Kommentare - Intensivstationen: Viele Patienten und erkranktes Personal

09. Juli 2022 - 11:23 Uhr

Keine Entspannung in der Corona-Pandemie: Die Sieben-Tage-Inzidenz hat laut RKI die 700er-Schwelle durchbrochen. Dies stellt viele Intensivstationen vor Probleme. Es gibt viele Patienten und gleichzeitig viel erkranktes Personal.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Sorry, ich habe es vergessen…

Sorry, ich habe es vergessen. Seit wann wissen wir das es in der Pflege, der Intensivpflege und in den Krankenhäusern an Personal fehlt? Gefühlt 50 Jahre! Und wir wissen auch ganz genau warum das so ist! Was haben wir, bzw. unsere Regierungen dagegen getan? Nichts!

Ich kenne einige Leute aus diesen Bereichen, die nur darauf warten etwas besseres zu finden, dann wären die auch weg. Corona ist, in meinen Augen, nur eine vorgeschobene Ausrede der Verantwortlichen. Ich weiß aber das es Corona gibt, und das Leute daran erkranken. Nicht das einer auf komische Ideen kommt.

Das einzige was unseren Regierenden eingefallen ist, das man das alles unbedingt privatisieren muss! Toll! Da werden die Besitzer noch reicher mit zwangseingezogenen Beiträgen der Versicherten. In den Krankenhäusern und Pflegeheimen wird aber gespart was das Zeug hält, damit die Gewinne auch ja nicht versiegen.

Es gibt genügend Beispiele wo es funktioniert... Östereich, Schweiz, Holland usw..

Nur bei uns geht nichts! Lachhaft!

Personal

Logisch.

Und wenn die Event und Urlauber alle infiziert zurückkommen wird noch viel schlimmer.

Dann schließen massenhaft Schulen, Kitas, Öpnv und Eventbetrieb wegen erkrankungen der Mitarbeiter und Kunden.

Die Regierung hat …

Oft, wenn ich an einem Ort bin wo es eng zugeht oder wo FFP2 Masken vorgesehen sind und ich Mitmenschen ohne Schutz darauf anspreche bekomme ich als Antwort, 

die Regierung habe doch schon im März den Freedom Day verkündet. Die Schilder mit Maskenpflicht usw. sind noch aus der Zeit davor. Außerdem sind ja alle Veranstaltungen, Parties usw. ohne Begrenzung frei.

Deshalb haben wir augenscheinlich diesmal schon im Sommer den Anstieg der Belastungen durch das Virus.

Ich persönlich befürchte, wenn die FDP ihr heilloses „Freedom Day“ nicht jetzt noch wo Zeit ist im Sommer deutlich und unmissverständlich widerruft, schlittern wir in schlimmere Lockdowns als jemals zuvor.

"Operationen werden verschoben"

Das kann ich aus eigener aktueller Erfahrung bestätigen. Zwei Wochen lang wurde immer wieder verschoben, kurzfristig von heute auf morgen: zuviele Notfälle, es musste priorisiert werden, weil OP-Säle ausgelastet waren.

Endlich vor 3 Tagen hat's geklappt. Liege noch in der Klinik. Allen ein schöneres Wochenende. 

@11:47 Uhr von kurtimwald

Oft, wenn ich an einem Ort bin wo es eng zugeht oder wo FFP2 Masken vorgesehen sind und ich Mitmenschen ohne Schutz darauf anspreche bekomme ich als Antwort, 

die Regierung habe doch schon im März den Freedom Day verkündet. Die Schilder mit Maskenpflicht usw. sind noch aus der Zeit davor. Außerdem sind ja alle Veranstaltungen, Parties usw. ohne Begrenzung frei.

Deshalb haben wir augenscheinlich diesmal schon im Sommer den Anstieg der Belastungen durch das Virus.

Ich persönlich befürchte, wenn die FDP ihr heilloses „Freedom Day“ nicht jetzt noch wo Zeit ist im Sommer deutlich und unmissverständlich widerruft, schlittern wir in schlimmere Lockdowns als jemals zuvor.

Und genau dies wird diese verblendete FDP nicht tun.

Personal

Gleichzeitig haben wir gegenüber dem vergangenen Jahr fast 2000 Intensivbetten weniger zur Verfügung, was vor allem dem Personalmangel geschuldet ist.

 

Aber natürlich wird unsere hervorragende Regierung als Gegenmittel eine Masken- und Impfpflicht verordnen, Gewerbe zwangsschließen, Silvester absagen und ein Tempolimit einführen.

 

Herr Lauterbach, machen Sie endlich mal ihren eigentlichen Job und sorgen dafür, dass Pflegeberufe wieder lukrativ werden für junge Menschen.

@11:40 Uhr von Mischa007

 

Es gibt genügend Beispiele wo es funktioniert... Östereich, Schweiz, Holland usw..

Nur bei uns geht nichts! Lachhaft!

Einmal kurz nachgeschaut, schon stolper ich über einen Artikel "Pflegenotstand in der Schweiz"

Warum verbreiten Sie solche Unwahrheiten?

11:47 Uhr von Saarfranzose  …

11:47 Uhr von Saarfranzose

 

//Die Überschrift und der begleitende Text sind meines Erachtens irreführend.//

 

Nein, ganz und gar nicht. Was ist den an der Überschrift "Intensivstationen in der Bredouille" nicht richtig?

 

//Sie suggerieren, das Problem sei Corona.//

 

Das Problem ist u. a. Corona. Und es sind nicht nur die Corona Patienten auf den Intensivstationen, sondern auch die - an Corona - erkrankten (und daher fehlenden) Pflegekräfte.

 

//Erst im Artikel wird auf den bestehenden Personalmangel verwiesen, welcher schon vor der Pandemie bekannt war. Schon seit Jahren werden immer mehr Betten geschlossen und Operationen verschoben.//

 

Ja, und Corona verschärft das ganze dann noch mal. Steht auch im Artikel.

 

//Nimmt man hierfür Corona als Begründung, beschreibt man ein Symptom und legt nicht den Finger in die eigentliche Wunde.//

 

Das stimmt eben nur bedingt.

 

 

Wieso sich nur auf die…

Wieso sich nur auf die Intensivstationen konzentriert wird, ist mir auch im dritten Pandemiejahr absolut schleierhaft. Gerade die ohnehin chronisch unterbesetzten Normalstationen leiden unter der coronabedingten Patientenflut, da "versorgt" man dann 35 Patienten zu zweit und oft genug auch mal allein. Unterversorgung, Pflegefehler und Burnout sind hier mittlerweile der Normalzustand. Aber angeblich ist ja die Versorgung gesichert. Solche Aussagen sind einfach nur noch lachhaft.

@11:47 Uhr von kurtimwald

Auch ich fürchte, dass dies nur die Vorboten einer schlimmen Entwicklung sind, die wir dann spätestens im Herbst zu spüren bekommen. In Innenräumen auf Maskenschutz zu verzichten, ist fahrlässig mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen und die Wirksamkeit dieser Schutzmaßnahme. Die FDP versperrt sich der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass uns eine weitere Corona-Welle bevorsteht. Sie vermittelt den Bürgern ein trügerisches Gefühl der Sicherheit. Wir setzen damit leichtfertig all das aufs Spiel, was wir durch konsequentes Handeln in der Corona-Krise erreicht haben. Wenn nun die Folgen des Ukraine-Krieges, die wachsende Inflation, die Lieferengpässe und dann auch noch die steigenden Corona-Zahlen zusammenkommen, müssen wir uns wohl warm anziehen...

 

 

 

 

11:53 Uhr von harpdart   /…

11:53 Uhr von harpdart

 

//Endlich vor 3 Tagen hat's geklappt. Liege noch in der Klinik. Allen ein schöneres Wochenende.//

 

Dann kann ich Ihnen nur gute Besserung und auch ein schönes Wochenende wünschen.

@11:56 Uhr von Zille1976

Gleichzeitig haben wir gegenüber dem vergangenen Jahr fast 2000 Intensivbetten weniger zur Verfügung, was vor allem dem Personalmangel geschuldet ist.

 

Aber natürlich wird unsere hervorragende Regierung als Gegenmittel eine Masken- und Impfpflicht verordnen, Gewerbe zwangsschließen, Silvester absagen und ein Tempolimit einführen.

 

Herr Lauterbach, machen Sie endlich mal ihren eigentlichen Job und sorgen dafür, dass Pflegeberufe wieder lukrativ werden für junge Menschen.

Was für ein furchtbarer  Unfug. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Und was hat Herr Lauterbach für Befugnisse das alleine zu lösen.

Und jemand, der gegen das Tempolimit ist, hat mit sachlichen Argumenten ohnehin nichts am Hut.

Pflegenotstand

es ist ja nicht allein die Bezahlung.

Schauen wir uns die Dienstzeiten an, so sehen wir das allein das schon für viele unattraktiv ist. Paaren wir dies mit der Gewinnmaximierung der privaten Anstalten und dem daraus entstandenen "Personalschlüssel" , dann wissen wir woran es hapert.

Fällt eine Kollegin oder Kollege wegen Urlaub und/oder Krankheit aus, so bedeutet dies für die anderen Überstunden und Zusatzschichten.

Das will und kann erstaunlicherweise nicht jeder. Da gehen diese ausgebildeten Kräfte lieber in die Fabrik und arbeiten regelmäßig von Montag bis Freitag.

 

@12:01 Uhr von ich1961

11:53 Uhr von harpdart

 

//Endlich vor 3 Tagen hat's geklappt. Liege noch in der Klinik. Allen ein schöneres Wochenende.//

 

Dann kann ich Ihnen nur gute Besserung und auch ein schönes Wochenende wünschen.

Danke ebenso. Gute Besserung bei einer hoffentlich guten Pflege.

11:56 Uhr von Zille1976   /…

11:56 Uhr von Zille1976

 

//Aber natürlich wird unsere hervorragende Regierung als Gegenmittel eine Masken- und Impfpflicht verordnen, Gewerbe zwangsschließen, Silvester absagen und ein Tempolimit einführen.//

 

Gegen eine Masken- oder Impfpflicht ist mE. absolut nichts einzuwenden. Und zur Zeit würde das ausreichen, um die "Zahlen im Zaum zu halten". 

 

//Herr Lauterbach, machen Sie endlich mal ihren eigentlichen Job und sorgen dafür, dass Pflegeberufe wieder lukrativ werden für junge Menschen.//

 

Tut er doch.

Sie haben den Artikel nicht wirklich gelesen? Es ist eben auch viel Personal an Covid19 erkrankt und daher ausgefallen.

 

**...   "Vor allem die hohe Zahl erkrankter Mitarbeiter macht uns deshalb gerade im Gesundheitssystem zu schaffen - zudem einige auch endlich noch ihren verdienten Urlaub antreten, um mit neuer Kraft in die Wintermonate zu starten", so Marx, der auch Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care des Aachener Universitätsklinikums ist.  ...**

 

 

@11:56 Uhr von Zille1976

 dass Pflegeberufe wieder lukrativ werden

Dann müsste ja persönliche Leistung wieder in diesem Land eine Wertschätzung erfahren.

Bisher sieht die Wertschätzung so aus das aktive eigenversntwortlich Menschen massiv Steuer Zahlen.

@11:47 Uhr von Saarfranzose

Die Überschrift und der begleitende Text sind meines Erachtens irreführend. Sie suggerieren, das Problem sei Corona. Erst im Artikel wird auf den bestehenden Personalmangel verwiesen, welcher schon vor der Pandemie bekannt war. 

Wenn es nicht "Personalmangel", sondern "Wassermangel" heißen müsste, würde man sich auch nicht so lapidar raus zu winden suchen. Wenn wir Knappheiten haben, müssen wir uns nach der Decke strecken, wenn wir keinen Prokrustes zur Hand haben, der die Dinge/ Menschen passend macht. 

Es ist Jedermanns Aufgabe auf seine Gesundheit zu achten, egal ob es um Corona geht oder um die Affenpocken und seine Umgebung aktiv zu schützen. 

Freiwilliges Maskentragen.....

Diese missliche Situation haben einzig und a l l e i n, die nicht Geimpften und notorischen "Maskenverweigerer", zu verantworten. Die, die immer noch nicht begriffen haben, dass Masken tragen, schützt - vor allem m i c h selbst.

Hier in Berlin tragen mindestens 1/4 der Fahrgäste in Bahn und Bus keine Maske, sehr viele nur eine OP-Maske. Kontrolliert wird das nicht.

In Zügen des Nahverkehrs sitzen etwa 10% ohne Maske oder trage diese u n t e r m Kinn. Ticketkontrolleure sagen auch nichts, was ich absolut verstehe. Ich würde mich auch nicht mit "diesen Maskenverweigerern" anlegen wollen.

Die Ferien haben zum Teil noch nicht begonnen und die Inzidenzen steigen dramatisch.

Kurz - wir werden wieder in die unschöne Situation einer Triage in den Kliniken kommen und ein Lockdown wird unumgänglich werden.

Und nein, das ist nicht die Schuld der Politiker, das haben einzig und allein die Bürger zu verantworten.

Übrigens ich bin schon das zweite Mal geboostert!!!

 

Wenn die Intensivstationen in der Bredouille sind, sind es alle

„Es gibt viele Patienten und gleichzeitig viel erkranktes Personal“.

Da bleibt unter dem Aspekt der Vernunft eigentlich nur vernünftiges Handeln, um sich gegenseitig zu entlasten. Vor allem von Seiten derer, die im Notfall auf die Hilfe (und Einsatzfähigkeit) des IT-Personals angewiesen sind.

@11:47 Uhr von kurtimwald

Oft, wenn ich an einem Ort bin wo es eng zugeht oder wo FFP2 Masken vorgesehen sind und ich Mitmenschen ohne Schutz darauf anspreche bekomme ich als Antwort, 

die Regierung habe doch schon im März den Freedom Day verkündet. Die Schilder mit Maskenpflicht usw. sind noch aus der Zeit davor. Außerdem sind ja alle Veranstaltungen, Parties usw. ohne Begrenzung frei.

--------------------------

Dann sei froh, dass dir mit Verständnis begegnet wurde, das kann auch nach hinten losgehen.

Wir sind langsam an dem Punkt, wo Lockdowns nicht mehr vermittelbar sind, die Schäden die sie erzeugen, sind grösser als ihr Nutzen.

Wenn du dich schützen magst, dann tue das, weisst ja wie, aber lass die anderen in Ruhe, leben und leben lassen.

@11:47 Uhr von Saarfranzose

"Die Überschrift und der begleitende Text sind meines Erachtens irreführend. Sie suggerieren, das Problem sei Corona."

Der Artikel wirkt wie aus der Zeit gefallen.

Untätigkeit

 

Die Frage wird immer drängender: Wie lange läßt sich Scholz durch das verantwortungslose Handeln der FP noch zur Untätigkeit zwingen. Der FDP Spitze sollte es zu denken geben, dass sie offensichtlich  für  keine Partei  mehr ein akzeptabler Koalitionsparner ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ß

@11:54 Uhr von Raho59

Oft, wenn ich an einem Ort bin wo es eng zugeht oder wo FFP2 Masken vorgesehen sind und ich Mitmenschen ohne Schutz darauf anspreche bekomme ich als Antwort, 

die Regierung habe doch schon im März den Freedom Day verkündet. Die Schilder mit Maskenpflicht usw. sind noch aus der Zeit davor. Außerdem sind ja alle Veranstaltungen, Parties usw. ohne Begrenzung frei.

Deshalb haben wir augenscheinlich diesmal schon im Sommer den Anstieg der Belastungen durch das Virus.

Ich persönlich befürchte, wenn die FDP ihr heilloses „Freedom Day“ nicht jetzt noch wo Zeit ist im Sommer deutlich und unmissverständlich widerruft, schlittern wir in schlimmere Lockdowns als jemals zuvor.

Und genau dies wird diese verblendete FDP nicht tun.

 

Dann  hilt nur ein Rausschmiß dieser Parrtei. Schlimmer kann es nicht kommen!

Das alte Problem

Man hat ja alles beendet, Freedam Day natürlich ist die FDP dran schuld sie wollte es ja. SPD und Grüne haben sicher nichts davon gewusst.

Die Infektionszahlen steigen, die Intensivbetten füllen sich langsam und dann wird auch noch das Personal krank. Wundert das einen, morgens mit dem überfüllten Bus oder Bahn zur Klinik. Jeder hat natürlich eine frische Maske auf, wird schon schief gehen. Aber für 9 Euro nimmt man das in Kauf, ist ja auch der Umwelt zur liebe. 

In unserem Kreiskrankenhaus haben 6 Pflegekräfte und Krankenschwestern gekündigt, nicht nur wegen Bezahlung auch wegen Arbeitszeiten. Einige sind in benachbarte Ausland gegangen. Man sucht händeringend Personal, will keiner machen ähnlich wie in anderen Branchen wie z.b. Solartechnik. Man darf sich nicht beschweren, denn wer will schon freiwillig mehr Krankenversicherung bezahlen, damit die Kosten gedeckt werden?

Das konnte ja niemand erahnen!

Und wenn, dann gab es aus dem Bund, den Bundesländern und den Kommunen wie beim Turmbau zu Babel so ein Durcheinandergebrabbel, dass sogar die "Wissenschaft" nicht verlässlich feststellen konnte, was nun Sache ist, und so treiben wir in unserer Rettungsinsel ziellos auf offener See herum!

12:16 Uhr von ein Lebowski  …

12:16 Uhr von ein Lebowski

 

//Dann sei froh, dass dir mit Verständnis begegnet wurde, das kann auch nach hinten losgehen.//

 

Und was soll dieser Quatsch? Drohungen helfen niemandem weiter.

 

//Wir sind langsam an dem Punkt, wo Lockdowns nicht mehr vermittelbar sind, die Schäden die sie erzeugen, sind grösser als ihr Nutzen.//

 

Wenn die ZAhlen wieder so steigen, das die Situation nicht mehr tragbar ist, wird "der Politik" nichts anderes übrig bleiben.

 

//Wenn du dich schützen magst, dann tue das, weisst ja wie, aber lass die anderen in Ruhe, leben und leben lassen.//

 

Sie haben aber schon den Artikel gelesen - oder doch nicht?

 

Die Intensivstationen - aber nicht nur

die - sind von Personalmangel (z.T. auch durch Covid) betroffen. 

 

Viel Spaß, wenn Sie als "Notfall" ins KH müssen. Auf die Erfahrung kann ich ganz gut verzichten.

 

 

@12:16 Uhr von ein Lebowski

Oft, wenn ich an einem Ort bin wo es eng zugeht oder wo FFP2 Masken vorgesehen sind und ich Mitmenschen ohne Schutz darauf anspreche bekomme ich als Antwort, 

die Regierung habe doch schon im März den Freedom Day verkündet. Die Schilder mit Maskenpflicht usw. sind noch aus der Zeit davor. Außerdem sind ja alle Veranstaltungen, Parties usw. ohne Begrenzung frei.

--------------------------

Dann sei froh, dass dir mit Verständnis begegnet wurde, das kann auch nach hinten losgehen.

Wir sind langsam an dem Punkt, wo Lockdowns nicht mehr vermittelbar sind, die Schäden die sie erzeugen, sind grösser als ihr Nutzen.

Wenn du dich schützen magst, dann tue das, weisst ja wie, aber lass die anderen in Ruhe, leben und leben lassen

 

Vor so viel Faktenresistens kann man nur kopfschüttlend stehen. Das kann doch nicht an mangelnder Intelligenz liegen? Oder ist es die Mutwilligkeit eines störrischen Kindes! Aber:Sie sollten doch schon erwachsen sein. Vielleicht bleibt nur Bösgläubigkeit als Erklärung.

12:16 Uhr von ringelreih'   …

12:16 Uhr von ringelreih'

 

//Der Artikel wirkt wie aus der Zeit gefallen.//

 

Nur für die, die Augen und Ohren gaaaanz fest zu lassen.

 

 

@12:08 Uhr von werner1955

 dass Pflegeberufe wieder lukrativ werden

Dann müsste ja persönliche Leistung wieder in diesem Land eine Wertschätzung erfahren.

Bisher sieht die Wertschätzung so aus das aktive eigenversntwortlich Menschen massiv Steuer Zahlen.

Das ist doch gut so - in einer Gesellschaft ist nur der ein Leistungsträger, der oder die mit Leistung viel für die Gesellschaft beiträgt.

Und das geht in einer Demokratie über Steuern und Sozialbeiträge.

Erfolgreiches Ergebnis

Vielleicht eher wegen der Politik?

-Während der Pandemie mit falschen Anreizen wurden ja die Intensivbetten reduziert.

-Seit Jahren den Personalmangel nicht bekämpft und durch Schließung von Abteilungen und Krankenhäuser sie sogar verschärft.

-Dazu noch durch einrichtungsbezogene Impfpflicht dafür gesorgt, dass Einige kündigen oder ausgegrenzt werden.

- Mit der Privatisierung haben die privaten Unternehmen, um die Kosten zu reduzieren Personal gekündigt.

- Durch mehr Bürokratie waren die Kliniken gezwungen bürokratisches statt medizinisches Personal einzustellen (Personalabteilung,IT, Geschäftsführung, Koordination usw.), dass die Kosten dadurch erhöht und dafür mehr medizinisches Personal entlassen werden musste.

Ca. 90 % des Personals ist auch voll geimpft schon wegen der einrichtungsbezogenen Impfpflicht und wenn immer noch Personal ausfällt dann haben die Maßnahmen wohl nicht gewirkt.

@werner1955, 12:08

 

Dann müsste ja persönliche Leistung wieder in diesem Land eine Wertschätzung erfahren.

Bisher sieht die Wertschätzung so aus das aktive eigenversntwortlich Menschen massiv Steuer Zahlen.

 

Ihr bekanntes Mantra. Alle Probleme kommen daher, dass Menschen Steuern zahlen müssen. Die Rundfunkgebühr haben Sie noch vergessen. Wenn die abgeschafft wird, werden sich bestimmt massenhaft Leute für Pflegeberufe interessieren.

Wer in einem…

Wer in einem kapitalistischen System eine soziale Ader hat,so sozial,dass man sich sogar einen sozialen Beruf sucht,bei dem andere Menschen im Fokus stehen, darf sich nicht wundern ausgebeutet zu werden - ob finanziell oder bezüglich der Arbeitsbedingungen...

Normalerweise sind diese Menschen ein hohes Gut zwischen all den Asozialen und auch Asoziale auf diese Menschen angewiesen.

 

Nur sind die Asozialen halt so asozial,dass sie sich eben nicht um die Bedürfnisse und Lebensumstände von sozialen Menschen kümmern.

 

Was also bleibt sozialen Menschen in Deutschland übrig?

Entweder in Länder gehen,in denen sie für ihr Wesen und Wirken wertgeschätzt werden oder selbst asozial werden.

 

Oder sich mit den Umständen abfinden und Verlierer unseres Gesellschaftssystem werden.

Wie man immer wieder erfährt:

Mit dieser Gesellschaftsrolle wollen sich aber immer weniger Menschen mit abfinden.

 

@11:47 Uhr von Saarfranzose

Unsere Wirtschaft leidet in vielen Bereichen an Personalmangel. Das liegt zum einen an Managementfehlern, aber auch daran, dass bestimmte Berufe mit "der  eigenen Hände Arbeit" verbunden sind und so mancher sich dafür zu schade ist. Personalengpässe erleben wir besonders gravierend im Pflegebereich und auf den Flughäfen. Aber natürlich tragen auch wir zu dieser Situation bei. Online-Check-in vor dem Abflug und rechtzeitige Anreise sorgen für Entspannung. Und die hohe Zahl an Corona-Ausfällen bzw. Corona-Patienten in den Krankenhäuser ließe sich reduzieren, wenn wir auf Schutzmaßnahmen achten würden. Wer mit einer größeren Zahl von Menschen in Innenräumen zusammenkommt, sollte eben eine Maske aufsetzen und auf Mindestabstand achten, gerade wenn die Infektionszahlen so rasch  steigen. Leider versuchen uns viele einzureden, dass verantwortungsvolles Handeln mit Hysterie und Panikmache gleichzusetzen sei. Ein fataler Irrtum. Sin now, pay later...!

 

Stimt das so?

"gleichzeitig viel erkranktes Personal."

Müsste es nicht richtiger heißes: Es gibt viel Personal das nach positiven Tests nicht arbeiten darf?

Kein Test ist zu 100% zuverlässig, vermutlich sind weit über 50% der positiven Testergebnisse falsch-positiv. Die Tatsache dass wir noch immer keine gute Regulierung für Schnelltests haben und jeden Schrott aus CN kaufen ist an dieser Misere nicht ganz unschuldig. Alles unter 99% Spezifität dürfte gar nicht verkauft werden, die staatlich geforderten 75% die nicht einmal kontrolliert werden sind ein Witz.

12:20 Uhr von Saarfranzose  …

12:20 Uhr von Saarfranzose

 

Sie haben ja recht. Aber es wurde eben Jahrzehnte "verpennt" und nun dauert das alles - leider. 

 

Wenn ich mal ehrlich sein darf: 

ich habe mich vor über 40 Jahren gegen den Beruf Krankenschwester entschieden und zwar aus den genannten Gründen. Und ich könnte heute niemandem "guten Gewissens raten, in den Beruf zu gehen".

 

Ihnen und allen anderen Pflegekräften kann ich nur meine Hochachtung zollen.

Das hilft Ihnen nicht, ist aber sehr ernst gemeint.

 

@12:23 Uhr von logig

Oft, wenn ich an einem Ort bin wo es eng zugeht oder wo FFP2 Masken vorgesehen sind und ich Mitmenschen ohne Schutz darauf anspreche bekomme ich als Antwort, 

die Regierung habe doch schon im März den Freedom Day verkündet. Die Schilder mit Maskenpflicht usw. sind noch aus der Zeit davor. Außerdem sind ja alle Veranstaltungen, Parties usw. ohne Begrenzung frei.

Deshalb haben wir augenscheinlich diesmal schon im Sommer den Anstieg der Belastungen durch das Virus.

Ich persönlich befürchte, wenn die FDP ihr heilloses „Freedom Day“ nicht jetzt noch wo Zeit ist im Sommer deutlich und unmissverständlich widerruft, schlittern wir in schlimmere Lockdowns als jemals zuvor.

Und genau dies wird diese verblendete FDP nicht tun.

 

Dann  hilt nur ein Rausschmiß dieser Parrtei. Schlimmer kann es nicht kommen!

Und dann kommt eine "Nationale Corona-Front"-Regierung, bestehend aus SPD, Grünen und CDU?

@12:06 Uhr von ich1961

Tut er doch.

Sie haben den Artikel nicht wirklich gelesen? Es ist eben auch viel Personal an Covid19 erkrankt und daher ausgefallen.

 

**...   "Vor allem die hohe Zahl erkrankter Mitarbeiter macht uns deshalb gerade im Gesundheitssystem zu schaffen - zudem einige auch endlich noch ihren verdienten Urlaub antreten, um mit neuer Kraft in die Wintermonate zu starten", so Marx, der auch Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care des Aachener Universitätsklinikums ist.  ...**

Wo genau findet man in Ihrem Zitat den Satz "viel Personal an Covid19 erkrankt"?

@12:33 Uhr von kurtimwald

 dass Pflegeberufe wieder lukrativ werden

Dann müsste ja persönliche Leistung wieder in diesem Land eine Wertschätzung erfahren.

Bisher sieht die Wertschätzung so aus das aktive eigenversntwortlich Menschen massiv Steuer Zahlen.

Das ist doch gut so - in einer Gesellschaft ist nur der ein Leistungsträger, der oder die mit Leistung viel für die Gesellschaft beiträgt.

Und das geht in einer Demokratie über Steuern und Sozialbeiträge.

 

->

Hmmm...

Da kommt ein Herr Kliemann hat allein mit seinen Maskendeals mehr Steuern zu zahlen,als ne Krankenschwester in mehreren Jahren -weil sie eben nur einen Bruchteil dabei verdient..

 

 

Wollen Sie jetzt behaupten,dass ein paar Telefonate und das verhökern völlig ungeeigneter Masken einen höheren gesellschaftlichen Wert hat,als all die Leben, um die sich eine Krankenschwester im selben Zeitraum gekümmert hat?

 

 

@12:40 Uhr von Tarek94

Oft, wenn ich an einem Ort bin wo es eng zugeht oder wo FFP2 Masken vorgesehen sind und ich Mitmenschen ohne Schutz darauf anspreche bekomme ich als Antwort, 

die Regierung habe doch schon im März den Freedom Day verkündet. Die Schilder mit Maskenpflicht usw. sind noch aus der Zeit davor. Außerdem sind ja alle Veranstaltungen, Parties usw. ohne Begrenzung frei.

Deshalb haben wir augenscheinlich diesmal schon im Sommer den Anstieg der Belastungen durch das Virus.

Ich persönlich befürchte, wenn die FDP ihr heilloses „Freedom Day“ nicht jetzt noch wo Zeit ist im Sommer deutlich und unmissverständlich widerruft, schlittern wir in schlimmere Lockdowns als jemals zuvor.

Und genau dies wird diese verblendete FDP nicht tun.

 

Dann  hilt nur ein Rausschmiß dieser Parrtei. Schlimmer kann es nicht kommen!

Und dann kommt eine "Nationale Corona-Front"-Regierung, bestehend aus SPD, Grünen und CDU?

Leider ist die CxU ja auch gegen alles.Verblendet wie sie ist

12:39 Uhr von Kessl   //…

12:39 Uhr von Kessl

 

//"gleichzeitig viel erkranktes Personal."

Müsste es nicht richtiger heißes: Es gibt viel Personal das nach positiven Tests nicht arbeiten darf?//

 

Positiv getestete sind doch ansteckend, was wollen Sie also?

 

 

 

 

@12:35 Uhr von frosthorn

 

Dann müsste ja persönliche Leistung wieder in diesem Land eine Wertschätzung erfahren.

Bisher sieht die Wertschätzung so aus das aktive eigenversntwortlich Menschen massiv Steuer Zahlen.

 

Ihr bekanntes Mantra. Alle Probleme kommen daher, dass Menschen Steuern zahlen müssen. Die Rundfunkgebühr haben Sie noch vergessen. Wenn die abgeschafft wird, werden sich bestimmt massenhaft Leute für Pflegeberufe interessieren.

Das wir erst dann besser wenn der Abstsnd zwischen alimentierung und persönlicher Arbeit so ist das junge Menschen auch um 6 Uhr zum Schichtbeginn da sind.

Da für erhöhungen der Abgaben keine möglichkeit mehr vorhânden ist sollte man mal über abschmelzen der hohen Alimentierungen nachdenken. Je Monat 1% des Regelsatz kürzen.

12:42 Uhr von Tarek94   Darf…

12:42 Uhr von Tarek94

 

Darf ich Ihnen meine Brille anbieten??

 

"Vor allem die hohe Zahl erkrankter Mitarbeiter macht uns deshalb gerade im Gesundheitssystem zu schaffen - ...

 

 

@12:16 Uhr von ein Lebowski

Lockdowns werden doch - aus gutem Grunde - gar nicht in Erwägung gezogen. Aber  klar ist auch, dass man vernünftigerweise Vorsorge trifft, wenn uns die Wissenschaft, Ärzte und Politiker vor einer weiteren Corona-Welle warnen. Impfungen, Mindestabstand und Maskenschutz haben sich als effiziente und zumutbare Schutzmaßnahmen erwiesen. Mit dem Tragen einer Maske in Innenräumen schütze ich auch Ihre Gesundheit und nicht zuletzt die Ärzte und Schwestern auf den Intensivstationen, die verzweifelt um das Leben - auch von Corona-Leugnern - kämpfen. Schutzmaßnahmen helfen freilich nur, wenn möglichst viele sich daran halten. Hier beweist sich die Solidargemeinschaft, die einen funktionierenden Staat ausmacht. Egoismus gefährdet nicht nur die eigene Gesundheit und die unserer Mitbürger, er belastet auch unser Gesundheitssystem und damit uns alle mit höheren Kosten. Die meisten von uns handeln deshalb vernünftig.

 

 

 

 

@11:56 Uhr von Zille1976

Herr Lauterbach, machen Sie endlich mal ihren eigentlichen Job und sorgen dafür, dass Pflegeberufe wieder lukrativ werden für junge Menschen.

#

Das ist ausgemachter Blödsinn. Lauterbach bestimmt weder Gehälter noch die Personalstärke und Dienstpläne der weitgehend privatisierten Kliniken in D. Diese "Gesundheits-GmbH's und Co KG's" arbeiten Gewinnorientiert und nicht sozial verpflichtet. Die Länder konnten viele Kliniken doch garnicht schnell genug loswerden. Und die konnten garnicht schnell genug rationalisieren.

Und die aufgerufenen Gehälter werden letztlich über die Abrechnungen den Krankenkassen in Rechnung gestellt. Womit im Endeffekt der Beitragszahler die Zeche zahlt.

Aber egal wer bezahlt: die Rechnung zahlen im Endeffekt immer wir selbst. Und damit bestimmen auch wir, was uns die Gesundheitsvorsorge Wert ist. 

Also mit 1 oder 2 % mehr Beitrag ließe sich da was machen ... 

Personal

mal gesehen das die Probleme mit dem Personal nicht neu, und Private Firmen natürlich Geld verdienen wollen, sollte also mal geändert werden, in Staatlich.

Und es ja in anderen Nachbarländern klappt, und wesentlich besser aussieht als in Deutschland.

Wir haben jetzt Sommer, was soll denn aus dem Herbst Winter werden, wo sich viele mehr in Räumen aufhalten, wer im jetzt in bestimmten Jobs arbeitet, sollte ganz schnell wechseln, es könnte dramatisch werden.

@12:40 Uhr von Tarek94

 

Und dann kommt eine "Nationale Corona-Front"-Regierung, bestehend aus SPD, Grünen und CDU?

 

"Nationale Corona-Front"-Regierung" Ein seltsamer Kampfbegriff. Schlimmer als mit der von Ihnen favorisierten und von der FDP gelähmten Ampel kann es nicht  kommen. Wir brauchen keinen Bremser, der sich z.B. durch seinen Kampf gegen das Tempolimit profilieren will.

@Tagesschau

Ab wann kommt denn endlich der Liveblog, der uns täglich über die Inzidenz der Ausbildungsplätze berichtet, die zusätzlich geschaffen werden? 
Ebenso zu den einzelnen Verbesserungen in den Pflegeberufen? 
Arbeitszeiten, Arbeitsbedingungen, Gehälter, Verbeamtung, mit 55 in Rente/Pension. 
Es gibt so viele Einzelheiten, die zu verbessern sind und worüber täglich berichtet werden müßte. 
Zusätzlich Interviews mit den zuständigen Politikern und denen, die für die Pflegeeinrichtungen verantwortlich sind. 
Wenn die Berichterstattung dazu nicht mit der gleichen Intensität betrieben wird, wie das zu anderen Problemen passiert, wird sich kaum je etwas verbessern. 
Und bis auf die verhältnismäßig wenigen wirklich sehr gut verdienenden Menschen in diesem Land, werden wir alle später den schlechten Umständen in der Pflege wehrlos ausgeliefert sein. In Krankenhäusern, in Pflege - u/o Altersheimen und auch zu Hause.

Tägliche Flugzeugsabsturtz

Rot, Grün, Gelb muss die rund hundert Corona Tote täglich verantworten. 

 

Die Menschen wollen Gesundheit und Leben. 

 

Vor einem Jahr wurde das Narrativ vom Coronaleugner und dem Maskenverweigerer vom Kleinbürger reproduziert. Aktuell verweigert die Mehrheit der Kleinbürger das tragen einer Maske in Supermärkten obwohl die Inszedenz und die Anzahl der Toten sowie die Belegung der Intensivstationen wesentlich höher ist. 

 

Der Kleinbürger ist obrigkeitshörig und richtet sich ohne Eigenverantwortung lediglich nach staatlichen Vorgaben. Die Lippenbekenntnise sind opportunistisch. Ein echtes Verantwortubgsgefühl gegenüber der eigenen Gesundheit und der Allgemeinheit existiert leider nicht. 

 

Kliniken besorgt wegen Personalmangel

Meine Tochter ist im letzten Ausbildungsjahr zur Krankenschwester. Einer ihrer guten Freunde noch aus der Abistufe ist angehender Mediziner. Bei ihrem letzten Treffen hat er sie mit überheblichen Kommentaren zu ihrer Berufswahr schockiert. Sie fragt sich, wie dieses Studium ihren Freund zu verändern konnte. Er bot ihr eine Stelle als Sekretärin in seiner zukünftigen Praxis an. Sie erteilte ihm eine Absage, da sie sich nach 4 Jahren ihres umfangreichen Studiums etwas anderes vorgestellt hat. Er murmelte eine Entschuldigung und sie haben sich seidem nicht mehr getroffen. 2022 immer noch Götter in Weiss und die Krankenschwester als pflegende, junge Frau? Ihr jugendlicher Enthusiasmus ist trotz teils uninteressierter, überforderter, bis hin zu unhöflichen Ausbildern/Begleitern in Schule und Krankenhaus ungebrochen. Gerade in den pflegenden Berufen gilt es die vorhandende Empathie zu fördern und nicht zu zerstören. Wie viele von ihnen halten in der harschen Realität durch?

.

@11:47 Uhr von kurtimwald

Oft, wenn ich an einem Ort bin wo es eng zugeht oder wo FFP2 Masken vorgesehen sind und ich Mitmenschen ohne Schutz darauf anspreche bekomme ich als Antwort, 

die Regierung habe doch schon im März den Freedom Day verkündet....

Deshalb haben wir augenscheinlich diesmal schon im Sommer den Anstieg der Belastungen durch das Virus.

....

Ich finde es unverschämt, zum jetzigen Zeitpunkt noch Leute anzupöbeln, weil sie keine Maske mehr tragen wollen. Wer trotz mehrfacher Impfung und der ungefährlicheren Virusvariante immer noch Angst hat, kann FFP2 Maske tragen oder zu Hause bleiben, sollte aber bitte die Leute in Ruhe lassen, die nach 2 Jahren nun zu Recht wieder die Lebensqualität genießen. Der jetzige Engpass ist außerdem nicht in erster Linie auf Corona zurückzuführen, sondern da man das Gesundheitssystem kaputt gespart hat und das Personal nicht angemessen honoriert!

@ 12:49 Uhr von werner1955

… sollte man mal über abschmelzen der hohen Alimentierungen nachdenken. Je Monat 1% des Regelsatz kürzen.

Wir haben ca 2,5 Millionen Arbeitslose, aber nur ca 870.000 frei Stellen. Was soll Ihr Vorschlag da bringen?
Viel mehr ist es doch so, und die Situation im Pflegebereich zeigt das auch, dass es schon viel zu wenig Ausbildungsplätze gibt. Auch da, wo es freie Stellen gibt, findet man kein Personal, weil in den letzten Jahrzehnten zu wenig Nachwuchs ausgebildet wurde. Und auch für andere Berufe fand diese Ausbildung jahrzehntelang nicht statt. Mitte der 1970er Jahre bis Anfang der 2000er gab es Massenarbeitslosigkeit schon im Bereich der Jugendlichen und selbst im Handwerk wurden hauptsächlich Abiturienten eingestellt. 
Im Pflegebereich müssen die Bedingungen wesentlich verbessert werden. Ohne den wird’s nicht gehen.

Natürlich ist auch ohne…

Natürlich ist auch ohne Corona festzustellen, dass im Gesundheitswesen einiges im Argen liegt. Aber hier geht es um die eindeutige Verschärfung der Situation durch Corona, sowohl durch die Personalausfälle wie auch die Belegungssituation. Das leugnen die gelben Freedom-day-Anhänger genau wie die blaubraunen

Anhänger

faktenleugnender

Desinformationskampagnen.

Die Quittung bekommen wir in diesem Jahr früher als in den vergangenen zwei Jahren präsentiert; und die Rechnung zahlen nicht nur die Risikogruppen mit erhöhter Sterberate, sondern auch viele noch quietschfidele Leute, die selbst nach mildem Coronaverlauf unter Longcovid leiden.

Alles kein Spaß. 
 

gez. NieWiederAfd

 

Nicht nachgebessert?

Lauterbach hätte viel Zeit gehabt, alles auf Vordermann zu bringen. Doch er war wohl mehr damit beschäftigt, in Talkshows zu sitzen.

@12:55 Uhr von H. Hummel

 

 

Das ist ausgemachter Blödsinn. Lauterbach bestimmt weder Gehälter noch die Personalstärke und Dienstpläne der weitgehend privatisierten Kliniken in D. Diese "Gesundheits-GmbH's und Co KG's" arbeiten Gewinnorientiert und nicht sozial verpflichtet. Die Länder konnten viele Kliniken doch garnicht schnell genug loswerden. Und die konnten garnicht schnell genug rationalisieren.

Und die aufgerufenen Gehälter werden letztlich über die Abrechnungen den Krankenkassen in Rechnung gestellt. Womit im Endeffekt der Beitragszahler die Zeche zahlt.

Aber egal wer bezahlt: die Rechnung zahlen im Endeffekt immer wir selbst. Und damit bestimmen auch wir, was uns die Gesundheitsvorsorge Wert ist. 

Also mit 1 oder 2 % mehr Beitrag ließe sich da was machen ... 

Es wird immer so getan, als seien alle, zumindest aber die meisten Krankenhäuser privatisiert. In Wahrheit sind es knapp 37%. Also nicht einmal Hälfte. Und wie Sie schon schrieben, ist Gesundheit Ländersache !

 

Altbekannt

Diese Zustände waren schon lange vor Corona bekannt. Dass nun Leute wie Herr Lauterbach die Schuld bei Impfskeptikern suchen, ist unfair.

Naja, das wundert mich nicht…

Naja, das wundert mich nicht. Es werden noch mehr Beschäftigte im Gesundheitswesen wegbrechen, grade in Zeiten wo es an vielen Stellen an Personal fehlt.

Die Ansätze zur Lösung des Problems (Belastung / Überlastung) greifen leider nicht sofort, bzw. Sofortmaßnahmen (Personaluntergrenzen) werden ohne Konsequenz immer wieder verletzt. Hier gibt es zu viele Schlupflöcher.

Ich erinnere mich auch an letztes Jahr wo die maximale Wochenarbeitszeit kurzfristig erhöht wurde. Gesetzliche Ruhezeiten sind im Krankenhaus auch kürzer, wahrscheinlich brauchen die weniger Schlaf?

Ändern wird sich nichts, die knapp 100 gesetzlichen Kassen und dazu die privaten + Gesundheitsindustrie und Pharma haben zu viel Einfluss. Die gehören alle abgeschafft, aber das wird niemand in der Politik machen. Man beißt nicht die Hand die einen füttert.

@11:44 Uhr von werner1955

Logisch.

Und wenn die Event und Urlauber alle infiziert zurückkommen wird noch viel schlimmer.

Dann schließen massenhaft Schulen, Kitas, Öpnv und Eventbetrieb wegen erkrankungen der Mitarbeiter und Kunden.

Wenn die Urlauber zurückkommen? Aha. Deswegen war im August letzten Jahres die Inzidenz am höchsten, stimmt’s? Und die vierstelligen Werte im Februar und März 2022 waren auch den Sommerurlaubern im Jahr zuvor geschuldet. 

Aber wenn der Urlaub…

Aber wenn der Urlaub auszufallen droht, holt man SOFORT Arbeiter aus der Türkei. Zwar nur für Mindestenslojn, aber immerhin. 

Wenn man mehr Pfleger braucht,  muss man mehr EINSTELLEN und die Gewinne zurückfahren. Dann muss der Chefarzt nicht mehr Porsche fahren und der Altersheimchef nicht mehr Bentley 

@12:56 Uhr von wenigfahrer

mal gesehen das die Probleme mit dem Personal nicht neu, und Private Firmen natürlich Geld verdienen wollen, sollte also mal geändert werden, in Staatlich.

Und es ja in anderen Nachbarländern klappt, und wesentlich besser aussieht als in Deutschland.

Wir haben jetzt Sommer, was soll denn aus dem Herbst Winter werden, wo sich viele mehr in Räumen aufhalten, wer im jetzt in bestimmten Jobs arbeitet, sollte ganz schnell wechseln, es könnte dramatisch werden.

Der Anteil privater Kliniken in Deutschland liegt bei ca. 38 %. Die öffentlichen haben die selben Probleme. Es wird Gründe Geben, warum diese nicht viel bessere Gehälter bezahlen und damit den Privaten das Personal abgraben.Die müssen eben auch mindestens kostendeckend arbeiten. Höhere Gehälter bedeuten unweigerlich höhere KK-Beiträge. Wäre für mich gerechtfertigt.

Kein Geteste - keine Inzidenz

Die Leute sind doch selbst schuld, wenn wieder einschneidende Maßnahmen festgelegt werden. Testet euch nicht, sondern bleibt bei Krankheitssymptomen zwei, drei Tage oder eine Woche zu Hause und gut. Die Intensivstationen werden sicherlich gut zu tun haben aber nicht überlaufen, was permanent suggeriert wird. Zumal fast ausschließlich Leute mit Vorerkrankungen dort landen. Vielleicht mal daran arbeiten?

@11:40 Uhr von Mischa007

 

Ich kenne einige Leute aus diesen Bereichen, die nur darauf warten etwas besseres zu finden, dann wären die auch weg. 

Ein kleiner Tip für Ihre Bekannten, fragen Sie mal in Skandinavien besonders in Schweden nach, die Zahlen sogar Prämien für Personal aus dem Medizinischen und Pflegebereich und nicht mal wenig. Hab einige Freunde die das schon vor Corona getan haben und mir immerwieder sagen sie würden nie wieder nach Deutschland zurückkehren auch wenn der lange Winter manchmal nervt.

@12:08 Uhr von werner1955

 dass Pflegeberufe wieder lukrativ werden

Dann müsste ja persönliche Leistung wieder in diesem Land eine Wertschätzung erfahren.

Bisher sieht die Wertschätzung so aus das aktive eigenversntwortlich Menschen massiv Steuer Zahlen.

 

Wer sagt unserer nahezu verschwundenen Klasse  leistungsbereiter, aktiver + eigenverantwortlicher Menschen Deutschlands, daß der Pflegeberuf noch nie "lukrativ" war, was die spezialisierte Wirtschaft erst auf die Idee brachte, Kümmern und Versorgen durch immer schlechtere Arbeitsbedingungen mit Marktmitteln nachhaltig zu diskreditieren.

 

@11:44 Uhr von werner1955

Logisch.

Und wenn die Event und Urlauber alle infiziert zurückkommen wird noch viel schlimmer.

Dann schließen massenhaft Schulen, Kitas, Öpnv und Eventbetrieb wegen erkrankungen der Mitarbeiter und Kunden.

Ach sind mal wieder die Urlauber die Schuld haben? Auf die Ungeimpften kann man ja gerade nicht einreichen. Ich war gerade im Urlaub und glauben sie mir 90% der Menschen die im Flieger saßen arbeiten nicht mehr, die sind sicher weggeflogen um sich zu schützen. 

@11:40 Uhr von Mischa007

Sorry, ich habe es vergessen. Seit wann wissen wir das es in der Pflege, der Intensivpflege und in den Krankenhäusern an Personal fehlt? Gefühlt 50 Jahre! Und wir wissen auch ganz genau warum das so ist! Was haben wir, bzw. unsere Regierungen dagegen getan? Nichts!

Ja, unterschreibe ich. Vor über 45 Jahren in nem Hilfsjob im Altenpflegeheim - sofort ne Stelle bekommen mit nichts und viele Pflegekräfte haben sie damals mit utopischen Versprechen z.B. aus Indien nach Deutschland "entführt", so quasi.

Und wir haben genügend ausgebildetes Personal - nur viele müssen wegen Burnout aufhören, bzw. 90% gehen nach der Ausbildung aus dem Job, obwohl sie gerne arbeiten würden .

Seit

Längerem wurde uns staatlicherseits eingeredet, dass Corona keine Engpässe auf den Intensivstationen mehr verursachen würde. Das wurde ua auch als Begründung für den fast vollständigen Fall der Maskenpflicht angeführt. Ein schwerer Fehler, wie sich jetzt offenbart.

Wen wundert dies alles?

Man drohte dem ungeimpftem med. Personal mit Entlassungen. Es haben lt. Handelsblatt vom 1. 2. 22. dann auch etliche gekündigt und damit die bereits zuvor bestehende Personalknapptheit weiter erhöht.

Wenn man einerseits auf den Ungeimpften "herumhackt", die oftmals die durch Corona-Infektionen ausgefallenen Geimpften vertreten müssen und andererseits es nicht schafft, neues Personal einzustellen, dann darf man sich nicht wundern.

Denn die Personalknappheit ist schon seit mehr als 10 Jahre bekannt. Eine Ausbildung zum Krankenpfleger dauert 3 Jahre. 

Man hätte den Beruf attraktiver machen können, indem man die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen verbessert.

 

 

@ich1961 und Raho59

Danke.

"Gute Besserung bei einer hoffentlich guten Pflege."

Kann nicht klagen. Hier auf Station scheint es ausreichend Personal zu geben, vor allem relativ viele PflegeschülerInnen. Mit überwiegend hoher Motivation und Engagement. Das ist mein Eindruck. 

Und wie immer fehlen Fakten

Es ist doch unerheblich, wie die Inzidenz ist. Wichtig ist, wie sehr die Leute noch daran erkranken. Und da wird NIE die Zahl / das Verhältnis genannt, wieviele Menschen auf Intensiv liegen WEGEN Covid. Dass Leute mit Herzinfarkt und Schlaganfall AUCH Covid haben, fällt in der Statistik nirgends an. Also kann man auch nie beurteilen, wie gefährlich das V. als Omikron-Variante noch ist. Aber genau DAS wäre die Aussage, ob im Herbst überhaupt noch Maßnahmen notwenidig sind, denn Magen/Darm- oder Herpes-Infektionen zählt ja auch niemand ...

@12:28 Uhr von DeHahn

Und wenn, dann gab es aus dem Bund, den Bundesländern und den Kommunen wie beim Turmbau zu Babel so ein Durcheinandergebrabbel, dass sogar die "Wissenschaft" nicht verlässlich feststellen konnte, was nun Sache ist, und so treiben wir in unserer Rettungsinsel ziellos auf offener See herum!

Diese Entwicklung war voraussehbar. Nur leider war man bereit aus sachfremden Erwägungen, sich auf das Risiko einzulassen und ein halbherziges Konzept  zu fahren. Schon die Schäden durch den langanhaltende Pseudo-Logdown, hätte zum Nachdenken führen müssen. Vorsorge ist etwas anderes. Jetzt endlich wäre konsequentes Handeln gefragt. So ganz falsch ist ihr Gefühl ja nicht, dass wir ziellos auf offener See treiben.

@13:19 Uhr von AxelBerlin

Diese Zustände waren schon lange vor Corona bekannt. Dass nun Leute wie Herr Lauterbach die Schuld bei Impfskeptikern suchen, ist unfair.

Aber stimmt in großen Teilen auch 

@13:22 Uhr von einweltenbummler56

Die Leute sind doch selbst schuld, wenn wieder einschneidende Maßnahmen festgelegt werden. Testet euch nicht, sondern bleibt bei Krankheitssymptomen zwei, drei Tage oder eine Woche zu Hause und gut. Die Intensivstationen werden sicherlich gut zu tun haben aber nicht überlaufen, was permanent suggeriert wird. Zumal fast ausschließlich Leute mit Vorerkrankungen dort landen. Vielleicht mal daran arbeiten?

 

Es ist erschreckend, dass wir  diesen faktenfreien Unsinn  immer wieder vorgesetzt bekommen.

Ich hatte das Pech in den…

Ich hatte das Pech in den letzten Jahren das eine oder andere mal ins Krankenhaus zu müssen und dort herrschte schon immer Personalmangel, auch vor Corona. Ich hab einige Bekannte die im medizinischen Bereich tätig sind und was die über Ihren Job erzählen lässt mich oft fragend zurück warum die sich das antun. Seid Jahren verspricht jede Regierung was zu tun, passiert ist aber nichts. Die meisten haben wahrscheinlich garkeine Ahnung was in unsren Krankenhäusern los ist. Personalmangel an allen Ecken bis hin zur Putzfrau. Medikamente die nicht vorhanden sind. Ärzte die 48 Stunden Schichten schieben. Nicht nur das Personal ist krank unser komplettes Gesundheitssysthem ist schwerst krank und was macht der Chef? In Talkshows von Killervarianten faseln und die Impfpflicht fordern, anstatt mal Geld in die Hand zu nehmen und die dringendsten Probleme zu lösen. Für Maskenpflicht im Krankenhaus bin ich schon länger und zwar für alle wo es möglich ist, ist in den meisten Ländern der Welt so.

@13:15 Uhr von AxelBerlin

Lauterbach hätte viel Zeit gehabt, alles auf Vordermann zu bringen. Doch er war wohl mehr damit beschäftigt, in Talkshows zu sitzen.

Eher damit beschäftigt aufzuräumen was Herr Spahn hinterlassen hat. Dazu die ganzen Landesfürsten......

@13:33 Uhr von Sparer

Längerem wurde uns staatlicherseits eingeredet, dass Corona keine Engpässe auf den Intensivstationen mehr verursachen würde. Das wurde ua auch als Begründung für den fast vollständigen Fall der Maskenpflicht angeführt. Ein schwerer Fehler, wie sich jetzt offenbart.

Im Moment sind ca 1000 Patienten wegen und mit Corona auf Intensivstationen, wenn das, daß Gesundheitssysthem in einem Land wie Deutschland an den Rand des Zusammenbruchs führ dann wird mir Angst und Bange.

@13:40 Uhr von Margitt.

Wenn man einerseits auf den Ungeimpften "herumhackt", die oftmals die durch Corona-Infektionen ausgefallenen Geimpften vertreten müssen und andererseits es nicht schafft, neues Personal einzustellen, dann darf man sich nicht wundern.

 

Wo haben sie denn das Ammenmärchen her?

Bisher waren die ungeimpften, wie ich es hier mitbekomme , meist länger durch Corona krank.

Aber basteln sie ruhig weiter an diesen Theorien

Darstellung: