Kommentare - Fischsterben: Die zähe Suche nach der Ursache

15. August 2022 - 09:16 Uhr

Wer und was ist schuld am Fischsterben in der Oder? Nach breiter Kritik an den polnischen Behörden traf sich Bundesumweltministerin Lemke mit ihrer Amtskollegin und sprach von einer "schlimmen Umweltkatastrophe".

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Kommentare

Kniffeliges Rätsel

Wahrscheinlich werden einige Forumsteilnehmer mit verleumderischen Behauptungen nur um sich werfen, warum die Ursache des Fischsterbens noch nicht bekannt ist und es wird "VERSCHWÖRUNG" gerufen.

Ich halte es für möglich, dass die Ursache schwer zu ermitteln und lasse den Experten die Zeit, die sie brauchen, bevor ich mir eine Meinung bilde.

Fliessgleichgewicht

Jeder, der schon mal ein Aquarium hatte, wird feststellen, das je größer das Aquarium, desto unanfälliger ist es gegen Störungen (Wärme, Algen, Schadstoffe, Ausscheidungen der Fische,...u.s.w.). Auch ein Fluss mit riesigen Mengen an Wasseraustausch befindet sich trotzdem in einem Fliessgleichgewicht. Es wird mehr als ein Faktor sein. Weniger Wasser= höhere Konzentration der zugegebenen "Salze" (Dünger?) Phosphat?- Algenblüte?- giftige Aussscheidungen von Algen oder durch den niedrigen Wasserstand überhandnehmende anaerobe(?) Bakterien- im hitzebedingten Zusammenspiel (exponentielles Wachstum- Verdoppelung +10⁰C steigende Temperatur) mit viel zu wenig gelöstem O² ?

Wie sie sehen ist die Suche nicht so einfach- Selbst wenn es kein direkter "Verschmutzer"-um es harmlos auszudrücken, alleinig ausmachbar ist, werden es doch immer noch uns Menschen sein...

"Wenn der letzte Fluss vergiftet ist...."

@09:29 Uhr von Carlos12

Wahrscheinlich werden einige Forumsteilnehmer mit verleumderischen Behauptungen nur um sich werfen, warum die Ursache des Fischsterbens noch nicht bekannt ist und es wird "VERSCHWÖRUNG" gerufen.

Ich halte es für möglich, dass die Ursache schwer zu ermitteln und lasse den Experten die Zeit, die sie brauchen, bevor ich mir eine Meinung bilde.

Danke dies ist die richtige Einstellung

Leider haben wir s. g. Umweltminister die alles wissen aber wenn es zu spät ist, die Schuld immer bei anderen suchen.

Das Versagen der Meldekette…

Das Versagen der Meldekette ist ein Problem, was lösbar sein sollte.

Wobei menschliches Versagen oder sogar das Verschweigen und Verzögern aus anderen Motiven heraus, immer wieder vorkommen kann.

 

Die Frage, warum kann noch nicht nachgewiesen werden, welche Substanz(en) ursächlich sein können.

Braucht es mehr Laborzeit.

 

Das Sterben muss irgendwo seinen Anfang genommen haben, eine Suche nach einem Verursacher muss dann insbesondere Flussaufwärts beginnen.  

@09:34 Uhr von Taeler

Wahrscheinlich werden einige Forumsteilnehmer mit verleumderischen Behauptungen nur um sich werfen, warum die Ursache des Fischsterbens noch nicht bekannt ist und es wird "VERSCHWÖRUNG" gerufen.

Ich halte es für möglich, dass die Ursache schwer zu ermitteln und lasse den Experten die Zeit, die sie brauchen, bevor ich mir eine Meinung bilde.

Danke dies ist die richtige Einstellung

Leider haben wir s. g. Umweltminister die alles wissen aber wenn es zu spät ist, die Schuld immer bei anderen suchen.

Und schon ist sie da, nicht die erste Verschwörungstheorie da, aber Politikerbashing ist nah dran: Welcher "s. g. Umweltminister" weiß denn aktuell "alles", aber sucht die Schuld gerade bei jemand anderen?

Viel Erfolg bei den Ermittlungen - in P und D

Ich wünsche allen Ermittelnden ausreichende Ausstattungen, guten Infofluss und hilfreiche Verwaltungen.

Verdächtigungen helfen jetzt nicht weiter.

Offensichtlich ist jedoch, dass das Sicherungssystem nicht ausreicht - da wird es richtig was zu tun geben.

09:29 Uhr von Carlos12 /…

09:29 Uhr von Carlos12

//Kniffeliges Rätsel

Wahrscheinlich werden einige Forumsteilnehmer mit verleumderischen Behauptungen nur um sich werfen, warum die Ursache des Fischsterbens noch nicht bekannt ist und es wird "VERSCHWÖRUNG" gerufen.//

 

Sollen die doch, wird niemand verhindern können.

 

//Ich halte es für möglich, dass die Ursache schwer zu ermitteln und lasse den Experten die Zeit, die sie brauchen, bevor ich mir eine Meinung bilde.//

 

Das scheint mir auch so. Es werden erst die "naheliegenden Ursachen" untersucht, dann kommt nach und nach anderes. Das kann sich hinziehen. Im Artikel ist ja auch zu lesen, das es wohl mehrere Ursachen geben kann.

 

Es bleibt nichts anderes als abwarten.

 

 

Ist echt jezz kein Analyse…

Ist echt jezz kein Analyse Labor in der Lage zu ermitteln welche Substanzen im Wasser sind ?

Was soll diese Geheinmniskrämerei ?

Ich denke auch, daß man den…

Ich denke auch, daß man den Experten Zeit geben muß um feststellen zu können was genau in der Oder passiert ist und ob es einen eindeutigen Verursacher dafür gibt.

Offenbar eine wenig kontrollierte Brühe

Was weiß die polnische Administration denn von ihrem Teil des Flusses? Wohl wenig, offenbar auch keine Sensibilisierung dafür. Meine erste Frage ist: WO begann das Fischsterben? Irgendwo oberhalb muss die Einleitung geschehen sein. Da gibt dann es weniger Einleitungsstellen mit bekannten Stoffenklassen. Und klar, die hohe Salzfracht und das wenige Wasser setzen zu - wenn dann die selbe Menge Abwasser-Einleitung erfolgt ist doch klar, dass der Fluss kippt. Dass aber innerhalb von 3 Wochen so rein garnichts gefunden wurde, macht mich extrem stutzig. Wissen sie's und wollen's nicht sagen? Könnte ja auch irgendeine Ausschwemmung aus einem Militär-Gebiet sein? Oder kam es aus einem Werk eines PIS-Günstlings? Für mich sieht das nach Wegducken und Zeit schinden aus! Wenn die Fracht dann weg ist, die Fische abgefischt sind, dann ist's aus den Augen aus dem Sinn? Beim Sandoz-Unglück blieb das Gift fast 10 Jahre im Fluss!

Hoher pH-Wert (temperaturbedingt)

und "Ammonium" (Salzfracht) führt zu Ammoniak was ein starkes Fischgift ist. Erstaunlich ist auch der hohe "Sauerstoffgehalt", der darauf schließen lässt das Oxidationsmittel (wie Peroxidisulfat etc.) das Wasser zu H2O2 oxidiert haben, was dann nach der üblichen "Methode nach Winkler" als "Sauerstoff" nachgewiesen wird. 1,3,5 Trimethylbenzol (Mesitylen) allein kann nicht die Ursache sein.

Fischsterben: Die zähe Suche nach der Ursache....

Da ist einmal die Möglichkeit der Einleitung von Schadstoffe. Das müsste nachweisbar sein, weil unterhalb der potentiellen Einleitungsstelle keine Vergiftungen (tote Fische) feststellbar sein dürften.

Dann ist aber auch das Niedrigwasser, gepaart mit hohen Temperaturen ein Problem. Ein niedriger Sauerstoffgehalt des Wasser. Und, falls durch das Niedrigwasser Meerwasser eindringt, natürlich ein höherer Salzgehalt.

09:48 Uhr von Charlys Vater …

09:48 Uhr von Charlys Vater

 

//Ist echt jezz kein Analyse Labor in der Lage zu ermitteln welche Substanzen im Wasser sind ?//

 

Das wird gerade untersucht. Und wenn man nicht weiß, wonach man suchen soll, ist das Sisyphusarbeit.

 

//Was soll diese Geheinmniskrämerei ?//

 

Warum vermuten Sie das? Dafür gibt es nicht einen stichhaltigen Beweis!

 

 

Libava

Die ersten 31 km der Oder fließen durch einen Truppenübungsplatz in Tschechien: Libava. Insgesamt 131 km führt die Oder durch Tschechien. Wird dort auch nachgeforscht?

Wasseruntersuchungen

Wenn es tatsächlich so schwer und langwierig ist, die Inhaltsstoffe von Wasser ausfindig zu machen und dessen Qualität zu untersuchen, dann mache ich mir echte Sorgen um die Qualität meines Trinkwassers. Wenn die Untersuchungen beim Trinkwasser auch so lange dauern und tagelang ergebnislos bleiben würden, dann wäre die Behauptung, Wasser wäre eins der bestens untersuchten Lebensmittel schlichtweg falsch. 

@09:48 Uhr von Charlys Vater

Ist echt jezz kein Analyse Labor in der Lage zu ermitteln welche Substanzen im Wasser sind ?

Was soll diese Geheinmniskrämerei ?

 

Das ist nicht so einfach wie sie denken.

 

Die Oder ist lang - und eine mögliche Giftwolke nur eine Zeitlang an einer Stelle, während tote Fische eher dazu neigen irgendwo hängen zu bleiben.

Erstmal das Problem der Zuordnung, auch zeitlich, denn der Fluss fliesst ja evtl. vom Fund der toten Fische bis zur Probenentnahme weiter - wo/wann wurden die Proben entnommen, wo/wann tote Fische gefunden und sind sie dort gestorben oder weiter flussaufwärts?

 

Quantitative Analysen (wieviel) ist drin sind relativ schnell - aber nur, wenn man schon weiss wonach man sucht.

Qualitative Analysen (was ist drin), brauchen deutlich mehr Zeit und vermutlich wird man in einem Fluss Spuren von so ziemlich allem finden.

 

Also wieder Quantitative Analysen - für etliche verschiedene Stoffe und für eine Unzahl an Proben, sowohl vom Wasser, als auch von den toten Fischen.

 

Das dauert...

 

 

 

 

 

 

 

@10:00 Uhr von Bernd Kevesligeti

Da ist einmal die Möglichkeit der Einleitung von Schadstoffe. Das müsste nachweisbar sein, weil unterhalb der potentiellen Einleitungsstelle keine Vergiftungen (tote Fische) feststellbar sein dürften.

Dann ist aber auch das Niedrigwasser, gepaart mit hohen Temperaturen ein Problem. Ein niedriger Sauerstoffgehalt des Wasser. Und, falls durch das Niedrigwasser Meerwasser eindringt, natürlich ein höherer Salzgehalt.

 

Meerwasser im polnischen Teil der Oder klingt ziemlich unwahrscheinlich.

Tja - das ist eben der…

Tja - das ist eben der Unterschied zw. eine Fiktion (CSI-Filme) in denen ein "Mr. Massenspektrometer" innerhalb von Minuten die schuldige Substanz ermittelt

und

der Realität - in der nicht jeder schädliche Stoff mit dem selben Analyse-Verfahren ermittelt werden kann - sondern das ein Labor höchst unterschiedliche anwenden muss.

Meine erste Arbeitsstelle nach meinem Ing.-Studium war bei einem Hersteller von Gas- und Flüssigkeits-Chromatografen. Um zu verstehen welche Anforderungen an die Präzision und Sauberkeit bei der Fertigung dieser Geräte erforderlich sind - lehrten mich die Entwickler dieser Geräte die Grundlagen der Analyse-Verfahren.

Es hört sich zwar für den Laien toll an wenn man winzigste Konzentrationen eines Stoffen nachweisen kann (einen Zuckerwürfel in der Menge des Wassers vom Bodensee auflösen) - was aber im Detail dahinter steckt...

...und so rufen auch nur die ihr NICHT-Wissen hier im Forum zur Schau stellen aus -> "Warum dauert das so lange?"

 

Irgendwie komisch

Gerade gelesen.

" Schon Ende Juli waren in Polen tote Fische gefunden und Wasserproben entnommen worden. Polens Fernsehsender TVN24 zeigte am Donnerstag (11. August) Bilder von Freiwilligen. Die holten massenweise tote Fische aus dem Fluss. Einer der Helfer klagte in dem Beitrag darüber, dass er nach der Berührung des Wassers rötliche Hautreizungen an den Händen bekommen habe."

Man weiß also wo die ersten Toten Fische gefunden wurden, ich finde leider den Artikel von dem Ort nicht wieder.

Und von da Flussaufwärts, muss ja passiert sein, klingt alles eigenwillig.

@09:48 Uhr von Charlys Vater

Ist echt jezz kein Analyse Labor in der Lage zu ermitteln welche Substanzen im Wasser sind ?

Was soll diese Geheinmniskrämerei ?

 

Was soll diese Unterstellung?

 

Die Analyselabore arbeiten, es werden sowohl das Wasser als auch tote Fische untersucht. Wir wissen bereits, dass es eine starke Versalzung, aber auch einen hohen (!) Sauerstoffgehalt gibt. Untersucht wird Schritt für Schritt auf 300 Stoffe.

 

Aber Sie machen das wahrscheinlich an einem Vormittag

Fischsterben und mehr

Es ist wie immer , alle halten solange zusammen wie es nur geht ! Dann schieben sie alles solange weiter und hin und her , bis viel Zeit vergangen ist und man hofft , dass Gras drüber wächst ! Das war es dann wieder......und so bleibt es auch !  Der große Mantel des Schweigens.

@10:00 Uhr von Bernd Kevesligeti

Da ist einmal die Möglichkeit der Einleitung von Schadstoffe. Das müsste nachweisbar sein, weil unterhalb der potentiellen Einleitungsstelle keine Vergiftungen (tote Fische) feststellbar sein dürften.

Dann ist aber auch das Niedrigwasser, gepaart mit hohen Temperaturen ein Problem. Ein niedriger Sauerstoffgehalt des Wasser. Und, falls durch das Niedrigwasser Meerwasser eindringt, natürlich ein höherer Salzgehalt.

Das erstaunliche ist aber der h o h e Sauerstoffgehalt t r o t z hoher Wassertemperatur. Das weist auf das Vorhandensein von Oxidationsmitteln hin. Die in der Lage sind Wasser zu oxidieren. So viele gibt's da nicht. Einige davon werden zum Platinenätzen eingesetzt, nur als Beispiel.

09:52 Uhr von Gassi

Wissen sie's und wollen's nicht sagen? Könnte ja auch irgendeine Ausschwemmung aus einem Militär-Gebiet sein? Oder kam es aus einem Werk eines PIS-Günstlings?

 

Mannomann, es ist wirklich nicht zu glauben. Genau so entstehen Verschwörungstheorien und user Gassi wird das nicht verstehen.

 

Warten Sie es doch einfach ab, ist das denn so schwer?

ach breiter Kritik an den polnischen Behörden

seltsam das gerade deutsche Behörden jetzt sich das Recht herraus nehmen ander zu kritisieren.

Jeden Tag ertragen die steuerzahler und Rentner das deutscher Strukturen auch nicht in der Lage sind ordentlich zu komunizieren.

 

Aber schnell sieht man den Splitter beim andern ....

Alle Untersuchungen müssen jetzt ruhig, gründlich und ohen Vorverurteilungen ablaufen.

Das kennen wir doch besonders gut hier in unserem Land.

Unbefriedigend,

was uns hier als Information angeboten wird. Das bezieht sich nicht auf den Bericht, sondern auf die vermeldeten Tatsachen: Versagen bei der Ermittlung des Grundes für das Fischsterben; Versagen bei der landesübergreifenden Information; Zusammenarbeit bringt nichts mehr, wenn in einem Land das Wasser fischschädlich geworden ist; Schadensminimierung bei den Fischen geht nicht, die Fische werden nicht wieder lebendig: die Ermittlung des Verursachers ist gefährdet, weil zu spät mit der Suche angefangen wird; ohne Kenntnis der Ursache ist auch die weitere Schädigung des Flusses nicht abschätzbar.

Wenn Flüsse fischschädlich geworden sind, ist der Schaden eingetreten. Vorher muss man solche Ereignisse verhindern.

 

@09:29 Uhr von Carlos12

 

Ich halte es für möglich, dass die Ursache schwer zu ermitteln und lasse den Experten die Zeit, die sie brauchen, bevor ich mir eine Meinung bilde.

Danke, das ist eine gute Einstellung. Leider ist es aber acuh schon so das die Fachleute fakten und wissen haben aber Ihre meinung nicht intressiert oder geschriben werden darf.

 

Klimawandel, Corona, Migration sind die Leuchttürme.

 

10:13 Uhr von wenigfahrer

" Schon Ende Juli waren in Polen tote Fische gefunden und Wasserproben entnommen worden. Polens Fernsehsender TVN24 zeigte am Donnerstag (11. August) Bilder von Freiwilligen. Die holten massenweise tote Fische aus dem Fluss. Einer der Helfer klagte in dem Beitrag darüber, dass er nach der Berührung des Wassers rötliche Hautreizungen an den Händen bekommen habe."

 

Man weiß also wo die ersten Toten Fische gefunden wurden …

 

Hm, aus dem von Ihnen zitierten Ausschnitt ergibt sich keineswegs, „wo die ersten toten Fische gefunden wurden.“

@10:17 Uhr von Mauersegler

Ist echt jezz kein Analyse Labor in der Lage zu ermitteln welche Substanzen im Wasser sind ?

Was soll diese Geheinmniskrämerei ?

 

Was soll diese Unterstellung?

 

Die Analyselabore arbeiten, es werden sowohl das Wasser als auch tote Fische untersucht. Wir wissen bereits, dass es eine starke Versalzung, aber auch einen hohen (!) Sauerstoffgehalt gibt. Untersucht wird Schritt für Schritt auf 300 Stoffe.

 

Aber Sie machen das wahrscheinlich an einem Vormittag

 

Es arbeitet ja bestimmt nur ein Mitarbeiter in einem Labor daran?

Nimm dir Zeit und nicht das Leben!

Unter diesem Motto stehen seit vielen Jahrzehnten Gesundheits- und Umweltfragen. Dabei sind es ja immer soooooooo viele Faktoren, die Einfluss haben, und z.B. fürs Rauchen hat es nur 40 Jahre gedauert festzustellen, dass es ursächlich gesundheitsschädlich ist und zu Krebs führen kann. Bei der Oder-Mischung von dreckigem Wasser mit Dünger, ein bisserl Quecksilber, erhöhter Temperatur etc. etc. ist es natürlich wahnsinnig schwer, den Wirkungsanteil jeder einzelnen Komponente exakt zu ermitteln. Und vom Ergebnis werden die toten Fische auch nicht wieder lebendig.

@10:27 Uhr von spax-plywood

Da ist einmal die Möglichkeit der Einleitung von Schadstoffe. Das müsste nachweisbar sein, weil unterhalb der potentiellen Einleitungsstelle keine Vergiftungen (tote Fische) feststellbar sein dürften.

Dann ist aber auch das Niedrigwasser, gepaart mit hohen Temperaturen ein Problem. Ein niedriger Sauerstoffgehalt des Wasser. Und, falls durch das Niedrigwasser Meerwasser eindringt, natürlich ein höherer Salzgehalt.

Das erstaunliche ist aber der h o h e Sauerstoffgehalt t r o t z hoher Wassertemperatur. Das weist auf das Vorhandensein von Oxidationsmitteln hin. Die in der Lage sind Wasser zu oxidieren. So viele gibt's da nicht. Einige davon werden zum Platinenätzen eingesetzt, nur als Beispiel.

 

Das würde dann ein Hinweis sein auf chemische Verfahren. Und somit auf entsprechende Einleitungen.

 

@10:32 Uhr von werner1955

 

Ich halte es für möglich, dass die Ursache schwer zu ermitteln und lasse den Experten die Zeit, die sie brauchen, bevor ich mir eine Meinung bilde.

Danke, das ist eine gute Einstellung. Leider ist es aber acuh schon so das die Fachleute fakten und wissen haben aber Ihre meinung nicht intressiert oder geschriben werden darf.

 

Klimawandel, Corona, Migration sind die Leuchttürme.

 

Ernsthaft?

Sie beschweren sich über Zensur?

 

Selbst ihr üblicher Schwurbel wird doch hier problemlos veröffentlicht.

Haben sie vielleicht eher ein Problem damit, dass sie sich selbst für einen Experten halten, der aber wenig Gehör findet, weil seine Äusserungen relativ wenig mit der Realität zu tun haben und weil die Meinungsfreiheit hierzulande es zulässt, dass andere ihre Desinformation mit Fakten widerlegen?

"Die zähe Suche nach der Ursache"

Wenn die trotz aller Behinderungsversuche endlich feststeht, wird es hoffentlich nicht in erster Linie um Bestrafungsaktionen (sondern in letzter), sondern um die umgehende Eruierung und Umsetzung geeigneter Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung weiterer "Fälle".

@ 09:48 Uhr von Charlys Vater

Ist echt jezz kein Analyse…  Ist echt jezz kein Analyse Labor in der Lage zu ermitteln welche Substanzen im Wasser sind ?  Was soll diese Geheimniskrämerei ?

 

Schade, dass Sie und Ihr Chemiekasten im Hobbykeller den Auftrag nicht bekommen haben.

Das Naheliegenste

Die  üblichen  Substanzen  aus  dem  zivilen  Bereich  wären  an  der  Farbe  oder  am  Geruch  erkennbar  oder  wären  gar  nicht  wasserlöslich.   Es  muß  sich  daher  um  eine  Chemikalie  handeln,  die  bereits  in  geringer  Dosierung  toxisch  wirkt.   Und  da  wären  wir  im  Bereich  der  Militärkampfstoffe.  Da  es  sich  bei  der  Oder  nicht  um  irgendeinen  Fluß  handelt,  sondern  um  einen  Grenzfluß,  liegt  der  Verdacht  nahe,  daß  Rußland  dahinter  steckt  und  Vergeltung  für  die  deutsch  polnischen  Waffenlieferungen  an  die  Ukraine  verübt  hat.

@ 10:27 Uhr von spax-plywood

Das weist auf das Vorhandensein von Oxidationsmitteln hin. Die in der Lage sind Wasser zu oxidieren. So viele gibt's da nicht.

 

Wasser kann man nicht oxidieren. Soviel weiß ich noch vom Chemieunterricht auf der Mittelschule.

@10:51 Uhr von FCK PTN

Ist echt jezz kein Analyse…  Ist echt jezz kein Analyse Labor in der Lage zu ermitteln welche Substanzen im Wasser sind ?  Was soll diese Geheimniskrämerei ?

 

Schade, dass Sie und Ihr Chemiekasten im Hobbykeller den Auftrag nicht bekommen haben.

 

Der war echt gut!

Bei soviel "Ist echt jezz' beginne ich mich auch zu fragen, nach welchen Substanzen wir suchen sollten ;-)

 

@10:54 Uhr von FakeNews-Checker

Die  üblichen  Substanzen  aus  dem  zivilen  Bereich  wären  an  der  Farbe  oder  am  Geruch  erkennbar  oder  wären  gar  nicht  wasserlöslich.   Es  muß  sich  daher  um  eine  Chemikalie  handeln,  die  bereits  in  geringer  Dosierung  toxisch  wirkt.   Und  da  wären  wir  im  Bereich  der  Militärkampfstoffe.  Da  es  sich  bei  der  Oder  nicht  um  irgendeinen  Fluß  handelt,  sondern  um  einen  Grenzfluß,  liegt  der  Verdacht  nahe,  daß  Rußland  dahinter  steckt  und  Vergeltung  für  die  deutsch  polnischen  Waffenlieferungen  an  die  Ukraine  verübt  hat.

 

Klingt als hätten sie Hintergrundwissen.

Sie arbeiten nicht zufällig direkt oder indirekt für die russische Regierung?

 

@ 09:29 Uhr von Carlos12

...   und es wird "VERSCHWÖRUNG" gerufen.  Ich halte es für möglich, dass die Ursache schwer zu ermitteln und lasse den Experten die Zeit, die sie brauchen, bevor ich mir eine Meinung bilde.

Super, das ist sehr lobenswert.

@10:27 Uhr von spax-plywood

...

Das erstaunliche ist aber der h o h e Sauerstoffgehalt t r o t z hoher Wassertemperatur. Das weist auf das Vorhandensein von Oxidationsmitteln hin. Die in der Lage sind Wasser zu oxidieren. So viele gibt's da nicht. Einige davon werden zum Platinenätzen eingesetzt, nur als Beispiel.

Ich meine, Sie denken da schon in die richtige Richtung...für mich als Aquakultur-Aquarianer🙂, ist das ganze so schon reichlich "schräg"- und ein "einfaches natürliches Ereignis" eher unwahrscheinlich, wenn man sich so die "bunte Vielfalt" der Kadaver anschaut...Erst nach den bekannten und an den jeweiligen Stellen regelmäßig einfließenden Chemikalien unter den zum Zeitpunkt gegeben äußeren Umständen schauen...(da fängt es ja anscheinend schon, das die Anhaben ungenau werden...😔)

Da müssen schon ein paar mehr Biologen und Chemiker gemeinsam ran...und nicht so wie ich von der Couch aus "meinen"-  sondern erstmal tun... 😉🙂

 

 

 

@ 09:36 Uhr von w120

Das Sterben muss irgendwo seinen Anfang genommen haben, eine Suche nach einem Verursacher muss dann insbesondere Flussaufwärts beginnen. 

 

Sie sind klug, hoffentlich lesen das die Behörden.

@10:08 Uhr von Capri Corn

Wenn es tatsächlich so schwer und langwierig ist, die Inhaltsstoffe von Wasser ausfindig zu machen und dessen Qualität zu untersuchen, dann mache ich mir echte Sorgen um die Qualität meines Trinkwassers. Wenn die Untersuchungen beim Trinkwasser auch so lange dauern und tagelang ergebnislos bleiben würden, dann wäre die Behauptung, Wasser wäre eins der bestens untersuchten Lebensmittel schlichtweg falsch. 

 

Die Aussage stimmt aber absolut.

 

Unser Leitungswasser wird sehr regelmässig analysiert - aber eben nicht auf extrem viele Schadstoffe wie die, die jetzt möglicherweise in die Oder gelangt sind.

Der Grund dafür ist einfach - bei den Quellen, aus denen wir unserer Trinkwasser entnehmen, kommen diese Schadstoffe entweder nicht vor, oder (bei Uferfiltrat) sie kommen erst mit so grosser Verzögerung bei der Entnahmestelle an, dass wir schon vorher feststellen, dass etwas nicht stimmt.

 

@10:49, Nettie, Nachtrag zum Thema "Vorrang Schadensminimierung"

Das sieht die Umweltministerin der aktuellen Regierung offenbar genauso: "Lemke betonte, bei dem Treffen hätten sich alle Beteiligten bemüht, eine konstruktive Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

"Die Frage, was wo und wie nicht funktioniert hat, hat für uns nicht im Vordergrund gestanden, sondern wir wollten Lösungen schaffen, um die Krise zu minimieren und den Verursacher zu identifizieren", sagte sie.

Dafür haben man "gute und gemeinsame Schritte" vereinbart.

Dazu zählen insbesondere Verbesserungen bei den Informationsketten. Ziel sei nun die Schadensminimierung, die Information und der Schutz der Bevölkerung sowie die Identifizierung des Verursachers. "Es ist klar, dass wir uns einer wirklich schlimmen Umweltkatastrophe gegenübersehen". Die Auswirkungen, die sich möglicherweise auf Jahre erstrecken könnten, seien noch nicht absehbar".

Aber künftige Katastrophen (=Folgen lückenhafter Informationsketten) hoffentlich vermeidbar. Und der Wille zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit vorhanden.

@09:29 Uhr von Carlos12

Wahrscheinlich werden einige Forumsteilnehmer mit verleumderischen Behauptungen nur um sich werfen, warum die Ursache des Fischsterbens noch nicht bekannt ist und es wird "VERSCHWÖRUNG" gerufen.

Ich halte es für möglich, dass die Ursache schwer zu ermitteln und lasse den Experten die Zeit, die sie brauchen, bevor ich mir eine Meinung bilde.

Kein  Wunder,  wenn  die  KTU  so  desaströs  und  schwach  aufgestellt  ist.  Immerhin  ist  in  Polen  das  Fischesterben  schon  seit  Juli  bekannt.  Sollte  es  sich  um  einen  Militärkampfstoff  aus  Rußland  handeln,   dann  würden  auch  Polen  und  Deutschland  über  dessen  chemische  Zusammensetzung  schweigen  und  kein  Zivilist   wird  jemals   die  wahre  Ursache  des  Fischsterbens  erfahren.

 

@ 10:54 Uhr von FakeNews-Checker

Und  da  wären  wir  im  Bereich  der  Militärkampfstoffe.  Da  es  sich  bei  der  Oder  nicht  um  irgendeinen  Fluß  handelt,  sondern  um  einen  Grenzfluß,  liegt  der  Verdacht  nahe,  daß  Rußland  dahinter  steckt  und  Vergeltung  für  die  deutsch  polnischen  Waffenlieferungen  an  die  Ukraine  verübt  hat.

 

Aber ob Putin sich dann an unschuldigen deutsch-polnischen Grenzfischen rächen würde? Das fällt mir schwer zu glauben. Sie scheinen gern im Bereich der FakeNews zu fischen.

@10:55 Uhr von FCK PTN

Das weist auf das Vorhandensein von Oxidationsmitteln hin. Die in der Lage sind Wasser zu oxidieren. So viele gibt's da nicht.

 

Wasser kann man nicht oxidieren. Soviel weiß ich noch vom Chemieunterricht auf der Mittelschule.

Klar kann man Wasser oxidieren.

2 H2O -> 2H(+) + H2O2 + 2 e(-)

 

@10:48 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

 

Ich halte es für möglich, dass die Ursache schwer zu ermitteln und lasse den Experten die Zeit, die sie brauchen, bevor ich mir eine Meinung bilde.

Danke, das ist eine gute Einstellung. Leider ist es aber acuh schon so das die Fachleute fakten und wissen haben aber Ihre meinung nicht intressiert oder geschriben werden darf.

 

Klimawandel, Corona, Migration sind die Leuchttürme.

 

Ernsthaft?

Sie beschweren sich über Zensur?

Nein.

Welche Zensur. Ich schriebe nur das die kritik an Polen in dieser Form nicht gerechtfertigt ist.

@09:29 Uhr von Carlos12

 Hat jemand nach Wasserstoff-Peroxid schon gesucht?

Zu hohes Sauerstoff kommt nicht in zu warmes Wasser vor.

Wahrscheinlich werden einige Forumsteilnehmer mit verleumderischen Behauptungen nur um sich werfen, warum die Ursache des Fischsterbens noch nicht bekannt ist und es wird "VERSCHWÖRUNG" gerufen.

Ich halte es für möglich, dass die Ursache schwer zu ermitteln und lasse den Experten die Zeit, die sie brauchen, bevor ich mir eine Meinung bilde.

 

@10:57 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

„…“

 

Klingt als hätten sie Hintergrundwissen.

Sie arbeiten nicht zufällig direkt oder indirekt für die russische Regierung?

 

Lassen Sie sich nicht veralbern. Ich finde es legitim, sich seine Gedanken zu machen und diese zur Diskussion zu stellen. Wie man es auch in diesem Forum immer wieder erleben muss, gibt es halt immer Foristen, die mit ihren teils unverschämten Beiträgen und Ansprachen versuchen genau das durch Diskussion seine Meinung zur Diskussion zu stellen (und ev. ‚was dazu zu lernen) entweder nicht verstehen oder eben zerstören wollen.Also bleiben Sie dabei und sagen Sie, was Sie als wichtigen Beitrag sehen.

Danke

@09:36 Uhr von w120

Das Versagen der Meldekette ist ein Problem, was lösbar sein sollte.

Wobei menschliches Versagen oder sogar das Verschweigen und Verzögern aus anderen Motiven heraus, immer wieder vorkommen kann.

 

Die Frage, warum kann noch nicht nachgewiesen werden, welche Substanz(en) ursächlich sein können.

Braucht es mehr Laborzeit.

 

Das Sterben muss irgendwo seinen Anfang genommen haben, eine Suche nach einem Verursacher muss dann insbesondere Flussaufwärts beginnen.  

Wenn  es  sich  um  einen  Militärkampfstoff   wegen  des  Ukrainekriegs  handelt,  dann  ist  oberste  Geheimstufe  bei  der  "Meldekette"  angesagt.   Und  nicht  mal  der  Kreml  will,  daß  darüber  etwas  heraus  kommt,  sondern  will,  daß  sich  EU-Länder  untereinander  zerstreiten,  wer  der  Verursacher  war.  Deshalb  wurde  nicht  irgendein  Fluß  für  den  Giftanschlag  ausgewählt,  sondern  ein  Grenzfluß.

  

@10:55 Uhr von FCK PTN

Das weist auf das Vorhandensein von Oxidationsmitteln hin. Die in der Lage sind Wasser zu oxidieren. So viele gibt's da nicht.

 

Wasser kann man nicht oxidieren. Soviel weiß ich noch vom Chemieunterricht auf der Mittelschule.

...mit Verlaub, das muss wohl schon etwas länger her sein..- es ist z.B. ein natürlicher Photosynthese Prozess und es gibt einige Anstrengungen (seit einigen Jahren) dieses technisch, ebenfalls mit Hilfe der Sonnenenergie, für unsere Energiegewinnung zu nutzen...

10:27 Uhr von Alphaworld1

Solange der vergiftete Dreck rüber zu diesen …Deutschen treibt, is doch alles egal…

Nebenbei, wieviele Millionen/Milliarden hat es uns wohl jetzt wieder gekostet hat, dass sich die Polen dazu herab gelassen haben, dass “unsere“ Umweltministerin sich mit dem polnischen “ Kollegen“ treffen durfte?

 

Nun, offenbar unterstellen Sie den Polen, dass sie uns für „… Deutsche“ halten. 

 

Was Sie von Polen halten, machen Sie sehr deutlich. Sind Sie eventuell einer von diesen „…Deutschen“?

@ 10:32 Uhr von werner1955

Leider ist es auch schon so das die Fachleute fakten und wissen haben aber Ihre meinung nicht intressiert oder geschrieben werden darf.

 

Das könnte sein. In Deutschland oder Polen darf allerdings alles geschrieben werden. Also sind Ihre Bedenken hier nicht relevant.

@09:48 Uhr von Charlys Vater

Ist echt jezz kein Analyse Labor in der Lage zu ermitteln welche Substanzen im Wasser sind ?

Was soll diese Geheinmniskrämerei ?

Wie  würde  Putins  angekündigte  Vergeltung  für  die  deutsch  polnischen  Waffenlieferungen  für  die  Ukraine  ausschaun,  ohne  daß  er  offiziell  ein  NATO-Land  angreift ?   Genau  so  würde  so  eine  Vergeltungsaktion  ausschaun.  Großer  Schaden,  ohne  daß  die  NATO  Rußland  die  Tat  nachweisen  kann.  Auch  in  der  Ukraine  ist  es  Putins  Kriegsstrategie,   Nahrungsmittel  unbrauchbar  zu  machen. 

 

10:54 Uhr von FakeNews-Checker

Die  üblichen  Substanzen  aus  dem  zivilen  Bereich  wären  an  der  Farbe  oder  am  Geruch  erkennbar  oder  wären  gar  nicht  wasserlöslich.   Es  muß  sich  daher  um  eine  Chemikalie  handeln,  die  bereits  in  geringer  Dosierung  toxisch  wirkt.   Und  da  wären  wir  im  Bereich  der  Militärkampfstoffe.  Da  es  sich  bei  der  Oder  nicht  um  irgendeinen  Fluß  handelt,  sondern  um  einen  Grenzfluß,  liegt  der  Verdacht  nahe,  daß  Rußland  dahinter  steckt  und  Vergeltung  für  die  deutsch  polnischen  Waffenlieferungen  an  die  Ukraine  verübt  hat.

 

Na, beim Fake News checken kurz vergessen, dass Sie biologisch und evolutionsmäßig eigentlich ein vernunftbegabtes Wesen sind?

@11:02 Uhr von FCK PTN

Das Sterben muss irgendwo seinen Anfang genommen haben, eine Suche nach einem Verursacher muss dann insbesondere Flussaufwärts beginnen. 

 

Sie sind klug, hoffentlich lesen das die Behörden.

 

Danke.

 

Ich werde aber zusätzlich noch die polnischen Behörden anschreiben.

 

Und zu Ihrem Beitrag:

Wasser kann man nicht oxidieren

 

Da sollten Sie noch mal Ihre alten Schulbücher rausholen oder, das macht so ein Sichschlaumachender, Aussagen von Foristen im Netz nachschlagen.

 

Dadurch lernt man.

@ 10:27 Uhr von spax-plywood

...Das erstaunliche ist aber der h o h e Sauerstoffgehalt t r o t z hoher Wassertemperatur. Das weist auf das Vorhandensein von Oxidationsmitteln hin.

Der hohe Sauerstoff-Gehalt hat mit dem Vorhandensein von Oxidationsmitteln nichts zu tun.

@09:34 Uhr von Taeler

 

Leider haben wir s. g. Umweltminister die alles wissen aber wenn es zu spät ist, die Schuld immer bei anderen suchen.

 

 

Na, solche leeren Anschuldigungen kenne ich inzwischen zu Hauf. 

.

Belegen können Sie es natürlich nicht, weil Sie es erfunden haben.

@11:02 Uhr von FCK PTN

Das Sterben muss irgendwo seinen Anfang genommen haben, eine Suche nach einem Verursacher muss dann insbesondere Flussaufwärts beginnen. 

 

Sie sind klug, hoffentlich lesen das die Behörden.

Eine  schnell  ermittelbare  Giftquelle  reicht  nicht  aus,  um  so  einen  großen  Fluß  komplett  ökologisch  tot  zu  machen.  Es  müssen  also  mehrere  Giftpatronen  an  verschiedenen  Stellen  verteilt  worden  sein,  um  so  eine  Wirkung  zu  erzielen.    Da  hat  man  keine  Chance,  den  Standort  dieser  Patronen  zu  ermitteln,  die  das  Gift  allmählich frei  setzen.

 

@11:02 Uhr von FCK PTN

Das Sterben muss irgendwo seinen Anfang genommen haben, eine Suche nach einem Verursacher muss dann insbesondere Flussaufwärts beginnen. 

 

Sie sind klug, hoffentlich lesen das die Behörden.

Das wissen die Behörden, deshalb betreiben ja die polnischen Behörden Ursachenforschung und nicht die deutschen. Das Problem ist, dass in Polen viel zu spät über das Fischsterben informiert wurde, sodass viele Spuren wahrscheinlich im wahrsten Sinne des Wortes "verwässert" sein dürften. 

Mobile Einleitung

Wenn jemand eine toxische Substanz aus einem mobilen Tank in die Oder eingeleitet hat und dabei nicht beobachtet wurde, dann ist es mittlerweile sehr unwahrscheinlich, dass der Täter noch ermittelt werden kann.

Die Substanz kann man im Labor in der Regel finden und nachweisen, die Untersuchungen dauern aber mindestens eine Woche.

@10:08 Uhr von Capri Corn

Wenn es tatsächlich so schwer und langwierig ist, die Inhaltsstoffe von Wasser ausfindig zu machen und dessen Qualität zu untersuchen, dann mache ich mir echte Sorgen um die Qualität meines Trinkwassers. Wenn die Untersuchungen beim Trinkwasser auch so lange dauern und tagelang ergebnislos bleiben würden, dann wäre die Behauptung, Wasser wäre eins der bestens untersuchten Lebensmittel schlichtweg falsch. 

Ihr Trinkwasser kommt mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nicht aus einem kilometerlangen Fluss mit Zuflüssen, der noch dazu in der Regel keiner engmaschigen Qualitätskontrolle unterliegt. Bleiben Sie also ganz locker. 

@11:08 Uhr von spax-plywood

Das weist auf das Vorhandensein von Oxidationsmitteln hin. Die in der Lage sind Wasser zu oxidieren. So viele gibt's da nicht.

 

Wasser kann man nicht oxidieren. Soviel weiß ich noch vom Chemieunterricht auf der Mittelschule.

Klar kann man Wasser oxidieren.

2 H2O -> 2H(+) + H2O2 + 2 e(-)

 

 

„Es gibt mehr Ding' im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt, Horatio“ (Hamlet, W. Shakespeare)

 

Die Korrekte Antwort hätte eigentlich lauten müssen:

 

"Es gibt viel mehr Schulweisheit, als ihr Gelehrsamkeit euer Eigen nennt, Hamlet"

@ 11:08 Uhr von spax-plywood

Wasser kann man nicht oxidieren. Soviel weiß ich noch vom Chemieunterricht auf der Mittelschule. 

Klar kann man Wasser oxidieren.

 

Sie werden uns aber hoffentlich nicht erzählen, dass Wasserstoffperoxid hier irgend eine Rolle spielt.

@11:08 Uhr von spax-plywood

Das weist auf das Vorhandensein von Oxidationsmitteln hin. Die in der Lage sind Wasser zu oxidieren. So viele gibt's da nicht.

 

Wasser kann man nicht oxidieren. Soviel weiß ich noch vom Chemieunterricht auf der Mittelschule.

Klar kann man Wasser oxidieren.

2 H2O -> 2H(+) + H2O2 + 2 e(-)

 

Unter UV-Licht zerfällt es aber

und die Sonne scheint derzeit tagelang ohne Wolken

@10:32 Uhr von werner1955

Ich halte es für möglich, dass die Ursache schwer zu ermitteln und lasse den Experten die Zeit, die sie brauchen, bevor ich mir eine Meinung bilde.

Danke, das ist eine gute Einstellung. Leider ist es aber acuh schon so das die Fachleute fakten und wissen haben aber Ihre meinung nicht intressiert oder geschriben werden darf.

Klimawandel, Corona, Migration sind die Leuchttürme.

Und was haben Klimawandel, Corona und Migration jetzt bitte mit der Wasseranalyse der Oder zu tun? Da können Experten von Bodensee, Rhein oder Sofabach Meinungen haben, wie sie wollen, die Ursache des Problems an der Oder wird nicht durch Meinungen gelöst werden. 

@ 11:17 Uhr von Der Couch Kritiker

Wasser kann man nicht oxidieren. Soviel weiß ich noch vom Chemieunterricht auf der Mittelschule.

...mit Verlaub, das muss wohl schon etwas länger her sein..- es ist z.B. ein natürlicher Photosynthese Prozess und es gibt einige Anstrengungen (seit einigen Jahren) dieses technisch, ebenfalls mit Hilfe der Sonnenenergie, für unsere Energiegewinnung zu nutzen...

 

Das hat jetzt aber leider nichts mit der Oxidation von Wasser zu tun.

Sehr merkwürdig ...

... dass es immer noch keine gesicherten Erkenntnisse gibt, ob die Fische an einer Vergiftung verendeten.

Nicht nur die Informationsweitergabe, dass ein Fischsterben im Gange war, war/ist schleppend sondern auch die Aufklärung weshalb die Fische verendeten.

@09:34 Uhr von Taeler

 

Wahrscheinlich werden einige Forumsteilnehmer mit verleumderischen Behauptungen nur um sich werfen, warum die Ursache des Fischsterbens noch nicht bekannt ist und es wird "VERSCHWÖRUNG" gerufen.

Ich halte es für möglich, dass die Ursache schwer zu ermitteln und lasse den Experten die Zeit, die sie brauchen, bevor ich mir eine Meinung bilde.

 

 

Danke dies ist die richtige Einstellung

Leider haben wir s. g. Umweltminister die alles wissen aber wenn es zu spät ist, die Schuld immer bei anderen suchen.

 

 

Wenn Sie die Einstellung des Users als richtig bezeichnen, warum zeigen Sie dann doch schon auf die "Umweltminister"?

Was haben die jetzt bei der Katastrophe versäumt?

Putins Kriegsstrategie: Nahrungsmittel-Vernichtung

Polen  ist  das  Fischesterben  in  der  Oder  seit   Juli  bekannt.    Ein  Chemiefabrikunfall  wäre   seitdem   längst  ermittelt  und  die  Chemikalie  längst  durch  die  gesamte  Oder  hindurch  geflossen  und  ein  Teil  der  Fische  hätte  überlebt.   Da  aber  das  Fischesterben  weiterhin  besteht,  deutet  alles  auf  einen  vorsätzlichen  Giftanschlag  mit  einem  Militärkampfstoff  hin,  der  über  Patronen  nicht  auf  einmal,  sondern allmählich  ins  Oderwasser  gelangt. 

Welche  andere  Möglichkeit  bliebe  Putin,  um  Vergeltung  für  die  Waffenlieferungen  zu  verüben  ?  Der  angedrohte  Atomkrieg  oder  der  Angriff  eines  NATO-Landes  würde  für  Rußland  zum  Bumerang  werden.  Also  wählt  der  Kreml  einen  asymetrischen  Krieg,  um  mitten  in  der  EU  unerkannt  vom  Militärradar  Anschläge  zu  verüben.  Und  so  ein  Giftanschlag  auf  den  Anfang  der  Nahrungskette  ist  sehr  wirkungsvoll  und  nachhaltig.

 

 

 

@11:47 Uhr von Miauzi

Das weist auf das Vorhandensein von Oxidationsmitteln hin. Die in der Lage sind Wasser zu oxidieren. So viele gibt's da nicht.

 

Wasser kann man nicht oxidieren. Soviel weiß ich noch vom Chemieunterricht auf der Mittelschule.

Klar kann man Wasser oxidieren.

2 H2O -> 2H(+) + H2O2 + 2 e(-)

 

Unter UV-Licht zerfällt es aber

und die Sonne scheint derzeit tagelang ohne Wolken

 

Schon mal in die Oder geschaut - so klar ist die nicht.

 

@Carlos12 - 09:29

"Wahrscheinlich werden einige Forumsteilnehmer mit verleumderischen Behauptungen nur um sich werfen, warum die Ursache des Fischsterbens noch nicht bekannt ist und es wird "VERSCHWÖRUNG" gerufen."

Dass es aber keine Normalität im Lebenselement von Fließgewässern sein kann, wenn da tonnenweise tote Fische in einem Fluss treiben, darüber gibt es bereits rund um den Globus Erfahrungswerte, die ich auch ohne Ihre Sorge über Verschwörungsrufe hier unterstelle.

"Ich halte es für möglich, dass die Ursache schwer zu ermitteln und lasse den Experten die Zeit, die sie brauchen, bevor ich mir eine Meinung bilde."

Sie können mit Ihrer Meinung solange abwarten wie Sie möchten. Bei dem ausreichenden Wasservolumen der Oder auf den Bildern ist für mich klar, dass die Vergiftung der Fische auf menschliche Rücksichtslosigkeit beruht und damit bleibt was es ist - eine Riesensauerei.

 

Bei dem Umfang der…

Bei dem Umfang der aufgetretenen Umweltschädigung, kann man erwarten, dass genügend materielle und personelle Ressourcen zur Klärung eingesetzt werden.

 

Warum nicht durch Befragung (es wird ja auch stehenden Fischbestand geben), den ersten Ort des Fischsterbens zu ermitteln.

 

Dann kann man sich ansehen, was da alles so am Rand fabriziert und ggf. als Verursacher in Frage kommen könnte.

Vielleicht ergeben sich dort weitere Hinweise (Belohnung).

Zeit ist ein wichtiger Faktor in Ermittlungen.

@ 11:43 Uhr von BILD.DirEinDuH…

"Es gibt viel mehr Schulweisheit, als ihr Gelehrsamkeit euer Eigen nennt, Hamlet"

 

Das zeigt ja wieder mal, dass auch große Dichter nicht vor Plattitüden zurückgeschreckt sind.

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