Kommentare - Habeck und Lindner erwägen Änderungen bei Gasumlage

26. August 2022 - 08:02 Uhr

Nach anhaltender Kritik hat Wirtschaftsminister Habeck angeregt, den Empfängerkreis der Gasumlage zu überprüfen. Finanzminister Lindner zeigte sich ebenfalls offen für mögliche Nachbesserungen, SPD-Chefin Esken forderte diese ein.

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Wenn die Eingrenzung der Berechtigten klappt

und vieleicht doch boch die Übergewinnthematik gelöst werden kann, ist es eine erfreuliche Reaktion der Verantwortlichen.

Anscheinend haben wir doch mehr Einfluß als nur einmal alle 4 Jahre zu wählen.

„Habeck und Lindner erwägen Änderungen bei Gasumlage“

Klar sein sollte bei diesen Erwägungen auf jeden Fall eins: Es geht hier nicht um „dürfen“, sondern um „können“.

Denn alles, das nicht im Überfluss vorhanden ist, muss so sinnvoll wie möglich genutzt werden. „Sinnvoll“ im Sinne von: Im Sinne aller.

Die Gasumlage muss ganz weg…

Die Gasumlage muss ganz weg. Sie ist genau wie die CO2-Steuer ein Verarmungsinstrument.

Warum wurde das nicht an den Gewinn gekoppelt?!

Statt 90% der Zusatzkosten zu erstatten, hätte man es lieber an den Gewinn des Unternehmens gekoppelt?! Wobei die 90% auch fraglich sind. Was schlagen die Unternehmen denn drauf, wenn sie das Gas weiterverkaufen, machen sie über diese verlorenen 10% immer noch Gewinn? Dann ist die Hilfe eh viel zu hoch, weil wir das Unternehmen ja retten wollen und nicht dessen Gewinne.

 

Was ist das für ein Gesetz,...

 

...das es Unternehmen, die finanziell überhaupt keine Sorgen haben ermöglicht, zusätzliches Geld zu beantragen und zu erhalten?

 

Wenn man Habeck beim gestrigen Interview beobachtete und zuhörte, konnte man sehr gut merken, wie er sich wand und um Worte rang, um dieses unsinnige Vorhaben den umstehenden Reportern verständlich zu machen.

 

Bei mir ist ihm das nicht gelungen.

Warum müssen wir eine finnische Firma stützen?

Seit März 2020 gehört Uniper mehrheitlich dem finnischen Energiekonzern Fortum. Uniper ist an drei Atomkraftwerken in Finnland und Schweden und an Kohlekraftwerken in Russland beteiligt.

Über Jahre hat Uniper auch in Deutschland riesige Gewinne eingefahren. Aber so ist es im Kapitalismus - Gewinne werden privatisiert und Verluste vergesellschaftet.

Uniper hat sich einfach verspekuliert. Als die Gasverträge mit Russland geschlossen wurden, hat man die Mengen in der Hoffnung die Einkaufspreise für Gas würden fallen klein gehalten. Das Gegenteil trat ein. Und jetzt liefert der Russe halt nur das was bestellt wurde Und Uniper muß auf dem Spotmarkt tief in die Tasche greifen.

 

Hallo Herr Habeck,

hiermit melde ich mich zur Gasumlage an.

Begründung :

Bei mir ist auch alles teurer geworden im Einkauf.

Ich habe deshalb hohe Mehrkosten. Ich bin auch nicht von der Insolvenz bedroht.  Auf das, was ich an ausgewählte Endverbraucher weitergebe, kann ich überdies nichts draufschlagen. Meine  Tomaten auf der Veranda und die Äpfel der beiden Apfelbäume im Garten, verschenke ich nämlich an Freunde und Verwandte. Wenn ich sie nicht selber esse. Eine Weitergabe der Mehrkosten ist daher nicht möglich. 

Sollte die Teilnahme an der Umlage derzeit noch an Fragen der Rechtsform scheitern, kann ich jederzeit die Sparpaket-AG gründen, mit Sitz in der Karibik oder auf Lummerland. 

MfG

 

@08:16 Uhr von SGEFAN99

Die Gasumlage muss ganz weg. Sie ist genau wie die CO2-Steuer ein Verarmungsinstrument.

 

 

Es ist nur so:

Wenn dann die wichtigen Gasversorger pleite gehen und der nicht verarmte Gaskunde im Kalten sitzt:

Was sagt der dann?

Gasumlage

Die grossen Energieunternehmen sind im Lobbyverband BDEW organisiert. Und die Geschäftsführerin dieses Lobbyverbandes kommt von den Grünen. Deshalb hat Herr Habeck auch so schnell dem kleinen Bürger(in) die Gasumlage aufgedrückt...zur "Rettung" der milliadenschweren Energie Unternehmen. Ich bin mir sicher, da klingelt es dann auch in der Parteikasse. Als Lösung hätte Herr Habeck lieber die Über-Gewinne von den BDEW Mitgliedern zusätzlich besteuern und damit die Verluste von Uniper und Co. ausgleichen lassen sollen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesverband_der_Energie-_und_Wasserwirt…

Immer das Gleiche

Immer das Gleiche, Banken oder Großkonzerne die sich verzockt haben müßen durch den Steurzahler wieder geholfen werden, damit die Zockerei wieder weiter gehen kann bis zum nächsten mal.

"Dies soll Firmenpleiten und…

"Dies soll Firmenpleiten und letztlich Lieferausfälle verhindern".

In einem handfesten nationalen Notstand, wie er sich evtl. abzeichnet, sollte es doch Instrumente geben, Versorgungsunternehmen zu enteignen und von Staats wegen weiterzuführen. Immer noch besser, als wenn die ganze Industrie koppheister geht, im Extremfall mit zerstörten weil erstarrten Schmelzöfen usw.

Die Gasumlage könnte man dann zur Deckung der Kosten und evtl. einer Entschädigung für die bisherigen Aktionäre verwenden. Dann weiß der geplünderte Bürger wenigstens, daß irgendwie das kollektive Volksvermögen sich doch wieder um seinen Beitrag erhöht.

 

@08:19 Uhr von KarlderKühne

 

Seit März 2020 gehört Uniper mehrheitlich dem finnischen Energiekonzern Fortum. Uniper ist an drei Atomkraftwerken in Finnland und Schweden und an Kohlekraftwerken in Russland beteiligt.

 

Über Jahre hat Uniper auch in Deutschland riesige Gewinne eingefahren. Aber so ist es im Kapitalismus - Gewinne werden privatisiert und Verluste vergesellschaftet.

Uniper hat sich einfach verspekuliert. Als die Gasverträge mit Russland geschlossen wurden, hat man die Mengen in der Hoffnung die Einkaufspreise für Gas würden fallen klein gehalten. Das Gegenteil trat ein. Und jetzt liefert der Russe halt nur das was bestellt wurde Und Uniper muß auf dem Spotmarkt tief in die Tasche greifen.

 

Nun ist es aber so wie es ist.

Uniper nicht zu helfen hieße evtl.: Spürbar kalte Wohnungen.

 

Es ist eine blöde Zwickmühle, auf jeden Fall...

Wer kann helfen?

Was sagen denn die Verträge zwischen Uniper und Gasprom hinsichtlich der zu liefernden Menge und wieviel liefert der Russe denn davon in Prozent derzeitig? Es ist immer nur die Rede von der möglich zu liefernden Menge.

@08:22 Uhr von harry_up

Die Gasumlage muss ganz weg. Sie ist genau wie die CO2-Steuer ein Verarmungsinstrument.

 

 

Es ist nur so:

Wenn dann die wichtigen Gasversorger pleite gehen und der nicht verarmte Gaskunde im Kalten sitzt:

Was sagt der dann?

Ich möchte meinen, dass es keine Rolle spielt, ob der Versorger pleite ist. Der Wechsel zum Grundversorger klappt bei einem regulären Tausch des Versorgers doch auch unproblematisch. Das Gas ist nach der Pleite des Versorgers ja immer noch da. Es verschwindet ja nicht. Der "Versorger" "bezieht" das Gas an der Börse und hat keine Tanks auf dem Hof.

Solange es also noch physisch Gas gibt, spielt eine Pleite des Versorgers keine Rolle. So sollte das in einer freien Marktwirtschaft jedenfalls sein...

Marktwirtschaft durchsetzen

Energieunternehmen haben fette Gewinne gemacht. Unternehmen die schlecht gewirtschaftet haben und keine Reserven für Preisschwankungen angelegt haben sollen durch Gratis Subventionen belohnt werden. Krisengewinnler sollen Zusätzliche Boni erhalten. Arme, Kranke und Rentner sollen die Extra Boni und Gratis Subventionen zahlen. 

 

Habeck beklagt selbstverliebt. Die berechtigte Kritik an der delitantischen Umlage habe ihm 48 Stunden versauert. Die Not der Kranken, Armen und Rentner sowie deren Existensängste zählen offenbar für Habeck nicht. Ihm geht es um die eigen Eitelkeit. 

 

Politischer Protest und Massendemonstrationen dürfen nicht stigmatisiert werden. Das demokratische  Frankreich zeigt auf wie es geht. Der Gaspreis wird gedeckelt und die Inflation fällt dort niedriger aus. 

 

Die Bankrottunternehmen müssen enteignet und in das Allgemeinwohl überführt werden um solides Wirtschaften und Energiesicherheit zu garantieren. Schlechtes Wirtschaften muss bestraft und darf nicht belohnt werden.

Welche Gasumlage

Die Regierung hat uns vor solchen Preiserhöhungen zu schützen.

Gasfirmen, die nicht mehr zum alten Preis liefern können, da wird halt einfach dann nicht mehr bestellt. Aus die Maus.

Wenn keine Ersatzlieferungen zum annähernd alten Preis folgen, dann gibt es halt einfach kein Gas mehjr. Aus die Maus.

Wie lange wollt ihr das Kriegsverbrechen von Putin und seinen Schergen noch finanzieren? Die lachen sich esh schon ins Fäustchen.

Die Gasumlage passt nicht

Es sollte wie bei Corona-Hilfen laufen. Nur wirklich Betroffenen sollte es möglich sein, hinterher geprüft werden und ggf. das Geld zurückgefordert werden können.

Das Vertrauen ist weg

Peinlich, ein Wirtschaftsminister stammelt sich gestern im Interview irgendwas ab und kann seine eigenen Maßnahmen nicht begründen. Im Nachhinein stellt man fest, das die Verordnung zur Gasumlage so gemacht wurde, daß sich jeder frei bedienen kann und nach belieben kräftig in den Milliardentopf greifen darf. Dem gegenüber stehen Menschen, die dadurch stark in finanzielle Nöte kommen oder gar nicht wissen, wie sie das Ganze bezahlen sollen. Gerecht und ausgewogen geht anders. Kann man so noch Vertrauen in eine Regierung haben, die unser Land durch sehr schwierige Zeiten steuern muß. 

@08:36 Uhr von harry_up

 

Seit März 2020 gehört Uniper mehrheitlich dem finnischen Energiekonzern Fortum. Uniper ist an drei Atomkraftwerken in Finnland und Schweden und an Kohlekraftwerken in Russland beteiligt.

 

Über Jahre hat Uniper auch in Deutschland riesige Gewinne eingefahren. Aber so ist es im Kapitalismus - Gewinne werden privatisiert und Verluste vergesellschaftet.

Uniper hat sich einfach verspekuliert. Als die Gasverträge mit Russland geschlossen wurden, hat man die Mengen in der Hoffnung die Einkaufspreise für Gas würden fallen klein gehalten. Das Gegenteil trat ein. Und jetzt liefert der Russe halt nur das was bestellt wurde Und Uniper muß auf dem Spotmarkt tief in die Tasche greifen.

Uniper nicht zu helfen hieße evtl.: Spürbar kalte Wohnungen.

s ist eine blöde Zwickmühle, auf jeden Fall...

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nein, ist es nicht. Geholfen werden kann ja...aber nicht mit dem Geld des kleinen Bürgers(in). Ich sehe hier keine Zwickmühle, es sei denn, man will unbedingt eine sehen

Es funktioniert

Wir retten Uniper und Finnland kommt in die NATO.

Das war doch der Deal.

Langfristige Gasverträge sind laut EU verboten und die Sanktionen geben uns den Rest.

Auch so, die Gaszockerbörsen habe ich vergessen.

Die Grünen sind der Meinung die Welt über hohe Energieprese zu retten. Aber es findet eine Enteignung statt. Anreize zum Energiesparen wären sinnvoller gewesen.

@08:44 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die Bankrottunternehmen müssen enteignet und in das Allgemeinwohl überführt werden um solides Wirtschaften und Energiesicherheit zu garantieren. Schlechtes Wirtschaften muss bestraft und darf nicht belohnt werden.

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Bödsinn...   welche Leute sollen denn dort die Leitung übernehmen ? Beamte mit Faxgeräten ?

@08:46 Uhr von Bln222

Peinlich, ein Wirtschaftsminister stammelt sich gestern im Interview irgendwas ab und kann seine eigenen Maßnahmen nicht begründen. Im Nachhinein stellt man fest, das die Verordnung zur Gasumlage so gemacht wurde, daß sich jeder frei bedienen kann und nach belieben kräftig in den Milliardentopf greifen darf. Dem gegenüber stehen Menschen, die dadurch stark in finanzielle Nöte kommen oder gar nicht wissen, wie sie das Ganze bezahlen sollen. Gerecht und ausgewogen geht anders. Kann man so noch Vertrauen in eine Regierung haben, die unser Land durch sehr schwierige Zeiten steuern muß. 

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BDEW  Lobbyismus...Grüne Geschäftsfühung ....siehe meinen Post oben

Habeck und Lindner erwägen Änderungen bei Gasumlage....

Denn bleibt es beim jetzigen Stand rund um die Gasumlage, dann bekommen 11 Unternehmen Zahlungen aus der Gasumlage (beantragt). Dazu gehören Uniper, SEFE, Wieh und Axpo aus dem Kanton Aargau. Auf sie würden 90 Prozent der Zahlungen aus der Umlage entfallen.

Die restlichen 3,4 Milliarden Euro würden auf andere Krisenprofiteure, wie die OMV entfallen. 

Nicht profitieren werden die Verbraucher, die die Umlage zahlen müssen....

@08:42 Uhr von DerCarsten

Ich möchte meinen, dass es keine Rolle spielt, ob der Versorger pleite ist. Der Wechsel zum Grundversorger klappt bei einem regulären Tausch des Versorgers doch auch unproblematisch. Das Gas ist nach der Pleite des Versorgers ja immer noch da. Es verschwindet ja nicht. Der "Versorger" "bezieht" das Gas an der Börse und hat keine Tanks auf dem Hof.

Solange es also noch physisch Gas gibt, spielt eine Pleite des Versorgers keine Rolle. So sollte das in einer freien Marktwirtschaft jedenfalls sein...

Hier geht es um die Importeure von Gas und deren (langfristige) Lieferverträge vor dem .1. Mai 2022 abgeschlossen wurden. Es geht NICHT um Gas das auf dem Spotmarkt (Börse) gekauft wurde!  Geht der Importeur Pleite sind die Lieferverträge mit Russland/Niederlande etc.  makulatur und es kommt kein Gas mehr aus dem Ausland. Also nix mit "physisch Gas vorhanden") Es müssten dann erst neue Lieferverträge ausgehandelt werden. (die dann sicher auch nicht billiger sind als die bisherigen).

@08:46 Uhr von Der Nachfrager

Langfristige Gasverträge sind laut EU verboten

Ein Märchen das auch nicht besser davon wird wenn man es oft wiederholt. Langfristige Verträge sind weiterhin durchaus Standard. Die EU hat mit ihren neuen Regeln nur eine größere Diversifizierung bei Lieferanten und Transportwege gefordert. Was ja in Deutschland vorbildlich umgesetzt wurde :-)

 

@08:42 Uhr von DerCarsten

Die Gasumlage muss ganz weg. Sie ist genau wie die CO2-Steuer ein Verarmungsinstrument.

 

 

Es ist nur so:

Wenn dann die wichtigen Gasversorger pleite gehen und der nicht verarmte Gaskunde im Kalten sitzt:

Was sagt der dann?

Ich möchte meinen, dass es keine Rolle spielt, ob der Versorger pleite ist. Der Wechsel zum Grundversorger klappt bei einem regulären Tausch des Versorgers doch auch unproblematisch. Das Gas ist nach der Pleite des Versorgers ja immer noch da. Es verschwindet ja nicht. Der "Versorger" "bezieht" das Gas an der Börse und hat keine Tanks auf dem Hof.

Solange es also noch physisch Gas gibt, spielt eine Pleite des Versorgers keine Rolle. So sollte das in einer freien Marktwirtschaft jedenfalls sein...

Soweit es um "Uniper" geht, geht es aber wohl nicht um einen Versorger im eigentlichen Sinn: Uniper verkauft Ihnen kein Gas. Uniper betreibt Kraftwerke und das Gasnetz...

Tja, das passiert

wenn die Regierung aus Dilettanten besteht, kurzsichtiger Aktionismus statt langfristiger Strategie.

Und da gibt es leider viele Beispiele - wir retten das Klima, indem wir Windkrafträder bauen, auch gern in Wäldern. Wir tragen so zum Insektensterben bei, die Verwirbelungen der Windkrafträder tragen zur Temperaturerhöhung bei und die Entsorgung der alten Rotorblätter ist ungeklärt. Klar ist nur, dass dabei Unmengen klimaschädlicher Gase entstehen.

Wir retten die Gasimportunternehmen, indem wir deren Gewinne für die Aktionäre ins unermessliche steigern lassen und gleichzeitig wird eine Übergewinnsteuer verweigert, obwohl sie funktioniert, wie einige Länder Europas zeigen. Aber dort ist es politisch gewollt - in Deutschland ist nur gewollt, die Aktionäre reicher zu machen zu Lasten des restlichen Volkes. Da nützten dann eine Wohngeldnovelle oder Almosen für die Ärmsten auch nicht viel. Die schlimmste Regierung, die Deutschland je hatte.

Verstehe die ganze Gasumlage nicht !

Warum macht man das nicht analog zur Lufthansa einfach mit einem zinslosen staatlichen Kredit. Dann würde das auch von niemand unberechtigt angefordert werden und es bestände zudem die Möglichkeit, dass bei späteren Gewinnen der Unternehmen (so wie bei der Lufthansa) zumindest ein Teil des Geldes zurück gezahlt wird. Wäre so einfach und auch unbürokratisch. Aber vermutlich sieht eine Lobbyvereinigung die Chance mit einer Gasumlage so richtig zu kassieren.

 

Auf geht's

Wäre es nicht für die Politik und Wirtschaft einfacher, uns die arbeitende Masse,  einfach nur noch über Gutscheine abzuwickeln - also Lebensmittelmarken, Heizkostenmarken, kKonsummarken etc.? Wir ließen uns so doch viel leichter manipulieren und unter Kontrolle halten.

NS II öffnen

Nordstream II öffnen und dann braucht kein Mensch in diesem Land eine Einschränkung. Es gibt genug Gas für alle. Völlig unnötige Regulierung einer selbstgemachten Krise.

Gasumlage

Was hat sich hohe Minister den gedacht-wenn er überhaupt gedacht hat! Das jetzt nur die armen Unternehmen die Hilfe anmelden? Wenn denn unser Staat, mal wieder, so tolle Prämien abgibt, dann wären diese Unternehmen doch wirklich doof, wenn sie sich nicht auch daran bereichern würden. Daher haben das die uns umgebenden Staaten anders gemacht -Übergewinnsteuer sagt doch an dieser Stelle Alles. Die haben sich schon was dabei gedacht…womit wir wieder beim Denken wären. An diesem scheint es in unserer aktuellen Regierung leider an so vielen Stellen zu fehlen. 

 

Maximalanreiz

Zitat von Der Nachfrager (08:46 Uhr) : "Die Grünen sind der Meinung die Welt über hohe Energieprese zu retten. Aber es findet eine Enteignung statt. Anreize zum Energiesparen wären sinnvoller gewesen."

Und welcher Anreiz zum Sparen ist stärker als ein hoher Preis ?

Höhere Preise und Abgaben zur Enteignung hochzustilisieren ist absurde Dramatisierung. Vielleicht wollen Sie ja noch dazusetzen, daß Sie dadurch traumatisiert und diskriminiert werden.

Alleine die Tatsache...

...das unter den bedürftigen (...in diesem Zusammenhang eine gar köstliche Formulierung) Unternehmen, die als solche deklariert wurden, sich solche befinden, die fette Gewinne zu verzweichnen haben, zeigt die Inkompetenz eines Wirtschaftministers auf, der mit dem Geld der Bevölkerung derart umgeht. Diese Bundesregierung hat nur ein halbes Jahr gebraucht, um Deutschland an den Rand des wirtschaftlichen Desaster zu treiben. Ein Doktor der Philosophie hat halt keine Ahnung von der Wirtschaft und bewegt sich wie ein kopfloser hysterischer Hahn im Stall

Diese dummdreisten Unternehmen sollten obendrein angezeigt werden, wegen Erschleichung privater Gelder unterfalschen Voraussetzungen. 

@08:54 Uhr von Kritikunerwünscht

Wir tragen so zum Insektensterben bei, die Verwirbelungen der Windkrafträder

Woher haben Sie das denn? Vermutlich aus der gleichen unseriösen Quelle wo die Aussage herkomtm das Windräder massenweise Vögel killen würde, oder?

tragen zur Temperaturerhöhung bei

Über die Aussage lacht jeder Experte. Ist einer der klassischen Fakenews die dazu im Umlauf sind.

und die Entsorgung der alten Rotorblätter ist ungeklärt. Klar ist nur, dass dabei Unmengen klimaschädlicher Gase entstehen.

Es gibt sicher noch Potential bei dem Recycling, Aber es gibt Lösungen dafür. 

Wir retten die Gasimportunternehmen, indem wir deren Gewinne für die Aktionäre ins unermessliche steigern lassen

Wenn man mal die Gasumlage sich näher angeschaut hat, dann merkt man schnell das dadurch keine "neuen" Gewinne entstehen können. Denn es wird ja nur (ein Teil) der Ersatzbeschaffungskosten ausgeglichen. 

Ist Deutschland noch ein Rechtsstaat?

Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass wir in gewissen Bereichen kein Rechtsstaat mehr sind. Seit dem Beginn der Coronapandemie und der Energiekrise zeigt sich, wie es um unseren Staat und gewisse Unternehmen bestellt ist. Da bekommen Firmen Steuergelder, um sich zu sanieren bzw. noch mehr zu verdienen. Siehe Kurzarbeitergeld, Sanierung TUI und Lufthansa, jetzt die Gasumlage usw. usw. Und die Kartellämter sagen, es wäre alles in Ordnung bzw. es gäbe kein Bedarf. Wir brauchen uns auf jeden Fall über andere Staaten, die wir als Bananenrepubliken bezeichnen, nicht beschweren. Wir bewegen uns ganz stark in die Richtung eines Staates der Ungleichheit und Vetterleswirtschaft mit zunehmender Korruption vorallem im Bereich der Energie- und Stromversorger usw. Das Verhalten mancher Firmen bzw. Privatpersonen macht mich nur noch traurig, die Krisen zum eigenen Vorteil ausnutzen; egal was es auch sei.

Und wieder ein Beweis mehr

...für die absolute Unfähigkeit dieser Schauspieltruppe aka Bundesregierung. Gibt es denn keine Staatssekretäre bzw. Mitarbeiter mehr, die von vornherein auf solche Probleme hinweisen können? Oder sitzen da wirklich nur noch stets bemühte Fachkräfte? Die westlichen Werte sind nun mal rücksichtsloser Turbokapitalismus mit ein wenig Klimaheuchelei und soziale Almosen als Feigenblatt. Aber was passiert, wenn die steuerzahlenden Leistungsträger keine Lust mehr haben, diesen Blödsinn zu finanzieren?

@08:50 Uhr von archersdream

 

Hier geht es um die Importeure von Gas und deren (langfristige) Lieferverträge vor dem .1. Mai 2022 abgeschlossen wurden. Es geht NICHT um Gas das auf dem Spotmarkt (Börse) gekauft wurde!  Geht der Importeur Pleite sind die Lieferverträge mit Russland/Niederlande etc.  makulatur und es kommt kein Gas mehr aus dem Ausland. Also nix mit "physisch Gas vorhanden") Es müssten dann erst neue Lieferverträge ausgehandelt werden. (die dann sicher auch nicht billiger sind als die bisherigen).

Ok. Danke für die Klarstellung! Dann scheint eine Überführung dieses eminent wichtigen Themas in staatliche Hände ja noch wichtiger zu sein.

@08:57 Uhr von Orfee

Nordstream II öffnen und dann braucht kein Mensch in diesem Land eine Einschränkung.

Warum sollte durch NS2 Gas strömen wenn es jetzt schon genug ungenutzte Piplinekapazitäten von Russland nach Europa gibt? Das Problem sind nicht Piplines sondern das Russland da kein, bzw. nicht mehr so viel, Gas einleitet. 

 

Fake-News unerwünscht

Zitat von Kritikunerwünscht (08:54 Uhr) : "wir retten das Klima, indem wir Windkrafträder bauen, auch gern in Wäldern. Wir tragen so zum Insektensterben bei, die Verwirbelungen der Windkrafträder tragen zur Temperaturerhöhung bei und die Entsorgung der alten Rotorblätter ist ungeklärt. Klar ist nur, dass dabei Unmengen klimaschädlicher Gase entstehen."

Die Vorteile der Windenergienutzung überwiegen die geringfügigen Nachteile  bei weitem, der Beitrag von Windkraftanlagen zum Insektensterben ist im Vergleich zu den anderen Ursachen marginal, die von Ihnen behauptete Temperaturerhöhung durch Windkraft krudester Unsinn und Altmetall ist ein gefragter Rohstoff.

Zurück zu RT.

@08:19 Uhr von KarlderKühne

…Und jetzt liefert der Russe halt nur das was bestellt wurde…

 

Genau das tut er eben nicht.

Unglaublich, welchen Unsinn Sie immer wieder von sich geben.

@09:02 Uhr von Diabolo2704

Vielleicht wollen Sie ja noch dazusetzen, daß Sie dadurch traumatisiert und diskriminiert werden.

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ich sehe hier in der Tat eine Diskriminierung der Ärmeren. Aber die spielten bei den Grünen noch nie eine Rolle

Das Nordstream-Märchen

Zitat von Orfee (08:57 Uhr) : "Nordstream II öffnen und dann braucht kein Mensch in diesem Land eine Einschränkung."

Die aus Russland gelieferte Gasmenge wird nicht durch die Anzahl der verfügbaren Pipelines begrenzt.

Oder glauben Sie vielleicht, Sie würden mehr Geld bekommen, wenn Sie bei Ihrer Bank ein zweites Konto eröffnen ?

@08:46 Uhr von Bln222

Peinlich, ein Wirtschaftsminister stammelt sich gestern im Interview irgendwas ab und kann seine eigenen Maßnahmen nicht begründen. Im Nachhinein stellt man fest, das die Verordnung zur Gasumlage so gemacht wurde, daß sich jeder frei bedienen kann und nach belieben kräftig in den Milliardentopf greifen darf. Dem gegenüber stehen Menschen, die dadurch stark in finanzielle Nöte kommen oder gar nicht wissen, wie sie das Ganze bezahlen sollen. Gerecht und ausgewogen geht anders. Kann man so noch Vertrauen in eine Regierung haben, die unser Land durch sehr schwierige Zeiten steuern muß. 

Er sollte zurück treten und besser bei seinen Märchenbüchern bleiben. 

Irgendjemand hat das Geld.

Ein Flüssiggastanker lässt sich derzeit für rund 60 Millionen Euro in den USA befüllen und für 270 Millionen Euro in Antwerpen löschen. Günstiges Gas aus russischen Langfristverträgen für Deutschland lässt sich für einen vielfachen Börsenpreis an Drittländer verkaufen, wie in der ersten Jahreshälfte, als 20.000 TWh über Jamal nach Polen flossen. Viele Firmen haben aufgrund der offenen Idiotie der EU, den gesamten Gashandel an den Börsenpreis zu binden, immense "Windfall-Profits", die durch nichts zu rechtfertigen sind, die wir aber auch durch eine "Gasumlage", die "nur" Verluste kompensiert, bezahlen würden.

Die "Gasumlage" muss weg. Wir brauchen eine Übergewinnsteuer, wie sie andere europäische Länder haben. Und etliche neoliberale EU-Bestimmungen für den Energiehandel gehören schlicht in die Tonne.

@08:57 Uhr von Orfee

Nordstream II öffnen und dann braucht kein Mensch in diesem Land eine Einschränkung. Es gibt genug Gas für alle. Völlig unnötige Regulierung einer selbstgemachten Krise.

Warum wiederholen sie immer dieses Thema Nordstream2? Haben sie keine anderen Vorschläge vom Kreml erhalten oder hat Putin ihnen das so eigetrichtert das sie nichts mehr drumherum merken? Machen sie doch mal ein neues Fass auf statt immer vom Kreml zu berichten.

Es geht ja noch weiter: die…

Es geht ja noch weiter: die Gasversorger haben mit Industriekunden auch langlaufende Festpreisverträge mit kleinen Gaspreisen abgeschlossen.

Ich bin der festen Überzeugung, das Unternehmen wie Mercedes das Gas immer noch für ein Appel und ein Ei bekommen. Die Differenz, die beim Versorger zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis für die Industrie entsteht, wird dann vom Kleinverbraucher über die Gasumlage erstattet. Und so finanziert Otto Normalverbraucher die prächtigen Gewinne von Mercedes.

@08:57 Uhr von Orfee

Nordstream II öffnen und dann braucht kein Mensch in diesem Land eine Einschränkung. Es gibt genug Gas für alle. Völlig unnötige Regulierung einer selbstgemachten Krise.

.

Es ist ja nicht so, als das Russland durch Nordstream 1 nicht liefern kann. Die technischen Gründe sind nur vorgeschoben. Warum sollte dann Russland durch Nordstream 2 das Gas pumpen, das es auch durch Nordstream 1 pumpen könnte.

 

@08:57 Uhr von Orfee

Nordstream II öffnen und dann braucht kein Mensch in diesem Land eine Einschränkung. Es gibt genug Gas für alle. Völlig unnötige Regulierung einer selbstgemachten Krise.

Ich bin so was von bei Ihnen!!! Das denken, Gott sei Dank, auch immer mehr Menschen. 

@08:57 Uhr von Orfee

Nordstream II öffnen und dann braucht kein Mensch in diesem Land eine Einschränkung. Es gibt genug Gas für alle. Völlig unnötige Regulierung einer selbstgemachten Krise.

Das ist auch meine Meinung. 

@08:30 Uhr von Jimi58

>> Immer das Gleiche, Banken oder Großkonzerne die

>> sich verzockt haben müßen durch den Steurzahler

>> wieder geholfen werden

 

Naa, die müssen sich noch nicht mal "verzockt" haben. Es geht noch viel schlimmer:

Was denken Sie, wie schnell ein guter Steuerberater eine Firma, die im RealLive absolut grundsolide dasteht, auf dem Papier in 'kurz vor der Insolvenz' hinrechnen kann.

Und schon kann das große Kohleabgreifen beginnen. =(

@08:57 Uhr von Icke 1

Wäre es nicht für die Politik und Wirtschaft einfacher, uns die arbeitende Masse,  einfach nur noch über Gutscheine abzuwickeln - also Lebensmittelmarken, Heizkostenmarken, kKonsummarken etc.? Wir ließen uns so doch viel leichter manipulieren und unter Kontrolle halten.

Wer weiß ob sowas nicht noch kommt. Regieren am Volk vorbei und klopfen sich wahrscheinlich noch  auf die Schulter  :(

@09:02 Uhr von Diabolo2704

Zitat von Der Nachfrager (08:46 Uhr) : "Die Grünen sind der Meinung die Welt über hohe Energieprese zu retten. Aber es findet eine Enteignung statt. Anreize zum Energiesparen wären sinnvoller gewesen."

 

>>Und welcher Anreiz zum Sparen ist stärker als ein hoher Preis ?

Höhere Preise und Abgaben zur Enteignung hochzustilisieren ist absurde Dramatisierung. Vielleicht wollen Sie ja noch dazusetzen, daß Sie dadurch traumatisiert und diskriminiert werden.<<

.

Meine Frau und ich haben bereits 1995 ein Niedrigenergiehaus gebaut. Ohne jede Förderung. Wir wollten einfach Energie sparen. Das Ergebnis überzeugt noch heute. Wir verbrauchen weniger als 10.000 KWh. Ich denke, dass wir diesen Winter nochmals 2000 KWh sparen können. 

Vermutlich Lobbyismus von Uniper

Dieser hat zur Gasumlage geführt. Wer den Aussagen von Robin Alexander von der Welt (Ausgabe Maybrit Illner, ZDF) zugehört hat, wundert sich. Der Chef von Uniper wirkte für einen Chef einer Firma, die jeden Tag ein paar Millionen Euro verliert auf seiner Kanada-Reise mit Bundeskanzler Scholz und Minister Habeck doch recht "entspannt".

Uniper und GaspromGermania könnten genauso wie die Commerzbank auch komplett vom Staat übernommen werden und die Kuh wäre vom Eis. Uniper selbst war es, die uns mit Lobbyismus die russische Schlinge um den Hals legten.

Ob Uniper oder BASF: da ist mir zuviel Lobbyismus

@08:57 Uhr von Orfee

Nordstream II öffnen und dann braucht kein Mensch in diesem Land eine Einschränkung. Es gibt genug Gas für alle. Völlig unnötige Regulierung einer selbstgemachten Krise.

Durch ständiges Wiederholen dieses Unsinns bleibt er dennoch Unsinn. Bin gespannt, wie oft wir das noch von Ihnen lesen müssen.

@09:17 Uhr von Nerv1

Nordstream II öffnen und dann braucht kein Mensch in diesem Land eine Einschränkung. Es gibt genug Gas für alle. Völlig unnötige Regulierung einer selbstgemachten Krise.

Das ist auch meine Meinung. 

Wer Nordstream 2 befürwortet, gibt auch Putin Recht zu seinem Angriffskrieg in der Ukraine. ab heir im Forum wird es immer von den gleichen Usern gefordert. Alles Putinpropaganda, viel Rauch um nix.

@09:17 Uhr von Nerv1

Nordstream II öffnen und dann braucht kein Mensch in diesem Land eine Einschränkung. Es gibt genug Gas für alle. Völlig unnötige Regulierung einer selbstgemachten Krise.

Das ist auch meine Meinung. 

Die Meinung dürfen Sie gerne haben und auch kund tun. Nur ändert das nix an den Fakten...

@09:17 Uhr von Nerv1

Nordstream II öffnen und dann braucht kein Mensch in diesem Land eine Einschränkung. Es gibt genug Gas für alle. Völlig unnötige Regulierung einer selbstgemachten Krise.

Das ist auch meine Meinung. 

Das wundert mich bei Ihnen gar nicht.

@08:17 Uhr von mgutt

Was schlagen die Unternehmen denn drauf, wenn sie das Gas weiterverkaufen, machen sie über diese verlorenen 10% immer noch Gewinn?

 

Nein, die Gewinne machen sie in anderen Unternehmensbereichen, etwa mit dem Verkauf von Strom.

 

@08:19 Uhr von KarlderKühne

Und jetzt liefert der Russe halt nur das was bestellt wurde Und Uniper muß auf dem Spotmarkt tief in die Tasche greifen.

Russland liefert nur einen Bruchteil der vertraglich vereinbarten Menge. Seit Monaten.

@09:16 Uhr von grübelgrübel

Nordstream II öffnen und dann braucht kein Mensch in diesem Land eine Einschränkung. Es gibt genug Gas für alle. Völlig unnötige Regulierung einer selbstgemachten Krise.

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Es ist ja nicht so, als das Russland durch Nordstream 1 nicht liefern kann. Die technischen Gründe sind nur vorgeschoben. Warum sollte dann Russland durch Nordstream 2 das Gas pumpen, das es auch durch Nordstream 1 pumpen könnte.

 

Sie haben ja Recht, aber lassen Sie es: Orfee und seine/ihre Brüder/Schwestern im Geiste werden diesen Quatsch immer weiter wiederholen.

@08:42 Uhr von DerCarsten

Ich möchte meinen, dass es keine Rolle spielt, ob der Versorger pleite ist. Der Wechsel zum Grundversorger klappt bei einem regulären Tausch des Versorgers doch auch unproblematisch. Das Gas ist nach der Pleite des Versorgers ja immer noch da. Es verschwindet ja nicht. Der "Versorger" "bezieht" das Gas an der Börse und hat keine Tanks auf dem Hof.

Solange es also noch physisch Gas gibt, spielt eine Pleite des Versorgers keine Rolle. So sollte das in einer freien Marktwirtschaft jedenfalls sein...

 

Klingt logisch, aber wenn der Importeur/Großhändler/Zwischenhändler pleite ist, kann er das bezogene Gas nicht bezahlen und es wird erstmal abgestellt. Meine Stadtwerke werden wahrscheinlich nicht in Verhandlungen mit Putin oder dem Emir von Katar eintreten sowie LNG-Terminals am beschaulichen Mittelrhein errichten.

Also müssten meiner Meinung nach (kein Fachmann...) Einkäufer, Preisvereinbarungen mit Gasproduzenten, technische Einrichtungen, Verträge mit den Abnehmern weitergeführt werden.

@08:28 Uhr von Schleswig Holsteiner

Die grossen Energieunternehmen sind im Lobbyverband BDEW organisiert. Und die Geschäftsführerin dieses Lobbyverbandes kommt von den Grünen. Deshalb hat Herr Habeck auch so schnell dem kleinen Bürger(in) die Gasumlage aufgedrückt...zur "Rettung" der milliadenschweren Energie Unternehmen. Ich bin mir sicher, da klingelt es dann auch in der Parteikasse. Als Lösung hätte Herr Habeck lieber die Über-Gewinne von den BDEW Mitgliedern zusätzlich besteuern und damit die Verluste von Uniper und Co. ausgleichen lassen sollen.

 

Sie sollten kennzeichnen, wenn Sie die Kommentare anderer Foristen wörtlich kopieren.

 

Diese Umlage...

Diese Umlage ist und bleibt verfassungswidrig. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es jemand richtig begründet.

@09:06 Uhr von archersdream

und die Entsorgung der alten Rotorblätter ist ungeklärt. Klar ist nur, dass dabei Unmengen klimaschädlicher Gase entstehen.

Es gibt sicher noch Potential bei dem Recycling, Aber es gibt Lösungen dafür. 

 

dann sollte man mal anfangen !

aber im Reden sind wir Weltmeister im etwas Tun ...

@08:42 Uhr von DerCarsten

 

Die Gasumlage muss ganz weg. Sie ist genau wie die CO2-Steuer ein Verarmungsinstrument.

 

 

Es ist nur so:

Wenn dann die wichtigen Gasversorger pleite gehen und der nicht verarmte Gaskunde im Kalten sitzt:

Was sagt der dann?

 

Ich möchte meinen, dass es keine Rolle spielt, ob der Versorger pleite ist. Der Wechsel zum Grundversorger klappt bei einem regulären Tausch des Versorgers doch auch unproblematisch. Das Gas ist nach der Pleite des Versorgers ja immer noch da. Es verschwindet ja nicht. Der "Versorger" "bezieht" das Gas an der Börse und hat keine Tanks auf dem Hof.

Solange es also noch physisch Gas gibt, spielt eine Pleite des Versorgers keine Rolle. So sollte das in einer freien Marktwirtschaft jedenfalls sein...

 

 

Bin da kein Fachmann, glaube aber, dass Ihr oder mein Grundversorger über eben diese Unternehmen wie Uniper beliefert wird.

Und wenn von da nix mehr kommt,...

 

Nur den Aasgeiern unter denen muss von vornherein ein Riegel vorgeschoben werden.

@09:16 Uhr von grübelgrübel

Es ist ja nicht so, als das Russland durch Nordstream 1 nicht liefern kann. Die technischen Gründe sind nur vorgeschoben. Warum sollte dann Russland durch Nordstream 2 das Gas pumpen, das es auch durch Nordstream 1 pumpen könnte.

Genau deshalb sollte man NS2 öffnen, um Putin der Lüge zu überführen.

@09:16 Uhr von kein_roboter

Es geht ja noch weiter: die Gasversorger haben mit Industriekunden auch langlaufende Festpreisverträge mit kleinen Gaspreisen abgeschlossen.

Ich bin der festen Überzeugung, das Unternehmen wie Mercedes das Gas immer noch für ein Appel und ein Ei bekommen. Die Differenz, die beim Versorger zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis für die Industrie entsteht, wird dann vom Kleinverbraucher über die Gasumlage erstattet. Und so finanziert Otto Normalverbraucher die prächtigen Gewinne von Mercedes.

Gewagte These. Aber wie Sie schreiben, handelt es sich nur um Ihre Überzeugung, also zunächst reine Phantasie.

Definitionsfrage

Zitat von Jochen Peter (09:07 Uhr) : "Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass wir in gewissen Bereichen kein Rechtsstaat mehr sind."

Vielleicht ist Ihr Verständnis von Rechtsstaatlichkeit auch nur ein sehr eigenwilliges. Definieren Sie "Rechtsstaat". Und dann vergleichen Sie Ihre Definition mit der, die in Deutschland gängige Meinung ist. Ich empfehle das Standardlehrbuch "Staatsrecht" von Alfred Katz.

@08:57 Uhr von Orfee

Nordstream II öffnen und dann braucht kein Mensch in diesem Land eine Einschränkung. Es gibt genug Gas für alle. Völlig unnötige Regulierung einer selbstgemachten Krise.

Sie begreifen es anscheinend nicht, oder wollen nur irgend einen Quatsch hier loswerden.

Putin erfüllt seine Lieferträge nicht mit NS1, wenn er es täte, wäre die Gasmenge ausreichend!

@09:10 Uhr von archersdream

Nordstream II öffnen und dann braucht kein Mensch in diesem Land eine Einschränkung.

Warum sollte durch NS2 Gas strömen wenn es jetzt schon genug ungenutzte Piplinekapazitäten von Russland nach Europa gibt? Das Problem sind nicht Piplines sondern das Russland da kein, bzw. nicht mehr so viel, Gas einleitet. 

 

Das weiß Orfee alles. Es geht ihm/ihr nur darum, papageienhaft den Kreml wiederzugeben.

@09:16 Uhr von grübelgrübel

"Es ist ja nicht so, als das Russland durch Nordstream 1 nicht liefern kann. Die technischen Gründe sind nur vorgeschoben. Warum sollte dann Russland durch Nordstream 2 das Gas pumpen, das es auch durch Nordstream 1 pumpen könnte."

Hat doch Putin selbst vorgeschlagen.
Offiziell Putin's eigene Worte.
20.07.2022
„Wir haben noch eine fertige Trasse - das ist Nord Stream 2. Die können wir in Betrieb nehmen„, sagte Putin.

Das bedeutet öffnet Nordstream II und wir liefern. Was ist daran so schwer zu verstehen?

Die Gasumlage muss KOMPLETT…

Die Gasumlage muss KOMPLETT vom Tisch !

Andernfalls darf man mit expressiven Reaktionen der Gesellschaft rechnen.

Die Leute haben jetzt schon den Kaffee auf, und es wird seitens der Regierung ein Kübel Scheixxe nach der anderen über die Leute ausgekippt.

Die Grünen machen gerade super Antiwerbung für sich.

Ebenso SPD/FDP.

Das sind die wahren Verursacher der Krise.

Inkompetenz.

 

@08:57 Uhr von Icke 1

Wäre es nicht für die Politik und Wirtschaft einfacher, uns die arbeitende Masse,  einfach nur noch über Gutscheine abzuwickeln - also Lebensmittelmarken, Heizkostenmarken, kKonsummarken etc.? Wir ließen uns so doch viel leichter manipulieren und unter Kontrolle halten.

 

Klar, wir überschreiben dem Finanzamt unsere gesamten Vermögenswerte und kriegen dafür am 1. Januar jeden Jahres 365 Essensmarken.

Hoffentlich bleibt das ein schlechter Witz. Die derzeitige Tendenz geht aber dahin. Bloß für die Grüne Ideologie müssen wir noch was zurückbehalten, damit wir den Zwangskauf von Solarpanels und  Wärmepumpen, wenn uns mal  ein Kessel kaputtgeht oder wir eine neue Heizung bauen, irgendwie finanzieren können.

@09:17 Uhr von Nerv1

Nordstream II öffnen und dann braucht kein Mensch in diesem Land eine Einschränkung. Es gibt genug Gas für alle. Völlig unnötige Regulierung einer selbstgemachten Krise.

Das ist auch meine Meinung. 

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Sie sollten die Trollgeneratoren umprogrammieren damit es nicht sofort auffällt

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