Kommentare - Warum die Zinserhöhung der EZB nur ein Anfang ist

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Wie Sparzinsen? Jetzt schon…

Wie Sparzinsen? Jetzt schon wieder, nach nur zehn Jahren wieder Sparzinsen? Aber das hat doch den deutschen Sparer nur so eine Billion an verlorenem Geld gekostet. Das is‘ ja fast nix, wo wir doch alle so furchtbar reich sind…

Ist natürlich sehr schlecht für den lieben Euro,

Hätte man auf den damaligen Finanzminister Theo Waigel gehört als es um die Beitrittskandidaten für den Euro ging, der da sagte : Italien vielleicht , Griechenland NIE . Der Euro stünde um einiges besser da als zum heutigen Zeitpunkt. In diesem Falle  ist das verspätete drehen an der Zinsschraube auch nicht mehr hilfreich. Wird natürlich um vieles besser wenn am 01.01.2023 das dritt ärmste Balkanland den Euro einführt. Dann gibt es nur noch eine Richtung nämlich strikt und schnell nach SÜDEN !  

@20:08 Uhr von Alphaworld1

Wie Sparzinsen? Jetzt schon wieder, nach nur zehn Jahren wieder Sparzinsen? Aber das hat doch den deutschen Sparer nur so eine Billion an verlorenem Geld gekostet. Das is‘ ja fast nix, wo wir doch alle so furchtbar reich sind…

 

ja was jetzt ?

was kümmerts nen Armen ob der Zins bei 5 .... 10 % liegt oder Strafzinsen fällig werden

der hat ja nix !

 

Aktionismus ...

... der das Übel nicht beseitigt.

Der Euro hatte von Anfang an einen Geburtsfehler. Da ging politisches Wollen vor ökonomischen Verstand.

Und die lockere Geldpolitik der letzten Jahrzehnte hat etliche Firmen und Staaten im künstlichen Koma gehalten und dem Ottonormalverbraucher die Möglichkeit des (vernünftigen) Sparens genommen.

Ich denke, es wünschen sich viele wieder die gute alte D-Mark zurück. Und andere Länder wären mit einer eigenen Währung auch besser gefahren.

 

@20:04 Uhr von Sisyphos3

 

weil die so viel Schulden haben, dass das Bedienen der Schulden

bei einem höheren Zins kaum möglich erscheint

Nicht genug damit !

Ab SOFORT verringert die EZB sogar die Vorrausetzungen zur Erlangung dieser rechtswidrigen "Rettung". 

Man muss keine Disziplin mehr halten,...man muss nur "wehklagen".

Wie viele hunderte Milliarden Euro schuldet Italien mittlerweile Deutschland, die, sollte man die Kriterien eines ordentlichen Soll- bzw. Muss-Kaufmannes zugrunde legen, SOFORT abzuschreiben währen und die sofortige Insolvenz nach sich ziehen würden  ???

Aber, es gibt am "Abgrund des Euro" noch soooo viel (für wenige) zu verdienen, also wird das Leid...durch die EZB... fortentwickelt...

 

...übrigens....Scholz, Lindner und die Bundesbank...schweigen noch immer.... 

 

 

Zinserhöhung

hätten schon viel früher und deutlicher ausfallen müssen,

Die Schuldenmacher müssen jetzt umdenken,

Toll, jetzt steigt der…

Toll, jetzt steigt der Zinsturm und Deutschland hat sich zur Schuldenübernahme verpflichtet. Da werden die total verschuldeten Italiener jetzt schon breit grinsen. Aber solange man halt so ein paar treudoofe Freunde, wie uns hat…

@20:14 Uhr von Sisyphos3

Wie Sparzinsen? Jetzt schon wieder, nach nur zehn Jahren wieder Sparzinsen? Aber das hat doch den deutschen Sparer nur so eine Billion an verlorenem Geld gekostet. Das is‘ ja fast nix, wo wir doch alle so furchtbar reich sind…

 

ja was jetzt ?

was kümmerts nen Armen ob der Zins bei 5 .... 10 % liegt oder Strafzinsen fällig werden

der hat ja nix !

Der "Arne" har vermutlich wie die Schulden Staaten weit über seinen persönlichen Möglichkeiten geblebet, Deshal ist das ein Grund warum er Arm geworden ist,

Die EZU das Schuldenmachen nie wirklich verhindert.  Und deshalb zahlt der "Arme" immer noch,

 

 

"Der EZB-Rat hielt es für…

"Der EZB-Rat hielt es für angemessen, einen größeren ersten Schritt auf dem Weg zur Normalisierung der Leitzinsen zu tun, als er auf seiner letzten Sitzung angekündigt hatte", begründete die Notenbank ihre Entscheidung. Sie beruhe auf der aktualisierten Einschätzung der Inflationsrisiken durch den EZB-Rat.

 

Der erste Satz ist interessant, weil die Notenbank damit einräumt, dass ihre absurde Zinspolitik, die lediglich den Sinn hatte, Länder davor zu bewahren, nötige Reformen (ausreichend und zügig) umzusetzen, `unnormal´ gewesen ist ?

Kann man ja durchaus so sehen. Ist so ähnlich wie bei Zombies. Eigentlich tot, aber irgendwie doch nicht. Von der ETB am Leben gehalten, ohne zu fragen, ob das überhaupt für irgendwen (abgesehen natürlich von den üblichen Verdächtigen) einen Sinn hat.

 

Der zweite Satz ist natürlich Unsinn. Die EZB `schätzt´ Inflationsrisiken nicht ein. Sie hat die Inflation so lange wie möglich - und darüber hinaus -  schlicht geleugnet. Jetzt verharmlost sie sie nur noch.

20:15 Uhr von HSchmidt

Ich denke, es wünschen sich viele wieder die gute alte D-Mark zurück

 

Na das ist doch endlich mal ne klare Aussage. Einige werden jetzt schreiben, daß es uns noch nie so gut ging seit dem Euro. Stimmt aber nicht. Dafür gibt es klare Statistiken, den Wohlstand der Bürger nebst Rentenniveau und Wohneigentum betreffend.Im EU- Raum sieht's nicht so gut aus für Deutschland.Bei Zweilel- Googel hilft sofort und ohne Wertung.

TPI?

Der italienische Staat wird also weiter durch die EZB  künstlich finanziert. 

Bis wann? Vermutlich bis zum Zusammenbruch der EU, denn wie sollte Italien jetzt den Weg aus der Schuldenmisere finden? Jetzt, wo die Inflation hoch ist?

Italien steuert finanziell auf das gleiche Riff zu, an dem schon die griechischen Staatsfinanzen zerschellt sind. 

Der ESM wäre hier das geeignetere Mittel gewesen. 

 

 

@20:08 Uhr von Alphaworld1

Wie Sparzinsen? Jetzt schon wieder, nach nur zehn Jahren wieder Sparzinsen? Aber das hat doch den deutschen Sparer nur so eine Billion an verlorenem Geld gekostet. Das is‘ ja fast nix, wo wir doch alle so furchtbar reich sind…

Danke für die wahre Erkenntnis bezüglich Reichtum. Sie haben völlig recht: Reicht ein Blick auf die Straße: 50% SUV, keine Geschwindigkeitsreduzierung / verändertes Fahrverhalten trotz hoher Spritpreise, zunehmender Energieverbrauch / Wasserverbrauch (siehe Brandenburg, auch ganz ohne Tesla)...usw.....

Aber die Alternative für Wasauchimmer (und sicher nicht für Deutschland) jammert auf allerhöchstem Niveau....

Reiben wir bitte unseren vollen Bauch und klagen ob all der Gemeinheiten der Geldpolitik...

Gruß

 

@20:15 Uhr von HSchmidt

... der das Übel nicht beseitigt.

Der Euro hatte von Anfang an einen Geburtsfehler. Da ging politisches Wollen vor ökonomischen Verstand.

Und die lockere Geldpolitik der letzten Jahrzehnte hat etliche Firmen und Staaten im künstlichen Koma gehalten und dem Ottonormalverbraucher die Möglichkeit des (vernünftigen) Sparens genommen.

Ich denke, es wünschen sich viele wieder die gute alte D-Mark zurück. Und andere Länder wären mit einer eigenen Währung auch besser gefahren.

 

Wir leben seit über 20 Jahren sehr gut mit, bzw. durch den Euro. Über wirtschaftlichen Aufschwung habe ich noch niemanden stehen gehört. Und dafür hat der Euro bei uns durchaus gesorgt.

@20:39 Uhr von Barbarossa 2

Ich denke, es wünschen sich viele wieder die gute alte D-Mark zurück

 

Na das ist doch endlich mal ne klare Aussage. Einige werden jetzt schreiben, daß es uns noch nie so gut ging seit dem Euro. Stimmt aber nicht. Dafür gibt es klare Statistiken, den Wohlstand der Bürger nebst Rentenniveau und Wohneigentum betreffend.Im EU- Raum sieht's nicht so gut aus für Deutschland.Bei Zweilel- Googel hilft sofort und ohne Wertung.

Komisch - und doch wollen alle nach D zum Arbeiten - alles Masochisten? Ich wünsche mir aus vielen Gründen die D Mark nicht zurück… vielleicht sollten Sie anders Googeln? Oder mal mit jemanden sprechen der etwas von Wirtschaft versteht?! Sie würden also lieber z.B. in Griechenland wohnen? 80% Wohneigentum… oder sind Sie Rosinenpicker?

Was im Artikel nicht steht …

Was im Artikel nicht steht (wohlweislich?), ist, dass bisher der Ankauf von Staatsanleihen gemäß dem wirtschaftlichen Gewicht des Mitgliedslandes erfolgen musste, d. h. es mussten immer 25 % deutsche Staatsanleihen mitgekauft werden.
 

Beim TPI ist das aufgehoben! Die EZB kann also jetzt beispielsweise italienische Staatsanleihen kaufen, ohne deutsche mitkaufen zu müssen. Der eigentlich verbotenen Staatsfinanzierung durch die EZB ist damit endgültig Tür und  Tor geöffnet. 

@20:14 Uhr von Sisyphos3

Wie Sparzinsen? Jetzt schon wieder, nach nur zehn Jahren wieder Sparzinsen? Aber das hat doch den deutschen Sparer nur so eine Billion an verlorenem Geld gekostet. Das is‘ ja fast nix, wo wir doch alle so furchtbar reich sind…

 

ja was jetzt ?

was kümmerts nen Armen ob der Zins bei 5 .... 10 % liegt oder Strafzinsen fällig werden

der hat ja nix .

Meinen Sie z.B. die Menschen in Afrika? Zentalasien? Dann hätten Sie recht.

 

 

@20:50 Uhr von Winni-ed

... der das Übel nicht beseitigt.

Der Euro hatte von Anfang an einen Geburtsfehler. Da ging politisches Wollen vor ökonomischen Verstand.

Und die lockere Geldpolitik der letzten Jahrzehnte hat etliche Firmen und Staaten im künstlichen Koma gehalten und dem Ottonormalverbraucher die Möglichkeit des (vernünftigen) Sparens genommen.

Ich denke, es wünschen sich viele wieder die gute alte D-Mark zurück. Und andere Länder wären mit einer eigenen Währung auch besser gefahren.

 

Wir leben seit über 20 Jahren sehr gut mit, bzw. durch den Euro. Über wirtschaftlichen Aufschwung habe ich noch niemanden stehen gehört. Und dafür hat der Euro bei uns durchaus gesorgt.

Eigenkorrektur: stöhnen gehört 

Drängende Fragen

Eine weitere Ausweitung der EU ohne das wir die Finanzprobleme nicht grundlegend gelöst haben und auch dort  wo es prinzipiell immer noch gelöst werden muss, wird die EU keine Zukunft bringen. Dabei wird es immer schwieriger werden mit Großmachte wie China, India, Russland und nicht zu vergessen Amerika Lösungen zu erreichen. Sie betreffen nicht nur den Finanzbereich.

20:52 Uhr von Zufriedener Optimist

Komisch - und doch wollen alle nach D zum Arbeiten - alles Masochisten?

 

Und wen meinen sie da genau?

Mit jemanden sprechen, der etwas von Wirtschaft versteht. Der erklärt mir dann die Mindestrenten- Unterschiede verschiedener EU- Länder und warum Beamte nicht in die Rentenkasse einzahlen. Es gibt EU- Länder, wo das hervorragen klappt.

Es mag vielleicht enttäuschen

Aber die Inflation war nicht der Grund für den Zinsschritt. 
 

Sondern einzig die Sorge um ein zu großes Zinsgefälle zu den USA. Es kann trotzdem passieren das am Jahresende ein Euro nur noch 90 US Cent wert ist, weil die FED ironischerweise viel unabhängiger agieren kann. 

Ich sehe eine sehr hohe Inflation auf die EU zukommen

Die EZB hätte, um die Inflation zu stoppen, gleich mindestens um 100 Basispunkte erhöhen müssen, statt um 50. 

 

 

Meine Kristallkugel sagt mir, dass bereits im November in Deutschland die Inflationsrate zweistellig sein wird. 

@20:52 Uhr von Zufriedener Optimist

Ich denke, es wünschen sich viele wieder die gute alte D-Mark zurück

 

Na das ist doch endlich mal ne klare Aussage. Einige werden jetzt schreiben, daß es uns noch nie so gut ging seit dem Euro. Stimmt aber nicht. Dafür gibt es klare Statistiken, den Wohlstand der Bürger nebst Rentenniveau und Wohneigentum betreffend.Im EU- Raum sieht's nicht so gut aus für Deutschland.Bei Zweilel- Googel hilft sofort und ohne Wertung.

Komisch - und doch wollen alle nach D zum Arbeiten - alles Masochisten? Ich wünsche mir aus vielen Gründen die D Mark nicht zurück… vielleicht sollten Sie anders Googeln? Oder mal mit jemanden sprechen der etwas von Wirtschaft versteht?! Sie würden also lieber z.B. in Griechenland wohnen? 80% Wohneigentum… oder sind Sie Rosinenpicker?

Gemessen am Lebensstandard ist Deutschland in der EU kein Spitzenreiter. Und gemessen am Median Vermögen der Haushalte auch nicht, sogar Frankreich liegt da vor Deutschland. Griechenland sowieso. 

@21:19 Uhr von Möbius

Die EZB hätte, um die Inflation zu stoppen, gleich mindestens um 100 Basispunkte erhöhen müssen, statt um 50. 

 

 

Meine Kristallkugel sagt mir, dass bereits im November in Deutschland die Inflationsrate zweistellig sein wird. 

In durchgefrorenem Zustand stört das nur am Rande.

 

Bis zum Jahresende

Bis zum Jahresende will die FED bei 3 bis 4 % Leitzins sein. Wenn die EZB nicht nachzieht fließen zu viele Euro nach Amerika. Das würde den schwachen EURO  1 € = 1,02 $ noch weiter abwerten. Mal abwarten wie die Südländer damit fertig werden.

Die EZB hat hauptsächlich Staatsfinanzierung betrieben. Das rächt sich jetzt

@20:15 Uhr von HSchmidt

... der das Übel nicht beseitigt.

Der Euro hatte von Anfang an einen Geburtsfehler. Da ging politisches Wollen vor ökonomischen Verstand.

Und die lockere Geldpolitik der letzten Jahrzehnte hat etliche Firmen und Staaten im künstlichen Koma gehalten und dem Ottonormalverbraucher die Möglichkeit des (vernünftigen) Sparens genommen.

Ich denke, es wünschen sich viele wieder die gute alte D-Mark zurück. Und andere Länder wären mit einer eigenen Währung auch besser gefahren.

Es wurde im Bezug auf den Euro und dessen Einführung (übrigens, keine Volksabstimmung in Deutschland - trotz Demokratie) sehr viel falsch gemacht.

Jedoch ist eine sehr starke Währung, wie die D-Mark auch nicht die Lösung. Andere Länder können von Deutschland weniger kaufen wegen der hohen Kosten. Und Deutschland ist nunmal Exportland #1.

Zudem lag zu Schluss die Inflation im Deutschmark Land auch bei 8%.

Eigentlich könnten nur noch Fachleute ohne Gier das Ruder rumreißen. Aber es ist wie es ist, überall Selbstdarsteller. Pech..

"Schuldenlast drückt Südeuropas Eurostaaten"

Zitat: "Nicht zuletzt ist die EZB auch in dieser Krise wieder Gefangener in ihrer Rolle als Feuerwehr für die Eurozone. Denn viele Ratsmitglieder sorgen sich darum, dass das Ende der lockeren Geldpolitik die Finanzierung der Staatshaushalte in den südeuropäischen Ländern verteuert."

.

Na, Potzblitz!

 

Wer hätte gedacht, dass das Simsalabim-Hastdunichtgesehen-Gelddrucken zu Problemen führt. 

Ich kann mich noch erinnern, dass Frau Merkel 2014 dem deutschen Wähler - dem man bekanntlich jeden Blödsinn erzählen kann - freudestrahlend erzählte, dass "sie die Eurokrise gelöst" habe und Griechenland, dessen Schulden wieder bei 380 Mrd. EUR / 195 % des BIP liegen, obwohl die EU-Veträge nur eine Quote von 60 % zulässt.

Die Einhaltung des Rechtsstaatlichkeitsprinzip wird in der EU gaaaaaaaaanz groß geschrieben, wie wir wissne.

Aber kein Problem, die Schuldenstaaten sind im EZB-Rat eh in der Mehrheit. Malte hat so viele Stimmen wie D: 1!.

Insofern wird die Schuldenparty weitergehen.

Das ist mal wieder völliger Blödsinn!

Zitat: " "Die lange niedrigen Zinsen wurden von einigen europäischen Staaten nicht gut genug genutzt, um die Schuldenquoten zurückzuführen", so Mönch."

.

Wie kommt ein von der Tagesschau zitierter Euro-Erklärbär, Hr. Mönch, auf die Idee, die ClubMed-Staaten würden die Nullzinsphase dazu nutzen, die realwirtschaftlichen Probleme, die überhaupt erst zur Schuldenkrise geführt haben, zu lösen?!

.

Wenn sich Griechenland, Italien, Portugal, Frankreich ... billig verschulden können, ist es gerade ein Anreiz, sich weiterzuverschulden und die Probleme NICHT anzugehen. Wieso auch? Einen Dummen findet man ja, der für die Schulden aufkommt (Deutschland) und wieder gewählt werden möchte man schließlich auch.

 

 

@21:09 Uhr von Barbarossa 2

Komisch - und doch wollen alle nach D zum Arbeiten - alles Masochisten?

 

Was heißt den "alle"? Von Jahr zu Jahr wandern immer mehr (wirkliche) Fachkräfte ab - Ärzte, Handwerker, Ingenieure, Wissenschaflter (wirkliche).

Durch Zuwanderung von schlecht (aus-)gebildeten kann dieser Brain-Drain nicht gestoppt werden.

Fachkräfte im MINT Bereich meiden zum Großteil Deutschland und gehen lieber in Länder, wie USA, Kanada, GB, Australien.

Deutschland wollte mit der Green- oder Blue Card Fachkräfte nach Deutschland locken, indem die damalige Einkommensgrenze von mind. 60T p.a. erst auf 43T gesenkt wurde und besonders in Mangelberufen (MINT) gar auf 37T.

Hätte nie gedacht, dass sich dann ein top ausgebildeter Inder oder Chinese auch nur eine Sekunde lang ernsthafte Gedanken über ein Leben in Deutschland gemacht hätte, wenn er in den o. aufgezählten Ländern problemlos 6-stellig verdienen kann - ohne diese Abgabenlast, ohne träger Verwaltung, ohne extra Deutsch lernen zu müssen.

"Warum die EZB so zögerlich ist"

Zitat: ""Warum die EZB so zögerlich ist"

 

Hr. Lehrer, Hr. Lehrer, die Frage kann ich beantworten!

 

Die EZB kann gar nicht oder kaum die Leitzinsen anheben, da dann Länder wie Griechenland ( Staatsschuldenquoten zum BIP: 193 %), Italien (150 %), Portugal (127 %), Spanien (118 %) und Frankreich (113 %), deren Kredit man über die Nullzinspolitik die letzten Jahre - gegen jegliche Marktprinzipien und zu Lasten der dummen deutschen Steuerzahler, Sparer, Arbeitnehmer - weiter finanziert hatte, dann in arge Zahlungsschwierigkeiten kämen oder gar pleite würde und dann die Illusion einer Euro-"Rettung" sich in Luft auflösen würde.

 

Da die EU ja immer das "Rechtsstaatlichkeitsprinzip" pocht (in Bezug auf Ungarn und Polen), ist die Einhaltung der Maastrichter Stabilitätskriterien (Schuldenquote max. 60 %) gem. Art. 126 AUEV der EU natürlich besonders wichtig.

 

Kennt man ja.

21:19 Uhr von Möbius

Meine Kristallkugel sagt mir, dass bereits im November in Deutschland die Inflationsrate zweistellig sein wird. 

 

Das kann zwar sein, wäre aber kein Problem. Denn die EZB erwartet für 2023 nur noch 3,1% Inflation :)

Die geht also quasi mit einem Schlag enorm zurück und löst sich einfach auf. Und die müssen es wissen, denn die sind Experten und vor allem immer ehrlich und transparent.

Also, nur noch durch den `harten Winter´ (und den haben wir ja nun alle brav verinnerlicht) kommen, dann blüht wieder alles.

@20:39 Uhr von Barbarossa 2

Ich denke, es wünschen sich viele wieder die gute alte D-Mark zurück

 

Na das ist doch endlich mal ne klare Aussage. Einige werden jetzt schreiben, daß es uns noch nie so gut ging seit dem Euro. Stimmt aber nicht. Dafür gibt es klare Statistiken, den Wohlstand der Bürger nebst Rentenniveau und Wohneigentum betreffend.Im EU- Raum sieht's nicht so gut aus für Deutschland.Bei Zweilel- Googel hilft sofort und ohne Wertung.

Zu D-Mark-Zeiten war das Rentenniveau noch so hoch, dass die gesetzliche Rente zum Leben reichte. Man hatte vielleicht keine Avocado auf dem Tisch, aber das Essen, Miete und Energie waren auch für eine einfache Verkäuferin bezahlbar. Heute ist das Leben so teuer, dass man nach Abzug von Miete, Energie und Lebensmitteln leider meist nur noch viel Monat übrig hat. Geschweige denn noch übriges Geld zur privaten Altersvorsorge.

@Tagesschau

Wer haftet denn dafür, wenn sich herausstellt, dass die EZB vorsätzlich falsch, möglicherweise sogar kriminell gehandelt hat? 
Wenn Staatsfinanzierung verboten ist, die EZB das aber trotzdem tut, kann man ja nur einen kriminellen Vorsatz annehmen. Und das zu Lasten von Millionen von europäischen Bürgern. 
Wenn das nicht kriminell ist …?

Bekannte Statistiktaschenspielereien

 @21:25 Uhr von Möbius

Gemessen am Lebensstandard ist Deutschland in der EU kein Spitzenreiter. Und gemessen am Median Vermögen der Haushalte auch nicht, sogar Frankreich liegt da vor Deutschland. Griechenland sowieso. 

Ah, der alte Taschenspiertrick mit dem Medianwert der Vermögensverteilung, setzend auf Unwissenheit wie Neid. Nun, sollten Sie sich mit der Materie, von der Sie hier schwurbeln, auseinderansetzen, dann werden Sie rasch erkennen, dass das Median-Vermögen keinerlei Rolle spielt bei der Bewertung des Lebensstandards in einem Land. Vor allem nicht, wenn Sie das Median-Vermögen in den Vergleich setzen zum Gini-Koeffizienten. Denn: Ihr Median-Vermögenswert unterschlägt Kapital der Ansprüche aus der Sozialversicherung.

Einfache Testfrage zu Ihrer Behauptung: wie viele Deutsche wandern so jährlich in's griechische Wohlstandsparadies aus, um dort ein Vermögen zu scheffeln?

Und wie sieht's mit dem Medianwert der Vermögensverteilung in Ihrer hochgeschätzten Russischen Föderation aus?

@21:44 Uhr von nie wieder spd

Wer haftet denn dafür, wenn sich herausstellt, dass die EZB vorsätzlich falsch, möglicherweise sogar kriminell gehandelt hat? 
Wenn Staatsfinanzierung verboten ist, die EZB das aber trotzdem tut, kann man ja nur einen kriminellen Vorsatz annehmen. Und das zu Lasten von Millionen von europäischen Bürgern. 
Wenn das nicht kriminell ist …?

Haften? Keiner der Verantwortlichen. Nennt sich Rechtsstaat (prust) und Demokratie (yes!).

Nein, im Ernst: Wir als Bürger mit unserem Geld in Form von Steuern und Abgaben.

Humor haben sie ja!

Zitat: ""Die finanzielle Unterstützung einzelner hoch verschuldeter Länder gehört (…) nicht zu ihrem Mandat", meint etwa ifo-Präsident Clemens Fuest. Diese Rücksichtnahme auf Probleme, die eigentlich von Regierungen gelöst werden müssen, lenke von der eigentlichen Aufgabe der EZB ab: Preisstabilität zu gewährleisten."

.

Hr. Fuest, den ich als einen würdigen Nachfolger von Prof. Sinn, schätze, hat hier einen vorzüglichen Humor!

Er weist, völlig richtig darauf hin, dass die Lösung realwirtschaftlicher Probleme und Aufgaben und die finanzielle Unterstützung nicht zur Aufgabe der EZB gehöre.

Hahahah, die EZB hat in den letzten 10 Jahren nichts anderes gemacht, als marode Länder des ClubMed mit billigem Geld zu versorgen - insbes. unter dem Mario "whatever it takes" Draghi.

Damit wurde im Übrigen auch die Anreize gesetzt, eben NICHT die realwirtschaftlichen Probleme zu lösen, sondern sich bequem und praktisch über die EZB jeden Unsinn zu finanzieren.

Man will ja auch wieder gewählt werden.

Besser spät als gar nicht…

Besser spät als gar nicht. Für Italien die Zinsen künstlich niedrig zu halten ist riskant. Die dortigen Politiker / Senatoren sind mehr an der Verwirklichung eigener Interessen, denn an der Wohlstandsverbesserung der italienischen Bevölkerung interessiert, wie man gerade erst wieder feststellen konnte. 

@21:49 Uhr von wie-

...

Ah, der alte Taschenspiertrick mit dem Medianwert der Vermögensverteilung, setzend auf Unwissenheit wie Neid. Nun, sollten Sie sich mit der Materie, von der Sie hier schwurbeln, auseinderansetzen, dann werden Sie rasch erkennen, dass das Median-Vermögen keinerlei Rolle spielt bei der Bewertung des Lebensstandards in einem Land. Vor allem nicht, wenn Sie das Median-Vermögen in den Vergleich setzen zum Gini-Koeffizienten. Denn: Ihr Median-Vermögenswert unterschlägt Kapital der Ansprüche aus der Sozialversicherung.

...

Und wie sieht's mit dem Medianwert der Vermögensverteilung in Ihrer hochgeschätzten Russischen Föderation aus?

Ich finde die Ansprüche aus der Sozialversicherung (ich kenne das Argument) den eigentlichen „Taschenspielertrick“ mit dem Deutschland seine Haushalte reicher rechnet als sie sind. Denn fast alle von EUROSTAT verglichenen Länder (und die Russische Föderation) haben Staatsfonds aus denen Renten und Pensionen gezahlt werden..!

@21:41 Uhr von Silverfuxx

Also, nur noch durch den `harten Winter´ (und den haben wir ja nun alle brav verinnerlicht) kommen, dann blüht wieder alles.

Sie irren gewaltig. Wir haben nur noch keine Vorstellung davon, welches Ausmaß an Armut durch unsere Sanktionspolitik noch auf uns zukommt. Wir werden sehr bald schon kein Geld mehr haben, um die notwendigen Investitionen in die Erneuerbaren zu bezahlen.

Habe kürzlich folgenden Satz gehört: "Wir haben in letzter Zeit den Trend, unsinnige Entscheidungen als Haltung zu verkaufen.“ Weiß nicht mehr, wer es gesagt hatte, aber ich fürchte, der Mann recht hat.

 

@ nie wieder ...

@Tagesschau

Wer haftet denn dafür, wenn sich herausstellt, dass die EZB vorsätzlich falsch, möglicherweise sogar kriminell gehandelt hat?

 

Und wer haftet, wenn uns der Himmel auf den Kopf fällt?

@20:13 Uhr Pax Domino - Kroatiens Aufstieg

Hätte man auf den damaligen Finanzminister Theo Waigel gehört als es um die Beitrittskandidaten für den Euro ging, der da sagte : Italien vielleicht , Griechenland NIE . Der Euro stünde um einiges besser da als zum heutigen Zeitpunkt. In diesem Falle  ist das verspätete drehen an der Zinsschraube auch nicht mehr hilfreich. Wird natürlich um vieles besser wenn am 01.01.2023 das dritt ärmste Balkanland den Euro einführt. Dann gibt es nur noch eine Richtung nämlich strikt und schnell nach SÜDEN !  

In Kroatien boomt die Wirtschaft. 
 

Der Euro bringt auch den Aufschwung. Es gibt da viel nach zu holen. 
 

kroatien ist ein Gewinn für den Euro. 

@21:43 Uhr von Minka04

Ich denke, es wünschen sich viele wieder die gute alte D-Mark zurück

 

Na das ist doch endlich mal ne klare Aussage. Einige werden jetzt schreiben, daß es uns noch nie so gut ging seit dem 

Zu D-Mark-Zeiten war das Rentenniveau noch so hoch, dass die gesetzliche Rente zum Leben reichte. Man hatte vielleicht keine Avocado auf dem Tisch, aber das Essen, Miete und Energie waren auch für eine einfache Verkäuferin bezahlbar. Heute ist das Leben so teuer, dass man nach Abzug von Miete, Energie und Lebensmitteln leider meist nur noch viel Monat übrig hat. Geschweige denn noch übriges Geld zur privaten Altersvorsorge.

Jaja, die gute alte Zeit. 

Aber wir leben heute. Mit einer EU, die uns in D auch viel Positives gebracht hat, wenn ich auch nicht alles begrüße, doch im Großen und Ganzen schon. Wir leben heute globaler, sind vernetzter und alles hat seine Vor- und Nachteile. Es bringt einfach nichts, das Leben heute mit früher zu vergleichen. 

@ Möbius

Und gemessen am Median Vermögen der Haushalte auch nicht, sogar Frankreich liegt da vor Deutschland. Griechenland sowieso. 

 

Irgendwo hab ich mal gelesen, dass Deutschland die viertgrößte Volkswirtschaft der Erde ist. Wenn das stimmt, was Sie sagen, sind Frankreich und Griechenland vielleicht die Nummern 2 und 3? Oder?

@ Anna-Elisabeth

Sie irren gewaltig. Wir haben nur noch keine Vorstellung davon, welches Ausmaß an Armut durch unsere Sanktionspolitik noch auf uns zukommt.

 

Schluss mit dem Töten und raus aus der Ukraine und Russland kann sofort den Sanktionen entgehen und vielleicht dann auch der Armut.

Die Wohlfühloase und SB…

Die Wohlfühloase und SB Restaurant EU beginnt langsam zu bröckeln oder besser niederzugehen, was auch der Geldpolitik der EZB zuzuschreiben ist. Man hat es sich in den letzten Jahren gut gehen lassen ohne wirklich effektiv zu arbeiten. Anders lässt sich der Mangel an Entscheidungsfähigkeit oder falschen Entscheidungen der Vergangenheit kaum erklären. Ich befürchte, wenn jetzt nicht fachmännisch agiert wird, geht es dem Euroraum bald schlechter. Der US Dollar als Leitwährung ür verschiedene Prozesse gerät ja auch schon unter Druck und wird teilweise abgeschafft, was dem Euro nicht gut tut.

@ vriegel

Hätte man auf den damaligen Finanzminister Theo Waigel gehört als es um die Beitrittskandidaten für den Euro ging, der da sagte : Italien vielleicht , Griechenland NIE

 

Wenn wir diese Rosinenpickerei konsequent weiter führen, fliegen hier aber auch bald einige Bundesländer raus.

@22:10 Uhr von Winni-ed

 

Jaja, die gute alte Zeit. 

Aber wir leben heute. Mit einer EU, die uns in D auch viel Positives gebracht hat, wenn ich auch nicht alles begrüße, doch im Großen und Ganzen schon. Wir leben heute globaler, sind vernetzter und alles hat seine Vor- und Nachteile. Es bringt einfach nichts, das Leben heute mit früher zu vergleichen. 

Leben wir wirklich heute? Wir leben doch schon in der ewigen Angst des Klimawandels im Jahr 2300-2400.

 

@21:57 Uhr von Werner40

Besser spät als gar nicht. Für Italien die Zinsen künstlich niedrig zu halten ist riskant. Die dortigen Politiker / Senatoren sind mehr an der Verwirklichung eigener Interessen, denn an der Wohlstandsverbesserung der italienischen Bevölkerung interessiert, wie man gerade erst wieder feststellen konnte. 

Das selbe denken einige aber auch von unsern Politikern.

Uch ich sehe viel Entscheidungen in unserem Land die nicht den Bürger nutzen.

@22:13 Uhr Wohlstandsbäuchlein - median Vermögen und BIP

Und gemessen am Median Vermögen der Haushalte auch nicht, sogar Frankreich liegt da vor Deutschland. Griechenland sowieso. 

 

Irgendwo hab ich mal gelesen, dass Deutschland die viertgrößte Volkswirtschaft der Erde ist. Wenn das stimmt, was Sie sagen, sind Frankreich und Griechenland vielleicht die Nummern 2 und 3? Oder?

 

sollte man nicht verwechseln. der Kommentator Möbius ist, was solche Zahlen betritt, immer gut positioniert. 
 

Allerdings versucht er von dieser Basis aus dann mit Halbwahrheiten oder Finten die Meinungsbildung hier zu manipulieren. 
 

deshalb merken: die Zahlen stimmen meisten, aber die „Rückschlüsse“ daraus sind tendenziell eher manipulativ. 
 

 

@22:07 Uhr von-Elisabeth- unnötige Panikmache

 

Sie irren gewaltig. Wir haben nur noch keine Vorstellung davon, welches Ausmaß an Armut durch unsere Sanktionspolitik noch auf uns zukommt. Wir werden sehr bald schon kein Geld mehr haben, um die notwendigen Investitionen in die Erneuerbaren zu bezahlen.

Habe kürzlich folgenden Satz gehört: "Wir haben in letzter Zeit den Trend, unsinnige Entscheidungen als Haltung zu verkaufen.“ Weiß nicht mehr, wer es gesagt hatte, aber ich fürchte, der Mann recht hat.

 

Zudem ist die Armut in Russland doch nicht unser Problem. Das muss Putin dann seinem Volk erklären..

Geld ist genug da. Aber Sie haben recht. Es will kaum noch jemand in erneuerbare investieren. . 
 

Das lohnt einfach nicht. 
 

Die negativen Auswirkungen der Sanktionen auf uns werden schon bald weniger stark sein. 
 

Das beruhigt sich. Es sind immer die abrupten Wechsel, die zu Verwerfungen führen - für eine Übergangsphase.

 

Danach wird es uns sogar besser gehen. 
 

Aber in Russland…

@21:43 Uhr von Minka04

Ich denke, es wünschen sich viele wieder die gute alte D-Mark zurück

 

Na das ist doch endlich mal ne klare Aussage. Einige werden jetzt schreiben, daß es uns noch nie so gut ging seit dem Euro. Stimmt aber nicht. Dafür gibt es klare Statistiken, den Wohlstand der Bürger nebst Rentenniveau und Wohneigentum betreffend.Im EU- Raum sieht's nicht so gut aus für Deutschland.Bei Zweilel- Googel hilft sofort und ohne Wertung.

Zu D-Mark-Zeiten war das Rentenniveau noch so hoch, dass die gesetzliche Rente zum Leben reichte. Man hatte vielleicht keine Avocado auf dem Tisch, aber das Essen, Miete und Energie waren auch für eine einfache Verkäuferin bezahlbar. Heute ist das Leben so teuer, dass man nach Abzug von Miete, Energie und Lebensmitteln leider meist nur noch viel Monat übrig hat. Geschweige denn noch übriges Geld zur privaten Altersvorsorge.

##

Ja das Rentenniveau ist deutlich gesungen als es noch zu D-Mark Zeiten einmal war.Da stimme ich Ihnen zu.

@22:15 Uhr von Wohlstandsbäuchlein

Sie irren gewaltig. Wir haben nur noch keine Vorstellung davon, welches Ausmaß an Armut durch unsere Sanktionspolitik noch auf uns zukommt.

 

Schluss mit dem Töten und raus aus der Ukraine und Russland kann sofort den Sanktionen entgehen und vielleicht dann auch der Armut.

Wenn die Sanktionen wenigstens den gewünschten Effekt hätten. Haben Sie aber nicht. Wir schaden uns selbst mehr als Russland.

Die Energie-Krise, in der wir stecken und die keineswegs in absehbarer Zeit vorbei sein wird, wird zu Abwanderung wichtiger Industriezweige führen.

Wir wollen unabhängiger werden. Wie soll das ohne wichtige Inustriezweige gehen?

Mit was wollen wir den Wiederaufbau der Ukraine finanzieren.

Ich kann nur hoffen, dass ich mich mit meiner Schwarzseherei irre.

 

@22:10 Uhr von vriegel

Hätte man auf den damaligen Finanzminister Theo Waigel gehört als es um die Beitrittskandidaten für den Euro ging, der da sagte : Italien vielleicht , Griechenland NIE . Der Euro stünde um einiges besser da als zum heutigen Zeitpunkt. In diesem Falle  ist das verspätete drehen an der Zinsschraube auch nicht mehr hilfreich. Wird natürlich um vieles besser wenn am 01.01.2023 das dritt ärmste Balkanland den Euro einführt. Dann gibt es nur noch eine Richtung nämlich strikt und schnell nach SÜDEN !  

In Kroatien boomt die Wirtschaft. 
 

Der Euro bringt auch den Aufschwung. Es gibt da viel nach zu holen. 
 

kroatien ist ein Gewinn für den Euro. 

Abwarten und Tee trinken !

 

das Reh

Das scheue Reh mag keinen Krieg und flüchtet auf einen friedlichen Kontinent, zumal der alte Kontinent gerade seine Wirtschaft auf Talfahrt schickt, einen Krieg und einen Staat finanziert mit Geld was er nicht hat und welches er wahrscheinlich nie wiedersehen wird. Außerdem kämpft er mit einer Inflation die den hang zur Zweistelligkeit hat. Das Reh versucht er mit 0,5 Prozent Zinsen zu beruhigen, reicht wohl kaum, aber mehr darf er nicht, sonst gehen im Süden die Lichter aus. Die Politik spielt Vabanque anstatt Voraussetzungen zu schaffen, damit sich das Reh wieder wohl fühlt, denn das Reh liebt den Frieden. Insgesamt keine guten Aussichten.

Nun ja

Die EZB wird gezielt italienische Staatsverschuldung kaufen – und damit der Inflation frisches Brennmaterial zuführen. Sie kauft also gezielt italienische Staatspapiere, die am Markt nur zu höheren Zinsen absetzbar wären. Bislang mußte die EZB nach dem wirtschaftlichen Gewicht der jeweiligen Mitgliedsländer der Euro-Zone kaufen. Deshalb waren deutsche Staatsanleihen mit rund 25 Prozent am Kaufvolumen beteiligt. Das ist jetzt vorbei und der Übergang zur direkten Finanzierung der Staatsverschuldung einzelner Länder offen. Dieselbe Maßnahme gilt dann auch für Spanien, Griechenland usw. Deren Staatsverschuldung wird künstlich verbilligt und damit ausgeweitet. 

@22:31 Uhr von vriegel

 

Geld ist genug da. Aber Sie haben recht. Es will kaum noch jemand in erneuerbare investieren. . 
 

Das lohnt einfach nicht. 
 

Vor Jahren habe ich mitbekommen, wie ein nahmhafter Energieversorger ausgerechnet hat, wieviel Geld an Besitzer von Windkraftanlagen (WKA) pro Jahr bezahlt werden muss (Abnahme). Und mein Kollege und ich haben uns den Spaß gemacht auszurechnen, ab wann sich bei diesen Bezahlungen eine WKA amortisiert (ROI). Dazu haben wir sogar den Windertrag aus den Rechnungen nochmals halbiert. Nach 1,5 Jahren wäre dann die Anlage bezahlt.

Ein Windbauer hatte beim Aufstellen seiner neuen Windfarm mitgeteilt, dass sich spätestens nach 4 Monaten die Anlagen rechnen.

Wir sprechen in beiden Fällen vom Kaufpreis der WKA und dem Service.

Also nach 1,5 Jahren (mit meinen extra schlecht ausgelegtem Windertrag) fast Reingewinn zu machen soll sich also nicht lohnen? Wow..

Aber Atomkraft, wo schon die Baukosten 3-5x so hoch sind, wie ursprünglich angenommen?

Du bist doch in der Finanzbranche?!

@22:35 Uhr von der.andere

Das scheue Reh mag keinen Krieg und flüchtet auf einen friedlichen Kontinent, zumal der alte Kontinent gerade seine Wirtschaft auf Talfahrt schickt, einen Krieg und einen Staat finanziert mit Geld was er nicht hat und welches er wahrscheinlich nie wiedersehen wird. Außerdem kämpft er mit einer Inflation die den hang zur Zweistelligkeit hat. Das Reh versucht er mit 0,5 Prozent Zinsen zu beruhigen, reicht wohl kaum, aber mehr darf er nicht, sonst gehen im Süden die Lichter aus. Die Politik spielt Vabanque anstatt Voraussetzungen zu schaffen, damit sich das Reh wieder wohl fühlt, denn das Reh liebt den Frieden. Insgesamt keine guten Aussichten.

Wow, philosophisch aber echt stark. Daumen hoch.

EZB wirft mit Nebelkerzen – Der Euro ist die neue Lira

Die heutige Ankündigung der EZB, den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte anzuheben, wird als historischer und großer Wurf inszeniert, der das Ende der leidvollen Entwertungspolitik einläuten soll. Da das Direktorium in marketingstrategischer Weitsicht „nur“ 0,25 Prozent Anhebung ins Spiel brachte, kann man nun „sogar“ von einer „Verdoppelung“ der ursprünglich angedachten Erhöhung sprechen.

Aber alles nur Schall und Rauch; Nebelkerzen und Taschenspielertricks, um weiterhin die größte stille Enteignung aller Zeiten voranzutreiben

 

EZB wirft mit Nebelkerzen – Der Euro ist die neue Lira

@22:19 Uhr von sonnenbogen

 

Jaja, die gute alte Zeit. 

Aber wir leben heute. Mit einer EU, die uns in D auch viel Positives gebracht hat, wenn ich auch nicht alles begrüße, doch im Großen und Ganzen schon. Wir leben heute globaler, sind vernetzter und alles hat seine Vor- und Nachteile. Es bringt einfach nichts, das Leben heute mit früher zu vergleichen. 

Leben wir wirklich heute? Wir leben doch schon in der ewigen Angst des Klimawandels im Jahr 2300-2400.

 

Tja, wäre schön, wenn wir noch so lange Zeit hätten. Haben wir aber nicht. Und wussten das auch schon vor 40 Jahren. Aber da gab's leider noch mehr Menschen, die so dachten wie Sie.

@22:31 Uhr von vriegel

 

Zudem ist die Armut in Russland doch nicht unser Problem. Das muss Putin dann seinem Volk erklären..

Ich schrieb von der Armut die uns treffen wird.

Geld ist genug da. Aber Sie haben recht. Es will kaum noch jemand in erneuerbare investieren. . 
 

Das lohnt einfach nicht. 
 

Die negativen Auswirkungen der Sanktionen auf uns werden schon bald weniger stark sein. 
 

Das beruhigt sich. Es sind immer die abrupten Wechsel, die zu Verwerfungen führen - für eine Übergangsphase.

 

Danach wird es uns sogar besser gehen. 
 

Aber in Russland…

Reine Hoffnung. 

 

 

22:07 Uhr von Anna-Elisabeth

Also von Ihnen hätte ich ja schon erwartet, dass Sie den Beitrag als Ironie erkennen. Aber ist ja auch relativ spät :)

Und ich müsste es insgesamt auch besser wissen, Ironie konnten die Leute hier noch nie so gut.

@22:17 Uhr von Wohlstandsbäuchlein

Hätte man auf den damaligen Finanzminister Theo Waigel gehört als es um die Beitrittskandidaten für den Euro ging, der da sagte : Italien vielleicht , Griechenland NIE

 

Wenn wir diese Rosinenpickerei konsequent weiter führen, fliegen hier aber auch bald einige Bundesländer raus.

Das würde ich begrüßen. Rausfliegen in dem Sinne, dass die parlamentarischen Vertretungen und Verwaltungen zu größeren Einheiten zusammengefasst würden.

Ich weiß, das ist jetzt nicht Gegenstand der Diskussion, aber ich kann es mir nicht verkneifen zu sagen: Im Verhältnis zur Größe bzw. Kleinheit einiger Bundesländer sind deren  parlamentarische Vertretungen und Verwaltungen total überdimensioniert. 

@22:31 Uhr von schiebaer45

Ja das Rentenniveau ist deutlich gesungen als es noch zu D-Mark Zeiten einmal war.Da stimme ich Ihnen zu.

Und bei uns wurden zudem noch die Betriebsrenten drastisch gekürzt. Nicht alles ist besser geworden. Aber immerhin können wir noch dankbar sein, dass wir in relativem Wohlstand alt werden durften. Ich wünschte, das könnten die nachfolgenden Generationen auch noch von sich behaupten.

Gruß aus Lokstedt

(mit Beulen im Teppichboden ;-) ) 

 

@22:46 Uhr von Anna-Elisabeth

 

Zudem ist die Armut in Russland doch nicht unser Problem. Das muss Putin dann seinem Volk erklären..

Ich schrieb von der Armut die uns treffen wird.

Geld ist genug da. Aber Sie haben recht. Es will kaum noch jemand in erneuerbare investieren. . 
 

Das lohnt einfach nicht. 
 

Die negativen Auswirkungen der Sanktionen auf uns werden schon bald weniger stark sein. 
 

Das beruhigt sich. Es sind immer die abrupten Wechsel, die zu Verwerfungen führen - für eine Übergangsphase.

 

Danach wird es uns sogar besser gehen. 
 

Aber in Russland…

Reine Hoffnung. 

 

 

Wenn Vriegel wirklich in der Finanzbranche ist, dannschreibt er wirklich von mehr Hoffnung und Wunschdenken als es real sei kann.

@ GeoK - Die EZB macht das genau richtig

Die Zinswende kommt zu spät,sie haben nicht entschieden, nein der Druck war für die EZB und Lagarde zu groß

 

Quatsch, die EZB braucht sich von niemandem unter Druck gesetzt zu fühlen. Da überschätzen Sie die Wirkung der Kommentare hier. Die EZB macht das genau richtig.

@22:46 Uhr von Winni-ed

 

Jaja, die gute alte Zeit. 

Aber wir leben heute. Mit einer EU, die uns in D auch viel Positives gebracht hat, wenn ich auch nicht alles begrüße, doch im Großen und Ganzen schon. Wir leben heute globaler, sind vernetzter und alles hat seine Vor- und Nachteile. Es bringt einfach nichts, das Leben heute mit früher zu vergleichen. 

Leben wir wirklich heute? Wir leben doch schon in der ewigen Angst des Klimawandels im Jahr 2300-2400.

 

Tja, wäre schön, wenn wir noch so lange Zeit hätten. Haben wir aber nicht. Und wussten das auch schon vor 40 Jahren. Aber da gab's leider noch mehr Menschen, die so dachten wie Sie.

Jaja, und die nicht so dachten haben Kinder gezeugt... 

 

Die Schwarzmaler gegen die EU und den Euro führen

hier mögliche negative Phantasien an, die da passieren könnten, das gute ist, wir haben kompromissfähige und verantwortungsvolle Politiker die entsprechend auf geänderte Bedingungen handeln können.

Natürlich gibt es da Ausnahmen, jeder Mensch ist individuell im Denken und bei der Problemlösung.

Genau das können die Schwarzmaler nicht, die können nichts lösen und leben ständig mit ihren selbst erzeugten Problemen.

@ draufgucken

Wenn wir diese Rosinenpickerei konsequent weiter führen, fliegen hier aber auch bald einige Bundesländer raus.

Das würde ich begrüßen. Rausfliegen in dem Sinne, dass die parlamentarischen Vertretungen und Verwaltungen zu größeren Einheiten zusammengefasst würden.

 

Nee, sorry, da hab ich aber was ganz anderes gemeint.

Schon obskur das ganze

Ich lese nirgendwo wie hoch der Zins jetzt ist. Ich glaube nicht,daß viele wissen das der Zins von minus 0,5 Prozent kommt und wir jetzt gerade mal bei 0,00 Prozent stehen. Also nichts mit Zinsen für Sparer.

Ich habe heute mir mal die Presse und die Nachrichten intensiv angesehen.

Außer der "Bild" und "Tychis Einblick" hat das keiner gesagt wo der Zinssatz jetzt steht,nämlich bei 0,00 Prozent.

Auch habe ich nichts gelesen über die Pressekonferenz von Dobrindt und Merz zum Abschluß der CSU Klausur im Kloster Banz. Live nur bei N-TV.

Herr Dobrindt äußerte das das neue TPI Programm wahrscheinlich als illegale Staatsfinanzierung zu werten ist. Eine bemerkenswerte Aussage.

Der Euro hat seinen Zenit wahrscheinlich erreicht.

Griechenland wurde mal gerettet und steht jetzt wieder bei einer Staatsverschuldungg von über 190 Prozent BIP. Da wurde das frisch gedruckte Geld mit vollen Händen rausgeschmissen.

Herr Draghi wird wohl froh sein abzutreten bevor Italien kollabiert.

@22:54 Uhr von Silverfuxx

Also von Ihnen hätte ich ja schon erwartet, dass Sie den Beitrag als Ironie erkennen. Aber ist ja auch relativ spät :)

Für mich ist es noch früh. Aber es ist noch sehr warm und feucht in meiner Bude. Aber stimmt schon, ich hätte es nicht nur am Text, sondern auch am Verfasser dieses Textes erkennen müssen.

@ Anna-Elisabeth - Deutschland bleibt top

Aber immerhin können wir noch dankbar sein, dass wir in relativem Wohlstand alt werden durften. Ich wünschte, das könnten die nachfolgenden Generationen auch noch von sich behaupten.

 

Die werden sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen. Deutschland bleibt top. Ist doch klar.

Der Euro auf einem neuen Rekordtief

Seit der Einführung des Euro am 1. Januar 1999 bzw. 2002 ist der Euro so schwach wie noch nie zuvor. Der Krieg verlangt auch der europäischen Währung jede Menge ab. Die hohen Energiekosten und Lebensmittelpreise strapaziert auch das seit 1999 sehr mühsam entwickelte Vertrauen in den Euro. Dollar und Euro sind nun auf Augenhöhe. Der Rubel hat jedes Mitspracherecht verloren und kreist irgendwo in der endlosen Weite des Nichts.

@20:26 Uhr von Hille-SH

 

weil die so viel Schulden haben, dass das Bedienen der Schulden

bei einem höheren Zins kaum möglich erscheint

Nicht genug damit !

Ab SOFORT verringert die EZB sogar die Vorrausetzungen zur Erlangung dieser rechtswidrigen "Rettung". 

Man muss keine Disziplin mehr halten,...man muss nur "wehklagen".

Wie viele hunderte Milliarden Euro schuldet Italien mittlerweile Deutschland, die, sollte man die Kriterien eines ordentlichen Soll- bzw. Muss-Kaufmannes zugrunde legen, SOFORT abzuschreiben währen und die sofortige Insolvenz nach sich ziehen würden  ???

Aber, es gibt am "Abgrund des Euro" noch soooo viel (für wenige) zu verdienen, also wird das Leid...durch die EZB... fortentwickelt...

 

...übrigens....Scholz, Lindner und die Bundesbank...schweigen noch immer.... 

 

 

Ja,die leidigen Target 2 Bilanzen. Das Geld können wir uns abschminken.Oder meint jemand ernsthaft wir sehen das mal? So mal eine Billion im Ofen.

 

 

 

 

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