Kommentare - Krieg, Klimawandel, Pandemie: Was Krisen mit jungen Menschen machen

12. August 2022 - 08:35 Uhr

Der Klimawandel, der Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Corona-Pandemie - all das zusammen führt zu hoher psychischer Belastung bei jungen Menschen. Sensibel für Krisen zu sein, bietet allerdings auch Chancen. Von Betül Sarikaya.

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Kommentare

Wirklich?

"Vor allem geht es den engagierten jungen Menschen darum, mit ihren Vorschlägen in der Politik ernst genommen zu werden. "Ein ganz entscheidender Punkt ist, nicht zu Lasten kommender Generationen zu handeln", sagt der 17-Jährige Konstantin Knorr aus dem Jugendrat der Generationen Stiftung."

Dann macht bitte mal Kosten neutrale Vorschläge .. denn die Last der Finanzkrise die da auf Euch zukommt ist jetzt schon wesentlich akuter und groesser als die Klimakrise, Krieg und Pandemie "combined".

Auch keine Idee mehr wie damit umzugehen ist

Also ich habe auch keine Idee mehr, wie man mit dem all dem umgehen soll. Beispiel von heute Morgen aus den Nachrichten: Der Bremer Bürgermeister will Wärmereäume einrichten - also das klingt schon krass - gleichzeitig findet ein Volksfest in Niedersachsen statt. Soll ich nun 2 Minuten weniger duschen, um 3 Watt Energie zu sparen oder wie oder was ... und sind Volksfeste nun irgendwie wichtig? Offensichtlicher wichtiger, als die notwendige Energie zu sparen. Nungut. 

Und 3 Minuten später...das Wetter ... 32 Grad ... 30 Minuten wird über die Temperaturen gefaselt. Am Wochenende müssen die Fussballer bei dem Wetter ja spielen, während wir Anderen bei eisgekühlten Getränken im Schatten sitzen. Ähm ... hallo. Da gibt es Millionen Menschen, die heute in der Sonne ackern müssen und nicht im klimatisierten Büro sitzen. 

Dürre - ach ... ist doch auch egal. Wir werfen die Klimaanlagen an. Dazu passt dann der Bericht aus Spanien. Alles verdörrt. 

Bei uns - alles scheinbar tutti. Wir sparen nichts.

Orienterung via ARD?

In der Phase vor dem Erwachsenwerden suchen alle Jugendliche nach Orientierung- auch was die politische Ausrichtung betrifft. Nun sollen Jugendliche in der Lage sein, einen ganz "normalen" Angriffskrieg gegen Jugoslawien oder den Irak der halt von den USA eingeleitet wurde und in den ÖR Medien als - das mußte sein - verkauft wurde, einen "abnormalen" Angriffskrieg, der halt nicht von den USA, sondern von den bösen Russen eingeleitet wurde, zu differenzieren. Was bleibt den Jugendlichen übrig, als sich auch über alternative Medien zu informieren. Denn das merkt der orientierungsloseste Jugendliche, daß in den ÖR Medien bezüglich der objektiven Berichterstattung etwas nicht stimmt.

"Wie es ist, während all der…

"Wie es ist, während all der Krisen aufzuwachsen, beschreibt Charlotte Schmiedel mit drei Worten: "frustrierend, deprimierend und hilflos"."

Ich habe tatsächlich das Gefühl als Person versagt zu haben, denn meine Generation hat viel Schuld auf sich geladen. Leider helfen Entschuldigungen nicht. 

Auch Charlotte Schmiedel…

Auch Charlotte Schmiedel wünscht sich mehr Verantwortung seitens der Politik. Schließlich seien junge Menschen wie sie diejenigen, die mit den Konsequenzen der handelnden älteren Generationen leben müssten.

 

Ah ja. Die Politik soll mal wieder irgendwas machen, weil eine Generation total verweichlichter Jugendlicher herangewachsen ist. Es ist Aufgabe der Eltern ihre Kinder zu erziehen. Aber wenn man diese ständig in Watte packt und mit keinen Herausforderungen und Widrigkeiten des Lebens konfrontiert, dann können sie auch keine Resilienz entwickeln, sondern sie reagieren ohnmächtig auf das, was kommt. Was sollen erst die Kinder sagen, die in Krisengebieten aufwachsen? First world problems.

Verständnis

Es ist sicher kaum nachvollziehbar, was in einer Jugend vorgehen muss, die sich innerhalb weniger Jahre von  vielen Zukunftserwartungen trennen muss und die anderseits sehen muss, wie hilflos die Politik an einem Denken festhält, dass genau diese Situation herbeigeführt hat.

Es ist Zeit, die Situation klar zu erfassen und gemeinsam den Weg in eine lebenswerte Zukunft zu versuchen.  Es wird nicht leicht sein, dass wissen alle. Aber Desinformation und parteipolitisches Gezänk, sind nicht geignet, die Zukunft zu meistern.

Auch sollte man nicht den Fehler machen, sich hinter Vesprechungen  zu verstecken, die man weder halten kann noch will. Was Scholz in Ahrtal versprochen und nicht gehalten hat, dass sollte er jetzt nicht erneut versprechen.

Vielen Dank!

Der Artikel spricht ein Problem an, das uns in vielerlei Hinsicht berührt und das zwei Seiten hat:

 

Sensibilität und Resilienz.

 

In vielen Belangen scheint das für Teile der Gesellschaft zum unvereinbaren Gegensatz geworden zu sein.

Die Einen wünschen sich mehr "Achtsamkeit", am meisten für ihre eigenen Belange.

Die Anderen fordern die Probleme dieser Welt zu ingorieren, obwohl wir sie mit verursachen.

 

Sowohl auf Krisen, als auch auf Widerspruch gegen ihre Weltsicht, reagieren beide Seiten mit dem Rückzug in Filterblasen, die sie im Zweifel aggressiv verteidigen.

 

 

Tatsächliche Sensibilität und Resilienz sind zwei Seiten derselben Medallie.

Ohne Mitgefühl für andere, können wir die Auswirkungen von Risiken auf uns selbst nicht abschätzen und laufen Gefahr eine Welt zu erschaffen, in der auch wir selbst nicht wahr genommen werden.

Ohne die Stärke, sich Gefahren zu stellen, werden wir handlungsunfähig.

 

Der Artikel ist ein Plädoyer für die Nutzung beider Ressourcen unseres Geistes.

 

Danke!

Machen stark und fördern

Krisen, ob Krieg, Krankheiten, Hunger waren immer Herausforderungen für die Menschheit. 
Gerade die jungen weil starken Menschen haben in diesen Zeiten immer besonderes hervorgebracht, in Sachen Medizin, Ingenieurwesen, Sozialwesen, politische Veranderungen usw.

Die jungen Menschen dürfen sich nur nicht von den Alten bremsen lassen mit dem Beharren an alten Verhalten.

Denn althergebrachte Verhalten haben ja Krisen möglich gemacht.

die junge Generation hat längst verloren

Deuteschland hat es versäumt, das staatliche Rentensystem auf eine zumindeste teilweise Kapitalfinanzierung umzustellen und so bei seit 30 Jahren bekannter Alterpyramide die Lasten für die Jungen ins voraussichtlich Unerträgliche gestiegen. 16 Jahre Merkel sind für die Energiewende und Digitalisierung/Modernisierung verlorengegangen. Außenpolitisch wird Deutschland und Europa zwischen den Blöcken aufgerieben, weil man die EU-Expansion und Überdehnung wichtiger genommen hat als die Schaffung eines handlungsfähigen Europas. Alles in allem kann ich die Jugend nur bedauern und hat die Jugend objektriv keinen für Optimismus. Sorry, you were busted.     

Es wird mir ein Rätsel bleiben

Ich bin Jahrgang 1941, habe als kleiner Junge die Jagdflieger am Himmel gesehen danach die toten Kühe in ihrem Blut auf der Straße. Unser Spielplatz waren die Ruinen. Am Sonntag waren wir mit Oma und dem Bollerwagen im Wald und sammelten Holz. Der Vater war in Russland in Gefangenschaft. 

Klimawandel = Psychische Belastung??

Sorry, aber wer den Klimawandel als "Psychische Belastung" empfindet hatte vorher schon psychische Probleme.

Es gibt keinen sinnvollen Grund warum der Klimawandel eine Auswirkung auf die Psyche des Induvidums haben sollte.

Belege, wo Politik junge Leute nicht ernst nimmt, fehlen!

Ich höre das Gemurmel und den Aufschrei fast täglich, junge Leute kämen nicht zu Wort und würden von der Politik nicht ernst genommen. Was ich vor Ort in diversen Begegnungen erlebe: Lauter Protest, der politisches Engagement auf spektakuläre Einzelaktionen begrenzt und danach wieder schweigt. Aber wer dauerhaftes Engagement und Mitarbeit in allen Ebenen und Strukturen bürgerlichen Engagements vermeidet, kann schwerlich behaupten, man nehme junge Leute nicht ernst. Ernsthaftigkeit fehlt eher auf deren Seite. Denn politisches Engagement endet nicht beim Parolen rufen, Banner schwingen und Plakate kleben. Die Stadtparlamente und in den kommunalen Bereichen verzeichnen minimal bis null Zuhörer, Mitarbeit oder Kontaktaufnahme durch junge Leute. In den Parteien fehlt junger Nachwuchs wie auf vielen Ebenen ehrenamtlichen Engagements jenseits von Klima-, Naturschutz und Projektmitarbeit. Diskutieren kann man überall mit. Umsetzung und Mitarbeit gehören aber dazu. Dazu fehlt wohl die Lust?!

So viele Probleme. Und dabei…

So viele Probleme. Und dabei leben wir immer noch in einem der besten Länder der Welt. 
Wie wird es da wohl den tausenden Flüchtlingskindern gehen, auch und gerade, wenn sie aus einem Kriegsland gekommen sind? 
Und wie oft werden diese Kinder adäquate Hilfe bekommen? 
Auch geistig behinderte Menschen, die die Welt schon im „normalen“ Modus kaum nachvollziehen können, werden mit all ihren zusätzlichen psychischen Problemen wegen der Krisen alleingelassen, da es für sie noch nicht einmal auch nur ansatzweise genügend spezialisierte Therapeuten gibt. 
Man kann nur hoffen, dass unsere Kinder begreifen, dass die echten psychischen Probleme bei denen liegen, die diese Welt regieren und rücksichtslos zerstören. 
Wahrscheinlich wird jedes Land von psychisch gestörten Menschen regiert. 
Und die Klimaprobleme fangen gerade erst an. Da ist auf Jahrzehnte keine Besserung zu erwarten, weil der Einfluss der letzten 50 Jahre erst noch kommt. 
Erst wird es viel schlimmer …
 

Der Jugend heute bleibt zum Glück erspart,

Wehrdienst, ein Witz an der falschen Stelle (Gefängnis in der DDR), erschossen zu werden an der Grenze zwischen RGW und den freien demokratischen Staaten.

An Hunger leiden ist auch nicht so einfach und wer nicht will oder kann braucht nichts zu tun und wird von der Solidargemeinschaft mit allem Wichtigen versorgt.

Krisen hat es immer gegeben und wird es leider auch immer geben, die richtige Reaktion auf Krisen ist entscheidend, nur was ist richtig?

 

Solche Berichte sollten öfter kommen

Die Gesellschaft hat nicht nur die Jugend aus den Augen verloren (vielleicht deshalb musste sie durch F4F auf sich aufmerksam machen), sondern ihr auch noch Schuld an den Ansteckungen der Senioren mit Corona gegeben.

 

Während man bei psychischen Problemen der Jugendlichen pauschal sagt "die haben eh schon was gehabt, das liegt nicht an den Maßnahmen, die kommen eh aus schwierigen Verhältnissen*" ignoriert man bei Corona-Erkrankten die Vorerkrankungen. 

 

Das ist in beiden Fällen billig, denn dann braucht man auch nicht für genug Fachärzte zu sorgen, damit die Wartezeiten kurz sind. Die Jugendlichen waren eh schon krank und an Corona-Erkrankungen sind die Ungeimpften schuld, d.h. alle, die sich nicht in den letzten 3 Monaten haben impfen lassen.

Einen Facharzt braucht so keiner.

 

Das wird uns alles auf die Füße fallen, denn diese Generation wird uns im Alter versorgen - oder sie sperrt uns einfach weg und schiebt täglich nur eine Pizza unter der Tür durch. Zu unserem Schutz natürlich.

Krisen...

...haben - leider - schon immer zum Leben dazugehört, da machen die jungen Menschen nichts neues mit.

In den 70ern und 80ern war es realistisch zu glauben, dass die atomare Zerstörung innerhalb weniger Jahre bevorsteht, davor ist man im Krieg aufgewachsen, und bis auf wenige Ausnahmen hat jede Generation davor ihre Katastrophen erlebt.

 

Das Problem der jungen Leute heute ist eine Gesellschaft, die sich nach dem - vorübergehenden und eher zufälligem - Ende des Kalten Krieges für die Sieger der menschlichen Entwicklung gehalten hat und sich so darin hineingesteigert hat, dass sie mit ihrem kompletten Versagen auf ganzer Linie bei allen Schwierigkeiten, die seit dem aufgetreten sind, nicht klar kommt.

 

Angesichts der Tatsache, dass man nicht alles, zumindest nicht sofort ändern kann, muss man sich ja in dieser arroganten Gesellschaft wie ein kompletter Loser fühlen und daran verzweifeln. Wobei die erstaunliche Ignoranz junger Menschen gegenüber der Vergangenheit auch nicht hilft.

@08:53 Uhr von sonnenbogen

"Vor allem geht es den engagierten jungen Menschen darum, mit ihren Vorschlägen in der Politik ernst genommen zu werden. "Ein ganz entscheidender Punkt ist, nicht zu Lasten kommender Generationen zu handeln", sagt der 17-Jährige Konstantin Knorr aus dem Jugendrat der Generationen Stiftung."

Dann macht bitte mal Kosten neutrale Vorschläge .. denn die Last der Finanzkrise die da auf Euch zukommt ist jetzt schon wesentlich akuter und groesser als die Klimakrise, Krieg und Pandemie "combined".

Kostenneutrale ist genau das Falsche.

Es muss reingebuttert werden damit es rasant schnell geht mit der Klimarettung.

Und Steuern müssen hoch sein damit das Geld da ist,

und wichtige Bereiche zurück zum Staat, denn freie Wirtschaft macht nur kurzfristige Profite für wenige und kümmert sich nicht um das Wohl der Menschen und deren Umwelt.

willkommen in der Realität

Wir leben in einer Welt die sich schnell wandelt und dies leider nicht immer zum Positiven. Gerne möchte jeder die Kontrolle behalten, was aber rein faktisch unmöglich ist.

Hier nutzt es nichts eine Illusion zu schaffen, die letztlich wie ein Kartenhaus zerfallen wird.

Es muss darum gehen, den jungen Menschen Hilfestellung zu geben, sich zu einem resilienten Menschen zu entwickeln, der trotz Unwegsamkeiten mutig in die Zukunft schaut.

Was die Krisen mit Menschen machen

Die Frage müßte viel allgemeiner lauten, denn im Internet braut sich da gerade was zusammen, was äußerst gefährlich sein könnte. Eine Melange aus Blaubraunen, Esotherikschwurblern und Religionsfanatikern, die mit ihrem Hass gerade unsere Gesellschaft bedrohen.

 

Nun wird sich der geneigte Forist und auch die Moderation fragen, was hat das mit dem Thema zu tun?

Eine ganze Menge. Denn sowohl die Jugendlichen als auch die radikalen in den (a)sozialen Netzwerken haben eines gemeinsam: Die Angst vor Kontrollverlust. Neben der Todesangst ist das die größte Angst, die ein Mensch haben kann.

Die Angst treibt viele labile Menschen in die Arme von vermeintlichen Gurus und rechtsextremen Politikern.

 

Für die Labilen bieten Gurus etwas, was sie suchen, nämlich vermeintlich einfache Lösungen für komplexe Probleme in einer komplexen Welt. Das gibt den Anhängern scheinbar das Gefühl, die Kontrolle wiederzuerlangen. Die merken aber dabei nicht, daß sie von den Gurus nur für deren Zwecke mißbraucht werden.

Nee falsch!@08:58 Uhr von LetzterNiederbayer

... Was bleibt den Jugendlichen übrig, als sich auch über alternative Medien zu informieren. Denn das merkt der orientierungsloseste Jugendliche, daß in den ÖR Medien bezüglich der objektiven Berichterstattung etwas nicht stimmt.

Die jungen engagierten Menschen informieren sich gewiss nicht über "alternative Medien"! Die Jugend welche um ihre Zukunft (Klima)kämpft, finden Sie "dort" nicht!

Weder bei Schwurbler/Innen noch rechtsextremen Medien!

08:57 Uhr von MrEnigma

Sie sehen das alles sehr pessimistisch.

 

Ich sehe das anders: Wenn eine Population stabil ist oder gar wächst, dann ist sie nicht bedroht. All diese Krisen haben nicht dazu geführt, dass Menschen vom Aussterben bedroht sind.

Und gemeinsame Feiern stärken das Gemeinschaftsgefühl.

 

@ 08:53 Uhr von sonnenbogen

Dann macht bitte mal Kosten neutrale Vorschläge

 

Kostenneutraler geht es schon nichtmehr. Wenn wir die Klimakatastrophe geschehen lassen, weil wir den ... nicht vom Sofa hochkriegen, dann wird's auf jeden Fall teurer.

@08:58 Uhr von LetzterNiederbayer

In der Phase vor dem Erwachsenwerden suchen alle Jugendliche nach Orientierung- auch was die politische Ausrichtung betrifft. Nun sollen Jugendliche in der Lage sein, einen ganz "normalen" Angriffskrieg gegen Jugoslawien oder den Irak der halt von den USA eingeleitet wurde und in den ÖR Medien als - das mußte sein - verkauft wurde, einen "abnormalen" Angriffskrieg, der halt nicht von den USA, sondern von den bösen Russen eingeleitet wurde, zu differenzieren. Was bleibt den Jugendlichen übrig, als sich auch über alternative Medien zu informieren. Denn das merkt der orientierungsloseste Jugendliche, daß in den ÖR Medien bezüglich der objektiven Berichterstattung etwas nicht stimmt.

 

Zar Wladimirs Tastenarmee läßt auch wirklich kein einziges Thema aus, um es für sich zu kapern.

"Wer die Apokalypse zum Maßstab seines Denkens macht,

der schlägt Maßnahmen zu deren Verwirklichung vor."

 

Christoph Süß am 30.01.2020 in der BR3-Sendung "Quer" zum Thema "Wie ein Virus die Vernunft zerstört".

 

Täglich werden uns von den Medien neue Krisen aufgetischt: Flüchtlingskrise, Corona-Krise, Klimakrise, Ukraine-Krise. Gleichzeitig treten Menschen vor Kameras und Mikrofone und verkünden uns die Krise als die neue Normalität. Da darf man sich nicht wundern, wenn einige Menschen daran zerbrechen.

@ 08:57 Uhr von MrEnigma

Also ich habe auch keine Idee mehr, wie man mit dem all dem umgehen soll.

 

Dann wäre es nett, wenn Sie zumindest nicht denen im Weg stehen würden, die die Zukunft noch gestalten und die Katastrophe noch verhindern wollen.

Das trifft

aber nicht nur auf junge Menschen zu, wenn auch die Gründe unterschiedlich sind, da gibt es eher keinen Unterschied, bei den Alten kommt die Lebenserfahrung dazu, und die gemeisterten Krisen im Leben,

"  Wir leben in einem reichen Land mit vielen Möglichkeiten. Viele Krisen kommen nicht so nah an einen ran, wie man manchmal meint. Aber alles, was passiert, können wir in Echtzeit sehen. "

Es gibt einige Reiche im Land, nur ist das Problem ja im Artikel beschrieben, die ungleiche Verteilung.

Und das mit der Echtzeit und ständig erreichbar und informiert, ist eben nicht unbedingt ein Segen.

Ich gehöre ja zu der Generation die ohne das alles aufgewachsen ist, und das war wohl gut so.

Dafür waren wir mit 18 schon ausgebildete Facharbeiter, haben Geld verdient und Familie gegründet, alles hat im Leben vor und Nachteile.

Und viele Dinge sind tausende Kilometer weg.

In der Phase vor dem…

In der Phase vor dem Erwachsenwerden suchen alle Jugendliche nach Orientierung- auch was die politische Ausrichtung betrifft. Nun sollen Jugendliche in der Lage sein, einen ganz "normalen" Angriffskrieg gegen Jugoslawien oder den Irak der halt von den USA eingeleitet wurde und in den ÖR Medien als - das mußte sein - verkauft wurde, einen "abnormalen" Angriffskrieg, der halt nicht von den USA, sondern von den bösen Russen eingeleitet wurde, zu differenzieren. Was bleibt den Jugendlichen übrig, als sich auch über alternative Medien zu informieren. Denn das merkt der orientierungsloseste Jugendliche, daß in den ÖR Medien bezüglich der objektiven Berichterstattung etwas nicht stimmt.

Respekt,  klar, deutlich und sich abhebend von den Kommentatoren, die sich täglich mit Ihrer Meinung meinen darstellen zu müssen.

Die Nachrichten auf dem Smartphone

prasseln ja im Minuten Takt ein und da sind viele junge Leute,aber nicht nur die, einfach mit überfordert.Hatte ich als junger Mensch nur die Zeitung oder das Radio als Medium und somit mehr Zeit sich im einzelnen mit den Nachrichten zu befassen,so geht das heute alles zu schnell.

Man man man

Also wenn es eine Generation gab die wirklich ein Problem hatte, dann die, die um 1928 geboren wurden. Die waren dann 1945 so alt wie die in dem Artikel erwähnten. Jedoch waren da die Städte zerbombt, es gab nichts oder kaum was zu essen und das was die Nazis den Jugendlichen eingetrichtert haben, ist zusammengefallen. Dennoch haben sie es geschafft das Land in den 1950zigern und 1960zigern wieder aufzubauen. Termine beim Therapeuten gab es damals auch nicht, aber dafür mussten ja auch die Trümmer weg oder man musste sein Leben völlig neu organisieren.

Also wenn eine Generation ein Problem hatte dann diese. Dieses Gejammer von heute, ist wirklich unglaublich. Einfach mal machen und anpacken. Und wenn mir die Information auf dem Smartphone nicht bekommen.... einfach aus machen und ein Buch in die Hand nehmen.

@ 08:58 Uhr von LetzterNiederbayer

Nun sollen Jugendliche in der Lage sein, einen ganz "normalen" Angriffskrieg gegen Jugoslawien ...

 

Es gab keinen Angriffskrieg gegen Jugoslawien.

Und das hat mit dem Thema auch null zu tun.

Falls ich Sie verstehe@09:06 Uhr von Einmal

"Wie es ist, während all der Krisen aufzuwachsen, beschreibt Charlotte Schmiedel mit drei Worten: "frustrierend, deprimierend und hilflos"."

Ich habe tatsächlich das Gefühl als Person versagt zu haben, denn meine Generation hat viel Schuld auf sich geladen. Leider helfen Entschuldigungen nicht. 

Sollte ich gerade wieder Ironie ihrerseits übersehen, Sorry im Vorraus!

Falls nicht, unterstützen Sie (wie viele Andere auch), den Kampf der jungen Menschen um ihre Zukunft.

Bitte stehen Sie zu ihnen, und treten Sie gegen die ein, welche die jungen Leute am liebsten "mundtot" sehen wollen.

Krisen bewältigen

Ich lerne häufiger als zuvor junge Leute kennen, denen die Situation als ausweglos oder bedrohlich erscheint, so dass sie sich hilflos und allein gelassen fühlen. Und was fast nirgends publiziert, aber durchaus im Fokus der jungen Leute steht, ist eine gewisse Reizüberflutung, mit der Medien und öffentliche Diskussion den Alltag erschlagen. Das gehört mit auf den Tisch, wenn man die jungen Leute befragt und über das Thema breit diskutieren will. Auch die älteren Leute empfinden die mediale Themenflut als Überlastung. Jeder Sender, jedes Blatt will mitmischen. Nur ist nicht immer neuer, unaufgeregter Inhalt zur Information und Orientierung dabei, sondern emotionale Schiene und spekulative Ansätze oder Kommentare ohne wirkliche Argumentation und Begründung. Je nach Altersgruppe fehlt es auch an Bereitschaft der Erwachsenen (Eltern, Ansprechpartner), Gespräch und Reflexion zu bieten. So drehen sich viele im Kreis (alle Altersgruppen) und schwimmen uferlos in den Krisen.

09:00 Uhr von Nettie: Russisch Roulette

 

"„Was Krisen mit jungen Menschen machen“

Sie wachsen daran."

...

 

Es heißt "Was dich nicht umbringt macht dich stärker".

Das heißt aber, dass man daran wächst oder zugrunde geht.

Die Jugend in der Krise sich selbst zu überlassen ist nichts anderes als Russisch Roulette.

 

@09:14 Uhr von mispel

Auch Charlotte Schmiedel wünscht sich mehr Verantwortung seitens der Politik. Schließlich seien junge Menschen wie sie diejenigen, die mit den Konsequenzen der handelnden älteren Generationen leben müssten.

 

Ah ja. Die Politik soll mal wieder irgendwas machen, weil eine Generation total verweichlichter Jugendlicher herangewachsen ist. Es ist Aufgabe der Eltern ihre Kinder zu erziehen. Aber wenn man diese ständig in Watte packt und mit keinen Herausforderungen und Widrigkeiten des Lebens konfrontiert, dann können sie auch keine Resilienz entwickeln, sondern sie reagieren ohnmächtig auf das, was kommt. Was sollen erst die Kinder sagen, die in Krisengebieten aufwachsen? First world problems.

Jaja 50 Fette Jahre mitmachen den Rahm abschöpfen und dann der Folgegeneration die die eigenen Sünden aufarbeiten soll vorwerfen verweichlicht zu sein. 

Antipathie!@09:14 Uhr von mispel

Ah ja. Die Politik soll mal wieder irgendwas machen, weil eine Generation total verweichlichter Jugendlicher herangewachsen ist.

Ach, verweichlicht? Nur weil die Kids um ihre Zukunft fürchten? Am besten sollten sie "den Mund" halten nicht? Lästig die jungen Menschen...

Es ist Aufgabe der Eltern ihre Kinder zu erziehen. Aber wenn man diese ständig in Watte packt und mit keinen Herausforderungen und Widrigkeiten des Lebens konfrontiert, dann können sie auch keine Resilienz entwickeln, sondern sie reagieren ohnmächtig auf das, was kommt. Was sollen erst die Kinder sagen, die in Krisengebieten aufwachsen? First world problems.

In dem Abschnitt zeigen Sie Ihre ganze persönliche Anti-Haltung zur Zukunft der Jugend! Sie mögen die jungen Menschen schlicht nicht!

Wenn alles nur negativ beschreibt,

wird es nur noch schlimmer. Besser man bezeichnet Krise als ein Herausforderung, die man mit positiver Ausstrahlung angeht.

Einen herzlichen Gruß

von den Großeltern! Sie haben bei dem Artikel herzhaft gelacht, - ich war live dabei. Eine kurze Erinnerung an ihre Kindheit in den späten 40-iger Jahren in Deutschland hat sie zu der Aussage verleitet: "Von der heutigen Jugend hätte damals wohl keiner überlebt, bei den Eltern, die sie heute erziehen." 

Dem ist wohl kaum noch etwas hinzuzufügen... 

09:14 Uhr von mispel

Wo würden denn die Jugendlichen jetzt in Watte gepackt?

 

Sie wurden von der Bildung und sozialen Kontakten abgeschnitten.

 

Und wenn Sie meinen, dass nur die Eltern da in der Verantwortung stehen und die Gesellschaft das nichts angeht, dann hat die Gesellschaft auch nichts von den Jugendlichen zu erwarten:

Tschüss Generationenvertrag, Krankenversicherung und so sonstiges!

Tschüss Staat!

Alles bleibt in der Familie.

Alte Probleme lösen sich nicht von alleine

Immer wieder fallen uns die alten, ungelösten Probleme auf die Füße

.

Das Risiko, den Anschluss an die Gesellschaft zu verlieren, sei bei einem Viertel der 14- bis 29-Jährigen gegeben, schätzt der Bildungsexperte. Darunter fielen vor allem diejenigen mit niedrigem Bildungsstand und ökonomisch schlecht aufgestellten Elternhäusern, was stark zusammenhänge

.

Dieser Zusammenhang wird von der Politik seit Jahren belämmert und nichts geschieht.

Auch deshalb ist das geplante Entlastungspaket so verwerflich: wenn von den 10 Mrd Entlastung 70% an die 30% der Topverdiener verteilt wird, dann ändert sich weiter unten überhaupt nichts.

.

Aus einer Generation mit psychischen Beschwerden, mit Bildungslücken und ohne Persektiven werden auch nicht die dringend benötigten Fachkräfte hervorgehen.

Dafür sollen dann die Alten länger arbeiten.

.

Es wird endlich Zeit, dass wir unsere vielen zusammenhängenden Probleme ganzheitlich angehen und dementsprechend auch die begrenzten finanziellen Ressourcen verplanen.

Nabelschau und eigenes Gefühl

Gefühlt finden viele sich überfordert. Es gehört aber auch dazu, reif und erfahren in der Bewältigung von (Lebens)Krisen zu werden, um das eigene Überleben und Wachsen mit Risiken auf unserem Planeten klar zu kommen. Nur daran kann man erstarken. Was wir als tolle Erfindung, weil jederzeit abrufbar sehen, ist schnelle "Information". Aber viel Information ist nicht immer gute, qualitative, der Orientierung dienende. Vieles ist Aufspringen auf Themen, die kommerziell verwurstet und Aufmerksamkeit heischend genutzt werden. Das ist nicht unbedingt bekömmlich. Im Gegensatz zur Atombedrohung Anfang der 80er und nachfolgende Jahre haben wir damals auch Angst und Sorgen gehabt. Wurden aber nicht annähernd so überflutet wie heute. Die Spreu vom Weizen bei der Informationsflut zu unterscheiden, halbgare Informationsquellen und Turbulenzen in der Gesellschaft überfordern junge und (!) alte Leute. Da sollte man zuerst ansetzen und mehr auf Information mit Augenmaß achten statt Knete.

@08:58 Uhr von LetzterNiederbayer

...Was bleibt den Jugendlichen übrig, als sich auch über alternative Medien zu informieren. Denn das merkt der orientierungsloseste Jugendliche, daß in den ÖR Medien bezüglich der objektiven Berichterstattung etwas nicht stimmt.

 

@afd-Presseabteilung:

 

Sie verwechseln "subjektiv" und "objektiv"!

 

In unseren öffentlich-rechtlichen Medien werden regelmäßig alle Seiten beleuchtet.

Selbst Randmeinungen, wie jene, die sie regelmäßig äussern, werden dort berichtet.

Kritische Sendungen gibt es in allen Richtungen und mal ganz ehrlich - solange jeder Dinge hört, die ihm nicht gefallen, können die Öffentlich-Rechtlichen so schlecht nicht sein.

Auch kenne ich kaum Enthüllungen von Skandalen der letzten Zeit, an denen die ÖR nicht beteiligt waren und berichtet wurde auch über alle.

Ihre "alternativen" Medien sind da eher für Fake-News bekannt.

 

Dass die afd die Medien gerne in ihrem Sinne gleichschalten würde, kann ich verstehen - aber Demokraten wissen was sie an den ÖR haben und werden sie verteidigen.

Die Einschränkungen ... z.B. wg Corona ...

"... wie Schulschließungen, Kontaktbeschränkungen oder der Wegfall von Freizeitangeboten ..." haben die jungen Leute schwer getroffen.
Soziale Kontakte und Austausch sind für junge Menschen unverzichtbar. Vielfach hilft es gar um an einen Ausbildungsplatz oder an eine Arbeitsstelle zu kommen, oder dass sie sich in das Studium reinfinden, oder dass sie einen Partner/in finden um eine Familie gründen zu können ...
Wenn diese Möglichkeiten seitens der Bundesregierung gg 0 z.B. wg. Corona-Massnahmen reduziert werden, dann darf es nicht verwundern, wenn junge Leute sich zurück ziehen und resegnieren ... oder aufstehen ...

@08:58 Uhr von LetzterNiederbayer

In der Phase vor dem Erwachsenwerden suchen alle Jugendliche nach Orientierung- auch was die politische Ausrichtung betrifft. Nun sollen Jugendliche in der Lage sein, einen ganz "normalen" Angriffskrieg gegen Jugoslawien oder den Irak der halt von den USA eingeleitet wurde und in den ÖR Medien als - das mußte sein - verkauft wurde, einen "abnormalen" Angriffskrieg, der halt nicht von den USA, sondern von den bösen Russen eingeleitet wurde, zu differenzieren. Was bleibt den Jugendlichen übrig, als sich auch über alternative Medien zu informieren. 

Zum Glück ist es so, dass die meisten jungen Menschen einfach nur leben möchten und sich nicht so sehr im Detail mit Politik beschäftigen. Sich auszuleben ist unter den derzeitigen Coronamassnahmen sehr gut möglich. Krieg gab es und gibt es immer irgendwo. Jugoslawien war in meiner Jugend präsent und auch nicht ohne. Das richtige Problem sehe ich tatsächlich in der bevorstehenden Wirtschaftskrise. 

 

Kollateralschaden der Coronaverordnungen

Wir sehen langsam die Kollateralschäden der Coronverordnungen. Für Menschen, die am Anfang ihres Lebens in der Gesellschaft stehen, war es fatal, die Plätze zu sperren an denen sie sich hätten sozialisieren können (Vereine, Clubs, Uni). Das wirkt nach. Ich kenne so viele Ex-Studenten, die abgebrochen haben und ziellos sind.

Die Prio lag auf den Alten. Die haben eben eine Lobby und sind begehrte Wähler (vor allem der Konservativen). Die Jungen, die ja eh nur so komische Sachen wie Grün, Links und Piraten wählen, haben bei der CDU-Regierung keine Fürsprecher gehabt.

Und schon wieder droht das Damoklesschwert irgendwas einzuschränken. Da sage ich Nein. Lieber mögen sich jetzt mal die einschränken, die immer noch Angst vor Corona haben.

"Chancen sehen", anstatt endlich zu Verstand zu kommen

Ja,  ja,  in  allem  stets  eine  Chance  sehen,  das  ist  genau  der  Stoff,  aus  dem  Klimawandel  und  Erderwärmung  fabriziert  wurden.

@08:58 Uhr von LetzterNiederbayer

Was bleibt den Jugendlichen übrig, als sich auch über alternative Medien zu informieren. Denn das merkt der orientierungsloseste Jugendliche, daß in den ÖR Medien bezüglich der objektiven Berichterstattung etwas nicht stimmt.

Gute Lehrerinnen und Lehrer bringen den Schülerinnen und Schülern kritisches Denken und Hinterfragen bei. Bringen Beispiele offensichtlicher direkter und indirekter medialer Beeinflussung ohne die Kinder und Jugendlichen in irgendeine politische Richtung drängen zu wollen. Das Beherrschen mehrerer Sprachen öffnet auch Welten, wenn es darum geht lokalen Nachrichten eines Landes zu folgen und sich objektiv zu informieren. Das srärkt die Jugend. Auch die dt. Presse ist bei vielen Themen einseitig und parteiisch. Sie haben nur eine Quelle; das den Ängsten nicht zuträglich. 

@08:57 Uhr von MrEnigma

 

Ich denke ähnlich wie Sie, würde aber niemals so mit meinen mittlerweile jugendlichen Kindern sprechen. Ich versuche mich weitestgehend mit staatsfeindlichen Äußerungen zurückzuhalten. Nach vorne schauen und machen was möglich ist. Den „Schaden“ so gering wie möglich halten.

"Chancen sehen", anstatt endlich zu Verstand zu kommen ?

Die  jungen  Leute  sollten  schon  knallhart  und  ohne  Psychopille  damit  konfrontiert  werden,  was  die  Alten  angerichtet  haben,  anstatt  wie  die  Alten  in  allem  eine   neue  Chance   zu  sehen,  noch  mehr  Unheil  anzurichten.

Schulen ???

Aber die haben ja ihre Le(e)hrplan und keine Zeit. Es ist besser die wissen wie man DNS ausschreibt, wieviel Erdanziehungskraft wirkt und wie man nach dem richtig Bus in die Londoner Innenstadt frägt. Das die erste beide nie einer braucht und man in London mit Indisch weiterkommt. Wen juckt es. Da sie erst mal die Schulden bzw die doppelt so teurer Mahnkosten der Handyverträge mit einem befristeten  Teilzeitjobs anarbeiten müssen ist das ja egal. Aber den Job gibt eh nur mit Master, Auslanderfahrung und Mindeslohn.

Schule sollte die Kinder auf das Leben vorbereiten. Aber da geht es den Lehrer wie den Eltern. Ihr Leben war ein anderes und ihre Erfahrungen sind andere.
Früher war ein Kind eines bei dem die Eltern schwer schufteten und nie Zeit hatten, und es bekam für schlechte Noten echte Prügel

Heute bekommt das selbe Kind mit 18 ein Auto und der Lehrer entweder eine Klage oder gleich Prügel. Die meisten der Kinder sprechen kaum Deutsch. Leider nicht nur die Migrantenkinder

Für junge Leute sind ...

"... Chancen auf Ausbildung und Beruf... entscheidend, um gut durch diese Krisen zu kommen ..." und "... dass junge Leute so dringend auf dem Arbeitsmarkt gesucht werden ..."
Das darf nicht verwundern.
Wie sollen sie sonst auch die Basis finden um eine Familie gründen zu können ?
Die Basis ist z.T und zumindest Zeit weise den jungen Leuten durch die Corona-Massnahmen der Bundesregierung entzogen worden.
Und was erwartet ein Teil der jungen Leute auf dem Arbeitsmarkt (u.U. nicht die jungen Leute aus wohlhabenden Fam.) ?
Es gibt viel zu wenige Ausbildungsplätze, welche die jungen Leute auch erlernen möchten.
Und der Arbeitsmarkt für einen Teil der jungen Leute besteht z.T. aus befristeten Arbeitsvertägen und Mindestlöhnerei. Und läuft der Vertrag aus, so ist erst mal Arbeitslosigkeit angesagt. Auf dieser Basis lässt sich keine Fam. gründen, es sei denn, die junge Familie endschlisst sich gleich bis auf Weiteres erst einmal ein HartzIV-Familie zu werden.
Das führt zu mieser Stimmung ...

@09:24 Uhr von kurtimwald

Die jungen Menschen dürfen sich nur nicht von den Alten bremsen lassen mit dem Beharren an alten Verhalten.

Denn althergebrachte Verhalten haben ja Krisen möglich gemacht.

Aber die Vermeidung alten Verhaltens verlangt auch, dass man die Hintergründe dessen versteht, damit man im Ernstfall nicht „Fehler“ wiederholt. Gut informiert zu sein, gepaart mit gesundem Menschenverstand befähigt die Jugend zu eigenverantwortlichem Handeln. 

@08:58 Uhr von LetzterNiederbayer

In dem Artikel geht es um eine Zunahme der psychischen Belastung von jungen Menschen durch die Häufung verschiedener Katastrophen und Krisenherde auf der Welt. Krieg, Klimawandel und Pandemie sind für viele Menschen unabhängig von irgendeiner Verantwortlichkeit und Bewertung präsent und herausfordernd.

Ist Ihnen schon mal in den Sinn gekommen, dass man Militäraktionen und Kriegsführung sowohl seitens der USA als auch Russlands verurteilen kann?

Was bleibt den Jugendlichen übrig, als sich auch über alternative Medien zu informieren. Denn das merkt der orientierungsloseste Jugendliche, daß in den ÖR Medien bezüglich der objektiven Berichterstattung etwas nicht stimmt.

Es haben sich etliche junge EuropäerInnen, beeinflusst über alternative Medien dem IS angeschlossen. In diesem Fall wird/wurde die Orientierungsphase und Identitätssuche junger Menschen auch ausgenutzt.

@08:57 Uhr von MrEnigma

Der Bremer Bürgermeister will Wärmereäume einrichten - also das klingt schon krass - gleichzeitig findet ein Volksfest in Niedersachsen statt.

Meines Wissens gibt es in Köln z.B. schon lange im Winter Wärme-Räume/Mobile, wo sich, wer keine warme Wohnung hat, aufhalten kann. Einige (auch) in der Politik wollen - aus welchem Grund auch immer - schon im Vorfeld Panik schüren, ohne zu wissen, inwieweit diese überhaupt berechtigt ist.

Soll ich nun 2 Minuten weniger duschen, um 3 Watt Energie zu sparen oder wie oder was ... und sind Volksfeste nun irgendwie wichtig? Offensichtlicher wichtiger, als die notwendige Energie zu sparen. Nungut. 

Das müssen Sie, für sich, schon selbst entscheiden. Ich würde, bevor ich aufs Volksfest gehe, 2 Min. duschen, wg. der Hitze ;)

Dürre - ach ... ist doch auch egal. Wir werfen die Klimaanlagen an. Dazu passt dann der Bericht aus Spanien. Alles verdörrt.

Unsere Klimaanlage benötigt kein Wasser, insofern sehe ich keinen Zuammenhang zur Dürre.

 

Geschäfte mit Krisen.

Es gehört zum Erwachsenwerden dazu zu erlernen mit Krisen umzugehen.

Das das nicht immer gut geht, liegt in der Natur der Sache. Insofern ist die Charite-Studie aber auch der Bericht dazu hilfreich.

Nur kommt es auch auf das Erlernen eines gesunden Medienkonsums an, womit auch die Einschätzung dessen was Medien eigentlich von uns wollen, was oft und öfter dem entgegensteht, was sie vorgeben uns zu geben.

Auch das gehört zum Erwachsenwerden  und auch zur Bildung, das kommt im Rahmen der schulischen Allgemeinbildung leider zu gut wie nicht vor.

Eigentlich haben wir ja Gottseidank vor den privaten meist neuen Medien den ÖRR. Nur wird dort immer mehr Geld für Verwaltung und Pensionen ausgegeben, statt für neutrale Information, die strikt von Meinung getrennt wird.

Leider werden Krisen immer öfter nicht mehr real dargestellt, sondern verkommen in den privaten Medien quasi zu einem Geschäftsmodell. Spaltung bringt Geld so einfach ist der Algorithmus.

Das ist nicht nur ungesund......

@09:14 Uhr von mispel

Auch Charlotte Schmiedel wünscht sich mehr Verantwortung seitens der Politik. Schließlich seien junge Menschen wie sie diejenigen, die mit den Konsequenzen der handelnden älteren Generationen leben müssten.

 

Ah ja. Die Politik soll mal wieder irgendwas machen, weil eine Generation total verweichlichter Jugendlicher herangewachsen ist. Es ist Aufgabe der Eltern ihre Kinder zu erziehen. Aber wenn man diese ständig in Watte packt und mit keinen Herausforderungen und Widrigkeiten des Lebens konfrontiert, dann können sie auch keine Resilienz entwickeln, sondern sie reagieren ohnmächtig auf das, was kommt. Was sollen erst die Kinder sagen, die in Krisengebieten aufwachsen? First world problems.

Ich stimme Ihnen teilweise zu. Diese Form der Krise kann nur jemand wirklich nachvollziehen, der eigene Kinder/ jugendliche Kinder hat. Im Detail nachzuvollziehen, zu spüren, schaffen wie mit zu vielen Dingen nur Gleichgesinnte. 

 

@08:58 Uhr von LetzterNiederbayer

In der Phase vor dem Erwachsenwerden suchen alle Jugendliche nach Orientierung- auch was die politische Ausrichtung betrifft. Nun sollen Jugendliche in der Lage sein, einen ganz "normalen" Angriffskrieg gegen Jugoslawien oder den Irak der halt von den USA eingeleitet wurde und in den ÖR Medien als - das mußte sein - verkauft wurde, einen "abnormalen" Angriffskrieg, der halt nicht von den USA, sondern von den bösen Russen eingeleitet wurde, zu differenzieren. Was bleibt den Jugendlichen übrig, als sich auch über alternative Medien zu informieren. Denn das merkt der orientierungsloseste Jugendliche, daß in den ÖR Medien bezüglich der objektiven Berichterstattung etwas nicht stimmt.

Da kann man nur inständig hoffen, dass SIE keinen Kontakt zu jungen Leuten haben und denen Ihre kruden Ideen erklären.

 

@09:14 Uhr von mispel

Auch Charlotte Schmiedel wünscht sich mehr Verantwortung seitens der Politik. ...Ah ja. Die Politik soll mal wieder irgendwas machen, weil eine Generation total verweichlichter Jugendlicher herangewachsen ist. Es ist Aufgabe der Eltern ihre Kinder zu erziehen. Aber wenn man diese ständig in Watte packt ... Was sollen erst die Kinder sagen, die in Krisengebieten aufwachsen? First world problems.

Fällt mir auch immer wieder vermehrt auf. Dieses ständige abwälzen von sämtlichen Problemen auf die Politik und deren handelnden Personen. Dabei ist es gleichgültig ob es sich um ein gesellschaftliches oder Privates oder wirtschaftliches Problem handelt. Nachdem die ersten Meldungen in den Medien über ein Problem erschienen dauert es meist nicht lange bis der Ruf erschallt: -Die Politik ist SCHULD, die Politik soll und hat zu helfen-. Dabei ist es wichtig immer auf die Eigenverantwortung zu pochen und zu bestehen. Trotzdem ist uns die Freiheit extremst wichtig. Vorschreiben lassen wir uns nichts.

@09:33 Uhr von Oldtimer

Ich bin Jahrgang 1941, habe als kleiner Junge die Jagdflieger am Himmel gesehen danach die toten Kühe in ihrem Blut auf der Straße. Unser Spielplatz waren die Ruinen. Am Sonntag waren wir mit Oma und dem Bollerwagen im Wald und sammelten Holz. Der Vater war in Russland in Gefangenschaft. 

Das ist die Generation meiner Eltern, die Ähnliches erlebt hatten. Ein Grauen diesen Ausmaßes hätte sich nicht wiederholen dürfen. Leider ist das in der Ukraine fast 80 Jahre später der Fall. Traurig, dass die Jugendlichen von heute die „Geschichte“ in der Schule lernen und ähnliche Gegenwart erleben müssen. 

Angst vor dieser Regierung

Zum einen haben nicht nur junge Menschen diese Ängste, zum anderen fehlt wohl ein entscheidendes Faktum, die Angst vor dieser unfähigen, unausgebildeten Laientruppe in der Regierung. Mit hinten runtergefallenen Dogmen lassen sich eben keine Wohnungen warm halten.

@09:33 Uhr von Oldtimer

Ich bin Jahrgang 1941, habe als kleiner Junge die Jagdflieger am Himmel gesehen danach die toten Kühe in ihrem Blut auf der Straße. Unser Spielplatz waren die Ruinen. Am Sonntag waren wir mit Oma und dem Bollerwagen im Wald und sammelten Holz. Der Vater war in Russland in Gefangenschaft. 

Wenn man das vergleicht, sofern man das überhaupt kann, dann muten die gegenwärtigen Probleme der Jugendlichen in der Tat eher überschaubar an.

 

@08:57 Uhr von MrEnigma

Der Mensch kann nicht immer nur an das Schlimmstmögliche denken, sonst würde er verrückt. Und deswegen: Ja, das Volksfest ist nötig, aber Sie müssen ja nicht hingehen.

Ja, Vorsorge für den Winter ist nötig, aber das war sie schon immer, nur bekommen Sie es diesmal direkter mit, weil es publik gemacht wird. Ja, Energiesparen ist nötig, und wenn Sie ein- statt zweimal am Tag duschen, sparen Sie nicht nur Ihre gefühlten zwei Watt, sondern auch mindestens zehn Liter Wasser. Es könnte sein, dass Sie einfach ein gutes Gefühl haben, was am Ende viel mehr wert ist, animiert es Sie doch möglicherweise zu weiteren bewussten Schritten, die wiederum als Vorbild für andere Zögerer sein können. Sie allein ändern nichts, aber die Summe aller Menschen, die ähnlich handeln wie Sie, die ändert etwas.

@09:24 Uhr von kurtimwald

Krisen, ob Krieg, Krankheiten, Hunger waren immer Herausforderungen für die Menschheit. 
........

Die jungen Menschen dürfen sich nur nicht von den Alten bremsen lassen mit dem Beharren an alten Verhalten.

Denn althergebrachte Verhalten haben ja Krisen möglich gemacht.

Krisen hat es immer gegeben und wird es immer geben, das liegt nicht am Beharren der Alten. Statt sich gegenseitig, jung und alt, ständig auseinander dividieren zu lassen, sollte man lieber nach Gemeinsamkeiten schauen und sich das abschauen was bei den alten z.B. funktioniert hat. Umgekehrt wird ja den Alten auch zugemutet immer mehr digital zu machen, mit Smartphones umzugehen und damit meine ich nicht telefonieren und/oder soziale Medien, sondern Bankgeschäfte, Bezahlen, bestellen.....

Ich will nicht sagen, daß früher alles besser war, aber es gab auch Krisen die bewältigt werden mussten und die Ansprüche waren in großen Teilen niedriger. Urlaub gabs z.B. nicht jedes Jahr, Fleisch war teuer das gabs nicht täglich....

@08:58 Uhr von LetzterNiederbayer

In der Phase vor dem Erwachsenwerden suchen alle Jugendliche nach Orientierung- auch was die politische Ausrichtung betrifft. Nun sollen Jugendliche in der Lage sein, einen ganz "normalen" Angriffskrieg gegen Jugoslawien oder den Irak der halt von den USA eingeleitet wurde und in den ÖR Medien als - das mußte sein - verkauft wurde,

Wann waren diese Kriege gleich noch einmal und wo genau werden sie als "normal" und "mußte sein" verkauft? 

einen "abnormalen" Angriffskrieg, der halt nicht von den USA, sondern von den bösen Russen eingeleitet wurde,

Was macht jetzt den russischen Angriffskrieg in irgendeiner Weise besser, weil vor 10/20 Jahren Fehler gemacht wurden?

zu differenzieren.

Wenn Sie das nicht können, ist das schade für Sie - aber unterschätzen Sie nicht die Jugend! Die ist sehr wohl in der Lage, eine historische Fehlentscheidung und einen aktuellen Angriffskrieg zu differenzieren. 

@09:43 Uhr von nie wieder spd

So viele Probleme. Und dabei leben wir immer noch in einem der besten Länder der Welt.
Auch geistig behinderte Menschen, die die Welt schon im „normalen“ Modus kaum nachvollziehen können, werden mit all ihren zusätzlichen psychischen Problemen wegen der Krisen alleingelassen, da es für sie noch nicht einmal auch nur ansatzweise genügend spezialisierte Therapeuten gibt. 
Man kann nur hoffen, dass unsere Kinder begreifen, dass die echten psychischen Probleme bei denen liegen, die diese Welt regieren und rücksichtslos zerstören. 
Wahrscheinlich wird jedes Land von psychisch gestörten Menschen regiert. 
Und die Klimaprobleme fangen gerade erst an. Da ist auf Jahrzehnte keine Besserung zu erwarten, weil der Einfluss der letzten 50 Jahre erst noch kommt. 
Erst wird es viel schlimmer

Da freut es einen natürlich, wenn Leute wie Sie, von Natur aus schon misanthropisch, soviel Positives und soviel Mut vermitteln. Da kann es ja eigentlich nur besser werden, als Sie denken !

 

 

 

@09:45 Uhr von Tada

Die Gesellschaft hat nicht nur die Jugend aus den Augen verloren (vielleicht deshalb musste sie durch F4F auf sich aufmerksam machen), sondern ihr auch noch Schuld an den Ansteckungen der Senioren mit Corona gegeben.

 

Während man bei psychischen Problemen der Jugendlichen pauschal sagt "die haben eh schon was gehabt, das liegt nicht an den Maßnahmen, die kommen eh aus schwierigen Verhältnissen*" ignoriert man bei Corona-Erkrankten die Vorerkrankungen. 

 

Das ist in beiden Fällen billig, denn dann braucht man auch nicht für genug Fachärzte zu sorgen, damit die Wartezeiten kurz sind. Die Jugendlichen waren eh schon krank und an Corona-Erkrankungen sind die Ungeimpften schuld, 

Ich stimme Ihnen zu. Das Gute daran ist, dass unsere Kinder lernen, die Politik kritisch zu betrachten. 

 

@08:58 Uhr von LetzterNiederbayer

In der Phase vor dem Erwachsenwerden suchen alle Jugendliche nach Orientierung- auch was die politische Ausrichtung betrifft. Nun sollen Jugendliche in der Lage sein, einen ganz "normalen" Angriffskrieg gegen Jugoslawien oder den Irak der halt von den USA eingeleitet wurde und in den ÖR Medien als - das mußte sein - verkauft wurde, einen "abnormalen" Angriffskrieg, der halt nicht von den USA, sondern von den bösen Russen eingeleitet wurde, zu differenzieren. Was bleibt den Jugendlichen übrig, als sich auch über alternative Medien zu informieren. Denn das merkt der orientierungsloseste Jugendliche, daß in den ÖR Medien bezüglich der objektiven Berichterstattung etwas nicht stimmt.

Jugendliche sind halt viel im Internet und auch bei Wikipedia unterwegs. Und da sehen sie die Verflechtungen prominenter Mitglieder der ÖR mit Parteien und transatlantischen Gruppierungen viel eher als ihre Eltern. Das macht sie zumindest nachdenklich und sie wenden sich von den ÖR ab zu anderen Info- Quellen.

@09:00 Uhr von Nettie

Sie wachsen daran. Weil ihnen gar nichts anderes übrig bleibt, als aus ihnen (und vor allem beim Umgang mit ihnen) zu lernen.

#

Richtig. Unsere Großeltern hatten den ersten Weltkrieg, unsere Eltern den zweiten. Im Anschluss die Zeit des Wiederaufbaues ... in der wir, im Gegensatz zu unseren Kindern, auch nicht gerade auf Rosen gebettet wurden. 

Nachrichten und Musik trällerte aus dem Radio, wer Telefonieren musste (!), ging zum Pastoren oder in die Dorfkneipe. Flächendeckend gab's das erst, wie TV, viel später.

Heute ist die Jugend wohlgenährt und bekleidet, steht mit jedem Punkt der Welt in Kontakt, beklagt aber genau diesen Punkt. Mobilität: unbedingt (wäre aber schön, wenn Mama uns fährt), Klamotten aus aller Welt, aber bitte kein Globalismus, kein Schiff, kein Flugzeug ... für'n Urlaub schon ...

Auch ich bin, so sagt man, wie meine Großeltern und Eltern nicht verhaltensgestört, wie die meisten anderen auch. 

Warum soll es also gerade dieser Generation sooo schlecht gehen?

09:43 Uhr von Tino Winkler

Mag sein, dass der Jugend heute vieles erspart bleibt.

Dafür lebt sie mit der Dauerbeschallung, dass sie an allem schlechten in der Welt schuld sei.

@09:41 Uhr von LukeSkywalker

Sorry, aber wer den Klimawandel als "Psychische Belastung" empfindet hatte vorher schon psychische Probleme.

Es gibt keinen sinnvollen Grund warum der Klimawandel eine Auswirkung auf die Psyche des Induvidums haben sollte.

Der Klimawandel kann schon zur psychischen Belastung werden, dann nämlich wenn man ihn erkennt und gleichzeitig feststellen muss, dass die Gesellschaft um einen herum nichts dagegen tut. 

@08:53 Uhr von sonnenbogen

"Vor allem geht es den engagierten jungen Menschen darum, mit ihren Vorschlägen in der Politik ernst genommen zu werden. "Ein ganz entscheidender Punkt ist, nicht zu Lasten kommender Generationen zu handeln", sagt der 17-Jährige Konstantin Knorr aus dem Jugendrat der Generationen Stiftung."

Dann macht bitte mal Kosten neutrale Vorschläge .. denn die Last der Finanzkrise die da auf Euch zukommt ist jetzt schon wesentlich akuter und groesser als die Klimakrise, Krieg und Pandemie "combined".

Diese wird zumindest zuerst mit voller Wucht zuschlagen, das kann aber nur der verstehen der auch in der Schule gut zu den Themen Wirtschaft unterrichtet wird. 
In meiner Schulzeit war das noch so, heute ist das nicht mehr gegeben. 

Einwände

 

Krisen und harte Zeiten gab es schon immer. Erinnert sei nur an den zweiten Weltkrieg und die entbehrungsreichen Jahre danach.

Ich verstehe nicht, warum hier pauschal jüngere Menschen in den Focus kommen. 

Es trifft eher die ärmeren, egal ob alt oder jung, und  Menschen, die eh schon Probleme haben, mit der Gesundheit, mit dem anstrengenden Arbeitsplatz, usw. 

Hier prioritäre Kriterien herauszuarbeiten und entsprechend zu handeln, ist Aufgabe der Politik. 

Leider passiert da zu wenig. 

Nur ein Beispiel : auf Deutschlandfunk kam heute ein Bericht über die Tafeln, die alle Probleme haben wie noch nie. 

Andererseits waren sie bisher  vor Ort Überlebensgaranten vieler armer Menschen. 

Kommt da Hilfe von der Bundesebene? 

Nein. 

Dort oben wird lieber wird über die kalte Progression diskutiert, für Millionen armer Menschen ein Luxusproblem. 

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Unseren Sohn stört es nicht

26 Jahre alt und ein ganz fleißiger Student. Wohl der einzige Mensch den ich kenne, der Corona gut fand, weil er sich so den Weg zur Hochschule sparte.

Meine Mutter, die mit 95 starb, hat den Krieg in Berlin erlebt. Nachts Bombenalarm und in den Keller. Mein Vater wurde 1943 schwer in Russland verletzt, und konnte seinen rechten Arm so gut wie nicht mehr gebrauchen.

Dagegen geht es uns doch gut. Hoffentlich bleibt es so.

So ein bisschen

Ist das auch unserer heutigen Medienwelt geschuldet. 
Früher wurde nicht so dramatisiert und es war auch weniger schnelllebig. 
Heute braucht man Nachrichten die sich im Sekundentakt überbieten. 
So ist das in der Quotenfalle. 
Damit will ich die Krisen nicht klein reden, diese sind da, allerdings gab es früher auch Krisen, allerdings eine langsamere Medienwelt.

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