Kommentare - Offenbar Separatorenfleisch in Wurst von Tönnies und Wiesenhof

23. Juni 2022 - 11:22 Uhr

Separatorenfleisch wird aus Tierkörpern oder grob zerkleinerten Knochen mit Fleischresten gepresst und muss vom Hersteller als solches gekennzeichnet werden. Doch Labortests für NDR und "Spiegel" liefern Indizien, dass das nicht immer der Fall ist.

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Ein Skandal jagt den nächsten..

Ein Skandal jagt den nächsten. Die Fleischindustrie betrügt seit Dekaden.

Will man dann auf Fleisch verzichten und wendet sich Fischprodukten zu, gibt es Dutzende Skandale dort.

Verzichtet man auf Fleisch und Fisch und möchte nur noch von Pflanzen leben, gibt es wieder Dutzende Skandale.

Inhaltsstoffe stimmen nicht mit der Beschreibung überein. Abfallprodukte werden beigemengt. Oder ein chemischer Cocktail. Oder einfach nur pures Gift für die Aufzucht und Verarbeitung verwendet.

Nahrung ist nur gut, wenn sie vom vertrauenswürdigen Bauern vor Ort verkauft wird oder man sie selbst herstellt.

Industrienahrung hat immer noch viel Raum für innovative Abzockformen zu bieten. Und zusätzlich noch zahlreiche Zugeständnisse und Mauscheleien diverser CDU/CSU Landwirtschaftsminister.

Geht’s noch widerlicher ?

Da kann einem nur übel werden! Ob Herr Tönnies diese ekelerregende Wurst auch auf seinem Teller hat ..?? Mit Sicherheit nicht. Höchste Zeit, jeglichen Wurstwaren den Rücken zu kehren.

Offenbar Separatorenfleisch in Wurst von Tönnies und Wiesenhof..

Die Firma Tönnies, allseits bekannt wegen den mangelnden Hygienebedingungen in der Corona-Pandemie. Hunderte von Beschäftigten infizierten sich. Und auch wegen der Unterbringung der osteuropäischen Beschäftigten. Jetzt geht es also um eine Falschetikettierung von Fleisch. Clemens Tönnies hatte bei den letzten Skandalen eine konsequente Besserung versprochen.

Und jetzt stellt sich auch noch die Frage nach der Rolle der Kontrollbehörden, der Kontrolldichte.

Was in der Wurst steckt....

"Was in der Wurst steckt weiß allein der liebe Gott und der Metzger..."- so hieß es schon immer. Biolek sagte vor Jahrzehnten in einem Interview, er habe von einem Metzger den guten Rat bekommen, niemals Leberwurst zu essen.... Warum wohl?

deswegen..

..kaufen wir unser Fleisch und Wurst überwiegend am Wochenmarkt bzw. Metzger, dessen Tiere von regionalen Bauern kommen..

Kostet etwas mehr aber dafür verzichten wir auf andere Dinge..

Und immer wieder spielt die…

Und immer wieder spielt die Macht des Geldes eine Rolle! So ist das wenn Aktionäre wichtiger erscheinen als der Kunde. Mich kotzt so eine Profitgeilheit der Konzerne und der Menschen die dahinter stecken einfach an. Gibt es eigentlich noch einen ehrlichen Konzern? Ich sage ein deutliches Nein dazu!

Es hätte mich gewundert ...

... wenn das Zeug NICHT drin gewesen wäre! Denn solange man das nicht nachweisen konnte, gab es auch keinen Kläger. Jetzt ist der Nachweis da und die Rückstellproben sollten von unabhängiger Seite nachkontrolliert werden. Denn garantiert ist ab heute dieser Schmuh vorbei. Ertappt!

---

50.000€ Strafe für eine langjährige Praxis ist dann schon lächerlich! Wie sieht es aus mit Gewinn-Abschöpfung? Das träfe die weiteren Betrüger am meisten: Betrug darf sich nicht lohnen!

@11:49 Uhr von bolligru

"Was in der Wurst steckt weiß allein der liebe Gott und der Metzger..."- so hieß es schon immer. Biolek sagte vor Jahrzehnten in einem Interview, er habe von einem Metzger den guten Rat bekommen, niemals Leberwurst zu essen.... Warum wohl?

Gilt übrigens auch für Frikadellen.

 

 

Wir haben es verlernt …

Warum haben wir in D die billigsten Preise für Lebensmittel, und warum graust es jeden europäischen Gast, wenn er die Lebensmittel in unseren Supermärkten auch nur anschaut?

 

Weil die meisten Deutschen nur auf BilligBillig achten konnten die CxU-ler wie Klöckner und die anderen uns immer was vormachen mit „freiwilliger Selbstkontrolle“ und selbsterfundenen Gütesiegeln.

Vor lauter Geiz haben wir verlernt, Nahrung selbst durch betrachten und Erfragen des woher und von Wem zu beurteilen.

Anders als andere Europäer sind wir Deutschen Reiseweltmeister, anstatt wie in den Nachbarländern sich in der Freizeit gesund mit Gartenarbeit zu beschäftigen um Teile des Essens selbst anzubauen, und dann für das zugekaufte einen anständigen Preis für anständige Lieferanten zu bezahlen.

Außerdem ernährt sich fast jeder Europäer gesünder als wir Deutschen, weil man schon als Kind in der Schule lernt, jeden Tag Fleisch und Wurst schaden der Gesundheit. 

 

Bußgeld oder Scherz?

"Den verantwortlichen Personen und Unternehmen drohe ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro."

Die Bußgelder in Deutschland sind offensichtlich so ausgelegt, dass sie reiche Privatpersonen und Konzerne praktisch nicht betreffen.

Der Fleischpreis für Schweine liegt bei 1,80 Euro pro Kilogramm Schlachtgewicht. Es reichen 35 Tonnen illegale Zumischung, um das Bußgeld wieder reinzuholen.

Vorzeigeunternehmer wie Tönnies werden sowas einkalkulieren.

Eigentlich nur ein "Aufreger" mehr - und das war's dann wohl

in diesem "Fall" wieder

"Separatorenfleisch wird aus Tierkörpern oder grob zerkleinerten Knochen mit Fleischresten gepresst und muss vom Hersteller als solches gekennzeichnet werden. Doch Labortests für NDR und "Spiegel" liefern Indizien, dass das nicht immer der Fall ist

Es natürlich nicht nur gut, sondern absolut notwendig, dass die Verbraucher so gut wie irgend möglich informiert werden. Aber schlecht, dass dies - und Transparenz ganz allgemein - unverhältnismäßige Anstrengungen Einzelner voraussetzt. Und vor allem, dass sich allen diesbezüglichen Bemühungen - sowohl von Seiten der öffentlichen Medien als auch der "Konsumenten" zum Trotz offenbar nicht wirklich etwas an diesen Missständen ändert. Weil das ganz offensichtlich "systematisch" verhindert wird. Bleibt die Frage: Von wem und warum?

@11:31 Uhr von fruchtig intensiv

Ein Skandal jagt den nächsten. Die Fleischindustrie betrügt seit Dekaden.

Will man dann auf Fleisch verzichten und wendet sich Fischprodukten zu, gibt es Dutzende Skandale dort.

Verzichtet man auf Fleisch und Fisch und möchte nur noch von Pflanzen leben, gibt es wieder Dutzende Skandale.

 

Im Bereich pflanzlicher Nahrung immerhin sicherlich mit Abstand am wenigsten. Sie wächst und wird geerntet, die Fehlerquellen und Betrugsmöglichkeiten sind begrenzt, die Kontrollen viel einfacher. Jedes Gemüse ist weitaus direkter und transparenter produziert als irgendsoein widerlicher Cocktail aus Knochen, Fleischabfällen, Augäpfeln, Zähnen und weiß der Teufel noch was.

 

 

Inhaltsstoffe stimmen nicht mit der Beschreibung überein. Abfallprodukte werden beigemengt. Oder ein chemischer Cocktail. Oder einfach nur pures Gift für die Aufzucht und Verarbeitung[…]

Industrienahrung hat immer noch viel Raum für innovative Abzockformen zu bieten [..] und Mauscheleien diverser CDU/CSU Landwirtschaftsminister.

 

Die Lernen es Nie!

Beide sollten eigentlich geschlossen werden, weil sie einfach nicht kapieren das sie im Lebensmittelsektor ihr Geld verdienen.

Hatte Wiesenhof nicht schon mal so einen Skandal mit seinen Produkten?

@12:01 Uhr von CovMag

"Was in der Wurst steckt weiß allein der liebe Gott und der Metzger..."- so hieß es schon immer. Biolek sagte vor Jahrzehnten in einem Interview, er habe von einem Metzger den guten Rat bekommen, niemals Leberwurst zu essen.... Warum wohl?

Gilt übrigens auch für Frikadellen.

 

 

Gut das jeder freiwillig das essen darf was er möchte und bezahlen kann.

Separatoren sind lecker

Jetzt aber mal langsam... Wer Fleisch mag, mag oft auch Separatoren. Gerne, wie im Tafelspitz, weichgekocht oder bei der Lammkeule im Ofen gebacken.

Das Wort ist halt ein Skandal-Trigger für die Meidale Aufmerksamkeit.

Gammelfleisch ist was Anderes.

Tönnies und Wiesenhof

Ich wurde mich immer wieder das es so massenhaft  Mitarbeiter gibt die diese Machenschaft Jahrelang für Ihren Lohn mitmachen.
Gibt es dort keine Menschen mit Moral und Anständigen Maßstäben die das den Behörden melden? .

 

Tönnies und Co.

Oh Gott, wenn man das liest könnte man ja fast zum Veganer werden. 

Das werden Fleisch und Wurstwaren "gestreckt" widerlich. Aber ist der Mensch da nicht mitverantwortlich, Geiz ist geil Hauptsache billig. 

Da gehe ich lieber zum Metzger meines Vertrauens bzw. bei Rindfleisch direkt zum Bauern kaufe im Hofladen. Lieber weniger aber dafür Qualität. 

@11:56 Uhr von 91541matthias

..kaufen wir unser Fleisch und Wurst überwiegend am Wochenmarkt bzw. Metzger, dessen Tiere von regionalen Bauern kommen..

Kostet etwas mehr aber dafür verzichten wir auf andere Dinge..

 

Selbst wenn man unbedingt Fleisch essen mag: Gerade bei Wurstwaren sollte man grundsätzlich äußerst zurückhaltend sein, finde ich.

 

Man weiß nie, was da so alles „verwurstet“ wird und sollte m. E. niemals den Faktor Mensch unterschätzen.

 

Ich bin ziemlich sicher, würden die Menschen mal genau erfahren, was in dem ekeligen Brei so alles drin ist, würde ihnen ganz anders werden.

 

Tierfutter

Oh sonst landen solche "Reste" eher im Hunde u Katzenfutter!

Jetzt Empörung über Tönnies..... Tja.

Hach Separatorenfleisch Skandal

Jetzt kommt halt auf die Bratwurstpackung eine Zutat mehr drauf. Bei den hundert Zusatzstoffen spielt das auch keine Rolle mehr. Wenigstens ist es noch Fleisch oder Knochen das man von den vielen Zusatzstoffen nicht immer behaupten kann. Das wird beim Grillfest des Sportvereins bestimmt niemand interessieren. 

@12:16 Uhr von mokky

Jetzt aber mal langsam... Wer Fleisch mag, mag oft auch Separatoren. Gerne, wie im Tafelspitz, weichgekocht oder bei der Lammkeule im Ofen gebacken.

Das Wort ist halt ein Skandal-Trigger für die Meidale Aufmerksamkeit.

Gammelfleisch ist was Anderes.

 

manche steakbratereien haben auch ganz normales pressfleisch als rumpsteak verkauft. völlig legal. und ob viele döner nach den vorschriften hergestellt und verkauft werden, darf auch arg bezweifelt werden

 

@11:46 Uhr von Bernd Kevesligeti

Die Firma Tönnies, allseits bekannt wegen den mangelnden Hygienebedingungen in der Corona-Pandemie. Hunderte von Beschäftigten infizierten sich. Und auch wegen der Unterbringung der osteuropäischen Beschäftigten. Jetzt geht es also um eine Falschetikettierung von Fleisch. Clemens Tönnies hatte bei den letzten Skandalen eine konsequente Besserung versprochen.

Und jetzt stellt sich auch noch die Frage nach der Rolle der Kontrollbehörden, der Kontrolldichte.

 

Es gab da Berichte, soweit ich mich erinnere waren es bei Tönnies eine Kontrolle maximal alle 15 Jahre.

 

Bitte bedenken Sie, dass dies insofern immer nur die ganz kleine Spitze des großen Eisbergs sein kann. Das gilt natürlich nicht nur für dieses Unternehmen.

 

Glauben Sie etwa wirklich den Versprechungen von jemandem wie dem Tönnies?

 

 

Verwurstet?@12:11 Uhr von Vector-cal.45

Im Bereich pflanzlicher Nahrung immerhin sicherlich mit Abstand am wenigsten. Sie wächst und wird geerntet, die Fehlerquellen und Betrugsmöglichkeiten sind begrenzt, die Kontrollen viel einfacher. Jedes Gemüse ist weitaus direkter und transparenter produziert als irgendsoein widerlicher Cocktail aus Knochen, Fleischabfällen, Augäpfeln, Zähnen und weiß der Teufel noch was.

 

Vielleicht fällt zu viel "Schlachtabfall" an die Tierfutter Industrie nimmt nicht genügend ab..... also kommt der Rest in die Wurst?

 

@11:41 Uhr von Südstaatlerin

Da kann einem nur übel werden! Ob Herr Tönnies diese ekelerregende Wurst auch auf seinem Teller hat ..?? Mit Sicherheit nicht. Höchste Zeit, jeglichen Wurstwaren den Rücken zu kehren.

Nichts begriffen! Seperatorenfleisch ist kein Gammelfleisch! Und um was geht es in diesem Kommentar, nur um das, daß Wiesenhof, Tönnies und wahrscheinlich viele andere der Hinweispflicht über Seperatorenfleisch nicht nachgekommen sind!

Und übel kann es nur einem immer wieder werden wenn Stammtischbeiträge mit gefährlichem Halbwissen veröffentlicht werden!

@12:16 Uhr von mokky

Jetzt aber mal langsam... Wer Fleisch mag, mag oft auch Separatoren. Gerne, wie im Tafelspitz, weichgekocht oder bei der Lammkeule im Ofen gebacken.

Das Wort ist halt ein Skandal-Trigger für die Meidale Aufmerksamkeit.

Gammelfleisch ist was Anderes.

Sorry, Tafelspitz ist vom Knochen per Hand gelöstes MuskelFleisch, auf keinem Fall Reste die maschinell verpresst werden.

Niemals in der Nähe eines…

Niemals in der Nähe eines Fleischwolfs nach einer Gehaltserhöhung fragen!

Guten Appetit :-)

@11:41 Uhr von Südstaatlerin

Da kann einem nur übel werden! Ob Herr Tönnies diese ekelerregende Wurst auch auf seinem Teller hat ..?? Mit Sicherheit nicht. Höchste Zeit, jeglichen Wurstwaren den Rücken zu kehren.

Ich schieße mein Fleisch selbst und lasse daraus teilweise auch von einem mir persönlich bekannten Metzger Wurst herstellen. Alles sehr lecker.

 

Was ich damit sagen will: Man muss nicht auf Fleischwaren verzichten, sondern man muss nur genau wissen wo es herkommt und wer es verarbeitet. Das ist dann ein wenig teurer als der Ramsch aus dem Supermarkt, aber dann isst man eben etwas weniger Fleisch.

@12:01 Uhr von CovMag

"Was in der Wurst steckt weiß allein der liebe Gott und der Metzger..."- so hieß es schon immer. Biolek sagte vor Jahrzehnten in einem Interview, er habe von einem Metzger den guten Rat bekommen, niemals Leberwurst zu essen.... Warum wohl?

Gilt übrigens auch für Frikadellen.

Frikadellen macht man doch sowiese selbst. Wenn man dann noch beim Metzger zusieht, wie er das Fleisch durch den Wolf dreht, ist alles gut.

12:16 Uhr von werner1955

„Gut das jeder freiwillig das essen darf was er möchte und bezahlen kann.“

Am Ende muß ein Großteil der Menschen, weltweit betrachtet, das essen, was zur Verfügung steht. Hoffentlich endet es nicht wie im Film „Jahr 2022… die überleben wollen“, der besser unter seinem Originaltitel „Soylent Green“ bekannt ist.

Die industrielle Verarbeitung der Natur zum Zwecke der Gewinnmaximierung führt schon jetzt zu unvorstellbaren Arbeitsbedingungen, Armut oder bei uns zunächst "nur" zu einer Zweiklassengesellschaft, einer Abstiegsgesellschaft. Produktion hat nur einen Zweck: Profit. Was wir gegenwärtig in der Wurstproduktion sehen ist nur ein sehr kleiner Ausschnitt. Neben üblen Arbeitsbedingungen und menschenunwürdigen Lebensbedingungen  ist dem Produzenten genau wie die Verwüstung der natürlichen Grundlagen des Lebens egal. Die im o.g. Film dargestellte Dystopie ist eine mögliche Folge. Hoffentlich kommt es anders.

@12:23 Uhr von morigk

Tönnies und Wiesenhof.

Und viele andere, lesen sie den Artikel dazu mal richtig durch!

@ 12:16 Uhr von werner1955

Gut das jeder freiwillig das essen darf was er möchte und bezahlen kann.

Momentan läuft bei ARTE die Serie „Brotrebellen“. Es geht um Bäcker, die versuchen, mit alten Getreidesorten und alten Backmethoden gutes, wirklich gesundes Brot herzustellen. Auch diese Bäcker erwähnen immer wieder, welch schlechtes und gesundheitlich bedenkliches Brot von Industriebäckereien, aber auch von kleinen Bäckern hergestellt wird, weil wichtige Produktionsschritte unterlassen bzw. durch ungesunde Zutaten beschleunigt werden. 
Einen dieser Bäcker aus der Serie kenne ich aus dem Internet. Da kostet 1kg Brot ca 11€. 
So ähnlich ist es ja auch bei der Tierhaltung und Fleischproduktion. Gesund kostet heute mehr, als sich schon Durchschnittsverdiener leisten können.
Gesunde Ernährung ist etwas, was man sich leisten können muß. 
Egal, ob man freiwillig möchte oder nicht. 
Und wenn man die Löhne berücksichtigt, müßte es noch viel teurer sein. Leider sind die Löhne fast überall viel zu gering. Schade um unsere Kinder.

@11:41 Uhr von Südstaatlerin

>>"Da kann einem nur übel werden! Ob Herr Tönnies diese ekelerregende Wurst auch auf seinem Teller hat ..?? Mit Sicherheit nicht. Höchste Zeit, jeglichen Wurstwaren den Rücken zu kehren."<<

.

Mal halblang! Im Bericht steht das die Messmethode nach Aussage der betroffenen Hersteller alles andere als valide ist. Wer hat hier recht? Ist Separatorenfleisch drin, war/ist es Betrug und die Hersteller sollten/müssen verknackt werden. Ist die Messmethode nicht brauchbar, war diese Sache Rufmord und die Schadensersatzklagen werden kommen.

 

@12:19 Uhr von V8forever

Oh Gott, wenn man das liest könnte man ja fast zum Veganer werden. 

 

Und nicht nur fast.

.

Auch um der Tiere willen, die fröhlich herumlaufen wollen und nicht von Menschen gegessen werden wollen. 

.

Ich bin vor vielen Jahren mal in den Alpen herumgelaufen, hörte plötzlich ein dumpfes Grunzen und sah dann eine Art Schlachthof vor mir, wo ein Schwein gerade qualvoll zu Boden sank: ist gerade irgendwie schmerzhaft aus dem Leben befördert worden.

.

Seitdem will ich mich nicht mehr an Tiefen vergreifen. Es gibt genug Pflanzen und Obst, das ich aufs Brot legen kann. 

.

Aber fast die Hälfte meines Lebens HABE ich mich an den Tieren auch in meinem Namen vergriffen. 

@12:24 Uhr von Vector-cal.45

 Jetzt geht es also um eine Falschetikettierung von Fleisch. Clemens Tönnies hatte bei den letzten Skandalen eine konsequente Besserung versprochen.

Und jetzt stellt sich auch noch die Frage nach der Rolle der Kontrollbehörden, der Kontrolldichte.

 

Es gab da Berichte, soweit ich mich erinnere waren es bei Tönnies eine Kontrolle maximal alle 15 Jahre.

 

Bitte bedenken Sie, dass dies insofern immer nur die ganz kleine Spitze des großen Eisbergs sein kann. Das gilt natürlich nicht nur für dieses Unternehmen.

 

Glauben Sie etwa wirklich den Versprechungen von jemandem wie dem Tönnies?

 

 

Nein, die Versprechen vom Clemens sind nicht zu glauben. Zu mal der Herr immer wieder weiter macht. Hier ein Artikel über die Lage rumänischer Arbeiter bei Tönnies in Weißenfels: Rekordsumsätze, Arbeiter des Magnaten in Weißenfels schweigen nicht länger über Lohnbetrug und Gewaltvorfälle, von Benjamin Kirchhoff.

Wird doch nicht bestraft

Die Strafen sind minimal. Darauf können sich die Unternehmen dank guter Lobbykontakte verlassen. Solange sich dies nichts ändert wird es diesen permanenten Skandal weiterhin geben.

Ich verstehe die Aufregung nicht...

Hat tatsächlich noch jemand daran geglaubt, dass die industrielle Lebensmittelherstellung wirklich "sauber" ist? Der und angeborene Überlebensinstinkt funktioniert scheinbar bei einem Großteil der Konsumenten nicht mehr? Wenn ich mir die "Bärchen-Wurst" im Regal nur ansehe, schreit mein Köper schon: "Giftig, nicht kaufen!" 

Es gibt genügend Alternativen im Regal, und halbwegs sicher sind immer noch Schinken und viele Braten-Aufschnitte, da sieht das geschulte Auge meist auf den ersten Blick welche Qualität man da in den Händen hält. Hin und wieder mal lesen, was auf der Verpackung im Kleingedruckten steht, das hilft ebenfalls ungemein.

@kurtimwald - Billigstwurst

 @12:08 Uhr von kurtimwald:

"Warum haben wir in D die billigsten Preise für Lebensmittel, und warum graust es jeden europäischen Gast, wenn er die Lebensmittel in unseren Supermärkten auch nur anschaut?"

Die billigsten Lebensmittel haben wir, weil sie am billigsten (d.h. großindustriell) produziert werden. Die Massenwurstwaren anderer Länder sehen allerdings auch nicht appetitlicher aus.

Letztendlich bleiben nur der Kauf deutlich teurerer Produkte oder der Verzicht.

Naja.

Separatorenpampe ist allerdings nachhaltig. Wenn vom Tier nix weggeworfen wird. Ohne Deklaration geht natürlich nicht. 

 

Seifenherstellung mit Schlachtabfällen ist so gesehen übrigens auch nachhaltig. Auch wenn sich das für manche eklig anhört.

 

Aber "kurtimwald" hat schon recht. Die Deutschen sind Weltmeister im Geiz bei Lebensmitteln. Da wundert es kaum, wenn wieder etwas aufgedeckt wird.

 

Nicht gemeint sind die wirklich Bedürftigen. Die nun wahrlich keinen einzigen Cent zu viel in der Tasche haben. Bevor gleich wieder die üblichen ach so empörten Aufschreie kommen.

 

Kurz: Esst endlich weniger Wurst und dafür mehr Pflanzliches. Aber keine veganen (teuren) Ersatzprodukte mit unzähligen Zusatzstoffen.

 

Das Ganze wird jetzt nur…

Das Ganze wird jetzt nur wieder zu einem Skandal gemacht und hoch geputscht, weil die Namen Tönnies und Wiesenhof genannt wurden. Separatorenfleisch wird schon immer verwendet. Nur kam dann mal wieder im EU.Parlament jemand auf die glorreiche Idee man müße darauf unbedingt hinweisen. Also ist der Skandal nur, daß man einen Verstoß der Hinweispflicht darauf erkannt hat. Nochmals Separatorenfleisch ist kein Gammelfleisch! Und wenn jemand meint er sei bei seinem Haus und Hofmetzger besser dran, dem sei mal gesagt, daß ein Metzger auch so ziemlich alles von dem Tier verwertet, daß er geschlachtet hat. Und wer es nicht glaubt sollte mal bei einer Schlachtung dabei gewesen sein wenn er es nicht glauben möge!

Das  sagen  auch   …

Das  sagen  auch    Mitarbeiter  solcher  Firmen  wie  Tönnies und  Wiesenhof,   daß  seit  vielen  Jahren  Wurst  mit  Separorenfleisch   ohne  Deklaration   gestreckt  wird.  Doch  auch  beim  Konsumenten  bleibt  das  nicht  unbemerkt,  indem  man  sich  die  Zähne  kaputt  macht  an  Knochensplittern  und  sandartigen  Kaugefühl   in  der  Wurst.

@13:51 Uhr von eine_anmerkung.

Ich denke es sollte nicht der Eindruck hier vermittelt werden Separatotenfleisch wäre minderwertiges, oder gar Gammelfleisch. Es sind, wie teilweise beschrieben, Fleischreste die sich an den Karkassen befinden und beispielsweise durch Zentrifugen herausgelöst wird. Meines wissen werden viele Chicken-Nuggets durch gepresstes Separatorenfleisch hergestellt. Achten Sie mal drauf. Die Nuggets haben immer eines der sechs oder acht Grundmuster der verwendeten Formen. Wichtig ist aber das auf den Umstand hingewiesen wird wenn Separatorenfleisch verwendet wird wie es in dem Bericht steht.

@12:24 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

Jetzt aber mal langsam... Wer Fleisch mag, mag oft auch Separatoren. Gerne, wie im Tafelspitz, weichgekocht oder bei der Lammkeule im Ofen gebacken.

Das Wort ist halt ein Skandal-Trigger für die Meidale Aufmerksamkeit.

Gammelfleisch ist was Anderes.

 

manche steakbratereien haben auch ganz normales pressfleisch als rumpsteak verkauft. völlig legal. und ob viele döner nach den vorschriften hergestellt und verkauft werden, darf auch arg bezweifelt 

Döner gabs reichlich Skandale. Dönerfleisch gibts vom Hersteller in unterschiedlichen Qualitätsstufen und Preisen, je nachdem was drin ist. Eigentlich sollte sich der Preis am Stand danach richten. Sie müssten sogar Auskunft geben woher sie beziehen und welche Qualität. Im Dönerfleisch finden sich auch Sachen die kein Tier sind. Teile von Plastikgabeln, Holzstückchen, Steinchen.....

@werner1955 - regelmäßige, unangekündigte Kontrollen

 @12:19 Uhr von werner1955:

Ich wundere mich immer wieder das es so massenhaft  Mitarbeiter gibt die diese Machenschaft Jahrelang für Ihren Lohn mitmachen.

Wer sich nicht ausbeuten lässt, wird rausgeworfen und durch jemanden ersetzt, der sich ausbeuten lässt. Der gesamte Niedriglohnsektor lebt von diesem modernen Sklaventum.

"Gibt es dort keine Menschen mit Moral und Anständigen Maßstäben die das den Behörden melden?"

Sie wollen eine behördliche Aufgabe den Mitarbeitern überhelfen, die kaum oder gar nicht Deutsch sprechen? Für das Prinzip einer letztendlich gar nicht stattfindenden Selbstkontrolle hat sich Frau Klöckner auch stark gemacht.

Es ist die Aufgabe der Behörden, die Fabriken zu kontrollieren. Aber das passiert nur unzureichend, wie solche Skandale zeigen.

 

So eine Zahnarzt-Rechnung kann teuer werden

Das  meiste  Sepratorenfleisch  ist  in  Frikadellen  enthalten  und  deshalb  da    somit  die  Zahnschädigungsgefahr  durch  grobes  Knochenmehl  und  Knochensplitter  für  den  Konsumenten  am  größten.

@12:16 Uhr von werner1955

Gut das jeder freiwillig das essen darf was er möchte und bezahlen kann.

Da haben Sie völlig Recht. Der Wert dieser "Selbstverständlichkeit" wird erst so richtig bewusst, wenn man in Ecken der Welt sieht, wo die Menschen das nicht können.

Leider gibt es auch hierzulande immer mehr Menschen, die kaum eine andere Wahl haben, als ihre Kaufentscheidung nach dem Preis zu treffen. Wenn dann noch die "Geiz-ist-Geil"-Fraktion dazu kommt, braucht sich Tönnies keine Sorgen um Kunden zu machen. Profitstreben trifft sowohl auf ärmere als auch auf knauserige Bevölkerungsteile. Unternehmen wie diese stecken dann auch jeden Skandal locker weg. Am Kaufverhalten ändert sich (für viele bedauerlicherweise erzwungenermaßen)  ja sowieso nichts. Gibt ja nix Billigeres und Qualität der Ware oder gar Tierhaltungsformen, Tiertransport- und Tötungsart oder die "Haltungsbedingungen" der "Lohnsklaven" können da wohl keine Rolle spielen.

 

@12:24 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

>>manche steakbratereien haben auch ganz normales pressfleisch als rumpsteak verkauft. völlig legal.<<

 

Vielleicht verkauft, aber nicht legal.

 

>>und ob viele döner nach den vorschriften hergestellt und verkauft werden, darf auch arg bezweifelt werden<<

 

Wenn Sie Ihren Döner "halal" möchten, müssen Sie schon den im Laden ausgehängten Zertifikaten vertrauen.

@kurtimwald - Sie haben sicher Recht, dass bei uns

Tierschutz und Produktqualität  zu sehr unter "Freiwilligkeit" gefallen sind.

 

Dass aber "wir Deutschen" immer nur auf billig achten, während alle um uns herum auf Qualität bestehen, ist ein tausendfach wiederholtes Vorurteil, das man nur weitertragen kann, wenn man in Nachbarländern nicht wirklich hinschaut oder nie da war.

 

Viele holländische Fleisch- und Wurstwaren sind hinsichtlich des Inhalts ein vollkommenes Geheimnis; Gleiches gilt für dänische und schwedische "pölser" sowie Fleisch- oder Fischklopse und englische Pies, Grützen und "Hamburger". Franzosen in deutschen Grenzgebieten fahren seit eh und je rüber, um bei Aldi etc. zu sparen, während deutsche Grenzanwohner gerne nach Frankreich fahren, um die dortigen Essensauslagen zu bestaunen.

 

Zu insgesamt besserer Qualität fällt mir (außer Südwest-D) nur die Schweiz ein: allerdings liegt da die Armutsgrenze für eine 4-köpfige Familie auch bei 4000 Franken. Da können Sie sich die Preise ja ausmalen.

 

 

Grundsätzlich kann

so etwas in die Wurst wenn das gut kontrolliert wurde. Es ist dann mindere Qualität, die billiger verkauft und ausgezeichnet werden muss. Wir wissen jedoch, dass diese Branche sich soviele Skandale leistet, dass wir getrost davon ausgehen können, dass auch die Kontrolle auf Krankheiten, Keime und Schadstoffe nicht flächendeckend korrekt erfolgt. Nun muss man wissen, dass wenn das Tierprodukt belastet ist, sich das meiste nicht im normalen Fleisch, sondern in Separatorenbestandteilen findet. Damals als in der DDR Schulkinder an Lebensmittelvergiftung schwer krank wurden und mindestens eines starb, war es die Wurst die es gegeben hatte. 

@13:53 Uhr von Menschen 123xyz

>>"Döner gabs reichlich Skandale. Dönerfleisch gibts vom Hersteller in unterschiedlichen Qualitätsstufen und Preisen, je nachdem was drin ist. Eigentlich sollte sich der Preis am Stand danach richten. Sie müssten sogar Auskunft geben woher sie beziehen und welche Qualität. Im Dönerfleisch finden sich auch Sachen die kein Tier sind. Teile von Plastikgabeln, Holzstückchen, Steinchen....."<<

.

Der letzte Satz ist sicherlich ein Scherz und ich denke die Gewinnmaximierung steht im Vordergrund, d.h. es wird (wenn möglich), das billigste Dönerfleisch als weltbester Döner verkauft wenn die Kunden von Ort das hergeben. Vielleicht müsste hier eine gesetzliche Vorgabe her, wo beispielsweise ausgehangen werden muss welche Qualitätsstufe verwendet wird? Ich lieben Döner, denke aber Gottseidank nicht darüber nach was drin sein könnte.

 

@13:54 Uhr von Nachfragerin

 @12:19 Uhr von werner1955:

Ich wundere mich immer wieder das es so massenhaft  Mitarbeiter gibt die diese Machenschaft Jahrelang für Ihren Lohn mitmachen.

Wer sich nicht ausbeuten lässt, wird rausgeworfen und durch jemanden ersetzt, der sich ausbeuten lässt. Der gesamte Niedriglohnsektor lebt von diesem modernen Sklaventum.

"Gibt es dort keine Menschen mit Moral und Anständigen Maßstäben die das den Behörden melden?"

Sie wollen eine behördliche Aufgabe den Mitarbeitern überhelfen, die kaum oder gar nicht Deutsch sprechen? Für das Prinzip einer letztendlich gar nicht stattfindenden Selbstkontrolle hat sich Frau Klöckner auch stark gemacht.

Es ist die Aufgabe der Behörden, die Fabriken zu kontrollieren. Aber das passiert nur unzureichend, wie solche Skandale zeigen.

 

Nein.

Ich möchte das Mitarbeiter aus Anstand, Moral und Pflichtgefühl Ihn bekannte Verbrechen und Gesundheitsgefahren schnell melden.

Wenn mein Nachbar besoffen fahren will neheme ich Ihm die Schlüssel weg oder rufe die Polizei.

Tönnies

Tönnies... die schon wieder. Ich frage mich, ob man den Laden nicht allmählich zwangschliessen sollte. Zumindest, bis dort alles haarklein untersucht worden ist und nicht nur mal eben per Stippvisite.

Als das 9,- € Ticket kam, habe ich mich geärgert, dass ich auf dem Land lebe und nichts von diesem Ticket habe. Jetzt freue ich mich wieder darüber, weil ich mein Fleisch direkt vom Bauer holen kann und weiß, wie die Tiere gehalten werden und wie das Fleisch verarbeitet wird.

 

Tierfutter?

Die Herstellmethode hört sich so an, als würde Hunde- oder Katzenfutter hergestellt.  Ist das vergleichbar?

@13:31 Uhr von bolligru

Am Ende muß ein Großteil der Menschen, weltweit betrachtet, das essen, was zur Verfügung steht. Hoffentlich endet es nicht wie im Film „Jahr 2022… die überleben wollen“, der besser unter seinem Originaltitel „Soylent Green“ bekannt ist.

 

Den Film fand ich ziemlich krass und großartig. Wenn es bei uns soweit kommt, stellt das aber sicher kein Problem dar. Wichtig ist nur, dass es auf der Verpackung ordentlich ausgewiesen ist.

 

@13:40 Uhr von Sausevind

 @13:40 Uhr von Sausevind:

"Auch um der Tiere willen, die fröhlich herumlaufen wollen und nicht von Menschen gegessen werden wollen."

Wenn Tiere nicht mehr genutzt werden, dann wird es auch keine Tiere mehr geben. Der Komplettverzicht schadet daher der Arterhaltung bzw. der Rassenvielfalt. Das wäre dann das Gegenstück zur Massentierhaltung.

Das Optimum liegt in einer nachhaltigen Haltung und Nutzung von Tieren. Das wäre für die Tiere am besten, für die Konsumenten und auch für unseren Planeten.

PS: Bei den industriell überzüchteten Rassen wäre ein Aussterben natürlich kein Verlust.

Nur noch beim Metzger...

Ich kaufe meine Wurst seit langer Zeit nur noch vom Metzger. Da weiß ich, was ich habe und kann genussvoll essen. Aber mir ist natürlich auch bewusst, dass viele auch aus Kostengründen den Supermarkt ansteuern (müssen). Vielleicht sind  die Lebensmittelkontrollen und auch die Bussgelder zu moderat, um ein Umdenken  bei den Fleischproduzenten zu bewirken. Wiesenhof und Tönnies sind ja eigentlich "gebrannte Kinder" - und dennoch sorgen sie immer wieder für Negativschlagzeilen. Wir Kunden sollten unser Verbraucherverhalten darauf einstellen und entsprechende Produkte meiden. Im Internet kann man sehr schnell erfahren, welche Produktnamen von Wiesenhof und Tönnies vertrieben werden.

@13:54 Uhr von FakeNews-Checker

>>"Das  meiste  Sepratorenfleisch  ist  in  Frikadellen  enthalten  und  deshalb  da    somit  die  Zahnschädigungsgefahr  durch  grobes  Knochenmehl  und  Knochensplitter  für  den  Konsumenten  am  größten."<<

.

......... damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können.

 

Separatorenfleisch

sind die allerletzten Reste von den Knochen. Da war vor Jahren schon ein Bericht im Fernsehen wie die Knochen gesäubert werden, und das Separatorenfleisch verwendet wird, hat damals Niemand gejuckt.

Heute, eine Schlagzeile!

@13:42 Uhr von Nachfragerin

 @12:08 Uhr von kurtimwald:

"Warum haben wir in D die billigsten Preise für Lebensmittel, und warum graust es jeden europäischen Gast, wenn er die Lebensmittel in unseren Supermärkten auch nur anschaut?"

Die billigsten Lebensmittel haben wir, weil sie am billigsten (d.h. großindustriell) produziert werden. Die Massenwurstwaren anderer Länder sehen allerdings auch nicht appetitlicher aus.

Letztendlich bleiben nur der Kauf deutlich teurerer Produkte oder der Verzicht.

Das stimmt so nicht. Es wird billig produziert, weil es gekauft wird. Was im Regal liegen bleibt, wird nicht mehr hergestellt. Deutsche geben mit 11,1 % der Haushaltsausgaben sehr wenig für Nahrungsmittel aus. Nur die Iren sind mit 10,8 % noch geiziger. Zum Vergleich die Franzosen 15,9 % und die Italiener 17,9 %. Deutsche gehen halt lieber in Urlaub.

Die meisten haben den…

Die meisten haben den Artikel nicht verstanden und mit aller wahrscheinlichkeit nicht bis zum Ende durchgelesen! Die lesen nur die Wörter Speparatorenfleisch, Tönnies und Wiesenhof und schon ist der Lebenmittelskandal perfekt. Separatorenfleisch unterliegt keinem Verbot. Aber die Fleischindustrie muß laut EU Richtlinien darauf hinweisen. Und nur darum geht es im Artikel!

Gestern noch posaunen, dass…

Gestern noch posaunen, dass man auf alle Fälle immer das billigste Fleisch kauft, und heute protestieren, dass Separatorenfleisch in der Wurst ein Skandal ist.

Und dann noch so tun, als sähe man die Zusammenhänge nicht...

Beides gilt es zu ändern: Die Betrügereien in der Fleischindustrie und das Verbraucherverhalten des Billig-Wahns.

 

gez. NieWiederAfd

Nachhaltig

sind diese Produkte mit Sicherheit nicht. DARUM KAUFEN WIR NUR NOCH  IN GEPRÜFTEN BIO GESCHÄFTEN EIN !

Was bin ich aber überrascht!

Dass Unternehmer tricksen, um Steuern zu sparen, nehmen wir ja mit einem Augenzwinkern hin. Dass die Abfälle mit verwursten, aber in der Abrechnung kostentreibend=steuersenkend teures Fleisch angeben, das "überrascht" mich aber "total". Dagegen wieder ein Augenzwinkern, dass unser Staat zu wenig Personal hat, um Unternehmensbetrieb und Abrechnung zu überprüfen. Da das so selten geschieht, werden solche Besuche angekündigt, damit der Unternehmer sich "richtig" darauf vorbereiten kann.

@eine_anmerkung. - Erwischt.

 @13:37 Uhr von eine_anmerkung.

Mal halblang! Im Bericht steht das die Messmethode nach Aussage der betroffenen Hersteller alles andere als valide ist. Wer hat hier recht?

Die Prüfer.

Dass skandalträchtige Hersteller ein neues, aber wissenschaftlich verifiziertes Prüfverfahren anzweifeln, sollte Sie nicht überraschen.

@13:49 Uhr von FakeNews-Checker

 

 Doch  auch  beim  Konsumenten  bleibt  das  nicht  unbemerkt,  indem  man  sich  die  Zähne  kaputt  macht  an  Knochensplittern  und  sandartigen  Kaugefühl   in  der  Wurst.

 

 

Grundgütiger, was legen Sie sich denn da auf den Teller?

@Kokolores2017 - 13:59 Uhr

"Dass aber "wir Deutschen" immer nur auf billig achten, während alle um uns herum auf Qualität bestehen, ist ein tausendfach wiederholtes Vorurteil, das man nur weitertragen kann, wenn man in Nachbarländern nicht wirklich hinschaut oder nie da war."

 

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Da möchte ich widersprechen. Klar gibt es "Ausrutscher". Verbraucher die auf mehr Qualität achten. Aber "wir" sind bekannt dafür, möglichst wenig für Lebensmittel ausgeben zu wollen.

 

Witzig sind immer die Umfragen. Ein großer Teil ist bereit, Bio/nachhaltig/weniger tierleiderzeugend usw. zu kaufen. Wenn man dann nachhält, was davon in die Tat umgesetzt wird, dann... Aber so ist das nun mal mit Umfragen. Vor allen Dingen, wenn dann auch noch eine Kamera dabei ist. 

 

@12:24 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

Jetzt aber mal langsam... Wer Fleisch mag, mag oft auch Separatoren. Gerne, wie im Tafelspitz, weichgekocht oder bei der Lammkeule im Ofen gebacken.

Das Wort ist halt ein Skandal-Trigger für die Meidale Aufmerksamkeit.

Gammelfleisch ist was Anderes.

 

manche steakbratereien haben auch ganz normales pressfleisch als rumpsteak verkauft. völlig legal. und ob viele döner nach den vorschriften hergestellt und verkauft werden, darf auch arg bezweifelt werden

Es gibt nicht nur Pressfleisch, es gibt auch Pressfisch, siehe Fischstäbchen. Und die McNuggets bei McDonalds die immer eine schöne gleichmäßige Form aufweisen wachsen so auch nicht in der Natur!

@15:31 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Dass skandalträchtige Hersteller ein neues, aber wissenschaftlich verifiziertes Prüfverfahren anzweifeln, sollte Sie nicht überraschen."<<
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Davon steht aber nichts im Bericht, habe ihn nochmal gelesen (wissenschaftlich verifiziertes Prüfverfahren).

14:15 Uhr von NieWiederAfd

>>"Beides gilt es zu ändern: Die Betrügereien in der Fleischindustrie und das Verbraucherverhalten des Billig-Wahns."<<

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gez. NieWiederAfd

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.... wenn diese "Betrügereien" der Fleischindustrie denn wirklich Betrügereien gewesen sind was anhand dieses Berichtes, meiner Meinung nach, keineswegs als erwiesen angesehen werden kann. Was mich wundert ist wie vehement die Fleischindustrie den getätigten Vorwürfen gegenübertritt. Würde die das tun wenn diese sich einer Schuld bewusst wäre?

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gez. ein AfD-Wähler

Betrug ja, Gesundheitsgefährdung nein.

Hier scheint mit einigen Foristen so ziemlich ihre (schmutzige) Fantasie durchzugehen.

Deshalb eine kleine Klarstellung:

 

Separatorenfleisch ist Fleisch, das beim Auslösen, also dem Abschneiden des Muskelfleisches noch am Knochen bleibt.

Bei der heutigen Akkordarbeit im Schlachthof ist das vermutlich deutlich mehr als früher beim Fleischer.

Dieses Fleisch wird separiert - also vom Knochen getrennt, indem man entweder die ganzen Knochen an rotierende Bürsten hält, oder, meist bei grösseren Schlachthöfen, die grob zerkleinerten Knochen zwischen Walzen oder mittels einer Presse gegen ein feines Sieb (ca. 0,5mm Lochdurchmesser) presst.

Dabei wird das weichere Fleisch so zerkleinert, dass es durch die Löcher gedrückt und somit von Knochen, Sehnen und Knorpel getrennt wird - ähnlich wie beim Saftpressen.

 

Hygienisch ist kein besonderes Problem - wie beim normalen Hackfleisch auch kommt es auf Sauberkeit der Arbeitsumgebung an und auf eine ununterbrochene Kühlkette.

 

Also kommt mal runter Leute!

@11:41 Uhr von Südstaatlerin

Da kann einem nur übel werden! Ob Herr Tönnies diese ekelerregende Wurst auch auf seinem Teller hat ..?? Mit Sicherheit nicht. Höchste Zeit, jeglichen Wurstwaren den Rücken zu kehren.

 

Ekel ist ja ein erworbenes Gefühl - keine Tatsache.

Was genau, ausser ihren Vorstellungen, finden sie denn ekelerregend?

 

Es handelt sich hier um fein zerkleinertes Fleisch, das höchstens ein bisschen mehr Fett und eventuelle durch das Pressen der Knochen etwas mehr Kalzium enthält, als das normale Muskelfleisch.

 

Zur Wurstherstellung wird üblicherweise Brät verwendet - also Muskelfleisch, aus dem vorher die Knochen entfernt (herausgeschnitten) wurden und das dann fein zerkleinert wird.

Meist wird da für Konsistenz, Geschmack, Saftigkeit und Gewinnspanne beim Zerkleinern noch Fett zugegeben.

Also eigentlich kein grosser Unterschied zum Separatorenfleisch, das insofern eine effiziente Ressourcenausnutzung darstellt.

 

Eklig wird beides erst bei zu langer Lagerung und/oder bei unzureichender Kühlung.

 

@13:49 Uhr von FakeNews-Checker

 

Doch  auch  beim  Konsumenten  bleibt  das  nicht  unbemerkt,  indem  man  sich  die  Zähne  kaputt  macht  an  Knochensplittern  und  sandartigen  Kaugefühl   in  der  Wurst.

 

@13:54 Uhr von FakeNews-Checker

 

 

Das  meiste  Sepratorenfleisch  ist  in  Frikadellen  enthalten  und  deshalb  da    somit  die  Zahnschädigungsgefahr  durch  grobes  Knochenmehl  und  Knochensplitter  für  den  Konsumenten  am  größten.

 

Besser ist es auch bei aller Art von Fleisch, das Leckerli nicht bei Rudis Resterampe zu kaufen. Hackfleisch sollten Sie im Sinn von mehr lecker grundsätzlich nie im Sandkasten zubereiten, Wurst vor dem Verzehr nicht mit Sand panieren.

 

Dann geht auch Ihr Zahnarzt pleite.

@12:16 Uhr von mokky

Jetzt aber mal langsam... Wer Fleisch mag, mag oft auch Separatoren. Gerne, wie im Tafelspitz, weichgekocht oder bei der Lammkeule im Ofen gebacken.

Das Wort ist halt ein Skandal-Trigger für die Meidale Aufmerksamkeit.

Gammelfleisch ist was Anderes.

 

Mit dem letzten Satz haben sie recht.

Ansonsten könnte es sein, dass sie Bindegewebe und verkochte Sehnen mit Fleisch verwechseln, das beim Zerlegen am Knochen geblieben ist und durch mechanische Verfahren davon getrennt wird?

 

@12:20 Uhr von Kristallin

Oh sonst landen solche "Reste" eher im Hunde u Katzenfutter!

Jetzt Empörung über Tönnies..... Tja.

Vermutlich ist der Markt für den Verkauf von Separatorenfleisch an die Tiernahrungsindustrie zusammen gebrochen, weil Nachbars Katze nur noch Katzenjuppieragout mit echten Fleischstückchen für 23,50€ pro Kilo speist?

 

So langsam sollte doch auch…

So langsam sollte doch auch der letzte begreifen warum viele unsre Lebensmittel so preiswert sind, was sie im übrigen garnicht sind. Das was uns von der Lebensmittelindustrie in die Regale gestellt wird hat schon lange nichts mehr mit vernünftigen Lebensmitteln zu tun. Das sind billigste Grundzutaten mit Chemie in Farbe und Geschmack aufgepeppt. Wenn sich jeder mal die Mühe machen würde sich die Zutatenlisten der Produkte anzuschauen würde vielen der Appetit vergehen. Die meisten wissen aber wahrscheinlich nicht mal mehr das ein Brötchen früher mal aus Mehl, Wasser, Hefe und Salz bestand und sonnst nichts. Leid tun mir die Menschen die aufgrund Ihrer finanziellen Situation gezwungen sind den Mist zu essen. Der Rest kann gern so weiter essen Geitz ist ja bekanntlich geil.

@12:24 Uhr von jukep

Jetzt kommt halt auf die Bratwurstpackung eine Zutat mehr drauf. Bei den hundert Zusatzstoffen spielt das auch keine Rolle mehr. Wenigstens ist es noch Fleisch oder Knochen das man von den vielen Zusatzstoffen nicht immer behaupten kann. Das wird beim Grillfest des Sportvereins bestimmt niemand interessieren. 

 

Das ist die übliche Fehleinschätzung.

Das was, das was nicht und vor allem das wieviel schädigt unsere Gesundheit weitaus mehr, als alle Zusatzstoffe.

Die sollte man natürlich auch im Auge behalten, aber eine unausgewogene Ernährung und fehlernährungsbedingte Krankheiten sind eine vielfach grösser Gefahr für uns - zumindest bei Lebensmitteln hier in Deutschland.

 

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