Kommentare - Tausende Passagiere gestrandet: Lufthansa-Streik sorgt für Chaos

27. Juli 2022 - 19:29 Uhr

Der Streik des Lufthansa-Bodenpersonals hat den deutschen Flugverkehr teils lahmgelegt. Mitten in den Ferien bangen Tausende gestrandete Kunden um Ersatzflüge. Die Gewerkschaft ver.di hofft, den Tarifstreit kommende Woche beilegen zu können.

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Kommentare

Das wird wohl zur jährlichen…

Das wird wohl zur jährlichen Dauereinrichtung, dass Menschen, teils mit ihren Kindern, an den Flughäfen, Dank sogenannter Gewerkschaftsarbeit, ihre Urlaube kaputt gemacht bekommen und stranden. Is‘ ja auch gerade jetzt für die Stimmung in diesem Staat unheimlich förderlich. Toll!. Außerdem müssen ja jetzt, bei der momentanen Lage, unbedingt Lohn- und Gehaltsabschlüsse für diese höchstqualifizierten Arbeiten von 10 bis 15 % Verlangt werden. Wer und wie das letztlich bezahlen soll, wissen wir ja und ich bin überzeugt, dass diese wichtigen Gewerkschaften, dann die Ergebnisse aus ihrer “Arbeit“, eine so hochgepeitsche Inflation bestimmt schon längst geübt wird, argumentativ ganz anderen anzulasten. Aber Hauptsache der Laden hier kommt immer mehr in Schieflage. Danke Verdi, ein Bärendienst, den ihr da leistet und schließlich muss sich ja auch einer bei Euch als großer Macher fühlen können, sonst macht die ganze Sch…se ja nur halb so viel Spass. Weiter so, wir kriegen den Laden schon kaputt!

Verdi

Unverantwortliches Spiel, das diese Gewerkschaft mit uns spielt. Zeit dass Ryanair &co mehr Marktanteile gewinnen. 
Service ist zwar (genauso) grottig, aber zumindest stimmt der Preis! 

Dann zahlt den Leuten halt mehr

Da kann ich nur sagen: Dann zahlt den Leuten halt mehr! So vermeidet man weitere Streiks und findet leichter neue Leute, um das Perdonal wie benötigt aufzustocken.

 

Mit der eher teuren Lufthansa werden eh mehr Dienstreisen als Urlaubsreisen absolviert. Steigende Ticketpreise stören bei Dienstreisen weniger als Unzuverlässigkeit. Wenn ich sehe, wie wir Außendienstler jetzt wesentlich längere Reisezeiten haben, inkl. zusätzlicher Übernachtungen für den gleichen Job, und auch wesentlich weitere Strecken mit dem Auto zurücklegen, dann wären teurere Tickets dem grgenüber ein vernachlässigbares Übel.

 

Ach, und wo wir schonmal beim Umlegrn von Kosten auf Ticketpreise sind: Es ist albern, wenn man bei einem Ticketpreis von 700 € das Becherchen Kaffee noch extra bezahlen muss...

Lufthansa bezahlt

im Vergleich zu den Airlines aus dem mittleren Osten, Osteuropa und Asien vermutlch gut. Man sollte vielleicht auch man die Billigflieger, Etihad , Emirates,  Gulf, India, Quatar usw untersuchen und ggf. bestreiken.

Verdi

Hauptsache der Verdi Chef hats in seinen wohlverdienten Urlaub geschafft

Es wird höchste Zeit, dass Flüge mindestens 1000 Euronen

kosten, damit die Kerosinbelastung gesenkt und die Mitarbeiter ordentlich bezahlt werden.

Wer reist soll das teuer bezahlen, oder eben Alternativen finden, da fehlt es aber vielen im…

Ich habe es schon einmal…

Ich habe es schon einmal angemerkt: 

Wieso wollen die Leute unbedingt an den Tage fliegen wenn schon seit Wochen ein Streik des Personals, jetzt das Boden- im August die Pilotenpersonale, angekündigt sind?

Und das die Streiks berechtigt sind ist mehr als deutlich. Für die paar Euro durch halb Europa zu reisen kann nur mit Ausbeutung von Mitarbeitern möglich sein.

Die meisten Urlauber sind selbst irgendwo Mitarbeiter, anstatt sich mit den unterbezahlten Streikenden zu solidarisieren fordern diese leider auch noch die Fortsetzung der unzumutbaren Arbeitsbedingungen und Ausbeutung.

@19:57 Uhr von M. Höffling

Da kann ich nur sagen: Dann zahlt den Leuten halt mehr! So vermeidet man weitere Streiks und findet leichter neue Leute, um das Perdonal wie benötigt aufzustocken.

 

Mit der eher teuren Lufthansa werden eh mehr Dienstreisen als Urlaubsreisen absolviert. Steigende Ticketpreise stören bei Dienstreisen weniger als Unzuverlässigkeit. Wenn ich sehe, wie wir Außendienstler jetzt wesentlich längere Reisezeiten haben, inkl. zusätzlicher Übernachtungen für den gleichen Job, und auch wesentlich weitere Strecken mit dem Auto zurücklegen, dann wären teurere Tickets dem grgenüber ein vernachlässigbares Übel.

 

Ach, und wo wir schonmal beim Umlegrn von Kosten auf Ticketpreise sind: Es ist albern, wenn man bei einem Ticketpreis von 700 € das Becherchen Kaffee noch extra bezahlen muss...

Dann  fliegen  Sie  nicht  mehr  herum.   Nicht  nur  das  Becherchen  Kaffee,  auch  das  Klima  wird  da  abgezockt.   Bleiben  Sie  daheim,  ist  eh  gesünder,  auch  für  die  Umwelt.

 

@19:55 Uhr von zöpfchen

Unverantwortliches Spiel, das diese Gewerkschaft mit uns spielt. Zeit dass Ryanair &co mehr Marktanteile gewinnen. 
Service ist zwar (genauso) grottig, aber zumindest stimmt der Preis! 

Genau: Hauptsache billig. Was kümmert denn uns, auf welchen Rücken diese Schnäppchengier ausgetragen wird.

 

 Mann Mann Mann

 

 gez. NieWiederGeizIstGeil-NieWiederAfd 

@19:52 Uhr von Alphaworld1

Du bist bestimmt Unternehmer, denn sonst würdest du nicht so über Gewerkschaften herziehen. Wem haben wir denn die heutige Standards=30 Tage Urlaub, vernünftige Tarifabschlüsse etc zu verdanken? Solltest du doch Arbeitnehmer sein aber nicht in einer Gewerkschaft, so kommst du trotzdem in Genuß der Tarifabschlüsse, auch als Trittbrettfahrer. 

@19:52 Uhr von Alphaworld1

Das wird wohl zur jährlichen Dauereinrichtung, dass Menschen, teils mit ihren Kindern, an den Flughäfen, Dank sogenannter Gewerkschaftsarbeit, ihre Urlaube kaputt gemacht bekommen und stranden.

 

Für andere wird's wohl noch schlimmer. Was ist mit Flüchtlingen, ankommenden oder rückkehrwilligen; Verwandtenbesuchen (z.B. Oma in USA noch einmal sehen) usw. - überhaupt mit allen, die nicht "nur" ihren vielleicht sauer ersparten Urlaub antreten, sondern einen dringenden Grund haben.

@19:57 Uhr von M. Höffling

Da kann ich nur sagen: Dann zahlt den Leuten halt mehr! So vermeidet man weitere Streiks und findet leichter neue Leute, um das Perdonal wie benötigt aufzustocken.

 

Wovon  bezahlen  ?  Von  den  Aktionärsgewinnen  ?  Dann  wäre  der  Lufthansa-Laden  schon  morgen  für  immer  dicht.  Denn  diese  Klimaschänderei  zum  Schaden  der  Allgemeinheit  wird  nun  mal  nur  für  Profite  betrieben.    Und  wenn´s  die  Kunden  nicht  mehr  bringen,  dann  zahlt  halt  das  Personal  drauf.

 

@20:02 Uhr von IBELIN

im Vergleich zu den Airlines aus dem mittleren Osten, Osteuropa und Asien vermutlch gut. Man sollte vielleicht auch man die Billigflieger, Etihad , Emirates,  Gulf, India, Quatar usw untersuchen und ggf. bestreiken.

Aber hallo, andere bestreiken? Sie wollen doch nicht andere in Schieflage bringen? Lufthansa soll doch platt gemacht werden, doch nicht die anderen. Die dürften ihr Personal auspeitschen, wäre es für verdi irrelevant. Ich habe mittlerweile immer mehr den Eindruck, denen geht es hier doch um etwas ganz anderes, als den kleinen Angestellten hier zu helfen…

@19:55 Uhr von zöpfchen

Unverantwortliches Spiel, das diese Gewerkschaft mit uns spielt. Zeit dass Ryanair &co mehr Marktanteile gewinnen. 
Service ist zwar (genauso) grottig, aber zumindest stimmt der Preis! 

Das machen Sie mal. Da bekommen die Angestellten gerade etwas über Mindestlohn. Sollen die doch im Winter frieren.

die LH wurde mit Steuergeld gerettet,

bis zur vollständigen Rückzahlung sollten Streiks ausgeschlossen sein. Für die schon extrem belastete Branche sind sie eine schwer zu stemmende und völlig unnötige Belastung. Ausser natürlich, man muß wie Verdi seine Existenz regelmäßig mit "Gewalt" rechtfertigen. 

Wir haben mehr als genug Probleme, Egotrips der Inhaber von schon auskömmlich bezahlten Schlüsseljobs sind ein Schlag ins Gesicht aller Arbeitnehmer.

Ich persönlich habe seit 3 Jahren keine Gehaltserhöhung bekommen. Nicht schön, aber die Lebensbedingungen werden gerade für alle schlechter. 

Urlaub und Fliegen ? Warum eigentlich..

Stellt sich hoffentlich für die nächste Saison für mehr Menschen die Frage, ob das wirklich sein muss. Ich habe nie verstanden, warum man Massentourismus mit Flugzeugen subventioniert und die Umwelt weiter in die Knie zwingt.

Bleibt also zu hoffen, das künftig mehr Menschen endlich auf das Flugzeug verzichten, wenn es um den Urlaub geht. Und sei es nur aus Bequemlichkeit. Besser wäre es!

Streik

unverschämt, unverantwortlich und  ausschließlich auf Urlauber gerichtet. Es ärgert mich sehr da das Argument dem Arbeitgeber zu schaden würde bedeuten eben nicht in sondern außerhalb der Urlaubszeit zu streiken da man dann die Geschäftskunden treffen würde. Mit diesen macht das Unternehmen die größte  Umsätzen.

@20:03 Uhr von Normalja

Hauptsache der Verdi Chef hats in seinen wohlverdienten Urlaub geschafft

Und der ist ausgerechnet am Streiktag mit Lufthansa geflogen. Weil er das ja vorher nicht wusste. 

Neid sollten Sie irgendwie anders verpacken.

Alternativen fürs Klimaziel

Wenn  Corona  den  Massentourismus  nicht  vom  Fliegen  abhalten  kann,  dann  tut´s  auch    ein  Streik.

@20:13 Uhr von peter04

bis zur vollständigen Rückzahlung sollten Streiks ausgeschlossen sein. Für die schon extrem belastete Branche sind sie eine schwer zu stemmende und völlig unnötige Belastung. Ausser natürlich, man muß wie Verdi seine Existenz regelmäßig mit "Gewalt" rechtfertigen. 

Wir haben mehr als genug Probleme, Egotrips der Inhaber von schon auskömmlich bezahlten Schlüsseljobs sind ein Schlag ins Gesicht aller Arbeitnehmer.

Ich persönlich habe seit 3 Jahren keine Gehaltserhöhung bekommen. Nicht schön, aber die Lebensbedingungen werden gerade für alle schlechter. 

Wie wäre es mit Gewerkschaftseintritt? Aber ihr Chef wird mit Sicherheit Tarifflucht begangen haben. Welche Lebensbedingungen schließen Gehaltserhöhungen aus? Die Inflation unter der ihr Chef leidet? Solche Arbeitnehmer wünscht sich jeder Chef. Gehorsam bis zum letzten Atemzug

@20:17 Uhr von sosprach

unverschämt, unverantwortlich und  ausschließlich auf Urlauber gerichtet. Es ärgert mich sehr da das Argument dem Arbeitgeber zu schaden würde bedeuten eben nicht in sondern außerhalb der Urlaubszeit zu streiken da man dann die Geschäftskunden treffen würde. Mit diesen macht das Unternehmen die größte  Umsätzen.

Streik sollte nie jemandem weh tun. Schon gar nicht dem Arbeitgeber. Habe ich das so richtig verstanden?

@Fake-News, 20.07 Uhr - Manche Flüge sind nötig

"Dann  fliegen  Sie  nicht  mehr  herum.   Nicht  nur  das  Becherchen  Kaffee,  auch  das  Klima  wird  da  abgezockt.   Bleiben  Sie  daheim,  ist  eh  gesünder,  auch  für  die  Umwelt."

 

Manche Flüge sind nötig. Wenn Kunden teures Geld bezahlen, dass man anreist und bei ihnen arbeitet, dann  sicher nicht, weil's ein Minijobber von nebenan genau so erledigen könnte. Und wenn ich mit dem Auto anreise anstatt zu fliegen, dann ist das eine noch größere Umweltsauerei.

 

Wichtig ist bei dieser Reiserei Zuverlässigkeit. Bis 2019 konnte ich mich morgens in den Zug zum Flughafen setzen, früh nachmittags beim Kunden sein (irgendwo in Europa!) und noch einen halben Tag arbeiten. Das geht jetzt nicht mehr. Dadurch steigen die Reisekosten deutlich stärker, als das durch höhere Ticketpreise bei zurückgewonnener alter Zuverlässigkeit der Fall wäre.

 

Deshalb @Lufthansa: Seht zu, dass der Betrieb wieder fluppt! Der Flugpreis ist dabei zweitrangig.

@Eislöwe

alternativ machen alle Urlaub mit dem Auto, das wird der Umwelt helfen. Meinem nächsten Urlaub auf Island werde ich das Auto nehmen, versprochen.

 

@20:17 Uhr von sosprach

unverschämt, unverantwortlich und  ausschließlich auf Urlauber gerichtet. Es ärgert mich sehr da das Argument dem Arbeitgeber zu schaden würde bedeuten eben nicht in sondern außerhalb der Urlaubszeit zu streiken da man dann die Geschäftskunden treffen würde. Mit diesen macht das Unternehmen die größte  Umsätzen.

Mit Sicherheit nicht speziell auf Urlauber gerichtet, sondern auf die die meiste Masse an Arbeit machen und dabei noch die geringsten Preise bezahlen.

Um ihren Gedanken fortzusetzen: Das Urlauber sich nicht schämen für solch billige Tickets auch noch Service zu erwarten heißt doch nur, das Urlauber sich gegen Arbeitnehmer am Flughafen ausrichten.

Unter solchen Zuständen tritt man die Reise gar nicht erst an

Bangen  um  Ersatzflüge  ?   Das  haben  doch  die  Leute  schon  vor  Reiseantritt  gesehen,   daß  sich  da  auf  den  Flughäfen  mit  Personalmangel  und  steigenden  Corona-Krankenständen  eine  Katastrophe  anbahnt.

Raho59

nei, das haben sie nicht richtig verstanden.

 

@20:07 Uhr von kurtimwald

Ich habe es schon einmal angemerkt: 

Wieso wollen die Leute unbedingt an den Tage fliegen wenn schon seit Wochen ein Streik des Personals, jetzt das Boden- im August die Pilotenpersonale, angekündigt sind?

Schon einmal gehört, dass es Reisen in der Ferienzeit tunlichst frühzeitig gebucht werden müssen ?

Und das die Streiks berechtigt sind ist mehr als deutlich. Für die paar Euro durch halb Europa zu reisen kann nur mit Ausbeutung von Mitarbeitern möglich sein.

Die meisten Urlauber sind selbst irgendwo Mitarbeiter, anstatt sich mit den unterbezahlten Streikenden zu solidarisieren fordern diese leider auch noch die Fortsetzung der unzumutbaren Arbeitsbedingungen und Ausbeutung.

Das beste Rezept gegen Ausbeutung ist Bildung. Wer ohne vernünftige Abschlüsse und Ausbildung ist, dem droht eben solches. Jemand, der gut ausgebildet ist, kann sich seine Jobs aussuchen

 

@20:13 Uhr von peter04

bis zur vollständigen Rückzahlung sollten Streiks ausgeschlossen sein. Für die schon extrem belastete Branche sind sie eine schwer zu stemmende und völlig unnötige Belastung. Ausser natürlich, man muß wie Verdi seine Existenz regelmäßig mit "Gewalt" rechtfertigen. 

ir haben mehr als genug Probleme, Egotrips der Inhaber von schon auskömmlich bezahlten Schlüsseljobs sind ein Schlag ins Gesicht aller Arbeitnehmer.

Ich persönlich habe seit 3 Jahren keine Gehaltserhöhung Wbekommen. Nicht schön, aber die Lebensbedingungen werden gerade für alle schlechter. 

Die Kredite sind längst inclusive Zinsen zurückgezahlt !

 

@20:23 Uhr von sosprach

alternativ machen alle Urlaub mit dem Auto, das wird der Umwelt helfen. Meinem nächsten Urlaub auf Island werde ich das Auto nehmen, versprochen.

 

Wenn's E-Autos sind, why not. Und ansonsten fiehlen mir noch viele weitere Möglichkeiten ein, Urlaub mit einer besseren Klimabilanz, als mit einem Urlaubsflieger plus ggfs. Mietfahrzeug vor Ort zu machen. Sei es in Deutschland oder Europa. Aber darum ging es Ihnen ernsthaft vermutlich ja auch garnicht.

@20:18 Uhr von Raho59

Hauptsache der Verdi Chef hats in seinen wohlverdienten Urlaub geschafft

Und der ist ausgerechnet am Streiktag mit Lufthansa geflogen. Weil er das ja vorher nicht wusste. 

Neid sollten Sie irgendwie anders verpacken.

Bin ich neidisch?Sie verstehen nicht was ich meine,nicht schlimm

@20:03 Uhr von Normalja

Hauptsache der Verdi Chef hats in seinen wohlverdienten Urlaub geschafft

 

 

Eine noch unpassendere Bemerkung ist Ihnen dazu nicht eingefallen?

@19:55 Uhr von zöpfchen

Unverantwortliches Spiel, das diese Gewerkschaft mit uns spielt. Zeit dass Ryanair &co mehr Marktanteile gewinnen. 
Service ist zwar (genauso) grottig, aber zumindest stimmt der Preis! 

Nein. Der Preis stimmt eben nicht. Die für Flüge viel zu niedrigen Preise wurden erst durch Lohndumping möglich.

Aus dem SPIEGEL-Artikel "Wo sind die nur alle hin" (vom 16.07.22):

>>... Damals gab es noch keine Werkverträge oder "Mitarbeiter auf Abruf", war der Flughafen noch keine Gewinnmaschine, getrimmt auf Minutenslots. Heute gründen Flughafenbetreiber Tochterfirmen mit dem einzigen Ziel, die Lohnkosten zu drücken...

War der Flughafen einst Sehsuchtsort, ist er heute die kerosingeschwängerte Vorhölle der Arbeitswelt...<<

Alle, die fordern, dass sie billig fliegen können, sind mitschuld, dass es diese Vorhöllen überhaupt gibt - nicht nur im Flugbetrieb, sondern in allen Branchen.

Und Sie beschweren sich auch noch über "grottigen" Service. Ich finde das armselig.

@20:24 Uhr von FakeNews-Checker

 

Bangen  um  Ersatzflüge  ?   Das  haben  doch  die  Leute  schon  vor  Reiseantritt  gesehen,   daß  sich  da  auf  den  Flughäfen  mit  Personalmangel  und  steigenden  Corona-Krankenständen  eine  Katastrophe  anbahnt.

 

 

Übernehmen Sie sich heuer mit dem Schreiben nicht...

Man sollte nicht so tun...

... als ob oh e den Streik alles super gelaufen wäre.

 

Probleme bis zu gestrichenen Flügen gab es wegen Personalmangel schon in den letzten Wochen. Es hat sich mehr und mehr aufgebaut.

 

Man muss als Arbeitnehmer nicht alles so lange mitmachen, bis das erste Unglück wegen Mängel passiert und da womöglich Menschen zu Schaden kommen. Da ist das Geheule aber wieder groß.

@20:28 Uhr von sosprach

nei, das haben sie nicht richtig verstanden.

 

Dann werden Sie, so schade wie das ist, mit so etwas rechnen müssen. Ihre Sorgen darüber dürfen Sie aber auch gern der Lufthansa mitteilen. Die sitzen nämlich mit am Verhandlungstisch 

Was für ein Gemecker

Wenn niemand unter einem Streik leiden soll, dann dürfen Airline- oder Airportbeschäftigte nie streiken. Irgendwer fliegt immer. Man sieht ja am Pflegepersonal wie das mit den Verbesserungen der Arbeitsbedingungen vorangeht, wenn es immer einen funktionierenden Notdienst gibt. Interessiert einfach niemand, wenn die dann in ihren lustigen Plastikjäckchen mit Trillerpfeifen Gewerkschaftsfolklore machen.

Ständig wird, gerade auch hier, darüber geklagt, dass D zum Billiglohnland verkommen ist. Warum wohl? Weil es seit Jahren, egal ob die Wirtschaft brummt ("Das zarte Pflänzchen Aufschwung nicht abwürgen...") oder kriselt ("Nicht die Zeit für hohe Abschlüsse") nur Abschlüsse gibt, die selbst bei geringer Inflation noch darunter liegen (2%, 36 Monate Laufzeit). Bei Defllation müssten deutsche Arbeitnehmer noch Geld mitbringen.

Aber alle, die das ok finden, bekommen entweder Gehaltserhöhung wie Führungskräfte oder sind sehr genügsam. So klingt das hier bei anderen Themen aber nicht.

@20:36 Uhr von Normalja

Hauptsache der Verdi Chef hats in seinen wohlverdienten Urlaub geschafft

Und der ist ausgerechnet am Streiktag mit Lufthansa geflogen. Weil er das ja vorher nicht wusste. 

Neid sollten Sie irgendwie anders verpacken.

Bin ich neidisch?Sie verstehen nicht was ich meine,nicht schlimm

Finde ich auch. Hauptsache Sie verstehen was Sie meinten. Wie Gehaltsforderungen durchgesetzt werden (können) habe ich jedenfalls verstanden.

20:31 Uhr von weingasi1

"Das beste Rezept gegen Ausbeutung ist Bildung. Wer ohne vernünftige Abschlüsse und Ausbildung ist, dem droht eben solches. Jemand, der gut ausgebildet ist, kann sich seine Jobs aussuchen"

...

 

Was hat das mit dem Thema zu tun?

Wollen Sie etwa behaupten, dass bei der Lufthansa & Outsourcing ungebildete ohne Abschluss arbeiten? Meine Güte!

 

Ich habe eher den Eindruck, die Menschen sind gut informiert, denn sie kennen ihre Rechte und gut organisiert, denn der Streik ist abgestimmt.

Die Mängel wurden auch schon lange angesprochen ohne dass Arbeitgeber reagiert hatte.

 

@19:52 Uhr von Alphaworld1

Außerdem müssen ja jetzt, bei der momentanen Lage, unbedingt Lohn- und Gehaltsabschlüsse für diese höchstqualifizierten Arbeiten von 10 bis 15 % 

Wissen Sie denn überhaupt, von welchem Grundgehalt diese 10 bis 15 Prozent sind? Zumindest gehe ich davon aus, dass Sie wenigstens wissen, dass es einen Unterschied macht, ob ich 10 Prozent mehr von 1.000 Euro fordere, oder 10 Prozent von 10.000 Euro.

Danke Verdi, ein Bärendienst, den ihr da leistet...

Ja, Danke. Ich wünschte nur, Verdi wäre auch bei den Sozialberufen so engagiert. 

Fliegen ist viel zu billig. Das kann nur auf Kosten der Beschäftigten gehen. Es ist erschreckend zu sehen, wie vielen Menschen das völlig am Allerwertesten vorbeigeht, dass sie es sich auf Kosten anderer gut gehen lassen.

 

@20:17 Uhr von sosprach

...alternativ machen alle Urlaub mit dem Auto, das wird der Umwelt helfen. Meinem nächsten Urlaub auf Island werde ich das Auto nehmen, versprochen.

Ätsch, bätsch - das habt ihr jetzt davon?

Ich gönne Ihnen Ihren Island-Urlaub und es ist mir herzlich egal, wie Sie dahinkommen. Hauptsache Sie benehmen sich dort nicht so überheblich, wie viele Deutsche es so gerne im Ausland tun.

 

-Streik

Gut und richtig so, Die Arbeitgeber hätten sinnvolle und zwingen notwendig Lohnerhöhungen geben können.

Diese guten Arbeitnehmer die jetz streiken müssen hatten nicht den Vorteil das der Staat Ihnen in den lestzet jahren mehr als 20% Lohnsteigerung verschaft hat.

Also müssen Sie sich selbst darum kümmern.

@19:55 Uhr von zöpfchen

Unverantwortliches Spiel, das diese Gewerkschaft mit uns spielt. Zeit dass Ryanair &co mehr Marktanteile gewinnen. 
Service ist zwar (genauso) grottig, aber zumindest stimmt der Preis! 

Und das ist das wichtigste?

Klimaschutz , Arbeitnemer alles Egal?

@20:07 Uhr von Tino Winkler

kosten, damit die Kerosinbelastung gesenkt und die Mitarbeiter ordentlich bezahlt werden.

Wer reist soll das teuer bezahlen, oder eben Alternativen finden, da fehlt es aber vielen im…

Sehe ich auch so.

 

@19:52 Uhr von Alphaworld1

Verwechseln Sie da nicht Bodenpersonal und Piloten?

Finanziell trennen die sicher Welten.

Fliegen ist zu billig und sollte wie früher nur Gut Verdienenden möglich sein..

Der Rest bleibt möglichst im Land..gut für unsere heimische Touristenbetriebe, die Umwelt und die Nerven..

 

@20:07 Uhr von Tino Winkler

kosten, damit die Kerosinbelastung gesenkt und die Mitarbeiter ordentlich bezahlt werden.

Wer reist soll das teuer bezahlen, oder eben Alternativen finden, da fehlt es aber vielen im…

Mit der LH fliegt doch keine einfacher Arbeitnehmer oder Familie.

Für Sie ist es dann sicher schön wenn nur noch Reiche oder alimntierte Fliegen?

Politiker die nichts selbst bezahlen fliegen mit dem Heli oder dem Privatflugzeug. Und wer barfuss im Sand den Klimawandel auf palu spüren will kann das für sich kostenfrei mit der Flugbereitschft machen.
Ich neheme das 9 Euro Ticket und fahre ins Ahr Tal.

@20:02 Uhr von IBELIN

im Vergleich zu den Airlines aus dem mittleren Osten, Osteuropa und Asien vermutlch gut. Man sollte vielleicht auch man die Billigflieger, Etihad , Emirates,  Gulf, India, Quatar usw untersuchen und ggf. bestreiken.

Stimmt schon. Es gibt aber auch andere Aspekte:

>>Etwa 8000 Kilometer sind es von Deutschland zu den Kaiman-Inseln. Selbst als es noch kein Corona gab, flog die Lufthansa die karibischen Inseln nicht direkt an. Passagiere mussten zwischenlanden und auf andere Linien umsteigen. Trotzdem ist die Lufthansa in dem Karibikstaat präsent - und zwar mit einer eigenen Tochterfirma, der Inflite Holdings (Cayman) Ltd. mit Sitz auf Grand Cayman. Auch in anderen Steueroasen finden sich solche Ableger. Man gründe Tochtergesellschaften eben dort, "wo dies aus operativen Gründen geboten ist, so auch in Panama, den Kaiman-Inseln, in Delaware oder anderen Standorten", erklärt die Lufthansa.<<

 Quelle: "https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/corona-steueroase-1.4893770"

 

 

@19:52 Uhr von Alphaworld1

ihre Urlaube kaputt gemacht bekommen?

Also bisher ist mir die LH nicht als Urlaubsflieger bekannt geworden.

keine unbeteiligten Opfer mehr, keine "Geiselnahme"

 

durch die Gewerkschaften. Die Lösung wäre ganz einfach. Denn das Problem ist ja die arbeitsteilige Wirtschaft. Da auch Leute fliegen, die nicht bei LH arbeiten, da auch Leute Zug fahren, die keine Lokführer sind, gibt es zwangsläufig immer ein paar Leidende, auf "deren Rücken" die Streiks ausgetragen werden. Also müssen wir die Arbeitsteilung beseitigen:

Eine Bahn, die nur Lokführer befördert. Luftfahrtunternehmen, die nur Flüge für Mitarbeiter anbieten. Automobilhersteller, die ausschließlich Autos für die eigene Belegschaft bauen. Paketdienste, die nur Pakete an Paketzusteller ausliefern.

Dann wäre sichergestellt, dass die gierigen Gewerkschaften mit ihren maßlosen Forderungen und ihren Streiks nur die eigenen Mitglieder treffen, und kein anderer anständiger Mensch unter den Streikfolgen mehr leiden muss.

Die Schreihälse hier, die wettern, dass sie "als Unbeteiligte" die Streikfolgen ausbaden müssen, sollten dann aber überlegen, ob ihre eigene Firma auch ...

@21:16 Uhr von Anna-Elisabeth

kosten, damit die Kerosinbelastung gesenkt und die Mitarbeiter ordentlich bezahlt werden.

Wer reist soll das teuer bezahlen, oder eben Alternativen finden, da fehlt es aber vielen im…

Sehe ich auch so.

Also fliegen nur noch für Reiche?

Das ist dann die klimagerechtigkeit die die Politik in  der Zukunft für Arbeitnehmer vorgesehen hat.
 

 

@20:29 Uhr von FakeNews-Checker

 

Ähnlich  wie  bei  der  Bahn  gilt  auch  für  die  Lufthansa:   

Nach  dem  Streik  ist  vor  dem  Streik.

 

Nach dem Wetter ist vor dem Wetter,

und nach dem Tomatensaft ist vor dem Tomatensaft.

@ alle Billigflieger

Es gibt kein Grundrecht auf Billigreisen.

Zur Erinnerung:

Unser Recht auf durchschnittlich 30 Tage bezahlten Urlaub im Jahr wurde von unseren Vorfahren und später von den Gewerkschaften hart erkämpft.

Man vergleiche das bitte mal mit den Urlaubsansprüchen z.B. in den USA.

@21:18 Uhr von 91541matthias

Verwechseln Sie da nicht Bodenpersonal und Piloten?

Finanziell trennen die sicher Welten.

Fliegen ist zu billig und sollte wie früher nur Gut Verdienenden möglich sein..

Der Rest bleibt möglichst im Land..gut für unsere heimische Touristenbetriebe, die Umwelt und die Nerven..

Das darf doch wohl nicht Ihr ernst sein? Jeder solle 10.000 Km presiwert mobil unterwegs sein. Danach wird der Preis pro 10.000 Km verdoppelt.

Und Heimflüge für Migranten werden natürlich auch weiter bezahlt

 

Völlig unnötiger „Ärger“

„Die Gewerkschaft ver.di hofft, den Tarifstreit kommende Woche beilegen zu können“

Dabei müsste das alles gar nicht sein. Wenn Geld kein Machtinstrument, von dem jeder um überleben zu können abhängig ist und daher „hoffen“ muss, genug davon „abzukriegen“ (als würde Geld säen und ernten und für die Bewahrung der dazu nötigen Naturressourcen sorgen) sondern schlicht ein transparentes Leistungsverrechnungsmittel wäre. Aber was nicht ist, das kann ja noch werden. Hoffentlich. Denn das muss es im ureigensten Interesse aller Erdbewohner auch.

@21:23 Uhr von werner1955

kosten, damit die Kerosinbelastung gesenkt und die Mitarbeiter ordentlich bezahlt werden.

Wer reist soll das teuer bezahlen, oder eben Alternativen finden, da fehlt es aber vielen im…

Sehe ich auch so.

Also fliegen nur noch für Reiche?

Das ist dann die klimagerechtigkeit die die Politik in  der Zukunft für Arbeitnehmer vorgesehen hat.

Solange ich mein Auskommen mit dem Einkommen hatte, hat es mich nie gestört, dass andere sich mehr leisten konnten als ich, oder dass ich für etwas sparen musste, was andere aus der Portokasse zahlen konnten.

Was mich stört, ist mangelnde Solidarität mit Armen und Kranken. Und dass Menschen, die (keinesfalls nur auf anständige Weise) obszönen Reichtum angehäuft haben (was mit Eigenleistung nicht zu schaffen ist), nicht in angemessener an den Kosten, die eine Gesellschaft zu tragen hat, beteiligt werden.

@20:23 Uhr von sosprach

 

Meinem nächsten Urlaub auf Island werde ich das Auto nehmen, versprochen.

 

Mit dem Auto bis nach Bergen / Norwegen, und dann mit der Fähre nach Island. Nehmen Sie besser ein etwas mehr geländegängiges Auto.

 

Sonst müssen Sie zwei bis vier Wochen lang nur durch Reykjavik cruisen, und von Island haben Sie nichts anderes gesehen.

@20:31 Uhr von weingasi1

Das beste Rezept gegen Ausbeutung ist Bildung. Wer ohne vernünftige Abschlüsse und Ausbildung ist, dem droht eben solches. Jemand, der gut ausgebildet ist, kann sich seine Jobs aussuchen

 

Soweit die Theorie. Stellen wir uns also vor, all jene, die es bisher versäumt haben, eine höher qualifizierte Ausbildung zu absolviere, tun das jetzt. Dann brauchen wir Hochgebildeten mit gutem Einkommen immer noch Menschen, die mein Auto waschen und meine Koffer einladen. Das mach´ ich doch echt nicht selbst.

Also macht das dann ein Summa-cum-laude-Jurist, oder wo finden wir die dann? Und dann soll mein Flug trotzdem nicht teurer werden.

Also schöne Idee, aber wer reinigt meinen Pool?

@21:18 Uhr von 91541matthias

Verwechseln Sie da nicht Bodenpersonal und Piloten?

Finanziell trennen die sicher Welten.

So ist es.

Fliegen ist zu billig und sollte wie früher nur Gut Verdienenden möglich sein..

Ich habe mich gar nicht getraut, das so deutlich auszusprechen. 

 

 

 

 

@21:26 Uhr von Anna-Elisabeth

Es gibt kein Grundrecht auf Billigreisen.

Zur Erinnerung:

Unser Recht auf durchschnittlich 30 Tage bezahlten Urlaub im Jahr wurde von unseren Vorfahren und später von den Gewerkschaften hart erkämpft.

Man vergleiche das bitte mal mit den Urlaubsansprüchen z.B. in den USA.

Das ist richtig, es gibt kein Grundrecht auf Billigflüge. Es wird aber immer mehr Anbieter dafür geben, wenn es Ver.di endlich gelungen ist, die Lufthansa kaputtzumachen. Ryanair und andere freut das.

@21:35 Uhr von Nettie

„Die Gewerkschaft ver.di hofft, den Tarifstreit kommende Woche beilegen zu können“

Dabei müsste das alles gar nicht sein. Wenn Geld kein Machtinstrument, von dem jeder um überleben zu können abhängig ist und daher „hoffen“ muss, genug davon „abzukriegen“ (als würde Geld säen und ernten und für die Bewahrung der dazu nötigen Naturressourcen sorgen) sondern schlicht ein transparentes Leistungsverrechnungsmittel wäre. Aber was nicht ist, das kann ja noch werden. Hoffentlich. Denn das muss es im ureigensten Interesse aller Erdbewohner auch."

Ich weiss nicht wie das auf “Ihrem” Planeten ist, aber hier auf der Erde ist Geld immer noch ein “Zahlungsmittel”. Das “kriegt man nicht ab” oder “erhofft” sich das sondern man “verdient” es sich.

Im Allgemeinen durch “Arbeit”.

 

Mit Geld kann man Saatgut “kaufen” und Erntehelfer “bezahlen”

Das ist schon sehr lange so und wird auch noch eine ganze Weile so bleiben.

 

@21:35 Uhr von Nettie

„Die Gewerkschaft ver.di hofft, den Tarifstreit kommende Woche beilegen zu können“

Dabei müsste das alles gar nicht sein. Wenn Geld kein Machtinstrument, von dem jeder um überleben zu können abhängig ist und daher „hoffen“ muss, genug davon „abzukriegen“ (als würde Geld säen und ernten und für die Bewahrung der dazu nötigen Naturressourcen sorgen) sondern schlicht ein transparentes Leistungsverrechnungsmittel wäre. Aber was nicht ist, das kann ja noch werden. Hoffentlich. Denn das muss es im ureigensten Interesse aller Erdbewohner auch.

Haben die Menschen seit tausenden von Jahren mit vielen Systemen probiert.

Das einzige System was bisher für viele Wohlstand, sicherheit und freiheit gnracht hat waren die kapitalistischen Demokratien.

Alle andern sind mit Not und Elend für alle gescheitert. UDSSR, Nord Korea, Kuba DDR, Iran usw.

 

 

@19:55 Uhr von zöpfchen

Unverantwortliches Spiel, das diese Gewerkschaft mit uns spielt. Zeit dass Ryanair &co mehr Marktanteile gewinnen. 
Service ist zwar (genauso) grottig, aber zumindest stimmt der Preis! 

Au ja, Geiz ist geil. Da geht einem doch das Herz auf bei solchen Kommentaren.

@19:57 Uhr von M. Höffling

Da kann ich nur sagen: Dann zahlt den Leuten halt mehr! So vermeidet man weitere Streiks und findet leichter neue Leute, um das Perdonal wie benötigt aufzustocken.

 

Mit der eher teuren Lufthansa werden eh mehr Dienstreisen als Urlaubsreisen absolviert. Steigende Ticketpreise stören bei Dienstreisen weniger als Unzuverlässigkeit. Wenn ich sehe, wie wir Außendienstler jetzt wesentlich längere Reisezeiten haben, inkl. zusätzlicher Übernachtungen für den gleichen Job, und auch wesentlich weitere Strecken mit dem Auto zurücklegen, dann wären teurere Tickets dem grgenüber ein vernachlässigbares Übel.

 

Ach, und wo wir schonmal beim Umlegrn von Kosten auf Ticketpreise sind: Es ist albern, wenn man bei einem Ticketpreis von 700 € das Becherchen Kaffee noch extra bezahlen muss...

Warum? Ich trinke keinen Kaffee, also jeder spllte seine Kosten selber tragen. Gut so.

@20:03 Uhr von Normalja

Hauptsache der Verdi Chef hats in seinen wohlverdienten Urlaub geschafft

Hauptsache man konnte mal wieder über jemanden meckern.

@19:57 Uhr von M. Höffling, Klage eines Besserverdienenden

... "Mit der eher teuren Lufthansa werden eh mehr Dienstreisen als Urlaubsreisen absolviert."

Vor allem in den Sommerferien?

Steigende Ticketpreise stören bei Dienstreisen weniger als Unzuverlässigkeit. Wenn ich sehe, wie wir Außendienstler jetzt wesentlich längere Reisezeiten haben, inkl. zusätzlicher Übernachtungen für den gleichen Job, und auch wesentlich weitere Strecken mit dem Auto zurücklegen, dann wären teurere Tickets dem grgenüber ein vernachlässigbares Übel.

Ja genau. Sie meinen also, die Lufthansa sollte beruflich Reisenden vorbehalten sein? Wer die Knete für die Lufthansa-Tickets nicht hat, der soll gefälligst in den Harz fahren? Oder wie meinen Sie das?

Ach, und wo wir schonmal beim Umlegrn von Kosten auf Ticketpreise sind: Es ist albern, wenn man bei einem Ticketpreis von 700 € das Becherchen Kaffee noch extra bezahlen muss...

Ja, unerhört! Eine Zumutung! Aber Sie lassen sich die 7 Euro sicherlich quittieren und holen sich das Geld vom Arbeitgeber oder von der Steuer wieder?

 

@19:55 Uhr von zöpfchen

Unverantwortliches Spiel, das diese Gewerkschaft mit uns spielt. Zeit dass Ryanair &co mehr Marktanteile gewinnen. 
Service ist zwar (genauso) grottig, aber zumindest stimmt der Preis! 

Wenn Löhne und Tarifvertäge nur für Gewerkschaftsmitglieder gelten würde währe alles viel klarer. Alle andern bekommen die Gestzlichen Regelungen.

Tausende Passagiere gestrandet: Lufthansa-Streik....

Ein Streiktag bei der Lufthansa. Ob er bei dem Vorstand der Lufthansa dazu führt realistischer in die Tarifverhandlungen zu gehen, mit einem Angebot, daß in der Nähe der Inflationsrate liegt ? Bisher bietet Lufthansa 150 Euro mehr ab 1.7. 2022 und noch mal 100 Euro ab 1.1. 2023 an. Eine zweiprozentige Erhöhung ab 1.7. 2023 soll "erfolgsabhängig" gewährt werden. Alles weit unter der Inflationsrate. Dazu kommt noch der Stress durch den Personalmangel.

Die Gewerkschaft möchte einen Inflationsausgleich (9,5 %) und das niemand im Konzern in Zukunft unter 13 Euro die Stunde verdient. Hoffentlich lässt sie sich nicht zu einem Tarifabschluss mit einer Laufzeit von länger als einem Jahr drängen. Während Vorstandsvorsitzender Spohr mit 3,925 Millionen Euro im Jahr und Aufsichtsratsmitglieder mit 80.000 Euro bedient werden. Vorstandsmitglieder haben eine Grundvergütung von 860.000 Euro, plus 450.000 Euro Altersvorsorge.

@22:57 Uhr von draufguckerin

Es gibt kein Grundrecht auf Billigreisen.

Zur Erinnerung:

Unser Recht auf durchschnittlich 30 Tage bezahlten Urlaub im Jahr wurde von unseren Vorfahren und später von den Gewerkschaften hart erkämpft.

Man vergleiche das bitte mal mit den Urlaubsansprüchen z.B. in den USA.

Das ist richtig, es gibt kein Grundrecht auf Billigflüge. Es wird aber immer mehr Anbieter dafür geben, wenn es Ver.di endlich gelungen ist, die Lufthansa kaputtzumachen. Ryanair und andere freut das.

Wenn Luthansa auch künftig auf Service und vor allem Sicherheit setzt, werden ihr die Geschäftskunden treu bleiben. Wenn sie darüber hinaus auch noch anständige Löhne zahlen würde, gäbe es in Zeiten wie diesen, keinen Personalmangel und kein Chaos an den Flughäfen. Investitionen in Automatisierung in einigen Bereichen hat man ja auch verpennt. Konkurrenzlos gut und sicher wäre vermutlich langfristig erfolgreicher als konkurrenzlos billig. Ich persönlich würde z.B. Sicherheit immer den Vorzug geben.

@21:26 Uhr von Anna-Elisabeth

Es gibt kein Grundrecht auf Billigreisen.

Zur Erinnerung:

Unser Recht auf durchschnittlich 30 Tage bezahlten Urlaub im Jahr wurde von unseren Vorfahren und später von den Gewerkschaften hart erkämpft.

Man vergleiche das bitte mal mit den Urlaubsansprüchen z.B. in den USA.

offensichtlich haben Gewerkschaften enorme Macht, letztlich können sie Unternehmen zerstören. In dieser Position sollte man in der Lage sein, nicht in Endlosschleife das in den 1960ern entwickelte Programm=Verhalten zu wiederholen.
Zeiten und (welt)politische Parameter unterliegen Änderungen.
Derzeit wäre angebracht, das Erreichte abzusichern - anstatt es durch exorbitante Forderungen zu gefährden.
50% der Inflationsrate wären zB ein argumentierbares und wirtschaftlich vertretbares Ziel

Ist es nicht bemerkenswert?

Über jeden Streik wir hier bei tagesschau.de berichtet und hier im Forum gestritten. Über den wochenlangen Streik an den Unikliniken kein Sterbenswörtchen. (Allein in NRW mehr als 11 Wochen)

Kann mir das jemand erklären?

@20:13 Uhr von Alphaworld1

im Vergleich zu den Airlines aus dem mittleren Osten, Osteuropa und Asien vermutlch gut. Man sollte vielleicht auch man die Billigflieger, Etihad , Emirates,  Gulf, India, Quatar usw untersuchen und ggf. bestreiken.

Aber hallo, andere bestreiken? Sie wollen doch nicht andere in Schieflage bringen? Lufthansa soll doch platt gemacht werden, doch nicht die anderen. Die dürften ihr Personal auspeitschen, wäre es für verdi irrelevant. Ich habe mittlerweile immer mehr den Eindruck, denen geht es hier doch um etwas ganz anderes, als den kleinen Angestellten hier zu helfen…

Mensch, die Verschwörungstheorien fliegen einem hier ja nur so um die Ohren. Seit wann bestreikt eine deutsche Gewerkschaft ein indisches, arabisches, ... Unternehmen? Diesen Aufruf müssen Sie schon an die zuständigen Gewerkschaften stellen, vorausgesetzt in Katar, Dubai... gibt es eine Arbeitnehmervertretung.

@20:02 Uhr von IBELIN

im Vergleich zu den Airlines aus dem mittleren Osten, Osteuropa und Asien vermutlch gut. Man sollte vielleicht auch man die Billigflieger, Etihad , Emirates,  Gulf, India, Quatar usw untersuchen und ggf. bestreiken.

Verdi kann keine arabischen, indischen, ... Unternehmen bestreiken. 

Die Streiker sollten sich…

Die Streiker sollten sich alle was schämen und die Gewerkschaften gleich mit. Ich wäre froh ich hätte den Lohn die das Personal auf den Flughäfen haben. Merken die denn nicht, daß durch die Lohntreibereien wieder alles teurer wird und dann wieder Streik und dann wieder teurer und dann wieder Streik........... usw. Das ist alles völliger Nonsens. Wir brauchen einen Lohn und Preisstop und dann müssen die Waren so angepaßt werden, daß jeder was davon hat und sich auch mal wieder was auf die Seite legen kann.

Irgendwann bezahlen wir wieder so wie das schon 1929 in der Weltwirtschaftskrise war, ein ganzer Schubkarren voller Geld (in Milliardenhöhe) für ein Leib Brot. Das ist doch geistiger Schwachsinn!

@20:12 Uhr von Zuschauer49

Das wird wohl zur jährlichen Dauereinrichtung, dass Menschen, teils mit ihren Kindern, an den Flughäfen, Dank sogenannter Gewerkschaftsarbeit, ihre Urlaube kaputt gemacht bekommen und stranden.

 

Für andere wird's wohl noch schlimmer. Was ist mit Flüchtlingen, ankommenden oder rückkehrwilligen; Verwandtenbesuchen (z.B. Oma in USA noch einmal sehen) usw. - überhaupt mit allen, die nicht "nur" ihren vielleicht sauer ersparten Urlaub antreten, sondern einen dringenden Grund haben.

Aber es ist völlig in Ordnung, wenn das Bodenpersonal sich so einen Flug selbst gar nicht leisten kann und sich zudem noch zur Hauptreisezeit mit Urlaubssperre konfrontiert sieht? Meine Güte, muss man da wirklich so tief in die Mottenkiste greifen, um nach der Oma in den USA zu suchen? Richtig wäre aus meiner Sicht nur, Migranten, die bei uns arbeiten und wenig verdienen, einmal jährlich einen Zuschuss zur Heimreise zu gewähren.

 

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