Kommentare - Geopolitik: Wie stark ist Chinas Militär?

11. Juni 2022 - 10:33 Uhr

China hat die zahlenmäßig größte Marine der Welt und investiert Milliarden in seine Streitkräfte. Wie stark ist die Volksrepublik militärisch - und von wem sieht sie sich bedroht? Von Ruth Kirchner.

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Aus dem Artikel

"... Aber trotz solcher Bilder ist Chinas Militärapparat wenig transparent - auch für ausländische Militär-Experten wie Zeno Leoni vom King's College in London."

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Das ist doch Strategie - wer möchte sich da schon in die Karten schauen lassen?

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"... Die Luftwaffe mit 2250 Kampfjets steht weltweit auf Platz 3. Bei der Entwicklung neuer Überschallwaffen hat China sogar die Nase vorn, sagen Experten. Aber: Chinas Streitkräfte haben fast keine Kampferfahrung."

.

Zum Glück noch nicht ... aber was ist, wenn sie Taiwan angreifen, was m. E. nicht ausgeschlossen ist? Die USA sind viel zu weit weg, um Taiwan zu schützen, und die Seemacht ist überwältigend stark bei China.

China strebt unaufhaltsam an, im Osten Asiens die Herrschaft zu übernehmen; alle demokratische Staaten dort müssen sehr achtsam sein (v. a. Südkorea, Japan, Vietnam, etc.).

Und die EU muss auch hier langfristige Konzepte entwickeln, wie die wirtschaftliche Abhängigkeit von China reduziert werden kann (wie derzeit mit Russland)!

Langfristiges Denken macht China stark

Im Inneren sind Eisenbahnen und andere Infrastrukturen oft beispielhaft -  bei Eisenbahnen könnte Europa viel lernen, nämlich Alternativen zum Flugverkehr.

Die Politik seit 1989 und 2011 ist eine andere Antwort auf die Dengfehler als Russland sie gewählt hat: Kein Zerfall des Staatsgebietes - sehr sinnvoll bei einer Gesellschaft unterhohem Druck. Seit 2011 Abbau der Abhängigkeiten gegenüber dem Westen.

China ist da moralunabhängig in seinen Handlungen - und gibt es zu. Stärke zählt für Xi &Co.

Sie bauen diese Stärke systematisch aus und werden das weiter tun. 

Der Westen hat das lange nicht verstanden. Ich weiß nicht, ob er es jetzt begreift - ich bezweifle die Ernsthaftigkeit.

China vs USA - Russland spielt keine Rolle dabei

„Noch habe China nicht die militärische Stärke, die traditionelle Ordnungsmacht, die USA, aus der Region zu verdrängen, sagen Experten. In zehn oder 20 Jahren aber könnte das anders aussehen.“

 

Die USA haben das schon lange erkannt und sind darauf vorbereitet. Man will China in der Tat „klein“ halten und tut das ja auch seit langem. Auch Trump hatte das ja massiv wirtschaftlich versucht. 
 

Global geschehen spielt Russland hier keine relevante Rolle mehr, nach dem missglückten „Ukraine-Abenteuer“ sowieso nicht mehr. 
 

Auch China wird mittlerweile von einem Diktator geführt. Das macht es für die Führungsmacht USA einfacher. Diktatoren neigen dazu Fehler zu machen und sich selbst zu überschätzen. 
 

Xis Corona Politik verursacht dort mehr Schaden als bei uns die ganz ähnliche und inzwischen als falsch erkannte Vorgehensweise von Merkel, Lauterbach und Co. 
 

Das wird China mehr schaden als viele andere Maßnahmen von außen. 
 

 

Oh ha - der Inhalt dieses…

Oh ha - der Inhalt dieses Artikels ist aber sehr dürftig in Sachen Fakten, Zahlen usw.

 

Während Putin nicht mal…

Während Putin nicht mal versucht, die Katze in den Sack zurückzujagen, die das Baltikum, Schweden und sicher auch Polen als Mäuse ausgemacht hat, wird bereits im nächsten Wald gepfiffen. Wenn ich so betrachte, wie diesen Milliarden Menschen das Leben zur Hölle gemacht wird durch Kontrolle und Belohnung für Gehorsam und Kooperation mit den Kontrollbehörden wie in den nicht geschriebenen Dystopien, die sich kaum jemand zuende denken trauen würde, dann wird mir schwummrig. Hätte ich eine Wahl zwischen Klimakatastrophe oder von Millionen enthirnter Chinesen beherrscht zu werden, wäre es mir ein Trost, mich den Resten der einst wunderschönen Natur auszuliefern. Rein geschichtlich hat China noch einige Rechnungen offen. Da spielt es keine Rolle, ob die Soldaten da "keine Kampferfahrung" haben. Die hat niemand, der das nicht persönlich erlebt hat. Indoktrination und das "Verlernen" von natürlich menschlichen Interaktionsmustern wie das derzeit in Russland vollführt wird haben ein Vorbild in D

China ist nur an einem interessiert:

Den Westen möglichst schnell wirtschaftlich und technologisch einholen und überholen! 
 

Die Taiwan Frage ist reine Rhetorik. 
 

Die Chinesen wollen sich deshalb auch nicht an atomarer Abrüstung beteiligen und boten Russland schon mehrfach einen Militärpakt an, was Moskau dankend ablehnte. 
 

 

Was die Chinesen machen: sie streben wie einst die USA nach Dominanz in der Welt mittels „Soft Power“. Die Chinesen leisten eine Unmenge an Entwicklungshilfe und humanitärer Hilfe, zB im Bildungs- und Gesundheitswesen in Südasien, Afrika, Lateinamerika. Chinesen bauen auch Straßen, Brücken, Staudämme, Tunnel und Bahnlinien und sogar ganze Häfen und Flughäfen. Anders als immer wieder im Westen behauptet, macht man das sehr partnerschaftlich und behandelt die Gastländer auf Augenhöhe. 
 

 

Gleichzeitig versucht man durch trendige Software wie „Tic Toc“ die Jugend der Welt zu gewinnen. China ist ein großer Wissenschaftsstandort geworden und mehr als 1 Million ausländische Fachkräfte arbeiten in dem Land. 

In der eigenen Region...

"Die Volksrepublik hat nur einen einzigen Militärstützpunkt in Übersee, nämlich im ostafrikanischen Dschibuti. In der eigenen Region, im asiatisch-pazifischen Raum, ist China allerdings sehr ambitioniert - will dort auch militärisch die Nummer eins werden."

 

In der EIGENEN Region wollen die Chinesen die Führung haben.

Ein legitimes Interesse für eine Großmacht!

Das sollten wir respektieren und friedlich zusammenarbeiten!

Was will die USA dort? Die Amerikaner haben schon ihre eigene Region, in der sie die Führung haben!

@ 0:49 Uhr von Wolf1905 --- neue Bedrohung der Freiheit

"China strebt unaufhaltsam an, im Osten Asiens die Herrschaft zu übernehmen; alle demokratische Staaten dort müssen sehr achtsam sein (v. a. Südkorea, Japan, Vietnam, etc.)."

.

Womit Sie des Pudels Kern treffen. China ist längst raus aus der Phase der internen Konsolidierung und strebt regionale und darauf gründend eine globale  Hegemonie an.

.

So lapdiar sich Hegemonie anhört, so sehr muss man sich damit beschäftigen, wie chinesische Herrschaft im Alltag der Menschen aussieht. Ein Staat, der seinen Bürgern nicht nur jegliche demokratischen Freiheiten vorenthält, sondern sie auf eine Weise kontrolliert und überwacht, wie selbst George Orwell sich das nicht ausdenken konnte.

.

Mit Millionen Kameras, Gesichtserkennung, KI-Software und einem Millionenheer von Spitzeln wird das "Wohlverhalten" der Bürger auf Schritt und tritt überwacht und in einem Social Credit System verbucht. Die Punkte entscheiden über Lebensbedingungen, Beruf, Studienplätze u.v.m

.

Wer möchte freiwillig so leben ?

 

 

Ich glaube, dass China nicht…

Ich glaube, dass China nicht nur bei seinen immer wieder gern gezeigten Militätpräsentationen zu irgendwelchen Jahrestagen bestens und über alle Maße hinaus gut ausgerüstet ist. Sollte es bei militärischen Einsätzen zu Knappheiten kommen, würden die Chinesen sofort ohne jegliche Gewissensproblemen mit purer Manpower/Womanpower ausgleichen. Davon haben sie mehr als genug und Menschenleben dort, zählen (wie hier aber nur bei den Einheimischen), nicht. Nur im Gegensatz zu hier wäre die überwiegende Mehrheit der Chinesen bereit sich dazu opfern zu lassen und man ließe ihnen wohl auch keine Alternative. ( Dann auch wie hier) Die Stärke des militärischen Militärs wird außer durch Zwang eben teils auch durch Zuspruch aus dem Volk getragen, weil man dem wie in allen diesen Staatsformen, durch Nachrichten und Meinungsmanipulation lange genug die Wichtigkeit des Militärs eingeimpft hat. So ähnlich, wie man uns hier für  angeblichem Umweltschutz oder Humanität immer mehr manipuliert. 

Geopolitik: Wie stark ist Chinas Militär ??

Das ist natürlich die Frage. Jedenfalls haben sie kaum Flugzeugträger, wie manch andere, die wie Rudel von Dinosauriern wirken.

Wahrscheinlich orientiert man sich in der Militärpolitik an den Erfahrungen der Geschichte, der Kanonenbootpolitik gegen China. Und der Tatsache, daß heute fast genau dieselben Länder wieder mit ihren Schiffen vor der chinesischen Küsste auftauchen, neue Militärbündnisse bilden. Grossbritannien ist dabei aber auch Frankreich begreift sich als pazifische Macht (Marine). 

@11:17 Uhr von Susi1960

Was will die USA dort? Die Amerikaner haben schon ihre eigene Region, in der sie die Führung haben!

Wozu  werden  denn  Kriegswaffen  produziert  ?  Sicher  nicht  für  den  Silvesterspaß.  Und  das  muß  sich  rechnen.   Sonst  vergammelt  das  Zeug  wie  bei  der  NVA. 

 

„Wie stark ist die Volksrepublik militärisch?“

Materiell bzw. „ausrüstungsmäßig“ dürften da bei den Machthabern kaum Wünsche offen geblieben sein. Wie es hingegen vom „mentalen“ Aspekt her bzw. der Motivation der „Streitkräfte“ aussieht, ist allerdings die eigentliche (und offene) Frage. Und dürfte ganz davon abhängen, inwieweit die ideologische Propaganda der Staatsführung und ihre brutale Repressionspolitik bei jedem einzelnen ihrer Mitglieder „verfangen“ konnte.

„- und von wem sieht sie sich bedroht?“

Von allen, die sie hieran hindern wollen:

„Denn längst hat China globale Interessen und will diese verteidigen >> und nach eigenen Regeln agieren können“

Genauer: Die ganze „übrige“ Welt seinen Regeln unterwerfen können.

@11:24 Uhr von Bernd Kevesligeti

Das ist natürlich die Frage. Jedenfalls haben sie kaum Flugzeugträger, wie manch andere, die wie Rudel von Dinosauriern wirken.

Wahrscheinlich orientiert man sich in der Militärpolitik an den Erfahrungen der Geschichte, der Kanonenbootpolitik gegen China. Und der Tatsache, daß heute fast genau dieselben Länder wieder mit ihren Schiffen vor der chinesischen Küsste auftauchen, neue Militärbündnisse bilden. Grossbritannien ist dabei aber auch Frankreich begreift sich als pazifische Macht (Marine). 

Nun - Flugzeugträger nutzen bei den heutigen Lenkwaffen-Systeme (nebst Aufklärer im Orbit) in einem Bereich bis 1000 km vor der Küste nix mehr.

Anders als noch im Korea-Krieg oder in den 60er Jahren (Vietnam) hat China heute die Mittel diese schwimmenden Flugzeugbasen auch mit konventionellen Waffen zu versenken.

Und für mich ist etwas völlig verständlich:

Chinas Häfen sind der Ausgangspunkt eines Grossteils der weltweiten Warenströme - da möchte man selbst die Kontrolle haben und nicht "Ortsfremde"

Wenn wir ein in den letzten…

Wenn wir ein in den letzten 20 Jahren gelernt haben sollten ist China nicht zu unterschätzen. In unsrer westlichen Arroganz haben wir nich gemerkt das wir nur noch die 2. Geige spielen. Militärisch können wir durch die USA noch mithalten, das wars dann aber auch schon. Wir sollten jetzt nicht so tun als würde China und Russland uns zwingen aufzurüsten. Es ist genau umgedreht durch unsre aggressive Geopolitik im Nahen Osten und anderswo, was von den Chinesen genau beobachtet wurde, haben diese Länder angefangen Aufzurüsten. China ist heute selbstbewuster als es je war. Wenn man sich Mit chinesischen Bürgern unterhält zeichnen die aber ein anderes Bild über China als das was uns ständig vermittelt wird.

@11:11 Uhr von Möbius

 

... Was die Chinesen machen: sie streben wie einst die USA nach Dominanz in der Welt mittels „Soft Power“. Die Chinesen leisten eine Unmenge an Entwicklungshilfe und humanitärer Hilfe, zB im Bildungs- und Gesundheitswesen in Südasien, Afrika, Lateinamerika. Chinesen bauen auch Straßen, Brücken, Staudämme, Tunnel und Bahnlinien und sogar ganze Häfen und Flughäfen. Anders als immer wieder im Westen behauptet, macht man das sehr partnerschaftlich und behandelt die Gastländer auf Augenhöhe...

 

Im Großen und Ganzen treffend analysiert. Aber daß das Auf - Augenhöhe - Geplänkel mit Staaten in Afrika nichts anderes als Ziel hat als informelle Kolonien zu etablieren in völliger Abhängigkeit von China, sollte schon mit in Ihren Hochglanzprospekt von dieser aufdrehenden Achse Moskau - Peking aufgenommen werden. 

@11:19 Uhr von MehrheitsBürger

Mit Millionen Kameras, Gesichtserkennung, KI-Software und einem Millionenheer von Spitzeln wird das "Wohlverhalten" der Bürger auf Schritt und tritt überwacht und in einem Social Credit System verbucht. Die Punkte entscheiden über Lebensbedingungen, Beruf, Studienplätze u.v.m
.

Wer möchte freiwillig so leben ?

 

Die EU erlaubt auch die Installation einer Videoüberwachung.

 

Der Einsatz darf allerdings nur in Ausnahmefällen erfolgen (Terror, schwere Straftaten).

 

Dennoch die Technik wäre vorhanden und wird Begehrlichkeiten wecken.

 

Die Rolle des Datenschutzes muss stets eine wichtige Rolle spielen kiönnen, um negative Entwicklungen auch bei uns zu verhindern.

Wie stark ist Chinas Militär?

Chinas Militär muss so stark sein, um ein 1,4-Mrd.-Volk gegen äußere Angriffe zu verteidigen. Die EU, die etwa 1/3 der Bevölkerung Chinas ausweist, hat in der Summe einen Verteidigungsetat etwa in der Höhe Chinas. Die USA, mit etwa 1/4 der Bevölkerung Chinas, verfügt über einen dreifachen Militäretat ggüb. China.

Beim Atomwaffenarsenal führen die Russen, dicht gefolgt von den USA. China folgt als dritter mit weitem Abstand. Auch hier kann man nicht ablesen, dass von China eine besondere Kriegsgefahr ausgeht, auch, weil der Bericht richtig feststellt, dass China seit Jahrzehnten keinen Krieg geführt hat. "Chinas Streitkräfte haben keine Kampferfahrung".

"In der eigenen Region ist China sehr ambitioniert", stellt der TS-Bericht richtig fest. Es orientiert sich an der "Ein-China-Politik", die von fast allen Staaten dieser Welt anerkannt ist (auch von USA). Es ist gewillt und stellt das auch klar, dass es keine Einmischung duldet und das es das Land gegen jeden äußer. Angriff verteidigt.

 

@11:44 Uhr von melancholeriker

 

Im Großen und Ganzen treffend analysiert. Aber daß das Auf - Augenhöhe - Geplänkel mit Staaten in Afrika nichts anderes als Ziel hat als informelle Kolonien zu etablieren in völliger Abhängigkeit von China, sollte schon mit in Ihren Hochglanzprospekt von dieser aufdrehenden Achse Moskau - Peking aufgenommen werden. 

Ist das bei "uns" (den westlichen Staaten) etwa anders - also die Sachen mit den "Kolonien"?

Nein ist sie nicht - aber es gibt einen wesentlichen Unterschied:

China schafft wenigstens moderne Infrastruktur vor Ort - "wir" (aus dem Westen) begnügen uns damit die dortigen Eliten finanziell zu schmieren.

Wie es mit der Rückgabe der kolonielane Raubkunst aussieht - nun dazu sage ich nur "Böhmermann" oder "Berliner Stadtschloss" aks "Humbold-Forum".

Selbst in den Köpfen der Museeums-Mitarbeiter herrscht noch ein Denken wie zur kaiserlichen Kolonialzeit vor!

@10:57 Uhr von vriegel

Die USA haben das schon lange erkannt und sind darauf vorbereitet. Man will China in der Tat „klein“ halten und tut das ja auch seit langem. Auch Trump hatte das ja massiv wirtschaftlich versucht. 
 

Das im Zusammenhang mit RU erwähnt, würde die Steinigung bedeuten.

 

Auch China wird mittlerweile von einem Diktator geführt. Das macht es für die Führungsmacht USA einfacher. Diktatoren neigen dazu Fehler zu machen und sich selbst zu überschätzen.

 

Das "einfache" sieht man im Ukrainekrieg.

Taiwan wird sicherlich keine Ukraine werden.

 

Mit der weiteren Expansion Chinas wird es zu stärkeren Konfrontationen in anderen Ländern kommen.

 

Der Bericht beschreibt nicht die Situation im Bereich der nuklearen Fähigkeit Chinas.

 

Wie kann eine Lösung aussehen?

Noch schnell ein Präventivschlag der Ordnungsmacht?

Chinas Militär - nicht nur zur Selbstverteidigung

 

Chinas Ausbau seines militärischen Potenzials beschränkt sich nicht mehr auf die territoriale Selbstverteidigung, wie sie lange Zeit für die "Volksbefreiungsarmee" als Doktrin galt.

 

Die aggressive Vereinnahmung von Territorien/Inseln im sogenannten "Chinesischen Meer" über die international anerkannten Ansprüche der anderen Anrainerstaaten hinweg soll im Zweifelsfall militärisch durchgesetzt werden. Darüber machen sich die Nachbarn Brunei, Indonesien, Vietnam, Malaysia, Taiwan und den Philippinen keinerlei Illusionen.

 

 

@11:51 Uhr von w120

Mit Millionen Kameras, Gesichtserkennung, KI-Software und einem Millionenheer von Spitzeln wird das "Wohlverhalten" der Bürger auf Schritt und tritt überwacht und in einem Social Credit System verbucht. Die Punkte entscheiden über Lebensbedingungen, Beruf, Studienplätze u.v.m
.

Wer möchte freiwillig so leben ?

 

Die EU erlaubt auch die Installation einer Videoüberwachung.

 

Der Einsatz darf allerdings nur in Ausnahmefällen erfolgen (Terror, schwere Straftaten).

 

Dennoch die Technik wäre vorhanden und wird Begehrlichkeiten wecken.

 

Die Rolle des Datenschutzes muss stets eine wichtige Rolle spielen kiönnen, um negative Entwicklungen auch bei uns zu verhindern.

Wieso - hier gibt sich doch der mündige Bürger seine Daten freiwillig via "soialer" Medien selbst heraus - obwohl er weiss das die "Fünf Augen" (u.a die NSA) das Internet in Echtzeit komplett überwachen

und

er mit seinem Smartphon den Bewegungs-Tracker noch selbst bezahlt.

*sarkasmus*

Ich habe schon viel

länger Bedenken wegen China, denn ich kam 2x beruflich in Berührung und was ich da erlebte, trieb mich zu schlimmsten Befürchtungen. Ich dachte nur es würde länger dauern. Damals dachte ich noch 92 Jahre alt zu werden sei erstrebenswert. Heute denke ich eher über die “Gnade des frühen/rechtzeitigen Todes“ nach. Grauenhaft. Als junger Mensch besorgte uns ein möglicher Atomkrieg, Hungerkatastrophen und Umwelt, Grenzen des Wachstums. Geändert hat sich manches durch das Engagement, aber beseitigt wurde keine der Sorgen. Die Gefahren werden größer, der Zeitraum bis zur Katastrophe kürzer. Junge Leute sehen das auch. Das ist schlimm für diese solche Aussichten. Es ist aber falsch mit nicht gewaltfreien Aktionen zu (Festkleben, Schlüssel stehlen....) reagieren. Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Das Denken, dass alles erlaubt ist was dem “hehren“ Ziel dient, ist der erste Schritt zur Zerstörung menschlichen Lebens und der Natur. China ist eine sehr große Bedrohung und klug genug zu warten.

@11:17 Uhr von Susi1960

In der EIGENEN Region wollen die Chinesen die Führung haben.

Ein legitimes Interesse für eine Großmacht!

Das sollten wir respektieren und friedlich zusammenarbeiten!

Was will die USA dort? Die Amerikaner haben schon ihre eigene Region, in der sie die Führung haben!

Das Interesse einer autoritären Macht, die jegliche Opposition durch vollständige Überwachung im Keim erstickt, ist für mich alles Andere als legitim. Ob man mit so einer Macht friedlich zusammenarbeiten kann, hängt ganz von ihrer Stärke ab. Ab einem gewissen Punkt kann man sich nur entscheiden, sich zu wehren, oder sich zu unterwerfen.

Natürlich haben auch die Amerikaner ihre Macht in der Vergangenheit missbraucht, was ich keineswegs beschönigen möchte. Aber anders als bei einer autoritären Macht, können dort Missstände öffentlich gemacht werden, und die Bürger haben die Möglichkeit (Wahlen, Demonstrationen) etwas dagegen zu unternehmen.

Der Weg zu einer besseren Welt führt für mich aber unweigerlich weg vom Nationalstaat.

11:39, heribix

>>Wenn man sich Mit chinesischen Bürgern unterhält zeichnen die aber ein anderes Bild über China als das was uns ständig vermittelt wird.<<

 

Tun sie das?

 

Wo unterhalten Sie sich denn mit chinesischen Bürgern, und in welcher Sprache tun Sie das?

 

Das ist eine ehrlich gemeinte Frage.

Chinas Militär und Russlands "Ritt auf dem Tiger"

 

Der technische upgrade von Chinas Militär ist für Russland mittelfristig keine partnerschaftliche Ruhezone. Im Gegenteil.

 

Zur Verdeutlichung - ausnahmsweise - ein Ausflug zu einem bekannten Limmerick:

 

There was a young lady of Riga

Who smiled as she rode on a tiger;

They returned from the ride

With the lady inside,

And the smile on the face of the tiger.

 

Das bringt lyrisch eine nüchterne Realität zum Ausdruck, die in der Sowjetunion noch als eine Art Staatsräson galt: China ist ein strategischer Rivale Moskaus. "Gut mit China befreundet zu sein, aber es besser nicht bewaffnet im Vorgarten stehen zu haben."

 

Das Gleichgewicht versuchte man in RU mit diversifizierten "Partnerschaftslandschaften" nach Westen und Osten auszutarieren.

 

Bereits heute bringt das neue Seidenstraßenprojekt China zu einem Vorteil gegenüber Russland im Bemühen um Einfluss in Zentralasien. Der "große Pott" sind die für China grenznahen Gebiete in Russlands fernen Osten, die aber für China der nahe Norden sind.

 

Ist China bald das zweite Russland?

Putin hat eine enorme Aufrüstung vor dem Angriff der Ukraine betrieben.

China betreibt ebenfalls eine enorme Aufrüstung.

Am Beispiel Russlands erkennt man, dass Länder, die sehr stark aufrüsten, etwas planen.

Was hat China wohl vor, wenn es so aufrüstet?

Ich bin nach wie vor dafür, dass man als demokratisches Land sich in keine Abhängigkeiten von Diktaturen begeben soll. Das heißt, dass wir endlich die wirtschaftlichen Beziehungen zu Diktaturen beenden oder stark zurückfahren müssen.

Ich wurde früher bei diesem Vorschlag oft nicht ernst genommen, weil die Deutschen bisher die Abhängigkeit von China oder Russland als "normal" vorausgesetzt hatten, weil es keine wirklichen Alternativen gäbe.

Die gibt es sicherlich ... Es mag vielleicht manches teurer werden und wir müssen dann unseren Wohlstand zurückschrauben. Vielleicht nicht mehr 3 mal pro Jahr in Urlaub fahren oder auch Kleinfahrzeuge kaufen. 

Ich verzichte lieber auf Luxus, als dass ich Bürger von China oder Russland werde.

 

 

Machtkampf

"Noch habe China nicht die militärische Stärke, die traditionelle Ordnungsmacht, die USA, aus der Region zu verdrängen, sagen Experten."

Und weil die USA sich ihren "traditionellen" Einfluss - was auch immer das sein soll - nicht nehmen lassen wollen, müssen und werden sie versuchen, China kleinzuhalten.

Die chinesische Bedrohungsanalyse ist daher völlig zutreffend.

12:08, Ka2

>>Der Weg zu einer besseren Welt führt für mich aber unweigerlich weg vom Nationalstaat.<<

 

So ist es.

 

Der Nationalstaat ist ein Kind der bürgerlichen Revolution. Der Entmachtung der Feudalherrscher. Er ist aber alles andere als der Endpunkt der historischen Entwicklung.

 

Die Kriege der vergangenen 100+ Jahre  in Europa und auch anderswo sind sämtlich nur im Zusammenhang mit dem Zerfall der großen Feudalreiche und dem Aufstieg der Nationalstaatsideologie zu verstehen.

@10:49 Uhr von Wolf1905

China strebt unaufhaltsam an, im Osten Asiens die Herrschaft zu übernehmen; alle demokratische Staaten dort müssen sehr achtsam sein (v. a. Südkorea, Japan, Vietnam, etc.).

Seit wann ist Vietnam demokratisch?

@MehrheitsBürger (11:19)

(...)

 

So lapdiar sich Hegemonie anhört, so sehr muss man sich damit beschäftigen, wie chinesische Herrschaft im Alltag der Menschen aussieht. Ein Staat, der seinen Bürgern nicht nur jegliche demokratischen Freiheiten vorenthält, sondern sie auf eine Weise kontrolliert und überwacht, wie selbst George Orwell sich das nicht ausdenken konnte.

 

Mit Millionen Kameras, Gesichtserkennung, KI-Software und einem Millionenheer von Spitzeln wird das "Wohlverhalten" der Bürger auf Schritt und tritt überwacht und in einem Social Credit System verbucht. Die Punkte entscheiden über Lebensbedingungen, Beruf, Studienplätze u.v.m

 

Wer möchte freiwillig so leben ?

 

Wer hat  denn von freiwillig gesprochen?

 

Wenn ich versuchen würde, auf chinesische Produkte zu verzichten, weil ich dieses System nicht stützen möchte, könnte ich nicht mal nackt auf dem Boden schlafen, da neben Bett, Wäsche und Teppich vermutlich sogar das Material für den Boden aus China importiert wurde.

 

Und wenn Xi jetzt auf Ideen kommt...

 

@10:57 Uhr von vriegel

„Noch habe China nicht die militärische Stärke, die traditionelle Ordnungsmacht, die USA, aus der Region zu verdrängen, sagen Experten. In zehn oder 20 Jahren aber könnte das anders aussehen.“

 

Die USA haben das schon lange erkannt und sind darauf vorbereitet. Man will China in der Tat „klein“ halten und tut das ja auch seit langem. Auch Trump hatte das ja massiv wirtschaftlich versucht. 
 

Global geschehen spielt Russland hier keine relevante Rolle mehr, nach dem missglückten „Ukraine-Abenteuer“ sowieso nicht mehr. 
 

Auch China wird mittlerweile von einem Diktator geführt. Das macht es für die Führungsmacht USA einfacher. Diktatoren neigen dazu Fehler zu machen und sich selbst zu überschätzen. 
 

Xis Corona Politik verursacht dort mehr Schaden als bei uns die ganz ähnliche und inzwischen als falsch erkannte Vorgehensweise von Merkel, Lauterbach und Co. 
 

Das wird China mehr schaden als viele andere Maßnahmen von außen. 
 

Ist Ordnungsmacht jetzt Neusprech für Kolonialherrschaft?

 

@11:19 Uhr von MehrheitsBürger

Mit Millionen Kameras, Gesichtserkennung, KI-Software und einem Millionenheer von Spitzeln wird das "Wohlverhalten" der Bürger auf Schritt und tritt überwacht und in einem Social Credit System verbucht. Die Punkte entscheiden über Lebensbedingungen, Beruf, Studienplätze u.v.m

.

Wer möchte freiwillig so leben ?

 

 

regt sich bei der chinesischen Bevölkerung groß widerstand ?

 

hat doch jahrzehntelang in der ddr geklappt

und die haben ja wohl ne andere kultur und prägung

 

und mal ehrlich!

aber ist es ein naturgesetz wenn einem lieber ist dafür Sicherheit zu haben

überwachung schränkt die Freiheit ein

aber was ist mehr wert in sicherheit zu leben

(S Bahn  Abgang runtergestürzt zu werden/nachts überfallen oder bedrängt)

der Täter wäre umgehend gefasst

oder zu wissen dass mein Staat weiß auf welchem Weg ich nach hause gehe

@10:49 Uhr von Wolf1905

China strebt unaufhaltsam an, im Osten Asiens die Herrschaft zu übernehmen; alle demokratische Staaten dort müssen sehr achtsam sein (v. a. Südkorea, Japan, Vietnam, etc.).

 

 

vermute mal alle Staaten oder differenziert China nach Regierungsform

@12:15 Uhr von fathaland slim

>>Wenn man sich Mit chinesischen Bürgern unterhält zeichnen die aber ein anderes Bild über China als das was uns ständig vermittelt wird.<<

 

Tun sie das?

 

Wo unterhalten Sie sich denn mit chinesischen Bürgern, und in welcher Sprache tun Sie das?

 

Das ist eine ehrlich gemeinte Frage.

Vermutlich wie ich in China und Englisch, sprechen sogar sehr viele dort .Ups Und ja sogar abends und privat ehrlich .

@11:24 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

Wahrscheinlich orientiert man sich in der Militärpolitik an den Erfahrungen der Geschichte, der Kanonenbootpolitik gegen China. Und der Tatsache, daß heute fast genau dieselben Länder wieder mit ihren Schiffen vor der chinesischen Küsste auftauchen, neue Militärbündnisse bilden.

 

 

Ich darf Ihren Beitrag ergänzen: u.U. denkt man in China auch noch an die Opium-Kriege, die unendliches Leid über ihr Land brachten. Das würde dann aber unsere berühmten "Westliche Werte" von Grund auf erschüttern!

 

@12:15 Uhr von fathaland slim

>>Wenn man sich Mit chinesischen Bürgern unterhält zeichnen die aber ein anderes Bild über China als das was uns ständig vermittelt wird.<<

 

Tun sie das?

 

Wo unterhalten Sie sich denn mit chinesischen Bürgern, und in welcher Sprache tun Sie das?

 

Das ist eine ehrlich gemeinte Frage.

Ich weiß nix von Herrn Heribix - ich unterhalte mich auf Putonghua und kann heribixens Aussage nur untersützen.

@11:11 Uhr von Möbius

Gleichzeitig versucht man durch trendige Software wie „Tic Toc“ die Jugend der Welt zu gewinnen. 

Erst wusste ich nicht ob ich laut lachen oder "jetzt schlaegst 13" denken sollte. Ich weiss es immer noch nicht. Was ich weiss: Tik Tok spielt in der Gehirnwaesche und Transformation der Jugend in eine geistlose Konsumentenbruehe eine 1A Rolle. TikTok ist ein Paradebeispiel für "Failed Media". Durchaus brauchbar fuer China's Regierung.

 

@12:15 Uhr von fathaland slim

>>Wenn man sich Mit chinesischen Bürgern unterhält zeichnen die aber ein anderes Bild über China als das was uns ständig vermittelt wird.<<

 

Tun sie das?

 

Wo unterhalten Sie sich denn mit chinesischen Bürgern, und in welcher Sprache tun Sie das?

 

Das ist eine ehrlich gemeinte Frage.

Ich saga dazu mal etwas aus meiner Sicht:

Hätte die DDR den Wohlstand und das Entwicklungsniveau (z.B. Bahnwesen) wie es China heute hat...

..wären im Herbst 1989 nur ein winziger Bruchteil der Bevölkerung auf die Strassen gegangen.

Und man komme mir nicht mit Ausreise usw.

Chinesen arbeiten und studieren zu Mio. im Westen und nahezu alle kommen wieder in ihr Heimatland zurück...

..um dort Karriere zu machen.

Um noch mal auf die DDR zurück zu kommen - bei einer ähnlichen Lage (Arbeiten, Studieren, Urlaub) wäre diese in 2-3 Jahren komplett leer gewesen.

Die chinesischen Bürger haben also im wesentlichen das was 1989 die DDR-Bürger - die es ja nicht hatten - auf die Stassen gebrachte.

 

12:22 Uhr Nachfragerin --- Ausschlaggebend ist Freiwilligkeit

"Die chinesische Bedrohungsanalyse ist daher völlig zutreffend."

 

Das sehen die Anrainerstaaten im Indo-Pazifik anders, vor allem nüchtern.

 

"Und weil die USA sich ihren "traditionellen" Einfluss - was auch immer das sein soll - nicht nehmen lassen wollen, müssen und werden sie versuchen, China kleinzuhalten."

 

Sie werden versuchen mit China in einen legitimen Wettbewerb um Partnerschaften und Einfluss zu treten. Solange sich China dabei "marktwirtschaftlich" verhält und das Prinzip der Freiwilligkeit und Auflösbarkeit von Partnerschaften anerkennt, ist das in Ordnung.

 

@12:28 Uhr von Tarek94

China strebt unaufhaltsam an, im Osten Asiens die Herrschaft zu übernehmen; alle demokratische Staaten dort müssen sehr achtsam sein (v. a. Südkorea, Japan, Vietnam, etc.).

Seit wann ist Vietnam demokratisch?

Und Südkorea? Japan?

@12:28 Uhr von Tinkotis

 

Wer hat  denn von freiwillig gesprochen?

 

Wenn ich versuchen würde, auf chinesische Produkte zu verzichten, weil ich dieses System nicht stützen möchte, könnte ich nicht mal nackt auf dem Boden schlafen, da neben Bett, Wäsche und Teppich vermutlich sogar das Material für den Boden aus China importiert wurde.

 

Und wenn Xi jetzt auf Ideen kommt...

 

Sie hätten nicht mal ein Haus - da z.B. der Baustahl für die Decke/Boden zum grossen Teil auch aus China kommt - weswegen es ja u.a. auch Schutzzölle gibt.

Dabei haben wir selbst nicht mal genügend Stahlwerke um den Bedarf für Baustahl selbst zu produzieren.

@12:28 Uhr von Tarek94

Seit wann ist Vietnam demokratisch?

Formal-Punkt fuer Sie, ist es natuerlich nicht. Aaaaaber... gemessen an China... entscheidende Inhalte einer Demokratie betreffend ... regelrecht revolutionaer. Man muss das manchmal weniger formalistisch sehen und mehr in Hinblick auf den Output.

@12:22 Uhr von fathaland slim

>>Der Weg zu einer besseren Welt führt für mich aber unweigerlich weg vom Nationalstaat.<<

 

So ist es.

 

Der Nationalstaat ist ein Kind der bürgerlichen Revolution. Der Entmachtung der Feudalherrscher. Er ist aber alles andere als der Endpunkt der historischen Entwicklung.

 

Die Kriege der vergangenen 100+ Jahre  in Europa und auch anderswo sind sämtlich nur im Zusammenhang mit dem Zerfall der großen Feudalreiche und dem Aufstieg der Nationalstaatsideologie zu verstehen.

Sie überraschen mich heute zum zweiten Mal, und ich stimme Ihnen zu. Ich denke, das trifft auch auf den aktuellen Krieg zu. Sie auch?

@12:28 Uhr von Tinkotis

 Wenn ich versuchen würde, auf chinesische Produkte zu verzichten, weil ich dieses System nicht stützen möchte, könnte ich nicht mal nackt auf dem Boden schlafen, da neben Bett, Wäsche und Teppich vermutlich sogar das Material für den Boden aus China importiert wurde.
 

Und wenn Xi jetzt auf Ideen kommt...

 

Die Lieferkette von Medikamenten zieht sich heutzutage über mehrere Kontinente. Europäische Pharmakonzerne lassen ihre Produkte in Indien herstellen, doch die zugrundeliegenden Wirkstoffe kommen wiederum zu 70 Prozent aus China. So stellt das Land zum Beispiel 80 bis 90 Prozent der globalen Wirkstoffmengen für Antibiotika zur Verfügung. Der Grund ist simpel, denn nirgends lassen sich so große Mengen so günstig produzieren.

https://www.euractiv.de/section/gesundheit-und-verbraucherschutz/news/e…

@12:38 Uhr von Miauzi

>>Wenn man sich Mit chinesischen Bürgern unterhält zeichnen die aber ein anderes Bild über China als das was uns ständig vermittelt wird.<<

 

Tun sie das?

 

Wo unterhalten Sie sich denn mit chinesischen Bürgern, und in welcher Sprache tun Sie das?

 

Das ist eine ehrlich gemeinte Frage.

Ich saga dazu mal etwas aus meiner Sicht:

Hätte die DDR den Wohlstand und das Entwicklungsniveau (z.B. Bahnwesen) wie es China heute hat...

..wären im Herbst 1989 nur ein winziger Bruchteil der Bevölkerung auf die Strassen gegangen.

Und man komme mir nicht mit Ausreise usw.

Chinesen arbeiten und studieren zu Mio. im Westen und nahezu alle kommen wieder in ihr Heimatland zurück...

..um dort Karriere zu machen.

Um noch mal auf die DDR zurück zu kommen - bei einer ähnlichen Lage (Arbeiten, Studieren, Urlaub) wäre diese in 2-3 Jahren komplett leer gewesen.

Die chinesischen Bürger haben also im wesentlichen das was 1989 die DDR-Bürger - die es ja nicht hatten - auf die Stassen gebrachte.

 

100% Zustimmung

@11:58 Uhr von Miauzi

 

Im Großen und Ganzen treffend analysiert. Aber daß das Auf - Augenhöhe - Geplänkel mit Staaten in Afrika... 

Ist das bei "uns" (den westlichen Staaten) etwa anders - also die Sachen mit den "Kolonien"?

Nein ist sie nicht - aber es gibt einen wesentlichen Unterschied:

China schafft wenigstens moderne Infrastruktur vor Ort - "wir" (aus dem Westen) begnügen uns damit die dortigen Eliten finanziell zu schmieren.

Wie es mit der Rückgabe der kolonielane Raubkunst aussieht - nun dazu sage ich nur "Böhmermann" oder "Berliner Stadtschloss" aks "Humbold-Forum".

Selbst in den Köpfen der Museeums-Mitarbeiter herrscht noch ein Denken wie zur kaiserlichen Kolonialzeit vor!

 

Das sehe ich nicht anders als Sie und es ist absolut richtig, diese Rückgaben, begleitet mit historischer Aufarbeitung (besonders in den Details durch die Beteilung "tradtitioneller" Partner der Wirtschaft in den Kolonien öffentlich darzustellen. Aber Chinas Expansionsdrang spielt in einer Liga, die sich hier noch niemand vorstellt.

@Charly M. meckert 12:22 Uhr von fathaland slim

>>Der Weg zu einer besseren Welt führt für mich aber unweigerlich weg vom Nationalstaat.<<

 

So ist es.

 

Der Nationalstaat ist ein Kind der bürgerlichen Revolution. Der Entmachtung der Feudalherrscher. Er ist aber alles andere als der Endpunkt der historischen Entwicklung.

 

Dummerwesie ist als Nationalstaat-Ersatz der Oligarchenstaat entstanden.

Und zwar weltweit. Quasi eine Refeudalisierung im 'Überbau' ist im Gange.

 

Das haben nur die letzten verbliebenen Marxisten mit Einfluss 'verbockt'.

Ob nun Lafontaine hier oder Melanchon dort in F.

Sie haben mit ihrer 'klassischen' Verbohrtheit den Zahn der Zeit verpasst.

 

Oder um es ganz 'hip' mit fefe zu fomulieren:

'Und dann will ich gerne, dass die einen Weg

für ihre gegenseitige Kaputt-Abzocke finden, der uns nicht den Planeten verbrennt.

Das wäre echt knorke, liebe Bitcoin-Deppen.

Findet da doch mal was anderes!

Wie wäre es mit einer schönen selbstverstärkenden Oligarchie,

Proof of Stake!!'

kwT

@12:36 Uhr von tias

>>Wenn man sich Mit chinesischen Bürgern unterhält zeichnen die aber ein anderes Bild über China als das was uns ständig vermittelt wird.<<

 

Tun sie das?

 

Wo unterhalten Sie sich denn mit chinesischen Bürgern, und in welcher Sprache tun Sie das?

 

Das ist eine ehrlich gemeinte Frage.

Vermutlich wie ich in China und Englisch, sprechen sogar sehr viele dort .Ups Und ja sogar abends und privat ehrlich .

Um es mal mit einem bekannten Dichter zu sagen:

"erst kommt das Fressen und dann die Moral"

und fürs "Fressen" - sprich einen guten Lebenstandard hat die chinesische Staatsführung gesorgt

darum kommen die Chinesischen Bürger auch aus dem Ausland vom Studium, der Arbeit oder von der Urlaubsreise auch wieder zurück

es gibt da keine Abstimmung mit den Füssen wie damals im Ostblock - vorallem nicht wie in der DDR

die Mehrzahl floh damals aus rein wirtschaftlichen Gründen und nicht wie oft genug dargestellt wurde aus politischen

so auch meine eigenen "West"-Verwandten - noch kurz vor dem Mauerbau 1961

@12:34 Uhr von Sisyphos3

Mit Millionen Kameras, Gesichtserkennung, KI-Software und einem Millionenheer von Spitzeln wird das "Wohlverhalten" der Bürger auf Schritt und tritt überwacht und in einem Social Credit System verbucht. Die Punkte entscheiden über Lebensbedingungen, Beruf, Studienplätze u.v.m

.

Wer möchte freiwillig so leben ?

 

 

regt sich bei der chinesischen Bevölkerung groß widerstand ?

 

hat doch jahrzehntelang in der ddr geklappt

und die haben ja wohl ne andere kultur und prägung

 

und mal ehrlich!

aber ist es ein naturgesetz wenn einem lieber ist dafür Sicherheit zu haben

überwachung schränkt die Freiheit ein

aber was ist mehr wert in sicherheit zu leben

(S Bahn  Abgang runtergestürzt zu werden/nachts überfallen oder bedrängt) der Täter wäre umgehend gefasst

oder zu wissen dass mein Staat weiß auf welchem Weg ich nach hause gehe

 

Das wird den Menschen, der ggf ein Leben lang nach dem Sturz auf einen Rollstuhl angewiesen ist, aber freuen.

Und abschrecken, wenn das noch nicht mal die Todesstrafe schafft.

Aus Aufrüstungsspirale aussteigen

Rot, Grün, Gelb hat Aufrüstung gemacht. 100 zusätzliche Mrd. werden auf pump finanziert. 

 

China darf die agressive Aufrüstungspolitik nicht als Provokation verstehen und ebenfalls Hochrüstung machen. 

 

@12:41 Uhr von das ding

Seit wann ist Vietnam demokratisch?

Formal-Punkt fuer Sie, ist es natuerlich nicht. Aaaaaber... gemessen an China... entscheidende Inhalte einer Demokratie betreffend ... regelrecht revolutionaer. Man muss das manchmal weniger formalistisch sehen und mehr in Hinblick auf den Output.

ehrlich?

Das interessiert die Bewohner von Vietnam herzlich wenig...

..denn sie leben in Frieden - die Wirtschaft brummt und verschafft den jungen Leuten (50% UNTER 30 Lebensjahren) eine Zukunftsperpektive.

Und wirtschaftlich herrscht dort was vor?

Antwort. -> Kapitalismus

@12:41 Uhr von Miauzi

 

Wer hat  denn von freiwillig gesprochen?

 

Wenn ich versuchen würde, auf chinesische Produkte zu verzichten, weil ich dieses System nicht stützen möchte, könnte ich nicht mal nackt auf dem Boden schlafen, da neben Bett, Wäsche und Teppich vermutlich sogar das Material für den Boden aus China importiert wurde.

 

Und wenn Xi jetzt auf Ideen kommt...

 

Sie hätten nicht mal ein Haus - da z.B. der Baustahl für die Decke/Boden zum grossen Teil auch aus China kommt - weswegen es ja u.a. auch Schutzzölle gibt.

Dabei haben wir selbst nicht mal genügend Stahlwerke um den Bedarf für Baustahl selbst zu produzieren.

 

Es wäre das auch Ende der Aufbackbrötchen.

Millionen Teiglinge (habe ich mal gelesen) kommen aus China.

 

Das ist doch alles nur noch bescheuert.

Geopolitik: Wie stark ist Chinas Militär ??

Worum es in diesem Zusammenhang auch geht: Die US Navy lässt im Rahmen des Machtkampfes gegen China, Zerstörer und Fregatten vor der Küste kreuzen-wohl wissend, dass China sich dagegen zur Wehr  setzen muss, um sich und seine Rechtsauffassung nicht unglaubwürdig werden zu lassen. Washington verkauft dies dann der Weltöffentlichkeit als Einsatz für die Freiheit der Seefahrt. Selbst in den eigenen Reihen wird das als Propagandashow kritisiert. 

12:34 Uhr Sisyphos3 --- Können die Chinesen das entscheiden ?

 

"regt sich bei der chinesischen Bevölkerung groß widerstand ?

 

Darf die chinesische Bevölkerung denn Widerstand ohne Gefahr für Leib und Leben leisten ? Sie wissen, wie es ausging, als sie das auf dem Tiananmen Platz versuchte.

Oder wenn die Bürger Hongkongs für ihre vertraglich (GB/VRC) garantierten  Freiheitsrechte demonstrieren.

 

Diese Frage, ob sie mit der Regierung und dem System einverstanden ist, können sie nur einer Bevölkerung stellen, die sich auf der Basis bürgerlicher Freiheiten mit freien Medien, also Informationsfrieheit und in freien Wahlen ausdrücken kann.

 

"aber ist es ein naturgesetz wenn einem lieber ist dafür Sicherheit zu haben überwachung schränkt die Freiheit ein"

 

Da Sie keinen Ironie-Button gesetzt haben, nehme ich an, Sie meinen das ernst.

Also Sicherheit und Freiheit sind für sie Gegensätze und Sie leben lieber in sicherer Totalüberwachung als in Freiheit. Der perfekte Bürger für "1984."

@12:22 Uhr von Nachfragerin

Machtkampf

"Noch habe China nicht die militärische Stärke, die traditionelle Ordnungsmacht, die USA, aus der Region zu verdrängen, sagen Experten."

Und weil die USA sich ihren "traditionellen" Einfluss - was auch immer das sein soll - nicht nehmen lassen wollen, müssen und werden sie versuchen, China kleinzuhalten.

Die chinesische Bedrohungsanalyse ist daher völlig zutreffend.

 

Im binären antiamerikanischen Weltbild dreht sich alles um die USA. Es hat etwas obsessives.

 

Der pragmatisch-machiavellistische Ansatz der chinesischen Personenkult-Parteidiktatur ist allerdings ein anderer. Man steigt nicht zu einer führenden Wirtschaftsmacht der Welt auf, wenn man zu anderen führenden Wirtschaftsmächten auf Konfrontation geht. 

 

Das ist der Unterschied der Ansätze von Xi und Putin.

 

Wobei letzterer reaktionär-imperialistisch und eben nicht ökonomisch pragmatisch denkt.

@12:34 Uhr von Sisyphos3

Mit Millionen Kameras, Gesichtserkennung, KI-Software und einem Millionenheer von Spitzeln wird das "Wohlverhalten" der Bürger auf Schritt und tritt überwacht und in einem Social Credit System verbucht. Die Punkte entscheiden über Lebensbedingungen, Beruf, Studienplätze u.v.m

.

Wer möchte freiwillig so leben ?

 

 

regt sich bei der chinesischen Bevölkerung groß widerstand ?

 

hat doch jahrzehntelang in der ddr geklappt

und die haben ja wohl ne andere kultur und prägung

 

und mal ehrlich!

aber ist es ein naturgesetz wenn einem lieber ist dafür Sicherheit zu haben

überwachung schränkt die Freiheit ein

aber was ist mehr wert in sicherheit zu leben

(S Bahn  Abgang runtergestürzt zu werden/nachts überfallen oder bedrängt)... 

 

Viel zu kurz gedacht. Wer darf denn noch aus dem Haus des Nachts in Ihrer Sicherheitsutopie? 

 

Da Sie anscheinend eine ähnliche "Prägung" haben wie Durchschnittschinese Gleich Ma Chung, können Sie uns sicher erklären, welchem Naturgesetz ich folge, wenn ich davon frei sein möchte. 

 

 

@12:22 Uhr von fathaland slim

 
 

Die Kriege der vergangenen 100+ Jahre  in Europa und auch anderswo sind sämtlich nur im Zusammenhang mit dem Zerfall der großen Feudalreiche und dem Aufstieg der Nationalstaatsideologie zu verstehen.
 

Und wer und warum wurden in den tausenden Jahren davor die Krieg geführt?

Ein Faktor ist immer geblieben.

Es sind immer Menschen die willfähig Ihren Anführen gefolgt sind und Morden. Von den Kreuzzügen über den WK2 Hitlers bis zum heutigen Putin.

 

Und imme bleibt die Frage warum tun massenhaft Menschen so was? Schon von meinen Eltern die im WK2 waren habe ich darf keine klare Antwort bekommen.

12:45, artist22

>>Dummerweise  ist als Nationalstaat-Ersatz der Oligarchenstaat entstanden.

Und zwar weltweit. Quasi eine Refeudalisierung im 'Überbau' ist im Gange.<<

 

Für mich ist der Oligarchenstaat eine Spielart des Nationalstaates.

 

Wobei ich den Begriff „Oligarch“ als schlagworthaft empfinde. Vor dem Zusammenbruch der UdSSR kaum benutzt, beschrieb er dann die sich dort in atemberaubendem Tempo herausbildende Kleptokratenkaste.

 

P.S. Die Beschäftigung mit den Afforismen steht in naher Zukunft auf meiner Agenda.

@12:44 Uhr von melancholeriker

 

Das sehe ich nicht anders als Sie und es ist absolut richtig, diese Rückgaben, begleitet mit historischer Aufarbeitung (besonders in den Details durch die Beteilung "tradtitioneller" Partner der Wirtschaft in den Kolonien öffentlich darzustellen. Aber Chinas Expansionsdrang spielt in einer Liga, die sich hier noch niemand vorstellt.

Aber bei weitem nicht in unserer Liga des europäischen Neo-Kolonialismus...

..zu dem auch das Stürzen von "missliebigen" Staatsführern gehört - zu dem man ja entweder die Fremdenlegion (im Geheimen) einsetzt oder gleich zu ausländischen Söldnern greift.

Diese ("unsere") Blutspur zieht sich von den 50er/60er Jahre bis heute!

Nein - ich habe keine Angst vor China - ich habe nur Angst vor einem langsam durchdrehenden Westen der den Niedergang seiner Bedeutung in der Welt nicht verkraftet.

@11:39 Uhr von heribix

In unsrer westlichen Arroganz haben wir nich gemerkt das wir nur noch die 2. Geige spielen. 

Geige? Wir spielen vielleicht noch ein Triangle.

 

@12:38 Uhr von Miauzi

...

Die chinesischen Bürger haben also im wesentlichen das was 1989 die DDR-Bürger - die es ja nicht hatten - auf die Stassen 

Ups holla, da fehlt einigen viel Wissen. Man darf nicht sagen was man denkt, man wird überall bespitzelt, man kommt für abweichende Meinung oder Witz ins Gefängnis. Folter im Gefängnis und bei Festnahmen. Zwang bei Beruf und Militär. Bedrohung der Familie. Ein Leben in Angst und Zwang. Sprich kein menschenwürdiges Leben. China lebt davon, dass die Mehrheit unterdrückt wird und sklavisch ausgebeutet wird. Genozid an Uiguren und weiteren. Es “verschwinden“ viele. Die Chinesen die unsereins treffen und mit ihnen reden kann, sind die Priviligierten, die Unterdrücker, die kehren selbstverständlich zurück,sie haben ja die Macht bzw. Aussicht darauf und würden sie gegen den Willen nicht zurückkehren, hätte die Familie in China Probleme. Hier studieren usw. dient dem Gesamtziel Einfluss und Macht Chinas zu erhöhen um die Weltherrschaft zu bekommen. 

China wird demnächst sowieso ausfallen

Ob China Taiwan angreift oder zunächst inaktiv bleibt das Ende der KPC ist bereits entschieden. Damit auch der starke Arm der new world order (NWO). Eine technologische Kontrolle der Menschenmassen kann nur funktionieren, wenn eine gewisse wirtschaftliche Stabilität gewährleistet ist und es einen gewissen inneren Frieden gibt. China ist jedoch bereits in einen Kriegszustand übergegangen. In dieser Phase gehe ich davon aus, dass sie zumindest versuchen werden die Bedrohung mit NATO durch Taiwan zu beseitigen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Wenn sie warten, dann kommt der Kollaps etwas später und wenn sie jetzt angreifen dann früher. Der Crash kommt aber aufjedenfall -siehe die Immobilienblasen - ein unlösbares Problem und wenn die Dominosteine anfangen zu fallen, dann ist auch hier nichts mehr zu retten.

@11:37 Uhr von Miauzi

 

Chinas Häfen sind der Ausgangspunkt eines Grossteils der weltweiten Warenströme - da möchte man selbst die Kontrolle haben und nicht "Ortsfremde".

 

Selbstverständlich soll China Hoheit über seine Häfen haben. Aber Xi ist nicht der Kaiser vom ganzen Südchinesischen Meer. Führt sich aber so auf.

 

Atolle und Inseln in Internationalen Gewässern «aufschütten», mit Startbahnen zu ortsfesten Flugzeugträgern umrüsten. Urteile vom Internationalen Seegerichtshof zu dieser Illegalität ignorieren.

Als gäbe es den ISGH gar nicht.

 

Alle möglichen Anliegerstaaten im Südchinesischen Meer ohne Ende rum nerven mit halluzinierten Territorialansprüchen von vor so was wie 1.001 Jahren auf Xinesische Inseln.

 

In den Hoheitsgewässern der Japanischen Insel Senkaku wohnt die Xinesische Marine inzwischen das ganze Jahr über. Niemand hat sie eingeladen, niemand will sie dort haben, drei Konfuzius gar nichts hat sie da verloren, oder zu suchen.

 

Wohnt aber trotzdem da, weil Kaiser Xi da wohnen will als Mietnomade.

12:41, Coachcoach @12:22 Uhr von fathaland slim

>>Der Weg zu einer besseren Welt führt für mich aber unweigerlich weg vom Nationalstaat.<<

 

So ist es.

 

Der Nationalstaat ist ein Kind der bürgerlichen Revolution. Der Entmachtung der Feudalherrscher. Er ist aber alles andere als der Endpunkt der historischen Entwicklung.

 

Die Kriege der vergangenen 100+ Jahre  in Europa und auch anderswo sind sämtlich nur im Zusammenhang mit dem Zerfall der großen Feudalreiche und dem Aufstieg der Nationalstaatsideologie zu verstehen.

Sie überraschen mich heute zum zweiten Mal, und ich stimme Ihnen zu. Ich denke, das trifft auch auf den aktuellen Krieg zu. Sie auch?

 

Natürlich. Sämtliche Kriege Putins waren und sind koloniale Zerfallskriege. So wie beispielsweise der Algerienkrieg ein Zerfallskrieg des französischen Kolonialreiches war. Es wird gern übersehen, daß das zaristische Kolonialreich, mit seinen Nachbarländern als Kolonien, als UdSSR bis 1990 überlebt hat. Vor diesem Hintergrund ist die neo-eurasische Ideologie zu verstehen.

@Miauzi

 

Ich finde es ganz ernsthaft gut,

dass Sie sich entschieden haben,

hier doch wieder Beiträge zu schreiben.

@11:11 Uhr von Möbius

Den Westen möglichst schnell wirtschaftlich und technologisch einholen und überholen! 
 

....
 

....

Was die Chinesen machen: sie streben wie einst die USA nach Dominanz in der Welt mittels „Soft Power“. Die Chinesen leisten eine Unmenge an Entwicklungshilfe und humanitärer Hilfe, zB im Bildungs- und Gesundheitswesen in Südasien, Afrika, Lateinamerika. Chinesen bauen auch Straßen, Brücken, Staudämme, Tunnel und Bahnlinien und sogar ganze Häfen und Flughäfen. Anders als immer wieder im Westen behauptet, macht man das sehr partnerschaftlich und behandelt die Gastländer auf Augenhöhe. 

Naja, in Vietnam oder anderen Asiatischen Ländern kann man schon erfahren, dass die Chinesen sich dort schon mal gerne als "Herrenmenschen" sehen und aufführen.

Zu Ausländischen Arbeitern sind sie gastfreundlich, weil sie deren Technologie wollen.

Warum soll eine Nation, die nicht mal innerhalb der Grenzen alle gleich und frei behandelt, in Afrika rein menschliche Motive hegen?

Unglaubwürdig, sorry.

@13:02 Uhr von fathaland slim

>>Dummerweise  ist als Nationalstaat-Ersatz der Oligarchenstaat entstanden.

Und zwar weltweit. Quasi eine Refeudalisierung im 'Überbau' ist im Gange.<<

 

Für mich ist der Oligarchenstaat eine Spielart des Nationalstaates.

 

Wobei ich den Begriff „Oligarch“ als schlagworthaft empfinde. Vor dem Zusammenbruch der UdSSR kaum benutzt, beschrieb er dann die sich dort in atemberaubendem Tempo herausbildende Kleptokratenkaste.

 

P.S. Die Beschäftigung mit den Afforismen steht in naher Zukunft auf meiner Agenda.

 

Ja, eben. Deswegen schrieb ich ja Refeudalisierung

 

Im übrigen, was die Afforismen angeht,

 gab es heute in der FR ein tolle Karikatur:

 

'Die Ausserirdischen kommen auf die Erde, die wie Mariopol aussieht.

Der 'zuständige' Paläontologe findet Überreste der Verursacher

und meint zu seinem Kollegen:

Und sie nannten sich selbst 'homo sapiens'

https://de.wikipedia.org/wiki/Mensch

Also Humor hatten sie.

 

Militär und Wirtschaft zusammen denken

Es mag ja sein, dass China eine andere Taktik verfolgt als RUS.

Die Strategie ist allerdings die selbe. Es geht beiden darum, Ihr System durchzusetzen.

Ich beobachte schon sehr lange mit großer Sorge die Vorgehensweise Chinas und parallel dazu die diesbezügliche  Blindheit unserer Wertegemeinschaft.

China kauft sich in die Infrastruktur vieler Ländern ein.

Geografisch am nächsten liegen da Häfen in Griechenland und Italien.

Und da fällt mir ein: Es war in dem Artikel auch davon die Rede, dass insbesondere die chinesische Marine sehr groß ist.

Also mir drängt sich ein Gedanke auf: Häfen - Marine....

Ist halt sch...ade...

...wenn man sich daran gewöhnt hat, der mit dem größten Knüppel zu sein und dann kommt einer und hat einen größeren.

 

Mal abgesehen davon, dass das bisher noch den meisten Gesellschaften so gegangen ist und jetzt womöglich die europäische Kolonialzeit sich endgültig verabschiedet (die USA sind auch nur eine Ex-Kolonie...):

 

Wird sich nicht ändern, da aufgrund biologischer Notwendigkeiten Männer immer nach einem Revier streben und das dann vergrößern wollen. Da hat sich die Evolution wohl in eine Sackgasse verlaufen, denn das geht immer zugunsten desjenigen mit dem oben erwähnten größten Knüppel aus.

@12:34 Uhr von Sisyphos3

Mit Millionen Kameras, Gesichtserkennung, KI-Software und einem Millionenheer von Spitzeln wird das "Wohlverhalten" der Bürger auf Schritt und tritt überwacht und in einem Social Credit System verbucht. Die Punkte entscheiden über Lebensbedingungen, Beruf, Studienplätze u.v.m

.

Wer möchte freiwillig so leben ?

 

 

regt sich bei der chinesischen Bevölkerung groß widerstand ?

 

hat doch jahrzehntelang in der ddr geklappt

und die haben ja wohl ne andere kultur und prägung

 

und mal ehrlich!

aber ist es ein naturgesetz wenn einem lieber ist dafür Sicherheit zu haben

überwachung schränkt die Freiheit ein

aber was ist mehr wert in sicherheit zu leben

(S Bahn  Abgang runtergestürzt zu werden/nachts überfallen oder bedrängt)

der Täter wäre umgehend gefasst

oder zu wissen dass mein Staat weiß auf welchem Weg ich nach hause gehe

Na ja sozialpunkt System und China Überwachung wir auch hier bald eingesetzt .Nur nicht zum Schutz der Bürger! 

@12:28 Uhr von Tinkotis

Wenn ich versuchen würde, auf chinesische Produkte zu verzichten, weil ich dieses System nicht stützen möchte, könnte ich nicht mal nackt auf dem Boden schlafen, da neben Bett, Wäsche und Teppich vermutlich sogar das Material für den Boden aus China importiert wurde.

 

Und wenn Xi jetzt auf Ideen kommt...

 

Was wir aber, mich eingeschlossen, selbst schuld sind. Wir wollten billiger, billiger, billiger und die Konzerne wollten mehr, mehr, mehr.

Schon sind wir mitten in der Globalisierung 

Der Vorteil eines autoritären Systems ist,

dass eine lange Regierungszeit eine kontinuierliche Politik ermöglicht. In Chinas Fall nun eine kontinuierliche Stärkung des Militärs. 

ALLERDINGS: Der entscheidende Nachteil ist, dass solche Systeme selten verantwortungsbewusste und moralisch hochwertige Führer hervorbringen.  Wenn wir die Autokraten im Lauf der Geschichte verschiedener Staaten betrachten, sehen wir eine lange Reihe von korrupten, selbstherrlichen und verantwortungslosen Personen, die ihre Macht vielfach missbraucht und die Bevölkerung gegängelt, ausgebeutet und manipuliert haben, um Allmacht-Phantasien auszuleben, persönlichen Reichtum und Statussymbole anzuhäufen und sich auf Lebenszeit unangreifbar zu machen. Bei aller Kontrolle und Gehirnwäsche wird aber oft eines vergessen: das lassen sich die Leute nur bis zu einem gewissen Grad gefallen. Offiziell mag vielleicht niemand das System kritisieren, aber wie es in den Köpfen aussieht, weiß keiner. Also weiß auch niemand, wie stark Chinas Militär wirklich ist. 

@11:28 Uhr von FakeNews-Checker

Was will die USA dort? Die Amerikaner haben schon ihre eigene Region, in der sie die Führung haben!

Wozu  werden  denn  Kriegswaffen  produziert  ?  Sicher  nicht  für  den  Silvesterspaß.  Und  das  muß  sich  rechnen.   Sonst  vergammelt  das  Zeug  wie  bei  der  NVA. 

 

Der halbe Wohlstand der USA  basiert darauf ,Dollar bleibt Zahlungsmittel der Welt .Öl Rohstoffe usw müssen mit Dollar bezahlt erden und ihr Schuldensystem ,Wirtschaftssystem erfordert Krieg zur Regeneration. 

@11:39 Uhr von heribix | Gelenkte Information

China ist heute selbstbewuster als es je war. Wenn man sich Mit chinesischen Bürgern unterhält zeichnen die aber ein anderes Bild über China als das was uns ständig vermittelt wird.

Auch in CHN werden die Medien gelenkt. China hat schon sehr früh damit begonnen, ein eigenes Internet zu gestalten.

Die damit einhergehende Zensur, die einseitige und begrenzte Information machen es für die dort lebenden Menschen nicht möglich, sich ein allumfassendes Bild zu machen.

Dementsprechend können sie sich eben auch nur äußern.

@13:02 Uhr von fathaland slim

re@12:45, artist22

>>Dummerweise  ist als Nationalstaat-Ersatz der Oligarchenstaat entstanden.

Und zwar weltweit. Quasi eine Refeudalisierung im 'Überbau' ist im Gange.<<

 

Für mich ist der Oligarchenstaat eine Spielart des Nationalstaates.

 

Wobei ich den Begriff „Oligarch“ als schlagworthaft empfinde. Vor dem Zusammenbruch der UdSSR kaum benutzt, beschrieb er dann die sich dort in atemberaubendem Tempo herausbildende Kleptokratenkaste.

 

P.S. Die Beschäftigung mit den Afforismen steht in naher Zukunft auf meiner Agenda.

 

Das ist, wie sie richtig anmerken, nur ein neues Wort für den alten Ungeist des Feudalismus.

Einzelne Menschen häufen, mit meist fragwürdigen Mitteln, immer mehr Besitz an, bis sie am Ende glauben, dass sogar die Menschen, die für sie arbeiten, ihr Eigentum wären.

 

Für Politiker ohne echte demokratische Kontrollmechanismen  gilt das ebenso.

Wie man z.B. in Ungarn, der Türkei und Russland sieht, auch in Bezug auf die Anhäufung von Besitz..

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