Kommentare - ARD-Sommerinterview: Lindner sieht sich auf Kurs

21. August 2022 - 17:18 Uhr

Seine Entscheidungen seien nicht immer populär, hat Finanzminister Lindner im ARD-Sommerinterview eingeräumt. Trotzdem werde er Kurs halten. Sanfte Kritik äußerte er an den Ampel-Partnern, deutlichere Worte fand er für die Union.

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Kommentare

Hier hat Lindner recht

>>“Man muss nicht Subventionen zahlen für die gutverdienenden Menschen, die ein Elektroauto kaufen wollen."“<<
.

Hier hat Lindner zweifellos recht. Warum muss die steuerzahlende Bevölkerung den Kauf eines E-Autos mit bis zu 7.000 Euro pro Auto subventionieren? Das ist doch krank. Ohne diese abartig hohen Subventionen würde dann auch kaum einer diese teuren Autos kaufen. Das zeigt den Holzweg dieser politisch in die Bevölkerung geprügelte Technologie auf.

Kurs

Keine Nachfolgeregelung für das 9-Euro-Ticket ist schon mal ein falscher Kurs. 

Profitieren ja hauptsächlich die Wenigverdiener und die  Armen. Das geht doch nicht mit der FDP. 

Lindner sollte Lauterbach,…

Lindner sollte Lauterbach, Harbeck und Baerbock den Stecker ziehen. Ohne FDP wären die nämlich nicht Minister. Seine Wähler oder besser seine früheren Wähler scheinen ihn dafür verantwortlich zu machen.

Wie macht man sich möglichst unangreifbar?

1) Man kratzt lediglich an der Oberfläche der Themen

2) Man tut so, als gäbe es so etwas wie einen Sanierungsplan mit Erfolgsgarantie

3) Man bringt Themen ins Spiel, die nur einen kleinen Teil der Bevölkerung betreffen oder niemanden (Schuldenbremse)

4) Man schmeisst mit Zahlen um sich, die sich erst in 1 oder 2 Jahren als richtig, halb richtig oder falsch erweisen (können)

5) Man wiederholt sich so oft wie möglich, um Gewissheit zu signalisieren

6) Man bringt möglichst viele Negativbeispiele, die man zwar vermeiden will, die aber nie ein Thema waren

7) Man stellt sich so hin, als sei man unverzichtbar

8) Man lässt keine andere Person aus der eigenen Partei aufs Podest. Sie könnte ihm ja die Show stehlen...

Herr Lindner:

>>Er könne "politische Grundüberzeugungen" und Verfassungsrecht nicht an Umfragen ausrichten.<<

Politische Grundüberzeugungen sollten sich zwar nicht an Umfragen ausrichten, aber der Realität anpassen. Das setzt allerdings a) die Kenntnisnahme der Realität und b) geistige Flexibilität voraus.

Daran hapert es allerding nicht nur bei Lindner.

Ich frage mich

warum in diesem Land eigentlich permanent drüber geredet werden muss, die Rentner zu unterstützen. Nach einer längeren Lebensarbeitszeit als bei anderen Europäern, bleibt weniger über als bei eben diesen. Das zeigt doch nur, unser Rentensystem ist lächerlich. Und das ist so, weil diese Gruppe keine Lobby hat. Dabei haben die echt Macht, als so riesige Gruppe.

Lindner und die FDP auf Kurs...

Schon schade, wenn in der Koalition einer in die andere Richtung rudert...

Mitte

Ach ja, die "arbeitende Mitte". 

Warum wird mir bei solchen Begriffen immer ganz übel? Vielleicht, weil viele arbeitende Menschen sich anstrengen können wie sie wollen, aber trotzdem keine Chance haben, jemals zu dieser Einkommens-Mitte aufschließen zu können. 

"Ich sage mir, irgendwann…

"Ich sage mir, irgendwann wird es Menschen geben, die erkennen, der FDP-Vorsitzende und Finanzminister hat in einer schwierigen Lage, den Kurs gehalten, hatte einen klaren Kompass. Selbst wenn es im Moment unpopulär war."

Eisberg voraus! Jetzt ist Kurshalten angesagt. Selbst wenn es im Moment unpopulär ist. Danach wird es (hoffentlich noch) Menschen geben, die erkennen, dass das Kurshalten ein Fehler war. Für viele ist es dann allerdings zu spät.

omg

Aus dem Artikel:

> "Ich sage mir, irgendwann wird es Menschen geben,

> die erkennen, [Eigenlob gelöscht]

((c) by Christian Lndner)

 

Also, Sätze, die schonmal so anfangen und dann in selbstgefälliger Lobhudelei enden, obwohl noch 'nix in Papier&Tüten' ist? oO

 

Muß an der 'spätrömischen Dekadenz' liegen. -.-

Alles im Lot?

Sicher nicht. 

Und auf jedenfalls war so manche Entscheidung auch nicht unbedingt ganz richtig. Vor allem wenn man dann noch sieht in welchem Aufsichtsrat unser Ex Vize FDP Kanzler Roßler sitzt. 

So manches hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. 

Aktuell.... Nach durchlesen des Artikels be- und umschreibt man die momentane FDP mit Lindner an der Spitze mit zwei Worten.... "Ohne Worte".

Soso

 

Lindner hat die geplanten finanziellen Entlastungen für die "arbeitende Mitte" der Gesellschaft verteidigt. Es gehe nicht um höchste Einkommen, so wie es manchmal dargestellt werde

 

Naja, wenn Herr Lindner das sagt ... Es ist allerdings jede "Entlastung" so gestrickt, dass seine geliebten "Leistungsträger" am meisten davon haben. Z.B. die Vielverdiener, die von ihren Steuern dann eben mehr zurückbekommen als das gemeine Volk. Oder die Konzerne, die man unmöglich mit einer Übergewinnsteuer in den Ruin treiben kann.

 

Es gab und gebe große Unterschiede zwischen den Grünen, die er als linke Partei bezeichnete, und der FDP, die eine Partei der Mitte sei.

 

Schräger geht's nicht. Die FDP stellt unübersehbar den rechten Rand der Ampelkoalition dar. Nix mit "Mitte".

Und die Grünen für "links" zu halten, das geht natürlich auch nur aus eben dieser rechten Perspektive.

Ich finde es müssen…

Ich finde es müssen Neuwahlen geben für mich ist die Politik (leider) gescheitert.

Die FDP hat bei den geringen Stimmen nicht zu regieren aber Rot – Grün war das egal.

Wenn ich an unseren Bundeskanzler denke mit Erinnerungslücken.

 

//Und auch Menschen mit 50…

//Und auch Menschen mit 50.000 Euro Jahreseinkommen seien keine Topverdiener. "Das sind Menschen, die haben Sorgen wegen steigendem Zins. Die zahlen ihre Gasrechnung. Und diese arbeitende Mitte der Gesellschaft, die darf mindestens nicht vergessen werden, indem sie zusätzlich belastet wird."//

Rentner und Studenten sind auch keine Topverdiener. Aber was soll,s: Am Umgang mit den Alten erkennt man den Zustand einer Gesellschaft. Passt also. Und die Studenten? Brauchen wir nicht. Was wir brauchen sind Konsumenten. Bei den Alten und den Studenten ist ja eh nichts zu holen. Alles ist gut.

Kurs halten

ist nicht verkehrt,aber der Blick sollte dabei nicht stur gerade aus gerichtet sein.Man muss auch nach rechts u. links schauen. Wie geht es dehnen die z.B. auf die Tafel angewiesen sind.Und die Verlängerung des 9 Euro Ticket finde ich für mich gesagt,nicht gut denn ich habe es täglich genutzt.

@17:51 Uhr von Satanopiasma

Aktuell.... Nach durchlesen des Artikels be- und umschreibt man die momentane FDP mit Lindner an der Spitze mit zwei Worten.... "Ohne Worte".

Oh, mir fallen da ganz viele Worte ein. Leider sind die nicht ganz salongfähig. Und ich möchte nicht, dass meine Eltern sich im Grab umdrehen.

@17:31 Uhr von eine_anmerkung

>> Hier hat Lindner zweifellos recht. Warum muss die

>> steuerzahlende Bevölkerung den Kauf eines E-Autos

>> mit bis zu 7.000 Euro pro Auto subventionieren? Das

>> ist doch krank. Ohne diese abartig hohen

>> Subventionen würde dann auch kaum einer diese

>> teuren Autos kaufen. Das zeigt den Holzweg dieser

>> politisch in die Bevölkerung geprügelte Technologie

>> auf.

 

Ähh:

Hier hat Lindner zweifellos recht.

Warum muß die steuerzahlende Bevölkerung Atomkraftwerke mit jährlich 9 Mrd. € subventionieren?

Das ist doch krank.

Ohne diese abartig hohen Subventionen würde auch kaum einer diesen dann wesentlich teureren Atomstrom kaufen.

Das zeigt den Holzweg dieser politisch (und mehrfach auch polizeilich) in die Bevölkerung geprügelte Technologie auf.

@17:31 Uhr von eine_anmerkung.⁶

 

>>“Man muss nicht Subventionen zahlen für die gutverdienenden Menschen, die ein Elektroauto kaufen wollen."“<<
.

 

Hier hat Lindner zweifellos recht. Warum muss die steuerzahlende Bevölkerung den Kauf eines E-Autos mit bis zu 7.000 Euro pro Auto subventionieren? Das ist doch krank. Ohne diese abartig hohen Subventionen würde dann auch kaum einer diese teuren Autos kaufen. Das zeigt den Holzweg dieser politisch in die Bevölkerung geprügelte Technologie auf.

 

 

Was Sie kritisieren wurde von der Vorgängerregierung beschlossen und wird in sehr absehbarer Zeit der Vergangenheit angehören.

Also nich unnötig weiter aufregen.

 

Aber wussten Sie  dass man für e-Autos keine Steuern zahlt?

Sie haben also doch noch was zum aufregen.

Partei der Besserverdienenden

Aus für das 9-Euro-Ticket, keine Subventionierung für Geringverdiener (Gas, Strom, Nahrung), Steuergeschenke für Millionäre. Man sieht die FDP hat sich in ihren Kernaufträgen voll durchgesetzt.

Das 9 Euro Ticket (neueste Meldung)

Herr Scholz setzt sich (lt. SWR3 Nachrichten) für eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte ein.

Herr Lindner lehnt ab - er  ist gegen Erfolgsgeschichten.

Sozial-liberal

Lindner ist eher der Sozial-Liberale. Er kann besser mit SPD und Grünen und eigentlich gar nicht mit der rechten Merz-Union. Das merkt man hier ja ganz deutlich.

@17:37 Uhr von Klausewitz

Lindner sollte Lauterbach, Harbeck und Baerbock den Stecker ziehen. Ohne FDP wären die nämlich nicht Minister. Seine Wähler oder besser seine früheren Wähler scheinen ihn dafür verantwortlich zu machen.

 

 

Der Herr heißt  "Habeck".

 

Und hätten Sie das Sommerinterview angeschaut, hätten Sie gemerkt, dass die eigenen FDP-Wähler in überwiegender Mehrheit auch nicht unbedingt in allem Lindners Meinung sind.

 

Aber Sie glauben tatsächlich, die Situation in D wäre ohne Habeck und Baerbock besser?

 

Das glaub ich jetzt nicht...

@17:37 Uhr von -Der Golem-

 

1) Man kratzt lediglich an der Oberfläche der Themen

2) Man tut so, als gäbe es so etwas wie einen Sanierungsplan mit Erfolgsgarantie

3) Man bringt Themen ins Spiel, die nur einen kleinen Teil der Bevölkerung betreffen oder niemanden (Schuldenbremse)

4) Man schmeisst mit Zahlen um sich, die sich erst in 1 oder 2 Jahren als richtig, halb richtig oder falsch erweisen (können)

5) Man wiederholt sich so oft wie möglich, um Gewissheit zu signalisieren

6) Man bringt möglichst viele Negativbeispiele, die man zwar vermeiden will, die aber nie ein Thema waren

7) Man stellt sich so hin, als sei man unverzichtbar

8) Man lässt keine andere Person aus der eigenen Partei aufs Podest. Sie könnte ihm ja die Show stehlen...

 

 

Trefflicher Kommentar! :-)

Trend zur Elektromobilität

Elektroautos setzen sich auch ohne Förderung durch. Da hat Lindner recht und will Subventionen abbauen. Es gibt ja praktisch keine Innovation mehr im zu Ende gehenden Verbrenner-Bereich. Der Markt regelts.

@17:45 Uhr von püppie

warum in diesem Land eigentlich permanent drüber geredet werden muss, die Rentner zu unterstützen. Nach einer längeren Lebensarbeitszeit als bei anderen Europäern, bleibt weniger über als bei eben diesen. Das zeigt doch nur, unser Rentensystem ist lächerlich. Und das ist so, weil diese Gruppe keine Lobby hat. Dabei haben die echt Macht, als so riesige Gruppe.

Die Rentner haben die jetzige und die vorherigen Regierungen mitgewählt, deshalb sollten sie sich jetzt auch nicht über eine fehlende Lobby beschweren. 

@17:49 Uhr von Anna-Elisabeth

 

"Ich sage mir, irgendwann wird es Menschen geben, die erkennen, der FDP-Vorsitzende und Finanzminister hat in einer schwierigen Lage, den Kurs gehalten, hatte einen klaren Kompass. Selbst wenn es im Moment unpopulär war."

 

Eisberg voraus! Jetzt ist Kurshalten angesagt. Selbst wenn es im Moment unpopulär ist. Danach wird es (hoffentlich noch) Menschen geben, die erkennen, dass das Kurshalten ein Fehler war. Für viele ist es dann allerdings zu spät.

 

 

Ja, wie das Huhn, das vor dem Hahn wegrennt und vom Auto überfahren wird.

Lindner würde sagen:

"Lieber ging sie in den Tod!"

@17:53 Uhr von Holz1

Ich finde es müssen Neuwahlen geben für mich ist die Politik (leider) gescheitert.

 

Es gehört nicht viel Phantasie dazu, sich die Anzahl von Neuwahlen pro Jahr vorzustellen, wenn die jedesmal dann angesetzt werden, wenn für irgendjemanden die Politik (leider) gescheitert ist.

Wieder mal ein schwaches Bild

Und kein Journalist fragt, was Herr Lindner gegen die Steuerhinterziehungen von 150 Milliarden Euro pro Jahr unternehmen will?

Zweierlei Maß

Ministerpräsident Wüst: Rentner und Studierende seien bisher vergessen worden und sollten vom nächsten Entlastungspaket profitieren.

 

Finanzminister Lindner wies Henrik Wüst Forderungen als "Polemik" zurück. Man habe von der ehemaligen Unions-geführten Bundesregierung einen "nicht nachhaltig finanzierten Sozialstaat übernommen".

 

Die CDU benötigt die 21 Millionen Rentner als Wähler. Die FDP fährt bei diesen Wählern keine große Ernte ein.

 

Rentner und Studenten hatte Lindner schon einmal beim Hilfspaket ausgeschlossen. Die Politiker waren allesamt Nutznießer der 300 Euro.

Lindner: Die Renten wurden in diesem Jahr deutlich erhöht. Die Diäten und Gehälter aber auch.

 

 

 

@17:53 Uhr von Holz1

>> Ich finde es müssen Neuwahlen geben für mich ist die

>> Politik (leider) gescheitert

 

OMG!!!

Selbst wenn die Ampel auseinander bricht, würde es keine(!) Neuwahlen geben, sondern erstmal neue Koalitionsverhandlungen. -.-

Und Ihnen ist schon klar, daß DAS einfach nur die nächste GroKo bedeuten würde? oO

Tempolimit

Gerade weil das Land wichtigere Probleme wie das Tempolimit hat, könnte doch die FDP ihre "bockige" Haltung dazu als Beitrag zum Energiesparen und Klimaschutz einfach aufgeben?!

Wo liegt das Problem?

Mir kommt es so vor, als sei Nichteinführung des Tempolimits ein Punkt, der im ureigenen Interesse des Porsche-Fahrers Lindner persönlich liegt.

Starke Ampel

Wenn die Ampel Koalition weiterhin so erfolgreich ist und einig bleibt, muss die Union durch eine lange Durststrecke ohne Regierungsbeteiligung.

@17:51 Uhr von Satanopiasma

Sicher nicht. 

Und auf jedenfalls war so manche Entscheidung auch nicht unbedingt ganz richtig. Vor allem wenn man dann noch sieht in welchem Aufsichtsrat unser Ex Vize FDP Kanzler Roßler sitzt. 

So manches hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. 

 

Aktuell.... Nach durchlesen des Artikels be- und umschreibt man die momentane FDP mit Lindner an der Spitze mit zwei Worten.... "Ohne Worte".

 

 

Abgesehen vom "Nachgeschmack":

Was meinen Sie denn konkret zu dem Artikel bzw. dem Interview?

"Ohne Worte" is'n büschen wenig und kann alles bedeuten...

@17:57 Uhr von schiebaer45

Und die Verlängerung des 9 Euro Ticket finde ich für mich gesagt,nicht gut denn ich habe es täglich genutzt.

 

Verstehe ich nicht. Wenn Sie das Ticket täglich genutzt haben - warum finden Sie dann eine Verlängerung für Sie nicht gut?

@17:53 Uhr von Holz1

 

Ich finde es müssen Neuwahlen geben für mich ist die Politik (leider) gescheitert.

Die FDP hat bei den geringen Stimmen nicht zu regieren aber Rot – Grün war das egal.

Wenn ich an unseren Bundeskanzler denke mit Erinnerungslücken.

 

 

 

Nein, es  k a n n  keine Neuwahlen geben.

Was soll der Unfug?

@18:10 Uhr von Tarek94

warum in diesem Land eigentlich permanent drüber geredet werden muss, die Rentner zu unterstützen. Nach einer längeren Lebensarbeitszeit als bei anderen Europäern, bleibt weniger über als bei eben diesen. Das zeigt doch nur, unser Rentensystem ist lächerlich. Und das ist so, weil diese Gruppe keine Lobby hat. Dabei haben die echt Macht, als so riesige Gruppe.

Die Rentner haben die jetzige und die vorherigen Regierungen mitgewählt, deshalb sollten sie sich jetzt auch nicht über eine fehlende Lobby beschweren. 

 

Ich habe die nicht gewählt, weshalb ich mir ausdrücklich das Recht herausnehme, mich zu beschweren.

Und überhaupt: es gibt fürs Beschweren noch mehr Gründe, als dass mir die Lobby für mich persönlich fehlt. Für die allermeisten anderen wird nämlich auch nicht das Richtige getan.

Der Bund rechnet mit…

Der Bund rechnet mit Steuermehreinnahmen in diesem Jahr von über 170 Milliarden Euro. 

Im Durchschnitt zahlt im Kalenderjahr 2022 jeder Bundesbürger 2000 Euro mehr nur an Steuern an den Bund.

Scheint bei den Medien noch keiner errechnet zu haben.

 

@18:04 Uhr von um von um von um von

Lindner ist eher der Sozial-Liberale. Er kann besser mit SPD und Grünen und eigentlich gar nicht mit der rechten Merz-Union. Das merkt man hier ja ganz deutlich.

Tja, so kann man sich blenden lassen. Herr Lindner kann nicht ganz so reden, wie er es gerne würde. Er muss Rücksicht auf die Koalitionspartner nehmen. Er könnte natürlich auch die Ampel platzen lassen, aber dazu sitzt er wohl zu gerne in der Regierung. Ob es dazu nach einer Neuwahl für die FDP noch reichen würde, ist mehr als fraglich.

Das Problem dürften Rot und Grün allerdings auch haben. Aus meiner Sicht nehmen diese beiden Parteien aber entschieden zu viel Rücksicht auf die Gelben.

Was für ein Glück für…

Was für ein Glück für Deutschland, dass die FDP mitregiert. So kommt es zu perfekten Kompromissen. Lindner macht einen guten Job.

@18:03 Uhr von -Der Golem-

 

Herr Scholz setzt sich (lt. SWR3 Nachrichten) für eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte ein.

Herr Lindner lehnt ab - er  ist gegen Erfolgsgeschichten.

 

 

Als gäbe es nur Tickets für 9 Euro.

Was kosten die, sagt Lindner? Etliche Mrd.

Mach ein 20 €-Ticket draus und halbiere den Subventionsbedarf.

So in etwa...

Anwalt der Arbeitnehmer

Natürlich schreit ein Teil der Bevölkerung "Hurra", wenn seine Mobilität durch andere bezahlt wird. Aber genau das muss verhindert werden!

 

Mobilität kostet und schadet auch im ÖPNV der Umwelt. Das 9 Euroticket hat jede Menge Verkehr induziert und zeigt, welche Umweltfolgen ein faktisch kostenfreier Nahverkehr nach sich zieht.

 

Ein marktwirtschaftlich organisierter Staat kann nur funktionieren, wenn Kosten und Preise halbwegs vernünftig übereinstimmen. Gut, dass die F.D.P. in der Regierung das Schlimmste verhindern kann.

Lobhudelei

„..Menschen mit 50.000 Euro im Jahr sind keine Großverdiener“

Naja. Zumindest sorgloser leben kann man damit. 
Ich kenne aktuell keinen in meinem Umkreis der in der Höhe verdient. Zusammen ja. 

Lindner ertrage ich nicht mehr. Warum haben den bloß die jüngeren die FDP gewählt?

@17:53 Uhr von Holz1

Ich finde es müssen Neuwahlen geben

für mich ist die Politik (leider) gescheitert.

Die gibt es, spätestens 2025. Also noch etwas Geduld. Denn wir haben ja die Abgeordneten mit einer festen Wahlperiode frei gewählt. 

@17:37 Uhr von Klausewitz

Lindner sollte Lauterbach, Harbeck und Baerbock den Stecker ziehen. Ohne FDP wären die nämlich nicht Minister. Seine Wähler oder besser seine früheren Wähler scheinen ihn dafür verantwortlich zu machen.

 

Was für ein Unsinn: Die FDP ist der kleinste Koalitionspartner. Lindner hat niemandem den "Stecker zu ziehen". Er könnte sich endlich verantwortlich in der Krisenbewältigung zeigen statt auf marktradikaler Ideologie zu beharren und Lobbypartei zu bleiben.

 Sollte Lindner sich da nicht bewegen, werden die Wähler ihm demnächst den Stecker ziehen.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

ARD-Sommerinterview: Lindner sieht sich auf Kurs....

Warum sollte er sich auch nicht auf Kurs sehen ? Das 9-Euro-Ticket wird nicht verlängert. Kommen seine Steuerambitionen (Inflationsausgleichsgesetz) durch dann wird seine Klientel überproportional entlastet. Ein Ehepaar mit 600.000 Euro brutto im Jahr, spart 1700 Euro ein, eine Alleinerziehende mit 20.000 Euro brutto im Jahr mit knapp 100 Euro.

Und einem der vorangegangenen Artikel sagte der der Präsident des Deutschen Sparkassen-und Giroverbandes, daß es nur noch wenige Haushalte gibt, die Geld zurücklegen (sparen) können. 60 Prozent würden ihre Einnahmen für Lebensnotwendige dingen ausgeben müssen. Folgen der der Inflation.

@17:45 Uhr von püppie

 Das zeigt doch nur, unser Rentensystem ist lächerlich. Und das ist so, weil diese Gruppe keine Lobby hat. Dabei haben die echt Macht, als so riesige Gruppe.

Die Ampel hat auch unter den Rentnern eine Mehrheit bekommen bei der letzten Wahl. Also cool down.

Außerdem ist die Kaufkraft unserer Rentner aktuell größer als in jeder anderen Periode der Vergangenheit.

Die störrische Ablehnung...

 

...eines Tempolimits kostet die FDP wahrscheinlich weitaus mehr Sympathien und damit Stimmen als sie das wahrhaben will.

 

Und selbst wenn die CO2-Einsparung noch so gering ist - die Symbolik, hinter dem zu stehen, was die Menschen umtreibt, brächte dieser Klientelpartei weitaus mehr Sympathien.

 

Aber Lindner wäre nicht Lindner, würde er das den Autoherstellern und den Liebhabern der erhöhten Pulsfrequenz ab 200 km/h antun.

@Holz1

"Ich finde es müssen Neuwahlen geben für mich ist die Politik (leider) gescheitert."

Finden Sie. Nach noch nicht einmal einem Jahr. 

Immer wieder neu wählen, bis das Ergebnis Ihnen passt? Oder wie meinen Sie?

@17:37 Uhr von Klausewitz

Lindner sollte Lauterbach, Harbeck und Baerbock den Stecker ziehen.

Den Stecker ziehen? Was ham Sie denn für Ideen? Warum sollten Menschen sich gegenseitig "den Stecker ziehen"?

@18:10 Uhr von Tarek94

warum in diesem Land eigentlich permanent drüber geredet werden muss, die Rentner zu unterstützen. Nach einer längeren Lebensarbeitszeit als bei anderen Europäern, bleibt weniger über als bei eben diesen. Das zeigt doch nur, unser Rentensystem ist lächerlich. Und das ist so, weil diese Gruppe keine Lobby hat. Dabei haben die echt Macht, als so riesige Gruppe.

Die Rentner haben die jetzige und die vorherigen Regierungen mitgewählt, deshalb sollten sie sich jetzt auch nicht über eine fehlende Lobby beschweren. 

Glauben Sie ernsthaft, mit AFD oder der derzeitigen LINKE ginge es uns besser? Ich schrieb es neulich schon: Man kann nur wählen, was im Angebot ist. Ich habe zwar, nach längerer Abstinenz, zuletzt wieder die SPD gewählt, aber auch ich habe das Recht, mich zu irren. Dennoch halte ich die SPD immer noch für das kleinste Übel im "Angebot" - auch, wenn sie wieder einmal schwer enttäuscht.

@17:52 Uhr von frosthorn

 

...

Das ard-Interview untermauert: Kein einziger Satz von Lindner zu gezielter Entlastung und Unterstützung der Geringverdiener. Und das ist kein Zufall. 

Sie haben sich gewundert, dass ich doch sonst 'eher links' kommentieren würde und nun auf die christlich-jüdisch-humanistischen Quellen unserer Gesellschaft verweisen würde.
In der Tat sind in meinen Augen und für meine Haltung diese Traditionen für Solidarität, Zusammenhalt der Gesellschaft, soziale Verantwortung etc. wesentliche Quellen. Für mich sind das keine exklusiven, andere ausgrenzenden Traditionen, sondern auch für gegenseitigen Respekt und Toleranz und Inklusion bedeutsam.

Union, SPD und Grüne diesen Common Sense mit deutlich  unterschiedlichen Akzenten, aber ich erkenne doch immer noch ein gemeinsames Fundament.
Lindners FDP hat sich in meinen Augen davon verabschiedet, wie eben auch bedenklich viele Kommentierende hier. Und auf letzteres bezog sich mein Beitrag.

 Vielleicht ist das etwas klarer geworden.

 

@18:07 Uhr von harry_up

 

1) Man kratzt lediglich an der Oberfläche der Themen

2) Man tut so, als gäbe es so etwas wie einen Sanierungsplan mit Erfolgsgarantie

3) Man bringt Themen ins Spiel, die nur einen kleinen Teil der Bevölkerung betreffen oder niemanden (Schuldenbremse)

4) Man schmeisst mit Zahlen um sich, die sich erst in 1 oder 2 Jahren als richtig, halb richtig oder falsch erweisen (können)

5) Man wiederholt sich so oft wie möglich, um Gewissheit zu signalisieren

6) Man bringt möglichst viele Negativbeispiele, die man zwar vermeiden will, die aber nie ein Thema waren

7) Man stellt sich so hin, als sei man unverzichtbar

8) Man lässt keine andere Person aus der eigenen Partei aufs Podest. Sie könnte ihm ja die Show stehlen...

 

 

Trefflicher Kommentar! :-)

Schließe mich an.

 

 

@17:37 Uhr von -Der Golem-

1) Man kratzt lediglich an der Oberfläche der Themen

2) Man tut so, als gäbe es so etwas wie einen Sanierungsplan mit Erfolgsgarantie

3) Man bringt Themen ins Spiel, die nur einen kleinen Teil der Bevölkerung betreffen oder niemanden (Schuldenbremse)

4) Man schmeisst mit Zahlen um sich, die sich erst in 1 oder 2 Jahren als richtig, halb richtig oder falsch erweisen (können)

5) Man wiederholt sich so oft wie möglich, um Gewissheit zu signalisieren

6) Man bringt möglichst viele Negativbeispiele, die man zwar vermeiden will, die aber nie ein Thema waren

7) Man stellt sich so hin, als sei man unverzichtbar

8) Man lässt keine andere Person aus der eigenen Partei aufs Podest. Sie könnte ihm ja die Show stehlen...

Zu ergänzen:

9) Man verschweigt die eigenen katastrophalen 'Ausflüge' in die wirtschaftliche Unternehmertätigkeit, die mit Insolvenz und An-die-Wand-Fahren endeten, bevor man sich in den politischen Hafen der fdp rettete.

Dass Lindner gelegentlich,…

Dass Lindner gelegentlich, darauf hinweist, dass die umverteilten Gelder nicht vom Himmel fallen, sondern von uns Bürgern stammen, finde ich eigentlich richtig. Hätten wir in der Corona-Krise nicht alle Maßstäbe verloren, hätten wir jetzt noch mehr Spielräume. Und wer sagt uns, dass wir in zwei Jahren ein nicht noch größeres Problem zu lösen haben, das wir jetzt noch gar nicht auf dem Schirm haben ? Es hilft nichts, irgendwann werden wir für all diese "Bazookas" einstehen müssen. Und das können nicht nur die sein, die ohnehin immer jede Gießkannenwohltat finanzieren müssen. 

@17:53 Uhr von Holz1

Die FDP hat bei den geringen Stimmen nicht zu regieren aber Rot – Grün war das egal.

Zu recht. Oder steht im GG ab wie viel Prozent man regieren darf?

Dass man heute zweimal …

Dass man heute zweimal 'Lindner' an einem Tag kommentieren kann, ist etwas viel der Ehre, meiner Ansicht nach. Lindners dürftige Bilanz und von der Richtung her falsche Klientel- und  Bremserpolitik rechtfertigt das jedenfalls nicht.

 

gez. NieWiederAfd 

 

@17:37 Uhr von -Der Golem-

1) Man kratzt lediglich an der Oberfläche der Themen

Was erwarten Sie von einem Interview ? Eine Regierungserklärung ?

2) Man tut so, als gäbe es so etwas wie einen Sanierungsplan mit Erfolgsgarantie

Die gibt es bei Plänen nie !

3) Man bringt Themen ins Spiel, die nur einen kleinen Teil der Bevölkerung betreffen oder niemanden (Schuldenbremse)

Ich dachte, dass die Schuldenbremse explizit für die Nachfolgegenerationen eingeführt wurde. Sind das nur so wenige ?

4) Man schmeisst mit Zahlen um sich, die sich erst in 1 oder 2 Jahren als richtig, halb richtig oder falsch erweisen (können)

Ist das mit den Zahlen zum z.B. Klimawandel nicht auch so ? Ist nunmal so, wenn perspektivische Aussagen machen soll.

7) Man stellt sich so hin, als sei man unverzichtbar

8) Man lässt keine andere Person aus der eigenen Partei aufs Podest. Sie könnte ihm ja die Show stehlen...

Komisch, ich habe Frau Strack-Zimmermann häufiger gesehen, als Herrn Lindner.

 

@18:31 Uhr von harpdart

"Ich finde es müssen Neuwahlen geben für mich ist die Politik (leider) gescheitert."

Finden Sie. Nach noch nicht einmal einem Jahr. 

Immer wieder neu wählen, bis das Ergebnis Ihnen passt? Oder wie meinen Sie?

Wäre die Frage welches Ergebnis denn "passen" würde 

@17:37 Uhr von Klausewitz

Lindner sollte Lauterbach, Harbeck und Baerbock den Stecker ziehen. Ohne FDP wären die nämlich nicht Minister. Seine Wähler oder besser seine früheren Wähler scheinen ihn dafür verantwortlich zu machen.

 

Was soll denn das werden? Lindner verlässt mit seiner FDP die Regierung und legt das Land lahm? Diesen Unfug hatten wir bereits beim Absprung aus den Koalitionsverhandlungen der vorherigen Legislaturperiode.

Es braucht halt mehr als 11% um den Ton angeben zu können. Wenn auch seine Wähler das nicht verstehen sollen er und sie doch alle nach Sylt gehen und dort die Kommunalpolitik dominieren.

Sehr gute Ausführungen

Es gibt einen hohen Investitionsbedarf z.B. bei der Bundeswehr. Dies nennt Herr Lindner also als einen Grund, weshalb Rentnerinnen und Rentner wieder leer ausgehen sollen. Anders ausgedrückt, sollen die Rentnerinnen und Rentner so die Bundeswehr finanzieren. Wer so eitel und selbstverliebt ist, ist im Allgemeinen leicht zu Plaudereien aus den Nähkästchen zu verleiten - Herr Lindner hat es bewiesen.

Was ist ein Rentner in seinen Augen wert - augenscheinlich nichts. Er will die Rentner verhungern oder erfrieren lassen, um sein Klientel mit, in der jetzigen Zeit unnötigen Geschenken, zu beglücken.

Am armseligsten ist aber sein Angriff auf die CDU-Politik der vergangenen Jahre, die die FDP 4 Jahre lang selbst mitgetragen hatte.

 

@18:30 Uhr von harry_up

 

...eines Tempolimits kostet die FDP wahrscheinlich weitaus mehr Sympathien und damit Stimmen als sie das wahrhaben will.

 

Und selbst wenn die CO2-Einsparung noch so gering ist - die Symbolik, hinter dem zu stehen, was die Menschen umtreibt, brächte dieser Klientelpartei weitaus mehr Sympathien.

 

Aber Lindner wäre nicht Lindner, würde er das den Autoherstellern und den Liebhabern der erhöhten Pulsfrequenz ab 200 km/h antun.

Nicht zu vergessen ist Lindners Klientel hat sich an der Subvention der E-Autos schon gütlich getan. Nun muss, im Austausch älterer Autos, auch der "ärmere" Mitbürger ein E-Auto kaufen. Verbrenner sind ja "Out"

@17:49 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Schon schade, wenn in der Koalition einer in die andere Richtung rudert...

Die Einstellung der FDP war bei den KOA-Verhandlungen bekannt. Man hätte ja nicht mit der FDP regieren müssen. Nur dann hätte man garnicht regieren können ! Das scheinen Sie und viele andere, die sich diesbezügl. ständig beschweren, gerne zu vergessen. Wenn die FDP keinen Bock mehr hat, ist die KOA geplatzt und dann gibt es wieder Groko oder Schwarz-Grün. Ganz einfach. Mir wär's recht.

 

@17:37 Uhr von Klausewitz

Lindner sollte Lauterbach, Harbeck und Baerbock den Stecker ziehen. Ohne FDP wären die nämlich nicht Minister. Seine Wähler oder besser seine früheren Wähler scheinen ihn dafür verantwortlich zu machen.

Sie haben ein merkwürdiges Verständnis vom Zusammenkommen unserer aktuellen Regierung. Ohne SPD und Grüne wäre die FDP nicht einmal Regierungspartei, von Herrn Lindner als Finanzminister ganz zu schweigen. 

Keine Angst - Herr Lindner ist harmlos.

So lange ein Politiker keinen Schaden anrichtet ist er akzeptabel.

Das dachte ich jahrelang von Frau Merkel.  Und irgendwann kommt der Tag (oder ein Mann namens Putin), der erweist sich als Augenöffner. Innerhalb von "Stunden" kann sich die Politik einer Person (retrospektiv) als katastrophal erweisen und enorme Umwälzungen erfordern.

Bei Herrn Lindner bin ich mir sicher, dass dieser Tag nie kommen wird. Dafür ist er ein zu kleines Lichtlein.

@17:45 Uhr von püppie

warum in diesem Land eigentlich permanent drüber geredet werden muss, die Rentner zu unterstützen. Nach einer längeren Lebensarbeitszeit als bei anderen Europäern, bleibt weniger über als bei eben diesen. Das zeigt doch nur, unser Rentensystem ist lächerlich. Und das ist so, weil diese Gruppe keine Lobby hat. Dabei haben die echt Macht, als so riesige Gruppe.

Es ist eine graue Masse, die keine Macht hat. Macht hat, wer Lobbyisten hinter sich weiß, Geldgeber. Die Rentner haben weder Lobby noch Macht - sie haben nichts und sie wissen, dass in diesem Staat für sie nichts getan wird als Rentner. Viele haben resigniert und sich ihrem Schicksal ergeben. Es wird von allen Seiten auf die Rentner eingeprügelt: sie haben Schuld an der Schieflage der Krankenkassen, an der  Ebbe bei der Rentenversicherung, haben Schuld an vielen Verkehrsunfällen, haben schuld an der Klimakrise. Sie haben an allem Schuld, erbringen nichts fürs Bruttoinlandsprodukt, sind entbehrlich. Deshalb dürfen sie sterben.

@17:57 Uhr von schiebaer45

 Wie geht es dehnen die z.B. auf die Tafel angewiesen sind.

Die werden ganz sicher ihre Gasrechnungen nicht bezahlen können und müssen nicht zuletzt auch deshalb um ihre Wohnungen bangen. Unbeheizte Wohnungen schimmeln, bei Frost können Wasserrohre platzen. Als Kind habe ich erlebt, wie Eis unsere Toilette in Stücke gesprengt hat. (In diesen Räumlichkeiten gab es früher keine Heizung.)

Und die Verlängerung des 9 Euro Ticket finde ich für mich gesagt,nicht gut denn ich habe es täglich genutzt.

Ich genieße zudem, dass ich mich nicht um Tarife scheren muss. Da zumindest könnte man an deutlichen Vereinfachungen arbeiten. Was mich ärgert, ist, dass der HVV damit wirbt. dass man beim Bezahlen mit der App 7 Prozent sparen kann. Ich möchte die Rentner sehen, die damit klarkommen bzw. die notwendige "Ausrüstung" dafür haben.

@17:37 Uhr von -Der Golem-

1) Man kratzt lediglich an der Oberfläche der Themen

2) Man tut so, als gäbe es so etwas wie einen Sanierungsplan mit Erfolgsgarantie

3) Man bringt Themen ins Spiel, die nur einen kleinen Teil der Bevölkerung betreffen oder niemanden (Schuldenbremse)

4) Man schmeisst mit Zahlen um sich, die sich erst in 1 oder 2 Jahren als richtig, halb richtig oder falsch erweisen (können)

5) Man wiederholt sich so oft wie möglich, um Gewissheit zu signalisieren

6) Man bringt möglichst viele Negativbeispiele, die man zwar vermeiden will, die aber nie ein Thema waren

7) Man stellt sich so hin, als sei man unverzichtbar

8) Man lässt keine andere Person aus der eigenen Partei aufs Podest. Sie könnte ihm ja die Show stehlen...

Je nun, das ist das ARD Sommerinterview, keine Fraktionssitzung, und die FDP befindet sich in der Regierungsverantwortung und nicht in der bequemen Oppositionsrolle. 

@Bangalter

"Lindner ertrage ich nicht mehr. Warum haben den bloß die jüngeren die FDP gewählt?"

Das habe ich mich nach den ersten Wahlanalysen auch gefragt. 

Ich könnte meine Meinung dazu sagen  das wären allerdings eher Vermutungen. Trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass gerade Wähler aus dieser Altersgruppe maßgeblich zu den Verlusten der FDP bei den seither stattgefundenen Landtagswahlen beigetragen haben. 

@18:30 Uhr von harry_up

...eines Tempolimits kostet die FDP wahrscheinlich weitaus mehr Sympathien und damit Stimmen als sie das wahrhaben will.

Und selbst wenn die CO2-Einsparung noch so gering ist - die Symbolik, hinter dem zu stehen, was die Menschen umtreibt, brächte dieser Klientelpartei weitaus mehr Sympathien.

Aber Lindner wäre nicht Lindner, würde er das den Autoherstellern und den Liebhabern der erhöhten Pulsfrequenz ab 200 km/h antun.

Mir ist das Tempolimit egal. Dennoch glaube ich, dass Sie sich irren. Es mag eine Mehrheit für das Limit geben aber die haben und würden eh keine FDP wählen. Gehen Sie nicht von den Meinungen hier im Forum aus. Die Wirklichkeit ist eine andere. Wenn man hier mitliest, könnte man denken, es gäbe nur die Parteien Grüne, Linke, AFD.

 

@17:53 Uhr von Holz1

Ich finde es müssen Neuwahlen geben für mich ist die Politik (leider) gescheitert.

Für mich nicht. Daher möchte ich am Ende der Wahlperiode erst wieder wählen. So war es ja auch vor der Wahl vereinbart.

@18:31 Uhr von harpdart

"Ich finde es müssen Neuwahlen geben für mich ist die Politik (leider) gescheitert."

Finden Sie. Nach noch nicht einmal einem Jahr. 

Immer wieder neu wählen, bis das Ergebnis Ihnen passt? Oder wie meinen Sie?

Ich halte es eher mit dem Spruch: Was nicht passt, wird passend gemacht. Ich habe nur noch keine Idee, mit welchem Werkzeug das bei dieser Regierung gelingen könnte. ;-)

(Neuwahl scheidet aus)

 

@18:28 Uhr von Bernd Kevesligeti

Warum sollte er sich auch nicht auf Kurs sehen ? Das 9-Euro-Ticket wird nicht verlängert. Kommen seine Steuerambitionen (Inflationsausgleichsgesetz) durch dann wird seine Klientel überproportional entlastet. Ein Ehepaar mit 600.000 Euro brutto im Jahr, spart 1700 Euro ein, eine Alleinerziehende mit 20.000 Euro brutto im Jahr mit knapp 100 Euro.

Wieviel zahlen denn beide Beispielsparteien ein ? Soll jemand, der nur € 600/Jahr an Steuern zahlt, vllt um 800 Euro entlastet werden, oder wie ?

 

 

@17:53 Uhr von Holz1

Ich finde es müssen Neuwahlen geben für mich ist die Politik (leider) gescheitert.

Die FDP hat bei den geringen Stimmen nicht zu regieren aber Rot – Grün war das egal.

Wenn ich an unseren Bundeskanzler denke mit Erinnerungslücken.

 

Wenn Neuwahlen, dann bitte keine Koalitionen mehr, sondern eine Minderheitsregierung. Dann trennt sich die Spreu vom Weizen, dann sehen wir wer wirklich fähig ist und wer nicht.

@18:25 Uhr von NieWiederAfd

Lindner sollte Lauterbach, Harbeck und Baerbock den Stecker ziehen. Ohne FDP wären die nämlich nicht Minister. Seine Wähler oder besser seine früheren Wähler scheinen ihn dafür verantwortlich zu machen.

 

Was für ein Unsinn: Die FDP ist der kleinste Koalitionspartner. Lindner hat niemandem den "Stecker zu ziehen". Er könnte sich endlich verantwortlich in der Krisenbewältigung zeigen statt auf marktradikaler Ideologie zu beharren und Lobbypartei zu bleiben.

 Sollte Lindner sich da nicht bewegen, werden die Wähler ihm demnächst den Stecker ziehen.

Und dann ? Sie mögen ja vllt davon träumen aber die Grünen werden eben keine absolute Mehrheit erreichen. Dafür gibt es denn doch zuviele Wähler, die genau das eben nicht möchten, auch wenn es Sie bekümmert.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

 

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