Kommentare - Zu wenig Wasser - was das für Flüsse bedeutet

14. August 2022 - 18:09 Uhr

Die Wasserknappheit deutscher Flüsse sorgt für viele Probleme. Teilweise können Schiffe nicht mehr fahren. Welche Folgen das Niedrigwasser für Menschen, Tiere und Pflanzen hat - ein Überblick.

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Zu wenig Stau und Rückhaltung und Raum

Jahrzehntelange einseitige Politik hat die Notwendigkeiten verpasst: Was auf der einen Seite plötzlich zu viel wird, fehlt dann am anderen Ende.

Nekannt ist das lange, gewarnt wurde genug. Jetzt hatten wir das Ahrtal und haben jetzt Niedrigwasser.

Dazu kommt: Niemand hat genügend Lager angelegt.

Es ist lächerlich - aber leider bitter ernst.

In Köln fehlen noch 5 Zentimeter

Dann wird der historisch niedrigste jemals gemessene Wasserstand unterschritten, also spätestens Morgen. Und ab da geht es munter weiter mit der Rekordjagd nach unten. Und dann gibt es immer noch welche, die behaupten es wäre alles völlig normal mit dem Klima.

Ob Stützräder für Binnenschiffe ein gutes Geschäft wären?

Und wenn die Alpengletscher weg sind...

... brauchen wir uns eh um Gewässerschutz und andere Dinge keine Gedanken mehr machen. Dann ist der Rhein nur noch ein kleines Rinnsal und die Donau der größte Fluss... eh... der größte Bach Deutschlands. Ich verstehe nicht, warum nicht bereits längst alle technischen und wissenschaftlichen Anstrengungen unternommen werden, Meereswasser kostengünstiger, effizienter und damit auch umweltschonender zu entsalzen, denn anders wird  die Sicherstellung der Trinkwasservorräte für die Menschen nicht gehen. Das an Land gebundene und damit das bisher einzig trinkbare Wasser wird verschwinden!

Die Ozeane stellen ein schier endloses Reservoir an trinkbaren Wasser dar, wenn es entsprechend aufbereitet würde... niemand auf der Welt müsste Dürsten oder gar Verdursten, wenn es Politiker und Unternehmer mit Weitsicht und Visionen gäbe. Aber alle schauen nur auf die nächste Wahlperiode oder auf den kurzfristigen Gewinn. Reichlich dumm!

 

Und trotzdem gibt es immer…

Und trotzdem gibt es immer noch Radiomoderatoren, die sich ein Loch in den „A….“ freuen, wenn es nächste Woche mit über 30 grad weiter geht. Kann man ja so schön ins Freibad gehen und chillen, den Sommer genießen.

ich suche seit Wochen den Genuss an diesem Sommer!

sogar der Wetterdienst ist einigermaßen fassungslos, weil der seit 2 Wochen für den 16./17. berechnete regen sich um 72 Stunden verschieben soll. Was gleichbedeutend wäre mit : er fällt aus. Ich hoffe, das tritt nicht ein.

@18:30 Uhr von Coachcoach

Jahrzehntelange einseitige Politik hat die Notwendigkeiten verpasst: Was auf der einen Seite plötzlich zu viel wird, fehlt dann am anderen Ende.

Nekannt ist das lange, gewarnt wurde genug. Jetzt hatten wir das Ahrtal und haben jetzt Niedrigwasser.

Dazu kommt: Niemand hat genügend Lager angelegt.

Es ist lächerlich - aber leider bitter ernst.

Und was soll jetzt die Politik ihrer Meinung nach tun wenn die Flüsse wenig Wasser haben? Wissen sie den woher das Wasser überhaupt für die Flüsse kommt die schiffbar sind? Rhein, Main, Donau, Neckar usw.

Eins wird jetzt einmal mehr überdeutlich:

Wasser ist für alle und alles überlebenswichtig. Und die Folgen der klimawandelbedingt nicht mehr „ausgewogenen“ bzw. „flächendeckenden“ Versorgung damit sowohl für das ökologische als auch das ökonomische System (die Gestaltung des Gemeinwesens bzw. die Wirtschaft) gleichermaßen gravierend. Denn beide bedingen sich offensichtlich gegenseitig. Wobei der Einfluss des Menschen nur bei Letzteren gegeben ist. Und offenbar falsch genutzt wird.

Zisternen anlegen und eine Utopie

Außerdem sollten verstärkt Zisternen angelegt werden, in denen das überschüssige Regenwasser aufgefangen werden kann.

Übrigens... eine Utopie: Investitionen in die Antriebstechnologie moderner Raumschiffe, mit dem Ziel, die schier endlos große Menge an Rohstoffen im Asteroidengürtel nur unfern der Marsumlaufbahn bergbautechnisch zu erschließen. Es bräuchte wohl auf tausende von Jahre hin keinen Krieg um Rohstoffe oder gar Wasser mehr.

@18:37 Uhr von hallo_frosch

Ob Stützräder für Binnenschiffe ein gutes Geschäft wären?

Ein sehr schöner Vorschlag ... Ich gehe mal schnell in meine Werkstatt und entwickle welche. Vielleicht verdiene ich damit so viel, dass ich ein paar Jahre eher in Rente gehen kann ...

Aber im Ernst: Habe ich kürzlich erst einen Bericht darüber gehört, dass mittelfristig die gesamte Binnenschiffahrt nicht drum herum kommt, die gesamte Flotte umzustellen, und zwar auf etwas kleinere und flacher gehende Schiffe, von denen die Reedereien dann aber ein paar mehr haben. Einfach, um die zunehmenden Phasen mit Niedrigwasser hindurch besser fahren zu können.

@18:37 Uhr von hallo_frosch

Dann wird der historisch niedrigste jemals gemessene Wasserstand unterschritten, also spätestens Morgen. Und ab da geht es munter weiter mit der Rekordjagd nach unten. Und dann gibt es immer noch welche, die behaupten es wäre alles völlig normal mit dem Klima.

Ob Stützräder für Binnenschiffe ein gutes Geschäft wären?

 

Für die Verteidiger eines fossilen Denkens könnte ich mir analog so etwas wie Stützräder vorstellen gegen Geradeausdenken nach hinten. Die müssen nur auf Kurve eingestellt werden.

 

Seit Jahrzehnten wurde gewarnt und nu sind die Leber und die Nieren des Weltklimas wegrationiert für das Überleben im Fett durch eine kleine Anzahl von Verrückten, die ihren Selbstwert an opulenter Marktbeherrschung mißt und sich ungefährdet im Güterneid ihrer Nützlinge forttragen lässt. Die Erde war sehr geduldig in den letzten 150 Jahren, aber irgendwann ist auch die am besten organisierte Resilienz dahin. Es wäre schön, wenn wenigstens ein Einsehen abzusehen wäre. 

Oje ...

dies sind doch nicht die ersten niedrigen Wasserstände aufgrund der Klimaerwärmung und es gibt immer noch keinen Plan B.

Genügend Transportkapazität auf der Schiene hätte für diesen Fall schon längst etabliert werden müssen. Sprich neue Gleisspuren müssten schon angelegt sein, z.B. entlang der Wasserwege, so dass bei zu wenig Wasser jederzeit auf die Schiene umgeschwenkt werden kann.

Anstatt rechtzeitig zu agieren reagieren die Regierenden  nur auf den Mangel, indem Transporte zurückgestellt werden und dadurch vieles (z.T. dringend Benötigtes) einfach auf der Strecke bleibt. Gutes Regieren geht anders.

Am besten die Flüsse weiter…

Am besten die Flüsse weiter begradigen und ausbaggern das die Fließgeschwindigkeit noch höher wird. Wenn vorn mehr abfließt als hinten nachkommt ist halt irgendwann leer. Auch hat das Wasser so weniger Fläche und Zeit zum versickern und so den Grundwassrspiegel aufzufüllen.

Halbiert

In Bremen hat es bisher in diesem Jahr weniger als 50% Niederschlag gegeben als im langjährigen Durchschnitt. Und im Moment habe ich das Gefühl, noch keinen Sommer mit so vielen Tagen über 30 Grad erlebt zu haben. Am Ende des Sommers wird's bestimmt eine Statistik dazu geben, die das entweder bestätigt oder eben nicht. 

Vielleicht bin ich ja nur von der aktuellen Hitze geschädigt...

Zu wenig Wasser - was das fuer Menschen (!) bedeutet ...

... waere die richtige Ueberschrift!

Wenn die Fluesse laenger oder dauerhaft ausgetrocknet sind, kann die Trinkwasser-Versorgung der Menschen nicht mehr zuverlaessig gewaehrleistet werden. Und wenn der Mensch Durst hat, wird er boese und unberechenbar. Die naechsten Kriege werden um trinkbares Wasser gehen!

Mit friedlichen Gruessen

Magnus Senex

 

Könnte hier

z.B. der Rhein,riesige Schleusentore das Wasser aufstauen ? Ob das machbar ist weiß ich nicht.Nur so eine Idee.

@18:59 Uhr von DrBeyer

Ob Stützräder für Binnenschiffe ein gutes Geschäft wären?

Ein sehr schöner Vorschlag ... Ich gehe mal schnell in meine Werkstatt und entwickle welche. Vielleicht verdiene ich damit so viel, dass ich ein paar Jahre eher in Rente gehen kann ...

Aber im Ernst: Habe ich kürzlich erst einen Bericht darüber gehört, dass mittelfristig die gesamte Binnenschiffahrt nicht drum herum kommt, die gesamte Flotte umzustellen, und zwar auf etwas kleinere und flacher gehende Schiffe, von denen die Reedereien dann aber ein paar mehr haben. Einfach, um die zunehmenden Phasen mit Niedrigwasser hindurch besser fahren zu können.

Wenn gleichzeitig die Pegel der Meere steigen, werden evtl. die Flüsse/Häfen (Hamburg, Bremen...) die heute ohne Flussvertiefungen nicht mehr angelaufen werden können, von See aus wieder schiffbar. Allerdings leider unter Verlust der im Überschwemmungsgebiet liegenden Landstriche an der Küste.

Bald geht´s uns wie in Afrika!

Dort müssen die Einwohner dank der Brunnenrechte das teure Nestlé-Wasser kaufen, denn die haben sich die Rechte gesichert.

@18:46 Uhr von RoyalTramp

... Ich verstehe nicht, warum nicht bereits längst alle technischen und wissenschaftlichen Anstrengungen unternommen werden, Meereswasser kostengünstiger, effizienter und damit auch umweltschonender zu entsalzen, denn anders wird  die Sicherstellung der Trinkwasservorräte für die Menschen nicht gehen. Das an Land gebundene und damit das bisher einzig trinkbare Wasser wird verschwinden!

Die Ozeane stellen ein schier endloses Reservoir an trinkbaren Wasser dar, wenn es entsprechend aufbereitet würde... niemand auf der Welt müsste Dürsten oder gar Verdursten, wenn es Politiker und Unternehmer mit Weitsicht und Visionen gäbe. Aber alle schauen nur auf die nächste Wahlperiode oder auf den kurzfristigen Gewinn. Reichlich dumm!

Ihnen ist schon klar, daß man schon jetzt keinen Rat weiß, wohin man mit den Abfällen soll, welche die energiefressende und Kleinlebewesen tötende Technik zurückläßt, mal ganz abgesehen von den Tücken, die der schlechte Zustand der Ozeane mit Müll, Schadstoffen usw...

Wälder sterben, Wüsten wachsen

Hitzewellen und Dürreperioden reihen sich mittlerweile wie eine Perlenschnur in der Zeitachse aneinander, Wald- und Flächenbrände werden zur Normalität, dann Unwetter und reißende Sturzfluteten mit Todesopfern und Zerstörung.... Deutschland Anno 2022. Aber wehe jemand sagt etwas gehen Verbrennermotoren, Gas- und Ölheizungen oder nimmt das böse Wort "Tempolimit" in den Mund. Leute, werdet mal langsam wach!

Gletscher

Eigentlich müsste doch gerade jetzt von Gletschern sogar mehr Wasser in die Flüsse kommen. Sie schmelzen schließlich schneller als bisher. Oder kann man das so einfach nicht sagen?

Ja, wer konnte das ahnen .....

Jahrzehntelang billiges Gas und Wasser genutzt, um damit "ordentliche" Gewinne zu ermöglichen. Ausgaben für alternative Energien (Windmühlenbau unter Altmaier auf 1/5 gekürzt und Gewässerschutz (stets erst nach Hochwasserkathasthrophen erhöht) wurden kurz gehalten. Denn man ist es ja gewohnt, völlig von "Ereignissen" überrascht zu werden und dann erst mal zwischen Bund, Ländern und Kommunen jahrelang zu hickhacken, wer verantwortlich ist und wer die Kosten tragen muss.

@ 18:30 Uhr von Coachcoach

Nekannt ist das lange, gewarnt wurde genug. Jetzt hatten wir das Ahrtal und haben jetzt Niedrigwasser.  Dazu kommt: Niemand hat genügend Lager angelegt.  Es ist lächerlich - aber leider bitter ernst.

 

Böse Politik, hat nicht genügend Tanks angeschafft. Sonst könnten wir jetzt Wasser in die leeren Flüsse kippen. Ist das Ihr Ernst?

@19:02 Uhr von melancholeriker

(…)

Seit Jahrzehnten wurde gewarnt und nu sind die Leber und die Nieren des Weltklimas wegrationiert für das Überleben im Fett durch eine kleine Anzahl von Verrückten, die ihren Selbstwert an opulenter Marktbeherrschung mißt und sich ungefährdet im Güterneid ihrer Nützlinge forttragen lässt. Die Erde war sehr geduldig in den letzten 150 Jahren, aber irgendwann ist auch die am besten organisierte Resilienz dahin.

>> Es wäre schön, wenn wenigstens ein Einsehen abzusehen wäre.

Da dieses Einsehen bei den meisten Menschen - anders offenbar als bei den für sie verantwortlichen „Entscheidern“ in Politik und Wirtschaft - längst da sein dürfte - allein schon deshalb, weil sie von den Folgen deren fehlenden „Einsehens“ unmittelbar betroffen sind, wäre es vor allem schön, wenn es ihnen mit vereinten Kräften bzw. gemeinsam gelänge, dafür zu sorgen, dass die politischen Bedingungen („systematischen Voraussetzungen“) geschaffen werden, um diesen Einsichten überall(!) wirksam zur „Geltung“ zu verhelfen.

Selbst einen Sonnenanbeter…

Selbst einen Sonnenanbeter wie mich stimmen die äußerst trockenen und heißen letzten Jahre (eigentlich sogar die letzten 10-20) sehr, sehr bedenklich.

 

Ich mache mir Sorgen um die Zukunft meiner Kinder, letztendlich auch um deren Nachkommen, sollten sie mal welche haben. Bis sie soweit sind, bin ich vielleicht sogar schon dazu geneigt, ihnen davon abzuraten selber Kinder in die Welt zu setzen, wer weiß …

 

Obwohl ich persönlich einen unterdurchschnittlichen ökologischen footprint hinterlassen dürfte … ich mache mir keine Illusionen, dass das einen entscheidenden Unterschied machen würde, so wie sich die Dinge offensichtlich immer weiter entwickeln.

 

Eine globales Minimalisieren des Konsums, ein kollektives Umdenken und Umstrukturieren der Gesellschaften ganzer Kontinente scheitert wahrscheinlich leider an der menschlichen Natur.

 

Aber was weiß ich schon. Für mich dennoch kein Grund, nicht mehr auf Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit zu achten, im Gegenteil.

@19:03 Uhr von Giselbert

dies sind doch nicht die ersten niedrigen Wasserstände aufgrund der Klimaerwärmung und es gibt immer noch keinen Plan B.

Genügend Transportkapazität auf der Schiene hätte für diesen Fall schon längst etabliert werden müssen. Sprich neue Gleisspuren müssten schon angelegt sein, z.B. entlang der Wasserwege, so dass bei zu wenig Wasser jederzeit auf die Schiene umgeschwenkt werden kann.

Anstatt rechtzeitig zu agieren reagieren die Regierenden  nur auf den Mangel, indem Transporte zurückgestellt werden und dadurch vieles (z.T. dringend Benötigtes) einfach auf der Strecke bleibt. Gutes Regieren geht anders.

 

Tolle Vorschläge. Genau so sieht ,,Reagieren auf den Mangel" aus. Wenn in entschiedenem Kampf gegen Klimakatastrophe und gegen die Neurosen des Wach$tumsglaubens keine glaubwürdige Linie zu sehen ist, die der Not Rechnung trägt, kommt man immer zum Schluß an den OP - Tisch, wo der Patient die Symptome weggeschnippelt kriegt. 

@19:03 Uhr von Giselbert

dies sind doch nicht die ersten niedrigen Wasserstände aufgrund der Klimaerwärmung und es gibt immer noch keinen Plan B.

Genügend Transportkapazität auf der Schiene hätte für diesen Fall schon längst etabliert werden müssen. Sprich neue Gleisspuren müssten schon angelegt sein, z.B. entlang der Wasserwege, so dass bei zu wenig Wasser jederzeit auf die Schiene umgeschwenkt werden kann.

Anstatt rechtzeitig zu agieren reagieren die Regierenden  nur auf den Mangel, indem Transporte zurückgestellt werden und dadurch vieles (z.T. dringend Benötigtes) einfach auf der Strecke bleibt. Gutes Regieren geht anders.

 

Kennen Sie den Rhein?

 

Der ist auf beiden Seiten von Bahngleisen eingefasst. Sowie jeweils einer Straße.

 

Viel mehr Platz ist da nicht.

@18:49 Uhr von Owe der Nervier

Jahrzehntelange einseitige Politik hat die Notwendigkeiten verpasst: Was auf der einen Seite plötzlich zu viel wird, fehlt dann am anderen Ende.

Nekannt ist das lange, gewarnt wurde genug. Jetzt hatten wir das Ahrtal und haben jetzt Niedrigwasser.

Dazu kommt: Niemand hat genügend Lager angelegt.

Es ist lächerlich - aber leider bitter ernst.

Und was soll jetzt die Politik ihrer Meinung nach tun wenn die Flüsse wenig Wasser haben? Wissen sie den woher das Wasser überhaupt für die Flüsse kommt die schiffbar sind? Rhein, Main, Donau, Neckar usw.

Das werde ich hier nicht erklären - steht überall, wenn mensch es finden will. Und größtenteils weiß ich woher Wasser kommt-

@19:23 Uhr von harpdart

Eigentlich müsste doch gerade jetzt von Gletschern sogar mehr Wasser in die Flüsse kommen. Sie schmelzen schließlich schneller als bisher. Oder kann man das so einfach nicht sagen?

Doch, ich glaube, das kann man so sagen. Aber das scheint zumindest im Frühjahr die fehlende Schneeschmelze nicht ausgleichen zu können, wie man in Italien sieht.

Erschreckend

Habe die Bilder von Rhein, Gardasee gesehen. So habe ich diese noch nie vorher gesehen. So, nun haben wir eine neue Warnung erhalten, was die menschenverschuldete Klimaerwärmung auch bei uns bedeuten wird. Eine leise Andeutung künfiger existenzbedrohender Umstände. Wenn die großen Gewässer so aussehen, gibt es viele kleine Bächle, Tümpel und deren tierischen und pflanzlichen Lebensraum bereits nicht mehr. Wir sollten also Müll und Wasser sparen zusätzlich zur Energie und zwar gewaltig für immer. Selber schuld, jetzt haben wir den Salat. Neulich sah ich einen Bericht über Verschwinden der Gletscher und fehlenden Schnee auf den Bergen. Da musste ich heulen, denn Schnee ist meine größte Freude, da geht es mir wohl und Kinder hier ohne Schnee aufwachsen zu lassen, ist als fällte man alle Bäume, damit sie nie Gelegenheit hätten auf einen Baum zu klettern, seine Früchte zu naschen, seinen Schatten zu genießen, den Duft der Rinde und Blüten,.....kurz Kindern die Kindheit nimmt.

Egal um welches Defizit es…

Egal um welches Defizit es geht - hier die niedrigen Wasserstände - wird reflexhaft auf „die Regierenden“ geschimpft.
 

Der Klimawandel ist aber eine langfristige Entwicklung, die nicht die heutigen „Regierenden“ zu verantworten haben, sondern - falls diese Schuldzuweisung überhaupt sinnvoll ist - alle „Regierenden“ mindestens der letzten Jahrzehnte weltweit. Und die haben wir gewählt oder - in Diktaturen - langfristig geduldet.
 

Vielleicht sollte man eine Schuld also besser bei „den Wählenden“ suchen, also bei uns selbst. Aber bevor man sich selbst beschimpft, beschimpft man lieber andere. Egal wie unsinnig das ist.

@19:38 Uhr von Mossadegh

 nur Folgen von Missmanagement, Korruption und Vetternwirtschaft.

@19:02 Uhr von melancholeriker

Dann wird der historisch niedrigste jemals gemessene Wasserstand unterschritten, also spätestens Morgen. Und ab da geht es munter weiter mit der Rekordjagd nach unten. Und dann gibt es immer noch welche, die behaupten es wäre alles völlig normal mit dem Klima.

Ob Stützräder für Binnenschiffe ein gutes Geschäft wären?

 

Für die Verteidiger eines fossilen Denkens könnte ich mir analog so etwas wie Stützräder vorstellen gegen Geradeausdenken nach hinten. Die müssen nur auf Kurve eingestellt werden.

 

Seit Jahrzehnten wurde gewarnt und nu sind die Leber und die Nieren des Weltklimas wegrationiert für das Überleben im Fett durch eine kleine Anzahl von Verrückten, die ihren Selbstwert an opulenter Marktbeherrschung mißt und sich ungefährdet im Güterneid ihrer Nützlinge forttragen lässt. Die Erde war sehr geduldig in den letzten 150 Jahren, aber irgendwann ist auch die am besten organisierte Resilienz dahin. Es wäre schön, wenn wenigstens ein Einsehen abzusehen wäre. 

100% Zustimmung, klasse.

@19:19 Uhr von melancholeriker

Ihnen ist schon klar, daß man schon jetzt keinen Rat weiß, wohin man mit den Abfällen soll, welche die energiefressende und Kleinlebewesen tötende Technik zurückläßt, mal ganz abgesehen von den Tücken, die der schlechte Zustand der Ozeane mit Müll, Schadstoffen usw...

Dazu hätte ich eine Verständnisfrage: Das entsalzene Wasser müsste doch eigentlich ziemlich schnell dem Meer wieder zugeführt werden. Entsalzung--> Klospülung--> Fluss--> Meer

Und welche Abfälle entstehen denn, die man nicht dem Meer vorher entnommen hat? Müsste das nicht (wie in Bezug auf CO2 bei der Verbrennung von Holz) ein Nullsummenspiel sein?

@19:23 Uhr von harpdart

Eigentlich müsste doch gerade jetzt von Gletschern sogar mehr Wasser in die Flüsse kommen. Sie schmelzen schließlich schneller als bisher. Oder kann man das so einfach nicht sagen?

Da ist nicht mehr viel über geblieben...

@19:23 Uhr von harpdart

Eigentlich müsste doch gerade jetzt von Gletschern sogar mehr Wasser in die Flüsse kommen. Sie schmelzen schließlich schneller als bisher. Oder kann man das so einfach nicht sagen?

 

So viel ist das im Verhältnis nicht. Außerdem muss das Wasser erst durch den Bodensee. Der bei diesen Temperaturen mit seiner großen Oberfläche gewaltig verdunstet.

@heribix

"Am besten die Flüsse weiter begradigen und ausbaggern das die Fließgeschwindigkeit noch höher wird. Wenn vorn mehr abfließt als hinten nachkommt ist halt irgendwann leer. Auch hat das Wasser so weniger Fläche und Zeit zum versickern und so den Grundwassrspiegel aufzufüllen."

Wenn von hinten weniger nachkommt, dauerhaft, dann kann vorne nicht mehr abfließen. Oder?

Zum Grundwasser: wenn ich durch die Wohnstraßen in meinem Stadtteil gehe, sehe ich sehr viele "Vorgärten". An sich gut. Nur, eine erschreckend große Zahl davon ist komplett versiegelt. Und Sie kennen bestimmt auch unser "Einkaufszentrum mit vielen kostenlosen Parkplätzen auf der grünen Wiese" ( Werbung). Dumm nur: wo mal grüne Wiese war, ist jetzt das Einkaufszentrum und der Parkplatz. Von Wiese keine Spur mehr.

....selbst im Wege...

Wer bei der Klima Rettung  nur auf höhere Steuern setzt, der wird niemals die Umwelt schützen. 

Mit höheren Steuern bzw. Abgaben wird die untere Einkommensschicht auf Klimaschutz verzichten müssen, weil sie mit wenig Geld ums Überleben kämpfen. Da ist kein Platz für Klimaschutz. Und die Reichen fahren dafür noch größere Autos.

Nur wenn es alle trifft wird vielleicht was draus. 

Aber dazu braucht es ein anderes Wirtschaftssystem. 

So wie jetzt, kann es nicht funktionieren.

@19:03 Uhr von Giselbert

....

Genügend Transportkapazität auf der Schiene hätte für diesen Fall schon längst etabliert werden müssen. Sprich neue Gleisspuren müssten schon angelegt sein, z.B. entlang der Wasserwege, so dass bei zu wenig Wasser jederzeit auf die Schiene umgeschwenkt werden kann.

Anstatt rechtzeitig zu agieren reagieren die Regierenden  nur auf den Mangel, indem Transporte zurückgestellt werden und dadurch vieles (z.T. dringend Benötigtes) einfach auf der Strecke bleibt. Gutes Regieren geht anders.

Solange sich alles nur um das liebe Geld bzw. Gewinne der Mächtigen dreht, wird sich nichts ändern.

Das notwendige vorausschauende Denken, kann ich auch bei den derzeitigen Politikern nicht erkennen - in keiner Partei. Momentan sind wir - wegen der erheblichen Fehler, die in der Vergangenheit gemacht wurden - so extrem mit Reagieren beschäftigt, dass man sich wieder keine Zeit nimmt, an Morgen und Übermorgen zu denken.

@fathaland slim

"Kennen Sie den Rhein?

Der ist auf beiden Seiten von Bahngleisen eingefasst. Sowie jeweils einer Straße.

Viel mehr Platz ist da nicht."

genauso kenne ich es von Saar und Mosel. 

@19:38 Uhr von Mossadegh

 nur Folgen von Missmanagement, Korruption und Vetternwirtschaft.

 

Deswegen bleibt dieses Jahr der Regen aus? So ist die Rekorddürre zu erklären?

@19:38 Uhr von Mossadegh

 nur Folgen von Missmanagement, Korruption und Vetternwirtschaft.

##

Das würde ich so aber nicht unterschreiben!

Wir haben weniger Niederschläge..

..seit das Fränkische Seenland besteht..Gibt die bayerische Politik nicht zu aber unsere jahrelangen Beobachtungen trügen uns nicht.

Mal sehen, wie lange wir in Westmittelfranken Wasser haben

@19:37 Uhr von Egleichhmalf

Egal um welches Defizit es geht - hier die niedrigen Wasserstände - wird reflexhaft auf „die Regierenden“ geschimpft.
 

Der Klimawandel ist aber eine langfristige Entwicklung, die nicht die heutigen „Regierenden“ zu verantworten haben, sondern - falls diese Schuldzuweisung überhaupt sinnvoll ist - alle „Regierenden“ mindestens der letzten Jahrzehnte weltweit. Und die haben wir gewählt oder - in Diktaturen - langfristig geduldet.
 

Vielleicht sollte man eine Schuld also besser bei „den Wählenden“ suchen, also bei uns selbst. Aber bevor man sich selbst beschimpft, beschimpft man lieber andere. Egal wie unsinnig das ist.

Im Prinzip richtig. Aber man kann halt auch nur wählen, was im "Angebot" ist.

 

@19:37 Uhr von Egleichhmalf, Das ist richtig

Egal um welches Defizit es geht - hier die niedrigen Wasserstände - wird reflexhaft auf „die Regierenden“ geschimpft.
 

Der Klimawandel ist aber eine langfristige Entwicklung, die nicht die heutigen „Regierenden“ zu verantworten haben, sondern - falls diese Schuldzuweisung überhaupt sinnvoll ist - alle „Regierenden“ mindestens der letzten Jahrzehnte weltweit. Und die haben wir gewählt oder - in Diktaturen - langfristig geduldet.
 

Vielleicht sollte man eine Schuld also besser bei „den Wählenden“ suchen, also bei uns selbst. Aber bevor man sich selbst beschimpft, beschimpft man lieber andere. Egal wie unsinnig das ist.

Das ist richtig. JedeR sollte auch sein eigenes Konsumverhalten überprüfen. Was das Wählerverhalten betrifft, stimme ich Ihnen teilweise zu. Sicher, wir sollten nicht immer nur auf unseren momentanen Vorteil schauen. Aber viele Probleme/ Entscheidungen sind grenzüberschreitend.

So wie z.B. der neue Staudamm, mit dem Äthiopien und China dem Sudan und Ägypten das Wasser abgraben.

@19:16 Uhr von schiebaer45

z.B. der Rhein,riesige Schleusentore das Wasser aufstauen ? Ob das machbar ist weiß ich nicht.Nur so eine Idee.

 

Und woher soll das Wasser kommen? Zu wenig ist zu wenig. Ob sie es nun aufstauen oder nicht.

@19:23 Uhr von harpdart

Eigentlich müsste doch gerade jetzt von Gletschern sogar mehr Wasser in die Flüsse kommen. Sie schmelzen schließlich schneller als bisher. Oder kann man das so einfach nicht sagen?

Nun, die Elbe oder die Lippe oder... kommt ja  nicht aus einem Gletscher. Es sind meistenteils die Quellen und Nebenbäche die dafür sorgen dass was zusammenkommt. Und dafür muss es mal endlich flächendeckend regnen.

@fathaland slim

"Eigentlich müsste doch gerade jetzt von Gletschern sogar mehr Wasser in die Flüsse kommen. Sie schmelzen schließlich schneller als bisher. Oder kann man das so einfach nicht sagen?"

 Sie:

"So viel ist das im Verhältnis nicht. Außerdem muss das Wasser erst durch den Bodensee. Der bei diesen Temperaturen mit seiner großen Oberfläche gewaltig verdunstet."

Danke für diese Antwort. Genau sowas hatte ich im Hinterkopf. 

Und: noch kommt Schmelzwasser in die Flüsse, doch durch die ausbleibenden Niederschläge ist das dann schon zu wenig. Und je mehr Gletscher verschwinden, desto dramatischer sind die Folgen. 

@19:45 Uhr von Knorlo, Welches wäre besser?

Wer bei der Klima Rettung  nur auf höhere Steuern setzt, der wird niemals die Umwelt schützen. 

Mit höheren Steuern bzw. Abgaben wird die untere Einkommensschicht auf Klimaschutz verzichten müssen, weil sie mit wenig Geld ums Überleben kämpfen. Da ist kein Platz für Klimaschutz. Und die Reichen fahren dafür noch größere Autos.

Nur wenn es alle trifft wird vielleicht was draus. 

Aber dazu braucht es ein anderes Wirtschaftssystem.

Mehr Rücksicht auf Natur und Umwelt, weniger Konsum. Ja gerne. Aber ein anderes Wirtschaftssystem? Da meinen Sie aber keins, dass es schon einmal gab, oder?

@19:23 Uhr von harpdart

Eigentlich müsste doch gerade jetzt von Gletschern sogar mehr Wasser in die Flüsse kommen. Sie schmelzen schließlich schneller als bisher. Oder kann man das so einfach nicht sagen?

 

Für den Rhein hat das der Forist fathaland slim schon erklärt.

 

So mal als Denkhilfe: :-) Die Oder wird eher nicht von Gletschern gespeist, die Elbe auch nicht.

@19:54 Uhr von harpdart

"Kennen Sie den Rhein?

Der ist auf beiden Seiten von Bahngleisen eingefasst. Sowie jeweils einer Straße.

Viel mehr Platz ist da nicht."

genauso kenne ich es von Saar und Mosel. 

Sind die Strecken auch noch befahrbar bzw. gibt es da noch eine intakte Infrastruktur? Wenn ich nicht allzu flüchtig gelesen haben sollte, dann ist im Artikel nur vom allgemeinen Schienennetz die Rede.

Naja

Zur Jahrtausendwende hat man sich Gedanken gemacht ob 5 Milliarden Menschen etwas viel für die Erde sein könnten. 

Diese Sorge hat heute niemand mehr.

Ist das eventuell ein Zusammenhang?

@18:46 Uhr von RoyalTramp

>> Die Ozeane stell[t!!!]en ein schier endloses Reservoir

>> an trinkbaren Wasser dar, wenn...

 

...die Menschheit nicht in den letzten Jahrzehnten massiv Chemiemüll, Atommüll, Plastemüll usw. in den Ozeanen 'verklappt' hätten. -.-

"Für den Rhein hat das der…

"Für den Rhein hat das der Forist fathaland slim schon erklärt.

 

So mal als Denkhilfe: :-) Die Oder wird eher nicht von Gletschern gespeist, die Elbe auch nicht."

Danke auch Ihnen und @spax-plywood für Ihre Antwort. 

Ja, natürlich, dass auch die Weser nicht mit Schmelzwasser aufgefüllt wird, ist mir schon klar. Siehe meinen Beitrag von 19:11.

Der ausbleibende Niederschlag ist zur Zeit das Hauptproblem. Mein Beitrag war eher eine Reaktion auf Beiträge, die fehlendes Gletscherwasser hervorgehoben haben. 

@19:57 Uhr von Anna-Elisabeth

Vielleicht sollte man eine Schuld also besser bei „den Wählenden“ suchen, also bei uns selbst. Aber bevor man sich selbst beschimpft, beschimpft man lieber andere. Egal wie unsinnig das ist.

Im Prinzip richtig. Aber man kann halt auch nur wählen, was im "Angebot" ist.

 

Wichtig ist doch nur, dass man jemand anders beschuldigen kann. Und sich keine Gedanken über den eigenen verantwortungslosen Lebensstil machen muss.

 

@20:01 Uhr von spax-plywood

Eigentlich müsste doch gerade jetzt von Gletschern sogar mehr Wasser in die Flüsse kommen. Sie schmelzen schließlich schneller als bisher. Oder kann man das so einfach nicht sagen?

Nun, die Elbe oder die Lippe oder... kommt ja  nicht aus einem Gletscher. Es sind meistenteils die Quellen und Nebenbäche die dafür sorgen dass was zusammenkommt. Und dafür muss es mal endlich flächendeckend regnen.

Die Lippe sieht aus wie immer. Zumindest bi uns. Aber für große Schiffe ist die viel zu klein. Mit dem "Bötchen"  kann man darauf fahren.

 

Kein Regen in Sicht.

Und damit keine steigenden Pegelstand.

Es ist doch schon absehbar, dass demnächst ein gutes Stück Teansportweg nicht mehr zu Wasser bewältigt werden kann.

@Anna-Elisabeth, 20:08

 

Sind die Strecken auch noch befahrbar bzw. gibt es da noch eine intakte Infrastruktur? Wenn ich nicht allzu flüchtig gelesen haben sollte, dann ist im Artikel nur vom allgemeinen Schienennetz die Rede.

 

Als langjähriger unmittelbarer Anwohner der Rheintalbahn kann ich Ihnen versichern, dass die Strecken nicht nur befahrbar sind, sondern auch fleißig genutzt werden. Tags wie nachts ... mir ist da kein einziger Güterzug entgangen (ächz!)

@19:03 Uhr von Giselbert

>> Gutes Regieren geht anders.

 

Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht, die Regierung hätte im letzten halben(!) Jahr tausende Kilometer Gleisanlagen verlegen sollen.

Also, die hatten jetzt ein halbes Jahr Zeit und was sind schon mehrere tausend Kilometer Gleisanlagen??? oO

{/sarkasmus}

 

P.S: Recht hätten Sie mit: 'Sprich: Neue Gleisspuren müßten wenigsten schonmal in Planung sein'. -.-

Sehe keine reale Chance mehr den Klimawandel aufzuhalten!

Da ein einzelnes  Land machtlos ist, müsste es zu globalen Einigungen unter allen Staaten kommen. Wie soll das aber geschehen, wenn die Politiker aus niederen Beweggründen noch nicht einmal auf Kriege verzichten können. 

@Anna-Elisabeth

"Kennen Sie den Rhein?

Der ist auf beiden Seiten von Bahngleisen eingefasst. Sowie jeweils einer Straße.

Viel mehr Platz ist da nicht."

genauso kenne ich es von Saar und Mosel. 

Sind die Strecken auch noch befahrbar bzw. gibt es da noch eine intakte Infrastruktur? Wenn ich nicht allzu flüchtig gelesen haben sollte, dann ist im Artikel nur vom allgemeinen Schienennetz die Rede."

Ja, doch, diese Strecken gehören ja zum Fernstreckennetz. Saarbrücken, Trier, Koblenz, Köln.

Im übrigen schöne Strecken, vor allem entlang der vielen Flußwindungen. Bin ich immer gerne mit der Bahn gefahren. 

@harpdart, 20:17

 

Der ausbleibende Niederschlag ist zur Zeit das Hauptproblem. Mein Beitrag war eher eine Reaktion auf Beiträge, die fehlendes Gletscherwasser hervorgehoben haben.

 

Dabei kommen wir sogar noch sehr gut weg. In Marokko z.B. ist dasSchmelzwasser aus dem Atlasgebirge die einzige Süßwasserquelle überhaupt. Und die Gletscher dort werden alsbald vollständig verschwinden.

@20:17 Uhr von harpdart

"Für den Rhein hat das der Forist fathaland slim schon erklärt.

 

So mal als Denkhilfe: :-) Die Oder wird eher nicht von Gletschern gespeist, die Elbe auch nicht."

Danke auch Ihnen und @spax-plywood für Ihre Antwort. 

Ja, natürlich, dass auch die Weser nicht mit Schmelzwasser aufgefüllt wird, ist mir schon klar. Siehe meinen Beitrag von 19:11.

Der ausbleibende Niederschlag ist zur Zeit das Hauptproblem. Mein Beitrag war eher eine Reaktion auf Beiträge, die fehlendes Gletscherwasser hervorgehoben haben. 

 

Ah okay, dann habe ich Sie verstanden. Fathaland slim hat das ja für den Rhein schon gut erklärt.

 

Um mir einen neuen Beitrag zu sparen, schreibe ich meinen nächsten gleich hier. Nun werden Forderungen laut, die Fahrrinnen von Elbe, Oder & Co. zu vertiefen. Eine wirklich glorreiche Idee. Zu wenig Wasser ist zu wenig Wasser, nur dann halt zwei Meter tiefer. Im übrigen hätte das fatale Folgen für die Nebenflüsse der großen Ströme und deren Fischbestand.

Alles Null Problemo ...

... packt die ganze Fracht auf Flösse, und montiert hinten am Heck einen tüchtig funktionierenden Aussenborder dran.
Das haben die Römer zu Julius Cäsars Zeiten nur anders hin bekommen. Die haben gerudert ...
Frei nach dem Motto : Geht doch.

@19:16 Uhr von schiebaer45

>> Könnte hier z.B. der Rhein,riesige Schleusentore das

>> Wasser aufstauen ?

 

1. Und DAS, wo die Leute schon wegen Windrädern und Solarfeldern rumjammern? oO

2. Ohne Wasser bringen Die halt auch nichts. -.-

Wenn man sich so umschaut

Ist leider zu beobachten, dass noch immer sehr viele Zeitgenossen absolut gleichgültig sind, was dieses Thema betrifft.

 

@20:10 Uhr von Wupeifu

Zur Jahrtausendwende hat man sich Gedanken gemacht ob 5 Milliarden Menschen etwas viel für die Erde sein könnten. 

Diese Sorge hat heute niemand mehr.

Ist das eventuell ein Zusammenhang?

 

Nein.

@19:21 Uhr von panelist

>> Deutschland Anno 2022

 

Sie meinten wohl eher:

'Terra anno 2022'?

@18:49 Uhr von Owe der Nervier

Und was soll jetzt die Politik ihrer Meinung nach tun wenn die Flüsse wenig Wasser haben? Wissen sie den woher das Wasser überhaupt für die Flüsse kommt die schiffbar sind? Rhein, Main, Donau, Neckar usw.

 

Ganz einfach.
Die Politik (auch in der EU) muss jetzt schnell ein Fangzwangsgebot für Eisschollen (Eisberge) in der Antarktis und Akrtis erlassen.
Dieses Eis wird in Tankern zu den Häfen transportiert, und von hier aus zu den Quellen mittels DB in die Nähe zu den Quellen transportiert, und ggf von hier aus zu den Quellgebieten der Flüsse ggf mit LKWs transportiert - und das mind. die nächsten 1000J. lang - .
Geht doch.

@19:23 Uhr von harpdart

>> Eigentlich müsste doch gerade jetzt von Gletschern

>> sogar mehr Wasser in die Flüsse kommen

 

Ähh, DAS galt bis vor ca. 3-4 Jahren. Heute heißt es: 'Gletscher, welche Gletscher???' oO

@19:03 Uhr von Giselbert

Genügend Transportkapazität auf der Schiene hätte für diesen Fall schon längst etabliert werden müssen. Sprich neue Gleisspuren müssten schon angelegt sein, z.B. entlang der Wasserwege, so dass bei zu wenig Wasser jederzeit auf die Schiene umgeschwenkt werden kann.

Richtig.
Allerdings müssten dann die neuen Gleisspuren irgendwie über - jede Menge neu zu bauende - Brücken führen.
Das liegt daran, dass die Gleise zurückgebaut wurden und die Gleisinfrastuktur insg. völlig desolat ist.

@18:37 Uhr von hallo_frosch

Dann wird der historisch niedrigste jemals gemessene Wasserstand unterschritten, also spätestens Morgen. Und ab da geht es munter weiter mit der Rekordjagd nach unten. Und dann gibt es immer noch welche, die behaupten es wäre alles völlig normal mit dem Klima.

Ob Stützräder für Binnenschiffe ein gutes Geschäft wären?

 

früher gab es die Schinder, als es noch keine Motorschiffe gab. Also wäre vielleicht sogar eine gute Idee

;-)

 

aber vermutlich wäre es noch besser, wenn man dafür sorgt, dass das Wasser nicht mehr so schnell ins Meer abfließt. 
 

in China hat man Millionen Menschen umgesiedelt für den 3-Schluchten-Damm. 
 

Bei uns unvorstellbar. Aber in diese Richtung wird es wohl gehen müssen…

omg

Vielleicht müssen wir den alten DDR-Witz:

F:'Was ist tiefer? Tasse oder Teller'

A: Natürlich die Oder. -.-

bald um dichten in:

F:'Was ist tiefer? Tasse oder Teller'

A: Dieses Jahr Tasse, nächstes Jahr wahrscheinlich der Teller ;(

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