Kommentare - Umstrittener Besuch: US-Politikerin Pelosi in Taiwan gelandet

02. August 2022 - 20:22 Uhr

Die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Pelosi, ist trotz chinesischer Drohungen in Taiwan gelandet. Peking warnte von einem "Spiel mit dem Feuer" und kündigte Manöver rund um die Insel Taiwan an.

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Kommentare

Grundsätzlich richtig, aber taktisch unklug

 

Natürlich darf Pelosi die Insel besuchen, ohne dass die VR China ihre „Erlaubnis“ geben muss. Aber darum geht es nicht. Pelosi ist, ähnlich wie Trump es war, ein „China-Falke“, nur ist ihre Strategie nicht zielführender als die des Ex-Präsidenten in seiner Zeit.

.

China steht vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen und hat deswegen ein Interesse daran, die wirtschaftlichen – und in deren Gefolge die politischen – Beziehungen zu den USA zu verbessern. Erste Ansätze dazu gab es. Das wird nun für Monate „on hold“ gesetzt werden.

.

Pelosi ist - je nach Perspektive -  ein Charakter-Fels oder ein Sturkopf in der US-Politik. Wie auch immer, der Taipeh-Besuch sieht nicht wie eine gut mit der Biden-Administration abgestimmte Außenpolitik aus. Es gäbe klügere Strategien.

 

Ich frage ...

... mich eigtl. nur, warum sich China über einen Besuch einer älteren us-amerik. Dame in Taiwan so aufregt. Klar ist das eine geplante Provokation der USA, aber noch lange kein Grund, darauf hereinzufallen.

Wäre ich Pekings Machthaber, ich hätte meine Kampfflieger Rosenblätter o.ä. über den Zielflughafen Pelosi´s regnen lassen. Das hätte mehr Eindruck gemacht, als militär. Drohungen, die eh nicht umgesetzt werden.

Eine überlegende

Politikerin, die Ihren Besuch dort macht.

Auch hier wurde schon darüber sinniert, ob China "die Gunst der Stunde" nutzen würde.

Also ein gutes Zeichen für "wir sehen Euch".

Alles gut und das Säbelrassen kann unterbleiben.

Werden einige Foristen natürlich wieder anders sehen. Diese bösen Amerikaner.

Erst Ukraine, dann Taiwan?

Die leichtfertige Frau Pelosi macht offensichtlich feministische Außenpolitik: Sie riskiert die nächste Eskalation.

Ich habe es schon Ende Februar vermutet: Taiwan wird die nächste Krise.

Nun wird stets unvollständig berichtet - die Einheit Chinas war seit 1949 selten strittig, auch von Formosa/Taiwan aus nicht - , 1992 wurde es einvernehmlich vertraglich geregelt.

Ich hoffe, diese moralsaure Politik führt nicht zum nächsten Krieg.

Das wäre dann wohl der III. WK.

@20:40 Uhr von Raho59

Politikerin, die Ihren Besuch dort macht.

Auch hier wurde schon darüber sinniert, ob China "die Gunst der Stunde" nutzen würde.

Also ein gutes Zeichen für "wir sehen Euch".

Alles gut und das Säbelrassen kann unterbleiben.

Werden einige Foristen natürlich wieder anders sehen. Diese bösen Amerikaner.

Nö. Die Blöden.

Die Fehler im richtigen Umgang mit China …

 

liegen in der Impulsivität dieser Politik und im Mangel an strategischer Weitsicht.

 

1️⃣ Pelosi will zeigen, dass Taiwans Selbstbestimmungsrecht Vorrang vor …  

Chinas territorialem Anspruch auf das Land hat. Sie wählt dazu den Grundsatz, dass nur das Inselvolk selbst über sein Schicksal entscheidet und China sich zurückhalten soll. Das ist als Grundsatz richtig, aber am Ende wird das Ergebnis gemessen und die Frage wird sein: erhält diese Politik Taiwan den gewünschten Status quo ?

 

2️⃣ Trump hat als Wirtschaftsfalke den Ton gegenüber China gesetzt …

der noch heute in der Handels- und Zollpolitik in Kraft ist, aber zu kurz gedacht war. Die Fixierung auf „Deals“, also etwa „Soja aus Iowa gegen Unterhaltungselektronik aus Shenzen“ war ein provinzieller Ansatz ohne große Vorteile für die US-Ökonomie. Strategische Partnerschaften, also der U.S. Beitritt zur trans-pazifischen Freihandelszone TPP hätte dagegen ein bedeutendes Gewicht im Wettbewerb mit China eingebracht. Das wurde vertan.

 

@20:38 Uhr von Wolfes74

... mich eigtl. nur, warum sich China über einen Besuch einer älteren us-amerik. Dame in Taiwan so aufregt. Klar ist das eine geplante Provokation der USA, aber noch lange kein Grund, darauf hereinzufallen.

Wäre ich Pekings Machthaber, ich hätte meine Kampfflieger Rosenblätter o.ä. über den Zielflughafen Pelosi´s regnen lassen. Das hätte mehr Eindruck gemacht, als militär. Drohungen, die eh nicht umgesetzt werden.

Rosenblätter - ein toller Vorschlag! ;)

Pekings Besorgnis hat einige Anlässe: Tibet, Indien, Südchinesisches Meer, und und und...lauter Konfliktfelder, von denen einige von China, einige von USA, einige von beiden und einige von mehreren gespielt werden-

@Raho59 20:40

Auch hier wurde schon darüber sinniert, ob China "die Gunst der Stunde" nutzen würde.

Also ein gutes Zeichen für "wir sehen Euch".

Stimme ich zu 100% zu.

Bereits am ersten Tag des Ukraine-Krieges war mir klar, dass sich China ganz genau ansehen wird, wie die demokratischen Länder auf den Krieg reagieren.

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass sich China im Fall einer unentschlossenen Reaktion der demokratischen Länder quasi im Windschatten des Ukraine-Krieges Taiwan einverleibt hätte.

Insofern kann ich Ihrer Formulierung "Also ein gutes Zeichen für "wir sehen Euch"" nur zustimmen.

Eine Unverschämtheit von…

Eine Unverschämtheit von Herrn Xi, Frau Pelosi ihren Besuch in Taiwan untersagen zu wollen. Gut, dass sie sich von Drohungen nicht beeindrucken ließ. Xi sollte aufpassen, sich nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen. 

@20:44 Uhr von Coachcoach

Politikerin, die Ihren Besuch dort macht.

Auch hier wurde schon darüber sinniert, ob China "die Gunst der Stunde" nutzen würde.

Also ein gutes Zeichen für "wir sehen Euch".

Alles gut und das Säbelrassen kann unterbleiben.

Werden einige Foristen natürlich wieder anders sehen. Diese bösen Amerikaner.

Nö. Die Blöden.

Genau. Blöder geht’s nicht.

 

Na dann

Brauchen die Amis einen neuen Kriegsschauplatz, um sich auszutoben?

@20:47 Uhr von Cosmopolitan_Citizen

 

liegen in der Impulsivität dieser Politik und im Mangel an strategischer Weitsicht.

...

2️⃣ Trump hat als Wirtschaftsfalke den Ton gegenüber China gesetzt …

der noch heute in der Handels- und Zollpolitik in Kraft ist, aber zu kurz gedacht war. Die Fixierung auf „Deals“, also etwa „Soja aus Iowa gegen Unterhaltungselektronik aus Shenzen“ war ein provinzieller Ansatz ohne große Vorteile für die US-Ökonomie. Strategische Partnerschaften, also der U.S. Beitritt zur trans-pazifischen Freihandelszone TPP hätte dagegen ein bedeutendes Gewicht im Wettbewerb mit China eingebracht. Das wurde vertan.

 

In der Zeit wurde viel vertan - aber auch vorher schon. Ich halte die USA-Politik für aus der Zeit gefallen. Ihre großen Sprüche haben kein Fundament, siehe Afghanistan, Syrien, Libyen....

China und Taiwan – kein Kuschen vor der Drohkulisse

 

Ein mutiger Besuch.

 

"Taiwan hingegen hat sich seit Ende der 1980er-Jahre von einer Diktatur zu einer lebhaften Demokratie entwickelt. Die Insel gehört zu den politisch stabilsten Demokratien Asiens. Die heute gut 23 Millionen Einwohner genießen alle Freiheiten eines modernen und liberalen Staates: Meinungs-, Presse- und Demonstrationsfreiheit, einen funktionierenden Rechtsstaat sowie eine lebhafte und freie Zivilgesellschaft."

 

Die Taiwanesen leben folglich in einem freien Land. In China herrscht die Diktatur der KP.

 

Welchem System die Taiwanesen den Vorzug geben ist klar. Dieser Besuch der amerikanischen Parlamentspräsidentin stärkt ihren Wunsch, die Freiheit zu behalten.

 

 

 

@Coachcoach 20:49

Pekings Besorgnis hat einige Anlässe: Tibet, Indien, Südchinesisches Meer, und und und...lauter Konfliktfelder, von denen einige von China, einige von USA, einige von beiden und einige von mehreren gespielt werden-

Also von diesen drei Beispielen werden zwei ausschließlich von China gespielt. Lediglich bei Indien könnte man über einen indischen Anteil diskutieren.

@20:44 Uhr von Coachcoach

Politikerin, die Ihren Besuch dort macht.

Auch hier wurde schon darüber sinniert, ob China "die Gunst der Stunde" nutzen würde.

Also ein gutes Zeichen für "wir sehen Euch".

Alles gut und das Säbelrassen kann unterbleiben.

Werden einige Foristen natürlich wieder anders sehen. Diese bösen Amerikaner.

Nö. Die Blöden.

 

Hört, hört.

Wer nicht nach Xi's Pfeife tanzen will und nicht brav macht, was Diktatoren und Möchtegernkaiser wünschen, ist also "blöd"...

@20:53 Uhr von Werner40

Eine Unverschämtheit von Herrn Xi, Frau Pelosi ihren Besuch in Taiwan untersagen zu wollen. Gut, dass sie sich von Drohungen nicht beeindrucken ließ. Xi sollte aufpassen, sich nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen. 

Dann wäre eine Kopfkollision wahrscheinlich - das ist im Fußball schon gefährlich

@Cosmopolitan_Citizen 20:47

Strategische Partnerschaften, also der U.S. Beitritt zur trans-pazifischen Freihandelszone TPP hätte dagegen ein bedeutendes Gewicht im Wettbewerb mit China eingebracht. Das wurde vertan.

Da haben Sie selbstverständlich wieder einmal völlig recht.

Allerdings dürfte der aktuelle Besuch weniger irgendwelchen grundsätzlichen strategischen Überlegungen entsprungen, sondern eher eine Folge des Überfalls auf die Ukraine sein.

Ich denke, dass dieser Besuch ein Wink mit dem Zaunpfahl sein soll: "Denkt nicht einmal daran! So beschäftigt sind wir in der Ukraine nicht, dass wir nicht auch noch beide Augen nach Taiwan richten können!"

@20:37 Uhr von Cosmopolitan_Citizen

 

Wie auch immer, der Taipeh-Besuch sieht nicht wie eine gut mit der Biden-Administration abgestimmte Außenpolitik aus. Es gäbe klügere Strategien.

 

Ein ganz besonders unkluger Besuch.

 

Was soll damit gewonnen sein, was anders gemacht nicht  besser gewonnen wäre. In den USA und in Europa fehlen in jedem Fall Politiker und deren Berater, die wissen, wie man mit Asiatischer Mentalität umzugehen und zu verhandeln hat, will man ein kluges Ergebnis erreichen.

 

To beware face … ist den Asiaten immer besonders wichtig.

Gerade das kann man geschickt angestellt zum eigenen Vorteil nutzen.

Aber das Gegenteil wird mir so was wie Pelosi Style.

Baerbock zieht Parallele zur Ukraine-Krieg

da liegt Frau Baerbock ungewollt richtig: es wird so lange gezündelt, bis es knallt.

Dann wird erstaunt und erbost geguckt und Freiheit, Demokratie, Popcorn als Gründe für das eigene Verhalten angeführt.

Das Spiel kostet wieder zehntausende (Ukraine) bis hunderttausende (zB Irak) Menschenleben - was aber eben weniger wichtig ist, als der Ausbau der "westlichen" Machtstrukturen. 

Ein grausames Spiel. 

 

Grundsaetzlich

gilt die Reisefreiheit.

Hier haette man besser die Haende davon gelassen. Ukraine ist im Moment genug.

Deeskalation waere zur Zeit klueger. 

@20:54 Uhr von Coachcoach

 

liegen in der Impulsivität dieser Politik und im Mangel an strategischer Weitsicht.

...

2️⃣ Trump hat als Wirtschaftsfalke den Ton gegenüber China gesetzt …

der noch heute in der Handels- und Zollpolitik in Kraft ist, aber zu kurz gedacht war. Die Fixierung auf „Deals“, also etwa „Soja aus Iowa gegen Unterhaltungselektronik aus Shenzen“ war ein provinzieller Ansatz ohne große Vorteile für die US-Ökonomie. Strategische Partnerschaften, also der U.S. Beitritt zur trans-pazifischen Freihandelszone TPP hätte dagegen ein bedeutendes Gewicht im Wettbewerb mit China eingebracht. Das wurde vertan.

 

In der Zeit wurde viel vertan - aber auch vorher schon. Ich halte die USA-Politik für aus der Zeit gefallen. Ihre großen Sprüche haben kein Fundament, siehe Afghanistan, Syrien, Libyen....

Da gibt es doch noch ein anderes Land, welches gerade Krieg führt, die in Afghanistan ebenfalls große Sprüche hatte..

In Syrien einen Machthaber durch Unterdrückung in der Regierung halten hat ebenfalls kein Fundament.

@20:55 Uhr von DrBeyer

Pekings Besorgnis hat einige Anlässe: Tibet, Indien, Südchinesisches Meer, und und und...lauter Konfliktfelder, von denen einige von China, einige von USA, einige von beiden und einige von mehreren gespielt werden-

Also von diesen drei Beispielen werden zwei ausschließlich von China gespielt. Lediglich bei Indien könnte man über einen indischen Anteil diskutieren.

Das können Sie nicht ernst meinen: der Dalai Lama als Freiheitskämpfer? Die Freiheit der Meere?

Und selbst wenn: Stimmen Sie zu: Das alles ist hochgefährlich?

@20:54 Uhr von Icke 1

Brauchen die Amis einen neuen Kriegsschauplatz, um sich auszutoben?

Weil eine Politikerin ein Land besucht? Wow! Brauchen die Chinesen einen ähnlich dämlichen "Vorwand" wie Herr Putin?

Das wäre ja noch schöner,

wenn sich die Vertreter der USA von den Drohgebärden der chinesischen Machthaber einschüchtern ließen 

„Eine Sprecherin des [chinesischen] Ministeriums hatte zuvor gesagt, die USA würden den Preis für eine "Untergrabung der nationalen Sicherheitsinteressen Chinas zahlen"

Wieso sehen Chinas Machthaber ihre „Sicherheitsinteressen untergraben“, wenn eine 82-jährige Dame besucht wen sie will?

Es sieht so aus, als würden sie Probleme „suchen“, wo gar keine sind. Jedenfalls keine, die sie nicht selbst geschaffen hätten.

„Das Weiße Haus warnte Peking vor einer Eskalation. "Es gibt keinen Grund für Peking, einen möglichen Besuch, der im Einklang mit der langjährigen US-Politik steht, in eine Krise oder einen Konflikt zu verwandeln" sagte der Kommunikationsdirektor des Sicherheitsrats, Kirby“

„Die USA würden sich nicht auf "Säbelrasseln" einlassen. "Gleichzeitig lassen wir uns aber auch nicht einschüchtern."

Und die Bevölkerung Taiwans und die von ihr demokratisch gewählte Präsidentin nicht im Stich.

Wie Amerika-treu ist unsere…

Wie Amerika-treu ist unsere Außenministerin! Es ist vollkommen egal, was die Amis machen, ob es etwas sinnvolles (es kommt immer noch gelegentlich vor) ist oder eine unsinnige Provokation, die vollste Unterstützung von Frau B. ist garantiert. Die wertebasierte Außenpolitik geht doch ganz einfach oder?

Das Zeitalter der Erpressung

Irgendwie scheint es modern zu sein, andere zu erpressen.  Putin, Xi, King Kong und dann noch ein paar kleinere Würstchen wie Bolsonaro oder Orban.

Keinen Millimeter nachgeben. Never ever.

 

Taiwan…

…war nie Teil der VR China! Geschichtlich ein Teil des historischen Chinas, ja! Aber spätestens seit der Massenmörder Mao an der Macht war, hat Taiwan einen eigenen Weg gewählt! Das Ergebnis können wir heute alle sehen! Die stabilste Demokratie Asiens! Alles richtig gemacht!

Hoffentlich geht das gut…

Sollte diese Provokation für China ein weiterer Schritt Richtung „Spezialoperation“ sein, dann hoffe ich, dass die US Regierung Taiwan allein zur Hilfe eilt und die Verbündeten sich zurückhalten. Oder würden dort im Falle des Falles auch unsere Freiheit und Demokratie verteidigt?! 

In einem freien Taiwan oder einem perfekten Überwachungsstaat ?

 

Wenn die Bewohner Taiwans jetzt den Besuch von Pelosi begrüßen, dann ist das keine reine Geste asiatischer Freundlichkeit sondern ein klares Statement für ihre Freiheit.

 

Recherchen von "New York Times" und "China Files" haben das enorme Ausmaß der digitalen Überwachung in China aufgezeigt.

 

www.derstandard.de/story/2000136787294/chinas-ueberwachungsstaat-

weitreichender-als-gedacht

 

Demnach hat Chinas KP hat eine Orwell’sche Gesellschaft geschaffen, die ein Albtraum an Überwachung und Repression ist. 620 Millionen Kameras, Bilderkennung, KI-Software verfolgen die Bürger auf Schritt und Tritt und das „Wohlverhalten“ des Einzelnen wird in ein Social Credit System eingepflegt, das abweichende Meinungen und Verhalten kriminalisiert und über bürgerliche Existenz, Bildungszugang und berufliches Fortkommen entscheidet.

 

Kaum ein Bürger Taiwans möchte in so einem System leben.

 

Mich stört an Taiwan das…

Mich stört an Taiwan das deren Militär nur 10 Minuten den Chinesen standhalten würde.

Und frage mich warum die USA solch ein Interesse an Taiwan haben.

Deren Armee wäre keine große Hilfe und wie steht es um Aufwand und Nutzen ?

Ich frage weil ich fürchte das die USA sich in Klein/Klein verzetteln, und damit ihre Kampfkraft schwächen könnten.

Was haben die USA

Was haben die USA eigentlich  mit Taiwan zu tun ?
"Baerbock zieht Parallele zum Ukraine-Krieg"
Wegen aggressiver Rhetorik
Das ist wirklich sehr dünn. Eine aggressive Rhetorik hatten wir Jahrzehnte zu Zeiten den kalten Kriegs.
Ist natürlich ein riesen Frust, dass sich China aus dem Ukraine Krieg raus hält, und sich nicht an den Sanktionen beteiligt.
Dann sanktionieren wir eben auch China.

Irgend wann ist es auch egal

 

@20:56 Uhr von -Der Golem-

Xi  sollte das nicht vergessen.

Herr Xi ist ein Staatsoberhaupt. Und lässt nicht weltweit tausende Menschen im Namen einer missbrauchten Religion umbringen. Was hat die Ermordung eines Terroristenführers also mit dem Thema tun? 

@20:49 Uhr von Coachcoach

@20:38 Uhr von Wolfes74

 

... mich eigtl. nur, warum sich China über einen Besuch einer älteren us-amerik. Dame in Taiwan so aufregt. Klar ist das eine geplante Provokation der USA, aber noch lange kein Grund, darauf hereinzufallen.

 

Wäre ich Pekings Machthaber, ich hätte meine Kampfflieger Rosenblätter o.ä. über den Zielflughafen Pelosi´s regnen lassen. Das hätte mehr Eindruck gemacht, als militär. Drohungen, die eh nicht umgesetzt werden.

 

Rosenblätter - ein toller Vorschlag! ;)

 

Pekings Besorgnis hat einige Anlässe: Tibet, Indien, Südchinesisches Meer, und und und...lauter Konfliktfelder, von denen einige von China, einige von USA, einige von beiden und einige von mehreren gespielt werden-

 

Indien?

 

Ist Indien nicht, gemeinsam mit China, namensgebendes Mitglied dieses famos-nebulösen BRICS-Bündnisses, welches dem Westen angeblich das Fürchten lehrt?

@21:01 Uhr von peter04

da liegt Frau Baerbock ungewollt richtig: es wird so lange gezündelt, bis es knallt.

Dann wird erstaunt und erbost geguckt und Freiheit, Demokratie, Popcorn als Gründe für das eigene Verhalten angeführt.

Das Spiel kostet wieder zehntausende (Ukraine) bis hunderttausende (zB Irak) Menschenleben - was aber eben weniger wichtig ist, als der Ausbau der "westlichen" Machtstrukturen. 

Ein grausames Spiel. 

 

Das ist es. Wie sieht Ihre Option zur Beendigung aus?

@21:02 Uhr von Raho59

Richtig, Herr Raho59! 

Ich mag Putin auch nicht, nehme ihn aber ernst. Und die Herren Breschnew ff. haben auch nicht alles richtig gemacht.

@21:05 Uhr von DB_EMD

Taiwan……war nie Teil der VR China! Geschichtlich ein Teil des historischen Chinas, ja! Aber spätestens seit der Massenmörder Mao an der Macht war, hat Taiwan einen eigenen Weg gewählt! Das Ergebnis können wir heute alle sehen! Die stabilste Demokratie Asiens! Alles richtig gemacht!

 

Demokratie ist Taiwan noch gar nicht so lange.

@20:54 Uhr von -Der Golem-

Alle Großreiche sind irgendwann untergegangen

Davor werden auch die chinesischen Banditen nicht verschont.  Und deren Vorturner heisst .......(wird nicht verraten).

.

.

Nach der Geschichte wäre das Kaugummiland als erstes dran. Die Welt würde dann sicherlich viel friedlicher!

@21:05 Uhr von ..Komma-Fertig

Sollte diese Provokation für China ein weiterer Schritt Richtung „Spezialoperation“ sein, dann hoffe ich, dass die US Regierung Taiwan allein zur Hilfe eilt und die Verbündeten sich zurückhalten. Oder würden dort im Falle des Falles auch unsere Freiheit und Demokratie verteidigt?! 

da hoffe ich eher auf allgemeine Zurückhaltung, auch der USA

@21:03 Uhr von mic

Wie Amerika-treu ist unsere Außenministerin! Es ist vollkommen egal, was die Amis machen, ob es etwas sinnvolles (es kommt immer noch gelegentlich vor) ist oder eine unsinnige Provokation, die vollste Unterstützung von Frau B. ist garantiert. Die wertebasierte Außenpolitik geht doch ganz einfach oder?

Ich verstehe Ihre Position nun nicht wirklich. Sollen die Amis China gewähren lassen? Soll unser Außenministerium sagen "lass das"?

 

@21:05 Uhr von ..Komma-Fertig

Hoffentlich geht das gut…

 

Sollte diese Provokation für China ein weiterer Schritt Richtung „Spezialoperation“ sein, dann hoffe ich, dass die US Regierung Taiwan allein zur Hilfe eilt und die Verbündeten sich zurückhalten. Oder würden dort im Falle des Falles auch unsere Freiheit und Demokratie verteidigt?! 

 

Nee.

 

Aber die Australiens, Japans und Südkoreas.

Auch wieder so ein Beispiel…

Auch wieder so ein Beispiel für `kann man machen und es ist auch legitim, kann man aber (besser) auch lassen´. Das ist ansatzweise kindisches Verhalten, primitiver Schwanzvergleich, und bringt niemandem irgendwas. Außer eben hier mal wieder den USA (oder konkreter Pelosi), gezeigt zu haben, dass sie machen können, was sie wollen. Bis es dann irgendwann mal das Echo gibt...

@20:55 Uhr von NH278

Politikerin, die Ihren Besuch dort macht.

Auch hier wurde schon darüber sinniert, ob China "die Gunst der Stunde" nutzen würde.

Also ein gutes Zeichen für "wir sehen Euch".

Alles gut und das Säbelrassen kann unterbleiben.

Werden einige Foristen natürlich wieder anders sehen. Diese bösen Amerikaner.

Nö. Die Blöden.

 

Hört, hört.

Wer nicht nach Xi's Pfeife tanzen will und nicht brav macht, was Diktatoren und Möchtegernkaiser wünschen, ist also "blöd"...

Irgendwie schon. Die gute alte Dame wusste doch wohl sehr genau, dass ihr Besuch für die chinesische Regierung eine Eskalation darstellt. Reicht der Krieg in UA nicht? Muss ausgerechnet jetzt provoziert werden? Xi wurde doch schon oft genug gesagt, dass die USA (wenn nötig mit militärischer Unterstützung) Taiwan zur Seite steht. 

@21:07 Uhr von heinzi123

Was haben die USA eigentlich  mit Taiwan zu tun ?
"Baerbock zieht Parallele zum Ukraine-Krieg"
Wegen aggressiver Rhetorik
Das ist wirklich sehr dünn. Eine aggressive Rhetorik hatten wir Jahrzehnte zu Zeiten den kalten Kriegs.
Ist natürlich ein riesen Frust, dass sich China aus dem Ukraine Krieg raus hält, und sich nicht an den Sanktionen beteiligt.
Dann sanktionieren wir eben auch China.

Irgend wann ist es auch egal

 

Welch ein ....

 

 

Blödsinn 

Spiel mit dem Feuer

Pelosis Besuch auf Taiwan ist für China pure Provokation. Es ist der ganz bewusste Versuch einen Schulterschluss zwischen Russland und China zu ver-hindern. Gleichzeitig ist es von erschreckender Kurzsichtigkeit Chinas langen Atem bei der Durchsetzung seiner Machtinteressen zu unterschätzen. Wer glaubt, dass China seine Planspiele einer Wiedervereinigung mit Taiwan aufgibt, wird wohl auch glauben, dass Russland sich die Blöße einer Niederlage gegen die Ukraine gibt. 
Ich befürchte, Pelosis Zündelei schwächt auf lange Sicht einzig Amerikas Rolle innerhalb der NATO. Putin wird sich ob dieser Unbedachtheit oder Unvernunft Pelosis wohl die Hände reiben.

@21:07 Uhr von Anita L. - Komisches Argument

Xi  sollte das nicht vergessen.

Herr Xi ist ein Staatsoberhaupt. Und lässt nicht weltweit tausende Menschen im Namen einer missbrauchten Religion umbringen. Was hat die Ermordung eines Terroristenführers also mit dem Thema tun? 

-------------------------------------------------

Unterscheiden Sie Massenmorde an Uiguren und andere Regimegegner und Massenmord im (Pseudo-)Namen von Religion?

Wie bringen Sie das fertig?

 

@20:56 Uhr von -Der Golem-

Xi  sollte das nicht vergessen.

China ist auch in Besitz von Drohnen…

 

@21:07 Uhr von Anita L.

Xi  sollte das nicht vergessen.

Herr Xi ist ein Staatsoberhaupt. Und lässt nicht weltweit tausende Menschen im Namen einer missbrauchten Religion umbringen. Was hat die Ermordung eines Terroristenführers also mit dem Thema tun? 

Ne, er lässt nur im Namen einer verkommenen Ideologie einen Genozid an den Uiguren laufen und über eine Milliarde Menschen brutal überwachen und unterdrücken.

Der ist nicht ein Deut besser als die Al-Kaida-Terroristen.

 

@21:05 Uhr von DB_EMD

…war nie Teil der VR China! Geschichtlich ein Teil des historischen Chinas, ja! Aber spätestens seit der Massenmörder Mao an der Macht war, hat Taiwan einen eigenen Weg gewählt! Das Ergebnis können wir heute alle sehen! Die stabilste Demokratie Asiens! Alles richtig gemacht!

Das ist einfach falsch: Taiwan  - Chiang Kai Check - hat stets den Anspruch auf ganz China gehabt - wie Peking auch - und beide haben 1992 noch die Einheit bestätigt.

Da muss China jetzt durch

Der Besuch ist Ausdruck der Unabhängigkeit der USA. Auch die Volksrepublik China definiert sich selbst.

Das führt zu Konflikten, aber nicht zu unkontrollierten Konflikten.

Ein militärisches Aufeinanderstoßen, egal auf welcher Ebene wird es daher wohl eher nicht geben. 

@21:03 Uhr von mic

Wie Amerika-treu ist unsere Außenministerin! Es ist vollkommen egal, was die Amis machen, ob es etwas sinnvolles (es kommt immer noch gelegentlich vor) ist oder eine unsinnige Provokation, die vollste Unterstützung von Frau B. ist garantiert. Die wertebasierte Außenpolitik geht doch ganz einfach oder?

 

Was hat Ihre Baerbock-Disserei mit dem hier zur Diskussion stehenden Artikel zu tun?

@21:11 Uhr von fathaland slim

Taiwan……war nie Teil der VR China! Geschichtlich ein Teil des historischen Chinas, ja! Aber spätestens seit der Massenmörder Mao an der Macht war, hat Taiwan einen eigenen Weg gewählt! Das Ergebnis können wir heute alle sehen! Die stabilste Demokratie Asiens! Alles richtig gemacht!

 

Demokratie ist Taiwan noch gar nicht so lange.

Na immerhin seit 1912. Da hatten wir noch anderes vor uns.

21:02 Uhr von Anita L.

Sie stellen den Amis also einen Freifahrtsschein aus. Umstürze, Tötunge durch Drohnen ohne Gerichtsurteil, auch der iranische General zählt dazu, das alles geht in Ordnung? Ich kann es nicht fassen.

@21:09 Uhr von fathaland slim

@20:38 Uhr von Wolfes74

...

 

Rosenblätter - ein toller Vorschlag! ;)

 

Pekings Besorgnis hat einige Anlässe: Tibet, Indien, Südchinesisches Meer, und und und...lauter Konfliktfelder, von denen einige von China, einige von USA, einige von beiden und einige von mehreren gespielt werden-

 

Indien?

 

Ist Indien nicht, gemeinsam mit China, namensgebendes Mitglied dieses famos-nebulösen BRICS-Bündnisses, welches dem Westen angeblich das Fürchten lehrt?

Die Welt ist so furchtbar kompliziert - so furchtbar kompliziert - und die meisten sind nicht nett, sondern haben Interessen. BRICS wird noch einiges bewegen -  es wird spannend, hoffentlich nicht zu spannend.

Ist ein bisschen wie Süd-Chicago - man macht viel zusammen, kann aber auch schiefgehen.

@21:11 Uhr von fathaland slim

Taiwan……war nie Teil der VR China! Geschichtlich ein Teil des historischen Chinas, ja! Aber spätestens seit der Massenmörder Mao an der Macht war, hat Taiwan einen eigenen Weg gewählt! Das Ergebnis können wir heute alle sehen! Die stabilste Demokratie Asiens! Alles richtig gemacht!

 

Demokratie ist Taiwan noch gar nicht so lange.

Das habe ich auch nicht behauptet! Ändert auch nichts an den heutigen Fakten!

@21:10 Uhr von Raho59

da liegt Frau Baerbock ungewollt richtig: es wird so lange gezündelt, bis es knallt.

Dann wird erstaunt und erbost geguckt und Freiheit, Demokratie, Popcorn als Gründe für das eigene Verhalten angeführt.

Das Spiel kostet wieder zehntausende (Ukraine) bis hunderttausende (zB Irak) Menschenleben - was aber eben weniger wichtig ist, als der Ausbau der "westlichen" Machtstrukturen. 

Ein grausames Spiel. 

 

Das ist es. Wie sieht Ihre Option zur Beendigung aus?

Meine Option sind Verhandlungen. Ernsthafte. Mit Respekt auch für A....

@21:07 Uhr von heinzi123

Was haben die USA eigentlich  mit Taiwan zu tun ?
"Baerbock zieht Parallele zum Ukraine-Krieg"
Wegen aggressiver Rhetorik
Das ist wirklich sehr dünn. Eine aggressive Rhetorik hatten wir Jahrzehnte zu Zeiten den kalten Kriegs.
Ist natürlich ein riesen Frust, dass sich China aus dem Ukraine Krieg raus hält, und sich nicht an den Sanktionen beteiligt.
Dann sanktionieren wir eben auch China.

Irgend wann ist es auch egal

 

Gegenfrage: was haben wir alle mit dieser Welt zu tun? Wir sollten alle nur den Morden zusehen und hoffen, dass es uns selbst nie treffen wird! Mein Gott…

@21:10 Uhr von Raho59

@21:01 Uhr von peter04

 

da liegt Frau Baerbock ungewollt richtig: es wird so lange gezündelt, bis es knallt.

Dann wird erstaunt und erbost geguckt und Freiheit, Demokratie, Popcorn als Gründe für das eigene Verhalten angeführt.

Das Spiel kostet wieder zehntausende (Ukraine) bis hunderttausende (zB Irak) Menschenleben - was aber eben weniger wichtig ist, als der Ausbau der "westlichen" Machtstrukturen. 

Ein grausames Spiel. 

 

Das ist es. Wie sieht Ihre Option zur Beendigung aus?

 

Ich bin zwar nicht angesprochen, nehme aber an, daß der Forist meint, man solle Diktaturen mit Weltmachtanspruch nicht verärgern, sondern sich ihnen möglichst unterwerfen. Nur so entkommt man der Umklammerung der Amis.

 

Freiheit, Demokratie, Popcorn. Allein das sagt schon viel aus über das Verhältnis des Users zur Demokratie. Westliche Werte holt er immer dann hervor, wenn es gegen Moslems und den Islam generell geht. Seit Jahren.

@21:01 Uhr von peter04

da liegt Frau Baerbock ungewollt richtig: es wird so lange gezündelt, bis es knallt.

Es knallte in dem Moment, als Herr Putin den Angriffsbefehl gab, um ein angeblich "naziverseuchtes" Land von "Drogenabhängigen" zu befreien und es "zurück in die Familie" zu holen. Gezündelt hat dieser Mann mit der Annexion der Krim und dem Aufrechterhalten des Kriegszustandes im Donbass. 

Dann wird erstaunt und erbost geguckt und Freiheit, Demokratie, Popcorn als Gründe für das eigene Verhalten angeführt.

 

Das Spiel kostet wieder zehntausende (Ukraine) bis hunderttausende (zB Irak) Menschenleben - was aber eben weniger wichtig ist, als der Ausbau der "westlichen" Machtstrukturen. 

Ein grausames Spiel. 

Die Ukraine wollte einfach ihren eigenen Weg gehen, ohne von Russland befohlen zu werden. Ja, der Krieg ist grausam, aber schuldig und verantwortlich dafür nicht der Wunsch nach Souveränität und auch kein Popcorn, sondern ein Mann, der nicht aus seinen alten großrussischen Denkstrukturen kommt. 

Richtiges Signal zur falschen Zeit

Den stets sehr sachkundigen Aussagen von 'Cosmopolitan Citizen' ist nicht viel hinzuzufügen.

Ich halte den Besuch zum aktuellen Zeitpunkt für taktisch unklug. Bidens Admin. hat das übrigens so auch verkündet. 

Ich kenne wie einige Foristen wissen Taiwan u. die dortige Politikszene seit vielen Jahren (1999) . Das defacto unabhängige Land hat eine bewundernswerte Transformation durchgemacht seit 1987 (Abtritt der alten autoritären KMT-Garde). TW ist das liberalste, diverseste Land Ostasiens. Hat Japan, Südkorea den Rang abgelaufen. 

Die Leute haben seit Jahrz. eine eigene taiw. Identität entwickelt.

Diese Demokratie ist der lebende, tgl. neue Gegenbeweis zum ahistorisch-arroganten Postulat Beijings, dass angeblich chin.sprachige Kulturen & liberale Demokratien unvereinbar seien.

Dr. Rechtsaußen-Fans von autoritären, demokratiefeindlchen Regimen weltweit, egal ob das faschistische Putin-Regime o. Xis de-facto ebenso faschist. Personenkult-Clique, sie werden auch hier aufs falsche Pferd setzen.

@21:13 Uhr von Raho59

Wie Amerika-treu ist unsere Außenministerin! Es ist vollkommen egal, was die Amis machen, ob es etwas sinnvolles (es kommt immer noch gelegentlich vor) ist oder eine unsinnige Provokation, die vollste Unterstützung von Frau B. ist garantiert. Die wertebasierte Außenpolitik geht doch ganz einfach oder?

Ich verstehe Ihre Position nun nicht wirklich. Sollen die Amis China gewähren lassen? Soll unser Außenministerium sagen "lass das"?

 

Vielleicht könnten die Amis für Frieden im eigenen Land sorgen?

@Coachcoach 21:02

Das können Sie nicht ernst meinen: der Dalai Lama als Freiheitskämpfer?

Natürlich.

Was denn sonst?

Stimmen Sie zu: Das alles ist hochgefährlich?

Ich stimme Ihnen völlig zu: Das Spiel, das China im Südchinesischen Meer spielt, ist ein hochgefährliches Spiel. China ist dort pausenlos am Zündeln und riskiert regelmäßig einen neuen Weltkrieg.

Denn das Potential zu einem solchen hat nicht nur der Überfall auf die Ukraine, sondern haben auch die ständigen chinesischen Provokationen im Südchinesischen Meer.

@21:05 Uhr von ..Komma-Fertig

Sollte diese Provokation für China ein weiterer Schritt Richtung „Spezialoperation“ sein, dann hoffe ich, dass die US Regierung Taiwan allein zur Hilfe eilt und die Verbündeten sich zurückhalten. Oder würden dort im Falle des Falles auch unsere Freiheit und Demokratie verteidigt?! 

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Jupp, die Baerbock hat schon klar gestellt, dass wir ganz feste an der Seite der USA stehen, wenn es um China und Taiwan geht.

Hat mich nicht überrascht und ich erwähne das auch zum letzten Mal, ich wills ja nicht überstrapazieren.

 

@21:13 Uhr von fathaland slim

Hoffentlich geht das gut…

 

Sollte diese Provokation für China ein weiterer Schritt Richtung „Spezialoperation“ sein, dann hoffe ich, dass die US Regierung Taiwan allein zur Hilfe eilt und die Verbündeten sich zurückhalten. Oder würden dort im Falle des Falles auch unsere Freiheit und Demokratie verteidigt?! 

 

Nee.

 

Aber die Australiens, Japans und Südkoreas.

Australien ist ja schon unterwandert. So wie früher die BRD.

@21:13 Uhr von Kein Einstein

@20:54 Uhr von -Der Golem-

 

Alle Großreiche sind irgendwann untergegangen

Davor werden auch die chinesischen Banditen nicht verschont.  Und deren Vorturner heisst .......(wird nicht verraten).

.

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Nach der Geschichte wäre das Kaugummiland als erstes dran. Die Welt würde dann sicherlich viel friedlicher!

 

Was, außer glühendem Antiamerikanismus, verleitet Sie zu dieser Annahme?

 

War die Welt eine friedlichere, bevor die Amis ihre Bühne betraten?

@21:16 Uhr von ..Komma-Fertig

Xi  sollte das nicht vergessen.

China ist auch in Besitz von Drohnen…

 

Und Flugzeugträger - und eine Raumstation...

@21:05 Uhr von ..Komma-Fertig

Sollte diese Provokation für China ein weiterer Schritt Richtung „Spezialoperation“ sein, dann hoffe ich, dass die US Regierung Taiwan allein zur Hilfe eilt und die Verbündeten sich zurückhalten. Oder würden dort im Falle des Falles auch unsere Freiheit und Demokratie verteidigt?! 

 

Nein, denn Taiwan ist kein NATO-Mitglied. Es bräuchte uns auch alleine aus dem Grunde gar nicht, weil mit Japan, S-Korea, den Phillipinnen und Australien vier militärisch extrem gut aufgestellte Nationen, zumal gemessen an den Seestreitkräften Gewehr bei Fuß stünden, um mit den US-Amerikanern zu versuchen, die chinesischen Hegemonialbestrebungen zurückzudrängen. Denen würde sich vermutlich auch Vietnam anschließen, anders gesagt: das chinesische Abenteuer wäre ziemlich schnell vorbei. Denn um Taiwan zu erobern, bräuchte es eine Landarmee, die aber von der einen Küste zur anderen Küste überzusetzen bei der zu erwartenden Gegenwehr aller oben genannter Nationen völlig utopisch ist.

@21:05 Uhr von ..Komma-Fertig

Sollte diese Provokation für China ein weiterer Schritt Richtung „Spezialoperation“ sein, dann hoffe ich, dass die US Regierung Taiwan allein zur Hilfe eilt und die Verbündeten sich zurückhalten. Oder würden dort im Falle des Falles auch unsere Freiheit und Demokratie verteidigt?! 

Ich weiß nicht, ob Ihnen das klar ist, aber jeder Angriff auf einen demokratischen Staat bzw. einen Staat, der sich bewusst für die Entwicklung und Stärkung demokratischer Strukturen entschieden hat, mit dem Ziel, diese Strukturen zu zerstören, ist ein Angriff auf die Demokratie bzw. den demokratischen Gedanken an sich. Dabei ist es erst einmal völlig uninteressant, ob sich diese Demokratie noch im Anfangsstadium (Ukraine) oder bereits weit fortgeschritten (Taiwan) oder ob sich das betroffene Land in näherer (Ukraine) oder weiterer Entfernung (Taiwan) befindet.

@20:38 Uhr von Wolfes74

... mich eigtl. nur, warum sich China über einen Besuch einer älteren us-amerik. Dame in Taiwan so aufregt. Klar ist das eine geplante Provokation der USA, aber noch lange kein Grund, darauf hereinzufallen.

Wäre ich Pekings Machthaber, ich hätte meine Kampfflieger Rosenblätter o.ä. über den Zielflughafen Pelosi´s regnen lassen. Das hätte mehr Eindruck gemacht, als militär. Drohungen, die eh nicht umgesetzt werden.

 

Naja... warten Sie mal noch ein paar Jahre und weitere Provokationen ab, ob es wirklich bei lehren Drohungen bleibt.

Die einzige Frage die man sich hier stellen muss ist, ob diese Aktion ein hartes oder gar militärisches Durchgreifen Chinas in Taiwan wahrscheinlicher gemacht hat oder nicht.

Wenn ja, wie sieht der kluge Plan der USA für diesen Fall aus? Wieder nur Waffen für den nächsten Stellvertreterkrieg?

@...Komma-Fertig 21:14

Muss ausgerechnet jetzt provoziert werden?

Und auch Sie üben sich in Täter-Opfer-Umkehr.

Der wahre Provozierer ist China. Allerdings fällt das manchem, so wie bspw. Ihnen, schon gar nicht mehr auf, weil China das am laufenden Band macht, so dass viele das als normal ansehen.

Xi wurde doch schon oft genug gesagt, dass die USA (wenn nötig mit militärischer Unterstützung) Taiwan zur Seite steht.

Herr Xi ist leider ein Typ, dem man das immer wieder mal aufs Neue sagen muss, damit er sich sicher sein kann, dass man das immer noch so ernst meint wie schon immer.

Xi hat mit Putin gemein, dass er permanent und aufs Neue auslotet, wo die Grenzen liegen könnten, Und das hat zur Folge, dass man ihm diese Grenzen auch immer wieder mal zeigen muss.

@21:14 Uhr von ..Komma-Fertig - Prestigeverlust schmeckt nicht

Irgendwie schon. Die gute alte Dame wusste doch wohl sehr genau, dass ihr Besuch für die chinesische Regierung eine Eskalation darstellt.

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Der Besuch der Alten Dame ist weder eine Bedrohung noch stellt er eine Eskalation dar.

Er kratzt nur am Ego eines selbstverliebten, sadistischen Imperialisten und das vertragen diese Typen nicht.  Die kennen nur Versklavung und Gehorsam. Auflehnung und Gegenwehr ist für die sowas wie Majestätsbeleidigung in Verbindung mit Verlust an Achtung vor den eigenen Sklaven.

 

@21:17 Uhr von Sparpaket

Der Besuch ist Ausdruck der Unabhängigkeit der USA. Auch die Volksrepublik China definiert sich selbst.

Das führt zu Konflikten, aber nicht zu unkontrollierten Konflikten.

Ein militärisches Aufeinanderstoßen, egal auf welcher Ebene wird es daher wohl eher nicht geben. 

Schön, dieser Optimismus. 

Ich kann ihn nicht teilen - nicht nach Irak und Syrien, nicht nach Xinjiang ...

@21:13 Uhr von Raho59

Wie Amerika-treu ist unsere Außenministerin! Es ist vollkommen egal, was die Amis machen, ob es etwas sinnvolles (es kommt immer noch gelegentlich vor) ist oder eine unsinnige Provokation, die vollste Unterstützung von Frau B. ist garantiert. Die wertebasierte Außenpolitik geht doch ganz einfach oder?

Ich verstehe Ihre Position nun nicht wirklich. Sollen die Amis China gewähren lassen? Soll unser Außenministerium sagen "lass das"?

Ich meine nicht (nur) den konkreten Fall. Wenn Sie eine Rede/Statement/Interview von Frau B. "übersetzen", wird es immer nur ein Satz sein "Die Amis haben recht". Wahrscheinlich ist es die wertebasierte Außenpolitik.

 

@20:47 Uhr von Cosmopolitan_Citizen

 
 

Chinas territorialem Anspruch auf das Land hat. Sie wählt dazu den Grundsatz, dass nur das Inselvolk selbst über sein Schicksal entscheidet und China sich zurückhalten soll.

 

Zurückhalung wird nur gefordert, wenns den EU/NATO-Ländern genehm ist.

Viele Menschen dürfen sich nicht entscheiden zu welchem Land sie gehören wollen.

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