Kommentare - Vierte Impfung: STIKO-Chef Mertens widerspricht Lauterbach

15. Juli 2022 - 19:18 Uhr

Gesundheitsminister Lauterbach empfiehlt die vierte Impfung für alle - und stößt damit bei STIKO-Chef Mertens auf Widerspruch: Er kenne keine Daten, die das rechtfertigten, sagt der. Kritik kommt auch aus der Koalition.

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Kommentare

@20:33 Uhr von Holz1

Ich kenn aus dem Privaten Umfeld mehrere Personen die noch Monate nach der Impfung über Müdigkeitserscheinung litten jetzt aber nicht mehr.

Und ich kenne mehrere Personen, deren Angehörige nicht geimpft und an Corona gestorben sind. 

Faktisch sind drastische Auswirkungen der Erkrankung statistisch wesentlich häufiger als die der Impfungen. 

@15. Juli 2022 - 20:07 Uhr von doehh

Was genau hat Herr Lauterbach denn Falsches gesagt?

"Wenn jemand den Sommer genießen will und kein Risiko eingehen will zu erkranken, dann würde ich in Absprache natürlich mit dem Hausarzt auch Jüngeren die Impfung empfehlen", sagte der SPD-Politiker dem "Spiegel". "Dann hat man einfach eine ganz andere Sicherheit." Das Long-Covid-Risiko sei "deutlich reduziert für ein paar Monate", ebenso wie das Infektionsrisiko.

Das einzige Richtige ist aus meiner Sicht die Absprache mir dem Hausarzt. Alles andere ist nicht erwiesen. Besonders das verringerte Infektionsrisiko scheint mir Wunschdenken zu entsprechen. Was BA.5 betrifft, kann auch Herr Lauterbach das noch(!) nicht wissen. 

hochstilisiert.

So weit liegen die Beurteilung des Stiko-Chefs und der des Minister doch gar nicht auseinander. Und das Wissenshafler selbst gleicher Qualifikation zu unterschiedlihen Beurteilungen kommen, ist nur zu häufig so. Allerdiengs hätte der Prof. schon begründen müssen, weshalb er zu diese abweichenden Einschätzung kommt!  So trägt er nur zu der verbreiteten Verunsicherung bei.

@19:56 Uhr von Möbius

In einer solchen Situation sollte man die Menschen nicht noch mehr verunsichern ! Auch wenn zwischen den Herren scheinbar ein kleiner Privatkrieg ausgebrochen ist. Ein bißchen mehr Abstimmung wäre gut anstatt politisches Chaos zu liefern.

Es geht hier nicht um einen „Privatkrieg“, sondern um den Kampf der Wissenschaft gegen Aktivismus. 

STIKO-Chef Mertens:: Er kenne keine Daten, die das rechtfertigten, sagt er. Und sie?

@20:43 Uhr von WirSindLegion

Eine eindeutigere Aussage kann es gar nicht mehr geben als Antwort auf die Panikmache des "Augenaufreißers" Lauterbach. Ich persönlich klicke ja jedes Bild von dem schon seit 2020 ganz schnell weg und lese nur ggf. den Text des Artikels. Macht echt schlechte Laune. Kann man sein Gesicht nicht automatisiert gegen was schönes tauschen wie ein lila Einhorn oder so was ?

Wenn wir damit schon anfangen, dann wäre es mir wichtiger Nazi-Gesichter “anzupassen”. Dann ist die AfD-Homepage das reinste Märchenland.

Nein, ganz ehrlich, vielleicht wäre es gut, wenn Sie einfach mehr auf den Text als auf die Bilder achten. 

@19:56 Uhr von Möbius

 "Es geht hier nicht um einen „Privatkrieg“, sondern um den Kampf der Wissenschaft gegen Aktivismus."

Meinen Sie die Wissenschaftler, die uns gerade in einem umfangreichen Gutachten bestaetigt hat, dass sie nicht genug wissen?

Die STIKO ist

soweit das für mich nachvollziehbar ist, ein Gremium aus  (emeritierten?) Professoren um die 70 Lebensjahre. Einem solchen Gremium kann ich kein Vertrauen für Entscheidungen und Empfehlungen entgegenbringen. Eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Personen in diesem Alter leiden bereits an Arterien-Verkalkung und Demenz oder sind bereits verstorben. dazu kommt vielleit auch noch Altersstarrsinn. Aber bitte, wer der STIKO glauben möchte soll das tun.

@20:39 Uhr v. dafaz - Die STIKO als Forum für Zweifelnde

Die Stiko hat weder ausreichend Daten, noxh Personal. Sie konnte und kann gar keine fundierten Ergebnisse liefern. Stattdessen wird die Stiko vom RKI, sagen wir mal: "unterstützt" - wird diesem also nie widersprechen. 

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Endlich mal ein vernünftiges, logisches und verwertbares Argument.

Diese STIKO kommt mir auch irgendwie vor wie eine Lebensberaterin in einer Frauenzeitschrift oder Erfüllungsgehilfin ohne Kompetenz. Hätte sie Kompetenz, dann gäbe es keine Diskussionen....

 

@19:29 Uhr von Giselbert

Lauterbach scheint mir hier planlos Empfehlungen abzugeben und dies nicht zum ersten Mal.

##

Das sehe ich auch so bei Lauterbach.Ich folge meinem Bauchgefühl.Meide Menschen Ansammlungen und habe meine Maske immer dabei.

 

@20:49 Uhr von Winni-ed

Lauterbach scheint mir hier planlos Empfehlungen abzugeben und dies nicht zum ersten Mal.

Planlos ist Herr Lauterbach sicher nicht. Ich habe dank FdP und SPD, die jegliche Planung für den Herbst schon im Vorfeld abzubloxken scheinen, eher das Gefühl, dass wir wieder mal planlos auf eine neue Herbstwelle zusteuern. Und wenn das Kind dann in den Brunnen gefallen sein wird, kann man Lauterbach dafür ganz sicher nicht die Schuld geben. 

Welcher Partei ordnen Sie denn Herr Lauterbach zu?

Welchen Plan haben die Grünen? Habe ich etwas verpasst?

 

@20:52 Uhr von Bauer Tom

Nach all dem was dieser Mann bisher so von sich gegeben hat, waeren wir MMn besser dran ihn unverzueglich abzuloesen.

Ich kann nicht nachvollziehen wie er seinen Doktortilel verdienen konnte.

Das könnte daran liegen, dass Ihnen die notwendigen Kenntnisse in Medizin und/oder über das Promotionsverfahren fehlen. Nur eine Vermutung. 

@20:58 Uhr von Dr. Cat

Die reinste Lachnummer was da passiert. Wie soll man dieses Geschwurbel noch ernst nehmen?

 

Entweder ist Lauterbach völlig neben der Spur oder er will eben unbedingt noch so viele Impfdosen wie möglich unters Volk bringen, bevor diese abgelaufen sind.

 

so oder so in meinen Augen einfach lächerlich was da abläuft. Überall wird Covid inzwischen als eine ganz normale Atemwegserkrankungen unter vielen Krankheiten geführt.

 

Nur hierzulande ..

 

Was man ernst nehmen sollte, ist die Gefährdung durch den Virus. Was Sie dem Minister unterstellen, ist so nicht akzeptabel. Er bemüht sich gegen die Bremser und Verharmloser wenigstens ein Mindestmaß an Vorsorge zu erreichen. Die Behauptung, dass überall als normale Atemwegserkrankung geführt wird, ist unwahr. Sie müßten erst einmal sagen, was für Sie normal ist. Wer hier eine Posse aufführt sind Sie.

Dann soll aber Herr Lauterbach fairerweise bei jedem Virus , den der Mensch bekommen kann,warnen .

Auch bei Herpes simplex? Scheint mir übertrieben.

@20:53 Uhr von weingasi1

Fragt sich nur warum in vielen anderen Ländern keine Geschäfte mehr schließen müssen oder Veranstaltungen abgesagt werden oder sonstige Einschränkung gelten. Die Impfung aber auch. Gerade für Menschen mit Vorerkrankungen. Die sollte man auch ehrlicherweise erwähnen. Die Grippe übrigens auch. Und wer will kann sich impfen lassen und Menschen mit Vorerkrankungen wird das auch empfohlen. Das sollte reichen. 

Wo werden denn in DEU Geschäfte geschlossen oder Veranstaltungen abgesagt? Meines Wissens gibt es nur noch die Verpflichtung vor Besuchen im Krankenhaus oder Pflegeheim einen Test zu machen. Das ist m.M. völlig ok.

 

Sie übersehen, dass wir praktisch keine wirklich verläßliche Datenlage haben. Schon jetzt zeigt sich, dass der jetzige Zustand nicht ok. ist. Der Zustand de Ampel, die sich gegenseitig ausbremst, ist im Grunde völlig inakzeptabel.

@20:11 Uhr von Zufriedener Optimist

Die reinste Lachnummer was da passiert. Wie soll man dieses Geschwurbel noch ernst nehmen?

 

Entweder ist Lauterbach völlig neben der Spur oder er will eben unbedingt noch so viele Impfdosen wie möglich unters Volk bringen, bevor diese abgelaufen sind.

 

so oder so in meinen Augen einfach lächerlich was da abläuft. Überall wird Covid inzwischen als eine ganz normale Atemwegserkrankungen unter vielen Krankheiten geführt.

 

Nur hierzulande gibt es noch diese völlig überzogene Posse. Das macht man doch auch nicht wegen der Grippe oder der Impfung dagegen.

Sprechen Sie mit Pflegepersonal in Kliniken - da lacht niemand! Hr. Lauterbach empfiehlt als Politiker - Hr. Mertens als Wissenschaftler - in der Außendarstellung nicht gut, aber nicht so schlimm wie die Anhänger einer bestimmten Partei es darstellen… 

Sprechen Sie am besten mit dem Pflegepersonal aus Prof. Schieffers Abteilung in Marburg. Derzeit 3000 Patienten auf der Warteliste mit Impfschäden. 

 

@20:18 Uhr von marte77

Wer,s braucht sollte es tun.

Aktuelle Meinung ist jeder besonders die vulerablen müssen sich selber schützen.

Geht besonders in Pflege nicht, dort steigen Fallzhlen und schwere Infektionen wieder.

Im Herbst werden alle wieder fragen warum viele Schulen, Kitas und Events wegen massenhaften Infektionen des Personals und der "Kunden" schließen müssen.

 

Fragt sich nur warum in vielen anderen Ländern keine Geschäfte mehr schließen müssen oder Veranstaltungen abgesagt werden oder sonstige Einschränkung gelten. Die Impfung aber auch. Gerade für Menschen mit Vorerkrankungen. Die sollte man auch ehrlicherweise erwähnen. Die Grippe übrigens auch. Und wer will kann sich impfen lassen und Menschen mit Vorerkrankungen wird das auch empfohlen. Das sollte reichen. 

Und wer soll Kinder Unterichten wenn gerde bei uns massenhaft Lehrkräfte infiziert sind.

 

Nun ja

Karl sitzt auf Tonnen von Impfstoff welcher nun dringend in bedauernswerte Menschen rein soll

@20:52 Uhr von Forfuture

Man kann ja durchaus anderer Meinung sein, aber Lauterbach hat nach bestem Wissen und Gewissen eine Empfehlung abgegeben, dieser Empfehlung kann man folgen, oder auf die Stiko warten, oder sich selber schlau machen.

Stimmt. Bisher habe ich auch fast alles, was Herr Lauterbach gesagt hat, nachvollziehen können. In diesem speziellen Punkt will mir das nicht gelingen. Das allein ist aber noch kein Schimpfen auf Herrn Lauterbach. Aber Aussagen, die man nicht nachvollziehen kann, darf man dennoch kritisieren. Natürlich macht auch da der Ton die Musik.

Wir haben schwere Krisen zu bewältigen, mehr Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung wäre deutlich besser, als ständig seinen Frust an Politikern auszulassen, die sehr engagiert an Lösungen arbeiten.

Auch das ist richtig. Allerdings kann ich ein "engagiert an Lösungen arbeiten" in der FDP nicht erkennen. Im Gegenteil...

 

@21:03 Uhr von AuroRa

" Faktisch sind drastische Auswirkungen der Erkrankung statistisch wesentlich häufiger als die der Impfungen."

Das wird sich noch herausstellen.

@20:58 Uhr von Dr. Cat

 

Entweder ist Lauterbach völlig neben der Spur oder er will eben unbedingt noch so viele Impfdosen wie möglich unters Volk bringen, bevor diese abgelaufen sind.

so oder so in meinen Augen einfach lächerlich was da abläuft. Überall wird Covid inzwischen als eine ganz normale Atemwegserkrankungen unter vielen Krankheiten geführt.

Was man ernst nehmen sollte, ist die Gefährdung durch den Virus. Was Sie dem Minister unterstellen, ist so nicht akzeptabel. Er bemüht sich gegen die Bremser und Verharmloser wenigstens ein Mindestmaß an Vorsorge zu erreichen. Die Behauptung, dass überall als normale Atemwegserkrankung geführt wird, ist unwahr. Sie müßten erst einmal sagen, was für Sie normal ist. Wer hier eine Posse aufführt sind Sie.

Dann soll aber Herr Lauterbach fairerweise bei jedem Virus , den der Mensch bekommen kann,warnen .

Ihre Stellungnahme zeigt, dass Sie mein Argumentation gar.verstehen wollen. Zu einem Sachargument sind Sie offensictlich nict in der Lage.Sie sind  bösgläuig.

@20:59 Uhr von weingasi1

Ich warte noch auf den neuen. Die Daten sprechen eindeutig dafür, individuelle Maßnahmen gegen COVID aufrecht zu erhalten. Man geht von 1-4 Prozent long Covid bei Omikron aus, Daten aus UK. Hinzu kommt, …

Das ist in meinen Augen ein no go sondergleichen. Man möge mir bitte einmal erklären, warum man in DEU auf Daten aus GB angewiesen ist. Wenn Corona sooo wichtig für die Gesellschaft ist, würde man vllt selbst auf eigene Daten zurückgreifen wollen. Solange man das nicht ermöglicht, soll man bitte die Leute in Ruhe lassen und nicht ständig die Gefährlichkeit und Wichtigkeit betonen. Kann so wild nicht sein, sonst würde man sich vllt mal um eigene Erkenntnisse bemühen, anstatt sich mit denen anderer Gesellschaften zu begnügen !

 

Das britische Gesundheitssystem erfasst systematisch sowohl die Infektionen und Erkrankungen, als auch die Folgen. Aber bitte, wenn Sie in einer PANdemie auf eigene Erkenntnisse Wert legen, so gibt es der TK dazu. Aber mir ist völlig egal was Sie machen.

@20:28 Uhr von Hille-SH

Die Durchseuchung

Und was sollte die erreichen außer das viel long covid bekommen können und auch noch mehr sterben?

Weder Impfung noch Infektion schützen dauerhaft vor Covid.

Die Impfung sorgt bei fast allen für nicht so schlimme Folgen.

"sagte der SPD-Politiker dem…

"sagte der SPD-Politiker dem "Spiegel". "Dann hat man einfach eine ganz andere Sicherheit." Das Long-Covid-Risiko sei "deutlich reduziert für ein paar Monate""

...

 

Was sagt denn Lauterbach zum Postviralen Erschöpfungssyndrom?

 

Als Gesundheitsminister hat er schließlich mehr zu tun, als sich um Corona zu kümmern. (Ich hoffe, das ist ihm bewusst.)

"In Deutschland „leben geschätzt 300.000–400.000 Patienten mit CFS, bei einer hohen Dunkelziffer. (Stand 2016)" Wikipedia zu 

 

...

 

Warum bekommt ein Postvirales Erschöpfungssyndrom nach Corona einen besonderen Namen? Die Symptome sind dieselben. 

@21:03 Uhr von Bauer Tom

"Es ist ein Kampf zweier Giganten: Stiko Chef gegen Gesundheitsminister. Zwei Autoritäten vom Fach. Der Sieger: Das  neue SARS Covid 19 Virus in seiner neuesten Edition."

Dummes Geschwaetz nuetzt nicht viel.

Ihre Bewertung auch nicht. Allerdings ist richtig, dass man durch derartieg Auseinandersetzungen dem Virus sicher nicht beikommt. Der diskutiert eben ncht.

@21:03 Uhr von AuroRa: Ich weiß nicht so recht

Ich kenn aus dem Privaten Umfeld mehrere Personen die noch Monate nach der Impfung über Müdigkeitserscheinung litten jetzt aber nicht mehr.

Und ich kenne mehrere Personen, deren Angehörige nicht geimpft und an Corona gestorben sind. 

Faktisch sind drastische Auswirkungen der Erkrankung statistisch wesentlich häufiger als die der Impfungen. 

Interessant.... Ich kenne etliche Fälle, wo ein Partner nicht geimpft ist (geht nicht aus medizin. Gründen) und der andere Partner ist geboostert. Haben Omikron BA.5 bekommen.

Praktisch identischer Verlauf - sowohl zeitlich als auch von der Schwere. Ähnliches Alter - die ungeimpften aber wegen der Krankheit (die auch die Impfung verhindert) sollten doch eigentlich schlimmer betroffen sein ??!  Ist aber nicht so.

@20:01 Uhr von bolligru

"Privatkrieg"

Es bleibt die Frage, wer die bessere fachliche Expertise hat. Lauterbach ist in erster Linie Politiker, Mertens beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Infektionskrankheiten und Impfungen.

 

Lauterbach war noch nie in erster Linie Politiker, nicht einmal jetzt als Minister. 

Ps. Tada

Das sollte "Wikipedia zu Chronisches Erschöpfungssyndrom" heißen.

 

(Aus Versehen zu früh abgeschickt)

@21:12 Uhr von AuroRa

 "Das könnte daran liegen, dass Ihnen die notwendigen Kenntnisse in Medizin und/oder über das Promotionsverfahren fehlen. Nur eine Vermutung."

Gott sei Dank habe ich meinen gesunden Menschenverstand noch intakt

Wer ist eigentlich kompetent?

(Ausser einigen Foristen hier)

Kein Virologe, denn seine Meinung ist subjektiv

Keine STIKO. Das ist lediglich ein Forum

Kein Gesundheitsminister. Der ist ein Sammelbecken für Meinungen.

Wer bleibt übrig?

Die Pharma-Industrie, welche die Impfstoffe erforscht und getestet hat. Aber die wird ja von einigen "Revoluzzern" als profitgierige Lobbydienerin gesehen....

@21:11 Uhr von Anna-Elisabeth

Lauterbach scheint mir hier planlos Empfehlungen abzugeben und dies nicht zum ersten Mal.

Planlos ist Herr Lauterbach sicher nicht. Ich habe dank FdP und SPD, die jegliche Planung für den Herbst schon im Vorfeld abzubloxken scheinen, eher das Gefühl, dass wir wieder mal planlos auf eine neue Herbstwelle zusteuern. Und wenn das Kind dann in den Brunnen gefallen sein wird, kann man Lauterbach dafür ganz sicher nicht die Schuld geben. 

Welcher Partei ordnen Sie denn Herr Lauterbach zu?

Welchen Plan haben die Grünen? Habe ich etwas verpasst?

 

Wenn es um die Corona Pandemie geht, ordne ich ihn gar keiner Partei zu. In dieser Hinsicht gibt er M.M. tatsächlich Empfehlungen ab, die er zum Wohl der Bürger notwendig findet, und die auch der SPD nicht immer behagen.

@20:48 Uhr von Dr. Cat

Ihnen gebe ich auch recht. Meiner Meinung nach wird durch die Mutationen jeder Impfstoff der Entwicklung hinterher laufen .

So ist es - leider.

Ich verfolge zwischendurch die Mitteilungen meines ehemaligen Arbeitgebers. Das UKE gibt seit längerem bekannt, wieviele Mitarbeiter sich im Vormonat mit Corona infiziert haben. Mal sind es 600, mal 1200. Im Juni waren es 800. Bei einer übersurchschnittlichen Impfquote sind das selbst bei aktuell 14.400 Mitarbeitern erstaunlich hohel Zahlen. Zahlen, die zeigen, dass selbst eine Infektion nicht besonders gut schützt.

Hier noch einmal die letzte Mitteilung im Wortlaut:

5. Juli 2022

Corona-Virus-Infektion bei rund 800 Mitarbeitenden des UKE aufgetreten

Im gesamten Monat Juni sind rund 800 Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Das für das UKE zuständige Gesundheitsamt wurde bei am UKE positiv getesteten Fällen umgehend informiert....

 

 

Er könnt einem als Mensch leid tun

Er ist aber Politiker, z.Z. sogar zuständiger Minister, und seit Jahrzehnte als MdB fast durchgängig verantwortlich für den immer desaszröseren Zustabd unseres Gesundheitswesens.

KL ist ohne Corona nichts. Er war vor Corona schon ausrangiert und nur dank des für die SPD sichersten Wahlkreises des SPD des Landes noch nicht  pensioniert.sein Einfluss . Der Fraktion geht gen 0. Das weiss Bk Scholz genau.

Und weil er nix positives im Gesundheitswesen zu tun gedenkt weil jeglicher Mut fehlt.. Hat er KL zum Minister gemacht...Deshalb gibt es auch keine eAkte eAU etc... das einzige was erkannt ist Coronaankündigungen in Talkshows raushauen....ohne Absprachen etc.- das schwächt ihn nur noch mehr....

Ministrare - Dienen. Schon mal gehört.

Werter KL Sie machen wiedermal das Gegenteil

Das zeigt den Wert der Gesundheitspolitik auch in dieser Bundesregierung: 0

Warum sich auch die Finger verbrennen.

Irgendwann werdet Ihr alle merken das Akten Euch nicht behandeln können.

 

20:07 Uhr von doehh

Wenn dies auch noch hilft, Infektionen und Long-Covid zu vermindern, dann hat es doch für alle einen Nutzen, vorallem da der Impfstoff schon bereit steht.

Ist das denn tatsächlich erwiesen? Beruhen die Studien auf Erkenntnissen aus Gruppen, unterteilt nach unterschiedlichem Impfstatus, aber auf Basis gleicher Virusvariante, ähnliche Zusammensetzung hinsichtlich Alter und Vorerkrankungen? Ich habe das nicht recherchiert - von daher ernst gemeinte Frage.

Ich finde daher die Aussagen von Herrn Lauterbach sehr mutig und richtig, trotz dem Hintergrund des heftigen Gegenwinds.

Auch Herr Mertens erlebt heftigen Gegenwind. In dieser Hinsicht sind offensichtlich beide Fachleute mutig.

 

@21:18 Uhr von werner1955

 "und wer soll Kinder Unterichten wenn gerde bei uns massenhaft Lehrkräfte infiziert sind."

Ihre staendigen fantasievollen Voraussagen werden langweilig

@21:08 Uhr von Rainer Niemann

soweit das für mich nachvollziehbar ist, ein Gremium aus  (emeritierten?) Professoren um die 70 Lebensjahre. Einem solchen Gremium kann ich kein Vertrauen für Entscheidungen und Empfehlungen entgegenbringen. Eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Personen in diesem Alter leiden bereits an Arterien-Verkalkung und Demenz oder sind bereits verstorben. dazu kommt vielleit auch noch Altersstarrsinn. Aber bitte, wer der STIKO glauben möchte soll das tun.

Auch eimal zynisch. Aber diese Festellung stammt nicht von  mir:

Veraltete Theorien werden nicht abgelöst, wenn sie widerlegt sind, sondern wenn ihre Vertreter gestorben sind. Und es ist zu vermuten, das diese Herren Schwierigkeiten haben, das Neue an Corona in ihr wiswsenschaftliches Weltbild einzufügen. Aber das verzögert sich wohlmöglich noch, den sie wirken ja in ihren Schülern nach.

@21:19 Uhr von Sternenkind: Das hat allein er zu verantworten

Karl sitzt auf Tonnen von Impfstoff welcher nun dringend in bedauernswerte Menschen rein soll

Es war ganz klar absehbar, dass es Immunflucht-Mutationen geben wird, gegen welche die "alten" Imfstoffe kaum noch wirken.

Aber nein, es wird bestellt als ob es kein Morgen mehr gäbe.  Keinem Mensch, der keine Höchst-Risikogruppe ist kann ein (2.) Booster mit einem fast unwirksamen Stoff zugemutet werden.  --> Die ganze Welt wartet auf die Updates gegen Omikron.

Es ist nicht dienlich,…

Es ist nicht dienlich, diesen Konflikt indirekt auszutragen. Die dahinterliegenden Überlegungen und Argumente pro und contra der allgemeinen Impfempfehlung zur 4. Boosterung sind zu wertvoll, um sie den pauschalen Impfgegnern und Coronaverharmlosern als gefundenes Fressen zu servieren. Diese fatale Wirkung kann man schon hier im Kommentarverlauf beobachten. Das seriöse Abwägen von pro und contra kommt unter die Räder. Und den Vorwurf muss sich auch Gesundheitsminister Lauterbach machen lassen.

 

gez. NieWiederAfd 

 

@21:08 Uhr von Sternenkind

In einer solchen Situation sollte man die Menschen nicht noch mehr verunsichern ! Auch wenn zwischen den Herren scheinbar ein kleiner Privatkrieg ausgebrochen ist. Ein bißchen mehr Abstimmung wäre gut anstatt politisches Chaos zu liefern.

Es geht hier nicht um einen „Privatkrieg“, sondern um den Kampf der Wissenschaft gegen Aktivismus. 

STIKO-Chef Mertens:: Er kenne keine Daten, die das rechtfertigten, sagt er. Und sie?

Tja, wenn die Stiko aufgrund nur von Daten aus Deutschland urteilen muss, wie kürzlich der Ausschuss zur Beurteilung der Wirksamkeit der Coronamassnahmen, dann haben wir auch an Weihnachten noch keine zuverlässige Empfehlung. Weder von der Stiko noch von Lauterbach. Offenbar ist die Datenlage zu Corona in Deutschland unterirdisch.

@21:22 Uhr von Bauer Tom

" Faktisch sind drastische Auswirkungen der Erkrankung statistisch wesentlich häufiger als die der Impfungen."

Das wird sich noch herausstellen.

Wir haben reale Zahlen der letzten 2 Jahre. Was in der Zukunft passiert, darüber gibt es nur Spekulationen. Auf denen beruht Ihre Meinung? 

Übrigens ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich die Auswirkungen der Impfungen erst Jahre später zeigen. Im Gegensatz dazu haben viele ungeimpfte Erkrankte ihre Körper dauerhaft durch die Erkrankung geschädigt, viele sogar bis zum Tod. 

Ich halte es mit der userin…

Ich halte es mit der userin"anna-elisbeth: ich moechte auf den angepassten Impfstoff warten. Auch wenn es nun schon 8 Monate her ist, dass ich den ersten Booster hatte. Wenn ich jetzt auffrische, heisst es dann im -september wahrscheinlich, "Nee, jetzt ist der Abstand zu gering, Sie muessen mind. bis Dez. warten".

Ich erinnere mich auch an die Aussagen im Fruehjahr ueber eine Studie aus Israel  (war auch auf TS zu lesen), in der der Vorteil der 4. gegenueber der 3. Impfung als ziemlich gering angesehen wurde, naemlich nur 4-6 Wochen, danach faellt man auf den Schutz der 3. Impfung zurueck. Das ist mir eindeutig zuwenig Vorteil.

Diese sehr kontraeren Aussagen von Lauterbach und Mertens finde ich gelinde gesagt ungluecklich, sie passen aber in die mangelhafte Kommunikation waehrend der Pandemie.

Hier in E ist die Grippalisierung von Covid realisiert worden, kein Quarantaenezwang mehr und trotzdem keine Katastrophenszenarien. Dramat. Uebersterblichkeit nur bei Wildtyp (v.a.) und Alpha

Gleichbehandlung

Ob jemand nach einer Coronaerkrankung z.B. Herz-Kreislauf-Probleme bekam oder Aufgrund einer Impfung, sollte endlich gleichwertig schlimm und wichtig behandelt werden. Manchmal hört es sich so an, als ob nur gesundheitliche Probleme nach Erkrankung beklagenswert seien. Nach nun doch schon langer Pandemiezeit wirklich bedauerlich und schade.

@21:22 Uhr von Bauer Tom

" Faktisch sind drastische Auswirkungen der Erkrankung statistisch wesentlich häufiger als die der Impfungen."

Das wird sich noch herausstellen.

"Faktisch" = Fakt = ist bereits klar.

Soll heißen:
Ohne Argumente hat Ihr Kommentar keinen Unterhaltungswert (inhaltlich eh nicht, da Sie ja nichts zum herausstellen haben und lediglich hoffnungsvolle Andeutungen machen).

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