Kommentare - Ukraine-Krieg: Raketenangriffe im ganzen Land

25. Juni 2022 - 14:33 Uhr

Einschläge in der Zentralukraine, im Westen, Süden und Osten: Russland hat viele Ziele mit Raketen beschossen - offenbar auch aus Belarus. Im Donbass konnte die Ukraine nach eigenen Angaben eine wichtige Nachschubroute halten.

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Frust und Wut des russischen Militärs

Man kommt unter großen Verlusten nur meterweise voran, trotz 10-facher Artellerieüberlegenheit. Das kann schon frustrierend sein, also versucht man so viel Schaden wie möglich anzurichten. Wenn man dann sieht, dass 90 % der Ziele Wohnhäuser sind, kann man nur von Absicht sprechen. So schlecht kann die Zielgenauigkeit gar nicht sein, auch wenn Material aus der 80ern und 90ern eingesetzt wird.

Geht das jetzt so weiter?

Oder ist es das letzte Aufbäumen des frustrierten Angreifers? Wie viele Raketen hat Russland noch in Reserve? Reicht es für die komplette konventionelle Zerstörung der ganzen Ukraine?

Weiß die russische Bevölkerung, wie es ist, wenn man so erbittert und gnadenlos bombardiert wird?

Präzision

Allein in der Umgebung von Schytomyr - einer Großstadt rund 140 Kilometer westlich von Kiew - schlugen nach Angaben des Bürgermeisters 24 Raketen ein. Dabei sei ein Soldat getötet worden.

Die Präzision der russischen Angriffe ist schon fast unheimlich. Eine Großstadt mit 270.000 Einwohnern wird mit 24 Raketen angegriffen und unter all den Zivilisten wird ausgerechnet "ein Soldat" getötet.

Jetzt werden ganz gewiss Forderungen

aufgestellt werden, die Ukraine solle am besten sofort kapitulieren, um weiteres Blutvergießen zu vermeiden.

 

So tarnt sich die Unterstützung eines Faschisten, der ein Nachbarland überfällt, als Menschenfreundlichkeit und Pazifismus.

Flugroute

Die von der ukrainischen Regierung propagierten Flugroute der Kampfjets ergibt überhaupt keinen Sinn.

 

Schytomyr liegt von der russischen Grenze genau so weit weg wie von der weißrussischen. Es gibt keinen militärischen noch logischen Grund für Russland den Angriffsweg durch diese Route zu legen. Ganz im Gegenteil. Längere Flugzeit höherer Treibstoffverbrauch größere Chance auf feindlichen Abschuss.

 

Es macht eher den Eindruck Kiew möchte Weissrussland mit in den Krieg ziehen um den Westen noch mehr unter moralischen Zugzwang zu setzen.

 

Glauben kann man in diesem Konflikt keiner der beiden Seiten.

Blinde Zerstörungswut

RUS agiert mit blinder Zerstörungswut. Wenn nun tatsächlich auch noch Raketen von Belarus aus gestartet werden, so bekommt der Krieg gegen die UKR eine neue Dimension. Die westlichen Waffensysteme sollen und dürfen nicht auf das russ. Terrain gerichtet sein. Aber ggf. muss sich die UKR auch gegen BEL verteidigen können.Mit jedem Tag, den dieser entsetzliche Krieg andauert, verliert Putin an Autorität und Glaubwürdigkeit. Er hat nach Jahrzehnten des Friedens den Krieg nach Europa geholt.An Verhandlungen scheint der Diktator nicht interessiert. Deshalb muss die UKR in die Lage versetzt werden, sich erfolgreich gegen den völkerrechtswidrigen Angriff zu verteidigen.

Maximale Zerstörung und jede Menge Fragen hierzu

Das  unveränderte Ziel der "begrenzten russischen Operation" ist vermutlich eine maximale Zerstörung anzurichten. Damit ist aber noch kein Territorium erobert.

Die Frage ist, wann diese maximale Zerstörung aus Sicht Putins erreicht ist und was dann folgt.

In der Ukraine gibt es schätzungsweise 10 Millionen Gebäude, Brücken, Fabriken und sonstige Einrichtungen, wovon schätzungsweise 1 Million zerstört oder unbrauchbar sind.  Reicht die russische Munition für die verbliebenen 9 Millionen? Und wenn der Russe für 1 Mio. 4 Monate gebraucht hat - wird der Krieg dann theoretisch 3 Jahre dauern?

Mit der Zerstörung aller Einrichtungen ist die ukr. Armee ja noch lange nicht besiegt. Wann wäre das erreicht?

Nachdem die Ukraine den…

Nachdem die Ukraine den Donbass seid Tagen mit Artillerie, darunter auch schwerer, und Raketen beschiest war doch zu erwarten das sowas kommt. Dort herrscht Krieg und da wird geschossen von beiden Seiten. Auch wenn es gleich wieder einige behaupten werden ich verteidige Putin, nein Putin ist und bleibt in der Ukraine der Agressor. Ich möchte damit nur darauf hindeuten das sich beide Seiten nichts schenken in diesem Krieg, auch wenn in den Medien hierzulande darüber fast nichts berichtet wird.

@14:56 Uhr von Adeo60

Er hat nach Jahrzehnten des Friedens den Krieg nach Europa geholt.An Verhandlungen scheint der Diktator nicht interessiert. 

Das ehemalige Jugoslawien zählte Ihrer Auffassung nach also nicht zu "Europa"?

 

@15:00 Uhr von heribix - bitte mehr Leichen zeigen?

.... nein Putin ist und bleibt in der Ukraine der Agressor. Ich möchte damit nur darauf hindeuten das sich beide Seiten nichts schenken in diesem Krieg, auch wenn in den Medien hierzulande darüber fast nichts berichtet wird.

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Was vermissen Sie denn "in den Medien"?  Mehr Leichen? Oder mehr Massengräber?

 

@14:50 Uhr von Peter P1960

Man kommt unter großen Verlusten nur meterweise voran, trotz 10-facher Artellerieüberlegenheit. Das kann schon frustrierend sein, also versucht man so viel Schaden wie möglich anzurichten. Wenn man dann sieht, dass 90 % der Ziele Wohnhäuser sind, kann man nur von Absicht sprechen. So schlecht kann die Zielgenauigkeit gar nicht sein, auch wenn Material aus der 80ern und 90ern eingesetzt wird.

 

Sie sind der Propaganda erlegen. Tatsächlich gibt es für den langsamen russischen Vormarsch viele Gründe. Die Ukrainer haben den Donbass die letzten 8 Jahre zu einer einzigen Festung gemacht. Außerdem hat die russische Luftwaffe kaum Ziele, da sich die Ukrainer in Wäldchen, Gebäuden verschanzen. Wenn die Ukrainer ihre Artilleriestellungen in Schulen und Krankenhäusern einrichten, was sollen die Russen da machen ? 

@ heribix

 Nachdem die Ukraine den…  Nachdem die Ukraine den Donbass seid Tagen mit Artillerie, darunter auch schwerer, und Raketen beschiest...

 

Die russische Armee steht leider im Donbas und nicht in Russland.

@14:54 Uhr von Zille1976

Der Feldzug gegen die UKR wurde mit einer dreisten Lüge begonnen, als Putin einen bevorstehenden Angriffskrieg abstritt und dem Westen Krigshetze vorwarf. Putin belog die eigene Armee, indem er seine Soldaten in ein Manöver schickte und das Wort "Krieg" unter Strafe stellte. Putin bestritt die Gräueltaten seiner Soldaten an der ukrainischen Bevölkerung - trotz erdrückender Beweise.  Er machte sich zum Komplizen, indem er die verbrecherischen Einheiten auch noch ehrte. Auch die  "Entnazifizierung"  und eine Bedrohungslage durch die NATO/UKR waren nur vorgeschoben. Putin ging es darum, "russische Erde" zurückzuholen. Derartig dreiste  Lügen sind von der UKR nicht bekannt. Das Land wehrt sich beherzt und bisher durchaus erfolgreich gegen die russische Übermacht.

 

 

 

 

 

 

 

@15:00 Uhr von heribix

Nachdem die Ukraine den Donbass seid Tagen mit Artillerie, darunter auch schwerer, und Raketen beschiest war doch zu erwarten das sowas kommt. Dort herrscht Krieg und da wird geschossen von beiden Seiten. Auch wenn es gleich wieder einige behaupten werden ich verteidige Putin, nein Putin ist und bleibt in der Ukraine der Agressor. Ich möchte damit nur darauf hindeuten das sich beide Seiten nichts schenken in diesem Krieg, auch wenn in den Medien hierzulande darüber fast nichts berichtet wird.

 

Inwiefern beschießt die Ukraine seit Tagen den Donbass? Könnten Sie das bitte ein wenig weiter ausführen? Was beschießt die Ukraine dort, und womit? Führt sie dort einen Angriffskrieg? Leistet sie sich diesen Luxus, anstatt sich gegen die Angriffe der Putinsoldateska zu verteidigen? Warum?

 

Kann es vielleicht sein, daß Ihre beharrlichen Versuche, die Angegriffenen schlimmer als die Angreifer darzustellen, ein wenig aus dem Ruder laufen?

@15:00 Uhr von heribix

Nachdem die Ukraine den Donbass seid Tagen mit Artillerie, darunter auch schwerer, und Raketen beschiest war doch zu erwarten das sowas kommt. Dort herrscht Krieg und da wird geschossen von beiden Seiten. Auch wenn es gleich wieder einige behaupten werden ich verteidige Putin, nein Putin ist und bleibt in der Ukraine der Agressor. Ich möchte damit nur darauf hindeuten das sich beide Seiten nichts schenken in diesem Krieg, auch wenn in den Medien hierzulande darüber fast nichts berichtet wird.

Im Donbass steht es, was den Artelleriebeschuss angeht, 10:1 für Russland. Ist jetzt zu erwarten, dass die Ukraine nun russische Städte mit Raketen beschießt?

Am 25. Juni 2022 - 14:56 Uhr von Adeo60 Blinde Zerstörungswut

Blöd sind die Russen halt nicht! Jetzt wird langsam aber effektiv vorgegangen! So läuft halt Krieg Sturmreif schießen, Gegner Größtmöglichen Schaden zufügen und dann Panzer und Infantrie für den Rest!Macht jede Armee so! Und wie sie sehen bleibt der Ukraine dabei nur der Rückzug!

@ heribix

Ich möchte damit nur darauf hindeuten das sich beide Seiten nichts schenken in diesem Krieg,

 

Beim Überfall auf die Sowjetunion haben sich auch beide Seiten nichts geschenkt. Man darf aber trotzdem auf der Seite des Angegriffenen stehen. Oder?

@14:52 Uhr von fathaland slim

 

Jetzt werden ganz gewiss Forderungen aufgestellt werden, die Ukraine solle am besten sofort kapitulieren, um weiteres Blutvergießen zu vermeiden.

 

So tarnt sich die Unterstützung eines Faschisten, der ein Nachbarland überfällt, als Menschenfreundlichkeit und Pazifismus.

 

Blindwütige Zerstörung, um Furcht und Schrecken zu maximieren,

damit die Stimmen vom Appeasement lauter werden.

@15:00 Uhr von heribix

Nachdem die Ukraine den Donbass seid Tagen mit Artillerie, darunter auch schwerer, und Raketen beschiest war doch zu erwarten das sowas kommt. Dort herrscht Krieg und da wird geschossen von beiden Seiten. Auch wenn es gleich wieder einige behaupten werden ich verteidige Putin, nein Putin ist und bleibt in der Ukraine der Agressor. Ich möchte damit nur darauf hindeuten das sich beide Seiten nichts schenken in diesem Krieg, auch wenn in den Medien hierzulande darüber fast nichts berichtet wird.

Da der Donbass zur Ukraine gehört, gibt es keine “zwei Seiten”: Es gibt nur die Ukraine, die ihr unrechtmäßig besetztes Land wieder zurückgewinnen will. Das Vorgehen unterstütze ich nicht, aber ich finde es nachvollziehbar, dass die Ukrainer:innen ihr Recht auf territoriale Integrität durchsetzen wollen. 

Der Offensiv Sommer ist noch lang

Als  "Amerikanisch " kann man die Russische Kriegsführung aktuell nicht gerade bezeichnen , aber welche Nation hat auch solch horrende Mittel jedes Ziel mit High Tech Waffen zu bekämpfen vor allem über welche Dauer ? Zumindest  Artillerie Munition scheint vorhanden oder wird nachproduziert. Wird Infanterie halbwegs Intelligent angeführt und nützt natürliche Deckungen hat sie auch bescheidenen Erfolg. Das Donbass ist noch groß : Städtchen reiht sich an Städtchen ein Ballungszentrum mit reichlich Industrie und Wertschöpfung steht auf dem Spiel. Kriegsfreiwilligen jeglicher Nation steht ein riskantes Abenteuer bevor :Für die einen leichte Beute ,die anderen billiges Futter.

@15:06 Uhr von -Der Golem-

.... nein Putin ist und bleibt in der Ukraine der Agressor. Ich möchte damit nur darauf hindeuten das sich beide Seiten nichts schenken in diesem Krieg, auch wenn in den Medien hierzulande darüber fast nichts berichtet wird.

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Was vermissen Sie denn "in den Medien"?  Mehr Leichen? Oder mehr Massengräber?

 

Nein für meine Gebühren erwarte ich eine ausgewogenere Berichterstattung die beide Seiten beleuchtet. 

Dem Vorhaben des Kreml, die…

Dem Vorhaben des Kreml, die Demokratien abzuschaffen, muss man auf allen Ebenen vehement entgegentreten oder es gleich lassen und sich fügen. Ohne Klarheit im Denken, kommt kein zielgerichtetes Handeln in Gang.

Stell dir vor, es ist Krieg und...

@ Möbius

Wenn die Ukrainer ihre Artilleriestellungen in Schulen und Krankenhäusern einrichten, was sollen die Russen da machen ?

 

Abziehen und nach Hause gehen. Oder haben sie etwas in der Ukraine verloren?

@15:07 Uhr von Foren User

 Nachdem die Ukraine den…  Nachdem die Ukraine den Donbass seid Tagen mit Artillerie, darunter auch schwerer, und Raketen beschiest...

 

Die russische Armee steht leider im Donbas und nicht in Russland.

Stimmt und versteht sich auf Märkten, in Kliniken und Kindergärten. Es ist Krieg da wird geschossen und da sterben jeden Tag Menschen auf beiden Seiten. 

@15:03 Uhr von Tarek94

Er hat nach Jahrzehnten des Friedens den Krieg nach Europa geholt.An Verhandlungen scheint der Diktator nicht interessiert. 

Das ehemalige Jugoslawien zählte Ihrer Auffassung nach also nicht zu "Europa"?

Das Kunstgebilde Jugoslawien ist in seine Bestandteile zerfallen und wenn es auf den neuen Staatsgebieten keine Minderheiten gegeben hätte, wäre der NATO-Einsatz zur Verhinderung eines Genozids im Kosovo nicht erforderlich gewesen. In Slowenien z,B, war nach 4 Wochen alles vorbei.

@ 14:54 Uhr von Zille1976 --- Glauben kann man den Angegriffenen

 

"Glauben kann man in diesem Konflikt keiner der beiden Seiten."

 

Man kann der angegriffenen Ukraine glauben, dass sie angegriffen wird und dass russische Flugzeuge, Marschflugkörper und Raketen große, für jeden sichtbre Schäden in Wohngebieten und an zivilen Einrichtungen anrichten.

 

Diese Gleichsetzerei von Täter und Opfer ist das Markenzeichen der Putin-Anhänger.

 

@ heribix

Ich möchte damit nur darauf hindeuten das sich beide Seiten nichts schenken in diesem Krieg, auch wenn in den Medien hierzulande darüber fast nichts berichtet wird.

 

Ich finde, es wird viel über den Krieg berichtet und im Westen sogar sehr objektiv.

Am 25. Juni 2022 - 15:06 Uhr von -Der Golem-

Warum verfälschen sie Aussagen? Der User hat nichts dergleichen in seinem Beitrag stehen! Nicht jeder springt auf ihren Fakezug auf!!

@15:07 Uhr von Möbius

Man kommt unter großen Verlusten nur meterweise voran, trotz 10-facher Artellerieüberlegenheit. Das kann schon frustrierend sein, also versucht man so viel Schaden wie möglich anzurichten. Wenn man dann sieht, dass 90 % der Ziele Wohnhäuser sind, kann man nur von Absicht sprechen. So schlecht kann die Zielgenauigkeit gar nicht sein, auch wenn Material aus der 80ern und 90ern eingesetzt wird.

 

Sie sind der Propaganda erlegen. Tatsächlich gibt es für den langsamen russischen Vormarsch viele Gründe. Die Ukrainer haben den Donbass die letzten 8 Jahre zu einer einzigen Festung gemacht. Außerdem hat die russische Luftwaffe kaum Ziele, da sich die Ukrainer in Wäldchen, Gebäuden verschanzen. Wenn die Ukrainer ihre Artilleriestellungen in Schulen und Krankenhäusern einrichten, was sollen die Russen da machen ? 

Was sie tun sollen? Sich zurück nach Russland verziehen! 

Russland hat kein Recht ukrainisches Gebiet zu beschießen - unabhängig davon, ob dort eine Kaserne oder eine Schule steht. 

@15:03 Uhr von Tarek94

Ich betrachte  und beurteile die aktuelle politische Lage. Alle Versuche, vergangene Geschehnisse zu bemühen, dienen der Verharmlosung und Relativierung des Unrechts, das Putin mit seinem mörderischen Krieg begangen hat. Jugoslwien war leider sehr häufig ein Pulverfass bedingt durch innere Spannungen. Ein brutaler Angriffskrieg mit der Absicht, ein Land dem Erdboden gleichzumachen und  unter Androhung atomarer Mittel war und ist indes ein Novum seit dem Ende des 2. Weltkriegs. 

 

 

@14:50 Uhr von Peter P1960

Man kommt unter großen Verlusten nur meterweise voran, trotz 10-facher Artellerieüberlegenheit. Das kann schon frustrierend sein, also versucht man so viel Schaden wie möglich anzurichten. Wenn man dann sieht, dass 90 % der Ziele Wohnhäuser sind, kann man nur von Absicht sprechen. So schlecht kann die Zielgenauigkeit gar nicht sein, auch wenn Material aus der 80ern und 90ern eingesetzt wird. Zitat-Ende

Ja, Sie haben recht !  Vergleichen Sie es mit dem Flieger-Angriff auf Dresden am 13 Februar  135ooo Tote in ==>einer Nacht1945 !

 

in den letzten 24 Stunden dem Machtstreben Putins geopfert wurden:

“Bei einem Raketenangriff auf ein Zinkwerk im ostukrainischen Kostjantyniwka tötete das russische Militär laut eigenen Angaben 80 Polen, die auf der Seite der Ukraine kämpfen. 

[Auch die südukrainische Oblast Mykolajiw meldete einen schweren Angriff. Das Ausmaß der Schäden und mögliche Opferzahlen würden geprüft. "Aber wir wissen, dass die Hafeninfrastruktur, Wohnviertel und Erholungsgebiete von Zivilisten angegriffen wurden."]

Die russische Seite gab an, bei einem Raketenangriff auf Mykolajiw seien 300 ukrainische Soldaten getötet worden seien. Insgesamt bezifferte der Generalleutnant die ukrainischen Verluste allein durch Luft-, Raketen- und Artillerieangriffe innerhalb von 24 Stunden auf 780 Menschen“

Wie gesagt, nur in der Ukraine. Die den dort überlebenden Bewohnern „hinterlassenen“ Sachschäden (Verwüstungen) mal ganz außen vor gelassen.

Offenbar sind solche Meldungen für viele ganz normaler Bestandteil von Realpolitik.

@ heribix

Dort herrscht Krieg und da wird geschossen von beiden Seiten.

 

Auch wenn Sie sich noch so sehr um die Darstellung bemühen, dass in diesem Krieg beide Seiten einander angreifen, so ist das trotzdem einfach falsch. Die russische Armee hat die Ukraine überfallen und das ist Fakt.

@15:00 Uhr von heribix |

Nachdem die Ukraine den Donbass seid Tagen mit Artillerie, darunter auch schwerer, und Raketen beschiest war doch zu erwarten das sowas kommt. Dort herrscht Krieg und da wird geschossen von beiden Seiten. Auch wenn es gleich wieder einige behaupten werden ich verteidige Putin, nein Putin ist und bleibt in der Ukraine der Agressor. Ich möchte damit nur darauf hindeuten das sich beide Seiten nichts schenken in diesem Krieg, auch wenn in den Medien hierzulande darüber fast nichts berichtet wird.

Die UKR beschießt den Donbass?

Oder die UKR beschießt die RUS, die den Donbass rechtswidrig erobern und besetzen (wollen)?

15:07, Möbius @14:50 Uhr von Peter P1960

 

 

Man kommt unter großen Verlusten nur meterweise voran, trotz 10-facher Artellerieüberlegenheit. Das kann schon frustrierend sein, also versucht man so viel Schaden wie möglich anzurichten. Wenn man dann sieht, dass 90 % der Ziele Wohnhäuser sind, kann man nur von Absicht sprechen. So schlecht kann die Zielgenauigkeit gar nicht sein, auch wenn Material aus der 80ern und 90ern eingesetzt wird.

 

Sie sind der Propaganda erlegen. Tatsächlich gibt es für den langsamen russischen Vormarsch viele Gründe. Die Ukrainer haben den Donbass die letzten 8 Jahre zu einer einzigen Festung gemacht. Außerdem hat die russische Luftwaffe kaum Ziele, da sich die Ukrainer in Wäldchen, Gebäuden verschanzen. Wenn die Ukrainer ihre Artilleriestellungen in Schulen und Krankenhäusern einrichten, was sollen die Russen da machen ? 

 

Was sollen die Ukrainer Ihrer Ansicht nach tun? Auf freiem Feld campieren? Der Putinsoldateska ihre Auslöschung erleichtern? 

 

Sie wissen, daß der Donbass ukrainisches Staatsgebiet ist? 

@ heribix

Nein für meine Gebühren erwarte ich eine ausgewogenere Berichterstattung die beide Seiten beleuchtet.

 

Was soll denn beim Angreifer beleuchtet werden?

@15:03 Uhr von Tarek94

Er hat nach Jahrzehnten des Friedens den Krieg nach Europa geholt.An Verhandlungen scheint der Diktator nicht interessiert. 

Das ehemalige Jugoslawien zählte Ihrer Auffassung nach also nicht zu "Europa"?

 

Aus dieser Krieg in ehem. Jugoslawien ist seit Jahrzehnten vorbei und sollte nicht zur Relativierung von Aussagen zu diesem Kriege dienen.

@15:10 Uhr von Werdaswissenwill

Blöd sind die Russen halt nicht! Jetzt wird langsam aber effektiv vorgegangen! So läuft halt Krieg Sturmreif schießen, Gegner Größtmöglichen Schaden zufügen und dann Panzer und Infantrie für den Rest!Macht jede Armee so! Und wie sie sehen bleibt der Ukraine dabei nur der Rückzug!

 

 

Hurra, hurra, hurra....

@15:07 Uhr von Möbius

....So schlecht kann die Zielgenauigkeit gar nicht sein, auch wenn Material aus der 80ern und 90ern eingesetzt wird.

 

Sie sind der Propaganda erlegen. Tatsächlich gibt es für den langsamen russischen Vormarsch viele Gründe. Die Ukrainer haben den Donbass die letzten 8 Jahre zu einer einzigen Festung gemacht. Außerdem hat die russische Luftwaffe kaum Ziele, da sich die Ukrainer in Wäldchen, Gebäuden verschanzen. Wenn die Ukrainer ihre Artilleriestellungen in Schulen und Krankenhäusern einrichten, was sollen die Russen da machen ? 

Ich weis jetzt nicht, wer von uns beiden der Propaganda mehr erlegen ist, Aber zum Einen ist mir nicht klar, welche Artelleriestellungen in der Mitte und im Westen der Ukraine Sinn machen und zum Anderen müssten die Russen schon längst zurückgeschlagen sein, wenn in jedem beschossenen Haus Stellungen und Munitionslager gewesen wären. Soviel Material hat die Ukraine gar nicht.

Nächstes Sanktionspaket gegen Belarus zünden

Lukaschenko läßt es zu das die Ukraine aus seinem Land aus angegriffen wir.

Putin knallt offenbar sein letztes Macht Feuerwerk ab.

Hintergrund dürfte wohl der Aufstand in Georgien sein als auch die öffentliche

Ohrfeige des kasachstanischen Präsidenten

Fehlt nur noch Aserbaidschan und eine ÖL/Gas Pipeline würde in der Türkei enden

@15:10 Uhr von Werdaswissenwill

Auch in einem Krieg gelten die Grundsätze des VölkerR. Die mutwillige Zerstörung ziviler Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Kranken- und Wohnhäuser ist davon nicht gedeckt. Auch nicht Folterungen, Vergewaltigungen und brutales Morden.  Fakt ist: Putins Krieg vestößt gegen das VölkerR. Die von ihm eroberten Gebiete werden international nie Anerkennung finden, sondern ein Denkmal für die Isolation Russland in der Weltgemeinschaft sein, von Ländern wie Indien, China, Nordkorea u,a,  einmal abgesehen. 

 

@ heribix

Stimmt und versteht sich auf Märkten, in Kliniken und Kindergärten. Es ist Krieg da wird geschossen und da sterben jeden Tag Menschen auf beiden Seiten.

 

Warum sterben sie? Ist das ein Naturgesetz? Warum tötet die russische Armee Ukrainer? Warum ist sie nicht in Russland geblieben?

@15:10 Uhr von Werdaswissenwill

Blöd sind die Russen halt nicht! Jetzt wird langsam aber effektiv vorgegangen! So läuft halt Krieg Sturmreif schießen, Gegner Größtmöglichen Schaden zufügen und dann Panzer und Infantrie für den Rest!Macht jede Armee so! Und wie sie sehen bleibt der Ukraine dabei nur der Rückzug!

Was aber bezwecken die Russen mit dem Beschuss der Zentral- und Westukraine?

@15:15 Uhr von Werdaswissenwill

Am 25. Juni 2022 - 15:06 Uhr von -Der Golem-

 

Warum verfälschen sie Aussagen? Der User hat nichts dergleichen in seinem Beitrag stehen! Nicht jeder springt auf ihren Fakezug auf!!

 

Der User hat die Aussage des Kommentars, auf den er antwortete, nicht verfälscht, sondern polemisch zugespitzt.

 

Das ist ein Unterschied.

 

Was ist ein Fakezug?

@ 15:00 Uhr von heribix --- Das tun Sie ja auch

 

"Nachdem die Ukraine den Donbass seid Tagen mit Artillerie, darunter auch schwerer, und Raketen beschiest war doch zu erwarten das sowas kommt. "

 

Die Reihenfolge in der Kausalitätenkette ist eine andere. Die Russen zerschießen bereits seit Wochen den Donbass mit Artillerie, welche die Artillerie der Ukraine im Verhältnis 1:10 übertrifft. Die Ukrainer sind die Angegriffenen und wehren sich gegen den Angreifer.

 

"Dort herrscht Krieg und da wird geschossen von beiden Seiten."

 

Das hört sich an, als ob der Krieg ein unabwendbares Naturereignis wie Regen und Hagel wäre.

 

Was in dem Satz fehlt: Der Krieg ist ein gewollte Aggression, die es ohne den Auslöser Putin nicht gäbe. Der Verweis auf "beide Seiten" ist Gleichsetzung, welche die Aggression Putins neutralisieren soll.

 

"Auch wenn es gleich wieder einige behaupten werden ich verteidige Putin"

 

Das tun Sie beständig mit diesen Gleichsetzungen.

 

@15:00 Uhr von heribix

 

Nachdem die Ukraine den Donbass seid Tagen mit Artillerie, darunter auch schwerer, und Raketen beschiest war doch zu erwarten das sowas kommt.

 

Der Donbas ist Territorium der Ukraine, und wird nur deswegen von Seiten der Ukraine beschossen, um Wladimirs Barbaren-Gurken-Truppe wieder aus dem Donbas zu vertreiben, wo sie seit 1991 noch weniger als minus Null verloren und zu suchen hat.

Rakenangriffe im ganzen Land - nach dem EU-Kandidatenstatus

 

das war zu erwarten, dass Putin seine Beute-Ukraine, gerade jetzt nach dem EU-Kandidaten-Status-Beschluss, nicht tatenlos verlieren will. - nach dem Motto, "wenn ich die Ukraine nicht bekommen kann, dann soll sie auch kein anderer bekommen" (EU-Mitgliedschaft), sondern vorher zerstört und vernichtet werden. Hier benötigt die Ukraine ganz ganz schnell "hochmoderne Luftabwehrwaffen", und weitere moderne Verteidigungswaffen, sonst wird die Ukraine einen möglichen EU-Beitritt nicht mehr erleben.

Der Ordnung halber bezüglich der weiterhin dringend benötigten Waffen, sollte der Vergleich von der Befreiung Kuwaits - 1991 - II. Golfkrieg herangezogen werden. Für die Befreiung vom Aggressor - Saddam Hussein-Irak, wurde ein Vielfaches an hochmodernen Waffen eingesetzt - inkl. 2 Flugzeugträger. Hiervon benötigt die tapfer kämpfenden Armee allerdings nur einen wesentlich geringeren Teil - diesen Teil aber so schnell und komplett wie möglich, so wie damals im II. Golfkrieg 1991.

@14:52 Uhr von fathaland slim

aufgestellt werden, die Ukraine solle am besten sofort kapitulieren, um weiteres Blutvergießen zu vermeiden.

 

So tarnt sich die Unterstützung eines Faschisten, der ein Nachbarland überfällt, als Menschenfreundlichkeit und Pazifismus.

 

Und doch bleibt sie, diese Faszination für das Bild des Unterschätzten, des geschassten Underdogs, des undurchschaubaren Schachspielers mit dem Durchsetzungswillen und der kalten Handkante am Genick des ukrainischen Hasen, der das Revier so unsicher gemacht hat in den letzten Jahren. Wer identifiziert sich da nicht gern. Das gab es seit der Vogelschißzeit nicht und der Trump konnte das ja überhaupt nicht in dieser Art transportieren. Außer MAGAGAGA war da nix.

 

Putin bestraft nach dem Geschmack seiner Fans die Richtigen, also Linke, frei Denkende, weltoffen Eingestellte, Kritiker und vor allem die Mutigen im Land, kurzum alle, die ihn klein machen. Wohl dem, der so ein Vorbild sucht und braucht. 

@15:12 Uhr von heribix - nix verstehn

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Was vermissen Sie denn "in den Medien"?  Mehr Leichen? Oder mehr Massengräber?

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Nein für meine Gebühren erwarte ich eine ausgewogenere Berichterstattung die beide Seiten beleuchtet. 

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Versteht kein Mensch hier, was Sie mit "ausgewogener Berichterstattung" meinen. Können Sie sich nicht etwas klarer ausdrücken?  Beispiele!!!

 

@15:18 Uhr von ONYEALI- Ihr Vergleich ist unpassend !

 Vergleichen Sie es mit dem Flieger-Angriff auf Dresden am 13 Februar  135ooo Tote in ==>einer Nacht1945

Der gewaltige Unterschied ist das Tätervolk

Die Ukraine ist aber das Opfervolk welche z.b  wie einst London oder andere Städte bombardiert wurden

@ Aurora - > @ Möbius

Russland hat kein Recht ukrainisches Gebiet zu beschießen - unabhängig davon, ob dort eine Kaserne oder eine Schule steht.

 

Schulen und Krankenhäuser sind meist die ersten Ziele der russischen Bomben gewesen.

@15:34 Uhr von Marmolada

Man kommt unter großen Verlusten nur meterweise voran, trotz 10-facher Artellerieüberlegenheit. Das kann schon frustrierend sein, also versucht man so viel Schaden wie möglich anzurichten. Wenn man dann sieht, dass 90 % der Ziele Wohnhäuser sind, kann man nur von Absicht sprechen. So schlecht kann die Zielgenauigkeit gar nicht sein, auch wenn Material aus der 80ern und 90ern eingesetzt wird.

 
Sie sind der Propaganda erlegen. Tatsächlich gibt es für den langsamen russischen Vormarsch viele Gründe. Die Ukrainer haben den Donbass die letzten 8 Jahre zu einer einzigen Festung gemacht. Außerdem hat die russische Luftwaffe kaum Ziele, da sich die Ukrainer in Wäldchen, Gebäuden verschanzen. Wenn die Ukrainer ihre Artilleriestellungen in Schulen und Krankenhäusern einrichten, was sollen die Russen da machen ? 
 

Glauben Sie das alles wirklich was Sie sagen? Eine Panzerhaubitze auf der Lehrertoilette? Boden-Luft-Raketen in der 1.Klasse. Wieviel haben SIe getrunken?
 

@15:18 Uhr von ONYEALI

Man kommt unter großen Verlusten nur meterweise voran, trotz 10-facher Artellerieüberlegenheit. Das kann schon frustrierend sein, also versucht man so viel Schaden wie möglich anzurichten. Wenn man dann sieht, dass 90 % der Ziele Wohnhäuser sind, kann man nur von Absicht sprechen. So schlecht kann die Zielgenauigkeit gar nicht sein, auch wenn Material aus der 80ern und 90ern eingesetzt wird. Zitat-Ende

Ja, Sie haben recht !  Vergleichen Sie es mit dem Flieger-Angriff auf Dresden am 13 Februar  135ooo Tote in ==>einer Nacht1945 !

 

Gott sei Dank hat kein Land mehr solche Bomberflotten und außerdem glaube ich, dass die Flugabwehr der Ukraine mittlerweile so gut ist, dass die Verluste an bemannten Flugzeugen in Russland nicht vermittelbar wäre.

@15:12 Uhr von heribix - RUS hat den Krieg initiiert

Es ist und bleibt ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg mit massiven Kriegsverbrechen ducrh die russische Armee. Diese hat auk ukrainischem Boden nichts, rein gar nichts verloren. Deshalb kann das Kriegsgeschehen nur durch den Abzug der Invasoren beendet werden. Alle Versuche, das Geschehen zu verharmlosen, sind untauglich und  Teil russischer Propaganda.

 

 

 

 

@15:25 Uhr von Peter P1960

@15:10 Uhr von Werdaswissenwill

 

Blöd sind die Russen halt nicht! Jetzt wird langsam aber effektiv vorgegangen! So läuft halt Krieg Sturmreif schießen, Gegner Größtmöglichen Schaden zufügen und dann Panzer und Infantrie für den Rest!Macht jede Armee so! Und wie sie sehen bleibt der Ukraine dabei nur der Rückzug!

Was aber bezwecken die Russen mit dem Beschuss der Zentral- und Westukraine?

 

Man nennt es Terrorismus. Zwecks Demoralisierung des Gegners.

@15:26 Uhr von fathaland slim

 

Was ist ein Fakezug?

 

Ein Fakezug ist so was wie ein Ghosttrain,

mit dem die Russen in der Ukraine das Getreide von den Feldern rauben.

Putins Antwort zu EU-Kandidaten-Status der UKR

Ich denke, diese Angriffe, sind die Antworten darauf, was Putin über den EU-Kandidaten-Status der UKR tatsächlich hält.

Putins Aussagen sind (wie immer) widersprüchlich. Äußerte er sich seinen "Freunden" gegenüber noch weltmännisch, hörte sich das gestern schon ganz anders an.

Am 24.06.2022 äußerte sich Putin doch nicht so begeistert über den EU-Kandidaten-Status der UKR und sprach von geopolitischer Vereinnahmung.

https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-ukraine-freitag-147.html#…

Wäre es nicht so brutal und traurig - könnte ich fast lachen über diesen "Wirrkopf" und seinen doppelzüngigen Aussagen.

@14:50 Uhr von Peter P1960

Man kommt unter großen Verlusten nur meterweise voran, trotz 10-facher Artellerieüberlegenheit. Das kann schon frustrierend sein, also versucht man so viel Schaden wie möglich anzurichten. Wenn man dann sieht, dass 90 % der Ziele Wohnhäuser sind, kann man nur von Absicht sprechen. So schlecht kann die Zielgenauigkeit gar nicht sein, auch wenn Material aus der 80ern und 90ern eingesetzt wird.

Natürlich ist das Absicht. Denn in den Häusern sind die ukrain. Gefechtsstellungen bzw. verschanzen sich dort die ukrain. Soldaten.

@15:07 Uhr von Möbius - hilflose Russen?

Wenn die Ukrainer ihre Artilleriestellungen in Schulen und Krankenhäusern einrichten, was sollen die Russen da machen ? 

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Die Ukrainer wären schön dumm, wenn sie das machen würden, denn genau auf Schulen und Krankenhäuser ballern die Russen gnadenlos.......egal ob dort Militär verschanzt ist oder nicht. Schützengräben sind da wesentlich nützlicher. 

 

@ 15:10 Uhr von Werdaswissenwill --- Nicht jede Armee tut das

 

"Jetzt wird langsam aber effektiv vorgegangen! So läuft halt Krieg Sturmreif schießen, Gegner Größtmöglichen Schaden zufügen und dann Panzer und Infantrie für den Rest!"

 

Die Russen machen das was sie in Grosny bereits vorexerziert haben. Sie zerstören ohne Rücksicht auf ziviles Leben Wohngebiete, Krankenhäuser, Bahnhöfe, Brücken, Theater, Straßen.  Mit vielen Opfern unter der Zivilbevölkerung, welche Putin ohnehin nicht interessiert.

 

"Macht jede Armee so!"

 

Nein, nicht jede Armee überfällt unmotiviert friedliche Nachbarn, zerstört das Land und tötet seine Menschen. Es ist Putins Armee, die das gerade in der Ukraine macht.

 

@heribix, 15:14

 

Es ist Krieg da wird geschossen und da sterben jeden Tag Menschen auf beiden Seiten.

 

Ich habe auch so meine Kritik an der Berichterstattung. Aber bevor man Kommentare à la "im Krieg wird halt nun mal geschossen" schreibt, kann man es auch ganz lassen. Wenn Sie sonst keine Meinung haben, wird Ihnen eine ausgewogenere Berichterstattung (was immer Sie darunter verstehen) auch nicht helfen.

@15:20 Uhr von Foren User

Nein für meine Gebühren erwarte ich eine ausgewogenere Berichterstattung die beide Seiten beleuchtet.

 

Was soll denn beim Angreifer beleuchtet werden?

 

Zum Beispiel ob die Kampfjets wirklich über weißrussisches Gebiet Angriffe geflogen haben. Es gibt so viele Radarstation, da muss doch eine inder Lage sein, die ukrainischen Vorwürfe zu bestätigen.

 

Zum Beispiel könnte geprüft werden, ob die Ukraine tatsächlich Militärequipment und Personal in zivile Gebäude verfrachtet hat und militärisches Gerät in Wohnsiedlungen stationiert um dort russische Angriffe zu provozieren.

 

Warum werden diese Dinge nicht von den Medien geprüft? Vor dem Krieg wusste man auch ganz genau welcher Soldat an der Grenze was zum Mittag gegessen hat, und nun versagt die militärische Aufklärung der Nato urplötzlich? 

@15:25 Uhr von Foren User

Warum sterben sie? Ist das ein Naturgesetz? Warum tötet die russische Armee Ukrainer? Warum ist sie nicht in Russland geblieben?

Genau diese Fragen sollten sich diejenigen stellen, die immer wieder versuchen, den russischen Krieg gegen die UKR zu verharmlosen, Täter und Opfer austauschbar zu machen. RUS hat die Grenzen eines souveränen Staates verletzt und dort  furchtbare Gräueltaten vorgenommen, die sicherlich ein gerichtliches Nachspiel haben werden. Putin führt darüberhinaus einen Krieg, der völkerrechtlich keine Gebietsansprüche für RUS begründen wird. Das Blutvergießen macht auch von daher keinen Sinn.

 

@15:22 Uhr von Peter P1960

....So schlecht kann die Zielgenauigkeit gar nicht sein, auch wenn Material aus der 80ern und 90ern eingesetzt wird.

 

Sie sind der Propaganda erlegen. Tatsächlich gibt es für den langsamen russischen Vormarsch viele Gründe. Die Ukrainer haben den Donbass die letzten 8 Jahre zu einer einzigen Festung gemacht. Außerdem hat die russische Luftwaffe kaum Ziele, da sich die Ukrainer in Wäldchen, Gebäuden verschanzen. Wenn die Ukrainer ihre Artilleriestellungen in Schulen und Krankenhäusern einrichten, was sollen die Russen da machen ? 

Ich weis jetzt nicht, wer von uns beiden der Propaganda mehr erlegen ist, Aber zum Einen ist mir nicht klar, welche Artelleriestellungen in der Mitte und im Westen der Ukraine Sinn machen und zum Anderen müssten die Russen schon längst zurückgeschlagen sein, wenn in jedem beschossenen Haus Stellungen und Munitionslager gewesen wären. Soviel Material hat die Ukraine gar nicht.

 

Es ging um Ihre Behauptung des „langsamen“ russischen Vormarsches (s.o.).?

15:30, melancholeriker @14:52 Uhr von fathaland slim

aufgestellt werden, die Ukraine solle am besten sofort kapitulieren, um weiteres Blutvergießen zu vermeiden.

 

So tarnt sich die Unterstützung eines Faschisten, der ein Nachbarland überfällt, als Menschenfreundlichkeit und Pazifismus.

 

Und doch bleibt sie, diese Faszination für das Bild des Unterschätzten, des geschassten Underdogs, des undurchschaubaren Schachspielers mit dem Durchsetzungswillen und der kalten Handkante am Genick des ukrainischen Hasen, der das Revier so unsicher gemacht hat in den letzten Jahren. Wer identifiziert sich da nicht gern. Das gab es seit der Vogelschißzeit nicht und der Trump konnte das ja überhaupt nicht in dieser Art transportieren. Außer MAGAGAGA war da nix.

 

Putin bestraft nach dem Geschmack seiner Fans die Richtigen, also Linke, frei Denkende, weltoffen Eingestellte, Kritiker und vor allem die Mutigen im Land, kurzum alle, die ihn klein machen. Wohl dem, der so ein Vorbild sucht und braucht. 

 

 

Bitter, aber hellsichtig und wahr.

Was nützt die ganze Aufregerei?

Russland wird das durchziehen, koste es was es wolle.

Nicht das ich das gutheiße, im Gegenteil.

Aber es ist so.

Und Russland hat die Macht, scheibchenweise wird es auch schon von unseren Politikern zugegeben.

Russland verfügt im Überfluss über Energie, Rohstoffe und Getreide......

Indien, Ausfuhrverbot von Getreide (Dürre), USA auch Dürre, China?

D verpulvert die Zukunft wegen der Energiekosten, Unterstützung, Aufrüstung usw.

Unsere Politik manövriert uns in die Armut.

 

Respekt für die ukrainischen Heimatverteidiger

 

Man muss es nur immer wieder sagen: es ist erstaunlich und bewunderungswürdig, wie die Ukrainer der militärischen Aggression der größten Landarmee Europas trotzen. Wer hätte das vor 120 Tagen für möglich gehalten ?

 

An Material vielfach unterlegen, halten sie seit 120 Tagen den Angreifern stand.

Es ist eine Frage der Motivation: sie verteidigen ihre Heimat und Ihre Freiheit gegen den Eroberungsfeldzug eines Aggressors, der ihnen beides nehmen und seiner diktatorischen Herrschaft unterordnen will.

 

In der Ukraine wird auch für die Freiheit in Europa gekämpft.

 

@14:52 Uhr von Tarek94

Die Präzision der russischen Angriffe ist schon fast unheimlich. Eine Großstadt mit 270.000 Einwohnern wird mit 24 Raketen angegriffen und unter all den Zivilisten wird ausgerechnet "ein Soldat" getötet.

Ihre Kommentare sind ebenfalls unheimlich.

Und das ist kein Kompliment, sondern der Ausdruck meines Abscheus und Ekels.

Lesen sie den Artikel und dann stolpern Sie über 780 unschuldige Tote an einem Tag.

Ich hoffe, das war auch für Sie präzise genug.

Russen Munition verballern lassen und auf den Moment warten

Man weiß nicht wie es wirklich aussieht, allerdings scheinen die Schergen des russischen Mordknechts nicht recht voranzukommen. Die Russen scheinen nun aus allen alten Rohren zu feuern, um die ukrainische Moral zu zermürben. Ich hatte diesen Verlauf als westliche Strategie bereits hier schon vermutet.

Da die Russen offenbar (noch) nicht einlenken und ihren barbarischen Vernichtungszug fortsetzen wollen, wird man die Zerstörung leider nicht verhindern können. Also macht es Sinn, die Ukraine soweit zu stärken, dass sie weitgehend standhalten und die Russen ihre Munition verballern.

Wenn die Kriegsverbrecher dann eine Pause brauchen, sollte die westliche Artillerie wohl kalkuliert bereitstehen, um den Barbarenhorden mit Macht den Weg nach Russland „aufzuzeigen“. Daher sollte die Ukraine nun keine verlustreichen Offensiven fahren, sondern, auch wenn es schwerfällt, auf den richtigen Moment warten.

Ja, ich gebe es zu, der Zorn auf die barbarischen Angreifer hat den Text stark geprägt.

@14:56 Uhr von Adeo60

 Deshalb muss die UKR in die Lage versetzt werden, sich erfolgreich gegen den völkerrechtswidrigen Angriff zu verteidigen. Zitat-Ende

Hm, überlegen wir gemeinsam : Was wäre "geschehen", wenn....von Anfang an  =>Keinerlei Gegenwehr durch die Ukraine (und uns...) erfolgt wäre ?

Wieviele Tausende Männer hätten überlebt ?  Genauso bräuchten Tausende Mütter nicht um ihre toten Söhne weinen !  Tausende Frauen hätten ihre Partner behalten !  Kinder ihre Väter. Sachschäden minimal ! (Auch Ukrainisches Artillerie-Feuer zerstört heute Sachwerte in der Ukraine !)

Die Ukrainische Wirtschaft könnte einfach ==>"weiterarbeiten" . Die Unfreiheit würde auch eines Tages zu Ende gehen (siehe unsere Nachkriegszeit) und die Ukraine würde mit Hilfe der überlegenen westlichen Diplomatie zu alter Größe kommen. Null Tote, Null Schäden !

Ja, Selenskiyj würde auch als Held gefeiert werden ! Er wird gewiss überleben ! Seine Millionen auf den Banken werden auch überleben....

 

 

@15:09 Uhr von fathaland slim

Inwiefern beschießt die Ukraine seit Tagen den Donbass? Könnten Sie das bitte ein wenig weiter ausführen? Was beschießt die Ukraine dort, und womit?

 

Komische Fragen. Die Ukrainer beschießen von Russland besetzte Ortschaften und Gebiete. Was natürlich legitim ist. Selbstverständlich sterben dadurch auch ukrain. Zivilisten und werden zahlreiche Häuser etc. zerstört.  Was aber keinen zu stören scheint und auch keine Nachrichten wert ist. Warum nur ?

@Questia, 15:22

 

Aus dieser Krieg in ehem. Jugoslawien ist seit Jahrzehnten vorbei und sollte nicht zur Relativierung von Aussagen zu diesem Kriege dienen.

 

Wer an frühere Kriege / und Menschenrechtsverletzungen erinnert, relativiert damit erst mal gar nix. "Relativierung" und "Whataboutismus" hat sich hier zum allseits beliebten Totschlagargument entwickelt.

Ich bin nicht bereit, die Kriege in Korea, Vietnam oder dem Irak plötzlich nicht mehr für verbrecherisch zu halten, nur weil ein anderer faschistischer Aggressor jetzt die Ukraine überfallen hat. Ich werde diese Verbrechen  anklagen, so lange ich lebe, und wenn Sie mir das gerne mit dem "Argument" Relativierung" verbieten möchten, ist das eben so.

Es ficht mich nicht an, weil ich eben weiß, dass ich das nicht tue, um den Angriffskrieg Russlands zu rechtfertigen. Ob Sie mir das glauben, darauf habe ich keinen Einfluss.

@15:37 Uhr von Wolfes74

Man kommt unter großen Verlusten nur meterweise voran, trotz 10-facher Artellerieüberlegenheit. Das kann schon frustrierend sein, also versucht man so viel Schaden wie möglich anzurichten. Wenn man dann sieht, dass 90 % der Ziele Wohnhäuser sind, kann man nur von Absicht sprechen. So schlecht kann die Zielgenauigkeit gar nicht sein, auch wenn Material aus der 80ern und 90ern eingesetzt wird.

Natürlich ist das Absicht. Denn in den Häusern sind die ukrain. Gefechtsstellungen bzw. verschanzen sich dort die ukrain. Soldaten.

 

 

In den ostukrainischen Großstädten sind 90% der Wohnhäuser zerstört.

 

Jetzt weiß ich, warum.

 

Danke für die propagandistische „Aufklärung“.

@15:39 Uhr von Zille1976 - Fragebögen?

Was soll denn beim Angreifer beleuchtet werden?

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Zum Beispiel ob die Kampfjets wirklich über weißrussisches Gebiet Angriffe geflogen haben.

Zum Beispiel könnte geprüft werden, ob die Ukraine tatsächlich Militärequipment und Personal in zivile Gebäude verfrachtet hat.

Warum werden diese Dinge nicht von den Medien geprüft?

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Sollen "die Medien" etwa Fragebögen verteilen?  Und wer will das wissen, was Ihnen auf den Nägeln brennt?

Wenn man die Massen an zerstörten ukr. Wohngebäude sieht stellt sich da eine Frage der Ausgewogenheit?  Haben Sie keine anderen Fragen?

 

Die Russen haben

Die Russen haben mehr Feuerkraft. Im Donbass wird das ukrainische Militär aufgerieben. Ich hoffe auf Friedensverhandlungen. Ansonsten können die Ukrainer in Zukunft auch nicht Kiew verteidigen.

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