Kommentare - 9-Euro-Ticket: Offenbar viele Bahn-Probleme an Pfingsten

07. Juni 2022 - 07:53 Uhr

Nach Einschätzung des Bahn-Betriebsrats hat das Pfingstwochenende mit 9-Euro-Ticket zu Problemen und einer hohen Belastung der Mitarbeiter geführt. Es habe deutlich mehr Störungen als gewöhnlich gegeben.

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Kommentare

Wundern?

Pfingsten und andere Feiertage gehörten schon immer zu den Reisestärksten Tagen.

 Nun kam das 9€ Ticket als Entlastung für Pendler dazu. Gedacht als Entlastung für höhere Ausgaben wegen des Ukraine Krieges.

Was macht der gute Deutsche?Er testet das Ticket. Denn nirgends ist preiswerter zu leben als in der Fremde?,

Wenn also über die Belastung des Krieges gejammert wird, können die Sardinen in den übervollen Zügen nicht davon betroffen sein. 

Das ist so typisch deutsch!…

Das ist so typisch deutsch! Entweder im Stau stehen oder jetzt eben in überfüllten Zügen. Hauptsache man kann er zählen, dass man einen kurztrip sonstwohin gemacht hat.

oder liegt es am endlich wieder rudelkuscheln nach 2 Jahren Pause?

denkt irgendwer immer noch, dass die Menschen auf den ÖPNV umsteigen. 

Oje ...

Probleme lösen wollen und dabei neue neue schaffen, damit ist keinem geholfen

"Viel Stress für Bahnpersonal"

Finde ich gut, dass hier auch dem Personal Beachtung geschenkt wird, nicht nur die Fahrgäste leiden unter solchen Verhältnissen.

"Überall in Deutschland waren die Bahnsteige und die Züge voll, in mehreren Fällen mussten überfüllte Züge geräumt werden"

Hört sich eher nach Ausnahmezustand an. Zudem gab es der neue Coronavariante sicherlich einen ordentlichen Schub.

08:17 Uhr von Giselbert

„Hört sich eher nach Ausnahmezustand an. Zudem gab es der neue Coronavariante sicherlich einen ordentlichen Schub.“

und die affenpocken nicht zu vergessen.

warum sind die Menschen bloß so? Mit fehlt dafür jegliches Verständnis!

Stress ohne Ende

"in mehreren Fällen mussten überfüllte Züge geräumt werden "

Das muss man sich erst mal vorstellen, welches Stresspotential in solch einer lapidaren Aussage drinsteckt!

Einmal für diejenigen die räumen müssen und vor allem für die, die vor die Tür gesetzt werden. Da hat der Fahrgast unter widrigsten Umständen einen Platz ergattert (für viele wohl nur ein Stehplatz) und dann so etwas.

Die

Bahnen waren voll... warum?

Tja, weil ie Leute lieber langsam und billiger als superschnell und teuer durch die Gegend reisen moechten.

Das war abzusehen.

Das Pfingstwochenende war schon so immer eine Zeit wo die Bahn gut ausgelastet war. Dass es jetzt auch noch das erste Wochenende mit dem 9-Euro-Ticket war, machte die Probleme absehbar.

Allerdings finde ich, dass es angesichts der Situation ziemlich gut lief. Auf keinen Fall ist das ein Argument gegen einen allgemeinen günstigen ÖPNV, denn die Probleme beruhen zu einem guten Teil auf einer Ausnahmesituation, die es bei einem dauerhaft günstigen ÖPNV deutlich wenige gäbe. Da würden Leute wegfallen, die im Prinzip zum ersten Mal mit der Bahn eine entsprechende Strecke fahren und deshalb nicht wissen, wie man sich effektiv informiert bzw. einen Reiseplan erstellt.

Das 9Euro-Ticket - Mitnehmen durch Hartz IV

Seit dem ersten Tag hat dieses Ticket meistens die Menschen mobilisiert,die sonst keine 5-8 Euro für eine City-Hin&Rückfahrt übrig gehabt hätten!

Alleine die Anzahl von Gruppen aus den Problem-Vierteln hatte letzte Woche gravierend zugenommen !

Das wird viele der neuen "Auto-Alleinlasser" sauer aufgestossen sein !

Allerdings : ...wenn gar kein Sprit mehr....dann ??

 

@08:17 Uhr von putzfee02

… denkt irgendwer immer noch, dass die Menschen auf den ÖPNV umsteigen.

 

Ja … selbstverständlich.

Sonst wäre es nicht so voll gewesen.

Wir wollen ÖPNV, aber bitte…

Wir wollen ÖPNV, aber bitte ohne Fahrgäste, oder wie ?

Ist doch keine Überraschung, dass es an Pfingsten voll wird. Vielleicht haben zu viele schon vergessen, wie das `normale´ Leben ist, nach zwei Jahren Corona-Getue.

Dazu kommt der Effekt des 9€-Tickets. Hätte man sich drauf einstellen können, auch als Bahn.

Es wird sich ja durchaus bemüht, das 9€-Ticket schlechtzureden und ständig deswegen den Teufel an die Wand zu malen. Durchschaubares Gejammer, um mehr Geld zu bekommen. Hoffentlich müssen wir uns diese Show jetzt nicht bis Ende August antun. Bringt auch nichts, die Leute fahren nämlich so oder so.

Ach, und von wegen Flughäfen kriegen auch nix mehr auf die Reihe: Die Leute fliegen auch wieder. Das nur schonmal als Ausblick auf die Ferien.

Pfingsten - ja und?

Jede Pfingsten gab es Stress. So what?

Dass Problem ist die Unterversorgung mit ÖPNV- und Schieneninfrastruktur dank der Kohlpolitik und dem systematischen Abbau über Jahrzehnte.

In der Beziehung: Lernt! Von Belgien, China, Spanien...

Das Ticket ist eine gute Sache

Solche langen Wochenenden sind schon immer mit starkem Reiseaufkommen verbunden gewesen. Klar, das 9-Euro-Ticket hat nochmal mehr Menschen aktiviert.

Ich sehe darin gar kein Problem, allen, die das Ticket an diesem WE genutzt haben war klar, es wird eng werden. Wer das nicht hätte in Kauf nehmen wollen, hätte den ICE nehmen können. Hatte für viele Menschen sicher auch was von Abenteuer.

Einzelhandel vor Weihnachten, oder Bahn an langen WE, es gibt in jedem Beruf eben Stoßzeiten, wo den Beschäftigten besonders viel Arbeit abverlangt wird, so ist es eben.

Man kann der Bahn kaum einen Vorwurf machen und der Regierung für diese gute finanzielle Entlastung im Alltag auch nicht.

Ich freue mich täglich über die sehr hilfreiche finanzielle Entlastung durch das Ticket.

@08:24 Uhr von Jo Beeck

Seit dem ersten Tag hat dieses Ticket meistens die Menschen mobilisiert,die sonst keine 5-8 Euro für eine City-Hin&Rückfahrt übrig gehabt hätten!

Alleine die Anzahl von Gruppen aus den Problem-Vierteln hatte letzte Woche gravierend zugenommen !

Das wird viele der neuen "Auto-Alleinlasser" sauer aufgestossen sein !

Allerdings : ...wenn gar kein Sprit mehr....dann ??

 

Vollgemacht hat es die Problemmehrheit, glaube ich. Und wenn die Leute aus ihren "Problemvierteln" rauskommen, ist das doch gut. So ein wenig aufstoßen kann das Wohlbefinden stärken, oder nicht? Besser, als wenn es quersäße.

@08:27 Uhr von Coachcoach

 

Das Problem ist die Unterversorgung mit ÖPNV- und Schieneninfrastruktur dank der Kohlpolitik und dem systematischen Abbau über Jahrzehnte.

 

Die Kohlpolitik ist seit 1998 vorbei und Geschichte. Gute Bahn machen dauert Jahrzehnte, und 24 Jahre nach Kohl sind schon entgleist.

Volle Züge

Na da sieht man wieder, Geiz ist geil. Da wundern sich die Menschen warum die Züge voll sind und das dreitausend Euro E - Bike nicht mitkommen darf. Lol!!

Da war es auf den sonst staugeplagten Autobahnen ja richtig leer, weil alle zukünftig mit den öffentlichen Verkehrsmittel fahren. 

Wir sind zu Hause geblieben, haben Auto in der Garage gelassen und sind wandern gegangen. 

Bleibt zu hoffen, dass auch nach Ende des Sonderpostens für 9 Euro die Leute auf den Geschmack gekommen sind und die öffentlichen Verkehrsmittel nehmen. 

@08:24 Uhr von Jo Beeck

Seit dem ersten Tag hat dieses Ticket meistens die Menschen mobilisiert,die sonst keine 5-8 Euro für eine City-Hin&Rückfahrt übrig gehabt hätten!

 

Es ist schon ein Skandal an sich, dass aus Steuergeldern der arbeitenden Bevölkerung die Wochenendausflüge dieser Leute bezahlt wird.

 

Wer in Urlaub möchte soll seine Arbeitskraft auch am Arbeitsmarkt einsetzen. Dann braucht es auch keine 9 Euro Ticket.

 08:30 Uhr von Forfuture

"Das Ticket ist eine gute Sache"

Naja, dies sehen viele (auch namhafte Kritiker die von der Materie Ahnung haben) anders.

"... war klar, es wird eng werden. Wer das nicht hätte in Kauf nehmen wollen, hätte den ICE nehmen können."

Ist nur die halbe Wahrheit, auch diejenigen mit ICE-Ticket konnten sich von dem Wahnsinn nicht freikaufen, weil  die meisten auf Zubringerzüge angewiesen waren.

"Hatte für viele Menschen sicher auch was von Abenteuer."

Denke die meisten können auf solche "Abenteuer" verzichten.

Stress am Wochenende, Entlastung in der Arbeitswoche

Bei all der berechtigten Kritik zum vergangenen Pfingstwochenende ändert dass nichts an den finanziellen Entlastungen, die den Pendlern zugute kommen.

Verbesserungsbedarf zu den Nutzungsmöglichkeiten bzw. -bedingungen gibt es sicherlich. So hätte man dem Ticket etwa nur für eine Arbeitswoche eine Gültigkeitsdauer zuschreiben können. Hier hätte kaum einer kritisiert, dass die 9,- € wöchentlich fällig würden. Ein preisreduziertes Wochenendticket hätte man ja trotzdem beschließen können, was dazu geführt hätte, dass man eher an die möglichen Schwierigkeiten durch überlastete Züge gedacht hätte.

Und von denen, die da möglicherweise 10 Stunden und mehr am Wochenende in den Waggons und auf den Bahnsteigen verbracht haben, werden sich für das nächste Mal möglicherweise überlegen, sich diesen Stress dann doch zu ersparen.

Im Sinne des Erfinders war das sicherlich nicht.

Konsequenzen

Was wir jetzt sehen: wäre der ÖPNV günstiger und der Sprit bliebe teuer, wäre der Bedarf nach günstigen Tickets da. 

Also: Mineralöl- und CO2-Steuer hoch und damit ein deutschlandweites ÖPNV-Ticket für 365 Euro im Jahr einführen.

Unterm Strich schont das die Geldbeutel aller Menschen in Deutschland, schützt das Klima und macht uns viel unabhängiger von fossilen Brennstoffen aus Staaten mit (mindestens) fragwürdiger Politik. 

komische Symbolpolitik

wer den Berufsverkehr in U1 oder auch U7 kennt, der weiß genau, dass - zumindest in berlin - nicht noch mehr Menschen den ÖPNV benutzen können. Die Bahnen kommen schon in rascher Folge und sind trotzdem einfach nur voll bis Anschlag. Es bräuchte nicht nur mehr Züge, sondern auch mehr Gleise ... Und wenn da wirklich jemand denkt, dass das mit günstigeren Preisen zu bewerkstelligen sei, hat der einfach keine Ahnung.

@08:34 Uhr von Coachcoach

 

Vollgemacht hat es die Problemmehrheit, glaube ich. Und wenn die Leute aus ihren "Problemvierteln" rauskommen, ist das doch gut. So ein wenig aufstoßen kann das Wohlbefinden stärken, oder nicht? Besser, als wenn es quersäße.

 

Was für eine «Problemmehrheit»? Wer soll das überhaupt sein, hat irgendwer zwei Sitzplätze mit Füße drauflegen beansprucht, oder Schlägereien im Zug angezettelt? Nein.

geschickt

immer wieder schön zu sehen, wie die Probleme bei der Bahn medial mit Dingen erklärt werden  die nicht ursächlich sind.

Grundlegende politisch bedingte Probleme wie z.b. Pofalla sollen übertüncht werden

Zwei Feiertage,…

Zwei Feiertage, wunderschönes Wetter und jedermann kann gegen eine kleine Schutzgebühr in der ganzen Republik herumfahren. Klar, daß die Pendler über den brutalen Rabatt auf ihre typischerweise 100 Euro teuren Monatskarten erfreut sind, die jungen Leute begeistert, daß sie für's Taschengeld das Land erforschen können und die Autofahrer, die - bereits skeptisch - die grünen Thesen ausprobieren wollten, ob wirklich jeder verantwortungsvolle, umweltbewusste Mensch sofort vom Auto auf die Bahn umsteigen sollte, ihre schlimmsten Befürchtungen noch übertroffen sehen.

@08:22 Uhr von Giselbert

... Stresspotential ... Einmal für diejenigen die räumen müssen und vor allem für die, die vor die Tür gesetzt werden. Da hat der Fahrgast unter widrigsten Umständen einen Platz ergattert (für viele wohl nur ein Stehplatz) und dann so etwas.

Das hätte sich der Fahrgast aber auch ersparen können. Denn abzusehen war das schon. Nur leider nicht für die Taktgeber aus der Politik. Da hätte man sicherlich Möglichkeiten im Vorfeld einplanen können, um gerade nicht einen Wochenendstress zu erzeugen.

Warum muss das Ticket am Wochenende gleichermaßen für die Fahrt zu beliebten Urlaubsreisen gelten? 

 

9 Euro

Wie erwartet eigentlich. Gut gemeint ist eben nicht gleich gut gemacht. Ich will es nicht nur der neuen Regierung anlasten, Es ist die Spaetwirkung mangelnden Investitutionen in die Infrastruktur. Moeglicherweise auch die Ursache des schweren Zugunglueckes. Einsparungen die uns schwer auf die Fuesse fallen nach 16 Jahren Stillstand. 

Ob sparen in die Infrastruktur oder Verhinderung im Ausbau der alterantiven Energie. s  Artikel: Merkelversaeumnisse. 

Es mangelt erheblich an der Faehigkeit fuer langfristige Planung. 

@08:44 Uhr von Zille1976

Seit dem ersten Tag hat dieses Ticket meistens die Menschen mobilisiert,die sonst keine 5-8 Euro für eine City-Hin&Rückfahrt übrig gehabt hätten!

 

Es ist schon ein Skandal an sich, dass aus Steuergeldern der arbeitenden Bevölkerung die Wochenendausflüge dieser Leute bezahlt wird.

 

Wer in Urlaub möchte soll seine Arbeitskraft auch am Arbeitsmarkt einsetzen. Dann braucht es auch keine 9 Euro Ticket.

Liest man solche Kommentare wird einem klar, warum sich Deutschland mit einer SOZIALEN Marktwirtschaft, trotz Verankerung im Grundgesetz schwertut.

Auch versteht man, warum Begriffe wie Solidargemeinschaft, genossenschaftliches Wohnen, oder Gesellschaftliche Teilhabe, für so viele Menschen nur abstrakte Begriffe sind, die sie für linkssozialistische Phantastereien halten.

Es ist zum Fremdschämen.

@08:39 Uhr von schabernack

 

Das Problem ist die Unterversorgung mit ÖPNV- und Schieneninfrastruktur dank der Kohlpolitik und dem systematischen Abbau über Jahrzehnte.

 

Die Kohlpolitik ist seit 1998 vorbei und Geschichte. Gute Bahn machen dauert Jahrzehnte, und 24 Jahre nach Kohl sind schon entgleist.

Wikipedia: "Die Stadtbahn Hamburg war ein bereits in der Planfeststellung befindliches Projekt des ÖPNV in Hamburg. (...) Anfang Dezember 2010 stoppte der Bürgermeister Christoph Ahlhaus die Planungen offiziell und beendete somit das Vorhaben, in Hamburg erneut einen Straßenbahnbetrieb einzuführen.[3] Nach der daraufhin folgenden Bürgerschaftswahl 2011 erklärte der neue Erste Bürgermeister Olaf Scholz, dass das Projekt nicht erneut aufgenommen werde, sondern stattdessen der Busverkehr sowie das U- und S-Bahn-Netz ausgebaut werden solle."

Herr Kohl hat meines Wissens nie ein ÖPNV-Projekt gestoppt? ;)

@08:17 Uhr putzfee02 -ÖPNV

denkt irgendwer immer noch, dass die Menschen auf den ÖPNV umsteigen. 

 

Individualverkehr oder wenn Zug, dann mit etwas Luxus. Also 1. Klasse. 
 

Alles andere ist ein Kompromiss, der meistens aus Geldgründen eingegangen wird. 
 

Oder aus Bequemlichkeit, aber das ist eben nur selten gegeben. 
 

Wenn man bspw von Stuttgart Innenstadt nach Köln Innenstadt muss, dann ist die Bahn bequem und sogar schneller. Aber sobald man erst mal nach Stuttgart rein muss und in Köln das Ziel weiter außerhalb liegt, dann ist das Auto wieder die bessere Wahl. 
 

 

@08:17 Uhr von putzfee02

Das ist so typisch deutsch! Entweder im Stau stehen oder jetzt eben in überfüllten Zügen. Hauptsache man kann er zählen, dass man einen kurztrip sonstwohin gemacht hat.

oder liegt es am endlich wieder rudelkuscheln nach 2 Jahren Pause?

denkt irgendwer immer noch, dass die Menschen auf den ÖPNV umsteigen. 

Finde ich auch, was kommt der "typische" Deutsche auch dazu, das 9-Euro-Ticket auch nutzen zu wollen, was er sich ja extra zu diesem Zwecke gekauft hat. Kann er doch mit Ticket einfach zu Hause bleiben. Das wäre doch vieeel besser!

Hätte keiner ahnen können

Es ist aber auch eine Crux mit dem Volk. Kaum, dass die Bahn bezahlbar wird und ein Pfingstwochenende mit gutem Wetter ins Haus steht nach zwei Jahren Dauerpandemie, wollen auf einmal alle ans Meer oder wer weiß wohin.

Wie hätte man das vorher ahnen oder gar die Auslastung der Züge vorher berechnen sollen? Dafür müsste man sich ja geradezu Gedanken machen.

@ 08:47 Uhr von Uhlig

"Was wir jetzt sehen: wäre der ÖPNV günstiger und der Sprit bliebe teuer, wäre der Bedarf nach günstigen Tickets da. "

Falsche Schlussfolgerung! Am Wochenende nimmt man sich vielleicht noch Zeit, aber wer will schon täglich die doppelte oder dreifache Zeit fürs Pendeln mit den öffentlichen Verkehrsmitteln verplempern.

"Also: Mineralöl- und CO2-Steuer hoch und damit ein deutschlandweites ÖPNV-Ticket für 365 Euro im Jahr einführen."

Nach dem Motto schlimmer geht immer. Warum sollen diejenigen die schon mit einem schlechten Anschluss mit den Öffentlichen gestraft sind und Auto fahren müssen, den anderen das Ticket subventionieren.

@08:56 Uhr von Tarek94 / @schabernack

 

Herr Kohl hat meines Wissens nie ein ÖPNV-Projekt gestoppt? ;)

 

Habe ich auch nie behauptet, dass es so gewesen sei, und auch nicht damit angefangen, irgendwas über Kohlpolitik zu schreiben.

@08:55 Uhr von Forfuture

Wochenendausflüge dieser Leute bezahlt wird.

Wer in Urlaub möchte soll seine Arbeitskraft auch am Arbeitsmarkt einsetzen.

Liest man solche Kommentare wird einem klar, warum sich Deutschland mit einer SOZIALEN Marktwirtschaft, trotz Verankerung im Grundgesetz schwertut.

Es ist zum Fremdschämen.

 

Zustimmung. Unter den vielen kaltschnäuzigen Kommentaren ist die geäusserte Meinung nur aus der Anonymität heraus denkbar. Und dazu ist der Kommentar Ihres Vor-Posters noch dumm. Die Mehrheit der Empfänger von Transferleistungen sind ja wohl Leute, die keinen Job kriegen, etwa wegen Behinderung oder weil's in ihrer Gegend keine gibt, alleinerziehende Mütter oder etwa Rentner. Da sehe ich keine Millionen arbeitsfähiger aber fauler Leute, bei denen rätselhafterweise die Ämter Unterstützung zahlen, ohne über die Jahre irgendwann zu merken, daß ihre Klientel nur nicht arbeitswillig sei.

@08:44 Uhr von Zille1976

 

Es ist schon ein Skandal an sich, dass aus Steuergeldern der arbeitenden Bevölkerung die Wochenendausflüge dieser Leute bezahlt wird.

 

Wer in Urlaub möchte soll seiner Arbeitskraft auch am Arbeitsmarkt einsetzen. Dann braucht es auch keine 9 Euro Ticket.

​​​​

Ironie bitte auch als Ironie kennzeichnen.

@08:46 Uhr von Giselbert

"... war klar, es wird eng werden. Wer das nicht hätte in Kauf nehmen wollen, hätte den ICE nehmen können."
Ist nur die halbe Wahrheit, auch diejenigen mit ICE-Ticket konnten sich von dem Wahnsinn nicht freikaufen, weil  die meisten auf Zubringerzüge angewiesen waren.

"Hatte für viele Menschen sicher auch was von Abenteuer."

Denke die meisten können auf solche "Abenteuer" verzichten.

Alles im Leben hat seine Vor- und Nachteile, dutzende meiner Kollegen und einige Dutzend Kollegen von Bekannten erfreuen sich jeden Tag über die deutliche Entlastung, die sie als erfahren.

Die erheblichen Vorteile stehen nur sehr überschaubaren Nachteilen gegenüber.

Klagen über volle Züge an solchen WE kann ich nicht verstehen. Zumal jeder, den es so sehr stört, aber dennoch reisen will, jederzeit auf den ICE und in den Zubringerzügen die 1. Klasse zugreifen kann.

Ach so, die vollen Bahnhöfe sind ja vermutlich auch eine Zumutung, dann vielleicht auf ein Lufttaxi warten.

@08:44 Uhr von Zille1976

Es ist schon ein Skandal an sich, dass aus Steuergeldern der arbeitenden Bevölkerung die Wochenendausflüge dieser Leute bezahlt wird.
 

Wer in Urlaub möchte soll seine Arbeitskraft auch am Arbeitsmarkt einsetzen. Dann braucht es auch keine 9 Euro Ticket.

Nennt sich Sozialstaat. Mag der eine oder andere nicht mögen, ist aber fest in der Verfassung verankert.

Und mach dir gerne bewusst, dass wir mit unseren Steuergeldern sehr vielen Vorständen und Politikern den Wochenendausflug bezahlen, aber nicht in überfüllten Zügen. Unter 1. Klasse im Flieger geht da nix. Darüber rangiert nur noch das Chartern von Regierungsmaschinen für private Zwecke.

Regelmäßig und immer mehr zunehmend fliegen Chefs von Firmen, die mittels Steuergeldern (Subventionen, zwielichtige Verträge zwischen Staat und Privatwirtschaft) unterstützt werden sowie deren Handlanger aus der Politik. Ich glaube, da ist es doch nur fair, wenn auch mal der gewöhnliche Bürger mal "darf". Sind ja immerhin seine Steuergelder..

@08:47 Uhr von Parsec

Im Sinne des Erfinders war das sicherlich nicht.

Mit viel Sinn und Verstand hat das 9-Euro-Ticket nicht viel zu tun.

Recht gehabt

Ich habe schon geschrieben, dass es zu einer Überlastung kommen wird. So ist es auch schon gekommen. Wenn es Politiker gibt, die denken, dass die Bahn die ganze Mobilität übernehmen könnte, dann sind diese Leute noch nie mit der Bahn gefahren. Es kommt zu Verspätungen, volle Sitzplätze und die Leute müssen eng aneinander stehen. Das Personal überfordert. Es geht ja auch darum ohne Verspätung und ohne Stress zum Ziel zu kommen. Für die Menschen, die die Bahn regelmäßig benutzen und darauf auch angewiesen sind, ist das eine große Katastrophe. Eher werden nun viele Menschen dazu gezwungen werden wieder mit dem Auto zu fahren, obwohl sie bis jetzt die Bahn benutzt haben, weil es ungemütlicher wird und die Verspätungen unerträglicher werden. Die Bahn war schon davor gut belastet. Es hat keine Optimierung gebraucht und der Eingriff der Politik macht alles nur noch schlimmer.

@08:17 Uhr von putzfee02

Das ist so typisch deutsch! Entweder im Stau stehen oder jetzt eben in überfüllten Zügen. Hauptsache man kann er zählen, ....

Halte ich für populistisch und damit unsinnig.

Wenn ich mir nämlich die letzten Jahre die Maßnahmen gegen die Pandemie ansehe und jetzt natürlich auch die Maßnahmen zur finanziellen Entlastung der Bürger, muss ich sagen, dass es typisch für Deutschland zu sein scheint, eher halbherzig gute Ideen umzusetzen.

Es ist doch völlig klar, dass das 9.-€-Ticket stark genutzt wird und dass es reichlich "Mitmacher" gibt, die diese finanziellen Entlastung auch nutzen. Allerdings darf man auch nicht nur auf die biertrinkenden Spontanausflügler schielen, auch die eine oder andere Familie mit Kindern hat sich über das Ticket gefreut. 

@08:52 Uhr von Parsec

Das hätte sich der Fahrgast aber auch ersparen können. Denn abzusehen war das schon. Nur leider nicht für die Taktgeber aus der Politik. Da hätte man sicherlich Möglichkeiten im Vorfeld einplanen können, um gerade nicht einen Wochenendstress zu erzeugen.

Warum muss das Ticket am Wochenende gleichermaßen für die Fahrt zu beliebten Urlaubsreisen gelten?

Genau! Der Michel glaubt wohl, er könne mit dem von ihm zweifach bezahlten Ticket (einmal 9 Euro und einmal den Steuerzuschuß von seinen Steuergeldern) mit der Bahn fahren?! Das müssen wir hier deutlich sagen: Der Michel hat zu zahlen. Für alle(s) andere(n). Aber wie kommen wir dazu, dass der Michel von seinen Steuergeldern auch mal was schönes haben kann. Wie eine Fahrt im ÖPNV. Und der ist ja weltweit bekannt für seine herausragende Qualität..

@08:59 Uhr von vriegel

 

Wenn man bspw von Stuttgart Innenstadt nach Köln Innenstadt muss, dann ist die Bahn bequem und sogar schneller. Aber sobald man erst mal nach Stuttgart rein muss und in Köln das Ziel weiter außerhalb liegt, dann ist das Auto wieder die bessere Wahl.

 

Seit wann das denn? Noch mehr Inner-City als HBF direkt am Dom in Köln geht gar nicht. Die deutschland-beste ist die KVB dann als innerstädtischer ÖPNV nicht gerade. Ohne umsteigen können Sie mit der KVB ab HBF bis nach Bonn, Leverkusen, und Bergisch-Gladbach fahren.

 

@ 09:08 Uhr von Forfuture

"Alles im Leben hat seine Vor- und Nachteile"

Fatalistisches und nichtssagendes Argument, zumal man mit etwas Nachdenken eine gerechtere Entlastungsmöglichkeit gefunden hätte.

"Die erheblichen Vorteile stehen nur sehr überschaubaren Nachteilen gegenüber."
Aber nur für manche mag diese Aussage stimmen!

" jederzeit auf den ICE und in den Zubringerzügen die 1. Klasse zugreifen kann."
Ich muss mich wiederholen, stimmt nur zum kleinen Teil, Stichwort Zubringerzüge.

Hätte keiner ahnen können

Es ist aber auch eine Crux mit dem Volk. Kaum, dass die Bahn bezahlbar wird und ein Pfingstwochenende mit gutem Wetter ins Haus steht nach zwei Jahren Dauerpandemie, wollen auf einmal alle ans Meer oder wer weiß wohin.

Wie hätte man das vorher ahnen oder gar die Auslastung der Züge vorher berechnen sollen? Dafür müsste man sich ja geradezu Gedanken machen.

@09:11 Uhr von fruchtig intensiv

Im Sinne des Erfinders war das sicherlich nicht.

Mit viel Sinn und Verstand hat das 9-Euro-Ticket nicht viel zu tun.

Zumindest nicht aus Sicht der vergangenen Nutzungssituation des verlängerten Pfingstwochenende.

Pauschal ist Ihre Aussage aber nicht richtig. Es nutzen doch reichlich Pendler die Möglichkeiten des 9-€-Tickets, um in den Genuss der finanziellen Entlastung zu kommen.

Aber vielleicht kommt ja die Politik doch noch auf die Idee, nachzubessern. Denn noch für weitere 2 Monate kann man das Ticket kaufen; da ergäbe sich schon die Umsetzung von Verbesserungspotential. Nur muss die Politik jetzt das Nachdenken starten, damit es ab Juli vielleicht besser wird.

Wenn der Andrang beim ÖPNV…

Wenn der Andrang beim ÖPNV jeden Tag so groß wäre, bliebe der Politik gar nichts anderes übrig, als den ÖPNV kostenlos zu ermöglichen. 
Oder gibt es schon Berichte dazu, wie die Fahrkartenkontrolleure am Pfingstwochenende erfolgreich ihrer Arbeit nachgegangen sind und wie hoch die Zahlen der vermuteten und der erwischten Beförderungserschleicher waren?

@08:44 Uhr von Zille1976

 

Es ist schon ein Skandal an sich, dass aus Steuergeldern der arbeitenden Bevölkerung die Wochenendausflüge dieser Leute bezahlt wird.

 

Wer in Urlaub möchte soll seine Arbeitskraft auch am Arbeitsmarkt einsetzen. Dann braucht es auch keine 9 Euro Ticket.

 

Dann haben Sie sicher nichts dagegen einzuwenden den Mindestlohn noch weiter zu erhöhen, so dass sich auch Menschen, die bisher im Niedriglohnbereich beschäftigt waren, das Reisen leisten können.

Geiz Ist geil!

ja er lebt noch, der deutsche Michl. überall dabei, wos was abzugreifen gibt. und unsere politische elite wird sich glücklich schätzen, neben zuschüssen für e-hybrid, nun auch noch für das tanken und bahnfahren deutsches steuergeld zum fenster rausgeschmissen zu haben. das wird noch, wenn im winter kein geld mehr fürs heizen da ist, aber dr neue steuervorschlag italiens von der eu durchgewunken wirdd

Offenbar viele Bahn-Probleme an Pfingsten

Tja, jetzt merken wir alle, wie sich der Geiz ist geil Sparsamkeitswahn (drastischer Personalabbau, Streckenstillegung, zu wenig Züge usw.) bemerkbar macht, wenn mehr Menschen auf Bahnen umsteigen sollen, um u.a. die Natur zu schonen.

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Lohnt sich das sparen?

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Sparen ist nicht verkehrt, wenn es an richtiger Stelle ist.

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Hier bei der Bahn ist es definitiv nicht der Fall.

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Was kann die Bahn- Gesellschaft daraus lernen?

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Nicht (sparen)kleckern - sondern klotzen!

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PS. Die Zeiten Geiz ist geil sollten endlich vorbei sein.

Der neue Slogan soll heißen: Natur ist geil!

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Also ran an die o.g. Baustellen.

Ab wann wird darüber berichtet?

Eigentlich müßte es doch spätestens ab heute einen Liveticker zur Entwicklung des ÖPNV in Bezug auf die täglichen Arbeitspendler geben. 
Denn die Verlagerung dieser Zielgruppe vom Auto auf den ÖPNV ist doch das Ziel des 9€ - Tickets. 
Und dann auch noch aus kriegswichtigen Gründen.

Den Sack für den Esel prügeln

Vor zig Jahren hat Herr Pofalla die Privatisierung der Bahn bewirkt, wofür er mit einem DB-Vorstandsposten bei "mageren" 1,5 Mio p.a. "entschädigt" wurde. Fortan wurden Strekchen stillgelegt, Gleispflege und Anschaffung neuer Züge zwecks Einsparung unterlassen, denn eine AG braucht schließlich Gewinn, um Dividenden zahlen zu können.

.

Aber so weit können normale "Wähler" nicht denken. Auch nicht, dass in Ferienzeiten verstärkt Reisetätigkeit anfällt, weshalb ich zu solchen Zeiten GRUNDSÄTZLICH nicht reise, weil mir das Gedrängel und die Gereiztheit der "Horde" nicht gefallen. Aber wer hat schon sowas aufm Schirm?

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Schön auf die armen Bahnmitarbeiter und die Bahn schimpfen! Nur nicht Pofalla und Konsorten auf die Pelle rücken, die können sich ja wehren.

schabernack

Hätte ich ein (strecken-gebundenes) Jahresticket, oder die Bahn Card 100 schon bezahlt. Würde ich dieses nicht für drei Monate gegen das 9 € Ticket eintauschen, und mich der Mitfahrmöglichkeiten in der DB berauben, die ich mit dem Jahresticket habe.

 

Wenn man als Inhaber eines streckengebundenen Tickets regulär um die 200 Euro pro Monat zahlt und die Differenz zu den 9 Euro erstattet bekommt, werden sicher einige Berufspendler ihr Ticket downgraden und für diese Zeit auf Nahverkehrszüge umsteigen.

@08:53 Uhr von sosprach

Wie erwartet eigentlich. Gut gemeint ist eben nicht gleich gut gemacht. Ich will es nicht nur der neuen Regierung anlasten, Es ist die Spaetwirkung mangelnden Investitutionen in die Infrastruktur. Moeglicherweise auch die Ursache des schweren Zugunglueckes. Einsparungen die uns schwer auf die Fuesse fallen nach 16 Jahren Stillstand.

Da die Bahn zwar zu 100% dem Bund gehört, aber wie ein privates Unternehmen wirtschaftet muss man den Fehler nicht beim Bund suchen. 

 

Ob sparen in die Infrastruktur oder Verhinderung im Ausbau der alterantiven Energie. s  Artikel: Merkelversaeumnisse.

Sorry was hat die Merkel damit zu tun?

Es mangelt erheblich an der Faehigkeit fuer langfristige Planung. 

Stimmt teilweise, es gibt zu viele Proteste gegen Ausbau!

 

- 08:26 Uhr von schabernack

Ihr Nickname ist Programm.

also ich fahre im ÖPNV 1,5 std. zur Arbeit und 1,5 std. zurück, weil 2 mal umsteigen. Ist das dann die gewünschte Workshop-Life-Balance? Life verbringe ich im ÖPNV.

@08:44 Uhr von Zille1976

Es ist schon ein Skandal an sich, dass aus Steuergeldern der arbeitenden Bevölkerung die Wochenendausflüge dieser Leute bezahlt wird.

Von wessen Steuern schreiben Sie?
„Diese Leute“ müssen mit mindestens 19% ihrer spärlichen Gehälter oder anderer Almosen ausschließlich für das Steuerzahlen aufwenden und haben keine Gelegenheit dieses Geld in Steueroasen in Sicherheit zu bringen.

@09:16 Uhr von fruchtig intensiv

Genau! Der Michel glaubt wohl, er könne mit dem von ihm zweifach bezahlten Ticket (einmal 9 Euro und einmal den Steuerzuschuß von seinen Steuergeldern) mit der Bahn fahren?!

Sie verkennen durch Ihre abwertende "Gesinnung" den eigentlichen Sinn des 9.-€-Tickets.

Das wird hiermit ...

Aber wie kommen wir dazu, dass der Michel von seinen Steuergeldern auch mal was schönes haben kann.

... recht beschämend deutlich. Etwas "Schönes" sollte man von seinen Steuergeldern in Anbetracht des ursprünglichen Grundes für die Einführung des 9.-€-Tickets nur dann erwarten, wenn man der Ansicht ist, jedes System nur für seine eigenen Zwecke auszunutzen, egal welcher eigentlichen Bedeutung man entgegenspielt. 

Waren Sie mit Bierflasche als Single auch auf Sylt?

... ÖPNV. Und der ist ja weltweit bekannt für seine herausragende Qualität.

Tja, wie ich schon sagte: beschämend Ihre Reduzierung aufs Schlechtmachen.

@09:34 Uhr von DeHahn

Vor zig Jahren hat Herr Pofalla die Privatisierung der Bahn bewirkt, wofür er mit einem DB-Vorstandsposten bei "mageren" 1,5 Mio p.a. "entschädigt" wurde. Fortan wurden Strekchen stillgelegt, Gleispflege und Anschaffung neuer Züge zwecks Einsparung unterlassen, denn eine AG braucht schließlich Gewinn, um Dividenden zahlen zu können.

.

Aber so weit können normale "Wähler" nicht denken.

Offensichtlich hat hier der normale Wähler ein gewisses Problem, denn Sie selber übersehen ja die Tatsache, wer denn die Aktien der Deutschen Bahn AG besitzt. Genau, der Besitzer blickt Ihnen jeden Morgen im Spiegel in die Augen! Es ist eben so, dass die AG vollständig im Besitz der Bundesrepublik Deutschland ist. Der von Ihnen angemahnte Gewinn fliesst also in die Bundeskasse - dafür bezahlt der Besitzer, nämlich der deutsche Bürger weniger Steuern! Soviel zum Denken, des normalen "Wählers"!

@08:51 Uhr von Zuschauer49

... ob wirklich jeder verantwortungsvolle, umweltbewusste Mensch sofort vom Auto auf die Bahn umsteigen sollte, ...

Wirklich umweltbewusste Menschen sollten eher von Kreuzfahrtschiffen oder Inlandsflügen umsteigen. Da braucht es keinen Umstieg vom Auto weg. Es gibt andere deutlich schmutzigere Verkehrsmittel die vor allem mehr Ressourcen benötigen.

@08:47 Uhr von Uhlig

Also: Mineralöl- und CO2-Steuer hoch und damit ein deutschlandweites ÖPNV-Ticket für 365 Euro im Jahr einführen.

Unterm Strich schont das die Geldbeutel aller Menschen in Deutschland, schützt das Klima und macht uns viel unabhängiger von fossilen Brennstoffen aus Staaten mit (mindestens) fragwürdiger Politik. 

Kleiner Irrtum, auch diese Massnahme schützt das Klima nicht, weil das Grundproblem für das Klima, die viel zu hohe Mobilität stimuliert, statt vermindert wird! Es ist nicht zielführend zusätzliche Nachfragesegmente zu erschliessen! Damit findet Wachstum statt und das ist grundsätzlich schlecht fürs Klima! Nur haben die Meisten eben nicht begriffen, dass Klimapolitik eben Verzicht bedeutet. Für das Gros müssen immer nur die Anderen verzichten oder mehr bezahlen - was offensichtlich nicht den gewünschten Effekt hat!

@08:26 Uhr von schabernack

… denkt irgendwer immer noch, dass die Menschen auf den ÖPNV umsteigen.

 

Ja … selbstverständlich.

Sonst wäre es nicht so voll gewesen.

Muss doch ganz laut lachen!

Sie haben nichts verstanden! Es geht um Nachhaltigkei!!! Fällt der Groschen?

Naiv oder...

@08:44 Uhr von Zille1976

Es ist schon ein Skandal an sich, dass aus Steuergeldern der arbeitenden Bevölkerung die Wochenendausflüge dieser Leute bezahlt wird.
 

Wer in Urlaub möchte soll seine Arbeitskraft auch am Arbeitsmarkt einsetzen. Dann braucht es auch keine 9 Euro Ticket.

 

Diese Behauptung ist schon nicht mehr naiv, sondern ganz einfach nur dumm.

Es gibt auch viele Arbeitnehmer die sich trotz Vollzeitstelle keinen Urlaub leisten können.  So etwas kommt zustande wenn man sein Meinungsbild überwiegend aus der Bildzeitung oder sonstigen abstrusen Medien hat!

Klingt irgendwie nach "Oben Buckel nach Unten treten".

Bitte einmal nachdenken, wo Steuergeldern wirklich unnötig verprasst werden.

Das Ticket ansich ist eine gute Sache.

@09:30 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

ja er lebt noch, der deutsche Michl. überall dabei, wos was abzugreifen gibt. und unsere politische elite wird sich glücklich schätzen, neben zuschüssen für e-hybrid, nun auch noch für das tanken und bahnfahren deutsches steuergeld zum fenster rausgeschmissen zu haben. das wird noch, wenn im winter kein geld mehr fürs heizen da ist, aber dr neue steuervorschlag italiens von der eu durchgewunken wirdd

Dir ist aber schon klar, wofür Steuergelder in erster Linie eingesetzt werden sollten? Wenn nicht für ÖPNV, für was dann?

@08:27 Uhr von Coachcoach

In der Beziehung: Lernt! Von Belgien, China, Spanien... 

Richtig viel lernen in Bezug auf den ÖPNV könnten deutsche Verantwortliche von Tokio.
Ein ähnliches Fahrgastaufkommen wie in der gesamten BRD zu Pfingsten bewältigt der ÖPNV dort an einem Tag. Jeden Tag. Und zwar ohne größere Schwierigkeiten und immer(!) pünktlich.

@08:44 Uhr von Zille1976

@08:24 Uhr von Jo Beeck

Seit dem ersten Tag hat dieses Ticket meistens die Menschen mobilisiert,die sonst keine 5-8 Euro für eine City-Hin&Rückfahrt übrig gehabt hätten!

Es ist schon ein Skandal an sich, dass aus Steuergeldern der arbeitenden Bevölkerung die Wochenendausflüge dieser Leute bezahlt wird.

Man sollte sich nicht auf das Bild versteifen, dass die Medien zurzeit zeichnen: von saufenden Spaßaktivisten, die eine Insel Sylt stürmen, um dort mal auf die Kacke zu hauen.

Die gibt es zwar reichlich, aber es sei Ihnen auch gegönnt. Ob man das moralisch und sozial für richtig hält, an einer Sozialmaßnahme zu partizipieren, die so genutzt sinnentstellend wirkt, ist eine ganz andere Frage.

Hier muss sich die Politik den Schuh anziehen, regelrecht kopflos eine Maßnahme ausgestreut zu haben, die auch recht schamlos ausgenutzt werden kann.

 

@09:46 Uhr von Parsec

Genau! Der Michel glaubt wohl, er könne mit dem von ihm zweifach bezahlten Ticket (einmal 9 Euro und einmal den Steuerzuschuß von seinen Steuergeldern) mit der Bahn fahren?!

Sie verkennen durch Ihre abwertende "Gesinnung" den eigentlichen Sinn des 9.-€-Tickets.

Das wird hiermit ...

Aber wie kommen wir dazu, dass der Michel von seinen Steuergeldern auch mal was schönes haben kann.

... recht beschämend deutlich. Etwas "Schönes" sollte man von seinen Steuergeldern in Anbetracht des ursprünglichen Grundes für die Einführung des 9.-€-Tickets nur dann erwarten, wenn man der Ansicht ist, jedes System nur für seine eigenen Zwecke auszunutzen, egal welcher eigentlichen Bedeutung man entgegenspielt. 

Waren Sie mit Bierflasche als Single auch auf Sylt?

... ÖPNV. Und der ist ja weltweit bekannt für seine herausragende Qualität.

Tja, wie ich schon sagte: beschämend Ihre Reduzierung aufs Schlechtmachen.

Interessante Analyse. Leider jedoch falsch.

@08:17 Uhr von putzfee02

Das ist so typisch deutsch! Entweder im Stau stehen oder jetzt eben in überfüllten Zügen. Hauptsache man kann er zählen, dass man einen kurztrip sonstwohin gemacht hat.

oder liegt es am endlich wieder rudelkuscheln nach 2 Jahren Pause?

denkt irgendwer immer noch, dass die Menschen auf den ÖPNV umsteigen. 

Es ist allein schon aus ökologischen Gründen notwendig, dass mehr Menschen auf den ÖPNV umsteigen. Überfüllte Züge an Pfingsten mit 9€-Ticket sind kein Argument dagegen, sie verstärken allenfalls die Notwendigkeit, kräftig in den Ausbau des ÖPNV zu investieren. 

@09:48 Uhr Daniel Schweizer - da liegt der Hund begraben…

 

Offensichtlich hat hier der normale Wähler ein gewisses Problem, denn Sie selber übersehen ja die Tatsache, wer denn die Aktien der Deutschen Bahn AG besitzt. Genau, der Besitzer blickt Ihnen jeden Morgen im Spiegel in die Augen! Es ist eben so, dass die AG vollständig im Besitz der Bundesrepublik Deutschland ist. 

 

Die Bahn wird gemanagt wie eine AG, von Leuten die das nicht können. Und die meisten Mitarbeiter der Bahn sind eher wenig motiviert, weil früher als „Bahnbeamter“ hatte man mehr ansehen und konnte auch eine ruhige Kugel schieben. 
 

Die meisten Probleme der DB sind hausgemacht. Der Vorkommentar sprach die beabsichtigte Privatisierung an. Im Zuge dessen wurde die Bahn kaputt gespart. Man wollte mehr Schein als Sein für viel Geld an die Börse bringen. 
 

Das wurde abgeblasen. Erholt hat sich die Bahn davon bis heute nicht. 
 

Statt dessen macht man halb-gare Großprojekte wie S21, die letztendlich eher als Immobilienprojekt aufgezogen wurden. Auch da kommt die Bahn an 2. Stelle. 

@08:55 Uhr von Forfuture

Seit dem ersten Tag hat dieses Ticket meistens die Menschen mobilisiert,die sonst keine 5-8 Euro für eine City-Hin&Rückfahrt übrig gehabt hätten!

 

Es ist schon ein Skandal an sich, dass aus Steuergeldern der arbeitenden Bevölkerung die Wochenendausflüge dieser Leute bezahlt wird.

 

Wer in Urlaub möchte soll seine Arbeitskraft auch am Arbeitsmarkt einsetzen. Dann braucht es auch keine 9 Euro Ticket.

Liest man solche Kommentare wird einem klar, warum sich Deutschland mit einer SOZIALEN Marktwirtschaft, trotz Verankerung im Grundgesetz schwertut.

Auch versteht man, warum Begriffe wie Solidargemeinschaft, genossenschaftliches Wohnen, oder Gesellschaftliche Teilhabe, für so viele Menschen nur abstrakte Begriffe sind, die sie für linkssozialistische Phantastereien halten.

Es ist zum Fremdschämen.

Du hast so Recht, es ist zum schämen! Diese Leute setzen lieber ihr Geld fürs Militär ein, auch vom Volk bezahlt! Material zum töten hat wieder Ansehen!

@09:53 Uhr von Daniel Schweizer

das Grundproblem für das Klima, die viel zu hohe Mobilität stimuliert, statt vermindert wird! Es ist nicht zielführend zusätzliche Nachfragesegmente zu erschliessen! Damit findet Wachstum statt und das ist grundsätzlich schlecht fürs Klima!

 

Hmm, das Wachstum geht ja mit dem Bevölkerungszuwachs einher! Bedeutet Ihr Vorschlag, daß der ÖPNV in bzw. zu Gemeinden, deren Einwohnerzahlen steigen, abgeschafft wird? Dass Neugeborene und Zuwanderer ab einem Stichtag "X" einen Reiseschein beantragen müssen, bevor sie ihre Kommune verlassen dürfen?

 

@09:32 Uhr nie wieder spd - anstatt Corona?!

Eigentlich müßte es doch spätestens ab heute einen Liveticker zur Entwicklung des ÖPNV in Bezug auf die täglichen Arbeitspendler geben. 
Denn die Verlagerung dieser Zielgruppe vom Auto auf den ÖPNV ist doch das Ziel des 9€ - Tickets. 
Und dann auch noch aus kriegswichtigen Gründen.

 

Sie meinen anstatt immer noch die Corona Fallzahl zu veröffentlichen..?!

 

Das wäre mal eine gute Idee. Das unterstütze ich voll und ganz. Vor allem wenn dadurch die Straßen dann freier werden… :-)

 

Die Politik

hätte m.E. eine Entlastung für Pendler mit Jahres- bzw. streckengebundenen Abos beschließen können. Für Berufspendler, die den ÖPNV mal ausprobieren wollen, ein solches Ticket streckengebunden für drei Monate vergünstigt zur Verfügung stellen können. Für Ausflügler und Reisende auf die vorhandenen Regional- und Wochenendtickets als Einzelticket Preisnachlässe gewähren sollen. Also ein 9-Euro-Ticket pro Tag quer durch Deutschland  anstatt für einen ganzen Monat (in der Haupt Ferien- und Ausflugszeit).

 

Ich unterstütze sehr die Idee den ÖPNV attraktiver und preiswerter zu gestalten, meine allerdings, dass die Spanne zwischen den regulären Preisen und einem 9-Ticket für einen ganzen Monat im kompletten Bundesgebiet zu hoch ist. Mir ist daran gelegen, dass der ÖPNV auch nach den drei Monaten langfristig und nachhaltig bezahlbar gestaltet wird, die Infrastruktur saniert wird, es mehr Personal und mehr Züge gibt und stillgelegte Strecken reaktiviert werden.

@09:41 Uhr von Kaneel

 

Wenn man als Inhaber eines streckengebundenen Tickets regulär um die 200 Euro pro Monat zahlt und die Differenz zu den 9 Euro erstattet bekommt, werden sicher einige Berufspendler ihr Ticket downgraden und für diese Zeit auf Nahverkehrszüge umsteigen.

 

Ja, das werden sicherlich einige (oder viele) tun. 570 Euro Rückerstattung sind so viel Geld, dass man davon bestimmt (mind.) eine Woche Urlaub, oder so einige Kurztrips bezahlen kann.

 

Nach den drei Monaten hat die DB im September nach statistischer Auswertung Zahlen, wie sehr das 9 € Ticket das Nutzungsverhalten in der DB für länger als nur für das Pfingstwochenende verändert hat.

 

Fahrgastumfragen wird es auch geben, der Fahrgastverband Pro-Bahn schaut hin. Erkenntnisgewinn aus diesen drei Monaten kann nur nützlich sein. Um so mehr, sollte es mit mehr und besserer Bahn nun mal (endlich) ein ernsthaftes Vorhaben für die nächsten Jahre, und nicht nur für drei Monate sein.

 

@08:47 Uhr von Uhlig

Was wir jetzt sehen: wäre der ÖPNV günstiger und der Sprit bliebe teuer, wäre der Bedarf nach günstigen Tickets da. 

Also: Mineralöl- und CO2-Steuer hoch und damit ein deutschlandweites ÖPNV-Ticket für 365 Euro im Jahr einführen.

Unterm Strich schont das die Geldbeutel aller Menschen in Deutschland, schützt das Klima und macht uns viel unabhängiger von fossilen Brennstoffen aus Staaten mit (mindestens) fragwürdiger Politik. 

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Sie übersehen offenbar, dass ein sehr grosser Teil der Bürger dann überproporzional belastet wäre. Nämlich die, die aufgrund ihrer Wohn-/Arbeitssituation den ÖPNV garnicht oder zu quasi nur unzumutbaren Bedingungen nutzen können. Schadet also vermehrt denen, die aufgrund ihrer finanziellen Situation nicht in den Städten/in verkehrsgünstigen Lagen wohnen und pendeln müssen.

 

@09:59 Uhr von nie wieder spd

In der Beziehung: Lernt! Von Belgien, China, Spanien... 

Richtig viel lernen in Bezug auf den ÖPNV könnten deutsche Verantwortliche von Tokio.
Ein ähnliches Fahrgastaufkommen wie in der gesamten BRD zu Pfingsten bewältigt der ÖPNV dort an einem Tag. Jeden Tag. Und zwar ohne größere Schwierigkeiten und immer(!) pünktlich.

 

Werden die Passagiere in Japan nicht teils von speziell dafür zuständigem Personal in die (über)vollen Züge geschoben um die Türen schließen zu können?

@09:53 Uhr von Daniel Schweizer

... Nur haben die Meisten eben nicht begriffen, dass Klimapolitik eben Verzicht bedeutet. Für das Gros müssen immer nur die Anderen verzichten oder mehr bezahlen - was offensichtlich nicht den gewünschten Effekt hat!

Offensichtlich. Und nach der Umweltdemo fährt man dann schnell mal eben mit dem Zug für 9 - Euro auf Sylt, egal ob das jetzt den eigentlichen Sinn dieser Entlastungsmaßnahme überstrapaziert.

Aber wie ich schon schrieb: den Schuh hat sich die Politik anzuziehen.

Ob sie daraus lernt, könnten wir am 1. Juli diesen Jahres sehen, wenn das nächste 9.-€-Ticket gezogen werden kann. Denn dann befinden wir uns vielfach schon im Ferien-Modus.

Vielleicht schaltet die Politik bis dahin auch mal ihr politisches Hirn auf mehr Durchdachtheit um. Oder sind Familientickets, regional beschränkte 9.-€-Pendlertickets oder was auch immer für Ideen man ja noch haben könnte, so schwer umzusetzen?

 

 

@ putzfee

denkt irgendwer immer noch, dass die Menschen auf den ÖPNV umsteigen.

 

Ja, liebe Putzfee, das denken wir.

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