Kommentare - Ukraine: Kanzler Scholz besucht Kiewer Vorort Irpin

16. Juni 2022 - 11:59 Uhr

Kanzler Scholz will in der Ukraine mit deren Präsident Selenskyj sowie den Regierungschefs von Frankreich, Italien und Rumänien über Hilfe für das Land beraten. Zuvor besuchte Scholz den vom Krieg gezeichneten Kiewer Vorort Irpin.

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Kommentare

16:03 Uhr von Vector-cal.45 …

16:03 Uhr von Vector-cal.45

 

Sie haben sich auch noch nicht mit den Quellen befasst?

 

Sollten Sie mal tun. Könnte überraschend werden.

 

 

@12:42 Uhr von V8forever

Melinek erstaunt mich immer wieder, warum spricht er immer ungefragt. Es geht doch heute nicht um ihn.

Auch die Liste der Waffen die man meint fordern zu können, auf welcher Grundlage eigentlich, ist doch absurd. Es ist der erste Krieg den ich 67 Jahren erlebe, den jemand führt ohne Waffen zu haben und sich erdreist es von anderen Ländern zu fordern.

Der Duden sagt über "Forderung", "nachdrücklich zum Ausdruck gebrachter Wunsch, Anspruch". Ich kann keinen Anspruch erkennen, wir schulden der Ukraine nichts, auch keinen EU Beitritt.

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Ihren Zeilen stimme ich voll umgänglich zu!!

 

 

Wenn jetzt noch jemand sagen kann, wer dieser "Melinek" sein soll, kann ich evtl. halb umgänglich mit zustimmen. 

Aus dem Bericht:

>>Auch der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, forderte in der "Rheinischen Post", Scholz müsse mit Zusagen für weitreichende Waffenlieferungen in Kiew ankommen. Melnyk führte 88 Leopard-1-Kampfpanzer und 100 Marder-Schützenpanzer an, die der Konzern Rheinmetall sofort liefern könne. Zudem müsse Scholz weitere Waffen aus den Beständen der Bundeswehr freigeben. Mittelfristig benötige die Ukraine zudem deutsche U-Boote, Korvetten sowie Patrouillen- und Kampfboote, um die landeseigene Schwarzmeerküste zu verteidigen.<<

 

Darf‘s noch ein bisschen mehr sein? Wer soll das im Fall einer Lieferung bezahlen oder soll das alles kostenlos sein?

Ist unsere eigene Armee denn nicht so marode, dass wir solches Gerät nicht viel eher dringend selber bräuchten, um überhaupt über eine zumindest ansatzweise vorhandene Wehrfähigkeit zu verfügen?

 

Wenn schon eine Truppe dann bitte eine, die im Verteidigungsfall Leistungsfähig ist. Sonst müsste man sie konsequenterweise doch gleich abschaffen.

@16:01 Uhr von Thomas D.

@12:41 Uhr von Angrybird

und was spricht dagegen, dass die Ukraine in die EU aufgenommen wird?

 

Die Beistandsverpflichtung nach Artikel 42 Absatz 7 des EU-Vertrages von Lissabon?

Danach sind die anderen EU-Länder automatisch zu militärischem Beistand verpflichtet, wenn ein Land angegriffen wird, d.h. auch deutsche Soldaten müssten für den jeweiligen Staat sterben.

 

Und das gilt aktuell nicht, sondern nur für den Fall eines Beitritts der Ukraine?

 

Wenn die Ukraine Mitglied ist, dann gilt die Beistandspflicht.

Diese ist zwingender als die nach Un-Charta (51)

 

Deshalb interessant für Finnland und Norwegen.

OpaKlaus

Und wie würde das für die Menschen in den betroffenen Gebieten sein? Die ihre Heimat nicht verlassen möchten, aber auch nicht zu Russland gehören wollen. M.M.n. wird ein Nachgeben und Unterwerfen auch für Europa eine fortwährende Unsicherheit nach sich ziehen. Wenn ich den Eindruck hätte eine überwiegende Mehrheit der Menschen im Donbas wollte sich tatsächlich Russland anschließen... Bei Umfragen aus 2014 war dies eine Minderheit. Viele Menschen dort wollten die russische Sprache gleichrangig sprechen und ein Angebundensein an Russland beibehalten, mehr Autonomie. In diesen Konflikt ist Russland 2014 militärisch und propagandistisch reingegrätscht um Tatsachen zu schaffen. Das hatte nichts mit Verhandeln und Vermitteln zu tun.

In Bezug auf die Krim ist die Lage m.E. etwas anders gelagert. Mit deren Annexion hatte RU bereits einen Zugang zum Schwarzen Meer.

Heribix, 13:26

Ich habe nicht den Eindruck, dass Selenskyi bisher durch Lügen aufgefallen ist. Putin dagegen hat gleich zu Beginn des Krieges gelogen, indem er US-Präsident Biden Kriegshetze vorwarf, als diese von einem bevorstehenden Angriff auf die UKR sprach. Er hat seine Soldaten belogen, als er davon sprach, sie in ein Manöver, statt in einen blutigen Krieg zu schicken. Er hat sein ganzes Volk belogen, als er als Grund des Einsatzes die notwendige "Entnazifizierung" der UKR bzw. einen bevorstehenden Angriff der NATO oder der UKR gegen RUS angab. Nun werden die Gaslieferungen unter fadenscheinigen Gründen reduziert. Putin hat jegliche Glaubwürdigkeit verloren. Die Blase, unter die er sein Lamnd gestellt hat, wird platzen und die Bürger werden aufbegehren, warum russ. Soldaten in einem Krieg sterben mussten, den man nicht als solchen bezeichnen darf.  Gut, dass die NATO ein starker Sicherheitsfaktor für die freie Welt geworden ist. 

@16:18 Uhr von Cologne 59

Es wird immer wirrer
Melinek erstaunt mich immer wieder, warum spricht er immer ungefragt. Es geht doch heute nicht um ihn.

 
Herr Melnyk ist Botschafter der Ukraine. Das ist das Land, um das es geht. Botschafter dürfen ungefragt reden.
 

Auch die Liste der Waffen die man meint fordern zu können, auf welcher Grundlage eigentlich, ist doch absurd. Es ist der erste Krieg den ich 67 Jahren erlebe, den jemand führt ohne Waffen zu haben und sich erdreist es von anderen Ländern zu fordern

 
Die Ukraine führt diesen Krieg, weil er ihr von Putin, den Sie mit jedem Ihrer Kommentare unterstützen, aufgezwungen wurde. Sie hat sich diese Situation weiß Gott nicht ausgesucht.
 
 

 

@16:03 Uhr von Russendisko

Er möchte den Donbas und den Zugang zur Schwarzmeerküste. Das wäre ein Kompromiss, wenn 400 Menschenleben täglich gerettet werden können. Wer vom Sofa aus noch mehr Krieg fordert, der sollte sich freiwillig melden. Frieden bitte. 

 

Der Donbas ist ukrainisch und Russland hat den Zugang zur Schwarzmeerküste seit immer. Und wenn Putin einfach abziehen würde, müssten auch keine Menschen mehr sterben. Man kann sich nicht einfach einen Teil von einem anderen Land nehmen.

Das ist grundsätzlich richtig. Aber ist es das Wert, dass täglich geschätzt 400 Soldaten verbluten oder verbrennen? Ich kann mich mit dieser Einstellung niemals anfreunden. Also aufrüsten, Krieg bis zum letzten Sohn.. Nein, klares nein, da mir Menschenleben egal auf welcher Seite einfach wichtig sind. Keine Mutter sollte ihr Kind zu Grabe tragen müssen.. 

 

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