Kommentare - Özdemir stellt Plan für Tierwohllabel mit fünf Stufen vor

07. Juni 2022 - 13:05 Uhr

Seit Jahren wird über die Einführung eines verpflichtenden Tierwohllabels diskutiert. Bisherige Konzepte scheiterten. Jetzt hat Landwirtschaftsminister Özdemir die Eckpunkte seines Konzeptes vorgestellt.

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so wie das Schwein auf dem Foto

 

stellt man sich doch wirklich ein glückliches Nutztier vor, das völlig entspannt und zufrieden auf die Schlachtung wartet. Da greift man doch gerne zu an der Fleischtheke.

Durch  Massnahmen in der…

Durch  Massnahmen in der Tierhaltung werden sich die Fleischpreise erhöhen, eigentlich haben wir es schon bezahlt durch Subventionen der EU . Warum Özdemir höhere Steuern oder Abgaben haben will, kann man nicht nachvollziehen.  

 

 

Und wieviele Jahre dauert das Prozedere dann noch?

Bis es es dann endlich in den Handel schafft? Und warum nur für Schweine?
Das ganze Verfahren dann nochmal von vorne für Rinder, danach Hühner, Schafe usw.?

Also für mich ...

.. ist das purer Populismus. Viele Tests verschiedener Institute in der Vergangenheit haben gezeigt, dass selbst die bisherigen Maßnahmen in weiten Teilen ins Leere laufen. Auf jedes Gesetz warten Heerscharen von Anwälten um den Erzeugern die Lücken aufzuzeigen.

Dann kommt noch der Faktor Zeit und in vielen Fällen Freiwilligkeit hinzu. Folge: es wird unüberschaulicher statt genauer und ein Jahr später interessiert es kaum noch jemanden weil immer noch der Preis im Fordergrund steht.

Einzig wirksam wäre, bestimmte Erzeugerformen ganz zu verbieten ... dem dürfte, wie bei anderen Bestrebungen auch, der Buernverband und erst recht die EU energisch gegenübertreten. Als Resultat bekommen wir wieder ein niemanden helfendes Wischi-Waschi. 

Wirtschaft und Tierwohl zusammen sind einfach unüberwindlich unkompatibel.

Tierwohl

Hoffentlich kann Herr Özdemir sein Vorhaben umsetzen und scheitert nicht wieder am Totschlagargument, dass man eine EU-weite Regelung benötige. Dennoch bedarf es meiner Meinung nach auch eines besseren Bewusstseins bei einigen Menschen, was das eigentlich ist, was da so lecker paniert vor einem liegt. Bin selbst kein reiner Vegetarier, aber seit ich mich viel mit der Massentierhaltung befasst habe, möchte ich das konventionelle Fleisch wirklich nicht mehr essen. Bio kann ich mir nicht leisten, sodass ich halt verzichten muss. Da es kein Grundrecht auf Wurstsemmeln gibt, ist es für mich auch keine Frage, ob sich nur noch Wohlbetuchte Fleisch leisten können. Wäre dann halt so. Respekt vor seinen schutzbefohlenen Mitgeschöpfen kann keine Preisfrage sein. Kann man mal für sich selbst testen. Verschiedene indigene Völker bedanken sich in unterschiedlichsten Weisen nach erfolgreicher Jagd dafür, dass das Tier für sie gestorben ist und bitten um Verzeihung. Geht hierzulande auch.

 

 

@13:24 Uhr von Didib57

Durch  Massnahmen in der Tierhaltung werden sich die Fleischpreise erhöhen, eigentlich haben wir es schon bezahlt durch Subventionen der EU . Warum Özdemir höhere Steuern oder Abgaben haben will, kann man nicht nachvollziehen.  

 

 

.

Wer wirklich den höchsten Preis für das Fleisch bezahlt, sind die Tiere, die unter widrigsten Umständen ihr trauriges Dasein fristen müssen, durch Subventionen der Politik auch noch unterstützt. Viele Tier gibt viel Geld.

@13:28 Uhr von H. Hummel

Einzig wirksam wäre, bestimmte Erzeugerformen ganz zu verbieten ...

.

Das klappt ja nicht mal bei den Legebatterien. Wurde nur umbenannt, sonst blieb alles beim Alten.

Warum wieder so halbherzig?

Warum wieder so halbherzig? Warum wird nicht der Transport von Schlachtvieh beispielsweise über 50 km grundsätzlich verboten? Warum keine knallharten Ansagen und Vorgaben? Warum wird wieder so rumgespielt wie bei Klöckner?

Das wurde aber auch Zeit…

Das wurde aber auch Zeit. Ein weiteres (gefühlt das 100ste für Agrar-Erzeugnisse) mit fünf statt vier Stufen, unter denselben Tönen wie alle bisherigen Labels auch, ist ja das dringendste, wofür wir unsere Minister wählen und bezahlen.

@13:38 Uhr von Zuschauer49

... (gefühlt das 100ste für Agrar-Erzeugnisse) ...

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Lassen Sie sich nicht täuschen. Die meisten Labels auf Lebensmittel sind frei erfunden, bzw. vom Hersteller selbst kreiert, und dienen nur als Werbemittel.

@13:36 Uhr von eine_anmerkung.

Warum wieder so halbherzig? Warum wird nicht der Transport von Schlachtvieh beispielsweise über 50 km grundsätzlich verboten? Warum keine knallharten Ansagen und Vorgaben? Warum wird wieder so rumgespielt wie bei Klöckner?

Bin ganz bei Ihnen. Vermute, dass es schwierig ist, mit knallharten Ansagen ausreichend Gehör zu finden, um es politisch umsetzen zu können. Deshalb eventuell diese kleinen und langsamen Schrittchen. Ich empfinde dieses Trauerspiel um die Tierwohlverbesserung äußerst wutfördernd. Genau gesagt, könnte ich platzen, weil Tieren noch immer der Stellenwert von Dingen beigemessen wird, anstatt sie als Mitlebewesen zu respektieren. Trotzdem hoffe ich, dass Herr Özdemir die Sache Tierwohl Ernst nimmt und bereit ist, Widerstände zu brechen. Und dann kontinuierlich schrittweise weiterkommt. 

 

Re @13:36 Uhr von eine_anmerkung.

Warum wieder so halbherzig? Warum wird nicht der Transport von Schlachtvieh beispielsweise über 50 km grundsätzlich verboten? Warum keine knallharten Ansagen und Vorgaben? Warum wird wieder so rumgespielt wie bei Klöckner?

Kann ich Ihnen gerne beantworten. Unser Schlachthof in Offenburg (Ortenau) wurde geschlossen bevor man einen anderen hatte.Jetzt werden die Tiere durch BW gekarrt zum schlachten.

Früher haben es die Schlachter zu Hause gemacht. Heute ein Unding.Auflagen durch Grün/Schwarz bis zum abwinken.Kann kein Schlachter leisten der noch Geld verdienen will.

Also werden die Tiere bis Baden Baden oder Freiburg gekarrt aus dem tiefen! Schwarzwald. Das ist kein Schlachthof um die Ecke.

 

@13:45 Uhr von Mischpoke West

... (gefühlt das 100ste für Agrar-Erzeugnisse) ...

.

Lassen Sie sich nicht täuschen. Die meisten Labels auf Lebensmittel sind frei erfunden, bzw. vom Hersteller selbst kreiert, und dienen nur als Werbemittel.

 

Eben. Ich würde mich ja freuen, wenn jetzt das eine, ultimative, bessere, Tierglück garantierende käme. Ich glaube allerdings nicht, daß ich des Unterschieds überhaupt gewahr würde.

 

Tierwohllabel

Mein Label steht jetzt schon überall drauf.

Das Preisschild.

Als allererstes wuerde ich…

Als allererstes wuerde ich mir ein Exportverbot von Fleisch wuenschen, 50% alles in D "hergestellten", d.h. in Form von Tieren herangezuechteten Fleisches geht in den Export, v.a. nach China. Warum sollen wir unsere kleinen Landflaechen durch Guelle ruinieren, Tiere quaelerisch halten, Meschen arbeitsmaessig ausbeuten, nur damit China billiges Schweinefleisch hat und Toennies und Co. sich die Taschen vollmachen koennen??? Nebenbei koennte man dann auch auf 30% Futtergetreideanbau verzichten, und diese Flaechen fuer Menschen"futter" nutzen oder teilweise fuer den Artenschutz umwidmen.

Halb soviele Tiere bedeuten mehr Platz fuer alle, sodass auch mehr Tierwohl drin waere. Bei diesem Modell muesste noch niemand in D auf "sein" Fleisch vezichten, was allerdings nebenbei auch wuenschenswert waere, weniger Konsum aber dafuer in guter Qualitaet.

Die Inflation sorgt aber leider dafuer, dass Fleisch teuer wird, ohne qualitative Verbesserung, Doppelmalus sozusagen.

@13:55 Uhr von Zuschauer49

Unterschieds überhaupt gewahr würde.

Daran wird auch noch ein Label nichts ändern. Richtig.

Erst wenn ALLE Subventionen für Handel, Vertrieb und Erzeuger gestrichen werden und wir als Kunde einen realen Preis zahlen kann es gut werden.

 

Sonderstufe "Bio-Fleisch"

gibt es dann zusätzlich zu den bisherigen 4 Haltungsformen aber auch diese ist eine industrielle Haltungsform. Was sich also jetzt massgeblich ändert, weiss ich nicht. Bei meinem Metzger, aber auch im guten Supermarkt ist an den Fleischtheken jetzt schon ausgewiesen, welcher Haltungsform das Fleisch entstammt. Meist ist es die Form 3. In Zukunft wird es u.U. darauf hinauslaufen, dass es für einige zwar teurer werden wird, sie sich aber dennoch Fleisch erlauben können, während andere halt zwangsweise "veganisiert", mind. aber "vegetarisiert" werden. Diese Bürger bedaure ich dann aber vegan soll ja angeblich viiiel besser schmecken, also nicht so schlimm. Nur schade, dass die alternative  Kost auch erheblich teurer ist. Aber was tut man nicht alles.

Wie sich die ganzen Pläne des Herrn Ö. EU-technisch gestalten, die gerade im Agrarbereich besonders viel mitredet, hat sich mir noch nicht erschlossen. Hängt also noch in weiten Säcken. Bleibt vermutlich bei den Plänen.

@13:24 Uhr von Didib57

Durch  Massnahmen in der Tierhaltung werden sich die Fleischpreise erhöhen, eigentlich haben wir es schon bezahlt durch Subventionen der EU . Warum Özdemir höhere Steuern oder Abgaben haben will, kann man nicht nachvollziehen.  

__

Weil man damit einen nicht unerheblichen Teil der Bürger aufgrund der höheren Preise, die Fleischtöpfe entzieht und nur noch "Privilegierte" dann einen Zugriff auf Rinderfilet und Lammkarrée haben.

Aber man hört ja allenthalben, wie lecker Bohnen-Burger, Chili sin carne und Currywurst auf Erbsbrei-Basis sind. Vom Analogkäse auf Palmölbasis ganz zu schweigen.

 

 

 

Mehr Fragen

Es gibt mehr Fragen, wie Antworten. Wie oder wer kontrolliert, in welchen Abständen, wer zertifiziert und so weiter. Für mich persönlich hört es sich an wie eine Beruhigungspille. 

Das wurde auch Zeit,

allerdings sollte man es dieses Mal endlich richtig machen! Und wenn ich schon lese, dass man den Gesetzentwurf den "Ländern und Verbänden zur Stellungnahme vorlegen wird", greift natürlich sofort Pessimismus um sich... Mit Hühnereiern hat man ja auch so ein "Wischi-Waschi- Gesetz" zum Nutzen der Verbände erschaffen: Verarbeitete oder gefärbte Eier unterliegen keiner Kennzeichnungspflicht.

 

Und dann fragt man sich natürlich, warum das zuerst nur für Schweine gelten soll? Kann man nicht in einem Rundumschlag ein Gesetz für alle Nutztiere erlassen, inklusive der Kennzeichnung für verarbeitete Fleisch- und Eiererzeugnisse?

Tierwohltäter Özdemir

Wenn ich mir beim Einkauf die Tiertransporte vergegenwärtige, die Massentierhaltung etc., dann habe ich keine Lust mehr auf Fleisch. Das beschönigende Wort "Tierwohl" vergrößert meinen Brechreiz nur. 

Die Begriffe "Massentierhaltung" und "Tierwohl" passen zusammen wie Individualverkehr und Klimaschutz: gar nicht. 

Özdemir stellt Tierwohllabel mit fünf Stufen vor....

Da kann man ja gespannt sein. Gibt es denn genug Personal, daß die richtige Kennzeichnung überprüft ? Das machen doch die Fleischfabriken selber. 

Und ob es dann in Zukunft keine Tierbefreiungsaktionen in den Massenställen mehr geben muss ?

Tierwohllabel

Jetzt fängt Herr Ötzdemir damit an , womit seine Vorgängerin aufhörte ! Hoffentlich schlägt er nicht den gleichen Weg ein denn der war blamabel genug für Tier, Mensch und auch politisch  h ö c h s t  blamabel.Was aber ja für uns alle nicht neu ist in der Politik.

@13:36 Uhr von eine_anmerkung.

Warum keine knallharten Ansagen und Vorgaben?

Weil ich das nicht will. Meine Meinung zählt doch genau so wie Ihre.

Und Sie und ich dürfen das Fleisch kaufen was jeder möchte.

 

@14:02 Uhr von redfan96

Als allererstes wuerde ich mir ein Exportverbot von Fleisch wuenschen, 50% alles in D "hergestellten", d.h. in Form von Tieren herangezuechteten Fleisches geht in den Export, v.a. nach China.

Zustimmung - kein Export. Vieles geht auch nach Afrika und macht die einheimische Wirtschaft kaputt. 

@14:15 Uhr von Dr. Cat

Es gibt mehr Fragen, wie Antworten. Wie oder wer kontrolliert, in welchen Abständen, wer zertifiziert und so weiter. Für mich persönlich hört es sich an wie eine Beruhigungspille. 

Ist doch auch was ;))

@14:21 Uhr von werner1955

>>"Warum keine knallharten Ansagen und Vorgaben?

Weil ich das nicht will. Meine Meinung zählt doch genau so wie Ihre.

Und Sie und ich dürfen das Fleisch kaufen was jeder möchte."<<

.

Das möchte ich so nicht stehen lassen weil meiner Meinung nach die "Geiz ist Geil" Mentalität auf Kosten des Tierwohls geht und der abgabengeplagte Steuerzahler in Germany im Zweifelsfall zum billigeren Produkt greifen wird.

 

 

@13:22 Uhr von frosthorn

 

stellt man sich doch wirklich ein glückliches Nutztier vor, das völlig entspannt und zufrieden auf die Schlachtung wartet. Da greift man doch gerne zu an der Fleischtheke.

Wenn das Schwein draußen sich aufhalten würde , wäre es noch besser und noch glücklicher.

 

schön und gut, ABER

"Daran sollen Verbraucherinnen und Verbraucher ablesen können, wie viel Platz den Tieren während der Mast zur Verfügung stand"   

Ist ja schön, dass man das ablesen kann. Der Haken an der Geschichte, geht die Inflation so weiter und unternimmt die Ampel nicht endlich etwas dagegen, werden sich viele die bessere Qualität nicht leisten können. 

Und wer dann zum Billigfleisch greift, muss sich noch abfällig Bemerkungen von irgendwelchen grünen Pseudointellektuellen anhören ...

zaghafter anfang

an der haltungs-(behandlungs-)form dürfte die neue kategorisierung des hauptsächlichen  nutztieraufenthalts nichts ändern.
zumindest hat der verbraucher nun schwarz auf weiss, was er eh schon wusste, nämlich das er tiefer in die tasche greift, wenn das gute tier manchmal auslauf erhält.
wenn noch platz auf der verpackung ist, kann noch vermerkt werden, wie es prozentual aufgeschlüsselt gefüttert wurde und wie häufig es medikamente bekam.

@13:54 Uhr von Halleluja

Warum wieder so halbherzig? Warum wird nicht der Transport von Schlachtvieh beispielsweise über 50 km grundsätzlich verboten? Warum keine knallharten Ansagen und Vorgaben? Warum wird wieder so rumgespielt wie bei Klöckner?

Kann ich Ihnen gerne beantworten. Unser Schlachthof in Offenburg (Ortenau) wurde geschlossen bevor man einen anderen hatte.Jetzt werden die Tiere durch BW gekarrt zum schlachten.

Früher haben es die Schlachter zu Hause gemacht. Heute ein Unding.Auflagen durch Grün/Schwarz bis zum abwinken.Kann kein Schlachter leisten der noch Geld verdienen will.

Also werden die Tiere bis Baden Baden oder Freiburg gekarrt aus dem tiefen! Schwarzwald. Das ist kein Schlachthof um die Ecke.

 

Da haben sie recht.

14:39 Uhr von eine_anmerkung

zum billigeren Produkt greifen wird. ?

Viele werden das müssen. Zahlen Sie

@ 13:36 Uhr von eine_anmerkung.

"Warum wieder so halbherzig? Warum wird nicht der Transport von Schlachtvieh beispielsweise über 50 km grundsätzlich verboten?"

 

Das stimmt allerdings, solche Offensichtlichkeiten scheint Özdemir wohl zu übersehen. Aber was will man erwarten, es wurde ja schon mehrfach angedeutet, dass er eine schlechte Besetzung für dieses Amt ist.

Endlich

... hat Deutschland mal einen Landwirtschaftsminister, der den Namen auch verdient hat und der nicht Spielball der Agrarlobby ist.

@14:26 Uhr von Coachcoach

Es gibt mehr Fragen, wie Antworten. Wie oder wer kontrolliert, in welchen Abständen, wer zertifiziert und so weiter. Für mich persönlich hört es sich an wie eine Beruhigungspille. 

Ist doch auch was ;))

Es ist meiner Meinung nach eine Farce ,genau so wie das Tierschutzgesetz. Solange Tiere juristisch gesehen immer noch als Sache gesehen wird und nicht als Lebewesen, wird sich nichts ändern. 

@15:03 Uhr von Giselbert

"Daran sollen Verbraucherinnen und Verbraucher ablesen können, wie viel Platz den Tieren während der Mast zur Verfügung stand"   

Ist ja schön, dass man das ablesen kann. Der Haken an der Geschichte, geht die Inflation so weiter und unternimmt die Ampel nicht endlich etwas dagegen, werden sich viele die bessere Qualität nicht leisten können. 

Und wer dann zum Billigfleisch greift, muss sich noch abfällig Bemerkungen von irgendwelchen grünen Pseudointellektuellen anhören ...

Vielleicht verzichten wir einfach einmal auf einen Kurzurlaub (siehe 9€ Ticket an Pfingsten).

Die deutsche Nehmermentalität einfach mal ein wenig einschränken. Von mir aus könnte das Tierlabel verschwinden und jede andere Haltumgsform verboten werden. So kauf jeder gutes Fleisch

 

@14:06 Uhr von werner1955

@13:55 Uhr von Zuschauer49

Unterschieds überhaupt gewahr würde.

Daran wird auch noch ein Label nichts ändern.

 

Richtig.

Erst wenn ALLE Subventionen für Handel, Vertrieb und Erzeuger gestrichen werden und wir als Kunde einen realen Preis zahlen kann es gut werden.

 

Ohne Agrarsubventionen würden Lebensmittel in Deutschland für einen nicht unerheblichen Teil der Menschen unerschwinglich.

 

@15:09 Uhr von FCK PTN

... hat Deutschland mal einen Landwirtschaftsminister, der den Namen auch verdient hat und der nicht Spielball der Agrarlobby ist.

Das wäre schön. Lassen wir uns überraschen. Letztlich können nur wir Verbraucher etwas ändern, sofern wir denn wollten. 

@15:09 Uhr von Giselbert

@ 13:36 Uhr von eine_anmerkung.

 

"Warum wieder so halbherzig? Warum wird nicht der Transport von Schlachtvieh beispielsweise über 50 km grundsätzlich verboten?"

 

Das stimmt allerdings, solche Offensichtlichkeiten scheint Özdemir wohl zu übersehen. Aber was will man erwarten, es wurde ja schon mehrfach angedeutet, dass er eine schlechte Besetzung für dieses Amt ist.

 

Sie meinen nicht, der hätte einen Tross von Beratern, Fachleuten um sich?

 

Glauben Sie, der regiert sein Ministerium autokratisch und aus eigener Machtvollkommenheit heraus, wie Putin?

"Gesetzliche Mindestanforderungen"...

... sind ja eh schon äußerst grenzwertig.

... Anschussfinanzierung ... bis 2026 ... Summe von einer Milliarde Euro

Bis dahin geht noch viel Schlachtvieh auf die Schlachtbank.

... FDP machte bereits klar, dass sie ... Preisaufschläge ablehnt

Was auch sonst.

Bei einer Ampel ist die gelbe Farbe nunmal die überflüssigste. 

Die AfD hält das Vorhaben deshalb für überflüssig.

Na ja, es geht parteilich halt noch überflüssiger.

"Unsere tierhaltenden Betriebe brauchen dringend eine verlässliche und langfristige Perspektive, ..."

Was ist das denn für eine Aussage?

Soll dass jetzt heißen, die tierhaltenden Betriebe tappten seit Jahren und Jahrzehnten völlig im Dunklen, wenn es darum geht, Schlachtvieh auch nur halbwegs artgerecht zu halten?

Özdemir zeigte sich zuversichtlich, dass seine Vorlage von den verschiedenen Stellen angenommen wird.

Gut, dass mit "Stellen" jetzt nicht "Ställen" gemeint war. Hoffentlich werden vor der Label-Vergabe die "Ställe" auch von geeigneten "Stellen" geprüft.

@15:09 Uhr von Giselbert

 

"Warum wieder so halbherzig? Warum wird nicht der Transport von Schlachtvieh beispielsweise über 50 km grundsätzlich verboten?"

 

Das stimmt allerdings, solche Offensichtlichkeiten scheint Özdemir wohl zu übersehen. Aber was will man erwarten, es wurde ja schon mehrfach angedeutet, dass er eine schlechte Besetzung für dieses Amt ist.

 

 

Ich halte es für etwas überheblich zu glauben, selber alles zu überblicken und den Fachleuten Blindheit vorwerfen zu können.

 

Glauben Sie ernsthaft, dass Özdemir nicht längst auf diese glorreiche Idee gekommen sei?

Welche Gründe gegen eine solche sind her wünschenswerte 50 km-Regel gesprochen haben und sicher auch aktuell noch sprechen können weder Sie noch ich wissen.

Aber es gibt sie, und wenn es nur das Fehlen eines hinreichend großen Schlachthofs wäre.

@13:24 Uhr von Didib57

Durch  Massnahmen in der Tierhaltung werden sich die Fleischpreise erhöhen, eigentlich haben wir es schon bezahlt durch Subventionen der EU . Warum Özdemir höhere Steuern oder Abgaben haben will, kann man nicht nachvollziehen.  

Vielleicht möchte er uns unbelehrbare Fleischesser durch die höheren Steuern zu Vegetarier umerziehen.

 

14:14 Uhr von weingasi1

Aber man hört ja allenthalben, wie lecker Bohnen-Burger, Chili sin carne und Currywurst auf Erbsbrei-Basis sind. Vom Analogkäse auf Palmölbasis ganz zu schweigen.

Bei Analogkäse streike ich. Anderes finde ich durchaus lecker, wenn es gut zubereitet wurde. Ist natürlich Geschmackssache, wie so vieles. Soweit mir bekannt ist mögen Fleischesser auch nicht jede Sorte Fleisch oder bevorzugen bestimmte Zubereitungsarten. Palmöl wird leider in etlichen Fertigprodukten wie z.B. Keksen verwendet.

Weil man damit einen nicht unerheblichen Teil der Bürger aufgrund der höheren Preise, die Fleischtöpfe entzieht und nur noch "Privilegierte" dann einen Zugriff auf Rinderfilet und Lammkarrée haben.

Höhere Löhne und/ oder bezahlbarer Wohnraum würden dem sicherlich entgegenwirken. Dann werden sich auch „einfache“ Leute weiterhin Fleisch leisten können. Lange Zeit waren die Lebensmittelpreise in Deutschland verglichen mit Skandinavien sehr niedrig.

@ 15:15 Uhr von fathaland slim

"Sie meinen nicht, der hätte einen Tross von Beratern, Fachleuten um sich?"

Was nutzt der ganze Tross, es gibt nicht umsonst das Sprichwort "Der Fisch stinkt vom Kopf"

@13:22 Uhr von frosthorn

.stellt man sich doch wirklich ein glückliches Nutztier vor, das völlig entspannt und zufrieden auf die Schlachtung wartet. Da greift man doch gerne zu an der Fleischtheke.

 

Das Foto zu einem Bericht dazu von gestern war noch schöner. Für mich war es das schönste Foto auf der Tagesschauseite.

Ansonsten finde ich, dass Lisa Eckhard nicht ganz daneben liegt, wenn sie darauf hinweist, dass für die misshandelten Tiere der Tod eine Erlösung ist. Der Gedanke, dieses nette Schwein zu schlachten, behagt mir auch nicht. Dennoch dürfen Menschen natürlich unter gar keinen Umständen Tiere quälen.

Ich selbst müsste mir da wohl Doppelmoral vorwerfen lassen: Da findet man dieses Schweinchen niedlich, freut sich über herumspringende Lämmer auf der Weide und den gutmütigen Blick von Kühen, lacht über Erpel, die sich um eine 'Enten-Dame' zanken usw. und dann sitzt man im Restaurant und bestellt sich Fleisch von diesen Mitbewohnern der Erde. Und ich kann mir immer noch nicht vorstellen, das ganz zu lassen.

@13:28 Uhr von CovMag

Hoffentlich kann Herr Özdemir sein Vorhaben umsetzen und scheitert nicht wieder am Totschlagargument, dass man eine EU-weite Regelung benötige. Dennoch bedarf es meiner Meinung nach auch eines besseren Bewusstseins bei einigen Menschen, was das eigentlich ist, was da so lecker paniert vor einem liegt. Bin selbst kein reiner Vegetarier, aber seit ich mich viel mit der Massentierhaltung befasst habe, möchte ich das konventionelle Fleisch wirklich nicht mehr essen. Bio kann ich mir nicht leisten, sodass ich halt verzichten muss. 

Ein Biozertifikat ist nicht unbedingt immer der Garant für artgerechte gute Tierhaltung. Ich kaufe mein Fleisch direkt beim Bauern und durfte mir dort den gesamten Hof anschauen. Der Bauer hat keinen Biohof, aber auch keine Massentierhaltung. Mich hat die Haltung überzeugt. Die Preise sind etwas höher, aber durchaus noch erschwinglich und den Unterschied zum Supermarkt schmeckt man einfach deutlich.

 

@13:36 Uhr von eine_anmerkung.

Warum wieder so halbherzig? Warum wird nicht der Transport von Schlachtvieh beispielsweise über 50 km grundsätzlich verboten? Warum keine knallharten Ansagen und Vorgaben? Warum wird wieder so rumgespielt wie bei Klöckner?

 

 

Wenn man den Artikel aufmerksam liest - und das haben Sie doch sicherlich getan? - stellt man fest, dass da etliche Nüsse zu knacken sind, die noch weit “oben in der Baumkrone“ hängen.

 

Vergessen Sie nicht, dass da zahlreiche gegensätzliche Interessen aufeinanderprallen, denen der vielgescholtene Özdemir gerecht werden muss; bis hoch in die EU, da kann man absehen, wie schwerfällig und zeitraubend es sein wird, ein leistungsgerechtes Tierwohllabel zu kreieren.

 

Ich wünschte sehr, das Ganze wäre innerhalb eines halben Jahres in trockenen Tüchern, aber das kann man sich freilich abschminken.

 

@15:10 Uhr von Dr. Cat

Es gibt mehr Fragen, wie Antworten. Wie oder wer kontrolliert, in welchen Abständen, wer zertifiziert und so weiter. Für mich persönlich hört es sich an wie eine Beruhigungspille. 

Ist doch auch was ;))

Es ist meiner Meinung nach eine Farce ,genau so wie das Tierschutzgesetz. Solange Tiere juristisch gesehen immer noch als Sache gesehen wird und nicht als Lebewesen, wird sich nichts ändern.

Und auch, solange in einigen Köpfen Tiere als Sache und nicht als Lebewesen gesehen werden. Sollte sich das ändern, würde sich auch die unwürdige Sozialneiddebatte um die Frage, wer sich dann noch wie oft und wie viel Fleisch leisten kann erübrigen. 

 

Hier hat Herr Özdemir

Auch wirklich eines der undankbarsten Ministerien übernommen.

Das ist ähnlich wie beim Verteidigungsministerium, da ist es sehr schwierig etwas irgendwie richtig zu machen.

Denke aber dass ihm das aber davor schon bewusst war, so wie ich Ihn einschätze.

@15:29 Uhr von Giselbert

 

"Sie meinen nicht, der hätte einen Tross von Beratern, Fachleuten um sich?"

 

Was nutzt der ganze Tross, es gibt nicht umsonst das Sprichwort "Der Fisch stinkt vom Kopf"

 

 

Auch dieser wohlfeile Spruch ändert nichts daran, dass Sie die Befugnisse des Herrn Özdemir offensichtlich überschätzen.

 

@15:10 Uhr von fathaland slim

@13:55 Uhr von Zuschauer49

Unterschieds überhaupt gewahr würde.

Daran wird auch noch ein Label nichts ändern.

 

Richtig.

Erst wenn ALLE Subventionen für Handel, Vertrieb und Erzeuger gestrichen werden und wir als Kunde einen realen Preis zahlen kann es gut werden.

 

Ohne Agrarsubventionen würden Lebensmittel in Deutschland für einen nicht unerheblichen Teil der Menschen unerschwinglich.

Aber alle links/grünen wollen doch teures und weniger Fleisch. So könnten viele Milliarden gespart werden und über Steuersenkungen den richtigen wieder gegeben werden.

 

@13:11 Uhr von fathaland slim

Mehr ist dazu von meiner Seite nicht zu sagen.

Ich denke schon neue Labels, wie auch die Kennzeichnungen bei Eiern etc hat dich niemand im Überblick...

Dabei gäbe es eine solch einfache Lösung:

Macht bitte wie bei Zigaretten und druckt auf die Verpackungen ein Bild der entsprechenden Haltungsform.

Ich bin mir sicher, damit kann man einen weitaus besseren Effekt bewirken, da bei jeglichen Labels der Bezug fehlt! 

@14:14 Uhr von weingasi1

 

Weil man damit einen nicht unerheblichen Teil der Bürger aufgrund der höheren Preise, die Fleischtöpfe entzieht und nur noch "Privilegierte" dann einen Zugriff auf Rinderfilet und Lammkarrée haben.

Darauf werden sich die weniger Priviligierten wohl in allen Lebensbereichen einstellen müssen

Aber man hört ja allenthalben, wie lecker Bohnen-Burger, Chili sin carne und Currywurst auf Erbsbrei-Basis sind. Vom Analogkäse auf Palmölbasis ganz zu schweigen.

Gruselig... mir wird übel. Eine Kollegin hatte uns gerne mal mit ihrer veganen Kochkunst 'beglückt'. Ich bin kuriert. Allerdings gab es in meinem Café um die Ecke mal veganen Apfelkuchen. Der hatte mir tatsächlich noch besser geschmeckt als der 'nomale'. Da waren auch sehr viel Walnüsse mit verarbeitet - mmmmh...

 

 

@15:26 Uhr von Kaneel

Lange Zeit waren die Lebensmittelpreise in Deutschland verglichen mit Skandinavien sehr niedrig.

Das sind auch immer noch. Nur haben viele Länder Steuersystem wo persönliche Leistung beloht und Luxus und unnötiger Konsum hoch besteuert wird.

Also sollten wir von anderen schell lernen.

 

Ich persönlich ...

... kenne niemanden, die/der mir schon mal sagte, dass es sie/ihn interessiert wie das Tier lebte dessen Fleisch sie/er kaufte. Und das geht mir genauso, solange die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden.

Wie Özdemir auf "Viele ..." kommt weiß sicher auch nur er. Die übergroße Mehrheit interessiert sich eher dafür ob es für das Kilo Fleisch 20 oder 30 Euro zahlen muss.

 

Und jetzt wieder über Steuern auf Fleischkonsum oder eine "Tierwohlabgabe" (schon das Wort ist lachhaft) zu sinnieren, halte ich in Zeiten mit 8% Inflation für völlig verfehlt.

@15:42 Uhr von Anna-Elisabeth

 

Weil man damit einen nicht unerheblichen Teil der Bürger aufgrund der höheren Preise, die Fleischtöpfe entzieht und nur noch "Privilegierte" dann einen Zugriff auf Rinderfilet und Lammkarrée haben.

Darauf werden sich die weniger Priviligierten wohl in allen Lebensbereichen einstellen müssen

Aber man hört ja allenthalben, wie lecker Bohnen-Burger, Chili sin carne und Currywurst auf Erbsbrei-Basis sind. Vom Analogkäse auf Palmölbasis ganz zu schweigen.

Gruselig... mir wird übel. Eine Kollegin hatte uns gerne mal mit ihrer veganen Kochkunst 'beglückt'. Ich bin kuriert. Allerdings gab es in meinem Café um die Ecke mal veganen Apfelkuchen. Der hatte mir tatsächlich noch besser geschmeckt als der 'nomale'. Da waren auch sehr viel Walnüsse mit verarbeitet - mmmmh...

 

 

Vielleicht die Mitte? Mal mit und mal ohne Fleisch. Das darf dann etwas teurer und besser sein. 

@15:32 Uhr von Anna-Elisabeth

Es geht meiner Meinung nach nicht um das Essen oder Doppelmoral an sich , sondern für manche Menschen um den Ethischen und Moralischen Umgang mit unseren Mitgeschöpfen .

@15:15 Uhr von fathaland slim

 

 

 

 

Glauben Sie, der regiert sein Ministerium autokratisch und aus eigener Machtvollkommenheit heraus, wie Putin?

 

Geht`s auch mal ohne Putin.

Zu dem Titelbild

Diese Tiere auf dem Bild haben immerhin noch Stroh als Unterlage.

Da habe ich schon schlimmere Bilder gesehen.

Am brutalsten bei Tieren die mit dem Schiff in arabische Länder nach Nordafrika geliefert wurden.

Da wurden Szenen von Entladen gezeigt.

Das war .........

@15:42 Uhr von Endrik Dirksen

Macht bitte wie bei Zigaretten und druckt auf die Verpackungen ein Bild

 

Das hat doch dort auch nicht geklappt. Seit Corona wird massenhaft mehr geraucht.

@14:14 Uhr von weingasi1

Durch  Massnahmen in der Tierhaltung werden sich die Fleischpreise erhöhen, eigentlich haben wir es schon bezahlt durch Subventionen der EU . Warum Özdemir höhere Steuern oder Abgaben haben will, kann man nicht nachvollziehen.  

__

Weil man damit einen nicht unerheblichen Teil der Bürger aufgrund der höheren Preise, die Fleischtöpfe entzieht und nur noch "Privilegierte" dann einen Zugriff auf Rinderfilet und Lammkarrée haben.

Aber man hört ja allenthalben, wie lecker Bohnen-Burger, Chili sin carne und Currywurst auf Erbsbrei-Basis sind. Vom Analogkäse auf Palmölbasis ganz zu schweigen.

 

 

Sie wissen selbst, dass es darum gar nicht geht. Es geht einerseits ums Tierwohl und andererseits um das Klima. Diese ganze Massentierhaltung ist nun einmal auch ein Klimakiller, ob es uns passt oder nicht. 

Ein weiter so kann und darf es auch hier nicht geben. 

Was die Bürger betrifft. Wenn ich das hier richtig verfolge, dann wird wegen der Inflation sowieso eher Suppe auf dem Tisch sein. 

 

@15:26 Uhr von Kaneel

Höhere Löhne und/ oder bezahlbarer Wohnraum würden dem sicherlich entgegenwirken. Dann werden sich auch „einfache“ Leute weiterhin Fleisch leisten können. Lange Zeit waren die Lebensmittelpreise in Deutschland verglichen mit Skandinavien sehr niedrig.

__

Sie haben z.T. recht. Die Lebensmittelpreise waren in DEU vergleichsweise niedrig; dafür waren/sind die Steuern/Abgaben/Energiepreise sehr hoch. In Skandinavien waren (ist nicht mehr so, wie ein Vergleich soeben ergab )die Preise vergleichbar sehr hoch, die Gehälter aber auch höher !

Letztlich bleibt es so, wie schrieb, mit den geplanten Änderungen, so sie EU-praktikable sind, wird man viele Bürger von den "Fleischtöpfen" fernhalten, ob das alle so lecker finden wie Sie, weiss ich nicht. Ob man damit nicht grosse Wählerschichten vergrätzt, wird man sehen.

 

@15:39 Uhr von CovMag

Es gibt mehr Fragen, wie Antworten. Wie oder wer kontrolliert, in welchen Abständen, wer zertifiziert und so weiter. Für mich persönlich hört es sich an wie eine Beruhigungspille. 

Ist doch auch was ;))

Es ist meiner Meinung nach eine Farce ,genau so wie das Tierschutzgesetz. Solange Tiere juristisch gesehen immer noch als Sache gesehen wird und nicht als Lebewesen, wird sich nichts ändern.

Und auch, solange in einigen Köpfen Tiere als Sache und nicht als Lebewesen gesehen werden. Sollte sich das ändern, würde sich auch die unwürdige Sozialneiddebatte um die Frage, wer sich dann noch wie oft und wie viel Fleisch leisten kann erübrigen. 

Das es auch bei diesen Menschen in den Kopf muß, dem pflichte ich bei . Ob eine Neiddebatte aber beendet wird, wage ich zu bezweifeln , weil viele Menschen vor lauter Neid zerfressen sind .

 

@14:02 Uhr von redfan96

Warum sollen wir unsere kleinen Landflaechen durch Guelle ruinieren, Tiere quaelerisch halten, Meschen arbeitsmaessig ausbeuten, nur damit China billiges Schweinefleisch hat

 

Für chinesisches Geld, chinesische Halbzeuge, chinesische Rohstoffe wie Seltene Erden vielleicht?!

 

 

@15:54 Uhr von Raho59

Sie wissen selbst, dass es darum gar nicht geht. Es geht einerseits ums Tierwohl und andererseits um das Klima. Diese ganze Massentierhaltung ist nun einmal auch ein Klimakiller, ob es uns passt oder nicht. 

Meine Aussage war, dass man damit vielen Bürgern den Zugang zum Fleischtopf entzieht.

Ein weiter so kann und darf es auch hier nicht geben. 

Als wenn das dem Klima nicht wumpe wäre, ob das Fleisch in DEU oder in China auf den Tisch kommt. Ob "die Bürger" sich sooo gerne in Verzicht üben, wird man dann sehen. Ich glaube das eher nicht.

Was die Bürger betrifft. Wenn ich das hier richtig verfolge, dann wird wegen der Inflation sowieso eher Suppe auf dem Tisch sein. 

Bei so manchem bestimmt, allerdings benötigen meine Suppen meistens (!) eine Fleischbasis aber ich werde ohnehin nicht zum Veganer. Ihnen und allen anderen, die das möchten, stelle ich das natürlich anheim.

 

 

@16:00 Uhr von KeinWeiterSo

Die höchste Stufe des Tierwohls ist für mich, ein Tier nicht zu schlachten, sondern es artgerecht bis an sein natürliches Lebensende zu halten. 

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Niemand hindert Sie daran einen so genannten Gnadenhof zu betreiben. Die wenigsten werden das aber tun und niemand wird gezwungen Fleisch zu essen. Ich lehne allerdings auch ab zum Vegetarier/Veganer umerzogen zu werden. Zwangsweise !

 

@ werner1955

Niemand muss zu billigem Fleisch greifen. Zur Zeit unserer Großeltern gab es noch bäuerliche Landwirtschaft mit weniger Tierquälerei und Massenproduktion und Fleisch war teuer. Man hat eben nicht jeden Tag Fleisch gegessen, manchmal nur einmal in der Woche. Das war für die gesamte Gesellschaft ökologisch günstiger.

Die "Bloß nichts ändern!"-Politik geht weiter.

Ich war gerade bei Aldi einkaufen. Auf der Weidemilch ist ein 4-stufiges Tierwohl-Label. Und bei Rewe gibt es das auch schon seit Monaten.

Dass Herr Özdemir nach einem halben Jahr im Amt die Neuerfindung des Ersatzrades als "Konzept" vorstellt, lässt mich schlussfolgern, dass auch er - wie alle seine Vorgängerinnen - auch kein Interesse daran hat, das Kernproblem anzugehen: Die Massentierhaltung.

Die Profite von Tönnies & Co sind unserer Politik einfach wichtiger als das Tierwohl, unsere Gesundheit und der Klima- und Umweltschutz zusammen.

@ KeinWeiterSo

Die höchste Stufe des Tierwohls ist für mich, ein Tier nicht zu schlachten, sondern es artgerecht bis an sein natürliches Lebensende zu halten. 

 

... und dann zu essen?

@15:47 Uhr von Cevalo

Geht`s auch mal ohne Putin.

 

Ob derjenige, der dran arbeitet, daß ich mir als Rentner irgendwann kein Fleisch mehr leisten kann, nun Putin oder Özdemir heisst, ist mir ziemlich egal. Das Ergebnis heisst, meine Lebenschancen mindern.

@16:00 Uhr von KeinWeiterSo

Die höchste Stufe des Tierwohls ist für mich, ein Tier nicht zu schlachten, sondern es artgerecht bis an sein natürliches Lebensende zu halten. 

Die höchste Form davon wäre, wenn es frei in der Natur leben würde. Und nach Ihrer Definition dürfen Sie sich nur noch vegetarisch ernähren . 

 

@15:15 Uhr von fathaland slim

@ 13:36 Uhr von eine_anmerkung.

 

"Warum wieder so halbherzig? Warum wird nicht der Transport von Schlachtvieh beispielsweise über 50 km grundsätzlich verboten?"

 

Das stimmt allerdings, solche Offensichtlichkeiten scheint Özdemir wohl zu übersehen. Aber was will man erwarten, es wurde ja schon mehrfach angedeutet, dass er eine schlechte Besetzung für dieses Amt ist.

 

Sie meinen nicht, der hätte einen Tross von Beratern, Fachleuten um sich?

 

Glauben Sie, der regiert sein Ministerium autokratisch und aus eigener Machtvollkommenheit heraus, wie Putin?

 

Spricht da aus den Sätzen eine Obriggeitsfixiertheit ? Oder zumindest eine "Bewunderung" ? Der kann es, weil er einen Tross von Beratern hat......

 

@Dr.Cat, 15:57

 

Ob eine Neiddebatte aber beendet wird, wage ich zu bezweifeln , weil viele Menschen vor lauter Neid zerfressen sind .

 

Wenn Sie wenigstens einem Teil derer, denen Sie Neid unterstellen, zugestehen würden, dass sie aus Gerechtigkeitsempfinden handeln, dann ist es mit der Ihnen verhassten "Zerfressenheit" ganz schnell vorbei.

Ich wende mich gegen Benachteiligungen, wo ich kann. Und ich bin einer von den Bessergestellten.

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