Kommentare - Rumänien und Moldau: Warten aufs ukrainische Getreide

30. Juli 2022 - 08:50 Uhr

Die Donauhäfen Galati in Rumänien und Giurgulesti in der Republik Moldau wollen schon bald ukrainisches Getreide und Sonnenblumenöl verschiffen - angeliefert mit Bahn und Lkw. Doch noch läuft es logistisch nicht rund. Von N. Neumaier.

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Erstmal meinen Dank und…

Erstmal meinen Dank und meine Hochachtung an alle Helfer. Die leisten fast Unmögliches für den Hunger in der Welt.

 

Aber die Probleme werden scheinbar nicht weniger. Die Gefahr, durch Russland angegriffen zu werden, ist schließlich nicht von der Hand zu weisen. Ebenso die Probleme mit dem Zoll, der Logistik usw. .Kann da "der Westen" nicht behilflich sein? 

 

**Der Hafen liegt in der Republik Moldau, keine 20 Kilometer von Galati entfernt, geographisch eingezwängt auf 430 Metern zwischen Rumänien und der Ukraine, denn so schmal ist der moldauische Zugang zur Donau.**

 

430 Meter (war mir nicht bewusst) können doch nicht zum Problem werden, wenn es so wichtig wäre, eine Lösung zu finden.

 

 

Die Absichten Russlands

Ob Putin dieses Versprechen hält, ukrainisches Getreide aus dem Land zu lassen? Es könnte ja auch Ziel des Putin Regimes sein, die Ukraine vollständig zu zerstören und das ukrainische Getreide selbst am Weltmarkt feil zu bieten.

Bei den Mengen müssen Massengutfrachter fahren

Auch wenn Putin offensichtlich für große Bürokratie an der Grenze gesorgt und die 430m Bahnlinie untergaben hat, ist das nur das kleinere Problem.

Die Mengen lassen sich nur als Massengut per Frachter bewegen. Es geht darum, das Abkommen umzusetzen.

Einfach machen.

Es ist einfach unfassbar - alle können und wollen an der

Beseitigung der Probleme zusammenarbeiten, die der schnellen Leistung überlebenswichtiger Hilfe im Wege stehen - und bekommen von den Vertretern des Staates (den für die Bürokratie „zuständigen“) Behörden) immer neue in den Weg gestellt.

@09:38 Uhr von Coachcoach

Auch wenn Putin offensichtlich für große Bürokratie an der Grenze gesorgt und die 430m Bahnlinie untergaben hat, ist das nur das kleinere Problem.

Die Mengen lassen sich nur als Massengut per Frachter bewegen. Es geht darum, das Abkommen umzusetzen.

Einfach machen.

 

Ich glaube sie haben nicht ein Wort von dem Artikel gelesen, oder?

 

1) Der Transport stockt auf Grund von Korruption und Bürokratie in Moldau und Ungarn. Was hat Putin damit zu tun?

 

2) Das was Ungarn da macht hat nichts mit dem Abkommen Türkei/Russland/Ukraine zu tun.

@09:44 Uhr von Nettie⁷

 

...alle können und wollen bei der...

 

...Beseitigung der Probleme zusammenarbeiten, die der schnellen Leistung überlebenswichtiger Hilfe im Wege stehen - und bekommen von den Vertretern des Staates (den für die Bürokratie „zuständigen“) Behörden) immer neue in den Weg gestellt.

 

 

Nicht nur zwischen den Zeilen erfährt man, warum es bei der Bürokratie hapert:

Da wollen etliche Stellen und/oder maßgebliche Leute noch das finanziell abgreifen, was möglich ist. Und ist das Angebot zu niedrig, dauert's halt.

 

Aber auch die Infrastruktur sieht bedauernswert aus, deshalb haben die Leute, die hier arbeiten, großen Respekt verdient.

 

Nun muss das Ganze nur noch in Bewegung kommen...

Um es deutlich zu sagen

Die Reportage gefällt mir. 

Auch die Bilder sind gut, besonders das mit der Lok. 

Erinnert  mich stilistisch an klassische Reportagen, so wie sie früher z. B. von Ernst Schnabel und Karl Rüdiger Siebert gemacht wurden.

Es fehlt natürlich das "Ich" des Reporters, das geht aber in diesem Format nicht. 

@09:30 Uhr von Ostfront

 

Ob Putin dieses Versprechen hält, ukrainisches Getreide aus dem Land zu lassen? Es könnte ja auch Ziel des Putin Regimes sein, die Ukraine vollständig zu zerstören und das ukrainische Getreide selbst am Weltmarkt feil zu bieten.

 

 

Guten Morgen.

 

Die Berichte darüber, was Putin mit der Ukraine vorhat, sind bekannt

Hier aber soll ein beschlossenes Abkommen umgesetzt werden, dass Putin das gelagerte Getreide gern selber verhökern würde steht gerade nicht zur Debatte.

Gesamtbetrachtung

Ob dieser kostenintensive Transport-Aufwand dafür sorgen kann, das durch eine grössere Menge Nahrung am Weltmarkt die Preise tatsächlich sinken ist fraglich. Preis und Verteilung sind die Hauptursachen für Hunger.

In Deutschland gibt es einen Ansturm auf die Tafeln und ohne sie oder vergleichbare Massnahmen würde tatsächlich auch hier Hunger herrschen, trotz voller Supermärkte.

@09:22 Uhr von ich1961

Erstmal meinen Dank und meine Hochachtung an alle Helfer. Die leisten fast Unmögliches für den Hunger in der Welt.

 

Rumänien und Moldau "helfen" nicht, sondern verdienen mit der Verschiffung Geld?

Mit etwas politischem Druck…

Mit etwas politischem Druck sollten die Zollprobleme kurzfristig zu lösen sein.

Konzerne finden einen Weg.

Seit der von IWF und Weltbank geforderten "Landreform" in der Ukraine, die zum 1.7.2021 inkraft trat, haben allein die drei Riesen Cargill, Dupont und Monsanto 17 Millionen Hektar Ackerland in der Ukraine aufgekauft (mehr als z.B. die gesamte Ackerfläche Italiens). Dahinter stehen als Hauptaktionäre die Finanzhaie American Vanguard, BlackRock und Blackstone. Kleinere Bauern, denen bislang 2/3 des Landes gehörte, verlieren ihren Boden. Die Korruption tut ihr Übriges.

Es ist also 'zufälligerweise' auch gerade eine Zeit, in der es überaus entscheidend ist, wer seine Produkte verkaufen kann und wer aufgeben muss. Für Manche sind die neuen Exportwege die letzte Hoffnung. Für Andere auch die Russen.

 

@10:33 Uhr von Olivia59

 

Ob dieser kostenintensive Transport-Aufwand dafür sorgen kann, das durch eine grössere Menge Nahrung am Weltmarkt die Preise tatsächlich sinken ist fraglich. Preis und Verteilung sind die Hauptursachen für Hunger.

In Deutschland gibt es einen Ansturm auf die Tafeln und ohne sie oder vergleichbare Massnahmen würde tatsächlich auch hier Hunger herrschen, trotz voller Supermärkte.

 

 

Wenn wirklich große Mengen mit großen Schiffen und nicht per maroder Bahn, Lastkähnen oder LKWs (und auch noch mit zeit- und kostenintensivem Umladen) angeliefert werden können, sollte der Preis für das Getreide eigentlich auch wieder sinken - auch angesichts der Verteuerung Transportkosten.

 

Leider wäre das aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn die Lebenshaltungskosten bestehen ja nicht nur aus dem, was aus Getreide hergestellt wird.

Aber es darf niemand verhungern!

Ich denke, dass ist ein Fall für UN-Truppen

Statt irgendwo in Zypern oder Libanon herumzulungern könnten doch Blauhelme den Transport und die Verschiffung des Weizens bewachen und vor allem sicher stellen.

 

@09:55 Uhr von Zille1976

Auch wenn Putin offensichtlich für große Bürokratie an der Grenze gesorgt und die 430m Bahnlinie untergaben hat, ist das nur das kleinere Problem.

Die Mengen lassen sich nur als Massengut per Frachter bewegen. Es geht darum, das Abkommen umzusetzen.

Einfach machen.

 

Ich glaube sie haben nicht ein Wort von dem Artikel gelesen, oder?

 

1) Der Transport stockt auf Grund von Korruption und Bürokratie in Moldau und Ungarn. Was hat Putin damit zu tun?

 

2) Das was Ungarn da macht hat nichts mit dem Abkommen Türkei/Russland/Ukraine zu tun.

Was hat übrigens Ungarn mit dieser Ecke an der Donau-Mündung zu tun? -> NIX

@ 10:55 Uhr von Tarek94

Rumänien und Moldau "helfen" nicht, sondern verdienen mit der Verschiffung Geld?

 

Rumänien und Moldau helfen und verdienen dabei auch Geld. Geld verdienen ist nichts Schmutziges. Zumal es hier um relativ bescheidene Margen für sehr bescheiden wirtschaftende Skipper geht, die in den vergangenen Monaten wegen des Krieges nicht viel arbeiten konnten.

Russland bombardiert

Man muss auch klar sehen, dass Russland auch die landwirtschaftliche Infrastruktur ständig bombardiert. Das trifft auch die Verladung und den Transport von Getreide.  Die Ukraine soll möglichst weitgehend zerstört werden. Und wenn durch Zufall mal viele Menschen bei einem solchen Angriff sterben, versucht man ihn der Ukraine in die Schuhe zu schieben.

@ 10:33 Uhr von Olivia59

 

In Deutschland gibt es einen Ansturm auf die Tafeln und ohne sie oder vergleichbare Massnahmen würde tatsächlich auch hier Hunger herrschen, trotz voller Supermärkte.

 

Ich helfe gelegentlich bei einer Tafel im Umland von Frankfurt a. M. und kann keinen größeren Ansturm feststellen.

10:55 Uhr von Tarek94   /…

10:55 Uhr von Tarek94

 

//Rumänien und Moldau "helfen" nicht, sondern verdienen mit der Verschiffung Geld?//

 

Wenn Sie das so sehen wollen.

So steht es im Artikel (das es da auch Korruption gibt, ist mit klar):

 

**...  Die Rumänen haben den Ehrgeiz zu zeigen, dass sie das schaffen. "Dass wir jetzt auch der Ukraine mit dem Getreidetransit helfen können, soweit das möglich ist, das ist wirklich perfekt", freut sich der örtliche Chef des Frachtbetriebs bei der rumänischen Bahn, Vasile Manolache. .  ...**

 

 

@11:41 Uhr von Waldimir Pudding

Rumänien und Moldau "helfen" nicht, sondern verdienen mit der Verschiffung Geld?

 

Rumänien und Moldau helfen und verdienen dabei auch Geld. Geld verdienen ist nichts Schmutziges. Zumal es hier um relativ bescheidene Margen für sehr bescheiden wirtschaftende Skipper geht, die in den vergangenen Monaten wegen des Krieges nicht viel arbeiten konnten.

Offensichtlich haben Sie Einblick in die betriebswirtschaftliche Kalkulation der "sehr bescheiden wirtschaftende(n) Skipper" mit ihren "relativ bescheidene Margen"?

@ 11:16 Uhr von marvin

Konzerne finden einen Weg.

Seit der von IWF und Weltbank geforderten "Landreform" in der Ukraine ...

 

Die sowjetische Vergangenheit mit der Kollektivierung der Landwirtschaft ist in der Ukraine ein großes Problem. Es gibt viel zu wenige Kleinbauern. In Russland ist das alles übrigens noch viel schlimmer.

@11:29 Uhr von -Der Golem-

Statt irgendwo in Zypern oder Libanon herumzulungern könnten doch Blauhelme den Transport und die Verschiffung des Weizens bewachen und vor allem sicher stellen.

 

Über den Einsatz von UNO-Friedenstruppen entscheidet der UNO-Sicherheitsrat. Wenn Sie also die Russen und die Chinesen davon überzeugen können UN-Truppen für diesen Zweck einzusetzen: Warum nicht?

@ 11:49 Uhr von Tarek94

Offensichtlich haben Sie Einblick in die betriebswirtschaftliche Kalkulation der "sehr bescheiden wirtschaftende(n) Skipper" mit ihren "relativ bescheidene Margen"?

 

Ja, ein wenig. Ich habe mich informiert. Übrigens mit einem Podcast der ARD. Siehe ARD-Audiothek.

@11:48 Uhr von Waldimir Pudding

"  Ich helfe gelegentlich bei einer Tafel im Umland von Frankfurt a. M. und kann keinen größeren Ansturm feststellen. "

-

Also ich hab da auch andere Erfahrungen gemacht, die sich nicht mit Ihren deckt, es gibt weniger, und ist auch nur begrenzt offen, niemand kann mehr aufgenommen werden.

Grund ist, es schon zu viele, und es wird weniger Ware abgegeben, eigene Erfahrung.

@11:48 Uhr von Waldimir Pudding

 

In Deutschland gibt es einen Ansturm auf die Tafeln und ohne sie oder vergleichbare Massnahmen würde tatsächlich auch hier Hunger herrschen, trotz voller Supermärkte.

 

Ich helfe gelegentlich bei einer Tafel im Umland von Frankfurt a. M. und kann keinen größeren Ansturm feststellen.

 

Die Evidenz des Einzelfalls trägt halt nicht. Es gab kürzlich eine Befragung an di Tafeln. Die Mehrheit verzeichnet eine Nachfrageerhöhung von über 50% seit Beginn des Jahres.

@11:54 Uhr von Waldimir Pudding

Es sollen schon hunderttausende Tonnen ...

... ukrainisches Getreide nach Russland abtransportiert worden sein. Das meiste übrigens per Schiff.

Ein 600 Meter langer Zug kann rund 1900 Tonnen Getreide transportieren. Um "hunderttausende Tonnen" abzutransportieren hat Russland offensichtlich hunderte von Zügen eingesetzt? Das sollte im Zeitalter der Satellitenaufklärung recht einfach zu beweisen sein?

11:54 Uhr von Waldimir…

11:54 Uhr von Waldimir Pudding

//Es sollen schon hunderttausende Tonnen ...

... ukrainisches Getreide nach Russland abtransportiert worden sein. Das meiste übrigens per Schiff.//

 

Das habe ich auch gelesen/gehört. Was mir aber jetzt erst auffällt: waren es nicht "die Russen", die erst die Fahrrinne von den Minen befreit haben wollten? Und sind dann doch vorher mit ihren Schiffen da lang? Hm...

 

Sollte vielleicht mal drüber nachgedacht werden - von bestimmten Usern hier - die anderen immer vorwerfen, sie würden nicht selbstständig denken.

 

 

@11:57 Uhr von Waldimir Pudding

Offensichtlich haben Sie Einblick in die betriebswirtschaftliche Kalkulation der "sehr bescheiden wirtschaftende(n) Skipper" mit ihren "relativ bescheidene Margen"?

 

Ja, ein wenig. Ich habe mich informiert. Übrigens mit einem Podcast der ARD. Siehe ARD-Audiothek.

Also hat Ihrer Meinung nach die ARD Einblick in die Kalkulation der Skipper? :D

@10:02 Uhr von harry_up

 

...alle können und wollen bei der...

 

...Beseitigung der Probleme zusammenarbeiten, die der schnellen Leistung überlebenswichtiger Hilfe im Wege stehen - und bekommen von den Vertretern des Staates (den für die Bürokratie „zuständigen“) Behörden) immer neue in den Weg gestellt.

 

 

Nicht nur zwischen den Zeilen erfährt man, warum es bei der Bürokratie hapert:

Da wollen etliche Stellen und/oder maßgebliche Leute noch das finanziell abgreifen, was möglich ist. Und ist das Angebot zu niedrig, dauert's halt.

 

Aber auch die Infrastruktur sieht bedauernswert aus, deshalb haben die Leute, die hier arbeiten, großen Respekt verdient.

 

Nun muss das Ganze nur noch in Bewegung kommen...

Danke für Ihre Rückmeldung. Ich stimme Ihnen da in allen Punkten uneingeschränkt zu.

@11:51 Uhr von Waldimir Pudding

" Die sowjetische Vergangenheit mit der Kollektivierung der Landwirtschaft ist in der Ukraine ein großes Problem. Es gibt viel zu wenige Kleinbauern. In Russland ist das alles übrigens noch viel schlimmer. "

-

Das ist aber nur die halbe Wahrheit, weil Flächenländer mit wenig Einwohnern, beides trifft auf die 2 Länder zu.

Selbst in den USA sind Flächen von 1000 Hektar und mehr üblich, das ist bei den Flächen nichts großes, man kann das nicht mit einem dicht besiedelten Deutschland vergleichen.

Selbst im TV wurden einzelne Bauern in der Ukraine gezeigt, die solche Flächen haben, liegt also nicht an 50 Hektar Bauernhöfen.

Und die Ukraine ist auf Platz 8 oder 9 bei Getreide, also nicht bei den ganz großen dabei.

 

@11:16 Uhr von marvin

Seit der von IWF und Weltbank geforderten "Landreform" in der Ukraine, dFür Manche sind die neuen Exportwege die letzte Hoffnung. Für Andere auch die Russen.

 

Ja die Russen sind die letzte Hoffnung für die Ukraine. Wirklich kein Argument ist den Putinfreunden zun blöde.

@11:51 Uhr von Waldimir Pudding

Die sowjetische Vergangenheit mit der Kollektivierung der Landwirtschaft ist in der Ukraine ein großes Problem. Es gibt viel zu wenige Kleinbauern. In Russland ist das alles übrigens noch viel schlimmer.

Das Problem war man bereits angegangen: 68% oder 28 Millionen Hektar der Ukrainischen Agrarböden waren bislang in der Hand von sieben Millionen Privatpersonen. Und das ändert sich gerade:
https://www.oaklandinstitute.org/blog/who-really-benefits-creation-land…

Zugunsten anderer "Kollektive" wie Vanguard, BlackRock und Blackstone.

 

 

11:16 Uhr von marvin

Sehr interessante Infos. Das rundet langsam das Bild über die Interessen der USA an der Ukraine ab.

 

Zusätzlich wirft es bei mir die Frage auf:

Ist dies überhaupt ukrainischer Weisen - also Weizen, der der Ukraine gehört. Oder ist es US-Weizen, der in der Ukraine produziert wurde?

@12:03 Uhr von Tarek94

 

Also hat Ihrer Meinung nach die ARD Einblick in die Kalkulation der Skipper? :D

 

Das teuerste Getreide ist solches,

das gar nicht erst verschifft wird.

 

Komplett logisch, dass Ersatzmaßnahmen und andere Routen zum normalen Weg teurer sind, wenn Getreidemörder Wladimir auch der Welternährung den Krieg erklärt hat.

 

Alles mit den Schienen, den Loks, den Skippern in Rumänien und in Moldawien geschieht sowieso nur wegen des Anti-Getreide-Honks im Kreml.

Diese Länder sind

auf die Situation auch nicht vorbereitet gewesen. Weder beim Gleis, noch beim Zoll oder beim Personal. Es ist klar, dass es erstmal einige Monate klemmt, bis alle Erkenntnisse gewonnen und Besserungen umgesetzt sind. Mein Urteil dazu würde ich nicht abgeben, bevor nicht noch 3-6 Monate vergangen sind. Dann sollte es recht reibungslos laufen - außer Putin bombt oder marschiert da auch ein. Ich finde die Bemühungen gut, es sind ja nicht gerade reiche Länder und sollte daran verdient werden und nebenher der Vorteil einer besseren Infrastruktur, bessere Gesetze und bestechungsfreiere Durchführung entstehen - wäre super. Keiner erwartet Wunder.

@10:33 Uhr von Olivia59

Ob dieser kostenintensive Transport-Aufwand dafür sorgen kann, das durch eine grössere Menge Nahrung am Weltmarkt die Preise tatsächlich sinken ist fraglich. Preis und Verteilung sind die Hauptursachen für Hunger.

In Deutschland gibt es einen Ansturm auf die Tafeln und ohne sie oder vergleichbare Massnahmen würde tatsächlich auch hier Hunger herrschen, trotz voller Supermärkte.

Vielleicht sollte die UN das Getreide beschlagnahmen und für dessen gerechte Verteilung sorgen. Die Ukraine bekommt eine angemessene Entschädigung dafür.

12:02 Uhr von ich1961

"Transport per Schiff" heißt nicht automatisch "Transport über das Meer".

(Donez, Kanäle?)

Der Transport er Schiff ist natürlich angesichts der Mengen unverzichtbar, auch und besonders in der gegenwärtigen Situation der Ukraine.

@Waldimir Pudding - 11:48

"Ich helfe gelegentlich bei einer Tafel im Umland von Frankfurt a. M. und kann keinen größeren Ansturm feststellen."

Sie argumentieren wie der klassische Klimawandel-Leugner, der in seinem blühenden Rosengarten auch nicht die "Hysterie" versteht, mit der er da ständig mit diesen Berichten über eine Klimakatastrophe belästigt wird.

Zum Thema Tafel würde ich sagen, halten Sie sich mal für den Herbst und Winter bereit, wenn Sie da helfen wollen.

12:24 Uhr von Menschen 123xyz

Auch ich wünsche der Bevölkerung der Ukraine alles gute, wenn hoffentlich bald Frieden herrscht und dazu gehört auch die Angleichung an europäische Rechtsverhältnisse und die Bekämpfung von Korruption und Oligarchenherrschaft.

Persönlich sehe ich die Einigung auf ungehinderten Transport von Getreide als ersten Hoffnungsschimmer, als ersten, schwachen Silberstreifen am Horizont.

@12:16 Uhr von marvin

Die sowjetische Vergangenheit mit der Kollektivierung der Landwirtschaft ist in der Ukraine ein großes Problem. Es gibt viel zu wenige Kleinbauern. In Russland ist das alles übrigens noch viel schlimmer.

Das Problem war man bereits angegangen: 68% oder 28 Millionen Hektar der Ukrainischen Agrarböden waren bislang in der Hand von sieben Millionen Privatpersonen. Und das ändert sich gerade:
https://www.oaklandinstitute.org/blog/who-really-benefits-creation-land

Zugunsten anderer "Kollektive" wie Vanguard, BlackRock und Blackstone.

 

 

Was ein Unsinn! Aber am Schlimmsten finde ich das es Menschen gibt die einen Massenmörder unterstützen der durch seinen völlig überflüssigen Krieg um seine persönlichen Machtgelüste zu befriedigen wissentlich Hungersnöte in Kauf nimmt mit noch viel mehr Toten. Mir kann keiner erzählen, dass die Putinschreiber hier nicht die Wahrheit kennen! 

@11:56 Uhr von Tarek94 - safety first

Über den Einsatz von UNO-Friedenstruppen entscheidet der UNO-Sicherheitsrat. Wenn Sie also die Russen und die Chinesen davon überzeugen können UN-Truppen für diesen Zweck einzusetzen: Warum nicht?

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Das Blockieren von Getreidelieferungen an die Hungernden ist m.E. eine Sicherheitsfrage.  Ob die Menschen verhungern oder erschossen oder deportiert oder sonstwie gemeuchelt werden ist für die Betroffenen egal.

Und Ihr Vorschlag, die Russen und Chinesen um Erlaubnis zu fragen.....na ja dann kann ich auch Assad oder King Kong fragen.

Sollten die sich weigern, dann würde ich plädieren, RU und China aus den VN rauszuschmeissen (auch wenn die Erfolgsaussichten gegen Null sind)

 

@12:32 Uhr von Wanderfalke - Skelette vor den Tafelläden

"Ich helfe gelegentlich bei einer Tafel im Umland von Frankfurt a. M. und kann keinen größeren Ansturm feststellen."

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Sie argumentieren wie der klassische Klimawandel-Leugner, der in seinem blühenden Rosengarten auch nicht die "Hysterie" versteht, mit der er da ständig mit diesen Berichten über eine Klimakatastrophe belästigt wird.

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Haben Sie schon 1 einzigen Hungertoten in Deutschland angetroffen???  Wenn der Begriff "Tafel" fällt könnte man meinen, vor den Lokalen türmen sich bereits die Skelette.....

 

@12:16 Uhr von marvin

 

Die sowjetische Vergangenheit mit der Kollektivierung der Landwirtschaft ist in der Ukraine ein großes Problem. Es gibt viel zu wenige Kleinbauern. In Russland ist das alles übrigens noch viel schlimmer.

 

Das Problem war man bereits angegangen: 68% oder 28 Millionen Hektar der Ukrainischen Agrarböden waren bislang in der Hand von sieben Millionen Privatpersonen. Und das ändert sich gerade:
https://www.oaklandinstitute.org/blog/who-really-benefits-creation-land

Zugunsten anderer "Kollektive" wie Vanguard, BlackRock und Blackstone.

 

Hoch wahrscheinlich hat sich Wladimir vor dem Krieg gegen das Ukrainische Getreide mittels Strohmännern bei den Gesellschaften von oben als Großaktionär eingekauft, um den fetten Reibach an Dividenden zu machen durch seinen War on Grain.

 

Sehr vermutlich hat Putins Koch auch seine Flossen im Getreide.

12:32 Uhr von bolligru   /…

12:32 Uhr von bolligru

 

//Auch ich wünsche der Bevölkerung der Ukraine alles gute, wenn hoffentlich bald Frieden herrscht und dazu gehört auch die Angleichung an europäische Rechtsverhältnisse und die Bekämpfung von Korruption und Oligarchenherrschaft.//

 

Ist bereits in Arbeit. Dauert aber auch noch, geht alles nicht von heute auf morgen.

 

//Persönlich sehe ich die Einigung auf ungehinderten Transport von Getreide als ersten Hoffnungsschimmer, als ersten, schwachen Silberstreifen am Horizont.//

 

Viel mehr kann es auch nicht sein, nachdem Odessa keine 24 Std. nach dem Abschluss des Vertrages bombardiert wurde - von "den Russen"!

 

 

@12:32 Uhr von bolligru

Auch ich wünsche der Bevölkerung der Ukraine alles gute, wenn hoffentlich bald Frieden herrscht und dazu gehört auch die Angleichung an europäische Rechtsverhältnisse und die Bekämpfung von Korruption und Oligarchenherrschaft.

Persönlich sehe ich die Einigung auf ungehinderten Transport von Getreide als ersten Hoffnungsschimmer, als ersten, schwachen Silberstreifen am Horizont.

Ist der Hafen zum Umschlag nicht schon zum zweiten Mal angegriffen worden ?

Wer glaubt eigentlich immer noch das die Russen Verträge einhalten.

Die wollen nur noch um sich schlagen, und Terror verbreiten.

 

 

@-Der Golem - 12:40

"Haben Sie schon 1 einzigen Hungertoten in Deutschland angetroffen???  Wenn der Begriff "Tafel" fällt könnte man meinen, vor den Lokalen türmen sich bereits die Skelette....."

Sich über die Versorgung der Bedürftigen in unserem Land in Zynismus zu suhlen ist wohl Ihre Handschrift - so einen Mist können Sie aus meinem Beitrag keinesfalls ableiten.

@09:55 Uhr von Zille1976

Auch wenn Putin offensichtlich für große Bürokratie an der Grenze gesorgt und die 430m Bahnlinie untergaben hat, ist das nur das kleinere Problem.

Die Mengen lassen sich nur als Massengut per Frachter bewegen. Es geht darum, das Abkommen umzusetzen.

Einfach machen.

 

Ich glaube sie haben nicht ein Wort von dem Artikel gelesen, oder?

 

1) Der Transport stockt auf Grund von Korruption und Bürokratie in Moldau und Ungarn. Was hat Putin damit zu tun?

Dass Herr Putin einen Krieg gegen die Ukraine führt und somit die regulären Vertriebswege unnutzbar macht. Das hat Herr Putin mit dem verzögerten Getreidetransport zu tun.

2) Das was Ungarn da macht hat nichts mit dem Abkommen Türkei/Russland/Ukraine zu tun.

 

@11:54 Uhr von Waldimir Pudding

... ukrainisches Getreide nach Russland abtransportiert worden sein. Das meiste übrigens per Schiff.

Das stimmt so nicht. Die Bauern in den russisch besetzten Gebieten werden nicht bestohlen. Sie können Ihr Getreide verkaufen, an wen sie wollen. Auch Sie könnten also kaufen (dürften da aber mit der EU- Sanktionspolitik in Konflikt geraten).

@10:55 Uhr von Tarek94

Erstmal meinen Dank und meine Hochachtung an alle Helfer. Die leisten fast Unmögliches für den Hunger in der Welt.

Rumänien und Moldau "helfen" nicht, sondern verdienen mit der Verschiffung Geld?

Nein, oder? Das darf doch nicht wahr sein, dass Rumänien und ich Moldau die Hilfe nicht unentgeltlich leisten.

@11:48 Uhr von Waldimir Pudding

Ich helfe gelegentlich bei einer Tafel im Umland von Frankfurt a. M. und kann keinen größeren Ansturm feststellen.

Bei mir im dritten Stock wohnt eine Dame, die nicht "nur gelegentlich" sondern wöchentlich bei unserer örtlichen Tafel arbeitet. Sie berichtet von großem  Andrang, deutlich mehr als vor dem Krieg. Inzwischen sind sie schon wieder beim Rationieren, da auch von den Spendern derzeit weniger kommt. 

Was inzwischen aber ärgert sind die  Behörden. Diese schicken die ukrainischen Flüchtlinge dorthin mit dem Hinweis, dass sie dort mit Lebensmitteln usw. versorgt werden. Diese Menschen sind dann der Meinung, dass es sich bei den Tafeln um staatliche/kommunale Stellen handelt. Entsprechend ist deshalb zum Teil das Auftreten, weil "diese Hilfe stünde ihnen kostenlos zu". 

Das bringt dann natürlich auch den Unmut der anderen Tafelgäste mit sich. 

Alles in allem immer wieder aufgeladene Situationen, die das Nervenkostüm der Beteiligten/der Beschäftigten stark strapaziert.

 

 

 

 

 

@11:54 Uhr von Waldimir Pudding

... ukrainisches Getreide nach Russland abtransportiert worden sein. Das meiste übrigens per Schiff.

 

Kann sein, oder auch nicht. Quellen?

@12:45 Uhr von schabernack - Flinte im russ. Korn

 

Hoch wahrscheinlich hat sich Wladimir vor dem Krieg gegen das Ukrainische Getreide mittels Strohmännern bei den Gesellschaften von oben als Großaktionär eingekauft, um den fetten Reibach an Dividenden zu machen durch seinen War on Grain.  Sehr vermutlich hat Putins Koch auch seine Flossen im Getreide.

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Das russische Brot schmeckt jetzt schon nach Schiesspulver. Vermutlich hat Putin bereits die "Flinte ins Korn geschmissen".....

 

@12:45 Uhr von schabernack

 

Die sowjetische Vergangenheit mit der Kollektivierung der Landwirtschaft ist in der Ukraine ein großes Problem. Es gibt viel zu wenige Kleinbauern. In Russland ist das alles übrigens noch viel schlimmer.

 

Das Problem war man bereits angegangen: 68% oder 28 Millionen Hektar der Ukrainischen Agrarböden waren bislang in der Hand von sieben Millionen Privatpersonen. Und das ändert sich gerade:
https://www.oaklandinstitute.org/blog/who-really-benefits-creation-land

Zugunsten anderer "Kollektive" wie Vanguard, BlackRock und Blackstone.

 

Hoch wahrscheinlich hat sich Wladimir vor dem Krieg gegen das Ukrainische Getreide mittels Strohmännern bei den Gesellschaften von oben als Großaktionär eingekauft, um den fetten Reibach an Dividenden zu machen durch seinen War on Grain.

 

Sehr vermutlich hat Putins Koch auch seine Flossen im Getreide.

Anders als Ihre Geschichte ist der massive Einstieg der grossen globalen Finanzkonzerne in die ukrainische Landwirtschaft (auch vom Vorposter) belegt.

@12:52 Uhr von Wanderfalke - wohltuender Zynismus

 

Sich über die Versorgung der Bedürftigen in unserem Land in Zynismus zu suhlen ist wohl Ihre Handschrift

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Zynismus ist eine Form der Realität (Zitat von @ fathaland slim aus dem Jahre 2017)

 

@12:47 Uhr von Charlys Vater

Auch ich wünsche der Bevölkerung der Ukraine alles gute, wenn hoffentlich bald Frieden herrscht und dazu gehört auch die Angleichung an europäische Rechtsverhältnisse und die Bekämpfung von Korruption und Oligarchenherrschaft.

Persönlich sehe ich die Einigung auf ungehinderten Transport von Getreide als ersten Hoffnungsschimmer, als ersten, schwachen Silberstreifen am Horizont.

Ist der Hafen zum Umschlag nicht schon zum zweiten Mal angegriffen worden ?

Wer glaubt eigentlich immer noch das die Russen Verträge einhalten.

Die wollen nur noch um sich schlagen, und Terror verbreiten.

 

 

Der russische Angriff galt dem militärischen Hafen und einem Schiff da. Der zivile Hafen ist nicht angegriffen worden..

Die Verträge sind zwar nicht öffentlich, aber die Garanten des Abkommens Türkei und UN haben keinen russischen Vertragsverstoss behauptet.

@11:16 Uhr von marvin

Seit der von IWF und Weltbank geforderten "Landreform" in der Ukraine, die zum 1.7.2021 inkraft trat, haben allein die drei Riesen Cargill, Dupont und Monsanto 17 Millionen Hektar Ackerland in der Ukraine aufgekauft (mehr als z.B. die gesamte Ackerfläche Italiens). Dahinter stehen als Hauptaktionäre die Finanzhaie American Vanguard, BlackRock und Blackstone. Kleinere Bauern, denen bislang 2/3 des Landes gehörte, verlieren ihren Boden. Die Korruption tut ihr Übriges.

Es ist also 'zufälligerweise' auch gerade eine Zeit, in der es überaus entscheidend ist, wer seine Produkte verkaufen kann und wer aufgeben muss. Für Manche sind die neuen Exportwege die letzte Hoffnung. Für Andere auch die Russen.

 

Jepp, da stimme ich Ihnen zu. Und genau dieses wurde auch in einer Dokumentation "Boom und Crash" zu finden auch in der Mediathek, sehr deutlich. Weshalb sich mir die Frage schon lange nach den Interessen der USA indiesem Konflikt stellt. Die Rede ist von zig Mrd Investitionen.

@11:29 Uhr von -Der Golem-

Statt irgendwo in Zypern oder Libanon herumzulungern könnten doch Blauhelme den Transport und die Verschiffung des Weizens bewachen und vor allem sicher stellen.

 

Gute Idee und wer vergibt das Mandat, mit dem Veto von Russland?

@12:32 Uhr von Zufriedener Optimist

 

Was ein Unsinn! Aber am Schlimmsten finde ich das es Menschen gibt die einen Massenmörder unterstützen der durch seinen völlig überflüssigen Krieg um seine persönlichen Machtgelüste zu befriedigen wissentlich Hungersnöte in Kauf nimmt mit noch viel mehr Toten. Mir kann keiner erzählen, dass die Putinschreiber hier nicht die Wahrheit kennen! 

Sorry, aber was marvin sagt, ist leider bekannt. Es hilft nichts, wenn sie das einfach ignorieren wollen. Das gehört zur aktuellen Hintergrundrecherche einfach mit.

Beschränkte Möglichkeiten.

In wieweit die Seehäfen Galati und Giurgulesti eingerichtet sind auf Massengüter für den Seetransport ist fraglich. Wenn überhaupt dann Galati, aber es ist spezialisiert auf Eisenerz, deren Verarbeitung und Weitertransport in anderen Ländern. Die finanzielle und Zeit Investitionen  für Getreide  und Öl werden mehr als ein Jahr in Anspruch nehmen. Zur Zeit ist die Donau durch Niedrigwasser nur bedingt befahrbar, bis zum Herbst. LKW und Bahn über Rumänien ist schwierig. Also gibt es nur die Möglichkeit von Seetransport.

 

mal eine Frage habe

diese 20 millionen Tonnen Getreide ist das die neue Ernte oder die Ernte aus dem Jahr 2021?

@12:02 Uhr von Tarek94

Ein 600 Meter langer Zug kann rund 1900 Tonnen Getreide transportieren. Um "hunderttausende Tonnen" abzutransportieren hat Russland offensichtlich hunderte von Zügen eingesetzt? Das sollte im Zeitalter der Satellitenaufklärung recht einfach zu beweisen sein?

Russland bekommt ja nicht mal die eigene Logistik in den Griff, geschweige denn den Abtransport von Getreide.

@11:49 Uhr von ich1961

10:55 Uhr von Tarek94

 

//Rumänien und Moldau "helfen" nicht, sondern verdienen mit der Verschiffung Geld?//

 

Wenn Sie das so sehen wollen.

So steht es im Artikel (das es da auch Korruption gibt, ist mit klar):

 

**...  Die Rumänen haben den Ehrgeiz zu zeigen, dass sie das schaffen. "Dass wir jetzt auch der Ukraine mit dem Getreidetransit helfen können, soweit das möglich ist, das ist wirklich perfekt", freut sich der örtliche Chef des Frachtbetriebs bei der rumänischen Bahn, Vasile Manolache. .  ...**

 

Der "Frachtbetrieb(...) bei der rumänischen Bahn" verdient auch ohne Korruption jetzt Geld an Getreidezügen?

 

@12:23 Uhr von schabernack

 

Also hat Ihrer Meinung nach die ARD Einblick in die Kalkulation der Skipper? :D

 

Das teuerste Getreide ist solches,

das gar nicht erst verschifft wird.

 

Komplett logisch, dass Ersatzmaßnahmen und andere Routen zum normalen Weg teurer sind, wenn Getreidemörder Wladimir auch der Welternährung den Krieg erklärt hat.

 

Alles mit den Schienen, den Loks, den Skippern in Rumänien und in Moldawien geschieht sowieso nur wegen des Anti-Getreide-Honks im Kreml.

Ich gehe jetzt einmal davon aus dies soll "Nein" bedeuten? :D

@12:52 Uhr von Wanderfalke

"Haben Sie schon 1 einzigen Hungertoten in Deutschland angetroffen???  Wenn der Begriff "Tafel" fällt könnte man meinen, vor den Lokalen türmen sich bereits die Skelette....."

Sich über die Versorgung der Bedürftigen in unserem Land in Zynismus zu suhlen ist wohl Ihre Handschrift - so einen Mist können Sie aus meinem Beitrag keinesfalls ableiten.

Mit Zynismus hat der Beitrag nichts zu tun, eher mit Realismus. Nicht wenige Foristen tun nämlich tatsächlich so, als würden wir demnächst alle verhungern. Und das ist, bei allem Respekt für die ärmere Bevölkerung Deutschlands, definitiv nicht der Fall.

@12:37 Uhr von -Der Golem-

Über den Einsatz von UNO-Friedenstruppen entscheidet der UNO-Sicherheitsrat. Wenn Sie also die Russen und die Chinesen davon überzeugen können UN-Truppen für diesen Zweck einzusetzen: Warum nicht?

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Das Blockieren von Getreidelieferungen an die Hungernden ist m.E. eine Sicherheitsfrage.  Ob die Menschen verhungern oder erschossen oder deportiert oder sonstwie gemeuchelt werden ist für die Betroffenen egal.

Und Ihr Vorschlag, die Russen und Chinesen um Erlaubnis zu fragen.....na ja dann kann ich auch Assad oder King Kong fragen.

Sollten die sich weigern, dann würde ich plädieren, RU und China aus den VN rauszuschmeissen (auch wenn die Erfolgsaussichten gegen Null sind)

 

Das ist nicht "mein Vorschlag", sondern bei der UN so geregelt?

@12:16 Uhr von marvin

Das Problem war man bereits angegangen: 68% oder 28 Millionen Hektar der Ukrainischen Agrarböden waren bislang in der Hand von sieben Millionen Privatpersonen. Und das ändert sich gerade:
https://www.oaklandinstitute.org/blog/who-really-benefits-creation-land

Zugunsten anderer "Kollektive" wie Vanguard, BlackRock und Blackstone.

Ihre besagten Kollektive, werden in so ungesicherten Verhältnissen, auch nur einen Dollar investieren.

Rumänien und Moldau: Warten aufs ukrainische Getreide....

Die Ukraine gehört zu den Hauptexportländern für Getreide. 2020/2021 mit 19 Millionen Tonnen. Russland mit 39 Millionen Tonnen.

Anfang April verabschiedete die Rada ein neues Bodengesetz verabschiedet, daß vom IWF gefordert worden war. Im Gegenzug zur Auszahlung einer Kredittranche über 5,5 Milliarden Dollar. Ab dem nächsten Jahr soll eine Fläche von bis zu 100 Hektar für natürliche Personen handelbar sein. Drei Jahre später soll die Fläche auf 10.000 Hektar steigen. Dann auch für juristische Personen. Strohmänner könnten dann ins Spiel kommen.....

@12:40 Uhr von -Der Golem-

"Ich helfe gelegentlich bei einer Tafel im Umland von Frankfurt a. M. und kann keinen größeren Ansturm feststellen."

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12:52 Uhr von Wanderfalke

Sie argumentieren wie der klassische Klimawandel-Leugner...

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Haben Sie schon 1 einzigen Hungertoten in Deutschland angetroffen???  Wenn der Begriff "Tafel" fällt könnte man meinen, vor den Lokalen türmen sich bereits die Skelette.....

 

@-Der Golem-   was für eine unterirdische Antwort. Ich komme immer wieder an dem Gebäude vorbei, in dem bei uns die Tafel beheimatet ist. Nein, Skelette von Hungertoten habe ich noch nicht gesehen. Aber unzählige arme Menschen, die dort anstehen müssen. Ein Armutszeugnis für dieses Land.

Mir geht's zur Zeit finanziell wirklich nicht gut. Eigentlich wird es immer schwieriger. Zum Glück habe ich eine wunderbare Familie und Freunde, die für mich da sind. Ich will mir nicht vorstellen, an der Tafel anstehen zu müssen.

 

 

 

 

 

 

@12:45 Uhr von schabernack

 

Hoch wahrscheinlich hat sich Wladimir vor dem Krieg gegen das Ukrainische Getreide mittels Strohmännern bei den Gesellschaften von oben als Großaktionär eingekauft, um den fetten Reibach an Dividenden zu machen durch seinen War on Grain.

 

Sehr vermutlich hat Putins Koch auch seine Flossen im Getreide.

Sehr vermutlich etrachten Sie das auch nru rein emotional? Glauben Sie, dass Putin bei den Hedgefonds in den USA einsteigen darf? Die Spekulanten wollen doch ihre eigenen Gewinne einfahren und nicht noch teilen. Die Börsen in Chicago, Altlanta und London sind eher das Problem

@13:19 Uhr von Alter Brummbär

Das Problem war man bereits angegangen: 68% oder 28 Millionen Hektar der Ukrainischen Agrarböden waren bislang in der Hand von sieben Millionen Privatpersonen. Und das ändert sich gerade:
https://www.oaklandinstitute.org/blog/who-really-benefits-creation-land

Zugunsten anderer "Kollektive" wie Vanguard, BlackRock und Blackstone.

Ihre besagten Kollektive, werden in so ungesicherten Verhältnissen, auch nur einen Dollar investieren.

Gerade diese Unternehmen investieren mehr als einen Dollar an den Rohstoffbörsen. Ursache und Wirkung von Preisen, gerade bei Getreide, unterliegt leider nicht nur dem einfachen Mechanismus, sondern werden entscheidend mit beeinflusst duch Spekulanten. 

@13:19 Uhr von Alter Brummbär

@12:16 Uhr von marvin

...Zugunsten anderer "Kollektive" wie Vanguard, BlackRock und Blackstone.

​​​​​​

Ihre besagten Kollektive, werden in so ungesicherten Verhältnissen, auch nur einen Dollar investieren.

 

Zitat aus einem Bericht der Zeit mit dem Titel " Wettlauf um die ukrainische Schwarzerde":

Die Berichte belegen, wie große US-Agrarfirmen seit Jahren Geschäfte in der Ukraine machen. Unter ihnen ist der wegen seines Geschäfts mit gentechnisch verändertem Saatgut umstrittene Konzern Monsanto, das Agrarunternehmen Cargill und der Chemiekonzern DuPont. Zuletzt hätten die Firmen ihre Investitionen erheblich erhöht, sagt Mousseau – so sehr, dass es einer "Übernahme der ukrainischen Landwirtschaft durch westliche Konzerne" gleichkomme. Und die Finanzinstitutionen des Westens, etwa die Weltbank und der Weltwährungsfonds, unterstützten die Interessen des Kapitals durch ihre Politik."

 

13:18 Uhr von Anita L. @12:52 Uhr von Wanderfalke

Seit Jahren steigt die weltweite Lebensmittelproduktion stärker als das Bevölkerungswachstum auf der Erde. Die Getreideernte in der Ukraine kann leicht kompensiert werden. Mit den hohen Preisen bei Lebensmitteln machen derzeit einige Akteure sehr viel Profit. So wie auch im Energiesektor. Einfach mal die Meldungen der entsprechenden Konzerne in den letzten Tagen durchgehen.

@13:09 Uhr von Alter Brummbär

Statt irgendwo in Zypern oder Libanon herumzulungern könnten doch Blauhelme den Transport und die Verschiffung des Weizens bewachen und vor allem sicher stellen.

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Gute Idee und wer vergibt das Mandat, mit dem Veto von Russland?

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Der Papst natürlich.  Denn Gott steht über ausnahmslos allem (räusper).

 

@10:03 Uhr von Sparpaket

Die Reportage gefällt mir. (....)

 

Danke, ich hatte auch schon angesetzt, das zu schreiben.

Hat mich eine Stunde meines Lebens gekostet, alles durchzuarbeiten (bin in Erdkunde auf dem Balkan und in Südosteuropa nicht soooo fit ...), aber es lohnt sich. Google Maps existiert. Großartiger Artikel!

Die Anspielungen einiger Foristen auf Ungarn verstehe ich im Zusammenhang mit diesem Artikel übrigens nicht - die Zeichenfolge "Ungarn" kommt darin auch gar nicht vor.

 

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