Kommentare - Beamtenbund: Im öffentlichen Dienst fehlen 360.000 Stellen

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Na das ist doch DIR Chance…

Na das ist doch DIR Chance schlechthin es besser zu machen.

Schauen wir nach ESTLAND, die können sich keine Bürokratie leisten und haben alles Digitalisiert.

Berge von Aktenordnern ?

Das Titelbild sagt schon alles....  bei einer vernünftigen Digitalisierung werden die Arbeitsgänge auch effizienter und das Problem sollte dann nicht auftreten. In den Firmen, mit denen ich zusammen arbeite, wird seit über 10 Jahren papierlos mit elektronischen Dokumenten gearbeitet.

Chance für Bürokratieabbau ..?!

Andere Länder haben schon mal 30-50% Ihrer Beamten (!) entlassen, um der überbordenden Bürokratie Herr zu werden. 
 

Wir hier können Beamte - leider - nicht entlassen. Daher hat sich diese Kaste mittlerweile den Staat zur Beute gemacht, zusammen mit der Politik. 
 

Die Politik müsste per Gesetz massiv Gesetze und Regulierungen abbauen und alles vereinfachen. Das würde nicht nur enorme Kräfte freisetzen für ein Markt, es würde uns auch in Richtung eines schlanken Staates bringen, der uns viel weniger Geld kostet. 
 

Und wir müssten nicht mal Leute entlassen, nur keine neu einstellen…

 

@13:35 Uhr von Schleswig Holsteiner

Das Titelbild sagt schon alles....  bei einer vernünftigen Digitalisierung werden die Arbeitsgänge auch effizienter und das Problem sollte dann nicht auftreten. In den Firmen, mit denen ich zusammen arbeite, wird seit über 10 Jahren papierlos mit elektronischen Dokumenten gearbeitet.

Firmen arbeiten privatwirtschaftlich, Behörden nicht. Mein Mann (angestellt in einem internationalen Konzern) schlägt oft die Hände über dem Kopf zusammen, was auf meiner (staatlichen) Arbeitstelle als "digitale Errungenschaft" gefeiert wird - und mein Bruder (Programmierer) kommt vor Lachen nicht wieder. 

@13:34 Uhr Charlys Vater - Danke

Na das ist doch DIR Chance schlechthin es besser zu machen.

Schauen wir nach ESTLAND, die können sich keine Bürokratie leisten und haben alles Digitalisiert.

 

da sind sie mir zuvor gekommen. 
 

gerade vor ein paar Tagen hat ein deutscher youtuber ein gutes Video über den schlanken estnischen Staat heraus gebracht. 
 

https://youtu.be/2NsIGvXjcmM
 

lohnt sich, das mal anzuhören. 

wer hätte das gedacht

aber vielleicht ist der beamte/divers auch nur hinter dem aktenberg eingeschlafen und man hört ihn nicht

Oje ...

mehr, mehr, mehr, gab es doch einen Personalzuwachs von ca. 10% seit 2010. Dies scheint mir das total falsche Konzept.

Stattdessen sollte weniger Bürokratie das Ziel und schlanke effiziente Abläufe die Regel werden.

Nach dem Artikel hat die…

Nach dem Artikel hat die Zahl der im öffentlichen Dienst Beschäftigten von 2019 auf 2020 um 4% zugenommen. Bei konstanter Bevölkerung von 83 Millionen Menschen sollte das wohl reichen, zumal Rationalisierungspotentiale noch längst nicht alle gehoben sind.

13:34 Uhr von Charlys Vater …

13:34 Uhr von Charlys Vater

 

//Na das ist doch DIR Chance schlechthin es besser zu machen.

Schauen wir nach ESTLAND, die können sich keine Bürokratie leisten und haben alles Digitalisiert.//

 

In der heutigen Zeit, wo Cyberangriffe, Propagandamärchen usw. an der Tagesordnung sind, müsste aber an der Sicherheit gearbeitet werden. Und wohl noch an einigen anderen "Baustellen".

 

 

Einzelfallgerechtigkeit

Deutschland ist nicht mit Estland vergleichbar. In Deutschland muss in jedem Fall Einzelfallgerechtigkeit entstehen. Deshalb sind die Formulare in Deutschland so ungeheuer kompliziert. Es müssen Beiräte und Beauftragte befragt werden. Über allem schweben die Sozial- und Umweltverbände , die herabstossen , um  minimale Verfahrensfehler dazu zu nutzen , alles was Deutschland nach vorne zu bringen zu torpedieren. 
Dieses Land hat keine Zukunft mehr - außer für Pensionäre oder Beauftragte. 

@13:34 Uhr von Charlys Vater

Na das ist doch DIR Chance schlechthin es besser zu machen.

Schauen wir nach ESTLAND, die können sich keine Bürokratie leisten und haben alles Digitalisiert.

.

Die Vorstellung, dass der öffentliche Dienst hauptsächlich aus Büromitarbeitern in der öffentlichen Verwaltung besteht, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Die größte Gruppe sind Lehrer - und die wollen doch vermutlich alle - spätestens seit Corona - nicht digitalisiert, sondern persönlich unterrichten sehen. Auch die Polizei, die Bundeswehr, der Strafvollzug usw. besteht nur zu sehr geringen Teilen aus "Schreibttischtätern"...

Dessen ungeachtet, besteht natürlich ein großer Digitalisierungsbedarf bei bürgernahen Dienstleistungen und in der Gesundheitsprävention - die machen aber nur einen kleinen Teil der Beschäftigten aus..

@13:39 Uhr von Anita L.

Das Titelbild sagt schon alles....  bei einer vernünftigen Digitalisierung werden die Arbeitsgänge auch effizienter und das Problem sollte dann nicht auftreten. In den Firmen, mit denen ich zusammen arbeite, wird seit über 10 Jahren papierlos mit elektronischen Dokumenten gearbeitet.

Firmen arbeiten privatwirtschaftlich, Behörden nicht. Mein Mann (angestellt in einem internationalen Konzern) schlägt oft die Hände über dem Kopf zusammen, was auf meiner (staatlichen) Arbeitstelle als "digitale Errungenschaft" gefeiert wird - und mein Bruder (Programmierer) kommt vor Lachen nicht wieder. 

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Meine Frau hat früher in einer Reederei gearbeitet und nach der Elternzeit nun in einer Behörde. Ich kann Ihre Ausführungen nachvollziehen

13:39 Uhr von Anita L.   /…

13:39 Uhr von Anita L.

 

//Firmen arbeiten privatwirtschaftlich, Behörden nicht. Mein Mann (angestellt in einem internationalen Konzern) schlägt oft die Hände über dem Kopf zusammen, was auf meiner (staatlichen) Arbeitstelle als "digitale Errungenschaft" gefeiert wird - und mein Bruder (Programmierer) kommt vor Lachen nicht wieder.//

 

Unser Sohn ist auch Programmierer (heißt nicht, das ich Ahnung von dem Thema habe), aber der schüttelt so oft den Kopf, was da so entschieden und "verbrochen" wird.

 

 

wie viele Anreize brauchte es denn noch?

"öffentliche Dienst durch Anreizsysteme attraktiver gemacht werden" Aber bitte nur solche die nichts kosten, der Apparat verschlingt schon genug Steuergelder.

Jeden den ich kenne und der im öffentlichen Dienst landet sieht dies als 6 im Lotto. Und die Gehälter können sich auch sehen lassen, zumal man automatisch die Gehaltsstufen hochstolpert.

Und setzt man das Arbeitspensum und die Geschwindigkeit in Relation, dann scheinen mir viele sogar überbezahlt. Wenn ich was auf dem Amt zu erledigen habe, dann spüre ich sofort, dort ticken die Uhren noch langsamer. Vielleicht wurde an so einem Ort die Zeitlupe erfunden?

Hmm…

Es heißt im Artikel: „Finanziell könne der öffentliche Dienst mit der Privatwirtschaft nicht konkurrieren.“

Heißt es nicht immer, dass Lehrer, da Beamte, viel zu gut bezahlt würden? Oder sind diese „Beamten“ gar nicht gemeint? 
Also doch wird man Lehrer aus Berufung und nicht wegen der Kohle?

 

 

@13:50 Uhr von Werner40

Nach dem Artikel hat die Zahl der im öffentlichen Dienst Beschäftigten von 2019 auf 2020 um 4% zugenommen. Bei konstanter Bevölkerung von 83 Millionen Menschen sollte das wohl reichen, zumal Rationalisierungspotentiale noch längst nicht alle gehoben sind.

Hat man nicht immer nach zusätzlichen Lehrern und Polizisten geschrien ? hatten wir nicht zu wenig Richter ? Zählt das jetzt alles nicht mehr ?

 

@13:37 Uhr von vriegel

Andere Länder haben schon mal 30-50% Ihrer Beamten (!) entlassen, um der überbordenden Bürokratie Herr zu werden. 
 

Wir hier können Beamte - leider - nicht entlassen. Daher hat sich diese Kaste mittlerweile den Staat zur Beute gemacht, zusammen mit der Politik. 
 

Die Politik müsste per Gesetz massiv Gesetze und Regulierungen abbauen und alles vereinfachen. Das würde nicht nur enorme Kräfte freisetzen für ein Markt, es würde uns auch in Richtung eines schlanken Staates bringen, der uns viel weniger Geld kostet. 
 

Und wir müssten nicht mal Leute entlassen, nur keine neu einstellen…

Oder privatisieren? Wie seinerzeit bei der Deutschen Post? 

 

@13:52 Uhr von Oberlehrer

Na das ist doch DIR Chance schlechthin es besser zu machen.

Schauen wir nach ESTLAND, die können sich keine Bürokratie leisten und haben alles Digitalisiert.

.

Die Vorstellung, dass der öffentliche Dienst hauptsächlich aus Büromitarbeitern in der öffentlichen Verwaltung besteht, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Die größte Gruppe sind Lehrer - und die wollen doch vermutlich alle - spätestens seit Corona - nicht digitalisiert, sondern persönlich unterrichten sehen. Auch die Polizei, die Bundeswehr, der Strafvollzug usw. besteht nur zu sehr geringen Teilen aus "Schreibttischtätern"...

Dessen ungeachtet, besteht natürlich ein großer Digitalisierungsbedarf bei bürgernahen Dienstleistungen und in der Gesundheitsprävention - die machen aber nur einen kleinen Teil der Beschäftigten aus..

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Gerade die Schulbetriebe sind in meinen Augen positive Vorreiter. Schulsever, digitale Hausaufgaben usw. (erlebe ich bei meinen Kindern 13 und 17) Und ein Polizist(in) sitzt 40% am Schreibtisch.

Der Anteil der…

Der Anteil der Staatsbediensteten an der Gesamtzahl der Beschäftigten liegt in Deutschland mit 13,6 % im internationalen Mittelfeld und ist noch geringer als z.B. in den USA oder der Schweiz. Quelle: Statista

@13:56 Uhr von Mitdenkender

Es heißt im Artikel: „Finanziell könne der öffentliche Dienst mit der Privatwirtschaft nicht konkurrieren.“

Heißt es nicht immer, dass Lehrer, da Beamte, viel zu gut bezahlt würden? Oder sind diese „Beamten“ gar nicht gemeint? 
Also doch wird man Lehrer aus Berufung und nicht wegen der Kohle?

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Lehrer sind nicht immer Beamte. Da werden gerne 1 Jahres Zeitverträge ausgestellt und zum Beginn der Sommerferien...tschüss

 

so ziemlich alle

der bisherige Kommentare, in denen über den überdimensionierten Beamtenapparat hergezogen wird, stammen von Foristen, die sich noch vor wenigen Tagen darüber aufgeregt haben, dass alles wichtige "kaputtgespart" worden wäre.

Oje.

@13:52 Uhr von Oberlehrer

 
Die Vorstellung, dass der öffentliche Dienst hauptsächlich aus Büromitarbeitern in der öffentlichen Verwaltung besteht, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Die größte Gruppe sind Lehrer - und die wollen doch vermutlich alle - spätestens seit Corona - nicht digitalisiert, sondern persönlich unterrichten sehen. Auch die Polizei, die Bundeswehr, der Strafvollzug usw. besteht nur zu sehr geringen Teilen aus "Schreibttischtätern"...

Dessen ungeachtet, besteht natürlich ein großer Digitalisierungsbedarf bei bürgernahen Dienstleistungen und in der Gesundheitsprävention - die machen aber nur einen kleinen Teil der Beschäftigten aus..

Damit ist es auch erschreckend, wenn nur die kleine Gruppe von Verwaltungsbeamten trotz Feuerwehrleuten, Polizei und Lehrern ein so negatives Bild bezüglich Beamtentum in der Bevölkerung generiert.

Schade für die wirklichen 'Leister'.

Aber genau diese Verwaltung muss digitalisiert und komplett ausgemistet werden. Und Frühstücksdirektoren aus Politik raus!

@13:56 Uhr von Mitdenkender

Es heißt im Artikel: „Finanziell könne der öffentliche Dienst mit der Privatwirtschaft nicht konkurrieren.“

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gab es da nicht gerade einen Fall einer RBB-Leiterin mit zwei Dienstwagen ? Sooo schlecht wurde da aber nicht gezahlt.  Aber was "oben" zuviel ist, wird "unten" sicherlich zu wenig sein. Auch im schönen Berlin...

Beamtenbund: Im öffentlichen Dienst fehlen 360.000....

Die auch wichtig sind für das funktionieren des öffentlichen Lebens. Eines Tages wird man stundenlang warten müssen. Oder auf Schriftstücke vom Amt vielleicht monatelang.

Das Titelfoto lässt  gruseliges vermuten.

Angesichts der Verhältnisse, der Überstundenberge, die vor sich her geschoben werden und der inflationären Preissteigerungen, ist die Ankündigung des Deutschen Beamten Bundes (DBB) über harte Tarifforderungen verständlich. Obwohl von da in der Vergangenheit solche Töne nicht zu hören waren....

@13:59 Uhr von Werner40

Der Anteil der Staatsbediensteten an der Gesamtzahl der Beschäftigten liegt in Deutschland mit 13,6 % im internationalen Mittelfeld und ist noch geringer als z.B. in den USA oder der Schweiz. Quelle: Statista

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haben Sie da einen link auf die Quelle ? In den USA gibt es kaum öffentlichen Dienst und die Digitalisierung beträgt dort 100%

@14:03 Uhr von frosthorn

der bisherige Kommentare, in denen über den überdimensionierten Beamtenapparat hergezogen wird, stammen von Foristen, die sich noch vor wenigen Tagen darüber aufgeregt haben, dass alles wichtige "kaputtgespart" worden wäre.

Oje.

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an so einen Kommentar von mir kann ich mich nicht erinnern

@14:03 Uhr von frosthorn

der bisherige Kommentare, in denen über den überdimensionierten Beamtenapparat hergezogen wird, stammen von Foristen, die sich noch vor wenigen Tagen darüber aufgeregt haben, dass alles wichtige "kaputtgespart" worden wäre.

Oje.

Selbigen Gedanken habe ich auch! Heute wird gemeckert, dass nicht genügend Beamten vorhanden sind, morgen wird gejammert, dass das alles zu teuer ist, gestern war es die Unfähigkeit, nächste Woche die Digitalisierung... 

Will mich mal nicht lumpen lassen und mache daher einfach mit: Alles doof in Deutschland!

@14:03 Uhr von Schleswig Holsteiner

Es heißt im Artikel: „Finanziell könne der öffentliche Dienst mit der Privatwirtschaft nicht konkurrieren.“

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gab es da nicht gerade einen Fall einer RBB-Leiterin mit zwei Dienstwagen ? Sooo schlecht wurde da aber nicht gezahlt.  Aber was "oben" zuviel ist, wird "unten" sicherlich zu wenig sein. Auch im schönen Berlin...

Wir haben keinen Staatsrundfunk. Da arbeiten keine Beamten .

vieles können wir uns nicht mehr leisten

Das fängt doch schon oben in der Hierarchie an. Manches ist einem oft gar nicht so bewusst, würde es in den Medien nicht immer mal wieder in einem Nebensatz offenbart.

Brauchen Exkanzler und Expräsidenten noch einen ganzen Tross an Mitarbeiter samt riesiger Büroflächen?

Oder die ständig steigende Zahl an Abgeordneten, zumal die Ergebnisse nicht besser werden (es heißt ja auch, viele Köche verderben den Brei).

Der ganze Apparat muss schrumpfen und als Vorbildfunktion sollten oben begonnen werden. Zumal die Gehälter und somit die Einsparmöglichkeiten dort am höchsten  sind.

 

@14:00 Uhr morigk - der Weg ist das Problem

Selbst verursachte Pleite. Seltsame Strukturen, nach oben hörige und  orientierte Führungskräfte, ähnlich der RBB panne mit dem Kontext, bloss nicht die nächste hoherstufung nicht zu bekommen, schwerfällige Strukturen und Prozesse. Geld in die Hand nehmen und die Digitalisierung umsetzen sowie schlanke und effiziente Strukturen schaffen. Und das andere, viel gravierendste Problem ist der Einstellungsmechanismus. Nur Studienschein ist wichtig für eine Einstellung, egal ob geeignet oder nicht. Fachliche Eignung ist nebensächlich. Bewerber ohne Studium haben wenig bis keine Chance. Brandenburg lässt grüßen. Einstellungen werden auch nicht vorausschauend gemacht, sondern wenn es lichterloh brennt.

 

in dem Fall leider nicht das Ziel. Man weiß ja wie es besser gehen würde. 
 

Aber da hätten alle die, die es betrifft, viel zu verlieren. Die stemmen sich nicht nur mit Händen und Füßen dagegen, die versuchen das immer weiter auszubauen. 
 

Und in der Politik sitzen viele, die aus dem ÖD kommen…

@14:06 Uhr von Schleswig Holsteiner

Der Anteil der Staatsbediensteten an der Gesamtzahl der Beschäftigten liegt in Deutschland mit 13,6 % im internationalen Mittelfeld und ist noch geringer als z.B. in den USA oder der Schweiz. Quelle: Statista

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haben Sie da einen link auf die Quelle ? In den USA gibt es kaum öffentlichen Dienst und die Digitalisierung beträgt dort 100%

Das soll wohl ein Scherz sein. Digitalisieren können Sie nur Unterlagen. Doch nicht dieTätigkeit. Oder glauben Sie, die Feuerwehr löscht digital ?

@13:58 Uhr von Schleswig Holsteiner

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Gerade die Schulbetriebe sind in meinen Augen positive Vorreiter. Schulsever, digitale Hausaufgaben usw. (erlebe ich bei meinen Kindern 13 und 17) Und ein Polizist(in) sitzt 40% am Schreibtisch.

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Das stimmt natürlich: Vieles ist im Eiltempo durch Corona entstanden und jetzt etabliert, dies führt aber nicht dazu, dass wir weniger Lehrer brauchen.

Faktisch heißt dies erstmal für uns: Vorbereitung und Durchführung des Unterrichts plus digitale Aufbereitung und Kontrolle.

Was nicht heißt, dass ich diese Entwicklung nicht richtig finde, faktisch ist dies aber eine deutliche Mehrbelastung, m. a. W. es braucht mehr und nicht weniger Lehrer aufgrund der Digitalisierung, hier wird die Digitalisierung also tatsächlich eher zu einer "Verteuerung" führen.

Im IT Bereich fehlt Personal…

Im IT Bereich fehlt Personal. Hier sollten die strengen gleichmacherischen Gehaltsstrukturen angepasst werden. Ebenso wäre für alle Bereiche ein Bonussystem für Führungskräfte sinnvoll.

@13:52 Uhr von Oberlehrer

.Die Vorstellung, dass der öffentliche Dienst hauptsächlich aus Büromitarbeitern in der öffentlichen Verwaltung besteht, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Die größte Gruppe sind Lehrer - und die wollen doch vermutlich alle - spätestens seit Corona - nicht digitalisiert, sondern persönlich unterrichten sehen. Auch die Polizei, die Bundeswehr, der Strafvollzug usw. besteht nur zu sehr geringen Teilen aus "Schreibttischtätern"...

Warum nun aber Lehrer partout verbeamtet sein müssen, hat sich doch längst widerlegt. Die meisten Lehrer dürften zwischenzeitlich im Angestelltenverhältnis eingestellt sein. Man sollte den Beamtenstatus auf das absolut Notwendige beschränken, wie z.B. Polizei, Justiz.

 

 

@14:09 Uhr von Klärungsbedarf

Es heißt im Artikel: „Finanziell könne der öffentliche Dienst mit der Privatwirtschaft nicht konkurrieren.“

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gab es da nicht gerade einen Fall einer RBB-Leiterin mit zwei Dienstwagen ? Sooo schlecht wurde da aber nicht gezahlt.  Aber was "oben" zuviel ist, wird "unten" sicherlich zu wenig sein. Auch im schönen Berlin...

Wir haben keinen Staatsrundfunk. Da arbeiten keine Beamten .

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hier in diesem Kommentar war vom "öffentlichen Dienst" die Rede und nicht speziell von Beamten

Sparen in den Ministerien

360.000 Beamten fehlen. Digitalisierung und Weiterbildung, Abschaffung von längst überholten Vorschriften. Ministerien von Bonn nach Berlin verlegen. 

 

In Bonn mit dem ersten Dienstsitz:

Bundesministerium der Verteidigung, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat zwei Dienstsitze, einen in Bonn und einen in Berlin. Das Finanzamt hat immer noch einen Dienstsitz in Bonn. Herr Habeck, der uns ständig zum Sparen aufruft, hat ebenfalls einen Dienstsitz in Bonn.

 

Nachhaltigkeit geht auch auf höhchster politischer Ebene. Was kostet dem Steuerzahler dieser Wahnsinn?

 

@14:12 Uhr von Klärungsbedarf

Der Anteil der Staatsbediensteten an der Gesamtzahl der Beschäftigten liegt in Deutschland mit 13,6 % im internationalen Mittelfeld und ist noch geringer als z.B. in den USA oder der Schweiz. Quelle: Statista

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haben Sie da einen link auf die Quelle ? In den USA gibt es kaum öffentlichen Dienst und die Digitalisierung beträgt dort 100%

Das soll wohl ein Scherz sein. Digitalisieren können Sie nur Unterlagen. Doch nicht dieTätigkeit. Oder glauben Sie, die Feuerwehr löscht digital ?

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Ihr Kommentar beantwortet meine Frage nicht

ROFL - Köstlich dieser digitalisierungs Wahn hier

Die noch Fehlende komplett digitalisierung in DE ist an allem Schuld

Besonders wenn dann vieles durch die digitale Matrix fallen

schreien die gleichen wieder trollig auf

Übrigens hat schon jemand ein komplett papierloses Büro gesehen :-)

Welche Beamten fehlen denn?

Im Artikel ist nicht erörtert, in welchen Bereichen genau Beamte fehlen. Sind es Beamte , die zu „Stoßzeiten“, aufgrund gehäufter Anträge, die schneller Bearbeitung bedürfen (siehe Grundsteuerneuberechnung, Asylanträge, Hilfe für Ukraine-Geflüchtete, etc.) arbeiten sollen und nach deren Erledigung nicht mehr gebraucht werden? 
 

@14:17 Uhr von Werner40

Der Anteil der Staatsbediensteten an der Gesamtzahl der Beschäftigten liegt in Deutschland mit 13,6 % im internationalen Mittelfeld und ist noch geringer als z.B. in den USA oder der Schweiz. Quelle: Statista

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haben Sie da einen link auf die Quelle ? In den USA gibt es kaum öffentlichen Dienst und die Digitalisierung beträgt dort 100%///

.https://de.statista.com/statistik/daten/studie/218347/umfrage/anteil-de

@14:06 Uhr von Schleswig Holsteiner

Der Anteil der Staatsbediensteten an der Gesamtzahl der Beschäftigten liegt in Deutschland mit 13,6 % im internationalen Mittelfeld und ist noch geringer als z.B. in den USA oder der Schweiz. Quelle: Statista

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haben Sie da einen link auf die Quelle ? In den USA gibt es kaum öffentlichen Dienst und die Digitalisierung beträgt dort 100%

 

https://www.oeffentlicherdienst.gv.at/fakten/oesterreich/internationale…
 

hier was gefunden. Hat mich aber überrascht. 
 

liegt wohl an der ESVG2010, die festlegt, wer oder was alles zum Öffentlichen Dienst zu zählen ist. Auch wenn es eigentlich privat ist. 
 

nach dieser Liste hat Deutschland mit am wenigsten Mitarbeiter in der gesamten OECD…

Und trotzdem sind die ca. 14% wohl richtig. 
 

USA hat aber kaum mehr. 
 

und Norwegen scheinbar 30%..?!
 

 

@14:00 Uhr von Schleswig Holsteiner

Es heißt im Artikel: „Finanziell könne der öffentliche Dienst mit der Privatwirtschaft nicht konkurrieren.“

Heißt es nicht immer, dass Lehrer, da Beamte, viel zu gut bezahlt würden? Oder sind diese „Beamten“ gar nicht gemeint? 
Also doch wird man Lehrer aus Berufung und nicht wegen der Kohle?

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Lehrer sind nicht immer Beamte. Da werden gerne 1 Jahres Zeitverträge ausgestellt und zum Beginn der Sommerferien...tschüss

Das passiert nur, wenn die Lehrer (meistens Referendare) eine Vertretungsstelle übernehmen und direkt im Anschluss an das Referendariat keine feste Stelle bekommen, die ihnen den Status des Beamten auf Probe ermöglicht. Ansonsten sind angestellte Lehrer diejenigen, die nicht mindestens 2 Fächer vorweisen können, aus der Wirtschaft kommen oder zu alt zum Verbeamtung sind. In den 80ern oft bei den Sportlehrern der Fall gewesen, die nur Sport unterrichteten. 

@ 14:03 Uhr von frosthorn

"so ziemlich alle der bisherige Kommentare, in denen über den überdimensionierten Beamtenapparat hergezogen wird, stammen von Foristen, die sich noch vor wenigen Tagen darüber aufgeregt haben, dass alles wichtige "kaputtgespart" worden wäre."

Dies widerspricht sich nicht. Dort Personal sparen wo es unnötig ist oder wo man Bürokratie abbauen und Abläufe effizienter gestalten kann. 

Die Aufreger bzgl. "kaputtgespart" rühren daher, dass oft nur an den Stellen gespart wird, die dem Bürger zugute kommen und die mangels vorausschauender Politik zurückgefahren werden. 

@14:06 Uhr von Schleswig Holsteiner

Der Anteil der Staatsbediensteten an der Gesamtzahl der Beschäftigten liegt in Deutschland mit 13,6 % im internationalen Mittelfeld und ist noch geringer als z.B. in den USA oder der Schweiz. Quelle: Statista

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haben Sie da einen link auf die Quelle ? In den USA gibt es kaum öffentlichen Dienst und die Digitalisierung beträgt dort 100%

 

Wie kommen sie darauf ? Sie sollten sich informieren wieviel öffentlichen Dienst es in den USA gibt.

https://usa.usembassy.de/etexts/gov/adfederal.htm

 

Meine Erfahrung

Ich bin Lehramtsstudent und kann es eigentlich kaum abwarten, endlich zu unterrichten.

 

Allerdings existiere auch ich nicht im luftleeren Raum, muss meine Miete, Nebenkosten, Semesterticket, usw. bezahlen, ergo wird neben dem Studium gearbeitet.

 

Dadurch zieht sich das ganze dann eben einfach in die Länge und ich werde erst in ein paar Jahren auf der Matte stehen und dem Staat zur Verfügung stehen.

 

Gerne würde ich beispielsweise als zweiter Mann beim Team Teaching mitarbeiten oder sogar Vertretungsunterricht übernehmen - Da wird aber entweder nach fertig Studierten gesucht oder aber, die Bezahlung ist so unterirdisch, dass ich dort 40 Stunden arbeiten müsste, um über die Runden zu kommen.

 

Es rächt sich jetzt also, dass man jahrelang Bafög vernachlässigt hat, teils absurde rechtliche Hürden aufgebaut hat, gleichzeitig nicht in den Nachwuchs investiert hat und grade in den Städten (wo Studenten UND Schulen nunmal sind) die Mieten explodieren lies.

@13:34 Uhr von Charlys Vater

Na das ist doch DIR Chance schlechthin es besser zu machen.

Schauen wir nach ESTLAND, die können sich keine Bürokratie leisten und haben alles Digitalisiert.

Das ist doch immer noch Neuland - siehe Corona und die Apps.

@14:25 Uhr von artist22

Der Anteil der Staatsbediensteten an der Gesamtzahl der Beschäftigten liegt in Deutschland mit 13,6 % im internationalen Mittelfeld und ist noch geringer als z.B. in den USA oder der Schweiz. Quelle: Statista

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haben Sie da einen link auf die Quelle ? In den USA gibt es kaum öffentlichen Dienst und die Digitalisierung beträgt dort 100%

Das soll wohl ein Scherz sein. Digitalisieren können Sie nur Unterlagen. Doch nicht dieTätigkeit. Oder glauben Sie, die Feuerwehr löscht digital ?

 
Nun die 'soziale Feuerwehr' schon. Nämlich in China.
Aber das schafft die Digitaldiktatur auch noch.
Wenn nicht darüber berichtet wird, gibt's auch keine Feuer mehr ;-)
Sehen wir zu, dass es die notwendigen Menschen gibt,
die auch trotz Digitalisierung den Laden am Laufen halten.
 

@13:37 Uhr von vriegel

Andere Länder haben schon mal 30-50% Ihrer Beamten (!) entlassen, um der überbordenden Bürokratie Herr zu werden. 
 

Wir hier können Beamte - leider - nicht entlassen. Daher hat sich diese Kaste mittlerweile den Staat zur Beute gemacht, zusammen mit der Politik. 
 

Die Politik müsste per Gesetz massiv Gesetze und Regulierungen abbauen und alles vereinfachen. Das würde nicht nur enorme Kräfte freisetzen für ein Markt, es würde uns auch in Richtung eines schlanken Staates bringen, der uns viel weniger Geld kostet. 
 

Und wir müssten nicht mal Leute entlassen, nur keine neu einstellen…

Man kann sicher etliches vereinfachen im öffentlichen Dienst.

So kostet die Bürokratie in den Krankenkassen betr. die Prüfung von Anträgen auf Erstattung der geleisteten Medikamenten-Zuzahlungen sicher deutlich mehr als die Summe der Zuzahlungen.

Mein Vorschlag ist, einfach die Zuzahlungen nicht mehr erheben und in den Krankenkassen die damit Beschäftigten entlassen oder für Wichtigeres in andere Behörden versetzen

@14:15 Uhr von Schleswig Holsteiner

Es heißt im Artikel: „Finanziell könne der öffentliche Dienst mit der Privatwirtschaft nicht konkurrieren.“

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gab es da nicht gerade einen Fall einer RBB-Leiterin mit zwei Dienstwagen ? Sooo schlecht wurde da aber nicht gezahlt.  Aber was "oben" zuviel ist, wird "unten" sicherlich zu wenig sein. Auch im schönen Berlin...

Wir haben keinen Staatsrundfunk. Da arbeiten keine Beamten .

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hier in diesem Kommentar war vom "öffentlichen Dienst" die Rede und nicht speziell von Beamten

Rundfunk ist auch kein öffentlicher Dienst.

@14:22 Uhr von Mitdenkender

Es heißt im Artikel: „Finanziell könne der öffentliche Dienst mit der Privatwirtschaft nicht konkurrieren.“

Heißt es nicht immer, dass Lehrer, da Beamte, viel zu gut bezahlt würden? Oder sind diese „Beamten“ gar nicht gemeint? 
Also doch wird man Lehrer aus Berufung und nicht wegen der Kohle?

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Lehrer sind nicht

Das passiert nur, wenn die Lehrer (meistens Referendare) eine Vertretungsstelle übernehmen und direkt im Anschluss an das Referendariat keine feste Stelle bekommen, die ihnen den Status des Beamten auf Probe ermöglicht. Ansonsten sind angestellte Lehrer diejenigen, die nicht mindestens 2 Fächer vorweisen können, aus der Wirtschaft kommen oder zu alt zum Verbeamtung sind. In den 80ern oft bei den Sportlehrern der Fall gewesen, die nur Sport unterrichteten. 

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Ich habe jetzt gerade keine Quelle, aber ich glaube in Bayern ist das so üblich, den Lehrern(in) nur jahresverträge zu geben

Es  fehlen  nicht  360.000 …

Es  fehlen  nicht  360.000  Stellen  im  ÖD,   sondern  der  ÖD  wurde  von  der  Politik  immer  weiter  zu  einem  ineffizienten  Bürokratie-Monstrum  auf  Kosten  der  Steuerzahler  aufgebläht.  Auch  deshalb  ist  es  Zeit  für´s  Bedingungslose  Grundeinkommen.

@14:13 Uhr von weingasi1

Warum nun aber Lehrer partout verbeamtet sein müssen, hat sich doch längst widerlegt. Die meisten Lehrer dürften zwischenzeitlich im Angestelltenverhältnis eingestellt sein. Man sollte den Beamtenstatus auf das absolut Notwendige beschränken, wie z.B. Polizei, Justiz.

.

Ja, für eine Beamtung gibt es tatsächlich keinen sachlichen Grund (wie zum Beispiel "Hoheitsaufgabe"). Das Problem liegt in der föderalen Struktur. Wir in Berlin haben nach über 20 Jahren Nicht-Verbeamtung der Lehrer wieder damit begonnen, weil unglaublich viele junge Kollegen nach Brandenburg abgewandert sind. Hier wird eine absurde Konkurrenz geschürt. Wenn, dann müsste alle Bundesländer zusammen eine Entscheidung treffen.

P.S.: Die angestellten Lehrer in Berlin bekommen bei Dienstantritt mehr Geld (Netto bei gleichen Bedingungen) als verbeamtete, aber die Pensionszahlungen der Beamten sind dann deutlich höher als die Renten der Angestellten - Kündigungen gibt es bei beiden Gruppen faktisch nie.

Horror-Beispiel Grundsteuer - eine Frechheit, oder zwei

Ich kenne in einer Landeshauptstadt das Grundbuchamt mittelbar recht gut.

2019 hat das BVerfG geurteilt: Grundsteuer muss angepasst werden.

Alle Akten sind bei Behörden vorhanden - aber 4 Jahre später kommt das Gesetz: 
Das müssen die Bürger:innen machen! Hurtig, innerhalb von vier(!) Monaten, strafbewehrt!

Und dann funktioniert Elster nicht ( Bayern, mit Lederhosen)

Bei solch einer Veraltung fehlen keine Leute - da fehlen Knowhow, Technik, Ernsthaftigkeit und Verantwortungsübernahme.

...und in vielen Bereichen wird einfach schlecht bezahlt - da kommen keine Leute.

 

@14:24 Uhr von Gandalf

Ich bin Lehramtsstudent und kann es eigentlich kaum abwarten, endlich zu unterrichten.

Allerdings existiere auch ich nicht im luftleeren Raum, muss meine Miete, Nebenkosten, Semesterticket, usw. bezahlen, ergo wird neben dem Studium gearbeitet.

Dadurch zieht sich das ganze dann eben einfach in die Länge

  ...

Gerne würde ich beispielsweise als zweiter Mann beim Team Teaching mitarbeiten oder sogar Vertretungsunterricht übernehmen - Da wird aber entweder nach fertig Studierten gesucht oder aber, die Bezahlung ist so unterirdisch, dass ich dort 40 Stunden arbeiten müsste, um über die Runden zu kommen.

Es rächt sich jetzt also, dass man jahrelang Bafög vernachlässigt hat, teils absurde rechtliche Hürden aufgebaut hat, gleichzeitig nicht in den Nachwuchs investiert hat und grade in den Städten (wo Studenten UND Schulen nunmal sind) die Mieten explodieren lies.

 

Ich stimme Ihnen voll zu.

Vermeintliche Einsparungen des Staates (siehe "Schwarze Null" von Schäuble) sind ein Bumerang mit Mehrkosten.

 

Estland das Mekka der Beamten.

Die Sicherung des öffentlichen Arbeitsplatzes ist das höchste Gut. Im öffentliche Dienst weiß man wie es geht. Und da kommt auch keiner ran. Kein Politiker, keine Gewerkschaft, keine Justiziare Änderung  oder wer denn auch. Wenn mein starker Arm es will, bleiben in diesem Lande alle Räder still.

 Es gibt eine Reihe von diesem Ländertypus in Europa, allen voran die EU, der Wortführer der Bürokratie und einige südliche  Anführer. Mann sollte zumindest mal anfangen die vereinbarte realistische Lebensarbeitszeit zu realisieren und die tägliche Stundenarbeitszeiten. Vielleicht damit verbunden mit einer korrekte Bezahlung, nach Leistung. Vielleicht gibt es das schon in Estland.

 

Zeit fürs Bedingungslose Grundeinkommen

Die  Bürger  sind  schon  lange  mit  diesem  Bürokratenmolloch   und  dessen  umwelt-  und  klimaschädlichen  Papier-  und  Aktenbergen  überfordert.   Gut,  wenn  das  alles  nun  dem  Staat  selber  zum  Bumerang   wird.

@14:24 Uhr von Gandalf

Ich bin Lehramtsstudent und kann es eigentlich kaum abwarten, endlich zu unterrichten.

Allerdings existiere auch ich nicht im luftleeren Raum, muss meine Miete, Nebenkosten, Semesterticket, usw. bezahlen, ergo wird neben dem Studium gearbeitet.

[…] paar Jahren auf der Matte stehen und dem Staat zur Verfügung stehen.

[…]

Es rächt sich jetzt also, dass man jahrelang Bafög vernachlässigt hat, teils absurde rechtliche Hürden aufgebaut hat, gleichzeitig nicht in den Nachwuchs investiert hat und grade in den Städten (wo Studenten UND Schulen nunmal sind) die Mieten explodieren lies.

Von welchen rechtlichen Hürden sprechen Sie denn? Dass man nicht fertig ausgebildete Studenten für Vertretungsunterricht einsetzen sollte, ist doch klar. Was wollen Sie denn ohne Erfahrung (unvorbereitet) unterrichten? Klasse 5 eine Stunde, Klasse 7 dann zwei, etc. Alles andere Inhalte. Deshalb heiß Referendariat „Vorbereitungsdienst“.
Etwas blauäugig Ihre Vorstellung. Auch früher musste man fürs Studium Geld verdienen

@13:40 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

aber vielleicht ist der beamte/divers auch nur hinter dem aktenberg eingeschlafen und man hört ihn nicht

Manchmal wäre es gut, Karl/Maria/divers hinter dem Postingberg eingeschlafen zu wissen, und man liest ihn nicht...

Wir sind nicht nur ein Land,…

Wir sind nicht nur ein Land, das einen Digitalisierungsschub braucht, sondern längst auch einen Einwanderungsschub.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

Dafür hat der ÖD immer Zeit

Und  gern  mal  wegen  einer  ÖPNV-Schwarzfahrt   als  80  Euro-Bußgeldersatzhaft  in  der  JVA   den  Steuerzahler  um   2000  Euro  schädigen,  dafür  hat  der  ÖD  leider  immer  noch  zu  viel  Ressourcen.

@13:37 Uhr von vriegel

Wir hier können Beamte - leider - nicht entlassen. Daher hat sich diese Kaste mittlerweile den Staat zur Beute gemacht, zusammen mit der Politik.

 

Das ist Ihre Chance. Da Sie doch Alles besser wissen, wären Sie doch ein vorbildlicher Beamter.

Gute Nachricht

Wenn es jedes Jahr z.B. 4% mehr Beamte gibt, kann man sich ausrechnen, wann alle Beamte sind...

Oder anders gedacht. Wir reden von Fachkräftemangel in Industrie und Handwerk und haben ständig mehr Beamte... Finde den Fehler.

Es sind auch die Beamten, die sich solch lustige Spiele ausdenken, wie - wir nehmen Gas, erzeugen Strom und verkaufen den teuer. Dadurch ist bei uns nicht genug Gas vorhanden und die Preise steigen. Zusätzlich drohen Gasimporteure pleite zu gehen - und das Geld zur Rettung nimmt man nicht von deren Aktionären oder von den Stromriesen, die Milliarden Extragewinn machen, sondern vom braven Bürger. Finde hier den Fehler.

ÖD

Meines Wissens zählen kommunale Krankenhäuser zum Öffentlichen Dienst. 

Wie war das noch: wir müssen massenhaft Pflegekräfte einstellen und ausbilden...

@14:19 Uhr von morigk

Die auch wichtig sind für das funktionieren des öffentlichen Lebens. Eines Tages wird man stundenlang warten müssen. Oder auf Schriftstücke vom Amt vielleicht monatelang.

Das Titelfoto lässt  gruseliges vermuten.

Angesichts der Verhältnisse, der Überstundenberge, die vor sich her geschoben werden und der inflationären Preissteigerungen, ist die Ankündigung des Deutschen Beamten Bundes (DBB) über harte Tarifforderungen verständlich. Obwohl von da in der Vergangenheit solche Töne nicht zu hören waren....

Harte tarifforderungen? Der beamtenbund sollte da genauer hinsehen. Für die Polizei bin ich für richtig höhere Bezahlung. 

Haben Sie nicht romantische Vorstellungen über die Arbeitswelt ? Denken Sie mal an Straßenwärter (Straßenmeistereien). 

Öffentlicher Dienst bedeutet nicht immer Büroarbeit. Und auch die muss so gestaltet sein, daß es für die Bürger ohne große Wartezeiten läuft.

Parkinsonsche Gesetze

Ein Blick in Wikipedia zu dem Begriff "Parkinsonsche Gesetze" beschreibt ziemlich genau das Problem. Man kann es sogar ausrechnen. Es MÜSSEN mit der Zeit immer mehr Verwaltungsmitarbeiter eingestellt werden, auch wenn es tendenziell immer weniger zu verwalten gibt...

Im öffentlichen Dienst fehlen 360.000 Stellen

Immer wieder zu berichten, das Stellen fehlen, bringt uns nicht weiter.

Überall herrscht Fachkräftemangel, meistens selbst verschuldet, indem man Bildung und Ausbildung vernachlässigt hat.

Was haben die angesprochenen Stellen, in den letzten Jahrzehnten getan?

Man hat sich immer, auf die anderen verlassen.

13:37 Uhr von vriegel

Wir hier können Beamte - leider - nicht entlassen. Daher hat sich diese Kaste mittlerweile den Staat zur Beute gemacht, zusammen mit der Politik. 

+

Wenn dem wirklich so wäre, könnten wir von Grück reden, dass die angeblich so wenig auf die Kette kriegen. Denn so Manches im öffentlichen Dienst in diesem unserem Land funktioniert doch noch ganz ordentlich. Hat da diese "Kaste" gemeinsam mit der Politik versagt?
 

Die Politik müsste per Gesetz massiv Gesetze und Regulierungen abbauen und alles vereinfachen. Das würde nicht nur enorme Kräfte freisetzen für ein Markt, es würde uns auch in Richtung eines schlanken Staates bringen, der uns viel weniger Geld kostet. 

+

Ja watt denn nu? Soll die "Kaste" gemeinsam mit der Politik ihre Beute wieder rausrücken und sich den "enormen Kräften des Marktes"(?) aussetzen um wieder schlank zu werden? Warum sollten die das tun?

+

Mir scheint, für Ihre "Argumentation" sind Sie den enormen Kräften eines falschen Formblattes zum Opfer gefallen.

14:10gisel

Das fängt doch schon oben in der Hierarchie an. Manches ist einem oft gar nicht so bewusst, würde es in den Medien nicht immer mal wieder in einem Nebensatz offenbart.

Brauchen Exkanzler und Expräsidenten noch einen ganzen Tross an Mitarbeiter samt riesiger Büroflächen?

Oder die ständig steigende Zahl an Abgeordneten, zumal die Ergebnisse nicht besser werden (es heißt ja auch, viele Köche verderben den Brei).

Der ganze Apparat muss schrumpfen und als Vorbildfunktion sollten oben begonnen werden. Zumal die Gehälter und somit die Einsparmöglichkeiten dort am höchsten  sind.

 

noch schlimmer mit überflüssigem spitzenpersonal soll es ja noch in den öffentlichen medienanstalten um die ard bestellt sein. 

@14:31 Uhr von Coachcoach

Ich kenne in einer Landeshauptstadt das Grundbuchamt mittelbar recht gut.

2019 hat das BVerfG geurteilt: Grundsteuer muss angepasst werden.

Alle Akten sind bei Behörden vorhanden - aber 4 Jahre später kommt das Gesetz: 
Das müssen die Bürger:innen machen! Hurtig, innerhalb von vier(!) Monaten, strafbewehrt!

Und dann funktioniert Elster nicht ( Bayern, mit Lederhosen)

Bei solch einer Veraltung fehlen keine Leute - da fehlen Knowhow, Technik, Ernsthaftigkeit und Verantwortungsübernahme.

...und in vielen Bereichen wird einfach schlecht bezahlt - da kommen keine Leute.

 

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Ich habe den Zensus termingerecht abgegeben und trotzdem nach 6 Wochen eine Mahnung erhalten. Auf meine Nachfrage hiess es, dass man noch nicht alle eingegangenen Daten erfasst hatte und die Behörde trotzdem automatisiert die Mahnungen geschickt hat

@14:36 Uhr von FakeNews-Checker

Die  Bürger  sind  schon  lange  mit  diesem  Bürokratenmolloch   und  dessen  umwelt-  und  klimaschädlichen  Papier-  und  Aktenbergen  überfordert.   Gut,  wenn  das  alles  nun  dem  Staat  selber  zum  Bumerang   wird.

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wie hilft da das von Ihnen geforderte BGE ?

Mein Beitrag 14:43

"Meines Wissens zählen kommunale Krankenhäuser zum Öffentlichen Dienst. 

Wie war das noch: wir müssen massenhaft Pflegekräfte einstellen und ausbilden..."

Zur Ergänzung: Diese Tätigkeiten sollten auch deutlich besser bezahlt werden, und all die privatisierten Häuser müssen wieder unter öffentliche Verwaltung gestellt werden. Während Corona immer wieder zu lesen. 

Alles richtig. Allerdings habe ich mich immer gefragt, wie wohl die Reaktionen sein werden, wenn die Frage aufkommt, wie das alles bezahlt werden soll. 

Oder Gesundheitsämter, Justiz, Feuerwehr, Polizei und vieles, was auch zum ÖD zählt. 

Aber dann kommt: ÖD = Beamte = Faulenzer = überflüssig.

@14:34 Uhr von friedrich peter p.- Beamte können entlassen werde

Die Sicherung des öffentlichen Arbeitsplatzes ist das höchste Gut. Im öffentliche Dienst weiß man wie es geht. Und da kommt auch keiner ran. Kein Politiker, keine Gewerkschaft, keine Justiziare Änderung  oder wer denn auch. Wenn mein starker Arm es will, bleiben in diesem Lande alle Räder still.

 Es gibt eine Reihe von diesem Ländertypus in Europa, allen voran die EU, der Wortführer der Bürokratie und einige südliche  Anführer. Mann sollte zumindest mal anfangen die vereinbarte realistische Lebensarbeitszeit zu realisieren und die tägliche Stundenarbeitszeiten. Vielleicht damit verbunden mit einer korrekte Bezahlung, nach Leistung. Vielleicht gibt es das schon in Estland.

 

Zumindest ist der Beruf „Beamter“ hier keiner auf Lebenszeit. Und auch keine Jobgarantie. 
 

Beamte können hier - bis auf wenige hoheitliche Aufgaben - ganz normal entlassen werden. 
 

Das wäre mal ein Anfang, das auch in Deutschland so zu regeln…

Das Bundesland Berlin, hat…

Das Bundesland Berlin, hat über viele Jahre die Verwaltung kaputt gespart. Das hat dazu geführt, das der Bürger für einen Termin zur Beantragung eines Personalausweis wochenlang warten muss. Grundlegende Aufgaben eines Staates sind nicht mehr gewährleistet. Ein weiteres Beispiel wäre die Wahlpanne im letzten Herbst. Es ist dringend erforderlich neu einzustellen. Der Wille ist da, allerdings dauert auch das Auswahlverfahren Wochen und bei so mancher Stellenausschreibung fragt man sich, ob es nicht noch umständlicher geht. Die Möglichkeit für Quereinsteiger und deren Weiterbildung durch die Behörde ist ebenfalls nicht gegeben. Ja ein gut funktionierender Staat kostet Geld, ohne geht es auch nicht und wird am Ende viel teurer. 

@15:33 Uhr von somebody_else

Über Beamte herziehen und Privatisierung fordern. Funktioniert “sehr gut”, wie beim Energiesektor zu sehen. Eine private Bundeswehr oder Polizei ist auch ein interessanter Ansatz. Im Übrigen ist die Mehrzahl im öffentlichen Dienst angestellt. Unwissenheit und Neid ziehen Kreise. 
Reformen sind aber auch nach meiner Meinung überfällig. Vor allem für die Politik! 

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