Kommentare - Wie sich eine Lohn-Preis-Spirale bremsen ließe

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Weil durch Umverteilung von Geld nicht mehr davon zur Verfügung steht. Das grundlegende Problem ist, dass „Kapital“ (Geld) als „Institution“ statt als Instrument gilt. Ohne dessen Zurverfügungstellung durch diese für alle notwendige wirtschaftliche Aktivitäten nicht ausgeführt werden können, obwohl sie dringend nötig sind. UND die Wirtschaftsteilnehmer (alle) die gern ausführen bzw. die anstehenden Aufgaben gern lösen würden.

Dessen „Nichtverfügbarkeit“ blockiert also den gesamten Wirtschaftskreislauf, indem sie bewirkt, dass immer mehr Marktteilnehmer „rausfallen“. Und damit die Schaffung neuer (echter) Werte verhindert wird. Was zur Folge hat, dass immer weniger davon an Werten bzw. Wirtschaftsgütern, nicht an Geld!) „da“ ist (weil es nicht „produziert“ werden kann).

Und deshalb logischerweise auch immer weniger davon „verteilt“ werden kann.

Wie sich eine "Lohn-Preis-Spirale" bremsen ließe...

Also, bis jetzt gibt es nur eine Preisspirale, keine Spirale bei Löhnen. Und die Gewerkschaften täten gut daran, nicht dem Ruf ins Kanzleramt zu folgen. Man will sie nur, wie in den 1960er Jahren auf Lohnleitlinien festlegen. Profitleitlinien soll es aber nicht geben. Aber diese Initiative zeigt auch die Furcht der Regierung und Unternehmer vor Forderungen nach einem realen Inflationsausgleich und Streiks.

Der einzig zielführende (und damit richtige) Ansatz:

„Wichtiger [als Umverteilung von Geld] sei es, an einer anderen Stelle anzusetzen, dem Güterangebot, sagen einige Ökonomen. Denn gerade hier gibt es momentan einen Engpass“

Exakt.

Oje ...

Welche Spirale, die Gehälter/Renten hinken der Inflation so weit hinterher, dass daraus schwerlich eine Spirale entstehen kann. Da langen wahrscheinlich keine 3 Gehaltserhöhungen im Jahr, um dieser Entwicklung Herr zu werden.

Tja, und unsere Ampel-Regierenden scheinen mir hilfloser denn je, obwohl es naheliegende Lösungen gäbe.

schwierig

es ist ein richtiger Schritt, alle mit ins Boot zu holen, um die Lohn-Preis-Spirale zu bremsen. Dazu müssten die Gewerkschaften auf Lohnforderungen verzichten. Das gestaltet sich schwierig, da für den kleine Mann alles teurer wird und er einfach mehr Lohn benötigt. Doch jede Lohnerhöhung wird an den Verbraucher durch steigende Preise weitergegeben. Die Spirale eben. Also müssen alle Beteiligten mit Augenmaß handeln. Wenn es überhaupt geht, dann nur, wenn alle an einem Tisch sitzen.

Politik mit Augenmaß

Im nächsten hablen Jahr stehen drei große Tarifrunden an, Metallindustrie, Chemie und öffentlicher Dienst. Betroffen sind 7 Mio. Beschäftigte. Wenn die Inflation zu starken Lohnerhöhungen führt, damit aber auch die Produktionskosten ansteigen, diese zu Preissteigerungen führen und in der Folge hohe Tarifforderungen bedingen wird eine Spirale in Gang gesetzt, die kaum noch kontrollierbar wäre. Die Politik verfügt ohnehin nicht über passendes Insztrumentarium. Die EZB ist gefordert mit einer Anhebung der Zinsen die Preissteigerungen aufzufangen. Wichtigstes Ziel der Politik muss es sein, die unteren Einkommensgruppe und die wirklich Bedürftigen aufzufangen. Dies sollte aber nicht mit der Gießkanne geschehen (wie beim Tankrabatt und dem 9.- EUT Ticket), sindern gezielt und effizient. 13,8 Mio Arme in Deutschland ist sozialer Sprengstoff und eine Gefahr für die Demokratie. Insbesondere die AFD, die auf derartige Krisen hofft, darf kein Kapital daraus schlagen.

11:03 Uhr von Eres

 

"Dazu müssten die Gewerkschaften auf Lohnforderungen verzichten. "

...

 

Ja, ja.

Am besten bezahlen die Arbeitnehmer die Arbeitgeber dafür, dass sie überhaupt arbeiten dürfen. Dann ist die Lohn-Preis-Spirale vermutlich am Ende.

Lohnanpassung muß sein!

Eine Lohnanpassung in Höhe der Inflation muss sein, sonst zahlen die Arbeitnehmer allein die Zeche. Ohne diese Anpassung würden die Unternehmenseigner weiter Gewinne machen und keinerlei Belastungen haben.

Die persönliche Inflation ist ohnehin bei den Arbeitnehmern und Rentnern weit höher als die offizielle Quote. Ein Ausgleich muß sein. Nur so ist für die reichen im Lande und die Regierung in Berlin auch ein Anreiz da,etwas dagegen zu tun!

Lohnerhöhungen sind doch aus…

Lohnerhöhungen sind doch aus Arbeitgeberseite immer schlecht. In einer Konjunkturphase könten sie die Konjunktur ausbremsen und wenn es mal nicht so gut läuft, dann droht eben eine Rezession. So kann man beliebig dagegen argumentieren.

Aber das, was wir jetzt erleben, ist doch in erster Linie eine völlig verfehlte Geldpolitik der EZB. Marode Firmen und Länder wurden mit Geld geflutet um den totalen Zusammenbruch noch etwas hinauszuzögern.

All das wusste man, aber hat es eben laufen lassen. Und jetzt, wo das Kind im Brunnen ist ...

Einige Leute, u.a. Sigmar Gabriel, schwadronieren ja schon über einen Lastenausgleich. Irgendwer muss die Zeche ja bezahlen.

@Profitleitlinien? 10:56 Uhr von Bernd Kevesligeti

Also, bis jetzt gibt es nur eine Preisspirale, keine Spirale bei Löhnen. Und die Gewerkschaften täten gut daran, nicht dem Ruf ins Kanzleramt zu folgen. Man will sie nur, wie in den 1960er Jahren auf Lohnleitlinien festlegen. Profitleitlinien soll es aber nicht geben.

Die hat es im Kapitalismus noch nie gegeben und wird es auch nicht geben.

Der ist einfach bereits in seiner Endstufe angelangt -

also egal ob vor der Zestörung der Weltwlrtschaft, die Zerstörung der globalen Umwelt schneller ist.

Immerhin gibt es bei massiven Vermögen ein Unikum zu vermelden.

Zum ersten Mal haben die Multimilliärdäre gewisse temportäre Einbussen zu vermelden:

Sei es nun die Bitcoin-Beherrscher, die Miliarden verloren

oder die RU-Oligarchen die u.a. in Karlsbad ihre Immobilien mit Verlust verscheuern.

Das sind die Vorboten wahrer Umwälzungen. Und wer hats erfunden:

Kein Schweizer, ein russischer 'Spinner', der Kiew schon russisch sieht.

https://nitter.net/Saida_Zahidova/status/1543187377258119171#m

Von Anfang an keine…

Von Anfang an keine Erhöhungen durch abzocke, sprich Gewinnmitnahmen,  erlauben.  Dafür haben wir das Kartellamt.  Wenn ein ölmulti zocken will, ohne das sich der Ölpreis ändert, muss eine drastische Strafe folgen. 

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Genau diesen Fall haben wir gerade. Das Barrel.ändert dich kaum. Die Preise explodieren. 

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Würden das die Bäcker so machen, stünde schon längst das Ordnungshüter vor der Tür. 

@11:03 Uhr von Eres

es ist ein richtiger Schritt, alle mit ins Boot zu holen, um die Lohn-Preis-Spirale zu bremsen. Dazu müssten die Gewerkschaften auf Lohnforderungen verzichten. Das gestaltet sich schwierig, da für den kleine Mann alles teurer wird und er einfach mehr Lohn benötigt. Doch jede Lohnerhöhung wird an den Verbraucher durch steigende Preise weitergegeben. Die Spirale eben. Also müssen alle Beteiligten mit Augenmaß handeln. Wenn es überhaupt geht, dann nur, wenn alle an einem Tisch sitzen.

Ich finde das falsch! Die Gewinne der Unternehmen haben sich völlig von der Einkommensentwicklung der arbeitenden Menschen abgekoppelt. Selbst mit einer Erhöhung um 100% würde man das nicht ausgleichen. Dagegen gibt es immer mehr Millionäre und Milliardäre.

@11:07 Uhr von Adeo60

Wichtigstes Ziel der Politik muss es sein, die unteren Einkommensgruppe und die wirklich Bedürftigen aufzufangen.

Wenn nur die unteren Einkommensgruppen unterstützt werden, dann zahlt die Mittelschicht alles und rutscht in eben diese Einkommensgruppe.

Völlig vergessen wird eine Beteiligung der Reichen und Superreichen an den wirtschaftlichen Belastungen im Lande. Stichwort Vermögenssteuer, Stichwort kalte Progression. Die Steuern auf Arbeit sind viel zu hoch, die auf Besitz dramatisch zu niedrig!

 

Wichtig wären jetzt ri htige…

Wichtig wären jetzt ri htige Gewerkschaften,  die den Bonzen die Gewinne 'wegstreiken'.

Solange die ni htsnutzen Aktionäre  und Manager Milliarden einstreichen, ist überhaupt nicht die Zeit für Lohnzurückhaltung, wie es die CEOs immer wollen. Ganz im Gegenteil.  Jetzt 7st Zeit, den Gürtel OBEN mal auf ganz Eng, zu stellen.  Unten muss dramatisch mehr Geld hin.  100 Jahre Zurückhaltung reichen einfach mal. 

@11:12 Uhr von artist22

also egal ob vor der Zestörung der Weltwlrtschaft, die Zerstörung der globalen Umwelt schneller ist.
Immerhin gibt es bei massiven Vermögen ein Unikum zu vermelden.

Zum ersten Mal haben die Multimilliärdäre gewisse temportäre Einbussen zu vermelden:

So wie ich das sehe, haben aber nur die westlichen Länder diese dramatischen Probleme. Sie werden noch größer werden. China, Indien, Iran usw. denen geht es immer besser. Aber die haben auch keine Sanktionen verhängt.

 

Geldkreislauf

Die "Anbieter" (Vermieter,Verkäufer,Steuern...), werden regelmäßig erhöht. So wird Geld verdient. Daran verdienen auch die Kleinanleger oder Eigenheimbesitzer durch Wertsteigerung.

Das Problem seit Jahren ist, dass die Lohnerhöhungen den Preissteigerungen immer weiter untergeordnet sind, und sich somit über die letzten 30 Jahre eine Teuerungsrate eingestellt hat, die die heutige Situation nicht auffängt.

Die Fehler wurden seit 30 Jahren gemacht und keiner wollte auf die Warner hören die immer wieder sagten, dass uns das billige Geld der EZB eines Tages um die Ohren fliegt.

Jetzt sind keine Geschenke für einige Wenige nötig, sonder Lohnsteigerungen die knapp unter der Inflation liegen und die Firmen/Großkonzerne sollten einfach mal auf Großgewinne verzichten.

Und der Mindeastlohn von 12€ ist ein Witz. Davon kann keiner Leben oder seine Rechnungen bezahlen. Dazu müsste die Regierung die Vorgaben beim Wohneigentum etwas abschwächen.

Die wahre Inflation ist noch gar nicht angekommen

Aktuell wird über 7-8 Prozent gesprochen, was blanke Augenwischerei ist. Die Großhandelspreise sind bereits um 30% + X gestiegen. Davon wurde bisher nur ein Teil an den Endkunden weitergegeben. Wie soll dies ohne kräftige Lohnsteigerungen nur annähernd aufgefangen werden? Diese Ampelregierung treibt uns vollends in den Ruin. Wer noch was auf dem "Sparbuch" hat schmeißt ja schon täglich Geld zum Fenster raus.

 

Dazu kommt die unsinnige Bio-/Öko-Entwicklung, die in der Inflationsstatistik gar nicht auftaucht. Ich esse gerne Produkte der Haltungsgruppe 1 und habe ein reines Gewissen. Nur bekomme ich sie fast nirgends mehr und muss jetzt deutlich mehr bezahlen. Die Kantine hat um satte 15% aufgeschlagen  weil man jetzt Öko/Regional ist. Nur reichts für Spargel den es zu Hauf und günstig gab dann auch nicht.

Eigentlich ist gar nichts schwierig

Wenn man für Corona Geld in die Hand nehmen kann um vulnerable Gruppen zu schützen kann auch Geld in die Hand nehmen um den sozialen Frieden für die gesamte Bevölkerung zu schützen.
Im Prinzip liegt doch schon der richtige Vorschlag auf dem Tisch: Ein Preisdeckel für Strom und Gas mit einer Preisgarantie für einen gewissen Verbrauch für jedermann.

Ich empfinde es als zutiefst ungerecht wenn die Preissteigerungen wieder komplett von der Bevölkerung getragen werden soll, während die Energiefirmen ungeschmälert Gewinne machen können.

Gewerkschaften gehören verboten

Was denken sich diese Gewerkschafteter eigentlich. Was ist mit Arbeitnehmern, die ihr Leben lang gespart haben, um in Zukunft davon leben zu können. Im Grundgesetzt steht was von "Würde des Menschen", aber seit Jahren werden alle Probleme auf die Sparer abgeweltzt. Die Inflation ist nicht höher als sonst auch. Es gibt lediglich eine erwartete Energieknapheit, die die Preise für Energie nach oben treibt. Das ist aber keine Inflation, sondern ein zu niedriges Angebot.

Erst die Gewerkschaften machen aus Energieknappheit Inflation, die es ohne Gewerkschaften nicht gäbe.

Die Gewerkschaften sollen auch mal an die Arbeitnehmer und Rentner denken, die auf ihre Erspranisse angewiesen sind. Was wir brauchen ist eine Nullrunde.

Einfach,

die EZB muss die Zinsen auf >10% anheben, sonst ist die Inflation nicht mehr zu stoppen.

Die Inflation wurde

von der EZB ausgelöst und jetzt durch Energiekonzerne befeuert. Die EZB hat die Stabilität des € bewusst und absichtlich untergraben.Das kommt davon wenn man Unfähige Politiker mit irgend welchen Posten ruhig stellen will.Mit den Energiepreisen wäre es einfacher,die Sanktionen auf ein Nutzen/Schaden Verhältnis überprüfen. Falls man zu dem Ergebnis kommt dass wir uns mehr schaden als Russland dann sollte man da nochmal nachdenken. Es ist einfach unehrlich Russland zu bezichtigen sie stellen uns das Gas ab aber selber dafür zu sorgen dass das Gas nicht bezahlt werden kann und Reparaturen an den Pumpen verhindern..Die Krokodilstränen die Herr Habeck jetzt verdrück sind genau so verlogen.Falls NS1 tatsächlich ausfallen soll hätte man mit NS2 ein ganz tolles Backup.Genauso verlogen ist zu behaupten dass die Mehrheit der Deutschen gerne sich Energietechnisch einschränken während sich die Energiekonzerne ganz solidarisch den Popo vergolden.Krieg und Wahrheit ist so eine Sache….

@11:15 Uhr von Denkerist

Sie haben völlig Recht. Der Mittelstand ist die Herzkammer unserer Gesellschaft. Wenn soziale Verwerfungen auch diese Schicht erreichen, hätte unser Land ein neues, essentielles Problem. Gerade das Thema "kalte Progression" muss angegangen werden. Die Energieverknappung und -verteuerung hat ganz wesentlich zu den sozialen Verwerfungen beigetragen. Ich sehe in dem sog. "Staatsgeld" eine sinnvolle Lösung: Jeder erhält einen festen Betrag. Erleichterungen für die Bürger sollen und dürfen deren Sparwillen nicht ausschalten. 

 

 

 

 

@11:12 Uhr von artist22

Also, bis jetzt gibt es nur eine Preisspirale, keine Spirale bei Löhnen. Und die Gewerkschaften täten gut daran, nicht dem Ruf ins Kanzleramt zu folgen. Man will sie nur, wie in den 1960er Jahren auf Lohnleitlinien festlegen. Profitleitlinien soll es aber nicht geben.

Die hat es im Kapitalismus noch nie gegeben und wird es auch nicht geben.

Der ist einfach bereits in seiner Endstufe angelangt -

also egal ob vor der Zestörung der Weltwlrtschaft, die Zerstörung der globalen Umwelt schneller ist.

Immerhin gibt es bei massiven Vermögen ein Unikum zu vermelden.

Zum ersten Mal haben die Multimilliärdäre gewisse temportäre Einbussen zu vermelden:

Und die These von der Lohn-Preis-Spirale gehört in die Welt der Vulgärökonomie. Sie soll Lohnforderungen verhindern. Die These ist auch mit dem Wertgesetz unvereinbar: Denn wenn Löhne um 8 Prozent erhöht würden, dann steigen die Löhne um 8 Prozent aber der Wert des Produktes steigt nicht um 8 Prozent....

@11:20 Uhr von Erna Müller

Ich esse gerne Produkte der Haltungsgruppe 1 und habe ein reines Gewissen. Nur bekomme ich sie fast nirgends mehr und muss jetzt deutlich mehr bezahlen. 

Und das ist auch gut so. Tierquälerei ist nämlich keine Frage des Inflationsdrucks, sondern der Ethik. Insofern kann ich zumindest in diesem Punkt Preissteigerungen nur gut finden, zumindest, bis der Preis eine halbwegs passable Tierhaltung gewährleisten kann. Da sind wir aber noch weit weg davon.

 

@11:18 Uhr von Denkerist

also egal ob vor der Zestörung der Weltwlrtschaft, die Zerstörung der globalen Umwelt schneller ist.
Immerhin gibt es bei massiven Vermögen ein Unikum zu vermelden.

Zum ersten Mal haben die Multimilliärdäre gewisse temportäre Einbussen zu vermelden:

So wie ich das sehe, haben aber nur die westlichen Länder diese dramatischen Probleme. Sie werden noch größer werden. China, Indien, Iran usw. denen geht es immer besser. Aber die haben auch keine Sanktionen verhängt.

 

 

Klar, wie soll das ein Adept des Herrn M. aus P auch anders sehen.

Der hat allerdings schwere Probleme mit seiner Gesundheit und wird wohl die Folgen ,

die er auch für sein Land angerichtet hat, nicht mehr erleben.

 

Und der Herr X. aus P. wird ohne kreative Menschen

- man kann nicht alles kopieren ;-)

und der felhenden Verkaufsbasis auch kleinere Brötchen backen.

@11:28 Uhr von Advocatus Diaboli 0815

Die höheren Energiepreise wurden von den Energieversorgern ja noch gar nicht an die Kundschaft weitergegeben, da diese meist über eine Preisbindung über mehrere Monate verfügt.  Der große Knall wird also erst noch kommen  und so mancher Gaskonzern steht bereits kurz vor der Pleite. Die Frage ist doch, ob der Staat - wie zu Beginn der Corona-Krise - diese Unternehmen mit Milliardenbeträgen stützt oder ihnen gestatten, die Preisanhebungen über das Energiesicherungsgesetz an die Verbraucher weiterzugeben. Ein echtes Dilemma. Aber die Politik kann leider nicht die Ursachen beheben, die zu dieser Krisensituation geführt haben, sondern nur die Folgen abfedern.

 

 

Beenden wir die Märchenstunde

Der Krieg in der UA, die bösen Russen und was uns sonst noch als Gründe für die exorbitanten Preissteigerungen präsentiert wird, davon ist wohl nur sehr wenig glaubhaft.

Es ist wohl vielmehr so, daß die Kartelle von Konzernen, die es ja angeblich nicht gibt, die Gunst der Stunde nutzen um endlich wieder Profite zu generieren. Immerhin existieren sie ja nur zu diesem Zweck.

Das Wirtschaftswachstum weltweit droht ja seit Jahren zu stagnieren, die Finanzwirtschaft gar zu kollabieren. Da kommt doch so ein Krieg, der genug zerstört und somit Raum für "Wirtschaftswachstum" schafft, immerhin wird der Wiederaufbau der UA das Geschäft des Jahrhunderts, und Vorwände für eine fläschendeckende Preistreiberei liefert, sehr gelegen. Deswegen wird er auch noch eine ganze Weile andauern, fürchte ich.

Es sei denn, die Leute, nicht nur bei uns, bewegen endlich mal etwas von unten. Von "oben" wird nichts Gescheites kommen. Mehr als Krieg, Sanktionen und Flickwerk ist da nicht zu erwarten.

Egal ob man jeden Euro fünf mal herumdreht

oder wechselweise die Preise und Löhne erhöht. Energie und Rohstoffe haben einen höheren Wert im Vergleich zur Wertschöpfung bekommen. Selbst wenn man sich auf den Kopf stellt, Gras wächst nicht schneller, selbst wenn man daran zieht.

@11:02 Uhr von Giselbert

>>Welche Spirale, die Gehälter/Renten hinken der Inflation so weit hinterher, dass daraus schwerlich eine Spirale entstehen kann. Da langen wahrscheinlich keine 3 Gehaltserhöhungen im Jahr, um dieser Entwicklung Herr zu werden.

Tja, und unsere Ampel-Regierenden scheinen mir hilfloser denn je, obwohl es naheliegende Lösungen gäbe.<<

Die da wären?

 

@11:19 Uhr von Der Nachfrager

Die "Anbieter" (Vermieter,Verkäufer,Steuern...), werden regelmäßig erhöht. So wird Geld verdient. Daran verdienen auch die Kleinanleger oder Eigenheimbesitzer durch Wertsteigerung.

Das Problem seit Jahren ist, dass die Lohnerhöhungen den Preissteigerungen immer weiter untergeordnet sind, und sich somit über die letzten 30 Jahre eine Teuerungsrate eingestellt hat, die die heutige Situation nicht auffängt.

Die Fehler wurden seit 30 Jahren gemacht und keiner wollte auf die Warner hören die immer wieder sagten, dass uns das billige Geld der EZB eines Tages um die Ohren fliegt.

Jetzt sind keine Geschenke für einige Wenige nötig, sonder Lohnsteigerungen die knapp unter der Inflation liegen und die Firmen/Großkonzerne sollten einfach mal auf Großgewinne verzichten.

 

Wovon träumen Sie nachts? Als die Lufthansa mit Milliarden Steuergeld gerettet werden musste, fand das Management nichts dabei das man trotzdem den Aktionären eine Dividende ausschüttet ... Das hat mit „Marktwirtschaft“ nichts zu tun

 

Ich bezweifle, ob sich diese…

Ich bezweifle, ob sich diese Regierung überhaupt für diese Lohn-Preis-Spirale, hier, interessiert. Solange hier jeden Monat viele Milliarden unserer Steuereinnahmen an Länder vergeben werden, die bei weitem nicht nur unsere Freunde sind, was aber anscheinend längst gar kein Kriterium darzustellen scheint, und somit notwendige Rücklagen zu unserer eigenen Absicherung und Verbesserung vor dem was da noch kommt und auch aus teils noch selber verursachten Sanktionsergebnissen zu erwarten ist, zerstört werden, solange muss hier auch der sich sonst wenig mit der augenblicklichen Politik sich befassender Mitbürger erkennen, dass hier Dinge vorangetrieben werden, die uns selber hart treffen und unser weitere Zukunft massiv in Frage stellen werden. Warum gibt diese Regierung, trotz der durch ihre Auslandspolitik zu erwartenden Einbußen immer mehr von unserem teueren Geld weg, als sei auch zukünftig völlig sicher, dass Steuereinnahmen weiter ungebremst sprudeln würden?

Wollen die unseren Ruin?

@11:29 Uhr von b_m: Preiserhöhungen gehören verboten!

Was denken sich diese Gewerkschafteter eigentlich. Was ist mit Arbeitnehmern, die ihr Leben lang gespart haben, um in Zukunft davon leben zu können. Im Grundgesetzt steht was von "Würde des Menschen", aber seit Jahren werden alle Probleme auf die Sparer abgeweltzt. Die Inflation ist nicht höher als sonst auch. Es gibt lediglich eine erwartete Energieknapheit, die die Preise für Energie nach oben treibt. Das ist aber keine Inflation, sondern ein zu niedriges Angebot.

Erst die Gewerkschaften machen aus Energieknappheit Inflation, die es ohne Gewerkschaften nicht gäbe.

Die Gewerkschaften sollen auch mal an die Arbeitnehmer und Rentner denken, die auf ihre Erspranisse angewiesen sind. Was wir brauchen ist eine Nullrunde.

 

Bei der Nullrunde bin ich bei Ihnen. Der Staat sollte umgehend Preise (und Löhne) einfrieren per Gesetz. Schon hat man die Inflation im Griff. 

 

Menschen müssen essen und wohnen

Der Inflationsausgleich ist nicht verhandelbar. Die Menschen brauchen ihre Erlöse aus ihrer Arbeit um ihre Lebenshaltungskosten zu begleichen. 

 

Die extrem hohen Gewinne der Unternehmer und Superreiche können jedoch bei steigenden Energie und Lohnkosten nicht mehr gezahlt werden. Es muss Gewinnzurückhaltung geübt werden. 

 

Greifen die Unthernehmer weiter ihre überhöhten Gewinne ab, wird eine gefährliche Gewinn Preis Spirale ausgelöst. Auch die in der Vergangenheit eingestrichenen Gewinne verlieren dann an Wert. Die Unternehmer profitieren also auch von der notwendigen Geeinnzurückhaltung. 

@10:55 Uhr von Nettie

 

Es gibt dann nicht mehr Geld , aber es steht mehr für den Wirtschaftskreislauf zur Verfügung, weil es da genommen wird, wo sehr viel ist (Gewinne der Anteilseigner), und dahin geht, wo es dringend für Ausgaben gebraucht wird. Es landet also im Wirtschaftskreislauf.

Vielleicht sollte man erst…

Vielleicht sollte man erst mal den ersten Schritt machen und analysieren was zu den enormen Preissteigerungen geführt hat und zwar ohne Tabus und Schonungslos. Die Verantwortlichen ermitteln und zur Verantwortung ziehen. Die Ursachen beseitigen und was dann noch an Preissteigerungen übrig bleibt kann man mit gemeinsamen Vorschlägen lösen. Hilfsaktion helfen nur kurz und belasten den Haushalt, was über kurz oder lang zu höheren Steuern und Abgaben führt. Die Ursachen müssen bekämpft werden nicht die Symptome gelindert.

Normalweise bräuchte es…

Normalweise bräuchte es keine Lohnanpassung.

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So lange Deutschlands Regierung viele Millionen Entwicklungsländer zahlt und auch sonst hart erarbeitende Steuergelder ins Ausland transferiert (von den immensen Kostren der EU-MRD-Zahlungen nach Brüssel ganz abgesehen), und eine der höchsten Steuern/Abgaben erhebt, während Löhne weitgehend stagnieren, läuft hier gehörig was aus dem Ruder.

.

An die Regierung:

Senkt die Steuern drastisch, so dass mehr vom Lohn/Gehalt übrig bleibt.

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Seid sparsam mit den Steuergeldern, die man euch anvertraut- die meisten Haushalte müssen mit ihrem Etat auch auskommen und können sich nicht permanent verschulden.Geld verplempern natürlich auch nicht!

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PS. Preissteigerungen haben u.a auch mit den Spekulationen an Börsen zu tun. Hier sollten Änderungen vorgenommen werden. Am besten wäre die Abschaffung derselben. Zocker sollten die Spielbank besuchen.

 

irreführende Überschrift

Es wird mit der Überschrift suggeriert, dass steigende Löhne automatisch zu teureren Produkten führten (also eine Preis - Preis Spirale). Wenn das so wäre, entspräche der Lösung des Problems ja eine äußerst einfache Maßnahme, dass Produkte billiger werden müssten, um einen Anstieg des Preises für Arbeit zu verhindern. Falls das den Konzernen nicht gefällt, erhöt man die Löhne um sie an die Preise anzupassen. In beiden Szenarien müssen die wenigen die "Krise auch geil finden können" eben verzichten, um einen gesellschaftlich verträglichen Zustand zu schaffen. Wo genau setzt da eine Spirale ein? Die geht einzig von einer asozialen Profitgier aus.

Es ist ein Verteilungskampf

Nicht nur ums Gas. Sondern um das Geld und den Wohlstand generell. 
 

Das LNG vom Weltmarkt kostet derzeit ca. 4-6 mal so viel wie das preiswerte russische Gas das weiterhin noch zum Festpreis aus der Röhre perlt ... 

 

 

Da fast nichts ohne Wärme und Energie erzeugt werden kann, müsste entweder alles (auch Steuern, Gebühren, Abgaben, Dienstleistungen) Faktor 4 teurer werden oder alternativ die Löhne und Gehälter (vielleicht mit Ausnahme der Diäten ..) so stark sinken - etwa um Faktor 8 (Personalkosten machen meist so um die 50% aus) - das die Preise stabil bleiben können!

 

Dann ist das Durchschnittsgehalt eben in Deutschland nur noch 300 Euro im Monat... dann stehen aber bald viele Häuser und PKW zum Verkauf ... und selbst Abteilungsleiter stellen sich bei den Tafeln an ... 

Alles seit Jahren vorhersehbar!

Zitat: "Vor dem Krisentreffen im Kanzleramt mit Wirtschaft und Gewerkschaften fordern die einen mehr Entlastung der Bürger, andere dauerhaft höhere Löhne. "

.

Alles seit Jahren vorhersehbar!

Schön, dass man es einmal so offen ausspricht, dass die ultra-lockere Geldpolitik dazu dient, überschuldete Banken und Staaten in Südeuropa zu finanzieren

Die Nullzinspolitik ist ein Vehikel der Entschuldung für überschuldete Staaten. Praktisch.

Die Zeche zahlen dann die dt. Sparer, die allein pro Monat an 7 Mrd. EUR an Kaufkraftverlusten zu erleiden haben.

Ich möchte kein Gejammer darüber auch nicht über explodierende Mieten, die ebenso eine Folge der Geldpolitik der EZB sind.
Schließlich wollen ca. 90 % der Wähler diese Enteignung und haben sich einredn lassen, dass wir vom "Euro profitieren".

.

Q:

"https://www.welt.de/finanzen/plus234265240/Allianz-Vermoegens-Report-In…"

 

Was treibt denn die Inflationsrate?

Zitat: "Vor dem Krisentreffen im Kanzleramt mit Wirtschaft und Gewerkschaften fordern die einen mehr Entlastung der Bürger, andere dauerhaft höhere Löhne"

.

Anstatt hals über Kopf irgendwelche Maßnahmen zu ergreifen, sollte man sich Gedanken dazu machen, was der Inflationstreiber ist.

Inflation ist die logische Konsequenz, wenn die EZB seit Jahren im Rahmen der Schuldengeldpolitik Schrottpapier aus Südeuropa in Billionenhöhe aufkauft - als gäbe es kein Morgen. Hinzu kommen jetzt die leckere Billionenzahlungen aus dem Euro-Bonds ... Pardon ... Corona-Bonds.

Damit bläht man die Geldmenge künstlich auf ohne realen Gegenwert (=Inflation), mit der Folge, dass das Preisniveau ansteigt.

Das Ganze nennt man dann "europäische Solidarität".

Mein Dank geht an die Altparteien, die einen allzu vorzüglichen Deal für Deutsche herausgehandelt haben.

.

Q:

"https://www.welt.de/finanzen/article223627020/Suedeuropas-grosszuegige-…"

@11:29 Uhr von b_m

Was denken sich diese Gewerkschafteter eigentlich. Was ist mit Arbeitnehmern, die ihr Leben lang gespart haben, um in Zukunft davon leben zu können. Im Grundgesetzt steht was von "Würde des Menschen", aber seit Jahren werden alle Probleme auf die Sparer abgeweltzt. Die Inflation ist nicht höher als sonst auch. Es gibt lediglich eine erwartete Energieknapheit, die die Preise für Energie nach oben treibt. Das ist aber keine Inflation, sondern ein zu niedriges Angebot.

Erst die Gewerkschaften machen aus Energieknappheit Inflation, die es ohne Gewerkschaften nicht gäbe.

Die Gewerkschaften sollen auch mal an die Arbeitnehmer und Rentner denken, die auf ihre Erspranisse angewiesen sind. Was wir brauchen ist eine Nullrunde.

Ganz einfach? 

Totaler Unsinn.  Nullpunkt? Kannst du ja gerne machen. Der Rest braucht MdL eine richtige Anhebung. 75-100 % müssten es schon sein. Dann reicht auch wieder ein Versorger pro Familie. 

Ursachenforschung

Das Problem liegt vor allem darin, dass aktuell gleich mehrere globale Krisen zusammenkommen. Da ist zum einen die drohende Rezession in den Industrienationen,  die gestörten Lieferketten durch die Corona-Pandemie und natürlich  der Angriffskrieg von Russland gegen die UKR mit seinen verheerenden Folgen für die Weltwirtschaft, insbesondere für die Energiepreise und die Welternährung. Putin wird diese Entwicklung gefallen. Die Destabilisierung ist Teil seiner Strategie. Hoffentlich wird es gelingen, diesen bestialischen Krieg bald zu beenden, damkit wäre nicht alles, aber doch sehr viel gewonnen.

@11:39 Uhr von Adeo60

Die Frage ist doch, ob der Staat - wie zu Beginn der Corona-Krise - diese Unternehmen mit Milliardenbeträgen stützt oder ihnen gestatten, die Preisanhebungen über das Energiesicherungsgesetz an die Verbraucher weiterzugeben.... Aber die Politik kann leider nicht die Ursachen beheben, die zu dieser Krisensituation geführt haben, sondern nur die Folgen abfedern.

Das ist weitgehend richtig (wenn man mal davon absieht dass sich Deutschland in der Vergangenheit in diese Abhängigkeit hinein begeben hat). 
Aber dann soll der Staat gefälligst auch wirklich die Folgen abfedern und nicht nur reden - und am Schluss kommt das Gleiche raus wie beim Tankrabatt (nämlich nichts)

Wenn die Preise ungefiltert an die Bevölkerung weitergegeben würden, dann habe ich massiv Angst um den sozialen Frieden in unserem Land - dagegen ist Corona dann harmlos! Notfalls müssen die Unternehmen für eine gewisse Zeit unter Treuhänderschaft gestellt werden.

@11:20 Uhr von Erna Müller

Aktuell wird über 7-8 Prozent gesprochen, was blanke Augenwischerei ist. Die Großhandelspreise sind bereits um 30% + X gestiegen. Davon wurde bisher nur ein Teil an den Endkunden weitergegeben. Wie soll dies ohne kräftige Lohnsteigerungen nur annähernd aufgefangen werden? Diese Ampelregierung treibt uns vollends in den Ruin. Wer noch was auf dem "Sparbuch" hat schmeißt ja schon täglich Geld zum Fenster raus. ...

 

 

Ein Rechenexempel: Bauer Friedrich hat 30% Mehrkosten für seinen Lebensunterhalt, deshalb will er ebenso 30% mehr Geld von der Molkerei und dem Schlachthof und dem Gemüsegrosshandel. Aber dummerweise muss Bauer Friedrich auch 100% mehr für Dünger, Saatgut, Tierfutter und den Sprit für den Traktor und 300% mehr für Strom für die Melkmaschine und für das Heizen der Ställe ausgeben. Also möchte er eigentlich seine Erzeugerpreise um 60% erhöhen um das aufzufangen, sonst macht er Verlust und muss seinen Hof zumachen. Der Molkerei geht’s aber ebenso .. usw. 

"Konzertierte Diskussion"

Die  Ampel sieht sich aktuell von sozialen Sprengladungen umgeben. Einige von ihnen hat sie leider selbst gelegt nicht nur der Kanzler sieht  allmählich die Zündschnüre brennen. Sündhaft teure Energie Öko Wenden passen mal  genauso wenig in diese Kriegs und Sanktionszeit wie Technisierung und öffentlicher Glasbauwahn.  Am System der Freien Marktwirtwirtschaft zu rütteln wird keinen der Teilnehmer auch nur einfallen. Der Staat verzichtet nicht gerne dauerhaft  bei seinen Steuereiname quellen  : Strom / Sprit / Tabak Mehrwert . Der organisiert mächtigere Arbeitnehmer nicht auf seinen Ausgleich . Das Unternehmen nicht auf Profite.  Weniger Starke Einkommen und Rentner müssen  mal wieder durch Verzicht kompensieren während  Manne mal wieder auf Malle tüchtig Ballern will , aber wieviel geht noch ?

Wie kann man

die Lohn-Preis-Spirale bremsen? Indem sich zuerst die politik ehrlich macht und das Versagen bei der Privatisierung der Energiebranche eingesteht und vielleicht man die Energiesicherung wieder unter staatliche Kontrolle stellt. Zweitens glaube ich nicht, dass allein nur der Krieg Ursache für die Preisexplosion ist. Vielmehr wird nach wie vor dem Finanzsektor zuviel Raum gelassen für Spekulationen und Zockerei bei den Warentermingeschäften. Warum kann man immer noch sogenannte Leeverkäufe sehen, oder warum ist es erlaubt, auf sinkende oder steigende Kurse zu wetten oder warum werden bestimmte Rohstoffe immer noch an der Börse gehandelt? Hier müsste man die Daumenschrauben anziehen.Wer zieht hier die Fäden?

@11:57 Uhr von Blitzgescheit

Die Politik des billigen Geldes ist doch nicht nur auf die EZB und Südeuropa bezogen, sondern ein globales Problem. Im übrigen haben Sie in Ihrer Ursache ein sehr wichtiges Glied der Kette vergessen. Putins bestialischer und völlig sinnloser Angriffskrieg gegen die UKR hat die Welt entscheidend ins Chaos gestürzt.Ich möchte nicht bestreiten, dass damit bereits existente Fehlentwicklungen offengelegt wurden. Aber die Brutalität, mit der der russische Machthaber die Welt - neben der drhenden Rezession und der Lieferkettenstörung - nun auch mit Energiepreisexplosion und Hunger  überfrachtet hat, ist dramatisch und nur schwer zu lösen.

 

 

Lohn-Preis-Spirale

Um die "Lohn-Preis-Spirale zu stoppen" könnte z.B. die automatische Diätenerhöhung im Bundestag abgeschafft werden. Das würde ein echtes Zeichen setzen. Allerdings sieht dies die "Konzertierte Aktion" der Regierung wohl eher nicht vor...

Ein Weg wäre ...

...wenn die Gewerkschaften nicht so Überspitzte Forderungen auf den Tisch bringen würden.

Höhere Löhne werden, zumindest 40-80%, an die Verbraucher weitergegeben!

Und wer sind die Verbraucher?????

Die Lohnempfänger!

Ist schon klar, die Gewerkschaften müssen ihre Daseinsberechtigung Beweisen!

11:17 Uhr von Bender Rodriguez

 

Wichtig wären jetzt ri htige Gewerkschaften,  die den Bonzen die Gewinne 'wegstreiken'.

Solange die ni htsnutzen Aktionäre  und Manager Milliarden einstreichen, ist überhaupt nicht die Zeit für Lohnzurückhaltung, wie es die CEOs immer wollen. Ganz im Gegenteil.  Jetzt 7st Zeit, den Gürtel OBEN mal auf ganz Eng, zu stellen.  Unten muss dramatisch mehr Geld hin.  100 Jahre Zurückhaltung reichen einfach mal. 

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Zunächst einmal bin ich von ihren Aussagen als Aktionär direkt betroffen. Meine Aktien haben seit dem russischen Überfall auf die Ukraine etwa 30% an Wert verloren. Geschenkt.

 

100 Jahre Zurückhaltung schreiben sie. In völliger Unkenntnis der historischen Entwicklung. So gab es Anfang der 70er Jahre Lohnsteigerungen bis 12%. Ich war damals Nutznießer der kämpferischen IG-Metall. Ich bin übrigens seit dieser Zeit Mitglied in einer Gewerkschaft.

@b_m - 11:29

// Gewerkschaften gehören verboten //

Ist bei Ihnen die Sehnsucht nach dem Faschismus ausgebrochen oder wie wollen Sie dieses Verbot in einer Demokratie umsetzen? 

// Erst die Gewerkschaften machen aus Energieknappheit Inflation, die es ohne Gewerkschaften nicht gäbe. //

Da sind Wirtschaftsministerium und die vom Kartellamt noch gar nicht drauf gekommen, dass Gewerkschaften den ganzen Schlamassel angerichtet haben. 

// Die Gewerkschaften sollen auch mal an die Arbeitnehmer und Rentner denken, die auf ihre Erspranisse angewiesen sind. //

Oben wollten Sie Gewerkschaften noch verbieten und jetzt sollen die das machen was sie auch ohne ihre albernen Anflüge seit jeher gemacht haben. Wer sich nach dem Verbot um Arbeitnehmer und Rentner ersatzweise kümmern wird, fehlt übrigens in Ihrem Gruselroman. 

// Was wir brauchen ist eine Nullrunde. //

Gewiss - nur so wissen Arbeitnehmer und Rentner, dass es nicht an den Gewerkschaften gelegen hat, wenn die Preise trotzdem steigen.

3x kurz gelacht...

Ich bezweifle statistische Angaben zu 7% Inflation

Wenn ich die Preissteigerung von täglichen Ausgaben sehe, dann ist das deutlich mehr als 7%. Mich interessieren keine Preise von Luxus-Güter. Mir geht es um Lebensmittel, Strom, Sprit, Nebenkosten. Hier ist die Preissteigerung deutlich über 7%. Z.B. Müllabfuhr kostet in 2022 4 mal soviel wie in 2021.

Vorschlag die Löhne nicht zu erhöhen um Lohnspirale zu stoppen finde ich falsch. Die Abgeordneten könnten doch uns ein Beispiel geben und auf Diätenerhöhung zu verzichten. Tun die aber nicht. Warum sollen die Arbeitnehmer auf die Lohnerhöhung verzichten?

Wir haben mehrere unnötige Ausgaben weggestrichen um die steigende Kosten zu bewältigen ohne in die Schulden-Spirale reinzurutschen. Habeck Vorschläge zum Sparen empfinde ich wie ein Witz. Als ob Normalbürger nicht schon längst Strom und Wasser spart. Es gibt keine Möglichkeit mehr zu sparen. Also die Lohnerhöhung MUSS kommen! Und zwar mehr als 7%. Die Freibeträge müssen auch angepasst werden! Sonst hat man Netto weniger als vorher.

11:29 Uhr von b_m

 

Gewerkschaften gehören verboten

Was denken sich diese Gewerkschafteter eigentlich. Was ist mit Arbeitnehmern, die ihr Leben lang gespart haben, um in Zukunft davon leben zu können. Im Grundgesetzt steht was von "Würde des Menschen", aber seit Jahren werden alle Probleme auf die Sparer abgeweltzt. …

Erst die Gewerkschaften machen aus Energieknappheit Inflation, die es ohne Gewerkschaften nicht gäbe.

Die Gewerkschaften sollen auch mal an die Arbeitnehmer und Rentner denken, die auf ihre Erspranisse angewiesen sind. Was wir brauchen ist eine Nullrunde.

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Sie wissen schon, dass ohne Gewerkschaften die Arbeitgeber leichtes Spiel mit den Mitarbeitenden haben? Beispiel Pflegeberufe: Kaum gewerkschaftlich organisiert, selten eine Mitarbeitervertretung, nennt sich Betriebsrat. Die Arbeitgeber, häufig auch kirchliche Träger haben da leichtes Spiel. Ergebnis: Niedrige Löhne, schlechte Arbeitsbedingungen.

@10:55 Uhr von Nettie

Weil durch Umverteilung von Geld nicht mehr davon zur Verfügung steht. Das grundlegende Problem ist, dass „Kapital“ (Geld) als „Institution“ statt als Instrument gilt. Ohne dessen Zurverfügungstellung durch diese für alle notwendige wirtschaftliche Aktivitäten nicht ausgeführt werden können, obwohl sie dringend nötig sind. UND die Wirtschaftsteilnehmer (alle) die gern ausführen bzw. die anstehenden Aufgaben gern lösen würden.

Dessen „Nichtverfügbarkeit“ blockiert also den gesamten Wirtschaftskreislauf, indem sie bewirkt, dass immer mehr Marktteilnehmer „rausfallen“. Und damit die Schaffung neuer (echter) Werte verhindert wird. Was zur Folge hat, dass immer weniger davon an Werten bzw. Wirtschaftsgütern, nicht an Geld!) „da“ ist (weil es nicht „produziert“ werden kann).

Und deshalb logischerweise auch immer weniger davon „verteilt“ werden kann.

Bitte im Internet einmal den Begriff „Geldschöpfung“ suchen. Was Sie hier schreiben ist bar jeglicher Volkswirtschaftlicher Erkenntnisse!

Mitnehmerqualitäten

Vielleicht sollte Herr Scholz sich statt mit den Gewerkschaften mit den Erzeugern und den grossen Handelsketten zusammensetzen und bei deren Gesellschaftern den Trend zur Zweijacht im Zaum halten. Die haben nämlich durch den schwarzen Peter „Ukrainekrieg“ bereits einen erheblichen Schluck aus der Gewinnpulle genommen. Vielleicht muss auch die Gewinn-/Preisspirale gestoppt werden und nicht eine vermeintliche „Lohn-/Preisspirale. Die Veräppelung hat man ja deutlich bei den Spritpreisen sehen können. Da wird abgesahnt was das Zeug hält und die Politik fehlt ein Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge völlig. In dem Fall fehlte es der FDP, was noch mehr erschreckt, weil es die Partei der 3er-Koalition ist, der man am meisten wirtschaftlichen Sachverstand zutraut. 
 

Ich bin verdi-Mitglied und wenn die Abschlüsse nicht deutlich über 5% sein werden, spare ich mir den monatlichen verdi-Beitrag (immerhin 1%).

Ist doch ganz einfach!

1. Spitzensteuersatz erhöhen

2. Erbschaftssteuer erhöhen

3. Kapitalertragssteuer erhöhen

4. Steuer auf Warenterminhandel, Finanzwetten und Aktienhandel erhöhen

5. Beitragsbemessungsgrenze für Sozialversicherungen aufheben (in anderen EU-Ländern zahlt man Abgaben auf ALLE EINKÜNFTE)

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Schon könnte man sich alle notwendigen Maßnahmen und Investitionen spielend leisten. Aber Herren Lindner, Merz und Chrupalla stehen dem entschlossen entgegen! Und obwohl die nicht koalieren, sind sie doch in der Sache geeint.

Und die Rentner?

Man vergisst leider schon wieder die Rentner. Die bekommen schon jetzt nicht die Energiepauschale, weil die SPD trotz ihrer "Respekt"-Schlagzeilen des letzten Wahlkampfs schlichtweg nicht wollte, dass die Senioren auch etwas bekommen sollten.

Olaf Scholz sollte jedoch nicht auf die Leidensfähigkeit armer Menschen bauen. 

In den frühen 50er Jahren gingen im Ruhrgebiet die Rentner zu zigtausenden auf die Straße, weil es ihnen finanziell sehr schlecht ging.

Erst die Rentenreform 1957 schaffte Abhilfe. 

Wenn die Ampel nicht umsteuert, kann sich das wiederholen. Aber für die SPD scheinen die Rentner nicht wichtig zu sein. Heute gab Frau Esken ein Interview im DLF zu den Gesprächen im Rahmen einer "konzertierten Aktion" und zu den sozialen Aspekten der Energiekrise. Das Wort "Rentner" kam in ihren Antworten nicht vor. 

 

Lohnerhöhungen....

.....müssen alleine schon aufgrund der kräftigen Steigerung des Mindestlohnes sein. Denn ich kenne einige, die bisher über Mindestlohn verdienten, sich aber aufgrund der Mindestlohnerhöhung nun auf Mindestlohnniveau wiederfinden, da ihr eigener Lohn natürlich nicht steigt. Da fühlt man seine Arbeit mit einem Schlag weniger wertgeschätzt.

Nochmals - die Ursache beseitigen

Solange die Ursache nicht beseitigt wurde, wird es nur kosten, kosten und noch mehr kosten, aber nichts wirklich bewirken können.

Frage: Sind wir angekommen am Ende des Kapitalismus, des Kapitalismuis, der nur bei gutem Wetter funktioniert?

 

@12:11 Uhr von Adeo60

 "Aber die Brutalität, mit der der russische Machthaber die Welt - neben der drhenden Rezession und der Lieferkettenstörung - nun auch mit Energiepreisexplosion und Hunger  überfrachtet hat, ist dramatisch und nur schwer zu lösen."

Das können Sie noch so oft wiederholen es wird dadurch nicht wahrer. Der Krieg trägt sicher mit zur Preissteigerung bei aber er ist nicht der Grund. 1. steigen die Preise seid dem Herbst letzten Jahres massiv an da gab es noch keinen Krieg. Es war auch nicht Putin der der Welt den Hahn zugedreht hat, sondern es sind die Sanktionen mit der sich der Westen selbst abgeschnitten hat. Denke ist an der Zeit Mal miteinander zu reden.

@11:47 Uhr von Möbius

 

Bei der Nullrunde bin ich bei Ihnen. Der Staat sollte umgehend Preise (und Löhne) einfrieren per Gesetz. Schon hat man die Inflation im Griff. 

 

Als bekennender Russlandfreund, als der Sie hier oft auftreten, scheinen Ihnen die Mechanismen der freien Marktwirtschaft und des Grundgesetzes kein Begriff: wenn die Preise per Gesetz eingefroren werden, werden die Güter nicht mehr in Deutschland, sondern anderswo verkauft. Dieses Vorhaben hat nicht einmal Erdogan hinbekommen. Und der kann in der Türkei schon fast machen, was er will. 
 

Ursache des Übels ist, dass die EZB statt von Fachleuten von politischen Apparatschiks geführt wird. Die EZB hätte viel eher reagieren müssen. 

Spricht mir aus der Seele

Am 04. Juli 2022 - 13:15 Uhr von Hinterdiefichte

"Mitnehmerqualitäten - Vielleicht sollte Herr Scholz sich statt mit den Gewerkschaften mit den Erzeugern und den grossen Handelsketten zusammensetzen und bei deren Gesellschaftern den Trend zur Zweijacht im Zaum halten. Die haben nämlich durch den schwarzen Peter „Ukrainekrieg“ bereits einen erheblichen Schluck aus der Gewinnpulle genommen. "

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Bin ein alter Knacker und habe mir seit Jahrzehnten das Unternehmergejammer über die Gefahren für Konjunktur und Arbeitsplätze durch überhöhte Lohnforderungen angehört. Ja, jeder Aufschwung ist so ein verdammt zartes Pflänzchen, dass sofort verkümmert, wenn sich da andere als Unternehmer mit dranhängen wollen.

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Mekrwürdig, dass überhöhte Gewinne (buchhalterisch werden die nicht den Kosten zugeschlagen!) uns "jubeln" lassen und als Anzeichen erfolgreichen Wirtschaftens angesehen werden. Warum werden die eigentlich nicht gedeckelt bzw. progressiv besteuert?

Bloss keine Steuern auf…

Bloss keine Steuern auf Gewinne oder gar Erbschaften legen - Reichtum vergrössern ist "alternativlos"

*sarkasmus*

Man sollte sich vielleicht mal die finanzpolitischen Rahmenbedigungen der 1960er Jahre anschauen wenn man die damalsige Aktion mit einer heutigen vergleichen möchte:

Die Steuersätze für Unternehmen und hohe Einkommen waren wesentlich höher als heute - die Möglichkeiten zur "Vermeidung" (Steuerosasen und "Auslagerungen") deutlich geringer. Man schaue sich alleine mal den Teil "Gewerbesteuer" an.

Somit war damals auch die Schere in Sachen Verteilung des Gesamtvermögens sehr viel kleiner als heute.

Warum also sollen heute die Armen (und das sind die lohnabhängigen Beschäftigten) freiwillig noch ärmer werden durch Einkommensverzicht?

Nur damit die Profite und privaten Gewinne der "Unternehmer" weiterhin gesteigert werden können?

NEIN!

 

13:20 Uhr von heribix…

 

Das können Sie noch so oft wiederholen es wird dadurch nicht wahrer. Der Krieg trägt sicher mit zur Preissteigerung bei aber er ist nicht der Grund. 1. steigen die Preise seid dem Herbst letzten Jahres massiv an da gab es noch keinen Krieg. Es war auch nicht Putin der der Welt den Hahn zugedreht hat, sondern es sind die Sanktionen mit der sich der Westen selbst abgeschnitten hat. Denke ist an der Zeit Mal miteinander zu reden.

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Schon vergessen: Coronapandemie, gestörte Lieferketten, Produktionsausfälle etc. weltweit? Das uns die Sanktionen auch selbst treffen würden wurde von Anfang an kommuniziert.

@13:20 Uhr von heribix

 [..]Denke ist an der Zeit Mal miteinander zu reden.

Ja, das denke ich schon länger, aber  ich habe den Eindruck, dass 'man' das nicht darf wenn 'man' nicht als 'erbärmlicher Putinversteher' beschimpft werden möchte.

Lohn-Preis-Spirale

Wenn ich das immer so richtig verstehe, ist bei der so gefürchteten Lohn-Preis-Spirale lediglich der Anteil der Löhne gefährlich. Deswegen wird von den Arbeitnehmern Zurückhaltung gefordert. Bei Preis- bzw. Mieterhöhungen habe ich noch nie gehört, dass die begrenzt werden sollen. Schließlich landet das Geld bei jemandem, der sich drüber freut. Wenn der Staat versucht, die Preise durch Steuersenkungen zu senken, gibt es noch nicht mal die Garantie, dass das besser m Kunden auch ankommt und außerdem müssen die fehlenden Einnahmen des Staates schließlich irgendwann ausgeglichen werden. Und ich bin mir sicher, das geschieht nicht durch höhere Unternehmenssteuern oder Streichung von Subventionen.

13:26 Uhr von DeHahn…

 

Mekrwürdig, dass überhöhte Gewinne (buchhalterisch werden die nicht den Kosten zugeschlagen!) uns "jubeln" lassen und als Anzeichen erfolgreichen Wirtschaftens angesehen werden. Warum werden die eigentlich nicht gedeckelt bzw. progressiv besteuert?

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Weil es sie dann nicht geben würde.

@12:58 Uhr von grübelgrübel

Zunächst einmal bin ich von ihren Aussagen als Aktionär direkt betroffen. Meine Aktien haben seit dem russischen Überfall auf die Ukraine etwa 30% an Wert verloren. Geschenkt.

100 Jahre Zurückhaltung schreiben sie. In völliger Unkenntnis der historischen Entwicklung. So gab es Anfang der 70er Jahre Lohnsteigerungen bis 12%. Ich war damals Nutznießer der kämpferischen IG-Metall. Ich bin übrigens seit dieser Zeit Mitglied in einer Gewerkschaft.

Es geht nicht um nominale, sondern um REALE Steigerungen. Die 12% nominale Steigerung seinerzeit lag nur knapp über der seinerzeitigen Teuerungsrate. Sie waren eine absolute Ausnahme, werden aber, wie hier wieder ersichtlich - von Propagandisten und deren Bütteln bis heute vorgezeigt. Marx hatte das Ganze als Akkumulation des Kapitals beschrieben, (VWL-ungebildete) Hip-Hopper in den 1980 sagten es anders, aber ebenso treffend: The riches gettin' riocher, the needers gettin' needier.

@13:19 Uhr von perchta

Solange die Ursache nicht beseitigt wurde, wird es nur kosten, kosten und noch mehr kosten, aber nichts wirklich bewirken können.

Frage: Sind wir angekommen am Ende des Kapitalismus, des Kapitalismuis, der nur bei gutem Wetter funktioniert?

 

 

Wie Charly M. schon bemerkte, ist der Kapitlismus im Endstadium nicht mehr 'operabel'.

Jetzt werden 'wir' bestraft, nicht früher eine Weiterentwicklung/Überwindung geschaftt zu haben.

Und die ist nicht etwa der Staatskapitalismus der Sowjetart oder Chinakopiererordnung.

Da müssen wir jetzt durch weil ein Pseudozar im Endstadium die Verhältnisse zum Tanzen gebracht hat.

Allein zum Selbstschutz mancher Nationen muss die Globalisierung ein Stück zurückgefahren werden,

wegen der 'zu starken Abhängigkeiten von Einzelnen'

- das hatte Marx so nicht voraussehen können

Wir müssen neu schwimmen lernen, bevor der Planet ganz absäuft.

@13:16 Uhr von Sparpaket

In den frühen 50er Jahren gingen im Ruhrgebiet die Rentner zu zigtausenden auf die Straße, weil es ihnen finanziell sehr schlecht ging.
Erst die Rentenreform 1957 schaffte Abhilfe. 

Wenn die Ampel nicht umsteuert, kann sich das wiederholen.

Das wird sich nicht wiederholen!

Damals in den 50er Jahren hatte man (die Kapitalisten) noch Angst vor der Solidarität der Menschen untereinander.

Um den Steinkohlebergbau und die Stahl-Industrie von ihren massiven Überkapaizitäten zu befreien und nicht zustände wie ind en 20er Jahren ("Brennende Ruhr" - Aussage von Adenauer) wurde überhaupt der sozial verträgliche Ausstieg (der mehr als 50 Jahre dauerte) beschlossen.

In der heutigen Egoisten-Gesellschaft - fleissig von Medien wie BILD und Co. vorangetrieben - braucht man solche Instrumente nicht mehr - die Wut der Menschen kann und wird jederzeit auf beliebig aussuchbare Gruppen umgelenkt.

Zu Not macht man sich Gewerkschaften "gefügig" - siehe dazu "Bahngewerkschaft"

@11:57 Uhr von Möbius

Nicht nur ums Gas. Sondern um das Geld und den Wohlstand generell. 
 

Das LNG vom Weltmarkt kostet derzeit ca. 4-6 mal so viel wie das preiswerte russische Gas das weiterhin noch zum Festpreis aus der Röhre perlt ...

Das kann doch nicht sein. Dann wäre der Schaden für uns ja größer als der für Rußland. Das hätten unsere Mächtigen doch nie zugelassen. Schließlich vertreten sie unsere Intreressen.

 

@13:26 Uhr von DeHahn

Bin ein alter Knacker und habe mir seit Jahrzehnten das Unternehmergejammer über die Gefahren für Konjunktur und Arbeitsplätze durch überhöhte Lohnforderungen angehört. Ja, jeder Aufschwung ist so ein verdammt zartes Pflänzchen, dass sofort verkümmert, wenn sich da andere als Unternehmer mit dranhängen wollen.
.

Mekrwürdig, dass überhöhte Gewinne (buchhalterisch werden die nicht den Kosten zugeschlagen!) uns "jubeln" lassen und als Anzeichen erfolgreichen Wirtschaftens angesehen werden. Warum werden die eigentlich nicht gedeckelt bzw. progressiv besteuert?

Progressive Besteuerung - ganz wichtig: ALLER Einkommensarten - wäre tatsächlich ein prima Instrument zu wirksamer Wirtschafts- und Sozialpolitik. Sie ist auch in den 1930 Jahren in den USA erfolgreich gegen die damalige Rezession eingesetzt worden (Spitzensteuer afaik 96%!) - sie wirkt dämpfend auf Einkommensungleichheiten. Anders gesagt - wichtiger Leitsatz der VWL: Steuern steuern.

@13:30 Uhr von dr.bashir

Wenn ich das immer so richtig verstehe, ist bei der so gefürchteten Lohn-Preis-Spirale lediglich der Anteil der Löhne gefährlich. Deswegen wird von den Arbeitnehmern Zurückhaltung gefordert. Bei Preis- bzw. Mieterhöhungen habe ich noch nie gehört, dass die begrenzt werden sollen. Schließlich landet das Geld bei jemandem, der sich drüber freut. Wenn der Staat versucht, die Preise durch Steuersenkungen zu senken, gibt es noch nicht mal die Garantie, dass das besser m Kunden auch ankommt und außerdem müssen die fehlenden Einnahmen des Staates schließlich irgendwann ausgeglichen werden. Und ich bin mir sicher, das geschieht nicht durch höhere Unternehmenssteuern oder Streichung von Subventionen.

Sie haben noch nichts von der „Mietpreisbremse“ oder den „Mietendeckel“ gehört? 

13:32 Uhr von dafaz…

 

Es geht nicht um nominale, sondern um REALE Steigerungen. Die 12% nominale Steigerung seinerzeit lag nur knapp über der seinerzeitigen Teuerungsrate. Sie waren eine absolute Ausnahme…

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Die Reallöhne steigen um 1,4 Prozent im Jahr 1969 und 5,5 Prozent im Jahr 1970. Auch in den folgenden Jahren können immer noch leichte Erhöhungen des Realeinkommens erzielt werden. Im Jahr 1973 liegt der Zuwachs bei 3,0 Prozent.

@11:39 Uhr von artist22

So wie ich das sehe, haben aber nur die westlichen Länder diese dramatischen Probleme. Sie werden noch größer werden. China, Indien, Iran usw. denen geht es immer besser. Aber die haben auch keine Sanktionen verhängt.

Klar, wie soll das ein Adept des Herrn M. aus P auch anders sehen.

Der hat allerdings schwere Probleme mit seiner Gesundheit und wird wohl die Folgen die er auch für sein Land angerichtet hat, nicht mehr erleben.

Und der Herr X. aus P. wird ohne kreative Menschen

- man kann nicht alles kopieren ;-)

und der felhenden Verkaufsbasis auch kleinere Brötchen backen.

Wenn ich mir meine Aktien aus dem reich der Mitte ansehe, demgegenüber unsere - so sprechend die aber eine andere Sprache! BYD , Baidu oder JinkoSolar als Beispiele.

Was die Herren A.B.C. in X.Y.Z machen ist mir SCH....egal. Mich interessiertdie Lage bei uns. Und da sieht es mächtig düster aus. Wie ein großes Eigentor. Dies war aber abzusehen.

Eine fehlende Verkaufsbasis kann ich für China absolut nicht erkennen,

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