukraine irgendwelche wirtschaftliche Schwächen vorwerfen? Das ist doch Reines Runtermachen. Unfair.

Ach, das ist typisch für gewisse Kommentatoren hier im Forum: das Verdrehen von Ursache und Wirkung. Frei nach dem Motto: Oh, die Ukrainer, die bewaffnen sich alle, wie rückständig und unethisch... Oh, die Ukrainer, die sind gar nicht demokratisch, die darf man doch gar nicht unterstützen... Oh, die Ukrainer, die fordern immer nur Unterstützung, wie egoistisch... 

Der Hinweis auf das Bip der Ukrainer 2021 ist "das Verdrehen von Ursache und Wirkung"? Hat der Ukrainekrieg Ihrer Meinung nach Auswirkungen auf das Bip der Vergangenheit?

@21:05 Uhr von AlterSimpel

Wie soll die Geschichte von der langsamen, aber stetigen und hartnäckig verfolgten Lösung der Ukrainer aus der sowjetisch/ russischen Bevormundung helfen, Wege zu finden, Russland von der Hehlerei mit gestohlenen Gütern abzuhalten?

.

Das weiß ich auch nicht, aber "stetig" war die Lösung sicher nicht.

Die Rosenrevolutionäre wurden vom Volk wieder abgewählt und ein pro-russischer Präsident kam wieder an die Macht.

Es war eher ein hin und her, weil keine politische Richtung ihre Versprechen gehalten hat.

Was sind denn Rosenrevolutionäre ? Sind das Rosenkavaliere die den Leuten gute Jobs in der EU versprechen ? Und die Realität....? 

 

@21:05 Uhr von AlterSimpel

Wie soll die Geschichte von der langsamen, aber stetigen und hartnäckig verfolgten Lösung der Ukrainer aus der sowjetisch/ russischen Bevormundung helfen, Wege zu finden, Russland von der Hehlerei mit gestohlenen Gütern abzuhalten?

.

Das weiß ich auch nicht, aber "stetig" war die Lösung sicher nicht.

Die Rosenrevolutionäre wurden vom Volk wieder abgewählt und ein pro-russischer Präsident kam wieder an die Macht.

Es war eher ein hin und her, weil keine politische Richtung ihre Versprechen gehalten hat.

Alte Strukturen lassen sich schwer knacken, vor allem wenn Russland immer wieder Einfluss nimmt. Da sind Rückschläge und auch Rückfälle normal bzw. erwartbar. Aber die Ukrainer haben beharrlich daran gearbeitet, diese alten Strukturen zu lösen. Und Selenskij ist alles außer prorussisch. Was glauben Sie denn, warum Russland zu dem Mittel des Krieges gegriffen hat? Die angeblichen Nazis waren nicht der Grund, sondern der stetig schwindende Einfluss. 

@Moebius, 21:10

"Weil unschuldige Menschen auf BEIDEN Seiten der Front sterben. Russland kann jetzt nur noch versuchen, dass Töten zu beenden, indem man Kiew zur Kapitulation zwingt. Es gibt keinen Weg mehr zurück. Außer die Ukraine gewänne diesen Krieg, was ich für SEHR unwahrscheinlich halte.." -

 

Warum sollte Kiew kapitulieren? Die unschuldigen Menschen sterben durch den unrechtmäßig durch Russland begonnenen Krieg. Die einzig logische Option wäre dann auch, das Russland seine Truppen zurückzieht und damit den Krieg beendet. 

@21:40 Uhr w120 - Verhandlungen?!

 

 

Putin hat alles Ziele verfehlt. Die Ukraine wird zum Westen gehören, egal ob mit oder ohne Donbas und Krim. Schweden und Finnland verstärken die NATO. 
 

Ostsee und schwarzes Meer sind für russische Schiffe Spießrutenlauf und die Sanktionen werden Russland noch viele Jahre zurück werfen, wenn die Ukraine schon längst wieder prosperiert und Wohlstand generiert. 
 

Wie Deutschland nach WW II, nur viel schneller. 
 

 

Da haben wir doch die Möglichkeit der Verhandlungen.

 

Das Sie das auch mal befürworten würden, hätte ich nie gedacht.

 

Die Ukraine wird doch verhandeln - wenn die Russen aus den okkupierten Gebieten vertrieben sind. Das haben sie doch jetzt oft genug gesagt. 
 

Und gestern sagte dieser Arestovich noch, dass die Russen erst noch 2-3 weitere schwere Niederlagen erleiden müssten.  So wie in der ersten Phase des Krieges um Kyiv…

 

Aber ich bin mir sicher die Russen lernen es auch noch..

 

@21:20 Uhr von vriegel

Das Bip pro Einwohner 2021 der Ukrainer beträgt rund ein Viertel dessen der  Griechen. Im Hinblick auf die Wirtschaft hat die Ukraine in Europa die rote Laterne. 
 

Und der Krieg läuft seit 2014. da wird nur wenig investiert. Sobald die Russen weg sind wird es da ziemlich schnell aufwärts gehen. 
 

Es muss nur sicher gestellt werden, dass die Russen nie wieder in feindlicher Absicht kommen können. 
 

Daran wird gerade gearbeitet…

 

wie schon gesagt. Alles was irgendwie mit Russland zu tun hat geht den Bach runter. 
 

In 10 Jahren werden viele, die lieber nach Russland wollten, sich in den Allerwertesten beißen..

Ja, Träume sind Schäume. Schon vor 2014 hatten die 100 reichsten Ukrainer (Oligarchen) laut Forbes einen Anteil am BIP von 37,5 Prozent. Was oder wer soll aufgrund einer solchen Verteilung prosperieren ? Seit vielen Jahren ist das ein Auswanderungsland. Einmal nach Polen und nach Westeuropa. Aber auch nach Russland.

 

 

@21:43 Uhr von Hansi2012

Dann werden ja unsere Brötchen bald wieder preiswerter!

Oder etwa nicht?

Deutschland ist auf das ukrainische Getreide nicht angewiesen. Soweit ich mich erinnern kann, exportieren wir mehr als wir importieren, wobei (nicht nur) die EU allerdings versucht, den Ausfall der ukrainischen und russischen Lieferungen durch höhere  Exportmengen abzufedern. Solange Ihre Brötchen also nicht unbedingt mit Maismehl gebacken werden... werden Sie von dem Getreide nicht viel sehen.

@ Möbius

Russland kann jetzt nur noch versuchen, dass Töten zu beenden, indem man Kiew zur Kapitulation zwingt. Es gibt keinen Weg mehr zurück. Außer die Ukraine gewänne diesen Krieg, was ich für SEHR unwahrscheinlich halte..

Die naheliegendste Lösung wäre eine sofortige Beendigung des Angriffskrieges. Waffenstillstand und Abzug der russischen Armee auf russisches Staatsgebiet.

Stopp aller Seeblockeden.

Darstellung: