Kommentare - Dürre in Mexiko: "Wir wollen Wasser! Wasser ist Leben!"

07. August 2022 - 08:44 Uhr

In vielen Regionen in Mexikos Norden ist der Wassermangel so groß, dass die Menschen nur noch über Wassertanks versorgt werden können. Grund für die Lage ist nicht nur der Klimawandel - auch Misswirtschaft verschärft die Probleme. Von Jenny Barke.

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Ist doch optimal...

Hoover Damm:

"Der aufgestaute See weist eine Fläche von 63.900 Hektar (andere Angabe: 69.000 Hektar), eine Länge von rund 170 km und eine maximale Tiefe von etwa 180 Metern auf. Mit seinem Speicherinhalt von rund 35 km³ ist er der größte Stausee der USA. Zusammen mit dem am Colorado River weiter flussaufwärts liegendem Lake Powell (33 km³ Fassungsvermögen) wird er gemeinsam bewirtschaftet, um die Wasserversorgung im Südwesten der USA und von Mexiko zu optimieren.

Wir müssen hier weg

"Wir wollen Wasser! Wasser ist Leben! Wenn die Situation so bleibt, dann müssen wir hier weg", sagt der Bewohner eines kleinen mexikanischen Dorfes. Genau das ist die Kernbotschaft. Es wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten eine Völkerwanderung vom Süden in den Norden einsetzen, weil Trinkwasser im Süden nur noch für wenige Priviligierte vorhanden sein wird. Die Staaten auf der nördlichen Halbkugel müssen sich darauf gefasst machen.

Was uns droht

Auch ohne Putins barbarischen Angriffskrieg ist die Wende weg von fossiler Energie längst überfällig. Das Gas und das Öl müssen in der Erde bleiben. Hier erkennt jedes Kind den Klimawandel und den Wassermangel. Aber auch von Misswirtschaft und Korruption weg zu kommen, zahlt sich langfristig aus.

Auch in Monterrey ist die…

Auch in Monterrey ist die Bevölkerung wütend. Sie wirft der Politik vor, die Großkonzerne zu bevorzugen. Regelmäßig protestieren sie lautstark vor Unternehmen, die von den neoliberalen Ex-Präsidenten Mexikos mit großzügigen Wasserkonzessionen ausgestattet worden sind. 

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Der Klimawandel hat fast nichts mit der Wassernot In Mexiko und auch anderen Ländern zu tun. 

Wenige machen mit dem wichtigsten Gut aller Menschen Milliardengeschäfte und verstecken Ihr Menschenfeindliches Handeln hinter dem Klimawandel.

Mediale Trendwende?

Jahrelang kamen alle möglichen Politiker und "Fachleute" zu Wort, die davon sprachen, dass man allenfalls von Wetterphänomenen reden könne, keinesfalls aber von einem Klimawandel.

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Und nun, ei verbibsch, ist es in Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland etc. knochentrocken mit Waldbränden: da taucht nun das Wort "Klimawandel" auf, nicht aber ohne den Hinweis, dass "Misswirtschaft" mit Schuld sei. - Na das ist doch mal ein Anfang, langsam mal die Realität - wenn auch nur mit einem Auge - an sich heranzulassen!

Dürre

In den letzten 40 Jahren hat sich die Bevölkerung Mexikos verdoppelt. Das bedeutet auch: mehr Landwirtschaft und mehr Industrie. ((Solche Entwicklung ist immer die Folge der Unterdrückung der Frauen inklusive Teenager-Schwangerschaften und das ist mit nichts zu rechtfertigen.))

 

Woher soll das ganze Wasser denn herkommen?

Wenn die Wasserversorgung schon unter normalen Umständen nicht funktioniert ("Wasser aus der Leitung - das hatten die Anwohner hier seit Jahren nicht."), dann ist der aktuelle Zustand vorhersehbar gewesen.

 

 

Tja - fast wie in Brandenburg,,,

...nur ein paar Jahre früher.

Wo kommt Herr Musk denn eigentlich her?

Plenty water?

Wie in vielen Teilen der Welt

Wie in vielen Teilen der Welt wird das Gut Wasser immer mehr zum Wirtschaftsgut wo sich nicht mehr alle leisten können.

Hinzu kommen noch von Menschen gemachten Problemen durch immer mehr Versieglung und der Weltweiten Profit orientierte Marktwirtschaft. Wo gerade auch in Deutschland dank Regenerativer Aktionismus viel kaputt gemacht wird durch billigen Zukauf für die Anlagen.

Möchte auch nicht wissen inwieweit hier auch die USA ihre Mitschuld haben durch Wasserentnahme.

Dürre

In biblischen Zeiten dauerte eine Dürre sieben Jahre. Die Dürren, die uns jetzt erwarten, werden länger dauern. Wasser ist im Laufe von Jahrmillionen in Form von Eis auf die Erde gekommen und nur in  endlicher Menge vorhanden.

@ tagesschlau

Der Klimawandel hat fast nichts mit der Wassernot In Mexiko und auch anderen Ländern zu tun.

 

Im Gegenteil, die Dürre ist eine deutlich sichtbare Folge des Klimawandel.

Ein inzwischen nicht nur in Mexiko lebensbedrohliches Problem

- denn Wasser ist tatsächlich Leben

Dessen Behebung offensichtlich paradoxerweise ausgerechnet an seiner Ursache scheitert:

„Mancherorts wird das kostbare Gut gar von kriminellen Banden abgefangen. Das Wasser, was die Gemeinde hier erreicht, wird immer teurer. Es kostet aktuell zehn Liter zehn Pesos - umgerechnet 0,50€“

Also daran, dass Kriminelle von seiner Verknappung profitieren 

„Hinzu kommt jetzt die anhaltende Dürre, deren Ende nicht in Sicht ist. Von dem sowieso schon wenigen Wasser kommt kaum noch etwas in den Haushalten an - denn die Wasserleitungen sind marode:

"Die Hälfte des Leitungswassers geht auf dem Weg verloren, fließt in die Erde. Wir haben gravierenden juristische, behördliche und technische Probleme. Was müssten die Behörden machen? Sie sollen ein vernünftiges System installieren,

>> dafür müsste in Aufbereitungslagen und Wasserleitungen investiert werden"

Offenbar gibt es „wichtigere“ Investitionen. Oder vielmehr: Für diejenigen, die darüber zu entscheiden haben interessantere.

09:20 Uhr von…

09:20 Uhr von tagesschlau2012

 

Wo leben Sie nochmal? Auf der Erde kann es nicht sein, hinter dem Mond passt wohl besser.

 

Die Welt kann auf Klimawandelleugner und Konsorten gut und gerne verzichten

 

 

@09:20 Uhr von tagesschlau2012

Der Klimawandel hat fast nichts mit der Wassernot In Mexiko und auch

 

Man sollte es nicht glauben. Aber tatsächlich wird das immer noch an manchen Stammtischen erzählt.

09:20 Uhr von DeHahn   Ich…

09:20 Uhr von DeHahn

 

Ich habe schon vor 40 Jahren einen gewissen Herrn Latif warnen gehört. Und unsere Familie hat damals schon alles getan, was geraten wurde.

 

Wo waren Sie (und die anderen) die letzten 40 Jahre?

 

 

Gerechtigkeit

Wasser sollte gerecht verteilt werden, auch in einem so trockenen Landstrich wie dem Norden Mexikos und dem Süden der USA.

@09:35 Uhr von Moses ben Levi

Der Klimawandel hat fast nichts mit der Wassernot In Mexiko und auch anderen Ländern zu tun.

 

Im Gegenteil, die Dürre ist eine deutlich sichtbare Folge des Klimawandel.

 

Lesen Sie doch noch einmal diesen Bericht oder auch andere über den enormen Wasserraub durch Großkonzerne. 

Zitat 

Sie wirft der Politik vor, die Großkonzerne zu bevorzugen.

Und genau auf der Welle der Klimakriese reiten diese Konzerne mit.

Wenn es noch keine NGO gäbe, die Konzerne würden diese erschaffen.

@ herbert2

Möchte auch nicht wissen inwieweit hier auch die USA ihre Mitschuld haben durch Wasserentnahme.

 

Das gängige Schema von den profitgierigen USA ist hier nicht anwendbar, da es meines Wissens keine Flüsse gibt, die in den USA entspringen und nach Mexiko fließen.

Tja ...

"Grund für die Lage ist nicht nur der Klimawandel - auch Misswirtschaft verschärft die Probleme."

"Die Hälfte des Leitungswassers geht auf dem Weg verloren, fließt in die Erde. ..., behördliche und technische Probleme."

Auch Dürre herrscht in Mexiko vielerorts standardmäßig. Der Klimawandel scheint mir hier also das kleinste Problem. Selber schuld würde ich da sagen, vor allem die Regierung hat hier über Jahrzehnte versagt.

@ 09:02 Uhr von Louis2013

"Es wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten eine Völkerwanderung vom Süden in den Norden einsetzen, ... Die Staaten auf der nördlichen Halbkugel müssen sich darauf gefasst machen."

Naja, die USA scheint mir so weitsichtig zu sein und ihre Grenzanlagen zu verbessern.

@09:43 Uhr von ich1961

09:20 Uhr von DeHahn

 

Ich habe schon vor 40 Jahren einen gewissen Herrn Latif warnen gehört. Und unsere Familie hat damals schon alles getan, was geraten wurde.

 

Wo waren Sie (und die anderen) die letzten 40 Jahre?

Oha.. der Herr hat erst vor 35 Jahren promoviert... early adopter lol.

https://www.geomar.de/mlatif

 

 

 

Nevada ist ein Vorbild

++

Vor ein paar Jahren konnte ich bei einem Fun-Trip nach Las Vegas auch die umliegende Region bei Ausflügen in Augenschein nehmen. Die Stadt liegt mitten in der Wüste und hatte einen Wasserverbrauch, der mit der natürlichen 'Anlieferung' durch die Stauseen wie den Lake Mead, der gerade noch zu einem Drittel gefüllt ist, nicht mehr Schritt gehalten hat. 

++

Der Staat hat deswegen ein rigoroses Programm für Wassermanagement aufgezogen, der Landwirtschaft, Casinos und Private betrifft

++

So werden z.B. Rasenflächen in den Gärten durch wüstenkompatible, weniger Wasser benötigende Bepflanzung ersetzt. Bewässern ist streng reglementiert und wird auch kontrolliert.

++

So ist der Wasserverbrauch deutlich zurückgegangen, aber die Frage ist, ob dieser Rückgang mit dem im amerikanischen Südwesten immer weniger werdenden Wasser durch Niederschläge schritthalten kann.

++

Die mexikanischen Grenzstaaten sind in einer ähnlichen Situation.

 

09:44, tagesschlau2012 @09:35 Uhr von Moses ben Levi

 

 

 

Der Klimawandel hat fast nichts mit der Wassernot In Mexiko und auch anderen Ländern zu tun.

 

Im Gegenteil, die Dürre ist eine deutlich sichtbare Folge des Klimawandel.

 

Lesen Sie doch noch einmal diesen Bericht oder auch andere über den enormen Wasserraub durch Großkonzerne. 

Zitat 

Sie wirft der Politik vor, die Großkonzerne zu bevorzugen.

Und genau auf der Welle der Klimakriese reiten diese Konzerne mit.

Wenn es noch keine NGO gäbe, die Konzerne würden diese erschaffen.

 

 

Ja, Greenpeace, WWF,  NABU, BUND undsoweiter sind in manchen Kreisen Haßobjekte par excellence. So richtig verstanden, warum das so ist, habe ich bisher noch nicht. Es fällt allerdings auf, daß die Diffamierung dieser Organisationen meist von Foristen kommt, die sich in anderen Zusammenhängen auf die Seite von Diktatoren und Autokraten schlagen. Da wird wohl der Schlüssel für dieses Phänomen liegen.

 

Umweltschutzorganisationen als Büttel der Großindustrie darzustellen, das ist für mich allerdings neu.

Wachsende Städte

... Wachstum, Wachstum und wieder Wachstum.

Oft zurecht kritisiert kann alles nicht ewig wachsen, jedoch kann eines nicht ignoriert werden: Die Zahl der Menschen steigt! 

Allein Monterrey steigert die Einwohnerzahl bis ins Jahr 2050 von 5 Mio. Auf rund 8 Mio. Menschen - das wird kommen und muss unbedingt vorbereitet werden.  ( https://www.metropolen-der-zukunft.com/de/stadt/864 )

Die Hauptstadt Mexiko City - heute die Nr.15 der bevölkerungsreichsten Metropolen, wächst von rund 20 auf fast 27 Mio. bis 2050. 

Sehr viele Städte in anderen (und ebenso kritischen) Klimaregionen könnten noch viel stärker expandieren (Kairo, Delhi, Karachi, Lagos...) 

Und auch bei uns in Berlin geht's weiter: Während "wir" in Deutschland bekanntlich ja demografisch schrumpfen, kommt das globale Wachstum bis hier her rüber; somit wird auch um Berlin das Thema Wasser schon sehr bald mit jener vom ähnlich großen Monterrey vergleichbar sein.

Das muss die Politik + Gesellschafft wissen & vorrausplanen können.

@08:52 Uhr von sonnenbogen

Hoover Damm:

"Der aufgestaute See weist eine Fläche von 63.900 Hektar (andere Angabe: 69.000 Hektar), eine Länge von rund 170 km und eine maximale Tiefe von etwa 180 Metern auf. Mit seinem Speicherinhalt von rund 35 km³ ist er der größte Stausee der USA. Zusammen mit dem am Colorado River weiter flussaufwärts liegendem Lake Powell (33 km³ Fassungsvermögen) wird er gemeinsam bewirtschaftet, um die Wasserversorgung im Südwesten der USA und von Mexiko zu optimieren.

So ein bischen Hoover bringt nichts wenn dor mehr Wasser entnommen wird und nichts nachkommt.

@09:52 Uhr von Giselbert

@ 09:02 Uhr von Louis2013

 

"Es wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten eine Völkerwanderung vom Süden in den Norden einsetzen, ... Die Staaten auf der nördlichen Halbkugel müssen sich darauf gefasst machen."

 

Naja, die USA scheint mir so weitsichtig zu sein und ihre Grenzanlagen zu verbessern.

 

Ja, in blaubraunen Kreisen ist man der Meinung, die Folgen des Klimawandels ließen sich durch Mauern, Zäune und Schießbefehle bewältigen. Wenn sich Menschenfeindlichkeit mit Schlichtheit paart...

 

09:52 Uhr von Giselbert   /…

09:52 Uhr von Giselbert

 

//Naja, die USA scheint mir so weitsichtig zu sein und ihre Grenzanlagen zu verbessern.//

 

Das ist - hoffe ich mal - nicht Ihr Ernst?

 

 

 

@10:06 Uhr von JensKwass

Oft zurecht kritisiert kann alles nicht ewig wachsen, jedoch kann eines nicht ignoriert werden: Die Zahl der Menschen steigt! 

Allein Monterrey steigert die Einwohnerzahl bis ins Jahr 2050 von 5 Mio. Auf rund 8 Mio. Menschen - das wird kommen und muss unbedingt vorbereitet werden.  ( https://www.metropolen-der-zukunft.com/de/stadt/864 )

Die Hauptstadt Mexiko City - heute die Nr.15 der bevölkerungsreichsten Metropolen, wächst von rund 20 auf fast 27 Mio. bis 2050. 

Sehr viele Städte in anderen (und ebenso kritischen) Klimaregionen könnten noch viel stärker expandieren (Kairo, Delhi, Karachi, Lagos...) 

Und auch bei uns in Berlin geht's weiter: Während "wir" in Deutschland bekanntlich ja demografisch schrumpfen, kommt das globale Wachstum bis hier her rüber; somit wird auch um Berlin das Thema Wasser schon sehr bald mit jener vom ähnlich großen Monterrey vergleichbar sein.

 

 

Sie haben Recht. Die Menschheit muss aussterben, dann wird alles gut.

 

08:52 Uhr von sonnenbogen | Wiki-Kopie, ist das alles ?

++

Da kopieren Sie ungekennzeichnet einen Wiki-Text als einzigen Kommentar hier rein um was zu sagen ? 

++

Der Lake Mead, der zu einem der wichtigsten Wasserreservoirs im Südwesten zählt, ist nur noch zu einem Drittel gefüllt. Der Lake Powell hat ähnliche Probleme. Der Klimawandel führt dazu, dass in den Rocky Mountanins deutlich weniger Schnee und Regen fällt, was die Zuflüsse zum Colorado River austrocknet. Im Südwesten Nordamerikas herrscht seit 20 Jahren eine Dürre.

++

Die Wasserknappheit in Mexiko ist mulit--faktoriell, der Klimawandel aber ein wichtiger 'Contributor'. Geht es nur darum, den aus ideolgischen Gründen zu leugnen ? 

Am 07. August 2022 - 09:56…

Am 07. August 2022 - 09:56 Uhr von sonnenbogen

 

//Oha.. der Herr hat erst vor 35 Jahren promoviert...

early adopter lol.

https://www.geomar.de/mlatif//

 

Es könnte sein, das es erst 39 Jahre sind, aber ich weiß genau, das ich zu der Zeit (1981) gerade hier her gezogen war.

 

Und vorher konnte Herr  Latif noch nicht warnen? Warum nicht?

 

 

Mexiko ... kann ohne reife Friedensbevölkerung nichts aufbauen

Bei fernem betrachten von Themen in Mexiko vom Allgemeinbereich her wirkt jener Staat wie hilflose Erstklässler zwischen Gewalt ausübenden Gangs. Anders herum aber bietet doch genau das Chancen. Warum? Auch die Gangster dort haben Durst! Und Hundert Schwerstkriminelle gegen hingegen einen ganzen friedliebenden Bevölkerungsstaat? Dass gibt Hoffnung auf Zivilisation! Hoffnung auf Wasser... beginnt mit extrem vielen Baumbepflanzungen. Jene  würden sich auch mit Wasser speichernden Palmenarten auch dort mitgesellen können wo bepflanzungsfreundliche Sandgelände sind. Wenn das Ellenbogen- System auch dort nicht endet werden auch mexikanische Clans nirgends in einem Fremdsaat auf feuchtes Neuland treffen. Und die strotzende Naivität zu glauben das Wasser anderswo nicht ausgeht: wenn sich alle auf nur einem Gebiet ballen ist ein Ignorieren des fix geleerten Wassereimers vor der Weltkarte. Durch Bevölkerung erblüht die Heimat- und Pioniergeist für Wassergewinnung. Nicht Flucht! Frau D. Brauer

@10:10 Uhr von ich1961

09:52 Uhr von Giselbert

 

//Naja, die USA scheint mir so weitsichtig zu sein und ihre Grenzanlagen zu verbessern.//

 

Das ist - hoffe ich mal - nicht Ihr Ernst?

 

 

 

 

 

Doch, ist es mit Sicherheit. So erschütternd, wie es ist. Ich fühle mich bei einer solchen Haltung (Geisteshaltung wäre der falsche Begriff) immer wieder an "Die Maske des roten Todes" von Edgar Allen Poe erinnert. Eine Kurzgeschichte, die im Netz zu finden ist. Da glaubt eine dekadent-elitäre Partygesellschaft, sich vom Rest der Welt, wo eine schlimme Seuche tobt, abschotten zu können. Wie das ausgeht, das sollte man lesen.

@10:02 Uhr von fathaland slim

Ja, Greenpeace, WWF,  NABU, BUND undsoweiter sind in manchen Kreisen Haßobjekte par excellence. So richtig verstanden, warum das so ist, habe ich bisher noch nicht. Es fällt allerdings auf, daß die Diffamierung dieser Organisationen meist von Foristen kommt, die sich in anderen Zusammenhängen auf die Seite von Diktatoren und Autokraten schlagen. Da wird wohl der Schlüssel für dieses Phänomen liegen.
 

Umweltschutzorganisationen als Büttel der Großindustrie darzustellen, das ist für mich allerdings neu.

 

Diese Organisationen setzen sich unter Anderem für Bildung und Aufklärung ein. Da gebildete, aufgeklärte Menschen keine Nationalisten wählen, bekämpfen Leute wie Orban und deren Anhänger eben NGOs

09:20 Uhr von tagesschlau2012 | 'Panik-Attacken' wg Klimawandel

dito sonnenbogen

++

'Der Klimawandel hat fast nichts mit der Wassernot In Mexiko und auch anderen Ländern zu tun.'

++

Es ist fast schon amüsant zu lesen, wie die Begriff 'Klimawandel' in der Leugner-Szene Panik-Attacken auslöst. Den Klimawandel zu leugnen gehört zur DNA des Rechtspopulismus und deswegen werden die einfachsten Fakten und Realitäten entweder verharmlost oder gleich ganz geleugnet.

++

Der Artikel sagt es ganz deutlich: die geschilderten Probleme haben mit Missbrauch, Defiziten beim Wassermanagement  u n d  dem in Mexiko  und auch dem Südwesten der USA anhaltenden dramatischen Klimawandel zu tun.

++

Das haben die Betroffenen vor Ort längst begriffen, weil sie es seit Jahren beobachten und am eigenen Leib spüren.

 

@ 10:08 Uhr von fathaland slim

"Ja, in blaubraunen Kreisen ist man der Meinung, die Folgen des Klimawandels "

Wenn Sie meinen ersten Beitrag und den Artikel lesen, dann sehen Sie, dass es in diesem Fall nur zweitrangig um den Klimawandel geht.

Man kann natürlich auch bei jeder unpassenden Gelegenheit den Klimawandel in den Vordergrund rücken.

Am 07. August 2022 - 10:19…

Am 07. August 2022 - 10:19 Uhr von fathaland slim

 

//Doch, ist es mit Sicherheit. So erschütternd, wie es ist.//

 

Manche Menschen ändern sich (und ihre Haltung) eben nie - leider. Kann man im anderen Thread auch sehr gut lesen.

 

//Ich fühle mich bei einer solchen Haltung (Geisteshaltung wäre der falsche Begriff) immer wieder an "Die Maske des roten Todes" von Edgar Allen Poe erinnert. Eine Kurzgeschichte, die im Netz zu finden ist. Da glaubt eine dekadent-elitäre Partygesellschaft, sich vom Rest der Welt, wo eine schlimme Seuche tobt, abschotten zu können. Wie das ausgeht, das sollte man lesen.//

 

Danke für den Hinweis. Ich werde nachher mal suchen, gehört habe ich das schon, aber ob auch gelesen?

 

 

Eigenverantwortung ist hier gefragt

Hier ist die Eigenverantwortung von Mexiko gefragt. Ich kann nicht Misswirtschaft betreiben und wenn das eigene Land runtergewirtschaftet ist (in diesem Fall die Wasserwirtschaft) in das nächste Land ziehen.

10:28 Uhr von Giselbert   /…

10:28 Uhr von Giselbert

 

//Wenn Sie meinen ersten Beitrag und den Artikel lesen, dann sehen Sie, dass es in diesem Fall nur zweitrangig um den Klimawandel geht.//

Es geht bei dem Thema sehr wohl auch (!) um Klimawandel - das steht auch so im Artikel:

 

**Doch auch wenn der Klimawandel nicht Hauptverursacher für die Dürre in der ohnehin trockene Region ist, auch im Norden Mexikos werden die Extreme zunehmen, sagt der Hydrologe Jürgen Mahlknecht, Forscher des Technischen Instituts von Monterrey. **

 

//Man kann natürlich auch bei jeder unpassenden Gelegenheit den Klimawandel in den Vordergrund rücken.//

 

Wenn es richtig ist - ja!

 

Auch wenn es manch einem User nicht in den Kram passt.

 

 

@ 10:35 Uhr von ich1961

"Auch wenn es manch einem User nicht in den Kram passt."

Mir ist es doch egal, wenn Sie was Unpassendes in den Vordergrund rücken, so viel Meinungsfreiheit muss sein.
Ich halte mich da lieber an die Fakten und versuche sachlich richtig zu argumentieren.

@09:20 Uhr von tagesschlau2012

Auch in Monterrey ist die Bevölkerung wütend. Sie wirft der Politik vor, die Großkonzerne zu bevorzugen. Regelmäßig protestieren sie lautstark vor Unternehmen, die von den neoliberalen Ex-Präsidenten Mexikos mit großzügigen Wasserkonzessionen ausgestattet worden sind. 

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Der Klimawandel hat fast nichts mit der Wassernot In Mexiko und auch anderen Ländern zu tun. 

Wenige machen mit dem wichtigsten Gut aller Menschen Milliardengeschäfte und verstecken Ihr Menschenfeindliches Handeln hinter dem Klimawandel.

 

Man spürt förmlich Ihre Erleichterung: Na Gott Sei Dank, da gibt es Menschen, die machen Fehler und es gibt Konzerne, die die Not von Menschen gnadenlos aussnutzen. Dann kann man ja ganz prima vom eigentlichen Problem ablenken und hat auch noch Sündenböcke gefunden.

 

Also alles ist gut, wir können weiterleben wie bisher und niemand muß sich Gedanken machen über den Klimawandel. Wie Sie auf die steile These kommen, all das hätte fast nichts mit Klimawandel zu tun, ist mir ein Rätsel.

@10:33 Uhr von Giselbert

Hier ist die Eigenverantwortung von Mexiko gefragt. Ich kann nicht Misswirtschaft betreiben und wenn das eigene Land runtergewirtschaftet ist (in diesem Fall die Wasserwirtschaft) in das nächste Land ziehen.

 

Hier ist die Eigenverantwortung aller Menschen gefragt. Ich kann nicht Mißwirtschaft betreiben, 200 Jahre lang die Atmosphäre mit CO2 vollpumpen und dafür sorgen, daß das Wasser knapp wird und dann erwarten, daß kein Mensch dorthin gehen wird, wo es noch genug Wasser gibt, statt im eigenen Land zu bleiben.

 

So viel Eigenverantwortung müssen die Betroffenen ja schon haben, gefälligst im eigenen Land zu verdursten, statt andere Menschen mit ihrem Problem zu behelligen, nicht wahr?

 

Kurze Frage: Sonst geht es Ihnen gut?

@10:28 Uhr von Giselbert

@ 10:08 Uhr von fathaland slim

 

"Ja, in blaubraunen Kreisen ist man der Meinung, die Folgen des Klimawandels "

Wenn Sie meinen ersten Beitrag und den Artikel lesen, dann sehen Sie, dass es in diesem Fall nur zweitrangig um den Klimawandel geht.

Man kann natürlich auch bei jeder unpassenden Gelegenheit den Klimawandel in den Vordergrund rücken.

 

 

Man liest in einen Artikel gern das hinein, was man hineinlesen möchte.

 

Das beschriebene Mißmanagement verschlimmert die Sache, ist aber im Gegensatz zum vermehrten Ausnleiben der Niederschläge kein neues Phänomen.

@10:55 Uhr von Marmolada

++
Vor ein paar Jahren konnte ich bei einem Fun-Trip nach Las Vegas auch die umliegende Region bei Ausflügen in Augenschein nehmen. Die Stadt liegt mitten in der Wüste und hatte einen Wasserverbrauch, der mit der natürlichen 'Anlieferung' durch die Stauseen wie den Lake Mead, der gerade noch zu einem Drittel gefüllt ist, nicht mehr Schritt gehalten hat. 
++
Las Vegas als Fun-City für Fun-Trips ist in dieser geografischen Lage völlig deplaziert. Entspricht aber der Menthalität - alles ist überall möglich. Mitnichten. Das werden wir lernen müssen. Sukkulenten im Vorgarten statt Rasen hilft letztendlich auch nicht viel weiter.

In Zentralaustralien oder der Zentalsahara gibt es auch keine Großstädte, sondern nur kleine Oasen, die aus artesischem Grundwasser gespeist werden. Und eine dementsprechende eng begrenzte Bevölkerung.

Übrigens im Mittelalter war die Region des heutigen Mexiko City durch Seen, Teiche und Sümpfe gekennzeichnet. Wurde alles trockengelegt.

 

 

 

@ 10:44 Uhr von Anderes1961

"Wie Sie auf die steile These kommen, all das hätte fast nichts mit Klimawandel zu tun, ist mir ein Rätsel."

In diesem Fall geht es halt mal nicht (oder wenn, dann nur ganz am Rande) um den Klimawandel und @09:20 Uhr von tagesschlau2012 hat recht.

Da können Sie es ruhig weiter in den Vordergrund rücken, es bleibt trotzdem falsch.

Multi-faktorielle Problematik ist längst klar

++

Bevölkerungswachstum, Raubbau an der Vegetation, Abholzen von Wäldern, Überbeanspruchung von Anbauflächen, Wasserentnahme über den natürlichen 'Nachfluss' hinaus sind Probleme, mit den sich die betroffene Region seit Jahrzehnten auseinandersetzt.

 

++

Der Klimawandel verschärft diese Faktoren drastisch und beginnt sie zu überlagern.

 

++

Deswegen ist der Lösungsraum klar umrissen:

.. nachhaltig wirtschaften

.. Wasser effizient in Landwirtschaft, Industrie und Privathaushalten einsetzen

.. neueste Technologien dafür einsetzen

.. den Klimawandel stoppen, solange das noch möglich ist.

 

@ 10:50 Uhr von Anderes1961

"So viel Eigenverantwortung müssen die Betroffenen ja schon haben, gefälligst im eigenen Land zu verdursten, statt andere Menschen mit ihrem Problem zu behelligen, nicht wahr?"
Sie interpretieren da Dinge in meinen Beitrag die völlig aus der Luft gegriffen sind!

"Kurze Frage: Sonst geht es Ihnen gut?"
Gehen Ihnen die sachlichen Argumente aus, weil Sie mich nun beleidigen? Bitte lassen Sie dies.

Trendsetter

 

Offensichtlich scheint sich da ein neuer Trend abzuzeichen, was dog-whistling angeht. Lese das in letzter Zeit häufiger, vor allem auf einschlägig bekannten Webseiten.

 

Anthropogenen Klimawandel zu leugnen, geht ja nicht mehr ohne, daß sich die Leugner der Lächerlichkeit preisgeben. Dann finden die Leugner eben einen neuen Dreh, um jegliche Mitverantwortung abzustreiten, nichts ändern zu müssen und so weiterleben zu können wie bisher. Ohne Rücksicht auf das größte Problem, daß die Menschheit jemals hatte.

 

Eigenverantwortung.

 

Die Menschen mögen gefälligst dort eigenverantwortlich wahlweise verhungern, verdursten oder in Fluten ertrinken, wo sie herkommen und mögen nicht andere Menschen mit ihren Problemchen behelligen.

 

Da kann man auf wunderbare Weise Mitverantwortung von sich weisen, die jeder einzelne Mensch hat, wenn es in ca. 150 Jahren keine Menschen mehr gibt, falls es uns als Menschheit nicht gelingt, die Kipppunkte noch zu verhindern.

@09:02 Uhr von Louis2013

"Wir wollen Wasser! Wasser ist Leben! Wenn die Situation so bleibt, dann müssen wir hier weg", sagt der Bewohner eines kleinen mexikanischen Dorfes. Genau das ist die Kernbotschaft. Es wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten eine Völkerwanderung vom Süden in den Norden einsetzen, weil Trinkwasser im Süden nur noch für wenige Priviligierte vorhanden sein wird. Die Staaten auf der nördlichen Halbkugel müssen sich darauf gefasst machen.

Oder mehr gegen den Klimawandel unternehmen.

Gibt eine Partei in D, die hat für sich noch nicht einmal geklärt, ob sie überhaupt will, dass es so etwas wie Klimawandel gibt. Sie weiß aber, dass sie dagegen ist, wenn Menschen ihre Heimat u.a des Klimawandels wegen fliehen müssen.

Faszinierend, würde Spock sagen.

@11:05 Uhr von Giselbert

"So viel Eigenverantwortung müssen die Betroffenen ja schon haben, gefälligst im eigenen Land zu verdursten, statt andere Menschen mit ihrem Problem zu behelligen, nicht wahr?"
Sie interpretieren da Dinge in meinen Beitrag die völlig aus der Luft gegriffen sind!

"Kurze Frage: Sonst geht es Ihnen gut?"
Gehen Ihnen die sachlichen Argumente aus, weil Sie mich nun beleidigen? Bitte lassen Sie dies.

 

Ich kenne Ihre sonstigen Posts. Von daher muß ich da gar nichts interpretieren. Ich weiß es.

@08:52 Uhr von sonnenbogen

Hoover Damm:

"Der aufgestaute See weist eine Fläche von 63.900 Hektar (andere Angabe: 69.000 Hektar), eine Länge von rund 170 km und eine maximale Tiefe von etwa 180 Metern auf. Mit seinem Speicherinhalt von rund 35 km³ ist er der größte Stausee der USA. Zusammen mit dem am Colorado River weiter flussaufwärts liegendem Lake Powell (33 km³ Fassungsvermögen) wird er gemeinsam bewirtschaftet, um die Wasserversorgung im Südwesten der USA und von Mexiko zu optimieren.

2 Minuten Wikipedia und das Problem ist so weit gelöst, um nicht weiter drüber nachdenken zu müssen? 

Und die existenziell betroffenen Mexikaner kamen da nicht selbst drauf?

Ich hoffe, Sie kommen jetzt nicht auch noch am Sonntag Vormittag mit dem Hohelied der white supremacy, da müsste ich mich dann endgültig hinter den Zug werfen.

@09:20 Uhr von DeHahn

Jahrelang kamen alle möglichen Politiker und "Fachleute" zu Wort, die davon sprachen, dass man allenfalls von Wetterphänomenen reden könne, keinesfalls aber von einem Klimawandel.

.

Und nun, ei verbibsch, ist es in Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland etc. knochentrocken mit Waldbränden: da taucht nun das Wort "Klimawandel" auf, nicht aber ohne den Hinweis, dass "Misswirtschaft" mit Schuld sei. - Na das ist doch mal ein Anfang, langsam mal die Realität - wenn auch nur mit einem Auge - an sich heranzulassen!

Wenn z.B. die rot/rot/grüne Regierung von Berlin alte Munition mtten in einem ausgedörrten Wald lagert (der dann durch die explodierende Munition entzündet wird), dann ist das keine Misswirtschaft sondern der "Klimawandel"?

@ 11:09 Uhr von Anderes1961

"Ich kenne Ihre sonstigen Posts. Von daher muß ich da gar nichts interpretieren. Ich weiß es."

Ist klar, wenn sie wie hier auch in meine vergangenen Posts alles mögliche hineininterpretieren, dass Sie zu solch falschen Schlussfolgerungen kommen.

@09:26 Uhr von Coachcoach

...nur ein paar Jahre früher.

Wo kommt Herr Musk denn eigentlich her?

Plenty water?

.

Ja, aber die Wirtschaft brummt trotz gigantischer Wasserverschwendung... So schlimm kann es doch nicht sein.

Wirtschaft, Wirtschaft über alles....

@09:42 Uhr von Tremiro

Der Klimawandel hat fast nichts mit der Wassernot In Mexiko und auch

 

Man sollte es nicht glauben. Aber tatsächlich wird das immer noch an manchen Stammtischen erzählt.

.

Sie werden es nicht glauben: An Stammtische wird oft die Realität dargestelt. Nicht wie an runden Tischen in der Politik....

Da ist es doch schön zu wissen, ...

.. dass wir für die Gewinnung diverser Materialien für unsere E-Autos je KG. 30.000 Liter Grundwasser für unabsehbare Zeit verseuchen und unbrauchbar machen. Wasser, das in der Landwirtschaft lebenswichtig ist.

Und dieses Wasser wird bereits aus Tiefen von 200 Metern entnommen.

Ist das nicht beruhigend zu wissen wenn man den Stecker zum Laden einschiebt? ...

Und das ist nur ein Beispiel. Ist es da verwunderlich, wenn diese Menschen, ihrer Existenz, ihrer Lebensgrundlage, beraubt, Irgendwann  "bei uns vorbeischauen"?

Unser Umweltschutz geschieht auf dem Rücken der Ärmsten dieser Welt ... und ist daher nichts Wert. Das Klima wirksam ändern, sauberes Wasser für alle, funktioniert nur, wenn die gesamte Menschheit mitmacht, mitmachen kann.

Und ... 

@10:50 Uhr von Anderes1961

Hier ist die Eigenverantwortung aller Menschen gefragt. Ich kann nicht Mißwirtschaft betreiben, 200 Jahre lang die Atmosphäre mit CO2 vollpumpen und dafür sorgen, daß das Wasser knapp wird und dann erwarten, daß kein Mensch dorthin gehen wird, wo es noch genug Wasser gibt, statt im eigenen Land zu bleiben.

 

So viel Eigenverantwortung müssen die Betroffenen ja schon haben, gefälligst im eigenen Land zu verdursten, statt andere Menschen mit ihrem Problem zu behelligen, nicht wahr?

 

Kurze Frage: Sonst geht es Ihnen gut?

Ganz herzlichen Dank für Ihre engagierten Kommentare heute und gestern (Thread "Warum der Rhein-Hunsrück-Kreis..") Es ist immer wieder erschütternd, wie ignorant, unsolidarisch und dämlich sich hier Menschen äußern - letzten Endes menschenfeindlich. Wutentbrannt werden verantwortungsvolle, sich am und zum Gemeinwohl Orientierende und Handelnde u.a. als "Neidhammel" bezeichnet...von den Egoistenböcken und -geißen!

 

 

 

 

Wir kommen jetzt an dem…

Wir kommen jetzt an dem Punkt wo Miswirtschaft versucht den Klimawandel verantwortlich zu machen.

Wie auch immer, die Menschen werden sich wie immer blenden lassen und wir müssen uns jetzt schon Gedanken machen wie wir mit der Konfrontation umgehen sollen.

In diesem Kontext dürfen wir uns natürlich auch auf verstärkte Illegale Migration einstellen.

Fragt sich wie und in welcher Form Deutschland und seine umgebenden Staaten darauf reagieren sollen.

Da werden viele unangenehme Fragen und Entscheidungen anstehen, ganz besonders jene die von absolut öffentlichem Interesse sind.

Ich bin jetzt schon gespannt wie die verbliebenen Foren damit umgehen wollen.

Mexiko- wir wollen Wasser

Interessant die Kommentare zu lesen.

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In Deutschland wird von Klimawandel und Klimaneutralität gesprochen. K-Neutralität  kann erreicht werden, wenn wir Solarzellen auf Dächer, E-Autos herstellen usw.

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Bestimmte Rohstoffe - Lithium- wird in Argentinien abgebaut. (ca. 60% der weltweiten Lithium-Vorkommen), damit das E-Auto funktionieren kann.

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Für den Abbau von Lithium werden riesige Mengen an Grundwasser benötigt, was für die Natur und dort lebenden Menschen, die ihren Lebensunterhalt als Bauern bestreiten, verschlimmert. Grundwasser, das sich über Zehntausende von Jahren (!) angesammelt hat und das Ökosystem in Balance hält, wird so in wenigen Jahren vergeudet. 

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Deutschland kann sich dafür das Siegel Klimaneutral anheften.

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Ja, auch wir tragen dazu bei (Tesla in Brandenburg), dass Wassermangel zunehmen wird. Misswirtschaft?

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Mexiko ist heute in den Schlagzeilen.

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Und morgen?

@11:23 Uhr von Giselbert

"Ich kenne Ihre sonstigen Posts. Von daher [...]

Ist klar, wenn sie wie hier auch in meine vergangenen Posts alles mögliche hineininterpretieren, dass Sie zu solch falschen Schlussfolgerungen kommen.

 

Ihre sonstigen Posts, insbesondere dann, wenn es um Flüchtlinge geht, lassen an Deutlichkeit und Klarheit nichts zu wünschen übrig, abstreiten nutzt da überhaupt nichts. Nochmal: da muß ich nichts hineininterpretieren. Und ich muß auch keine Schlußfolgerungen ziehen. Es steht einfach da. In Ihren Posts. Übrigens, auch jetzt, in diesem Thread, steht's in Ihren Posts:  in Ihrer Antwort von 9:02 Uhr.

 

Und ja, in Mexiko läuft vieles falsch, was Wasserwirtschaft angeht. Streitet auch keiner ab, steht ja auch im Artikel.

 

Auf zynische Art und Weise von "Eigenverantwortung" zu reden und tatsächlich zu meinen, die Menschen sollen gefälligst da verdursten, wo sie herkommen (siehe Ihren Post von 9:02 Uhr) geht gar nicht. Darauf bezog sich auch meine Frage. Der Rest ihres Posts ist reines "Mimimi".

@10:16 Uhr von ich1961

Am 07. August 2022 - 09:56 Uhr von sonnenbogen

 

//Oha.. der Herr hat erst vor 35 Jahren promoviert...

early adopter lol.

https://www.geomar.de/mlatif//

 

Es könnte sein, das es erst 39 Jahre sind, aber ich weiß genau, das ich zu der Zeit (1981) gerade hier her gezogen war.

 

Und vorher konnte Herr  Latif noch nicht warnen? Warum nicht?

Hoimar von Ditfurth hat im ZDF schon vor fast 50 Jahren gewarnt. 
Aber egal. Wir alle können es seit langer Zeit wissen und nun auch endlich am eigenen Leib erfahren. 
Und trotzdem wird sich zu wenig zu langsam ändern.

@09:49 Uhr von freie Ukraine

Möchte auch nicht wissen inwieweit hier auch die USA ihre Mitschuld haben durch Wasserentnahme.

 

Das gängige Schema von den profitgierigen USA ist hier nicht anwendbar, da es meines Wissens keine Flüsse gibt, die in den USA entspringen und nach Mexiko fließen.

Probieren Sie es mal mit dem Rio Grande

@09:20 Uhr von tagesschlau2012

Auch in Monterrey ist die Bevölkerung wütend. Sie wirft der Politik vor, die Großkonzerne zu bevorzugen. Regelmäßig protestieren sie lautstark vor Unternehmen, die von den neoliberalen Ex-Präsidenten Mexikos mit großzügigen Wasserkonzessionen ausgestattet worden sind. 

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Der Klimawandel hat fast nichts mit der Wassernot In Mexiko und auch anderen Ländern zu tun. 

Wenige machen mit dem wichtigsten Gut aller Menschen Milliardengeschäfte und verstecken Ihr Menschenfeindliches Handeln hinter dem Klimawandel.

 

Die neokspitalistischen Geschäfte mit Gütern der Daseinsvorsorge bis hin zum Wasser sind überall zu verurteilen. Von Ihnen habe ich solche Töne bisher noch nicht gehört. Das ist ein relativer Fortschritt.

Aber Fakt ist auch, um es mal bildlich auszudrücken: Der Boden wird in vielen Ländern bald so betonhart ausgetrocknet sein, dass auch die notorischsten Klimakatastrophenleugner ihren Kopf nicht mehr vor der Wirklichkeit in den Sand stecken können.

 

gez. NieWiederAfd

 

 

@09:20 Uhr von tagesschlau2012

 

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Der Klimawandel hat fast nichts mit der Wassernot In Mexiko und auch anderen Ländern zu tun. 
 

“Fast nichts…” ist das sowas wie “fast schwanger” oder “fast lebendig”? 
 

Die Kausalität zwischen Klimawandel und Dürre ist nachgewiesen. Allerdings gebe ich Ihnen recht in der Aussage, dass der Klimawandel zusätzlich als Vorwand dient. Das Eine schließt das Andere nicht aus. 

Wenige machen mit dem wichtigsten Gut aller Menschen Milliardengeschäfte und verstecken Ihr Menschenfeindliches Handeln hinter dem Klimawandel.

 

Parallelen

Die mexikanische Regierung bevorzugt die Industrie?

Da scheint sie dieselben Berater zu haben wie unsere Ampel. Die verteilt die Mehrkosten der Gasimporteure jetzt gnadenlos auf die Endverbraucher, anstatt staatlicherseits Preisobergrenzen zu verwirklichen, wie z. B. Frankreich, Belgien und andere Länder dies auf unterschiedliche Weise tun. 

Kapitalismus in Reinkultur. 

@09:20 Uhr von DeHahn

Jahrelang kamen alle möglichen Politiker und "Fachleute" zu Wort, die davon sprachen, dass man allenfalls von Wetterphänomenen reden könne, keinesfalls aber von einem Klimawandel.

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Und nun, ei verbibsch, ist es in Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland etc. knochentrocken mit Waldbränden: da taucht nun das Wort "Klimawandel" auf, nicht aber ohne den Hinweis, dass "Misswirtschaft" mit Schuld sei. - Na das ist doch mal ein Anfang, langsam mal die Realität - wenn auch nur mit einem Auge - an sich heranzulassen!

 

In meinen Augen war es andersrum:

 Fachleute, Medien und ideologiefreie Parteien warnen seit Jahren/Jahrzehnten vor den zerstörerischen Folgen des menschengemachten Klimawandels; aber blaubraune 

   Anhänger

   faktenleugnender

   Demagogie,

Verschwörungsschwurbler und Leute mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung a la Jones nahmen das nicht zur Kenntnis und verharmlosten es als 'Wetterphänomene'.

Vertreter dieser 'Spezies'  finden Sie auch hier in den Kommentaren.

 

gez. NieWiederAfd

 

@11:30 Uhr von Wohlergehen

Hier ist die Eigenverantwortung aller Menschen gefragt. Ich kann nicht Mißwirtschaft betreiben, 200 Jahre lang die Atmosphäre mit CO2 [...]

 

So viel Eigenverantwortung müssen die Betroffenen ja schon haben, gefälligst im eigenen Land zu verdursten, statt andere Menschen mit ihrem Problem zu behelligen, nicht wahr?

 

Kurze Frage: Sonst geht es Ihnen gut?

Ganz herzlichen Dank für Ihre engagierten Kommentare heute und gestern (Thread "Warum der Rhein-Hunsrück-Kreis..") Es ist immer wieder erschütternd, wie ignorant, unsolidarisch und dämlich sich hier Menschen äußern [...]

 

Das ist auch der Grund, warum meine Posts immer schärfer werden. Die Zeit der Freundlichkeit und des Diskurses ist vorbei. Menschen, die die Verantwortung für den Klimawandel leugnen, Wissenschaft an sich leugnen, kann man nicht mehr zurückholen. Der Drops ist gelutscht. "Die Mitte" hat sich von solchen Menschen lange genug auf der Nase rumtanzen lassen. Es wird Zeit, Grenzen zu setzen. Die Mitte muß lauter werden.

@10:11 Uhr von fathaland slim

Oft zurecht kritisiert kann alles nicht ewig wachsen, jedoch kann eines nicht ignoriert werden: Die Zahl der Menschen steigt! 
...

Sie haben Recht. Die Menschheit muss aussterben, dann wird alles gut.

 

Was soll das ? Der hier grob beschrieben Effekt des Wachstums der Weltbevölkerung von ca. 3 Milliarden 1960 auf ca. 8. Milliarden heute hat selbstverständlich den mit Abstand stärksten Einfluss auf die menschengemachte Veränderung des Weltklimas. Mit einer solchen Polemik ist niemandem gedient. Während Deutschland in den letzten 10 Jahren seinen CO2-Austoss um 250 Millionen Tonnen reduzierte, hat China in demselben Zeitraum 8 Milliarden Tonnen zusätzlich CO2 produziert - das ist das 36-fache! Mit Windrädern und Batterieautos hierzulande wird man die Entwicklung nicht beeinflussen - das ist rückwärtsgewandte Technologie u. finsteres Mittelalter. Wir brauchen Forschung und Technolgie zur Umkehrung des Prozesses, d.h. Rückumwandlung von CO2 in Energie - weltweit. Dazu gibt es gute Ansätze.

Übernahme Grundsicherung:…

Übernahme Grundsicherung:

Von angemessenen Wasserkosten kann ohne weitere Prüfung dann ausgegangen werden, wenn der Wasserverbrauch unter dem Hamburger Durchschnitt von 0,138 m³ bzw. 138 l/Tag pro Person der Bedarfs- oder Haushaltsgemeinschaft liegt

Von Grundsicherungsempfängern sparen lernen.

 

"Ich verdiene 80 Pesos am Tag. Ich müsste alles davon ausgeben, um so viel Wasser zu kaufen, wie ich täglich brauche! Wie soll ich das bezahlen? Dann kann ich nichts essen. Aber wir brauchen doch Wasser", sagt Alberto Silva aus dem Dorf Finisterre aufgebracht. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt zum täglichen Verbrauch einen Mindestbedarf von bis zu 100 Litern Wasser - das wären für Silva und die anderen Gemeindemitglieder knapp 5 Euro täglich - unbezahlbar.

 

Dannn muss ich an BonAqua der Firma Coca Cola denken, die Wasserrechte aufkauft und dann den Bewohnern neben der Quelle das edle Getränk im Kaufladen anzubieten.

@09:20 Uhr von DeHahn

 
Und nun, ei verbibsch, ist es in Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland etc. knochentrocken mit Waldbränden: da taucht nun das Wort "Klimawandel" auf, nicht aber ohne den Hinweis, dass "Misswirtschaft" mit Schuld sei. - Na das ist doch mal ein Anfang, langsam mal die Realität - wenn auch nur mit einem Auge - an sich heranzulassen!

 

Allerdings. Nur dass es mit der Misswirtschaft weit mehr auf sich hat als mit dem Klimawandel, von der Bevölkerungsexplosion ganz zu schweigen.

@09:20 Uhr von Tada

Solche Entwicklung ist immer die Folge der Unterdrückung der Frauen inklusive Teenager-Schwangerschaften und das ist mit nichts zu rechtfertigen.

 

Selten so einen Unsinn gelesen.

Misswirtschaft, Bevölkerungsexplosion und Fehler in der Infrastrukturpolitik sind die Hauptursachen für Wasser- und Nahrungsmangel.

Ich habe das jahrelang in Afrika und Lateinamerkia miterlebt.

Mit der Unterdrückung der Frauen hat das gar nichts zu tun. Ist mir schleierhaft, wie man auf solch krude "Zusammenhänge" kommen kann.

@09:02 Uhr von Louis2013

"Wir wollen Wasser! Wasser ist Leben! Wenn die Situation so bleibt, dann müssen wir hier weg", sagt der Bewohner eines kleinen mexikanischen Dorfes. Genau das ist die Kernbotschaft. Es wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten eine Völkerwanderung vom Süden in den Norden einsetzen, weil Trinkwasser im Süden nur noch für wenige Priviligierte vorhanden sein wird. Die Staaten auf der nördlichen Halbkugel müssen sich darauf gefasst machen.

Das tun sie doch. Mauern und Zäune werden gebaut.

Die Verantwortlichen im globalen Süden werden sich noch wundern, wenn die Menschenmassen an den Zäunen umkehren und sich an ihre eigenen Politiker wenden werden.

Fairerweise muss man sagen, dass das auch richtig ist, denn diese lösen keine Probleme. Ein trauriges Beispiel ist Costa Rica, wo Banden die Jungendlichen zum Abwandern zwingen.

Sehr bedauerlich, aber leider die Realität. Wir werden alle noch damit konfrontiert werden.

 

Dürre in Mexiko: Wir wollen Wasser ! Wasser ist Leben....

Sicher hat der Klimawandel seinen Anteil an der Dürre. An dem Problem mit dem Wasser ist er aber nicht allein schuld. Sauberes Trinkwasser gibt es da nur in (zu kaufenden) Plastikflaschen. Zu dem Umgang rund um das Wasser gehört auch, daß es 2020 Pressemeldungen gab, nach dem die Bevölkerung ein Milliardenprojekt einer US-Brauerei gestoppt hätten (Die Zeit).

In einem Artikel des Deutschlandfunk vom 13.12. 2021 unter dem Titel "Keine Geschäfte auf Augenhöhe", geht es um eine Ammoniakanlage zur Düngemittelproduktion, von der deutsch-schweizerischen Holding Proman. Bewohner fürchten um die Wassersicherheit.

Am "Stammtisch"@11:27 Uhr von morgentau19

Der Klimawandel hat fast nichts mit der Wassernot In Mexiko und auch

 

Man sollte es nicht glauben. Aber tatsächlich wird das immer noch an manchen Stammtischen erzählt.

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Sie werden es nicht glauben: An Stammtische wird oft die Realität dargestelt. Nicht wie an runden Tischen in der Politik....

 

Ok, dann sind ja "Stammtischler" mit ihren teils unterirdischen "Sprüchen", zB zum Thema "Frauen" voll realitätsnah....

"Meine Alte.... bla bla".....

Vom offenen Rassismus mancher "Stammtisch Realitäsgespräche" mal abgesehen.

Schlechter Punkt, wirklich!

@09:30 Uhr von Moses ben LeviLaut wissenschaftlicher Erkenn

In biblischen Zeiten dauerte eine Dürre sieben Jahre. Die Dürren, die uns jetzt erwarten, werden länger dauern. Wasser ist im Laufe von Jahrmillionen in Form von Eis auf die Erde gekommen und nur in  endlicher Menge vorhanden.

So? Laut wissenschaftlicher Erkenntnisse liegt mehr Wasser, als in allen Ozeanen vorhanden ist, im Erdmantel verborgen....

Und weshalb sollte die Dürren länger dauern? Die Sonnenaktivität läßt seit Jahren nach, wie auf der Seite der NASA nachzulesen ist.....

@09:35 Uhr von Moses ben Levi

Der Klimawandel hat fast nichts mit der Wassernot In Mexiko und auch anderen Ländern zu tun.

 

Im Gegenteil, die Dürre ist eine deutlich sichtbare Folge des Klimawandel.

Belege?

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