Kommentare - Verkehrsbetriebe fordern Nachfolger für 9-Euro-Ticket

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Natürlich fordern die das,…

Natürlich fordern die das, gibt ja auch für jedes verkaufte 9 Eurotiket einen Schluck aus der Steuerflasche dazu. Dabei spielt es keine Rolle obs benutzt wurde oder nicht. Die Hälfte meiner Kollegen haben eins benutzen es aber eigentlich nicht.

9 € Ticket

Also ich würde es befürworten, weil von diesem Angebot hat ja jeder was. Sei es Arbeitnehmer, Rentner oder die sonst auf Staatliche Unterstützung angewiesen sind. Man kann aber denn auch nur hoffen, das  sie es schaffen eine Folge ´Lösung zu schaffen!

MfG Comment

Energiepreise

" ... um den Bürger wegen der hohen Energiepreise zu entlasten."

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Ist ja gut gemeint, aber sollte nicht mal unsere Politik hinterfragen, warum die Energiepreise nicht wieder sinken, obwohl das Gas aus Russland wieder fließt, und wir zusätzlich noch Verträge mit anderen Gaslieferanten aushandeln, bzw. schon ausgehandelt haben?

Verkehrsbetriebe fordern Nachfolger

Aber dann nur so das alls enststehende Kosten nur von den Nutzern getragen werden.
Es dürfen nicht schon wieder alle die den ÖPNV nicht nutzen können gezwungen werden über Umlageverfahren mit zu bezahlen,

@11:04 Uhr von heribix

Die Hälfte meiner Kollegen haben eins benutzen es aber eigentlich nicht.

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Das wäre dann sogar ein finanzieller Gewinn für die Bahn. 9 Euro extra, die sonst nicht für ein Ticket bezahlt worden wären.

@11:04 Uhr von heribix

 

Natürlich fordern die das, gibt ja auch für jedes verkaufte 9 Eurotiket einen Schluck aus der Steuerflasche dazu. Dabei spielt es keine Rolle obs benutzt wurde oder nicht. Die Hälfte meiner Kollegen haben eins benutzen es aber eigentlich nicht.

 

Das 9 € Ticket hat sich schon gelohnt zu kaufen, wenn man es ein einziges Mal im Gültigkeitszeitraum benutzt. Die Hälfte Ihrer Kollegen wird sich schon was gedacht haben beim Kauf vom Ticket. Oder sie wollten alle sinnlos 9 € vernichten, die sie zu viel hatten.

Nichts mit 9 euro

Ticket. Jeden Monat 50 oder 60 Euro und deutschlandweit gültig. Das entlastet das Staats säckel und entzerrt das Tarif-Wirrwarr. Viel wichtiger aber ist die investion in Infrastruktur und Personal und Pünktlichkeit. 

  Wozu überhaupt noch…

 

Wozu überhaupt noch Tickets? Lasst doch jeden alles benutzen. Die zahlen das schließlich alles. 

 

Und die paar Auswärtigen im deutschen öpnv können wir  leicht mitfinanzieren.

 

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mir isses   egal. Ich habe eh nichts davon, ausser höhere Abgaben  

 

Öpnv gibt's bei mir nicht. Ich kann eh nicht umsteigen

 

 

Umwelt- und Klimaschutz geht anders

Eine  dauerhafte  Lösung  kann  nur  das  grundgesetzkonforme  BGE  ohne  Staatsdiktaten  und  Sanktionen  sein,  damit  all  die  kurzsichtige  Subventioniererei  von  einer  Schieflage  in  die  nächste  ein  Ende  findet.  Und  zu  diesen  Schieflagen  gehört  auch,  daß  das  9  Euro-Ticket  den  ÖPNV  in  den  Kollaps  geführt  hat  mit  all  den  Zwangsräumungen  von  Bus  und  Bahn  wegen  Überlastung,   hohen  Personalkrankenständen  und   erheblichem   ÖPNV-Abnutzungsverschleiß,  der  bei  weitem  die  Ausgaben  gegenüber  den  Einnahmen  überbietet.    Und  wenn  das  9  Euro-Ticket  zu  noch  mehr  Mobilität  und  Verkehrsaufkommen  geführt  hat,  so  ist  das  nicht  etwa  umwelt-  und  klimafreundlich.

VDV - ok.

"Der ÖPNV und auch die Tarifgestaltung sind Ländersache und nicht Sache des Bundes", sagte der FDP-Politiker am Mittwoch im ARD-Morgenmagazin. Das sei in der Verfassung so vorgesehen.

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Das laesst mich wieder fragen - ist die Verfassung fuer das Volk, oder ist das Volk bloss Dackel? Abgesehen davon, ob das, was er sagt, stimmt. Und in Hinblick darauf, das es von der FPD kommt, die anscheinend ihre (dunkle) Stunde rundherum gekommen sieht.

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Der VDV scheint ganz vernueftig zu sein. Auch die Idee "zuletzt hatte der VDV langfristig ein bundesweit gültiges 69-Euro-Ticket vorgeschlagen. Die Politik könne diesen Monatspreis "aus sozialpolitischen Erwägungen - zum Beispiel für die Dauer des Krieges - für Bedürftige auf 29 oder 39 Euro senken", ist versoehnlich.

Dieses "Das Bundesverkehrsministerium reagierte zurückhaltend." laesst einen wieder daran zweifeln, ob die Interessen des Volkes ueberhaupt auf der Agenda stehen. Definition "Volk"? Sie, du und ich. Nicht alle. Lindner z.B. nicht.

 

Kurz und bündig ->…

Kurz und bündig -> Sozialneid-von-oben-Debatte die zweite

@werner1955, 11:11

"Aber dann nur so das alls enststehende Kosten nur von den Nutzern getragen werden.
Es dürfen nicht schon wieder alle die den ÖPNV nicht nutzen können gezwungen werden über Umlageverfahren mit zu bezahlen," - 

 

Das z.B. Menschen ohne Auto trotzdem gezwungen werden durch ihre Steuern am Autobahnausbau mit zu bezahlen finden Sie aber nicht schlimm, oder?

Dieses Erfolgskonzept muss fortgesetzt werden!

"Er [Wissing] wolle darauf warten, bis Anfang November Daten zu dem Ticket vorlägen, die bei der Bewertung helfen sollen. Derzeit seien noch viele Fragen offen."

Welche Fragen sollen das sein?

Das Ticket wurde sehr gut angenommen, hilft insbesondere den einkommensschwachen Haushalten, hat zu einer messbaren Entlastung der Straßen geführt und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz.

Gab es jemals einen so großen Erfolg für so wenig Geld?

Es wäre schön, wenn Herr Wissing das Wohl der Allgemeinheit über seine Zukunftspläne als Autolobbyist stellen würde.

@11:19 Uhr von FakeNews-Checker

Eine  dauerhafte  Lösung  kann  nur  das  grundgesetzkonforme  BGE  ohne  Staatsdiktaten  und  Sanktionen  sein,  damit  all  die  kurzsichtige  Subventioniererei  von  einer  Schieflage  in  die  nächste  ein  Ende  findet.  Und  zu  diesen  Schieflagen  gehört  auch,  daß  das  9  Euro-Ticket  den  ÖPNV  in  den  Kollaps  geführt  hat  mit  all  den  Zwangsräumungen  von  Bus  und  Bahn  wegen  Überlastung,   hohen  Personalkrankenständen  und   erheblichem   ÖPNV-Abnutzungsverschleiß,  der  bei  weitem  die  Ausgaben  gegenüber  den  Einnahmen  überbietet.    Und  wenn  das  9  Euro-Ticket  zu  noch  mehr  Mobilität  und  Verkehrsaufkommen  geführt  hat,  so  ist  das  nicht  etwa  umwelt-  und  klimafreundlich.

Das bedingungslose Bürgergeld ist in dieser von Neid und Missgunst zerfressenen Gesellschaft reines Wunschdenken - es wird nie kommen - ehr friert die Hölle zu.

Dieses Ticket ermöglicht den Ärmsten der Armen sich wenigstens ein bissel zu "bewegen"

@11:06 Uhr von Mischpoke West

" ... um den Bürger wegen der hohen Energiepreise zu entlasten."

.

Ist ja gut gemeint, aber sollte nicht mal unsere Politik hinterfragen, warum die Energiepreise nicht wieder sinken, obwohl das Gas aus Russland wieder fließt, und wir zusätzlich noch Verträge mit anderen Gaslieferanten aushandeln, bzw. schon ausgehandelt haben?

 

Die Energiepreise werden nicht von der Politik gemacht. Man sollte da also eher Wirtschaftsfachleute fragen.

 

Und warum Verträge mit anderen Anbietern ausgehandelt werden, diese Frage kann ich Ihnen beantworten:

 

Weil sich in den letzten Monaten schmerzhaft herausgestellt hat, daß die Abhängigkeit von einem einzigen Lieferanten erpressbar macht.

@11:26 Uhr von JorisNL

"Aber dann nur so das alls enststehende Kosten nur von den Nutzern getragen werden.
Es dürfen nicht schon wieder alle die den ÖPNV nicht nutzen können gezwungen werden über Umlageverfahren mit zu bezahlen," - 

 

Das z.B. Menschen ohne Auto trotzdem gezwungen werden durch ihre Steuern am Autobahnausbau mit zu bezahlen finden Sie aber nicht schlimm, oder?

natürlich nicht - denn für ihn gibt es keine Menschen ohne Auto...

..weil das halt für ihn keine Menschen sind

*ironie aus*

 

Kostenberechnung

 

Das gültige 9 €uro Ticket hat dem Steuerzahler 2,5 Mrd. € gekostet. Ein angedachtes Folgemodell von 69 € würde Kosten von 2 Mrd. € verursachen.

Wenn nur tatsächlich 500.000 € Differenz  bleiben, kann doch das 9 €uro-Ticket langfristig bleiben.

(Bei 69 €uro/Monat würde ich das Ticket nicht unterstützen.) 

Mal ganz davon abgesehen, dass hier zu kurzsichtig gerechnet wird.

Interessant wären doch die Daten der Messstationen des Luftmessnetzes vom Umweltbundesamt.

Mich würde der Rückgang der Schadstoffemissionen aufgrund  der 9 €uro-Ticket-Nutzung interessieren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9-€-Tickets ggf. nur an Bedürftige

Die weitere Nutzung eines 9-€- Tickets sollte ggf. ausschließlich für Geringverdiener, Obdachlose, Studenten, Rentner, etc. gelten, die sich ausweisen können, bzw. eine Verdienstbescheinigung mit Höchstbegrenzung vorlegen. Die Tickets sollten ggf. nur an Bahnschaltern, zentralen Prüfstellen der Verkehrsbetriebe oder in lokalen Sozialämtern ausgegeben werden. Das Ticket dürfte auch nur im eigenen Bundesland gelten, um allgemein überfüllte Nahverkehrszüge in Coronazeiten weitgehend zu vermeiden. Die Steuerlast darf jedoch keineswegs auf die Bundesländer abgeschoben werden. Städten und Kommunen fehlen Gelder an so vielen Stellen! Sie können nicht zusätzlich Verkehrsbetriebe finanzieren.

11:22, das ding

Dieses "Das Bundesverkehrsministerium reagierte zurückhaltend." laesst einen wieder daran zweifeln, ob die Interessen des Volkes ueberhaupt auf der Agenda stehen. Definition "Volk"? Sie, du und ich. Nicht alle. Lindner z.B. nicht.

 

Nach welchen Kriterien legen Sie fest, wer Volk ist und wer nicht?

 

Ich werde bei solcherart Behauptungen immer sehr, sehr mißtrauisch.

@11:11 Uhr von werner1955

 

Aber dann nur so das alls enststehende Kosten nur von den Nutzern getragen werden.
Es dürfen nicht schon wieder alle die den ÖPNV nicht nutzen können gezwungen werden über Umlageverfahren mit zu bezahlen.

 

Wieder mal sinnlos. Straßen finanzieren auch alle mit, die kein Auto, oder noch nicht einmal einen Führerschein haben. Für Fahrradwege, Schifffahrtswege, und Flughäfen gilt sinngemäß übertragen das gleiche.

@11:14 Uhr von morigk

Ticket. Jeden Monat 50 oder 60 Euro und deutschlandweit gültig. Das entlastet das Staats säckel

 

Wahrscheinlich nicht in so hohem Maße, wie Sie denken.

Für Millionen von Menschen gibt's die Möglichkeit schon immer, von 35-65 Euro monatlich eine Netzkarte zu erwerben. Mit Köln-Pass ca. 39 Euro. Für mich, da über 60 Jahre alt, 69,60 Euro in einem Gebiet von ca. 30 Kilometern Durchmesser, abends und an Wochenendtagen 3 Kinder plus 1 Erwachsener plus 1 Fahrrad inbegriffen, und das dann auch in 100km Umkreis.

In anderen Verkehrsverbünden wird's für Viele ähnlich günstige Tickets geben. Millionen Menschen fallen also schon mal als "Umsteiger" vom Auto auf ein 69-Euro-Ticket aus.

Bei mir persönlich blieb im Juni das 9-Euro-Ticket völlig ungenutzt, was mir egal war - der Komfort liegt bei Zeitfahrscheinen in der Möglichkeit, jederzeit Öffentliche Verkehrsmittel nutzen zu können. 365 Euro im Jahr würde ich wohl auch dafür ausgeben, zumal sich im Winter die Nutzung eines Zweirades verbietet.

Klimaschutz geht anders

Eine  dauerhafte  Lösung  hat  ja  mittlerweile  der  unter  dem  9  Euro-Ticket  auf   folgekosten-teuren  Hochverschleiß  gefahrene  und  schließlich  gänzlich  in  immer  höheren  Personalkrankenständen  kollabierte   Coronahotspot-ÖPNV      nun  selber  präsentiert:   Sammelruftaxis  (in  denen  viele  9  Euro-Ticketopfer  schließlich  dann  in  all  dem  ÖPNV-Tohubahohu  transportiert  werden  mußten),     anstatt  weiterhin  das  ÖPNV-Milliardensubventionsgrab  mit  all  seinem  klimaschädlichen  Verkehrsaufkommen,  Flächenverbrauch  und  Naturressourcenraubbau  fortzuführen.

@11:14 Uhr von schabernack

Das 9 € Ticket hat sich schon gelohnt zu kaufen, wenn man es ein einziges Mal im Gültigkeitszeitraum benutzt. Die Hälfte Ihrer Kollegen wird sich schon was gedacht haben beim Kauf vom Ticket. Oder sie wollten alle sinnlos 9 € vernichten, die sie zu viel hatten.

Natürlich hat sich das schon gelohnt wenn man damit einmal etwas weiter weg gefahren ist. Die sind dann halt einmal nach Sylt oder Hamburg gefahren was sie sonnst wahrscheinlich nicht gemacht hätten, das war aber nicht der Sinn des 9€ Tickets.

@11:36 Uhr von Cologne 59

Die weitere Nutzung eines 9-€- Tickets sollte ggf. ausschließlich für Geringverdiener, Obdachlose, Studenten, Rentner, etc. gelten, die sich ausweisen können, bzw. eine Verdienstbescheinigung mit Höchstbegrenzung vorlegen. Die Tickets sollten ggf. nur an Bahnschaltern, zentralen Prüfstellen der Verkehrsbetriebe oder in lokalen Sozialämtern ausgegeben werden. Das Ticket dürfte auch nur im eigenen Bundesland gelten, um allgemein überfüllte Nahverkehrszüge in Coronazeiten weitgehend zu vermeiden. Die Steuerlast darf jedoch keineswegs auf die Bundesländer abgeschoben werden. Städten und Kommunen fehlen Gelder an so vielen Stellen! Sie können nicht zusätzlich Verkehrsbetriebe finanzieren.

reinste Neid-Debatte...

und für die die in der "Fläche" wohnen dürfen dann erstmal zig Stunden OPNV fahren um überhaupt ins Amt zu kommen

Bedürftige sind keine "Hunde" die für ein Leckerlie zu springen haben!

Deutscher Geiz und ÖPNV

Merkwürdig: gegen das kommunen- und ländergeklöterte Verkehrsnetz mit ständig wechselnden Tarifen, welche den Kauf von Ergänzungstickets erfordern, hat sich niemand aufgeregt. Nun aber wird gegen das 9-Euro-Ticket gewettert, obwohl das enorme Vorteile hat. Vom Preis mal abgesehen, man spart das Gefummel an den Automaten. Aber das "kostet" ja "unsere" Steuergelder!

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Dagegen stört es niemanden, dass in den Autobahn- und Straßenbau MEHR GELD VON UNS ALLEN investiert wird (also auch von Rentnern, Radfahrern, Fußgängern, Rollstuhlfahrern etc.) als in den ÖPNV. Aber "WIR" sind ja unsere Autoindustrie, welch "Stolz", das lassen wir uns GERN was kosten.

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In der Schweiz geben die Bürger 5x so viel für den ÖPNV aus, man braucht nicht mehr als 1,2 km zur nächsten Haltestelle, die Verkehrsmittel fahren überall (!) regelmäßig und pünktlich. Schade um das "schöne Geld" sagt Michel, denn er freut sich über die häufigen Verspätungen und Zugausfälle, da kann er sich dran echauffieren.

@11:32 Uhr von frauenzimmer

 

Interessant wären doch die Daten der Messstationen des Luftmessnetzes vom Umweltbundesamt.

Mich würde der Rückgang der Schadstoffemissionen aufgrund  der 9 €uro-Ticket-Nutzung interessieren.

 

Sommerzeit Schulferienzeit ist nicht gerade die Zeit für aussagekräftig vergleichbare Werte hierzu.

Klimaschutz geht anders als beim ÖPNV

Bei  einem  gescheiteren  und  effektiveren   Umgang  als  bisher  hat  der  Auto-Individualverkehr  noch  eine  Menge  Einsparungspotential  zu  bieten.  Beim  ÖPNV  geht  es  stattdessen   unter  weitererm  Ausbau,  Flächenverbrauch,  Naturraubbau  und    engeren  Taktungszeiten  nur  in  eine  Richtung  zu   noch  mehr  Umwelt-  und  Klimaschädigung.

@11:30 Uhr von fathaland slim

" ... um den Bürger wegen der hohen Energiepreise zu entlasten."

.

Ist ja gut gemeint, aber sollte nicht mal unsere Politik hinterfragen, warum die Energiepreise nicht wieder sinken, obwohl das Gas aus Russland wieder fließt, und wir zusätzlich noch Verträge mit anderen Gaslieferanten aushandeln, bzw. schon ausgehandelt haben?

 

Die Energiepreise werden nicht von der Politik gemacht. Man sollte da also eher Wirtschaftsfachleute fragen.

Zitat "bundesregierung.de": "Die Bundesregierung hat 2021 eine CO2-Bepreisung für die Bereiche Wärme und Verkehr eingeführt. Über den nationalen CO2-Emissionshandel erhält auch der Ausstoß von Treibhausgasen beim Heizen und Autofahren einen Preis.(...)

Der neue CO2-Preis beträgt seit Januar 2021 zunächst 25 Euro. Danach wird er schrittweise auf bis zu 55 Euro im Jahr 2025 steigen. Für das Jahr 2026 soll ein Preiskorridor von mindestens 55 und höchstens 65 Euro gelten. "

Die Energiepreise werden folglich sehr wohl von der Politik gemacht.

 

@werner1955

 

Ich kann Sie gut verstehen. Es muss unerträglich sein, dass alle anderen auf ihre Kosten leben, und das schon immer.

Ihr monatlicher Scheck an mich ist übrigens immer noch nicht angekommen.

@11:41 Uhr von heribix

Das 9 € Ticket hat sich schon gelohnt zu kaufen, wenn man es ein einziges Mal im Gültigkeitszeitraum benutzt. Die Hälfte Ihrer Kollegen wird sich schon was gedacht haben beim Kauf vom Ticket. Oder sie wollten alle sinnlos 9 € vernichten, die sie zu viel hatten.

Natürlich hat sich das schon gelohnt wenn man damit einmal etwas weiter weg gefahren ist. Die sind dann halt einmal nach Sylt oder Hamburg gefahren was sie sonnst wahrscheinlich nicht gemacht hätten, das war aber nicht der Sinn des 9€ Tickets.

Für mich aber schon...

..denn ich fahre im August nach hamburg (von Berlin) - nennt man kulturelle Teilhabe - denn mit ergänzender Sizi-Hilfe könnte ich mir nicht mal das Ticket für den Flixbus leisten.

 

@11:26 Uhr von JorisNL

Das z.B. Menschen ohne Auto trotzdem gezwungen werden durch ihre Steuern am Autobahnausbau mit zu bezahlen finden Sie aber nicht schlimm, oder?

Wenn die ganze  Kfz Steuer für den Straßenbau genutzt würde wären unsere Straßen nicht so ein Sanierungsfall. Bis jetzt finanzieren die Kfz Besitzer vieles andere mit, nicht umgekehrt.

@werner1955 - Verursacherprinzip

 @11:11 Uhr von werner1955:

"Aber dann nur so das alls enststehende Kosten nur von den Nutzern getragen werden."

Das ist eine gute Idee.

Den Bau, Betrieb und die Instandhaltung von Straßen, Autobahnen und Brücken, die durch den Verkehr zusätzlich verursachten externen Kosten (Unfälle, Klimaschäden, Umweltverschmutzung) in Höhe von 149 Milliarden Euro (Stand 2018) sowie die staatliche Förderung von E-Fahrzeugen oder Dienstwagen sollten dann ebenfalls nur von Autofahrer getragen werden.

@heribix (11:04)

(...) Die Hälfte meiner Kollegen haben eins benutzen es aber eigentlich nicht.

 

Was ist da schief gelaufen? Gehören diese Kollegen zu den Menschen, die Dinge kaufen, um anderen zu zeugen, wie toll sie sind,  statt zu überlegen, ob sie es brauchen? Soll ja heutzutage ein wichtiges Entscheidungskriterium sein. Urlaub statt Essen, SUV statt Kleinwagen, Apple statt Android...

 

@11:36 Uhr von fathaland slim

Nach welchen Kriterien legen Sie fest, wer Volk ist und wer nicht?

 

Ich werde bei solcherart Behauptungen immer sehr, sehr mißtrauisch.

Ich gehe mal davon aus das die meisten Menschen darunter die Menschen verstehen die in dem jeweiligen Land leben und die meisten Menschen das auch so verstehen. Ich verstehe nicht wo Ihr Problem liegt.

@11:18 Uhr von Bender Rodriguez

Wozu überhaupt noch Tickets? Lasst doch jeden alles benutzen. Die zahlen das schließlich alles. 

Und die paar Auswärtigen im deutschen öpnv können wir  leicht mitfinanzieren.

mir isses   egal. Ich habe eh nichts davon, ausser höhere Abgaben  

Öpnv gibt's bei mir nicht. Ich kann eh nicht umsteigen

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Gute Einstellung, du hast nichts davon, bist trotzdem dafür, trifft man nicht oft, aber ich kann mir die Frage nicht verkneifen, in welcher Klitsche du wohnst, dass es da keine Öffis gibt.

gezielte Maßnhmen

Welcher Preis auch immer für ein bundesweites Ticket angepeilt wird, er wird für Viele zu hoch sein. Die Zahl derer, die Fernreisen mit einem solchen Ticket durchführen würden ist zweifellos brgrenzt. Wichtiger wäre es das unsinnige Tarifchaos in der Großräumen zu beseitigen, das einen, wenn man in eine der Großstädte reist, wie einen Idioten dastehen läßt.

. Unbedachte Gießkannenlösungen helfen nicht, sondern schaden insgesamt eher.

 

@11:36 Uhr von Cologne 59

Die Tickets sollten ggf. nur an Bahnschaltern, zentralen Prüfstellen der Verkehrsbetriebe oder in lokalen Sozialämtern ausgegeben werden.

 

Oder gleich hinter einer Tuer im Keller mit der Aufschrift "Vorsicht, bissiger Tiger". Mit Oeffnungszeiten zwischen 7 und 8 morgens.

 

Das Ticket dürfte auch nur im eigenen Bundesland gelten (...)

 

Fuer ein Bundesland, nicht nur im Eigenen, das waere die vielleicht gute Idee. Apropo: Eigenes Bundesland - sollen Obdachlose (OfW im Perso) nicht fahren? Oder Besuch aus dem Ausland?

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Immer diese Regulierungswut...

 

die Ungerechtigkeit soll weitergehen

Mehr Ungerechtigkeit geht kaum. Diejenigen die zum Pendeln auf das Auto angewiesen sind, dürfen den anderen noch das Ticket bezahlen.

Der öffentliche Verkehr wird schon mehr als genug von Steuergeldern gefördert.

@11:46 Uhr von heribix

Das z.B. Menschen ohne Auto trotzdem gezwungen werden durch ihre Steuern am Autobahnausbau mit zu bezahlen finden Sie aber nicht schlimm, oder?

Wenn die ganze  Kfz Steuer für den Straßenbau genutzt würde wären unsere Straßen nicht so ein Sanierungsfall. Bis jetzt finanzieren die Kfz Besitzer vieles andere mit, nicht umgekehrt.

Belegen Sie bitte diese pauschale Behauptung bitte. Sie ist mehr als unglaubwürdig.

@heribix, 11:46

"Wenn die ganze  Kfz Steuer für den Straßenbau genutzt würde wären unsere Straßen nicht so ein Sanierungsfall. Bis jetzt finanzieren die Kfz Besitzer vieles andere mit, nicht umgekehrt." -

 

Völlig falsch. Der Kfz Besitzer finanziert nicht einmal die Infrastruktur von Strassen, Brücken usw. Auch die werden aus anderen Töpfen mitfinanziert. Und dann habe ich es noch nicht einmal über die Kosten durch Umwelt- und Personenschäden, die ein Kfz verursacht. Autofahren ist und bleibt hoch subventioniert.

Sozialneid

Wenn es darum geht den Bürger zu entlasten gibt es gleich ein Geschrei wegen Missbrauch von Steuermittel oder dass man für diese Wohltaten SEIN Steuergeld nicht hergeben möchte, und sei es nur um relative Peanuts wie 9€-Ticket oder Bürgergeld. 
Auf der anderen Seite meist ergriffenes Schweigen wenn große Konzerne Riesengewinne einfahren und/oder Reiche ihre Steuer nicht bezahlen, dann hört man entweder, dass man dagegen nichts machen könne oder es wird gejammert ohne dass sich etwas daran ändert. 
Aber es ist ja nichts Neues dass Leute die nicht so viel haben eher gegen noch Schwächere wettern und ihnen keinen Cent gönnen (weil es ja einfacher ist gegen Schwächere vorzugehen) als dass man mal gegen diejenigen zusammenstehen würde die wirklich den großen Reibach machen. Aber das war ja leider zu allen Zeiten so.

@11:46 Uhr von Miauzi

Für mich aber schon...

..denn ich fahre im August nach hamburg (von Berlin) - nennt man kulturelle Teilhabe - denn mit ergänzender Sizi-Hilfe könnte ich mir nicht mal das Ticket für den Flixbus leisten.

 

Glauben Sie mir wenn es nach mir gänge würden Menschen in Ihrer Situation schon lange mit einem vergünstigten Tiket fahren und noch vieles mehr. Aber glauben Sie mir keiner meiner Kollegen benötigtvein 9€ Tiket, selbst wenn der Spritpreis sich nochmal verdoppelt.

@11:52 Uhr von Tinkotis

(...) Die Hälfte meiner Kollegen haben eins benutzen es aber eigentlich nicht.

 

Was ist da schief gelaufen? Gehören diese Kollegen zu den Menschen, die Dinge kaufen, um anderen zu zeugen, wie toll sie sind,  statt zu überlegen, ob sie es brauchen? Soll ja heutzutage ein wichtiges Entscheidungskriterium sein. Urlaub statt Essen, SUV statt Kleinwagen, Apple statt Android...

 

Der eine oder andere sicherlich.

@11:46 Uhr von Miauzi

Das 9 € Ticket hat sich schon gelohnt zu kaufen, wenn man es ein einziges Mal im Gültigkeitszeitraum benutzt. Die Hälfte Ihrer Kollegen wird sich schon was gedacht haben beim Kauf vom Ticket. Oder sie wollten alle sinnlos 9 € vernichten, die sie zu viel hatten.

Natürlich hat sich das schon gelohnt wenn man damit einmal etwas weiter weg gefahren ist. Die sind dann halt einmal nach Sylt oder Hamburg gefahren was sie sonnst wahrscheinlich nicht gemacht hätten, das war aber nicht der Sinn des 9€ Tickets.

Für mich aber schon...

..denn ich fahre im August nach hamburg (von Berlin) - nennt man kulturelle Teilhabe - denn mit ergänzender Sizi-Hilfe könnte ich mir nicht mal das Ticket für den Flixbus leisten.

 

Das ist ja die Frage. Die jetzt vorgeschlagenen Preise für ein Folgeangebot sind doch wohl so hoch, dass sie für viele wieder unerschwinglich sind. (Nur kurzer Hinweis: mit einen angemessenen bedingungslosen Grundeinkeommen, würde auch dieses Problem entfallen!)

@11:45 Uhr von frosthorn

@werner1955

 

Ich kann Sie gut verstehen. Es muss unerträglich sein, dass alle anderen auf ihre Kosten leben, und das schon immer.

Ihr monatlicher Scheck an mich ist übrigens immer noch nicht angekommen.

 

Ich warte auch noch.

„die Menschen dürfen nicht in ein Loch fallen!“

Welches Loch ? Das, aus dem sie vor Beginn der Maßnahme gekrochen sind ? :-) 

 

Noch so ein Statement: eine Fortführung als „sozialpolitische Maßnahme solange der Krieg dauert“. Aha. Und nach dem Krieg kann man das dann ja wieder bleiben lassen mit der „Sozialpolitik“? 
 

 

Solche Statements sind entweder entlarvend oder Stilblüten, zumal von einem Verbandsfunktionär. Der Nahverkehr kann nämlich den durch das „9 Euro Ticket“ entstandenen zusätzlichen Bedarf kaum befriedigen. Und das soll dann auch noch verlängert werden ? 
 

 

Grundsätzlich bin ich für einen KOSTENLOSEN ÖPNV. Und nicht nur „für zwei Monate“. Und überhaupt sollte Sozialpolitik nicht von außenpolitischen Ereignissen abhängig gemacht werden. Der Soziale Wohnungsbau zB ist vielleicht nicht ganz zufällig eingestellt worden, nachdem die „Systemkonkurrenz“ mit der DDR entfallen war. 
 

 

Um Leute von hohen Energiekosten zu entlasten wäre es zB viel besser gesetzlich zu verhindern das die Kosten an die Verbraucher weitergereicht werden. 

@11:41 Uhr von heribix / @schabernack

 

Natürlich hat sich das schon gelohnt wenn man damit einmal etwas weiter weg gefahren ist. Die sind dann halt einmal nach Sylt oder Hamburg gefahren was sie sonnst wahrscheinlich nicht gemacht hätten, das war aber nicht der Sinn des 9€ Tickets.

 

Das 9 € Ticket hat sich auch gelohnt, ohne weiter weg zu fahren. Mehr als 9 € gebe ich jeden Monat für den ÖPNV KVB in Köln aus mit mal da, mal dort hin fahren. Ein Monatsticket habe ich aber nur manchmal im Winter, wenn das Wetter gar zu fürchterlich fürs Fahrrad ist. So sehr kalt ist es in Köln nicht, aber immer dieser Winterregen.

 

Mit meinen beiden Nichten war ich mit 3 x 9 € T in Hamburg. Die waren vorher noch nie dort, ich kenne Hamburg wenig. Zwei tolle Tage. Hafen, Hagenbeck, Eisenbahn Miniatur-Wunderland. Eine Nacht im schicken Hotelzimmer. Hatten die Kurzen so auch noch nie. Sich kurz vor Mitternacht Eis aufs Zimmer bringen lassen.

 

Auch für so was ist das 9 € Ticket gedacht und gemacht.

Für Schönes & Interessantes als Leckerli extra.

@11:58 Uhr von heribix

@11:46 Uhr von Miauzi

 

Für mich aber schon...

..denn ich fahre im August nach hamburg (von Berlin) - nennt man kulturelle Teilhabe - denn mit ergänzender Sizi-Hilfe könnte ich mir nicht mal das Ticket für den Flixbus leisten.

 

Glauben Sie mir wenn es nach mir gänge würden Menschen in Ihrer Situation schon lange mit einem vergünstigten Tiket fahren und noch vieles mehr. Aber glauben Sie mir keiner meiner Kollegen benötigtvein 9€ Tiket, selbst wenn der Spritpreis sich nochmal verdoppelt.

 

Sie scheinen sich ja in einem überaus finanzkräftigen Umfeld zu bewegen.

 

Glückwunsch!

 

Oder sind Sie der Schlechtestbezahlte im Kollegenkreis?

@11:54 Uhr von Giselbert

Mehr Ungerechtigkeit geht kaum. Diejenigen die zum Pendeln auf das Auto angewiesen sind, dürfen den anderen noch das Ticket bezahlen.

Der öffentliche Verkehr wird schon mehr als genug von Steuergeldern gefördert.

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Im Gegenteil, wenn man das mit dem Klimawandel ernst nimmt, muss alles was geht in die Öffis und dazu braucht es erstmal einen Anreiz, am besten gleich kostenlos, wird ja eh über die Steuer abgerechnet.

Über den Daumen gepeilt

Wir haben also 2,5 Mrd.€ Kosten für ein Quartal 9€-Ticket.
Also 10 Mrd.€ pro Jahr, wenn man weiter rechnet.
10Mrd.€ geteilt durch 80 Mio. Bürger macht pro Kopf und Jahr 125€.
Plus 12mal9€ für das eigentliche Ticket (108€) ergibt dann insgesamt 233€ Jahresbeitrag.
Geteilt durch 12 Monate  wäre also für jede*n ein Monatsbeitrag von etwa 20€ fällig.
Ok, die eine Hälfte der Bevölkerung will lieber weiter SUV, ICE... und sowas fahren.
Verdoppelt sich der Preis für die andere Hälfte auf etwa 40€ im Monat.
Ich würde das 9€-Ticket für fortan 39€ sofort, gern und auf Dauer akzeptieren.

 

@11:54 Uhr von Giselbert

Mehr Ungerechtigkeit geht kaum. Diejenigen die zum Pendeln auf das Auto angewiesen sind, dürfen den anderen noch das Ticket bezahlen.

Der öffentliche Verkehr wird schon mehr als genug von Steuergeldern gefördert.

 

Machen Sie sich doch bitte einmal kundig, wie sehr der Individualverkehr durch Steuergelder gefördert wird. Kraftfahrzeug- und Kraftstoffsteuern decken nur einen Bruchteil der Kosten.

Klimaschutz geht anders als beim ÖPNV

Würde  das  9  Euro-Ticket  einen  Sinn  machen,  dann  wäre  das  Nutzeraufkommen  beim  ÖPNV  konstant  geblieben.  Da  das  9  Euro-Ticket  aber  ganz  offensichtlich  Hypermobilität  bei  den  Menschen  verursacht  und  forciert,   steigt  damit  gleichzeitig  auch  die  Überlastung  und  der  Mehrspritverbrauch  beim  ÖPNV  deutlich  an.  Der  ÖPNV  wird  damit  genauso  klimaschädlich  wie  der  Massen-   und  Overtourismus,  der  ebenso  hauptsächlich  durch  öffentliche  Verkehrsmittel  verursacht  und  gefördert  wird  und  nicht  durch  den  Auto-Individualverkehr.   Denn  die  meisten  Autofahrer  überlegen  das  sich  reiflich,  ob  sie  die  Strapazen  einer  Fernreise  auf  sich  nehmen  wollen. 

@11:19 Uhr von FakeNews-Checker

"..... daß  das  9  Euro-Ticket  den  ÖPNV  in  den  Kollaps  geführt  hat  mit  all  den  Zwangsräumungen  von  Bus  und  Bahn  wegen  Überlastung,   hohen  Personalkrankenständen  und   erheblichem   ÖPNV-Abnutzungsverschleiß,  der  bei  weitem  die  Ausgaben  gegenüber  den  Einnahmen  überbietet. ...." 

Was meinen Sie, was bei Auswärtsspielen (Fußball)  im ÖPNV los ist?

" Und  wenn  das  9  Euro-Ticket  zu  noch  mehr  Mobilität  und  Verkehrsaufkommen  geführt  hat,  so ..."

zeigt das auch zum einen die große Anzahl der Befürworter des 9 € Tickets. Mal ganz davon abgesehen, betrifft das nur den anfänglichen Hype, der sich nach und nach wegen Überdruss in "Luft" auflöst - denn so dolle ist es auch nicht, den Tag in den Öffis zu verbringen; es sei denn diese ersetzen die angekündigten "Öffentlichen Wärmeräume"  im Winter - und mutieren zum ÖWäWi .  

 

@ 12:04 Uhr von ein Lebowski

"Im Gegenteil, wenn man das mit dem Klimawandel ernst nimmt, muss alles was geht in die Öffis und dazu braucht es erstmal einen Anreiz, am besten gleich kostenlos ..."

Für den Klimawandel zu bekämpfen gibt es bessere  und gerechtere Maßnahmen. Und außerdem ist der eh nicht mehr aufzuhalten oder gar rückgängig zu machen, ich zitiere R. Messner: "der Mensch habe die Welt aufgeheizt und müsse nun mit den Konsequenzen leben. "Wir haben keine Chance, das aufzuhalten.""

Auf dem Land

wäre erst einmal der Ausbau der öffentlichen Anbindungen nötig, um überhaupt zum Zug zu kommen um dieses Ticket nutzen zu können. Leider ist hier ein Großteil der Menschen nach wie vor auf das Auto angewiesen, weil die Situation mir dem ÖPNV auf dem Land bis heute nicht verbessert wurde. 

@11:52 Uhr von das ding

Die Tickets sollten ggf. nur an Bahnschaltern, zentralen Prüfstellen der Verkehrsbetriebe oder in lokalen Sozialämtern ausgegeben werden.

 

Oder gleich hinter einer Tuer im Keller mit der Aufschrift "Vorsicht, bissiger Tiger". Mit Oeffnungszeiten zwischen 7 und 8 morgens.

 

Das Ticket dürfte auch nur im eigenen Bundesland gelten (...)

 

Fuer ein Bundesland, nicht nur im Eigenen, das waere die vielleicht gute Idee. Apropo: Eigenes Bundesland - sollen Obdachlose (OfW im Perso) nicht fahren? Oder Besuch aus dem Ausland?

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Immer diese Regulierungswut...

 

Ich habe mich gegen das Gießkannenprinzip der FDP ausgesprochen. Obwohl ich ein geringeres Einkommen habe als die meisten Politiker, fände ich es falsch, persönlich weiterhin ein 9-Euro-Ticket auf Kosten der Steuerzahler in Anspruch zu nehmen. Das Ticket soll Geringverdiener entlasten, muss aber in Coronazeiten nicht unbedingt touristische Funktionen haben.

„Nahverkehrsbranche für eine Verlängerung des bestehenden Angebots um zwei Monate. Das verschaffe der Politik Zeit, um eine dauerhafte Lösung zu finden“

Und den ohnehin schon genug drangsalierten Bürgern (und ihrer Umwelt, und zwar im doppelten Sinne) weiter etwas Luft. Die dauerhafte Lösung - wie auch immer die aussehen mag - hoffentlich dauerhaft.

@11:44 Uhr von FakeNews-Checker

Bei  einem  gescheiteren  und  effektiveren   Umgang  als  bisher  hat  der  Auto-Individualverkehr  noch  eine  Menge  Einsparungspotential  zu  bieten.  Beim  ÖPNV  geht  es  stattdessen   unter  weitererm  Ausbau,  Flächenverbrauch,  Naturraubbau  und    engeren  Taktungszeiten  nur  in  eine  Richtung  zu   noch  mehr  Umwelt-  und  Klimaschädigung.

Ein gescheiter und effektiver Umgang des Individualverkehrs würde bedeuten: Fast alle PKWs raus aus den Städten, Rückbau von Autobahn-Spuren, PKW- und Wohnmobil-Parkfläche sowie Garagen zu Wohnraum und Grünfläche umwandeln. Ja, das wäre tatsächlich gescheit und effektiv. 

Am 22. Juli 2022 - 11:54 Uhr von JorisNL

"Völlig falsch. Der Kfz Besitzer finanziert nicht einmal die Infrastruktur von Strassen, Brücken usw. Auch die werden aus anderen Töpfen mitfinanziert. Und dann habe ich es noch nicht einmal über die Kosten durch Umwelt- und Personenschäden, die ein Kfz verursacht. Autofahren ist und bleibt hoch subventioniert."

 

So kann nur jemand schreiben, der keine Ahnung davon hat, wie der Autobesitzer abgezockt wird vom Staat. Wo sind die Subventionen? Beim Autokauf fällt Mehrwertsteuer an, die der Staat kassiert, dann Kfz-Steuer, Versicherungssteuer, Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer auf Mineralölsteuer, etc.... Steuer bei Ersatzteilen, bei allen Betriebsstoffen.......

@ 12:45 Uhr von fathaland slim

"Machen Sie sich doch bitte einmal kundig, wie sehr der Individualverkehr durch Steuergelder gefördert wird. Kraftfahrzeug- und Kraftstoffsteuern decken nur einen Bruchteil der Kosten."

Die Bruchteile läppern sich ... an andere Stelle werden überall Fahrradwege auf Kosten der Autofahrer mitfinanziert, die Fahrradsteuer ist schon lange überfällig.

@11:30 Uhr von fathaland slim

Und warum Verträge mit anderen Anbietern ausgehandelt werden, diese Frage kann ich Ihnen beantworten:

Weil sich in den letzten Monaten schmerzhaft herausgestellt hat, daß die Abhängigkeit von einem einzigen Lieferanten erpressbar macht.

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Das war ja nicht meine Frage, sondern hatte ich selbst festgestellt, dass wir zwischenzeitlich mit andern Gaslieferanten verhandeln, jetzt wieder Gas aus Russland fließt und die Preise trotzdem nicht sinken. Das war die Frage. Warum weiterhin der hohe Preis?
Wenn bald die Tanker aus den USA und Qatar anlanden haben wir ja bald mehr Gas als wir verbrauchen können. Und der Preis steigt.

@12:44 Uhr von Martininsky

Wir haben also 2,5 Mrd.€ Kosten für ein Quartal 9€-Ticket.
Also 10 Mrd.€ pro Jahr, wenn man weiter rechnet.
10Mrd.€ geteilt durch 80 Mio. Bürger macht pro Kopf und Jahr 125€.
Plus 12mal9€ für das eigentliche Ticket (108€) ergibt dann insgesamt 233€ Jahresbeitrag.
Geteilt durch 12 Monate  wäre also für jede*n ein Monatsbeitrag von etwa 20€ fällig.
Ok, die eine Hälfte der Bevölkerung will lieber weiter SUV, ICE... und sowas fahren.
Verdoppelt sich der Preis für die andere Hälfte auf etwa 40€ im Monat.
Ich würde das 9€-Ticket für fortan 39€ sofort, gern und auf Dauer akzeptieren.

 

dann können sie mal gleich noch 15% der Bevölkerung dafür streichen...

..denn das sind die Ärmsten der Armen aka Sozi- und ALG2-Empfänger.

Diese haben derzeit kaum 10 Euro für Fahrscheine im Monat - d.h. selbst die Bewegung innerhalb des lokalen Umfeldes ist massivst eingeschränkt.

Unverständlich

Da gibt es mal eine unbürokratische, einfach umzusetzende Maßnahme, die vielen Menschen eine spürbare finanzielle Entlastung bringt - das darf es in Deutschland anscheinend nicht geben. Solange zerreden, bis am Ende alles schlimmer wird als es war.

Einfach gut, einfach verlängern

Mit dem 9-Euro Ticket hat man ziemlich zielgenau die kleinen und mittleren Einkommen spürbar entlastet und wenn dabei noch Menschen vom Auto auf ÖPNV umgestiegen sind, dann ist es noch besser.

Die missgünstigen Kommentare derer, die den ÖPNV nicht nutzen, also auch nicht mitfinanzieren wollen, sollen dann bitte zukünftig ihre Autobahnen auch selber bezahlen.

Im Ernst, keine Maßnahme war so erfolgreich und effektiv, wie das 9-Euro Ticket, dieses bis zum Jahresende zu verlängern und dann im Anschluss ein 365,- Euro Jahresticket wäre o.k. Das Ziel muss im Grunde sein, ÖPNV grundsätzlich kostenlos zu gestalten.

Dabei liegt das Augenmerk auf NAHVERKEHR, man könnte das Ticket durchaus auf die Region, also etwa 50, oder 75 Km rund um den Ausstellungsort beschränken. Die meisten Probleme hat es nur an Feiertagen und wenigen Wochenenden bei der Nutzung des Tickets für überregionale Reisen gegeben.

@12:50 Uhr von Minka04

wäre erst einmal der Ausbau der öffentlichen Anbindungen nötig, um überhaupt zum Zug zu kommen um dieses Ticket nutzen zu können. Leider ist hier ein Großteil der Menschen nach wie vor auf das Auto angewiesen, weil die Situation mir dem ÖPNV auf dem Land bis heute nicht verbessert wurde. 

Leute, die auf dem Land wohnen, genießen günstigere Miet- und Immobilienpreise. Hier gehts also nicht um den finanziellen Aspekt, sondern um den Umweltaspekt. Ja, auf dem Land den Öffi auszubauen fände ich auch sehr sinnvoll und erstrebenswert 

@11:44 Uhr von Tarek94

@11:30 Uhr von fathaland slim

 

Zitat „bundesregierung.de":

 

"Die Bundesregierung hat 2021 eine CO2-Bepreisung für die Bereiche Wärme und Verkehr eingeführt. Über den nationalen CO2-Emissionshandel erhält auch der Ausstoß von Treibhausgasen beim Heizen und Autofahren einen Preis.(...)

 

Der neue CO2-Preis beträgt seit Januar 2021 zunächst 25 Euro. Danach wird er schrittweise auf bis zu 55 Euro im Jahr 2025 steigen. Für das Jahr 2026 soll ein Preiskorridor von mindestens 55 und höchstens 65 Euro gelten. "

 

Die Energiepreise werden folglich sehr wohl von der Politik gemacht.

 

Die CO2-Bepreisung hat, genau wie andere Steuern und Abgaben, mit den momentanen Preissprüngen im Energiesektor nicht das allermindeste zu tun. Ich unterstelle Ihnen, daß Sie das wissen/

Verkehrsbetriebe fordern Nachfolger für 9-Euro-Ticket...

Das ist alles richtig. Schon aus Gründen des Ausgleiches wegen der Inflation.

Nur gehört dazu auch der Ausbau des Nah-und Regionalverkehrs. Damit die Fahrgäste nicht in einer Sardinenbüchse transportiert werden oder auch gar nicht transportiert werden, weil die Waggons überfüllt sind und von der Polizei geräumt werden müssen.  So passiert in Freilassing, München, Berlin und Riesa.

Eine ökologische Verkehrswende erfordert mehr als ein verbilligtes Ticket, nämlich mehr Waggons und Personal. Vielleicht auch das stillgelegte Strecken wieder in Betrieb genommen werden.....

 

Messner@12:49 Uhr von Giselbert

Für den Klimawandel zu bekämpfen gibt es bessere  und gerechtere Maßnahmen. Und außerdem ist der eh nicht mehr aufzuhalten oder gar rückgängig zu machen, ich zitiere R. Messner: "der Mensch habe die Welt aufgeheizt und müsse nun mit den Konsequenzen leben. "Wir haben keine Chance, das aufzuhalten.""

 

Messner ist ein alter Mann und hat anscheinend mit der Zukunft seiner Kinder? und Enkel? nix am Hut......

 

Sonst würde er die Notwendigkeit den Klimawandel mit allen möglichen Methoden zumindest "abzubremsen" (zumindest den Versuch!) auch einsehen!

 

Dumm ist Hr Messner nicht, war er auch nie, aber hier spaziert er auf dem "mir egal" Weg!

Schade!

 

@11:04 Uhr von heribix

Natürlich fordern die das, gibt ja auch für jedes verkaufte 9 Eurotiket einen Schluck aus der Steuerflasche dazu. Dabei spielt es keine Rolle obs benutzt wurde oder nicht. Die Hälfte meiner Kollegen haben eins benutzen es aber eigentlich nicht.

 

Wenn sie es "eigentlich" nicht benutzen, dann heißt das in meinen Ohren, DASS sie es benutzen.

Und dass die Hälfte Ihrer Kollegen das Ticket haben, nehme ich Ihnen ohnehin nicht ab. 

@12:52 Uhr von ex_Bayerndödel

"Völlig falsch. Der Kfz Besitzer finanziert nicht einmal die Infrastruktur von Strassen, Brücken usw. Auch die werden aus anderen Töpfen mitfinanziert. Und dann habe ich es noch nicht einmal über die Kosten durch Umwelt- und Personenschäden, die ein Kfz verursacht. Autofahren ist und bleibt hoch subventioniert."

 

So kann nur jemand schreiben, der keine Ahnung davon hat, wie der Autobesitzer abgezockt wird vom Staat. Wo sind die Subventionen? Beim Autokauf fällt Mehrwertsteuer an, die der Staat kassiert, dann Kfz-Steuer, Versicherungssteuer, Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer auf Mineralölsteuer, etc.... Steuer bei Ersatzteilen, bei allen Betriebsstoffen.......

Selten so gelacht! Wenn Sie sich beim Autokauf und der Nutzung abgezockt fühlen, dann fahren Sie halt Rad oder ziehen näher an die Arbeitsstelle. Sie werden schließlich nicht zum Autofahren gezwungen. Immer dieses traurige Gejammere der mobilisierten Ignoranten. Eine Runde Mitleid! 

@12:53 Uhr von Mischpoke West

Und warum Verträge mit anderen Anbietern ausgehandelt werden, diese Frage kann ich Ihnen beantworten:

Weil sich in den letzten Monaten schmerzhaft herausgestellt hat, daß die Abhängigkeit von einem einzigen Lieferanten erpressbar macht.

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Das war ja nicht meine Frage, sondern hatte ich selbst festgestellt, dass wir zwischenzeitlich mit andern Gaslieferanten verhandeln, jetzt wieder Gas aus Russland fließt und die Preise trotzdem nicht sinken. Das war die Frage. Warum weiterhin der hohe Preis?
Wenn bald die Tanker aus den USA und Qatar anlanden haben wir ja bald mehr Gas als wir verbrauchen können. Und der Preis steigt.

 

Natürlich steigt der Preis, denn dieses Gas wird wesentlich teurer sein, was aber bedeutet, dass der Staat mehr Steuern einnimmt.

@12:44 Uhr von Martininsky

Wir haben also 2,5 Mrd.€ Kosten für ein Quartal 9€-Ticket.
Also 10 Mrd.€ pro Jahr, wenn man weiter rechnet.

Wenn man diese Kosten mal vergleicht mit den Verlusten die dem Staat jedes Jahr wegen Steuerhinterziehung, -betrug entstehen, das sind meines Wissens mind. 150 Mrd.€ jährlich - eher mehr, dann reden wir hier sowohl beim 9€-Ticket als auch beim Bürgergeld über Peanuts.
Geld wäre also da - das Problem ist  zum Einen die ungerechte Verteilung, und zum Anderen die Tatsache dass unsere Regierungen nichts tun um mehr Gerechtigkeit herzustellen.

 

@12:52 Uhr von ex_Bayerndödel

"Völlig falsch. Der Kfz Besitzer finanziert nicht einmal die Infrastruktur von Strassen, Brücken usw. Auch die werden aus anderen Töpfen mitfinanziert. Und dann habe ich es noch nicht einmal über die Kosten durch Umwelt- und Personenschäden, die ein Kfz verursacht. Autofahren ist und bleibt hoch subventioniert."

 

 

So kann nur jemand schreiben, der keine Ahnung davon hat, wie der Autobesitzer abgezockt wird vom Staat. Wo sind die Subventionen? Beim Autokauf fällt Mehrwertsteuer an, die der Staat kassiert, dann Kfz-Steuer, Versicherungssteuer, Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer auf Mineralölsteuer, etc.... Steuer bei Ersatzteilen, bei allen Betriebsstoffen.......

 

Machen Sie sich bitte kundig, wie hoch die staatlichen Ausgaben für die Förderung des  Individualverkehrs sind.

 

Wenn die allein durch die von Ihnen genannten Steuern und Abgaben bestritten werden müssten, dann gäbe es wohl kaum noch befahrbare Autobahnbrücken in Deutschland.

@11:43 Uhr von DeHahn

"...In der Schweiz geben die Bürger 5x so viel für den ÖPNV aus,.."

Als ich das erste Mal in der Schweiz in der 2. Klasse Platz nahm, hatte ich das Gefühl, ich säße in der 1. Klasse - viel geräumiger und die Sitze verursachen keine Rückenschmerzen wie die platzsparenden spanischen Sitze der DB es tun.

 

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