Kommentare - Özdemir will mehr Getreideanbau ermöglichen

06. August 2022 - 14:51 Uhr

Eigentlich sollte Deutschland ab 2023 weniger Getreide anbauen - wegen des Artenschutzes. Doch angesichts der Lieferengpässe will Agrarminister Özdemir nun umdisponieren. Der Bauernverband begrüßt das, fordert aber mehr.

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Kommentare

Im Märzen der Bauer ...

Als Russland die Ukraine überfallen hat ("Manöver") war jedem klar, dass die Bestellung der dortigen Felder, die Aussaat, schwierig bis unmöglich werden würde. Angesichts drohender Lebensmittelknappheit wurde schon im März gefordert, Brachflächen zur Bestellung freizugeben. Was machte unser Landwirtschaftsfachmann / - minister: Er reiste herum und warb für das Vernässen von Feuchtwiesen und Mooren. Das ist ok, aber das Freigeben von potentiellen Anbauflächen hätte Priorität gehabt. Jetzt ist es reichlich spät.

Wo nicht gesät wird, kann nicht geerntet werden. 

Mindestens soviel das es für UNS reicht

Wir sollten uns nicht von Anderen so Abhängig machen. Bei uns der Zoo und im Ausland die Giftschleuder ist kein Naturschutz den wir wollen.
Statt Brachflächen lieber Bioanbau.

Kein Mensch interessiert der Artenschutz am Fahrbahnrand, aber auf den Feldern wichtig machen. Pflanzt erst man in jeder Stadt in jedem Platz für einen Baum einen Baum. Denn die Städten lassen lieber alles leer weil zu teuer

Ignorante Politik auf Kosten der eigenen Versorgung

Wir benötigen Halbleiter aus Taiwan, Gas aus Russland, Getreide aus der Ukraine…

Artenvielfalt ist wichtig! Nur geht die überhaupt national? Was ist mit der Artenvielfalt in der Ukraine? Da wollen wir lieber das Getreide angebaut sehen! Dafür verzichten wir im Gegenzug auf die eigene Versorgungssicherheit! Es ist nicht zu fassen!

Als nächstes werden es die Halbleiter aus Taiwan sein! Und was kommt dann? Spätestens seit Corona, wo selbst Masken zu Beginn selbst genäht werden mussten, sollten wir es doch endlich besser wissen!

Die Globalisierung wurde hier zu einem Risiko für die eigene Versorgung, Sicherheit und damit zu guter Schluss eine Gefahr für den eigenen Wohlstand!

Planwirtschaft?!

Was soll das denn, dass die Regierung/EU hingeht und den Bauern erlaubt oder verbietet Getreide anzubauen?
Das ist doch Land, dass diesen Bauern entweder selber gehört oder von ihnen gepachtet wird. Wie kann es sein, dass in einer freien Gesellschaft die Regierung darüber entscheiden kann was Leute auf ihrem Land anbauen oder nicht anbauen dürfen?

Das ist ein direkter Eingriff in die Rechte der Menschen und Planwirtschaft! In einem freien Land haben solche Vorgaben nichts verloren!

Was geschieht denn mit dem Getreide, welches

jetzt doch angebaut werden darf ? Ist das für die Ernährungssicherheit innerhalb von DEU, innerhalb der EU bestimmt ? Oder wird das verkauft/exportiert ? Leider konnte ich im Bericht dazu nichts finden.

So langsam lösen sich die Vorhaben der Grünen so nach und nach in Luft auf. Was da jetzt alles wieder rückgängig gemacht, verschoben, aufgehoben wurde..Naja, mir soll's recht sein. Vielleicht gelingt ja die Neuauflage des 9-Euro-Tickets, woran sich ohnehin nur diejenigen stören, die es (ärgerlicherweise ;) ) nicht nutzen können/wollen.

Fragwürdige Einschränkung auf Produktion von Nahrungsmitteln

Nach Ministeriumsangaben soll die verpflichtende Flächenstilllegung im kommenden Jahr einmalig ausgesetzt werden. Stattdessen solle weiter ein landwirtschaftlicher Anbau ermöglicht werden, "allerdings - im Sinne der Ziele des Kommissionsvorschlags - eingeschränkt auf die Produktion von Nahrungsmitteln".

Frage versierte Landwirte: 

- wird Getreide immer mit einer klaren Zweckbestimmung produziert und verkauft? Also, kann man am Aktienmarkt entweder auf Futterweizen oder auf Weizen für Nahrungsmittel bieten?
- Kann diese Zweckbestimmung denn flächenscharf kontrolliert werden, dass zb. bei einem 100 ha Betrieb die Ernte für Nahrungsmittel auch tatsächlich von den 4% für die Stillegung deklarierten Flächen stammt? 
- und wer kontrolliert wofür das Getreide tatsächlich eingesetzt wird? 
 

für mich als Laie klingt diese Zweckbestimmung „für Nahrungsmittel“ genauso windig und anfechtbar, wie Zweckbestimmung, wer einen 3€ Test erhält, weshalb ja jetzt gar keine Tests mehr bezahlt werden 

 

 

@15:22 Uhr von stgtklaus

Wir sollten uns nicht von Anderen so Abhängig machen. Bei uns der Zoo und im Ausland die Giftschleuder ist kein Naturschutz den wir wollen.
Statt Brachflächen lieber Bioanbau.

Und wieder die Frage : wer ist "wir"?

Kein Mensch interessiert der Artenschutz am Fahrbahnrand, aber auf den Feldern wichtig machen. Pflanzt erst man in jeder Stadt in jedem Platz für einen Baum einen Baum. Denn die Städten lassen lieber alles leer weil zu teuer

Können Sie mal in vernünftige Sätze kleiden, was Sie sagen möchten ? Dieses Gestammel verstehe ich nicht.

 

Gutmenschen und Bauern freut´s, ob es was bringt, keine Ahnung

Ob diese Flächen wirklich eine Hilfe sind, wenn es zu einer Verknappung käme, ist eher zweifelhaft.

Die Bauernverbände haben ganz sicher nicht den Hunger in der Welt auf dem Schirm, sondern kämpfen für Erträge ihrer Mitglieder, die nun auf Flächen erwirtschaftet werden, die aus gutem Grund hätten ruhen sollen. Aber die Hoffnung auf hohe Getreidepreise sind einfach zu verlockend.

Ich und wohl die allermeisten derer, die da laute Forderungen stellen, haben ohnehin keinen Schimmer, von dieser recht komplexen Thematik.

Nun ist Özdemir den Gutmenschen und der Agrarlobby entgegengekommen, schauen wir mal, ob unsere Bauern mit den „paar Tonnen“ nun die Welt retten. Letztlich weiß man nicht was noch so auf uns und die Welt zukommt, daher will ich es gar nicht kritisieren. Hoffen wir das Beste.

@15:23 Uhr von DB_EMD

Wir benötigen Halbleiter aus Taiwan, Gas aus Russland, Getreide aus der Ukraine…

Artenvielfalt ist wichtig! Nur geht die überhaupt national? Was ist mit der Artenvielfalt in der Ukraine? Da wollen wir lieber das Getreide angebaut sehen! Dafür verzichten wir im Gegenzug auf die eigene Versorgungssicherheit! Es ist nicht zu fassen!

Als nächstes werden es die Halbleiter aus Taiwan sein! Und was kommt dann? Spätestens seit Corona, wo selbst Masken zu Beginn selbst genäht werden mussten, sollten wir es doch endlich besser wissen!

Die Globalisierung wurde hier zu einem Risiko für die eigene Versorgung, Sicherheit und damit zu guter Schluss eine Gefahr für den eigenen Wohlstand!

Wenn ich Sie richtig verstehe, dann wollen Sie weg vom Import/Export ? So ein Quatsch. Es kann garnicht jedes Land autark sein und das macht auch keinen Sinn. "Im- und Exporte" gibt es quasi seit Jahrtausenden, schon weil eben nicht jedes Land  über alle Güter verfügt, die es braucht. DEU hat z.B. kaum Bodenschätze

 

@15:49 Uhr von camil

am aktienmarkt werden aktien gehandelt, kein getreide. da müssen sie an die terminmärkte.

@15:45 Uhr von c4--

auch wenn ich ein großer gegner von planwirtschaft bin, hier schlagen sie auf den falschen kontrahenten ein. es gibt ja keine planerfüllungs- oder anbauvorgaben. das eigentliche thema ist artenschutz und der steht über den eigeninteressen auf meinem grund und boden. sie dürfen ja auch keinen atommüll auf ihrem acker lagern obwohl er ihnen gehört.

Özdemir will etwas …

Özdemir will etwas "ermöglichen"? Was ist das für eine Meldung. Ermöglichen tun das ggfs. die Landwirte - sonst niemand.

@15:45 Uhr von weingasi1

jetzt doch angebaut werden darf ? Ist das für die Ernährungssicherheit innerhalb von DEU, innerhalb der EU bestimmt ? Oder wird das verkauft/exportiert ? Leider konnte ich im Bericht dazu nichts finden.

 

Man darf vermuten, dass es um den Eigenbedarf geht, also nix mit „Brot für die Welt“. 
 

Interessant wäre es auch gewesen, konkrete Zahlen zu erfahren, um wieviel Prozent zusätzliche Anbaufläche geht es ? So bleibt nur der Symbolcharakter der Meldung. 

 

 

 

Der Hunger muss noch etwas warten

Aber sicher nicht lange, denn dann wird der erste Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, den die ARD "Agrarminister" nennt, seine Agenda weiter betreiben.

Der Soziologe Özdemir, von dem in Sachen Landwirtschaft bisher nur Affinität zum Hanfanbau bekannt ist, will nämlich, neben der "Artenvielfalt" den "Öko" Anbau fördern. Das bedeutet Reduktion der Erträge um rund 40%, finanziert mit dem Geld der Steuerzahler. Damit wird Essen teurer und manch einer, wird nicht mehr essen  können, was er möchte.

Ökos und Landwirtschaft, eben eine lose-lose Situation, wie man gerade live in Sri Lanka bewundern kann. Ich warte auf den Tag, wenn die GRÜNEN das Ministerium dann in "Gutes Essen Ministerium" (oder ähnlich) umfirmieren, wobei Hungerministerium doch treffender wäre.

Die Koalition lässt sich von…

Die Koalition lässt sich von der Union und diversen Lobbyverbänden vor sich her treiben und verrät bis ins Kleinste alles, wofür sie eigentlich stehen sollte. Fossile Energie, Atomkraft, Natur- und Artenschutz.

Allerdings braucht man die man die wohl gar nicht so sehr zu treiben, die gehen schon ziemlich freiwillig und von selbst in die Richtung. Manche, wie Habeck, tun dabei zwar so, als würde es ihnen schwerfallen, aber das ist unglaubwürdig geworden.

In der Zeit oder der Süddeutschen gab es vor Kurzem einen Artikel mit der Überschrift 'Passt gerade nicht'.

Die perfekte Ausrede für alles und jedes. Und die meisten Leute glauben es auch noch.

@15:50 Uhr von weingasi1

da kann ich mich nur anschließen. da sitzt man kopfschüttelnd vor dem display. 

Mäßigung, nicht Mästen

Das traurige ist: Ein bedeutender Teil der aus dem Getreide produzierten Lebensmittel landet hierzulande wieder in der Mülltonne. Zu viel Getreide wird als Tierfutter verschwendet und Millionen Deutsche sind übergewichtig und müssten eigentlich auf Diät gesetzt werden. 

@16:03 Uhr von Mathias Beyer

am aktienmarkt werden aktien gehandelt, kein getreide. da müssen sie an die terminmärkte.

 

Das macht das Argument des Users ja nicht weniger richtig. Die Spekulation mit Nahrungsmitteln ist eine Fehlentwicklung des Kapitalismus, die HungerKrisen in ärmeren Ländern auslöst .. 

@15:49 Uhr von camil, Jonny Controlletti

... Stattdessen solle weiter ein landwirtschaftlicher Anbau ermöglicht werden, "allerdings - im Sinne der Ziele des Kommissionsvorschlags - eingeschränkt auf die Produktion von Nahrungsmitteln".

Frage versierte Landwirte: 

- wird Getreide immer mit einer klaren Zweckbestimmung produziert und verkauft? Also, kann man am Aktienmarkt entweder auf Futterweizen oder auf Weizen für Nahrungsmittel bieten?
- Kann diese Zweckbestimmung denn flächenscharf kontrolliert werden, dass zb. bei einem 100 ha Betrieb die Ernte ...?

- und wer kontrolliert wofür das Getreide tatsächlich eingesetzt wird? 
 

für mich als Laie klingt diese Zweckbestimmung „für Nahrungsmittel“ genauso windig und anfechtbar, wie Zweckbestimmung, wer einen 3€ Test erhält, weshalb ja jetzt gar keine Tests mehr bezahlt werden

Was wllen Sie denn noch alles kontrollieren und wer soll das machen?

Normalerweise wird Getreide zum Verzehr/zur Tierfütterung, in Ausnahmefällen zur Energiegewinnung angebaut. Wussten Sie das nicht?

 

@16:00 Uhr von weingasi1

Wenn ich Sie richtig verstehe, dann wollen Sie weg vom Import/Export ? So ein Quatsch. Es kann garnicht jedes Land autark sein und das macht auch keinen Sinn. "Im- und Exporte" gibt es quasi seit Jahrtausenden, schon weil eben nicht jedes Land  über alle Güter verfügt, die es braucht. DEU hat z.B. kaum Bodenschätze

 

Wenn Sie mich richtig verstehen würden, dann würden Sie einsehen, dass so punktuell gesetzte Versorger wie Getreide hauptsächlich aus der Ukraine oder Halbleiter nahezu nur aus Taiwan zu einer Abhängigkeit führen, die unmöglichen krisenfest und dauerhaft sinnvoll sein kann! Das ist kein Quatsch! Das ist verantwortliches Handeln für alleine 500 Millionen EU-Bürger!!!

@15:54 Uhr von Forfuture, Unterstellungen sind nicht ok

Die Bauernverbände haben ganz sicher nicht den Hunger in der Welt auf dem Schirm, sondern kämpfen für Erträge ihrer Mitglieder, die nun auf Flächen erwirtschaftet werden, die aus gutem Grund hätten ruhen sollen. Aber die Hoffnung auf hohe Getreidepreise sind einfach zu verlockend.

Sie unterstellen unseren Landwirten schnöde Gewinnsucht und unredliche Motive.

Ich und wohl die allermeisten derer, die da laute Forderungen stellen, haben ohnehin keinen Schimmer, von dieser recht komplexen Thematik.

Aber vielleicht gestehen Sie den Landwirten einen kleinen Schimmer an Sachverstand zu?

Nun ist Özdemir den Gutmenschen und der Agrarlobby entgegengekommen, schauen wir mal, ob unsere Bauern mit den „paar Tonnen“ nun die Welt retten.

Darum gehts gar nicht.

Letztlich weiß man nicht was noch so auf uns und die Welt zukommt, daher will ich es gar nicht kritisieren.

Machen Sie aber gerade.

Hoffen wir das Beste.

Ist das ehrlich gemeint? Ihr Wort in Gottes Ohr.

Hilfe nur für Bauern

Ich habe nicht verstanden, wie die vermehrte Erzeugung von Weizen durch deutsche Bauern ein Ernährungsproblem irgendwo auf der Welt lösen soll. Wird die Ernte nach Afrika verschenkt?

Insofern : das Ganze ist nur ein betriebswirtschaftliches Geschenk an die deutschen Bauern. 

Keine gute Idee

weil dann die Insekten und Schmetterlinge von den Wiesen weg sind, die sich über Jahre wieder angesiedelt haben, es sollte lieber mal das Verbot auch für Städte durchsetzen, das im Mai nicht mehr gemäht wird.

Weil nämlich auch die Wiesen sich erholen können, und nicht verbrennen wie dieses Jahr, wo Regen fehlt.

Wir haben jetzt schon 118 Prozent bei Weizen, und soweit ich weiß, exportieren wir auch welchen.

Welches Getreide exportiert Deutschland?

Im Jahr 2021 wurden rund 7,1 Millionen Tonnen Weizen (inkl. Mengkorn) aus Deutschland exportiert.

Unsere Insekten haben derartig abgenommen, ich war im Juni wie immer unterwegs, irgendwas auf der Autoscheibe wie früher bei fahren über Land, zwischen Feldern und Wäldern gab es nicht.

Vielleicht kann sich ja jemand an frühere Zeiten noch erinnern, außerdem hat unser Getreide einen ganz anderen Preis, als die großen Anbieter, wird sich kaum ein armer Staat leisten können.

Das Argument zieht eher nicht.

@16:03 Uhr von Mathias Beyer

am aktienmarkt werden aktien gehandelt, kein getreide. da müssen sie an die terminmärkte.

Das überhaupt auf Nahrungsmittel spekuliert werden darf ist asozial 

@16:03 Uhr von Mathias Beyer

am aktienmarkt werden aktien gehandelt, kein getreide. da müssen sie an die terminmärkte.

Und am Terminmarkt kann man dann Weizen kaufen, den man nur für die Nahrungsmittelproduktion einsetzen darf? Und ist denn bei Nahrungsmittel ein Einsatz als Futtermittel ausgeschlossen? 
 

@16:14 Uhr von Grossinquisitor, bitte keine Diätvorschriften

Das traurige ist: Ein bedeutender Teil der aus dem Getreide produzierten Lebensmittel landet hierzulande wieder in der Mülltonne. Zu viel Getreide wird als Tierfutter verschwendet und Millionen Deutsche sind übergewichtig und müssten eigentlich auf Diät gesetzt werden. 

Wenn Sie das traurig finden ... Was wollen Sie: Rationierung? Kontrolle? Entmündigung?

Teilweise haben Sie Recht, ein Teil der Lebensmittel verdirbt in den Haushalten, weil viele Menschen nicht rechnen, nicht planen können und vielleicht auch zu wenig Zeit zum Kochen haben. Wenn man müde von der Arbeit kommt, ist es im Zweifelsfall einfacher, sich von unterwegs  eine Pizza mitzunehmen, als sich dann noch in die Küche zu stellen.

Das sollte sich ändern und dabei sind wir auf einem guten Weg: Tafeln, Tauschbörsen, Lebensmittelretter gibt es schon in jeder Kleinstadt.

Kampf dem Hunger auf der Welt!

Täglich sterben hunderte Kinder vor Hunger. Auf der anderen Seite werden Lebensmittel vernichtet, um Preise hoch zu halten, oder weggeworfen weil abgelaufen, Getreidelieferungen der Ukrainer verhindert und die Lieferung russischen Getreides sanktioniert. In was für einer kranken Welt leben wir eigentlich?

@16:13 Uhr von Silverfuxx

Die Koalition lässt sich von der Union und diversen Lobbyverbänden vor sich her treiben und verrät bis ins Kleinste alles, wofür sie eigentlich stehen sollte. Fossile Energie, Atomkraft, Natur- und Artenschutz.

Allerdings braucht man die man die wohl gar nicht so sehr zu treiben, die gehen schon ziemlich freiwillig und von selbst in die Richtung. Manche, wie Habeck, tun dabei zwar so, als würde es ihnen schwerfallen, aber das ist unglaubwürdig geworden.

In der Zeit oder der Süddeutschen gab es vor Kurzem einen Artikel mit der Überschrift 'Passt gerade nicht'.

Die perfekte Ausrede für alles und jedes. Und die meisten Leute glauben es auch noch.

Wundert Sie das? Die Koalition mit diesem Zauder-Kanzler an der Spitze, ist mit Ausnahme der Grünen auch ein Totalschaden! Und Hauptverantwortlicher ist Olaf Scholz!

@15:23 Uhr von DB_EMD

Wir benötigen Halbleiter aus Taiwan, Gas aus Russland, Getreide aus der Ukraine…

Artenvielfalt ist wichtig! Nur geht die überhaupt national? Was ist mit der Artenvielfalt in der Ukraine? Da wollen wir lieber das Getreide angebaut sehen! Dafür verzichten wir im Gegenzug auf die eigene Versorgungssicherheit! Es ist nicht zu fassen!

Als nächstes werden es die Halbleiter aus Taiwan sein! Und was kommt dann? Spätestens seit Corona, wo selbst Masken zu Beginn selbst genäht werden mussten, sollten wir es doch endlich besser wissen!

Die Globalisierung wurde hier zu einem Risiko für die eigene Versorgung, Sicherheit und damit zu guter Schluss eine Gefahr für den eigenen Wohlstand!

 

Aber was ist Ihr Argument ? Die Globalisierung ist nicht nur ressourcenverbrauchendsondern auch unsozial!

Aber selbst wenn Wohlstand u. Umweltstandards überall gleich wären, müsste die Weltwirtschaft arbeitsteilig bleiben. Taiwan kann Chips halt billiger produzieren als Deutschland in Magdeburg nur mit hohen Subventionen.

@16:31 Uhr von Sparpaket

Ich habe nicht verstanden, wie die vermehrte Erzeugung von Weizen durch deutsche Bauern ein Ernährungsproblem irgendwo auf der Welt lösen soll. Wird die Ernte nach Afrika verschenkt?

Insofern : das Ganze ist nur ein betriebswirtschaftliches Geschenk an die deutschen Bauern. 

Wenn überhaupt!

Hier bei uns in der Eifel baut ein Großbauer seit Jahren nur Mais an zur Biogasherstellung.

Ups jetzt wächst auf mindestens der Hälfte dieser Großflächen Getreide also Gerste und Roggen.......

Ein Schelm wer böses dabei denkt.

 

 

@16:31 Uhr von Sparpaket, mal verkürzt erklärt

Ich habe nicht verstanden, wie die vermehrte Erzeugung von Weizen durch deutsche Bauern ein Ernährungsproblem irgendwo auf der Welt lösen soll. Wird die Ernte nach Afrika verschenkt?

Insofern : das Ganze ist nur ein betriebswirtschaftliches Geschenk an die deutschen Bauern. 

Können Sie sich das nicht selbst erklären? Wir leben nicht nur innerhalb der deutschen Staatsgrenzen, sondern sind weltweit vernetzt. Getreide und vieles andere wird über die Märkte gehandelt, weltweit.

Wir bekommen Obst und Gemüse aus der ganzen Welt, ... aber das wissen Sie ja selbst. Fällt irgendwo die Produktion aus, ist das Handelsgut rar und der Preis steigt. Arme Menschen/arme Länder können sich das dann nicht mehr leisten.

Ein Mehr an Produktion steigert die gesamte verfügbare Menge an Getreide und wirkt der Preisexplosion entgegen. Theoretisch jedenfalls, Praktisch ist es nur ein kleiner Beitrag.

Und vergessen Sie nicht, wer die Ernte erschwert hat und leider auch die Bestellung der Felder für nächstes Jahr.

Hoffnungsloses Unterfangen

Nicht nur Russland spielt mit dem Hunger sondern auch die internationale Nahrungsmittelspekulanten. Sie reagieren sofort auf jede Entscheidung der wesentliche Regierungen. Sei es Verkleinerung, Vergrößerung der Gesamtanbauflächen, Getreideflächen, Ölsaaten, Tierfutteranbauflächen. Jede EU Entscheidung ist schon längst in harte Dollars registriert, jede Witterungsänderung ebenfalls, jede Devisenänderung auch.#Es war schon bemerkenswert wie schnell sich die Getreidepreise in der Ukraine sich nach unten anpassten, vor allem nach der Meldung das die Getreide-Ernte in diesen Jahr um mehr als 10 % steigen würde. 

Es ist ein hoffnungsloses Unterfangen, Kleinbauern und Regierungen gegen die weltweite Agrarwirtschaft.

gute Entscheidung

Dass ich dies bei einem Grünenpolitiker mal sage, hätte ich nicht gedacht (naja, ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn).

Gut, dass der Anbau freigegeben wird, gut, dass dies nur befristet ist. Befristet deshalb, da es nicht sein kann, dass wir auf Dauer unsere Böden auslaugen und den Naturschutz untergraben, nur weil andere Länder nicht für den eigenen Anbau sorgen.

Die eine Kritik sehe ich als berechtigt:  "Diese Entscheidung war überfällig und kommt in letzter Minute""

Aber dies scheint ja bei den Regierenden leider schon fast die Regel zu sein, nicht nur bei dieser Özdemir-Entscheidung.

@16:37 Uhr von camil, Warum?

am aktienmarkt werden aktien gehandelt, kein getreide. da müssen sie an die terminmärkte.

Und am Terminmarkt kann man dann Weizen kaufen, den man nur für die Nahrungsmittelproduktion einsetzen darf? Und ist denn bei Nahrungsmittel ein Einsatz als Futtermittel ausgeschlossen? 
 

Was wollen Sie eigentlich damit fragen/sagen? Kein Getreide produzieren, weil es ein Handelsgut ist? Kein Getreide handeln? Warum?

@16:36 Uhr von Francis Ricardo

" am aktienmarkt werden aktien gehandelt, kein getreide. da müssen sie an die terminmärkte.

Das überhaupt auf Nahrungsmittel spekuliert werden darf ist asozial "

-

Die Spekulation mit Lebensmittelgrundstoffen sollte verboten werden, da gehe ich mit Ihnen mit.

Weil ja Weizen im Prinzip eigentlich den selben wert hat, wie immer, ist viel vorhanden, ist er billig, ist wenig vorhanden, ist er teuer, ist aber immer nur noch der selbe Weizen.

Das Prinzip muss für die armen Länder geändert werden, außerdem müssen die befähigt werden selber etwas anzubauen.

 

@16:20 Uhr von Möbius

dafür ist die studienlage aber mehr als dünn und längst nicht so wie sie es mit ihren einfachen gedanken darlegen wollen. erstmal muss jeder käufer am terminmarkt wieder als verkäufer auftreten, wenn er sich das produkt nicht in den garten kippen lassen will. sehen wir grad unter anderem am öl- und getreidemarkt. also einmal erhöht man die nachfrage und dann wieder das angebot. zum anderen wirken höhere preise langfristig sogar positiv weil durch höhere erlöserwartungen mehr produziert wird und dadurch preisdämpfend wirkt. der berühmte schweinezyklus...

Ernährung

Uns sollte bewusst sein, dass 60 Prozent unserer Flächen zum Anbau von Getreide für die Nutztierhaltung verwendet werden. (Quelle: Bundesamt für Ernährung)

Statt den ohnehin zu kurz kommenden Artenschutz auszusetzen, sollte man lieber an der Stellschraube Fleischkonsum drehen. 

Ueber die 1/2 des Getreides,…

Ueber die 1/2 des Getreides, das in D verbraucht wird, geht an die Futterindustrie und maestet die Intensiv-Fleischindustrie. Erst mal DORT ansetzen und die masslosen Exporte verbieten (sind 50% der Fleischproduktion in D) bevor nun aucb hier wieder ein notwendiges Umweltziel, wie der Artenschutz, ueber Bord geworfen wird.

Wir muessen WEG von der Intensivtierhaltung, die ist der Kern vielen Uebels.

Im uebrigen ist D Selbstversorger, was die Getreideverwendung fuer "Menschenfutter" angeht, hing auch nie von der Ukraine ab (vllt anders bei So-blumenoel).

Ich habe Gruen gewaehlt und bin dermassen enttaeuscht, alle ihre Ziele opfern sie den unterschiedlichen Lobbies und sind es nicht die Lobbies, dann machen sie den Kotau vor der FDP. Nichts setzen sie durch vor dem allmaechtigen Lindner. Und der Kanzler schaut nur zu...

Allerdings gibt es fuer mich keine Alternative (ausser evtl der Tierschutzpartei oder der Satirepartei), bevor ich CxU oder die Braunblauen waehle, muss die Hoelle zufrieren.

@16:36 Uhr von Francis Ricardo

wenn man es nicht zu ende denkt und nur auf einfachen populismus hört, gebe ich ihnen recht. allerdings ist der terminmarkt hauptsächlich zur besseren planung und erlösglättung da, ich hab es schon in einer anderen antwort geschrieben, der vorwurf der spekulation ist überhaupt nicht gut belegt und da es auch mein business ist kann ich ihnen versichern und das wird sie vielleicht freuen, dass die meisten spekulanten damit langfristig gewaltig gegen den baum fahren.

@16:20 Uhr von Möbius, das ist keine Spekulation

am aktienmarkt werden aktien gehandelt, kein getreide. da müssen sie an die terminmärkte.

 

Das macht das Argument des Users ja nicht weniger richtig. Die Spekulation mit Nahrungsmitteln ist eine Fehlentwicklung des Kapitalismus, die HungerKrisen in ärmeren Ländern auslöst .. 

Die Hungerkrise hat derjenige zu verantworten, der die Ernte teils verhindert, teils vernichtet und den Transport hinausgezögert/verhindert hat.

Nennen Sie den Handel mit Getreiden an den Märkten "Spekulation mit Nahrungsmitteln"? Getreide und andere Lebensmittel sind ein Handelsgut, dass vermarktet werden muss, sonst kommt es nicht an den Verbraucher. Oder soll ich mir selbst jede Banane einzeln beim Erzeuger abholen?

@16:37 Uhr von camil

am terminmarkt handeln sie eine ware, was sie dann als käufer damit machen ist mehr oder weniger ihre sache. ich würde empfehlen, wenn sie das thema wirklich interessiert, nicht die kommentarfunktion zu nutzen sondern die zeit in recherche zu investieren. das wird sonst nur stückwerk.

@16:11 Uhr von Möbius, Kleinvieh macht auch Mist

jetzt doch angebaut werden darf ? Ist das für die Ernährungssicherheit innerhalb von DEU, innerhalb der EU bestimmt ? Oder wird das verkauft/exportiert ? Leider konnte ich im Bericht dazu nichts finden.

 

Man darf vermuten, dass es um den Eigenbedarf geht, also nix mit „Brot für die Welt“. 
Interessant wäre es auch gewesen, konkrete Zahlen zu erfahren, um wieviel Prozent zusätzliche Anbaufläche geht es ? So bleibt nur der Symbolcharakter der Meldung. 

Kleinvieh macht auch Mist. Global gesehen mag es nicht ausschlaggebend sein, ob und wieviel in Deutschland mehr angebaut wird. Ich gehe aber davon aus, dass auch in anderen Staaten im Hinblick auf den kommenden Getreidemangel mehr angebaut wird.

Alles hilft, auch kleine Beiträge.

 

Sinnvolle Landwirtschaft scheint sehr schwierig zu sein

Für mich eher nicht

Ich sehe den ureigenen Sinn in Landwirtschaft darin, die eigene Bevölkerung mit Lebensmitteln zu versorgen, die sie braucht. Das ist nämlich der Grund, dass wir vom Sammler und Jäger zum Bauern und Viehhalter uns veränderten. Ökologische Gesichtspunkte wie z.B. Bodengesundheit, Wasserhaushaltung, Sorten- und Artenschutz werden zunehmend wichtiger, weil wir mehr werden, mehr wissen, weniger Platz haben. Aber die zentrale Aufgabe der Landwirte war es immer, Mangelsituationen zu beheben, so wie jetzt z.B. Sonnenblumen und Weizen. Da gibt es m.E. nichts zu überlegen.

@16:41 Uhr von Omikron

oh jetzt haben sie sich aber ein eigentor geschossen. ich lese die financial times und auch das handelsblatt und die börsenzeitung. aber da sie es anscheinend besser wissen, erklären sie mir doch mal wo ich falsch lag. kleiner tipp: das wort aktienmarkt gibt eigentlich schon die gesamte antwort. aber ich lerne gerne von ihnen.

@16:42 Uhr von DB_EMD

Die Koalition lässt sich von der Union und diversen Lobbyverbänden vor sich her treiben und verrät bis ins Kleinste alles, wofür sie eigentlich stehen sollte. Fossile Energie, Atomkraft, Natur- und Artenschutz.

Allerdings braucht man die man die wohl gar nicht so sehr zu treiben, die gehen schon ziemlich freiwillig und von selbst in die Richtung. Manche, wie Habeck, tun dabei zwar so, als würde es ihnen schwerfallen, aber das ist unglaubwürdig geworden.

In der Zeit oder der Süddeutschen gab es vor Kurzem einen Artikel mit der Überschrift 'Passt gerade nicht'.

Die perfekte Ausrede für alles und jedes. Und die meisten Leute glauben es auch noch.

Wundert Sie das? Die Koalition mit diesem Zauder-Kanzler an der Spitze, ist mit Ausnahme der Grünen auch ein Totalschaden! Und Hauptverantwortlicher ist Olaf Scholz!

Jetzt geht das wieder los. Die Alternative wäre die AFD gewesen, oder wie?

Es geht hier gerade darum, in einer Notsituation einen kleinen Beitrag zur Lebensmittelsicherheit zu leisten.

Interessant und auch…

Interessant und auch irgendwie erschreckend, dass wirklich niemand hier auch nur ansatzweise die Argumente von Greenpeace aufgreift oder daran anknüpft.

 

 

>>…die ohnehin viel zu geringen Flächen zum Schutz der Artenvielfalt würden so wirtschaftlichen Interessen geopfert. "Dabei ist die Ernährungssicherung in Kriegszeiten nur ein Vorwand, um wertvolle Biotope unterzupflügen", sagte er. Dort angebauter Weizen würde erst im nächsten Jahr und in nicht ausreichender Menge zur Verfügung stehen, um der akuten globalen Hungerkrise wirkungsvoll zu begegnen. Mit einem Ausstieg aus dem Biosprit könne umgehend ein Vielfaches der Getreidemenge bereitgestellt werden. Auch die Umwelthilfe forderte, jegliche Förderung für Agrosprit sofort zu beenden und Flächen für die Lebensmittelproduktion umzuwidmen.<<

 

GP veröffentlichte übrigens erst vor kurzem: Gerade mal 0,6% der Fläche in D. ist wirklich unberührte Wildnis. Auch hier gibt es seit langem ein 2%-Ziel, von dem man noch „ein Stückchen“ entfernt ist.

@16:32 Uhr von wenigfahrer

weil dann die Insekten und Schmetterlinge von den Wiesen weg sind, die sich über Jahre wieder angesiedelt haben, es sollte lieber mal das Verbot auch für Städte durchsetzen, das im Mai nicht mehr gemäht wird.

Weil nämlich auch die Wiesen sich erholen können, und nicht verbrennen wie dieses Jahr, wo Regen fehlt.

 

Unsere Insekten haben derartig abgenommen, ich war im Juni wie immer unterwegs, irgendwas auf der Autoscheibe wie früher bei fahren über Land, zwischen Feldern und Wäldern gab es nicht.

Vielleicht kann sich ja jemand an frühere Zeiten noch erinnern, außerdem hat unser Getreide einen ganz anderen Preis, als die großen Anbieter, wird sich kaum ein armer Staat leisten können.

Das Argument zieht eher nicht.

##

Ich kann mich sehr gut an die verschmierte Auto Frontscheibe erinnern.Das ist vorbei.

 

Panik und Publicity

Schnell ne' Panik und Publicity Aktion raushauen  - aber jahrelang und weiterhin! irgnorieren wie weltweit wertvoller Boden fuer Viehfutter zwecks Fleichverzehr verschwendet wird und das durch entsprechende deutsche Industrie und Marktwirtschaft gewollt und unterstuetzt wird. Ausserdem waere schon eine einfache Faustformel richtungsweisend selbst fuer den blindesten Politkiker, naemlich diese: "Was der Bauenverband fuer gut befindet, das ist schlecht." 

Es können nicht alle alles produzieren!

Geht schon auf Grund der verschiedenen Voraussetzungen nicht. Erst die Spezialisierung hat der Menschheit Wohlstand gebracht. Wir leben in einer globalisierten Welt und wenn sich die Menschheit einig wäre, Konflikte in beidseitigen Interesse gelöst werden, könnte jeglicher Hunger besiegt werden. So lange aber Macht und Einfluß im Vordergrund stehen, wird die Welt an ihren eigenen Problemen zu Grunde gehen.

Der Bauer

"Russlands Präsident Wladimir Putin spiele mit dem Hunger, so Özdemir - und er tue dies auf Kosten der Ärmsten in der Welt. Zugleich sei der Hunger bereits dort am größten, wo die Klimakrise schon schwere Folgen habe."

 

Der Weizenexport der Ukraine 2020 wird mit 8 Prozent und der Maisexport mit 13 Prozent angegeben. Der größte Abnehmer ist Ägypten mit 17 Prozent. Indonesien mit 15,1 Prozent. Der Hunger wütet aber in der Zentralafrikanischen Republik, im Kongo, Lesotho, Madagaskar. In die afrikanischen Länder geht weniger als 1 Prozent des ukrainischen Getreides.

 

Natürlich säen die Bauern Produkte auf ihren Feldern an, die einen hohen Gewinn versprechen. Darüber braucht doch keiner diskutieren. Hochqualifizierte Landwirte haben keine Planwirtschaft, aber eine agrarpolitische Strategie.

 

Deutschland ist bei Weizen, Gerste, Kartoffeln und Zuckerrüben Selbstversorger.

 

  

@15:21 Uhr von draufguckerin

Als Russland die Ukraine überfallen hat ("Manöver") war jedem klar, dass die Bestellung der dortigen Felder, die Aussaat, schwierig bis unmöglich werden würde. Angesichts drohender Lebensmittelknappheit wurde schon im März gefordert, Brachflächen zur Bestellung freizugeben. Was machte unser Landwirtschaftsfachmann / - minister: Er reiste herum und warb für das Vernässen von Feuchtwiesen und Mooren. Das ist ok, aber das Freigeben von potentiellen Anbauflächen hätte Priorität gehabt. Jetzt ist es reichlich spät.

Wo nicht gesät wird, kann nicht geerntet werden. 

 

Letztendlich warb er dann für den Erhalt der Umwelt und den Kampf gegen den CO2-Überschuss. Wenn sich dahingehend weiterhin so wenig tut, dann können Sie (oder Ihre Nachkommen) bald weder säen noch ernten und sogar nicht mehr essen.

 

Jetzt werden zaghafte Schritte gegen die Ausbeutung unserer Lebensgrundlagen aus wirtschaftlichen Interessen mal eben wieder rückgängig gemacht, am „besten“ noch für Tierfutter für die „Nutztierhaltung“. 

@16:37 Uhr von camil

am aktienmarkt werden aktien gehandelt, kein getreide. da müssen sie an die terminmärkte.

Und am Terminmarkt kann man dann Weizen kaufen, den man nur für die Nahrungsmittelproduktion einsetzen darf? Und ist denn bei Nahrungsmittel ein Einsatz als Futtermittel ausgeschlossen? 
 

Es gibt keine Vorschrift, wie man ein Handelsgut, dass man erwirbt, zu verwenden hat. Außerdem: Was haben Sie gegen Tierfutter? Sind Sie Vegetarier?

Tierfutter wird gebraucht, um Tiere aufzuziehen und Hähnchencurry, Bratwurst oder Käsetorte (Quark) daraus zu machen. Was ist verkehrt daran?

@16:38 Uhr von draufguckerin

Das traurige ist: Ein bedeutender Teil der aus dem Getreide produzierten Lebensmittel landet hierzulande wieder in der Mülltonne. Zu viel Getreide wird als Tierfutter verschwendet und Millionen Deutsche sind übergewichtig und müssten eigentlich auf Diät gesetzt werden. 

Wenn Sie das traurig finden ... Was wollen Sie: Rationierung? Kontrolle? Entmündigung?

Ich finde die Entmündigung in diesem Zusammenhang recht kreativ angedacht...

Leider sind sie auf das viel gewichtigere Argument mit dem Tierfutter fuer Tiere, die verzehrt werden, nicht eingegangen -wobei das nur der Anfang der Fresskette ist. Und was will der Forist? Vielleicht eine politische Kenntnissnahmne, die zu umfangreichen Regelungen in der Ernaehrungsindustrie in Rchtung Nachhaltigkeit gefuehrt haetten? Und zwar so, das den Bauern und der Fastfoodindustrie die Traenen kommen? Man kann da eine Listen der Mangelerscheinungen machen, fuer die 10 Beitraege nicht genuegend Zeichenzahl an Platz boeten. 

Wir leben nicht mehr in der…

Wir leben nicht mehr in der Urgesellschaft, obwohl das einige wohl gern hätten. Damals wurden die einen von Mais, die anderen von der Kartoffel oder dem Hafer satt, trugen Felle oder Stroh um ihre Hüften. Auf einer Südseeinsel wird es nie eine Chipfabrik geben, aber auch der Bewohner der Südsee möchte nicht auf sein Handy oder PC verzichten. Ohne die wirtschaftliche Vernetzung der Staaten gibt es keinen Fortschritt. Nicht die Globalisierung ist an unseren Problemen Schuld, sondern am Unvermögen friedlich in gemeinsamen Interesse zu leben.

@15:45 Uhr von c4--

Was soll das denn, dass die Regierung/EU hingeht und den Bauern erlaubt oder verbietet Getreide anzubauen?
Das ist doch Land, dass diesen Bauern entweder selber gehört oder von ihnen gepachtet wird. Wie kann es sein, dass in einer freien Gesellschaft die Regierung darüber entscheiden kann was Leute auf ihrem Land anbauen oder nicht anbauen dürfen?

Das ist ein direkter Eingriff in die Rechte der Menschen und Planwirtschaft! In einem freien Land haben solche Vorgaben nichts verloren!

Es geht um ökologische Vorgaben, Flächenstillegung, Fruchtwechsel, Brachland etc. Natürlich gibt es da Vorgaben, zumal der Agrarsektor ein subventionierter Bereich ist.

Wenn Sie Vergleichsgrößen brauchen: Das Baurecht macht Ihnen auch Auflagen und Vorschriften.

Sie können also die Schnappatmung wieder auf normale Atmung zurückfahren: Mit Eingriff in die Rechte der Menschen und Planwirtschaft hat das nichts zu tun.

 

gez. NieWiederAfd

 

@16:44 Uhr von Möbius, arbeitsteilige Weltwirtschaft

"... Als nächstes werden es die Halbleiter aus Taiwan sein! Und was kommt dann? Spätestens seit Corona, wo selbst Masken zu Beginn selbst genäht werden mussten, sollten wir es doch endlich besser wissen!

Die Globalisierung wurde hier zu einem Risiko für die eigene Versorgung, Sicherheit und damit zu guter Schluss eine Gefahr für den eigenen Wohlstand!"

 

Aber was ist Ihr Argument ? Die Globalisierung ist nicht nur ressourcenverbrauchend sondern auch unsozial!

Aber selbst wenn Wohlstand u. Umweltstandards überall gleich wären, müsste die Weltwirtschaft arbeitsteilig bleiben.

Wenn Umweltstandards und Wohlstand gleich und auch die Sozialversicherungssysteme ähnlich fürsorglich und teuer wie bei uns wären, würden sich auch die Kosten angleichen.

Ressourcenverbrauch und "Fettlebe" auf Kosten armer Menschen, z.B. Bauern und Textilarbeiterinnen, würden sich verringern. Ich hätte nichts dagegen.

 

Özdemir will mehr Getreideanbau ermöglichen....

Und gerät- nach dem Artikel in die Kritik von Greenpeace. Greenpeace gegen die Grünen.

Der Selbstversorgungsgrad mit Getreide lag im Jahr 2020/21 bei 101 Prozent. Bei Weichweizen waren es 125 Prozent.

Außerdem muss bei einer Ausdehnung der Getreideanbauflächen auch daran gedacht, daß genügend Wasser vorhanden ist. Für 1 Kilogramm Getreide werden 1350 Liter Wasser gebraucht. Für 1 Kilo Weizen 300 bis 800 Liter Wasser.

@17:40 Uhr von Novchi

Was soll das denn, dass die Regierung/EU hingeht und den Bauern erlaubt oder verbietet Getreide anzubauen?
Das ist doch Land, dass diesen Bauern entweder selber gehört oder von ihnen gepachtet wird. Wie kann es sein, dass in einer freien Gesellschaft die Regierung darüber entscheiden kann was Leute auf ihrem Land anbauen oder nicht anbauen dürfen?
Das ist ein direkter Eingriff in die Rechte der Menschen und Planwirtschaft! In einem freien Land haben solche Vorgaben nichts verloren!

 
Planwirtschaft?
Die Subventionen für die Landwirtschaft sind ein indirekter Eingriff in meinen Geldbeutel. Freie Wirtschaft kennt keine Subventionen. 

@16:50 Uhr von friedrich peter peeters

Nicht nur Russland spielt mit dem Hunger sondern auch die internationale Nahrungsmittelspekulanten. Sie reagieren sofort auf jede Entscheidung der wesentliche Regierungen. Sei es Verkleinerung, Vergrößerung der Gesamtanbauflächen, Getreideflächen, Ölsaaten, Tierfutteranbauflächen. Jede EU Entscheidung ist schon längst in harte Dollars registriert, jede Witterungsänderung ebenfalls, jede Devisenänderung auch.#Es war schon bemerkenswert wie schnell sich die Getreidepreise in der Ukraine sich nach unten anpassten, vor allem nach der Meldung das die Getreide-Ernte in diesen Jahr um mehr als 10 % steigen würde. 

Es ist ein hoffnungsloses Unterfangen, Kleinbauern und Regierungen gegen die weltweite Agrarwirtschaft.

 

Wieso „spielt Russland mit dem Hunger“? Erkundigen Sie sich mal warum Russland dieses Jahr weniger als im Vorjahr exportieren kann. Die Ukraine ist nicht unwichtig aber auch nicht so bedeutend wie behauptet wird. Indien importiert wegen einer schlechten Ernte anstatt zu exportieren

@16:55 Uhr von Mathias Beyer

dafür ist die studienlage aber mehr als dünn und längst nicht so wie sie es mit ihren einfachen gedanken darlegen wollen. erstmal muss jeder käufer am terminmarkt wieder als verkäufer auftreten, wenn er sich das produkt nicht in den garten kippen lassen will. sehen wir grad unter anderem am öl- und getreidemarkt. also einmal erhöht man die nachfrage und dann wieder das angebot. zum anderen wirken höhere preise langfristig sogar positiv weil durch höhere erlöserwartungen mehr produziert wird und dadurch preisdämpfend wirkt. der berühmte schweinezyklus...

 

Dann wissen Sie ja auch das an den Rohstoffbörsen nachlassende Preise erwartet werden, da ein Großteil des Getreides in den Futtertrögen der Viehzüchter landet und da aufgrund der Inflation in den Industriestaaten die Nachfrage zurückgeht. 

@16:51 Uhr von Giselbert, "Gute Entscheidung"

Dass ich dies bei einem Grünenpolitiker mal sage, hätte ich nicht gedacht (naja, ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn).

Gut, dass der Anbau freigegeben wird, gut, dass dies nur befristet ist. Befristet deshalb, da es nicht sein kann, dass wir auf Dauer unsere Böden auslaugen und den Naturschutz untergraben, nur weil andere Länder nicht für den eigenen Anbau sorgen.

??? Andere Länder sorgen nicht für ihren Anbau? Die momentane und künftige Notlage (mind. zwei Jahre)  liegt doch wohl daran, dass ein anderes Land an der Ausfuhr seines Getreides gehindert wird.

Die vom Landwirtschaft ausgearbeitete Pflicht zum Fruchtwechsel wirkt übrigens dem Auslaugen entgegen. Ich nehme an, die Verordnung soll Engpässen bei der Düngerversorgung vorbeugen.

Die eine Kritik sehe ich als berechtigt:  "Diese Entscheidung war überfällig und kommt in letzter Minute""

Stimmt,ist reichlich spät

 

@15:45 Uhr von c4--

Das ist ein direkter Eingriff in die Rechte der Menschen und Planwirtschaft! In einem freien Land haben solche Vorgaben nichts verloren!

Es sei denn, eine Partei ist Teil der Regierung, bei der Gängeln und Bevormunden Programm ist ! Erst  Flächenstillegung für den Artenschutz, dann "Reaktivierung" derselben für die Ernährungssicherheit. Sein Tierwohllabel steht auch auf wackligen Beinen. Nach einem durchdachten, längerfristigen Programm sieht das nicht aus.

Bis  zu  40  %  aller …

Bis  zu  40  %  aller  Getreideprodukte  werden  im  Lebensmittelhandel  allwöchentlich  unverkauft   als  Ladenhüter   in  den  Müll  geworfen.   Was  will  da  Özdemir  noch  mehr  Getreideanbau  in  Deutschland  ?

@16:30 Uhr von draufguckerin

Hoffen wir das Beste.

Ist das ehrlich gemeint? Ihr Wort in Gottes Ohr.

Na ja, wie gesagt, es waren sehr gute Gründe, eben z.B. der Erhalt der Artenvielfalt, daher würde ich schon kritisch Stellung beziehen, tue es aber nicht in aller Konsequenz, da ich, wie ich zugab, dieses komplexe Thema rund um die Landwirtschaft nicht im Ansatz überschauen kann. Daher tue ich nur Kund, dass ich nicht sicher bin, ob diese Entscheidung wirklich hilfreich ist.

Mit Bauernverbänden hat man seit Jahrzehnten allerdings durchaus einschlägige Erfahrungen, dass es da schon allzu oft um Profite, gerade bei den Großbetrieben geht. Habe da im Zuge eingehender Beschäftigung mit dem Thema Tierhaltung, ein sehr klares Bild erhalten.

Ganz sicher gibt es sehr engagierte Bauern, keine Frage und natürlich hoffe ich das Beste, für Bauern, wie Menschen und Natur überall auf der Welt.

@16:55 Uhr von Mathias Beyer

dafür ist die studienlage aber mehr als dünn und längst nicht so wie sie es mit ihren einfachen gedanken darlegen wollen. erstmal muss jeder käufer am terminmarkt wieder als verkäufer auftreten, wenn er sich das produkt nicht in den garten kippen lassen will. sehen wir grad unter anderem am öl- und getreidemarkt. also einmal erhöht man die nachfrage und dann wieder das angebot. zum anderen wirken höhere preise langfristig sogar positiv weil durch höhere erlöserwartungen mehr produziert wird und dadurch preisdämpfend wirkt. der berühmte schweinezyklus...

 

schon. Aber wenn die Preise bei unverändertem Angebot steigen, ist eben Spekulation im Spiel. Außerdem kann man auch auf steigende Preise wetten ohne eine „physische Lieferung“ beim Auslaufen der Option befürchten zu müssen. Es ist doch immer das gleiche Lied: was als Absicherung Sinn macht, lässt sich eben auch zur Spekulation missbrauchen. Das sehen Sie zum Beispiel daran, dass gehandelte Mengen oft größer sind als die physischen. 

@16:55 Uhr von heur.f

" Uns sollte bewusst sein, dass 60 Prozent unserer Flächen zum Anbau von Getreide für die Nutztierhaltung verwendet werden. (Quelle: Bundesamt für Ernährung)

Statt den ohnehin zu kurz kommenden Artenschutz auszusetzen, sollte man lieber an der Stellschraube Fleischkonsum drehen. "

-

Das wäre nur der kleinste Teil, den der Konsum sinkt, und das schon seit Jahren.

" Der Pro-Kopf-Verbrauch sank 2021 im Vergleich zum Vorjahr bei Schweinefleisch um 1,2 Kilogramm, bei Rind- und Kalbfleisch um 600 Gramm und bei Geflügelfleisch um 200 Gramm. "

Wichtiger wäre den Export einzudämmen.

Beispiel: Zwar wird der größere Teil des hierzulande erzeugten Schweinefleischs für den eigenen Verbrauch verwendet, aber immerhin 47 Prozent gehen ins Ausland.

20.05.2022

 

@16:32 Uhr von wenigfahrer

"Unsere Insekten haben derartig abgenommen, ich war im Juni wie immer unterwegs, irgendwas auf der Autoscheibe wie früher bei fahren über Land, zwischen Feldern und Wäldern gab es nicht."

Letztes Jahr, als wesentlich weniger gereist und geflogen wurde, waren viele Insekten an der Autoscheibe..

Hat m.M. weniger mit Landwirtschaft zu tun..
 

 

@17:11 Uhr von draufguckerin

 

Jetzt geht das wieder los. Die Alternative wäre die AFD gewesen, oder wie?

Es geht hier gerade darum, in einer Notsituation einen kleinen Beitrag zur Lebensmittelsicherheit zu leisten.

Wer schreibt hier von der AfD??? Ich? Haben Sie überhaupt meinen Text gelesen??? Ich erwarte von der Bundesregierung vorausschauend zu handeln! Und darum hätte man schon im März zB an die Ausweitung von Agrarflächen denken müssen! Aber dieses Kabinett unter Scholz macht gar nix für die Zukunft, sondern handelt erst, wenn das Dach schon runtergebrannt ist! Ist das wirklich Politik, die eine der größten Volkswirtschaften der Welt gebrauchen kann? Das macht ja jede Bananenrepublik besser! Scholz zögert und zögert und zögert! Der Mann handelt unverantwortlich und ist für den Posten des Bundeskanzlers absolut ungeeignet! 

@ 16:56 Uhr von redfan96

"Ueber die 1/2 des Getreides, das in D verbraucht wird, geht an die Futterindustrie und maestet die Intensiv-Fleischindustrie. Erst mal DORT ansetzen und die masslosen Exporte verbieten (sind 50% der Fleischproduktion in D) bevor nun aucb hier wieder ein notwendiges Umweltziel, wie der Artenschutz, ueber Bord geworfen wird."

Sehr gute Idee, zumal die Schweinemast die Böden enorm mit Nitrat belastet.

@17:07 Uhr von draufguckerin

jetzt doch angebaut werden darf ? Ist das für die Ernährungssicherheit innerhalb von DEU, innerhalb der EU bestimmt ? Oder wird das verkauft/exportiert ? Leider konnte ich im Bericht dazu nichts finden.

 

Man darf vermuten, dass es um den Eigenbedarf geht, also nix mit „Brot für die Welt“. 
Interessant wäre es auch gewesen, konkrete Zahlen zu erfahren, um wieviel Prozent zusätzliche Anbaufläche geht es ? So bleibt nur der Symbolcharakter der Meldung. 

Kleinvieh macht auch Mist. Global gesehen mag es nicht ausschlaggebend sein, ob und wieviel in Deutschland mehr angebaut wird. Ich gehe aber davon aus, dass auch in anderen Staaten im Hinblick auf den kommenden Getreidemangel mehr angebaut wird.

Alles hilft, auch kleine Beiträge.

 

nicht alles macht überall Sinn. Ich halte das für reine Symbolpolitik. Den größten Nutzen für die globale Ernährung erzielt man, wenn man die aktuellen Handelshemmnisse beseitigt. 

@16:44 Uhr von Möbius

Stimmt doch gar nicht! Wieso produzieren denn dann die Taiwaner demnächst bereits in den USA? Die Wahrheit ist, dass wir in der EU immer noch glauben, wir müssten nur die teuren, gut bezahlten Produkte herstellen und dürfen nicht in die Massenproduktion a la Halbleiter fallen, die zwar enorm wichtig ist, aber zu einfach für europäische Jobs! Diese Arroganz kostet uns am Ende aber Wohlstand und Jobs!

das gemüse kommt m.m.n. zu kurz

der knackpunkt der weltweiten lebensmittelsicherheit ist m.m.n., das die ernährung der zu verspeisenden haustiere und der anbau von "energiepfanzen" unsere eigene ernährung zunehmend gefährden und wenn sich heutzutage, bei "gerade mal"  8 mrd erdlingen, bereits versorgungsengpässe einstellen und experten "aller coleur" immer wieder das weiter-wie-bisher anmahnen, sollten "wir" langsam ERNSTHAFT nach möglichkeiten suchen der dauerkrise mit aufklärungsarbeit und bildung entgegenzuwirken.

wenn der heimische getreideanbau jetzt gesteigert werden soll und auch noch mehr "energiepflanzen" angebaut werden sollen, um mehr biogas gewinnen zu können, weil der energiehunger mit jedem jahr grösser wird, bleibt noch weniger platz für den unverzichtbaren gemüseanbau vor ort übrig und das halte ich für den falschen weg, da eine zunehmend höhere importabhängigkeit von gemüse die nationale versorgungssicherheit im krisenfall ernsthaft gefährden könnte.

 

Die Grünen übernehmen…

Die Grünen übernehmen Verantwortung und zeigen Ihre Regierungsfähigkeit in den entscheidenden Bereichen der Politik, auch wenn es sie bis zur Schmerzgrenze eigener Überzeugungen führt.

Habeck arbeitet daran, aufgrund der russischen Gasdrosselung als kriegserweiternde Strategie für die Versorgungssicherheit temporär Gas aus anderen Ländern zu organisieren und Kohlekraft für einen begrenzten Zeitraum zu nutzen.

Baerbock unterstützt die europa- und weltweit von demokratischen Staaten beschlossene militärische Unterstützung der Ukraine gegen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands.

Lembke kann sich als begrenzte Strategie für die Versorgungssicherheit Bayerns (!), die in der Energiewende so ziemlich alles verschlafen haben, einen eng befristeten Weiterbetrieb vorstellen.

Und Özdemir stellt ökologische Brachlandprojekte zurück für die Versorgungssicherheit mit Getreide.

Wann hat je eine Partei in einer Bundesregierung so engagiert Politik für die Menschen gemacht.

 

gez. NieWiederAfd

 

@17:25 Uhr von draufguckerin

am aktienmarkt werden aktien gehandelt, kein getreide. da müssen sie an die terminmärkte.

Und am Terminmarkt kann man dann Weizen kaufen, den man nur für die Nahrungsmittelproduktion einsetzen darf? Und ist denn bei Nahrungsmittel ein Einsatz als Futtermittel ausgeschlossen? 
 

Es gibt keine Vorschrift, wie man ein Handelsgut, dass man erwirbt, zu verwenden hat. Außerdem: Was haben Sie gegen Tierfutter? Sind Sie Vegetarier?

Tierfutter wird gebraucht, um Tiere aufzuziehen und Hähnchencurry, Bratwurst oder Käsetorte (Quark) daraus zu machen. Was ist verkehrt daran?

 

Sie versuchen abzulenken. Die Begründung für den Anbau auf Brachflächen sei doch, dass „Putin mit dem Hunger spielt“. Jetzt legen Sie selbst dar, weshalb das Unsinn ist. 

@17:17 Uhr von das ding, Sie überschätzen Deutschlands Rolle

Schnell ne' Panik und Publicity Aktion raushauen  - aber jahrelang und weiterhin! irgnorieren wie weltweit wertvoller Boden fuer Viehfutter zwecks Fleichverzehr verschwendet wird und das durch entsprechende deutsche Industrie und Marktwirtschaft gewollt und unterstuetzt wird. Ausserdem waere schon eine einfache Faustformel richtungsweisend selbst fuer den blindesten Politkiker, naemlich diese: "Was der Bauenverband fuer gut befindet, das ist schlecht." 

"Die gemessen am Exportwert wichtigsten Agrarrohstoffe, die weltweit gehandelt werden, sind (in abnehmender Reihenfolge): Soja, Weizen, Palmöl, Mais, Reis, Kaffee, Zucker, Tabak, Baumwolle, Bananen, Kakao, Tee und Orangensaft. Im Jahr 2020 stammten 85% der Soja-Exporte aus den USA und Brasilien, während China allein 63% aller Exporte aufkaufte. Ebenso wurden über 85% des Palmöls von nur zwei Ländern, Indonesien und Malaysia, exportiert, wobei Indien und China fast 30% der Gesamtmenge importierten." zit. nach PublicEye, Bern.

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