Kommentare - Leitzinserhöhung: Wenn das Eigenheim plötzlich 25 Prozent teurer ist

18. Juni 2022 - 09:47 Uhr

Seit Monaten macht den US-Amerikanern eine Rekord-Inflation zu schaffen. Nun hat die Notenbank Fed heftig reagiert. Besonders auf dem Immobilienmarkt führt das zu immensen Turbulenzen. Von Reinhard Baumgarten.

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Kommentare

Wenn das Eigenheim auf einmal 25 Prozent teurer ist

haben die Interessen der Kapitalisten endgültig gegen die der Allgemeinheit durchgesetzt („gesiegt“).

Weil sich dann nur noch diejenigen ein elementares Grundbedürfnis - einen ihren Bedürfnissen gerecht werden könnenden Wohnraum - „leisten“ können werden, die über das dazu „nötige“ „Kleingeld“ verfügen.

 

Apropos „endgültig“ (s.o.): Hoffentlich doch nicht.

@ Nettie

 

Wenn das Eigenheim auf einmal 25 Prozent teurer ist haben die Interessen der Kapitalisten endgültig gegen die der Allgemeinheit durchgesetzt („gesiegt“).

 

Die Kapitalisten sind die Allgemeinheit. Es gibt in den USA sehr wenige Sozialisten, genau wie in Europa.

Leitzinserhöhung

Solange sog. "Berater"  in den Kreditunternehmen bei Finanzierungen immer wieder "Milchmädchenrechnungen" aufstellen, werden viele Naive weiterhin leicht in den Ruin getrieben.

Solche Praktiken aber sind alles andere als neu.

Eigentum

Viele Amerikaner in ländlichen Gebieten wohnen in ihrem eigenen Haus. Baufinanzierung ist also in den USA eine ganz alltägliche Sache. Das Bauen ist deutlich billiger als in Deutschland und die Durchschnittseinkommen sind höher.

Eigenheim bald unbezahlbar?

Na, super! In einem der reichsten Länder der Welt ist das Eigenheim bald unbezahlbar. Zu den Lieblings-Vokabeln der Bundesregierung gehört der Begriff "Eigenanteil", ob es bei den Häuslebauern ist oder auch beim Pflegeheim oder im Todesfall. Es gibt Dinge, in denen Deutschland im internationalen Vergleich ausgesprochen schlecht dasteht. Und das mit Recht. Da müsste von Seiten der Regierung viel mehr kommen.

Was für eine Weisheit

"Aber wird die Inflation auf Kosten einer Rezession gesenkt, dann lauern andere Kalamitäten: Jobverlust, Arbeitslosigkeit und Einkommenseinbußen für Millionen Amerikaner.  "

Was passiert denn mit einer unhaltsamen Inflation?
Rezession, Jobverlust, Arbeitslosigkeit und Einkommenbußen. Mindestens genauso oder noch schlimmer.

Wo ist der Unterschied?
Ohne Inflation bleibt die Währung stabil.
Sie wird gerettet bzw. kann man damit weiter arbeiten.
MIt Inflation funktioniert die Währung nicht mehr.

@09:56 Uhr von aua am popo, Trollnick

@ Nettie

Wenn das Eigenheim auf einmal 25 Prozent teurer ist haben die Interessen der Kapitalisten endgültig gegen die der Allgemeinheit durchgesetzt („gesiegt“).

 

Die Kapitalisten sind die Allgemeinheit. Es gibt in den USA sehr wenige Sozialisten, genau wie in Europa.

 

Das Begriffspaar lautet nicht Kapitalist-Sozialist, sondern Kapitalist-Proletarier.

 

@09:49 Uhr von Nettie

Wenn das Eigenheim auf einmal 25 Prozent teurer ist, haben die...

...Käufer einfach zu lange geschlafen. In den letzten Jahren sind die Kredite immer günstiger geworden, bis sie zum Schluss fast hinterhergeworfen wurden. Meine Schwester vollführt gerade Freudentänze, weil sie ihren Hauskauf im letzten Jahr finanziert und dafür noch Geld "geschenkt" bekommen hat. Wir haben vor 17 Jahren um Welten weniger Zinsen vereinbaren müssen als unsere Freunde, die fünf Jahre vor uns ihr Eigenheim finanzierten. Dass die Zinsen irgendwann mal wieder steigen müssen, war ganz einfach abzusehen. 

die Interessen der Kapitalisten...

haben damit nichts zu tun, denn auch die werden jetzt weder Häuser günstiger ein- noch verkaufen können. Und selbst jetzt ist der Hauskauf immer noch günstiger als zum Beispiel Mitte der Neunziger Jahre.

Apropos „endgültig“ (s.o.): Hoffentlich doch nicht.

Das hat mit "hoffentlich" nichts zu tun, sondern mit dem ganz normalen Finanzkreislauf. 

@ fathaland slim - Schwarzweiß

Das Begriffspaar lautet nicht Kapitalist-Sozialist, sondern Kapitalist-Proletarier.

 

Und wo rechne ich mich als Selbständiger dazu?

@09:56 Uhr von aua am popo

 

Die Kapitalisten sind die Allgemeinheit. Es gibt in den USA sehr wenige Sozialisten, genau wie in Europa.

Nicht die Kapitalisten. Allenfalls diejenigen, die „glauben“, dass Geld das Maß aller Dinge sei, ohne das kein Leben möglich sei. Was jedenfalls so lange ein (für alle immer existenzbedrohenderes) Problem ist bzw. bleibt, wie die Wert- bzw. „Bewertungs“- Maßstäbe innerhalb des globalen Finanzsystems „maßgeblich“ von einzelnen Akteuren darin beeinflusst bzw. „bestimmt“ werden.  

@09:59 Uhr von aua am popo

Viele Amerikaner in ländlichen Gebieten wohnen in ihrem eigenen Haus. Baufinanzierung ist also in den USA eine ganz alltägliche Sache. Das Bauen ist deutlich billiger als in Deutschland und die Durchschnittseinkommen sind höher.

 

Das Medianeinkommen in den USA ist ganz erheblich niedriger als in Deutschland.

 

Ich möchte zunächst wissen…

Ich möchte zunächst wissen was in meinem Land passiert bevor mich andere Länder interessieren! Mich interessieren in erster Linie die Preise in Deutschland!

@ Anita L.

 

Wenn das Eigenheim auf einmal 25 Prozent teurer ist, haben die...

...Käufer einfach zu lange geschlafen.

 

Vielleicht waren sie aber auch noch gar nicht fertig mit dem Studium. Man kann ein Haus nicht immer dann kaufen, wenn die Zinsen zufällig niedrig sind. Und man kann das vorallem niemandem vorwerfen.

@09:59 Uhr von Robert Wypchlo

Na, super! In einem der reichsten Länder der Welt ist das Eigenheim bald unbezahlbar. Zu den Lieblings-Vokabeln der Bundesregierung gehört der Begriff "Eigenanteil", ob es bei den Häuslebauern ist oder auch beim Pflegeheim oder im Todesfall. Es gibt Dinge, in denen Deutschland im internationalen Vergleich ausgesprochen schlecht dasteht. Und das mit Recht. Da müsste von Seiten der Regierung viel mehr kommen.

Verstehe ich Sie demnach recht, dass Ihnen der Staat bitteschön alles schenken darf, bzw. beim Hauskauf die Bank Ihre Absicherung gleich mit übernehmen soll? Ist ja auch echt unerhört, dass ein "Eigenanteil", eine eigene Anstrengung für das persönliche Wohlbefinden verlangt wird. Nenene. In welchen Ländern kommen Sie denn im internationalen Vergleich ohne Eigenanteil für Pflege, Eigenheim und Krankenversicherung aus?

@ Owe der Nervier

Ich möchte zunächst wissen was in meinem Land passiert bevor mich andere Länder interessieren! Mich interessieren in erster Linie die Preise in Deutschland!

 

Dann sind Sie bei dieser Diskussion falsch.

@09:58 Uhr von putzfee02

Finde ich ja toll, dass mein Haus jetzt mehr wert ist, als vorher. Nur dann steigt auch die Grundsteuer.

neulich schrieb ein Herr aus Bayern, seine Villa, die die Eltern für 400000 DM kauften, ist jetzt 8 Millionen wert. Absurd oder?

 

 

Toll, dann kann er sich jetzt für 8 Millionen ein gleiches Haus kaufen.

 

@10:11 Uhr von aua am popo

@ fathaland slim - Schwarzweiß

Das Begriffspaar lautet nicht Kapitalist-Sozialist, sondern Kapitalist-Proletarier.

 

Und wo rechne ich mich als Selbständiger dazu?

 

Dann sind Sie kein Proletarier, da Sie nicht abhängig beschäftigt sind. Sind Sie Besitzer von Produktionsmitteln, dann sind Sie Kapitalist. Wenn nicht, dann nicht.

 

Es gibt nämlich nicht nur Kapitalisten und Proletarier. 

 

@09:59 Uhr von aua am popo

Viele Amerikaner in ländlichen Gebieten wohnen in ihrem eigenen Haus. Baufinanzierung ist also in den USA eine ganz alltägliche Sache. Das Bauen ist deutlich billiger als in Deutschland und die Durchschnittseinkommen sind höher.

 

 

Aber den Artikel haben Sie doch gelesen, oder?

 

@10:15 Uhr von aua am popo

@ Owe der Nervier

 

Ich möchte zunächst wissen was in meinem Land passiert bevor mich andere Länder interessieren! Mich interessieren in erster Linie die Preise in Deutschland!

 

Dann sind Sie bei dieser Diskussion falsch.

 

Da gebe ich Ihnen mal Recht.

 

Re : aua am popo

Schau dir aber erst einmal viele dieser Bruchbuden an. Der größte Teil nur aus Holz, und wenn es brennt, ist alles weg, oder bei einem Tornado bläst es die Bude weg.

Nur deshalb sind viele dieser Häuser so billig, weil auch kaum eine Dämmung oder sonstiger Schutz vorhanden ist.

Nur die Leute, die über deutlich mehr Geld verfügen, leisten sich ein solideres Haus, aus Steinen !  

 

@10:12 Uhr von Owe der Nervier

Ich möchte zunächst wissen was in meinem Land passiert bevor mich andere Länder interessieren! Mich interessieren in erster Linie die Preise in Deutschland!

 

Dann lesen Sie doch bitte Artikel, in denen das thematisiert wird. Die gibt es reichlich.

 

@10:11 Uhr von aua am popo

Das Begriffspaar lautet nicht Kapitalist-Sozialist, sondern Kapitalist-Proletarier.

 

Und wo rechne ich mich als Selbständiger dazu?

Den gibt es in der bipolaren Welt der Forenbeiträge nicht mehr. Es gibt hier nur "Arm" versus "Reich", "Bonze" versus "Hartz IV", "Multikonzern" versus "Geringverdiener mit Tafeln-Pass", "Miethai" versus "ausgebeuteter Mieter".

Ich finde mich leider auch nicht wieder, obwohl nicht selbständig. Aber sollten Sie das Pech haben, Angestellte zu beschäftigen, gehören Sie wahrscheinlich automatisch in die Kategorie "Kapitalist"...

Nicht auf Deutschland übertragbar

Die Finanzierung von Schulden oder von Baukrediten läuft bei uns ganz anders ab. 
 

Wir haben hier fast keine variablen Zinsen. 
 

Viele finanzieren mit Bausparverträgen oder mit Kreditlaufzeiten von 15 Jahren plus…

 

Und für neue Finanzierungen wird zwar der Zins höher. Gleichzeitig sinkt aber die notwendige anfängliche Tilgung. 
 

Bei einem Hypothekendarlehen werden die Zinsen immer aus der Restschuld berechnet. Und die sinkt ja jeden Monat. Deshalb steigt die Tilgung auch jeden Monat an. 
 

Grob gesagt: je höher die Zinsen, desto größer dieser Effekt „zzgl. ersparter Zinsen“.

 

Bei sehr niedrigen Zinsen ist der Effekt minimal, die Tilgung muss daher viel höher sein, sonst ist die Gesamtlaufzeit weit über 40 Jahre. 
 

hohe Zinsen und niedrigere Tilgung = ähnlich hohe mtl. Belastung. 

Höhere Bonitätsvorgaben wegen sehr teuren Immobilien machen Baufinanzierungen insgesamt aber schwerer. 
 

Ratenkredite für Konsum und Ûberziehungszinsen steigen aber definitiv an und werden teurer. 
 

 

Re : harry_up

Ich würde eher empfehlen, dieses so "wertvolle" Haus zu hegen und pflegen, in jeder Hinsicht und mit Weitsicht !

 

 

@ Orfee

Wo ist der Unterschied?
Ohne Inflation bleibt die Währung stabil.

 

Steigen die Preise von Waren und Dienstleistungen im Mittel, so bezeichnet man das als Inflation. Mit der Stabilität der Währung hat das nicht direkt zu tun.

Und Inflation führt nicht automatisch in eine Rezession oder zu Arbeitsplatzverlust. Umgekehrt kann man beobachten, dass ein Konjunkturaufschwung häuftig mit anziehender Inflation einher geht.

@09:59 Uhr von aua am popo

 

Viele Amerikaner in ländlichen Gebieten wohnen in ihrem eigenen Haus. Baufinanzierung ist also in den USA eine ganz alltägliche Sache. Das Bauen ist deutlich billiger als in Deutschland und die Durchschnittseinkommen sind höher.

 

In den den USA sind Durchschnittseinkommen höher als in Deutschland.

Ca. 65.000 zu ca. 54.000 US-$ / Jahr. Arithmetisches Mittel bei viel mehr Einkommens-Ungleichheit als hierzulande. Ca. 11.000 US-$ mehr pro Jahr bauen kein Haus, und wer die Kosten zu fast 100% mit Krediten finanziert hat, kann sich in den USA schnell im Trailer-Park wohnend wiederfinden, wer den Kredit nicht mehr bedienen kann.

 

Sooo einfach ist Haus-Kredit-Mathe nie und nirgendwo.

@10:12 Uhr von Owe der Nervier

 

Ich möchte zunächst wissen was in meinem Land passiert bevor mich andere Länder interessieren! Mich interessieren in erster Linie die Preise in Deutschland!

 

 

Dann sind Sie in guter Gemeinschaft mit einigen der hiesigen Kommentatoren, die sich sicher noch vermehrt melden werden.

 

Auch wenn das mit dem Artikel nix zu tun hat; doch es wird auch bei uns in D Thema werden, Geduld...

 

@09:58 Uhr putzfee02 - absurd?! Oder doch normal..?!

Finde ich ja toll, dass mein Haus jetzt mehr wert ist, als vorher. Nur dann steigt auch die Grundsteuer.

neulich schrieb ein Herr aus Bayern, seine Villa, die die Eltern für 400000 DM kauften, ist jetzt 8 Millionen wert. Absurd oder?

 

Man muss immer den zeitlichen Horizont betrachten. Und vor allem 3 Dinge:

 

Lage, Lage, Lage

 

Es gibt sicherlich auch Immobilien, die andernorts über den selben Zeitraum an Wert verloren haben. 
 

Ich würde das eher als clever bezeichnen. Oder mit dem Begriff „Glück gehabt“.

 

Absurd klingt so nach schicksalsergeben. 
 

Man kann durch die Kraft seines Geistes viel selber beeinflussen. 
 

 

@ Anita L.

Aber sollten Sie das Pech haben, Angestellte zu beschäftigen, gehören Sie wahrscheinlich automatisch in die Kategorie "Kapitalist"...

 

Dann bin ich nur zeitweise Kapitalist. Also Teilzeitbonze.

@10:22 Uhr von vriegel

Die Finanzierung von Schulden oder von Baukrediten läuft bei uns ganz anders ab. 

Genau das ist für Deutschland wichtig, da interessiert mich doch nicht wie das in den USA abläuft! Das ist es was mich für mein Land interessiert!

@ schabernack

Sooo einfach ist Haus-Kredit-Mathe nie und nirgendwo.

 

Hab ich auch nicht gesagt.

@10:14 Uhr von aua am popo

 

Wenn das Eigenheim auf einmal 25 Prozent teurer ist, haben die...

...Käufer einfach zu lange geschlafen.

 

Vielleicht waren sie aber auch noch gar nicht fertig mit dem Studium. Man kann ein Haus nicht immer dann kaufen, wenn die Zinsen zufällig niedrig sind. Und man kann das vorallem niemandem vorwerfen.

Als wir unser Haus kauften, war ich auch noch nicht fertig mit dem Studium. Mein Mann hatte dagegen bereits seinen Meister und befand sich im permantenten Außendienst, mit den  Auslösen wurden die ersten Raten bezahlt. Urlaub wurde im Garten oder mal auf dem Campingplatz verbracht.  Die ersten Jahre waren verdammt haarig. Auf der anderen Seite: Woher kommt überhaupt die Vorstellung, ein Student müsse sich ein Haus leisten können? 

Richtig, man kann es niemandem vorwerfen, auch nicht "den Kapitalisten". 

@10:24 Uhr von harry_up

 

Ich möchte zunächst wissen was in meinem Land passiert bevor mich andere Länder interessieren! Mich interessieren in erster Linie die Preise in Deutschland!

 

 

Dann sind Sie in guter Gemeinschaft mit einigen der hiesigen Kommentatoren, die sich sicher noch vermehrt melden werden.

 

Auch wenn das mit dem Artikel nix zu tun hat; doch es wird auch bei uns in D Thema werden, Geduld...

Danke, Aber das ist schon lange Thema in unserem Land!

@09:57 Uhr von pemiku

Solange sog. "Berater"  in den Kreditunternehmen bei Finanzierungen immer wieder "Milchmädchenrechnungen" aufstellen, werden viele Naive weiterhin leicht in den Ruin getrieben.

Solche Praktiken aber sind alles andere als neu.

Das ist aber nur ein winziger Bruchteil der tatsächlichen Umstände...

..dazu gehört u.a. auch der Umstand das man in den meisten regionen/Städten schlicht weg nix an Wohnraum hat was man MIETEN kann. Wohnblöcke mit Mietwohnungen die 3-5 Etagen haben - wie sie in Europa in nahezu jedem Land seit den 1930er Jahren gebaut wurden - existieren gar nicht in den USA.

Da hat man vor knapp 100 Jahren einen komplett anderen Weg eingeschlagen -> Einfamilienhaus-Siedlungen.

Gigantischer Material- und Platzverbrauch bei der Errichtung. Exorbitante Kosten in baulicher Unterhalt und Beheizung.

Nun - da es sich herausstellt das der Planet doch irgendwie begrenzt/endlich ist - zeigt sich immermehr das man in einer Sachgasse steckt.

@10:04 Uhr Orfee - Geld ist fließende Energie

"Aber wird die Inflation auf Kosten einer Rezession gesenkt, dann lauern andere Kalamitäten: Jobverlust, Arbeitslosigkeit und Einkommenseinbußen für Millionen Amerikaner.  "

Was passiert denn mit einer unhaltsamen Inflation?
Rezession, Jobverlust, Arbeitslosigkeit und Einkommenbußen. Mindestens genauso oder noch schlimmer.

Wo ist der Unterschied?
Ohne Inflation bleibt die Währung stabil.
Sie wird gerettet bzw. kann man damit weiter arbeiten.
MIt Inflation funktioniert die Währung nicht mehr.

 

Und es ist Aufgabe der Zentralbanken diesen Fluss in geordnete Bahnen zu lenken. 
 

So wie eine Blume nicht ohne Wasser überleben kann, so wird sie auch zu Grunde gehen, wenn man sie zu viel gießt. 
 

Derzeit sind diese „Flüsse“ etwas aus der Balance geraten und das Einfangen wird etwas ruckelig werden. 
 

So ist das eben, wenn Finanzsysteme von außen zu sehr beeinflusst werden können. 
 

Es kommen auch wieder ruhigere Zeiten

- Leitzinserhöhung:

Menschen die eigenverantwortlich und selbstständig sind werden auch damit klar kommen. Als ich finaziert habe waren die hypo-zinsen bei 8%

 

Die Menschen die immer auf Berater, Politiker, Banken und immer weiter so hören und unüberlegt Handel kann es jetzt hart treffen.

@09:58 Uhr von putzfee02

Finde ich ja toll, dass mein Haus jetzt mehr wert ist, als vorher. Nur dann steigt auch die Grundsteuer.

neulich schrieb ein Herr aus Bayern, seine Villa, die die Eltern für 400000 DM kauften, ist jetzt 8 Millionen wert. Absurd oder?

 

Ist das Steuersystem das Eigenverantwortung und Nutzung und Schaffung von eigenem Wohnraum zu lasten von Mietern bestraft.

@ vriegel

Bei sehr niedrigen Zinsen ist der Effekt minimal, die Tilgung muss daher viel höher sein, sonst ist die Gesamtlaufzeit weit über 40 Jahre. 

 

Wäre ich Bankberater, würde ich es anders sagen: Mit konstanter Monatsrate haben sie den Kredit schneller getilgt, wenn die Zinsen niedriger sind.

Das Eigenheim wird teurer

Aber das ist doch normal, sonst wäre es ja keine Wertanlage bzw. Altersversorge. 

Wenn ich überlege was ich um 1980 für ein sogenanntes Standardhaus mit 150qm Wohnfläche incl. Doppelgarage bezahlt habe. (80.000 USD.) Im Vergleich zu heute ein Schnäppchen, verkauft 2019 für 200.000 USD. Es wird immer eine Wertsteigerung geben, denn es steigen ja auch alle andere Kosten und Löhne. 

Zur Diskussion Kapitalist, als Selbstständiger der deutsche Produkte in den Staaten verkauft hat ist man dann einer?

@10:20 Uhr von Anita L.

Das Begriffspaar lautet nicht Kapitalist-Sozialist, sondern Kapitalist-Proletarier.

 

Und wo rechne ich mich als Selbständiger dazu?

 

Den gibt es in der bipolaren Welt der Forenbeiträge nicht mehr. Es gibt hier nur "Arm" versus "Reich", "Bonze" versus "Hartz IV", "Multikonzern" versus "Geringverdiener mit Tafeln-Pass", "Miethai" versus "ausgebeuteter Mieter".

Ich finde mich leider auch nicht wieder, obwohl nicht selbständig. Aber sollten Sie das Pech haben, Angestellte zu beschäftigen, gehören Sie wahrscheinlich automatisch in die Kategorie "Kapitalist"...

 

 

Sie sprechen mir aus der Seele.

Es ist zeitweise wirklich nervig, diese Polarisierung.

@10:20 Uhr von Anita L.

Das Begriffspaar lautet nicht Kapitalist-Sozialist, sondern Kapitalist-Proletarier.

 

Und wo rechne ich mich als Selbständiger dazu?

Den gibt es in der bipolaren Welt der Forenbeiträge nicht mehr. Es gibt hier nur "Arm" versus "Reich", "Bonze" versus "Hartz IV", "Multikonzern" versus "Geringverdiener mit Tafeln-Pass", "Miethai" versus "ausgebeuteter Mieter".

Ich finde mich leider auch nicht wieder, obwohl nicht selbständig. Aber sollten Sie das Pech haben, Angestellte zu beschäftigen, gehören Sie wahrscheinlich automatisch in die Kategorie "Kapitalist"...

Diese von Ihnen treffend beschriebene „Polarisierung“, die unweigerlich in die Spaltung der Gesellschaft mündet, ist die fatalste Neben- bzw. Auswirkung des Kapitalismus oder vielmehr: der Plutokratie („Herrschaft des Geldes“).

@10:26 Uhr von aua am popo

@ Anita L.

 

Aber sollten Sie das Pech haben, Angestellte zu beschäftigen, gehören Sie wahrscheinlich automatisch in die Kategorie "Kapitalist"...

 

Dann bin ich nur zeitweise Kapitalist. Also Teilzeitbonze.

 

Das klingt nach prekärem Unternehmertum.

 

@09:56 Uhr von aua am popo

 

Wenn das Eigenheim auf einmal 25 Prozent teurer ist haben die Interessen der Kapitalisten endgültig gegen die der Allgemeinheit durchgesetzt („gesiegt“).

 

Die Kapitalisten sind die Allgemeinheit. Es gibt in den USA sehr wenige Sozialisten, genau wie in Europa.

Da liegt wohl eine Begriffsverwirrung vor: Kapitalisten haben Eigentum an Produktionsmitteln - in erheblichem Umfang. Eine kleine radikale Minderheit ist das.

@10:17 Uhr fathaland slim - keine Proletarier in Deutschland meh

 

Dann sind Sie kein Proletarier, da Sie nicht abhängig beschäftigt sind. Sind Sie Besitzer von Produktionsmitteln, dann sind Sie Kapitalist. Wenn nicht, dann nicht.

 

Es gibt nämlich nicht nur Kapitalisten und Proletarier. 

 

 

Ich denke in Deutschland gibt es kaum noch Menschen, auf die der Begriff „Proletarier“ noch passt. Das ist aus einer anderen Zeit. 
 

Und Kapitalisten in dem Sinne, dass sie sich nur um die Mehrung des eigenen Reichtums kümmern, ohne Rücksicht auf andere und ohne Rücksicht auf Verluste, die gibt es hier auch nicht mehr. 
 

Sie haben da ein sehr antiquiertes Weltbild…

 

Zumindest was Deutschland betrifft. 
 

 

@10:07 Uhr von fathaland slim

@ Nettie

Wenn das Eigenheim auf einmal 25 Prozent teurer ist haben die Interessen der Kapitalisten endgültig gegen die der Allgemeinheit durchgesetzt („gesiegt“).

 

Die Kapitalisten sind die Allgemeinheit. Es gibt in den USA sehr wenige Sozialisten, genau wie in Europa.

 

Das Begriffspaar lautet nicht Kapitalist-Sozialist, sondern Kapitalist-Proletarier.

 

Seltsame Bezeichnungen.
Also Millionen diue durch eigenverantwortung und persönliche Leistung Ihren Wohnraum geschaffen haben und für Ihre Familien nutzen wollen sind Proletarier.

Was sind dann die Menschen die 40 Jahre Miete für die selbe wohnung gezahlt haben? Sozialist so wie die Bürgher in der DDR?

@10:19 Uhr von Traumfahrer

Schau dir aber erst einmal viele dieser Bruchbuden an. Der größte Teil nur aus Holz, und wenn es brennt, ist alles weg, oder bei einem Tornado bläst es die Bude weg.

Nur deshalb sind viele dieser Häuser so billig, weil auch kaum eine Dämmung oder sonstiger Schutz vorhanden ist.

Nur die Leute, die über deutlich mehr Geld verfügen, leisten sich ein solideres Haus, aus Steinen !  

 

Was passiert mit einem Haus aus Stein wenn es brennt?

Wenn es brennt -> brennt zunächst die leicht entflammbare Inneneinrichtung - diese setzt dann nach einiger Zeit die Bausubstanz des Hauses - und dabei ist es egal ob Stein, Beton oder Holz - in Brand!

Bei Stein und Beton als Baustoff bleibt eine Brandruine zurück - die man oft aufwendig abtragen und entsorgen muss. Bei Holz als Haupt-Baustoff muss man lediglich ein paar verkohlte Balken entsorgen - der Rest ist in Rauch aufgegangen - also deutlich günstiger.

Und bei einem Tornado bleibt vom Steinhaus auch nur noch die Grundmauern übrig.

 

@10:26 Uhr von aua am popo

Aber sollten Sie das Pech haben, Angestellte zu beschäftigen, gehören Sie wahrscheinlich automatisch in die Kategorie "Kapitalist"...

 

Dann bin ich nur zeitweise Kapitalist. Also Teilzeitbonze.

#####

Oder im "höheren" Alter PRIVATIER!!

 

@Traumfahrer

Re : aua am popo

Schau dir aber erst einmal viele dieser Bruchbuden an.

 

Wir kennen uns nicht und ich möchte daher nicht von Ihnen geduzt werden. Und ich lege keinen Wert auf so vordergründige Urteile über das Eigentum anderer.

@10:27 Uhr von Owe der Nervier

@10:22 Uhr von vriegel

 

Die Finanzierung von Schulden oder von Baukrediten läuft bei uns ganz anders ab. 

Genau das ist für Deutschland wichtig, da interessiert mich doch nicht wie das in den USA abläuft! Das ist es was mich für mein Land interessiert!

 

Warum kommentieren Sie eigentlich hier in diesem Thread?

 

Passt es Ihnen nicht, daß es Artikel gibt, in denen die Situation in anderen Ländern thematisiert wird?

 

Zwingt Sie irgend jemand, diesen Artikel zu lesen oder gar zu kommentieren?

 

@10:25 Uhr von vriegel

Finde ich ja toll, dass mein Haus jetzt mehr wert ist, als vorher. Nur dann steigt auch die Grundsteuer.

neulich schrieb ein Herr aus Bayern, seine Villa, die die Eltern für 400000 DM kauften, ist jetzt 8 Millionen wert. Absurd oder?

 

Man muss immer den zeitlichen Horizont betrachten. Und vor allem 3 Dinge:

 

Lage, Lage, Lage

 

Es gibt sicherlich auch Immobilien, die andernorts über den selben Zeitraum an Wert verloren haben. 
 

Ich würde das eher als clever bezeichnen. Oder mit dem Begriff „Glück gehabt“.

 

Absurd klingt so nach schicksalsergeben. 
 

Man kann durch die Kraft seines Geistes viel selber beeinflussen. 

 

Ich grüble über die aneinandergereihten Sätze Ihres Kommentars nach.

Aber nicht nur angesichts des letzten Satzes seh ich für ein Ergebnis schwarz.

@10:25 Uhr von vriegel

Finde ich ja toll, dass mein Haus jetzt mehr wert ist, als vorher. Nur dann steigt auch die Grundsteuer.

neulich schrieb ein Herr aus Bayern, seine Villa, die die Eltern für 400000 DM kauften, ist jetzt 8 Millionen wert. Absurd oder?

 

Man muss immer den zeitlichen Horizont betrachten. Und vor allem 3 Dinge:

 

Lage, Lage, Lage

 

Es gibt sicherlich auch Immobilien, die andernorts über den selben Zeitraum an Wert verloren haben. 
 

Ich würde das eher als clever bezeichnen. Oder mit dem Begriff „Glück gehabt“.

 

Absurd klingt so nach schicksalsergeben. 
 

Man kann durch die Kraft seines Geistes viel selber beeinflussen. 
 

 

Das Glück nennt man Erbschaft.

 

Und wenn das Haus jetzt soviel wert ist, dannn kann man einen Kredit aufnehmen, um die Grundsteuer zu bezahlen.

 

Man könnte auch mal über eine Erbschaftssteuer nachdenken, die den "Gewiinn" minimiert.

Die Teuerung setze den…

Die Teuerung setze den Menschen zu und deshalb müssten sie entlastet werden, beschwört Joe Biden. Er habe einen Plan, die Kosten für Sprit und Essen zu senken, verspricht der Präsident. Wann sein Plan greift, ist offen.

 

Also wie bei uns.

 

Die Verschuldung durch den sorglosen Umgang mit den Kreditkarten ist erschreckend.

Diese Art von Konsumschulden machen Menschen unfrei.

 

Man wird das Handeln der USA auch an diesen Problemen messen müssen.

@10:04 Uhr von Orfee

 

Ohne Inflation bleibt die Währung stabil.
Sie wird gerettet bzw. kann man damit weiter arbeiten.
MIt Inflation funktioniert die Währung nicht mehr.

 

Zwangsläufig stabil bleibt die Währung nicht bei wenig oder ganz ohne Inflation. Ganz anders als die FED und die EZB hat die Bank of Japan vor wenigen Tagen entschieden, den Leitzins bei 0,0% zu belassen. Gut für Kreditnehmer, und sie bekommen Kredite für < 2,0% Zinsen.

 

Das ist weniger als die momentane Inflationsrate in Japan von 2,5%. Die kommt von 0,2% noch vor einem Jahr. Der Yen ist auf einem 25 Jahres-Tief zum US-Dollar, und wieder so viel wert wie 1998. Die Schwankung dieser beiden Stark-Währungen war über diesen langen Zeitraum aber nicht mehr als ca. 15%.

 

Gut für Kreditnehmer in Japan, und für die Exportwirtschaft des Landes. Schlecht für Reisende ins Ausland, und für Importe, gerade bei den Preisen für Energie. So sind auch Zusammenhänge bei allen Währungen andere als die beiden von oben.

@10:19 Uhr von Traumfahrer

Schau dir aber erst einmal viele dieser Bruchbuden an. Der größte Teil nur aus Holz, und wenn es brennt, ist alles weg, oder bei einem Tornado bläst es die Bude weg.

Nur deshalb sind viele dieser Häuser so billig, weil auch kaum eine Dämmung oder sonstiger Schutz vorhanden ist.

Nur die Leute, die über deutlich mehr Geld verfügen, leisten sich ein solideres Haus, aus Steinen !  

 

Sehr viele leben dauerhaft in Campern u.ä, nicht wenige sind trotz mehreren Jobs wohnungslos.

@10:58 Uhr von w120

Das Glück nennt man Erbschaft.

 

Und wenn das Haus jetzt soviel wert ist, dannn kann man einen Kredit aufnehmen, um die Grundsteuer zu bezahlen.

 

Man könnte auch mal über eine Erbschaftssteuer nachdenken, die den "Gewiinn" minimiert.

 

Einfache wäre Steuersystem die die lebensleisung von Menschen oder Familien nicht bestraft und nur zu viele nutzlisen Alimentierrungen und Subventionen führt.

@10:20 Uhr von Anita L.

Das Begriffspaar lautet nicht Kapitalist-Sozialist, sondern Kapitalist-Proletarier.

 

Und wo rechne ich mich als Selbständiger dazu?

Den gibt es in der bipolaren Welt der Forenbeiträge nicht mehr. Es gibt hier nur "Arm" versus "Reich", "Bonze" versus "Hartz IV", "Multikonzern" versus "Geringverdiener mit Tafeln-Pass", "Miethai" versus "ausgebeuteter Mieter".

Ich finde mich leider auch nicht wieder, obwohl nicht selbständig. Aber sollten Sie das Pech haben, Angestellte zu beschäftigen, gehören Sie wahrscheinlich automatisch in die Kategorie "Kapitalist"...

Herr Slim hat mal wieder alles zu einfach dargestellt: Es gibt nicht nur das Paar Kapitalist - Proletarier - es gibt viele 'Klassifizierungen'. Das lässt sich hier nicht ausführen - aber Kapitalist wird mensch nicht so leicht.

10:38 Uhr von fathaland slim

10:38 Uhr von fathaland slim

@10:27 Uhr von Owe der Nervier

@10:22 Uhr von vriegel

 

Die Finanzierung von Schulden oder von Baukrediten läuft bei uns ganz anders ab. 

Genau das ist für Deutschland wichtig, da interessiert mich doch nicht wie das in den USA abläuft! Das ist es was mich für mein Land interessiert!

Warum kommentieren Sie eigentlich hier in diesem Thread?

Passt es Ihnen nicht, daß es Artikel gibt, in denen die Situation in anderen Ländern thematisiert wird?

Zwingt Sie irgend jemand, diesen Artikel zu lesen oder gar zu kommentieren?

------------

Ich kommentiere hier weil ich der Meinung bin, daß für mich der deutsche Markt wichtiger ist als der Markt in den USA. Und wenn mich der Artikel über die USA stört ist das meine Sache. Und sie zwingt auch niemand auf meine Kommentare zu reagieren. Warum also so agressiv gegen mich?

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden.

Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

10:34 Uhr von harry_up

10:34 Uhr von harry_up

 

@10:20 Uhr von Anita L.

Das Begriffspaar lautet nicht Kapitalist-Sozialist, sondern Kapitalist-Proletarier.

 

Und wo rechne ich mich als Selbständiger dazu?

 

Den gibt es in der bipolaren Welt der Forenbeiträge nicht mehr. Es gibt hier nur "Arm" versus "Reich", "Bonze" versus "Hartz IV", "Multikonzern" versus "Geringverdiener mit Tafeln-Pass", "Miethai" versus "ausgebeuteter Mieter".

Ich finde mich leider auch nicht wieder, obwohl nicht selbständig. Aber sollten Sie das Pech haben, Angestellte zu beschäftigen, gehören Sie wahrscheinlich automatisch in die Kategorie "Kapitalist"...

Sie sprechen mir aus der Seele.

Es ist zeitweise wirklich nervig, diese Polarisierung.

---------

Da sind wir schon zu dritt!

@11:01 Uhr von w120

Diese Art von Konsumschulden machen Menschen unfrei.

Jetzt müsen Sie aber zwichen selbst gewählter persönlicher "Unfreiheit" und den staatlichen Maßnahmen wie in den linken/kommunistischen Länder wie Russland oder Kuba unterscheiden.

Wenn ich "unfrei" leben muss dan weiß ich sicher wo.

@10:07 Uhr von fathaland slim

@ Nettie

Wenn das Eigenheim auf einmal 25 Prozent teurer ist haben die Interessen der Kapitalisten endgültig gegen die der Allgemeinheit durchgesetzt („gesiegt“).

 

Die Kapitalisten sind die Allgemeinheit. Es gibt in den USA sehr wenige Sozialisten, genau wie in Europa.

 

Das Begriffspaar lautet nicht Kapitalist-Sozialist, sondern Kapitalist-Proletarier.

 

Wikipedia: "Laut Duden trägt das Wort Kapitalist heute die Bedeutung ,jemand, der Kapital besitzt‘ oder ,Anhänger des Kapitalismus‘."

Ihre Definition stammt offensichtlich noch aus dem Fundus der SED/KPdSU und ist veraltet.

Die Kommentare laufen jetzt…

Die Kommentare laufen jetzt schon wieder total aus dem Ruder nur weil der eine oder andere Meinungen von Anderen nicht akzeptieren kann.

Ich bleibe dabei, mich interessiert erst der deutsche Markt mit den Immobilienpreisen. Falls ich mal in den USA was kaufen möchte, dann kümmere ich mich erst dann um die dortigen Marktpreise wenn es soweit ist!

10:35, vriegel

@10:17 Uhr fathaland slim - keine Proletarier in Deutschland meh

 

Dann sind Sie kein Proletarier, da Sie nicht abhängig beschäftigt sind. Sind Sie Besitzer von Produktionsmitteln, dann sind Sie Kapitalist. Wenn nicht, dann nicht.

 

Es gibt nämlich nicht nur Kapitalisten und Proletarier. 

 

 

Ich denke in Deutschland gibt es kaum noch Menschen, auf die der Begriff „Proletarier“ noch passt. Das ist aus einer anderen Zeit. 
 

Und Kapitalisten in dem Sinne, dass sie sich nur um die Mehrung des eigenen Reichtums kümmern, ohne Rücksicht auf andere und ohne Rücksicht auf Verluste, die gibt es hier auch nicht mehr. 
 

Sie haben da ein sehr antiquiertes Weltbild…

 

Zumindest was Deutschland betrifft. 

 

Sie unterstellen mir ein Weltbild, das ich nicht habe.

 

Tausend Zeichen reichen nicht aus, all Ihre Mißverständnisse auszuräumen.

 

Nur so viel:

 

Kapitalisten besitzen die Produktionsmittel, Proletarierer arbeiten mit ihnen.

 

Beide Begriffe sind antiquiert, die Verhältnisse, die sie beschreiben, aber nicht.

Glückliche Bürger in den VSA

Nicht nur die Gehälter in den VSA liegen um rund 10.000 $/Jahr höher, als in der BRD. Auch mäßigt sich der Staat gegenüber seinen Bürgern: Abgabenquote von 24,3 % % in den USA im Jahr 2018 versus 38,2 % in Deutschland.

 

Die VSA haben mehr Respekt vor ihren Bürgern und lassen ihnen mehr Luft, als in der BRD. In der BRD braucht es wesentlich mehr Anstrengung, um etwas zu erreichen. Deswegen wandern schließlich viele motivierte Menschen in die VSA aus.

@10:25 Uhr von vriegel

 

Man kann durch die Kraft seines Geistes viel selber beeinflussen.

 

Mann kann auch mit: «Widdewiddewitt … ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt» Inflationsraten und Kreditzinsen in Seancen nach eigenem Belieben beeinflussen. Zusätzlich hilft dann noch Plutimikation sehr dabei.

 

@11:14 Uhr von werner1955

@11:01 Uhr von w120

 

Diese Art von Konsumschulden machen Menschen unfrei.

 

Jetzt müsen Sie aber zwichen selbst gewählter persönlicher "Unfreiheit" und den staatlichen Maßnahmen wie in den linken/kommunistischen Länder wie Russland oder Kuba unterscheiden.

Wenn ich "unfrei" leben muss dan weiß ich sicher wo.

 

Schon allein die Tatsache, daß Sie Putins Russland beharrlich als links bzw. kommunistisch bezeichnen, beweist leider, daß Sie nicht wissen, wovon Sie reden.

 

@11:14 Uhr von werner1955

Diese Art von Konsumschulden machen Menschen unfrei.

Jetzt müsen Sie aber zwichen selbst gewählter persönlicher "Unfreiheit" und den staatlichen Maßnahmen wie in den linken/kommunistischen Länder wie Russland oder Kuba unterscheiden.

Wenn ich "unfrei" leben muss dan weiß ich sicher wo.

 

Russland ein linkes/kommunistisches Land ?

Wie kommen Sie da drauf ?

 

 

@11:08 Uhr von Coachcoach

Das Begriffspaar lautet nicht Kapitalist-Sozialist, sondern Kapitalist-Proletarier.

 

Und wo rechne ich mich als Selbständiger dazu?

Den gibt es in der bipolaren Welt der Forenbeiträge nicht mehr. Es gibt hier nur "Arm" versus "Reich", "Bonze" versus "Hartz IV", "Multikonzern" versus "Geringverdiener mit Tafeln-Pass", "Miethai" versus "ausgebeuteter Mieter".

Ich finde mich leider auch nicht wieder, obwohl nicht selbständig. Aber sollten Sie das Pech haben, Angestellte zu beschäftigen, gehören Sie wahrscheinlich automatisch in die Kategorie "Kapitalist"...

Herr Slim hat mal wieder alles zu einfach dargestellt: Es gibt nicht nur das Paar Kapitalist - Proletarier - es gibt viele 'Klassifizierungen'. Das lässt sich hier nicht ausführen - aber Kapitalist wird mensch nicht so leicht.

Fathaland Slim hat nicht behauptet, dass es nur Kapitalisten und Proletarier gibt, sondern nur darauf aufmersam gemacht, dass das falsche Begriffspaar verwendet wurde. Ihre Kritik passt hier nicht.

@11:20 Uhr von Owe der Nervier

Die Kommentare laufen jetzt schon wieder total aus dem Ruder nur weil der eine oder andere Meinungen von Anderen nicht akzeptieren kann.

 

Ich bleibe dabei, mich interessiert erst der deutsche Markt mit den Immobilienpreisen. Falls ich mal in den USA was kaufen möchte, dann kümmere ich mich erst dann um die dortigen Marktpreise wenn es soweit ist!

 

Es gibt genügend Artikel, die Ihrem Wunsch entsprechen.

 

Warum regen Sie sich dann über diesen hier auf?

 

Abgesehen davon, haben Sie vergessen, daß die so genannte Euro-Schuldenkrise als Immobilienschuldenkrise in den USA begann?

 

@11:25 Uhr von Peter P1960

Das Begriffspaar lautet nicht Kapitalist-Sozialist, sondern Kapitalist-Proletarier.

 

Und wo rechne ich mich als Selbständiger dazu?

... Es gibt hier nur "Arm" versus "Reich", "Bonze" versus "Hartz IV", "Multikonzern" versus "Geringverdiener mit Tafeln-Pass", "Miethai" versus "ausgebeuteter Mieter".

Ich finde mich leider auch nicht wieder, obwohl nicht selbständig. Aber sollten Sie das Pech haben, Angestellte zu beschäftigen, gehören Sie wahrscheinlich automatisch in die Kategorie "Kapitalist"...

Herr Slim hat mal wieder alles zu einfach dargestellt: Es gibt nicht nur das Paar Kapitalist - Proletarier - es gibt viele 'Klassifizierungen'. Das lässt sich hier nicht ausführen - aber Kapitalist wird mensch nicht so leicht.

Fathaland Slim hat nicht behauptet, dass es nur Kapitalisten und Proletarier gibt, sondern nur darauf aufmersam gemacht, dass das falsche Begriffspaar verwendet wurde. Ihre Kritik passt hier nicht.

Oh, das tut mir furchtbar leid. Aber vielleicht denken wir anders.

11:25, Peter P1960

@11:08 Uhr von Coachcoach

 

Fathaland Slim hat nicht behauptet, dass es nur Kapitalisten und Proletarier gibt, sondern nur darauf aufmersam gemacht, dass das falsche Begriffspaar verwendet wurde. Ihre Kritik passt hier nicht.

 

Danke.

 

Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, daß einige Mitforisten meine Kommentare überhaupt nicht lesen, sondern sich lediglich an irgendwelchen Buzzwords aufhängen.

 

Manchmal frage ich mich, warum ich mir die Mühe einer differenzierten Argumentation überhaupt mache...

@09:49 Uhr von Nettie - wir sind alle Kapitalisten

haben die Interessen der Kapitalisten endgültig gegen die der Allgemeinheit durchgesetzt („gesiegt“).
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Die Allgemeinheit besteht ausschliesslich aus Kapitalisten. Jeder muss sich mit Kapital herumschlagen - entweder mit vorhandenem, nicht vorhandenem oder noch nicht vorhandenem.

Vermutlich meinen Sie aber die "Bonzen". Ein Begriff, der nur so von Sozialneid strotzt.

 

@09:58 Uhr von putzfee02 - völlig normal

neulich schrieb ein Herr aus Bayern, seine Villa, die die Eltern für 400000 DM kauften, ist jetzt 8 Millionen wert. Absurd oder?

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nein. Völlig normal. Das kann man und sollte man auch nicht verhindern. In anderen Bereichen gibt es das auch - Fahrzeuge, Kunstwerke, Briefmarken ........

Es entsteht ja niemandem ein Schaden. Im Gegenteil.

 

 

@11:14 Uhr von werner1955

Diese Art von Konsumschulden machen Menschen unfrei.

Jetzt müsen Sie aber zwichen selbst gewählter persönlicher "Unfreiheit" und den staatlichen Maßnahmen wie in den linken/kommunistischen Länder wie Russland oder Kuba unterscheiden.

Wenn ich "unfrei" leben muss dan weiß ich sicher wo.

 

Darum geht es doch nicht.

 

Menschen, die darauf angewiesen sind, z.B. durch den Umstand der Verschuldung (auch da ist es zunächst egal, ob selbstverschuldet)., ihren Lebensunterhalt zu sichern, kann man leicht ausnutzen.

Das gilt erst recht in den USA.

 

Außenpolitik wird unter anderem geprägt duch innere Spannungen.

Desahlb steht Biden auch unter Druck.

@11:08 Uhr von Coachcoach

Das Begriffspaar lautet nicht Kapitalist-Sozialist, sondern Kapitalist-Proletarier.

 

Und wo rechne ich mich als Selbständiger dazu?

Den gibt es in der bipolaren Welt der Forenbeiträge nicht mehr. Es gibt hier nur "Arm" versus "Reich", "Bonze" versus "Hartz IV", "Multikonzern" versus "Geringverdiener mit Tafeln-Pass", "Miethai" versus "ausgebeuteter Mieter".

Ich finde mich leider auch nicht wieder, obwohl nicht selbständig. Aber sollten Sie das Pech haben, Angestellte zu beschäftigen, gehören Sie wahrscheinlich automatisch in die Kategorie "Kapitalist"...

Herr Slim hat mal wieder alles zu einfach dargestellt: Es gibt nicht nur das Paar Kapitalist - Proletarier - es gibt viele 'Klassifizierungen'. Das lässt sich hier nicht ausführen - aber Kapitalist wird mensch nicht so leicht.

 

Wie wäre es mit proletarischer IchAG.

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