Kommentare - Wahl in Frankreich: Macron-Lager büßt absolute Mehrheit ein

20. Juni 2022 - 08:14 Uhr

Frankreichs Staatschef muss bei der zweiten Runde der Parlamentswahl Rückschläge einstecken. Die Ränder legen hingegen zu. Eine Klatsche mit Folgen für die Verhältnisse im Land. Von Stefanie Markert.

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voila

wo hierzulande dünne mehrheiten siegerlächeln in die gesichter zaubern scheint im land des käses, des weins und langen brots die ABSOLUTE lufthoheit das mass der dinge sein zu müssen.
personenkult war eigentlich gestern, jetzt sollte der/die französische man/frau  die sog. SACHE(N) gemeinsam voranbringen und da ist es eigentlich nebensächlich WER das heft in der hand hält, sondern eher wie die buchstaben  darin umgesetzt werden, denn der optimale demokratische organismus ist ja viel mehr ein mann/frauschafts- als ein einzelwettbewerb und es wäre ein verheerendes zeichen für das volk, sollte der vorgesehene kurzschluss mit den "anderen seiten" dann zur staatskrise synthetisieren.
macron wird es, allein der vorbildfunktion wegen, noch wertschätzen den "vollblütigen" demokraten zu leben, da demokratieleben für frankreich auf gar keinen fall ein unmöglich lebbares wortungeheuer werden darf.

 

Die innenpolitischen…

Die innenpolitischen Konsequenzen und Turbulenzen nach dieser Wahl mögen in Frankreich groß sein. Was für Frankreich, Deutschland und Europa zentral ist: Die französisch-deutsche Freundschaft ist DIE Errungenschaft nach dem zweiten Weltkrieg und ein Herzstück europäischer Friedenspolitik und Kooperation; sie darf weder durch einen rechtsextremen noch einen linksextremen Nationalismus gefährdet werden.

 

gez. NieWiederAfd

Der kleine Kanzler kann leider auch nicht Frankreich

Eigentlich eine logische Sache, denkt man sich als Ausländer, wenn man von den Ergebnissen hört. Macron + Konservative = klare Mehrheit. Für einen Europafreundlichen Kurs.

Aber dann wird es bitter für Deutschland. Sowohl die starke Rechte als auch die starke Linke mögen D nicht. Und D hat nun einen Kanzler, der es in seiner kurzen Amtszeit geschafft hat, D - das in den Jahren vor ihm seinen Ruf in Osteuropa deutlich verbessern konnte - massiv zu schaden. Die mögen uns im Osten auch nicht mehr und immer weniger. Halten D für keinen glaubwürdigen Verbündeten, mehr ein Fähnchen im Wind von Putins Wind.

Der gelähmte Scholz, die Merkel-Parodie im Aussitz-Versuchen wird in einer so fordernden Zeit versagen. Und D massiv schaden.

Wenn Scholz schon seinen Diensteid - Schaden vom D Volk abzuwenden - nicht ernst nimmt und unbedingt den Job weiter machen will, den er so gar nicht beherrscht; sollten wenigstens Grün und FDP die Koalition sprengen. Für Neuwahl und dann Union statt SPD im Kanzleramt.

 

Naja...

...Kompromisse gehören zur Politik! Daran werden sich die Franzosen wohl noch gewöhnen! Lediglich der Stimmenzuwachs der extremen Rechte sollte einem zu denken geben! Da können wir von Glück sagen, dass "unser" rechter Haufen am Wochenende den Parteitag dazu genutzt hat, dem Bürger nicht nur seine extreme Fratze zu zeigen, sondern sich auch gleich selber noch zu zerlegen! Besser geht´s nicht (zumindest hier)!

Klare Tendenz

Überall herrscht Verdruss über die Politik. Zudem gibt es immer weniger Konsens in der Gesellschaft durch diverse Filterblasen, in denen sich jeder sein persönliches "Weltbild" zusammenzimmern kann. Deshalb gehen immer weniger Leute zur Wahl (also im Prinzip hauptsächlich nur polarisierte Leute), es gibt keine eindeutige Mehrheit ("Ampel") und extreme Konservative/Rechte gewinnen an Einfluss.

Nicht nur eine Wahlrechtsreform

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'Das geht, indem sich alle Parteien endlich darauf einigen, das Mehrheitswahlrechts abzuschaffen und das Verhältniswahlrecht einzuführen. So fühlten sich wieder mehr Menschen in der Nationalversammlung angemessen vertreten.'

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Das Mehrheitswahlrecht ist eine ‚Partizipationsbremse‘, seine Abschaffung wäre dringend notwendig aber nur eine Teilschritt zu einer partizipativen Demokratie.

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Es gab in der Geschichte Frankreichs bereits Phasen, in denen das Verhältniswahlrecht galt, sich die Parteien gegenseitig blockierten und in 11 Jahren 25 instabile Regierungen hervorbrachten.

De Gaulle hatte ja gerade vor diesem historischen Hintergrund die Präsidialdemokratie der 5. Republik mit einer starken, auf Handlungsfähigkeit bedachten Exekutive durchgesetzt.

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Die französischen Parteien müssen erst lernen,  m i t e i n a n d e r  zu kooperieren.

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Für mehr Bürgerbeteiligung braucht Frankreich zudem eine Dezentralisierung von Staat und Gesellschaft und eine echte Föderalisierung der Republik.

@08:37 Uhr von DB_EMD

...Kompromisse gehören zur Politik! Daran werden sich die Franzosen wohl noch gewöhnen! Lediglich der Stimmenzuwachs der extremen Rechte sollte einem zu denken geben! Da können wir von Glück sagen, dass "unser" rechter Haufen am Wochenende den Parteitag dazu genutzt hat, dem Bürger nicht nur seine extreme Fratze zu zeigen, sondern sich auch gleich selber noch zu zerlegen! Besser geht´s nicht (zumindest hier)!

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Der Stimmenzuwachs der extremen Linken bereitet genauso große Sorgen. Überein stimme ich mit ihnen was die deutsche Rechte angeht,. ich hoffe das jeder deutsche gesehen wieviele Nazis sich da in Riesa hinter ihrem Führer Höcke versammelt haben.

 

Ungesunde Verhältnisse erfordern starke Nerven

 

Frankreich mit seiner alten Vorliebe für die Wahl zwischen Revolution und Vernunft hat schwierige Verhältnisse gewählt.

 

"Einer von ihnen, Jean-Francois Copé, vergleicht die Lage gar mit der Weimarer Republik: "Es gab die Extremrechte in Deutschland und die Extremlinke, die sich zehn Jahre lang extrem gewalttätig gegenüberstanden. Und das endete in einer Diktatur. Das kann durchaus heute auch in Frankreich passieren. Das müssen wir im Kopf haben, wenn wir in den nächsten Tagen weitreichende Entscheidungen treffen."

 

Die extremen Blöcke auf der Linken und der Rechten haben noch keiner Demokratie gut getan. Aber die Situation ist nunmal so wie sie ist. Wenn die Gaullisten schon zu dieser Erkenntnis gekommen sind, dann werden sie hoffentlich auch für eine stabile Koalition zur Verfügung stehen. Frankreich braucht klare Verhältnisse.

 

 

 

Ausgleich...

Zum Glück gibt es in der Ukraine stabile politische Verhältnisse. Das könnte, nach deren baldigem Beitritt zur EU, das Defizit ausgleichen, welches sich in Frankreich gerade ankündigt.

@08:42 Uhr von MRomTRom

Für mehr Bürgerbeteiligung braucht Frankreich zudem eine Dezentralisierung von Staat und Gesellschaft und eine echte Föderalisierung der Republik.

Wie schlecht Föderalismus ist, haben wir grade bei unseren Coronamassnahmen gesehen. Jeder will sich profilieren. Gebracht hat es nichts. 

@08:37 Uhr von DB_EMD

...Kompromisse gehören zur Politik! Daran werden sich die Franzosen wohl noch gewöhnen! Lediglich der Stimmenzuwachs der extremen Rechte sollte einem zu denken geben! Da können wir von Glück sagen, dass "unser" rechter Haufen am Wochenende den Parteitag dazu genutzt hat, dem Bürger nicht nur seine extreme Fratze zu zeigen, sondern sich auch gleich selber noch zu zerlegen! Besser geht´s nicht (zumindest hier)!

(zumindest hier im Moment )

@08:34 Uhr von Joes daily World

Aber dann wird es bitter für Deutschland. Sowohl die starke Rechte als auch die starke Linke mögen D nicht. 

Das Problem ist wohl weniger, das diese Parteien D nicht mögen, sondern es auch noch in Teilen Frankreichs auch die Einwohner betrifft. Sonst würden diese Parteien wohl auch nicht so gut abschneiden. Aber diese Erfahrung hatten letztes Jahr mein Schwager und seine Frau in der Normandie machen müssen. Er Portugiese, wurde (bildlich geschrieben) mit Kusshand u.a. in einem Restaurant empfangen,  sie, als sie merkten das sie Deutsche ist, wurde eher wie Luft behandelt. Worauf sie auch gegangen sind. Mein Mann hat ähnl. Erfahrungen in den 90ern während eines Schüleraustausches gemacht. Da wurde er in einem Dorf gefragt, was er sich denn mit den Deutschen abgibt.

 

 

schade

wirklich schade und irritierend, dass die Rechten unter Le Pen so stark profitieren konnten.

Macron als Verteter des Kapitals hat die Wähler offenbar zu derartigen Verzweiflungstaten gedrängt.

 

Umkehr oder 'Normalisierung' ?

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Die Frage, die sich in 2022 für Macron stellt ist: ist das nur eine 'Normalisierung' der besonderen Situation von 2017, als er eine übergroße Mehrheit gewann  oder eine Umkehr ?

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2017 hat Emmanuel Macron das jahrzehntelange Spiel von sich in der Regierung abwechselnden rechten und linken Reformblockierern durchbrochen und mit LREM eine unideologische Kraft der liberalen Mitte zur Macht verholfen.

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Auf sie gestützt hat er Reformen durchgesetzt, die Frankreich ‚en marche‘ gesetzt haben: den starren Arbeitsmarkt flexibler und einstellungsfreudiger gemacht, Bildungsreformen angeschoben, Staatsunternehmen reformiert. Der Erfolg der Zahlen gab ihm recht.

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Sein forscher Stil hat es seinen Gegnern allerdings auch einfach gemacht, ihn als abgehoben zu charakterisieren. Der Verlust der absoluten Mehrheit für sein Lager ist zum Teil Normalisierung, zum anderen Teil ein Druckablass-Ventil gegen den Reformeifer Macrons

 

Glückwunsch

und Daumen hoch für Madame Marine Le Pen !!!!

@08:47 Uhr von hesta15

...Kompromisse gehören zur Politik! Daran werden sich die Franzosen wohl noch gewöhnen! Lediglich der Stimmenzuwachs der extremen Rechte sollte einem zu denken geben! Da können wir von Glück sagen, dass "unser" rechter Haufen am Wochenende den Parteitag dazu genutzt hat, dem Bürger nicht nur seine extreme Fratze zu zeigen, sondern sich auch gleich selber noch zu zerlegen! Besser geht´s nicht (zumindest hier)!

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Der Stimmenzuwachs der extremen Linken bereitet genauso große Sorgen. Überein stimme ich mit ihnen was die deutsche Rechte angeht,. ich hoffe das jeder deutsche gesehen wieviele Nazis sich da in Riesa hinter ihrem Führer Höcke versammelt haben.

Na, dann passen Sie mal auf das Sie die deutsche rechte nicht unterschaetzen ..... es fehlen nur noch ein paar Zutaten; z.B Arbeitslosigkeit bei 8 Millionen, Inflation >>15%, kalte Wohnung im Winter und die Realpolitik kuemmert sich ums Gendern und das Austerben des indonesischen Sojawurms; es geht oft schneller als man denkt.

 

 

@08:34 Uhr von Joes daily World

„……….

Wenn Scholz schon seinen Diensteid - Schaden vom D Volk abzuwenden - nicht ernst nimmt und unbedingt den Job weiter machen will, den er so gar nicht beherrscht; sollten wenigstens Grün und FDP die Koalition sprengen. Für Neuwahl und dann Union statt SPD im Kanzleramt.“

Das sehe ich ganz anders als Sie in Ihrem Post beschreiben. Zum großen Glück haben wir einen SPD Kanzler, der anders als die momentanen Scharfmacher aus der CDU, nicht über jedes Stöckchen springt. Eine instabile Regierungskoalition in Deutschland hilft weder uns, noch den Franzosen. Ein wirtschaftlich stabile Deutschland wie unter Merkel, hat mit zu EU Stabilität  beigetragen. In Frankreich zeigt sich der Beginn eines AuseinanderDriftens Richtung extremer rechten und linken Ränder als Folge der sich anbahnenden sozialen und wirtschaftlichen Tendenzen. Maßnahmen aufgrund der europäischen Solidaritätsbekundungen des amtierenden Politiker Macron Richtung Ukraine. Jetzt hat Macron aber keine Mehrheit mehr hinter sich. 

 

Regieren in Frankreich und Europa wird schwieriger

Das Regieren in Frankreich und in Europa wird für Macron schwieriger. Die Zeiten des alleinige finanzielle Sagens sind vorbei. Frankreich wird lernen müssen  sein Parlament zu demokratisieren. Entscheidungen in Europa werden noch schwieriger werden. Eine Änderung der europäische Entscheidungsfindung auch finanziell ist zwingend notwendig. Gegebenfalls eine Verkleinerung der EU oder eine EU der zwei Geschwindigkeiten.  Ungarische Zustände sind unerträglich.

Bevor die EU noch grösser wird sollten diese Fragen die seit Jahren anstehen gelöst werden.

Die Chance für uns alle...

...liegt in einer reformierten EU! Nur so können die Menschen überzeugt werden, dass nur gemeinsam die Zukunft Europas zu gestalten ist! Daher halten ich (mit Ausnahme des Beitrittskandidaten-Status für die Ukraine) jede Erweiterung, insbesondere in Pulverfass-Regionen wie Serbien für totalen Wahnsinn!

Erst eine Reform, die sich vor allem auch mit dem Einstimmigkeitsprinzip ernsthaft auseinandersetzt, wird die Sinnhaftigkeit der EU bei den Bürgern stärken!

Die Wahlen der extremen Ränder der letzten Jahre ist zum großen Teil der überbürokratsierten EU und ihrer völligen Unbeweglichkeit zu verdanken! Und das zeigt sich gerade in Frankreich, wo von jeher der Drang nach "Revolutionen" am größten gewesen ist!

@08:34 Uhr von Joes daily World

... Wenn Scholz schon seinen Diensteid - Schaden vom D Volk abzuwenden - nicht ernst nimmt ...

 

Schon wieder diese nationalistische und ethnische Engführung "Schaden vom deutschen Volke abzuwenden": Es wird Zeit, die Formulierung unmissverständlich zu ändern: "Schaden von der deutschen Bevölkerung abzuwenden und in diesem Sinne die europäische und internationale Zusammenarbeit zu stärken". 

Die Formulierung drückt den großen demokratischen Konsens aus, dem die meisten zustimmen dürften, außer die 

  antieuropäischen
  fanatischen
  D-Mark- und Abschottungs-Fans.

Das A steht spätestens seit gestern klar für: "Abbruch" statt "Alternative": Die AfD will nicht nur die EU abwickeln, sie formuliert Beschlussvorlagen wie diese: Eine Annäherung an Russland, ohne den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine auch nur zu erwähnen.

 

Scholz und Macron stehen für einen klaren Kurs der Kooperation, Freundschaft und Demokratie-Orientierung.  Das intensiviert sich durch die gestrige Wahl.

 

gez. NieWiederAfd

08:57 Dany39 zu @08:34 Joes daily World

Auch wenn die 90er schon etwas her sind - in den letzten Jahren ist die Kluft zwischen Franzosen und Deutschen deutlich größer geworden. Darüber könnte man Seiten schreiben.

Wenn Macron doch nicht ein klares Bündnis mit den Konservativen bildet, sondern wechselseitig sich die Mehrheiten sucht - wird seine Politik weniger D-freundlich werden.

Und wenn dann mal D Unterstützung von der EU braucht - wo wird man uns helfen wollen? Im Osten sicher nicht. Im Süden auch nicht. Und die Franzosen immer weniger gerne.

In diesen herausfordernden Zeiten, kann sich D nicht einen Kanzler-Azubi leisten. Der erst mal Jahre braucht. Die Zeit haben wir nicht. Jetzt bräuchte es einen handlungsaktiven Kanzler der Lösungen finden kann. Sicher keinen Aussitzer. Denn den straft das Leben in Zeiten des Krieges und der Cholera (bildlich für die Lage in F).

@08:55 Uhr von Seebaer1

Zum Glück gibt es in der Ukraine stabile politische Verhältnisse. Das könnte, nach deren baldigem Beitritt zur EU, das Defizit ausgleichen, welches sich in Frankreich gerade ankündigt.

Um die Ukraine als ausgleichenden Stabilitätsfaktor in der EU zu sehen, gehört schon viel Fantasie dazu. Wir haben in der EU schon zu viel Probleme mit den Kosten. Das Nord-Süd Gefälle sollte jedem bekannt sein. Da braucht es nicht noch einen weiteren Kandidaten, der die EU mit enormen Kosten vor neue Probleme stellen wird. Die EU ist auch kein Programm um die Problem auf der Welt zu lösen.

 

@09:07 Uhr von Pax Domino

und Daumen hoch für Madame Marine Le Pen !!!!

Deutsche Nationalisten gratulieren französischen Nationalisten, die die enge Zusammenarbeit und Freundschaft zerstören wollen: Da weiß man, was man hat.

 

gez. NieWiederAfd

Dany 39/ Joes daily World

Schon etwas eigenartig wenn man sich vorstellen kann, dass die Franzosen ihre Nationalversammlung mit ihren Empfindungen zu Deutschland bestimmen.

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Schönen Gruss aus Frankreich, wo ich seit drei Wochen auf meiner Wandertour keine einzige  ihrer beschriebenen Deutschlandablehnung bestätigt fand.

@08:42 Uhr von MRomTRom

Für mehr Bürgerbeteiligung braucht Frankreich zudem eine Dezentralisierung von Staat und Gesellschaft und eine echte Föderalisierung der Republik.

Wie oft wurde in DEU bereits über das föderalistische System geschimpft. Zuviel Uneinigkeit, zu unterschiedliche Interessen, zu lahm in der Handlungsfähigkeit, zu teuer usw. Ich bin mir nicht sicher, ob das Verhältniswahlrecht immer die erste Wahl ist. Vor allem in Krisensituationen ist es wichtig mit einer (hoffentlich kompetenten) Stimme zu sprechen. Einfacher wird die Regierungsarbeit jetzt sicher nicht. Wie man da mit zwei so destruktiven Gruppen irgendwie zusammenkommen will, ist mir noch nicht klar.

 

Macron hat zu sehr auf 'Demobilisierung' gesetzt

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Macron hat die Präsidentschaftswahl im April haushoch mit einer Mehrheit von 59%  zu 41 %  gewonnen. Wenige Wahlen zwischen 2 Spitzenkandidaten weisen solche Abstände auf.

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Bei den Parlamentswahlen hat er nun auf die 'Demobilisierung' gesetzt, um dem zweifelos vorhanden Unmut in Teilen der französischen Gesellschaft kein Ziel zu geben.

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Der Preis ist eine historisch niedrige Wahlbeteiligung. Offensichtlich blieb ein Teil seiner eigenen Gefolgschaft vom April zuhause, während die stärker oppositionell motivierten Anhänger von Melenchon und LePen  an die Urnen gingen.

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Dabei zeigt die Erfahrung: eine starke Wahlbeteiligung stärkt die liberalen und sozialen Kräfte der Mitte und begrenzt den Erfolg der Ränder.

 

Demokratischer Wandel

Globalisten haben den Annspruch unabhängig von demokratischen Wahlen agierende internationale Finanzmärkte als Entscheidungsträger zu etablieren. 

 

Frankreich ist das Ursprungsland der Demokratie. Die französische Revolution hat Demokratie und Volkssouveränität hervorgebracht. 

 

Die Demokratie wird durch das Wahlergebnis gestärkt und der neoliberale Traum vom Abbau des Sozialstaates und der Rückfall hinter die Sozialstandards der Vergangenheit abgewählt. 

 

 

@09:09 Uhr von sonnenbogen

und Daumen hoch für Madame Marine Le Pen !!!!

Da sich die AFD in DEU soeben alle Mühe gibt, das letzte bischen Leben, was in ihr steckte auszuhauchen, müssen Sie sich wenigstens für die Nachbarn "freuen". In DEU ist der Drops gelutscht.

 

Kann man nur auf vernünftige Zusammenarbeit hoffen

So ist das in einer Demokratie, wechselnde Wählergunst verlangt nach Kompromissen. Oft ist das gut, oft auch nicht. Frankreich erlebt gerade, dass der- auch hier wieder- viel gerühmte Atomstrom neben den ohnehin bekannten, oft kleingeredeten Nachteilen, nun auch extreme Schwierigkeiten mit der Kühlung hat. Da wäre der Einfluss grüner Politik auf Macron sicher nicht nachteilig.

Andererseits sind gerade in Krisen erzwungene Kompromisse oft wenig hilfreich. In Deutschland haben wir endlich eine handelnde Regierung, die allerdings von dem Zwergpartner FDP oft an wichtigen Maßnahmen gehindert wird. Ob es nun in Frankreich auch zu parteipolitisch motivierten Fehlern in der Krisenbewältigung kommt, oder die dortigen Parteien ihrer Verpflichtung zum Wohl der Menschen nachkommen, wird sich zeigen.

Sind in einer, für die Bürger gute Politik, nicht auch

kompromissbereite Politiker notwendig.

Nicht Kompromissbereitschaft auf dem niedrigsten gemeinsamen Niveau sondern eine  Kompromissbereitschaft im Interesse ALLER Bürger.

Daher sehe ich eine Mehrheit, noch schlimmer die absolute Mehrheit, alles andere als demokratisch.

Leider haben ich den Eindruck das weltweit Politiker die tatsächlich Kompromissbereit sind inzwischen Mangelware sind und das auch immer öfters die Wähler eher die Politiker wählen die ihre Maximalforderungen kompromisslos erzwingen wollen.

P.s.:Natürlich schränkt es die Glaubwürdigkeit und, für mich persönlich, auch die Wählbarkeit eines Politikers ein oder aus wenn dieser noch Berater- oder anderweitige Nebenjobs bei der Industrie bzw. industrienahen Institutionen annimmt.

 

 

 

@08:47 Uhr von hesta15

@08:37 Uhr von DB_EMD

...Kompromisse gehören zur Politik! Daran werden sich die Franzosen wohl noch gewöhnen! Lediglich der Stimmenzuwachs der extremen Rechte sollte einem zu denken geben! Da können wir von Glück sagen, dass "unser" rechter Haufen am Wochenende den Parteitag dazu genutzt hat, dem Bürger nicht nur seine extreme Fratze zu zeigen, sondern sich auch gleich selber noch zu zerlegen! Besser geht´s nicht (zumindest hier)!

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Der Stimmenzuwachs der extremen Linken bereitet genauso große Sorgen. Überein stimme ich mit ihnen was die deutsche Rechte angeht,. ich hoffe das jeder deutsche gesehen wieviele Nazis sich da in Riesa hinter ihrem Führer Höcke versammelt haben.

 

 

Das, was Sie als extreme Linke bezeichnen, ist so extrem gar nicht. Da sind viele Grüne und wackere Sozialdemokraten bei.

Da Marine Le Pen

Sich öffentlich gegen Deutschland und gegen die EU gestellt hat, ist dieser Stimmenzuwachs und das Wahlergebnis in Frankreich auch für uns in Deutschland eine Warnung. Schon jetzt werden außerhalb der Politik (Medien) Blasen Veränderungen sichtbar. Nach Corona die nächste Krise mit unklarem Ausgang. Die ständigen Parolen nach immer mehr und immer brutaleren Waffen als Mittel der Wahl, schaffen düstere Bilder ohne ein friedliches Ergebnis am Horizont. Es bildet aber auch die Unfähigkeit ab nach anderen Lösungen zu suchen. Das ist ein großes Dilemma. In meiner sozialen Umgebung ist kein Bürger der eine Verdoppelung oder gar verdreifachten Preis zum Leben auf längere Sicht leisten kann.  

09:09 Uhr von sonnenbogen | Hoffnung auf die Lüth-Strategie ?

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Na, dann passen Sie mal auf das Sie die deutsche rechte nicht unterschaetzen ..... es fehlen nur noch ein paar Zutaten; z.B Arbeitslosigkeit bei 8 Millionen, Inflation >>15%, kalte Wohnung im Winter und die Realpolitik kuemmert sich ums Gendern und das Austerben des indonesischen Sojawurms; es geht oft schneller als man denkt.

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Hier geht es um die Wahl in Frankreich und nicht um Ihr Mono-Thema AfD. Ihr Post bestätigt allerdings die Erwartung der 'Lüth-Strategie', d.h. die Hoffnung, dass es dem Land doch bitte schlecht gehen möge, damit es der Partei gut geht.

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Diese Hoffnung gibt es bei Le Pen natürlich auch. Aber die Franzosen möchte nicht die Probleme verbal potenziert sehen, sondern eine Regierung, welche sie löst. Vor diesen Erwartungen der Wähler versagen die extremen Ränder in aller Regel. In F wie in D.

 

Wahl

nach meiner Meinung nach zeigt diese Wahl nur eins klar auf das über 60% der Wähler diese Politik anlehnt und dadurch stellt sich die Frage warum niemand auch die Presse das anspricht. 

die Politik der letzten Jahrzehnte haben doch die sogenannten Ränder erst stark werden lassen. das trifft auf Frankreich zu genau wie bei uns. geht in die tiefe und ihr werdet es sehen.

Glückwunsch an den RN

Mandate mehr als verzehnfacht. Eine starke Leistung.

Die Parteien einzeln betrachtet ist der RN die zweitstärkste Kraft. Wer hätte das gestern erwartet?

 

@09:00 Uhr von rjbhome

wirklich schade und irritierend, dass die Rechten unter Le Pen so stark profitieren konnten.

Macron als Vertreter des Kapitals hat die Wähler offenbar zu derartigen Verzweiflungstaten gedrängt.

 

 

Können Sie mir erklären, wie Macron als Kapitalvertreter die Wähler dazu gedrängt hat, rechtsextrem zu wählen?

 

Die extreme Rechte war ja nun immer mit "dem Kapital" verbündet. Auch wenn ihr Lippenbekenntnis ein anderes ist. 

Hilflose Verschwörungstheorien der Républicains

Zitat: ""Es gab die Extremrechte in Deutschland und die Extremlinke, die sich zehn Jahre lang extrem gewalttätig gegenüberstanden. Und das endete in einer Diktatur. Das kann durchaus heute auch in Frankreich passieren. Das müssen wir im Kopf haben, wenn wir in den nächsten Tagen weitreichende Entscheidungen treffen.""

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Das sind aber hilflos anmutende Verschwörungstheorien der Républicains, konservativ möchte ich die frz. Républicains nicht. Diese sind genauso "konservativ" wie ihr deutschen Pendant, die CDU.

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Anstatt auf den eigenen Niedergang mit kritischer Introspektion zu reagieren und nach den Gründen der gestiegenen Missgunst beim Wähler zu suchen (z.B. Migrationspolitik), will man sich des alten Tricks der "Nazi-Keule" in Bezug auf diejenigen bedienen (RN), die genau diese Themen besetzt haben, die die frz. CDU genauso wie die CDU in D negiert haben?

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Schwach. Sehr schwach.

@09:22 Uhr von NieWiederAfd

... Wenn Scholz schon seinen Diensteid - Schaden vom D Volk abzuwenden - nicht ernst nimmt ...

 

Schon wieder diese nationalistische und ethnische Engführung "Schaden vom deutschen Volke abzuwenden": Es wird Zeit, die Formulierung unmissverständlich zu ändern: "Schaden von der deutschen Bevölkerung abzuwenden und in diesem Sinne die europäische und internationale Zusammenarbeit zu stärken". 

Solange der Amtseid - auch entgegen Ihrer Auffassung - so lautet, wie er nunmal lautet, wird man die Menschen, die ihn geleistet haben, auch daran bemessen müssen. Im übrigen ist der deutsche Bundeskanzler in allererster Linie auch Deutschland und seinen Bürgern verpflichtet. Zumindest so lange, wie die EU eben noch aus Nationalstaaten besteht, die hoffentlich auch weiter Bestand haben werden, auch wenn in mancher Beziehung eine enge Zusammenarbeit absolut sinnvoll ist.

 
 

 

09:17 Uhr von DB_EMD| Mehr Reformen wagen

 

'Die Wahlen der extremen Ränder der letzten Jahre ist zum großen Teil der überbürokratsierten EU und ihrer völligen Unbeweglichkeit zu verdanken! Und das zeigt sich gerade in Frankreich, wo von jeher der Drang nach "Revolutionen" am größten gewesen ist!

 

Die EU ist besser als ihr von den Populisten interessengeleitet mit inhaltslosen Phrasen in Abrede gestellter Ruf.  Deswegen sollte man sich dieser Erzählung von der Überbürokratisierung nicht zu eigen machen. Er stimmt nicht. Die EU hat weniger Beschäftigte pro Verwaltungsakt als jede andere Regierungsbürokratie in den einzelnen Ländern.

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Was die 'Unbeweglichkeit' angeht: gerade die ist ja der Überbetonung der Entscheidungsbefugnisse der einzlenen Länder geschuldet. Die EU ist weit weg von einem Zentralstaat, sondern ein Staatenverbund mit einzelnen Befugnissen zu Zusammenarbeit.

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Mann müsste vielmehr die Rechte des EU-Parlaments gegenüber dem Europäischen Rat stärken und die Bürgerbeteiligung umfangreicher und transparenter machen.

 

09:29 Uhr von weingasi1 | Durch eine stabile Koalition

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'Wie oft wurde in DEU bereits über das föderalistische System geschimpft. Zuviel Uneinigkeit, zu unterschiedliche Interessen, zu lahm in der Handlungsfähigkeit, zu teuer usw.'

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Ich bin dennoch ein überzeugter Föderalist. In einer pluralistischen Gesellschaft ist die Entscheidungsfindung horizontal zwischen den Parteien und vertikal mit den Gebietskörperschaften mühselig. Aber die Mühe lohnt sich im Sinne der Partizipation und ist der Preis der Demokratie.

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'Ich bin mir nicht sicher, ob das Verhältniswahlrecht immer die erste Wahl ist.'

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Die Mehrheitswahl lässt leider zu viele Stimmen unberücksichtigt. Für Krisensituationen hat man verfassungsrechtlich begrenzte Ausnahmeregeln für die Exekutive.

 

'Wie man da mit zwei so destruktiven Gruppen irgendwie zusammenkommen will, ist mir noch nicht klar.'

 

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Ja, das ist die Herausforderung. So wie die Sache liegt, geht das nur durch eine stabile Koalition mit den Republikanern.

Obergötter

Am 20. Juni 2022 - 09:07 Uhr von Pax Domino

"Glückwunsch und Daumen hoch für Madame Marine Le Pen !!!!“

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Eigentlich heißt es ja PAX DOMINI (der Friede des Herren). Aber wenn man über Gott steht, sagt man halt PAX DOMINO = Dem Herren sei Frieden. Kein Wunder, dass sojemand für Marine Le Pen schwärmt, die selbst auch ÜBER ALLEM STEHT! Quasi die Obergötter untereinander.

Wahlen

das war zu erwarten, Die Reformen die er angestossen hat, haben wir schon hinter uns und hat die SPD 20 Jahre Opposition gekostet. 

Was die Rechten betrifft, klar die AvD zerlegt sich gerede selbst aber dh. nicht das andere Parteien enstehen koennen wenn die Unzufriedenheit hierzuland zunimmt. 

Verteuerung der Energie, mangelnder Wohnraum, teure Mieten., Lebenshaltungskosten, Vergroesserung der Armut der in den Mittelstand hineinreicht, Ich sehe da Platz fuer einen Populist oder selbigen Parteien. 

Dass es in der Politik überhaupt „Ränder“ geben kann,

ist das Kernproblem

Genauso wie der Umstand, dass es im Zeitalter des allgegenwärtigen Daten- und Informationsaustauschs in "Echtzeit" in der Politik dank des „Festhaltens“ an einem angesichts der gesellschaftlichen und technischen Weiterentwicklungen der letzten Jahrzehnte längst obsoleten - und damit nicht nur dysfunktionalen, sondern jeden echten gesellschaftlichen Fortschritt "aktiv" blockierenden - Politikmodell (dessen "offizielle Bezeichnung" hier nebensächlich ist) immer noch nicht nur möglich, sondern sogar unumgänglich ist, dass überhaupt jemand „Rückschläge“ einstecken „muss“.

Wahl in Frankreich: Macron-Lager büßt absolute Mehrheit ein...

Eine Niederlage des "Jupiters". Da haben die abgestimmt (und gewonnen), die sich-in Abwandlung eines Macron-Ausspruchs, keinen teuren Anzug leisten können. Schwieriger wird es jetzt eine unsoziale Renten"reform" durchzusetzen. Oder neue Privatisierungen. Die Niederlage von LREM kann man auch als Abstimmung über den Neoliberalismus definieren.

@09:28 Uhr von NieWiederAfd

und Daumen hoch für Madame Marine Le Pen !!!!

Deutsche Nationalisten gratulieren französischen Nationalisten, die die enge Zusammenarbeit und Freundschaft zerstören wollen: Da weiß man, was man hat.

 

gez. NieWiederAfd

Was linke gerade zerstören sehen wir in der Ukraine.

Extremisten haben noch nie Freiheit und Wohlstand für Ihre Bürger erreicht. Von der DDR, über Nord Korea bis nach Kuba.

Bringt einen zum Nachdenken

Auch bei uns sind die Verhältnisse ähnlich siehe Ampel. Und weil die FDP in der Regierung so viele soziale Vorhaben blockieren und Gelder für die Industrie bewirken kann, verliert die SPD (auch wegen Olaf Scholz und seiner Weggrinspolitik), gewinnt die Partei (Union) neuen Zulauf, die über Jahrzehnte die Wohlhabenden bedient hat .

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Auch interessant, dass bei uns die Linken (Roten) so verpönt sind. Ob das mit dem Bendlerblock zusammenhängt?

@10:57 Uhr von Nettie

ist das Kernproblem

Genauso wie der Umstand, dass es im Zeitalter des allgegenwärtigen Daten- und Informationsaustauschs in "Echtzeit" in der Politik dank des „Festhaltens“ an einem angesichts der gesellschaftlichen und technischen Weiterentwicklungen der letzten Jahrzehnte längst obsoleten - und damit nicht nur dysfunktionalen, sondern jeden echten gesellschaftlichen Fortschritt "aktiv" blockierenden - Politikmodell (dessen "offizielle Bezeichnung" hier nebensächlich ist) immer noch nicht nur möglich, sondern sogar unumgänglich ist, dass überhaupt jemand „Rückschläge“ einstecken „muss“.

dysfunktionalen Politiksystem?

Welche sollen das sein? Unser westlichen bürgernahen, die Schweitz oder meinen Sie nur Kuba und Nord Korea damit.

Melenchons Kritik an Deutschland

Exportüberschüsse haben in Deutschland (in den letzten 25 Jahren) ca 60% des Wirtschaftswachstums ausgemacht. Das bedeutet im Umkehrschluss einen geringen Anteil der inländische Nachfrage am Wachstum, also real stagnierende oder (für bis zu 30% der Bevölkerung) sinkende Einkommen.  

Durch unterdurchschnittliches Wachstum der Löhne konnte sich D so (auf Kosten der eigenen Bevölkerung) einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen EU Länder erkaufen. Gleichzeitig verhindert D mit seiner aufgezwungen Austeritätspolitik, dass man mit Investitionen wettbewerbsfähiger wird, und lockt gebildete Arbeitskräfte qua Perspektivlosigkeit aus den Ländern. Ohne Möglichkeit eine eigene Währung abzuwerten, bleibt nur die Senkung der Löhne, also die Schwächung der inländischen Nachfrage. Dies geht dann mit gesellschaftlichen Verwerfungen und der Ablehnung gegenüber der EU einher.

Deutschlands Europapolitik ist selbstzerstörerisch und Stimmen wie Melenchon, die das offen kritisieren, würden Europa gut tun.

 

@ 09:54 Uhr von weingasi1 @09:22 Uhr von NieWiederAfd

Der Amtseid wird in der Tat unterschiedlich interpretiert, und diese Interpretation ist wie ein Lackmustest für die politische Position:

Nach eigenem Bekunden gehören Sie zu denen, die ihn nationalistisch interpretieren;

die verschärfte Variante davon wäre, ihn völkisch zu interpretieren, wie es u.a. die Blaubraunen tun. 

Ich gehöre zu denen, die 'Volk' im heutigen Sinne als 'Bevölkerung', also alle, die hier leben, verstehe, und deutsche Interessen nur dann gewahrt sehe, wenn sie nicht nationalistisch sondern nationenübergreifend und dabei vor allem an der EU orientiert verstanden werden. 

Und diese unterschiedlichen Grundhaltungen finden sich in Frankreich genauso wieder.

Nichts schadet dem "Wohl der Menschen, die in Deutschland/Frankreich leben", dem "Volk" mehr als erstarkender Nationalismus. Das gilt ökonomisch, ökologisch, gesellschaftlich, kulturell und vor allem friedenspolitisch, in Frankreich genau wie in Deutschland. 

 

gez. NieWiederAfd

@11:05 Uhr von werner1955

und Daumen hoch für Madame Marine Le Pen !!!!

Deutsche Nationalisten gratulieren französischen Nationalisten, die die enge Zusammenarbeit und Freundschaft zerstören wollen: Da weiß man, was man hat.

 

gez. NieWiederAfd

Was linke gerade zerstören sehen wir in der Ukraine.

 

Linke zerstören die Ukraine? Der rechtsextreme nationalistische Autokrat und Oligarchenfreund Putin hat mit seinem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg die Zerstörung der Ukraine als Ziel. Mit "Linke" hat das ungefähr so viel zu tun wie afd mit "Alternative".

Daher kommt es auch nicht von ungefähr, dass die Rechtsaußen in Frankreich und Deutschland so putinfreundlich sind.

 

gez. NieWiederAfd

Stärkung der Ränder in…

Stärkung der Ränder in Frankreich ist schlecht für das Land und Europa.   Manche Wähler haben nicht begriffen, dass gegen wirtschaftliche Gesetzmäßigkeiten kein Kraut gewachsen ist.

@11:40 Uhr von Zufriedener Optimist

t nur seine extreme Fratze zu zeigen, sondern sich auch gleich selber noch zu zerlegen! Besser geht´s nicht (zumindest hier)!
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Der Stimmenzuwachs der extremen Linken bereitet genauso große Sorgen. Überein stimme ich mit ihnen was die deutsche Rechte angeht,. ich hoffe das jeder deutsche gesehen wieviele Nazis sich da in Riesa hinter ihrem Führer Höcke versammelt haben.
Na, dann passen Sie mal auf das Sie die deutsche rechte nicht unterschaetzen ..... es fehlen nur noch ein paar Zutaten; z.B Arbeitslosigkeit bei 8 Millionen, Inflation >>15%, kalte Wohnung im Winter und die Realpolitik kuemmert sich ums Gendern und das Austerben des indonesischen Sojawurms; es geht oft schneller als man denkt.

 

 

„es“? Was wünschen Sie sich? Ein viertes Reich?

@11:30 Uhr von Werner40

Stärkung der Ränder in Frankreich ist schlecht für das Land und Europa.   Manche Wähler haben nicht begriffen, dass gegen wirtschaftliche Gesetzmäßigkeiten kein Kraut gewachsen ist.

in Frankreich noch mehr als in D!

@11:05 Uhr von werner1955meinen

und Daumen hoch für Madame Marine Le Pen !!!!

 

Deutsche Nationalisten gratulieren französischen Nationalisten, die die enge Zusammenarbeit und Freundschaft zerstören wollen: Da weiß man, was man hat.

 

gez. NieWiederAfd

 

Was linke gerade zerstören sehen wir in der Ukraine.

Extremisten haben noch nie Freiheit und Wohlstand für Ihre Bürger erreicht. Von der DDR, über Nord Korea bis nach Kuba.

 

Welche Linken zerstören gerade was in der Ukraine?

 

Sollten Sie mit „Linke“ Putin meinen, so stünden Sie damit weltweit allein da.

 

Putin ist ein rechtsextremer Nationalist. Auch er selbst würde sich nie als Linken bezeichnen. Seine Anhänger hier im Forum sind zu mindestens neunzig Prozent Anhänger der AfD.

@11:08 Uhr von werner1955

ist das Kernproblem

Genauso wie der Umstand, dass es im Zeitalter des allgegenwärtigen Daten- und Informationsaustauschs in "Echtzeit" in der Politik dank des „Festhaltens“ an einem angesichts der gesellschaftlichen und technischen Weiterentwicklungen der letzten Jahrzehnte längst obsoleten - und damit nicht nur dysfunktionalen, sondern jeden echten gesellschaftlichen Fortschritt "aktiv" blockierenden - Politikmodell (dessen "offizielle Bezeichnung" hier nebensächlich ist) immer noch nicht nur möglich, sondern sogar unumgänglich ist, dass überhaupt jemand „Rückschläge“ einstecken „muss“.

dysfunktionalen Politiksystem?

>> Welche sollen das sein? Unser westlichen bürgernahen, die Schweitz oder meinen Sie nur Kuba und Nord Korea damit.

Das globale. Deshalb übrigens auch meine explizite Anmerkung (dessen [des Politikmodells] "offizielle Bezeichnung" hier nebensächlich ist“).

@10:57 Uhr von Nettie

ist das Kernproblem

Genauso wie der Umstand, dass es im Zeitalter des allgegenwärtigen Daten- und Informationsaustauschs in "Echtzeit" in der Politik dank des „Festhaltens“ an einem angesichts der gesellschaftlichen und technischen Weiterentwicklungen der letzten Jahrzehnte längst obsoleten - und damit nicht nur dysfunktionalen, sondern jeden echten gesellschaftlichen Fortschritt "aktiv" blockierenden - Politikmodell (dessen "offizielle Bezeichnung" hier nebensächlich ist) immer noch nicht nur möglich, sondern sogar unumgänglich ist, dass überhaupt jemand „Rückschläge“ einstecken „muss“.

Wer soll eigentlich noch den Sinn eines Satzes mit 70 Wörtern + X erfassen ? Ich behaupte, der deutschen Sprache, auch in komplexeren Satzgefügen mächtig zu sein aber hier bin ich überfordert. Vermutlich geht es nicht nur mir so.

 

13:28, weingasi1 @10:57 Uhr von Nettie

ist das Kernproblem

Genauso wie der Umstand, dass es im Zeitalter des allgegenwärtigen Daten- und Informationsaustauschs in "Echtzeit" in der Politik dank des „Festhaltens“ an einem angesichts der gesellschaftlichen und technischen Weiterentwicklungen der letzten Jahrzehnte längst obsoleten - und damit nicht nur dysfunktionalen, sondern jeden echten gesellschaftlichen Fortschritt "aktiv" blockierenden - Politikmodell (dessen "offizielle Bezeichnung" hier nebensächlich ist) immer noch nicht nur möglich, sondern sogar unumgänglich ist, dass überhaupt jemand „Rückschläge“ einstecken „muss“.

 

Wer soll eigentlich noch den Sinn eines Satzes mit 70 Wörtern + X erfassen ? Ich behaupte, der deutschen Sprache, auch in komplexeren Satzgefügen mächtig zu sein aber hier bin ich überfordert. Vermutlich geht es nicht nur mir so.

 

 

Ich finde den Satz der Userin völlig verständlich und logisch aufgebaut.

 

Geben Sie sich doch bitte ein wenig Mühe. Ich bin ziemlich sicher, daß Sie ihn verstehen können.

Genau hinsehen....

Was möchte denn Herr Macron ändern? :

Z. Beispiel die Rente von 60! auf 64 Jahre erhöhen.

Die Franzosen lassen sich nicht so einfach die Butter vom Brot nehmen wie die Deutschen!

Wir werden bald bis 70 schuften können, damit unsere Politiker die ganze Welt retten können.

Viel Spaß noch in Deutschland und Glückwunsch nach Frankreich. 

@13:22 Uhr von fathaland slim

und Daumen hoch für Madame Marine Le Pen !!!!

 

Deutsche Nationalisten gratulieren französischen Nationalisten, die die enge Zusammenarbeit und Freundschaft zerstören wollen: Da weiß man, was man hat.

 

gez. NieWiederAfd

 

Was linke gerade zerstören sehen wir in der Ukraine.

Extremisten haben noch nie Freiheit und Wohlstand für Ihre Bürger erreicht. Von der DDR, über Nord Korea bis nach Kuba.

 

Welche Linken zerstören gerade was in der Ukraine?

 

Sollten Sie mit „Linke“ Putin meinen, so stünden Sie damit weltweit allein da.

Aber was sagen Sie denn zu den Reaktionen der meisten Foristen auf das französische Wahlergebnis ? Da macht sich doch Ärger über die Niederlage von Macron breit, oder nicht ? Was befürchten die denn ? Doch das, wenn die Entwicklung so weiter geht, Probleme wirtschaftlicher Art innerhalb der EU. Vielleicht zum Thema Exportüberschüsse und Austerität (Fiskalpakt etc.).

 

 

@11:27 Uhr von NieWiederAfd

 
 

Linke zerstören die Ukraine? Der rechtsextreme nationalistische Autokrat und Oligarchenfreund Putin hat mit seinem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg die Zerstörung der Ukraine als Ziel. Mit "Linke" hat das ungefähr so viel zu tun wie afd mit "Alternative".

Daher kommt es auch nicht von ungefähr, dass die Rechtsaußen in Frankreich und Deutschland so putinfreundlich sind.

 

gez. NieWiederAfd

Im Gegensatz zu Ihnen sehe ich sehr wohl eine Schnittmenge von Linken in DEU und den Putin-Befürwortern. Kann man auch in diesem Forum immer wieder beobachten. Nicht bei allen Foristen, die sich selbst als "links" einordnen aber bei einigen, wie man auch im Parlament feststellen kann, wenn man denn will, wo die Linke ja eine durchaus merkwürdige Einstellung zum Krieg in der UKR hat.

 

@13:28 Uhr von weingasi1

ist das Kernproblem

... dank des „Festhaltens“ an einem angesichts der gesellschaftlichen und technischen Weiterentwicklungen der letzten Jahrzehnte längst obsoleten - und damit nicht nur dysfunktionalen, sondern jeden echten gesellschaftlichen Fortschritt "aktiv" blockierenden - Politikmodell (dessen "offizielle Bezeichnung" hier nebensächlich ist) immer noch nicht nur möglich, sondern sogar unumgänglich ist, dass überhaupt jemand „Rückschläge“ einstecken „muss“.

Wer soll eigentlich noch den Sinn eines Satzes mit 70 Wörtern + X erfassen ? Ich behaupte, der deutschen Sprache, auch in komplexeren Satzgefügen mächtig zu sein aber hier bin ich überfordert. Vermutlich geht es nicht nur mir so.

 

Vermutlich haben Sie hier recht.

P.S.: Ich nutze die sich mir hier bietende Gelegenheit und ersetze der größeren Eindeutigkeit und damit besseren Verständlichkeit halber das "unumgänglich" in meinem Kommentartext durch "unausweichlich".

@13:22 Uhr von fathaland slim

 

 

Welche Linken zerstören gerade was in der Ukraine?

 

Sollten Sie mit „Linke“ Putin meinen, so stünden Sie damit weltweit allein da.

 

Putin ist ein rechtsextremer Nationalist. Auch er selbst würde sich nie als Linken bezeichnen. Seine Anhänger hier im Forum sind zu mindestens neunzig Prozent Anhänger der AfD.

 

Das übliche Problem der TV-Total-Generation.

Sie können die Extreme nicht mehr auseinanderhalten.

Und wechseln dann auch schnell quer.

Dann noch das Problem mit der Sprache:

Sie können quer und queer nicht trennen.

Erschwerend das Problem mit der Farbe:

Sie können marine nicht von braun trennen.

 

Fazit: Eine wahre Trennorgie.

Am Schluss trennt man sich dann endgültig vom politischen Verstand. ;-)

@13:28 Uhr von weingasi1

ist das Kernproblem

Genauso wie der Umstand, dass es im Zeitalter des allgegenwärtigen Daten- und Informationsaustauschs in "Echtzeit" in der Politik dank des „Festhaltens“ an einem angesichts der gesellschaftlichen und technischen Weiterentwicklungen der letzten Jahrzehnte längst obsoleten - und damit nicht nur dysfunktionalen, sondern jeden echten gesellschaftlichen Fortschritt "aktiv" blockierenden - Politikmodell (dessen "offizielle Bezeichnung" hier nebensächlich ist) immer noch nicht nur möglich, sondern sogar unumgänglich ist, dass überhaupt jemand „Rückschläge“ einstecken „muss“.

Wer soll eigentlich noch den Sinn eines Satzes mit 70 Wörtern + X erfassen ? Ich behaupte, der deutschen Sprache, auch in komplexeren Satzgefügen mächtig zu sein aber hier bin ich überfordert. Vermutlich geht es nicht nur mir so.

 

Das macht aber auch nix.

@13:22 Uhr von fathaland slim

und Daumen hoch für Madame Marine Le Pen !!!!

 

Deutsche Nationalisten gratulieren französischen Nationalisten, die die enge Zusammenarbeit und Freundschaft zerstören wollen: Da weiß man, was man hat.

 

gez. NieWiederAfd

 

Was linke gerade zerstören sehen wir in der Ukraine.

Extremisten haben noch nie Freiheit und Wohlstand für Ihre Bürger erreicht. Von der DDR, über Nord Korea bis nach Kuba.

 

Welche Linken zerstören gerade was in der Ukraine?

 

Sollten Sie mit „Linke“ Putin meinen, so stünden Sie damit weltweit allein da.

 

Putin ist ein rechtsextremer Nationalist. Auch er selbst würde sich nie als Linken bezeichnen. Seine Anhänger hier im Forum sind zu mindestens neunzig Prozent Anhänger der AfD.

Neunzig Prozent , Sachen gibt es , die gibt es nicht. Ein AfD Wähler !

 

13:22 fathaland zu 11:02 werner1955

"Welche Linken zerstören gerade was in der Ukraine?

Danke mal wieder für das stets aufrechte Zu-Rechts-rücken der Faktenlage.

Aufmerksame Beobachter dieses Forums wissen seit Jahresbeginn, dass die Foristenschar aus der ganz rechten Ecke eilig u. beflissen daran arbeitet ihre eigene Vertrickung in der völkisch-rechtsextremen Propaganda zu vertuschen. Haben die bekannten (meist älteren Herren) doch seit Putins Rede 2007 (Münchener Si-Konferenz) keine sich bietende Gelegenheit ausgelassen das autoritäre, rechtsnationalistische Narrativ Putins hier zu verbreiten.

Jetzt angesichts der offenen Kriegsagression Putins verkrümelt man sich, weint Krokodilstränen o. (wie der kritisierte Herr Werner) versucht man mit abstrusen & dreisten Faktenverdrehungen davongekommen.

Putin verbreitet seit Jahren rechtsextremes Geschwätz in Reinkultur. Die Ideologie ist von völkischen Ideen (Grossrussland, Heim-ins-Reich-Geschwurbel) geprägt. Er finanziert die RN in Frankr. & FPÖ in AUT. Er coacht die AfD.

 

 

 

 

 

 

 

Das Präsidialsystem scheitert - schon lange

.. und stärker als ein Parlamentarismus.

Man kann nur hoffen, dass NUPES eine Politik macht, die konkrete Verbesserungen für Menschen und Klima bringt. 

Wenn sie geschickt sind, können sie was hinkriegen - sonst geht der neoliberale Unsinn ungebremst weiter.

13:27 Uhr von Nettie

... Deshalb übrigens auch meine explizite Feststellung („dessen [des Politikmodells]“offizielle Bezeichnung“ hier nebensächlich ist“)

+

Das haben Sie aber so etwas von auf den Punkt gebracht. Alles klar jetzt.

@13:27 Uhr von Nettie

 
>> Welche sollen das sein? Unser westlichen bürgernahen, die Schweitz oder meinen Sie nur Kuba und Nord Korea damit.

Das globale. Deshalb übrigens auch meine explizite Anmerkung (dessen [des Politikmodells] "offizielle Bezeichnung" hier nebensächlich ist“).

Also welches Politikmodell nicht dysfunktional ist haben Sie mir nach nicht erklärt. ich halte das Schweizer System einer sehr direkten Demokrtie als aktuell Weltweit das beste für die Menschen.

@ Coachcoach

Man kann nur hoffen, dass NUPES eine Politik macht, die konkrete Verbesserungen für Menschen und Klima bringt. 

 

Nupes wird mit 150 Sitzen keine Politik machen, erst recht nicht für das Klima. Nupes wird sich auf den Boykott von Politik konzentrieren. Das gleiche gilt für RN.

@ Halleluja, sonnenbogen, pax domino, seebaer ...

Es scheint hier einige Foristen zu geben, die sich über  instabile Verhältnisse in Frankreicht und überhaupt in Europa freuen.

Was hätten Sie davon, wenn die RN, wenn Frankreich eine  unkooperative, europafeindliche Politik macht?

Hass auf Macron

Die Journalistin Corinne Lhaïk hat ein sehr Interessantes Buch über den "Hass auf Macron" geschrieben. Die politischen Kräfte am linken und rechten Rand treibt nicht die Gestaltung von Politik für Frakreich an. Ihr Antrieb ist der Hass auf Macron und die Blockade aller konstruktiven Ansätze. Politik muss sich aber auf Dialog und Kompromisse stützen, nicht auf Hass.

Grundkurs Demokratie

 @09:34 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Globalisten haben den Annspruch unabhängig von demokratischen Wahlen agierende internationale Finanzmärkte als Entscheidungsträger zu etablieren. 

Globalisten? Wer soll das sein? Und wie können Märkte Entscheidungsträger sein? Eine Verschwörungstheorie?

Frankreich ist das Ursprungsland der Demokratie.

Ähm, nein, für gewöhnlich ist dies Griechenland, wie das Wort Demokratie aus dem Griechischen stammt.

Die französische Revolution hat Demokratie und Volkssouveränität hervorgebracht. 

Bis dass der Terror und der Kaiser kamen. Übrigens: die Schweiz und die USA waren einige Jahre schneller und nachhaltig erfolgreicher.

Die Demokratie wird durch das Wahlergebnis gestärkt

Ähm, nein. Genauer: durch Wahlen überhaupt.

und der neoliberale Traum vom Abbau des Sozialstaates und der Rückfall hinter die Sozialstandards der Vergangenheit abgewählt.

Eine Volksabstimmung zu diesen Zielen der Partei von Frau Le Pen war nicht Gegenstand der Wahl vom Sonntag.

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