Kommentare - USA: Repräsentantenhaus für Verbot von halbautomatischen Waffen

30. Juli 2022 - 12:03 Uhr

In den USA hat das Repräsentantenhaus ein Gesetz verabschiedet, mit dem der freie Verkauf von halbautomatischen Waffen verboten werden soll. Das Verkaufsverbot wird aber voraussichtlich im Senat an den Republikanern scheitern.

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Kommentare

Selbst wenn es ein Verkaufsverbot gäbe ...

.. glaubt jemand, dass US- Amerikaner danach freiwillig auch nur eine Waffe abgeben werden?

Wer das wollte, könnte das ja auch heute schon ... gehört habe ich freilich bis dato nichts davon.

Es ist wie überall: es wird viel besprochen und beschlossen ... Aktionismus fürs Volk. .. seht her, WIR tun was ... jo, aber was?

Es ist müßig,...

 

...sich über die Wahrscheinlichkeit der Einschränkung oder gar des Verbots des Verkaufs von Sturmgewehren oder sonstigen Schießeisen in den USA Gedanken zu machen.

 

Hüben wie drüben.

soll man dieses Thema hier überhaupt noch diskutieren

 

In den ganzen Jahren, die ich hier mitlese, habe ich noch kein einziges mal erlebt, dass ein Forist seine Meinung geändert hätte. Ganz gleich, welche neuen Massaker es in den USA gibt und wie groß der Einfluss der Tatsache ist, dass dort jeder Hansfranz, dem eine Laus über die Leber gelaufen ist, sich am nächsten Kiosk eine automatische Waffe besorgen kann.

Nein, die Argumente bleiben die gleichen "dann werden eben illegale Waffen benutzt", "nicht die Waffe tötet, sondern der Mensch am Abzug", "in der Schweiz hat auch jeder ein Gewehr im Schrank", ...

Wir werden hier nichts neues lesen. Ausser vielleicht die Klage, dass die Waffengesetze bei uns viel zu streng sind.

Das Land ist komplett gelähmt

Es erinnert mich an zwei Kontinentalplatten, die sich verhakt haben und eine immer größere Spannung aufbauen. Irgendwann wird diese Spannung zu groß, sie löst sich und erzeugt ein gewaltiges Beben.

 

Keine guten Aussichten.

„Zuletzt hatte ein Massaker…

„Zuletzt hatte ein Massaker bei einer Straßenparade zum US-Nationalfeiertag in einem Vorort von Chicago mit mehreren Toten für Entsetzen gesorgt. Ende Mai tötete ein 18 Jahre alter Schütze an einer Grundschule in Texas 19 Kinder und zwei Lehrerinnen. Gut eine Woche zuvor hatte ein 18-Jähriger in Buffalo aus rassistischen Motiven zehn Menschen erschossen“.

----

 

Bei diesen Taten und den vielen Toten frage ich mich immer, welchen Einfluss solche Verbrechen für andere Gesellschaftssysteme hat. Den moralischen Zeigefinger heben und auf Länder mit Demokratie Defizit zeigen, gibt diesen Diktaturen genügend Munition, Gegenargumente dem eigenen Volk zu präsentieren. Zu einer Demokratie gehören nicht nur freie Wahlen. Dazu gehören Bildung für alle, gleiche Lebensbedingungen für Schwarze und Weiße. Die USA sehen die Splitter im fremden Auge, aber den Balken im eigenen Auge bemerken sie nicht.

 

Republikaner ... oder die, die es nicht begreifen wollen

Mir fällt zu den Republikanern nichts Gescheites ein. 

Sie sind für mich DIE Bremsklötze unter den us-amerikanischen Politikern, die sich jeder noch so vernünftigen Änderung aus Prinzip und Uneinsichtigkeit widersetzen. 

= Ein Verhalten, das man nur bei Anhängern von Diktaturen findet. 

Schade, dass ein Land mit einer demokratischen Verfassung solche Bürger hat. 

Verfassung achten

Die amerikanische Verfassung legt fest, das Recht des Volkes Waffen zu tragen darf nicht beschränkt werden. 

 

Die Verfassung muss eingehalten werden. 

Das kann ja nur ein Anfang…

Das kann ja nur ein Anfang sein. Ich hoffe auf mehr.

 

Und ich hoffe, das sich genug Republikaner finden, die das Gesetz unterstützen. Es könnte ja das eigene Kind/die eigenen Kinder oder Enkel sein, die nächstes Mal betroffen sind - dann ist das Geschrei (wahrscheinlich) groß!

 

 

 

@12:49 Uhr von frosthorn

 

In den ganzen Jahren, die ich hier mitlese, habe ich noch kein einziges mal erlebt, dass ein Forist seine Meinung geändert hätte. Ganz gleich, welche neuen Massaker es in den USA gibt und wie groß der Einfluss der Tatsache ist, dass dort jeder Hansfranz, dem eine Laus über die Leber gelaufen ist, sich am nächsten Kiosk eine automatische Waffe besorgen kann.

Nein, die Argumente bleiben die gleichen "dann werden eben illegale Waffen benutzt", "nicht die Waffe tötet, sondern der Mensch am Abzug", "in der Schweiz hat auch jeder ein Gewehr im Schrank", ...

Wir werden hier nichts neues lesen. Ausser vielleicht die Klage, dass die Waffengesetze bei uns viel zu streng sind.

 

 

Was würden Sie denn dann gern lesen?

der Waffen- bzw. Finanzlobby etwas nicht wollen:

“Das Verkaufsverbot wird aber voraussichtlich im Senat an den Republikanern scheitern“

Jedenfalls in einem Wirtschaftssystem, in dem Geld Macht bedeutet.

Aber: Menschengemachte Systeme lassen sich immerhin ändern. Allerdings nur durch die Überwindung des Widerstands derjenigen, die davon profitieren. Bleibt immerhin die Hoffnung, dass sich genügend Menschen zusammenfinden, die bereit sind, unter Einbeziehung möglichst aller anderen an diesem „Projekt“ zu arbeiten.

@12:50 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die amerikanische Verfassung legt fest, das Recht des Volkes Waffen zu tragen darf nicht beschränkt werden. 

 

Die Verfassung muss eingehalten werden. 

 

 

Ja, danke auch, dass Sie da nochmal drauf hinweisen - das wäre jetzt sicher in Vergessenheit geraten. 

Oh dear...

@12:50 Uhr von NeNeNe

„Zuletzt hatte ein Massaker bei einer Straßenparade zum US-Nationalfeiertag in einem Vorort von Chicago mit mehreren Toten für Entsetzen gesorgt. Ende Mai tötete ein 18 Jahre alter Schütze an einer Grundschule in Texas 19 Kinder und zwei Lehrerinnen. Gut eine Woche zuvor hatte ein 18-Jähriger in Buffalo aus rassistischen Motiven zehn Menschen erschossen“.

----

 

Bei diesen Taten und den vielen Toten frage ich mich immer, welchen Einfluss solche Verbrechen für andere Gesellschaftssysteme hat. Den moralischen Zeigefinger heben und auf Länder mit Demokratie Defizit zeigen, gibt diesen Diktaturen genügend Munition, Gegenargumente dem eigenen Volk zu präsentieren. Zu einer Demokratie gehören nicht nur freie Wahlen. Dazu gehören Bildung für alle, gleiche Lebensbedingungen für Schwarze und Weiße. Die USA sehen die Splitter im fremden Auge, aber den Balken im eigenen Auge bemerken sie nicht.

 

 

Von wem reden Sie, wenn Sie „die USA“ schreiben? Denn Sie personalisieren das Land ja.

@12:48 Uhr von harry_up

"...sich über die Wahrscheinlichkeit der Einschränkung oder gar des Verbots des Verkaufs von Sturmgewehren oder sonstigen Schießeisen in den USA Gedanken zu machen.

Hüben wie drüben."

Machen Sie es wie ich, ich mache mir gar keine Gedanken darüber. Genauso wie ich mir keine Gedanken darüber mache, wie hoch die Wahrscheinlichkeit sein könnte, das die Franzosen den Eifelturm in Paris in den nächsten 100 Jahren 20m nach Norden verschieben werden.

@12:54 Uhr von ich1961

Das kann ja nur ein Anfang sein. Ich hoffe auf mehr.

 

Und ich hoffe, das sich genug Republikaner finden, die das Gesetz unterstützen. Es könnte ja das eigene Kind/die eigenen Kinder oder Enkel sein, die nächstes Mal betroffen sind - dann ist das Geschrei (wahrscheinlich) groß!

 

 

Leider verstummt das verständliche Geschrei nach den üblichen Beileidsbekundungen sehr schnell wieder, und im gleichen Atemzug verlangen die Waffennarren weitere Bewaffnung derer, die sich “anders ja nicht wehren können“.

Es wird

sich da nichts ändern, außerdem haben Menschen die gerne Waffen möchten in den letzten Jahrzehnten ihre Waffenschränke voll. Nach jeder Aktion aus der Politik ist nur eins passiert, die Menschen haben sich mit noch mehr Waffen bevorratet.

Oder war es bei den letzten Aktionen in den Artikeln danach anders?, wohl eher nicht.

USA & Waffen

In USA werden täglich Menschen erschossen. 2020 wurden 4368 Kinder (bis 19 Jahren) erschossen. Trotzdem gibt es keine schärfere Waffengesetz etc. 2021 gab es 61 Amokläufen. Trotzdem tut sich gar nichts. Aber nach jedem Terroranschlag gibt es eine große Empörung und umfassende Gesetze, sogar Einreiseverbote aus bestimmte Länder. 

 

@12:50 Uhr von Margitt.

Mir fällt zu den Republikanern nichts Gescheites ein. 

Sie sind für mich DIE Bremsklötze unter den us-amerikanischen Politikern, die sich jeder noch so vernünftigen Änderung aus Prinzip und Uneinsichtigkeit widersetzen. 

= Ein Verhalten, das man nur bei Anhängern von Diktaturen findet. 

Schade, dass ein Land mit einer demokratischen Verfassung solche Bürger hat. 

Also Ihnen passt es nicht, daß die demokratisch gewählten Abgeordneten in den USA nicht so entscheiden, wie Sie in Deutschland das für richtig halten?

„ … Das Verkaufsverbot wird…

„ … Das Verkaufsverbot wird aber voraussichtlich im Senat an den Republikanern scheitern.“

Alles nur total Bekloppte!!!

Verbot von Schnellfeuerwaffen

Als ich 1969 nach Amerika auswanderte und in der neuen Heimatstadt St. Louis durch den schlenderte war ich geschockt wie viele Waffengeschäfte es gab. Es war für die  Menschen dort gang und gebe, dass man in speziellen Einrichtungen den Umgang mit der Waffe trainieren konnte. 

Eine Waffe gehört in Amerika zum Haushalt genau so wie ein Toaster. Ist so und da wird sich auch kaum etwas ändern, dafür sind die Waffenhersteller viel zu mächtig. 

Auch bei uns in der Schweiz hat man Waffen zu Hause, das Gewehr bekommt man nach dem Wehrdienst mit nach Hause. Die Schweiz hat eine Milizarmee, die Munition ist hier aber im Depot verschlossen. 

@12:50 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Verfassung achten

 

Die amerikanische Verfassung legt fest, das Recht des Volkes Waffen zu tragen darf nicht beschränkt werden. 

 

Die Verfassung muss eingehalten werden. 

 

Meine Güte, nun versuchen Sie doch bitte nicht, Ihre tatsächlichen Absichten hinter einem Plädoyer für Verfassungstreue zu verbergen. Der Paragraph, der das Recht, Waffen zu tragen zum Inhalt hat, stammt aus einer Zeit, als jeder Mann sein eigenes Gesetz war. Als das Land kolonisiert und die Ureinwohner mit Waffengewalt ausgerottet wurden. 

 

Diese Zeiten sollten doch mittlerweile vorbei sein, was auch bei der Auslegung der Verfassung, wenn man sie schon nicht ändern möchte, berücksichtigt werden sollte. Irgendwann ist auch mal gut gewesen.

 

Das Recht, Waffen zu tragen, sollte jedenfalls keinerlei Ewigkeitsgarantie unterliegen. Auch wenn der Supreme Court, mittlerweile, dank langfristig strategischer Arbeit republikanischer Präsidenten seit Reagan, nichts anderes als ein reaktionärer Kampfkader, das natürlich anders sieht.

Constitution

Das Problem ist vor allem auch die amerikanische Verfassung, in der ganz generell der Besitz von "Waffen" erlaubt ist. Diese zu ändern ist auch für die Demokraten ein Sakrileg (Hatte diese Diskussion kürzlich mit dem Teil amerikanischen Teil meiner Familie), weshalb man sich weiterhin darin übt absurde Interpretationen vorzunehmen, das die Gründerväter ja nichts über die Waffenentwicklung hätten wissen können und solche Gewehre deshalb keine Waffen wären die damit gedeckt wären.

Eine Interpretation aus Sicht von vor 200 Jahren spielt Konservativen in jedem Fall in die Hände. Die Gründerväter hätten auch das same-sex marriage Verbot aufgenommen, hätten sie sich so etwas "Verrücktes" damals überhaupt vorstellen können.

@12:54 Uhr von ich1961

Das kann ja nur ein Anfang sein. Ich hoffe auf mehr.

 

Und ich hoffe, das sich genug Republikaner finden, die das Gesetz unterstützen. Es könnte ja das eigene Kind/die eigenen Kinder oder Enkel sein, die nächstes Mal betroffen sind - dann ist das Geschrei (wahrscheinlich) groß!

Sehr unwahrscheinlich, daß "das Geschrei (wahrscheinlich) groß" sein wird. In Deutschland hat sich nach Augsburg auch niemand aufgeregt...

@12:50 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die amerikanische Verfassung legt fest, das Recht des Volkes Waffen zu tragen darf nicht beschränkt werden. 

 

Die Verfassung muss eingehalten werden. 

Die Verfassung legt fest, dass es den Bürger erlaubt ist sich in wohl organisierten Milizen zur Verteidigung des Landes zu bewaffenen.
Dass Hans und Franz mit einer 9mm am Gürtel herumlaufen dürfen, um jeden, der versehentlich ihr Grundstück betritt über den Haufen zu knallen, steht dort nirgends und war auch ganz sicher nicht das Ziel derer, die die Verfassung geschrieben haben.

 

@Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft (12:50)

Die amerikanische Verfassung legt fest, das Recht des Volkes Waffen zu tragen darf nicht beschränkt werden.

 

Das tut sie nicht. Einfach mal lesen und nicht nur nachplappern.

 

 

Die Verfassung muss eingehalten werden.

 

...außer natürlich, wenn es den Republikanern gerade andersherum besser passt.

 

Panzerfäuste gegen Wohnungseinbrecher

Die Waffenlobby ist in dem Land enorm mächtig. Sturmgewehre waren von 1994 bis 2004 in den USA verboten. Dann lief das Verbot aus - es kam keine Mehrheit für eine Verlängerung zustande.

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3 Fragen zu diesem Teil des Berichtes:

1.  Hat sich das Verbot in den 10 Jahren irgendwie statistisch ausgewirkt?

2. Mit welchem Argument wurde es von den Reps nicht verlängert?  Etwas weil wenn 100 Mio. bereits über Sturmgewehre verfügen, die anderen 100 Mio. das gleiche Recht hätten?  Klingt ja sehr logisch.

3. Wann werden panzerbrechende Waffen für den Privatgebrauch in den USA genehmigt?  Also Granatwerfer oder Panzerfäuste, mit denen man Einbrecher abwehren kann.

Aus Americanet "In einer…

Aus Americanet

"In einer Grundsatzentscheidung im Fall District of Columbia v. Heller im Jahr 2008 bestätigte der Supreme Court zum ersten Mal, dass die Vorgabe des Second Amendment als individuelles Recht jedes einzelnen US-Bürgers zu verstehen ist und bestätigte damit die Rechtmäßigkeit des privaten Waffenbesitzes."...

Das Problem sind nicht nur die Amokläufe sondern...

"An einem beliebigen Wochenende in Chicago im Sommer 2020 zum Beispiel erlitten 45 Menschen Schusswaffenverletzungen, neun starben. Tatsächlich gehen viele der Verletzungen und Tötungen mit Waffen auf Gangkriminalität zurück, doch solche Vorfälle lösen in der Regel keine Diskussionen über Schusswaffen aus."

Aber was schreibe ich, ein Menschenleben scheint auf jeden Fall nicht genug wert zu sein, um deswegen auf ein individuelles Recht auf Waffenbesitz zu verzichten. Verrückt.

@12:50 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die amerikanische Verfassung legt fest, das Recht des Volkes Waffen zu tragen darf nicht beschränkt werden. 

 

Die Verfassung muss eingehalten werden. 

 

Die "Verfassung" ist ein Relikt aus einer Zeit, als Sklavenbesitzer noch mit der Angst, es könnte aus Europa die Gefahr eines demokratischen Wandels anlanden mit Freiheit für alle Menschen, leben und an schlechtem Gewissen leiden mussten. Was die Vereinigten Staaten von Nordamerika in ihrer sog. Pionierzeit für ein Sumpf von Gewalt, Erniedrigung und Selbstjustiz war, ist mittlerweile hinreichend dokumentiert und passt so gar nicht in das Bild, das Sie sich auszumalen aus gutem Grund sparen und mir auch. 

Dringend @12:50 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die amerikanische Verfassung legt fest, das Recht des Volkes Waffen zu tragen darf nicht beschränkt werden. 

 

Die Verfassung muss eingehalten werden. 

 

Nein, sie muss dringend überarbeitet und modernisiert werden!

Wird aber eher nicht passieren, Dank der Reps welche die überaltete und nicht gerechte Verfassung behalten wollen!

Es ist sicherlich …

… nicht damit getan, Halbautomaten zu verbieten (bei denen es sich übrigens nicht um Sturmgewehre handelt; letztere sind Vollautomaten, die auch in den USA nicht frei verkäuflich sind), sondern der Waffenerwerb muss allgemein viel stärkerer Kontrolle unterliegen. Auch mit einem ‚normalen’ Repetiergewehr kann man sehr schnell und viel schießen und also ebenso großen Schaden anrichten.

Freies Land ,

freie Bürger und ein verbrieftes Grundrecht auf Waffen. Das wird sich  die nächsten 100 Jahre nicht ändern . Das sind nun mal die Vereinigten Staaten von Amerika. Basta !

 

@12:50 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die amerikanische Verfassung legt fest, das Recht des Volkes Waffen zu tragen darf nicht beschränkt werden. 

 

Die Verfassung muss eingehalten werden. 

Volle Zustimmung !

Dann sollten die Reps beim…

Dann sollten die Reps beim nächsten Amoklauf mit Schnellfeuerwaffen Angeklagt werden unter dem Aspekt Beihilfe zum Mord. 

@13:14 Uhr von V8forever - Schweiz, Israel u. USA

 
Auch bei uns in der Schweiz hat man Waffen zu Hause, das Gewehr bekommt man nach dem Wehrdienst mit nach Hause. Die Schweiz hat eine Milizarmee, die Munition ist hier aber im Depot verschlossen. 

------------------------------------------------------

Es ist anscheinend ein Unterschied, ob Schweizer oder Israelis Waffen zu Hause aufbewahren dürfen oder meschuggene Amerikaner...... Die Statistik beweist es.

 

@13:16 Uhr von fathaland slim

"Der Paragraph, der das Recht, Waffen zu tragen zum Inhalt hat, stammt aus einer Zeit, als jeder Mann sein eigenes Gesetz war. Als das Land kolonisiert und die Ureinwohner mit Waffengewalt ausgerottet wurden. 

 

Diese Zeiten sollten doch mittlerweile vorbei sein, was auch bei der Auslegung der Verfassung, wenn man sie schon nicht ändern möchte, berücksichtigt werden sollte. Irgendwann ist auch mal gut gewesen."

 

Das Problem ist, das sich Republikaner und Demokraten darüber einig sind, das die Interpretation so vorzunehmen ist, wie es die Gründerväter vorgesehen haben bzw. heute mit ihrer Weltsicht anwenden würden. Da etwas Progressives reinzuschmuggeln klappt nur durch Zaubertricks.

Der Bericht...

...ist natürlich insofern müssig, da die grundsätzliche Auseinandersetzung oft genug dargestellt wurde und die Entscheidung im House ohne Folgen bleibt, da der Senat sie nicht mittragen wird.

Wie fast alle Gesetzgebungsverfahren im Kongress in letzter Zeit, über die in deutschen Medien nach der Abstimmung im House groß diskutiert wird, dann das "aber" kommt und nach dem Scheitern im Senat höchstens noch als Randnotiz Erwähnung finden.

 

Wobei die Ignoranz bezüglich Gesetzgebungsverfahren sich nicht auf die Berichterstattung über solche in den USA beschränkt.

Auch bei neuen Gesetzen in Deutschland entsteht oft der Eindruck, als wäre mit einer Abstimmung im Kabinett, spätestens aber im Bundestag alles gelaufen. Den Bundesrat vergisst man meistens, und das zumindest pro forma auch noch die Unterschrift des Bundespräsidenten nötig ist, ist wohl inzwischen nur noch Verfassungsrechtlern bekannt.

@12:31 Uhr von H. Hummel

.. glaubt jemand, dass US- Amerikaner danach freiwillig auch nur eine Waffe abgeben werden?

Wer das wollte, könnte das ja auch heute schon ... gehört habe ich freilich bis dato nichts davon.

Es ist wie überall: es wird viel besprochen und beschlossen ... Aktionismus fürs Volk. .. seht her, WIR tun was ... jo, aber was?

Was eine negative Einstellung! Das tut mir leid… ich finde es schön, das sich erste Schritte Richtung Mehrheitswillen bewegen. Ich glaube es gab genug Massaker durch zu leicht erhältliche Waffen…

Symbolische Aktionen!

Die Demokraten "beschließen" im Repräsentantenhaus im Sinne ihrer Wähler und die Pepublikaner verhindern das im Senat im Sinne ihrer Wähler. Das ist, was man als "America first!" bezeichnet.

@13:22 Uhr von Tarek94

@12:54 Uhr von ich1961

 

Das kann ja nur ein Anfang sein. Ich hoffe auf mehr.

 

Und ich hoffe, das sich genug Republikaner finden, die das Gesetz unterstützen. Es könnte ja das eigene Kind/die eigenen Kinder oder Enkel sein, die nächstes Mal betroffen sind - dann ist das Geschrei (wahrscheinlich) groß!

 

Sehr unwahrscheinlich, daß "das Geschrei (wahrscheinlich) groß" sein wird. In Deutschland hat sich nach Augsburg auch niemand aufgeregt...

 

Offensichtlich nicht.

 

Was genau meinen Sie mit „Augsburg“?

@12:50 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die amerikanische Verfassung legt fest, das Recht des Volkes Waffen zu tragen darf nicht beschränkt werden. 

 

Die Verfassung muss eingehalten werden. 

oder geändert, falls nicht mehr zeitgemäß?! Dafür benötigen die Amerikaner allerdings noch bis die Repuplikaner mal unter 20% sind… vielleicht nach 4 weiteren Jahren Trump merkt es auch der Letzte…

@13:45 Uhr von DeHahn

Die Demokraten "beschließen" im Repräsentantenhaus im Sinne ihrer Wähler und die Pepublikaner verhindern das im Senat im Sinne ihrer Wähler. Das ist, was man als "America first!" bezeichnet.

Das müssen Sie mir erklären?! 

@12:49 Uhr von frosthorn

nte bleiben die gleichen "dann werden eben illegale Waffen benutzt", "nicht die Waffe tötet, sondern der Mensch am Abzug", "in der Schweiz hat auch jeder ein Gewehr im Schrank", ...

Wir werden hier nichts neues lesen. Ausser vielleicht die Klage, dass die Waffengesetze bei uns viel zu streng sind.

 

darf man fragen weshalb in der Schweiz vergleichsweise wenig passiert

wenn jeder doch ne Zimmerflag im Schrank stehen hat ?

es liegt gewiss an der "Mentalität" der Menschen

und wer klagt dass hierzulande die Waffengesetze zu streng sind

ich finde, die Kontrollen zumindest, zu lasch

 

@13:10 Uhr von Googol

 

 

der Leidensdruck scheint nicht hoch genug !

im übrigen muß man alles was sich in anderen Ländern / Kulturen passiert/abspielt verstehen ?

die scheinen damit leben zu können - sonst - es ist ja ne Demokratie - die Sache ändern

 

 

Wenn eine Mehrheit der Amerikaner

für schärfere Waffengesetze ist, dann sollte diese Mehrheit das auch bei ihren Wahlentscheidungen berücksichtigen.

Bei den kommenden Kongresswahlen im November wir ja schon vorher gesagt, dass die. Republikaner wieder die Mehrheit in beiden Kammern wahrscheinlich holen werden.

Oft werden dann gerade diejenigen gewählt, die genau das entscheiden was man eigentlich nicht will.

So richtig verstehen kann ich das nicht.

Unsere heilige Kuh .....

.... ist freie Fahrt für freie Bürger. Selbst in der Energiekrise scheint ein Tempolimit ein No-Go zu sein. Das versteht wahrscheinlich außerhalb Deutschlands auch keiner.

Irgendwie auch ein Teufelskreis in den USA. In dem Wissen, dass quasi jeder um einen herum potentiell bewaffnet ist, fühlt man sich wohl besser, wenn man auch bewaffnet ist. 

Wenn sich zudem noch anschaut, wie radikalisiert Teile der Bevölkerung sind (Sturm auf das Kapitol), wage ich mir nicht ausmalen was passiert, wenn das Tragen von Waffen eingeschränkt wird.

Da muss man schon Zweifel an einer funktionierenden Demokratie  haben.

@ 12:31 Uhr von H. Hummel

Selbst wenn es ein Verkaufsverbot gäbe ...  .. glaubt jemand, dass US- Amerikaner danach freiwillig auch nur eine Waffe abgeben werden?

 

Ja, ich.

@13:45 Uhr von DeHahn

"Die Demokraten "beschließen" im Repräsentantenhaus im Sinne ihrer Wähler und die Pepublikaner verhindern das im Senat im Sinne ihrer Wähler. Das ist, was man als "America first!" bezeichnet."

Ich bezeichne es als Arbeitsteilung.

@13:36 Uhr von -Der Golem-

 
Auch bei uns in der Schweiz hat man Waffen zu Hause, das Gewehr bekommt man nach dem Wehrdienst mit 

Es ist anscheinend ein Unterschied, ob Schweizer oder Israelis Waffen zu Hause aufbewahren dürfen oder meschuggene Amerikaner...... Die Statistik beweist es.

######

In der USA und Israel haben die Waffenbesitzer Munition jeden Kalibers zu Hause, in der Schweiz dürfen nur Sportschützen eine gewisse Menge im Waffenschrank haben. Ähnlich wie in Deutschland. 

 

 

@13:39 Uhr von Olivia59

Das Problem ist, das sich Republikaner und Demokraten darüber einig sind, das die Interpretation so vorzunehmen ist, wie es die Gründerväter vorgesehen haben bzw. heute mit ihrer Weltsicht anwenden würden. Da etwas Progressives reinzuschmuggeln klappt nur durch Zaubertricks.

 

Nein, die US-Rechte ist sich da mit dem Rest des Landes überhaupt nicht einig. Die Verfassungsauslegung, die Sie beschreiben, ist einzig der Besetzung des Supreme Courts geschuldet, der, wie ich schon schrieb, mittlerweile ein reaktionärer Kampfkader ist. Die drei verbliebenen Nichtreaktionäre werden regelmäßig von den anderen sechs Richtern überstimmt, und der Respekt für diese Institution, der eigentlich lagerübergreifend sein sollte, schwindet links der rechten Mitte gewaltig. Nicht die besten Voraussetzungen für eine stabile Demokratie.

@ 12:49 Uhr von frosthorn

In den ganzen Jahren, die ich hier mitlese, habe ich noch kein einziges mal erlebt, dass ein Forist seine Meinung geändert hätte.

 

Ich bin eine Ausnahme. Ich war früher für Putin. Aber seit seinem brutalen Überfall auf das Nachbarland hat sich das geändert.

@13:54 Uhr von C2H5OH

.... ist freie Fahrt für freie Bürger. Selbst in der Energiekrise scheint ein Tempolimit ein No-Go zu sein. Das versteht wahrscheinlich außerhalb Deutschlands auch keiner.

Irgendwie auch ein Teufelskreis in den USA. In dem Wissen, dass quasi jeder um einen herum potentiell bewaffnet ist, fühlt man sich wohl besser, wenn man auch bewaffnet ist. 

Wenn sich zudem noch anschaut, wie radikalisiert Teile der Bevölkerung sind (Sturm auf das Kapitol), wage ich mir nicht ausmalen was passiert, wenn das Tragen von Waffen eingeschränkt wird.

Da muss man schon Zweifel an einer funktionierenden Demokratie  haben.

####

Da gebe ich Ihnen teilweise Recht, es soll Menschen geben die aus Zweifel an der Demokratie auf eine einsame Insel ziehen. ;-)

 

@13:26 Uhr von Einmal

Das Problem sind nicht nur die Amokläufe sondern...

"An einem beliebigen Wochenende in Chicago im Sommer 2020 zum Beispiel erlitten 45 Menschen Schusswaffenverletzungen, neun starben. Tatsächlich gehen viele der Verletzungen und Tötungen mit Waffen auf Gangkriminalität zurück, doch solche Vorfälle lösen in der Regel keine Diskussionen über Schusswaffen aus."

Aber was schreibe ich, ein Menschenleben scheint auf jeden Fall nicht genug wert zu sein, um deswegen auf ein individuelles Recht auf Waffenbesitz zu verzichten. Verrückt.

Chicago hat vergleichsweise strenge Waffengesetze, man braucht eine Genehmigung um eine dort zu kaufen...

Ob vielleicht das ein Grund ist, daß "solche Vorfälle (...) in der Regel keine Diskussionen über Schusswaffen" auslösen?

@13:27 Uhr von melancholeriker

Die "Verfassung" ist ein Relikt aus einer Zeit, als Sklavenbesitzer noch mit der Angst, es könnte aus Europa die Gefahr eines demokratischen Wandels anlanden mit Freiheit für alle Menschen, leben und an schlechtem Gewissen leiden mussten. Was die Vereinigten Staaten von Nordamerika in ihrer sog. Pionierzeit für ein Sumpf von Gewalt, Erniedrigung und Selbstjustiz war, ist mittlerweile hinreichend dokumentiert und passt so gar nicht in das Bild, das Sie sich auszumalen aus gutem Grund sparen und mir auch. 

*Hust*

Die Verfassung stammt aus einer Zeit als es in Europa noch gar keine Demokratie gab - ausser England höchst selbst und man sich genau von dieser unabhängig gemacht hatte -> wegen Steuern

Bis 1916 hatte die USA im wesentlichen eine reine Milizen-Armee - deren Waffen lagen in Depots.

Und nur dieser Umstand - Miliz-Armee - repräsentiert der Verfassungszusatz - aber nicht das Tragen und Besitzen von Waffen aus rein privaten Gründen...

..ergo wird seit 1916 die US-Verfassung vergewaltigt

@13:53 Uhr von Sisyphos3

@13:10 Uhr von Googol

 

der Leidensdruck scheint nicht hoch genug !

im übrigen muß man alles was sich in anderen Ländern / Kulturen passiert/abspielt verstehen ?

die scheinen damit leben zu können - sonst - es ist ja ne Demokratie - die Sache ändern

 

 

Niemand zwingt Sie, irgend etwas zu verstehen.

 

Es gibt aber Menschen, die wollen mehr verstehen, als Sie das wollen.

 

Und das ist gut so.

13:56 Uhr von Gustav @13:45 Uhr von DeHahn

"Die Demokraten "beschließen" im Repräsentantenhaus im Sinne ihrer Wähler und die Pepublikaner verhindern das im Senat im Sinne ihrer Wähler. Das ist, was man als "America first!" bezeichnet."

Ich bezeichne es als Arbeitsteilung.

 

 

und bei uns ??

im Bundestag beschlossen .... im Bundesrat abgelehnt

dann braucht der Bundespräsident nicht zu unterschreiben oder das BVG was finden

@13:56 Uhr von junge Welt

Selbst wenn es ein Verkaufsverbot gäbe ...  .. glaubt jemand, dass US- Amerikaner danach freiwillig auch nur eine Waffe abgeben werden?

 

Ja, ich.

Ein generelles Waffenverbot wäre schon eine gefährliche Angelegenheit. Nicht nur Juristen mit Republikaner-Parteibuch würden darin einen Verfassungsbruch erkennen. Genau diese Verfassung sieht auch die Bewaffnung für den Zweck von Bürgermilizen vor um sich gegen staatliche Übergriffe im Zweifel zur Wehr zu setzen. Selbst Demokraten würdigen dieses Script – die Verfassung.

@13:56 Uhr von Gustav

@13:45 Uhr von DeHahn

 

"Die Demokraten "beschließen" im Repräsentantenhaus im Sinne ihrer Wähler und die Pepublikaner verhindern das im Senat im Sinne ihrer Wähler. Das ist, was man als "America first!" bezeichnet."

 

Ich bezeichne es als Arbeitsteilung.

 

Aha, Arbeitsteilung.

 

Also eine Verschwörung? „Man“ spielt „uns“ nur etwas vor, ist aber eigentlich komplett einer Meinung?

 

@13:58 Uhr von V8forever - Korrektur der Korrektur

 

In der USA und Israel haben die Waffenbesitzer Munition jeden Kalibers zu Hause, in der Schweiz dürfen nur Sportschützen eine gewisse Menge im Waffenschrank haben. Ähnlich wie in Deutschland. 

--------------------------------------------

In Israel haben die Soldaten und Reservisten Waffen im Auftrag des Staates greifbar.

In den USA im Auftrag des Teufels (Reps)

 

 

@13:59 Uhr von junge Welt re @frosthorn

In den ganzen Jahren, die ich hier mitlese, habe ich noch kein einziges mal erlebt, dass ein Forist seine Meinung geändert hätte.

 

Ich bin eine Ausnahme. Ich war früher für Putin. Aber seit seinem brutalen Überfall auf das Nachbarland hat sich das geändert.

 

Also gut, dann formuliere ich es so, dass auch Sie es verstehen:

In den ganzen Jahren, die ich hier mitlese, habe ich noch kein einziges mal erlebt, dass ein Forist bei diesem Thema seine Meinung geändert hätte.

@13:59 Uhr von fathaland slim

Nein, die US-Rechte ist sich da mit dem Rest des Landes überhaupt nicht einig. Die Verfassungsauslegung, die Sie beschreiben, ist einzig der Besetzung des Supreme Courts geschuldet, der, wie ich schon schrieb, mittlerweile ein reaktionärer Kampfkader ist. Die drei verbliebenen Nichtreaktionäre werden regelmäßig von den anderen sechs Richtern überstimmt, und der Respekt für diese Institution, der eigentlich lagerübergreifend sein sollte, schwindet links der rechten Mitte gewaltig. Nicht die besten Voraussetzungen für eine stabile Demokratie.

 

Meine demokratischen Verwandten sind, was den Interpretationsansatz angeht völlig anderer Meinung, weshalb sie natürlich über die Gründerväter argumentieren und behaupten, dass die heute ähnlich progressive Entscheidungen treffen würden wie sie selbst – was ich wohlwollend nur als Wunschdenken bezeichnen kann. Verfassungsänderung bleibt ein Unwort.

@12:49 Uhr von fathaland slim

Es erinnert mich an zwei Kontinentalplatten, die sich verhakt haben und eine immer größere Spannung aufbauen. Irgendwann wird diese Spannung zu groß, sie löst sich und erzeugt ein gewaltiges Beben.

 

Keine guten Aussichten.

Ob es letztlich eine gute Idee war 1861 als "nördlicher" Teil der USA unbedingt via Waffengewalt die Einheit zu erzwingen und den "südlichen" Teil bis 1865 in einem blutigen Bürgerkrieg nieder zu kämpfen?

Selbst wenn der "Norden" auf diese Kriegshandlungen verzichtet hätte - wäre es um die neuen Gebiete (Bundesstaaten) westlich vom "old man river" wegen der Sklaverei zu massiven (bewaffneten) Konflikten gekommen.

Die USA waren schon immer tief gespalten - nur äussere Konflikte (Kriege gegen England, Mexico oder Spanien) haben diese Gräben für kurze Zeit überdecken können. Warum wohl gibt es den Spruch: "noch jeder Präsident wurde wiedergewählt wenn zum Zeitpunkt der Wahl das Land einen Krieg geführt hat"??

@14:02 Uhr von fathaland slim

 

Niemand zwingt Sie, irgend etwas zu verstehen.

Es gibt aber Menschen, die wollen mehr verstehen, als Sie das wollen.

Und das ist gut so.

 

dann ist es aber nicht mehr weit

andere  bevormunden zu wollen

also ich bin ja bekanntermaßen auf der ganzen Welt unterwegs

wenn ich da anfangen täte alles verstehen zu wollen  was ich so sehe

gar meine Meinung denen zur Disposition angedeihen zu lassen

schaurig !

europäischer Kolonialismus 2.0

 

@12:49 Uhr von fathaland slim

Es erinnert mich an zwei Kontinentalplatten, die sich verhakt haben und eine immer größere Spannung aufbauen. Irgendwann wird diese Spannung zu groß, sie löst sich und erzeugt ein gewaltiges Beben.

 

Keine guten Aussichten.

Schusswaffen und ungeborene Leben sind scheinbar ideale Prrojektionsflächen für ideologische „big picture“.

Lieber streitet man über Ja oder Nein und vergisst dabei die wirklich Betroffenen, als dass man Kompromisse findet (zB nur bestimmte Schusswaffen an Bürger mit Qualifikation; straffreie Abtreibung bis zur 12. Woche). Um Feinheiten kann man dann ja immer noch streiten, wäre aber schon mal einen Quantensprung in Richtung Moderne weiter.

Sandkastenkriege um die rote bzw die blaue Schaufel.

Bzgl der Waffen scheint es aber auch so zu sein, dass die Bürger nicht glauben, dass der Staat sie schützen kann. Kein gutes Zeichen.

@13:33 Uhr von Egleichhmalf

… nicht damit getan, Halbautomaten zu verbieten (bei denen es sich übrigens nicht um Sturmgewehre handelt; letztere sind Vollautomaten, die auch in den USA nicht frei verkäuflich sind), sondern der Waffenerwerb muss allgemein viel stärkerer Kontrolle unterliegen. Auch mit einem ‚normalen’ Repetiergewehr kann man sehr schnell und viel schießen und also ebenso großen Schaden anrichten.

 

 

Das gilt auch für sämtliche SMG (sub machine gun = Maschinenpistole), die ebenfalls Halbautomaten sind.

 

Genauso Pistolen (Glock etc.) … auch halbautomatisch.

 

 

Sturmgewehre werden übrigens auch nur extrem selten im vollautomatischen Modus (oder „burst fire“, vollautomatischer 2-3fachschuss) abgefeuert, am ehesten für „suppressive fire“ im militärischen Kampfeinsatz. Das ist reinstes „spray & pray“, Wer gezielt treffen will, nutzt das gar nicht, sondern nur den Einzelschuss.

 

Insofern hätte dieses Verbot gar keinen wirklichen Nutzen, da müssten weitaus deutlichere Änderungen her. 

@ 14:06 Uhr von frosthorn

Also gut, dann formuliere ich es so, dass auch Sie es verstehen

 

Danke. Können Sie es vielleicht trotzdem nochmal erklären?

@14:03 Uhr von Olivia59

@13:56 Uhr von junge Welt

 

Selbst wenn es ein Verkaufsverbot gäbe ...  .. glaubt jemand, dass US- Amerikaner danach freiwillig auch nur eine Waffe abgeben werden?

 

Ja, ich.

 

Ein generelles Waffenverbot wäre schon eine gefährliche Angelegenheit. Nicht nur Juristen mit Republikaner-Parteibuch würden darin einen Verfassungsbruch erkennen. Genau diese Verfassung sieht auch die Bewaffnung für den Zweck von Bürgermilizen vor um sich gegen staatliche Übergriffe im Zweifel zur Wehr zu setzen. Selbst Demokraten würdigen dieses Script – die Verfassung.

 

Das Bild, das Sie von der intensiven zivilgesellschaftlichen Diskussion in den USA zeichnen, ist ein undifferenziertes Zerrbild. Lesen Sie bitte US-Zeitungen links der Mitte. Ich empfehle insbesondere die altehrwürdige „The Nation“.

@12:49 Uhr von frosthorn

 

In den ganzen Jahren, die ich hier mitlese, habe ich noch kein einziges mal erlebt, dass ein Forist seine Meinung geändert hätte. Ganz gleich, welche neuen Massaker es in den USA gibt und wie groß der Einfluss der Tatsache ist, dass dort jeder Hansfranz, dem eine Laus über die Leber gelaufen ist, sich am nächsten Kiosk eine automatische Waffe besorgen kann.

Nein, die Argumente bleiben die gleichen "dann werden eben illegale Waffen benutzt", "nicht die Waffe tötet, sondern der Mensch am Abzug", "in der Schweiz hat auch jeder ein Gewehr im Schrank", ...

Wir werden hier nichts neues lesen. Ausser vielleicht die Klage, dass die Waffengesetze bei uns viel zu streng sind.

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Wenn hier irgendein Forist seine Meinung zu diesem Thema ändert,  wird das keinen Amerikaner beeindrucken.

 

@ Miaunzi

Die USA waren schon immer tief gespalten - nur äussere Konflikte (Kriege gegen England, Mexico oder Spanien) haben diese Gräben für kurze Zeit überdecken können.

 

Gut dass die Kriege 200 Jahre her sind. Sonst wäre das Land womöglich immer noch gespalten.

@14:03 Uhr von Olivia59

Ein generelles Waffenverbot wäre schon eine gefährliche Angelegenheit. Nicht nur Juristen mit Republikaner-Parteibuch würden darin einen Verfassungsbruch erkennen. Genau diese Verfassung sieht auch die Bewaffnung für den Zweck von Bürgermilizen vor um sich gegen staatliche Übergriffe im Zweifel zur Wehr zu setzen. Selbst Demokraten würdigen dieses Script – die Verfassung.

Die Bürgermilizen haben nicht die Aufgabe ihren eigene Regierung zu stürzen sondern ihr Land vor dem Zugriff FREMDER Regierungen zu schützen...

..um es mit den Worten vom Homer Simson zu sagen "Lisa - willst Du das Dich der englische König herum schubst - willst Du das".

Und das Milizheer ist seit der Einführung der allgemeinen Wehrsplicht 1917 (Kriegseintritt der USA in den 1. WK) abgeschafft!

@12:50 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die amerikanische Verfassung legt fest, das Recht des Volkes Waffen zu tragen darf nicht beschränkt werden. 

 

Die Verfassung muss eingehalten werden. 

Die Amis haben es halt gut, sie haben eine eigene Verfassung. Hingegen in Deutschland ist das GG ein Werk der Besatzungsmächte von 1949 Tipp: Bei dem Gesetz geht es nicht um Waffen im Allgemeinen, sondern um halbautomatische Gewehre. Also sind Revolver und Pistolen,  Pump-action shotgun oder Pump, Repetierer oder Winchester nicht betroffen. Warum dieser Aufschrei in den Medien?

 

@14:14 Uhr von fathaland slim

Das Bild, das Sie von der intensiven zivilgesellschaftlichen Diskussion in den USA zeichnen, ist ein undifferenziertes Zerrbild. Lesen Sie bitte US-Zeitungen links der Mitte. Ich empfehle insbesondere die altehrwürdige „The Nation“.

 

und wenn sie auf "Zeitungen links der Mitte" abheben

zeichnen die dann ein realistisches Bild der USA

 

@12:49 Uhr von frosthorn

soll man dieses Thema hier überhaupt noch diskutieren

In den ganzen Jahren, die ich hier mitlese, habe ich noch kein einziges mal erlebt, dass ein Forist seine Meinung geändert hätte. Ganz gleich, welche neuen Massaker es in den USA gibt und wie groß der Einfluss der Tatsache ist, dass dort jeder Hansfranz, dem eine Laus über die Leber gelaufen ist, sich am nächsten Kiosk eine automatische Waffe besorgen kann.

Nein, die Argumente bleiben die gleichen "dann werden eben illegale Waffen benutzt", "nicht die Waffe tötet, sondern der Mensch am Abzug", "in der Schweiz hat auch jeder ein Gewehr im Schrank", ...

Wir werden hier nichts neues lesen. Ausser vielleicht die Klage, dass die Waffengesetze bei uns viel zu streng sind.

Nein die Diskussion über die USA und ihr Waffengesetz ist absolut sinnlos!

Wer genügend kriminelle Energie in sich hat, der braucht kein Schnellfeuerwaffen um Menschen zu töten!

@ Olivia59

Genau diese Verfassung sieht auch die Bewaffnung für den Zweck von Bürgermilizen vor um sich gegen staatliche Übergriffe im Zweifel zur Wehr zu setzen.

 

Verstehe ich Sie richtig? Die Bürger dürfen sich bewaffnen, um z. B. bei einer Demo gegen die Polizei zu kämpfen? Mit Sturmgewehren?

@14:11 Uhr von Sisyphos3

 

Niemand zwingt Sie, irgend etwas zu verstehen.

Es gibt aber Menschen, die wollen mehr verstehen, als Sie das wollen.

Und das ist gut so.

 

dann ist es aber nicht mehr weit

andere  bevormunden zu wollen

also ich bin ja bekanntermaßen auf der ganzen Welt unterwegs

wenn ich da anfangen täte alles verstehen zu wollen  was ich so sehe

gar meine Meinung denen zur Disposition angedeihen zu lassen

schaurig !

europäischer Kolonialismus 2.0

 

 

Die Einsichten, die Sie von Ihren Weltreisen vermitteln, erinnern mich an die eines Pauschaltouristen. Ich habe aus Ihren Reiseberichten hier im Forum nicht den Eindruck gewonnen, daß Sie in den von Ihnen besuchten Ländern beispielsweise Freundschaften geschlossen hätten und diese pflegen würden. Wäre das anders, dann hätten Sie einen anderen Zugang zu dem, was Sie hier als „kulturelle Eigenheiten“ bezeichnen.

 

Ich diskutiere übrigens auch gern mit ausländischen Freunden über deutsche Kultur und Politik. Ohne mich kolonisiert zu fühlen.

@14:15 Uhr von junge Welt

Die USA waren schon immer tief gespalten - nur äussere Konflikte (Kriege gegen England, Mexico oder Spanien) haben diese Gräben für kurze Zeit überdecken können.

 

Gut dass die Kriege 200 Jahre her sind. Sonst wäre das Land womöglich immer noch gespalten.

Der Kireg gegen Spanien ist gerade mal 120 Jahre her - also nix mit 200

und Kriege hat die USA seit ihrer Gründung nahezu dauerhaft geführt - als ich geboren wurde in den 1960er hat man den in Vietnam geführt - mit 500.000 Mann "vor Ort".

Um diesen Krieg zu finanzieren wurde sogar die Silber- und Gold-Bindung des US-Dollar abgeschafft.

Zweitgrösster Haushaltsposten in den USA (nach der Rüstung) -> die Versorgung der Kriegs-Veteranen!

--

ansonsten - netter Troll-Versuch

 

 

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