Kommentare - Gestörte Lieferketten: Ein Auftragsstau wie noch nie

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Ein neues Problem tut sich auf

Dieser Auftragsstau  verursacht natürlich für die Unternehmen gleich mehrere Probleme. Zum einen fehlt der Umsatz - weil nicht geliefert werden kann. Aber diese Aufträge wurden auch noch mit den damaligen Preisen für Energie kalkuliert. Heute bedeutet das - der Gewinn für einen Auftrag schrumpft, oder wird ganz aufgezehrt. Ich halte die Situation für brandgefährlich für die Unternehmen.

Nun ja

So lange die bestellten E Heizer ausgeliefert werden ist alles gut. Retten die Menschen vor dem erfrieren

Also im Prinzip

klingt das doch gut.

" Damit hat der Auftragsbestand des Verarbeitenden Gewerbes einen neuen Höchststand seit Beginn der Erfassung im Jahr 2015 erreicht", hieß es von den Wiesbadener Statistikern. "

-

Also ist Arbeit vorhanden, was doch sehr positiv ist, Lieferketten und Vorprodukte sind eine Seite, viel wichtiger wird Energie und Rohstoffe werden, weil ja Preise ständig weiter steigen, wie es zur Zeit aussieht.

Erst gestern habe ich einen Artikel über Holz und unsere Möbelwirtschaft gelesen, meist geht das in den Export, und unsere Firmen haben das nachsehen.

Sonst klingt das aber gut, die Menschen haben auf lange Zeit Arbeit und Lohn.

@13:03 Uhr von Sternenkind

So lange die bestellten E Heizer ausgeliefert werden ist alles gut. Retten die Menschen vor dem erfrieren

Nein, wenn schon die vorhandenen Geräte alle eingeschaltet werden (z.B. weil im Gasnetz der Druck unter die Grenze der Abschaltautomatik in jedem Haus gefallen ist und damit jedes Haus, bevor es wieder Gas bekommen kann, händisch von einem Techniker des Gaswerkes vor Ort wieder durchgängig geschaltet werden muss, was Wochen, wenn nicht Monate dauern würde, bis alle Häuser versorgt sind), bricht sofort das Stromnetz zusammen und bleibt unten, wenn die Geräte nach dem Blackout nicht von jedem Bürger ausgeschaltet werden. Sie würden dann beim Hochfahren des Stromnetzes sofort wieder einen Blackout bewirken. Unsere Infrastruktur ist auf Notfälle in keiner Weise vorbereitet. Im Gegenteil, sie bricht in solchen Fällen konstruktionsbedingt unvermeidbar völlig und dauerhaft zusammen.

Charmeoffensive für Ausbildungsberufe

Der Artikel zeigt, dass die deutsche Wirtschaft substantiell gesund ist. Sie leidet freilich besonders unter den globalen Lieferengpässen und unter Personalmangel. Vor allem die Abkehr junger Menschen von handwerklichen Berufen - trotz  guter Verdienstmöglichkeiten - ist ein Irrweg mit fatalem Folgen für die Wirtschaft, aber auch für die angehenden Studenten. Viele  von ihnen werden keinen universitären Abschluss schafften, keine Rentenpunkte sammeln und BaföG zurückzahlen müssen, während ihre Altersgenossen während der Berufsausbildung bereits ordentlich  Geld verdienen konnten. Es braucht eine gesellschaftliche Charmeoffensive für die berufliche Ausbildung, eine offensive Anwebung qualifizierter Arbeitskräfte aus dem Ausland und gezielte  Umschulungsmaßnahmen für Arbeitslose. 

Hausgemacht...

Deutschland stöhnt und jammert über fehlenden Nachschub... Doch wer hat im laufe der letzten Jahrzehnten die Produktion ins Ausland verlegt um noch mehr und mehr und mehr Profite zu machen ? Wer hat die eigene  Handelsschifffahrt und Reederein geschlossen? Wer bezahlt so schlecht das ein großer Teil der Fachkräfte lieber ins Ausland gehen und nicht zurück kommen ? Genau ! Die Deutsche Wirtschaft, ihre Lobbyisten, und Politiker... Heute ist es immer noch wichtiger den Aktionären hohe Renditen zu zahlen , statt anständige Löhne, oder Produktionsstätten in Deutschland aufzubauen. Also, finde ich dieses Gejammer nur noch nervig. Die Industrie wollte es so , also soll sie auch selber zusehen wie sie da wieder raus kommt... Sind doch sonst auch immer soo.. schlaue!!

@13:06 Uhr von wenigfahrer

Erst gestern habe ich einen Artikel über Holz und unsere Möbelwirtschaft gelesen, meist geht das in den Export, und unsere Firmen haben das nachsehen.

Warum geht das Holz in den Export? Weil unsere Löhne so hoch sind und die Preise, die wir für Möbel bereit sind zu zahlen, so niedrig sind, dass wir nur mithalten können, wenn wir das Holz zu einem vernünftigen Preis einkaufen können. In den Billiglohnländern, insbesondere China, kann man uns im Holzeinkauf daher überbieten, weil die mit ihren niedrigen Löhnen dennoch zu den Preisen anbieten können, die wir bereit sind zu zahlen. Wer ist bereit, für die heimische Wirtschaft und unsere Arbeitsplätze auf Lebensstandard zu verzichten und höhere Preise zu zahlen? Deshalb produziert China so viel für uns.

@13:12 Uhr von Autograf

So lange die bestellten E Heizer ausgeliefert werden ist alles gut. Retten die Menschen vor dem erfrieren

Nein, wenn schon die vorhandenen Geräte alle eingeschaltet werden (z.B. weil im Gasnetz der Druck unter die Grenze der Abschaltautomatik in jedem Haus gefallen ist und damit jedes Haus, bevor es wieder Gas bekommen kann, händisch von einem Techniker des Gaswerkes vor Ort wieder durchgängig geschaltet werden muss, was Wochen, wenn nicht Monate dauern würde, bis alle Häuser versorgt sind), bricht sofort das Stromnetz zusammen und bleibt unten, wenn die Geräte nach dem Blackout nicht von jedem Bürger ausgeschaltet werden. Sie würden dann beim Hochfahren des Stromnetzes sofort wieder einen Blackout bewirken. Unsere Infrastruktur ist auf Notfälle in keiner Weise vorbereitet. Im Gegenteil, sie bricht in solchen Fällen konstruktionsbedingt unvermeidbar völlig und dauerhaft zusammen.

Zehntausende von E Heizern wurden bestellt. Die Menschen müssen Kosten für Gas sparen.

@13:03 Uhr von Sternenkind

So lange die bestellten E Heizer ausgeliefert werden ist alles gut. Retten die Menschen vor dem erfrieren.

Der Wirkungsgrad einer E-Heizung ist deutlich geringer als bei anderen Heizungen. Der Kauf einer E-Heizung ist daher unwirtschaftlich und wenig effektiv. Vernünftigerweise wird man seine Mitbürger daher besser nicht zu einer entsprechenden Investition ermutigen.

Im übrigen ist auch Ihnen bekannt, dass private Haushalte vorrangig mit Energie versorgt werden. 

 

@13:16 Uhr von Autograf

Warum geht das Holz in den Export? Weil unsere Löhne so hoch sind und die Preise, die wir für Möbel bereit sind zu zahlen, so niedrig sind, dass wir nur mithalten können, wenn wir das Holz zu einem vernünftigen Preis einkaufen können. In den Billiglohnländern, insbesondere China, kann man uns im Holzeinkauf daher überbieten, weil die mit ihren niedrigen Löhnen dennoch zu den Preisen anbieten können, die wir bereit sind zu zahlen. Wer ist bereit, für die heimische Wirtschaft und unsere Arbeitsplätze auf Lebensstandard zu verzichten und höhere Preise zu zahlen? Deshalb produziert China so viel für uns.

Gerne bin ich bereit ausschließlich in Europa oder von mir aus auch in der BRD und gerne handwerklich gefertigte Produkte zu kaufen. Jederzeit. 
Leider wird meine kleine Rente dafür nicht ausreichen und die Löhne/Renten der meisten anderen Insassen der BRD auch nicht. 
Was schlagen Sie zur Behebung dieses Problems vor? 
Einen Gewinnverzicht der Wirtschaft würde ich favorisieren.

Strom ist kostenlos?@13:22 Uhr von Sternenkind

Zehntausende von E Heizern wurden bestellt. Die Menschen müssen Kosten für Gas sparen.

Tun sie aber nicht wenn sie entsprechend hohe  Stromkosten zahlen!

Sehr schlechtes Argument!

„Ein Auftragsstau wie noch nie“

Und zwar wegen gestörter Lieferketten.

Und da versuchen einige immer noch, die globalen offensichtlichen globalen Interdependenzen zu ignorieren und fabulieren von „nationaler Autarkie“. Statt dafür zu sorgen, dass diese Lieferketten - und die damit zwangsläufig verbundenen Risiken für die allgemeine Versorgungssicherheit - nicht weiterhin wegen der rein „finanziellen“ Interessen Einzelner länger sind als wirklich nötig. Was schon allein aus ökonomischen und ökologischen Gründen  - um unnötige Transportwege und die dabei zwangsläufig anfallenden Belastungen bzw. Kosten für die gemeinsame Umwelt einzusparen im Sinne der Bewahrung der Existenzgrundlage aller bzw. der Gewährleistung eines das Überleben aller ihrer Bewohner auch in Zukunft ermöglichenden Gleichgewichts der ökologischen Systeme der Erde ist.

Und damit „unumgänglich“.

@13:40 Uhr von Marmolada

 

Zehntausende von E Heizern wurden bestellt. Die Menschen müssen Kosten für Gas sparen.

Bei meiner Tochter hat sich der Stromabschlag von 58 €/m auf 127 €/m erhöht. Ist das dann die Alternative?

einfach herrlich hier wieder

der deutsche denkt mit, und heizt nun mit dem teuersten, was geht. hoffentlich wundert er sich dann nicht, wenn die sicherungen wg. überlastung in der ganzen stadt rausknallen.

Wir haben uns nicht nur mit dem Gas abhängig gemacht

Aber die Internantionalisten fanden die Globalisierung immer so toll. 50 % vom Gas verbraucht die Industrie. Sollte es zu einem Krieg zwischen Taiwan und China kommen, reicht das Gas vielleicht Und ein schöner Nebeneffect. Wir erreichen unsere CO2  Ziele viel schneller als erwartet.

@13:27 Uhr von nie wieder spd

Gerne bin ich bereit ausschließlich in Europa oder von mir aus auch in der BRD und gerne handwerklich gefertigte Produkte zu kaufen. Jederzeit. 
Leider wird meine kleine Rente dafür nicht ausreichen und die Löhne/Renten der meisten anderen Insassen der BRD auch nicht. 
Was schlagen Sie zur Behebung dieses Problems vor? 
Einen Gewinnverzicht der Wirtschaft würde ich favorisieren.

Es gibt nur eine Lösung: Unser Lebensstandard muss wieder auf ein Maß runter, der mit diesem Planeten vereinbar ist - wobei ich noch nicht einmal so weit gehe, dass er so weit runtergehen muss, dass ihn alle Menschen haben könnten, ohne den Planeten zu ruinieren. Ein Gewinnverzicht der "Wirtschaft" bringt nichts - wir alle sind die Wirtschaft. Viele dieser Gewinne fließen an Rentner wie sie (Pension Funds gehören zu den größten Investoren weltweit), insbesondere in Ländern, die kein so komfortables Sozialsystem haben wie wir. "Gewinne" runter heißt hier schlichtweg "Renten runter" für diese Menschen.

Ist doch prima

Wenn China vorankommen, hat doch die Entwicklungshilfe früherer Jahre gewirkt.

Finde ich irgendwie besser als Opiumkriege und andere Aggressionen seitens UK und USA

@13:41 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

der deutsche denkt mit, und heizt nun mit dem teuersten, was geht. hoffentlich wundert er sich dann nicht, wenn die sicherungen wg. überlastung in der ganzen stadt rausknallen.

Nö. Knallen auch nicht bei bald 30 Mio E Autos am Netz raus. Die Sicherungen.

@13:40 Uhr von Marmolada

" Bei meiner Tochter hat sich der Stromabschlag von 58 €/m auf 127 €/m erhöht. Ist das dann die Alternative? "

-

Ganz sicher nicht, aber die letzte Alternative für viele, wenn die Heizung nicht mehr gehen sollte.

Wer Haus und Hof hat, hat vielleicht Glück, und besitzt noch einen Ofen, was bei Mietern in Mietwohnungen nur noch selten anzutreffen ist.

Also bleibt noch das, was auch extrem teuer ist.

 

@13:01 Uhr von Krid01

Dieser Auftragsstau  verursacht natürlich für die Unternehmen gleich mehrere Probleme. Zum einen fehlt der Umsatz - weil nicht geliefert werden kann. Aber diese Aufträge wurden auch noch mit den damaligen Preisen für Energie kalkuliert. Heute bedeutet das - der Gewinn für einen Auftrag schrumpft, oder wird ganz aufgezehrt. Ich halte die Situation für brandgefährlich für die Unternehmen.

 

Die Berechnung von Teuerungszuschlägen, begründet durch außerordentlich gestiegene Energie- und Rohstoffkosten sind Gang und Gebe.

@13:06 Uhr von wenigfahrer

klingt das doch gut.

" Damit hat der Auftragsbestand des Verarbeitenden Gewerbes einen neuen Höchststand seit Beginn der Erfassung im Jahr 2015 erreicht", hieß es von den Wiesbadener Statistikern. "

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Also ist Arbeit vorhanden, was doch sehr positiv ist

Ja und nein - wenn ich Aufträge habe, die aber mangels Material nicht bedienen kann, habe ich keinen Umsatz. Also mache ich möglicherweise Verluste. Was wiederum zu Entlassungen und Insolvenzen führen kann, paradoxerweise.

Der GAU wäre jetzt ein Konflikt um Taiwan. Dann haben wir ein richtiges Problem.

Nur die Auftragsbücher werden da noch voller

Steigende  Strompreise,  Gaspreisumlage,  Inflation,  Rohstoffmangel,  gestörte  Lieferketten  usw.,  da  läuft  bald  nichts  mehr  von  wegen  "volle  Auftragsbücher  abarbeiten".

@13:03 Uhr von Sternenkind

So lange die bestellten E Heizer ausgeliefert werden ist alles gut. Retten die Menschen vor dem erfrieren

Nö, zieht ihnen nur unnötig Geld aus der Tasche. 

@13:14 Uhr von onkelbond

Deutschland stöhnt und jammert über fehlenden Nachschub... Doch wer hat im laufe der letzten Jahrzehnten die Produktion ins Ausland verlegt um noch mehr und mehr und mehr Profite zu machen ?

Beispiel letzte Woche: ein in Deutschland hergestellter Stecker ist nicht lieferbar. Warum auch immer. Es ist nicht nur bei Importen aus China problematisch. Ganz so simpel wie sie es darstellen ist das Problem nicht.

 

@13:41 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

der deutsche denkt mit, und heizt nun mit dem teuersten, was geht. hoffentlich wundert er sich dann nicht, wenn die sicherungen wg. überlastung in der ganzen stadt rausknallen.

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wenn ein Haushalt zwei Lüfter einschaltet, dann sind das ca. 4KW Mehrbelastung pro Haushalt.  Da wird nichts "knallen", denn Waschmaschinnen, Spülmaschinen und der Herd verbrauchen wesentlich mehr.  Da muss dann schon alles gleichzeitig laufen

@13:27 Uhr von nie wieder spd


Was schlagen Sie zur Behebung dieses Problems vor? 
Einen Gewinnverzicht der Wirtschaft würde ich favorisieren.

Da grüßt aber die altlinke Mottenkiste mit ihren Vorschlägen.

Machen Sie mir erst mal einen Vorschlag, wie ich überhaupt wieder Gewinn machen kann bei steigenden Kosten für Energie und Material, ohne Hand an die Lohnsumme zu legen oder die Wettbewerbsfähigkeit zu zerstören.

Mir scheint, Ihr Wissen über Wirtschaft ist eng überschaubar. 

@13:14 Uhr von onkelbond

Deutschland stöhnt und jammert über fehlenden Nachschub... Doch wer hat im laufe der letzten Jahrzehnten die Produktion ins Ausland verlegt um noch mehr und mehr und mehr Profite zu machen ? Wer hat die eigene  Handelsschifffahrt und Reederein geschlossen? Wer bezahlt so schlecht das ein großer Teil der Fachkräfte lieber ins Ausland gehen und nicht zurück kommen ? Genau ! Die Deutsche Wirtschaft, ihre Lobbyisten, und Politiker... Heute ist es immer noch wichtiger den Aktionären hohe Renditen zu zahlen , statt anständige Löhne, oder Produktionsstätten in Deutschland aufzubauen. Also, finde ich dieses Gejammer nur noch nervig. Die Industrie wollte es so , also soll sie auch selber zusehen wie sie da wieder raus kommt... Sind doch sonst auch immer soo.. schlaue!!

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so so, die Industrie wollte es so...   Ich behaupte, die Konsumenten wollen es so ...immer besser und immer billiger...

@13:03 Uhr Sternenkind - Umsatz ankurbeln..?

So lange die bestellten E Heizer ausgeliefert werden ist alles gut. Retten die Menschen vor dem erfrieren

 

Sie kurbeln hier den Umsatz an..? Vermutlich wird man die gar nicht brauchen. 
 

Aber alles was die Wirtschaft ankurbelt ist positiv. 
 

Daher: Danke für ihren Post :-)

@13:14 Uhr von Adeo60

>>"Der Artikel zeigt, dass die deutsche Wirtschaft substantiell gesund ist. Sie leidet freilich besonders unter den globalen Lieferengpässen und unter Personalmangel. Vor allem die Abkehr junger Menschen von handwerklichen Berufen - trotz  guter Verdienstmöglichkeiten - ist ein Irrweg mit fatalem Folgen für die Wirtschaft, aber auch für die angehenden Studenten. Viele  von ihnen werden keinen universitären Abschluss schafften, keine Rentenpunkte sammeln und BaföG zurückzahlen müssen, während ihre Altersgenossen während der Berufsausbildung bereits ordentlich  Geld verdienen konnten. Es braucht eine gesellschaftliche Charmeoffensive für die berufliche Ausbildung, eine offensive Anwebung qualifizierter Arbeitskräfte aus dem Ausland und gezielte  Umschulungsmaßnahmen für Arbeitslose."<<

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Guter Mann, Ihr Wort in Gottes Ohr, aber das hilft uns doch hier nicht weiter. Wir sprechen hier von einer kurzfristigen, stochastischen Problematik. Bis Sie da ausgebildet haben, haben alle dichtgemacht.

 

@13:43 Uhr von heinzi123

Aber die Internantionalisten fanden die Globalisierung immer so toll. 50 % vom Gas verbraucht die Industrie. Sollte es zu einem Krieg zwischen Taiwan und China kommen, reicht das Gas vielleicht Und ein schöner Nebeneffect. Wir erreichen unsere CO2  Ziele viel schneller als erwartet.

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Neue Abhängigkeiten werden gerade geschaffen. Digitale Abhängigkeiten. Das Auslagern digitaler Daten und Prozesse in sogenannte Clouds.  Auch die Behörden gehen diesen Weg. Diese Clouds gehören wenigen Grosskonzernen und stehen fast überwiegend in Nordamerika. Der Konzern Am...n verdient mit dem Betreiben der Clouds ein vielfaches als mit dem versenden von Waren.

@14:00 Uhr von Donousa


Was schlagen Sie zur Behebung dieses Problems vor? 
Einen Gewinnverzicht der Wirtschaft würde ich favorisieren.

Da grüßt aber die altlinke Mottenkiste mit ihren Vorschlägen.

Machen Sie mir erst mal einen Vorschlag, wie ich überhaupt wieder Gewinn machen kann bei steigenden Kosten für Energie und Material, ohne Hand an die Lohnsumme zu legen oder die Wettbewerbsfähigkeit zu zerstören.

Mir scheint, Ihr Wissen über Wirtschaft ist eng überschaubar. 

Wenn nach Abzug aller Kosten, einschließlich der Löhne und der Investitionsausgaben, Gewinn übrigbleibt, dann wird dieser Gewinn aller Wirtschaftsbetriebe auf alle Bürger gleichmäßig verteilt. Das heißt, dass die Eigentümer von Firmen natürlich auch ihren ganz normalen Lohn bekommen. 
Nur das, was die Firma darüberhinaus verdient, wird an alle verteilt. Denn das ist ja übrig. Das braucht sonst niemand. 
Bei einigen Firmen wird nichts übrig sein. Bei anderen dafür umso mehr. Bei der Verteilung an alle spielt das keine Rolle. 

 

@14:00 Uhr von Donousa


Was schlagen Sie zur Behebung dieses Problems vor? 
Einen Gewinnverzicht der Wirtschaft würde ich favorisieren.

Da grüßt aber die altlinke Mottenkiste mit ihren Vorschlägen.

Machen Sie mir erst mal einen Vorschlag, wie ich überhaupt wieder Gewinn machen kann bei steigenden Kosten für Energie und Material, ohne Hand an die Lohnsumme zu legen oder die Wettbewerbsfähigkeit zu zerstören.

Mir scheint, Ihr Wissen über Wirtschaft ist eng überschaubar. 

Wenn Sie vorher kein Gewinn nach Steuern gemacht haben ,haben Sie entweder schlecht gewirtschaftet, oder Sie haben ein Produkt, die viele andere auch haben oder herstellen. Oder  Sie haben falsch kalkuliert.

 

Angesichts der Komplexität...

...der Lieferketten wird eins leider gerne übersehen:

Die Verzögerungen bei Firma A treffen Firma B, darunter leidet Firma C, von der dann aber vielleicht wieder Firma A abhängt. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass dieser drohende Teufelskreis die größte Gefahr bei diesem Problem ist.

 

Mal ganz blöd gesagt: Wenn der LKW, der das Ersatzteil braucht, auch der LKW ist, der das Ersatzteil transportieren sollte, ist es zu spät...

@13:49 Uhr von rjbhome

Wenn China vorankommen, hat doch die Entwicklungshilfe früherer Jahre gewirkt.

Finde ich irgendwie besser als Opiumkriege und andere Aggressionen seitens UK und USA

Deutschland zahlt immer noch an China...

@13:54 Uhr von FakeNews-Checker

Steigende  Strompreise,  Gaspreisumlage,  Inflation,  Rohstoffmangel,  gestörte  Lieferketten  usw.,  da  läuft  bald  nichts  mehr  von  wegen  "volle  Auftragsbücher  abarbeiten".

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doch, wenn wir hier per Hand die T-Shirts für die Chinesen nähen

@13:03 Uhr von Sternenkind

So lange die bestellten E Heizer ausgeliefert werden ist alles gut. Retten die Menschen vor dem erfrieren

Kleiner Harken an der Sache, heizen mit Strom ist immer noch die teuerste Art zu heizen, also ist diese Idee nicht besonders klug. 

@14:11 Uhr von nie wieder spd


Was schlagen Sie zur Behebung dieses Problems vor? 
Einen Gewinnverzicht der Wirtschaft würde ich favorisieren.

Da grüßt aber die altlinke Mottenkiste mit ihren Vorschlägen.

Machen Sie mir erst mal einen Vorschlag, wie ich überhaupt wieder Gewinn machen kann bei steigenden Kosten für Energie und Material, ohne Hand an die Lohnsumme zu legen oder die Wettbewerbsfähigkeit zu zerstören.

Mir scheint, Ihr Wissen über Wirtschaft ist eng überschaubar. 

Wenn nach Abzug aller Kosten, einschließlich der Löhne und der Investitionsausgaben, Gewinn übrigbleibt, dann wird dieser Gewinn aller Wirtschaftsbetriebe auf alle Bürger gleichmäßig verteilt. Das heißt, dass die Eigentümer von Firmen natürlich auch ihren ganz normalen Lohn bekommen. 
 

 

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das DDR Model hat nicht funktioniert

@14:18 Uhr von Marmolada

der deutsche denkt mit, und heizt nun mit dem teuersten, was geht. hoffentlich wundert er sich dann nicht, wenn die sicherungen wg. überlastung in der ganzen stadt rausknallen.

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wenn ein Haushalt zwei Lüfter einschaltet, dann sind das ca. 4KW Mehrbelastung pro Haushalt.  Da wird nichts "knallen", denn Waschmaschinnen, Spülmaschinen und der Herd verbrauchen wesentlich mehr.  Da muss dann schon alles gleichzeitig laufen
 

Die genannten E-Geräte laufen 15 min, 30 min, vielleicht 2 h. Geheizt wird aber 10h, 12h, 16 h.
 

@14:16 Uhr von Francis Ricardo

So lange die bestellten E Heizer ausgeliefert werden ist alles gut. Retten die Menschen vor dem erfrieren

Kleiner Harken an der Sache, heizen mit Strom ist immer noch die teuerste Art zu heizen, also ist diese Idee nicht besonders klug. 

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das ist aber nur in D so teuer,,,in anderen Ländern wie Schweden oder Frankreich ist es günstig

@13:49 Uhr rjbhome - Bedrohung durch China

Wenn China vorankommen, hat doch die Entwicklungshilfe früherer Jahre gewirkt.

Finde ich irgendwie besser als Opiumkriege und andere Aggressionen seitens UK und USA

 

Eine sehr naive Sicht auf die Dinge.

China ist, im Gegensatz zur USA oder zum UK, auch militärisch eine Bedrohung für uns und für den Rest der Freien Welt. 
 

Die Leiterin des Asien-Programms des European Council on Foreign Relations, Dr. Janka Oertel, sagt:

 

„Wir werden China als Sicherheitsbedrohung auch für Europa wahrnehmen müssen. “

Fazit: Wer noch immer romantische Vorstellungen vom Aufstieg Chinas hegt, sollte diesen Podcast hören. Hier ist kein Vorbild, sondern einautoritärer Dämon zu besichtigen.

Quelle: Gabor Steingart Pioneer Briefing 

@14:00 Uhr von Schleswig Holsteiner

Doch wer hat im laufe der letzten Jahrzehnten die Produktion ins Ausland verlegt um noch mehr und mehr und mehr Profite zu machen ? Wer hat die eigene  Handelsschifffahrt und Reederein geschlossen? Wer bezahlt so schlecht das ein großer Teil der Fachkräfte lieber ins Ausland gehen und nicht zurück kommen ? Genau ! Die Deutsche Wirtschaft, ihre Lobbyisten, und Politiker... Heute ist es immer noch wichtiger den Aktionären hohe Renditen zu zahlen , statt anständige Löhne, oder Produktionsstätten in Deutschland aufzubauen. Also, finde ich dieses Gejammer nur noch nervig. Die Industrie wollte es so , also soll sie auch selber zusehen wie sie da wieder raus kommt... Sind doch sonst auch immer soo.. schlaue!!---so so, die Industrie wollte es so...   Ich behaupte, die Konsumenten wollen es so ...immer besser und immer billiger...

Beide Seiten wollten es . Die Industrie, weniger Aufwand, maximaler Gewinn und die Verbraucher weniger Bezahlen aber mehr konsumieren.

@14:11 Uhr von nie wieder spd


Was schlagen Sie zur Behebung dieses Problems vor? 
Einen Gewinnverzicht der Wirtschaft würde ich favorisieren.

Wenn nach Abzug aller Kosten, einschließlich der Löhne und der Investitionsausgaben, Gewinn übrigbleibt, dann wird dieser Gewinn aller Wirtschaftsbetriebe auf alle Bürger gleichmäßig verteilt. Das heißt, dass die Eigentümer von Firmen natürlich auch ihren ganz normalen Lohn bekommen. 
Nur das, was die Firma darüberhinaus verdient, wird an alle verteilt. Denn das ist ja übrig. Das braucht sonst niemand. 
Bei einigen Firmen wird nichts übrig sein. Bei anderen dafür umso mehr. Bei der Verteilung an alle spielt das keine Rolle. 

 

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wenn Gewinn übrig bleibt, wird dieser mit dem höchsten Steuersatz belegt..  >50%

Gestörte Lieferketten: Ein Auftragsstau wie noch nie

Sollte es in naher Zukunft zu einem Krieg zwischen Taiwan und China kommen, sieht es mit den grünen Ampel- Co2 Plänen (Produktion von E-Autos uvm.) in Deutschland ganz düster aus. Was sind wir doch so abhängig.....

.

Wenn jetzt noch die Einführung von 19° in öffentlichen Einrichtungen und den Stromsparmaßnahmen (öffentliche Gebäude) wird es in Deutschland dunkler werden.

.

Alles passt "gut" zusammen.

.

PS. Nach einem Tief wird es irgendwann zu einem Hoch kommen.....

@14:13 Uhr von Tinkotis

...der Lieferketten wird eins leider gerne übersehen:

Die Verzögerungen bei Firma A treffen Firma B, darunter leidet Firma C, von der dann aber vielleicht wieder Firma A abhängt. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass dieser drohende Teufelskreis die größte Gefahr bei diesem Problem ist.

Dieser  Teufelskreislauf  ist  längst  real,  wenn  man  immer  öfter  in  leere  Supermarkt-Regale  schaut  und  da  auch  nach  Wochen  keine  Ware  mehr  nachkommt.

 

@14:19 Uhr von Marmolada

der deutsche denkt mit, und heizt nun mit dem teuersten, was geht. hoffentlich wundert er sich dann nicht, wenn die sicherungen wg. überlastung in der ganzen stadt rausknallen.

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wenn ein Haushalt zwei Lüfter einschaltet, dann sind das ca. 4KW Mehrbelastung pro Haushalt.  Da wird nichts "knallen", denn Waschmaschinnen, Spülmaschinen und der Herd verbrauchen wesentlich mehr.  Da muss dann schon alles gleichzeitig laufen
 

Die genannten E-Geräte laufen 15 min, 30 min, vielleicht 2 h. Geheizt wird aber 10h, 12h, 16 h.
 

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Auch ein Heizlüfter läuft nicht ununterbrochen. 4KW gehen immer.... 

@14:21 Uhr von morgentau19

Sollte es in naher Zukunft zu einem Krieg zwischen Taiwan und China kommen, sieht es mit den grünen Ampel- Co2 Plänen (Produktion von E-Autos uvm.) in Deutschland ganz düster aus. Was sind wir doch so abhängig.....

.

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da D keine nennenswerten Rohstoffe besitzt, sind wir immer abhängig, wenn wir etwas herstellen wollen.

@14:19 Uhr von Schleswig Holsteiner

So lange die bestellten E Heizer ausgeliefert werden ist alles gut. Retten die Menschen vor dem erfrieren

Kleiner Harken an der Sache, heizen mit Strom ist immer noch die teuerste Art zu heizen, also ist diese Idee nicht besonders klug. 

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das ist aber nur in D so teuer,,,in anderen Ländern wie Schweden oder Frankreich ist es günstig

Mag sein das da günstiger ist, wo leben sie hier oder in Beiden besagten Ländern? 

@13:51 Uhr von Sternenkind

Nö. Knallen auch nicht bei bald 30 Mio E Autos am Netz raus. Die Sicherungen.

Es gibt hier inzwischen klare Warnungen der Stromversorger diesbezüglich (die E-Autos kommen ja noch oben drauf, es gab im letzten Winter weit weniger als diesen Winter). Die Sicherungen werden rausknallen. Es gibt weit mehr Heizöfchen als E-Autos. Und vor allem in Ballungsräumen (wo es relativ wenig E-Autos gibt) sind die Leitungen gar nicht auf den Bedarf ausgerichtet.

@14:13 Uhr von Tinkotis

...der Lieferketten wird eins leider gerne übersehen:

Die Verzögerungen bei Firma A treffen Firma B, darunter leidet Firma C, von der dann aber vielleicht wieder Firma A abhängt. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass dieser drohende Teufelskreis die größte Gefahr bei diesem Problem ist.

Mit  der  Ausverlagerung  der  deutschen  Industrire  nach  China  hat  der  Niedergang  Deutschlands  schon  lange  vor  Corona  begonnen  und  jeder  konnte  sich  leicht  ausrechnen,  daß  das  nun  genau  dazu  führen  wird,  daß  die  Lieferketten  zusammenbrechen.   Aber   damals  wollte  man  sich  mit  der  Industrieverlagerung  nach  China  einen  schlanken   in  Deutschland  machen,   was  das  Wirtschaftswachstum  für  einen  Umwelt-  und  Klimaschaden  anrichtet.  Ständiges  Wachstum  funktioniert  nun  mal  nicht,  weder  in  Deutschland  noch  in  China,  und  führt  logischerweise  zum  Weltklima-Kollaps.

 

@14:19 Uhr von Schleswig Holsteiner

das ist aber nur in D so teuer,,,in anderen Ländern wie Schweden oder Frankreich ist es günstig

In Schweden gibt es sehr viele Nachtstromspeicherheizungen, die den billigen Nachtstrom nutzen und sehr energieeffizient sind. Kein Vergleich mit den einfachen Elektro-Heizöfchen.

@13:07 Uhr Tino Winkler - Märkte konsolidieren, es funktioniert

zu lassen hat zu viele Nachteile, die Kaufmänner unter den Strategen liegen da gelegentlich falsch, es wird zu wenig auf die Praktiker gehört.

 

Angebot und Nachfrage kommen immer wieder zueinander. Über kurz oder lang. 
 

derzeit befinden wir uns in einer Umstellungsphase. Die Globalisierung wird etwas zurück gedreht, wo die Abhängigkeiten zu groß waren korrigiert man das nun. 
 

China und insbesondere der „russische Komplex“ wird darunter am meisten leiden. Daher wenden sich ja auch viele ehemalige „Verbündete“ Russlands im asiatischen Raum ab. 
 

Russland intensiviert dagegen die Beziehungen mit den wenigen, noch verbliebenen Verbündeten. Allen voran mit Nordkorea. 
 

na dann. Viel Erfolg damit 

:-D

@14:19 Uhr von vriegel

Wenn China vorankommen, hat doch die Entwicklungshilfe früherer Jahre gewirkt.

Finde ich irgendwie besser als Opiumkriege und andere Aggressionen seitens UK und USA

 

Eine sehr naive Sicht auf die Dinge.

China ist, im Gegensatz zur USA oder zum UK, auch militärisch eine Bedrohung für uns und für den Rest der Freien Welt. 

„Wir werden China als Sicherheitsbedrohung auch für Europa wahrnehmen müssen. “

Ist doch Quatsch. China betrachtet logischerweise die USA als Bedrohung für die Welt. Und die Geschichte gibt ihnen recht: die USA haben weit mehr Länder überfallen als China. Und mit Demokratie ist es bei uns auch nicht mehr so weit her.

Der Westen hat seine Chance vertan, sein System als das bessere darzustellen: Das ist es nicht! Im Westen steigt die Zahl der Armen zugunsten weniger Reicher. China versucht zumindest, das etwas homogener hinzubekommen. Und so lange die meisten Chinesen das Gefühl haben, dass es ihnen immer besser geht, stehen sie hinter ihrem System.

 

 

@13:51 Uhr von Sternenkind

der deutsche denkt mit, und heizt nun mit dem teuersten, was geht. hoffentlich wundert er sich dann nicht, wenn die sicherungen wg. überlastung in der ganzen stadt rausknallen.

Nö. Knallen auch nicht bei bald 30 Mio E Autos am Netz raus. Die Sicherungen.

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plus die 60.000 Wärmepumpen, die unser Wirtschaftsminister pro Jahr installieren lassen will...

@14:13 Uhr von Tinkotis

Mal ganz blöd gesagt: Wenn der LKW, der das Ersatzteil braucht, auch der LKW ist, der das Ersatzteil transportieren sollte, ist es zu spät...

Genau das ist die Erfahrung, die UK gerade mit dem Brexit macht. Was Störungen von Lieferketten angeht, könnte UK geradezu als schön übersichtlicher Großversuch angesehen werden. Wie fahre ich durch Blindheit bzgl. Logistik und Infrastruktur eine Volkswirtschaft an die Wand.

@14:17 Uhr von Schleswig Holsteiner


Was schlagen Sie zur Behebung dieses Problems vor? 
Einen Gewinnverzicht der Wirtschaft würde ich favorisieren.

Da grüßt aber die altlinke Mottenkiste mit ihren Vorschlägen.

Machen Sie mir erst mal einen Vorschlag, wie ich überhaupt wieder Gewinn machen kann bei steigenden Kosten für Energie und Material, ohne Hand an die Lohnsumme zu legen oder die Wettbewerbsfähigkeit zu zerstören.

Mir scheint, Ihr Wissen über Wirtschaft ist eng überschaubar. 

Wenn nach Abzug aller Kosten, einschließlich der Löhne und der Investitionsausgaben, Gewinn übrigbleibt, dann wird dieser Gewinn aller Wirtschaftsbetriebe auf alle Bürger gleichmäßig verteilt. Das heißt, dass die Eigentümer von Firmen natürlich auch ihren ganz normalen Lohn bekommen. 
 

 

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das DDR Model hat nicht funktioniert

Die haben das doch gar nicht ernsthaft versucht.
Meins ist besser.

@14:21 Uhr von Schleswig Holsteiner


Was schlagen Sie zur Behebung dieses Problems vor? 
Einen Gewinnverzicht der Wirtschaft würde ich favorisieren.

Wenn nach Abzug aller Kosten, einschließlich der Löhne und der Investitionsausgaben, Gewinn übrigbleibt, dann wird dieser Gewinn aller Wirtschaftsbetriebe auf alle Bürger gleichmäßig verteilt. Das heißt, dass die Eigentümer von Firmen natürlich auch ihren ganz normalen Lohn bekommen. 
Nur das, was die Firma darüberhinaus verdient, wird an alle verteilt. Denn das ist ja übrig. Das braucht sonst niemand. 
Bei einigen Firmen wird nichts übrig sein. Bei anderen dafür umso mehr. Bei der Verteilung an alle spielt das keine Rolle. 

 

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wenn Gewinn übrig bleibt, wird dieser mit dem höchsten Steuersatz belegt..  >50%

Je nach der Höhe des Gewinns ist das eventuell zu wenig. 
Bei meinem Vorschlag ist das aber völlig unerheblich.

@14:22 Uhr FakeNews-Checker - kaufen Sie in Russland ein..?!

 

Dieser  Teufelskreislauf  ist  längst  real,  wenn  man  immer  öfter  in  leere  Supermarkt-Regale  schaut  und  da  auch  nach  Wochen  keine  Ware  mehr  nachkommt.

 

Wäre mir jedenfalls woanders noch nicht aufgefallen. Also kaufen Sie entweder in Russland ein, oder aber Sie kaufen nur russische Waren ein :-)

 

Hier in Estland hat man gleich zu Beginn des Krieges alle russischen Waren aus den Regalen geschmissen. 
 

Hier ist aber alles voll und es fehlt an nichts. 
 

Und in Deutschland ist das wohl ganz genauso. 
 

Daher bin ich schon neugierig wo Sie so einkaufen. 

@13:12 Uhr von Autograf

So lange die bestellten E Heizer ausgeliefert werden ist alles gut. Retten die Menschen vor dem erfrieren

Nein, wenn schon die vorhandenen Geräte alle eingeschaltet werden (z.B. weil im Gasnetz der Druck unter die Grenze der Abschaltautomatik in jedem Haus gefallen ist und damit jedes Haus, bevor es wieder Gas bekommen kann, händisch von einem Techniker des Gaswerkes vor Ort wieder durchgängig geschaltet werden muss, was Wochen, wenn nicht Monate dauern würde, bis alle Häuser versorgt sind), bricht sofort das Stromnetz zusammen und bleibt unten, wenn die Geräte nach dem Blackout nicht von jedem Bürger ausgeschaltet werden. Sie würden dann beim Hochfahren des Stromnetzes sofort wieder einen Blackout bewirken. Unsere Infrastruktur ist auf Notfälle in keiner Weise vorbereitet. Im Gegenteil, sie bricht in solchen Fällen konstruktionsbedingt unvermeidbar völlig und dauerhaft zusammen.

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Warten wir erst einmal den Winter ab.Die letzten waren sehr milde da brauchte nicht viel geheizt werden.

 

@14:19 Uhr von Dr. Cat

Beide Seiten wollten es . Die Industrie, weniger Aufwand, maximaler Gewinn und die Verbraucher weniger Bezahlen aber mehr konsumieren.

Das will ich so nicht stehenlassen.

1.Ich zahlte immer gerne mehr für Deutsche Produkte. Aber zum einen wird man oft über die Herkunft getäuscht - das haben die Konzerne so durchgesetzt.

Zum anderen steht oft nur noch drauf: "Hergestellt für ..."

Es wäre dem Klima sehr förderlich, wenn ich die Herkunft des Produktes sehen könnte.

2. Wenn ich ein Hemd für 90€ kaufe, dass das Unternehmen für 1€ in Bangladesh herstellen lässt, dann könnte ich es auch für 90€ kaufen, wenn es für 40€ in Deutschland gefertigt würde -es wäre immer noch genug Gewinn da. Aber hier ist nur die Gier der Unternehmen zu groß - gewinnmaximierung!

@14:11 Uhr von nie wieder spd

 

Wenn nach Abzug aller Kosten, einschließlich der Löhne und der Investitionsausgaben, Gewinn übrigbleibt, dann wird dieser Gewinn aller Wirtschaftsbetriebe auf alle Bürger gleichmäßig verteilt. Das heißt, dass die …

 

Naja wie des früheren ja schon offensichtlich, sind sie ja der Meinung das der Chef einer Firma nichts zum Gewinn beträgt. 
Wo ich noch Mitarbeiter hatte bin 8 Stunden täglich auf der Baustelle ebenfalls tätig gewesen, hab die ganze Kunden und Büroarbeit gemacht wenn andere frei hatten. 
Übrigens tragen sie zum Beispiel sämtliche Risiken als Einzelunternehmer indem sie mit ihrem Privatvermögen haften. 
Wenn sie also der Meinung sind „Chef sein ist so genial, warum führen sie keine Firma? Wer legt den fest wie viel wann die Firma investieren muss, Leute die vom operativen Geschäft keine Ahnung haben vielleicht? Ganz schlechte Idee. 
Ihre Welt hat man in der DDR gesehen, kostete auch nur 2 Billionen Euro Sanierungskosten.

Die bisherige Rohstoffe-Wüstenei mußte ja dazu führen

So  wie  man  E-Mobilität  nicht  zu  Ende  gedacht  hat  und  da  schon  mal  ins  Blaue  hinein los  produziert   wurde,  so  gehen  auch  anderen  Produkten  die  Rohstoffe  aus  und  immer  häufiger  findet  man  leere  Supermarkt-Regale  vor.

Und  wie  "Rohstoffe-Recycling  Made  by  Germany"  ausschaut,  kann  man  sich  an  all  den  gigantischen  Müllbergen  in  fernen  Ländern  wie  Nigeria,  China,  Madagaskar  und  Indien  anschauen,  wo  all  der  Wachstumsmüll  aus  Deutschland  abgebrannt  wird,  damit  wieder  Platz  für  neuen  Müll  geschaffen  wird.  Deutschlands  CO2-Weltanteil  beträgt  somit  deutlich  mehr  als  nur  2 %  und  wird  hauptsächlich  in  andere  Länder  ausverlagert.

@14:19 Uhr Marmolada - nicht auf dem Balkon aufstellen

der deutsche denkt mit, und heizt nun mit dem teuersten, was geht. hoffentlich wundert er sich dann nicht, wenn die sicherungen wg. überlastung in der ganzen stadt rausknallen.

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wenn ein Haushalt zwei Lüfter einschaltet, dann sind das ca. 4KW Mehrbelastung pro Haushalt.  Da wird nichts "knallen", denn Waschmaschinnen, Spülmaschinen und der Herd verbrauchen wesentlich mehr.  Da muss dann schon alles gleichzeitig laufen
 

Die genannten E-Geräte laufen 15 min, 30 min, vielleicht 2 h. Geheizt wird aber 10h, 12h, 16 h.
 

Wenn Sie den Heizlüfter statt auf dem Balkon im geschlossenen Raum betreiben, dann läuft der immer nur für ein paar Minuten und schaltet sich dann wieder ab

 

und bitte. Habe gern geholfen. 
 

:-)

@13:40 Uhr von Marmolada

 Bei meiner Tochter hat sich der Stromabschlag von 58 €/m auf 127 €/m erhöht. Ist das dann die Alternative?

 

Meiner hat sich mit Wegfall der EEG-Umlage von 51 auf 46 EUR gesenkt. Deswegen heize ich aber trotzdem nicht mit Strom. Meine Heizung habe ich schon im letzten Winter nur an ganz wenigen Tagen aufgedreht.

@14:17 Uhr von Schleswig Holsteiner


Was schlagen Sie zur Behebung dieses Problems vor? 
Einen Gewinnverzicht der Wirtschaft würde ich favorisieren.

Da grüßt aber die altlinke Mottenkiste mit ihren Vorschlägen.

...

Mir scheint, Ihr Wissen über Wirtschaft ist eng überschaubar. 

Wenn nach Abzug aller Kosten, einschließlich der Löhne und der Investitionsausgaben, Gewinn übrigbleibt, dann wird dieser Gewinn aller Wirtschaftsbetriebe auf alle Bürger gleichmäßig verteilt. Das heißt, dass die Eigentümer von Firmen natürlich auch ihren ganz normalen Lohn bekommen. 
 

 

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das DDR Model hat nicht funktioniert

Wenn sie das DDR-Modell von vor 1972 nehmen, als hirnrissigerweise kleine Unternehmen verstaatlicht wurden, dann sind sie dem chinesischen Erfolgsmodell schon sehr nahe.

Unser Wirtschaftssystem wird durch das Konglomerat von wenigen großen Konzernen: Google,Blackrock, Vanguard u.a, Banken sowie der Politik und den Medien zerstört. Die Verbindung zwischen den dreien zerstört Demokratie und Marktwirtschaft.

 

@13:01 Uhr von Krid01

Dieser Auftragsstau  verursacht natürlich für die Unternehmen gleich mehrere Probleme. Zum einen fehlt der Umsatz - weil nicht geliefert werden kann. Aber diese Aufträge wurden auch noch mit den damaligen Preisen für Energie kalkuliert. Heute bedeutet das - der Gewinn für einen Auftrag schrumpft, oder wird ganz aufgezehrt. Ich halte die Situation für brandgefährlich für die Unternehmen.

Das  Kartenhaus  vom  "grenzenlosen  Wachstum"  fällt  nun  in  sich  komplett  zusammen.   Das  Gegenteil  von  Wachstum  heißt:  Schuster  bleib  bei  denem  Leisten.  So  haben  die  Niederländer  gehandelt  und  sind  mit  ihren  oft  über  hundert  Jahre  alten  Firmen  und  Geschäften  durch  alle  Weltkrisen  hindurchgekommen.

 

@14:29 Uhr FakeNews-Checker - kein Zusammenbruch

 

Mit  der  Ausverlagerung  der  deutschen  Industrire  nach  China  hat  der  Niedergang  Deutschlands  schon  lange  vor  Corona  begonnen  und  jeder  konnte  sich  leicht  ausrechnen,  daß  das  nun  genau  dazu  führen  wird,  daß  die  Lieferketten  zusammenbrechen.   Aber   damals  wollte  man  sich  mit  der  Industrieverlagerung  nach  China  einen  schlanken   in  Deutschland  machen,   was  das  Wirtschaftswachstum  für  einen  Umwelt-  und  Klimaschaden  anrichtet.  Ständiges  Wachstum  funktioniert  nun  mal  nicht,  weder  in  Deutschland  noch  in  China,  und  führt  logischerweise  zum  Weltklima-Kollaps.

 

Es ist eine Korrektur. Man stellt um und nach einiger Zeit läuft das wieder reibungslos.

Alles halb so wild. Das Schlimmste haben wir schon hinter uns. 
 

Anders als manche andere Länder wie China und Russland. Da steht das Schlimmste noch bevor. Allerdings wird das gar nicht so schnell kommen..,

 

 

@ 13:43 Uhr von Autograf

Es gibt nur eine Lösung: Unser Lebensstandard muss wieder auf ein Maß runter, der mit diesem Planeten vereinbar ist - wobei ich noch nicht einmal so weit gehe, dass er so weit runtergehen muss, dass ihn alle Menschen haben könnten, ohne den Planeten zu ruinieren. 

Sie haben natürlich recht. Das heißt Verzicht. Und am besten ist dabei, dass die am meisten verzichten sollten, die das meiste besitzen. 
Und die meisten Menschen in den meisten Staaten, auch der 1. Welt, gehören nun mal nicht zu denen, die am meisten besitzen. 
Der durchschnittliche Arbeitnehmer ist doch auch in Deutschland eine ganz arme Wurst, wenn man gerade sehen kann, wieviele Menschen unter der Inflation leiden.  
Und selbst wir haben Millionen Menschen, die noch viel weniger haben als unseren lächerlichen Durchschnittslohn. 
Da gibt es gar nicht so viel zum verzichten. 
Was wollen Sie da erst denen erzählen, denen es in Indien oder Afrika schlecht geht? Worauf sollen die verzichten? 
Verzicht fängt oben an. Ganz weit oben. 

Am 17. August 2022 - 14:44 Uhr von Denkerist

Unser Wirtschaftssystem wird durch das Konglomerat von wenigen großen Konzernen: Google,Blackrock, Vanguard u.a, Banken sowie der Politik und den Medien zerstört. Die Verbindung zwischen den dreien zerstört Demokratie und Marktwirtschaft.

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Da stimme ich Ihnen zu. Fragen Sie doch mal einen EU-Politiker, warum einigen Großkonzerne niedrige Steuersätze in der EU eingeräumt werden. Warum lässt man diese Wettbewerbsverzerrung zu ?

@13:03 Uhr von Sternenkind

So lange die bestellten E Heizer ausgeliefert werden ist alles gut. Retten die Menschen vor dem erfrieren

Melden Sie schon einmal Bankrott an, wenn Sie mit E-Heizungen über den Winter kommen.

Panikmache ist was feines,gell

Am 17. August 2022 - 14:44 Uhr von FakeNews-Checker

So  haben  die  Niederländer  gehandelt  und  sind  mit  ihren  oft  über  hundert  Jahre  alten  Firmen  und  Geschäften  durch  alle  Weltkrisen  hindurchgekommen.

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Ob die Einwohner(in) Indonesiens das auch so sehen...das glaube ich nicht

Am 17. August 2022 - 14:37 Uhr von Denkerist

2. Wenn ich ein Hemd für 90€ kaufe, dass das Unternehmen für 1€ in Bangladesh herstellen lässt, dann könnte ich es auch für 90€ kaufen, wenn es für 40€ in Deutschland gefertigt würde -es wäre immer noch genug Gewinn da. Aber hier ist nur die Gier der Unternehmen zu groß - gewinnmaximierung!

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der Nachteil ist dann , dass die Menschen in Bangladesh verhungern werden

@ 14:38 Uhr von Francis Ricardo

Ein Chef und Besitzer einer mehr oder weniger großen Klitsche kann natürlich ein ganz normales Gehalt verdienen. 
Außerdem gibt es in der Aufschlüsselung des Geldes nach meiner Idee natürlich auch Geld für Investitionen in die eigene Firma. 
Wenn ich von „Chefs“ geschrieben habe, dann meine ich vorzugsweise die Chefs von großen Konzernen. Und die tragen keinerlei Risiken. Die bekommen Milliarden - Abfindungen selbst wenn die Firma pleitegeht 8nd alle Beschäftigten arbeitslos werden.
Also fühlen Sie sich bitte nicht auf den Schlips getreten oder gar veralbert. 
 

@ Denkerist 14:37

Ich meinte ja nicht alle Verbraucher,aber der größte Teil.

@14:31 Uhr von Autograf

das ist aber nur in D so teuer,,,in anderen Ländern wie Schweden oder Frankreich ist es günstig

In Schweden gibt es sehr viele Nachtstromspeicherheizungen, die den billigen Nachtstrom nutzen und sehr energieeffizient sind. Kein Vergleich mit den einfachen Elektro-Heizöfchen.

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In Schweden kostet der Strom einfach weniger. Und geheizt wird dort sehr viel mit Split-Klimaanlagen. Wärmedämmung ist bei den Holzhäusern dort übrigens sehr schlecht.

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