Kommentare - Teures Gas: Droht den Stadtwerken ein "Lehman-Effekt"?

28. Juni 2022 - 08:19 Uhr

Wirtschaftsminister Habeck fürchtet eine Kettenreaktion, falls Energieunternehmen wegen der hohen Gaspreise Pleite gehen. Was das für Verbraucher bedeutet und wie sich ein Dominoeffekt verhindern ließe. Von Till Bücker.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Tja,

wenn das Geschaeftsmodel auf Spekulation beruht, dann kommt es halt zu Pleiten von den faulen Aepfeln.

Jetzt geht der Preis hoch und es wird gejammert, faellt der Preis wird leise in den Wind gepfiffen und extra hohe Dividenden ausgezahlt.

Selbst bei Pleiten braucht man keine Traene zu verschwenden.....

wie süß

 

"Der Wechsel in die reguläre Grundversorgung, was preislich für Haushalte keinen Unterschied zur Ersatzversorgung macht, ist relativ einfach", sagt Brandis.

Auf die Kunden könnten dabei allerdings Mehrkosten zukommen

 

Ich liebe diese Art von Berichterstattung. Preislich macht es keinen Unterschied, nur Mehrkosten können eben auf mich zukommen.

Noch Fragen?

Verhandeln wäre besser

Weiss nicht wie realistisch das wäre, aber man könnt ja versuchen, wenn man sich den Stress sparen will, mit den Russen ins Geschäft zu kommen, fester Preis und Menge regeln.

Kein Wunder

Im Mai 22 hat BRD so viel Gas wie noch in der Geschichte Deutschland' s dazu verwendet Strom zu erzeugen und das gleich nach Beginn des Krieges Ukraine vs. Russland.

Dann braucht man sich nicht wundern wo das Gas verbleibt und warum es so teuer wird.

Marktwirtschaft

Die Abhängigkeit von Russland war jahrzehntelang für die Energiekonzerne bequem; sie konnten Gewinne machen ohne Ende. Man nannte es Marktwirtschaft
Jetzt wo uns das Ganze auf die Fuße fällt, machen die Energieversorger mit den hohen Preisen weiterhin noch gute Gewinne (vor allem beim Öl und Benzin - was wir beim Tanken merken) - die Zeche mit den exorbitant gestiegenen Preisen zahlt der Endverbraucher - der kleine Mann. Und immer noch nennt man es Marktwirtschaft und die Politiker wollen daran eigentlich auch nichts ändern.
Allerdings besteht nun das Gefahr dass die Menschen ihre Heizkosten bald nicht mehr zahlen werden können, was das Risiko sozialer Unruhen im Land steigen lässt.
 

Auf die BRICS Staaten kommt es an

China alleine kann Russland auf Dauer nicht alimentieren. Schon gar nicht, wenn man jetzt, wie Reuters berichtet, noch fünf Jahre lang die Null-Covid-Strategie, also intellektuelles und politisches Fahren mit Vollgummireifen, praktizieren will. Aber zu Ehren von Xi machen alle gerne mit…

Wenn es dem Westen gelingt, vor allem Indien und Südafrika zu überzeugen, dass Völkermord nicht gerade Falschparken ist, muss Putin irgendwann beisteuern.

Bislang sieht es allerdings so aus, als haben diese Staaten erst einmal ihre eigenen Interessen im Blick und nehmen sich „das Beste aus zwei Welten“.

Der Westen braucht eine Strategie, Putin auch an dieser Front seine Grenzen aufzuzeigen.

@08:43 Uhr von frosthorn

 

"Der Wechsel in die reguläre Grundversorgung, was preislich für Haushalte keinen Unterschied zur Ersatzversorgung macht, ist relativ einfach", sagt Brandis.

Auf die Kunden könnten dabei allerdings Mehrkosten zukommen

 

Ich liebe diese Art von Berichterstattung. Preislich macht es keinen Unterschied, nur Mehrkosten können eben auf mich zukommen.

Noch Fragen?

.

Gemeint ist, zwischen dem Grundversorger und der Ersatzversorgung gibt es keinen Unterschied, falls der bisherige Gasversorger ausfällt.

Falls das ein Billiganbieter war, kommen Mehrkosten auf Sie zu.

@08:45 Uhr von Orfee

Im Mai 22 hat BRD so viel Gas wie noch in der Geschichte Deutschland' s dazu verwendet Strom zu erzeugen und das gleich nach Beginn des Krieges Ukraine vs. Russland.

Dann braucht man sich nicht wundern wo das Gas verbleibt und warum es so teuer wird.

Man hätte auch einfach den Blick von der Ukraine abwenden können (Hey Ukraine, heul leise!“), dann liefe weiter alles wie geschmiert.

Wäre das Ihr Wunschszenario oder haben Sie die zündende Idee, wie man Putin entgegentritt, ohne mit ihm in einen Konflikt zu geraten, und haben diese der Welt bislang vorenthalten? Dann bin ich ganz Ohr.

Die BRD kauft doch das Gas…

Die BRD kauft doch das Gas ein. Wenn man dann die Preise beim Wiederverkaufswert an die Versorger nicht teurer macht, ist das Problem gelöst. Wieder einmal habe ich innerhalb 30 Sekunden ein nicht existenten Problem gelöst.wofür bezahle ich eigentlich die ganzen Politiker?

wenn es nicht so ernst wäre

könnte ich Tränen lachen. War es nicht unser Wirtschaftsminister und Außenministerin, die schon lang vor dem Krieg gegen Gaslieferungen aus Russland waren und vehement eine Abkehr vom russischen Gas forderten? Und waren es nicht die gleichen Personen, die nach Beginn des verbrecherischen Krieges für harte Sanktionen gegen Russland einsetzten um es in die Knie zu zwingen und wirtschaftlich zu ruinieren? Und will nicht angeblich die Mehrheit der Bevölkerung, so man den Umfragen glauben kann ein Verzicht auf russisches Gas und Öl? Putin macht doch genau das, was Herr Habeck, Frau Bärbock und  all die anderen seit Monaten fordern. Also was soll das Gejammere und der Aufschrei. Oder hat man doch seine Forderung und die Folgen daraus nicht bedacht? Es ist ein ganz normaler Vorgang in der Marktwirtschaft, dass wenn man ein Gut, hier das Gas verknappt, es teurer wird. Gerade unser Wirtschaftsminister sollte so etwas wissen.

statt zu jammern müssen wir uns daran gewöhnen

kein billiges Gas und Öl mehr aus Pipelines. Teures Fracking aus USA und teures ÖL. Auch wenn die Preise z.Z. spekulativ sind wird es hoch für uns bleiben. Das kann der Staat auf Dauer nicht ausgleichen!  Je früher wir das beherzigen umso besser. Viel wichtiger sehe ich, dass die Politik neue Wege suchen muss. Denn es droht den Exportweltmeister D. eine riesige Arbeitslosenwelle. Unsere Produkte sind n auf dem Weltmarkt dann zu teuer und China kauft billig in Ru Rohstoffe ein. Solar auf jedes Dach, Biomasseanlagen = dezentrale Versorgung (Windparks in großen Stil halte ich für einen Irrweg). Eigene Kapazitäten aufbauen um nicht von Lieferketten abhängig zu sein. Sicherung von Rohstoffvorkommen durch langfristige Veträge.Gas vorrangig für industrielle Produkte. Am Schluss den Gürtel enger schnallen-alles hängt mit allen zusammen.

Kleinere Wohnungen oder keinen Urlaub  (  Wohnfläche/  Person hat sich seit 1950 verdoppelt)? Niemand will zurück, aber es darf keine Denkverbote geben.

Zum Glück kann man Gas nicht hamstern

Sonst wäre es der Mehl-, Öl- und Klopapier-Fraktion zuzutrauen, im Sommer das Haus vorzuheizen, solange es Gas gibt, damit es den Winter über hebt ;)

@08:43 Uhr von frosthorn

 

"Der Wechsel in die reguläre Grundversorgung, was preislich für Haushalte keinen Unterschied zur Ersatzversorgung macht, ist relativ einfach", sagt Brandis.

Auf die Kunden könnten dabei allerdings Mehrkosten zukommen

 

Ich liebe diese Art von Berichterstattung. Preislich macht es keinen Unterschied, nur Mehrkosten können eben auf mich zukommen.

Noch Fragen?

Ist wie die alte Telefonwerbung: Für 29€ kostenlos in alle Netze

@09:07 Uhr von rr2015

Denn es droht den Exportweltmeister D. eine riesige Arbeitslosenwelle. Unsere Produkte sind n auf dem Weltmarkt dann zu teuer und China kauft billig in Ru Rohstoffe ein. Solar auf jedes Dach, Biomasseanlagen = dezentrale Versorgung (Windparks in großen Stil halte ich für einen Irrweg). Eigene Kapazitäten aufbauen um nicht von Lieferketten abhängig zu sein. Sicherung von Rohstoffvorkommen durch langfristige Veträge.Gas vorrangig für industrielle Produkte. Am Schluss den Gürtel enger schnallen-alles hängt mit allen zusammen.

Kleinere Wohnungen oder keinen Urlaub  (  Wohnfläche/  Person hat sich seit 1950 verdoppelt)? Niemand will zurück, aber es darf keine Denkverbote geben.

Deutschland wird bald kein Exportweltmeister mehr sein, Ohne die billigen Rohstoffe brechen Industrien wie Chemieindustrie, Automobilbau, Baustoffindustrie einfach weg.

Aufgrund der katastrophalen Vermögensverteilung können auch viele bereits jetzt den Gürtel nicht mehr enger schnallen.

bitte nicht schon wieder Staatshilfe sondern Langfriststrategie

Wir wollen weg von russ. Gas- das wird teuer-das müssen wir aber dann zahlen. Laut Umfragen will es der Bürger. Also wer bestellt muss zahlen. Also müssen die Preise verhältnismäßig  steigen. Das muss kontrolliert werden.

Hier geht das Wichtige unter. Wie sichern wir unsere Industriestandorte bei teuern GAs (z.B. was wenn BASF D. verlassne muss aus Ksotengründen)? Was wird aus den Arbeitslosen die dann entstehen. Das treibt mich um. Ich bin Rentner  und habe den 3fachen Preis für Heizöl wie 2021 gezahlt- schlimm aber OK.  Schlimmer aber wer die Arbeit verliert.

08:43 Uhr von ein Lebowski

 

"man könnt ja versuchen, wenn man sich den Stress sparen will, mit den Russen ins Geschäft zu kommen"

...

 

Damit irgendwann hier in jedem Klassenzimmer über der Tafel / Whiteboard ein Bild von Putin halbnackt auf dem Pony hängt?

Und Klassenfahrt gibt es dann nach Sibirien, um die Orte zu besuchen, wo das Foto aufgenommen wurde.

Nein!

 

Man versucht hier das, was andere schon angemerkt haben:

Für Stromerzeugung muss man gar kein Gas nehmen, es gibt andere Energiequellen. Auch Kohle ist wieder im Rennen.

​​​​​​

@08:53 Uhr von Advocatus Diaboli 0815

Die Abhängigkeit von Russland war jahrzehntelang für die Energiekonzerne bequem; sie konnten Gewinne machen ohne Ende. Man nannte es Marktwirtschaft
Jetzt wo uns das Ganze auf die Fuße fällt, 
 

... man koennte den Satz zudem so enden lassen: kommt eine Hexenjagd auf Merkel und alle die an der Marktwirtschaft und der sie begleitenden Politik festgehalten haben. Ehrlich waere dann aber auch eine Hexenjagd auf den Verbraucher. Und dann waere es eine faire Jagd. D.h eine ich gesellschaftliche Veraenderung aus dem Bewusstsein jedes Einzelnen heraus. Wird aber nie geschehen - denn sonst waere es ja schon geschehen. Wir hatten Zeit genug. 

@08:57 Uhr von Stein des Anstosses

 

Wenn es dem Westen gelingt, vor allem Indien und Südafrika zu überzeugen, dass Völkermord nicht gerade Falschparken ist, muss Putin irgendwann beisteuern.

 

Herr Scholz hat ja in Südafrika ganz klar gesagt bekommen, das der Krieg ein Problem in und für Europa ist. Indien ist der gleichen Ansicht und verdient sich zur Zeit eine Goldene Nase mit dem Öl aus Russland, das Sie als sauber gewaschenes Benzin nach Europa verkaufen.

Das die BRICS Staaten keinerlei Sanktionen mittragen wissen unsere Politiker und auch die Medien. Das soll aber nur zeigen wir machen was.

Zurück in die Steinzeit

Die  steigenden  Energiepreise  werden  direkt  an  die  Kunden  weitergereicht.   Zu  Stadtwerkspleiten  wird  es  daher  nur  deshalb  kommen,  weil  immer  mehr  Kunden  ihre  Stadtwerksrechnungen  nicht   bezahlen  und  deshalb   bei  Strom,  Gas  und  Hezung  gesperrt  werden.  Wenn  die  staatlichen  Entlastungspakete  irgendwann  mal  beim  Bürger  ankommen,  sind  dessen  Schulden  längst  so  hoch,  daß  davon  allenfalls  die  Schuldennebenkosten  gezahlt  werden  können  von  Verzugszinsen,   Zwangsvollstreckungskosten  bis  Sperrungskosten  von  meist  über  140  Euro  für  Strom,   Gas  und  Heizung.   Das  alles  zeigt,  wie  realitätsfern  diese  Ampel-Politik  ist.

Angstszenarien der Polarisierung wegen

 @09:13 Uhr von Denkerist

Deutschland wird bald kein Exportweltmeister mehr sein, Ohne die billigen Rohstoffe brechen Industrien wie Chemieindustrie, Automobilbau, Baustoffindustrie einfach weg.

Die Rohstoff- und Logistikkosten bestimmen nur marginal den Preis der Endprodukte. Befassen Sie sich mit dem Thema "Wertschöpfungskette". Und produziert wird eh zunehmend im Ausland.

Aufgrund der katastrophalen Vermögensverteilung können auch viele bereits jetzt den Gürtel nicht mehr enger schnallen.

Das wird aber auch Ihr geschätzter Herr Putin nicht ändern. Wohl eher im Gegenteil, wenn man sich dessen Vermögen und die Vermögen in dessen engster Entourage betrachtet. Wohl kriminelle Abschöpfungen von den Einnahmen auf dem Rohstoffverkauf, nicht wahr?

Energiewende nur mit Gas möglich

"Stromerzeugung in Gaskraftwerken notwendig für Versorgungssicherheit
Eine variable Stromerzeugung ist also entscheidend, um die volatile Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien dem Stromverbrauch anzupassen. Kernkraftwerke sind dazu nicht geeignet, da sie nur zu Wartungsarbeiten heruntergefahren werden und ansonsten durchgängig betrieben werden müssen. Bestands-Kohlekraftwerke benötigen zehn Stunden vom Stillstand bis zur Volllast, Gasturbinen hingegen nur sechs Minuten."

Je mehr wir in DE die Stromversorgung durch erneuerbare Energien sicher stellen umso mehr Gas muß für die Versorgungssicherheit eingesetzt werden. Je mehr erneuerbare Energien umso mehr ist der Gasbedarf für die Stromerzeugung. Auf Gas kann man für die Stromversorgung immer mehr verzichten, wenn man mit anderen Quellen (Kernkraftwerke und Kohlekraftwerke) Strom erzeugt. 

Die Energiewende läuft nur mit Gas und wenn Gas knapp wird, dann funktioniert das nicht.

@09:03 Uhr von Bender Rodriguez

Die BRD kauft doch das Gas ein. Wenn man dann die Preise beim Wiederverkaufswert an die Versorger nicht teurer macht, ist das Problem gelöst. Wieder einmal habe ich innerhalb 30 Sekunden ein nicht existenten Problem gelöst.wofür bezahle ich eigentlich die ganzen Politiker?

Die BRD kauft natürlich garnichts, auch wenn das in den Medien und der Politik immer so dargestellt wird. Rein theoretisch haben Sie recht: der Staat könnte als Gashändler fungieren und so die Preise für die Verbraucher stabil halten. Belastet allerdings den Bundeshaushalt. Wäre auch gerechter, will man aber nicht, denn: wenn die BRD das Gas kaufen muss hat sie auch Verantwortung und kann nicht einmal durch Steuern daran verdienen. Lieber „steuert“ man den Markt durch Gesetze und überlässt Gewinn UND Verantwortung den Privaten. 

der Zug mit Gas ist abgefahren

Russland orientiert sich Richtung Asien. Es gibt kein zurück. Wir wollen ja auch kein GAs, Öl, Stahl usw. mehr von RU. Es wird eine riesige Verschiebung geben mit langfristigen Folgen. Die fehlen mir in der Berichterstattung. Plakativ : Hilfe für Stadtwerke. Mir fehlt der langfristige Plan. Die Konsequenzen daraus löst kein Staatsgeld. Die Jugend soll dann diese Schulden zurückzahlen? Das Problem bleibt denoch es wird  teuerer. Inovationen/Forschung  sind gefragt und dafür muss Geld dasein. Aber kurzfristig ist das auch keine Lösung.

Wie sieht die Lösung für die Industrie aus liebe Politik??

@09:03 Uhr von Bender Rodriguez

Die BRD kauft doch das Gas ein. Wenn man dann die Preise beim Wiederverkaufswert an die Versorger nicht teurer macht, ist das Problem gelöst. Wieder einmal habe ich innerhalb 30 Sekunden ein nicht existenten Problem gelöst.wofür bezahle ich eigentlich die ganzen Politiker?

Schon mal nachgedacht wozu der Staat Steuern braucht? Steuer kommt von steuern

 

Für manche Energieversorger…

Für manche Energieversorger wären die ausbleibenden Lieferungen besonders katastrophal. "Die Risiken betreffen vor allem Unternehmen wie Uniper, die eigentlich große Mengen Gas aus Russland beziehen und vertraglich langfristig gebunden sind, diese an Kunden auszuliefern", so Hans-Wilhelm Schiffer, Leiter der Redaktionsgruppe "Energie für Deutschland" des Berliner Weltenergierats, gegenüber tagesschau.de. Diese Konzerne wären dann gezwungen, das Gas auf dem freien Markt zu sehr hohen Preisen nachzukaufen. Je nach Vertragsgestaltung seien außerdem Strafzahlungen möglich, sollte eine Ersatzbeschaffung über die ausgelasteten LNG-Terminals nicht funktionieren.

#

#

Na dann mal viel Spaß für alle. 

Die nächsten Schritte.

Firmenpleiten für die Ukraine.

Arbeitslos für die Ukraine.

Was kommt dann noch???

Nicht jammern....

...sondern Brennstäbe kaufen, um mit Kernkraft Strom zu erzeugen, damit mehr Gas zum Heizen bleibt.

@09:18 Uhr von Tada

 

"man könnt ja versuchen, wenn man sich den Stress sparen will, mit den Russen ins Geschäft zu kommen"

...

 

Damit irgendwann hier in jedem Klassenzimmer über der Tafel / Whiteboard ein Bild von Putin halbnackt auf dem Pony hängt?

Und Klassenfahrt gibt es dann nach Sibirien, um die Orte zu besuchen, wo das Foto aufgenommen wurde.

Nein!

 

Man versucht hier das, was andere schon angemerkt haben:

Für Stromerzeugung muss man gar kein Gas nehmen, es gibt andere Energiequellen. Auch Kohle ist wieder im Rennen.

​​​​​​------------------------

Das stimmt mich jetzt nicht optimistisch mit der Kohle und es geht schon um mehr als die Stromerzeugung.

Das mit der Klassenfahrt nach Sibierien, naja, da dort immer Schnee liegt und bei uns schon bald nicht mehr, hat was :).

 

@09:11 Uhr von Mischpoke West

Zum Glück kann man Gas nicht hamstern.

Doch. Kann man:
Polens Erdgasspeicher sind absolut voll. Am Anschlag. Gefüllt mit aus Deutschland geliefertem Gas.

 

Man kann nicht alles haben

Es ist eine kindische Vorstellung, Putin im Energiebereich bestrafen zu können, ohne uns selbst, besonders in D, ebenfalls zu schaden.

Das geht eben nicht, wie wir sehen. Deshalb erschöpft sich die Politik in moralinsauren Durchhalteparolen (Frieren für den Sieg) oder fabuliert von einer Schärfung der Sanktionen.

Letztlich bewirkt das eine Verarmung der unteren Schichten in einer Dimension, die selbst bei der Bankenkrise nicht erreicht wurde (außer vielleicht in Griechenland).

.

Ebenso kindisch ist die ständige Ermahnung, jetzt schneller die Energiewende voranzutreiben, weil das ein auf Jahrzehnte angelegtes Projekt ist.

Wer schnell von russischer Energie unabhängig sein will, fördert im Gegenteil die schon stattfindenden weltweiten Neuinvestitionen in fossile Energien, während Investitionen in Erneuerbare momentan lediglich laue Versprechen sind.

.

Die Energiesanktionen erreichen ihr Ziel nicht und machen die Armen noch ärmer.

Zeit, diesen Wahnsinn zu stoppen

@09:30 Uhr von tagesschlau2012

Für manche Energieversorger wären die ausbleibenden Lieferungen besonders katastrophal. "Die Risiken betreffen vor allem Unternehmen wie Uniper, die eigentlich große Mengen Gas aus Russland beziehen und vertraglich langfristig gebunden sind, diese an Kunden auszuliefern", so Hans-Wilhelm Schiffer, Leiter der Redaktionsgruppe "Energie für Deutschland" des Berliner Weltenergierats, gegenüber tagesschau.de. Diese Konzerne wären dann gezwungen, das Gas auf dem freien Markt zu sehr hohen Preisen nachzukaufen. Je nach Vertragsgestaltung seien außerdem Strafzahlungen möglich, sollte eine Ersatzbeschaffung über die ausgelasteten LNG-Terminals nicht funktionieren.

#

#

Na dann mal viel Spaß für alle. 

Die nächsten Schritte.

Firmenpleiten für die Ukraine.

Arbeitslos für die Ukraine.

Was kommt dann noch???

Moeglicherweise Trump in den USA 2024.. und die politischen Mehrheiten in z.B Frankreich und Italien sind auch nicht unbedingt stabil vorhersehbar .....

 

@09:11 Uhr von Mischpoke West

Sonst wäre es der Mehl-, Öl- und Klopapier-Fraktion zuzutrauen, im Sommer das Haus vorzuheizen, solange es Gas gibt, damit es den Winter über hebt ;)

Mit Sonne kann man das aber...

..nennt nicht Null-Heizenergie-Haus und wurde in den 1980er in der Schweiz entwickelt.

Bei der damals noch schlechteren Haus-Dämmung (im Vergleich zu heute) brauchte man für ein 1-Familienhaus einen 20m³ Wassertank (erdvergraben) um den solaren Überschuss vom Sommer in den Winter zu bringen -> genannt Jahreszeitspeicher

In den 1990 kam man schon mit 10m³ aus - passive Solar-Architektur und besser Dämmtechnik.

Heute wäre man bei Mehrfamilienhäuser bei 5 m³ pro Wohnungseinheit.

Alles keine Hexerei - die Kollektorflächen sind 4-5 mal so gross wie bei reiner WW-Erzeugung.

In D-Land quasi seit den 2000er baulicher Standard - aber dank Gas und Öl so gut wie nie angewendet.

"D-land" du bist selbst schuld und hört auf zu jammern

Teures Gas: Droht den Stadtwerken ein "Lehmann-Effekt" ?

Wenn den Stadtwerken wegen hoher Gaspreise ein Lehmann-Effekt droht, nämlich die Gefahr von Insolvenzen, dann droht genau das doch auch wenn Gas an Spotmärkten gekauft wird (EEX) oder vermehrt Flüssiggas zur Anwendung kommt. Das bedeutet beides eine Teuerung. Es verstärkt die bisherigen Preissprünge. Die Aufrufe des Wirtschaftsministers zum Energiesparen sind da noch publizistisches Beiwerk.

@09:33 Uhr von ednew

...sondern Brennstäbe kaufen, um mit Kernkraft Strom zu erzeugen, damit mehr Gas zum Heizen bleibt.

Typisch wieder einmal. Lieber strahlen als frieren. 

Wie wäre es denn mit Klageabweisen von neuen Windrädern. 

Die sind sogar schneller fertig als neue, angeblich sichere AKW's. Aber dafür reicht bei vielen die Vorstellungskraft nicht. 

@09:30 Uhr von tagesschlau2012

Für manche Energieversorger wären die ausbleibenden Lieferungen besonders katastrophal. "Die Risiken betreffen vor allem Unternehmen wie Uniper, die eigentlich große Mengen Gas aus Russland beziehen und vertraglich langfristig gebunden sind, diese an Kunden auszuliefern", so Hans-Wilhelm Schiffer, Leiter der Redaktionsgruppe "Energie für Deutschland" des Berliner Weltenergierats, gegenüber tagesschau.de. Diese Konzerne wären dann gezwungen, das Gas auf dem freien Markt zu sehr hohen Preisen nachzukaufen. Je nach Vertragsgestaltung seien außerdem Strafzahlungen möglich, sollte eine Ersatzbeschaffung über die ausgelasteten LNG-Terminals nicht funktionieren.

#

#

Na dann mal viel Spaß für alle. 

Die nächsten Schritte.

Firmenpleiten für die Ukraine.

Arbeitslos für die Ukraine.

Was kommt dann noch???

Wenn es die Ukraine nicht mehr gibt, so könnte es in der Grundschule bald russisch als Pflichtfach geben. Schon mal drüber nachgedacht? 

@09:20 Uhr von FakeNews-Checker

Die  steigenden  Energiepreise  werden  direkt  an  die  Kunden  weitergereicht.   Zu  Stadtwerkspleiten  wird  es  daher  nur  deshalb  kommen,  weil  immer  mehr  Kunden  ihre  Stadtwerksrechnungen  nicht   bezahlen  und  deshalb   bei  Strom,  Gas  und  Hezung  gesperrt  werden. 

Wird das nicht als Verlust oder Ausstehendes in die Bilanz gerechnet und ist damit eine Art Kapital? Kenne mich da nicht, aber anzunehmen,das Konzerne pleite gehen, weil Kleinverbraucher nicht zahlen, halte ich fuer naiv.

Eine Einschaetzung, die ich durch diese Einschaetzung bestaetigt sehe ...

Das  alles  zeigt,  wie  realitätsfern  diese  Ampel-Politik  ist.

denn den ganzen Salat haben wir vorallem der CDU und FDP als Gallionsfiguren de santreibende Raubtier-Kapitalismus und der sozialen Ungleichheit zu verdanken. Und ihren Waehlen natuerlich. Das Altkanzler Schroeder mit seiner Politik in dieselbe Kerbe schlaegt ist eine Schande fuer Gruen SPD, ja, aber fuer die CDU / FPD ist das programmatisch. 

@08:45 Uhr von Orfee

Im Mai 22 hat BRD so viel Gas wie noch in der Geschichte Deutschland' s dazu verwendet Strom zu erzeugen und das gleich nach Beginn des Krieges Ukraine vs. Russland.

Dann braucht man sich nicht wundern wo das Gas verbleibt und warum es so teuer wird.

Den Krieg Russlands Diktatur gegen die Ukraine und den Wirtschaftskrieg gegen die Demokratien durch Reduktion der Gaslieferungen haben Sie bemerkt?

@09:33 Uhr von ednew

...sondern Brennstäbe kaufen, um mit Kernkraft Strom zu erzeugen, damit mehr Gas zum Heizen bleibt.

genau - und wo gibt es die Brennstäbe mit denen aktuell unsere noch verbliebenen AKW betrieben werden?

In Russland - denn da hatte man die eingekauft die aktuell "abbrennen".

Und eine Sicherheits-Zertifizierung haben die Teile (die AKW) auch ab 2023 nicht mehr und beim Personal muss man dann wie bei der Gepäckabfertigung am Flughafen auf "Fremdarbeiter" zurück greifen.

Da derzeit in Frankreich absehbar viele AKW wegen massiver baulicher Mängel still stehen werden - kann man die ja von dort anwerben/ausleihen

*sarkasmus*

 

Lösbare Probleme, denn der freie Markt ist kein Naturgesetz

Der völkerrechtswidriger Überfall Russlands hat die Energieversorgung aus den Angeln gehoben und es müssen Lösungen gefunden werden. Wie kann man die Preisexplosion am Weltmarkt zulassen, wenn die Exportländer zugleich in vielerlei Bereichen die Unterstützung durch die westlichen Energiekunden wünschen?

Ein freier Markt ist kein unabdingbares Naturgesetz und es wird Zeit, gemeinsame Vereinbarungen mit den Sauds, Katar etc. zu treffen, dass die Preistreiberei der Exporteure nicht länger als schärfste Waffe Russlands dient, denn angewiesen ist die Welt auf russisches Gas/Öl nicht zwingend.

Zugleich wurde uns versprochen, dass der Staat eine Lenkungsfunktion übernimmt. Dies kann er nur, wenn er in den Markt eingreift, was er in den Bereichen der elementaren Grundbedürfnisse ohnehin tun sollte, denn wir sind der Staat und es ist unser Wille, bezahlbaren Wohnraum, medizinische Versorgung und Energie zu haben.

Der Privatisierungswahn der Merkel Jahre fällt uns nun auf die Füße.    

@08:43 Uhr ein Lebowski - 100% Verzicht auf Russland

Weiss nicht wie realistisch das wäre, aber man könnt ja versuchen, wenn man sich den Stress sparen will, mit den Russen ins Geschäft zu kommen, fester Preis und Menge regeln.

 

 

Man muss klar sagen, dass man zu 100% auf russische Energie verzichten wird. 
 

Und man muss klar sagen, dass man Erdgas nicht mehr im großen Stil für die Energiewende nutzen wird. 
 

Und man muss klar sagen, dass man entweder Kohle, oder Kernenergie für die nächsten 10 Jahre benötigt. 
 

Erdgas ist genauso schlimm wie Kohle. Bei der Produktion und beim Transport entstehen große Mengen an Methangas. 
 

Der Verzicht auf Kernenergie und die Substitution durch Erdgas war energiepolitisch ein gigantischer Fehler. 
 

Sich in russische Abhängigkeit zu begeben war ein gigantischer Fehler. 
 

Der Ausstieg 2011 aus der Kernenergie war ein gigantischer Fehler. 
 

Die ganze sog. Energiewende war ein einziges gigantisches Chaos, dass uns bald 1 Billion Euro gekostet haben wird. 
 

Alles unter Angela Merkels Ägide…

@09:04 Uhr von Punki

könnte ich Tränen lachen. War es nicht unser Wirtschaftsminister und Außenministerin, die schon lang vor dem Krieg gegen Gaslieferungen aus Russland waren und vehement eine Abkehr vom russischen Gas forderten? Und waren es nicht die gleichen Personen, die nach Beginn des verbrecherischen Krieges für harte Sanktionen gegen Russland einsetzten um es in die Knie zu zwingen und wirtschaftlich zu ruinieren? Und will nicht angeblich die Mehrheit der Bevölkerung, so man den Umfragen glauben kann ein Verzicht auf russisches Gas und Öl? … Oder hat man doch seine Forderung und die Folgen daraus nicht bedacht? Es ist ein ganz normaler Vorgang in der Marktwirtschaft, dass wenn man ein Gut, hier das Gas verknappt, es teurer wird. Gerade unser Wirtschaftsminister sollte so etwas wissen.

Haben Sie Beweise, das Umfragen manipuliert wurden? Ich persönlich will keine(!) Produkte eines Massenmörders kaufen! Sie? Ich kaufe einen Fleece mehr für den Winter - alles gut!

09:26 Uhr von Möbius…

Die BRD kauft natürlich garnichts,

.

Stimmt!

.

auch wenn das in den Medien und der Politik immer so dargestellt wird.

.

Stimmt nicht. Ich wusste immer, auch aus den Medien, dass Unternehmen das Gas einkaufen.

.

… wenn die BRD das Gas kaufen muss hat sie auch Verantwortung und kann nicht einmal durch Steuern daran verdienen. Lieber „steuert“ man den Markt durch Gesetze und überlässt Gewinn UND Verantwortung den Privaten. 

.

Ja ja, die bösen Gewinne! Ich bin z.B. Kleinaktionär u.a. bei Siemens. Ich freue mich immer, wenn der Laden Gewinn macht. So hat er Geld, um zu investieren. Außer mir sind auch beispielsweise Lebensversicherer an Siemens beteiligt. Die erwirtschaften das Geld für IHRE Lebensversicherung.

 

Wohin Planwirtschaft führen kann haben wir zur Genüge in der DDR gesehen. Muss ich nicht haben.

@09:38 Uhr von marvin

Zum Glück kann man Gas nicht hamstern.

Doch. Kann man:
Polens Erdgasspeicher sind absolut voll. Am Anschlag. Gefüllt mit aus Deutschland geliefertem Gas.

 

.

Ich bezog mich, wie Sie vermutlich wissen, auf den Endverbraucher.

Die Geschichte mit dem Gastransfer nach Polen ist natürlich äußerst fragwürdig.
Aber wird das aktuell immer noch getan? Man hört davon nichts mehr, was natürlich nichts heißen muss.

@09:04 Uhr von Punki

Und waren es nicht die gleichen Personen, die nach Beginn des verbrecherischen Krieges für harte Sanktionen gegen Russland einsetzten um es in die Knie zu zwingen und wirtschaftlich zu ruinieren? Und will nicht angeblich die Mehrheit der Bevölkerung, so man den Umfragen glauben kann ein Verzicht auf russisches Gas und Öl? Putin macht doch genau das, was Herr Habeck, Frau Bärbock und  all die anderen seit Monaten fordern. Also was soll das Gejammere und der Aufschrei.

Ich erinnere mich in dem Zusammenhang an ein Gespräch, wo mir die Dame den vor Monaten gern gebrachten Satz entgegenschleuderte: "Also ich würde auch 3 Euro pro Liter bezahlen, nur um von Putin wegzukommen."

Die heult jetzt (wortwörtlich), weil der Gaspreis sich für sie mehr als verdoppelt. Strom ist teurer geworden und Autofahren ist auch nicht mehr so drin.

I told you so... :-)

Seltsames Framing

Ich verstehe dieses Framing nicht. Was will man den Menschen damit sagen? Manche müssen bald wählen, ob sie frieren oder hungern sollen, aber der Gasversorger hat ja auch Sorgen?

.

Dabei wird doch eine einfache Lösung geschildert: jeder Versorger, der pleite zu gehen droht, wird unter treuhänderische Verwaltung gestellt.

Der einzige, der dagegen sein wird, ist wohl wieder die FDP (von wegen Markt und so und natürlich wegen der heiligen Schuldenbremse)

.

Putin sitzt eben am längeren Hebel, da hilft alles Heulen nichts.

Italien kann auch nicht noch mehr Waffen liefern, weil die demokratischen Mehrheitsverhältnisse das nicht her geben.

Will man in D solange warten, bis wegen der Austertitätspolitik gegen die unteren Schichten die AfD in der Regierung sitzt, bevor man zur Abwechslung mal wieder Politik für die eigene Bevölkerung macht?

Dann hätten wir uns doppelt ins Knie geschossen und Putin wäre nach all dem Elend doch wieder der Gewinner.

@09:11 Uhr von Mischpoke West

Sonst wäre es der Mehl-, Öl- und Klopapier-Fraktion zuzutrauen, im Sommer das Haus vorzuheizen, solange es Gas gibt, damit es den Winter über hebt ;)

Den kannte ich noch nicht! Sehr gut!

Es ist zu befürchten,

dass die ganzen Sanktionen und andere Maßnahmen wohl mehr der EU auf die Füße fallen werden als die russiche Invasion der Ukraine zu beenden. Russland benötigt wohl für die Fortsetzung des Krieges keine ausländischen Devisen bzw. kann sie sich in anderen Weltregionen beschaffen [über Umwege (aber erfolgreich)].

Es scheint spannend zu werden wie das alles wohl ausgeht.

Der Bericht beschreibt die Lage ziemlich chaotisch

Ich erkenne da keine Strategie mit ausreichenden Energiesicherheits-Vorsorgekomponenten. Generell stellt sich die Frage, ob die Energiedaseinsvorsorge bei privaten Anbietern in den richtigen Händen liegt. Mit der Privatisierung/Liberalisierung der Energiemärkte kommt auf die Kunden ein Arbeits- und Unsicherheitsvolumen zu, mit dem viele überfordert sind, wobei ich mich an eine solche Fülle von Problemen in früheren Zeiten vor Liberalisierung und Privatisierung nicht erinnern kann. In diesen Zeiten war es für alle ein bischen teurer, aber sicherer und einfacher.

@09:13 Uhr von Denkerist

 

Aufgrund der katastrophalen Vermögensverteilung können auch viele bereits jetzt den Gürtel nicht mehr enger schnallen.

Schwarzseher aller Länder vereinigt Euch - „katastrophale Vermögensverteilung“ gibt es in Russland - siehe Putin und seine Oligarchen, hier zahlt man ab 70000€ fast 50% Steuern - und kommen Sie mir nicht mit Vermögen - der Mittelstand stellt hier die Arbeitsplätze! Ich bin übrigens Arbeitnehmer…

Ich lebe übrigens gerne in einer sozialen Marktwirtschaft und kann auf Diktatur gut verzichten!

@09:40 Uhr von AlterSimpel

Ebenso kindisch ist die ständige Ermahnung, jetzt schneller die Energiewende voranzutreiben, weil das ein auf Jahrzehnte angelegtes Projekt ist.
Wer schnell von russischer Energie unabhängig sein will, fördert im Gegenteil die schon stattfindenden weltweiten Neuinvestitionen in fossile Energien, während Investitionen in Erneuerbare momentan lediglich laue Versprechen sind.

.

Die Energiesanktionen erreichen ihr Ziel nicht und machen die Armen noch ärmer.

Zeit, diesen Wahnsinn zu stoppen

Das kann man schon daran sehen wie jetzt überall das Fracking von Erdgas "ausgegraben" wird - ob nun in D-Land oder Argentinien. Da steht eine ganze Industrie "Gewehr bei Fuss" mit den dazu nötigen Kreditgebern. Vor allem letztere wittern jetzt das ganz grosse Geschäft - da geht es um Summen im 1000 Mrd Euro Bereich die eingesetzt werden müssten.

Geld was man beim Ausbau der erneuerbarer Energieerzeugung niemals investieren würde - Rückflüsse von 3-5 Jahren sind einfach zu lang für diese Finanz-Industrie

@09:40 Uhr von AlterSimpel

 

Die Energiesanktionen erreichen ihr Ziel nicht und machen die Armen noch ärmer.

Zeit, diesen Wahnsinn zu stoppen

Sie wollen also dem Herrn P. aus M. die Tür öffnen. Bitte nur Ihre, meine nicht! 

@09:42 Uhr von Raho59

...sondern Brennstäbe kaufen, um mit Kernkraft Strom zu erzeugen, damit mehr Gas zum Heizen bleibt.

Typisch wieder einmal. Lieber strahlen als frieren. 

Wie wäre es denn mit Klageabweisen von neuen Windrädern. 

Die sind sogar schneller fertig als neue, angeblich sichere AKW's. Aber dafür reicht bei vielen die Vorstellungskraft nicht. 

Bei mir und jedem logisch denkenden Mensch schon - fossile Ressourcen sind begrenzt und viel zu schade zum verbrennen!

@09:41 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

Die Aufrufe des Wirtschaftsministers zum Energiesparen sind da noch publizistisches Beiwerk.

 

Einsparen beim Energieverbrauch war schon immer so was wie das am meisten Sinnvolle auf der Welt als Gegenentwurf zu sinnloser Energieverschwendung.

Da muessen wir durch

Energiekrise wegen Putins Angriff auf die Ukraine? Oder Energiekrise wegen der Sanktionen dagegen? Oder wegen der Umstellung auf Okeostrom? Oder wegen Ausbeutungskapitalismus?  Oder oder oder... Sorry, da muessen wir durch. NIcht nur durch, sondern aktiv vorran in Richtung Austieg aus Atom, Kohle etc... Wir haben die Umwelt schon so lange durchmachen lassen muessen wie wir sie ausbeuten, vergewaltigen, brandschatzen, vergiften; Flora und Fauna mit Fuessen treten. Sorry, jetzt sind wir an der Reihe. Leid tut es mir nur um die, die mit reingerissen wurden, seltsamerweise sind dies meistens die aus untersten bis alleruntersten Schichten einer Bevoelkerung. Von denen ist man aber in Deutschland vergleichsweise selten umgeben, schliesslich kann man sich hier Gehoer verschaffen, wenn man will, wir sind ja nicht in China. Aber so richtig wollte ja keiner. Mehr als Wut der Bequembuerger, in der AfD, kriegt das Land wohl nicht auf die Reihe.

@09:20 Uhr von FakeNews-Checker

Was schlagen Sie vor? Einfach zulassen, dass Putin ungestraft seinen möderischen Krieg gegen die UKR führt und das Völkerrecht mit Füssen tritt? Es braucht eine breite Allianz gegen diesen und weitere matrialische Feldzüge von Putin. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass die G7 mit den Partnerländern, insbesondere mit Südafrika und Indien sprechen. Der Schlüssel für eine rasche Beendigung des Krieges liegt in China. Xi verfolgt aber eigene Interessen, demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien sind ihm gleichgültig. Allerdings ist auch China wirtschaftlich auf den Westen angewiesen. RUS dagegen ist kein potenter Wirtschaftspartner, zumal die geblockten Lieferketten für dringend benötigte Ersatzteile längst Wirkung zeigen, insbesondere im Bereich Luftfahrt.

 

@09:58 Uhr von fruchtig intensiv

Und waren es nicht die gleichen Personen, die nach Beginn des verbrecherischen Krieges für harte Sanktionen gegen Russland einsetzten um es in die Knie zu zwingen und wirtschaftlich zu ruinieren? Und will nicht angeblich die Mehrheit der Bevölkerung, so man den Umfragen glauben kann ein Verzicht auf russisches Gas und Öl? Putin macht doch genau das, was Herr Habeck, Frau Bärbock und  all die anderen seit Monaten fordern. Also was soll das Gejammere und der Aufschrei.

Ich erinnere mich in dem Zusammenhang an ein Gespräch, wo mir die Dame den vor Monaten gern gebrachten Satz entgegenschleuderte: "Also ich würde auch 3 Euro pro Liter bezahlen, nur um von Putin wegzukommen."

Die heult jetzt (wortwörtlich), weil der Gaspreis sich für sie mehr als verdoppelt. Strom ist teurer geworden und Autofahren ist auch nicht mehr so drin.

I told you so... :-)

Ich jammere nicht - ich habe Mitleid mit den Opfern dieses Massenmörders - das nennt man Menschlichkeit.

09:41 Uhr von Miauzi…

..nennt nicht Null-Heizenergie-Haus und wurde in den 1980er in der Schweiz entwickelt.

Bei der damals noch schlechteren Haus-Dämmung (im Vergleich zu heute) brauchte man für ein 1-Familienhaus einen 20m³ Wassertank (erdvergraben) um den solaren Überschuss vom Sommer in den Winter zu bringen -> genannt Jahreszeitspeicher

Alles keine Hexerei - die Kollektorflächen sind 4-5 mal so gross wie bei reiner WW-Erzeugung.

In D-Land quasi seit den 2000er baulicher Standard - aber dank Gas und Öl so gut wie nie angewendet.

"D-land" du bist selbst schuld und hört auf zu jammern

.

Geht alles viel einfacher: PV-Module aufs Dach und eine Erd-/Wasser Wärmepumpe. Das Erdreich speichert kostenlos im Sommer Wärme, die im Winter mit der Wärmepumpe abgegriffen werden kann.

Was das Deutschländbashing angeht: Wie läuft es denn bei den Schweizern? Ein oder zwei Pilotanlagen, das war es. Auch nicht gerade der durchschlagende Erfolg…

AKW und "Merkel": Mantra der rechten Ecke

 @09:56 Uhr von vriegel

Man muss klar sagen, dass man zu 100% auf russische Energie verzichten wird. 

Bislang wurde noch kein Strom aus Russland gekauft.

Und man muss klar sagen, dass man Erdgas nicht mehr im großen Stil für die Energiewende nutzen wird.

Erdgas war eh nur der Übergang.

Und man muss klar sagen, dass man entweder Kohle, oder Kernenergie für die nächsten 10 Jahre benötigt.

Das ist allein Ihr Mantra und das der AfD.

Erdgas ist genauso schlimm wie Kohle. Bei der Produktion und beim Transport entstehen große Mengen an Methangas.

Siehe oben.

Der Verzicht auf Kernenergie und die Substitution durch Erdgas war energiepolitisch ein gigantischer Fehler.

Quatsch. Kernenergie ist nicht finanzierbar.

Der Ausstieg 2011 aus der Kernenergie war ein gigantischer Fehler. 

Sie wiederholen sich.

Die ganze sog. Energiewende war ein einziges gigantisches Chaos, dass uns bald 1 Billion Euro gekostet haben wird.

Was ist Ihre realistische Lösung gegen den Klimawandel?

Alles unter Angela Merkels Ägide…

Bingo!

@10:06 Uhr von schabernack

 

Die Aufrufe des Wirtschaftsministers zum Energiesparen sind da noch publizistisches Beiwerk.

 

Einsparen beim Energieverbrauch war schon immer so was wie das am meisten Sinnvolle auf der Welt als Gegenentwurf zu sinnloser Energieverschwendung.

So wie Sie das interpretieren klingt das sehr logisch. Doch es ist auch klar, wer da sparen soll/muss. Zumal Habeck besonders bezüglich den Schwedter Arbeiter Klartext anklingen lässt (es wird rumpeln).

@09:54 Uhr von Miauzi

 

Und eine Sicherheits-Zertifizierung haben die Teile (die AKW) auch ab 2023 nicht mehr …

 

Für den zeit-begrenzten Weiterbetrieb der 3 AKW könnte man die Betriebsgenehmigung um (let's say) 12 Monate verlängern ohne neues Genehmigungsverfahren. Die werden ja nicht am 01.01.2023 unsicher, und waren am 31.12.2022 noch sicher.

 

12 Monate sind auch in etwa der Zeitraum, für den man die AKW mit den vorhandenen Brennstäben mit etwas verringerter Leistung weiter betreiben könnte. Dann würden aus den aktuell ca. 6% AKW-Strom am Gesamtrom noch etwas weniger. Möglicherweise hülfe / hälfe dies ein wenig bis homöopathisch, aber ganz sicher nicht grundlegend.

@09:54 Uhr Miauzi - Brennstäbe aus Russland?!

...sondern Brennstäbe kaufen, um mit Kernkraft Strom zu erzeugen, damit mehr Gas zum Heizen bleibt.

genau - und wo gibt es die Brennstäbe mit denen aktuell unsere noch verbliebenen AKW betrieben werden?

In Russland - denn da hatte man die eingekauft die aktuell "abbrennen".

 

Russland macht 20% des Marktes aus. Da kann man zu 100% drauf verzichten. 
 

Der gesunde Menschenverstand sagt mir und mittlerweile der Mehrheit der Bevölkerung, dass wir die Kernenergie vis auf weiteres weiter nutzen müssen. Wir sollten auf rund 20% Anteil der Kernenergie an der Stromerzeugung kommen. Dazu brauchen wir die 6 AKW mindestens. Plus Importe im Winter
 

Und bei Erdgas und bei Biogas tendenziell Richtung null. 
 

Allenfalls als Reserve für die Spitzen sollte man das noch einsetzen. 
 

Und Biogas kann man aufbereiten, dass es in die Erdgaspipelines eingespeist werden kann. 
 

Das verringert die Abhängigkeit von Russland weiter erheblich. 
 

Alles machbar. Es fehlt der politische Wille das neu zu ordnen. 

Dominoeffekt bis zum letzten Glied

Tja, der Dominoeffekt wird nicht bei den Unternehmen halt machen, sondern sich bis zum Endverbraucher durchziehen, wo sich die Pleiten wegen der exorbitanten Energiekosten (und Inflation) häufen werden.

Und das Schlimme an der Situation: die Ampel schaut zu und hat keinen wirklich funktionierenden Plan (obwohl es Lösungen gäbe).

 

@09:58 AlterSimpel: Querdenken

>>Ich verstehe dieses Framing nicht. Was will man den Menschen damit sagen? Manche müssen bald wählen, ob sie frieren oder hungern sollen, aber der Gasversorger hat ja auch Sorgen?<<

>>Will man in D solange warten, bis wegen der Austertitätspolitik gegen die unteren Schichten die AfD in der Regierung sitzt, bevor man zur Abwechslung mal wieder Politik für die eigene Bevölkerung macht?<<

 

Sie reden über „framing“ und liefern selber ein Paradebeispiel für ein solches!

Oder wollten Sie nicht sagen, dass die „AfD“ eine „Politik für die eigene Bevölkerung“ macht?  Und das diese und ihre Wähler tatsächlich mehrheitlich glauben, Putin würde eine Politik „für seine Bevölkerung“ machen?

 

Ich frage mich nur, wie „quer“ man denken muss, um auf solche Zusammenhänge zu kommen.

 

Oben erklärt

Ich habe oben erklärt, warum man mehr Gas verbraucht und abhängig von Gas wird, wenn man immer mehr "Freiheitsenergien" setzt. Nochmal Eine variable Stromerzeugung ist also entscheidend, um die volatile Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien dem Stromverbrauch anzupassen.  Gasturbinen können in 6 Minuten zur Volllast gebracht werden, wenn die Energieversorgung wegen Fehlen von Wind oder Sonne ausfällt. Je mehr Flauten umso mehr wird auch Gas für die Stromerzeugung verbraucht. Das Gas, das wir jetzt unbedingt für die Industrie wegen der Knappheit brauchen. 
Deswegen ist gerade jetzt völlig falsch mehr auf "Freiheitsenergien" zu setzen, weil es keine "Freiheitsenergien" sind sondern genau das Gegenteil. Jemand muss es den Politikern erklären. Freiheitsenergie ---> Mehr Abhängigkeit und Verbrauch von Gas. 

@09:41 Uhr von Miauzi

Sonst wäre es der Mehl-, Öl- und Klopapier-Fraktion zuzutrauen, im Sommer das Haus vorzuheizen, solange es Gas gibt, damit es den Winter über hebt ;)

..nennt nicht Null-Heizenergie-Haus und wurde in den 1980er in der Schweiz entwickelt.
.

"D-land" du bist selbst schuld und hört auf zu jammern

.

Ist halt ein gigantischer Kostenfaktor. Wer sich so ein Haus leisten kann, könnte auch die Gaspreise problemlos zahlen. Das ist ja das Schlimme bei der Sache. Umweltfreundlich oder gar Energieautark zu leben ist für die meisten Leute kaum bezahlbar.
Ist ja ähnlich wie mit Bio-Produkten. Am Wollen scheitert es meistens nicht, sondern am Können.

@10:27 Uhr von schabernack

 

Und eine Sicherheits-Zertifizierung haben die Teile (die AKW) auch ab 2023 nicht mehr …

 

Für den zeit-begrenzten Weiterbetrieb der 3 AKW könnte man die Betriebsgenehmigung um (let's say) 12 Monate verlängern ohne neues Genehmigungsverfahren. Die werden ja nicht am 01.01.2023 unsicher, und waren am 31.12.2022 noch sicher.

 

12 Monate sind auch in etwa der Zeitraum, für den man die AKW mit den vorhandenen Brennstäben mit etwas verringerter Leistung weiter betreiben könnte. Dann würden aus den aktuell ca. 6% AKW-Strom am Gesamtrom noch etwas weniger. Möglicherweise hülfe / hälfe dies ein wenig bis homöopathisch, aber ganz sicher nicht grundlegend.

Damit man mit den noch vorhandenen Brennstäben 2023 was bewirken kann - muss man diese aber schon JETZT massiv schonen - sprich JETZT die Stromproduktion in den AKW deutlich drosseln.

Damit wird JETZT der Strom noch teurer weil er Erzeugung aus fossile Träger ersetzt werden muss.

09:56 Uhr von Forfuture

Zugleich wurde uns versprochen, dass der Staat eine Lenkungsfunktion übernimmt. Dies kann er nur, wenn er in den Markt eingreift, was er in den Bereichen der elementaren Grundbedürfnisse ohnehin tun sollte, denn wir sind der Staat und es ist unser Wille, bezahlbaren Wohnraum, medizinische Versorgung und Energie zu haben.

+

Diesen Absatz kann ich vollumfänglich unterschreiben.

+

Russland hat die Ukraine überfallen, aber nicht die Energieversorgung aus den Angeln gehoben. Das haben wir schon selber gemacht, freilich war der Krieg der Anlass dafür. Ich denke, ein gehöriges Mass an Selbstüberschätzung hat uns zu diesem - mMn unüberlegtem und überzogenem - Handeln getrieben. Natürlich wollen und müssen wir der Ukraine beistehen. Es ist aber niemandem geholfen, wenn wir uns selber wirtschaftlich die Klippe herunterstürzen.

+

Warum sollten SA und Katar die steigenden Energiepreise stoppen, wo sie und Russland wie alle Energielieferanten davon profitieren?

 

@09:56 Uhr von vriegel

Weiss nicht wie realistisch das wäre, aber man könnt ja versuchen, wenn man sich den Stress sparen will, mit den Russen ins Geschäft zu kommen, fester Preis und Menge regeln.

 

 

Man muss klar sagen, dass man zu 100% auf russische Energie verzichten wird. 
 

Und man muss klar sagen, dass man Erdgas nicht mehr im großen Stil für die Energiewende nutzen wird. 
 

Und man muss klar sagen, dass man entweder Kohle, oder Kernenergie für die nächsten 10 Jahre benötigt.
------------------------

Ich muss sagen, dass ich das total bescheuert finde und wenn man das verhandeln kann, sollte man es machen.

 

10:27 Uhr von schabernack

…12 Monate sind auch in etwa der Zeitraum, für den man die AKW mit den vorhandenen Brennstäben mit etwas verringerter Leistung weiter betreiben könnte. Dann würden aus den aktuell ca. 6% AKW-Strom am Gesamtrom noch etwas weniger. Möglicherweise hülfe / hälfe dies ein wenig bis homöopathisch, aber ganz sicher nicht grundlegend.

.

Ich befürchte einen massiven Einsatz von Braunkohle für die Stromerzeugung. Hat Deutschland übrigens massenhaft. Die Umweltbelastungen sind da allerdings gewaltig.

@10:04 Uhr von Raho59

Die Energiesanktionen erreichen ihr Ziel nicht und machen die Armen noch ärmer.

Zeit, diesen Wahnsinn zu stoppen

Sie wollen also dem Herrn P. aus M. die Tür öffnen. Bitte nur Ihre, meine nicht! 

.

Ihre Replik zeigt mir, wie erfolgreich und gefährlich die vorherrschende Agenda- und Narrativsetzung durch unsere Anführer ist.

.

Wir haben Dutzende von Sanktionen erlassen. Trotzdem erzielt Putin durch die (v.a. von uns selbst verursachten) höheren Energiepreise sogar Mehreinnahmen. Gleichzeitig steigen schon jetzt (wegen der schon lange vor dem Ukrainekrieg gestiegenen Gaspreise) schon heute die Heizkostenabschläge. Die nächsten werden nochmal höher sein

.

Beides sind Fakten und Sie interpretieren allein schon die Sorge um die sozialen Auswirkungen als ein "Putin die Türen öffnen".

.

Das ist ein klarer Erfolg für Putin: nicht nur die Diskussionskultur im freien Westen ist trotz Verbots russischer Sender vergiftet, die Bandbreite akzeptierter Meinungen ist auf vorgegebene Narrative eingeschränkt.

@10:25 Uhr von grübelgrübel

In D-Land quasi seit den 2000er baulicher Standard - aber dank Gas und Öl so gut wie nie angewendet.
"D-land" du bist selbst schuld und hört auf zu jammern

.

Geht alles viel einfacher: PV-Module aufs Dach und eine Erd-/Wasser Wärmepumpe. Das Erdreich speichert kostenlos im Sommer Wärme, die im Winter mit der Wärmepumpe abgegriffen werden kann.

Was das Deutschländbashing angeht: Wie läuft es denn bei den Schweizern? Ein oder zwei Pilotanlagen, das war es. Auch nicht gerade der durchschlagende Erfolg…

Sorry - das ist NICHT einfacher sondern sogar deutlich komplizierter (und teurer)

Warum ich das so schrieben kann?

Weil ich beide Anlagen-Systeme selbst schon als TGA-Ing. ausprojektiert habe - ich komme sogar ursprünglich von der Wärmepumpentechnik.

Übrigens -> Erdsondenspeicher in Verbindung von Wärme-Kälte-Kopplung ist auch das "Kind" eines Ing. aus der Schweiz - benötigt aber die aktive Baukern-Temperierung (Wände, Decken Fussböden die Wärme oder "Kälte" abgeben)

@09:42 Uhr von Raho59

...sondern Brennstäbe kaufen, um mit Kernkraft Strom zu erzeugen, damit mehr Gas zum Heizen bleibt.

Typisch wieder einmal. Lieber strahlen als frieren. 

Wie wäre es denn mit Klageabweisen von neuen Windrädern. 

Die sind sogar schneller fertig als neue, angeblich sichere AKW's. Aber dafür reicht bei vielen die Vorstellungskraft nicht. 

Die Windräder sehen auch so toll aus und die Vögel freuen sich Ironie off. 

@10:36 Uhr Klausewitz - fehlender Boykott ist das Problem

Gas Boykott gegen Rußland erweist sich als Schuß ins eigene Knie.

 

 

Nein. Das Problem ist, dass wir nicht konsequent genug waren. Man kann nicht sagen wir wollen nichts mehr, aber dann so lange wie möglich trotzdem so viel wie möglich haben wollen. 
 

Dass dieser innere Widerspruch nicht funktionieren würde war klar. 
 

Der Staat hätte gleich einen 100% Gasboykott verhängen sollen. Das hätte Russland massiv getroffen. Und wir hätten uns gleich neu ausrichten können. 
 

Weg von der Gasverstromung - hin zu Kernenergie. Das wollte man aber aus ideologischen Gründen nicht. 
 

Wir sollten und müssen Erdgas substituieren. 
 

Das ist des Pudels Kern…

 

 

@10:35 Uhr von grübelgrübel

Ich befürchte einen massiven Einsatz von Braunkohle für die Stromerzeugung. Hat Deutschland übrigens massenhaft. Die Umweltbelastungen sind da allerdings gewaltig.

.

Ähnlich unsauber ist übrigens auch ein Gutteil des Frackinggas, weil beim Bohren oft Methan austritt, das aufwendig aufgefangen werden müsste. (Quelle: PBS Frontline)

Bei der aktuellen Wild-West-Stimmung bei den Förderfirmen in den USA würde ich getrost davon ausgehen, dass Umweltvorschriften momentan keine große Priorität haben.

 

Preisanpassungsklausel

Der Verbraucher als Dukatenesel eines untergehenden Pseudomarktmodells, das auf den Lieferungen des russischen Gases gebaut wurde?

Das funktioniert für zwei Wochen. 

 

Darstellung: