Kommentare - Amnesty-Bericht: Inhaftierungen, Folter und Hinrichtungen

15. August 2022 - 09:19 Uhr

Amnesty International hat schwere Menschenrechtsverletzungen in Afghanistan kritisiert. Ein Bericht dokumentiert eine weit verbreitete Straflosigkeit für Verbrechen wie Folter und Morde aus Rache, seit die Taliban vor einem Jahr die Macht übernommen haben.

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Kommentare

also eigentlich lese ich nicht viel mehr

 

als dass es für das Fischsterben möglicherweise Gründe gebe. Aber ob man die herausfinden könne, müsse erst noch abgewartet werden. Und natürlich "genau beobachtet".

Ich bin beeindruckt. Das ist so, als ob ich einen Platten am Auto habe. Und wenn ich nachdenke warum, komme ich auf die Erklärung, dass wahrscheinlich die Luft raus ist.

Unterstes moralisches Niveau

Die Verleugnung von Menschenrechten ist das unterste denkbare moralische Niveau, auf das wir Menschen scheinbar spielend sinken können, wahrscheinlich auch dann, wenn wir schon einmal höher standen.

Der staatsterroristische Krieg Putins gegen die Ukrainer*innen und die Aufhebung des Rechts auf Abtreibung durch den supreme court sind auf ähnlich unterirdischem Niveau angesiedelt.

Wenigstens bei Letzterem bleibt zu hoffen, dass die demokratische Power reicht, das Unrecht wieder aus der Welt zu schaffen!

Ja was hat denn die Weltgemeinschaft

anderes Erwartet als man in Afghanistan die Flucht ergriffen hat ? Jetzt habt ihr euren Salat. Wenn man in das Land reingeht dann macht man seine Arbeit bis zum bitteren Ende. Die Taliban Gruppierungen verstehen nur Härte und wenn man da mit Humanität kommt ist es für solche Strolche nur ein Zeichen von Schwäche! Hoffe meine ehrliche Meinung überwindet den Roten Balken!  

Unmöglich, die alten Strukturen zu ändern

Jeder Cent internationale Hilfe stärkt die Herrschaft der Taliban und verschlimmert so die Menschenrechte, insbesondere die Rechte von Frauen und Mädchen.

Ich habe den Eindruck, dass auch die männliche afghanische Bevölkerung letztlich doch hinter den Taliban steht. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich die afghanische Armee widerstandslos den "Gotteskriegern" ergeben hat.

Änderungen dieser vormittelalterlichen Strukturen sind wohl derzeit kaum möglich.

Tja,

"Als De-facto-Regierung von Afghanistan müssten die Taliban dringend die Rechte der Bevölkerung wiederherstellen, schützen und fördern."

Die De-facto Regierung ist aber nicht anerkannt, also welchen Status und welche Verantwortlichkeit haben die Taliban nach internationalen Recht? Oder heisst es einfach, jeder Buerger fuer sich?

ohne Werte

Die Taliban sind professionelle Soldaten und Mörder, die nichts anderes gelernt haben, als zu kämpfen und zu hassen.

Neulich war das Bild eines Talibans zu sehen, der beim Gebet seine Stiefel anhatte.

Das so etwas wie Menschenrechte oder ein Rechtsstaat keine Chance haben, ist Naheliegend.

Und nochmals zur Erinnerung, es war Donald Trump, der die Rückkehr der Taliban in die Wege geleitet hat.

Das was im Bericht steht

war eigentlich schon klar.

Den Versprechen der Taliban habe ich kein Wort geglaubt.

Versprechen

Die Bevölkerung ist der Leidtragende, aber wenn man ehrlich ist , man ist ein Narr den Versprechungen der Taliban zu glauben . 

@09:33 Uhr von frosthorn

 

als dass es für das Fischsterben möglicherweise Gründe gebe. Aber ob man die herausfinden könne, müsse erst noch abgewartet werden. Und natürlich "genau beobachtet".

Ich bin beeindruckt. Das ist so, als ob ich einen Platten am Auto habe. Und wenn ich nachdenke warum, komme ich auf die Erklärung, dass wahrscheinlich die Luft raus ist.

Ich arbeite noch am Wesen dieser beiden Gleichnisse zum Thema... ((sicherlich ein Irrtum Ihrerseits, aber lustig))

Teil des Ganzen

Das Problem, das uns, die wir hier nicht dort sind, betrifft, ist, das die Taliban eine Geisteshaltung haben, die man auch hier antrifft: Als Unterstuetzung mit  Ausssagen wie "andere Laender andere Sitten" oder "die Bevoelkerung will die Taliban". Taliban ist eine Geisteshaltung und zu wissen, das gleich 2 meter weiter einer im eigenen Laendle aehnlich denkt, ist belastend. Mit Glaube und Islam hat das nichts zu tun -  wenn man auf den Kern guckt, aus dem sich natuerlich auch ganz anderes entfalten kann: Dikturatur, Faschismus, Rassismus... Und genau dahingehend macht es SInn wenn man sagt: "Den Splitter im eigenen Auge sehen." - in Bezug auf Deutschland. Lieder wird das oft zum "whataboutism" umgemuenzt.

Die Freiheitskämpfer der USA

Ohne USA hätte es die Taliban so nie gegeben - aber schon damals war klar, dass das keine Freiheitskämpfer sind - auch wenn sie gegen die SU kämpfen.

Und die Feigenblätter im Krieg in Afghanistan - stark von Grünen gepflückt, war ja nicht der erste grüne Krieg - waren immer als solche sichtbar.

 

selektive Wahrnehmung?

Unbenommen der Umstände des Talibanregimes in Afghanistan, dessen Kommentierung mir hier unweigerlich den roten Balken einbringen würde, frage ich mich aber zunehmend, warum zu Recht der Terror der Islamisten als massive Menschenrechtsverletzung thematisiert, die prktizierte Folter der "Guten", z. B. in Guantanamo oder Hrn. Assanges, mitten in der angeblichen "zivilisierten Welt", als gegeben hingenommen und offenbar akzeptiert wird.

Wo bleibt eigentlich hier der kollektive Aufschrei?

Wird hier womöglich mit zweierlei Maß gemessen?

 

Und was machen wir, wenn…

Und was machen wir, wenn genau das: Unterdrückung der Frauen, Selbstjustiz an vermeintlichen und echten Korankritikern, Folter und Körperstrafe gegen "Häresie", das ist, was die Taliban unter "Rechte der Bevölkerung" verstehen? Müssen wir hier nicht auch immer wieder lesen, dass wir diesen Ländern die "westlichen Errungenschaften" (also was wir unter "Rechte der Bevölkerung" verstehen) nicht einfach aufdrücken dürften und dass diese Länder eben ihr eigenes "Weltbild" habe, dass "von einem Großteil der Bevölkerung" unterstützt würde, wie wir im Artikel von Sebastian Manz lasen? 

Man verstehe diesen Beitrag bitte als polemische Kritik gegen die Beiträge, die sich hier immer so gegen die "westlichen Werte" und die "Einmischung des Westens" in "fremde Belange" aufspielen, und nicht etwa als Zustimmung zum menschenfeindlichen Vorgehen despotischer Regierungen. Afghanistan ist ja nicht das einzige Land, das mit solchen rückständigen "Weltsichten" glänzt und damit auch noch Bewunderer findet.

Ich habe keine Verständnis…

Ich habe keine Verständnis dafür das die Afghanen sich lieber Foltern lassen als für ihre Freiheit zu kämpfen.

Soll das jemand anderes übernehmen ?

Das ist nicht mehr unsere Sache.

Weite Teile der Bevölkerung haben sich für die Taliban entschieden., sonst wäre ja nicht abgezogen worden.

@09:50 Uhr von Glasbürger

Unbenommen der Umstände des Talibanregimes in Afghanistan, dessen Kommentierung mir hier unweigerlich den roten Balken einbringen würde, frage ich mich aber zunehmend, warum zu Recht der Terror der Islamisten als massive Menschenrechtsverletzung thematisiert, die prktizierte Folter der "Guten", z. B. in Guantanamo oder Hrn. Assanges, mitten in der angeblichen "zivilisierten Welt", als gegeben hingenommen und offenbar akzeptiert wird.

Wo bleibt eigentlich hier der kollektive Aufschrei?

Wird hier womöglich mit zweierlei Maß gemessen?

Es ist kein zweierlei Maß, sondern die Berühmte Doppelmoral, die zum tragen kommt.

 

Was in Afghanistan abgeht…

Was in Afghanistan abgeht ist einfach auf die Verbohrtheit und uralten Strukturen der Taliban und ihrem unwirklichen Glauben dazu verankert, daß sehr weit zurückreicht. Bei denen ist immer noch nicht wirklich angekommen, daß sich die Welt immer in einem ständigen Fluß des Fortschritts nach vorne bewegt.

Was sagt eigentlich das Volk zu den Taliban???

Nirgendwo wird über die Stimmung, die Meinung im Volk berichtet. Irgendwo und irgendwie müssen die Talibans doch Rückhalt haben? Wie hoch ist der? Ist das womöglich gar die Mehrheit? Genaues weiß man nicht - also ist der Artikel nur das Beschreiben der Symptome, die es identisch in allen totalitären Staaten gibt! Für mich sind diese islamistischen Staaten auf dem Zeitgeist des 30jährigen Krieges. Was soll da entstehen, wenn's nicht aus dem Volk kommt? Sharia, Fatwa, Koran statt klarer Gewaltenteilung? In Afghanistan haben sich Russland und der Westen sinnlos abgearbeitet. Aber dass Staaten auch wieder den Rückwärtsgang einlegen können, das sieht man deutlich an einigen sehr rechten Staaten in der EU und drumrum. Genaueres nicht wg rotem Balken.

Wenn ich denke, dass die…

Wenn ich denke, dass die über 20 Jahre vom Westen ausgebildeten Sicherheitskräfte vor einem Jahr das Feld quasi kampflos den taliban überlassen haben, hält sich mein Mitleid in Grenzen. Dann kann das Leben unter den taliban ja nicht so schlimm sein. 
sorry, dass das vielleicht hart klingt, kein Mensch soll gefoltert, ermordet werden oder in der Versenkung verschwinden. Aber die Voraussetzungen, die taliban in Schach zu halten waren da!

Seltsam

Seltsamerweise, fehlt diesmal bei der Amnestie Bericht der Vorwurf der Vergewaltungen.

@09:53 Uhr von Charlys Vater

Ich habe keine Verständnis dafür das die Afghanen sich lieber Foltern lassen als für ihre Freiheit zu kämpfen.

Soll das jemand anderes übernehmen ?

Das ist nicht mehr unsere Sache.

Weite Teile der Bevölkerung haben sich für die Taliban entschieden., sonst wäre ja nicht abgezogen worden.

Ich finde auch, daß es nicht mehr unsere Sache, bzw. noch nie unsere Sache war den Taliban, bzw. Afghanistan unsere Werte aufzudrängen. Nur sollten wir alles gut beobachten was sich dort tut. Wie würde es denn uns gefallen wenn die Taliban uns ihre Werte aufdrücken würden und uns sagen wie wir in Zukunft nach ihren Vorstellungen zu leben haben?

Seltsam

Seltsamerweise, fehlt diesmal bei der Amnesty- Bericht der Vorwurf der Vergewaltungen.

@09:50 Uhr von Glasbürger

Unbenommen der Umstände des Talibanregimes in Afghanistan, dessen Kommentierung mir hier unweigerlich den roten Balken einbringen würde, frage ich mich aber zunehmend, warum zu Recht der Terror der Islamisten als massive Menschenrechtsverletzung thematisiert, die prktizierte Folter der "Guten", z. B. in Guantanamo oder Hrn. Assanges, mitten in der angeblichen "zivilisierten Welt", als gegeben hingenommen und offenbar akzeptiert wird.

Wo bleibt eigentlich hier der kollektive Aufschrei?

Wird hier womöglich mit zweierlei Maß gemessen?

 

Hier wird nicht mit zweierlei Maß gemessen - hier wird mit vielerlei Maß gemessen. Und nicht nur hier.

Was hat man eigentlich erwartet ?

Sind diese Meldungen eigentlich überraschend ?

Fanatische Anhänger einer ebenso mittelalterlich-rückständigen wie aggressiv-kämpferischen Religion übernehmen die Macht und dann verhalten sie sich - Oh, Wunder - tatsächlich mittelalterlich-rückständig und aggressiv-kämpferisch.

Das einzig verwunderliche für mich ist die Blauäugigkeit, mit der man sich auf die leeren Versprechungen religiöser Fanatiker verlässt, die uns "Ungläubige" offen verachten und uns ganz offenkundig nur in betrügerischer Absicht Finanzhilfe abschatzen wollen.

Jedes Appeasement gegenüber Klerikalherrschern ist ebenso falsch wie das gegenüber Diktatoren, die ihre Nachbarstaaten mit ungerechtfertigt völkerrechtswidrigem Angriffskrieg überziehen.

Was mich wirklich ärgert ist Falschdarstellung, daß afghanische Ortskräfte, die dort für eine bessere Zukunft ihres Heimatlandes gearbeitet und zu diesem Zweck gegen sehr gute Bezahlung mit der Bundeswehr kooperiert haben, eigentlich für Deutschland gearbeitet hätten.

@10:08 Uhr von Ritchi

Die Verleugnung von Menschenrechten ist das unterste denkbare moralische Niveau, auf das wir Menschen scheinbar spielend sinken können, wahrscheinlich auch dann, wenn wir schon einmal höher standen.
Der staatsterroristische Krieg Putins gegen die Ukrainer*innen und die Aufhebung des Rechts auf Abtreibung durch den supreme court sind auf ähnlich unterirdischem Niveau angesiedelt.
Wenigstens bei Letzterem bleibt zu hoffen, dass die demokratische Power reicht, das Unrecht wieder aus der Welt zu schaffen!

 Grundsätzlich haben Sie Recht, leider vermischen Sie jedoch unterschiedliche Rechtsangelegenheiten, so dass Ihre Argumentation angreifbar ist.
Die Möglichkeit der Abtreibung Ist leider nicht in den Menschenrechten verankert und der Supreme Court hat lediglich festgestellt, dass die Abtreibung auch nicht in der Verfassung verankert ist und somit nicht auf Bundesebene sondern auf Bundesstaatenebene zu regeln ist.
Das Recht auf Abtreibung ist auch ein Recht auf menschenwürdiges Leben der Frau.

09:50 Uhr von Glasbürger   /…

09:50 Uhr von Glasbürger

 

//Wird hier womöglich mit zweierlei Maß gemessen?//

 

Ganz klar nein!

 

Die anderen (von Ihnen als Ablenkung gedachte) Anmerkungen sind jetzt nicht das Thema. Der erste Satz des Artikels lautet:

 

**Amnesty International hat schwere Menschenrechtsverletzungen in Afghanistan kritisiert.**

 

 

@10:03 Uhr von putzfee02

Wenn ich denke, dass die über 20 Jahre vom Westen ausgebildeten Sicherheitskräfte vor einem Jahr das Feld quasi kampflos den taliban überlassen haben, hält sich mein Mitleid in Grenzen. Dann kann das Leben unter den taliban ja nicht so schlimm sein. 
sorry, dass das vielleicht hart klingt, kein Mensch soll gefoltert, ermordet werden oder in der Versenkung verschwinden. Aber die Voraussetzungen, die taliban in Schach zu halten waren da!

Widerstandsfähig wird man nicht dadurch, dass man weiß, wierum man das Gewehr hält.

Widerstandsfähigkeit ist im Kopf und in gesellschaftlichen Strukturen.

Das hatte dr westen wohl wenig zu bieten.

09:57 Uhr von Dr. Cat   //Es…

09:57 Uhr von Dr. Cat

 

//Es ist kein zweierlei Maß, sondern die Berühmte Doppelmoral, die zum tragen kommt.//

 

Was hat "die Konzentration auf ein Thema" bitte mit Ihrer Aussage zu tun?

 

Es geht hier um Afghanistan, nicht um etwas anderes.

 

 

Versprochen - gebrochen

„Aktuell warten noch mehr als 9000 Menschen mit so einer Zusage darauf, Afghanistan zu verlassen.“ 

Aber anderen Menschen und Länder werden sanktioniert, weil sie angeblich ihre Zusagen nicht einhalten. 
Müssen wir uns nun selbst sanktionieren?

Taliban und ähnliche ......

Wer mit solchen Leuten verhandelt und auf Besserung hofft , hat die Realität verschlafen !!!

Gewohnt einseitige Bilanz

Der Bericht ist bemerkenswert blind für einen Punkt, der erklärt, was "der Westen" nie verstanden hat und nicht verstehen will.

Es gibt nämlich auch andere Aspekte der Herrschaft der Taliban:

Kaum noch Drogenanbau, Warlords und Korruption (man denke nur daran, dass die gesamten, vom Westen milliardenschwer finanzierten, afghanischen Sicherheitskräfte im wesentlichen auf dem Papier standen). 

Es gibt kaum noch Drohnenmorde durch die Koalition.

Es gibt keine Morde durch sadistische Mitglieder westlcher Spezialeinheiten mehr (erst jüngst wieder dutzendfach belegt für Briten und Australier).

Ja, es gibt eine gewisse Ruhe (Kann man dazu Frieden aagen?) im Land - nach 50 Jahren praktisch ununterbochenem Krieg zählt das für die Afghanen vermutlich verdammt viel .. und könnte den Rückhalt der Taliban erklären.

@10:12 Uhr von ich1961

09:50 Uhr von Glasbürger

 

//Wird hier womöglich mit zweierlei Maß gemessen?//

 

Ganz klar nein!

 

Die anderen (von Ihnen als Ablenkung gedachte) Anmerkungen sind jetzt nicht das Thema. Der erste Satz des Artikels lautet:

 

**Amnesty International hat schwere Menschenrechtsverletzungen in Afghanistan kritisiert.**

 

 

Der Verein heißt Amnesty International.

 

Es geht hier um 'International'. 

@09:53 Uhr von Charlys Vater

Ich habe keine Verständnis dafür das die Afghanen sich lieber Foltern lassen als für ihre Freiheit zu kämpfen....

Weite Teile der Bevölkerung haben sich für die Taliban entschieden., sonst wäre ja nicht abgezogen worden.

Vielleicht liegt es daran, dass weite Teile der Bevölkerung keine Helden sind, die in den Kampf gegen professionelle Kämpfer und Mörder ziehen.

Nicht wenige Menschen in Deutschland verlangen hierzulande die Ukraine nicht zu unterstützen, damit Russland weiterhin günstiges Erdgas liefert. Da hört der Kampf für die Freiheit schon am Geldbeutel und der Bequemlichkeit auf.

Amnestyberichte haben in der…

Amnestyberichte haben in der Politik den einzigen Zweck die Fehler anderer zu zeigen ohne dabei selbst ins Kreuzfeuer zu kommen.Siehe Ukraine! Kann mir keiner erzählen das niemand was gesehen hat bei den ganzen Geheimdiensten die da rumschwirren!!

Ich bin bei a.i. ausgetreten, als sie die Brutkastenlüge verbrei

@09:33 Uhr von Stein des Anstosses

verbreiteten. Und zwar die Führung. Wie bei H.R.W spricht man in den USA vom Drehtüreffekt mit der US-Regierung.

Deshalb bin ich auch jetzt skeptisch. Ich halte für möglich, dass die Berichte stimmen - es gab auch schon journalistische Berichte mit ähnlichem Inhalt. 

Erstaunt hat mich eher, dass a.i. zum 2. Mal auch die Verbrechen der ukrainische Armee klar benannte. (nach 2014). Kamen die Meldungen aus Versehen an die Öffentlichkeit?

Die Verleugnung von Menschenrechten ist das unterste denkbare moralische Niveau, auf das wir Menschen scheinbar spielend sinken können, wahrscheinlich auch dann, wenn wir schon einmal höher standen.

Der staatsterroristische Krieg Putins gegen die Ukrainer*innen und die Aufhebung des Rechts auf Abtreibung durch den supreme court sind auf ähnlich unterirdischem Niveau angesiedelt.

Wenigstens bei Letzterem bleibt zu hoffen, dass die demokratische Power reicht, das Unrecht wieder aus der Welt zu schaffen!

 

Das,afghanischen

Jedes Volk  hat dir due Möglichkeiten für ihre Belange  zu kämpfen,  ohne die hohe Zustimmung des afghanischen Volkes und seiner  Armee wäre das so nicht gelaufen. 

@09:57 Uhr von Dr. Cat

Wird hier womöglich mit zweierlei Maß gemessen?

Es ist kein zweierlei Maß, sondern die Berühmte Doppelmoral, die zum tragen kommt.#

Wo ist hier die Doppelmoral. Soweit ich es mitbekommen habe wird hier Guantanamo und der Umgang mit Assange scharf kritisiert. Oder?

 

es ist nicht untypisch

dass die USA irgendwo abziehen und Chaos hinterlassen. Irak, Syrien, Afghanistan, Libyn ... Die USA, und auch Deutschland als Mittäter, haben hier Schuld auf sich geladen. Wer eine Ordnung zerbricht, ist für die Folgen verantwortlich.

09:58 Uhr von Owe der Nervier

 

"Was in Afghanistan abgeht ist einfach auf die Verbohrtheit und uralten Strukturen der Taliban und ihrem unwirklichen Glauben dazu verankert, daß sehr weit zurückreicht"

...

 

Weit zurückreicht? Ja: Das Recht des stärkeren.

Mehr ist da nicht.

 

Das ist kein Struktur, Kultur, Tradition oder Religion, das ist ein kompletter Mangel an etwas davon.

@09:50 Uhr von Coachcoach

Ohne USA hätte es die Taliban so nie gegeben - aber schon damals war klar, dass das keine Freiheitskämpfer sind - auch wenn sie gegen die SU kämpfen.

 

Die Taliban gründeten sich im September 1994. Da gab es keine Sowjetunion mehr.

 

Und die Feigenblätter im Krieg in Afghanistan - stark von Grünen gepflückt, war ja nicht der erste grüne Krieg - waren immer als solche sichtbar.

 

 

Was haben Feigenblätter und Grüne mit den Taliban zu tun?

@Diabolo2704. 10:08

Zitat: "Fanatische Anhänger einer ebenso mittelalterlich-rückständigen wie aggressiv-kämpferischen Religion übernehmen die Macht und dann verhalten sie sich - Oh, Wunder - tatsächlich mittelalterlich-rückständig und aggressiv-kämpferisch."

 

Sie schreiben zurecht" fanatische Anhänger ". Keine Religion ist rückständig oder aggressiv - kämpferisch. Werder der Islam noch das Christentum (Kreuzzüge, Inquisition, Hexenverbrennungen). Es sind letztlich die Menschen, welcher entweder aus einer unbewusst falschen Interpretation heraus eine aggressive Form der friedlichen Religion generieren, oder religiöse Lehren bewusst falsch auslegen, um Macht und Einfluẞ auf andere Menschen ausüben zu können. Letzteres ist mMn bei den Taliban zu sehen. Ein islamgläubiger Mensch ist noch lange kein Islamist. 

Geht uns nichts (mehr) an

Abgesehen von einer winzigen Minderheit von gebildeten Menschen in Kabul, lebt der größte Teil der afghanischen Bevölkerung mit seinen uralten Traditionen und Wertvorstellungen, und mit seiner Interpretation von Recht und Religion. Damit ist Afghanistan kein Einzelfall, sondern das ist beispielsweise in Somalia nicht anders.

Der Westen ist vor 20 Jahren dort einmarschiert, wider aller Bedenken und Einwände von Experten und Exilafghanen, weil man nach den Anschlägen von 9/11 einfach "irgendwas tun" wollte. Dabei wurden so viele Fehler gemacht, dass man viele Afghanen erst so richtig gegen sich aufbrachte, und sofort neue Jihadisten erzeugte. Als man 2021 schließlich aufgab, und das Land so unkoordiniert wieder verließ wie man zuvor planlos darin vorgegangen war, übernahmen halt wieder die Taliban.

Und nun stehen wir da, mit unseren Wertvorstellungen und Ansichten von Moral - die wir für richtig halten und die vielleicht zu unserer Kultur passen, die jedoch in Afghanistan unerwünscht ist.

 

@09:50 Uhr von Coachcoach

Ohne USA hätte es die Taliban so nie gegeben - aber schon damals war klar, dass das keine Freiheitskämpfer sind - auch wenn sie gegen die SU kämpfen.

Und die Feigenblätter im Krieg in Afghanistan - stark von Grünen gepflückt, war ja nicht der erste grüne Krieg - waren immer als solche sichtbar.

 

 

Die Taliban*innen sind von den USA Wahllos gekaufte Söldner*innen gewesen. Das Schicksal der Afghan*innen war den Amerikaner*innen egal.

Das gleiche ist im Irak und Libyen zu beobachten.

Es fällt nur auf, das es hier noch keine Kommentare von den Grün*innen und Link*innen gibt. 

 

@09:50 Uhr von Glasbürger

Unbenommen der Umstände des Talibanregimes in Afghanistan, dessen Kommentierung mir hier unweigerlich den roten Balken einbringen würde, frage ich mich aber zunehmend, warum zu Recht der Terror der Islamisten als massive Menschenrechtsverletzung thematisiert, die prktizierte Folter der "Guten", z. B. in Guantanamo oder Hrn. Assanges, mitten in der angeblichen "zivilisierten Welt", als gegeben hingenommen und offenbar akzeptiert wird.

 

Wo bleibt eigentlich hier der kollektive Aufschrei?

 

Wird hier womöglich mit zweierlei Maß gemessen?

 

 

Es geht hier weder um Guantanamo noch um Assange. Ich sehe auch die Verglelchbarkeit mit den Taliban nicht. Nicht einmal ansatzweise. 

@09:50 Uhr von Coachcoach

Ohne USA hätte es die Taliban so nie gegeben - aber schon damals war klar, dass das keine Freiheitskämpfer sind - auch wenn sie gegen die SU kämpfen.

Und die Feigenblätter im Krieg in Afghanistan - stark von Grünen gepflückt, war ja nicht der erste grüne Krieg - waren immer als solche sichtbar.

 

 

Als die Sowjetunion Afghanistan überfallen und besetzt hatte, gab es noch keinen einzigen Taliban.

 

Ein hartnäckiges Märchen der US-Gegner.

 

 

Wenn sich die Taliban auf…

Wenn sich die Taliban auf ihre Religion berufen und man berücksichtigt, dass diese Religion ca 600 Jahre jünger ist, als die christliche, dann haben die Taliban immerhin schon fast 500 Jahre aufgeholt.  
Denn vor dem 1. WK waren Religion und Staaten in Europa ähnlich verbrecherisch organisiert und die Bevölkerungen mussten ähnlich leiden, wie heute in Afghanistan und einigen anderen Ländern, die momentan tatsächlich unsere guten Freunde sind. Zb Saudi Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Ägypten, einige afrikanische und asiatische Länder, mit denen wir trotz allem ganz tolle Geschäfte verrichten, völlig egal wie oft dort aus welchen Gründen eingesperrt, gefoltert oder hingerichtet wird. 
 

Aber wir können, nein müssen…

Aber wir können, nein müssen, also werden, als einzige etwas gegen diese Willkür der Taliban tun, indem wir sofort das ganze Volk retten, in dem wir alle Afghanen hier sofort aufnehmen. Überhaupt frage ich mich, wie es sein kann, dass die in Hochrechnung geschätzten etwa weltweit hundert Millionen Menschen nicht schon längst hier her geholt wurden, wo wir doch schon ein halbes Jahr unsere grüne Regierung hier haben. Aber das kommt bestimmt noch so bis Weihnachten. Aber nur dass das klar ist, Weihnachten können wir dann aus Rücksicht der anderen Religionen hier nicht mehr feiern. Kostet so wie so zu viel Strom mit den Kerzen und so weiter.

Die Ursache

Zitat von DasDing (09:49 Uhr) : "Mit Glaube und Islam hat das nichts zu tun"

Warum nicht ? Sehen Sie sich die Länder an, in denen die Bevölkerungsmehrheit muslimisch ist oder der Islam gar Staatsreligion. Dann vergleichen Sie die Situation der Zivilgesellschaften und die Menschenrechtslage in diesen Ländern mit denen westlich geprägter Demokratien. Fällt Ihnen etwas auf ?

Und denken Sie an die Auswirkung fundamentalreligöser Einstellung auf die Gesellschaftspolitik (z.B. Supremecourtentscheidung zum Abtreibungsrecht).

Mich erinnert die Schutzbehauptung, die Handlungen religiöser Fanatiker hätten nichts mit Glauben zu tun, an die Ausflüchte nach dem Scheitern des Sozialismus. Da ist Ursache auch niemals das fehlerhafte politreligiöse System sondern entweder sind die Schuldigen externe Saboteure oder der praktizierte Sozialismus war gar kein Sozialismus.

Also : Doch ! Es hat etwas mit dem Glauben zu tun. Und erst recht mit dem Islam.

Amnesty International

Naja, das ist der Job von Amnesty International. In Afghanistan werden also Menschenrechte verletzt. Dann nehmen wir das zur Kenntnis und setzen es mit auf die Liste der Problemfälle.

Und wird man in Mali die Ortskräfte auch zurücklassen?

Ironischerweise wären die Taliban vielleicht nie so mächtig geworden wären ihre Vorgänger die Mudschaheddin nicht überreichlich von den USA mit Waffen versorgt worden. 
 

 

Der Rückzug des Westens lief ab wie der ganze 20jährige Einsatz: unkoordiniert. Die Bundesrepublik wurde vom Abzug der USA überrascht, man hat kaum noch die Botschaft evakuieren können. Vor dem Abzug wurden Warnungen in den Wind geschlagen. Anstatt demokratische Strukturen zu fördern baute der Westen auf die Unterstützung durch korrupte Beamte. 

Lernkurve

Wir können aus dem Beispiel Afghanistan etwas lernen.

Nämlich dass das Sterben, das Leid und die Unterdrückung nicht automatisch aufhören, bloss weil die Waffen schweigen.

 

Ja, es gibt etliche hier im Forum, die sagen werden, das sei halt die afghanische Kultur und wenn die nun mal so seien, dürfe man sich nicht einmischen.

Und die Taliban würden ihnen zustimmen.

 

Das ist aber nur der alte Rassismus im kulturellen Tarnmantel der identitären Rechten.

Genauso wurde auch die "Rassentrennung" begründet.

 

Denn was nicht in ihre Ideologie passt - sowohl der Identitären, als auch der Taliban - ist die Tatsache dass Menschenrechte nicht eine Frage von Gesetzen oder Kultur sind, sondern unabhängig davon existieren.

Sie sind universell und deshalb schützen moderne Demokratien, wie unsere, die Grundrechte jedes einzelnen sogar (in Abwägung zu den Rechten der Anderen) vor dem Willen der Mehrheit.

 

Es gibt kein "Recht auf Dikatur" oder Unterdrückung von Frauen oder Menschen deren Nase einem nicht passt!

@10:31 Uhr von Koblenz

In Deutschland findet der Koran immer mehr Verbreitung . 
 

Und was hat das mit dem Bericht über die Herrschaft der Taliban in Afghanistan zu tun?

 Der Islam gehört zu den großen abrahamitischen Weltreligionen mit großem Reichtum spiritueller, kultureller, ethischer, sozialer und bildungsbezogener Art.

 

gez. NieWiederAfd 

 

@09:58 Uhr von Owe der Nervier

Was in Afghanistan abgeht ist einfach auf die Verbohrtheit und uralten Strukturen der Taliban und ihrem unwirklichen Glauben dazu verankert, daß sehr weit zurückreicht. Bei denen ist immer noch nicht wirklich angekommen, daß sich die Welt immer in einem ständigen Fluß des Fortschritts nach vorne bewegt.

 

Hmmm ... wenn sie das so formulieren - manchmal habe ich von Ihnen und einigen anderen Foristen den gleichen Eindruck...

 

Scheint als ob diese Art Denken überall auf der Welt vorkommt.

 

@09:38 Uhr von Hansi2012

 

Ich habe den Eindruck, dass auch die männliche afghanische Bevölkerung letztlich doch hinter den Taliban steht. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich die afghanische Armee widerstandslos den "Gotteskriegern" ergeben.

Ja, das denke ich auch. Was jetzt geschieht wußten wir, dass es so kommen wird. Es ist grauenhaft für Frauen und Andersdenkende. Es ist richtig, dass Amnesty das dokumentiert und bekannt macht. Bloß die Forderung die internationale Gemeinschaft müsse eingreifen, ist blöd. Ohne Vorschlag wie. Armee ist nicht gewollt. Ohne Armee kann Verteilung von Hilfsgütern nicht kontrolliert werden. Kommt also nicht an und den Unterdrückten, Gefolterten, sich in Todesgefahr Befindenden hilft das nicht. Es ist absehbar, dass es in diesem Land lange Jahre so weitergeht, wie in anderen auch. Menschen sind zu oft Unmenschen. 

@10:06 Uhr von Babaspirit

Seltsamerweise, fehlt diesmal bei der Amnesty- Bericht der Vorwurf der Vergewaltungen.

Eine Frage auf dich ich nicht kommen wuerde. Aber als Erklaerung koennte man die mittelalterlichen Hexenjadgden und generell die justizbedingten Folterungen aus dem Zeitraum heranziehen. Es gab in all dem vorallen einen Kodex, eine Art (absurden) Versuch, es in "geordneten" Bahnen zu halten. Und inklusive: Der Herabsetzung der Frau folgend war der Koerper wiederlich und wurde nicht angefasst - so laut Gesetz, viellicht nicht aufgeschrieben, aber mindestes als Konsens. Die Frau: Widerlich, oder/und nix wert. Man denke auch an die Sklavenzeitalter. Islam und Christentum sind sich da gleich, bwz. gleich genug. Ergo: Der (perversen, allerdings weder sexuall noch assexuellen) Logik der Taliban (und aehnlichen) entsprechend) geht es um entweder um Nutzen als Sklavenhandel oder Nutzen im sozialen Kontext. Oder nix wert. Wie schon gesagt.Und das Ziel macht die Gruppendisziplin. (Aber das sind nur Thesen)

Und dann liest man solche Dinge wie................

1)  man kann anderen Ländern keine Demokratie überstülpen

2)  die Mehrheit der Afghanen sind froh, dass die Besatzer raus sind

3)   die Mehrheit will die Taliban als Regierende

Solche Leute, die so etwas schreiben, sollte man einen 10-jährigen Aufenthalt in Afghanistan spendieren......  Mit Burka.  Auch für Männer.

 

@09:37 Uhr von Pax Domino

anderes Erwartet als man in Afghanistan die Flucht ergriffen hat ? Jetzt habt ihr euren Salat. Wenn man in das Land reingeht dann macht man seine Arbeit bis zum bitteren Ende. Die Taliban Gruppierungen verstehen nur Härte und wenn man da mit Humanität kommt ist es für solche Strolche nur ein Zeichen von Schwäche! Hoffe meine ehrliche Meinung überwindet den Roten Balken!  
 

Den roten Balken überwindet Ihr Kommentar. Aber nicht die Schranke, Humanität zu würdigen. Wer allen Ernstes schreibt "wenn man da mit Humanität kommt ist es für solche Strolche nur ein Zeichen von Schwäche" und damit die Haltung der Taliban ins eigene Handeln übernimmt, scheitert. 
Allerdings ist diese ideologische Nähe zwischen islamistischen und rechtspopulistisch/-extremen Gruppen öfters zu beobachten.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

 

@10:36 Uhr von Diabolo2704

Zitat von DasDing (09:49 Uhr) : "Mit Glaube und Islam hat das nichts zu tun"

Warum nicht ?

Hamwa hier schon oft diskutiert. Ist sinnlos. Ich bleibe bei meiner Meinung. (war auch mal anders)

@Glasbürger

"warum zu Recht der Terror der Islamisten als massive Menschenrechtsverletzung thematisiert, die prktizierte Folter der "Guten", z. B. in Guantanamo oder Hrn. Assanges, mitten in der angeblichen "zivilisierten Welt", als gegeben hingenommen und offenbar akzeptiert wird.

Wo bleibt eigentlich hier der kollektive Aufschrei?

Wird hier womöglich mit zweierlei Maß gemessen?"

Es geht um einen Bericht von Amnesty International über die Menschenrechtslage in Afghanistan. 

Amnesty berichtet regelmäßig über die Menschenrechte in allen Ländern. Auch über D, USA, GB. Amnesty vertuscht nichts, auch gibt es immer solche Berichte über Russland, wo die Arbeit der Organisation stark behindert wird (ausländische Agenten).

Wie man aktuell an der Kritik an der Ukraine sehen kann: kein "zweierlei Maß."

 

 

"Inhaftierungen, Folter und Hinrichtungen"

Wie aus der Schlagzeile zu dieser Meldung schon hervorgeht, haben die Hardliner das Sagen.

Und so wie in der Betreffzeile zusammengefasst sieht es in solchen Fällen immer aus. Nicht nur in Afghanistan, sondern überall dort, wo die Menschenrechte "keine Rolle" spielen.

@10:33 Uhr von tagesschlau2012

Ohne USA hätte es die Taliban so nie gegeben - aber schon damals war klar, dass das keine Freiheitskämpfer sind - auch wenn sie gegen die SU kämpfen.

Und die Feigenblätter im Krieg in Afghanistan - stark von Grünen gepflückt, war ja nicht der erste grüne Krieg - waren immer als solche sichtbar.

 

 

Die Taliban*innen sind von den USA Wahllos gekaufte Söldner*innen gewesen. Das Schicksal der Afghan*innen war den Amerikaner*innen egal.

Das gleiche ist im Irak und Libyen zu beobachten.

Es fällt nur auf, das es hier noch keine Kommentare von den Grün*innen und Link*innen gibt. 

 

Und es fällt auf, dass selbst bei diesem ernsten Thema die Verballhornungen gendersensibler Sprache von "tagesschlau*innen" (wenn schon denn schon...) etc Platz finden.

 Was soll man dazu noch sagen?

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

Die Taliban sind ein totalitäres Regime und so regieren sie auch

 

Die Taliban stehen für einen religiös verbrämten Totalitarismus.

 

In Afghanistan herrscht eine Friedhofsruhe, in der nur diejenigen ihre Ruhe haben, die sich dem Regime unterwerfen und in dem alle andereren Freiheit, Gesundheit und Leben riskieren. Für die Äußerung von abweichender Meinung oder das Eintreten ihrer bürgerlichen Rechte.

 

 

@10:15 Uhr von ich1961

09:57 Uhr von Dr. Cat

 

//Es ist kein zweierlei Maß, sondern die Berühmte Doppelmoral, die zum tragen kommt.//

 

Was hat "die Konzentration auf ein Thema" bitte mit Ihrer Aussage zu tun?

 

Es geht hier um Afghanistan, nicht um etwas anderes.

Erstens : Was die Taliban  jetzt veranstalten war voraus zusehen, also keine Überraschung. 

Zweitens: Der User hat recht über das kollektive wahrnehmen von Ungerechtigkeiten in der Welt. Es ist schon Bezeichnend dafür, das bei Verschiedenen Meldungen die Anzahl der Menschen und Entrüstung so schwankt. 

 

 

 

@10:12 Uhr von ich1961

 Der erste Satz des Artikels lautet:

**Amnesty International hat schwere Menschenrechtsverletzungen in Afghanistan kritisiert.**

So bedauerlich das auch ist, braucht es dazu eigentlich nicht die Aussage von AI. Das musste eigentlich jedem klar sein, der sich für die Entwicklung dort nach der erneuten Machtergreifung der Taliban, von Zeit zu Zeit interessiert hat. Was ich besonders bedauerlich finde ist, dass die Intellektuellen und Aufgeklärten dieses Landes, selbiges nicht schnell genug verlassen konnten, als die Amis und ihre Verbündeten sich anschickten das Land zu verlassen. Gerade DIE hätte es aber gebraucht, um u.a. den Taliban Paroli zu bieten. Daneben sind hauptsächlich Männer geflüchtet. Zurückblieben Frauen, Kinder, Bauern, Dorfbewohner, die mit der Situation heillos überfordert waren. Anstatt, wie das leider so häufig der Fall bei Intellektuellen ist, die meist nur Maulhelden sind, hätte man hier unbedingt Taten folgen lassen müssen aber dann flüchtete man lieber.

 

 

 

Hab da mal ne Frage:

"Am 15. August 2022 - 09:38 Uhr von Hansi2012

Ich habe den Eindruck, dass auch die männliche afghanische Bevölkerung letztlich doch hinter den Taliban steht. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich die afghanische Armee widerstandslos den "Gotteskriegern" ergeben hat."

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Was würden Sie denn machen, wenn der Staatschef und führende Politiker/Militärs, ja alle "Schutzmächte" sich über Nacht aus dem Staub gemacht haben und Ihnen ein Taliban die Knarre an den Schädel hält?

@10:36 Uhr von Diabolo2704 - heilig u. scheinheilig

Zitat von DasDing (09:49 Uhr) : "Mit Glaube und Islam hat das nichts zu tun"

Warum nicht ? Sehen Sie sich die Länder an, in denen die Bevölkerungsmehrheit muslimisch ist oder der Islam gar Staatsreligion. Dann vergleichen Sie die Situation der Zivilgesellschaften und die Menschenrechtslage in diesen Ländern mit denen westlich geprägter Demokratien. Fällt Ihnen etwas auf ?

Mich erinnert die Schutzbehauptung, die Handlungen religiöser Fanatiker hätten nichts mit Glauben zu tun, an die Ausflüchte nach dem Scheitern des Sozialismus.

Also : Doch ! Es hat etwas mit dem Glauben zu tun. Und erst recht mit dem Islam.

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Sie müssen einfach unterscheiden zwischen echtem Glauben und vorgeschobenem Glauben.

Das ist so wie heilig und scheinheilig.

Ist das sehr schwierig für Sie zu verstehen?  Dann tut es mir leid für Sie.

 

Libyen, Afghanistan, Irak - alles desaströs

Der Westen kann offenbar kein „nation Building“. Ich vermute dass es am Fehlen von politischen Konzepten liegt und am Fehlen des Willens sich mit den lokalen kulturellen Gegebenheiten auseinanderzusetzen. 
 

 

In der Selbstdarstellung wird vom Westen immer betont, man wolle „Demokratie exportieren“. Vielleicht sollte man den Worten dann auch mal Taten folgen lassen. 

@10:36 Uhr von Diabolo2704

Zitat von DasDing (09:49 Uhr) : "Mit Glaube und Islam hat das nichts zu tun"

Warum nicht ?

Haben Sie, muss ich noch mal nachhaken, , das was ich anschliessend schrieb, nicht verstanden"?

-  wenn man auf den Kern guckt, aus dem sich natuerlich auch ganz anderes entfalten kann: Dikturatur, Faschismus, Rassismus..."

 

Taliban

Jeder vernünftig denkende Mensch hat dies erwartet...

... und nur unsere scheuklappenbehafteten Spitzenpolitiker schienen vom Tempo der Machtübernahme durch die Taliban und der jetzigen, überaus traurigen Entwicklung überrascht.

Während sich China, Russland & Co. längst um die reichen Bodenschätze Afghanistans bemühen, versucht der Westen, das Unheil, das er über das afghanische Volk gebracht hat, abzumildern.

Plagt uns da etwa (zurecht) das schlechte Gewissen?

 

 

10:21 Uhr von Coachcoach  …

10:21 Uhr von Coachcoach

 

Nein, es geht um einen AI Bericht über Afghanistan - nicht um irgend welche anderen Themen!

 

 

 

Wir müssen hinnehmen, daß…

Wir müssen hinnehmen, daß die moralischen Vorstellungen eines Taliban und eines Großteil der afghanischen Bevölkerung so grundlegend anders sind wie unsere. Die vielen Jahrzehnte westlicher Besatzung konnten daran nicht viel ändern. Die Afghanen haben die Wahl, von innen her sich von den Taliban zu befreien oder es zu belassen wie es ist. Wir sollten uns abgewöhnen, zu glauben, daß unsere Art des Lebens für alle Anderen der Maßstab der Dinge sein sollte. Mit weiteren Geldern aus dem Westen, wird man die Macht der Taliban nur zenentieren, denn  diese werden das Geld verteilen. Eventuell will man sich auch nur ein wenig Einfluss sichern, in Afghanistan schlummern noch jede Menge Rohstoffe und da macht es sich ganz gut, schon mal ein fuss in der Tür zu haben. 

@09:50 Uhr von Glasbürger

Haben Sie hiermit getan. Schön, dass man das hier kann...in Deutschland... in den Mainstream Medien.ZwinkerSmiley

Aber jetzt zum Thema.

Letztendlich hat sich die Gesellschaft in Afghanistan mehrheitlich entschieden, die Taliban zu unterstützen, zu ignorieren oder sie nicht zu bekämpfen.

Allerdings befreit das uns nicht von der Verantwortung, Afghanen zu unterstützen, die sich für Menschenrechte und Demokratie in ihrem Land eingesetzt haben. Dieses kann in den jeweiligen Ländern passieren, für die sie arbeiteten oder auf Wunsch der Betroffenen in Afghanistan selber.

Das Recht auf Asyl oder der Status als Kriegsflüchtling bleibt davon unbenommen.

 

@09:40 Uhr von sonnenbogen

Die De-facto Regierung ist aber nicht anerkannt, also welchen Status und welche Verantwortlichkeit haben die Taliban nach internationalen Recht?

Das hat weniger was mit Anerkanntsein zu tun als vielmehr mit rückständigem Gedankengut, was in den Talibanköpfen festhängt. 

Das, was die Taliban antreibt, ist der Müllhalde der Geschichtsschreibung entnommen: verbraucht, längst nicht mehr zeitgemäß, rückwärtsgewandt.

Die Verantwortlichkeiten der afghanischen "Regierung" sind zwar klar, aber deren gerecht werden sie nicht. Und wollen es auch nicht.

Solange diese religiösen Betonschädel an den Hebeln der Macht sitzen, wird es weiter Morde und Unterdrückungen geben.

@10:27 Uhr von Carlos12

Wird hier womöglich mit zweierlei Maß gemessen?

Es ist kein zweierlei Maß, sondern die Berühmte Doppelmoral, die zum tragen kommt.#

Wo ist hier die Doppelmoral. Soweit ich es mitbekommen habe wird hier Guantanamo und der Umgang mit Assange scharf kritisiert. Oder?

Es dreht sich um die Stärke der Reaktion. Sie ist so unterschiedliche in der Bevölkerung. Klar es gibt Menschen, die ihre Moral nicht über Bord werfen, aber es gibt auch welche die es machen, wenn im Entferntesten sie nutzen daraus ziehen können oder sie einfach nicht interessiert.

 

 

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