Kommentare - NATO will Zahl der schnellen Eingreifkräfte drastisch erhöhen

27. Juni 2022 - 15:05 Uhr

Die NATO will die Zahl ihrer schnellen Eingreifkräfte von etwa 40.000 auf mehr als 300.000 erhöhen. Das kündigte Generalsekretär Stoltenberg vor dem Gipfel in Madrid an. Grund ist der russische Angriff auf die Ukraine.

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Kommentare

Quittung für Putin

Das hat Putin mit seinem ungerechten Überfall auf das Nachbarland Ukraine erreicht: Die NATO ist einiger denn je. Niemand macht sich mehr einen Kopp um diese Osterweiterung. Es war nämlich genau die richtige Reaktion der Länder des ehemaligen Warschauer Paktes dann in die NATO zu gehen.

Die Erweiterung mit Schweden und Finnland kommt auch und die NATO stationiert sehr viel mehr Kampftruppen direkt an ihrer Ostgrenze. Warum auch nicht?

Der Möchtegernstratege hat sich ziemlich verrechnet würde ich sagen.

Das ist eigentlich ein alter Hut

Die Alarmierung wurde evtl. sogar schon VOR dem 24.02. angehoben. 
 

neu ist nur das Etikett. 

@15:15 Uhr von Rossija

Das hat Putin mit seinem ungerechten Überfall auf das Nachbarland Ukraine erreicht: Die NATO ist einiger denn je. Niemand macht sich mehr einen Kopp um diese Osterweiterung. Es war nämlich genau die richtige Reaktion der Länder des ehemaligen Warschauer Paktes dann in die NATO zu gehen.

Die Erweiterung mit Schweden und Finnland kommt auch und die NATO stationiert sehr viel mehr Kampftruppen direkt an ihrer Ostgrenze. Warum auch nicht?

Der Möchtegernstratege hat sich ziemlich verrechnet würde ich sagen.

Dem ist nur hinzuzufügen, dass die Abschreckung wohl bisher nicht ausreichend war! Das Gemetzel in der Ukraine durch Herrn Putin wäre bei einer einigen starken NATO und weniger wirtschaftlicher Abhängigkeit Europas von Russland so nie passiert!

Ein wichtiges Signal an alle Diktaturen…

@15:15 Uhr von Möbius

Die Alarmierung wurde evtl. sogar schon VOR dem 24.02. angehoben. 
 

neu ist nur das Etikett. 

Belege? Wie immer keine… nur Nachplappern aus RT…

Die russische Opposition ist gegen den Krieg

Die NATO erhöht die schnelle Eingreiftruppe. Im Grunde ist das eine logische Reaktion auf den russischen Krieg. Ich kenne viele Menschen in Russland, die sich als Pazifisten sehen und die sind alle klar gegen diesen ungerechten und brutalen Krieg. Aber das darf man ja zur Zeit nicht laut sagen.

...NATO will Zahl...

Was sagt uns das, das man weiterhin Übergriffen mit Toleranz begegnen und im Zweifel Menschen mit Uniform an irgendwelche Fronten bringen will!

Was wir brauchen sind Flugabwehrsysteme, die notfalls eine Schwarm Zugvögel ebenso sicher liquidieren, wie russische Überschallraketen und ein automatisiertes System, das (weitgehend EMP sicher) auf echte Übergriffe wie auf Provokationen atomar reagiert. 

Es gilt nicht, solche Mätzchen, wie sie derzeit passieren durch zusätzliches Militär zu rechtfertigen, sondern ihnen jegliche Grundlage zu entziehen durch eine solide 1., 2. und Drittschlagsfähigkeit. 

Wenn Weißrussland in den Krieg eintritt, wird es Ernst

Die Teil-Blockade des Warentransfers zwischen dem russischen Kernland und Kaliningrad durch Litauen ist schon wieder eine Woche alt. 
 

Und Moskau ist verdächtig still. Die Idee, Litauen aus dem russischen Stromnetz zu werfen, wurde erstmal fallengelassen. 
 

Vielleicht kommt es doch zu einer militärischen Antwort? Dann stehen deutsche Soldaten an vorderster Front. 

15:15 Uhr von Rossija  …

15:15 Uhr von Rossija

 

Genau.

 

Und "der Ansturm" auf die EU/Nato ist noch im Gange, es werden noch andere Länder dazu kommen.

 

 

Gegen wen?

Ich dachte Ukraine kämpft gegen Putin und sonst nichts dahinter. Ukraine gehört angeblich auch nicht zu NATO. 
Weswegen dann diese Aufrüstung?
So und wenn man jetzt ehrlich diskutiert, dann ist es selbstverständlich ein Krieg zwischen Russland und NATO. Deswegen will NATO aufrüsten.

Goldene Zeiten für die NATO

"Zudem sollen Kräfte auch bestimmten Gebieten zugeordnet werden. Damit könnten deutsche Soldaten etwa fest dafür eingeplant werden, litauische Truppen im Fall eines russischen Angriffs zu unterstützen."

Und wenn Lettland angegriffen wird, müssen die Franzosen ran?! Mit solchen Festlegungen schränkt man seinen Handlungsspielraum doch nur unnötig ein.

Es erscheint mir sinnvoller, einzelne Kampfverbände geschlossen auszubilden und zu trainieren, damit diese sozusagen als eigenständiges Modul überall eingesetzt werden können.

Noch sinnvoller wäre natürlich eine friedliche Außenpolitik, die Kompromisse sucht, statt die eigenen Interessen gegen die der anderen durchsetzen zu wollen und Länder gegeneinander ausspielt. Aber dann bräuchte es auch keine NATO und die Vertreter der Rüstungsindustrie wären auch traurig.

Beängstigende Entwicklung

Putin hat durch seinen bestialischen Krieg erreicht, dass in Europa die Angst vor einer Ausweitung des Krieges um sich greift. Nun ist RUS tatsächlich umgeben von Staaten, die unter den Schutzschirm der NATO flüchten und der EU beitreten möchten. Schade, das der chinesische Staatschef XI zu wenig Rückgrat besitzt, um auf Putin einzuwirken,  wenigstens den "Krieg"  gegen die UKR als solchen zu bezeichnen und auf dessen Beendigung zu drängen. Um eine Ausweitung der militärische Aktionen, insbesondere auf andere Staaten zu verhindern, ist entschlossenes, aber auch bedachtes Handeln der NATO gefragt. Dass nun auch Belarus in den Krieg mit hineingezogen wird, ist ein beängstigendes Signal.

@15:21 Uhr von Zufriedener Optimist

Die Alarmierung wurde evtl. sogar schon VOR dem 24.02. angehoben. 
 

neu ist nur das Etikett. 

Belege? Wie immer keine… nur Nachplappern aus RT…

Was für RT ? Ist ja eh verboten? Ich habe einfach ein gutes Gedächtnis ! Sie können selber nachgoogeln .. 

NATO will Zahl der schnellen Eingreifkräfte drastisch erhöhen...

Der NATO-Generalsekretär Stoltenberg.

Da macht sich wieder einer wichtig. Die NRF (NATO Response Force) wurde 2002 nach einer Idee von Donald Rumsfeld gegründet. Auch Finnland beschloss im Jahr 2008 diese Truppe zu unterstützen.

Atomraketen in Belarus

Die nächste Eskalationsstufe von Putin. Ich hoffe, dass die NATO es bei der Erhöhung der konventionellen Bereitschaft belässt und nicht selbst Atomraketen näher an Russland stationiert. Man muss nicht über jedes putinsche Stöchen springen.

Und beängstigen sollte einen das auch nicht, das ist nur ein weiterr Versuch, den Westen von einer Unterstützung der Ukraine abzuhalten.

Eine Zahl

die mich fragen lässt, haben wir heutiger Zeit und Situation nicht Geld für andere Dinge nötiger.

Aber solche Fragen bei einem so riesiger Heer, sind zur Zeit nicht besonders beliebt,ist mir auch klar.

Ich werde meine Haltung aber trotzdem nicht ändern, auch wenn ich wieder in einen Fettnapf trete.

15:24 Uhr von Duzfreund   /…

15:24 Uhr von Duzfreund

 

//Was sagt uns das, das man weiterhin Übergriffen mit Toleranz begegnen und im Zweifel Menschen mit Uniform an irgendwelche Fronten bringen will!//

 

Das wäre nicht falsch.

 

//Was wir brauchen sind Flugabwehrsysteme, die notfalls eine Schwarm Zugvögel ebenso sicher liquidieren, wie russische Überschallraketen//

 

Da gehe ich noch mit.

 

//und ein automatisiertes System, das (weitgehend EMP sicher) auf echte Übergriffe wie auf Provokationen atomar reagiert.//

 

Bloß nicht! 

 

//Es gilt nicht, solche Mätzchen, wie sie derzeit passieren durch zusätzliches Militär zu rechtfertigen, sondern ihnen jegliche Grundlage zu entziehen durch eine solide 1., 2. und Drittschlagsfähigkeit.//

 

Die Aufstockung ist richtig und das wird sich sehr schnell zeigen.

 

Übrigens: kennen Sie den "kalten Krieg" noch? Da hat Abschreckung wunderbar funktioniert - warum nicht auch hier?

 

 

So oder in etwa

Macht die Sache auch konventionellen Sinn  Bis Anno 1989 stellte noch die Bundeswehr das Hauptkontingent an Landstreitkräften inclusive HKL für den Verteidigungsfall zur Verfügung. Im 21. Jahrhundert spielen eben mal andere Mitglieds Staaten die Hauptrolle. Bei einer  Neu Preussischen Panzerdivision dürfte es auf Dauer trotzdem  nicht bleiben . Neue Zeiten ,Wehrtaugliche Generationen ,frisch aufgelegte alte Feinbilder. Geschichtsbewusstsein mal wieder kompatibel  umdefiniert. Selbst die Grünen spielen mit .

Verstärkung der NATO

Dass die NATO ihre Kampftruppen verstärkt und schwere Waffen verteilt in Reichweite der Grenze stationiert, ist für die Menschen in Europa verständlich und - das weiß ich aus vielen Gesprächen - wird von der russischen Opposition auch begrüßt. Gegen Putin ist es wichtig, klare Fakten zu schaffen.

@15:15 Uhr von Möbius

 

Die Alarmierung wurde evtl. sogar schon VOR dem 24.02. angehoben.

Neu ist nur das Etikett.

 

Hat der Strategie-Trottel Wladimir sich alles selbst eingehandelt,

und bald darf er auch noch die NATO Norderweiterung bejammern.

@15:24 Uhr von Möbius

Leider ist Putin unberechenbar. Die NATO handelt richtig, wenn sie ihre Schutzfunktion weiter ausbaut. Die Einbeziehung von Belarus in des Kriegsgeschehen ist ein weiterer Akt der Eskalation durch RUS. Lukaschenko ist nach seiner Wahlmanipulation viel zu geschwächt, um dem Kreml-Führer zu widersprechen. Dort Atomwaffen stationieren zu wollen, zeigt den Irrsinn der putinschen Politik, aber auch dass Putin mit dem Rücken zur Wand steht.

 

Schlimme Entwicklung, schlechtes Bauchgefühl

Auch wenn der Überfall und die Lügen des russischen Mordknechts wohl keine andere Reaktion zulassen, so ist es dennoch einfach ein SCH...-Gefühl, wenn nun wieder schwerstens aufgerüstet und die Armeen aktiviert werden. Man kann nur hoffen, dass die Eskalation ein Ende nimmt, am besten, in dem Putin entmachtet wird, ist aber wohl eine sehr optimistische Hoffnung.

Die Bundeswehr darf keine Hilfsarmee werden.

Die Truppen sollen in Friedenszeiten in der Regel unter nationalem Kommando stehen, könnten dann aber im Ernstfall vom Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Europa angefordert werden.

Das klingt so, als könnten Bundeswehrsoldaten von einem US-General herumkommandiert werden. Wie soll da sichergestellt werden, dass die Bundeswehr noch der Verteidigung Deutschlands dient und nicht irgendwelchen militärischen Interessen der USA?

Und wer legt eigentlich fest, was ein Ernstfall ist?

Für die Truppen würden zudem feste Zeiten für die Einsatzbereitschaft vorgegeben.

Das klingt nach einem Wachschutz, der zwischen 3 und 8 Uhr schläft.

@15:24 Uhr von Duzfreund

Was sagt uns das, das man weiterhin Übergriffen mit Toleranz begegnen und im Zweifel Menschen mit Uniform an irgendwelche Fronten bringen will!

Was wir brauchen sind Flugabwehrsysteme, die notfalls eine Schwarm Zugvögel ebenso sicher liquidieren, wie russische Überschallraketen und ein automatisiertes System, das (weitgehend EMP sicher) auf echte Übergriffe wie auf Provokationen atomar reagiert. 

Es gilt nicht, solche Mätzchen, wie sie derzeit passieren durch zusätzliches Militär zu rechtfertigen, sondern ihnen jegliche Grundlage zu entziehen durch eine solide 1., 2. und Drittschlagsfähigkeit. 

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Welcher Gaul ist denn hier mit dir durchgegangen, ein automatiertes System, das mit A Waffen um sich wirft, wenn es eine Befrohung erkennt, echt jetzt? Erinnert mich an Skynet aus Terminator.

 

 

Der wichtigste operative…

Der wichtigste operative Dienstposten in der NATO wird traditionell an einen General der US-Streitkräfte vergeben. Die USA sind größter NATO-Truppensteller. Der Luftwaffengeneral Tod D. Wolters bekleidete den Posten seit Mai 2019. Parallel dazu diente er auch als Kommandeur der US-Streitkräfte in Europa. Nun geht der 61-jährige Vier-Sterne-General in den Ruhestand.

USA Bashing? Nein Fakt.

 

Auf dem G7 Gipfel hat die USA weitere Hilfen, auch weiter reichende Waffensysteme (manchmal reicht ja auch ein anderer Raketentyp) in Aussicht gestellt.

Das erfolgt ohne Druck auf die Ukraine, eine bestimmte Handlungsoptionen zu ergreifen.

 

Das ist das demokratische Verständnis der USA oder aber, die Ziele der Ukraine und der USA sind deckungsgleich, RU militärisch und wirtschaftlich zu ruinieren.

Andere Optionen sind nicht diskutierbar.

 

Es wird sich zeigen, wer stellt welche Kontingente, Waffen und wer bezahlt.

Und es bleibt immer noch die atomare Bewaffnung.

Gibts da jetzt auch mehr von in Europa?

@15:25 Uhr von Orfee

Ich dachte Ukraine kämpft gegen Putin und sonst nichts dahinter. Ukraine gehört angeblich auch nicht zu NATO. 
Weswegen dann diese Aufrüstung?
So und wenn man jetzt ehrlich diskutiert, dann ist es selbstverständlich ein Krieg zwischen Russland und NATO. Deswegen will NATO aufrüsten.

Seit Spezialeinheiten des westlichen Militärs seit Kriegsausbruch in der Ukraine tätig sind und seit Waffen geliefert werden, ist dies ein Stellvertreterkrieg der NATO gegen Russland.

 

Durch die anstehende Umstellung auf NATO Munition wird das noch deutlicher.  Die Sabotageaktionen in Moldawien und Russland haben ukrainische Trupps unter britischer Anleitung durchgeführt. Westliche Spezialisten arbeiten im ukrainischen Generalstab, informieren über russische Truppenbewegungen und geben Hinweise für ukrainische Vorstöße und Truppenverlagerungen.
 

Hinzu kommt die Fernaufklärung die zB die Versenkung der Moskwa ermöglichte oder den Abschuss eines Transportflugzeugs mit 100 russischen Fallschirmjägern. 

15:25 Uhr von Orfee   //Ich…

15:25 Uhr von Orfee

 

//Ich dachte Ukraine kämpft gegen Putin und sonst nichts dahinter.//

 

Für die Ukraine und "den Westen" ist sonst nichts dahinter. Was der Größenwahnsinnig noch vor hat, wer kann/soll das schon wissen?

 

//Ukraine gehört angeblich auch nicht zu NATO.//

 

Nicht nur angeblich. Das heißt aber nicht, das sich niemand auf der ganzen großen Welt für die Ukraine einsetzen darf.

 

//Weswegen dann diese Aufrüstung?//

 

Aus "weiser Voraussicht"?

Einem Lügner glaubt man nicht.

 

//So und wenn man jetzt ehrlich diskutiert, dann ist es selbstverständlich ein Krieg zwischen Russland und NATO. Deswegen will NATO aufrüsten.//

 

Es ist und bleibt ein Krieg zwischen Russland (Aggressor) und Ukraine (Opfer). Auch wenn manche das nicht so sehen wollen.

 

Und die Aufrüstung geschieht u.a. wegen der Bedrohung von Nato Mitgliedern wir Estland, Lettland und Littauen.

 

 

 

 

Richtige Reaktion auf die neue Realität in Europa

 

Putin hat die europäische Sicherheitsarchitektur und Friedensordnung nachhaltig gestört.

 

Insofern ist diese Reaktion einfach ein Gebot der neuen Realität. Europa muss aus der Illusion erwachen und sich defensiv so aufstellen, dass Putin keine neuen militärischen Abenteuer  in Erwägung zieht.

 

@15:32 Uhr von schabernack

Volle Zustimmung. Putin hat dafür gesorgt, dass die NATO-Osterweiterung an Fahrt gewinnt, weil sich die Nachbarstaaten von RUS bedroht fühlen. Das ist der Kern der politischen Botschaft, die der Krieg von RUS gegen die UKR vermittelt.

 

@ Möbius

Und Moskau ist verdächtig still. Die Idee, Litauen aus dem russischen Stromnetz zu werfen, wurde erstmal fallengelassen. 

 

Litauen ist gar nicht im russischen Stromnetz. Litauen hat keine Grenze mit Russland, nur mit der Exklave Königsberg.

Ausgezeichnet und schon längst überfällig

Die jetzt geplante beachtliche Aufstockung von 40.000 auf 300.000 Männern u Frauen ist schon lange überfällig und nun mit dieser Ankündigung ein deutliches Zeichen gegen die russische Kriegstreiberei und gegen die immer wieder aufflammenden Kriegsrhetoriken gegen das westliche Bündnis oder gegen einzelne westliche Staaten.
Auch die Truppen-Zuordnung bestimmter Territorien ist außerordentlich wichtig, ist man doch dann in der Lage, schon eine Antwort zu haben noch bevor von Eroberungswahn genährter Übermut aufkommen kann.
Gut, dass das westliche Verteidigungsbündnis bald nicht nur durch freiwilligen Zustrom größer wird (+Finnland, +Schweden), sondern auch noch schneller.
Expansionistische Staaten müssen in ihre (Staats-) Grenzen verwiesen werden. Wir brauchen weder hier in Europa noch anderswo Eroberungskriege.
Der Pinocchio aus Moskau hat das nur noch nicht verstanden.

@15:30 Uhr von wenigfahrer

die mich fragen lässt, haben wir heutiger Zeit und Situation nicht Geld für andere Dinge nötiger.

Aber solche Fragen bei einem so riesiger Heer, sind zur Zeit nicht besonders beliebt,ist mir auch klar.

Ich werde meine Haltung aber trotzdem nicht ändern, auch wenn ich wieder in einen Fettnapf trete.

Hier stellt sich die oft geäusserte Frage "wer ist wir"? Es wird immer gerne vergessen, dass die Mitglieder der Nato per Statut eigentlich verflichtet sind 2% ihres BIP in den V-Haushalt zu geben. Davor hat man sich hierzulande, meist wg. des Vetos der SPD, seit JAHREN gedrückt. Das rächt sich jetzt. Es sei denn, Sie plädieren für einen Nato-Austritt ?

 

Lesekompetenz statt Polemik

 @15:35 Uhr von Nachfragerin

Die Truppen sollen in Friedenszeiten in der Regel unter nationalem Kommando stehen, könnten dann aber im Ernstfall vom Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Europa angefordert werden.

Das klingt so, als könnten Bundeswehrsoldaten von einem US-General herumkommandiert werden. Wie soll da sichergestellt werden, dass die Bundeswehr noch der Verteidigung Deutschlands dient und nicht irgendwelchen militärischen Interessen der USA?

Und wer legt eigentlich fest, was ein Ernstfall ist?

Die Antwortv auf diese beiden Fragen finden Sie tatsächlich im Artikel, zu dem Sie hier kommentieren.

Für die Truppen würden zudem feste Zeiten für die Einsatzbereitschaft vorgegeben.

Das klingt nach einem Wachschutz, der zwischen 3 und 8 Uhr schläft.

Auch dieser polemische Einwand zeigt, dass Sie den zu kommentierenden Artikel erst noch lesen und dessen Inhalt verstehen sollten.

Deutsche und amerikanische Interessen

@ Nachfragerin:

Wie soll da sichergestellt werden, dass die Bundeswehr noch der Verteidigung Deutschlands dient und nicht irgendwelchen militärischen Interessen der USA?

 

Schlechter Versuch, einen Keil zwischen Deutschland und Amerika zu treiben.

@15:26 Uhr von Nachfragerin

"Zudem sollen Kräfte auch bestimmten Gebieten zugeordnet werden. Damit könnten deutsche Soldaten etwa fest dafür eingeplant werden, litauische Truppen im Fall eines russischen Angriffs zu unterstützen."

Und wenn Lettland angegriffen wird, müssen die Franzosen ran?! Mit solchen Festlegungen schränkt man seinen Handlungsspielraum doch nur unnötig ein.

Es erscheint mir sinnvoller, einzelne Kampfverbände geschlossen auszubilden und zu trainieren, damit diese sozusagen als eigenständiges Modul überall eingesetzt werden können.

Noch sinnvoller wäre natürlich eine friedliche Außenpolitik, die Kompromisse sucht, statt die eigenen Interessen gegen die der anderen durchsetzen zu wollen und Länder gegeneinander ausspielt. Aber dann bräuchte es auch keine NATO und die Vertreter der Rüstungsindustrie wären auch traurig.

Leider sind die Würfel schon gefallen, weshalb der Westen (und damit auch Kiew) aktuell gegen Verhandlungen sind. Man setzt auf Sieg ! 

in der Tat an

Und vor allem auf vertrauensvolle Zusammenarbeit und deren richtige Koordination. Wofür in beiden Fällen die Möglichkeit zur Informationsgewinnung in Echtzeit sowie die zur durchgängigen Kommunikation untereinander bzw. die Verfügbarkeit der dafür nötigen Mittel Voraussetzung ist.

Gilt übrigens nicht nur bei der Bekämpfung von von Menschen ausgehenden Gefahren für die Allgemeinheit.

Der Bedrohung der europäischen Sicherheitsordnung entgegnen

 

Die Vertragsteilnehmer der KSZE Schlussakte von Helsinki vereinbarten 1975

klare Prinzipien für die Sicherheitsordnung Europas.

 

Die ersten 5 der 10 verabschiedeten Vereinbarungen legten fest:

 

1. Souveräne Gleichheit, Achtung der Souveränität innewohnenden Rechte

2. Enthaltung von der Androhung oder Anwendung von Gewalt

3. Unverletzlichkeit der Grenzen

4. Territoriale Integrität der Staaten

5. Friedliche Regelung von Streitfällen

 

Sämtliche dieser Vereinbarungen wurden von Putin systematisch verletzt.

 

Die Diplomatie muss immer erste Wahl im Umgang der Staaten sein. Aber gegenüber Putin kann man sich nicht auf Worte verlassen sondern nur auf die eigene Wehrhaftigkeit. Das vollziehen die NATO-Partner nun in Anerkennung der neuen Wirklichkeit mit der Eingreiftruppe.

 

@15:32 Uhr von schabernack

 

Die Alarmierung wurde evtl. sogar schon VOR dem 24.02. angehoben.

Neu ist nur das Etikett.

 

Hat der Strategie-Trottel Wladimir sich alles selbst eingehandelt,

und bald darf er auch noch die NATO Norderweiterung bejammern.

Abwarten! Noch hat Ankara kein grünes Licht gegeben ... 

@15:24 Uhr von Duzfreund

Was sagt uns das, das man weiterhin Übergriffen mit Toleranz begegnen und im Zweifel Menschen mit Uniform an irgendwelche Fronten bringen will!

Was wir brauchen sind Flugabwehrsysteme, die notfalls eine Schwarm Zugvögel ebenso sicher liquidieren, wie russische Überschallraketen und ein automatisiertes System, das (weitgehend EMP sicher) auf echte Übergriffe wie auf Provokationen atomar reagiert. 

Es gilt nicht, solche Mätzchen, wie sie derzeit passieren durch zusätzliches Militär zu rechtfertigen, sondern ihnen jegliche Grundlage zu entziehen durch eine solide 1., 2. und Drittschlagsfähigkeit. 

 

Ein Atomkrieg ist leider kein Ping-Pong Spiel.

 

Die Forschung an autonomen Waffen-Systemen wird schon erschreckend weit sein.

Leider haben wir genug "Entartete", die vom Endsieg träumen.

 

Fefes beliebtester Ausspruch:

Keiner war Schuld. Das war die Software (sinngemäß).

 

Wenn man Mittelpunkt des Geschehens ist, dann soll man nichts merken und spart die Feuerbestattung.

 @15:37 Uhr von Möbius

Seit Spezialeinheiten des westlichen Militärs seit Kriegsausbruch in der Ukraine tätig sind und seit Waffen geliefert werden, ist dies ein Stellvertreterkrieg der NATO gegen Russland.

Ihre Spezialeinheiten gibt's nur in der russischen Propagandawelt.

Durch die anstehende Umstellung auf NATO Munition wird das noch deutlicher.  

Wie sonst wohl sollen die jetzt gelieferten Waffensystem eingesetzt werden können?

Die Sabotageaktionen in Moldawien und Russland haben ukrainische Trupps unter britischer Anleitung durchgeführt.

Auch hier: Propagandamärchen.

Westliche Spezialisten arbeiten im ukrainischen Generalstab, informieren über russische Truppenbewegungen und geben Hinweise für ukrainische Vorstöße und Truppenverlagerungen.

Auch hier ohne Realitätsnachweis.

Hinzu kommt die Fernaufklärung die zB die Versenkung der Moskwa ermöglichte oder den Abschuss eines Transportflugzeugs mit 100 russischen Fallschirmjägern. 

Dazu gab's ausführliche Artikel hier, die ein anderes Bild gaben.

@15:29 Uhr von Möbius

Die Alarmierung wurde evtl. sogar schon VOR dem 24.02. angehoben. 
 

neu ist nur das Etikett. 

Belege? Wie immer keine… nur Nachplappern aus RT…

Was für RT ? Ist ja eh verboten? Ich habe einfach ein gutes Gedächtnis ! Sie können selber nachgoogeln .. 

Man merkt Sie glauben Alles bei Google - so lange es Ihrer Agenda entspricht. Mal ernsthaft: Sie verurteilen das Morden Putins in der Ukraine nicht sondern befürworten es? Sie befürworten die Raketenlieferungen an den Diktator Lukaschenko? 

@15:36 Uhr von ein Lebowski

 

Was wir brauchen sind Flugabwehrsysteme, die notfalls eine Schwarm Zugvögel ebenso sicher liquidieren, wie russische Überschallraketen und ein automatisiertes System, das (weitgehend EMP sicher) auf echte Übergriffe wie auf Provokationen atomar reagiert.

 

Das Allerletzte, was irgendwer braucht, ist ein System, das automatisch Atomares abfeuert, sollte der Angreifer auch nur ein Schwarm Zugvögel gewesen sein. Mit dem Atom auf Wildgänse geschossen.

@ Möbius

Westliche Spezialisten arbeiten im ukrainischen Generalstab, informieren über russische Truppenbewegungen und geben Hinweise für ukrainische Vorstöße und Truppenverlagerungen.

 

Das ist doch gut so.

 

Hinzu kommt die Fernaufklärung die zB die Versenkung der Moskwa ermöglichte ...

 

Verbündete helfen sich.

 

... oder den Abschuss eines Transportflugzeugs mit 100 russischen Fallschirmjägern. 

 

Diese Truppen hätten in Russland bleiben sollen, sie haben in der Ukraine nichts zu suchen.

@15:25 Uhr von Orfee

Ich dachte Ukraine kämpft gegen Putin und sonst nichts dahinter.

Falsch, Ukraine verteidigt sich gegen Putin.

Ukraine gehört angeblich auch nicht zu NATO. 

Nicht angeblich, Sie tut es nicht, sonst hätten wir seit der Krimanektion einen Krieg.

Weswegen dann diese Aufrüstung?

Hier geht's um Protokolle bei erhöhter Alarmbereitschaft, weil Übergriffe auf NATO-Partner wahrscheinlicher werden.  
So und wenn man jetzt ehrlich diskutiert,

Funktioniert nur wenn Sie sich richtig Informieren.

dann ist es selbstverständlich ein Krieg zwischen Russland und NATO. Deswegen will NATO aufrüsten.

Nochmal, die NATO hat schon längst etwaige Kapazitäten, das Ablauf-Protokoll wurde für eventuelle Angriffe geändert. 

Wow...Sie verdrehen ja jegliche Fakten. Ich frage mich ob diese Denke ein Produkt von Desinformation oder Hauptsache quer denken ist. Eine ehrliche Bitte an Sie- Bitte halten Sie sich an korrekte Tatsachenbeschreibungen. Ihr erster Satz ist nämlich schon eine Lüge. Dankesehr.

@15:24 Uhr von Möbius

Wenn Weißrussland in den Krieg eintritt, wird es Ernst

Ernst ist es schon lange.

Weißrussland ist halt einer der Kriegsrhetoriker, dem dringend seine Grenze aufgezeigt werden müssen.

... Teil-Blockade des [russ] Warentransfers ... durch Litauen 

Vielleicht kommt es doch zu einer militärischen Antwort?

Sollte sich der Kriegstreibler Pinocchio aus Moskau genau überlegen ...

Dann stehen deutsche Soldaten an vorderster Front. 

Deutschland stellt jetzt schon 1/3 der schnellen Eingreiftruppe.

Aus gutem Grund!

Pinocchio weiß ganz genau, dass das nicht ohne sehr deutliche Folge für ihn ausgehen dürfte.

@Zufriedener Optimist - Abschreckung hilft nur den Mitgliedern.

15:20 Uhr von Zufriedener Optimist:

"Dem ist nur hinzuzufügen, dass die Abschreckung wohl bisher nicht ausreichend war! Das Gemetzel in der Ukraine durch Herrn Putin wäre bei einer einigen starken NATO und weniger wirtschaftlicher Abhängigkeit Europas von Russland so nie passiert!"

Wie kommen Sie darauf?

Die Ukraine ist kein NATO-Mitglied. Die NATO kann sich auch weiter bis ins Unendliche aufrüsten - den Nicht-Mitgliedern hilft das überhaupt nicht weiter. Es schadet ihnen eher, weil der Gegner dann ebenfalls aufrüstet.

Darüber hinaus spielt das offensive Auftreten der NATO Putin in die Karten. Es braucht nicht viel, um die NATO eine Bedrohung für Russland darzustellen, deren Anwesenheit in der Ukraine es unbedingt zu verhindern gilt.

Dass die NATO den Krieg als Vorlage nutzt, um ihr bisheriges Programm noch intensiver fortzusetzen, sollte übrigens niemanden überraschen. Ich vermute, dass das einer der Gründe ist, warum die USA diesen Krieg überhaupt zugelassen haben.

Bravo Putin - Erfolg auf ganzer Linie!

Putin fühlte sich angeblich von der Nato bedrängt - obwohl die nicht allzuviele Truppen in Osteuropa hatte und die auch entsprechend der Zusagen nicht fest stationiert waren, sondern immer nur kurz dort eingesetzt waren.

Auch Atomwaffen waren dort keine stationiert - nur Abwehrraketen gegen Atomwaffen, was Putin in seinen Reden geflissentlich unklar liess.

 

Mit seinem Raubmord in der Ukraine hat er es jetzt geschafft, dass die Nato ihm in deutlich grösserer Zahl gegenüber stehen wird und wahrscheinlich auch Truppen dauerhaft dort statiniert werden.

 

Ganz grosser Stratege!

@15:37 Uhr von Möbius

 

Seit Spezialeinheiten des westlichen Militärs seit Kriegsausbruch in der Ukraine tätig sind und seit Waffen geliefert werden, ist dies ein Stellvertreterkrieg der NATO gegen Russland.

 

Durch die anstehende Umstellung auf NATO Munition wird das noch deutlicher.  Die Sabotageaktionen in Moldawien und Russland haben ukrainische Trupps unter britischer Anleitung durchgeführt. Westliche Spezialisten arbeiten im ukrainischen Generalstab, informieren über russische Truppenbewegungen und geben Hinweise für ukrainische Vorstöße und Truppenverlagerungen.
 

Hinzu kommt die Fernaufklärung die zB die Versenkung der Moskwa ermöglichte oder den Abschuss eines Transportflugzeugs mit 100 russischen Fallschirmjägern. 

Aber die Moskau ist doch gar nicht versenkt worden laut Putin?

Sie Spezialist sind ja wirklich allwissend über alle geheimdienstlichen Operationen - beeindruckend! Oder auch nur Propaganda wie immer… tgl. 100 x … 

15:24 Uhr von Duzfreund

...

Was wir brauchen sind Flugabwehrsysteme, die notfalls eine Schwarm Zugvögel ebenso sicher liquidieren, wie russische Überschallraketen und ein automatisiertes System, das (weitgehend EMP sicher) auf echte Übergriffe wie auf Provokationen atomar reagiert. 

Es gilt nicht, solche Mätzchen, wie sie derzeit passieren durch zusätzliches Militär zu rechtfertigen, sondern ihnen jegliche Grundlage zu entziehen durch eine solide 1., 2. und Drittschlagsfähigkeit. 

+

Das ist genau die richtige Reaktion auf "Mätzchen", wie Sie den Krieg in der Ukraine zu benennen belieben.  Ich plädiere sogar nicht nur für eine 1.,2. und Drittschlagfähigkeit sondern zudem auch für eine Prä-präventive Vorerstschlagfähigkeit, die sofort automatisch aktiviert wird, sobald jemand außerhalb des NATO-Selbstverteidigungsbündnisses darüber auch nur heimlich nachdenkt, das gleiche wie die NATO tun zu wollen. Natürlich atomar, was sonst. Vorsorglich sollte man auch noch die 4. und Fünftschlagfähigkeit vorhalten, ...

@15:35 Uhr von Nachfragerin

Die Truppen sollen in Friedenszeiten in der Regel unter nationalem Kommando stehen, könnten dann aber im Ernstfall vom Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Europa angefordert werden.

Das klingt so, als könnten Bundeswehrsoldaten von einem US-General herumkommandiert werden. Wie soll da sichergestellt werden, dass die Bundeswehr noch der Verteidigung Deutschlands dient und nicht irgendwelchen militärischen Interessen der USA?

Und wer legt eigentlich fest, was ein Ernstfall ist?

Für die Truppen würden zudem feste Zeiten für die Einsatzbereitschaft vorgegeben.

Das klingt nach einem Wachschutz, der zwischen 3 und 8 Uhr schläft.

Das ist ein guter Punkt ! Tatsächlich ist es so, dass Artikel 5 nicht bedeutet das die Bundeswehr mit „Mann und Maus“ in den Krieg ziehen soll ... 

Jedes Bündnismitglied kann im Prinzip selbst festlegen wie sie ihre Beistandsverpflichtung erfüllt. Rein theoretisch könnte die Bundesregierung erklären, das sie eine Fregatte schickt und das war’s ..

 

@15:23 Uhr von Rossija

Die NATO erhöht die schnelle Eingreiftruppe. Im Grunde ist das eine logische Reaktion auf den russischen Krieg. Ich kenne viele Menschen in Russland, die sich als Pazifisten sehen und die sind alle klar gegen diesen ungerechten und brutalen Krieg. Aber das darf man ja zur Zeit nicht laut sagen.

Naja, hierzulande in Deutschland gelten Pazifisten ja heutzutage auch als Vaterlandsverräter, Putinisten und schlimmeres. Was heist heutzutage - Pazifisten u.ä. Gruppierungen werden in Deutschland schon seit jeher zu gegebenen Anlässen diffamiert, beschimpft, beleidigt oder gar kriminalisiert.

@15:42 Uhr von Möbius - völlig unverständliche Gegenwehr

Leider sind die Würfel schon gefallen, weshalb der Westen (und damit auch Kiew) aktuell gegen Verhandlungen sind. Man setzt auf Sieg ! 

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Genau. Statt einer partnerschaftlichen Einigung mit Putin über die künftige Aufteilung der Ukraine in einer russische Zone und ein russisches Gefangenenlager setzt man im Westen auf Sieg. Völlig unverständliche Gegenwehr.....

 

Baltikum - Dauerhafte Stationierung

Nach dem alten „Verteidigungskonzept“ der NATO sollte bspw Estland bis zu 180 Tage auf eine Befreiung durch die NATO „warten“ müssen, sollte Russland da einmarschieren. 
 

Wenn man in der Ukraine sieht welche Zerstörung Russland in der Hälfte der Zeit anrichten kann, ist klar, dass dieses Konzept nicht mehr zeitgemäß ist. 
 

Daher ist es wichtig, dass ausreichend Kontingente dauerhaft  vor Ort sind. Und im Bedarfsfall schnell aufgestockt werden können. 
 

Zudem sollte die nukleare Abschreckung erhöht werden, analog zu den Schritten, die Russland voraus geht. 
 

 

@15:42 Uhr von Möbius

 

Und wenn Lettland angegriffen wird, müssen die Franzosen ran?! Mit solchen Festlegungen schränkt man seinen Handlungsspielraum doch nur unnötig ein.

Es erscheint mir sinnvoller, einzelne Kampfverbände geschlossen auszubilden und zu trainieren, damit diese sozusagen als eigenständiges Modul überall eingesetzt werden können.

Noch sinnvoller wäre natürlich eine friedliche Außenpolitik, die Kompromisse sucht, statt die eigenen Interessen gegen die der anderen durchsetzen zu wollen und Länder gegeneinander ausspielt. Aber dann bräuchte es auch keine NATO und die Vertreter der Rüstungsindustrie wären auch traurig.

Leider sind die Würfel schon gefallen, weshalb der Westen (und damit auch Kiew) aktuell gegen Verhandlungen sind. Man setzt auf Sieg ! 

Sie wünschen sich Putins Weltherrschaft - ich weiter eine freiheitliche Demokratie mit Gewaltenteilung, freier Presse… in der alle Ihre Meinung sagen dürfen - auch Sie!

Europa hätte früher auf die östlichen Partner hören sollen

 

Polen, Balten, Rumänen, Bulgaren, Tschechen, Slowaken hatten die Westeuropäer schon lange vor einem illusorischen Umgang mit dem Russland von Putin gewarnt.

 

Zum einen wussten sie noch aus eigener Erfahrung, dass sämtliche historischen Herrschaftssysteme Russlands von den Zaren über die Sowjets und nun Putin mit Zwang und Gewalt einhergingen. Im inneren, aber auch im Äußeren.

 

Eine geordnete Ko-Existenz war und bleibt für beide Seiten wichtig. Partnerschaften unter Putin nicht. Wachsamkeit ist unabdingbar und die NATO tut gut daran, ihre Einsatzkräfte so aufzustellen, dass es fortan keine Überraschungen wie am 24. Feburar mehr geben kann.

 

@ w120

Das ist das demokratische Verständnis der USA oder aber, die Ziele der Ukraine und der USA sind deckungsgleich, RU militärisch und wirtschaftlich zu ruinieren.

Andere Optionen sind nicht diskutierbar.

 

Oh doch. Sofortiger Waffenstillstand und Abzug der russischen Truppen über die Grenze. Russland kann sich durch immer mehr Krieg nur selbst ruinieren. Frieden wäre ein Gewinn für beide Seiten.

15:29 Uhr von Möbius   //Was…

15:29 Uhr von Möbius

 

//Was für RT ? Ist ja eh verboten? Ich habe einfach ein gutes Gedächtnis ! Sie können selber nachgoogeln .. //

 

Habe ich mal getan, obwohl mir die Antwort durchaus klar war.

 

Sie haben "vergessen" den Grund zu nennen! Nämlich die Ukraine Krise, speziell der Truppenaufmarsch der Russen.

 

**Stand: 22.12.2021 08:44 Uhr

Seit Wochen gibt es an der ukrainischen Grenze russische Truppenbewegungen. Nun hat die NATO laut einem Medienbericht erstmals mit konkreten Maßnahmen reagiert und die Einsatzbereitschaft der schnellen Eingreiftruppe erhöht.**

 

Unter anderem zu lesen hier:

 

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/nato-ukraine-russland-konflikt…

 

 

@15:29 Uhr von Möbius

@15:21 Uhr von Zufriedener Optimist

Die Alarmierung wurde evtl. sogar schon VOR dem 24.02. angehoben. 
 

neu ist nur das Etikett. 

Belege? Wie immer keine… nur Nachplappern aus RT…

Was für RT ? Ist ja eh verboten? Ich habe einfach ein gutes Gedächtnis ! Sie können selber nachgoogeln .. 

 

Der User hat doch vollkommen Recht, was sie betrifft.

 

Es reicht ihre Beiträge hier im Forum nachzulesen, um sich ausreichende Kenntnis nicht nur über ihr "gutes" Gedächtnis zu verschaffen, sondern auch über ihr Seh- und Lesevermögen:

Sie haben keinerlei Belege und beziehen sich nicht mal auf den Artikel, den sie kommentieren.

Und sie sind offensichtlich nicht nur auf einem Auge blind, sondern kneifen auch noch das Andere zu, wenn sie in Richtung Russland blicken.

Als einer der treuesten Vasallen Putins hier im Forum müssen sie sich nicht wundern, wenn man ihnen das Nachplappern russischer Propaganda vorwirft.

Schliesslich tun sie genau das immer wieder.

 

@15:39 Uhr von Rossija

Und Moskau ist verdächtig still. Die Idee, Litauen aus dem russischen Stromnetz zu werfen, wurde erstmal fallengelassen. 

 

Litauen ist gar nicht im russischen Stromnetz. Litauen hat keine Grenze mit Russland, nur mit der Exklave Königsberg.

Selbstverständlich ist Litauen im russischen Stromnetz. Googeln Sie mal nach „BRELL“ ...

 

Das man die Litauer nicht rauswirft, liegt einfach daran das man mit der Autarkie Kaliningrads noch nicht so weit ist und deshalb den Test der Trennung am 23.06. gecancelt hat.

@15:36 Uhr von ein Lebowski

 

I am very sorry … und zerknirscht.

 

Meine Erwiderung hätte sich nicht an Sie richten dürfen, sondern an den atomaren Zugvogelschützen @Duzfreund von 15:24 Uhr richten müssen.

 

Schande über mich … und heute ohne Nachtisch zu Bett.

@15:42 Uhr von Möbius

Wie sollen denn Verhandlungen aussehen, wenn Putin seinen völkerrechtswidrigen und barbarischen Krieg gegen die UKR unvermindert fortsetzt....? Haben Sie denn ernsthafte  Zweifel an der Völkerrechtswidrigkeit? Nur dann könnten Sie eigentlich Verhandlungsbereitschaft der UKR erwarten bzw. einfordern.

 

@ Möbius

... oder den Abschuss eines Transportflugzeugs mit 100 russischen Fallschirmjägern.

 

Mir tut es um den Tod dieser jungen Russen leid, ich habe selbst russische Wurzeln und Cousins im gleichen Alter. Die leisten aber keinen Wehrdienst, sondern sind gegen den Krieg.

Es ist schade, dass die russischen Soldaten gestorben sind und die wahrscheinlich über 20.000 weiteren russischen Gefallenen ebenso. Aber das ist leider unausweichlich, wenn sie versuchen die freie Ukraine zu unterjochen. Die Ukrainer wehren sich und das zu recht.

@Rossija - Grundgesetz

>>Wie soll da sichergestellt werden, dass die Bundeswehr noch der Verteidigung Deutschlands dient und nicht irgendwelchen militärischen Interessen der USA?<<

@15:42 Uhr von Rossija:

"Schlechter Versuch, einen Keil zwischen Deutschland und Amerika zu treiben."

Kennen Sie den Leitspruch der Bundeswehr? Ich würde es begrüßen, wenn dieser wahr wäre und es auch bliebe.

Außerdem steht im Grundgesetz auch noch was zu den Einsätzen der Bundeswehr. Schauen Sie mal rein.

NATO will die schnelle Eingreiftruppe .....

..... drastisch erhöhen !!!  Der BW fehlen zur Stunde 100 Mrd. Euro um die gröbsten Ausfälle die die Runterwirtschaftung gebracht hat zu stopfen ! Gleichzeitig hatte Deutschland den Vertrag die BW so zu stellen , dass sie das Land und das Länderbündnis verteidigen kann ! Mit einem Partner der die Verträge derart händelt würde ich keine Verträge eingehen !!! Und glauben könnte ich ihm ja auch nicht mehr.

 

Auf schnelle Eingreiftruppen…

Auf schnelle Eingreiftruppen warten sämtliche Pflegebereiche seit 40 Jahren. 
 

@15:24 Uhr von Möbius

Die Teil-Blockade des Warentransfers zwischen dem russischen Kernland und Kaliningrad durch Litauen ist schon wieder eine Woche alt. 
 

Und Moskau ist verdächtig still. Die Idee, Litauen aus dem russischen Stromnetz zu werfen, wurde erstmal fallengelassen. 
 

Vielleicht kommt es doch zu einer militärischen Antwort? Dann stehen deutsche Soldaten an vorderster Front. 

 

Ist da ihr feuchter Traum, oder ventilieren sie den ihres Vorbilds Putin?

Sie wissen schon, wo seine Truppen gerade schwer beschäftigt sind?

 

Und ja - wenn das so passiert, stehen deutsche Soldaten an vorderster Front.

Und danach wird der Krieg sehr wahrscheinlich sehr schnell enden - mit einer Niederlage Putins, auch in der Ukraine.

 

NATO-Pläne: Verzweifelung im Autokratenlager

 @15:25 Uhr von Orfee

Ich dachte Ukraine kämpft gegen Putin und sonst nichts dahinter.

Herr Putin hat die Ukraine überfallen lassen. Dagegen wehrt sich die Ukraine. Auch Dank Unterstützung aus dem Ausland.

Ukraine gehört angeblich auch nicht zu NATO.

Nun, was sagen die Fakten? Eben: die Ukraine ist kein NATO-Staat. Auf die mehrfache Ablehnung der diversen Beitrittsersuche der Ukraine wurde hier ja schon öfters hingewiesen.

Weswegen dann diese Aufrüstung?

Die zielt auf die Zeit nach dem Ukraine-Krieg von Herrn Putin. Die Schaffung der notwendigen Kompetenzen und Truppen wird mehrere Jahre benötigen.

So und wenn man jetzt ehrlich diskutiert, dann ist es selbstverständlich ein Krieg zwischen Russland und NATO.

Das ist völliger Quatsch bzw. Putin-Propaganda pur, genau mit diesem Narrativ rechtfertigt Herr Putin seinen brutalen Überfall auf sein Nachbarland.

Deswegen will NATO aufrüsten.

Auch das ist Quatsch. Lesen Sie einfach den Artikel bzw. die Begründung von Herrn Stoltenberg.

@15:24 Uhr von Duzfreund

[...]
Was wir brauchen sind Flugabwehrsysteme, die notfalls eine Schwarm Zugvögel ebenso sicher liquidieren, wie russische Überschallraketen und ein automatisiertes System, das (weitgehend EMP sicher) auf echte Übergriffe wie auf Provokationen atomar reagiert. 

Es gilt nicht, solche Mätzchen, wie sie derzeit passieren durch zusätzliches Militär zu rechtfertigen, sondern ihnen jegliche Grundlage zu entziehen durch eine solide 1., 2. und Drittschlagsfähigkeit. 

 

Kann es sein, dass sie zu viele Imageprospekte fürs SDI-Programm gelesen haben?

 

Es gibt keine Systeme, die atomare Erstschläge sicher abblocken können.

Nur die Gewissheit, dass der Erstschläger die Antwort auch nicht überleben wird.

 

Eine einseitige Fähigkeit einen Atomkrieg ohne allzu grosse Schäden zu überleben würde diesen übrigens viel wahrscheinlicher werden lassen.

Also hüten sie sich vor ihren Wünschen - sie könnten in Erfüllung gehen!

 

@15:25 Uhr von Orfee

Ich dachte Ukraine kämpft gegen Putin und sonst nichts dahinter.

Da sag ich nur: Augen auf!

Wer hier nur den russischen Pinocchio und die Ukraine sieht, ist mit Blindheit geschlagen.

Ukraine gehört angeblich auch nicht zu NATO. 
Weswegen dann diese Aufrüstung?

Soll das jetzt eine berechtigte Frage sein?

Dass Putin seinen Eroberungswahn scheinbar "nur" gegen ein nicht der NATO angeschlossenes Land frönt, macht uns ja nicht blind.

So und wenn man jetzt ehrlich diskutiert, dann ist es selbstverständlich ein Krieg zwischen Russland und NATO.

Quatsch mit Soße!

Es gibt keinen Krieg zwischen Russland und NATO, auch wenn der Pinocchio aus Moskau noch so sehr an der Eskalationsschraube rumdreht. 

Freilich, es steht jedem Kriegstreiber und von Eroberungswahn getriebenem Feldherren ja frei, auch ein NATO-Mitgliedsland anzugreifen. Nur mit bloßen Zuschauern darf er dann nicht rechnen.

 

 

@15:37 Uhr von Möbius

Seit Spezialeinheiten des westlichen Militärs seit Kriegsausbruch in der Ukraine tätig sind und seit Waffen geliefert werden, ist dies ein Stellvertreterkrieg der NATO gegen Russland.

 

Durch die anstehende Umstellung auf NATO Munition wird das noch deutlicher.  Die Sabotageaktionen in Moldawien und Russland haben ukrainische Trupps unter britischer Anleitung durchgeführt. Westliche Spezialisten arbeiten im ukrainischen Generalstab, informieren über russische Truppenbewegungen und geben Hinweise für ukrainische Vorstöße und Truppenverlagerungen.
 

Hinzu kommt die Fernaufklärung die zB die Versenkung der Moskwa ermöglichte oder den Abschuss eines Transportflugzeugs mit 100 russischen Fallschirmjägern. 

 

Klingt mir doch sehr nach dem Nachplappern der russischen Propaganda von RT...

 

@15:49 Uhr von Nachfragerin

Sie könen es drehen und wenden wie Sie wollen. RUS hat seine Nachbarstaaten in Angst und Schrecken versetzt. Es ist deshalb nur folgerichtig, dass diese den Schutz der NATO suchen. das westliche Militärbündnis ist defensiv ausgerichtet. Vor dem blutigen UKR-Feldzug gab es viele Gespräche mit Putin, er möge doch auf den Bruderkrieg gegen die UKR verzichten. Er hat dabei der NATO, insbesondere den USA Kriegshetze vorgeworfen. Lügen, Drohung, Erpressung . das ist der Instrumentierkasten putinscher Politik. Ich freue mich, dass die NATO besonnen vorgeht.Und ja: Die UKR muss ihr Land erfolgreich gegen den Aggressor verteidigen, ansonsten würde das VölkerR einem "Recht des Stärkeren" weichen. Das Ergebnis wäre die Rückkehr zur Barbarei. Sorry, aber ich kann nicht nachvollziehen, weshalb Sie Putin immer wieder zu verteidigen suchen. Er hat politisch und militärisch versagt, sein Land zudem in die Isolation gestürzt.

 

@wie- Antwort gesucht.

>>Wie soll da sichergestellt werden, dass die Bundeswehr noch der Verteidigung Deutschlands dient und nicht irgendwelchen militärischen Interessen der USA? Und wer legt eigentlich fest, was ein Ernstfall ist?<<

@15:42 Uhr von wie-:

Die Antwortv auf diese beiden Fragen finden Sie tatsächlich im Artikel, zu dem Sie hier kommentieren.

Im letzten Absatz steht, dass die Details für den Ernstfall noch festgelegt werden sollen. Meine Frage, wer das tut und wer später darüber entscheidet, ist damit nicht beantwortet.

Da Sie besser informiert zu sein scheinen, bitte ich um eine einfache und sachliche Antwort.

Danke!

@15:47 Uhr von Rossija

Westliche Spezialisten arbeiten im ukrainischen Generalstab, informieren über russische Truppenbewegungen und geben Hinweise für ukrainische Vorstöße und Truppenverlagerungen.

 

Das ist doch gut so.

 

Hinzu kommt die Fernaufklärung die zB die Versenkung der Moskwa ermöglichte ...

 

Verbündete helfen sich.

 

... oder den Abschuss eines Transportflugzeugs mit 100 russischen Fallschirmjägern. 

 

Diese Truppen hätten in Russland bleiben sollen, sie haben in der Ukraine nichts zu suchen.

Damit hat sich der Westen - über den Wirtschafts- und Informationskrieg hinaus - aber auch in das konkrete Geschehen auf dem Schlachtfeld eingemischt. 
 

Der einzige Unterschied zu einer direkten Konfrontation ist das in den Panzern angelernte Ukrainer und keine Deutschen sitzen. 

@15:42 Uhr von Möbius

Leider sind die Würfel schon gefallen, weshalb der Westen (und damit auch Kiew) aktuell gegen Verhandlungen sind. Man setzt auf Sieg ! 

Und zu recht - wenn man den Raubmörder Putin mit seiner Beute davonkommen läßt, wird er oder sein Nachfolger so weiter machen.

 

Bellizistische Schwärmereien: nicht bei der NATO

 @15:53 Uhr von vriegel

Zudem sollte die nukleare Abschreckung erhöht werden, analog zu den Schritten, die Russland voraus geht.

Und auch hier wird wieder einmal mehr niemand mit Verantwortung auf Sie hören. Denn: im Falle des Falles: wie häufig wollen Sie, dass sich die fraglichen Kontrahenten denn gegenseitig zerstören und ihre Länder in atomar verseuchte Wüsten verwandeln? Oder finden Sie irgendetwas zu diesem Thema in den Ankündigungen von Herrn Stoltenberg?

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