Kommentare - Biden bestätigt Tötung von Al-Kaida-Chef

02. August 2022 - 07:48 Uhr

US-Präsident Biden hat die Tötung des Al-Kaida-Chefs durch einen Drohnenangriff bestätigt. Geheimdienste hatten al-Sawahiri in Kabul ausfindig gemacht. Er war in der Zeit der Anschläge vom 11. September 2001 Bin Ladens Stellvertreter. Von K. Brand.

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Gut

Gut

Bei mir lösen solche…

Bei mir lösen solche Nachrichten meist etwas zwiespältiges aus: Natürlich ist eine Schwächung des Al-Kaida-Terror-Netzwerkes begrüßenswert; dass aber ein zivilisiertes Land zu einer justizfreien Tötungsaktion greift, finde ich bedenklich.

 

gez. NieWiederAfd 

 

Rechtsstaatlichkeitsprinzip perdu

Für Biden ist das Ganze ein Erfolg.

+

... den Rechtsstaat ausser Kraft gesetzt zu haben.

Erfolg

Ja Herr Biden, das ist ein Erfolg, solchen Menschenverachtenden Mördern, ist nur so beizukommen.

Der nächste kommt bestimmt

Es steht bestimmt schon der Nachfolger in den Startlöchern.

Aber ist natürlich Symbolträchtig. Nicht nur die Tötung, sondern auch der Einsatz an sich, weil die Amis ja gar nicht mehr im Land sind.

@08:00 Uhr von ksekot

Gut

Nicht gut!

Wieder einen Märtyrer geschaffen.
Es ist für sehr viele Menschen - vor allem in den betroffenen Regionen - nicht nachvollziehbar, 
was irgend einem Staat das Recht auf solche Aktionen geben soll. Und warum andere Staaten nicht das Recht haben sollen, in ähnlicher Weise zu antworten.

 

Völkerrecht einhalten

Das Völkerrecht kennt keine gezielten Tötungen. Im Gegenteil. Jeder Mensch hat das Recht auf ein Gerichtverfahren. Auch die USA muss das Völkerrecht und die Rechtsstaatlichkeit anerkennen. 

Und?

Also das mag für die USA irgendwie wichtig sein. 

@08:07 Uhr von hesta15

Ja Herr Biden, das ist ein Erfolg, solchen Menschenverachtenden Mördern, ist nur so beizukommen.

Was für den Einen ein "menschenverachtender Mörder", ist für den Anderen ein "Freiheitskämpfer". Und schon sind wir wieder im Mittelalter!  Auge um Auge, Zahn um Zahn... Unwürdig für einen demokratischen Rechtsstaat!

@08:03 Uhr von NieWiederAfd

Natürlich ist eine Schwächung des Al-Kaida-Terror-Netzwerkes begrüßenswert; dass aber ein zivilisiertes Land zu einer justizfreien Tötungsaktion greift, finde ich bedenklich.

 

9/11 vergessen? Die Angst der Männer, Frauen und Kinder in den gekaperten Flugzeugen? Die Trauer der Familien der zerquetschten oder lebendig verbrannten 3000 Angestellten in den Türmen?

@08:11 Uhr von OL1977

Gut

Nicht gut!

Wieder einen Märtyrer geschaffen.
Es ist für sehr viele Menschen - vor allem in den betroffenen Regionen - nicht nachvollziehbar, 
was irgend einem Staat das Recht auf solche Aktionen geben soll. Und warum andere Staaten nicht das Recht haben sollen, in ähnlicher Weise zu antworten.

 

Hier wird wohl Ursache und Reaktion verwechselt?! Arabische Fanatiker bringen tausende amerikanische Zivilisten um, in den USA?

Für Tausende Morde verantwortlich

Der Al-Kaida-Chef al-Sawahiri ist für Tausende Morde verantwortlich.

Weitere würden folgen, wenn man ihn nicht daran hindert. Das ist jetzt geschehen.

Seine bisherigen Opfer kann das nicht mehr retten, aber künftige schon.

@08:03 Uhr von NieWiederAfd

Bei mir lösen solche Nachrichten meist etwas zwiespältiges aus: Natürlich ist eine Schwächung des Al-Kaida-Terror-Netzwerkes begrüßenswert; dass aber ein zivilisiertes Land zu einer justizfreien Tötungsaktion greift, finde ich bedenklich.

 

gez. NieWiederAfd 

 

Ich sehe es ähnlich. Auf diese Weise wird Hass geschürt, und die grundlegenden Probleme werden so kaum gelöst. Nachfolger des Getöteten stehen bereit und werden vermutlich mit Racheakten reagieren.

Solange..

..nicht die Hauptgrund dieses Terrorismus

..Nichteinmischung in innere Angelegenheiten dieser Staaten und zwanghaftes Einführen von Demokratie in Völkern, die nichts anderes als autokrate Strukturen kennen,

angepackt wird, werden dieser Hydra immer weitere Köpfe nachwachsen.

Terroristen unter sich

Die USA feiern jeden toten "Terroristen" als Erfolg. Die "Terroristen" feiern jeden toten US-Amerikaner als Erfolg.

Aber nur die USA bezeichnen es als "tragischen Fehler", wenn bei so einem Tötungsakt unschuldige Kinder gesprengt werden.

Ein dreifaches Hoch auf die westlichen Werte!

@08:16 Uhr von Zuschauer49

Natürlich ist eine Schwächung des Al-Kaida-Terror-Netzwerkes begrüßenswert; dass aber ein zivilisiertes Land zu einer justizfreien Tötungsaktion greift, finde ich bedenklich.

 

9/11 vergessen? Die Angst der Männer, Frauen und Kinder in den gekaperten Flugzeugen? Die Trauer der Familien der zerquetschten oder lebendig verbrannten 3000 Angestellten in den Türmen?

 

Nein, nicht vergessen.

 Haben Sie den ersten Teil meines Kommentars auch gelesen?

 Ist Ihnen wirklich der Gedanke fremd, dass diese Aktion außerhalb des Rechts stattfand?

 Wenn man Terror mit justizfreier Tötung beantwortet, dreht man eher an der Spirale der Gewalt. Und arbeitet am Mythos neuer Märtyrer.

 Das gilt es zu bedenken.

 

 

gez. NieWiederAfd 

 

@08:15 Uhr von OL1977

Ja Herr Biden, das ist ein Erfolg, solchen Menschenverachtenden Mördern, ist nur so beizukommen.

"Freiheitskämpfer".

 

Sie "Freiheitskämpfer" zu nennen, ist eine Beleidigung für jeden wirklichen Freiheitskämpfer in der Geschichte, bei uns z.B. die 1848 den Grundstein für unsere eigene Demokratie in die Wege geleitet haben. Oder die Teilnehmer des Volksaufstandes von 1953.

Kämpfer suchen nicht friedliche Frauen und Kinder auf der Straße, bei der Arbeit oder auf einer Flugreise auf, um sie zu Tausenden umzubringen. Das sind feige Mörder, keine Kämpfer.

 

Seltsam

Unter Obama und Trump galten solche Drohnenangriffe in Nicht-Konflikt-Ländern als extra-legale Tötungen - und völkerrechrswidrig.

Hat sich die völkerrechtliche Beurteilung zwischenzeitlich geändert? 

Wenn nicht, wo bleibt dir Verurteiling des Angriffs durch unsere Aussenministerin (die ja den eigenen Worten nach "vom Völkerrecht" kommt)? 

..oder haben etwas die Kritiker recht, die von einer ungleichen Auslegung des Völkerrechts reden? 

@ Nie wieder AfD

Sie bringen es sehr gut auf den Punkt! Mir geht es da sehr ähnlich, allerdings glaube ich, daß zur Bekämpfung von Terroristen, die in einem Land Zuflucht gewährt bekommen (und ich schreibe bewusst nicht "suchen", da ich davon überzeugt bin, dass die Taliban zumindest in Teilen der Führungsriege eng mit dem IS in Verbindung stehen), welches deren Taten und Ziele praktisch gutheisst, sehe ich leider auch keine andere Möglichkeit. Und mit Vernunft, Humanismus oder Toleranz ist leider bei Fanatikern, egal aus welcher Richtung, nichts zu erreichen - die wollen explizit Gewalt, da sie jedwede Form von Kompromiss strikt ablehnen...

Sehr sehr schade 

@08:03 Uhr von NieWiederAfd

... begrüßenswert; dass aber ein zivilisiertes Land zu einer justizfreien Tötungsaktion greift, finde ich bedenklich.

Lapidar begründet kann man sagen: Vorsorge ist besser als Nachsorge.

Solange solche präventiven Schläge gg den Terror öffentlich und unser aller Sicherheit dienen, braucht man m.E  keine Bedenken zu haben.

Klar zieht man den Zorn der Killer auf sich, aber bitte: deren Auffassung ist ja unumkehrbar vom Hass und nachgewiesener Tötungsabsicht gg uns erfüllt. 

@08:13 Uhr von Initiative Neue Asoz. - reine Gewöhnungssache

Das Völkerrecht kennt keine gezielten Tötungen. Im Gegenteil. Jeder Mensch hat das Recht auf ein Gerichtverfahren. Auch die USA muss das Völkerrecht und die Rechtsstaatlichkeit anerkennen. 

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Ich kannte bis vor 5 Min. auch nicht das mit Strafe belegte Verbot, Dinge zum Verschenken an den Strassenrand zu stellen. Jetzt kenne ich es.

Das Völkerrecht muss sich etwas "gewöhnen".

 

@08:11 Uhr von OL1977

Gut

Nicht gut!

Wieder einen Märtyrer geschaffen.
Es ist für sehr viele Menschen - vor allem in den betroffenen Regionen - nicht nachvollziehbar, 
was irgend einem Staat das Recht auf solche Aktionen geben soll. Und warum andere Staaten nicht das Recht haben sollen, in ähnlicher Weise zu antworten.

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Diese Kreatur war verantwortlich für den Tod tausender Unschuldiger Menschen.

 

 

Blaupause für Putin..?

Na also. Es geht doch…

Den Terroristen Bin Laden hatten die Amis ja auch irgendwann erwischt. 
 

Das stimmt mich positiv, dass andere Terroristen auch früher oder später zur Strecke gebracht werden. 
 

 

@08:15 Uhr von OL1977 - Im Fadenkreuz

Unwürdig für einen demokratischen Rechtsstaat!

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Also ich bin für mehr dieser "unwürdigen" Maßnahmen. Viel mehr. Da habe ich sogar eine Person im Fadenkreuz - nicht ganz so weit weg wie Afghanistan......Eine maßgenaue Drohne wäre nicht schlecht.

 

@08:15 Uhr von OL1977

Ja Herr Biden, das ist ein Erfolg, solchen Menschenverachtenden Mördern, ist nur so beizukommen.

Was für den Einen ein "menschenverachtender Mörder", ist für den Anderen ein "Freiheitskämpfer". Und schon sind wir wieder im Mittelalter!  Auge um Auge, Zahn um Zahn... Unwürdig für einen demokratischen Rechtsstaat!

 

Al-Sawahiri war ein international gesuchter ägyptischer Terrorist. Sie sollten sich informieren bevor sie so einen Kommentar schreiben. Das hat aber nicht annähernd etwas mit Freiheitskampf zu tun. Wir reden hier von einem Massenmörder. Vermutlich bekam Biden grünes Licht in Absprache mit den arabischen Ländern sowie sogar den Taliban.

@08:24 Uhr von Cologne 59

Bei mir lösen solche Nachrichten meist etwas zwiespältiges aus: Natürlich ist eine Schwächung des Al-Kaida-Terror-Netzwerkes begrüßenswert; dass aber ein zivilisiertes Land zu einer justizfreien Tötungsaktion greift, finde ich bedenklich.

 

gez. NieWiederAfd 

 

Ich sehe es ähnlich. Auf diese Weise wird Hass geschürt, und die grundlegenden Probleme werden so kaum gelöst. Nachfolger des Getöteten stehen bereit und werden vermutlich mit Racheakten reagieren.

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Dann könnte man auch den  gedenktag zum 20. Juli abschaffen, aber Staufenberg und seine Mitstreiter haben für mich trotzdem das richtige getan.

 

@08:16 Uhr von Zuschauer49

Natürlich ist eine Schwächung des Al-Kaida-Terror-Netzwerkes begrüßenswert; dass aber ein zivilisiertes Land zu einer justizfreien Tötungsaktion greift, finde ich bedenklich.

 

9/11 vergessen? Die Angst der Männer, Frauen und Kinder in den gekaperten Flugzeugen? Die Trauer der Familien der zerquetschten oder lebendig verbrannten 3000 Angestellten in den Türmen?

Und das rechtfertigt 20 Jahre Afghanistan oder die Vernichtung des Irak mit Mio. von Toten.

Das Auge-um-Auge-Prinzip - auf welches man sich eventuell berufen könnte - ist schon wegen der schieren Ungleicheit der Opferzahlen obsolet.

Das zeigt letztlich das es niemals nur um Rache an den Toten von 9/11 ging oder gar um Gerechtigkeit durch die Justiz (Guntanamo) - sondern lediglich um die Demonstration der schieren militärischen Überlegenheit einer imperialen Weltmacht - spirch um die Durchsetzung der Weltherrschaft durch Drohung und Einschüchterung - die Fortsetzung von dem was man früher "Kannonenboot"-Politik nannte

@08:24 Uhr von NieWiederAfd

Natürlich ist eine Schwächung des Al-Kaida-Terror-Netzwerkes begrüßenswert; dass aber ein zivilisiertes Land zu einer justizfreien Tötungsaktion greift, finde ich bedenklich.

 

9/11 vergessen? Die Angst der Männer, Frauen und Kinder in den gekaperten Flugzeugen? Die Trauer der Familien der zerquetschten oder lebendig verbrannten 3000 Angestellten in den Türmen?

 

Nein, nicht vergessen.

 Haben Sie den ersten Teil meines Kommentars auch gelesen?

 Ist Ihnen wirklich der Gedanke fremd, dass diese Aktion außerhalb des Rechts stattfand?

 Wenn man Terror mit justizfreier Tötung beantwortet, dreht man eher an der Spirale der Gewalt. Und arbeitet am Mythos neuer Märtyrer.

 Das gilt es zu bedenken.

 

 

gez. NieWiederAfd 

 

Da fehlt nur noch ein Schritt (P. Ustinov): 

/ Terror ist der Krieg der Schwachen - Krieg ist der Terror der Starken. /

Wir haben also zwei Seiten derselben - hässlichen - Medaille.

Unschuldige töten war religiöse Pflicht für ihn

Der Fanatismus dieses Mannes war gruselig. In seinem Manifest von 1998 hat er geschrieben, dass es

.

>> die individuelle Pflicht für jeden Muslin sein, Amerikaner und ihre Verbündeten in jedem Land zu töten, in dem es möglich sei. Egal ob Zivilisten oder Militärs << 

.

Da ist klar, dass ihm dieses amerikanische Kommando nun zuvor gekommen ist.

Mir wäre es lieber, es würden überhaupt keine Menschen getötet werden. Aber wer zu Mord aufruft, muss damit rechnen, dass ihm das Handwerk gelegt wird. 

 

 

 

@08:17 Uhr von Zuschauer49

Gut

Nicht gut!

Wieder einen Märtyrer geschaffen.
Es ist für sehr viele Menschen - vor allem in den betroffenen Regionen - nicht nachvollziehbar, 
was irgend einem Staat das Recht auf solche Aktionen geben soll. Und warum andere Staaten nicht das Recht haben sollen, in ähnlicher Weise zu antworten.

 

Hier wird wohl Ursache und Reaktion verwechselt?! Arabische Fanatiker bringen tausende amerikanische Zivilisten um, in den USA?

 

Es geht hier nicht nur um amerikanische Zivilisten. Die Liste dieses Terroristen reicht bis hin zur Beteiligung am Mord von Anwar al Sadat 1981.

Wer darf das?

Ein Mörder, ein Terrorist wurde getötet. Der staatlich sanktionierte Mord durch die USA wird von den westlichen Ländern kaum kritisiert. Wenn das so ist, dann kann die Türkei in Syrien mit der kurdischen PYD, die sie als Terrororganisation einstuft, ähnlich verfahren und sie vernichten.

 

Israel bombt in Syrien ohne das darüber groß diskutiert wird. Es geht um die Sicherheit Islaels. 

 

Selenskyj verurteilt Russland als terroristischen Staat. Joe Biden betitelt Putin Mörder. Dann wäre es doch legitim, Putin mit einer Drohne zu killen.

 

Was schreckt denn die demokratische Welt ab? Ein Atomkrieg?

 

   

@08:30 Uhr hesta15 - Tod tausender Menschen..?!

Gut

Nicht gut!

Wieder einen Märtyrer geschaffen.
Es ist für sehr viele Menschen - vor allem in den betroffenen Regionen - nicht nachvollziehbar, 
was irgend einem Staat das Recht auf solche Aktionen geben soll. Und warum andere Staaten nicht das Recht haben sollen, in ähnlicher Weise zu antworten.

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Diese Kreatur war verantwortlich für den Tod tausender Unschuldiger Menschen.

 

 

Was sollte man dann mit solchen Staatsterroristen machen wie Putin..?!

Der ist verantwortlich für den Tod von Hunderttausenden Menschen. Wenn nicht noch mehr inzwischen…

 

Ich denke die USA sehen das durchaus auch als Signal an Putin…

 

Man kann die Rechtsstaatlichkeit auch übertreiben

Sehr geehrte Übertreiber (oder soll ich sagen Anti-Amerikaner?)

Was ist schutzwürdiger - das Gesetz oder die Gefahr, von einem Gesetzesbrecher umgebracht zu werden?  Das ist doch die fundamentale Frage beim Einsatz von Drohnen gegen Terroristen.

@08:25 Uhr von dafaz

Unter Obama und Trump galten solche Drohnenangriffe in Nicht-Konflikt-Ländern als extra-legale Tötungen - und völkerrechrswidrig.

Hat sich die völkerrechtliche Beurteilung zwischenzeitlich geändert? 

Wenn nicht, wo bleibt dir Verurteiling des Angriffs durch unsere Aussenministerin (die ja den eigenen Worten nach "vom Völkerrecht" kommt)? 

..oder haben etwas die Kritiker recht, die von einer ungleichen Auslegung des Völkerrechts reden? 

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Hier wurde ein Mörder gestellt in dessem Auftrag Unschuldige getötet wurden. in dem anderen Fall sitzt der Mörder im Kreml und lässt Unschuldige töten. Sehen se den Unterschied.

 

@08:00 Uhr von ksekot

Gut

Man müsste natürlich noch beweisen, dass er das wirklich auch gewesen ist. Könnte ja jeder behaupten.

Vorschnelles Denken

 @08:31 Uhr von vriegel

Den Terroristen Bin Laden hatten die Amis ja auch irgendwann erwischt.

Nun, eigentlich war der Plan, Herrn Bin Laden gefangen zu nehmen, zwecks nachfolgender Gerichtsverhandlung. Ging bekanntlich schief.

Das stimmt mich positiv, dass andere Terroristen auch früher oder später zur Strecke gebracht werden.

Was bisher schon der Regelfall ist. Allerdings, Ihr Stichwort dazu "Blaupause für Putin": wie wird die Russische Föderation einen Angriff auf ihr Staatsoberhaupt durch militärische Gewaltmittel einer fremden Macht wohl auffassen? Wie dürfte da die Reaktion ausfallen?

@08:32 Uhr von paulpanther666

Vermutlich bekam Biden grünes Licht in Absprache mit den arabischen Ländern sowie sogar den Taliban.

.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Amis vorher um Erlaubnis gefragt haben. Erst recht nicht die Taliban.
Außerdem, warum sollten sich irgendwelche arabischen Länder befugt fühlen, eine Tötung zu genehmigen, welche weder in ihrem Land stattfindet noch einen ihrer Landsleute betrifft?

Nun ja

Ermordet ohne Gerichtsverhandlung. USA dürfen dies anscheinend, bei anderen wird Kriegsverbrechen gebrüllt

@08:07 Uhr von proehi

Rechtsstaat ausser Kraft gesetzt ...

Inwiefern?

Es wird ein Terrorist getötet. Wer schreit da jetzt auf?

 

@08:13 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Das Völkerrecht kennt keine gezielten Tötungen. Im Gegenteil. Jeder Mensch hat das Recht auf ein Gerichtverfahren. Auch die USA muss das Völkerrecht und die Rechtsstaatlichkeit anerkennen. 

 

Bitte setzen Sie sich auch beim Thema Ukraine so vehement für Völkerrecht und Rechtsstaatlichkeit ein.

@08:25 Uhr von dafaz

Unter Obama und Trump galten solche Drohnenangriffe in Nicht-Konflikt-Ländern als extra-legale Tötungen - und völkerrechrswidrig.

Hat sich die völkerrechtliche Beurteilung zwischenzeitlich geändert? 

Wenn nicht, wo bleibt dir Verurteiling des Angriffs durch unsere Aussenministerin (die ja den eigenen Worten nach "vom Völkerrecht" kommt)? 

..oder haben etwas die Kritiker recht, die von einer ungleichen Auslegung des Völkerrechts reden? 

 

Wollen sie hier einem Terroristen Rechte zuerkennen, die er seinen Opfern nicht zuerkannte? Von Saudi Arabien bis nach Ägypten werden sie keinen Protest hören. Oder glauben sie , die Amerikaner hätten ganz alleine ohne Hilfe al Sawahiri gefunden und aufgespürt?

@08:13 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Das Völkerrecht kennt keine gezielten Tötungen. Im Gegenteil. Jeder Mensch hat das Recht auf ein Gerichtverfahren. Auch die USA muss das Völkerrecht und die Rechtsstaatlichkeit anerkennen. 
 

Wenn Sie jetzt auch hinzufügen, dass das Völkerrecht keine Angriffskriege gegen souveräne Staaten wie die Ukraine kennt, wird Ihr Plädoyer glaubwürdiger. Bisher habe ich diese Klarheit bei Ihnen noch nicht wahrgenommen.

 

gez. NieWiederAfd 

 

@08:24 Uhr von NieWiederAfd

9/11 vergessen? Die Angst der Männer, Frauen und Kinder in den gekaperten Flugzeugen? Die Trauer der Familien der zerquetschten oder lebendig verbrannten 3000 Angestellten in den Türmen?

 

Nein, nicht vergessen.

 Haben Sie den ersten Teil meines Kommentars auch gelesen?

 Ist Ihnen wirklich der Gedanke fremd, dass diese Aktion außerhalb des Rechts stattfand?

 

<shrug> Ich sehe das halt anders. Eine Regierung hat die Pflicht, ihre Bevölkerung vor organisierten Mördern zu schützen, wenn diese entschlossen sind, wehrlose Zivilisten, die in keiner Weise (außer ihrer Existenz) je auf die Idee gekommen sind, andere umzubringen.

Einen russischen General in einem Lagezentrum mit einer Rakete zu töten, der gerade den Plan perfektioniert, ukrainische Städte auszuradieren? Den Obermörder von Al-Kaida erledigen, bevor er noch mehr Mord-Ideen ausklügeln kann? Wo ist da der Unterschied?

 

@08:37 Uhr von vriegel

Ich denke die USA sehen das durchaus auch als Signal an Putin…
 

.

Ich glaube nicht, dass sich in den USA das ganze Tagesthema um Putin und die Ukraine dreht, so wie bei uns.

Die haben das aus Rache gemacht, nicht mehr und nicht weniger. Es war noch eine Rechnung aus 9/11 offen. Mit Putin hatte das überhaupt nichts zu tun.

@08:32 Uhr von -Der Golem-

Unwürdig für einen demokratischen Rechtsstaat!

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Also ich bin für mehr dieser "unwürdigen" Maßnahmen. Viel mehr. Da habe ich sogar eine Person im Fadenkreuz - nicht ganz so weit weg wie Afghanistan......Eine maßgenaue Drohne wäre nicht schlecht.

 

Ihre Wünsche sind weder juristisch noch moralisch zielführend. 

Seit Tausenden Jahren wird versucht, Regeln des Zusammenlebens zu setzenz um Konflikte (und Rache etc. - schon die Thora erwähnt "Auge um Auge" als letztlich einhegendes juristisches Prinzip: Rache ist erlaubt, wird aber begrenzt) einzudâmmen.

Da kleine Gruppen oder Länder die Möglichkeit globaler Drohnenangriffe nicht haben, läuft Ihr Wunsch auf die Rückkehr zum Recht des Stärkeren hinaus. 

Kann man wollen ("die Gedanken sind frei") - es wäre aber wohl weder vernünftig noch mit dem Grundgesetz oder der UN Charta zu vereinbaren.

@08:37 Uhr von -Der Golem-

Sehr geehrte Übertreiber (oder soll ich sagen Anti-Amerikaner?)

Was ist schutzwürdiger - das Gesetz oder die Gefahr, von einem Gesetzesbrecher umgebracht zu werden?  Das ist doch die fundamentale Frage beim Einsatz von Drohnen gegen Terroristen.

Das ist eine Frage bei der Bewertung. Rechtsstaatsprinzipien von Regierungsseite außer Kraft zu setzen, ist leider keine vernachlässigbare Kleinigkeit sondern ebenfalls eine fundamentale Frage.

 

gez. NieWiederAfd 

 

Erinnert an den…

Erinnert an den Tiergartenmord. Auftrag eines Landes, einen Mörder / Terroristen in einem fremden Land liquidieren zu lassen und das ganz ohne Prozess. 
zumindest beim Tiergarten-Mord waren hier ja alle völlig ungläubig, dass sowas gemacht wird und sich Länder diese Art der Justiz herausnehmen 

@Zuschauer49- Willkürliche Tötungen sind nicht zu rechtfertigen.

@08:16 Uhr von Zuschauer49:

"9/11 vergessen? Die Angst der Männer, Frauen und Kinder in den gekaperten Flugzeugen? Die Trauer der Familien der zerquetschten oder lebendig verbrannten 3000 Angestellten in den Türmen?"

Sie versuchen, willkürliche Racheakte zu rechtfertigen, bei denen bereits zehntausende unschuldige Zivilisten getötet wurden. Der von den USA vor 21 Jahren begonnene "war on terror" ist ein Gesamtverbrechen, das bereits über 800.000 Tote verursachte.

Wer Terror glaubwürdig bekämpfen will, der wird keinen Terror verbreiten.

 

weiterführende Informationen:
"Drohnenkrieg hat tausende zivile Opfer gefordert", Telepolis, 03.11.2021
"The truth about the war on terror", The Hill, 25.09.2020
 

Zweck: Punkte sammeln im Wahlkampf?

 @08:37 Uhr von vriegel

Was sollte man dann mit solchen Staatsterroristen machen wie Putin..?!

Vor ein internationales ordentliches Tribunal stellen, welches zu einer Klärung von Schuld und Strafe mandatiert ist. Wie in anderen vergleichbaren Fällen auch.

Der ist verantwortlich für den Tod von Hunderttausenden Menschen. Wenn nicht noch mehr inzwischen…

Tja, und? Da gibt's noch einige andere. In der VR China oder Nordkorea, z.B.

Ich denke die USA sehen das durchaus auch als Signal an Putin…

Denken dürfen Sie. Aber die Kausalität, welche Sie hier zu erkennen glauben, ist lediglich eine zufällige Korrelation: die Gelegenheit war günstig und musste genutzt werden. Wenn Sie nach Kausalitäten suchen, dann nehmen Sie besser den aktuellen Wahlkampf in den USA. Herr Biden und seine Partei suchen derzeit nach positiven Erfolgsmeldungen, um rasch noch ein paar Punkte bei den Wahlaussichten gut zu machen.

@08:13 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Das Völkerrecht kennt keine gezielten Tötungen. Im Gegenteil. Jeder Mensch hat das Recht auf ein Gerichtverfahren. Auch die USA muss das Völkerrecht und die Rechtsstaatlichkeit anerkennen. 

sorry, aber Völkerrecht mag für andere gelten, die USA halten sich explizit nicht daran

@08:07 Uhr von Mischpoke West

Es steht bestimmt schon der Nachfolger in den Startlöchern.

Und es dauert hoffentlich nicht wieder 10 Jahre, bis auch der ausgeknipst werden wird.

... Symbolträchtig ... auch der Einsatz an sich, weil die Amis ja gar nicht mehr im Land sind.

Symbolträchtig für unsere Sicherheit.

 

Man möge mir doch bitte…

Man möge mir doch bitte erklären, wo genau der Unterschied zwischen Al Kaida und den russischen Mördern liegt. Beiden sind doch jede rechtlichen und ethischen Grundlagen egal und es zählt nur die Waffengewalt. 

@08:41 Uhr von Zuschauer49

9/11 vergessen? Die Angst der Männer, Frauen und Kinder in den gekaperten Flugzeugen? Die Trauer der Familien der zerquetschten oder lebendig verbrannten 3000 Angestellten in den Türmen?

 

Nein, nicht vergessen.

 Haben Sie den ersten Teil meines Kommentars auch gelesen?

 Ist Ihnen wirklich der Gedanke fremd, dass diese Aktion außerhalb des Rechts stattfand?

 

<shrug> Ich sehe das halt anders. Eine Regierung hat die Pflicht, ihre Bevölkerung vor organisierten Mördern zu schützen, wenn diese entschlossen sind, wehrlose Zivilisten, die in keiner Weise (außer ihrer Existenz) je auf die Idee gekommen sind, andere umzubringen.

Einen russischen General in einem Lagezentrum mit einer Rakete zu töten, der gerade den Plan perfektioniert, ukrainische Städte auszuradieren? Den Obermörder von Al-Kaida erledigen, bevor er noch mehr Mord-Ideen ausklügeln kann? Wo ist da der Unterschied?

 

Sie sehen die Unterschiede nicht? Das fällt mir schwer u zu glauben.

 

gez. NieWiederAfd 

 

Finaler Rettungsschuss

Als finaler Rettungsschuss (auch gezielter Todesschuss) wird in Deutschland der gezielt tödliche Einsatz von Schusswaffen durch die Polizei bezeichnet, um im Sinne der Nothilfe Gefahr von Dritten abzuwenden, falls keine anderen Mittel verfügbar sind (Wiki)

Das, was die Amerikaner hier gemacht haben war nichts anderes....!  Wo ist das Problem?   Gab es ein "anderes Mittel"  Ich höre gerne Vorschläge von Antiamerikanern.

 

Keine Anklage.  Kein Prozess…

Keine Anklage.  Kein Prozess. Keine Verteidigung. 

Nur Verurteilung und Vollstreckung. 

.

So geht es in Rechtsttaten nicht.

.

 

Die Taliban beherbergen also wieder Terroristen

 

Was Experten nach dem Abzug der amerikanischen Truppen vorhergesagt haben, bestätigt sich nun. Die Taliban beherbergen internationale Terroristen, die Afghanistan wieder zur Terror-Basis für Anschläge in der ganzen Welt ausbauen möchten.

 

So wie das schon zu Zeiten von Bin Laden war, der von dort aus die blutigen Anschläge auf das WTC mit 2.977 Toten geplant hat.

 

 

@08:24 Uhr von Nachfragerin

Die USA feiern jeden toten "Terroristen" als Erfolg. Die "Terroristen" feiern jeden toten US-Amerikaner als Erfolg.

Aber nur die USA bezeichnen es als "tragischen Fehler", wenn bei so einem Tötungsakt unschuldige Kinder gesprengt werden.

Ein dreifaches Hoch auf die westlichen Werte!

 

Wo steht in dem Artikel etwas von unschuldigen Kindern und warum setzen sie das Wort Terrorist in Anführungszeichen? Warum schreiben sie so etwas in ihren Kommentar?

 
 

@08:40 Uhr von paulpanther666

Unter Obama und Trump galten solche Drohnenangriffe in Nicht-Konflikt-Ländern als extra-legale Tötungen - und völkerrechrswidrig.

Hat sich die völkerrechtliche Beurteilung zwischenzeitlich geändert? 

Wenn nicht, wo bleibt dir Verurteiling des Angriffs durch unsere Aussenministerin (die ja den eigenen Worten nach "vom Völkerrecht" kommt)? 

..oder haben etwas die Kritiker recht, die von einer ungleichen Auslegung des Völkerrechts reden? 

 

Wollen sie hier einem Terroristen Rechte zuerkennen, die er seinen Opfern nicht zuerkannte? 

Sie haben das Grundkonzept der Menschenrechte.nicht verstanden. Diese kann weder ich noch sonstwer zuerkennen. 

Nein, alle Menschen haben diese Grundrechte - egal, wer sie sind oder was sie tun oder wollen. 

Sie und ich ebenso wie Al Sawahiri oder Biden oder jeder andere Mensch. 

Ich empfehle Ihnen, die UN Charta zu lesen.

@08:42 Uhr dafaz - Auge um Auge, Zahn um Zahn

 

 

Ihre Wünsche sind weder juristisch noch moralisch zielführend. 

Seit Tausenden Jahren wird versucht, Regeln des Zusammenlebens zu setzenz um Konflikte (und Rache etc. - schon die Thora erwähnt "Auge um Auge" als letztlich einhegendes juristisches Prinzip: Rache ist erlaubt, wird aber begrenzt) einzudâmmen.

Da kleine Gruppen oder Länder die Möglichkeit globaler Drohnenangriffe nicht haben, läuft Ihr Wunsch auf die Rückkehr zum Recht des Stärkeren hinaus. 

Kann man wollen ("die Gedanken sind frei") - es wäre aber wohl weder vernünftig noch mit dem Grundgesetz oder der UN Charta zu vereinbaren.

 

1. das US Rechtssystem basiert weiter auf diesem Grundprinzip 

2. in muslimischen Länder gilt dieses Rechtssystem ausschließlich 

 

Es wäre falsch unsere europäischen Normen und Moralvorstellungen als Allgemeingültig anzusehen. 
 

 

War ja klar, dass dieser…

War ja klar, dass dieser Thread alsbald zur Verbreitung von anti-amerikanischen Parolen gekapert wird, die sich gar nicht mit dem Artikel befassen, oder auf den Ukraine-Krieg abgleitet.

Wenn jetzt mal ein Artikel kommt, der beschreibt, wie schön es in Paris ist, werde ich als Kommentar massiv Reparationen von Frankreich für die willkürliche Zerstörung von Speyer im Jahr 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg fordern.

 

nur eine Frage dazu:

Wenn man Terroristen mit Terror bekämpft, was ist man dann selbst?

 

Entweder sind wir rechtstaatlich und verhalten uns entsprechend oder wir sind es nicht, sollten dann aber auch nichts so tun, als wären wir es.

Ich weiß ja nicht ...

Man wusste,wo er ist, und statt ihn festzunehmen, bringt man ihn um? Wer sind wir, dass wir in einem fremden Land irgendwelche Menschen umbringen? Er hatte Familie! Was ist das für ein Gefühl, die Kinder mit erschrockenem Blick hereinkommen zu sehen, während die Drohne abdreht und wieder abhaut? Respekt der Familie als Verband gegenüber hätte man meiner Meinung nach gezeigt, wenn man ihn festgenommen und zu lebenslänglicher Haft verurteilt hätte. 

Andererseits kann man natürlich dankbar dafür sein, dass es einen Terroristen weniger auf der Welt gibt, der unabhängig gefährlich werden kann. 

@08:44 Uhr von Nachfragerin

@08:16 Uhr von Zuschauer49:

"9/11 vergessen? Die Angst der Männer, Frauen und Kinder in den gekaperten Flugzeugen? Die Trauer der Familien der zerquetschten oder lebendig verbrannten 3000 Angestellten in den Türmen?"

Sie versuchen, willkürliche Racheakte zu rechtfertigen, bei denen bereits zehntausende unschuldige Zivilisten getötet wurden. Der von den USA vor 21 Jahren begonnene "war on terror" ist ein Gesamtverbrechen, das bereits über 800.000 Tote verursachte.

Wer Terror glaubwürdig bekämpfen will, der wird keinen Terror verbreiten.

 

weiterführende Informationen:
"Drohnenkrieg hat tausende zivile Opfer gefordert", Telepolis, 03.11.2021
"The truth about the war on terror", The Hill, 25.09.2020

-----------------Hier geht es nicht um Racheakte, Die Aktion ist Notwehr gegen Terrorismus
 

 

@08:42 Uhr von dafaz

Da kleine Gruppen oder Länder die Möglichkeit globaler Drohnenangriffe nicht haben, läuft Ihr Wunsch auf die Rückkehr zum Recht des Stärkeren hinaus. 
Kann man wollen ("die Gedanken sind frei") - es wäre aber wohl weder vernünftig noch mit dem Grundgesetz oder der UN Charta zu vereinbaren.

 

Auch an Sie bitte auch beim Thema Ukraine die UN-Charta beachten. Ist mir bei Ihnen bisher nicht aufgefallen

@08:32 Uhr von paulpanther666

 

Al-Sawahiri war ein international gesuchter ägyptischer Terrorist. Sie sollten sich informieren bevor sie so einen Kommentar schreiben. Das hat aber nicht annähernd etwas mit Freiheitskampf zu tun. Wir reden hier von einem Massenmörder. Vermutlich bekam Biden grünes Licht in Absprache mit den arabischen Ländern sowie sogar den Taliban.

Unsinn. Du musst dich mal mit Freiheitskämpfern befassen. Das sind immer Terroristen für die, die bekämpft werden sollen.  Sich selbst sehen Sie aber alle im Recht. 

 

@08:45 Uhr von NieWiederAfd

Einen russischen General in einem Lagezentrum mit einer Rakete zu töten, der gerade den Plan perfektioniert, ukrainische Städte auszuradieren? Den Obermörder von Al-Kaida erledigen, bevor er noch mehr Mord-Ideen ausklügeln kann? Wo ist da der Unterschied?
 

Sie sehen die Unterschiede nicht? Das fällt mir schwer u zu glauben.

 

Ich sag's nochmal, falls Sie's überlesen haben: Eine Regierung hat die Pflicht, ihre Bevölkerung vor organisierten Mördern zu schützen.

@08:39 Uhr von Mischpoke West

Vermutlich bekam Biden grünes Licht in Absprache mit den arabischen Ländern sowie sogar den Taliban.

.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Amis vorher um Erlaubnis gefragt haben. Erst recht nicht die Taliban.
Außerdem, warum sollten sich irgendwelche arabischen Länder befugt fühlen, eine Tötung zu genehmigen, welche weder in ihrem Land stattfindet noch einen ihrer Landsleute betrifft?

 

Es geht nicht ums vorstellen oder Annahmen. Es müssen Hinweise gegeben worden sein. In dieser Landschaft können sie sich 100 Jahre verstecken ohne gefunden zu werden.

Der Feind meines Feindes ist mein Freund.

@08:11 Uhr von OL1977

Gut

Nicht gut!

Wieder einen Märtyrer geschaffen.
Es ist für sehr viele Menschen - vor allem in den betroffenen Regionen - nicht nachvollziehbar, 
was irgend einem Staat das Recht auf solche Aktionen geben soll. Und warum andere Staaten nicht das Recht haben sollen, in ähnlicher Weise zu antworten.

 

Aber machen diese das nicht? Haben wir hier nicht erst gestern über den von Russland verdingten Tiergartenmörder diskutiert?

08:45 Uhr von -Der Golem-

Sie haben den "Finalen Rettungsschuss" nicht verstanden. Er darf nämlich nur bei unmittelbarer Gefahr ausgeführt werden.

 Wen hat im Moment seiner Tötung der Al-Kaida-Chef mit einer Waffe direkt bedroht ? Doch wohl niemand ! Und somit hat das ganze rechtlich nichts mit einem Rettungsschuss zu tun.

@08:49 Uhr von Glasbürger - Polizist m.d. Lizenz zu töten

Wenn man Terroristen mit Terror bekämpft, was ist man dann selbst?

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Dann ist man Polizist "mit der Lizenz zu töten". Klar?

 

 

Verhältnis zwischen Staat und Bevölkerung

 @08:49 Uhr von vriegel

2. in muslimischen Länder gilt dieses Rechtssystem ["Auge um Auge"] ausschließlich 

Das ist in dieser verkürtzten Pauschalität schlicht sachlich falsch und ergo Ausdruck von Vorurteilen.

Es wäre falsch unsere europäischen Normen und Moralvorstellungen als Allgemeingültig anzusehen.

Moral ist keine juristische Norm, auch in Europa nicht. Es gilt, was international als Standard des Zusammenlebens, als Regel für das Verhältnis zwischen Staaten und zwischen Staat und Bevölkerung vereinbart ist.

@08:07 Uhr von hesta15

Ja Herr Biden, das ist ein Erfolg, solchen Menschenverachtenden Mördern, ist nur so beizukommen.

Also Mördern ist nur mit Mord beizukommen. Gleiches mit Gleichem also?

Wie ist es denn bei Kindesmißbrauch? Soll dann der Staat als "Strafe" die Kinder aus des Täters Familie mißbrauchen?

Was hier so überspitzt dargestellt wird, soll nur zeigen, dass ein Rechtsstaat immer die Möglichkeit haben muss, ein rechtstaatliches Verfahren den Beschuldigten zu ermöglichen.

@08:11 Uhr von OL1977

@08:17 Uhr von Zuschauer49:

"Gut"

Nicht gut!

Wieder einen Märtyrer geschaffen.

Wenn die Anhänger des Terrors sich von den nicht nachvollziehbaren Terror-Ideologien blenden lassen: deren Problem, nicht unseres.

... für sehr viele Menschen - vor allem in den betroffenen Regionen - nicht nachvollziehbar, 
was irgend einem Staat das Recht auf solche Aktionen geben soll.

Nicht unser Problem.

Ganz klar: gegen Terror ist weltweit vorzugehen. Und wenn ein Land wie Afghanistan nichts dagegen tut, dann zum Selbstschutz eben auch grenzüberschreitend.

Klar, dass viele Menschen in Afghanistan einem Einsatz durch ein fremdes und vor allem einem anderen Glauben abhängigem Land kritisch gegenüber stehen.

Aber erstens gibt es nachvollziehbare Argumente und zweitens dürften es nur wenige Afghanen sein, die den Tod des Terror-Anführers bedauern.

Darstellung: