Kommentare - DGB-Studie: Mehr Stress im Homeoffice

04. Juli 2022 - 13:16 Uhr

Weniger Pausen, mehr Überstunden, häufigere Störungen in der Freizeit: Das Arbeiten im Homeoffice führt laut einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes oft zu einer höheren Belastung.

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Diese Studie ist für die Tonne!

Wer nicht per Homeoffice arbeiten möchte, sollte ins Büro gehen! Außerdem sollte sich der Journalist mal mit den Inhalten von "Homeoffice", "Heimarbeit", "Telearbeit" und "mobiles Arbeiten" befassen - da gibt es rechtliche Unterschiede!

Höhere Belastung

Dazu gehören immer beide Parteien.

Wer nicht in der Lage ist im Homeoffice eventuellen höheren Druck in Form von permanenter Erreichbarkeit usw. zu wiederstehen, sollte sich überlegen ob es das Richtige ist.

Andererseits darf der AG auch nicht übermäßigen Druck ausüben.

Das ist ein (für mich) sehr überraschendes Ergebnis

In der Zeit, als ich im Home-Office war, war es komplett anders. Ich konnte während der Arbeitszeit auch private Dinge in ruhigen Phasen mit erledigen, hatte immer(!) pünktlich Feierabend und konnte auch konzentrierter arbeiten. Einziger Nachteil war, dass ich zu Hause nicht drucken durfte, dies also Kollegen in der Firma erledigen mussten. Meine Arbeitszeit selbst kann ich wenig beeinflussen, da ich Ansprechpartner während eines klaren Zeitrahmens sein muss. Letztendlich gab es abgesehen von kleinen Abweichungen daher kaum Nachteile gegenüber meiner Arbeit in der Firma.

Etwas schwieriger stelle ich mir die Situation bei Leuten mit Familie vor ... aber auch hier eher in eine andere Richtung als geschildert ... nämlich die Besonderheit der Ablenkung, weil man ja "da" und somit immer Ansprechpartner für die Familie ist.

DGB-Studie: Mehr Stress im…

DGB-Studie: Mehr Stress im Homeoffice?

Bestimmt ist das nur eine vorgeschobene Ausrede, um die Home-Office Praktiken nicht zu verlieren. Wo kann man ja soo bequem, mit hochgelegten Füßen, Kaffee trinkend die Kinder beaufsichtigen und den Haushalt organisieren und nebenbei, im Pyjama noch sein Geld verdienen ? Da muss der DGB natürlich ‘was tun.

Ich war auch lieber

im Büro.Der Kontakt mit den Kollegen war mir wichtiger als zu Hause alleine zu sitzen.

Wer mehr Überstunden,

weniger Pausen macht und sich nach Feierabend stören lässt, ist es selber Schuld. Ich arbeite nun seit über 2 Jahren von z.H. aus im mobilen Arbeiten (kurz H.O.) Ich halte mich an die Bürozeiten, teile mir meine Pausen ein und zum Feierabend wird der Rechner und das Diensthandy ausgeschaltet. Ich habe keinen Stress mit verstopften Autobahnen, Regen an der Bushaltestelle und verpasste und verspätete Verbindungen im ÖPNV. Ich will gar nicht wieder ins Büro zurück.

Grinsen...

...muss ich, wenn ich das Statement von Henkel lese: Leute ins Homeoffice schicken, um Heizkosten zu sparen. Vor 'nem Jahr wurde ich hier noch sowas von rund gemacht, als ich den Unternehmen solche Ideen unterstellt habe. Na ja, da war das Gas auch noch billiger...

@13:32 Uhr von swessels

Dazu gehören immer beide Parteien.

Wer nicht in der Lage ist im Homeoffice eventuellen höheren Druck in Form von permanenter Erreichbarkeit usw. zu wiederstehen, sollte sich überlegen ob es das Richtige ist.

Andererseits darf der AG auch nicht übermäßigen Druck ausüben.

WER ist denn zu Hause permanenter als im Büro zu erreichen? Auch den Leute die sich im Büro befinden, kann ich in ihrer Freizeit auf den Keks gehen. Genauso gut kann ich zu Hause das Diensthandy, den Rechner zum Dienstschluß ausschalten. Ich verstehe das "Problem" nicht, weil es dieses Problem entweder nicht gibt bzw es auch dann besteht wenn ich ins Büro gehen würde. 

Der DGB fragt die…

Der DGB fragt die Mitarbeiter.

Was soll da denn bitte herauskommen?

Das alle zu Hause nur rumgebummelt haben?

Nein, alles war viel stressiger.

Ich kenne leider etliche Gegenbeispiele. Da wurde zur Sicherheit alle 30 Minuten mit der Maus gewackelt.

Diese "Expertise" erhielt ich dutzendweise aus dem Munde derer aus dem öffentlichen Dienst, allerdings derer, die in den Büros ihrer Tätigkeit nachgehen mussten.

Da hat ein Mitforist leider vollkommen Recht, die Studie ist für die Tonne. Wenn die Studie als Lobbyismus von DGB-Seite gekennzeichnet wird, ist es ok.

Kann

ich bestätigen, was im Artikel steht. Meine Frau arbeitet seit Beginn der Pandemie im Home Office. Seitdem Überstunden en masse, Samstagsarbeit und immer mehr Forderungen des Arbeitgebers bzgl. des Arbeitsumfangs. Trotzdem hat das Home Office den großen Vorteil, ungefähr 2 Stunden Arbeitsweg pro Arbeitstag zu sparen. 

Man kann die Studie…

Man kann die Studie missverstehen, wenn man nicht unterscheidet zwischen dem allg. Phänomen der "Flexibilisierung der Arbeitswelten", die man oft besser und genauer eine "Ausweitung der Arbeitswelten in unsere sonstigen Lebenswelten" nennen sollte: Die Vorteile einer Flexibilisierung nicht zuletzt durch die Digitalisierung in vielen Bereichen der Arbeitswelt werden oft durch die Nachteile der tatsächlichen oder imaginisierten Dauererreichbarkeit und des ständigen Zur-Verfügung-Stehens aufgehoben.  Die Arbeitswelt kommt ins Wohnzimmer, aber die Kollegen und die gelebten Beziehungen zu Kollegen bleiben draußen. Diese Ergebnisse der Sozialforschung haben sich durch spezifische Corona-Homeoffice-Effekte bei manchen noch verschärft.

Die Entgrenzung der Arbeit, von der u.a. die DGB-Vorsitzende Frau Fahimi spricht, ist ein grundlegendes Phänomen der Arbeitswelt in Zeiten des Internets und der Digitalisierung und eine Herausforderung für Betriebe, Politik und Beschäftigte.

 

 

gez. NieWiederAfd

 

So wird Mitarbeiterbindung geschaffen

„"Wir könnten dann die Temperatur in den Büros stark herunterfahren, während unsere Beschäftigten zu Hause im normalen Umfang heizen könnten", sagte Henkel-Chef Carsten Knobel der "Rheinischen Post".“ 

Dann baut Henkel für und zu seinen Mitarbeitern ein eigenes Gasleitungsnetz, um einen Teil des von Henkel eingekauften Gases an seine Mitarbeiter weiterleiten zu können?  
Sensationell wie sehr sich manche Arbeitgeber für ihr Personal einsetzen.

@13:50 Uhr von Sparer

ich bestätigen, was im Artikel steht. Meine Frau arbeitet seit Beginn der Pandemie im Home Office. Seitdem Überstunden en masse, Samstagsarbeit und immer mehr Forderungen des Arbeitgebers bzgl. des Arbeitsumfangs. Trotzdem hat das Home Office den großen Vorteil, ungefähr 2 Stunden Arbeitsweg pro Arbeitstag zu sparen. 

Selber Schuld. Feierabend: Rechner aus Handy aus und gegebenfalls den Stecker des privaten Festnetzes ziehen und sich eine 2. Simkarte fürs eigene Handy anlegen dessen Nummer Verwandte und GUTE Freunde kennen.

@13:44 Uhr von Klabautermann 08

Dazu gehören immer beide Parteien.

Wer nicht in der Lage ist im Homeoffice eventuellen höheren Druck in Form von permanenter Erreichbarkeit usw. zu wiederstehen, sollte sich überlegen ob es das Richtige ist.

Andererseits darf der AG auch nicht übermäßigen Druck ausüben.

WER ist denn zu Hause permanenter als im Büro zu erreichen? Auch den Leute die sich im Büro befinden, kann ich in ihrer Freizeit auf den Keks gehen. Genauso gut kann ich zu Hause das Diensthandy, den Rechner zum Dienstschluß ausschalten. Ich verstehe das "Problem" nicht, weil es dieses Problem entweder nicht gibt bzw es auch dann besteht wenn ich ins Büro gehen würde. 

Es gibt immer Leute die meinen dass es ohne sie nicht geht.

Ich persönlich freue mich über die Zeit, die ich nicht in Auto / Bus und Bahn verbringen muss. Erreichbar bin ich zu den normalen Bürozeiten, nach Absprache werden diese auch einmal verschoben.

Wenn der Rechenr aus ist bleibt er das auch, erreichbar bin ich dann nicht mehr.....

@13:49 Uhr von Vaddern

Ich kenne leider etliche Gegenbeispiele. Da wurde zur Sicherheit alle 30 Minuten mit der Maus gewackelt.

Uhahaha, selbst dafür gibt es Programme und die müssen nicht einmal mit Adminrechte installiert werden ;-) Es gibt nichts nervenderes als Rechner, die alle ...langs automatisch in den Sperrbildschirm wechseln und mit mindestens xxx langem und aus zzGroßbuchstaben, yySonderzeichen und alle 2wochen wechselndem Passwort entsperrt werden müssen. Egal ob im Büro oder zu Hause

Es ist einfach unterschiedlich

je nachdem welchen AG, AN und Aufgabenfeld man hat. Homeoffice ist nur etwas für Leute, die sich selbst disziplinieren und organisieren können und dort nicht auf die Hilfe der Büroanwesenden angewiesen sind. Es gibt AG, die ihren AN grundsätzlich mißtrauen und diese dann bei Homeoffice mit zeitlich unbewältigbaren Aufgaben überschütten. Und es gibt AN, die haben schon im Büro Probleme strukturiert und konstant zu arbeiten. Komischerweise wird das in den Büros durch die Chefs in der Regel nicht bemerkt, sondern die welche jenen helfen, tragen und unterstützen rausgemobbt und negativ beurteilt. Das Homeoffice selbst macht nix besser oder schlechter für den AG. Ich habe erlebt, dass Büromitarbeiter durch Hilfesuche Drucken, wie geht das, kannst du mal... voll blockiert wurden. Andere HomeofficeAN konnten allein mehr leisten. Aber sehen sollten sich alle mindestens 1x pro Woche, sonst gehen Infos, Einheitliches Vorgehen (Ablage) und Tipps verloren.

Da gibt es kiene Diskussionen...

Im Homeoffice ufern die Ueberstunden aus.

Der Rechner laeuft..... und zu tuen gibt es immer was.Leicht passiert es, das man sich erst spaet Abends trennt.

Daher und weil die Art meiner Taetigkeit nicht wirklich zu Homeoffice passt, habe ich mich zuegig davon entfernt.

Zum Glueck ist auch mein Arbeitgeber der Meinung, das Praesenz zu bevorzugen ist.

@13:42 Uhr von Tinkotis

...muss ich, wenn ich das Statement von Henkel lese: Leute ins Homeoffice schicken, um Heizkosten zu sparen. Vor 'nem Jahr wurde ich hier noch sowas von rund gemacht, als ich den Unternehmen solche Ideen unterstellt habe. Na ja, da war das Gas auch noch billiger...

Da grinsen wir schon zu Zweit.

 

Lol, ich hätte gerne…

Lol, ich hätte gerne Homeoffice.  Soll ich mir dann meine Werkstatt in den Keller räumen? 

Wer sowas nicht will, soll einen anderen Job annehmen.  Nie war es einfacher,  als jetzt.

@14:06 Uhr von swessels

 

Es gibt immer Leute die meinen dass es ohne sie nicht geht.

Ich persönlich freue mich über die Zeit, die ich nicht in Auto / Bus und Bahn verbringen muss. Erreichbar bin ich zu den normalen Bürozeiten, nach Absprache werden diese auch einmal verschoben.

Wenn der Rechenr aus ist bleibt er das auch, erreichbar bin ich dann nicht mehr.....

Eben, die Leute sind aber auch (bzw halten sich für) wichtig wenn sie im Büro sitzen und WARTEN darauf dass nach Feierabend das Diensthandy klingelt um dann am nächsten Tag bei den Kollegen rum zu jammern (an zu geben)

@13:50 Uhr von Sparer

ich bestätigen, was im Artikel steht. Meine Frau arbeitet seit Beginn der Pandemie im Home Office. Seitdem Überstunden en masse, Samstagsarbeit und immer mehr Forderungen des Arbeitgebers bzgl. des Arbeitsumfangs. Trotzdem hat das Home Office den großen Vorteil, ungefähr 2 Stunden Arbeitsweg pro Arbeitstag zu sparen. 

Ein zusätzlicher Pluspunkt: man spart sich die mittlerweile immens hohen Benzin/Dieselkosten für den Arbeitsweg.

Irgendwas ist immer!

Zitat: "Weniger Pausen, mehr Überstunden, häufigere Störungen in der Freizeit: Das Arbeiten im Homeoffice führt laut einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes oft zu einer höheren Belastung."

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Irgendwas ist immer!

Dass sich die Gewerkschaften grundsätzlich über alles beschweren, ist nichts Neues.

Anstatt das Arbeiten im Homeoffice als eine hervorragende Möglichkeit anzusehen, seine kostbare Lebenszeit effizienter zu organisieren und die gleiche Arbeit in weniger Zeit zu erledigen, lamentiert man über eine zu hohe Belastung, wobei das kontrafaktisch oder zumindest kontra-intuitiv ist, da man sich An- und Abreise spart.

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Meine Empfehlung: weniger sich auf Facebook, Youtun rumtreiben, oder auf TS Kommentare schreiben, dann klappt es auch mit der Arbeitszeit. Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen!

@14:10 Uhr von Autochon

Im Homeoffice ufern die Ueberstunden aus.

Der Rechner laeuft..... und zu tuen gibt es immer was.Leicht passiert es, das man sich erst spaet Abends trennt.

Daher und weil die Art meiner Taetigkeit nicht wirklich zu Homeoffice passt, habe ich mich zuegig davon entfernt.

Zum Glueck ist auch mein Arbeitgeber der Meinung, das Praesenz zu bevorzugen ist.

Ach, im Büro haben Sie nichts zu tun? Ehrlich gesagt ist es mir auch im Büro schon passiert, dass ich so mit meiner Arbeit beschäftigt war, dass ich den Feierabend "verpennt" und den Bus verpasst habe. Aber das ist genau wie zu Hause MEINE Entscheidung und ich kann hier wie dort PÜNKTLICH den Rechner runter fahren. Ich habe manchmal das Gefühl, dass einige Leute nicht wissen, dass man Rechner runterfahren und ausschalten kann, da sie ja sowieso automatisch in den Ruhemodus und Sperrbildschirm wechseln. Oder liegt es daran, dass die Firmenrechner im "HO" auch privat genutzt werden und die Mitarbeiter dadurch "IMMER" online und erreichbar sind?

Schmunzel...

Diese Umfage ist m.E. nicht repräsentativ! Wenn schon, dann eine anonyme Umfrage deutschlandweit, und selbst dieses Ergebnis wäre anzuzweifeln. Homeoffice kann Vorteile und Nachteile haben, je nach Sichtweise und persönlicher Disziplin eines jeden Betroffenen. Eine generelle Beurteilung ist daher nicht sinnvoll (siehe hier in den o.a. Kommentaren) und eigentlich auch nicht möglich.

Meinen Vorgesetzten interessiert es nicht die Bohne, wo ich gerade arbeite, solange ich arbeite und für ihn erreichbar bin. Da er in Dubai wohnt, kommt es hin und wieder mal vor, dass er sich aufgrund der Zeitverschiebung auch mal nach meiner offiziellen Arbeitszeit bei mir meldet, meist, wenn es auch äußerst wichtig ist. Und das war auch schon vor Corona so, steht in meinem AT-Vertrag drin und wird mir auch bezahlt. 

Allerdings bin ich persönlich lieber im Büro, da ist die bessere IT-Infrastruktur und die persönlichen Kontakte zu meinen Kollegen. Und weniger Versuchung! (mittags das erste Glas Rotwein?)

@13:25 Uhr von Wolf1905

Wer nicht per Homeoffice arbeiten möchte, sollte ins Büro gehen! Außerdem sollte sich der Journalist mal mit den Inhalten von "Homeoffice", "Heimarbeit", "Telearbeit" und "mobiles Arbeiten" befassen - da gibt es rechtliche Unterschiede!

Ja,  diese  klimafeindliche  DGB-Studie  ist  komplett  für  die  Tonne !    Wer  arbeitsmäßig  nicht  ausgelastet  ist,  braucht  dafür  sich  nicht  durch  den  täglichen    Berufsverkehrsstau  in  die  Firma  wälzen,  sondern  kann  seinen  Kollegenplausch  nebst  Kaffee-  und  Raucherpausen  auch  via  Skype  realisieren.  Ich  kenne  Firmen,  die  den  ganzen  Tag  staatssubventioniert    so  verbringen  und  Arbeit  da  längst  zum   Fremdwort  geworden  ist.

 

DGB-Studie: Mehr Stress im Homeoffice....

Also das Gegenteil als die Tendenz zu einer humanisierten Arbeitswelt (ein Begriff, der in früheren Zeiten öfters mal benutzt wurde), wie kommt es nur ? Aber es ist auch klar, im Homeoffice steht der Lohnabhängige dem Unternehmen noch mehr vereinzelt gegenüber, als im Großraumbüro oder gar in der Fabrikhalle. Und da wird also der Molly mit den Leuten gemacht. 

Übrigens bedeutet das ja auch eine Erhöhung der Arbeitsproduktivität. Und da könnten Gewerkschaften ja mal auf die Idee kommen, einen guten Schluck aus der Lohnpulle anzustreben....

 

Home-Office ist doppelt anstrengend

Wenn man seine Arbeit ernst nimmt, ist Home-Office-Arbeit doppelt anstrengend.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es war, als ich mit einem kleinen Kind allein zu Hause war. Es war ein herrlicher Tag, als das Kind in eine Kindergruppe ging und ich sauber angezogen  ( und nicht mit einem vollgespuckten T-Shirt) wieder in meinem Büro sitzen konnte, mit meinen Kollegen sprechen und arbeiten konnte - herrlich.

Home-Office habe ich nicht gemacht, das gab es noch nicht. Aber ich kann mir gut vorstellen, wie belastend es ist, von einem Haushalt mit sich türmender Wäsche und mit unausgeräumter Spülmaschine, mit Druck zum Einkaufen und kochen ... dann noch zu arbeiten. Und wenn der Partner/die Partnerin nach Hause kommt, dann fühlt man sich noch genötigt, sich einen schönen Abend zu machen, obwohl man einfach nur abhängen und schlafen möchte.

Kleinkinder haben ihren eigenen Rhytmus und wollen Kontakt zu Menschen haben, die kann man nicht irgendwo in den Schrank legen, während man arbeitet.

Der DGB vertritt lediglich eine kleine Minderheit

Nur 18% der dt. Arbeitnehmer sind in einer Gewerkschaft.

Der DGB ist also gezwungen, seine Schäfchen irgendwie bei Laune zu halten.....  Also immer etwas Negatives  berichten, um Positives zu erreichen.

Das gleiche Problem gilt bezüglich des Mitgliederschwundes der Volkssekten.

Homeoffice ist produktiver

Sowohl für den AG als auch für den AN. Es fällt vor allem die "Rüstzeit" weg, v.a. der Weg zur Arbeit. Und wenn ich festgefahren bin, dann mache ich eine halbe Stunde was anderes und sammle Energie - Musik oder Sport machen z.B. Es gehört natürlich eine klare Struktur in den Arbeitsprozess, die Prioritäten müssen richtig gesetzt werden und man muss auch mal NEIN sagen können. Und den Kontakt zu den Kollegen muss man sich halt holen. Schon lange gehe ich ins Büro eigentlich nur noch zum Schwätzen, der Kontakte wegen. Gute Ideen gibt's im Meeting eh nie - so was gibts im Biergarten oder allenfalls in der Kaffee-Ecke. Aber das gefällt den Chef's prinzipiell nicht - da wird ja nicht gearbeitet ???

Abgenzung, Selbstfürsorge, Platz und Mbits/s

"Wir" haben auch eine Studie gemacht zu den Plus und Minuspunkten vom HomeOffice.

Dabei kam raus, dass die Kunst der Abgrenzung der Schlüssel zum Wohlbefinden ist und die ganzen Vorzüge, wie Zeitersparnis und Freiheit, erst zur Geltung bringt.

Abgrenzung zu Chef*in und Kolleg*innen die einen ständig einspannen wollen.

Aber auch Abgrenzung zu Partner*in und Kids, die das auch wollen....

Weitere Vorraussetzung sind natürlich der nötige Raum und die entsprechende Bandbreite.

Dann geht das.

@13:58 Uhr von Klabautermann 08

ich bestätigen, was im Artikel steht. Meine Frau arbeitet seit Beginn der Pandemie im Home Office. Seitdem Überstunden en masse, Samstagsarbeit und immer mehr Forderungen des Arbeitgebers bzgl. des Arbeitsumfangs. Trotzdem hat das Home Office den großen Vorteil, ungefähr 2 Stunden Arbeitsweg pro Arbeitstag zu sparen. 

Selber Schuld. Feierabend: Rechner aus Handy aus und gegebenfalls den Stecker des privaten Festnetzes ziehen und sich eine 2. Simkarte fürs eigene Handy anlegen dessen Nummer Verwandte und GUTE Freunde kennen.

Wenn der Druck des Arbeitgebers meiner Frau nicht in die Richtung „wenn Sie nicht bereit sind, noch mehr zu arbeiten, sollten Sie sich einen anderen Job suchen“ ginge, meine Frau nicht in einer Branche und bei einem Arbeitgeber arbeiten würde, die seit Jahren massiv Arbeitsstellen abbauen, und sie nicht schon in einem Alter wäre, wo es schwierig ist, einen neuen Job zu finde, wären die von  Ihnen vorgeschlagenen Aktionen durchaus eine Option. So leider nicht wirklich.

Es gibt ein Arbeitszeitgesetz

und die in diesem Gesetz festgelegten Arbeits- und Pausenzeiten gelten auch im Home-Office. Wenn ich im Home-Office arbeite, stemple ich morgens (elektronsch) ein und zum Feierabend aus. Bei 8 Stunden Arbeitszeit wird automatisch eine 30 Minuten Pause abgezogen, bei mehr als 9 Stunden nochmals 15 Minuten.
Bei 10 Stunden ist die maximale Arbeitszeit pro Tag erreicht. Zwischen zwei Arbeitstagen müssen 11 Stunden Ruhezeit liegen.
Unsere Zeiterfassung berücksichtigt das allles und wenn man gegen eine Vorschrift verstößt, wird automatisch eine Meldung an die Personalabteilung und den Vorgesetzten generiert. Danach wird man zum Gespräch gebeten. In wenigen begründeten Ausnahmefällen (z.B. Messe) sind Ausnahmen zulässig. Nach drei ungebründeten Verstößen folgt eine Abmahnung.
Die Kontrollen mussten eingeführt werden nachdem wir bei einer behördlichen Prüfung aufgefallen sind. Außendienstler hatten massiv gegen das Gesetz verstoßen und der AG hatte es nicht unterbunden.

@13:25 Uhr von Wolf1905

>>"Wer nicht per Homeoffice arbeiten möchte, sollte ins Büro gehen! Außerdem sollte sich der Journalist mal mit den Inhalten von "Homeoffice", "Heimarbeit", "Telearbeit" und "mobiles Arbeiten" befassen - da gibt es rechtliche Unterschiede!"<<

.

Eine vollumfänglich treffende Aussage würde ich sagen.

 

Wie gut..

..dass es in der Pflege kein Homeoffice gibt..

Oder haben meine Kollegen und ich  was versäumt?

Einseitiger, mieser Journalismus

Vom DGB ist nichts anderes zu erwarten, der benötigt schlechte Nachrichten als Existenzberechtigung.

Aber dass die Tagesschau es ohne ein Wort der Hinterfragung wiedergibt, das bestätigt leider meinen Eindruck vom miesen, agendagetriebenen Journalismus des ÖR.
Sicherlich gibt es Ausnahmen in der Arbeitswelt, für die das in der Studie festgestellte zutrifft. Aber bitte was ist mit den positiven Effekten? Zeit, Geld und CO2-Ausstoß für den Arbeitsweg gespart, ruhiges, konzentriertes Arbeiten statt Großraumbüro-Ablenkung, die Möglichkeit, mal kurz was Privates nebenher zu erledigen, den Hund raus zu bringen, die Wäsche in den Trockner zu räumen, ... - alles das ist keine Erwähnung wert?

Und was ist mit den negativen Auswirkungen für die Arbeitgeber?
Einfach mal bei Amazon nach "Mausbeweger" oder "mouse mover" suchen und sich die tausenden positiven Bewertungen durchlesen! Und es ist garantiert nur ein verschwindend geringer Anteil von Nutzern, die so etwas bewerten.

Worüber reden wir?

In vielen Fällen reden wir über das sogenannte mobiles Arbeiten und nicht über ein Homeoffice. An Letzteres sind höhere Ansprüche hinsichtlich Arbeitsplatzgestaltung, Gefährdungsbeurteilung etc. gestellt. Viele der hier genannten Probleme lassen isch mit einer Betriebsvereinbarung (BV) vermeiden. Z.B. kann darin formuliert werden das die Arbeitsleistung innerhalb der vorgeschriebenen Arbeitszeit zu erbringen ist. Das beugt dem schleichenden Zeitkontenaufbau vor was ein anders gelagertes Problem ist. Für unser Unternehmen gehört mobiles Arbeiten zu einer modernen Arbeitsorganisation hinzu. 

Homeoffice ist für Selbständige

Für viele Arbeitnehmer ist das eher weniger geeignet. 
 

man muss da viel mehr organisieren als im Büro. 
 

Da ist längst nicht jeder geeignet dafür…

Wir haben jetzt das Problem....

Wir haben jetzt, nach der Corna-Pandemie, das Problem wieder unsere Schäfchen in die Firma zu bekommen, da viele von diesen sich an das mobile Arbeiten in den letzten beiden Jahren derart gewöhnt haben das Sie den Weg in die Firma nicht mehr kennen und den Zustand gerne beibehalten möchten.

@15:37 Uhr von 91541matthias

..dass es in der Pflege kein Homeoffice gibt..

Oder haben meine Kollegen und ich  was versäumt?

WAS soll uns das jetzt sagen? Thema verfehlt?

Jedes Ding hat zwei Seiten

Sicherlich gibt es auch einige Spezialisten denen das Homeoffice und/oder mobile Arbeiten der willkommene Rahmen bietet um sich abzuseilen. Es sollten immer alle Facetten betrachtet werden.

WARUM

ES ist einfach unglaublich wie hier mehr und mehr die meinung und Wahrnehmung verschoben wird.

Fragen sie mal einenAltenpfleger was der so Vverdient und dann

 

 ein Mitarbeiter einer Krankenkasse 4 Tage homeoffice 1 Tag im Büro.

40h/pW gleiches Geschlecht.

Nicht die Studie ist eine Schande (oder wie hier beschrieben Lobbyismus für die Tonne) nein ein Land und eine Gesellschaft die Zustände dieser Art überhaupt ermöglicht  und so weltfremd kommuniziert.

Ist der DGB eigentlich zur Selbstreflexion fähig?

- er vertritt doch alle Arbeitnehmer die in Gewerkschaften eingetreten sind oder?

 

ES ist was faul in unserem Land und zwar gewaltig.

Ich habe Angst davor, wenn sich das mal entladen sollte. Obwohl es mehr als nötig ist.

Wir seeuern auf einen sehr heissen(ohne Gas) Herbst zu.

Macron weiss was gemeint ist.

 

@15:45 Uhr von vriegel

Für viele Arbeitnehmer ist das eher weniger geeignet. 
 

man muss da viel mehr organisieren als im Büro. 
 

Da ist längst nicht jeder geeignet dafür…

Was muß denn im HO MEHR organisiert werden? Das ich bei Schneefall früher aufstehen muß um pünktlich zu sein? Ich muß nicht einmal mehr Papier und Tinte organisieren. Ich muß auch nicht mehr Schreddern und den Müll entsorgen.  Ach ja, ich muß den Einkauf für meinen Kaffee selber organisieren. 

Bei Kindern und Küchentisch stimme ich Ihnen zu aber alles andere sind Ausreden

Viele Zahlen sind dem Bericht nicht zu entnehmen

Ich glaube ganze drei hab ich gefunden ohne Relationen. Was soll mir der Bericht damit sagen? 
 

Ich selbst arbeite nicht im Homeoffice, habe aber sowohl beruflich als auch privat Kontakte zu Menschen die im Homeoffice arbeiten. 
In 100 Prozent der Fälle sind die absolut zufrieden mit dem Homeoffice. 
Ich weiß das natürlich meine Bekannten dafür nicht repräsentativ sind, genauso wenig wie eine Studie, eines Vereins der gerne bestimmte Ergebnisse als Erwartungshaltung hat. 

Boah

da gehen schon wieder Nachrichten durch die Nachrichten.

Wer kein Home Office machen kann, sollte keins machen, muss auch keins machen.

Wer es machen will, sollte sich das entsprechend einrichten und auch die Möglichkeiten (Räumlichkeiten) dafür haben. Im Schlafzimmer den PC oder am Küchentisch ist das einfach nicht optimal, noch gibt es da staatlichen Zuschüsse bzw Abschreibemöglichkeit.

Ich würde Home Office für alle zur Pflicht machen dessen Job es erlaubt und wer die Möglichkeit dazu hat. Stelle man sich vor, wie das die Umwelt schont und auch Treibstoff einsparrt.

@15:37 Uhr von 91541matthias

..dass es in der Pflege kein Homeoffice gibt..

Oder haben meine Kollegen und ich  was versäumt?

Meine Kolleginnen und Kollegen aus der Lager- und Versandabateilung und die aus der Montage können auch kein Homeoffice machen. Es gibt nun mal Jobs da geht das nicht.

selber schuld ....

Tja, hier ist Eigenverantwortung gefragt.

Mit der nötigen Disziplin und der Abgrenzung zwischen Arbeits- und Freizeit ließe sich dies sicherlich regeln. 

Und was die langen Arbeitszeiten anbelangt, die kommen z.T. sicherlich auch deshalb zustande, weil sich einige zu sehr ablenken lassen, mal kleine Besorgungen/Internet und sonstige Unterbrechungen einschieben (die dann großzügig zur Arbeitszeit gerechnet werden). Und dann feststellen, dass sie ihr Arbeitspensum, welches sie üblicherweise in 8 Stunden Büroarbeit erfüllten, im Homeoffice nicht leisten.

@15:42 Uhr von Bananenbrot007

Vom DGB ist nichts anderes zu erwarten, der benötigt schlechte Nachrichten als Existenzberechtigung.

Sie verwechseln DGB und AfD.

dass die Tagesschau es ohne ein Wort der Hinterfragung wiedergibt, das bestätigt leider meinen Eindruck vom miesen, agendagetriebenen Journalismus des ÖR.

Die Tagesschau berichtet über eine seriöse Erhebung des DGB: Daran ist nichts miese oder agendagetrieben.

was ist mit den positiven Effekten? Zeit, Geld und CO2-Ausstoß für den Arbeitsweg gespart, ruhiges, konzentriertes Arbeiten statt Großraumbüro-Ablenkung, die Möglichkeit, mal kurz was Privates nebenher zu erledigen, den Hund raus zu bringen, die Wäsche in den Trockner zu räumen, ... - alles das ist keine Erwähnung wert?

Doch. Ändert aber nichts an den beschriebenen negativen Auswirkungen.

 

Und was ist mit den negativen Auswirkungen für die Arbeitgeber?
 

Arbeitgeber mit einer guten Kultur und transparenten Leistungs- und  Beurteilungssystemen haben i.d.R. keine starken negativen Auswirkungen.

 

gez. NieWiederAfd

@15:53 Uhr von eine_anmerkung.

Sicherlich gibt es auch einige Spezialisten denen das Homeoffice und/oder mobile Arbeiten der willkommene Rahmen bietet um sich abzuseilen. Es sollten immer alle Facetten betrachtet werden.

Das ist ein Vorurteil. Ich kann mich auch in der Arbeit "abseilen" und surfe den ganzen Tag irgendwo auf Google rum. Wer seine Arbeit nicht macht und auch nicht abliefert, fällt überall auf.

Kommt auf Umstände an

Ich denke es kommt auf die Umstände an. Für einige ist Homeoffice nichts, aber andere finden es gut. Ich finde das sollte einfach jeder nach seinen Bedürfnissen mit dem Chef entscheiden.

@14:35 Uhr von -Der Golem-

Nur 18% der dt. Arbeitnehmer sind in einer Gewerkschaft.

Der DGB ist also gezwungen, seine Schäfchen irgendwie bei Laune zu halten.....  Also immer etwas Negatives  berichten, um Positives zu erreichen.

Das gleiche Problem gilt bezüglich des Mitgliederschwundes der Volkssekten.

Warum regen sie sich denn so auf? Der nächste Tarifabschluss nur für 18% der Arbeitnehmer (Gewerkschaftsmitglieder)...aber dann wäre das Geschrei groß.

@15:49 Uhr von eine_anmerkung.

Wir haben jetzt, nach der Corna-Pandemie, das Problem wieder unsere Schäfchen in die Firma zu bekommen, da viele von diesen sich an das mobile Arbeiten in den letzten beiden Jahren derart gewöhnt haben das Sie den Weg in die Firma nicht mehr kennen und den Zustand gerne beibehalten möchten.

Und wo ist das Problem? Oder worin sehen Sie das Problem? Doch wohl nicht in der von Ihnen aufgeführten Tatsache. Ein Problem wäre es dann, wenn die Arbeit von zuhause aus nicht in der selben Qualität erledigt würde und eine Anwesenheit zwingend erforderlich wäre. Alles andere sind vorgeschobene Probleme.

@15:32 Uhr von eine_anmerkung. @Wolf1905

>>"Wer nicht per Homeoffice arbeiten möchte, sollte ins Büro gehen! Außerdem sollte sich der Journalist mal mit den Inhalten von "Homeoffice", "Heimarbeit", "Telearbeit" und "mobiles Arbeiten" befassen - da gibt es rechtliche Unterschiede!"<<

.

Eine vollumfänglich treffende Aussage würde ich sagen.

 

Ihrer beider Aussage kann ich nicht zustimmen. Der Artikel gibt Teile einer Studie bzw. Standpunkte des DGB sachlich und im Konjunktiv wieder. Es werden Probleme und Vorteile des mobilen Arbeitens bzw. Homeoffice aufgezeigt. Würden alle diese Begriffe noch einmal im Detail zu Ihrer Zufriedenheit (?) aufgedröselt, wäre der Artikel wahrscheinlich viermal so lang und würde vermutlich nicht in Gänze gelesen.

Sie beide sehen tatsächlich keinerlei Vorteile, wenn AN sowohl von zuhause als auch im Büro arbeiten dürfen bzw. können und dies individuell gehandhabt wird? Auch vor Corona haben bereits Menschen z.B. drei im Büro zwei Tage zuhause gearbeitet. U.a. aufgrund der langen Wege zur Arbeit.

@14:19 Uhr von Blitzgescheit

Zitat: "Weniger Pausen, mehr Überstunden, häufigere Störungen in der Freizeit[…]."

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Irgendwas ist immer!

Dass sich die Gewerkschaften grundsätzlich über alles beschweren, ist nichts Neues.

Anstatt das Arbeiten im Homeoffice als eine hervorragende Möglichkeit anzusehen, seine kostbare Lebenszeit effizienter zu organisieren und die gleiche Arbeit in weniger Zeit zu erledigen, lamentiert man über eine zu hohe Belastung, wobei das kontrafaktisch oder zumindest kontra-intuitiv ist, da man sich An- und Abreise spart.

.

Meine Empfehlung: weniger sich auf Facebook, Youtun rumtreiben, oder auf TS Kommentare schreiben, dann klappt es auch mit der Arbeitszeit. Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen!

Kann ich auch bestätigen. Dennoch kommentiere ich hin und wieder während der Arbeitszeit, egal ob Außendienst oder Büro (Homeoffice bin ich quasi nie). Schande über mein Haupt. Immerhin arbeite und kommentiere ich ziemlich schnell und etwas Spaß muss sein bin ja keine Maschine;-)

@15:53 Uhr von eine_anmerkung.

Sicherlich gibt es auch einige Spezialisten denen das Homeoffice und/oder mobile Arbeiten der willkommene Rahmen bietet um sich abzuseilen. Es sollten immer alle Facetten betrachtet werden.

Sie scheinen aber ausschließlich die negativen Facetten sehen zu können und an althergebrachten Formen zu kleben.

@16:10 Uhr von Giselbert

Tja, hier ist Eigenverantwortung gefragt.

Mit der nötigen Disziplin und der Abgrenzung zwischen Arbeits- und Freizeit ließe sich dies sicherlich regeln. 

Und was die langen Arbeitszeiten anbelangt, die kommen z.T. sicherlich auch deshalb zustande, weil sich einige zu sehr ablenken lassen, mal kleine Besorgungen/Internet und sonstige Unterbrechungen einschieben (die dann großzügig zur Arbeitszeit gerechnet werden). Und dann feststellen, dass sie ihr Arbeitspensum, welches sie üblicherweise in 8 Stunden Büroarbeit erfüllten, im Homeoffice nicht leisten.

Ähh, kleine Besorgungen und sonstige Unterbrechungen sind KEINE Arbeitszeiten. Und 8Std ARBEITSZEIT sind 8Std Arbeitszeit egal ob ich sie an einem Stück erledige oder über den Tg verteile. Alles andere wäre Arbeitszeitbetrug und eine Kündigung wert. Übrigens kann ich auch an einem Tg 10Std arbeiten und dafür an einem anderen nur 6. Ich sehe darin nur eine Neiddebatte derer, die ihre 8Std an der Drehbank "absitzen" müssen.

Henkel am Schopf

>>Unterdessen erwägt der Konsumgüterhersteller Henkel, vorübergehend wieder mehr Homeoffice einzuführen, um Gas zu sparen. "Wir könnten dann die Temperatur in den Büros stark herunterfahren, während unsere Beschäftigten zu Hause im normalen Umfang heizen könnten", sagte Henkel-Chef Carsten Knobel der "Rheinischen Post".<<

Wird Zeit, dass Henkel was gegen den miesen Aktienkurs unternimmt. Die Heizkosten auf die Mitarbeiter abzuwälzen, ist schon mal eine gute Idee und der Zeitpunkt gut gewählt.

@16:25 Uhr von Kaneel

>>">>"Wer nicht per Homeoffice arbeiten möchte, sollte ins Büro gehen! Außerdem sollte sich der Journalist mal mit den Inhalten von "Homeoffice", "Heimarbeit", "Telearbeit" und "mobiles Arbeiten" befassen - da gibt es rechtliche Unterschiede!"<<

.

Eine vollumfänglich treffende Aussage würde ich sagen.

.

>>"Sie beide sehen tatsächlich keinerlei Vorteile, wenn AN sowohl von zuhause als auch im Büro arbeiten dürfen bzw. können und dies individuell gehandhabt wird?"<<

.

Das hat doch aber keiner gesagt (keinerlei Vorteile).

 

@16:28 Uhr von Kaneel

>>"Sicherlich gibt es auch einige Spezialisten denen das Homeoffice und/oder mobile Arbeiten der willkommene Rahmen bietet um sich abzuseilen. Es sollten immer alle Facetten betrachtet werden.

.

Sie scheinen aber ausschließlich die negativen Facetten sehen zu können und an althergebrachten Formen zu kleben."<<

.

Das habe ich doch aber gar nicht gesagt. Mobiles Arbeiten bzw. Homeoffice kann, richtig angewendet, viele Vorteile bringen.

 

@16:38 Uhr von Splaq

Nur 18% der dt. Arbeitnehmer sind in einer Gewerkschaft.
Der DGB ist also gezwungen, seine Schäfchen irgendwie bei Laune zu halten.....  Also immer etwas Negatives  berichten, um Positives zu erreichen.
Das gleiche Problem gilt bezüglich des Mitgliederschwundes der Volkssekten.

Warum regen sie sich denn so auf? Der nächste Tarifabschluss nur für 18% der Arbeitnehmer (Gewerkschaftsmitglieder)...aber dann wäre das Geschrei groß.

 

@16:36 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Sicherlich gibt es auch einige Spezialisten denen das Homeoffice und/oder mobile Arbeiten der willkommene Rahmen bietet um sich abzuseilen. Es sollten immer alle Facetten betrachtet werden.

.

Sie scheinen aber ausschließlich die negativen Facetten sehen zu können und an althergebrachten Formen zu kleben."<<

.

Das habe ich doch aber gar nicht gesagt. Mobiles Arbeiten bzw. Homeoffice kann, richtig angewendet, viele Vorteile bringen.

 

Wenn Sie nur die negativen Aspekte aufzählen, fällt es schwer davon auszugehen, dass Sie zu diesem Thema eine ausgewogene Haltung vertreten. Welche Vorteile würden Sie denn anführen können und wollen?

@16:12 Uhr von Jim456

Sicherlich gibt es auch einige Spezialisten denen das Homeoffice und/oder mobile Arbeiten der willkommene Rahmen bietet um sich abzuseilen. Es sollten immer alle Facetten betrachtet werden.

Das ist ein Vorurteil. Ich kann mich auch in der Arbeit "abseilen" und surfe den ganzen Tag irgendwo auf Google rum. Wer seine Arbeit nicht macht und auch nicht abliefert, fällt überall auf.

Ich kenne Kollegen die, verbringen/verbrachten vor Corona, des Montags mehr mit Fußballergebnisse, der Analyse von Toren und Transferlisten als ihrer Arbeit. Ja, im Büro, da habe ich es mitbekommen, ob sie sich auch über Teams so austauschen kann ich nicht beurteilen. Also "Abseilen" (Kaffe,- Raucherpause "Dienstgespräche" usw) ist KEIN HO Phänomen.

@16:23 Uhr von Klabautermann 08

>>"Und wo ist das Problem? Oder worin sehen Sie das Problem? Doch wohl nicht in der von Ihnen aufgeführten Tatsache. Ein Problem wäre es dann, wenn die Arbeit von zuhause aus nicht in der selben Qualität erledigt würde und eine Anwesenheit zwingend erforderlich wäre. Alles andere sind vorgeschobene Probleme."<<

.

Das agieren vor Ort in der Firma hat schon eine andere Qualität (soziale Kontakte, Meetings mit Anwesenheit sind besser als Telko´s..), obwohl ich mobiles Arbeiten bzw. Homeoffice, richtig angewendet, als sinnvolle Ergänzung einer modernen Arbeitswelt sehe. Vielfach lassen sich große Distanzen nicht so einfach überbrücken und da machen Telkos beispielsweise Sinn. Aber genauso wie nicht jeder Arbeitsplatz für Homeoffice oder mobiles Arbeiten geeignet ist, ist es auch nicht jeder Mitarbeiter (Selbstdisziplin).

 

Henkel KGA ist mal wieder allen voraus ...

Die haben doch recht ! Frieren können die Leute schließlich auch zu Hause. Außerdem braucht man da keinen Dresscode zu beachten und kann sich auch in der Winterjacke zum Zoom Meeting hinsetzen. 
 

 

Und da soll noch mal einer sagen, deutsche Arbeitgeber seien nicht kreativ :-) 

@16:14 Uhr von Einmal

Nur 18% der dt. Arbeitnehmer sind in einer Gewerkschaft.

Der DGB ist also gezwungen, seine Schäfchen irgendwie bei Laune zu halten.....  Also immer etwas Negatives  berichten, um Positives zu erreichen.

Das gleiche Problem gilt bezüglich des Mitgliederschwundes der Volkssekten.

Warum regen sie sich denn so auf? Der nächste Tarifabschluss nur für 18% der Arbeitnehmer (Gewerkschaftsmitglieder)...aber dann wäre das Geschrei groß.

Wenn ich mich recht erinnere, gelten Tarifabschlüsse - soweit nicht für allgemeinverbindlich erklärt, ohnehin nur für Mitglieder der Tarifparteien.

 

Also steht es jedem Arbeitgeber frei, eine tarifliche Lohnerhöhung ausschließlich auf die Löhne/Gehälter von Gewerkschaftsmitgliedern anzuwenden. 

 

Würden Arbeitgeber dies durchziehen, wäre sicher bald ein höherer Anteil von Arbeitnehmer*innen gewerkschaftliche organisiert.

 

Und - oh Wunder - es könnte bessere Tarifabschlüsse geben. 

 

 

@16:38 Uhr von Splaq

Nur 18% der dt. Arbeitnehmer sind in einer Gewerkschaft.
Der DGB ist also gezwungen, seine Schäfchen irgendwie bei Laune zu halten.....  Also immer etwas Negatives  berichten, um Positives zu erreichen.
Das gleiche Problem gilt bezüglich des Mitgliederschwundes der Volkssekten.

Warum regen sie sich denn so auf? Der nächste Tarifabschluss nur für 18% der Arbeitnehmer (Gewerkschaftsmitglieder)...aber dann wäre das Geschrei groß.

 

Ich wäre auch dafür, dass Tarifabschlüsse nur für die Gewerkschaftsmitglieder gelten würden. Die Beiträge sparen aber bei Lohnerhöhungen und bessere Arbeitsbedingungen die Hand aufhalten.

@16:41 Uhr von Kaneel

>>"Wenn Sie nur die negativen Aspekte aufzählen, fällt es schwer davon auszugehen, dass Sie zu diesem Thema eine ausgewogene Haltung vertreten. Welche Vorteile würden Sie denn anführen können und wollen?"<<

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Jedes Ding hat zwei Seiten, nur die Bucheckern, die haben Drei.

Vorteile: z.B.

- Zeitersparnis Anfahrtzeit

- Benzinerparnis und damit Kostenersparnis

- störende Einflüsse können ggf. reduziert oder vermieden werden

 

@16:47 Uhr von Splaq

Nur 18% der dt. Arbeitnehmer sind in einer Gewerkschaft.

Der DGB ist also gezwungen, seine Schäfchen irgendwie bei Laune zu halten.....  Also immer etwas Negatives  berichten, um Positives zu erreichen.

Das gleiche Problem gilt bezüglich des Mitgliederschwundes der Volkssekten.

Warum regen sie sich denn so auf? Der nächste Tarifabschluss nur für 18% der Arbeitnehmer (Gewerkschaftsmitglieder)...aber dann wäre das Geschrei groß.

Wenn ich mich recht erinnere, gelten Tarifabschlüsse - soweit nicht für allgemeinverbindlich erklärt, ohnehin nur für Mitglieder der Tarifparteien.

 

Also steht es jedem Arbeitgeber frei, eine tarifliche Lohnerhöhung ausschließlich auf die Löhne/Gehälter von Gewerkschaftsmitgliedern anzuwenden. 

 

Würden Arbeitgeber dies durchziehen, wäre sicher bald ein höherer Anteil von Arbeitnehmer*innen gewerkschaftliche organisiert.

 

Und - oh Wunder - es könnte bessere Tarifabschlüsse geben. 

Solidarität, die sich auszahlt.

 

@16:42 Uhr von eine_anmerkung.

 

Das agieren vor Ort in der Firma hat schon eine andere Qualität (soziale Kontakte, Meetings mit Anwesenheit sind besser als Telko´s..), obwohl ich mobiles Arbeiten bzw. Homeoffice, richtig angewendet, als sinnvolle Ergänzung einer modernen Arbeitswelt sehe. Vielfach lassen sich große Distanzen nicht so einfach überbrücken und da machen Telkos beispielsweise Sinn. Aber genauso wie nicht jeder Arbeitsplatz für Homeoffice oder mobiles Arbeiten geeignet ist, ist es auch nicht jeder Mitarbeiter (Selbstdisziplin).

 

Mal so, für HO mag der Einwand des Arbeitsplatzes ja zutreffen, für Mobiles Arbeiten nicht, da dort sogar das Kaffee, der ICE, der Park, das Schwimmbad usw als geeignet angesehen wird. Wo ist Anwesenheit besser als Telkos? Kann ich nicht nachvollziehen, weil ich bei einer Telko wesentlich mehr Möglichkeiten habe (Bildschirm/Unterlagen teilen usw) ohne den Rechner mit zu schleppen und anschließen zu müssen. Wer zu hause schludert, schludert auch im Büro.

Mehr Streß im Homeoffice

Wer´s glaubt wird seelig oder so ähnlich kann man das sehen ! Die Realität ist völlig anders.

@16:56 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Wenn Sie nur die negativen Aspekte aufzählen, fällt es schwer davon auszugehen, dass Sie zu diesem Thema eine ausgewogene Haltung vertreten. Welche Vorteile würden Sie denn anführen können und wollen?"<<

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Jedes Ding hat zwei Seiten, nur die Bucheckern, die haben Drei.

Vorteile: z.B.

- Zeitersparnis Anfahrtzeit

- Benzinerparnis und damit Kostenersparnis

- störende Einflüsse können ggf. reduziert oder vermieden werden

 

Und diese Differenzierung (Ihr Post 16:42 Uhr) ist wichtig. Menschen sind unterschiedlich. Dem einen ist der Austausch mit den KollegInnen wichtig, jemand anderes kann zuhause ungestörter und effizienter arbeiten. Deshalb ist für einige AN sicherlich ein Wechselmodell interessant. Und für den AG sind zufriedene AN auch ein Gewinn. Also weder ein aufgezwungenes Nur-noch-Zuhause-arbeiten-Modell, noch ein aufgezwungenes Büroanwesenheitspflicht-Modell.

Ich selbst habe keine Job…

Ich selbst habe keine Job den ich im Homeoffice machen kann, sehe aber bei meiner Frau das Ihre Arbeitszeit dadurch länger geworden ist. Ihr selber fällt das garnicht so auf weil ja der Arbeitsweg von jeweils 50 min weggefallen ist. Sie macht es aber gern weil sie immer sagt das sie zu Hause mehr Ruhe hat als im Büro und dadurch mehr schafft. Allerdings drücke ich auch schon mal meinen Unmut aus wenn sie nach 19 Uhr noch mal eben ans Telefon geht.

@16:25 Uhr von Kaneel

>>…Ihrer beider Aussage kann ich nicht zustimmen. Der Artikel gibt Teile einer Studie bzw. Standpunkte des DGB sachlich und im Konjunktiv wieder. Es werden Probleme und Vorteile des mobilen Arbeitens bzw. Homeoffice aufgezeigt. Würden alle diese Begriffe noch einmal im Detail zu Ihrer Zufriedenheit (?) aufgedröselt, wäre der Artikel wahrscheinlich viermal so lang und würde vermutlich nicht in Gänze gelesen.

Sie beide sehen tatsächlich keinerlei Vorteile, wenn AN sowohl von zuhause als auch im Büro arbeiten dürfen bzw. können und dies individuell gehandhabt wird? Auch vor Corona haben bereits Menschen z.B. drei im Büro zwei Tage zuhause gearbeitet. U.a. aufgrund der langen Wege zur Arbeit. <<
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Da haben Sie mich missverstanden! Ich habe Homeoffice gut gefunden, als ich (bis Ende 2019) gearbeitet habe; damals hieß es vom AG „1x pro Woche und abgestimmt mit den Kolleg*innen - damit nicht jeder Montags oder Freitags HO macht.

Ich widerspreche hier dem DGB!

 

 

@16:09 Uhr von GeMe

..dass es in der Pflege kein Homeoffice gibt..

Oder haben meine Kollegen und ich  was versäumt?

Meine Kolleginnen und Kollegen aus der Lager- und Versandabateilung und die aus der Montage können auch kein Homeoffice machen. Es gibt nun mal Jobs da geht das nicht.

Klar doch..mein Post war ironisch gemeint..

 

@17:09 Uhr von heribix

Allerdings drücke ich auch schon mal meinen Unmut aus wenn sie nach 19 Uhr noch mal eben ans Telefon geht.

Das ist ja nicht notwendigerweise ein Problem des Homeoffice. Ich kenne genügend Leute, die zuhause ans Diensthandy gehen, auch wenn sie den ganzen Tag im Büro waren. Oder im Urlaub am Strand. 

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