Kommentare - Bundesländer wollen 9-Euro-Folgeticket mitfinanzieren

06. August 2022 - 09:06 Uhr

Bei der Debatte über eine Nachfolge des 9-Euro-Tickets haben die Bundesländer Unterstützung signalisiert. Man werde sich an der Finanzierung beteiligen, erklärte die Verkehrsministerkonferenz. Der Bund müsse nun ein Konzept vorlegen.

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Kommentare

Das kann auch dem Einzelhandel helfen

Seit dem 9 €  Ticket ist meine Frau nur noch selten zu Hause.Na Ja nicht so schlimm. Sind fast 30 Jahre verheiratet.

09:15 Uhr von heinzi123

LOL

So gesehen:

Das 9€-Ticket hat sicher viele Ehen gerettet. Das spart viel Geld, das sonst für Anwälte und amtliche Bescheinigungen ausgegeben werden würde.

 

 

 

Ich hätte dann gern

Auch eine Variante für 1 Tag, so 2,50€ oder 3€, bundesweit.

Danke.

@09:25 Uhr von Tada

LOL

So gesehen:

Das 9€-Ticket hat sicher viele Ehen gerettet. Das spart viel Geld, das sonst für Anwälte und amtliche Bescheinigungen ausgegeben werden würde.

 

Das dürfte sich aber mit Blick auf die Reisenden, die auf Mord und Kaputt ihr Ticket ausreizen und "genießen" wollen, immer mit Fahrrad am Liebsten, in etwa ausgleichen. Mir sind die Dauerempõrer in den vollen, verwahrlosten Zügen mittlerweile derart lästig geworden, daß ich vorzöge, mit meiner Frau zuhause über Probleme zu diskutieren, die wir uns für 49€ leisten könnten. 

Den guten Kompromiss der Grünen ab September umsetzen

Wenn man sieht, wie – im Verhältnis – wenig diese wirklich nützliche Maßnahme kostet, dann kann man nicht verstehen, wie man es ablehnen kann.

Es ist eine Entlastung, die sehr zielgenau die Menschen unterstützt, die eben nicht zu den Gutverdienern gehören und nun, bei erheblichen Energiemehrkosten eine deutliche Entlastung erfahren, die darüber hinaus noch die so wichtige Verkehrswende fördert.

Sehr viele Menschen aus dem städtischen Umland, die erheblich höhere Ticketpreise, als die Stadtbewohner haben, würde sogar deutlich mehr profitieren. Auch wenn viele ländliche Gebiete leider keinen guten ÖPNV haben, so werden doch auch viele ländliche Regionen stark profitieren.

Zum Konzept der Verkehrswende müssen deutlich höhere Parkgebühren, auch für Anwohner, gehören, die ebenfalls für die Finanzierung genutzt werden können.

Ihr hattet 3 Monate Zeit, nun bitte machen und ab September den guten Kompromiss der Grünen umsetzen.

9,- Euro Ticket

wenn man ein nachfolge Ticket will sollte man erst einmal die Voraussetzungen dazu schaffen und klären ob es für ganz Deutschland gültig ist oder nur für die Region leider konnte ich dazu bis heute nicht konkretes finden. 

in den Großstädten könnte ich mir ein Ticket wie in Wien für 365,-Euro vorstellen , jedoch müsste dann aber auch die Infrastruktur vorhanden sein und in Ordnung. 

aber wie will man das auf dem Land hinbekommen, dazu gibt es auch bis jetzt keine wirklichen aussagen dazu

Bundesländer haben zu viele Baustellen!

Die Bundesländer haben so viele andere finanzielle Baustellen. Marode Straßen, digitale Versorgung von Schulen, Gesundheitsämtern, Neueinstellung von Lehrpersonal, Pflegekräften, etc. Dauerhafte Versorgung Obdachloser, Ausbau des Nahverkehrs nicht nur in ländlichen Gegenden, Sanierung von Schulen und vieles mehr. Bürger, die laut Definition an der Armutsgrenze leben, könnten auf Antrag auch weiterhin ein 9€ -Ticket erhalten. Ansonsten sollte es realistische Preise geben, so dass auch Bus- und Bahnpersonal ihre Jobs behalten können, bzw. zusätzliche Einstellungen möglich sind. "Porschefahrer" und ganz allgemein Menschen mit einem Jahreseinkommen von bspw. mehr als 50.000 € pro Jahr brauchen keine verbilligten Tickets!

@09:15 Uhr von heinzi123

Seit dem 9 €  Ticket ist meine Frau nur noch selten zu Hause.Na Ja nicht so schlimm. Sind fast 30 Jahre verheiratet.

 

Solange sie immer wieder zurückkommt! 😄

 

Wissing zeigt sich offen (wenn die Länder allein zahlen)

"Bundesverkehrsminister Volker Wissing zeigt sich dem Bericht zufolge offen für eine Fortführung des 9-Euro-Tickets. Konkrete Vorschläge legte der FDP-Politiker bislang aber nicht vor."

Die Oppositionspartei innerhalb der Regierung würde mich positiv überraschen, wenn ihr nicht noch irgendein Grund einfällt, an dem sie das Ticket scheitern lassen kann. Mit einem sozial gerechten ÖNPV kann die FDP weder bei ihrer Wählerschaft, noch bei den Automobilkonzernen punkten.

Einseitige Diskussion

ÖPNV braucht nicht nur günstige Tickets. 

Wo ist die Initiative zum Ausbau des ÖPNV? 

Gern mit innovativen Konzepten wie kombinierten Strassen- und S-Bahnen zur besseren Einbindung des Umlandes

Wäre hier in der Stadt

Hamburg eine gute Sache das 9 Euro Ticket weiterhin beizubehalten. Wir nutzen es regelmäßig.

09:42 Uhr von melancholeriker

"Mir sind die Dauerempõrer in den vollen, verwahrlosten Zügen mittlerweile derart lästig geworden, daß ich vorzöge, mit meiner Frau zuhause über Probleme zu diskutieren"

...

Die Frage ist aber:

Würde  Ihre Frau auch gerne mit Ihnen diskutieren, oder viel lieber das 9€-Ticket nutzen? ;-)

...

Ps. So viele Dauerempörer gibt es gar nicht. Ein Blick reicht da meistens aus, notfalls ein Hinweis auf die (irgendwo) mitreisenden Kinder, die sich das nicht anhören müssen.

Ansonsten ergab sich bei mir letztens sogar eine nette, interessante Diskussion mit anderen Mitreisenden.

 

Aber ja: Solche Art zu reisen zwingt einen früher oder später dazu sich auf andere Menschen einzulassen.

Oje ...

hoffentlich bekommt diese Debatte bald eine Absage auf ganzer Linie.

Diese Ungerechtigkeit darf nicht weiter gehen, egal wer es Zahlt, ob Bund oder Länder, letztlich zahlt dies der Steuerzahler.

@09:15 Uhr von heinzi123

Seit dem 9 €  Ticket ist meine Frau nur noch selten zu Hause.Na Ja nicht so schlimm. Sind fast 30 Jahre verheiratet.

##

Das hat doch auch Vorteile,man muss auch mal alleine sein,oder?

 

@09:32 Uhr von Lyn

Ich hätte dann gern Auch eine Variante für 1 Tag, so 2,50€ oder 3€, bundesweit.

Danke.

 

Das wird es so nicht geben, wäre auch in der Steuerungswirkung Unsinn, weil die Umstiegsperspektive verpuffen würde.

 Etwas anderes wäre es, generell den Nah- und Fernverkehr anders zu organisieren und zu finanzieren, um den "1Person-in-1Auto-Unsinn" besser hinter sich zu lassen.

 Und bevor jetzt wieder ein Shitstorm losgeht: Ja, Handwerker, Logistik und auch Arbeitende v.a. im ländlichen Gegenden können nicht einfach das Auto stehen lassen und umsteigen. Viele andere schon.

 Und: Ja, wir brauchen mehr Investitionen in ÖPNV, Schiene und Angebotsverbesserung. Der beste Tag, damit zu zu beginnen, ist heute.

 

gez. NieWiederAfd 

 

Deutschland besteht nicht nur aus Städten

und Notleidender Stadtbevölkerung .Auf dem Land wäre man schon froh wenn wenigstens alle 2-3 Std. ein Bus vorbeikommen würde(fast egal was die Fahrt dann kostet). Wenn es gerecht ist dass die Stadtbevölkerung für 9 oder 29 € einen Monat lang uneingeschränkt mobil gehalten wird ,würde ich fordern dass auf dem Land wo es so gut wie keinen ÖPNV gibt jeder als Ausgleich einen Tankgutschein von 150 € erhält, wegen der Gleichstellung aller Bürger und dass sich niemand diskriminiert fühlen kann. Überall gibt es Gleichstellungsbeauftragte, da könnten sie einmal etwas Sinnvolles in die Wege leiten.

wer hätte das gedacht

das wegenetz ist doch jetz schon gnadenlos überlastet. mehr züge verträgt die bundesbahn garnicht. auch die schaffner fehlen doch

09:52 Uhr von Cologne 59 @heinzi123

 

"Solange sie immer wieder zurückkommt! 😄"

...

 

So gesehen ist das eine Liebesbekundung der Frau. :-)

ÖPNV durch weniger Straßenverkehr finanzieren

Der Straßenverkehr deckt seinen Kostenbedarf nur zu 36 Prozent und verursacht massive Folgekosten in Milliardenhöhe (beispielsweise Gesundheitsschäden durch Feinstaub und Luftverschmutzung). Gar nicht zu beziffern ist der volkswirtschaftliche Schaden, der durch Autofahrten oder sinnloses im Stau stehen entsteht.

Die hier möglichen Einsparungen würden mehr Mittel freisetzen, als für die Finanzierung eines kostenlosen ÖPNVs nötig wären.

Wer lange Autofahrten bisher nicht als Verlust an Lebenszeit wahrnimmt, kann ja auch weiter Auto fahren.

 

Quellen:

1) www.heise.de/news/Studie-Strassenverkehr-deckt-Kostenbedarf-nur-zu-36-P…

2) https://www.allianz-pro-schiene.de/glossar/externe-kosten/

Schön wäre es…jedoch

an der Zuverlässigkeit der DB dürfte für die meisten Pendler das Intresse eines, wie auch immer gestalteten Ticketpreis scheitern! Seit der Privatisierung wurde die DB kaputtgespart! Streckenstilllegungen und marodes Schienennetz taten ein Übriges!

@09:42 Uhr von melancholeriker

LOL

So gesehen:

Das 9€-Ticket hat sicher viele Ehen gerettet. Das spart viel Geld, das sonst für Anwälte und amtliche Bescheinigungen ausgegeben werden würde.

 

Das dürfte sich aber mit Blick auf die Reisenden, die auf Mord und Kaputt ihr Ticket ausreizen und "genießen" wollen, immer mit Fahrrad am Liebsten, in etwa ausgleichen. Mir sind die Dauerempõrer in den vollen, verwahrlosten Zügen mittlerweile derart lästig geworden, daß ich vorzöge, mit meiner Frau zuhause über Probleme zu diskutieren, die wir uns für 49€ leisten könnten. 

Dann machen Sie das doch.

150 Milliarden Euro pro Jahr an Steuerhinterziehungen

Es ist müßig sich über die Finanzierbarkeit irgendwelche Mr Vorhaben Gedanken zu machen, wenn unsere Finanzminister unfähig oder unwillig sind, die jährlichen Steuerhinterziehungen von 150 Milliarden Euro zu verhindern und die bisher gestohlenen Billionen Euro einzutreiben. 
Vielleicht sollten die Steuerfahndungen mit einem Sondervermögen von 1 Milliarde Euro ausgestattet werden, um dieser Aufgabe nachzugehen. Zur Not auch unter Einbeziehung der Antiterrorgesetze.

@10:02 Uhr von Giselbert

hoffentlich bekommt diese Debatte bald eine Absage auf ganzer Linie.

Diese Ungerechtigkeit darf nicht weiter gehen, egal wer es Zahlt, ob Bund oder Länder, letztlich zahlt dies der Steuerzahler.

Hoffentlich passiert genau das nicht.

Ihre ewige Nörgelei gegen solch gute Ideen sind ja erschreckend. Ein guter öffentlicher Nahverkehr bringt für alle Vorteile.

Selbst für eingefleischte Autofahrer, wenn auf der anderen Seite viele ihr Auto stehen lassen. Lieber zahle ich dafür Steuern als für Steuerflüchtlinge wie Amazon, Google, MAC und Co.

@10:08 Uhr von jetzttexteich

an der Zuverlässigkeit der DB dürfte für die meisten Pendler das Intresse eines, wie auch immer gestalteten Ticketpreis scheitern! Seit der Privatisierung wurde die DB kaputtgespart! Streckenstilllegungen und marodes Schienennetz taten ein Übriges!

Stimmt leider. Aber genau darum sollte sich unser Verkehrsminister kümmern. Wobei der aus einer Partei kommt......

10:02 Uhr von Giselbert

Von was für einer Ungerechtigkeit schreiben Sie eigentlich? 

@09:46 Uhr von Michael Klaus Möller

wenn man ein nachfolge Ticket will sollte man erst einmal die Voraussetzungen dazu schaffen und klären ob es für ganz Deutschland gültig ist oder nur für die Region leider konnte ich dazu bis heute nicht konkretes finden. 

Dazu gab es gestern erst einen Artikel: Aktuell wird über die Variante 29-Euro-Ticket für Regional und 49-Euro-Ticket bundesweit diskutiert. Ansonsten ist jede Diskussion unnötig, wenn nicht die grundsätzliche Bereitschaft der Länder vorhanden wäre. Also ist das wohl eher eine Diskussion, die parallel geführt werden sollte.

in den Großstädten könnte ich mir ein Ticket wie in Wien für 365,-Euro vorstellen , jedoch müsste dann aber auch die Infrastruktur vorhanden sein und in Ordnung. 

aber wie will man das auf dem Land hinbekommen, dazu gibt es auch bis jetzt keine wirklichen aussagen dazu

Gibt es denn in Wien ein "Landticket"? Oder halt in Österreich? Und auch hier gilt: Angebot und Nachfrage hängen voneinander ab - er die Infrastruktur schaffen kann sich niemand leisten

@melancholeriker - Angebot und Nachfrage

@09:42 Uhr von melancholeriker:

"Das dürfte sich aber mit Blick auf die Reisenden, die auf Mord und Kaputt ihr Ticket ausreizen und "genießen" wollen, immer mit Fahrrad am Liebsten, in etwa ausgleichen."

Eine Ursache des Ansturms wird sein, dass es diese günstigen Reisemöglichkeiten früher nicht gab und bald nicht mehr geben wird.

Allerdings sind die Kapazitäten der Regionalbahnen natürlich auch nicht auf so viele Reisende ausgelegt. Aber das müsste sich ja ändern lassen.

Die von der Politik geliebten Autobauer können ja ins Bahngeschäft einsteigen...

Ich habe bislang  fast 2000…

Ich habe bislang  fast 2000 Euro im Jahr für ein Abo im Nahverkehr  bezahlt.  Zahle  es gerne , aber wenn ich wegen überfüllter Züge, wie im Juni Juli fast 50 Minuten  im Zug stehen muss , dazu die verspäteten oder ausgefallenen Züge sehe, nehme ich  aus gesundheitlichen Gründen Corona, Abstand  von der Bahn.  Fahre seitdem mit dem PKW. Das Abo des öpnv werde ich bei bei Verlängerung des 9 Euro  Tickets kündigen.  

Ich habe bislang  fast 2000…

Ich habe bislang  fast 2000 Euro im Jahr für ein Abo im Nahverkehr  bezahlt.  Zahle  es gerne , aber wenn ich wegen überfüllter Züge, wie im Juni Juli fast 50 Minuten  im Zug stehen muss , dazu die verspäteten oder ausgefallenen Züge sehe, nehme ich  aus gesundheitlichen Gründen Corona, Abstand  von der Bahn.  Fahre seitdem mit dem PKW. Das Abo des öpnv werde ich bei bei Verlängerung des 9 Euro  Tickets kündigen.  

@10:04 Uhr von albexpress

und Notleidender Stadtbevölkerung .Auf dem Land wäre man schon froh wenn wenigstens alle 2-3 Std. ein Bus vorbeikommen würde(fast egal was die Fahrt dann kostet). Wenn es gerecht ist dass die Stadtbevölkerung für 9 oder 29 € einen Monat lang uneingeschränkt mobil gehalten wird ,würde ich fordern dass auf dem Land wo es so gut wie keinen ÖPNV gibt jeder als Ausgleich einen Tankgutschein von 150 € erhält, wegen der Gleichstellung aller Bürger und dass sich niemand diskriminiert fühlen kann. Überall gibt es Gleichstellungsbeauftragte, da könnten sie einmal etwas Sinnvolles in die Wege leiten.

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Dem würde ich mich anschließen,  besser wäre aber ein Benzingutschein über 40 Liter Super im Monat für 29 Euro, pro Person.

Wäre am einfachsten zu bewerkstelligen, weil Tankscheine gibt es ja schon.

 

Wie nennt sich noch einmal die Wirtschaftsform?

Zitat: "Indes unterbreiteten die Grünen den Vorschlag eines Regionaltickets für 29 Euro und eines bundesweit gültigen Tickets für 49 Euro im Monat. Das geht aus einem Konzeptpapier von Parteichefin Ricarda Lang, Fraktionschefin Katharina Dröge und dem nordrhein-westfälischen Verkehrsminister Oliver Krischer hervor, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt."

.

Wie nennt man noch einmal die Gesellschafts- bzw. Wirtschaftsform, bei welchem ein Politbüro - und in diesem Fall besetzt von Personen_in:r_s_*, die nicht einmal die vier arithmetischen Grundrechtenarten beherrschen, die Preise von Gütern und Dienstleistungen festsetzen, ungeachtet der Tatsache, dass diese Güter ohnehin eine notorische, gigantische Kostenunterdeckung haben?

... ich komme nicht drauf ... wait ... achso, jetzt habe ich es: Kommunismus und Planwirtschaft.

Bundesländer wollen 9-Euro-Folgeticket mitfinanzieren....

Eine vernünftige Sache. Das könnte ein Baustein sein für eine ökologische Verkehrswende. Dazu würde noch der Ausbau des ÖPNV und des Regionalverkehrs gehören. Für Berufspendler muss es attraktiv gemacht werden, auf ein Auto zu verzichten.

 

Das sich Verkehrsminister Wissing bedeckt hält und Finanzminister Lindner "kein Geld sieht", für derartiges, daß ist eigentlich verständlich. Für die Sylt-Porsche-Partei...

@10:29 Uhr von Giselbert

"Auf dem Land wäre man schon froh wenn wenigstens alle 2-3 Std. ein Bus vorbeikommen würde(fast egal was die Fahrt dann kostet). ..."
Sie bringen es auf den Punkt!
Diejenigen mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel sind eh schon privilegiert und brauchen nicht noch weitere Sahnehäubchen. 
Und das Entscheidende, es wird kaum ein Umsteigen stattfinden, weil sich alleine durch billig nicht automatisch die Anbindung verbessert. Im Gegenteil, es fehlt immer mehr Geld, um den Ausbau voranzutreiben.

@ 10:09 Uhr von Raho59

"Ihre ewige Nörgelei gegen solch gute Ideen sind ja erschreckend. Ein guter öffentlicher Nahverkehr bringt für alle Vorteile."
Gute Argumente gegen ein Thema haben nichts mit Nörgelei zu tun! Auch wenn ich sie nicht in jedem Beitrag ausführlich darlege, so doch in vergangenen Beiträgen. Außerdem, ein Nahverkehr wird nicht automatisch gut wenn er billig ist (siehe auch Mitforisten, die über große Versorgungslücken klagen).

@Giselbert - Weg mit der Ungerechtigkeit!

 @10:02 Uhr von Giselbert:

"Oje, hoffentlich bekommt diese Debatte bald eine Absage auf ganzer Linie.

Diese Ungerechtigkeit darf nicht weiter gehen, egal wer es Zahlt, ob Bund oder Länder, letztlich zahlt dies der Steuerzahler."

Das denke ich auch!

Wir brauchen ein flächendeckendes Mautsystem, damit der Betrieb des Straßennetzes mitsamt aller Folgekosten kostendeckend möglich und nicht mehr auf die massiven Subventionen des Steuerzahlers angewiesen ist.

Von den Einsparungen in dreistelliger Milliardenhöhe* können dann der ÖPNV ausgebaut und für alle kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

 

*) Kosten, die durch den Straßenverkehr anfallen: Bau und Instandhaltung, Betrieb (Verkehrspolizei, Schilder, Beleuchtung), Reinigung, Unfallfolgekosten, Gesundheitsschäden durch verkehrsbedingte Emissionen, volkswirtschaftliche Schäden durch unproduktive Arbeitszeit beim Fahren.

"Grüne legen Konzept vor"

Zitat: "Indes unterbreiteten die Grünen den Vorschlag eines Regionaltickets für 29 Euro und eines bundesweit gültigen Tickets für 49 Euro im Monat. Das geht aus einem Konzeptpapier von Parteichefin Ricarda Lang, Fraktionschefin Katharina Dröge und dem nordrhein-westfälischen Verkehrsminister Oliver Krischer hervor, "

.

GrüneR_in_s_* und "Konzept" ... das ist ja schon der erste Witz bzw. Fake News.

Ein "Konzept" ist immer noch ein durchdachter Plan, der alle Eventualitäten beinhaltet.

Einfach ein paar simsalabim-Phantasiezahlen für den Preis eines Monatsticket für den ÖPNV festsetzen, der ohnehin notorisch eine gigantische Kostenunterdeckung hat?!

Sicherlich wurde in dem "Konzept" der GrüneR_in_s_* detailliert ausgearbeitet, wer die Kosten, die aus der noch größeren Kostenunterdeckung resultieren tragen wird, wie zusätzliche Kapazitäten bereitgestellt werden etc. und eine Beantwortung der Frage, warum der dumme Steuerzahler für den Unsinn mal wieder zahlen soll.

@09:49 Uhr von Cologne 59

Marode Straßen, digitale Versorgung von Schulen, Gesundheitsämtern, Neueinstellung von Lehrpersonal, Pflegekräften, etc. Dauerhafte Versorgung Obdachloser, Ausbau des Nahverkehrs nicht nur in ländlichen Gegenden, Sanierung von Schulen und vieles mehr. Bürger, die laut Definition an der Armutsgrenze leben, könnten auf Antrag auch weiterhin ein 9€ -Ticket ...
 

Ich finde sogar, für Menschen mit geringem oder keinem Einkommen muss der ÖPNV kostenfrei sein. 

Ansonsten sollte es realistische Preise geben, so dass auch Bus- und Bahnpersonal ihre Jobs behalten können, bzw. zusätzliche Einstellungen möglich sind. "Porschefahrer" und ganz allgemein Menschen mit einem Jahreseinkommen von bspw. mehr als 50.000 € pro Jahr brauchen keine verbilligten Tickets!

Finde ich nachvollziehbar. Allerdings steigt dadurch die Komplexität (Nachweise müssen geliefert werden). Ich gehe nicht davon aus, dass Gutverdienende dauerhaft mit dem billigen Ticket fahren möchten, sondern aus Stressgründen den ICE nutzen

@10:02 Uhr von Tada

 

...

Die Frage ist aber:

Würde  Ihre Frau auch gerne mit Ihnen diskutieren, oder viel lieber das 9€-Ticket nutzen? ;-)

[...] 

Aber ja: Solche Art zu reisen zwingt einen früher oder später dazu sich auf andere Menschen einzulassen.

 

Ja, schließlich sitzt man ja im gleichen Boot und man kommt ganz anders ins Grübeln darüber, wem man das Ruder überlässt und warum Haie einfach nur ihr Programm leben.

 

Das "sich Einlassen" hat sich tatsächlich noch ein bißchen weiterentwickelt in dieser Phase. Das hat auf "meiner" Strecke mit kaum noch zumutbaren Umleitungen, Ausfällen, Überfüllungszumutungen und einen Schwund beim Personal (über 3 Wochen keine Zugbegleitung und kein Sicherheitspersonal) zu vielen entgrenzenden, kurzweiligen Gesprächen geführt.

 

Leider sind da fast keine Schwerbehinderten mehr dabei. Auch meine Frau tut sich das nicht mehr an. In Hanau mußten gar neulich D-Zugwagen aus den 50ern aufgrund der miserablen Vorbereitung dieser "Entlastung" von der Museumsbahn ausgeliehen werden. 

"Der Kampf gegen den Klimawandel kostet eben Geld"

"Für den Kampfe gegen den Klimawandel muss man alles tun", heißt es immer, wenn man auch nur in Ansätzen die Sinnhaftigkeit von klimapolitischen Maßnahmen grünlinker Ökosozialisten in Frage gestellt.

"Die Menschheit vor dem Klimawandel zu schützen, kostet eben Geld", wird ebenfalls immer von den Jünger_in_r_s_in* und Schwestern in den Reihen der Grünen_r_s_in und FFF skandiert.

 

Wie??

Und dann ist man nicht willens, die tatsächlich anfallenden Kosten für den ÖPNV selber zu tragen?!

Dann soll es mal wieder der "dumme" Steuerzahler übernehmen, indem er infantile Maßnahmen wie das "9-Euro-Ticket" finanziert?

@10:01 Uhr von schiebaer45

 

Wäre hier in der Stadt Hamburg eine gute Sache das 9 Euro Ticket weiterhin beizubehalten. Wir nutzen es regelmäßig.

 

Sie würden aber auch ein 28 bis 31 Euro Ticket regelmäßig nutzen. 1 Euro / Tag je nach Monatslänge. In der Stadt Köln kostet so ein Monatsticket bisher regulär 109,70 Euro. Nur innerhalb der Stadtgrenzen.

 

Nimmt man das Monatsticket im Abo (macht also ein Jahresticket daraus) sind es 12 x 89,40 = 1.274,80 Euro / Jahr. Nochmal 5% kann man sparen, bucht und bezahlt man das Ticket online. Dann also bisher regulär minimal ± 85 Euro / Monat.

 

So mal als Zahlenbeispiel dahin gestellt, welche Kosten in Relation stehen, sollte es beispielsweise ein 29 Euro Ticket geben.

 

Mein 3 x 9 Euro Ausflug mit den 2 Nichten nach Hamburg war ein voller Erfolg. Das Eisenbahn-Miniatur-Wunderland in der Speicherstadt. Und vor allem dieser Riesengroß-Zoo Hagenbeck hat die beiden platt gemacht im Vergleich zum Zwergenzoo in Köln. Aber wir haben den größeren Elefant, nur sehr leider keinen Seehafen.

" ein nicht kostendeckendes Angebot"

 

Zitat: "Beim Ende August auslaufenden Neun-Euro-Ticket würden Steuerzahler ein nicht kostendeckendes Angebot im öffentlichen Personennahverkehr finanzieren, kritisierte Lindner. "

.

Potzblitz! Welch Erkenntnis!

Gratulation zur Erkenntnis, dass man einen ÖPNV nicht kostendeckend für 3 Mark fünfzig betreiben kann und dass bei dieser ökopopulistischen Maßnahmen, die jegliche intellektuelle Würde verletzt, mal wieder der "dumme" Steuerzahler blechen darf.

.

Wieso wurde dieser Schildbürgerstreich dann aber als "Entlastung des Steuerzahlers" dem - wie so oft - misinformierten Bürger verkauft?!

Mäßigung nicht Ermäßigung

Eigentlich sollten wir doch froh sein, dass Mobilität einen angemessenen Preis bekommt. Was hat es für einen Wert, wenn man mit Hinz und Kunz im Stau oder im Zugabteil steht ? Eigentlich wäre eine Rückkehr zur Sesshaftigkeit das Gebot der Stunde. Mäßigung und nicht Ermäßigung wären die Lösung für unsere Probleme.

@10:31 Uhr von Giselbert

"Ihre ewige Nörgelei gegen solch gute Ideen sind ja erschreckend. Ein guter öffentlicher Nahverkehr bringt für alle Vorteile."
Gute Argumente gegen ein Thema haben nichts mit Nörgelei zu tun! Auch wenn ich sie nicht in jedem Beitrag ausführlich darlege, so doch in vergangenen Beiträgen. Außerdem, ein Nahverkehr wird nicht automatisch gut wenn er billig ist (siehe auch Mitforisten, die über große Versorgungslücken klagen).

Das er automatisch gut wird, wenn er preiswerter ist, hat niemand behauptet. Da hat Deutschland, auch durch die Fehler der Vergangenheit, noch viel zu tun. Also gehen wir es an. Bauen wir das Schienennetz wieder aus. Binden wir die ländlichen Gegenden wieder an das Schienennetz an und bauen wir die Zubringer dahin aus.

Dies jedoch zu erreichen in dem man auf der anderen Seite die Autofahrer verunglimpft oder über Gebühr zur Kasse bitten will, wird ebenso nicht zielführend sein.

 

@10:02 Uhr von Giselbert

hoffentlich bekommt diese Debatte bald eine Absage auf ganzer Linie.

Diese Ungerechtigkeit darf nicht weiter gehen, egal wer es Zahlt, ob Bund oder Länder, letztlich zahlt dies der Steuerzahler.

Ach Giselbert - die Zeit der PKWs ist vorbei. Jetzt werden endlich auch mal andere Verkehrsmittel gefördert. Und bevor Sie wieder anfangen Märchen zu erzählen, hier zwei Fakten: Trotz Steuern zahlen ALLE Bürger:innen für jeden PKW drauf, da die Einnahmen durch PKW-Fahrende bei weitem nicht von denen verursachte Kosten deckt. Weiterhin wird für eine funktionierende Infrastruktur zum Zweck der Allgemeinheit (Güterverkehr, Dienstleistungen, Polizei, Krankenwägen) nur ein Bruchteil der vorhandenen Infrastruktur ausreichen. Deutschland ist voller Straßen, Autobahnen, Parkplätzen, Parkhäusern - und trotzdem wird im öffentlichen Raum geparkt. Es ist fair, dass mit der Bevorzugung des PKWs endlich Schluss gemacht und der Allgemeinheit etwas zurückgegeben wird. 

@ 10:34 Uhr von Blitzgescheit

"Einfach ein paar simsalabim-Phantasiezahlen für den Preis eines Monatsticket für den ÖPNV festsetzen, der ohnehin notorisch eine gigantische Kostenunterdeckung hat?!"

Sie haben recht, dies erinnert eher an einen billigen Zaubertrick, der nur Illusionen schafft, anstatt gerechte und tragbare Lösungen zu bieten.

Reicht es nicht

Das ganze in Relation zu Fahrten mit dem Auto günstiger zu machen. 
Nein in Deutschland muss es am besten gleich alles umsonst geben. 
Pendeln mit dem Auto kostet auch ein Vielfaches von 9 Euro. 
Der Preis macht auch nicht immer alles attraktiv, viel attraktiver ist eine Bahn die pünktlich ist….

@10:31 Uhr von Giselbert

"Ihre ewige Nörgelei gegen solch gute Ideen sind ja erschreckend. Ein guter öffentlicher Nahverkehr bringt für alle Vorteile."
Gute Argumente gegen ein Thema

Dann nennen Sie doch endlich Ihre “guten” Argumente! Bisher habe ich von Ihnen nur schlechte bzw. keine gelesen. 

haben nichts mit Nörgelei zu tun! Auch wenn ich sie nicht in jedem Beitrag ausführlich darlege, so doch in vergangenen Beiträgen. Außerdem, ein Nahverkehr wird nicht automatisch gut wenn er billig ist (siehe auch Mitforisten, die über große Versorgungslücken klagen).

Es ist auch ein Ausschlusskriterium: Auch guter Nahverkehr kann für die Bevölkerung billig sein. Das Geld dazu kommt aus dem Stopp der PKW-Subventionen - finde ich sinnvoll!

 

@09:49 Uhr von Cologne 59

Porschefahrer" und ganz allgemein Menschen mit einem Jahreseinkommen von bspw. mehr als 50.000 € pro Jahr brauchen keine verbilligten Tickets!

Glauben Sie im ernst, dass sich ein Porschefahrer oder jemand, der nun garnicht aufs Geld schauen muss, in überfüllte, nicht allzu saubere Nahverkehrsmittel setzt um ein paar Euronen zu sparen ? Wenn man diese Aktion aber mal wieder von Anträgen und Berechtigungen abhängig machen will, kostet die Sache das Doppelte und bindet zusätzliches Personal. Dass aber DEU sich durchringt, einmal etwas völlig Unbürokratisches zu machen, glaube ich noch weniger!

 

@09:57 Uhr von dafaz

ÖPNV braucht nicht nur günstige Tickets. 

Wo ist die Initiative zum Ausbau des ÖPNV? 

Gern mit innovativen Konzepten wie kombinierten Strassen- und S-Bahnen zur besseren Einbindung des Umlandes

Macht man. Ist spätestens zum 01.09.22 fertig.

 

@10:34 Uhr von Blitzgescheit

 

Sicherlich wurde in dem "Konzept" der GrüneR_in_s_* detailliert ausgearbeitet, wer die Kosten, die aus der noch größeren Kostenunterdeckung resultieren tragen wird, wie zusätzliche Kapazitäten bereitgestellt werden etc. und eine Beantwortung der Frage, warum der dumme Steuerzahler für den Unsinn mal wieder zahlen soll.

Sie halten sich für dumm, weil Sie Steuern bezahlen? Oder zahlen Sie keine Steuern?

Ob dies, also guter öffentlicher Nahverkehr, Unsinn sein soll, das erschließt sich mir nicht.

Würden wir endlich die Multinationalen Konzerne zur richtigen Steuerzahlung zwingen, dann könnten die Bahnen sogar goldene Türgriffe bekommen.

@10:38 Uhr von Blitzgescheit

 

Zitat: "Beim Ende August auslaufenden Neun-Euro-Ticket würden Steuerzahler ein nicht kostendeckendes Angebot im öffentlichen Personennahverkehr finanzieren, kritisierte Lindner. "

.

Potzblitz! Welch Erkenntnis!

Gratulation zur Erkenntnis, dass man einen ÖPNV nicht kostendeckend für 3 Mark fünfzig betreiben kann und dass bei dieser ökopopulistischen Maßnahmen, die jegliche intellektuelle Würde verletzt, mal wieder der "dumme" Steuerzahler blechen darf.

.

Wieso wurde dieser Schildbürgerstreich dann aber als "Entlastung des Steuerzahlers" dem - wie so oft - misinformierten Bürger verkauft?!

Da die Haltung von PKWs ebenfalls nicht kostendeckend ist, sehe ich hier kein Problem. Jedoch werden durch das Ticket Millionen von Menschen profitieren und nicht Einzelpersonen im eigenen PKW. Bisher wird die Nutzung von privatem Eigentum subventioniert - ein völlig rückständiges sind klimafreundliche Konzept des Transfers. 

@10:38 Uhr von Grossinquisitor

Eigentlich sollten wir doch froh sein, dass Mobilität einen angemessenen Preis bekommt. Was hat es für einen Wert, wenn man mit Hinz und Kunz im Stau oder im Zugabteil steht ? Eigentlich wäre eine Rückkehr zur Sesshaftigkeit das Gebot der Stunde. Mäßigung und nicht Ermäßigung wären die Lösung für unsere Probleme.

Niemand hält Sie davon ab, Ihr eigenes Konsum- bzw. Verkehrsverhalten einzuschränken.

Nicht lange labern.

Machen.

@09:53 Uhr von Nachfragerin

"Bundesverkehrsminister Volker Wissing zeigt sich dem Bericht zufolge offen für eine Fortführung des 9-Euro-Tickets. Konkrete Vorschläge legte der FDP-Politiker bislang aber nicht vor."

Die Oppositionspartei innerhalb der Regierung würde mich positiv überraschen, wenn ihr nicht noch irgendein Grund einfällt, an dem sie das Ticket scheitern lassen kann. Mit einem sozial gerechten ÖNPV kann die FDP weder bei ihrer Wählerschaft, noch bei den Automobilkonzernen punkten.

 

Man muss bedenken, dass die FDP erstaunlich viele Jungwähler hat, deren Bankkonten noch nicht so sehr gefüllt sind, wie die der beruflich etablierten FDP-Wähler. Gerade die jungen Parteimitglieder könnten das Zünglein an der Wage sein, wenn es um soziale Gerechtigkeit geht. Die FDP will sie sicherlich nicht verlieren. Das schwache Parteiergebnis der NRW-Wahlen könnte ein Hinweis dazu sein. Die FDP sollte darum den Fokus u.a. mehr auch auf sozial Schwache setzen, wenn sie weiterhin in den Landtagen mitbestimmen will.

 

 

 

 

 

 

 

Folgeticket

Immer wieder werden die gleichen Fehler gemacht.

 

Die Bürger die den ÖPNV nicht nutzen können müssen immer mit bezahlen.

 

@10:38 Uhr von schabernack

. Aber wir haben den größeren Elefant, nur sehr leider keinen Seehafen.

stimmt… einen Seehafen haben wir nicht… Dafür aber unser Müllemer Böötsche 😉

@10:29 Uhr von Giselbert

 

"weil sich alleine durch billig nicht automatisch die Anbindung verbessert. Im Gegenteil, es fehlt immer mehr Geld, um den Ausbau voranzutreiben."

...

Teuer hat es auch nicht besser gemacht und es wurde abgebaut.

@10:02 Uhr von Tada

"Mir sind die Dauerempõrer in den vollen, verwahrlosten Zügen mittlerweile derart lästig geworden, daß ich vorzöge, mit meiner Frau zuhause über Probleme zu diskutieren"

...

Die Frage ist aber:

Würde  Ihre Frau auch gerne mit Ihnen diskutieren, oder viel lieber das 9€-Ticket nutzen? ;-)

...

Ps. So viele Dauerempörer gibt es gar nicht. Ein Blick reicht da meistens aus, notfalls ein Hinweis auf die (irgendwo) mitreisenden Kinder, die sich das nicht anhören müssen.

Ansonsten ergab sich bei mir letztens sogar eine nette, interessante Diskussion mit anderen Mitreisenden.

 

Aber ja: Solche Art zu reisen zwingt einen früher oder später dazu sich auf andere Menschen einzulassen.

erinnert mich an meine Bahn-Reisen zu DDR-Zeiten - voll in den Zügen war es da fast immer - aber meistens kam man untereinander gut klar...

..häufig gab es auch sehr interessante Gespräche - wie einmal 2 h mit einem Oberliga-Schiri (u.a. wie man legal mit der Hand ein Tor erzielen kann)

@10:02 Uhr von Giselbert

hoffentlich bekommt diese Debatte bald eine Absage auf ganzer Linie.

Diese Ungerechtigkeit darf nicht weiter gehen, egal wer es Zahlt, ob Bund oder Länder, letztlich zahlt dies der Steuerzahler.

Mannomann, Sie können einen mit Ihrer Misanthropie aber wirklich nerven. Stellen Sie sich vor, ich habe keine Kinder und werde genötigt, für die Kinder anderer Leute, Kitas und Schulen mitzufinanzieren, was ich jedoch gerne und ohne Murren und Knurren tue, und das ist ein erheblich grösserer Brocken. Ach ja, den ÖPNV nutzen die Gören ja auch noch. Nicht auszudenken, was das ganze an Steuergeld kostet.

 

@10:06 Uhr von Tada

 

"Solange sie immer wieder zurückkommt! 😄"

...

 

So gesehen ist das eine Liebesbekundung der Frau. :-)

 

Ja, man braucht oft nur den notwendigen Freiraum. 

 

@10:52 Uhr von werner1955

Immer wieder werden die gleichen Fehler gemacht.

 

Die Bürger die den ÖPNV nicht nutzen können müssen immer mit bezahlen.

 

Ja, so ist das - finde ich richtig.

@10:37 Uhr von Blitzgescheit

"Für den Kampfe gegen den Klimawandel muss man alles tun", heißt es immer, wenn man auch nur in Ansätzen die Sinnhaftigkeit von klimapolitischen Maßnahmen grünlinker Ökosozialisten in Frage gestellt.

"Die Menschheit vor dem Klimawandel zu schützen, kostet eben Geld", wird ebenfalls immer von den Jünger_in_r_s_in* und Schwestern in den Reihen der Grünen_r_s_in und FFF skandiert.

 

Wie??

Und dann ist man nicht willens, die tatsächlich anfallenden Kosten für den ÖPNV selber zu tragen?!

Dann soll es mal wieder der "dumme" Steuerzahler übernehmen, indem er infantile Maßnahmen wie das "9-Euro-Ticket" finanziert?

 

Wo bitte sind denn Ihre SACHargumente? Meinen Sie wirklich, Ihre aneinandergeklatschten Framingvokabeln "grünlinker Ökosozialisten", "Jünger_in_r_s_in* und Schwestern in den Reihen der Grünen_r_s_in", "der 'dumme' Steuerzahler", "infantile Maßnahmen" haben irgendeinen fachlichen Nährwert?

Zu Ihrem banalen Strickmuster kann ich nur sagen: Gähn. 
 

gez. NieWiederAfd 

 

 

Für mich nicht nachvollziehbar

Wieso soll die Allgemeinheit (Steuerzahler) für eine MInderheit von vielleicht 25% regelmäßige ÖPNV Nutzer das Ticket finanzieren? Dem gegenüber müssen 50% der Leute mit Gasheizung (bei uns war diese sogar erzwungen) die verfehlte Energiepolitik selber ausbaden und die Kosten selber tragen.

Am 06. 10:43 Uhr von Francis Ricardo

 

"Pendeln mit dem Auto kostet auch ein Vielfaches von 9 Euro. 

Der Preis macht auch nicht immer alles attraktiv, viel attraktiver ist eine Bahn die pünktlich ist"

...

 

Als ob man im Auto nie im Stau stehen würde, Umleitungen fahren müsste oder das Auto nie und nimmer kaputt geht.

@10:04 Uhr von albexpress

und Notleidender Stadtbevölkerung .Auf dem Land wäre man schon froh wenn wenigstens alle 2-3 Std. ein Bus vorbeikommen würde(fast egal was die Fahrt dann kostet). Wenn es gerecht ist dass die Stadtbevölkerung für 9 oder 29 € einen Monat lang uneingeschränkt mobil gehalten wird ,würde ich fordern dass auf dem Land wo es so gut wie keinen ÖPNV gibt jeder als Ausgleich einen Tankgutschein von 150 € erhält, wegen der Gleichstellung aller Bürger und dass sich niemand diskriminiert fühlen kann. Überall gibt es Gleichstellungsbeauftragte, da könnten sie einmal etwas Sinnvolles in die Wege leiten.

Jeder, der aufs Land zieht, weiss, was da auf ihn zukommt und hat die Nachteile gegen die Vorteile, wie erheblich geringere Bau- und Wohnkosten u.a. abgewogen. Zumindest sollte man das gemacht haben. davon abgesehen, ist Ihr Vorschlag absolut schwachsinnig.

 

@Cologne 59 - Ein Ticket für alle.

@09:49 Uhr von Cologne 59:

"Bürger, die laut Definition an der Armutsgrenze leben, könnten auf Antrag auch weiterhin ein 9€ -Ticket erhalten."

Sozialtickets gibt es bereits. Damit lässt sich aber kein Klimaziel erreichen.

"Ansonsten sollte es realistische Preise geben, so dass auch Bus- und Bahnpersonal ihre Jobs behalten können, bzw. zusätzliche Einstellungen möglich sind."

Der ÖPNV wird ohnehin vom Staat bezuschusst. Wenn er leistungsstärker und attraktiver werden soll, muss es halt mehr Gelder geben.

"'Porschefahrer' und ganz allgemein Menschen mit einem Jahreseinkommen von bspw. mehr als 50.000 € pro Jahr brauchen keine verbilligten Tickets!"

Das Ticket soll den 98% der Bevölkerung nutzen, die keinen Porsche fahren. Ob man den restlichen 2% ein Ticket ermöglicht, das diese wahrscheinlich eh nicht nutzen, spielt bei der Finanzierung überhaupt keine Rolle.

@10:48 Uhr von weingasi1

ÖPNV braucht nicht nur günstige Tickets. 

Wo ist die Initiative zum Ausbau des ÖPNV? 

Gern mit innovativen Konzepten wie kombinierten Strassen- und S-Bahnen zur besseren Einbindung des Umlandes

Macht man. Ist spätestens zum 01.09.22 fertig.

 

Die Stadt Wien hat einen exzellenten ÖPNV - inklusive 365€ Jahres-Ticket. Die dortigen Entscheider waren aber nicht so wahnsinnig, erst Leute in den ÖPNV zu bringen und sich dann um diesen zu kümmern. 

Nein, Wien hat sich zuerst um Linien, Baumassnahmen, Personal, etc. gekümmert. - Erfolgreiche.

Der hierzulande eingeschlagene Weg ist ein teures Scheitern mit Ansage.

@10:48 Uhr von Raho59

 

Sie halten sich für dumm, weil Sie Steuern bezahlen? Oder zahlen Sie keine Steuern?

Ich verweise hier auf meinen Usernamen.

Dass der Steuerzahler für all die negativen Folgen der rechtswidrigen grünlinken Politik, etwa die 1,8 Millionen Personen in Hartz4, die gar nicht hier sein dürften, oder die Übernahme der Schulden anderer EU-Ländern oder die Ausgaben für nichtsnutzige "integrationsbeauftragte_r_sIn*", halte ich für dumm, ja. 

Ein Grund für mich aggressiv auf Steuervermeidung zu setzen und diesen Irrsinn politisch zurückzufahren.

 

 

30 Tage Ticket wäre sinnvoller - 19€ok, 29 grenzwertig

Ich finde eine Lösung sinnvoll, die etwas Flexibilität ermöglicht. Nicht jede/r will/muss ständig unterwegs sein - daher lieber 30d als Monat. 

Und alles über 19.- nützt nur ab einer gewissen Einkommenshöhe - sonst nicht bezahlbar. 

Und für Kids beim 9€-Ticket bleiben - die müssen die Welt erkunden können.

@09:57 Uhr von dafaz

ÖPNV braucht nicht nur günstige Tickets. 

Wo ist die Initiative zum Ausbau des ÖPNV? 

Gern mit innovativen Konzepten wie kombinierten Strassen- und S-Bahnen zur besseren Einbindung des Umlandes

 

 

Nu sindse doch nicht gleich wieder so unmäßig. 

Da geht es um einen Nachfolger des 9 €-Tickets,  und Sie wollen die Verkehrsinfrastruktur umkrempeln.

@10:51 Uhr von Blitzgescheit

Eigentlich sollten wir doch froh sein, dass Mobilität einen angemessenen Preis bekommt. Was hat es für einen Wert, wenn man mit Hinz und Kunz im Stau oder im Zugabteil steht ? Eigentlich wäre eine Rückkehr zur Sesshaftigkeit das Gebot der Stunde. Mäßigung und nicht Ermäßigung wären die Lösung für unsere Probleme.

Niemand hält Sie davon ab, Ihr eigenes Konsum- bzw. Verkehrsverhalten einzuschränken.

Nicht lange labern.

Machen.

 

Einverstanden, mache ich. Und viele andere werden es ebenfalls machen (müssen), weil es eben teurer wird. Dies halte ich aber aus o.g. Gründen für keine Katastrophe.

@10:57 Uhr von NieWiederAfd

Wo bitte sind denn Ihre SACHargumente? Meinen Sie wirklich, Ihre aneinandergeklatschten Framingvokabeln "grünlinker Ökosozialisten", "Jünger_in_r_s_in* und Schwestern in den Reihen der Grünen_r_s_in", "der 'dumme' Steuerzahler", "infantile Maßnahmen" haben irgendeinen fachlichen Nährwert?

Zu Ihrem banalen Strickmuster kann ich nur sagen: Gähn. 
 

gez. NieWiederAfd 

 

Wo sind denn ihre Sachargumente? In dieser Form wird das Forum ohne Nährwert von Ihnen vollgespampt und trägt NULL zum Thema bei. Aber ihr Name sagt ja eigentlich schon alles.

 

10:53 Uhr von Miauzi

"(u.a. wie man legal mit der Hand ein Tor erzielen kann)"

...

Mein kleiner Neffe wird jetzt eingeschult und ein kleiner Fußballer. Wenn ich ihm das quasi als Einschulungsgeschenk verraten könnte - wenn Sie mir das verraten - dann bin ich definitiv seine Lieblingstante.

B-)

@10:46 Uhr von weingasi1

Porschefahrer" und ganz allgemein Menschen mit einem Jahreseinkommen von bspw. mehr als 50.000 € pro Jahr brauchen keine verbilligten Tickets!

Glauben Sie im ernst, dass sich ein Porschefahrer oder jemand, der nun garnicht aufs Geld schauen muss, in überfüllte, nicht allzu saubere Nahverkehrsmittel setzt um ein paar Euronen zu sparen ? Wenn man diese Aktion aber mal wieder von Anträgen und Berechtigungen abhängig machen will, kostet die Sache das Doppelte und bindet zusätzliches Personal. Dass aber DEU sich durchringt, einmal etwas völlig Unbürokratisches zu machen, glaube ich noch weniger!

 

Ja, weitgehend unbürokratische Wege wären die besten. Aber auch für viele Großverdiener gilt oft "Geiz ist geil!" Dieter Bohlen hat das 9€-Ticket wohlmöglich genutzt? Aber ich vermute, dass auch viele junge, noch nicht begüterte FDP- Wähler*innen mehr über soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz nachdenken. Die FDP will sie halten. Lasst junge Mitglieder Konzepte ausarbeiten!

 

 

@10:02 Uhr von Giselbert

 

Oje, 

hoffentlich bekommt diese Debatte bald eine Absage auf ganzer Linie.

Diese Ungerechtigkeit darf nicht weiter gehen, egal wer es Zahlt, ob Bund oder Länder, letztlich zahlt dies der Steuerzahler.

 

 

Oje, 

 

warum tun Sie nicht das, was Sie vorschlagen und beenden die Diskussion mit der Steuerungerechtigkeit endlich?

@11:07 Uhr von MrSlim

Vor Corona war ich ein großer Fan des ÖPNV, ich habe sogar jährlich fast 2400,- Euro ausgegeben. (Tägliche Fahrtzeit 3h)
 
Man stelle sich das mal vor!
Mittlerweile bin ich auf das Auto umgestiegen, wer das clever macht, für denn ist das nicht viel teurer.
 
Bemerkenswert finde ich nun die Preiserhöhungen beim ÖPNV, schon in der Coronazeit wurde dort kräftig erhöht, mit den geplanten Erhöhungen sind wir da bei 20% bis 30% verglichen mit der Vorcoronazeit.
 
Der nicht ideologische verblendete muss sich fragen woher das kommt. Personalkosten stagnieren de facto, und die Fixkosten sind für Jahrzehnte festgeschrieben.
 
Realität ist, dass der ÖPNV privatisiert wurde, und die privaten Investoren maximieren ihren Gewinn. (Was sonst?) Reden wir nicht einmal über die Qualitätsverluste.
 
Ein Jahresticket mit der Kostengröße von 365,- Euro wäre nun hilfreich. Der Bund hat hier Verhandlungsmacht! Im Gegensatz zum Konsumenten.
Ein ÖPNV als Zuschussgeschäft würde den guten Stand von 1980 wiederherstellen.
 

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