Kommentare - Queen zeigt sich zum Abschluss des Thronjubiläums noch einmal

05. Juni 2022 - 18:26 Uhr

Mit einem Festumzug und Straßenpartys im gesamten Land sind die Feiern zum 70. Thronjubiläum der britischen Königin Elizabeth zu Ende gegangen. Zum Abschluss grüßte die Monarchin noch einmal vom Balkon. Von Christoph Prössl.

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Kommentare

Es war gar nicht The Queen of Great Britain, …

 

die geehrt und gefeiert wurde.

 

Fürstin Gloria von Thurn und Taxis hat das schön zusammengefasst. Angefangen bei Prince Phillipp … Deutsch. Dann kamen noch viele andere, die ich gar nicht kenne. Auch alle Deutsch. Queen Elzabeth, und diese vielen anderen Windsors sind Kings and Queens from Germany.

 

Auch der kommende König Karl-Heinz.

beim letzten Thread zu diesem Thema

 

wurde mir ja nachgewiesen, dass ich nur deshalb nicht viel von Monarchien halte, weil ich neidisch bin, nicht selbst König zu sein. Mit diesem somit ruinierten Ruf kann ich also ungeniert weiterlästern.

Es ist und bleibt für mich nicht nachvollziehbar, dass normale Menschen jemanden anhimmeln und für etwas ganz besonderes halten, nur weil er in eine adlige Familie hinein geboren wurde. Und ihm ganz selbstverständlich alle Privilegien zugestehen, die sie selbst nicht haben.

Ich wüßte auch nicht, in welcher Weise ein König oder eine Königin für mich einen gesellschaftlich integrierenden oder einigenden Wert haben sollte. Für mich ist es ein Anachronismus, der einer modernen Gesellschaft, die aus gleichwertigen Menschen besteht, keinen Platz hat.

Aber ich bin eben auch kein guter Untertan.

Gelegenheiten zum gemeinsamen Feiern sollte man nutzen

Jedenfalls wenn - wie hier - keinem daraus ein Schaden entsteht, sondern vielmehr alle etwas davon haben 

Dem ist offenbar so: „ganzen Land fanden heute auch etwa 90.000 Straßenpartys statt - so wie im Londoner Stadtteil Walthamstow. Rachel hat das Fest hier mit organisiert. 70 Jahre - das sei ein großer Moment: "Das wollen wir feiern, alle zusammen, wir haben hier viele unterschiedliche Kulturen in der Straße, Menschen aus vielen Ländern", sagt Rachel. "Es gibt leckeres Essen, tolle Getränke. Es gibt eine Hüpfburg für die Kids, Spiele, wir haben viel Spaß!"

„Wir“ scheint hier zu stimmen.

 

Und - nur ganz „nebenbei“: Die Queen hat im Laufe ihrer 70 Jahre langen „Amtszeit“, angefangen bei Churchill, schon viele Regierungschefs kommen und gehen sehen. Boris Johnson gehört hoffentlich bald auch dazu.

ist das eine Legende

 

oder gibt es tatsächlich ein oder mehrere Völker in der Südsee, bei denen immer der Dickste automatisch König ist? Ich habe das jedenfalls schon öfter gehört.

Das wäre doch mal ein alternatives Monarchiemodell. Nix Geburtsrecht, nur (Fress-)Leistung zählt.

18:53 Uhr von harry_up

Glaubwürdige Gründe fürs Ausstehen? Machen Sie keine Witze! Ich weiß aus sicherer Quelle, dass es umgekehrt ist, dass 66 Mio. und ein paar Zerquetschte Briten jeden Tag nur wegen ihr aufstehen und ein Mal im Jahr 35 Mio. winken und gratulieren müssen. Ist mir ein Rätsel, warum die Queen nicht zugibt, dass sie manchmal bis mittags liegen bleibt und nachmittags zusätzlich Nickerchen macht, vor und nach dem Tee.

70 Jahre Queen Elisabeth II.

Na, super! God Saves the Queen. Da wird in London noch einmal fleissig für vier Tage jede Menge Geld rausgeschleudert für das 70jährige Thronjubiläum der Queen, während auf der anderen Seite des Kontinents seit dem 24. Februar Menschen systematisch bombardiert und beschossen werde. Aber wir lassen uns das Feiern nicht verbieten! Queen Elisabeth II. kann ja jetzt auf ihr nächstes Jubiläum hinarbeiten. Hat sie eigentlich in ihrem Leben einmal auch Steuern gezahlt? Geld gibt die Queen ja sehr gerne aus.

@18:56 Uhr von frosthorn

 

wurde mir ja nachgewiesen, dass ich nur deshalb nicht viel von Monarchien halte, weil ich neidisch bin, nicht selbst König zu sein. Mit diesem somit ruinierten Ruf kann ich also ungeniert weiterlästern.

 

Ich wüßte auch nicht, in welcher Weise ein König oder eine Königin für mich einen gesellschaftlich integrierenden oder einigenden Wert haben sollte. Für mich ist es ein Anachronismus, der einer modernen Gesellschaft, die aus gleichwertigen Menschen besteht, keinen Platz hat.

Aber ich bin eben auch kein guter Untertan.

__

Menschen, die sich selbst als "Anarchisten" bezeichnen, sind bei keinem Kriterium ein Massstab.

Mit Anachisten kann keine Gesellschaft vernünftig funktionieren.

 

@19:12 Uhr von frosthorn

 

oder gibt es tatsächlich ein oder mehrere Völker in der Südsee, bei denen immer der Dickste automatisch König ist? Ich habe das jedenfalls schon öfter gehört.

Das wäre doch mal ein alternatives Monarchiemodell. Nix Geburtsrecht, nur (Fress-)Leistung zählt.

Es wäre besser Sie würden sich einfach einmal für andere, hier die Queen, freuen. 

Dies scheint Ihnen aber komplett abzugehen.

Man muss es nicht richtig finden, trotzdem sind 70 Jahre Königin zu sein schon beachtlich und Grund genug zu sagen:

Gratulation / Congratulations 

Queen zeigt sich zum Abschluss des Thronjubiläums

Für knapp 200 Mio Euro pro Jahr, kann man das auch erwarten.

Da fahren wir schon weit günstiger mit unserem Bundespräsi, auch wenn sich mir der Sinn und Zweck, nicht ganz erschliesst. Für mich reicht ein Parlament, das kann auch repräsentativ wirken und wenn es nur halb so gross wie jetzt wäre, ists mir noch lieber.

re @18:56 frosthorn: Verbundenheit

Es ist und bleibt für mich nicht nachvollziehbar, dass normale Menschen jemanden anhimmeln und für etwas ganz besonderes halten, nur weil er in eine adlige Familie hinein geboren wurde. Und ihm ganz selbstverständlich alle Privilegien zugestehen, die sie selbst nicht haben.

Ich wüßte auch nicht, in welcher Weise ein König oder eine Königin für mich einen gesellschaftlich integrierenden oder einigenden Wert haben sollte. Für mich ist es ein Anachronismus, der einer modernen Gesellschaft, die aus gleichwertigen Menschen besteht, keinen Platz hat.

 

Lieber frosthorn, ich habe mich Ihnen selten so verbunden gefühlt!

Grüße

19:12 Uhr von frosthorn

ist das eine Legende oder gibt es tatsächlich ein oder mehrere Völker in der Südsee, bei denen immer der Dickste automatisch König ist? Ich habe das jedenfalls schon öfter gehört.

Das wäre doch mal ein alternatives Monarchiemodell. Nix Geburtsrecht, nur (Fress-)Leistung zählt.

Grins. Ob Ihnen das tatsächlich besser gefallen würde...

Der Kommentar von Gabi Biesinger (tagesschau, London) enthält bei aller Wertschätzung für das Wirken der Queen auch diese Worte:

Über den Feierlichkeiten zum 70. Thronjubiläum lag ein Hauch von Abschied. Es dürfte vielen bewusst gewesen sein, dass dies wohl die letzte große Feier war, bei der die Königin noch persönlich auftreten und erfreut Anteil nehmen konnte. Die Zustimmung zur Staatsform der konstitutionellen Monarchie bröckelt langsam, aber stetig. Vor allem junge Menschen können mit Erbdynastien und den damit verbundenen altmodischen Ritualen nichts mehr anfangen und wünschen sich ein gewähltes Staatsoberhaupt.

Was die ganze Diskussionen

mit der Queen und dem Königshaus betrifft, sehe ich diese Sache eigentlich eher mal locker. 

Die Frage : Braucht man das wirklich ?

Nein, wirklich braucht man das nicht.

Soll man es abschaffen ?

Nein, abschaffen muss man es auch nicht.

Gerade bei Prinz Charles finde ich einige Dinge für die Er sich engagiert sehr gut.

Wenn Er seinen prominenten Status dann auch noch nützlich einsetzen kann,

Warum nicht?

Zu empfehlen, ein Video auf YouTube, wie Er zusammen mit seiner Hohenlohischen Verwandtschaft schwäbisch hällische Schweine besichtigt.

Und wenn man sich die sonstigen aktuellen Ereignisse so anschaut, dann ist dieses aktuelle Königshaus eher schon eine Wohltat.

Zumal die Zeit der Tudors schon lange vorbei ist.

Die waren eher keine Wohltat, zumindest aus heutiger Sicht.

Toll

wirklich eine Weltklasseveranstaltung. Nur ... wer ist dieser Mann neben ihr? Was macht der da?

Was

gibt's eigentlich zu feiern? Die Queen hätte liber mindestens  alle geraubten Edelsteine, die ihre Krone schmücken, an die Völker von den die geraubt wurden, zurückgegeben. Und sie sollte auch um Verzeihung bitten. 

@19:23 Uhr von teachers voice

Es ist und bleibt für mich nicht nachvollziehbar, dass normale Menschen jemanden anhimmeln und für etwas ganz besonderes halten, nur weil er in eine adlige Familie hinein geboren wurde. Und ihm ganz selbstverständlich alle Privilegien zugestehen, die sie selbst nicht haben.

Ich wüßte auch nicht, in welcher Weise ein König oder eine Königin für mich einen gesellschaftlich integrierenden oder einigenden Wert haben sollte. Für mich ist es ein Anachronismus, der einer modernen Gesellschaft, die aus gleichwertigen Menschen besteht, keinen Platz hat.

 

Lieber frosthorn, ich habe mich Ihnen selten so verbunden gefühlt!

Grüße

Dann lassen Sie mich für alle anderen sagen, dass wir uns nicht mit Ihnen verbunden fühlen. 

Manche Menschen benötigen das wie Ihre Religion. Ich muss es nicht unbedingt haben, aber wem es gefällt.. Die werden sich auch die 500. Wiederholung von Sissi ansehen. 

@weingasi1, 19:14 re @frosthorn

 

Menschen, die sich selbst als "Anarchisten" bezeichnen, sind bei keinem Kriterium ein Massstab.

Mit Anachisten kann keine Gesellschaft vernünftig funktionieren.

 

Ja, ich weiß. Für Sie besteht eine "funktionierende" Gesellschaft aus einigen Menschen, die gerne herrschen, und vielen anderen, die mehr oder weniger gern beherrscht werden.

Einer solchen Gesellschaft werde ich immer ein Stachel im Fleische sein. Und es ist mir ein Vergnügen.

Grossmannsucht

Die goldene Kutsche ist das Symbol der aus der Zeit gefallene Grossmannssucht. Elisabeth M. steht für die die Weltherrschaftsphantasien des Empirie. Die Anhänger sehen in der Seniorin Elisabeth M. eine symbolische Welteherrscherin. Sie wäre durch die Geburt privilegiert und stände über ihnen.  Sie nennen sich die "Untergebenen". Dieses Narrativ ist autoritär und undemokratisch. Die Gleichheit der Menschen wird geleugnet. Die historische Schuld der sogenannten Königsfamilie wird bewusst ausgeblendet. 

 

Die Familie der Elisabeth M. W. steht für Gewalt und Unterdrückung, Es wurde Kolonialismus gemacht. Philipp M. macht regelmäßig rassistische Kommentare. 

 

Der unterschwellige Rassismus und die fehlende Aufarbeitung der kolonialen Gewaltherrschaft wird von den loyalen Fan Boys und Girls akzeptiert.

 

 

@Raho59, 19:17 re @frosthorn

 

Es wäre besser Sie würden sich einfach einmal für andere, hier die Queen, freuen. 

Dies scheint Ihnen aber komplett abzugehen.

 

Oh, Sie täuschen sich sehr. Ich freue mich oft für andere. Das wäre ein sehr betrübliches Leben sonst.

@18:56 Uhr von frosthorn

Es ist und bleibt für mich nicht nachvollziehbar, dass normale Menschen jemanden anhimmeln und für etwas ganz besonderes halten, nur weil er in eine adlige Familie hinein geboren wurde. Und ihm ganz selbstverständlich alle Privilegien zugestehen, die sie selbst nicht haben.

Ich wüßte auch nicht, in welcher Weise ein König oder eine Königin für mich einen gesellschaftlich integrierenden oder einigenden Wert haben sollte. Für mich ist es ein Anachronismus, der einer modernen Gesellschaft, die aus gleichwertigen Menschen besteht, keinen Platz hat...

 

Nicht nur in dem großen Shakespeare - Drama um den Prinzen Heinrich oder Henry, der viel lieber mit Saufkumpan Falstaff die Kaschemmen abklappert und sich rausschmeißen ließ, wenn's zu viel wurde ohne Sperrstunde, kann man nachlesen, daß ein König wirklich einen Job hat, den ich nicht für die Kronjuwelen in bar haben (Upon the King...) möchte und - Ach - dann noch die Elisabeth die Erste (nicht zu verwechseln mit Cate Blanchett). Überdenken Sie

@19:13 Uhr von Robert Wypchlo

 Hat sie eigentlich in ihrem Leben einmal auch Steuern gezahlt? Geld gibt die Queen ja sehr gerne aus.

__

Ja, die Queen zahlt Steuern. Und zwar freiwillig, obwohl sie es nicht müsste ! Der gesamte "Monarchie-Apparat" kostet den Bürger etwas mehr als 1 Pfund/anno. Die überwältigende Mehrheit ist dafür.

Warum dieses Jubiläum nicht gefeiert werden dürfte, weil ein asozialer Psychopath in einem Nachbarland den tollwütigen Hund gibt, erschliesst sich mir nicht, zumal GB sich in Bezug auf Hilfe für die UKR nicht lumpen lässt.

Aber klar, gemeckert wird immer. Das wäre wohl sogar der Fall, wenn es hiesse "morgen, am Pfingstmontag scheint überall die Sonne und es bleibt trocken, bei 25 Grad."

 

@18:56 Uhr von frosthorn

 

… wurde mir ja nachgewiesen, dass ich nur deshalb nicht viel von Monarchien halte, weil ich neidisch bin, nicht selbst König zu sein. Mit diesem somit ruinierten Ruf kann ich also ungeniert weiterlästern.

 

Genau. Sie dürfen nicht im tollen Schloss wohnen, und nicht jedes Jahr mit albernem Hut zum Pferderennen in Ascoot gehen. Sie durften 2012 auch nicht mit James Bond im Hubschrauber fliegen, und zu Olympia London abgesprungen am Fallschirm ins Stadion einschweben.

 

Vor allem dürfen Sie keine Corgies haben. Hatte schon jemals wer Corgies, wer nicht Queen of Britain war …? Wahrscheinlich nicht. Mystery Dogs Corgies.

 

 

Es ist und bleibt für mich nicht nachvollziehbar, dass normale Menschen jemanden anhimmeln und für etwas ganz besonderes halten, nur weil er in eine adlige Familie hinein geboren wurde. Und ihm ganz selbstverständlich alle Privilegien zugestehen, die sie selbst nicht haben.

 

Wollen Sie die Privilegien Corgies und alberner Hut (in Ascot) ?

Könnten Sie auch in Kölle zu Karneval.

Queen vs. PM

Ich bin davon überzeugt, dass sich die Briten gerade deshalb solange einen Party-Gate-PM leisten können, weil am Ende immer noch eine Instanz über ihm die Zügel in gewisser, wenn auch nicht politisch mächtiger Hand hält! Und das unterscheidet eben das britische vom kontinentalen Politiksystem! Die Monarchie ist mehr als nur eine Touristenattraktion! Sie ist eine immer währende Konstante in einem manchmal total chaotischem System von Emporkömmlingen und Profis!

Elizabeth / Monarchie

Die britische Monarchie hat die Sklaverei abgeschafft, die US Republik nicht, die Hamburger Republik hat Katholiken verfolgt, die dänische Monarchie nicht, die deutsche Weimarer Republik hat sich selbst abgeschafft und den Nazismus gewählt etc. etc.  Es gibt tausende von Beispielen warum eine Monarchie besser und auch humaner ist. Im 2. Weltkrieg sieht man in Belgien, Holland, Dänemark, Norwegen etc. ein ganz andere Haltung als in der französischen Republik. Und zu den Kosten. Rechnen Sie mal was für einen Ehrensold ein ehemaliger Bundespräsident bekommt plus security etc. (1,5 Millionen für Leute die NICHTS mehr tun).  Dann was das Präsidialamt in Deutschland für einen Etat hat (ca. 45 Millionen Euro), dann  was eine Monarchie für den Tourismus bedeutet. Alles das zusammen bedeutet, dass es wesentlich günstiger ist eine Monarchie zu haben. 

@weingasi1

"Menschen, die sich selbst als "Anarchisten" bezeichnen, sind bei keinem Kriterium ein Massstab."

Für Sie. 

"Mit Anachisten kann keine Gesellschaft vernünftig funktionieren."

Schon mal George Orwell gelesen? In "Mein Katalonien" beschreibt er seine Erlebnisse und Erfahrungen, die er im Spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Anarchisten gemacht hat. Sehr interessant. 

Meine Meinung zu Queen und Monarchismus ist sehr ähnlich wie die des users @frosthorn. Ich kann all den Rummel um die Königshäuser nicht nachvollziehen und  verstehe nicht, wie man nur einen Cent für all die Klatschblätter ausgeben kann oder sich Livesendungen über Hochzeiten anschauen kann. 

Und blaues Blut habe ich noch nie gesehen...

 

 

re@19:23 frosthorn/teachers voice: Fan

Es ist und bleibt für mich nicht nachvollziehbar, dass normale Menschen jemanden anhimmeln und für etwas ganz besonderes halten, nur weil er in eine adlige Familie hinein geboren wurde. Und ihm ganz selbstverständlich alle Privilegien zugestehen, die sie selbst nicht haben.

Ich wüßte auch nicht, in welcher Weise ein König oder eine Königin für mich einen gesellschaftlich integrierenden oder einigenden Wert haben sollte. Für mich ist es ein Anachronismus, der einer modernen Gesellschaft, die aus gleichwertigen Menschen besteht, keinen Platz hat.

 

Lieber frosthorn, ich habe mich Ihnen selten so verbunden gefühlt!

Grüße

 

Ich möchte noch ergänzen, dass ich trotzdem - oder gerade deshalb - ein absoluter Fan dieser Elisabeth bin! Großartige Frau - immer fokussiert - immer mit einem Augenzwinkern - immer mit Humor - immer mit Charme.

Eine Landesmutter, wie sie nicht besser verkörpert werden könnte. Und damit ein Glücksfall für das GB der letzten 70 Jahre. 

Aber diese Familie...

@19:14 Uhr von weingasi1

 

wurde mir ja nachgewiesen, dass ich nur deshalb nicht viel von Monarchien halte, weil ich neidisch bin, nicht selbst König zu sein. Mit diesem somit ruinierten Ruf kann ich also ungeniert weiterlästern.

 

Ich wüßte auch nicht, in welcher Weise ein König oder eine Königin für mich einen gesellschaftlich integrierenden oder einigenden Wert haben sollte. Für mich ist es ein Anachronismus, der einer modernen Gesellschaft, die aus gleichwertigen Menschen besteht, keinen Platz hat.

Aber ich bin eben auch kein guter Untertan.

__

Menschen, die sich selbst als "Anarchisten" bezeichnen, sind bei keinem Kriterium ein Massstab.

Mit Anachisten kann keine Gesellschaft vernünftig funktionieren.

 

Wer soll denn bitteschön im Hause Windsor ein Anarchist sein? Harry, weil er dem Hof Lebewohl gesagt hat?

Das glauben Sie doch selber nicht! 

@19:38 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die goldene Kutsche ist das Symbol der aus der Zeit gefallene Grossmannssucht. Elisabeth M. steht für die die Weltherrschaftsphantasien des Empirie. Die Anhänger sehen in der Seniorin Elisabeth M. eine symbolische Welteherrscherin. Sie wäre durch die Geburt privilegiert und stände über ihnen.  Sie nennen sich die "Untergebenen". Dieses Narrativ ist autoritär und undemokratisch. Die Gleichheit der Menschen wird geleugnet. Die historische Schuld der sogenannten Königsfamilie wird bewusst ausgeblendet. 

 

Die Familie der Elisabeth M. W. steht für Gewalt und Unterdrückung, Es wurde Kolonialismus gemacht. Philipp M. macht regelmäßig rassistische Kommentare. 

 

Der unterschwellige Rassismus und die fehlende Aufarbeitung der kolonialen Gewaltherrschaft wird von den loyalen Fan Boys und Girls akzeptiert.

 

 

Unterdrückung? Wenn es danach geht, so müssten wir doch alle in Sack und Asche gehen. 

Das gilt nicht nur für westliche Länder, nicht das jemand hier wieder versucht Herrn P. aus M. reinzuwaschen

 

@Raho59

"Man muss es nicht richtig finden, trotzdem sind 70 Jahre Königin zu sein schon beachtlich und Grund genug zu sagen:"

Ich finde es beachtlich, dass meine Oma 101 Jahre alt wurde. Eine ganz normale Frau. Als sie 100. Geburtstag feierte, hat sie vom Ortsvorsteher einen Blumenstrauß bekommen. 

Hätte jetzt für QE2 zum Jubiläum auch gereicht. 

@18:56 Uhr von frosthorn

 

wurde mir ja nachgewiesen, dass ich nur deshalb nicht viel von Monarchien halte, weil ich neidisch bin, nicht selbst König zu sein. Mit diesem somit ruinierten Ruf kann ich also ungeniert weiterlästern.

Es ist und bleibt für mich nicht nachvollziehbar, dass normale Menschen jemanden anhimmeln und für etwas ganz besonderes halten, nur weil er in eine adlige Familie hinein geboren wurde. Und ihm ganz selbstverständlich alle Privilegien zugestehen, die sie selbst nicht haben.

Ich wüßte auch nicht, in welcher Weise ein König oder eine Königin für mich einen gesellschaftlich integrierenden oder einigenden Wert haben sollte. Für mich ist es ein Anachronismus, der einer modernen Gesellschaft, die aus gleichwertigen Menschen besteht, keinen Platz hat.

Aber ich bin eben auch kein guter Untertan.

##

Ich bin auch kein guter Untertan. Mein Idol ist Elvis Presley.

 

Was wäre die…

Was wäre die Regenbogenpresse ohne die Königshäuser ?

@19:36 Uhr von Raho59

Es ist und bleibt für mich nicht nachvollziehbar, dass normale Menschen jemanden anhimmeln und für etwas ganz besonderes halten, nur weil er in eine adlige Familie hinein geboren wurde. Und ihm ganz selbstverständlich alle Privilegien zugestehen, die sie selbst nicht haben.

Ich wüßte auch nicht, in welcher Weise ein König oder eine Königin für mich einen gesellschaftlich integrierenden oder einigenden Wert haben sollte. Für mich ist es ein Anachronismus, der einer modernen Gesellschaft, die aus gleichwertigen Menschen besteht, keinen Platz hat.

 

Lieber frosthorn, ich habe mich Ihnen selten so verbunden gefühlt!

Grüße

Dann lassen Sie mich für alle anderen sagen, dass wir uns nicht mit Ihnen verbunden fühlen. 

Manche Menschen benötigen das wie Ihre Religion. Ich muss es nicht unbedingt haben, aber wem es gefällt.. Die werden sich auch die 500. Wiederholung von Sissi ansehen. 

.

Für mich sprechen Sie allerdings nicht! Das könnte ich selbst!

Ich fand Frau Elisabeth, die…

Ich fand Frau Elisabeth, die Jungfrau (eine im September geborene) aus dem 16.Jh., die Tochter Von Herrn Heinrich Tudor und Frau Anne Boleyn irgendwie cooler. In September 2033 lassen die Briten sie zum 500sten wohl auch hologrammatisch in die Goldene Kutsche (engl.: golden kitsch) zum Winken, sonst die Kutsche hohl bleiben dürfte. Hauptsache, die Briten sehen, wohin sie gucken sollen.

@schabernack, 19:42 re @frosthorn

 

Wollen Sie die Privilegien Corgies und alberner Hut (in Ascot) ?

Könnten Sie auch in Kölle zu Karneval.

 

Ich habe zwar geschrieben, dass mir nachgewiesen worden sei, ich wäre aus reinem Neid kein Befürworter der Monarchie. Aber man darf mir abnehmen, dass das nicht meine Motivation ist.

Dass Sie das von mir glauben, befremdet mich ein bißchen.

@19:12 Uhr von frosthorn

 

oder gibt es tatsächlich ein oder mehrere Völker in der Südsee, bei denen immer der Dickste automatisch König ist? Ich habe das jedenfalls schon öfter gehört.

Das wäre doch mal ein alternatives Monarchiemodell. Nix Geburtsrecht, nur (Fress-)Leistung zählt.

Das mit dem Dicksten, der dann König wird, kommt vielleicht aus dem Sauerland. Ein Pungelscheider war mal König von Korsika.

Weiß heute kaum noch jemand. In Pungelscheid gab es mal eine Burg. Noch in der Mitte des letzten Jahrhunderts konnte man dort malerische Mauerreste bewundern. 

@19:12 Uhr von frosthorn

 

Ist das eine Legende, oder gibt es tatsächlich ein oder mehrere Völker in der Südsee, bei denen immer der Dickste automatisch König ist? Ich habe das jedenfalls schon öfter gehört.

Das wäre doch mal ein alternatives Monarchiemodell. Nix Geburtsrecht, nur (Fress-)Leistung zählt.

 

Ich kenne nur eine Monarchie in der Südsee.

Kennen im Sinn von wissen, dass es diese Monarchie gibt.

 

Tonga. König Tupou VI. ist groß und kräftig mit Pausbacken im Gesicht. Den Thron hat er aber geerbt, nicht im Wettessen Halbes Schwein auf Toast gewonnen.

19:41 Uhr von melancholeriker

Nicht nur in dem großen Shakespeare - Drama um den Prinzen Heinrich oder Henry, der viel lieber mit Saufkumpan Falstaff die Kaschemmen abklappert und sich rausschmeißen ließ, wenn's zu viel wurde ohne Sperrstunde, kann man nachlesen, daß ein König wirklich einen Job hat, den ich nicht für die Kronjuwelen in bar haben (Upon the King...) möchte und - Ach - dann noch die Elisabeth die Erste (nicht zu verwechseln mit Cate Blanchett). Überdenken Sie

 

Cate Blanchett gehört ja nun zu den besten und wandelbarsten Schauspielerinnen. Da lohnt sich jeder Film.

Ein bisschen mehr finanzielle Sicherheit hätte ich auch gerne – aber nicht für den Preis eines royalen Korsetts und unter ständiger Beobachtung.

@19:54 Uhr von harpdart

"Man muss es nicht richtig finden, trotzdem sind 70 Jahre Königin zu sein schon beachtlich und Grund genug zu sagen:"

Ich finde es beachtlich, dass meine Oma 101 Jahre alt wurde. Eine ganz normale Frau. Als sie 100. Geburtstag feierte, hat sie vom Ortsvorsteher einen Blumenstrauß bekommen. 

Hätte jetzt für QE2 zum Jubiläum auch gereicht. 

Ich hoffe Ihre Großmutter hatte bis zum Schluß ein gesundes Leben. 

Wäre Sie Queen gewesen, hätte sie vielleicht in der goldenen Kutsche gesessen. 

Lieber schaue ich mir ihr Thron Jubiläum, was ich nicht habe, an als die Kraftmeierei von Herrn P. aus M. Zum Gedenktag des Sieges über Deutschland 

19:46 Uhr von Carlskwell

...Alles das zusammen bedeutet, dass es wesentlich günstiger ist eine Monarchie zu haben. 

+

Sie haben mich überzeugt. Meinen Sie, die Queen würde für einen Transfer zu haben sein? Wie hoch wäre die Ablöse?

@20:00 Uhr von schabernack

 

Ist das eine Legende, oder gibt es tatsächlich ein oder mehrere Völker in der Südsee, bei denen immer der Dickste automatisch König ist? Ich habe das jedenfalls schon öfter gehört.

Das wäre doch mal ein alternatives Monarchiemodell. Nix Geburtsrecht, nur (Fress-)Leistung zählt.

 

Ich kenne nur eine Monarchie in der Südsee.

Kennen im Sinn von wissen, dass es diese Monarchie gibt.

 

Tonga. König Tupou VI. ist groß und kräftig mit Pausbacken im Gesicht. Den Thron hat er aber geerbt, nicht im Wettessen Halbes Schwein auf Toast gewonnen.

Die andere Hälfte hatte er Euch geschenkt? Sonst wäre es ja Verschwendung gewesen 

@18:56 Uhr von schabernack

 

die geehrt und gefeiert wurde.

 

Fürstin Gloria von Thurn und Taxis hat das schön zusammengefasst. Angefangen bei Prince Phillipp … Deutsch. Dann kamen noch viele andere, die ich gar nicht kenne. Auch alle Deutsch.

Ich auch!

 

 

@18:56 Uhr von frosthorn

>> … Es ist und bleibt für mich nicht nachvollziehbar, dass normale Menschen jemanden anhimmeln und für etwas ganz besonderes halten, nur weil er in eine adlige Familie hinein geboren wurde. Und ihm ganz selbstverständlich alle Privilegien zugestehen, die sie selbst nicht haben. <<

Wie definieren Sie denn „normale Menschen“?

.

>> Ich wüßte auch nicht, in welcher Weise ein König oder eine Königin für mich einen gesellschaftlich integrierenden oder einigenden Wert haben sollte. Für mich ist es ein Anachronismus, der einer modernen Gesellschaft, die aus gleichwertigen Menschen besteht, keinen Platz hat. <<
.

Auch hier: was ist für Sie eine „moderne Gesellschaft“?

.

>> Aber ich bin eben auch kein guter Untertan. <<
.

Sie müssen auch kein „guter Untertan“ sein, sondern hoffentlich ein guter Bürger (jetzt dürfen Sie mich fragen, was ich unter „guter Bürger“ verstehe …).

 

@19:13 Uhr von Robert Wypchlo

Na, super! God Saves the Queen. Da wird in London noch einmal fleissig für vier Tage jede Menge Geld rausgeschleudert für das 70jährige Thronjubiläum der Queen, während auf der anderen Seite des Kontinents seit dem 24. Februar Menschen systematisch bombardiert und beschossen werde. Aber wir lassen uns das Feiern nicht verbieten! Queen Elisabeth II. kann ja jetzt auf ihr nächstes Jubiläum hinarbeiten. Hat sie eigentlich in ihrem Leben einmal auch Steuern gezahlt? Geld gibt die Queen ja sehr gerne aus.

Elizabeth II zahlt schon seit den 80ern Steuern.

Elizabeth II ist dafür bekannt äußerst sparsam zu sein.

Wenn auf der "anderen Seite des Kontinents" Menschen einen Konflikt haben, muß dann die ganze Welt stillstehen?

 

@18:53 Uhr von harry_up

 

...sei ihr Volk."

 

Das klingt nicht nur schön, es ist auch glaubwürdig vor dem Hintergrund von 7 Jahrzehnten meist unauffälliger,  gewissenhafter Regentschaft.

Vor dem Hintergrund mag das glaubwürdig klingen. Andererseits hat sie für "ihre Untertanen" nicht besonders viel getan. Sie hat sich aber immer schon für die Ethnien eingesetzt, die heutzutage so en vogue sind.

@19:12 Uhr von frosthorn

 

oder gibt es tatsächlich ein oder mehrere Völker in der Südsee, bei denen immer der Dickste automatisch König ist? Ich habe das jedenfalls schon öfter gehört.

Das wäre doch mal ein alternatives Monarchiemodell. Nix Geburtsrecht, nur (Fress-)Leistung zählt.

Sie scheinen die Gewichtsleistung zu meinen. Ginge es nach Fressleistung, würde mir ein Thron zustehen. (Ich meine nicht den im Badezimmer.)

@19:12 Uhr von frosthorn

 

>> … oder gibt es tatsächlich ein oder mehrere Völker in der Südsee, bei denen immer der Dickste automatisch König ist? Ich habe das jedenfalls schon öfter gehört.

Das wäre doch mal ein alternatives Monarchiemodell. Nix Geburtsrecht, nur (Fress-)Leistung zählt. <<
.

Wenn es das gäbe, hätten Sie sicherlich auch Problem damit, oder?

 

@19:47 Uhr von teachers voice (re @19:23 frosthorn)

Es ist und bleibt für mich nicht nachvollziehbar, dass normale Menschen jemanden anhimmeln (…) weil er in eine adlige Familie hinein geboren wurde. Und ihm ganz selbstverständlich alle Privilegien zugestehen, die sie selbst nicht haben.

(…) Für mich ist es ein Anachronismus, der einer modernen Gesellschaft, die aus gleichwertigen Menschen besteht, keinen Platz hat.

 

Lieber frosthorn, ich habe mich Ihnen selten so verbunden gefühlt!

Grüße

 

Ich möchte noch ergänzen, dass ich trotzdem - oder gerade deshalb - ein absoluter Fan dieser Elisabeth bin! Großartige Frau - immer fokussiert - immer mit einem Augenzwinkern - immer mit Humor - immer mit Charme.

Eine Landesmutter, wie sie nicht besser verkörpert werden könnte. Und damit ein Glücksfall für das GB der letzten 70 Jahre. 

Aber diese Familie 

Darin, dass das ein absoluter Anachronismus ist, stimme ich Ihnen beiden vollkommen zu. Es kann nicht länger sein, dass es für irgendjemanden schicksalsentscheidend („Glückssache“) ist, wer ein Amt innehat.

@19:57 Uhr von frosthorn / @schabernack

 

Ich habe zwar geschrieben, dass mir nachgewiesen worden sei, ich wäre aus reinem Neid kein Befürworter der Monarchie. Aber man darf mir abnehmen, dass das nicht meine Motivation ist.

Dass Sie das von mir glauben, befremdet mich ein bißchen.

 

Britischer Humor mit Schabernack. Was sind das denn für «Privilegien» im Königshaus? Queen Elizabeth muss keinen Reisepass haben, darf trotzdem überall hinreisen, und hat dann von früh bis spät die Yellow Press an der Hacke.

 

Ganz tolles Privileg.

wie beim letzten Thread

 

muss ich hier wieder ein Missverständnis ausräumen.

Ich schaue keineswegs auf die Queen als Menschen herunter. Ich würde auch niemals abstreiten, dass sie auf ihre Weise auf ein beeindruckendes Lebenswerk zurückblicken kann. Sie genießt den selben Respekt, den ich vorbehaltlos jedem Menschen entgegen bringe. Leider geht hier aus vielen Posts hervor, dass man mir genau das abspricht.

Nein, meine Ablehnung gilt der Monarchie, nicht der Königin. Und mein Unverständnis gilt vor allem der britischen Gesellschaft. Hätten wir in Deutschland einen König, bei dem die Menschen dahinschmachten, wenn er an ihnen vorbei paradiert, und zu dessen Geburtstag gleich immer das ganze Volk zum feiern und gratulieren aufgefordert wird, fände ich das doch arg befremdlich.

@19:47 Uhr von harpdart

Meine Meinung zu Queen und Monarchismus ist sehr ähnlich wie die des users @frosthorn. Ich kann all den Rummel um die Königshäuser nicht nachvollziehen und  verstehe nicht, wie man nur einen Cent für all die Klatschblätter ausgeben kann oder sich Livesendungen über Hochzeiten anschauen kann. 

__

Ich weiss, dass Sie und der Forist@frosthorn "Brüder im Geiste" sind. Ich lese weder Klatschblätter, noch schaue ich "Sissi" oder ergötze mich an Royalen Livesendungen. Ich habe lediglich auf die (mal wieder) negative Darstellung, zu eigentlich jedweder politischen/gesellschaftlichen Institution, wie es Anachisten (der Forist bezeichnete sich kürzlich selbst als solcher )nun mal zu eigen ist, Stellung bezogen.

 

 

 

 

@19:42 Uhr von schabernack

//Wollen Sie die Privilegien Corgies und alberner Hut (in Ascot) ?

Könnten Sie auch in Kölle zu Karneval.//

 

Ist bestimmt lustiger. Obwohl ich als gebürtige Bielefelderin keine Ahnung habe, wie man Karneval feiert. Aber wenn man erstmal etwas blau(blütig) ist, wird es wohl gehen.

19:47 Uhr von teachers voice re@19:23 frosthorn/teachers voice:

Ich wüßte auch nicht, in welcher Weise ein König oder eine Königin für mich einen gesellschaftlich integrierenden oder einigenden Wert haben sollte. Für mich ist es ein Anachronismus, der einer modernen Gesellschaft, die aus gleichwertigen Menschen besteht, keinen Platz hat.

 

Lieber frosthorn, ich habe mich Ihnen selten so verbunden gefühlt!

Grüße

 

Ich möchte noch ergänzen, dass ich trotzdem - oder gerade deshalb - ein absoluter Fan dieser Elisabeth bin! Großartige Frau - immer fokussiert - immer mit einem Augenzwinkern - immer mit Humor - immer mit Charme.

Eine Landesmutter, wie sie nicht besser verkörpert werden könnte. Und damit ein Glücksfall für das GB der letzten 70 Jahre. 

Aber diese Familie...

 

Ein wenig konterkarieren Sie Ihren ersten Post nun aber schon… Allerdings will ich mich mal nicht zu weit aus dem Fenster lehnen - meine Äußerungen hier sind selten völlig widerspruchsfrei.

Happy Pentecost!

@19:47 Uhr von teachers voice

....

Ich wüßte auch nicht, in welcher Weise ein König oder eine Königin für mich einen gesellschaftlich integrierenden oder einigenden Wert haben sollte. Für mich ist es ein Anachronismus, der einer modernen Gesellschaft, die aus gleichwertigen Menschen besteht, keinen Platz hat.

 

Lieber frosthorn, ich habe mich Ihnen selten so verbunden gefühlt!

Grüße

 

Ich möchte noch ergänzen, dass ich trotzdem - oder gerade deshalb - ein absoluter Fan dieser Elisabeth bin! Großartige Frau - immer fokussiert - immer mit einem Augenzwinkern - immer mit Humor - immer mit Charme.

Eine Landesmutter, wie sie nicht besser verkörpert werden könnte. Und damit ein Glücksfall für das GB der letzten 70 Jahre. 

Aber diese Familie...

Nun ja, vielleicht hat sie ja auch dem Klischee der bösen Schwiegermutter entsprochen?

 

@19:48 Uhr von Sparpaket

 

wurde mir ja nachgewiesen, dass ich nur deshalb nicht viel von Monarchien halte, weil ich neidisch bin, nicht selbst König zu sein. Mit diesem somit ruinierten Ruf kann ich also ungeniert weiterlästern.

 

Ich wüßte auch nicht, in welcher Weise ein König oder eine Königin für mich einen gesellschaftlich integrierenden oder einigenden Wert haben sollte. Für mich ist es ein Anachronismus, der einer modernen Gesellschaft, die aus gleichwertigen Menschen besteht, keinen Platz hat.

Aber ich bin eben auch kein guter Untertan.

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Menschen, die sich selbst als "Anarchisten" bezeichnen, sind bei keinem Kriterium ein Massstab.

Mit Anachisten kann keine Gesellschaft vernünftig funktionieren.

 

Wer soll denn bitteschön im Hause Windsor ein Anarchist sein? Harry, weil er dem Hof Lebewohl gesagt hat?

Das glauben Sie doch selber nicht! 

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Mit Anachist war der Forist @frosthorn gemeint, der sich selbst kürzlich als solchen bezeichnet hat !

 

20:05 Uhr von Für Demokratie…

Elizabeth II ist dafür bekannt äußerst sparsam zu sein.

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Woher und warum wissen Sie das? Ist ihr Hofstaat so unterbezahlt und hat sich öffentlich beschwert?

@20:04 Uhr von Wolf1905

>> … Es ist und bleibt für mich nicht nachvollziehbar, dass normale Menschen jemanden anhimmeln und für etwas ganz besonderes halten, nur weil er in eine adlige Familie hinein geboren wurde. Und ihm ganz selbstverständlich alle Privilegien zugestehen, die sie selbst nicht haben. <<

Wie definieren Sie denn „normale Menschen“?

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>> Ich wüßte auch nicht, in welcher Weise ein König oder eine Königin für mich einen gesellschaftlich integrierenden oder einigenden Wert haben sollte. Für mich ist es ein Anachronismus, der einer modernen Gesellschaft, die aus gleichwertigen Menschen besteht, keinen Platz hat. <<
.

Auch hier: was ist für Sie eine „moderne Gesellschaft“?

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>> Aber ich bin eben auch kein guter Untertan. <<
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Sie müssen auch kein „guter Untertan“ sein, sondern hoffentlich ein guter Bürger (jetzt dürfen Sie mich fragen, was ich unter „guter Bürger“ verstehe …).

 

Bin zwar nicht gefragt, gebe aber trotzdem mal eine Antwort.

Ein guter Bürger ist jemand der eigenständig denken kann.

 

 

@20:04 Uhr von Wolf1905

>> … Es ist und bleibt für mich nicht nachvollziehbar, dass normale Menschen jemanden anhimmeln und für etwas ganz besonderes halten, nur weil er in eine adlige Familie hinein geboren wurde. Und ihm ganz selbstverständlich alle Privilegien zugestehen, die sie selbst nicht haben. <<

>> Ich wüßte auch nicht, in welcher Weise ein König oder eine Königin für mich einen gesellschaftlich integrierenden oder einigenden Wert haben sollte. Für mich ist es ein Anachronismus, der einer modernen Gesellschaft, die aus gleichwertigen Menschen besteht, keinen Platz hat. <<
.

Auch hier: was ist für Sie eine „moderne Gesellschaft“?

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>> Aber ich bin eben auch kein guter Untertan. <<
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Sie müssen auch kein „guter Untertan“ sein, sondern hoffentlich ein guter Bürger (jetzt dürfen Sie mich fragen, was ich unter „guter Bürger“ verstehe …).

Vollkommen Ihrer Meinung aber es gibt halt Leute, die immer was zu meckern haben und sich freuen, wenn sie "der Stachel in anderer Leute Fleisch" sein können.   

 

@18:56 Uhr von frosthorn

Für mich ist es ein Anachronismus, der einer modernen Gesellschaft, die aus gleichwertigen Menschen besteht, keinen Platz hat.

Ob Sie neidisch sind, müssen Sie selbst entscheiden. Dass aber andere Staaten eine andere, ungetrübtere Beziehung zu ihren Regenten pflegen als Deutschland, ist ganz einfach historisch bedingt. Gleichberechtigung hat übrigens nichts mit Gleichheit zu tun. Eine Gesellschaft, die aus "gleichen" Menschen besteht, kenne ich nur von den Borg. Die DDR wollte es ihrem Bürgern auch weismachen. Hat nicht so gut funktioniert. Zu einer offenen Gesellschaft gehört für mich nachgerade dazu, Unterschiede zu akzeptieren, auch in Stand und Ansehen. Warum soll man seine Queen als Repräsentantin des Landes also nicht ehren, solange man seinem Müllmann denselben Respekt entgegenbringt, ohne ihn unbedingt auf dem royalen Balkon winken zu sehen oder dieselbe gesellschaftliche Verantwortung wie einem Unfallchirurgen zuzuschreiben?

@19:55 Uhr von Koblenz

Was wäre die Regenbogenpresse ohne die Königshäuser ?

Genau. Die Queen ist sich treu geblieben. Nur die Welt hat sich gewandelt.

Die Briten feiern

ihre Geschichte und ihre Traditionen.

Institutionen kommen irgendwo her - und in GB wird das Andenken daran lebendig gehalten - ohne jedoch nennenswert Einfluss auf die Politik zu haben.

Tatsächlich leben die Briten schon sehr viel länger nach demokratischen Prinzipien, als wir.

Man kann sich in jeder Rolle…

Man kann sich in jeder Rolle gut finden und zufrieden sein, Ausnahmen gibts. Ich kann nicht sagen, dass es mir schlecht ging, als ich Richard Löwenherz und Robin Hood und der Schwarze Korsar, der Rote Korsar, dann Apachenäuptling Geronimo und 24 Stunden später nur Heulsuse, aber nur weil mich eine Wespe ungünstig stach - freiwillig nicht, und freiwillig ging in auch nicht als Page in Samt und Seide zur Kommunion - ich wurde von meinen Untertanen und Dienern dazu gezwungen.

@19:12 Uhr von frosthorn

oder gibt es tatsächlich ein oder mehrere Völker in der Südsee, bei denen immer der Dickste automatisch König ist? Ich habe das jedenfalls schon öfter gehört.

Das wäre doch mal ein alternatives Monarchiemodell. Nix Geburtsrecht, nur (Fress-)Leistung zählt.

Wir haben letztens eine Reportage über "Mopedgangs" gesehen; da gab es eine Band, deren König immer der war, der als erstes sein zu vieles Alkoholgemisch noch einmal durch den Kopf hat gehen lassen. Was das wie auch Ihre Völlerei mit Leistung zu tun hat, weiß ich nicht, zählt Völlerei doch zu den Todsünden, nicht zu den Tugenden. Da ist mir eine gebürtige Adlige mit gesellschaftlicher Verantwortung doch besser in der Rolle als Repräsentantin des Landes geeignet. 

 

@19:54 Uhr von schiebaer45

 

wurde mir ja nachgewiesen, dass ich nur deshalb nicht viel von Monarchien halte, weil ich neidisch bin, nicht selbst König zu sein. Mit diesem somit ruinierten Ruf kann ich also ungeniert weiterlästern.

Es ist und bleibt für mich nicht nachvollziehbar, dass normale Menschen jemanden anhimmeln und für etwas ganz besonderes halten, nur weil er in eine adlige Familie hinein geboren wurde. Und ihm ganz selbstverständlich alle Privilegien zugestehen, die sie selbst nicht haben.

Ich wüßte auch nicht, in welcher Weise ein König oder eine Königin für mich einen gesellschaftlich integrierenden oder einigenden Wert haben sollte. Für mich ist es ein Anachronismus, der einer modernen Gesellschaft, die aus gleichwertigen Menschen besteht, keinen Platz hat.

Aber ich bin eben auch kein guter Untertan.

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Ich bin auch kein guter Untertan. Mein Idol ist Elvis Presley.

Ich fand vor allem sein "Muss i denn zum Städtele hinaus" einfach hinreißend. Da kann keine Queen der Welt mithalten.

 

1 Pfund

"Der gesamte "Monarchie-Apparat" kostet den Bürger etwas mehr als 1 Pfund/anno."

 

Nun, auch dieses wenige Geld wäre mir zuviel. 

Ich gebe lieber mehrmals pro Woche Obdachlosen nen Euro, obwohl ich nicht viel Geld habe. Macht für mich mehr Sinn. 

@18:56 Uhr von frosthorn

Aber ich bin eben auch kein guter Untertan.

Ich denke, dass Sie das hingegen schon wären, so, wie Sie hier nach unten treten.

@19:55 Uhr von Koblenz

Was wäre die Regenbogenpresse ohne die Königshäuser ?

Der Einwand ist berechtigt. In 'meinem' Supermarkt ist der Zeitungsstand genau da, wo man vor der Kasse schlangesteht. Regelmäßig frage ich mich: Wer interessiert sich bloß für diesen Schund? Müssen ja doch recht viele sein.

 

@19:12 Uhr von &#039;foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

 

Glaubwürdige Gründe fürs Ausstehen? Machen Sie keine Witze! Ich weiß aus sicherer Quelle, dass es umgekehrt ist, dass 66 Mio. und ein paar Zerquetschte Briten jeden Tag nur wegen ihr aufstehen und ein Mal im Jahr 35 Mio. winken und gratulieren müssen. Ist mir ein Rätsel, warum die Queen nicht zugibt, dass sie manchmal bis mittags liegen bleibt und nachmittags zusätzlich Nickerchen macht, vor und nach dem Tee.

 

 

 

Sie haben also sichere Quellen am Hofe. 

Vielleicht hat sie ihm ja ins Ohr geflüstert, er soll nich flunkern, was weiß ich.

 

Aber mir isses wurscht,  wann sie aufsteht, und ob überhaupt; hab selber genug damit zu tun, des morgens aus der Heia zu krabbeln.

 

Ich find's halt nett, wenn der britische Thronfolger das über seine betagte Mutter sagt.

Wenn hier jemand das Wort "Volk" nennt, sträubt sich hingegen spontan mein spärliches Haupthaar.

Es sei denn, jemand sagte das über unseren Kanzler. :-)

 

Ich könnte...nee...

@19:13 Uhr von Robert Wypchlo

 

Na, super! God Saves the Queen. Da wird in London noch einmal fleissig für vier Tage jede Menge Geld rausgeschleudert für das 70jährige Thronjubiläum der Queen, während auf der anderen Seite des Kontinents seit dem 24. Februar Menschen systematisch bombardiert und beschossen werde. Aber wir lassen uns das Feiern nicht verbieten! Queen Elisabeth II. kann ja jetzt auf ihr nächstes Jubiläum hinarbeiten. Hat sie eigentlich in ihrem Leben einmal auch Steuern gezahlt? Geld gibt die Queen ja sehr gerne aus.

 

 

Hach, sin se doch nich so fies...

@19:33 Uhr von proehi

wirklich eine Weltklasseveranstaltung. Nur ... wer ist dieser Mann neben ihr? Was macht der da?

 

 

Das ist der amerikanische Präsident.

@20:05 Uhr von Für Demokratie und Freiheit

Elizabeth II zahlt schon seit den 80ern Steuern.

Elizabeth II ist dafür bekannt äußerst sparsam zu sein.

Wenn auf der "anderen Seite des Kontinents" Menschen einen Konflikt haben, muß dann die ganze Welt stillstehen?

 

 

 

gelegentlich sollten sie Menschen an der eigenen Nase fassen

ob die Queen feiert oder nicht ändert wohl kaum was an der Situation 

auf der anderen Seite des Globus

ebenso ob der betreffend Kritikern seinen eigenen Lebensstil ändern täte oder nicht

wohl kaum Einfluß hat

 

@19:18 Uhr von ein Lebowski

Für knapp 200 Mio Euro pro Jahr, kann man das auch erwarten.

Da fahren wir schon weit günstiger mit unserem Bundespräsi, auch wenn sich mir der Sinn und Zweck, nicht ganz erschliesst. Für mich reicht ein Parlament, das kann auch repräsentativ wirken und wenn es nur halb so gross wie jetzt wäre, ists mir noch lieber.

420 MioPfund kostet der Spaß. 

Und ein Parlament von 300 Leuten reicht dicke.

@20:04 Uhr von Wolf1905

>> … Es ist und bleibt für mich nicht nachvollziehbar, dass normale Menschen jemanden anhimmeln und für etwas ganz besonderes halten, nur weil er in eine adlige Familie hinein geboren wurde. Und ihm ganz selbstverständlich alle Privilegien zugestehen, die sie selbst nicht haben. <<

Wie definieren Sie denn „normale Menschen“?

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>> Ich wüßte auch nicht, in welcher Weise ein König oder eine Königin für mich einen gesellschaftlich integrierenden oder einigenden Wert haben sollte. Für mich ist es ein Anachronismus, der einer modernen Gesellschaft, die aus gleichwertigen Menschen besteht, keinen Platz hat. <<
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Auch hier: was ist für Sie eine „moderne Gesellschaft“?

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>> Aber ich bin eben auch kein guter Untertan. <<
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Sie müssen auch kein „guter Untertan“ sein, sondern hoffentlich ein guter Bürger (jetzt dürfen Sie mich fragen, was ich unter „guter Bürger“ verstehe …).

 

 

 

"Aufrecht"?

@19:13 Uhr von Robert Wypchlo

Aber wir lassen uns das Feiern nicht verbieten! Queen Elisabeth II. kann ja jetzt auf ihr nächstes Jubiläum hinarbeiten. Hat sie eigentlich in ihrem Leben einmal auch Steuern gezahlt? Geld gibt die Queen ja sehr gerne aus.

Warum sollte man nicht feiern, so lange man noch kann? Das Leben ist zu kurz, um Trübsal zu blasen. Übrigens: Nicht nur in der Ukraine herrscht Krieg. Oder ist Solidarität bzw. Pietät für Sie eine Frage, die man in Kilometern Abstand misst?

 

@18:56 Uhr von frosthorn

 

Es ist und bleibt für mich nicht nachvollziehbar, dass normale Menschen jemanden anhimmeln und für etwas ganz besonderes halten, nur weil er in eine adlige Familie hinein geboren wurde. Und ihm ganz selbstverständlich alle Privilegien zugestehen, die sie selbst nicht haben.

 

 

was dem einen seine Monarchie ist für einen anderen die POP Szene

ein Fußballstar oder sonst was

Menschen scheinen sowas zu brauchen was zum >Anhimmeln<

Ja, die guten alten Zeiten...

Die Briten gedenken dieser, weil sie die Gegenwart (zwar in Demokratie, aber mittlerweile ohne Moral und Ehre) verletzend finden, weil die bürgerliche Gesellschaft (Kapitalismus) eben doch zu mehr, statt weniger, sozialer Ungerechtigkeit geführt hat.

Die wenigen Adelsleute waren über allem erhaben, aber sie waren nur wenige, und nicht so hinterlistig und habgierig wie erfolgreiche Bürger heute es sind.

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